[0001] Die Erfindung betrifft eine Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 und ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 14.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist bereits eine Kochfeldvorrichtung mit einer integrierten
Abzugseinheit bekannt, welche eine Gebläseeinheit aufweist, die unterhalb einer Kochfeldplatte
der Kochfeldvorrichtung angeordnet ist. In einem Betriebszustand erzeugt die Gebläseeinheit
einen Luftstrom und transportiert mittels des ersten Luftstroms in dem Betriebszustand
entstehende Dämpfe ab. Eine Kochfeldeinheit, wie beispielsweise eine Kochfeldelektronik,
wird mittels eines weiteren Luftstroms gekühlt, welcher von dem Luftstrom verschieden
ist. Der weitere Luftstrom wird von einem zusätzlichen Kühlgebläse erzeugt, das von
der Abzugseinheit und der Gebläseeinheit verschieden ist.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer geringen Komplexität bereitzustellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 14 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere von einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Kochfeldplatte und mit zumindest einer integrierten Abzugseinheit,
welche zumindest eine Gebläseeinheit aufweist, die in wenigstens einem Betriebszustand
zumindest einen ersten Luftstrom erzeugt und mittels des ersten Luftstroms in dem
Betriebszustand entstehende Dämpfe abtransportiert.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Gebläseeinheit in dem Betriebszustand zumindest einen
zweiten Luftstrom erzeugt und dazu vorgesehen ist, wenigstens teilweise mittels des
zweiten Luftstroms zumindest eine Kochfeldeinheit zu kühlen. Unter einer "Kochfeldvorrichtung",
insbesondere unter einer "Induktionskochfeldvorrichtung", soll insbesondere zumindest
ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kochfelds, insbesondere eines Induktionskochfelds,
verstanden werden. Unter einer "Kochfeldplatte" soll insbesondere eine Einheit verstanden
werden, die in wenigstens einem Betriebszustand zu einem Aufstellen von Gargeschirr
vorgesehen ist und die insbesondere dazu vorgesehen ist, einen Teil eines Kochfeldaußengehäuses,
insbesondere der Kochfeldvorrichtung und/oder eines die Kochfeldvorrichtung aufweisenden
Kochfelds, auszubilden. Die Kochfeldplatte besteht insbesondere wenigstens zu einem
Großteil aus Glas und/oder Glaskeramik. Unter "wenigstens zu einem Großteil" soll
insbesondere zu einem Anteil von mindestens 70 %, insbesondere zu mindestens 80 %,
vorteilhaft zu mindestens 90 % und vorzugsweise zu mindestens 95 % verstanden werden.
Unter einer "Abzugseinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche
dazu vorgesehen ist, in wenigstens einem Betriebszustand entstehende Dämpfe abzusaugen
und/oder zu filtern, und welche insbesondere dazu vorgesehen ist, diese Dämpfe aus
einem Kochbereich zumindest wegzutransportieren. Die Abzugseinheit weist insbesondere
zumindest einen Fettfilter auf, welcher dazu vorgesehen ist, in den in wenigstens
einem Betriebszustand entstehenden Dämpfen gelöste Fettpartikel wenigstens im Wesentlichen
aufzunehmen und/oder aus den Dämpfen wenigstens im Wesentlichen zu entfernen. Insbesondere
stellt die Gebläseeinheit der Abzugseinheit in wenigstens einem Betriebszustand zumindest
einen Ansaugstrom für in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe bereit und transportiert
insbesondere die abgesaugten Dämpfe aus dem Kochbereich zumindest ab. In wenigstens
einem Betriebszustand erzeugt die Gebläseeinheit den ersten Luftstrom und/oder den
zweiten Luftstrom insbesondere mittels zumindest eines Ansaugstroms. Unter einem "Kochbereich"
soll insbesondere ein räumlicher Bereich verstanden werden, in welchem in dem Betriebszustand
ein Garvorgang erfolgt und in welchen insbesondere bei dem Garvorgang entstehende
Dämpfe aus einem beheizten Gargeschirr entweichen und welcher sich vorteilhaft in
einer Einbaulage wenigstens zu einem Großteil oberhalb der Kochfeldplatte erstreckt.
