(19)
(11) EP 3 266 974 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
10.01.2018  Patentblatt  2018/02

(21) Anmeldenummer: 17173783.6

(22) Anmeldetag:  31.05.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 9/264(2006.01)
E06B 9/24(2006.01)
E06B 9/54(2006.01)
E06B 9/52(2006.01)
E06B 9/262(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 28.06.2016 DE 202016103425 U

(71) Anmelder: M.A.C.'s HOLDING GmbH
91595 Burgoberbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf sein Recht verzichtet, als solcher bekannt gemacht zu werden.

(74) Vertreter: FDST Patentanwälte 
Nordostpark 16
90411 Nürnberg
90411 Nürnberg (DE)

   


(54) SCHUTZVORRICHTUNG, INSBESONDERE ALS INSEKTENSCHUTZ


(57) Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung (7), insbesondere als Insektenschutz, zur Montage an einem in vertikalen Rollpanzerschienen (6) geführten Rollladenbehang (2) mit einer Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (3, 3'), mit einem Plisseegewebe (9), dessen einander gegenüberliegenden Gewebefreienden (92a, 92b) an jeweils einer Endleiste (14, 15) gehalten sind, wobei das Plisseegewebe (9) an mindestens einer zwischen den Endleisten (14, 15) verlaufenden gummielastischen Zugschnur (13) geführt ist, und wobei eine erste der beiden Endleisten (14) an einem Rollladenendstab (3') des Rollladenbehangs (2) und die zweite Endleiste (15) an zumindest einer der Rollpanzerschienen (6) befestigbar und im Montagezustand gehalten ist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung, insbesondere als Insektenschutz, zur Montage an einem in vertikalen Rollpanzerführungsschienen geführten Rollladenbehang mit einer Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (Rollladenlamellen), umfassend ein Plisseegewebe, dessen einander gegenüberliegenden Gewebefreienden an jeweils einer Endleiste gehalten sind. Eine derartige Schutzvorrichtung ist beispielsweise aus der DE 196 21 655 A1 bekannt.

[0002] Aus der DE 101 48 957 A1 ist es bekannt, einen dort als Rollladenpanzer bezeichneten Rollladenbehang und ein Fliegengitter sowie zusätzlich eine Markise, eine Sonnenschutzfolie und eine vergleichbare Abdeckungsbahn in einer multifunktionalen Rollladenkastenbaueinheit zu kombinieren. Sowohl der Rollladenbehang als auch das Fliegengitter und die oder jede weitere Abdeckbahn sind jeweils auf einer Wickelwelle aufgewickelt, wobei die Wickelwellen in dem gemeinsamen Rollladenkasten angeordnet sind.

[0003] Aus der DE 198 25 445 A1 ist ein Insekten-, Sicht- und Sonnenschutz aus Gewebe für Fenster- oder Türöffnungen bekannt, welches Gewebe an einem vorhandenen, dort als Rollladen bezeichneten Rollladenbehang (Rollpanzer) als Verdunkelungsrolladen anzubringen ist. Das Gewebe ist in einem Schutzgehäuse auf einer Rolle in Form eines Springrollos aufgewickelt, welches im Zuge der Montage in einer Gebäudeöffnung an oder vor einem Fenster entweder am unteren Rollladenendstab oder an einer Fensterbank befestigt wird, während dann der aus dem Schutzgehäuse ausgezogene Geweberollenanfang an der Fensterbank oder am untern Rollladenendstab befestigt wird. Wird nun der Rollladenbehang hochgezogen und in dessen Rollladenkasten eingezogen, so wird das Rollogewebe automatisch abgerollt und insektendicht vor das Fenster gezogen.

[0004] Eine ähnliche Rollladen-Rollo-Kombination mit einem am endseitigen Rollladenstab (letzte, unterste Lamelle) des Rollpanzers befestigten Rollokasten und einem aus diesem ausziehbaren Rollo ist aus der DE 196 26 124 C2 bekannt.

[0005] Bei einer aus der DE 41 04 749 A1 bekannten Rollladen-Rollo-Kombination ist das Ende des dortigen Stoff- oder Geweberollos mit einer Endleiste versehen, welche einerseits deren Einlaufen unter der Wirkung einer Federvorspannung in den Rollokasten verhindert, und welche andererseits im ausgezogenen Zustand mittels eines Verriegelungsmechanismus in Führungsschienen für die Panzerlamellen (Rollladenstäbe) arretiert wird.

