[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung, insbesondere als Insektenschutz, zur
Montage an einem in vertikalen Rollpanzerführungsschienen geführten Rollladenbehang
mit einer Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (Rollladenlamellen),
umfassend ein Plisseegewebe, dessen einander gegenüberliegenden Gewebefreienden an
jeweils einer Endleiste gehalten sind. Eine derartige Schutzvorrichtung ist beispielsweise
aus der
DE 196 21 655 A1 bekannt.
[0002] Aus der
DE 101 48 957 A1 ist es bekannt, einen dort als Rollladenpanzer bezeichneten Rollladenbehang und ein
Fliegengitter sowie zusätzlich eine Markise, eine Sonnenschutzfolie und eine vergleichbare
Abdeckungsbahn in einer multifunktionalen Rollladenkastenbaueinheit zu kombinieren.
Sowohl der Rollladenbehang als auch das Fliegengitter und die oder jede weitere Abdeckbahn
sind jeweils auf einer Wickelwelle aufgewickelt, wobei die Wickelwellen in dem gemeinsamen
Rollladenkasten angeordnet sind.
[0003] Aus der
DE 198 25 445 A1 ist ein Insekten-, Sicht- und Sonnenschutz aus Gewebe für Fenster- oder Türöffnungen
bekannt, welches Gewebe an einem vorhandenen, dort als Rollladen bezeichneten Rollladenbehang
(Rollpanzer) als Verdunkelungsrolladen anzubringen ist. Das Gewebe ist in einem Schutzgehäuse
auf einer Rolle in Form eines Springrollos aufgewickelt, welches im Zuge der Montage
in einer Gebäudeöffnung an oder vor einem Fenster entweder am unteren Rollladenendstab
oder an einer Fensterbank befestigt wird, während dann der aus dem Schutzgehäuse ausgezogene
Geweberollenanfang an der Fensterbank oder am untern Rollladenendstab befestigt wird.
Wird nun der Rollladenbehang hochgezogen und in dessen Rollladenkasten eingezogen,
so wird das Rollogewebe automatisch abgerollt und insektendicht vor das Fenster gezogen.
[0004] Eine ähnliche Rollladen-Rollo-Kombination mit einem am endseitigen Rollladenstab
(letzte, unterste Lamelle) des Rollpanzers befestigten Rollokasten und einem aus diesem
ausziehbaren Rollo ist aus der
DE 196 26 124 C2 bekannt.
[0005] Bei einer aus der
DE 41 04 749 A1 bekannten Rollladen-Rollo-Kombination ist das Ende des dortigen Stoff- oder Geweberollos
mit einer Endleiste versehen, welche einerseits deren Einlaufen unter der Wirkung
einer Federvorspannung in den Rollokasten verhindert, und welche andererseits im ausgezogenen
Zustand mittels eines Verriegelungsmechanismus in Führungsschienen für die Panzerlamellen
(Rollladenstäbe) arretiert wird.
[0006] Aus der
DE 196 21 655 A1 ist ein Außenrollladensystem bekannt, welches ohne zusätzliche Befestigungsmittel
mit einem Sonnen-, Sicht- und Insektenschutz verbunden werden kann. Hierzu wird an
der Außenseite eines Fensters oder einer Tür im unteren Bereich wiederum eine Kassette
angebracht, in der sich ein Faltstore befindet, das an einem kunststoffummantelten
Stahlsteil geführt und mit dem Außenrollo lösbar verbunden ist.
[0007] Aus der
DE 696 00 625 T2 ist eine Abschirmvorrichtung für ein aus waagerechten und senkrechten Rahmenteilen
bestehendes Dachfenster bekannt, welche Vorrichtung ein in einem am oberen Rahmenteil
gehaltenen Gehäuse angeordnetes federbelastetes Rollo aufweist, das in seitlichen
Führungsschienen geführt und an dessen freiem Ende ein Endschienenprofil in Form eines
Unterstabes befestigt ist. Ein Faltstore ist mit dessen unterem Ende am waagerechten
unteren Rahmenteil des Fensterrahmens befestigt, während das freie obere Ende mit
einer zusätzlichen Endführungsschiene verbunden ist, welche mittels Friktionszapfen
in derselben Spur der seitlichen Führungsschienen des Rollos geführt ist. Dadurch
kann der Faltstore unabhängig vom Rollo in beliebigen, nach oben zum Rollo hin abgerollten
Stellungen befestigt werden. Für eine elektrische Bedienung der Abschirmvorrichtung
können der rolloseitige Unterstab und die faltstoreseitige Endführungsschiene durch
einen Schnurzug mit einem gemeinsamen oder jeweils einem Elektromotor verbunden sein,
der im Gehäuse oder im Rahmenunterteil angeordnet ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfach montierbare und
handhabbare Schutzvorrichtung der genannten Art, insbesondere als Insektenschutz für
eine Fensteröffnung, anzugeben.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1.Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Hierzu ist die vorzugsweise als Insektenschutz vorgesehene Schutzvorrichtung zur
Montage an einem Rollladenbehang (Rollpanzer, Verdunkelungsrolladen) eingerichtet,
der eine Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (Rollladenprofile
oder -lamellen) aufweist, die in vertikalen Rollpanzerschienen geführt sind. Die Schutzvorrichtung
weist ein vorzugsweise insektendichtes, nachfolgend als Plisseegewebe bezeichnetes
vorgefaltetes (plissiertes), d. h. in Falten gelegtes Gewebe oder Gitter auf, das
an mindestens einer gummielastischen Zugschnur gehalten ist. Hierzu ist diese geeigneterweise
durch entsprechende Öffnungen oder Löcher in den Gewebefalten des Plisseegewebes geführt.