Unter einer "integrierten" Abzugseinheit soll insbesondere eine Abzugseinheit verstanden
werden, welche in wenigstens einem montierten Zustand in und/oder an einem Kochfeld,
insbesondere in einem Kochfeldaußengehäuse und/oder an einem Kochfeldaußengehäuse,
befestigt und/oder angeordnet ist. Beispielsweise könnte zumindest die Gebläseeinheit
der Abzugseinheit bei einer Betrachtung in einer parallel zu einer Haupterstreckungsebene
der Kochfeldplatte ausgerichteten Ebene seitlich an dem Kochfeldaußengehäuse angeordnet
und/oder befestigt sein. Vorteilhaft ist zumindest die Gebläseeinheit der Abzugseinheit
in einer Einbaulage wenigstens zu einem Großteil und besonders vorteilhaft vollständig
unterhalb der Kochfeldplatte angeordnet. Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines
Objekts soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten
Seitenfläche eines kleinsten gedachten geometrischen Quaders ist, welcher das Objekt
gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders
verläuft. Unter der Wendung, dass die Gebläseeinheit dazu vorgesehen ist, "wenigstens
teilweise" mittels des zweiten Luftstroms zumindest eine Kochfeldeinheit zu kühlen,
soll insbesondere verstanden werden, dass die Gebläseeinheit dazu vorgesehen sein
könnte, insbesondere ausschließlich mittels des zweiten Luftstroms, vorteilhaft unter
Vermeidung einer Mitwirkung des ersten Luftstroms, die Kochfeldeinheit zu kühlen und/oder
dass die Gebläseeinheit dazu vorgesehen sein könnte, mittels des zweiten Luftstroms
unter Mitwirkung des ersten Luftstroms die Kochfeldeinheit zu kühlen. Insbesondere
weist die Kochfeldvorrichtung die Kochfeldeinheit auf. Die Kochfeldeinheit ist insbesondere
von der Abzugseinheit und vorteilhaft zusätzlich von der Gebläseeinheit verschieden
ausgebildet. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt
und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten
Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese
bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt
und/oder ausführt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine geringe Komplexität erreicht werden.
Insbesondere können Kosten reduziert werden. Insbesondere kann auf ein zusätzliches
Kühlgebläse, welches insbesondere von der Abzugseinheit und von der Gebläseeinheit
verschieden ist, verzichtet werden, wodurch insbesondere zusätzlich ein geringer Lautstärkepegel
erzielt werden kann. Die Abzugseinheit kann insbesondere für mehrere Funktionen verwendet
werden, wodurch insbesondere eine bauteilesparende Ausgestaltung ermöglicht werden
kann.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Abzugseinheit zumindest eine Luftkanaleinheit
aufweist, welche in einer Einbaulage die Gebläseeinheit und eine Oberseite der Kochfeldplatte
wenigstens im Wesentlichen miteinander verbindet und durch welche in dem Betriebszustand
zumindest der erste Luftstrom fließt. Die Luftkanaleinheit definiert insbesondere
zumindest einen Luftkanal. Insbesondere weist die Luftkanaleinheit zumindest eine
Kanalwandung auf, welche den Luftkanal wenigstens im Wesentlichen begrenzt. Die Abzugseinheit
weist insbesondere zumindest eine Abzugsausnehmung auf, an welche in wenigstens einem
montierten Zustand die Luftkanaleinheit anschließt und durch welche die Gebläseeinheit
die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe von zumindest einem Kochbereich abtransportiert.
Die Abzugsausnehmung ist insbesondere als eine Ausnehmung in der Kochfeldplatte ausgebildet.
Die Kochfeldplatte und die Abzugseinheit sind insbesondere wenigstens teilweise einstückig
ausgebildet. Dadurch können die in dem Betriebszustand entstehenden Dämpfe insbesondere
optimal abtransportiert werden.
[0008] Die Luftkanaleinheit könnte beispielsweise frei von Kühlrippen sein. Insbesondere
könnte die Kochfeldeinheit eine Kühlungseinheit aufweisen, welche insbesondere zumindest
eine Kühlrippe aufweist und welche insbesondere dazu vorgesehen sein könnte, die Kochfeldeinheit
mittels der Kühlrippe zu kühlen. Der zweite Luftstrom könnte insbesondere durch die
Kühlungseinheit fließen. Vorzugsweise weist die Luftkanaleinheit zumindest eine Kühlrippe
auf, welche dazu vorgesehen ist, die Kochfeldeinheit zu kühlen. Die Kühlrippe könnte
beispielsweise wenigstens im Wesentlichen senkrecht zu einer seitlichen Oberfläche
der Luftkanaleinheit, insbesondere der Kanalwandung, und/oder wenigstens im Wesentlichen
parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte ausgerichtet sein. Alternativ
oder zusätzlich könnte die Kühlrippe wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer
Luftströmungsrichtung des ersten Luftstroms und/oder wenigstens im Wesentlichen senkrecht
zu einer Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte ausgerichtet sein. Die seitliche
Oberfläche der Luftkanaleinheit, insbesondere der Kanalwandung, könnte insbesondere
wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Luftströmungsrichtung des ersten Luftstroms
ausgerichtet sein. Insbesondere ist die Kühlrippe an einer seitlichen Oberfläche der
Luftkanaleinheit, insbesondere der Kanalwandung, angeordnet. Die Kühlrippe könnte
beispielsweise wenigstens im Wesentlichen außerhalb des Luftkanals angeordnet sein.
Vorzugsweise ist die Kühlrippe wenigstens im Wesentlichen innerhalb des Luftkanals
angeordnet. Dadurch kann insbesondere eine besonders effektive Kühlwirkung bereitgestellt
werden.