[0006] Aus der DE 196 21 655 A1 ist ein Außenrollladensystem bekannt, welches ohne zusätzliche Befestigungsmittel mit einem Sonnen-, Sicht- und Insektenschutz verbunden werden kann. Hierzu wird an der Außenseite eines Fensters oder einer Tür im unteren Bereich wiederum eine Kassette angebracht, in der sich ein Faltstore befindet, das an einem kunststoffummantelten Stahlsteil geführt und mit dem Außenrollo lösbar verbunden ist.

[0007] Aus der DE 696 00 625 T2 ist eine Abschirmvorrichtung für ein aus waagerechten und senkrechten Rahmenteilen bestehendes Dachfenster bekannt, welche Vorrichtung ein in einem am oberen Rahmenteil gehaltenen Gehäuse angeordnetes federbelastetes Rollo aufweist, das in seitlichen Führungsschienen geführt und an dessen freiem Ende ein Endschienenprofil in Form eines Unterstabes befestigt ist. Ein Faltstore ist mit dessen unterem Ende am waagerechten unteren Rahmenteil des Fensterrahmens befestigt, während das freie obere Ende mit einer zusätzlichen Endführungsschiene verbunden ist, welche mittels Friktionszapfen in derselben Spur der seitlichen Führungsschienen des Rollos geführt ist. Dadurch kann der Faltstore unabhängig vom Rollo in beliebigen, nach oben zum Rollo hin abgerollten Stellungen befestigt werden. Für eine elektrische Bedienung der Abschirmvorrichtung können der rolloseitige Unterstab und die faltstoreseitige Endführungsschiene durch einen Schnurzug mit einem gemeinsamen oder jeweils einem Elektromotor verbunden sein, der im Gehäuse oder im Rahmenunterteil angeordnet ist.

[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfach montierbare und handhabbare Schutzvorrichtung der genannten Art, insbesondere als Insektenschutz für eine Fensteröffnung, anzugeben.

[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1.Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

[0010] Hierzu ist die vorzugsweise als Insektenschutz vorgesehene Schutzvorrichtung zur Montage an einem Rollladenbehang (Rollpanzer, Verdunkelungsrolladen) eingerichtet, der eine Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (Rollladenprofile oder -lamellen) aufweist, die in vertikalen Rollpanzerschienen geführt sind. Die Schutzvorrichtung weist ein vorzugsweise insektendichtes, nachfolgend als Plisseegewebe bezeichnetes vorgefaltetes (plissiertes), d. h. in Falten gelegtes Gewebe oder Gitter auf, das an mindestens einer gummielastischen Zugschnur gehalten ist. Hierzu ist diese geeigneterweise durch entsprechende Öffnungen oder Löcher in den Gewebefalten des Plisseegewebes geführt. Dieses sowie die oder jede gummielastische Zugschnur sind an Endleisten, insbesondere in Form einerseits einer einem Rollladenendstab zugewandten (zugeordneten) Zugleiste und andererseits einer dem Rollladenendstab abgewandten Fixierleiste, gehalten. Mit anderen Worten sind die einander gegenüberliegenden Gewebefreienden des Plisseegewebes an jeweils einer Endleiste gehalten, und das Plisseegewebe ist an mindestens einer zwischen den Endleisten verlaufenden gummielastischen Zugschnur geführt und/oder gehalten.

[0011] Im Montagezustand ist die als Zugleiste dienende Endleiste an einem Rollladenendstab des Rollladenbehangs befestigt, während die als Fixierleiste dienende Endleiste im Montagezustand an den Rollpanzerschienen gehalten ist und dort vorzugsweise klemmbefestigt wird. Mit anderen Worten sind die Zugleiste zur Befestigung am Rollladenendstab des Rollladenbehangs und die Fixierleiste zur Halterung an den Rollpanzerschienen vorgesehen und eingerichtet.

[0012] Aufgrund der Verwendung einer gummielastischen (Gummischnur) anstelle einer bei einem Plissee üblichen, nicht elastischen Zugschnur wird in jeder Auszugsposition des Plisseegewebes zwischen den dieses haltenden Endleisten einerseits eine Rückstellkraft (Zugkraft) aufrechterhalten. Andererseits sind die bei den unelastischen Zugschnüren üblichen Schlaufenbildungen der Schnüre bei eingezogenem und in Falten gelegten Plissee vermieden, indem sich nämlich die gummielastische Zugschnur auf deren minimale Schnurlänge schlaufenlos einzieht bzw. zusammenzieht.

[0013] Das Plisseegewebe ist in einer vorzugsweise geteilten Plisseekassette angeordnet, die in einer zweckmäßigen Ausgestaltung aus zwei bevorzugt identischen Profilleisten gebildet ist, die einander spiegelbildlich zugewandt montiert sind. Eine dem Rollladenendstab zugewandte und im Montagezustand geeigneterweise an diesem befestigte erste Profilleiste nimmt die Zugleiste auf, während dann die Fixierleiste in der anderen, zweiten Profilleiste aufgenommen ist.