Dieses sowie die oder jede gummielastische Zugschnur sind an Endleisten, insbesondere
in Form einerseits einer einem Rollladenendstab zugewandten (zugeordneten) Zugleiste
und andererseits einer dem Rollladenendstab abgewandten Fixierleiste, gehalten. Mit
anderen Worten sind die einander gegenüberliegenden Gewebefreienden des Plisseegewebes
an jeweils einer Endleiste gehalten, und das Plisseegewebe ist an mindestens einer
zwischen den Endleisten verlaufenden gummielastischen Zugschnur geführt und/oder gehalten.
[0011] Im Montagezustand ist die als Zugleiste dienende Endleiste an einem Rollladenendstab
des Rollladenbehangs befestigt, während die als Fixierleiste dienende Endleiste im
Montagezustand an den Rollpanzerschienen gehalten ist und dort vorzugsweise klemmbefestigt
wird. Mit anderen Worten sind die Zugleiste zur Befestigung am Rollladenendstab des
Rollladenbehangs und die Fixierleiste zur Halterung an den Rollpanzerschienen vorgesehen
und eingerichtet.
[0012] Aufgrund der Verwendung einer gummielastischen (Gummischnur) anstelle einer bei einem
Plissee üblichen, nicht elastischen Zugschnur wird in jeder Auszugsposition des Plisseegewebes
zwischen den dieses haltenden Endleisten einerseits eine Rückstellkraft (Zugkraft)
aufrechterhalten. Andererseits sind die bei den unelastischen Zugschnüren üblichen
Schlaufenbildungen der Schnüre bei eingezogenem und in Falten gelegten Plissee vermieden,
indem sich nämlich die gummielastische Zugschnur auf deren minimale Schnurlänge schlaufenlos
einzieht bzw. zusammenzieht.
[0013] Das Plisseegewebe ist in einer vorzugsweise geteilten Plisseekassette angeordnet,
die in einer zweckmäßigen Ausgestaltung aus zwei bevorzugt identischen Profilleisten
gebildet ist, die einander spiegelbildlich zugewandt montiert sind. Eine dem Rollladenendstab
zugewandte und im Montagezustand geeigneterweise an diesem befestigte erste Profilleiste
nimmt die Zugleiste auf, während dann die Fixierleiste in der anderen, zweiten Profilleiste
aufgenommen ist.
[0014] Die Profilleisten weisen gemäß einer geeigneten Weiterbildung einander zugewandte
Halbkammern zur Aufnahme des Plisseegewebes auf. In diesen, im Querschnitt geeigneterweise
U-förmigen Halbkammern liegt das Plisseegewebe im gefaltenen Zustand vollständig und
unsichtbar ein. Die Profilleisten weisen zweckmäßigerweise jeweils eine Aufnahmekammer
für die Endleiste, d. h. für die gewebeendseitige Zugleiste oder für die dieser gewebeendseitig
gegenüberliegende Fixierleiste auf. Die jeweilige Aufnahmekammer ist über einen Profillängsschlitz
in einer Zwischenwand zwischen der Aufnahmekammer und der Halbkammern zugänglich,
so dass eine entsprechende Gewebekante oder ein Geweberand des Plisseegewebes von
der Halbkammer und durch den Profillängsschlitz in die Aufnahmekammer geführt werden
kann.