[0009] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der erste Luftstrom und der zweite Luftstrom miteinander
identisch sind. Dadurch kann insbesondere eine besonders große Luftmenge zu einer
Kühlung herangezogen werden. Insbesondere kann eine in einem Nahbereich der Luftkanaleinheit
angeordnete Kochfeldeinheit unter Vermeidung eines zusätzlichen Aufwands gekühlt werden.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der erste
Luftstrom und der zweite Luftstrom voneinander verschiedene Luftströme sind. Insbesondere
sind eine Strömungsrichtung des ersten Luftstroms und eine Strömungsrichtung des zweiten
Luftstroms schräg relativ zueinander ausgerichtet. Vorteilhaft schließen eine Strömungsrichtung
des ersten Luftstroms und eine Strömungsrichtung des zweiten Luftstroms einen Winkel
in einem Bereich von 60° bis 120°, insbesondere von 70° bis 110°, vorteilhaft von
80° bis 100° und vorzugsweise von 85° bis 95° ein. Dadurch kann insbesondere eine
hohe Flexibilität ermöglicht werden. Insbesondere können beliebig angeordnete Kochfeldeinheiten,
welche insbesondere von der Luftkanaleinheit beabstandet angeordnet sein könnten,
effizient gekühlt werden.
[0011] Beispielsweise könnte der zweite Luftstrom, insbesondere zusätzlich zu dem ersten
Luftstrom, durch die Abzugsausnehmung fließen. Vorzugsweise weist die Luftkanaleinheit
zumindest eine Strömungsausnehmung auf, durch welche in dem Betriebszustand der zweite
Luftstrom fließt. Die Strömungsausnehmung ist insbesondere als eine Ausnehmung und/oder
als eine Öffnung in der Kanalwandung der Luftkanaleinheit ausgebildet. Insbesondere
ist die Gebläseeinheit dazu vorgesehen, Umgebungsluft durch die Strömungsöffnung in
die Luftkanaleinheit zu saugen und insbesondere dadurch den zweiten Luftstrom zu erzeugen.
Die Strömungsausnehmung ist insbesondere von der Abzugsausnehmung verschieden ausgebildet.
Dadurch kann insbesondere eine besonders hohe Flexibilität ermöglicht werden.
[0012] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest eine Untergehäuseeinheit
aufweist, welche zumindest eine Lufteinlassausnehmung aufweist, durch die in dem Betriebszustand
der zweite Luftstrom in einen von der Untergehäuseeinheit wenigstens teilweise begrenzten
Hohlraum fließt. Unter einer "Untergehäuseeinheit" soll insbesondere eine Einheit
verstanden werden, die in einer Einbaulage unterhalb der Kochfeldplatte angeordnet
ist und die insbesondere dazu vorgesehen ist, in wenigstens einem montierten Zustand
zumindest einen Hohlraum wenigstens teilweise zu begrenzen und/oder zu definieren.
Der Hohlraum könnte insbesondere als ein Aufnahmeraum ausgebildet und insbesondere
zu einer Aufnahme und/oder zu einer Lagerung wenigstens eines Bauteils vorgesehen
sein. Das Bauteil könnte beispielsweise zumindest ein Heizelement und/oder eine Steuereinheit
und/oder eine Versorgungseinheit und/oder eine Bedienerschnittstelle sein. Insbesondere
begrenzen die Untergehäuseeinheit und die Kochfeldplatte in wenigstens einem montierten
Zustand insbesondere gemeinsam den Hohlraum wenigstens im Wesentlichen. Die Untergehäuseeinheit
nimmt in dem montierten Zustand insbesondere eine Gewichtskraft von Bauteilen wenigstens
zu einem Großteil auf und/oder überträgt die Gewichtskraft an zumindest eine weitere
Einheit, wie beispielsweise an die Kochfeldplatte. Vorteilhaft ist die Untergehäuseeinheit
als eine Außengehäuseeinheit ausgebildet und definiert insbesondere gemeinsam mit
der Kochfeldplatte ein Kochfeldaußengehäuse wenigstens im Wesentlichen. Die Lufteinlassausnehmung
ist insbesondere in einer Seitenwand der Untergehäuseeinheit angeordnet. Die Seitenwand
der Untergehäuseeinheit weist insbesondere eine Haupterstreckungsebene auf, welche
in wenigstens einem montierten Zustand wenigstens im Wesentlichen senkrecht zu einer
Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte ausgerichtet ist. Dadurch kann insbesondere
eine optimierte und/oder preisgünstige Kühlung von innerhalb des Hohlraums angeordneten
und/oder an den Hohlraum angrenzenden Kochfeldeinheiten erzielt werden. Insbesondere
kann auf ein zusätzliches Kühlgebläse zu einer Erzeugung des zweiten Luftstroms verzichtet
werden.
[0013] Die Untergehäuseeinheit könnte beispielsweise genau eine Lufteinlassausnehmung aufweisen,
welche beispielsweise in einer Seitenwand angeordnet sein könnte. Vorzugsweise weist
die Untergehäuseeinheit mehrere Lufteinlassausnehmungen auf. Beispielsweise könnten
die Lufteinlassausnehmungen auf einer insbesondere einzigen Seitenwand der Untergehäuseeinheit
angeordnet sein, wobei insbesondere weitere Seitenwände der Untergehäuseeinheit frei
von Lufteinlassausnehmungen sein könnten. Vorzugsweise sind die Lufteinlassausnehmungen
bei einer Betrachtung in einer parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte
ausgerichteten Ebene über einen Umfang der Untergehäuseeinheit, insbesondere über
eine seitliche Berandung der Untergehäuseeinheit in der Ebene, verteilt angeordnet.