[0014] Die Profilleisten weisen gemäß einer geeigneten Weiterbildung einander zugewandte Halbkammern zur Aufnahme des Plisseegewebes auf. In diesen, im Querschnitt geeigneterweise U-förmigen Halbkammern liegt das Plisseegewebe im gefaltenen Zustand vollständig und unsichtbar ein. Die Profilleisten weisen zweckmäßigerweise jeweils eine Aufnahmekammer für die Endleiste, d. h. für die gewebeendseitige Zugleiste oder für die dieser gewebeendseitig gegenüberliegende Fixierleiste auf. Die jeweilige Aufnahmekammer ist über einen Profillängsschlitz in einer Zwischenwand zwischen der Aufnahmekammer und der Halbkammern zugänglich, so dass eine entsprechende Gewebekante oder ein Geweberand des Plisseegewebes von der Halbkammer und durch den Profillängsschlitz in die Aufnahmekammer geführt werden kann.

[0015] Vorteilhafterweise wird jedoch zunächst die entsprechende Gewebekanten des Plisseegewebes an der jeweiligen Endleiste (Zug- und Fixierleiste) befestigt, bevor die jeweilige Endleiste von einer der Stirnseiten der Profilleiste her in deren Aufnahmekamer eingeschoben wird. Gleichzeitig wird das Plisseegewebe zusammen mit der deren Gewebefalten durchsetzenden gummielastischen Zugschnur in den Profillängsschlitz eingefädelt und in diesem bis zur gegenüberliegenden Stirnseite geführt.

[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist zumindest eine der Profilleisten der Plisseekassette stirnseitig an deren Profilschmalseite eine Abdeckung oder ein Abdeckteil auf. An das Abdeckteil ist geeigneterweise ein Gleitzapfen angeformt. Im Montagezustand sitzt der jeweilige Gleitzapfen in einer der beiden Rollpanzerschienen unter Führung der Plisseekassette ein, vorzugsweise unter Führung beider Profilleiste und des Plisseegewebes.

[0017] Die Plisseekassette wird im Zuge der Montage vorzugsweise an Schrauböffnungen von bei einem Rollpanzer oder Rollladenbehang und dort an dessen Rollladenendstab bereits vorhandenen Rollpanzerstoppern befestigt. Geeigneterweise umfasst die Plisseekassette, vorzugsweise deren dem Rollladenendstab zugewandte Profilleiste, hierzu eine sich in Profillängsrichtung erstreckende Fügekammer mit einem Fügeschlitz, über welchen mindestens ein an dem Rollladenendstab befestigbares und im Montagezustand befestigtes Halteelement in die Fügekammer einsetzbar, insbesondere einclipsbar oder seitlich einschiebbar, ist.

[0018] Eine besonders vorteilhafte und eine eigenständige Erfindung darstellende Ausgestaltung der Schutzvorrichtung, insbesondere als Insektenschutz, sieht vor, dass die mit dem Plisseegewebe verbundene Fixierleiste als Endleiste in den bzw. zwischen den Rollpanzerschienen, vorzugsweise mittels Keil-Klemm-Technik, lösbar fixiert wird.

[0019] Hierzu weist die Plisseekassette zweckmäßigerweise an deren mindestens einer Stirnseite einen schwenkbeweglich gehaltenen und in Querrichtung zur Kassetten- oder Profillängsrichtung auslenkbaren Spreiz- oder Klemmbolzen zur Klemmfixierung der mit dem Plisseegewebe verbundenen Fixierleiste in den bzw. zwischen den Rollpanzerschienen auf. Geeigneterweise ist der Spreizbolzen direkt an der die Fixierleiste aufnehmenden Profilleiste oder an deren dortigen Abdeckung (Abdeckteil) schwenkbeweglich gehalten.

[0020] In zweckmäßiger Weiterbildung wirkt der Spreizbolzen mit einer zu diesem keilförmig verlaufenden Montageschraube derart zusammen, dass in Folge deren Verschraubung der Spreizbolzen gegenüber der Montageschraube ausgelenkt (aufgespreizt) und gegen eine der Schieneninnenwände der entsprechenden, im Montagezustand zugeordneten Rollpanzerschiene unter Anlage der Montageschraube an der gegenüberliegenden Schieneninnenwand klemmfixiert ist bzw. wird.