[0015] Vorteilhafterweise wird jedoch zunächst die entsprechende Gewebekanten des Plisseegewebes
an der jeweiligen Endleiste (Zug- und Fixierleiste) befestigt, bevor die jeweilige
Endleiste von einer der Stirnseiten der Profilleiste her in deren Aufnahmekamer eingeschoben
wird. Gleichzeitig wird das Plisseegewebe zusammen mit der deren Gewebefalten durchsetzenden
gummielastischen Zugschnur in den Profillängsschlitz eingefädelt und in diesem bis
zur gegenüberliegenden Stirnseite geführt.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist zumindest eine der Profilleisten
der Plisseekassette stirnseitig an deren Profilschmalseite eine Abdeckung oder ein
Abdeckteil auf. An das Abdeckteil ist geeigneterweise ein Gleitzapfen angeformt. Im
Montagezustand sitzt der jeweilige Gleitzapfen in einer der beiden Rollpanzerschienen
unter Führung der Plisseekassette ein, vorzugsweise unter Führung beider Profilleiste
und des Plisseegewebes.
[0017] Die Plisseekassette wird im Zuge der Montage vorzugsweise an Schrauböffnungen von
bei einem Rollpanzer oder Rollladenbehang und dort an dessen Rollladenendstab bereits
vorhandenen Rollpanzerstoppern befestigt. Geeigneterweise umfasst die Plisseekassette,
vorzugsweise deren dem Rollladenendstab zugewandte Profilleiste, hierzu eine sich
in Profillängsrichtung erstreckende Fügekammer mit einem Fügeschlitz, über welchen
mindestens ein an dem Rollladenendstab befestigbares und im Montagezustand befestigtes
Halteelement in die Fügekammer einsetzbar, insbesondere einclipsbar oder seitlich
einschiebbar, ist.
[0018] Eine besonders vorteilhafte und eine eigenständige Erfindung darstellende Ausgestaltung
der Schutzvorrichtung, insbesondere als Insektenschutz, sieht vor, dass die mit dem
Plisseegewebe verbundene Fixierleiste als Endleiste in den bzw. zwischen den Rollpanzerschienen,
vorzugsweise mittels Keil-Klemm-Technik, lösbar fixiert wird.
[0019] Hierzu weist die Plisseekassette zweckmäßigerweise an deren mindestens einer Stirnseite
einen schwenkbeweglich gehaltenen und in Querrichtung zur Kassetten- oder Profillängsrichtung
auslenkbaren Spreiz- oder Klemmbolzen zur Klemmfixierung der mit dem Plisseegewebe
verbundenen Fixierleiste in den bzw. zwischen den Rollpanzerschienen auf. Geeigneterweise
ist der Spreizbolzen direkt an der die Fixierleiste aufnehmenden Profilleiste oder
an deren dortigen Abdeckung (Abdeckteil) schwenkbeweglich gehalten.
[0020] In zweckmäßiger Weiterbildung wirkt der Spreizbolzen mit einer zu diesem keilförmig
verlaufenden Montageschraube derart zusammen, dass in Folge deren Verschraubung der
Spreizbolzen gegenüber der Montageschraube ausgelenkt (aufgespreizt) und gegen eine
der Schieneninnenwände der entsprechenden, im Montagezustand zugeordneten Rollpanzerschiene
unter Anlage der Montageschraube an der gegenüberliegenden Schieneninnenwand klemmfixiert
ist bzw. wird.
[0021] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei Verwendung
eines Plisseegewebes mit einer gummielastischen Zugschnur in Verbindung mit einem
in einem Gebäude typischerweise bereits vorhandenen Rollladenbehang (Rollpanzer) eine
besonders einfach montierbare und handhabbare Rollladen-Plissee-Anordnung oder -Vorrichtung
als Insektenschutz bereitgestellt ist. Diese Anordnung bzw. Vorrichtung erfordert
einen besonders einfachen und insbesondere wellenlosen Aus- und Einziehmechanismus
für das Schutzgewebe. So sind gegenüber einem Insektenrollo keine Wickelwelle und
demzufolge auch keine Wellenlagerungen notwendig, sodass ein entsprechend einfaches
Gehäuse oder eine entsprechend einfache Kassette mit vergleichsweise geringen Abmessungen
zur Aufnahme des Schutzgewebes bereitzustellen ist.
[0022] Die Plisseekassette kann dabei besonders vorteilhaft aus zwei identischen Profilschienen
bestehen, die von derselben Profilleiste abgelenkt und zur zweigeteilten Plisseekassette
spiegelbildlich aneinandergesetzt werden. Hierdurch kann einerseits das Schutzgewebe
in Form des Plissees im eingezogenen Zustand in einfacher Weise zumindest annähernd
vollständig aufgenommen und geschützt werden. Andererseits kann im ausgezogenen Zustand
des Plissees jeweils eines der gegenüberliegenden Gewebeenden des Plissees sowie die
gegenüberliegenden Freienden der oder jeder gummielastischen Zugschnur einfach und
zuverlässig gehalten werden.