Insbesondere sind die Lufteinlassausnehmungen in der Ebene wenigstens im Wesentlichen
gleichmäßig über den Umfang der Untergehäuseeinheit verteilt angeordnet. Die Lufteinlassausnehmungen
sind insbesondere in Seitenwänden der Untergehäuseeinheit angeordnet. Dadurch kann
Umgebungsluft insbesondere von allen Seiten her in die Untergehäuseeinheit strömen,
wodurch insbesondere eine Vielzahl von zweiten Luftströmen erzeugt und dadurch vorteilhaft
größere Kochfeldeinheiten, wie beispielsweise die Kochfeldplatte, gekühlt werden können.
[0014] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest eine Kühlungseinheit
aufweist, welche in dem montierten Zustand insbesondere wenigstens zu einem Großteil
innerhalb des Hohlraums angeordnet ist und welche in dem montierten Zustand die Lufteinlassausnehmung
und die Strömungsausnehmung wenigstens im Wesentlichen miteinander verbindet und welche
dazu vorgesehen ist, die Kochfeldeinheit zu kühlen. Insbesondere weist die Kühlungseinheit
zumindest eine Kühlrippe auf, welche dazu vorgesehen ist, die Kochfeldeinheit zu kühlen.
Insbesondere weist die Kühlungseinheit zumindest einen Kühlkörper auf, an welchem
die Kühlrippe insbesondere angeordnet ist und welcher sich in dem montierten Zustand
insbesondere zwischen der Lufteinlassausnehmung und der Strömungsausnehmung erstreckt.
In dem Betriebszustand fließt der zweite Luftstrom insbesondere durch die Lufteinlassausnehmung,
anschließend durch die Kühlungseinheit und von der Kühlungseinheit durch die Strömungsausnehmung
in die Luftkanaleinheit. Dadurch können insbesondere innerhalb der Untergehäuseeinheit
angeordnete, empfindliche Kochfeldeinheiten, wie beispielsweise eine Kochfeldelektronik,
kostengünstig und/oder effizient gekühlt werden. Insbesondere kann auf ein zusätzliches
Kühlgebläse zu einer Erzeugung des zweiten Luftstroms verzichtet werden.
[0015] Die Kochfeldeinheit könnte beispielsweise zumindest ein Heizelement umfassen. Vorteilhaft
umfasst die Kochfeldeinheit eine Kochfeldelektronik. Die Kochfeldvorrichtung weist
insbesondere die Kochfeldelektronik auf. Beispielsweise könnte die Kochfeldelektronik
zumindest eine Steuereinheit und/oder zumindest eine Bedienerschnittstelle und/oder
zumindest einen Wechselrichter umfassen. Dadurch können insbesondere besonders kritische
Kochfeldeinheiten gekühlt werden. Insbesondere kann eine preisgünstige Kühlung der
Kochfeldelektronik ermöglicht werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldeinheit die Kochfeldplatte umfasst, wodurch
insbesondere eine Überhitzung der Kochfeldplatte vermieden werden kann.
[0017] Eine besonders günstige Ausgestaltung kann erreicht werden durch ein Kochfeld, insbesondere
durch ein Induktionskochfeld, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung,
insbesondere mit zumindest einer erfindungsgemäßen Induktionskochfeldvorrichtung.
[0018] Entstehende Kosten können weiter gesenkt werden durch ein Verfahren zum Betrieb einer
erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer erfindungsgemäßen Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Kochfeldplatte und mit zumindest einer integrierten Abzugseinheit,
welche zumindest eine Gebläseeinheit aufweist, die in wenigstens einem Betriebszustand
zumindest einen ersten Luftstrom erzeugt, wobei mittels des ersten Luftstroms in dem
Betriebszustand entstehende Dämpfe abtransportiert werden. Es wird vorgeschlagen,
dass die Gebläseeinheit in dem Betriebszustand zumindest einen zweiten Luftstrom erzeugt,
wobei in dem Betriebszustand mittels des zweiten Luftstroms zumindest eine Kochfeldeinheit
gekühlt wird.
[0019] Die Kochfeldvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und
Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung zu einer
Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten
Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- eine Abzugseinheit, eine Untergehäuseeinheit, eine Kühlungseinheit, eine Kochfeldeinheit
und ein zusätzliches Kühlgebläse der Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 3
- die Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 4
- eine Abzugseinheit, eine Untergehäuseeinheit, eine Kühlungseinheit und eine Kochfeldeinheit
einer alternativen Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 5
- die Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 6
- ein Kochfeld mit einer alternativen Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht
und
- Fig. 7
- die Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung.
[0022] Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 40a, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet ist, mit
einer Kochfeldvorrichtung 10a, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet
ist.
[0023] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Bedienerschnittstelle 42a zu einer Eingabe
und/oder Auswahl von Betriebsparametern auf, beispielsweise einer Heizleistung und/oder
einer Heizleistungsdichte und/oder einer Heizzone. Die Bedienerschnittstelle 42a ist
zu einer Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen.