[0021] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei Verwendung eines Plisseegewebes mit einer gummielastischen Zugschnur in Verbindung mit einem in einem Gebäude typischerweise bereits vorhandenen Rollladenbehang (Rollpanzer) eine besonders einfach montierbare und handhabbare Rollladen-Plissee-Anordnung oder -Vorrichtung als Insektenschutz bereitgestellt ist. Diese Anordnung bzw. Vorrichtung erfordert einen besonders einfachen und insbesondere wellenlosen Aus- und Einziehmechanismus für das Schutzgewebe. So sind gegenüber einem Insektenrollo keine Wickelwelle und demzufolge auch keine Wellenlagerungen notwendig, sodass ein entsprechend einfaches Gehäuse oder eine entsprechend einfache Kassette mit vergleichsweise geringen Abmessungen zur Aufnahme des Schutzgewebes bereitzustellen ist.

[0022] Die Plisseekassette kann dabei besonders vorteilhaft aus zwei identischen Profilschienen bestehen, die von derselben Profilleiste abgelenkt und zur zweigeteilten Plisseekassette spiegelbildlich aneinandergesetzt werden. Hierdurch kann einerseits das Schutzgewebe in Form des Plissees im eingezogenen Zustand in einfacher Weise zumindest annähernd vollständig aufgenommen und geschützt werden. Andererseits kann im ausgezogenen Zustand des Plissees jeweils eines der gegenüberliegenden Gewebeenden des Plissees sowie die gegenüberliegenden Freienden der oder jeder gummielastischen Zugschnur einfach und zuverlässig gehalten werden.

[0023] Eine besonders einfache und zerstörungsfreie Montage der Schutzvorrichtung wird durch die Keil-Klemm-Technik mittels einer lediglich zweiteiligen Spreizvorrichtung in Form eines Spreizbolzens und einer mit diesem gefügten Montageschraube realisiert, bei deren Verschraubung sich das Bolzenfreiende und das Schraubenfreiende geeigneterweise V-förmig aufweiten oder aufspreizen.

[0024] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1a und 1b
in einer perspektivischen Vorder- bzw. Rückansicht eine Rollladen-Plissee-Anordnung als Insektenschutz mit einem ausschnittsweise gezeigten Rollladenbehang (Rollpanzers) sowie mit einer an dessen untersten Rollladenstab befestigten Schutzvorrichtung in Form eines Plisseegewebes (-gitters) in einer geteilten und in einer der Rollpanzerschienen des Rollladenbehangs geführten Plisseekassette mit einem Plisseegewebe,
Fig. 2
das Plisseegewebe ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung und in größerem Maßstab,
Fig. 3a und 3b
in perspektivischer Stirnseitenansicht die Plisseekassette mit bzw. ohne deren in Profilleistenkammern an Endleisten gehaltenen Plisseegewebe bei abgenommenen Abdeckteilen,
Fig. 4
die Rollladen-Plissee-Anordnung gemäß Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung mit der in zwei Profilleisten geteilten Plisseekassette und des mittels eines gummielastischen Zugseils (Gummizug) zwischen zwei Endleisten (Zug- - und Fixierleiste) gehaltenen Plisseegewebes,
Fig. 5
ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung und in größerem Maßstab einen Seilweg mit Anschlussstellen des gummielastischen Zugseils zwischen den Endleisten des Plisseegewebes,
Fig. 6
in perspektivischer Stirnseitenansicht eine der gleichartigen Profilleisten mit Blick in eine Aufnahmekammer für die jeweilige Endleiste und in eine Halbkammer für das in Falten gelegte Plisseegewebe, und
Fig. 7a und 7b
ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung ein stirnseitiges Abdeckteil mit einem Spreizbolzen zur Klemmfixierung der dem Rollladenbehang abgewandten (unteren) Profilleiste vor einer Rollpanzerschiene.


[0025] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

[0026] Die Fig. 1 a und 1 b zeigen in Vorder- und Rückansicht eine Rollladen-Plissee-Anordnung 1 als Schutzvorrichtung, insbesondere als Insektenschutz vor einem Gebäudefenster oder einer Gebäudetür. Ausschnittsweise ist Rollladenbehang (Rollpanzer) 2 mit einer Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (-lamellen) 3 dargestellten. Von diesen ist der im dargestellten Montagezustand mit ausgezogenem oder heruntergelassenem Rollladenbehang 2 unterste Rollladenendstab (Endlamelle) mit 3' bezeichnet. Dieser weist typische Rollpanzerstopper 4 auf, die von der in Fig. 1b gezeigten Rückseite her mittels Schrauben 5 an dem Rollladenendstab 3' befestigt sind. Eine lediglich an einer Seite und nur im Ausschnitt dargestellte, zum Rollladenbehang 2 hin offene Rollpanzerschiene (Führungsschiene) 6 dient zusammen mit der gegenüberliegenden (nicht dargestellten) Rollpanzerschiene 6 zur Führung der Rollladenstäbe 3, 3' und somit des Rollladenbehangs 2.