[0023] Eine besonders einfache und zerstörungsfreie Montage der Schutzvorrichtung wird durch
die Keil-Klemm-Technik mittels einer lediglich zweiteiligen Spreizvorrichtung in Form
eines Spreizbolzens und einer mit diesem gefügten Montageschraube realisiert, bei
deren Verschraubung sich das Bolzenfreiende und das Schraubenfreiende geeigneterweise
V-förmig aufweiten oder aufspreizen.
[0024] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1a und 1b
- in einer perspektivischen Vorder- bzw. Rückansicht eine Rollladen-Plissee-Anordnung
als Insektenschutz mit einem ausschnittsweise gezeigten Rollladenbehang (Rollpanzers)
sowie mit einer an dessen untersten Rollladenstab befestigten Schutzvorrichtung in
Form eines Plisseegewebes (-gitters) in einer geteilten und in einer der Rollpanzerschienen
des Rollladenbehangs geführten Plisseekassette mit einem Plisseegewebe,
- Fig. 2
- das Plisseegewebe ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung und in größerem
Maßstab,
- Fig. 3a und 3b
- in perspektivischer Stirnseitenansicht die Plisseekassette mit bzw. ohne deren in
Profilleistenkammern an Endleisten gehaltenen Plisseegewebe bei abgenommenen Abdeckteilen,
- Fig. 4
- die Rollladen-Plissee-Anordnung gemäß Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung mit der
in zwei Profilleisten geteilten Plisseekassette und des mittels eines gummielastischen
Zugseils (Gummizug) zwischen zwei Endleisten (Zug- - und Fixierleiste) gehaltenen
Plisseegewebes,
- Fig. 5
- ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung und in größerem Maßstab einen Seilweg
mit Anschlussstellen des gummielastischen Zugseils zwischen den Endleisten des Plisseegewebes,
- Fig. 6
- in perspektivischer Stirnseitenansicht eine der gleichartigen Profilleisten mit Blick
in eine Aufnahmekammer für die jeweilige Endleiste und in eine Halbkammer für das
in Falten gelegte Plisseegewebe, und
- Fig. 7a und 7b
- ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung ein stirnseitiges Abdeckteil mit
einem Spreizbolzen zur Klemmfixierung der dem Rollladenbehang abgewandten (unteren)
Profilleiste vor einer Rollpanzerschiene.
[0025] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0026] Die Fig. 1 a und 1 b zeigen in Vorder- und Rückansicht eine Rollladen-Plissee-Anordnung
1 als Schutzvorrichtung, insbesondere als Insektenschutz vor einem Gebäudefenster
oder einer Gebäudetür. Ausschnittsweise ist Rollladenbehang (Rollpanzer) 2 mit einer
Anzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (-lamellen) 3 dargestellten.
Von diesen ist der im dargestellten Montagezustand mit ausgezogenem oder heruntergelassenem
Rollladenbehang 2 unterste Rollladenendstab (Endlamelle) mit 3' bezeichnet. Dieser
weist typische Rollpanzerstopper 4 auf, die von der in Fig. 1b gezeigten Rückseite
her mittels Schrauben 5 an dem Rollladenendstab 3' befestigt sind. Eine lediglich
an einer Seite und nur im Ausschnitt dargestellte, zum Rollladenbehang 2 hin offene
Rollpanzerschiene (Führungsschiene) 6 dient zusammen mit der gegenüberliegenden (nicht
dargestellten) Rollpanzerschiene 6 zur Führung der Rollladenstäbe 3, 3' und somit
des Rollladenbehangs 2.
[0027] An dem Rollladenendstab 3' ist die eigentliche Insektenschutzvorrichtung 7 befestigt,
welche eine geteilte Plisseekassette 8 mit einem im gezeigten eingezogenen Zustand
darin praktisch vollständig aufgenommenen Plisseegewebe 9 umfasst. Die Plisseekassette
8 ist aus zwei vorzugsweise identischen Profilleisten 8a und 8b gebildet. Im gezeigten
Montagezustand ist die (erste) Profilleiste 8a der Plisseekassette 8 am Rollladenendstab
3' befestigt. Die Befestigung erfolgt - wie aus Fig. 1b ersichtlich ist - mittels
Halteelementen 10, welche einerseits mit der ersten Profilleiste 8a verbunden, beispielsweise
verclipst oder verrastet, und andererseits mittels der Schrauben 5 mit dem unteren
Rollladenendstab 3' und dort mit dessen gegebenenfalls vorhandenen Stoppern 4 verschraubt
ist. Die zweite Profilleiste 8b der Plisseekassette 8 ist mittels schraubbarer Spreizbolzen
11 in den Rollpanzerschienen 6 lösbar klemmfixiert. Die Trennlinie oder Anlagekante
zwischen den Profilleisten 8a und 8b der geteilten Plisseekassette 8 ist in den Figuren
1 a und 1 b mit 12 bezeichnet.