[0024] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Steuereinheit 44a auf. Die Steuereinheit 44a
ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Bedienerschnittstelle 42a eingegebener
Betriebsparameter Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern. Die Steuereinheit
44a regelt in einem Heizbetriebszustand eine Energiezufuhr zu Heizelementen 46a (vgl.
Fig. 3).
[0025] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist mehrere Heizelemente 46a auf. Von mehrfach vorhandenen
Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen.
Beispielsweise könnten die Heizelemente in Form einer Matrix angeordnet sein. Die
Heizelemente könnten insbesondere Teil eines variablen Kochflächenbereichs sein. Alternativ
könnten die Heizelemente insbesondere Teil eines klassischen Kochfelds sein, bei welchem
insbesondere durch eine Position der Heizelemente definierte, fest vorgegebene Heizzonen
existieren könnten, welche insbesondere auf einer Kochfeldplatte markiert sein könnten.
[0026] Die Heizelemente 46a sind dazu vorgesehen, auf einer Kochfeldplatte 12a oberhalb
der Heizelemente 46a aufgestelltes Gargeschirr zu erhitzen. Die Heizelemente 46a sind
als Induktionsheizeinheiten ausgebildet. In einer Einbaulage sind die Heizelemente
46a in einer Vertikalrichtung unterhalb der Kochfeldplatte 12a angeordnet.
[0027] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist die Kochfeldplatte 12a auf. Die Kochfeldplatte
12a ist zu einem Aufstellen von Gargeschirr zu einer Beheizung vorgesehen. In einem
montierten Zustand bildet die Kochfeldplatte 12a einen Teil eines Kochfeldaußengehäuses
aus. Die Kochfeldplatte 12a bildet in dem montierten Zustand gemeinsam mit einer Untergehäuseeinheit
30a das Kochfeldaußengehäuse im Wesentlichen aus. Die Kochfeldvorrichtung 10a weist
die Untergehäuseeinheit 30a auf.
[0028] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine integrierte Abzugseinheit 14a auf (vgl. Fig.
3). Die Abzugseinheit 14a weist eine Gebläseeinheit 16a auf. In einem montierten Zustand
ist die Gebläseeinheit 16a unterhalb der Kochfeldplatte 12a angeordnet. Die Gebläseeinheit
16a erzeugt in einem Betriebszustand einen ersten Luftstrom 18a. In einer Einbaulage
saugt die Gebläseeinheit 16a Umgebungsluft aus einem Kochbereich ab, um insbesondere
den ersten Luftstrom 18a zu erzeugen. Mittels des ersten Luftstroms 18a transportiert
die Gebläseeinheit 16a in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe, insbesondere aus
dem Kochbereich, ab.
[0029] In dem Betriebszustand erzeugt die Gebläseeinheit 16a einen zweiten Luftstrom 20a.
Die Gebläseeinheit 16a kühlt in dem Betriebszustand teilweise mittels des zweiten
Luftstroms 20a zumindest eine Kochfeldeinheit 22a. Die Kochfeldvorrichtung 10a weist
die Kochfeldeinheit 22a auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Kochfeldeinheit
22a eine Kochfeldelektronik 38a der Kochfeldvorrichtung 10a.
[0030] Die Abzugseinheit 14a weist eine Luftkanaleinheit 24a auf (vgl. Fig. 2 und 3). In
einem montierten Zustand ist die Luftkanaleinheit 24a größtenteils zwischen der Kochfeldplatte
12a und der Gebläseeinheit 16a angeordnet. Die Luftkanaleinheit 24a verbindet in einer
Einbaulage die Gebläseeinheit 16a und eine Oberseite der Kochfeldplatte 12a im Wesentlichen
miteinander. In dem Betriebszustand fließt der erste Luftstrom 18a durch die Luftkanaleinheit
24a.
[0031] Die Abzugseinheit 14a weist eine Abzugsausnehmung 48a auf. In dem Betriebszustand
tritt der erste Luftstrom 18a durch die Abzugsausnehmung 48a in die Luftkanaleinheit
24a ein. Der zweite Luftstrom 20a tritt im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch
die Abzugsausnehmung 48a in die Luftkanaleinheit 24a ein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind der erste Luftstrom 18a und der zweite Luftstrom 20a miteinander identisch.
[0032] Die Luftkanaleinheit 24a weist eine Vielzahl von Kühlrippen 26a auf. Im Folgenden
wird lediglich eine der Kühlrippen 26a beschrieben. In einem montierten Zustand ist
die Kühlrippe 26a im Wesentlichen innerhalb eines Luftkanals der Luftkanaleinheit
24a angeordnet. Die Kühlrippe 26a kühlt in dem Betriebszustand die Kochfeldeinheit
22a.
[0033] Die Kochfeldvorrichtung 10a weist eine Kühlungseinheit 36a auf (vgl. Fig. 2 und 3).