[0027] An dem Rollladenendstab 3' ist die eigentliche Insektenschutzvorrichtung 7 befestigt, welche eine geteilte Plisseekassette 8 mit einem im gezeigten eingezogenen Zustand darin praktisch vollständig aufgenommenen Plisseegewebe 9 umfasst. Die Plisseekassette 8 ist aus zwei vorzugsweise identischen Profilleisten 8a und 8b gebildet. Im gezeigten Montagezustand ist die (erste) Profilleiste 8a der Plisseekassette 8 am Rollladenendstab 3' befestigt. Die Befestigung erfolgt - wie aus Fig. 1b ersichtlich ist - mittels Halteelementen 10, welche einerseits mit der ersten Profilleiste 8a verbunden, beispielsweise verclipst oder verrastet, und andererseits mittels der Schrauben 5 mit dem unteren Rollladenendstab 3' und dort mit dessen gegebenenfalls vorhandenen Stoppern 4 verschraubt ist. Die zweite Profilleiste 8b der Plisseekassette 8 ist mittels schraubbarer Spreizbolzen 11 in den Rollpanzerschienen 6 lösbar klemmfixiert. Die Trennlinie oder Anlagekante zwischen den Profilleisten 8a und 8b der geteilten Plisseekassette 8 ist in den Figuren 1 a und 1 b mit 12 bezeichnet.

[0028] Wird der Rollladenbehang 2 aus der in den Fig. 1 a und 1 b gezeigten herabgelassenen und geschlossenen Position (Verdunkelungsposition) in Vertikalrichtung V aufgezogen, so wird die obere (erste) Profilleiste 8a der Plisseekassette 8 automatisch ebenfalls in Vertikalrichtung V nach oben geführt, während die klemmfixierte untere (zweite) Profilleiste 8b an der gezeigten Position verbleibt. Hierdurch wird das Plisseegewebe 9 aus dem vollständig eingefaltenen Zustand in einen (nicht dargestellten) ausgezogenen Zustand verbracht, bei welchem die einzelnen Gewebefalten 91 (Fig. 2) aus der gezeigten ziehharmonikaartigen Lage mehr oder weniger aufgefaltet und in Überdeckung des vom Rollladenbehang 2 freigegebenen Öffnungsbereichs des Fensters oder der Tür geführt sind. Wird der Rollladenbehang 2 aus einer beliebigen, eingezogenen Position mit entsprechend weit ausgezogenem Plisseegewebe 9 in die in den Fig. 1a und 1b gezeigte Verdunkelungsposition überführt, so erfolgt dies mittels der Rollladen-Plissee-Anordnung 1 wiederum automatisch, wobei das Plisseegewebe 9 jeweils vorzugsweise hälftig in die beiden Profilleisten 8a und 8b der Plissee-Kassette 8 aufgenommen wird.

[0029] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist das Plisseegewebe 9 zwei Faltenbereiche 90a, 90b mit jeweils mehreren Plisseefalten 91 und zwischen den Faltenbereichen 90a, 90b einen etwa z-förmigen Übergangsbereich 92 mit vorzugsweise vertikal (senkrecht) verlaufendem Zwischenschenkel sowie endseitig jeweils einen Befestigungsbereich als gefaltetes Gewebefreiende 92a, 92b auf, der über einen im Beispiel U-förmigen Faltenabschnitt 93a, 93b in den angrenzenden Faltenbereich 90a, 90b übergeht.

[0030] Mit aus den Figuren 3 bis 5 erkennbar ist, ist das Plisseegewebe 9 an gummielastischen Zugschnüren 13 (Fig. 4 und 5) geführt und/oder gehalten, die ihrerseits an gegenüberliegenden Endleisten 14, 15 befestigt sind und mit zueinander beabstandeten, parallelen Zugschnurabschnitten 13a zwischen den Endleisten 14, 15 verlaufen. Die Endleisten 14, 15 sind im Montagezustand jeweils aus einer Profilschiene 14a, 15a und einem Leistenstab 14b, 15b zusammengesetzt. Mit diesen Zugschnurabschnitten 13a sind die gummielastischen Zugschnüre 13 durch entsprechende, jeweils miteinander fluchtende Öffnungen 16 (Fig. 2) im Bereich der einzelnen Plisseefalten 91 des Plisseegewebes 9 geführt.