[0028] Wird der Rollladenbehang 2 aus der in den Fig. 1 a und 1 b gezeigten herabgelassenen
und geschlossenen Position (Verdunkelungsposition) in Vertikalrichtung V aufgezogen,
so wird die obere (erste) Profilleiste 8a der Plisseekassette 8 automatisch ebenfalls
in Vertikalrichtung V nach oben geführt, während die klemmfixierte untere (zweite)
Profilleiste 8b an der gezeigten Position verbleibt. Hierdurch wird das Plisseegewebe
9 aus dem vollständig eingefaltenen Zustand in einen (nicht dargestellten) ausgezogenen
Zustand verbracht, bei welchem die einzelnen Gewebefalten 91 (Fig. 2) aus der gezeigten
ziehharmonikaartigen Lage mehr oder weniger aufgefaltet und in Überdeckung des vom
Rollladenbehang 2 freigegebenen Öffnungsbereichs des Fensters oder der Tür geführt
sind. Wird der Rollladenbehang 2 aus einer beliebigen, eingezogenen Position mit entsprechend
weit ausgezogenem Plisseegewebe 9 in die in den Fig. 1a und 1b gezeigte Verdunkelungsposition
überführt, so erfolgt dies mittels der Rollladen-Plissee-Anordnung 1 wiederum automatisch,
wobei das Plisseegewebe 9 jeweils vorzugsweise hälftig in die beiden Profilleisten
8a und 8b der Plissee-Kassette 8 aufgenommen wird.
[0029] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist das Plisseegewebe 9 zwei Faltenbereiche 90a,
90b mit jeweils mehreren Plisseefalten 91 und zwischen den Faltenbereichen 90a, 90b
einen etwa z-förmigen Übergangsbereich 92 mit vorzugsweise vertikal (senkrecht) verlaufendem
Zwischenschenkel sowie endseitig jeweils einen Befestigungsbereich als gefaltetes
Gewebefreiende 92a, 92b auf, der über einen im Beispiel U-förmigen Faltenabschnitt
93a, 93b in den angrenzenden Faltenbereich 90a, 90b übergeht.
[0030] Mit aus den Figuren 3 bis 5 erkennbar ist, ist das Plisseegewebe 9 an gummielastischen
Zugschnüren 13 (Fig. 4 und 5) geführt und/oder gehalten, die ihrerseits an gegenüberliegenden
Endleisten 14, 15 befestigt sind und mit zueinander beabstandeten, parallelen Zugschnurabschnitten
13a zwischen den Endleisten 14, 15 verlaufen. Die Endleisten 14, 15 sind im Montagezustand
jeweils aus einer Profilschiene 14a, 15a und einem Leistenstab 14b, 15b zusammengesetzt.
Mit diesen Zugschnurabschnitten 13a sind die gummielastischen Zugschnüre 13 durch
entsprechende, jeweils miteinander fluchtende Öffnungen 16 (Fig. 2) im Bereich der
einzelnen Plisseefalten 91 des Plisseegewebes 9 geführt.
[0031] Im Montagezustand sitzen die Endleisten 14, 15 in den Profilleisten 8a, 8b der Plisseekassette
8 ein. Hierbei bildet die in den Figuren obere Endleiste 14 quasi eine Zugleiste,
welche über die erste Profilleiste 8a mit dem unteren Rollladenendstab 3' verbunden
ist. Die andere Endleiste 15 bildet quasi eine Fixierleiste, welche über die zweite,
untere Profilleiste 8b der Plisseekassette 8 am unteren Ende bzw. im unteren Bereich
an oder in den Rollpanzerschienen 6 fixiert ist.
[0032] Beim Aufziehen des Rollladenbehangs 2 und dem demzufolge automatischen Aufziehen
des am Rollladenbehang 2 gehaltenen Plisseegewebes 9 mit entsprechender Vertikalbewegung
lediglich der ersten, oberen Profilleiste 8a der Plisseekassette 8 werden die gummielastischen
Zugschnüre 13 elastisch vorgespannt.