In einem montierten Zustand ist die Kühlungseinheit 36a im Wesentlichen innerhalb
eines von der Untergehäuseeinheit 30a teilweise begrenzten Hohlraums 34a angeordnet.
Die Kühlungseinheit 36a ist in einem Nahbereich der Luftkanaleinheit 24a angeordnet.
In einem montierten Zustand schneidet die Luftkanaleinheit 24a die Kühlungseinheit
36a. Die Luftkanaleinheit 24a verläuft teilweise durch die Kühlungseinheit 36a hindurch.
[0034] Die Kochfeldeinheit 22a ist in einem montierten Zustand in einem Nahbereich der Kühlungseinheit
36a angeordnet. Die Kochfeldeinheit 22a ist in einem montierten Zustand in einem Nahbereich
der Luftkanaleinheit 24a angeordnet.
[0035] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Kochfeldvorrichtung 10a ein zusätzliches
Kühlgebläse 50a auf. Das zusätzliche Kühlgebläse 50a erzeugt in dem Betriebszustand
einen dritten Luftstrom für die Kühlungseinheit 36a. Der erste Luftstrom 18a und der
dritte Luftstrom sind verschiedene Luftströme. Der zweite Luftstrom 20a und der dritte
Luftstrom sind verschiedene Luftströme. In dem Betriebszustand fließt der dritte Luftstrom
durch die Kühlungseinheit 36a. Das zusätzliche Kühlgebläse 50a kühlt mittels des dritten
Luftstroms die Kochfeldeinheit 22a. In dem Betriebszustand wird das zusätzliche Kühlgebläse
50a mit reduzierter Leistung betrieben.
[0036] Alternativ ist insbesondere eine Ausgestaltung unter Vermeidung des zusätzlichen
Kühlgebläses 50a und der Kühlungseinheit 36a denkbar. Insbesondere ist alternativ
eine Ausgestaltung denkbar, in welcher die Kochfeldvorrichtung 10a kein zusätzliches
Kühlgebläse 50a und keine Kühlungseinheit 36a aufweist. Insbesondere erfolgt eine
Kühlung der Kochfeldeinheit 22a insbesondere ausschließlich mittels des zweiten Luftstroms
20a, insbesondere unter Vermeidung eines Luftstroms durch die Kühlungseinheit 36a.
[0037] In einem Verfahren zum Betrieb einer Kochfeldvorrichtung 10a werden mittels des ersten
Luftstroms 18a in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe abtransportiert. In dem Betriebszustand
wird mittels des zweiten Luftstroms 20a die Kochfeldeinheit 22a gekühlt.
[0038] In Fig. 4 bis 7 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 3 verwiesen werden kann.
Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels in den Fig. 1 bis 3 durch die Buchstaben b und c in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels der Fig. 4 bis 7 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig.
1 bis 3 verwiesen werden.
[0039] Fig. 4 zeigt eine Abzugseinheit 14b, eine Untergehäuseeinheit 30b, eine Kühlungseinheit
36b und eine Kochfeldeinheit 22b einer alternativen Kochfeldvorrichtung 10b. Eine
Luftkanaleinheit 24b der Abzugseinheit 14b verbindet in einer Einbaulage eine Gebläseeinheit
16b der Abzugseinheit 14b und eine Oberseite einer Kochfeldplatte 12b der Kochfeldvorrichtung
10b im Wesentlichen miteinander. In einem Betriebszustand erzeugt die Gebläseeinheit
16b einen ersten Luftstrom 18b. Die Gebläseeinheit 16b transportiert in dem Betriebszustand
mittels des ersten Luftstroms 18b in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe ab. Der
erste Luftstrom 18b tritt durch eine Abzugsausnehmung 48b in die Luftkanaleinheit
24b ein und fließt durch diese hindurch.
[0040] In dem Betriebszustand erzeugt die Gebläseeinheit 16b einen zweiten Luftstrom 20b.
Der erste Luftstrom 18b und der zweite Luftstrom 20b sind voneinander verschiedene
Luftströme. In dem Betriebszustand tritt der zweite Luftstrom 20b durch von der Abzugsausnehmung
48b verschiedene Strömungsausnehmungen 28b in die Luftkanaleinheit 24b ein.
[0041] Die Luftkanaleinheit 24b weist mehrere Strömungsausnehmungen 28b auf. Im Folgenden
wird lediglich eine der Strömungsausnehmungen 28b beschrieben. Der zweite Luftstrom
20b fließt in dem Betriebszustand durch die Strömungsausnehmung 28b. Die Strömungsausnehmung
28b ist in einer Einbaulage seitlich an der Luftkanaleinheit 24b angeordnet.
[0042] Die Untergehäuseeinheit 30b weist mehrere Lufteinlassausnehmungen 32b auf. Im Folgenden
wird lediglich eine der Lufteinlassausnehmungen 32b beschrieben. In dem Betriebszustand
fließt der zweite Luftstrom 20b durch die Lufteinlassausnehmung 32b in einen von der
Untergehäuseeinheit 30b teilweise begrenzten Hohlraum 34b. Die Lufteinlassausnehmung
32b ist an einer Seitenwand der Untergehäuseeinheit 30b angeordnet. In einem montierten
Zustand sind die Lufteinlassausnehmung 32b und die Strömungsausnehmung 28b zueinander
korrespondierend, insbesondere an den gleichen Seiten, angeordnet.