[0031] Im Montagezustand sitzen die Endleisten 14, 15 in den Profilleisten 8a, 8b der Plisseekassette 8 ein. Hierbei bildet die in den Figuren obere Endleiste 14 quasi eine Zugleiste, welche über die erste Profilleiste 8a mit dem unteren Rollladenendstab 3' verbunden ist. Die andere Endleiste 15 bildet quasi eine Fixierleiste, welche über die zweite, untere Profilleiste 8b der Plisseekassette 8 am unteren Ende bzw. im unteren Bereich an oder in den Rollpanzerschienen 6 fixiert ist.

[0032] Beim Aufziehen des Rollladenbehangs 2 und dem demzufolge automatischen Aufziehen des am Rollladenbehang 2 gehaltenen Plisseegewebes 9 mit entsprechender Vertikalbewegung lediglich der ersten, oberen Profilleiste 8a der Plisseekassette 8 werden die gummielastischen Zugschnüre 13 elastisch vorgespannt.

[0033] Beim Ab- oder Herunterlassen (Schließen) des Rollladenbehangs 2 ziehen sich die gummielastischen Zugschnüre 13 praktisch vollständig in den in Fig. 5 gezeigten entspannten Zustand zusammen. Es sind demnach keinerlei lose Schnürenabschnitte oder -schlaufen vorhanden, die aus dem Plisseegewebe 9 herausragen könnten und bei eingefaltenem Plisseegewebe 9 in der Plisseekassette 8 untergebracht werden müssten. Zudem ist die Gefahr eines Verhakens einer solchen Schnürenschlaufe innerhalb der Plisseekassette zuverlässig verhindert.

[0034] Wie in Fig. 5 erkennbar ist, sind mehrere gummielastische Zugschnüre 13 vorgesehen, deren Schnürenenden an bestimmten, in Fig. 5 erkennbaren Positionen auf der dem Plisseegewebe 9 abgewandten Leistenseite der jeweiligen Endleiste 14, 15 ösenartig um einen Stütz- oder Führungsring 17 gelegt sind, welcher wiederum von einem Schnürenabschnitt 13a durchsetzt ist. Umlenkrollen oder -ringe 18 ermöglichen eine möglichst reibungsarme Gleitführung der gummielastischen Zugschnüre 13 innerhalb der Plisseekassette 8 und dort innerhalb der jeweiligen Profilleiste 8a, 8b.

[0035] Fig. 6 zeigt in perspektivischer Stirnseitenansicht eine der vorzugsweise identischen Profilleisten 8a,8b der Plisseekassette 8. Die Profilleiste 8a, 8b weist eine Aufnahmekammer 19 und in Profilquerrichtung Q hierzu benachbart eine Halbkammer 20 auf. Die Aufnahmekammer 19 und die Halbkammer 20 sind über eine Zwischenwand 21 getrennt, in die ein sich in Profillängsrichtung L erstreckender Profilängsschlitz 22 eingebracht ist. Die Halbkammer 20 dient zur Aufnahme des entsprechenden Faltenbereichs 90a, 90b mit etwa der halben Anzahl der Plisseefalten 91 des Plisseegewebes 9. Der andere Faltenbereichs 90b bzw. 90a des Plisseegewebes 9 befindet sich dann in der Halbkammer 20 der anderen Profilleiste 8b bzw. 8a.

[0036] Wie in Verbindung mit den Figuren 3a und 3b erkennbar ist, ist die jeweilige Endleiste 14, 15 in die Aufnahmekammer 19 der jeweiligen Profilleiste 8b, 8b eingesetzt. Wenn das jeweilige Gewebefreiende im gefalteten Befestigungsbereich 92a, 92b des Plisseegewebes 9 an der entsprechenden Endleiste 14, 15 befestigt ist, wird die entsprechende Anordnung in die Kammern 19, 20 der Profilleisten 8a und 8b in Profillängsrichtung L geschoben. Dabei wird der U-förmiger Faltenabschnitt 93a, 93b des Plisseegewebes 9 im Profillängsschlitz 22 geführt.

[0037] Die Fig. 7a und 7b zeigen in perspektivischer Stirnseitenansicht die Schutzvorrichtung mit Blick auf ein der jeweiligen Profilleiste 8a, 8b der Plisseekassette 8 zugeordnetes Abdeckteilen 24, 25. Die Abdeckteile 24, 25 weisen jeweils einen Gleitbolzen 26 auf, der sich in Profillängsrichtung L über die Stirnseiten der Profilleisten 8a, 8b hinaus erstreckt und im Montagezustand in einer entsprechenden, bei der typischen Rollpanzerschiene 6 üblicherweise bereits vorhanden Führungsnut oder -kammer 27 einsitzt und dort in Vertikal- und Schienenlängsrichtung S geführt ist.