[0033] Beim Ab- oder Herunterlassen (Schließen) des Rollladenbehangs 2 ziehen sich die gummielastischen
Zugschnüre 13 praktisch vollständig in den in Fig. 5 gezeigten entspannten Zustand
zusammen. Es sind demnach keinerlei lose Schnürenabschnitte oder -schlaufen vorhanden,
die aus dem Plisseegewebe 9 herausragen könnten und bei eingefaltenem Plisseegewebe
9 in der Plisseekassette 8 untergebracht werden müssten. Zudem ist die Gefahr eines
Verhakens einer solchen Schnürenschlaufe innerhalb der Plisseekassette zuverlässig
verhindert.
[0034] Wie in Fig. 5 erkennbar ist, sind mehrere gummielastische Zugschnüre 13 vorgesehen,
deren Schnürenenden an bestimmten, in Fig. 5 erkennbaren Positionen auf der dem Plisseegewebe
9 abgewandten Leistenseite der jeweiligen Endleiste 14, 15 ösenartig um einen Stütz-
oder Führungsring 17 gelegt sind, welcher wiederum von einem Schnürenabschnitt 13a
durchsetzt ist. Umlenkrollen oder -ringe 18 ermöglichen eine möglichst reibungsarme
Gleitführung der gummielastischen Zugschnüre 13 innerhalb der Plisseekassette 8 und
dort innerhalb der jeweiligen Profilleiste 8a, 8b.
[0035] Fig. 6 zeigt in perspektivischer Stirnseitenansicht eine der vorzugsweise identischen
Profilleisten 8a,8b der Plisseekassette 8. Die Profilleiste 8a, 8b weist eine Aufnahmekammer
19 und in Profilquerrichtung Q hierzu benachbart eine Halbkammer 20 auf. Die Aufnahmekammer
19 und die Halbkammer 20 sind über eine Zwischenwand 21 getrennt, in die ein sich
in Profillängsrichtung L erstreckender Profilängsschlitz 22 eingebracht ist. Die Halbkammer
20 dient zur Aufnahme des entsprechenden Faltenbereichs 90a, 90b mit etwa der halben
Anzahl der Plisseefalten 91 des Plisseegewebes 9. Der andere Faltenbereichs 90b bzw.
90a des Plisseegewebes 9 befindet sich dann in der Halbkammer 20 der anderen Profilleiste
8b bzw. 8a.
[0036] Wie in Verbindung mit den Figuren 3a und 3b erkennbar ist, ist die jeweilige Endleiste
14, 15 in die Aufnahmekammer 19 der jeweiligen Profilleiste 8b, 8b eingesetzt. Wenn
das jeweilige Gewebefreiende im gefalteten Befestigungsbereich 92a, 92b des Plisseegewebes
9 an der entsprechenden Endleiste 14, 15 befestigt ist, wird die entsprechende Anordnung
in die Kammern 19, 20 der Profilleisten 8a und 8b in Profillängsrichtung L geschoben.
Dabei wird der U-förmiger Faltenabschnitt 93a, 93b des Plisseegewebes 9 im Profillängsschlitz
22 geführt.
[0037] Die Fig. 7a und 7b zeigen in perspektivischer Stirnseitenansicht die Schutzvorrichtung
mit Blick auf ein der jeweiligen Profilleiste 8a, 8b der Plisseekassette 8 zugeordnetes
Abdeckteilen 24, 25. Die Abdeckteile 24, 25 weisen jeweils einen Gleitbolzen 26 auf,
der sich in Profillängsrichtung L über die Stirnseiten der Profilleisten 8a, 8b hinaus
erstreckt und im Montagezustand in einer entsprechenden, bei der typischen Rollpanzerschiene
6 üblicherweise bereits vorhanden Führungsnut oder -kammer 27 einsitzt und dort in
Vertikal- und Schienenlängsrichtung S geführt ist.
[0038] Das jeweilige Abdeckteil 24, 25 ist mittels einer Schraube 28 an der entsprechenden
Profilleiste 8a, 8b schraubbefestigt. Das jeweilige Abdeckteil 24, 25 weist zudem
einen zum Gleitzapfen 26 beabstandeten Lager- und/oder Gleitschenkel 29 auf. Dieser
dient zur Schwenklagerung des Spreizbolzens 11, der sich in den Zwischenraum 30 zwischen
dem Gleitbolzen 26 und dem Lagerschenkel 29 hinein erstreckt. Die Lagerstelle 31 befindet
sich am stirnseitigen Freiende des entsprechenden Abdeckteils 24, 25. Erkennbar ist,
dass lediglich diejenige Profilleiste 8b, welche die als Fixierleiste dienende Endleiste
15 aufnimmt, vorzugsweise beidseitig, d. h. an beiden Stirnseiten einen solchen Spreizbolzens
(Klemmbolzen) 11 aufweist.