[0043] In einem montierten Zustand ist die Kühlungseinheit 36b im Wesentlichen zwischen
der Lufteinlassausnehmung 32b und der Strömungsausnehmung 28b angeordnet. Die Kühlungseinheit
36b erstreckt sich in dem montierten Zustand im Wesentlichen zwischen der Lufteinlassausnehmung
32b und der Strömungsausnehmung 28b. In einem montierten Zustand verbindet die Kühlungseinheit
36b die Lufteinlassausnehmung 32b und die Strömungsausnehmung 28b im Wesentlichen
miteinander.
[0044] In dem Betriebszustand fließt der zweite Luftstrom 20b durch die Lufteinlassausnehmung
32b in die Kühlungseinheit 36b. Die Gebläseeinheit 16b kühlt in dem Betriebszustand
mittels des zweiten Luftstroms 20b über die Kühlungseinheit 36b die Kochfeldeinheit
22b. Die Kochfeldeinheit 22b umfasst im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Kochfeldelektronik
38b.
Fig. 6 zeigt eine alternative Kochfeldvorrichtung 10c, welche eine Kochfeldplatte
12c und eine Abzugseinheit 14c aufweist. Die Abzugseinheit 14c weist eine Luftkanaleinheit
24c auf, welche in einer Einbaulage eine Gebläseeinheit 16c der Abzugseinheit 14c
und eine Oberseite der Kochfeldplatte 12c im Wesentlichen miteinander verbindet (vgl.
Fig. 7).
[0045] In einem Betriebszustand erzeugt die Gebläseeinheit 16c einen ersten Luftstrom 18c.
Die Gebläseeinheit 16c transportiert in dem Betriebszustand mittels des ersten Luftstroms
18c in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe ab. Der erste Luftstrom 18c tritt durch
eine Abzugsausnehmung 48c in die Luftkanaleinheit 24c ein und fließt durch diese Luftkanaleinheit
24c hindurch.
[0046] In dem Betriebszustand erzeugt die Gebläseeinheit 16c einen zweiten Luftstrom 20c.
Die Gebläseeinheit 16c kühlt in dem Betriebszustand mittels des zweiten Luftstroms
20c eine Kochfeldeinheit 22c. Der erste Luftstrom 18c und der zweite Luftstrom 20c
sind voneinander verschiedene Luftströme.
[0047] Die Luftkanaleinheit 24c weist mehrere Strömungsausnehmungen 28c auf. Der zweite
Luftstrom 20c fließt in dem Betriebszustand durch die Strömungsausnehmungen 28c. Die
Strömungsausnehmungen 28c sind in einem montierten Zustand bezüglich einer Vertikalrichtung
in einem Nahbereich der Kochfeldplatte 12c angeordnet.
[0048] Die Strömungsausnehmungen 28c sind in einer Einbaulage seitlich an der Luftkanaleinheit
24c angeordnet. Bei Betrachtung in einer parallel zu einer Hauptstreckungsebene der
Kochfeldplatte 12c ausgerichteten Ebene sind die Strömungsausnehmungen 28c bezüglich
eines Schwerpunkts der Luftkanaleinheit 24c in der Ebene, insbesondere im Wesentlichen
gleichmäßig, über einen Umfang der Luftkanaleinheit 24c verteilt angeordnet.
[0049] Die Untergehäuseeinheit 30c weist mehrere Lufteinlassausnehmungen 32c auf. Die Lufteinlassausnehmungen
32c sind in einem montierten Zustand bezüglich einer Vertikalrichtung in einem Nahbereich
der Kochfeldplatte 12c angeordnet. Bei einer Betrachtung in einer, insbesondere in
der, parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte 12c ausgerichteten
Ebene sind die Lufteinlassausnehmungen 32c über einen Umfang der Untergehäuseeinheit
30c verteilt angeordnet. In einem montierten Zustand sind die Lufteinlassausnehmungen
32c und die Strömungsausnehmungen 28c zueinander korrespondierend angeordnet.
[0050] In dem Betriebszustand fließt der zweite Luftstrom 20c durch die Lufteinlassausnehmungen
32c in einen von der Untergehäuseeinheit 30c teilweise begrenzten Hohlraum 34c. Der
zweite Luftstrom 20c fließt in dem Betriebszustand von den Lufteinlassausnehmungen
32c bezüglich einer Vertikalrichtung in einem Nahbereich der Kochfeldplatte 12c zu
den Strömungsausnehmungen 28c.
[0051] Die Gebläseeinheit 16c kühlt in dem Betriebszustand mittels des zweiten Luftstroms
20c die Kochfeldplatte 12c. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Kochfeldeinheit
22c die Kochfeldplatte 12c.