[0038] Das jeweilige Abdeckteil 24, 25 ist mittels einer Schraube 28 an der entsprechenden Profilleiste 8a, 8b schraubbefestigt. Das jeweilige Abdeckteil 24, 25 weist zudem einen zum Gleitzapfen 26 beabstandeten Lager- und/oder Gleitschenkel 29 auf. Dieser dient zur Schwenklagerung des Spreizbolzens 11, der sich in den Zwischenraum 30 zwischen dem Gleitbolzen 26 und dem Lagerschenkel 29 hinein erstreckt. Die Lagerstelle 31 befindet sich am stirnseitigen Freiende des entsprechenden Abdeckteils 24, 25. Erkennbar ist, dass lediglich diejenige Profilleiste 8b, welche die als Fixierleiste dienende Endleiste 15 aufnimmt, vorzugsweise beidseitig, d. h. an beiden Stirnseiten einen solchen Spreizbolzens (Klemmbolzen) 11 aufweist.

[0039] Gegenläufig zum Spreizbolzens 11 erstreckt sich eine Montageschraube 32, zwischen deren Schraubenschaft 32a einerseits und dem Spreizbolzen 11 andererseits eine sich in Profillängsrichtung L aufweitende, V- oder keilförmige Spreizöffnung 33 gebildet ist. Die Montageschraube 32 weist einen Schraubenkopf 32b mit beispielsweise einem Innensechskant auf.

[0040] Im Zuge des Verschraubens Montageschraube 32, welche hierzu in einer Innengewindeöffnung des Spreizbolzens 11 mit diesem gefügt ist, wird der Spreizbolzen 11 an der Lagerstelle 31 in Profilquerrichtung Q nach außen gegen die zugewandte Innenwand 6a der Rollpanzerschiene 6 unter gleichzeitiger Anlage des Schaftendes 32c der Montageschraube 32 an der gegenüberliegenden Innenwand 6b der Rollpanzerschiene 6 geführt. Im Zuge einer weiteren Verschraubung wird eine zuverlässige, lösbare Klemmfixierung der unteren Profilleiste 8b über dessen Abdeckteil 25 hergestellt. Diese Klemmfixierung erfolgt geeigneterweise mittels gegenüberliegender Spreizbolzen 11 und Montageschrauben 32 an beiden Stirnseiten der unteren Profilleiste 8b der Plisseekassette 8.

[0041] Die Plisseekassette 8, vorzugsweise deren dem Rollladenendstab 3' zugewandte Profilleiste 8a, weist auch eine sich in Profillängsrichtung L erstreckende Fügekammer 34 mit eine Fügeschlitz 35 aufweist, über welchen die an dem Rollladenendstab 3' befestigbaren und im Montagezustand befestigten Halteelemente 5 in die Fügekammer 34 einsetzbar sind.

[0042] Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen. Insbesondere sind ferner alle im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispielen beschriebenen Einzelmerkmale auch auf andere Weise miteinander kombinierbar, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen.

[0043] So ist die Art und Weise der Klemmbefestigung des Plisseebehangs in den Führungs- oder Rollpanzerschienen unabhängig vom Material des Zugseils und auch bei einem Rollogewebe vorteilhaft und stellt eine eigenständige Erfindung dar.

Bezugszeichenliste



[0044] 
1
Rollladen-Plissee-Anordnung
2
Rollladenbehang/Rollpanzer
3
Rollladenstab/-lamelle
3'
Rollladenendstab
4
Rollpanzerstopper
5
Schraube
6
Rollpanzer-/Führungsschiene
6a,b
Innenwand
7
Insekten-/Schutzvorrichtung
8a
obere Profilleiste
8b
untere Profilleiste
9
Plissee/-gewebe
10
Halteelement
11
Spreizbolzen
12
Trennlinie/Anlagekante
13
gummielastische Zugschnur
14
End- /Zugleiste
14a,b
Profilschiene
15
End- /Fixierleiste
15a,b
Leistenstab
16
Öffnung
17
Stütz-/Führungsring
18
Umlenkrolle/-ring
19
Aufnahmekammer
20
Halbkammer
21
Zwischenwand
22
Profillängsschlitz
24
oberes Abdeckteil
25
unteres Abdeckteil
26
Gleitbolzen
27
Führungsnut/-kammer
28
Schraube
29
Lager-/Gleitschenkel
30
Zwischenraum
31
Lagerstelle
32
Montageschraube
32a
Schraubenschaft
32b
Schraubenkopf
32c
Schaftende
33
Spreitzöffnung
34
Fügekammer
35
Fügeschlitz
90a,b
Faltenbereich
91
Plisseefalte
92
Übergangsbereich
93a,b
Faltenabschnitt
L
Profillängsrichtung
Q
Profilquerrichtung
S
Schienenlängsrichtung
V
Vertikalrichtung