[0039] Gegenläufig zum Spreizbolzens 11 erstreckt sich eine Montageschraube 32, zwischen
deren Schraubenschaft 32a einerseits und dem Spreizbolzen 11 andererseits eine sich
in Profillängsrichtung L aufweitende, V- oder keilförmige Spreizöffnung 33 gebildet
ist. Die Montageschraube 32 weist einen Schraubenkopf 32b mit beispielsweise einem
Innensechskant auf.
[0040] Im Zuge des Verschraubens Montageschraube 32, welche hierzu in einer Innengewindeöffnung
des Spreizbolzens 11 mit diesem gefügt ist, wird der Spreizbolzen 11 an der Lagerstelle
31 in Profilquerrichtung Q nach außen gegen die zugewandte Innenwand 6a der Rollpanzerschiene
6 unter gleichzeitiger Anlage des Schaftendes 32c der Montageschraube 32 an der gegenüberliegenden
Innenwand 6b der Rollpanzerschiene 6 geführt. Im Zuge einer weiteren Verschraubung
wird eine zuverlässige, lösbare Klemmfixierung der unteren Profilleiste 8b über dessen
Abdeckteil 25 hergestellt. Diese Klemmfixierung erfolgt geeigneterweise mittels gegenüberliegender
Spreizbolzen 11 und Montageschrauben 32 an beiden Stirnseiten der unteren Profilleiste
8b der Plisseekassette 8.
[0041] Die Plisseekassette 8, vorzugsweise deren dem Rollladenendstab 3' zugewandte Profilleiste
8a, weist auch eine sich in Profillängsrichtung L erstreckende Fügekammer 34 mit eine
Fügeschlitz 35 aufweist, über welchen die an dem Rollladenendstab 3' befestigbaren
und im Montagezustand befestigten Halteelemente 5 in die Fügekammer 34 einsetzbar
sind.
[0042] Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.
Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fachmann hieraus abgeleitet
werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen. Insbesondere sind ferner alle
im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispielen beschriebenen Einzelmerkmale auch auf
andere Weise miteinander kombinierbar, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen.
[0043] So ist die Art und Weise der Klemmbefestigung des Plisseebehangs in den Führungs-
oder Rollpanzerschienen unabhängig vom Material des Zugseils und auch bei einem Rollogewebe
vorteilhaft und stellt eine eigenständige Erfindung dar.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Rollladen-Plissee-Anordnung
- 2
- Rollladenbehang/Rollpanzer
- 3
- Rollladenstab/-lamelle
- 3'
- Rollladenendstab
- 4
- Rollpanzerstopper
- 5
- Schraube
- 6
- Rollpanzer-/Führungsschiene
- 6a,b
- Innenwand
- 7
- Insekten-/Schutzvorrichtung
- 8a
- obere Profilleiste
- 8b
- untere Profilleiste
- 9
- Plissee/-gewebe
- 10
- Halteelement
- 11
- Spreizbolzen
- 12
- Trennlinie/Anlagekante
- 13
- gummielastische Zugschnur
- 14
- End- /Zugleiste
- 14a,b
- Profilschiene
- 15
- End- /Fixierleiste
- 15a,b
- Leistenstab
- 16
- Öffnung
- 17
- Stütz-/Führungsring
- 18
- Umlenkrolle/-ring
- 19
- Aufnahmekammer
- 20
- Halbkammer
- 21
- Zwischenwand
- 22
- Profillängsschlitz
- 24
- oberes Abdeckteil
- 25
- unteres Abdeckteil
- 26
- Gleitbolzen
- 27
- Führungsnut/-kammer
- 28
- Schraube
- 29
- Lager-/Gleitschenkel
- 30
- Zwischenraum
- 31
- Lagerstelle
- 32
- Montageschraube
- 32a
- Schraubenschaft
- 32b
- Schraubenkopf
- 32c
- Schaftende
- 33
- Spreitzöffnung
- 34
- Fügekammer
- 35
- Fügeschlitz
- 90a,b
- Faltenbereich
- 91
- Plisseefalte
- 92
- Übergangsbereich
- 93a,b
- Faltenabschnitt
- L
- Profillängsrichtung
- Q
- Profilquerrichtung
- S
- Schienenlängsrichtung
- V
- Vertikalrichtung
1. Schutzvorrichtung (7), insbesondere als Insektenschutz, zur Montage an einem in vertikalen
Rollpanzerschienen (6) geführten Rollladenbehang (2) mit einer Anzahl von gelenkig
miteinander verbundenen Rollladenstäben (3, 3'), mit einem Plisseegewebe (9), dessen
einander gegenüberliegenden Gewebefreienden (92a, 92b) an jeweils einer Endleiste
(14, 15) gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Plisseegewebe (9) an mindestens einer zwischen den Endleisten (14, 15) verlaufenden
gummielastischen Zugschnur (13) geführt ist, und
- dass eine erste der beiden Endleisten (14) an einem Rollladenendstab (3') des Rollladenbehangs
(2) und die zweite Endleiste (15) an zumindest einer der Rollpanzerschienen (6) befestigbar
und im Montagezustand gehalten ist.
2. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Plisseegewebe (9) in einer geteilten Plisseekassette (8) mit einer die erste
Endleiste (14) aufnehmenden ersten Profilleite (8a) und mit einer die zweite Endleiste
(15) aufnehmenden zweiten Profilleite (8b) angeordnet ist.
3. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Profilleisten (8a, 8b) einander zugewandte Halbkammern (20) aufweisen, in denen
das Plisseegewebe (9) im eingefaltenen Zustand aufgenommen ist.
4. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Profilleisten (8a, 8b) eine aus der jeweiligen Halbkammern (20) über einen Profillängsschlitz
(22) zugängliche Aufnahmekammer (19) für die jeweilige Endleiste (14, 15) aufweisen.
5. Schutzvorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine der Profilleisten (8a, 8b) der Plisseekassette (8) stirnseitig an
deren Profilschmalseite, vorzugsweise an beiden stirnseitigen Profilschmalseiten,
ein Abdeckteil (24, 25) mit einem angeformtem Gleitzapfen (26) aufweist, welcher im
Montagezustand in den Rollpanzerschienen (6) unter Führung zumindest einer der Profilleisten
(8a, 8b) der Plisseekassette (8), vorzugsweise unter Führung der ersten, oberen Profilleiste
(8a) und des Plisseegewebes (9), einsitzt.
6. Schutzvorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plisseekassette (8), vorzugsweise deren dem Rollladenendstab (3') zugewandte
Profilleiste (8a), eine sich in Profillängsrichtung (L) erstreckende Fügekammer (34)
mit eine Fügeschlitz (35) aufweist, über welchen mindestens ein an dem Rollladenendstab
(3') befestigbares und im Montagezustand befestigtes Halteelement (5) in die Fügekammer
(34) einsetzbar ist.
7. Schutzvorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plisseekassette (8) an deren mindestens einer Stirnseite einen schwenkbeweglich
gehaltenen und in Querrichtung (Q) zur Kassetten- oder Profillängsrichtung (L) auslenkbaren
Spreizbolzen (11) zur Klemmfixierung der dem Rollladenendstab (3') des Rollladenbehangs
(2) abgewandten Profil- und/oder Endleiste (15) des Plisseegewebes (2) in den bzw.
zwischen den Rollpanzerschienen (6) aufweist.
8. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spreizbolzen (11) an dem Abdeckteil (25) der entsprechenden Profilleiste (8b)
schwenkbeweglich gehalten ist.
9. Schutzvorrichtung (7) nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spreizbolzen (11) mit einer zu diesem keilförmig verlaufenden Montageschraube
(32) derart zusammenwirkt, dass in Folge deren Verschraubung der Spreizbolzen (11)
gegenüber der Montageschraube (32) gespreizt und gegen eine Schieneninnenwand (6a)
der entsprechenden Rollpanzerschiene (6) unter Anlage der Montageschraube (32) an
der gegenüberliegenden Schieneninnenwand (6b) klemmfixiert wird.
10. Rollladen-Plissee-Anordnung (1) mit einer Schutzvorrichtung (7) mit einem Plisseegewebe
(9), dessen einander gegenüberliegenden Gewebefreienden (92a, 92b) an jeweils einer
Endleiste (14, 15) gehalten sind,
- wobei das Plisseegewebe (9) an mindestens einer zwischen den Endleisten (14, 15)
verlaufenden gummielastischen Zugschnur (13) geführt ist, und
- wobei eine erste der beiden Endleisten (14) an einem Rollladenendstab (3') eines
Rollladenbehangs (3) und die zweite Endleiste (15) an zumindest einer Rollpanzerschiene
(6) befestigbar oder befestigt ist.