[0052] In dem Betriebszustand kühlt die Gebläseeinheit 16c mittels des zweiten Luftstroms
20c Heizelemente 46c der Kochfeldvorrichtung 10c. In einer Einbaulage sind die Heizelemente
46c bezüglich einer Vertikalrichtung in dem Nahbereich der Kochfeldplatte 12c unterhalb
der Kochfeldplatte 12c angeordnet. Der zweite Luftstrom 20c fließt in dem Betriebszustand
zwischen den Heizelementen 46c hindurch. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst
die Kochfeldeinheit 22c die Heizelemente 46c.
Bezugszeichen
[0053]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Kochfeldplatte
- 14
- Abzugseinheit
- 16
- Gebläseeinheit
- 18
- Erster Luftstrom
- 20
- Zweiter Luftstrom
- 22
- Kochfeldeinheit
- 24
- Luftkanaleinheit
- 26
- Kühlrippe
- 28
- Strömungsausnehmung
- 30
- Untergehäuseeinheit
- 32
- Lufteinlassausnehmung
- 34
- Hohlraum
- 36
- Kühlungseinheit
- 38
- Kochfeldelektronik
- 40
- Kochfeld
- 42
- Bedienerschnittstelle
- 44
- Steuereinheit
- 46
- Heizelement
- 48
- Abzugsausnehmung
- 50
- Zusätzliches Kühlgebläse
1. Kochfeldvorrichtung mit zumindest einer Kochfeldplatte (12a-c) und mit zumindest einer
integrierten Abzugseinheit (14a-c), welche zumindest eine Gebläseeinheit (16a-c) aufweist,
die in wenigstens einem Betriebszustand zumindest einen ersten Luftstrom (18a-c) erzeugt
und mittels des ersten Luftstroms (18a-c) in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe
abtransportiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläseeinheit (16a-c) in dem Betriebszustand zumindest einen zweiten Luftstrom
(20a-c) erzeugt und dazu vorgesehen ist, wenigstens teilweise mittels des zweiten
Luftstroms (20a-c) zumindest eine Kochfeldeinheit (22a-c) zu kühlen.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugseinheit (14a-c) zumindest eine Luftkanaleinheit (24a-c) aufweist, welche
in einer Einbaulage die Gebläseeinheit (16a-c) und eine Oberseite der Kochfeldplatte
(12a-c) wenigstens im Wesentlichen miteinander verbindet und durch welche in dem Betriebszustand
zumindest der erste Luftstrom (18a-c) fließt.
3. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkanaleinheit (24a-c) zumindest eine Kühlrippe (26a-c) aufweist, welche dazu
vorgesehen ist, die Kochfeldeinheit (22a-c) zu kühlen.
4. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Luftstrom (18a) und der zweite Luftstrom (20a) miteinander identisch sind.
5. Kochfeldvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Luftstrom (18b-c) und der zweite Luftstrom (20b-c) voneinander verschiedene
Luftströme sind.
6. Kochfeldvorrichtung zumindest nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkanaleinheit (24b-c) zumindest eine Strömungsausnehmung (28b-c) aufweist,
durch welche in dem Betriebszustand der zweite Luftstrom (20b-c) fließt.
7. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Untergehäuseeinheit (30b-c), welche zumindest eine Lufteinlassausnehmung
(32b-c) aufweist, durch die in dem Betriebszustand der zweite Luftstrom (20b-c) in
einen von der Untergehäuseeinheit (30b-c) wenigstens teilweise begrenzten Hohlraum
(34b-c) fließt.
8. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Untergehäuseeinheit (30c) mehrere Lufteinlassausnehmungen (32c) aufweist, welche
bei einer Betrachtung in einer parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte
(12c) ausgerichteten Ebene über einen Umfang der Untergehäuseeinheit (30c) verteilt
angeordnet sind.
9. Kochfeldvorrichtung zumindest nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch zumindest eine Kühlungseinheit (36b), welche in dem montierten Zustand die Lufteinlassausnehmung
(32b) und die Strömungsausnehmung (28b) wenigstens im Wesentlichen miteinander verbindet
und welche dazu vorgesehen ist, die Kochfeldeinheit (22b) zu kühlen.
10. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Kochfeldeinheit (22a-b).
11. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldeinheit (22a-b) eine Kochfeldelektronik (38a-b) umfasst.
12. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldeinheit (22c) die Kochfeldplatte (12c) umfasst.
13. Kochfeld mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung (10a-c) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
14. Verfahren zum Betrieb einer Kochfeldvorrichtung (10a-c), insbesondere nach einem der
Ansprüche 1 bis 12, mit zumindest einer Kochfeldplatte (12a-c) und mit zumindest einer
integrierten Abzugseinheit (14a-c), welche zumindest eine Gebläseeinheit (16a-c) aufweist,
die in wenigstens einem Betriebszustand zumindest einen ersten Luftstrom (18a-c) erzeugt,
wobei mittels des ersten Luftstroms (18a-c) in dem Betriebszustand entstehende Dämpfe
abtransportiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläseeinheit (16a-c) in dem Betriebszustand zumindest einen zweiten Luftstrom
(20a-c) erzeugt, wobei in dem Betriebszustand mittels des zweiten Luftstroms (20a-c)
zumindest eine Kochfeldeinheit (22a-c) gekühlt wird.