Ansprüche

1. Schutzvorrichtung (7), insbesondere als Insektenschutz, zur Montage an einem in vertikalen Rollpanzerschienen (6) geführten Rollladenbehang (2) mit einer Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (3, 3'), mit einem Plisseegewebe (9), dessen einander gegenüberliegenden Gewebefreienden (92a, 92b) an jeweils einer Endleiste (14, 15) gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet,

- dass das Plisseegewebe (9) an mindestens einer zwischen den Endleisten (14, 15) verlaufenden gummielastischen Zugschnur (13) geführt ist, und

- dass eine erste der beiden Endleisten (14) an einem Rollladenendstab (3') des Rollladenbehangs (2) und die zweite Endleiste (15) an zumindest einer der Rollpanzerschienen (6) befestigbar und im Montagezustand gehalten ist.


 
2. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Plisseegewebe (9) in einer geteilten Plisseekassette (8) mit einer die erste Endleiste (14) aufnehmenden ersten Profilleite (8a) und mit einer die zweite Endleiste (15) aufnehmenden zweiten Profilleite (8b) angeordnet ist.
 
3. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Profilleisten (8a, 8b) einander zugewandte Halbkammern (20) aufweisen, in denen das Plisseegewebe (9) im eingefaltenen Zustand aufgenommen ist.
 
4. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Profilleisten (8a, 8b) eine aus der jeweiligen Halbkammern (20) über einen Profillängsschlitz (22) zugängliche Aufnahmekammer (19) für die jeweilige Endleiste (14, 15) aufweisen.
 
5. Schutzvorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine der Profilleisten (8a, 8b) der Plisseekassette (8) stirnseitig an deren Profilschmalseite, vorzugsweise an beiden stirnseitigen Profilschmalseiten, ein Abdeckteil (24, 25) mit einem angeformtem Gleitzapfen (26) aufweist, welcher im Montagezustand in den Rollpanzerschienen (6) unter Führung zumindest einer der Profilleisten (8a, 8b) der Plisseekassette (8), vorzugsweise unter Führung der ersten, oberen Profilleiste (8a) und des Plisseegewebes (9), einsitzt.
 
6. Schutzvorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plisseekassette (8), vorzugsweise deren dem Rollladenendstab (3') zugewandte Profilleiste (8a), eine sich in Profillängsrichtung (L) erstreckende Fügekammer (34) mit eine Fügeschlitz (35) aufweist, über welchen mindestens ein an dem Rollladenendstab (3') befestigbares und im Montagezustand befestigtes Halteelement (5) in die Fügekammer (34) einsetzbar ist.
 
7. Schutzvorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plisseekassette (8) an deren mindestens einer Stirnseite einen schwenkbeweglich gehaltenen und in Querrichtung (Q) zur Kassetten- oder Profillängsrichtung (L) auslenkbaren Spreizbolzen (11) zur Klemmfixierung der dem Rollladenendstab (3') des Rollladenbehangs (2) abgewandten Profil- und/oder Endleiste (15) des Plisseegewebes (2) in den bzw. zwischen den Rollpanzerschienen (6) aufweist.
 
8. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spreizbolzen (11) an dem Abdeckteil (25) der entsprechenden Profilleiste (8b) schwenkbeweglich gehalten ist.
 
9. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spreizbolzen (11) mit einer zu diesem keilförmig verlaufenden Montageschraube (32) derart zusammenwirkt, dass in Folge deren Verschraubung der Spreizbolzen (11) gegenüber der Montageschraube (32) gespreizt und gegen eine Schieneninnenwand (6a) der entsprechenden Rollpanzerschiene (6) unter Anlage der Montageschraube (32) an der gegenüberliegenden Schieneninnenwand (6b) klemmfixiert wird.
 
10. Rollladen-Plissee-Anordnung (1) mit einer Schutzvorrichtung (7) mit einem Plisseegewebe (9), dessen einander gegenüberliegenden Gewebefreienden (92a, 92b) an jeweils einer Endleiste (14, 15) gehalten sind,

- wobei das Plisseegewebe (9) an mindestens einer zwischen den Endleisten (14, 15) verlaufenden gummielastischen Zugschnur (13) geführt ist, und

- wobei eine erste der beiden Endleisten (14) an einem Rollladenendstab (3') eines Rollladenbehangs (3) und die zweite Endleiste (15) an zumindest einer Rollpanzerschiene (6) befestigbar oder befestigt ist.


 




Zeichnung































Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente