(19)
(11) EP 3 267 141 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
10.01.2018  Patentblatt  2018/02

(21) Anmeldenummer: 17179473.8

(22) Anmeldetag:  04.07.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F41A 23/24(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 05.07.2016 DE 102016112322

(71) Anmelder: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG
80997 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Dieling, Frank
    34127 Kassel (DE)
  • Lorenz, Bernhard
    34127 Kassel (DE)

(74) Vertreter: Feder Walter Ebert 
Patentanwälte Achenbachstrasse 59
40237 Düsseldorf
40237 Düsseldorf (DE)

   


(54) WAFFENSYSTEM


(57) Die Erfindung betrifft ein Waffensystem mit einem gegenüber einem Unterbau (2) um eine Azimutrichtachse (A) richtbar angeordneten, eine Waffe (3) tragenden Waffenturm (4), einem innerhalb des Unterbaus (2) angeordneten, mehrere Munitionskörper (5) bevorratenden Magazin (6) zur Versorgung der Waffe (3) mit Munitionskörpern (5) und einer die Munitionskörper (5) von dem Magazin (6) in Richtung der Waffe (3) fördernden Munitionszuführeinrichtung (7), wobei die Munitionszuführeinrichtung (7) zum Ausgleich der Richtbewegungen des Waffenturms (4) ein um die Azimutrichtachse (A) drehbar gelagertes Übergabeelement (8) aufweist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Waffensystem mit einem gegenüber einem Unterbau um eine Azimutrichtachse richtbar angeordneten, eine Waffe tragenden Waffenturm, einem innerhalb des Unterbaus angeordneten, mehrere Munitionskörper bevorratenden Magazin zur Versorgung der Waffe mit Munitionskörpern und einer die Munitionskörper von dem Magazin in Richtung der Waffe fördernden Munitionszuführeinrichtung.

[0002] Derartige Waffensysteme werden beispielsweise in mobiler Form als Kampffahrzeug, Panzer oder Haubitze oder auch als stationäre Waffensysteme an militärischen Gebäuden wie Bunkern oder anderen Verteidigungsanlagen eingesetzt.

[0003] Üblicherweise weisen die Waffensysteme eine an einem Waffenturm angeordnete Waffe auf, welche gegenüber einem Unterbau um eine senkrechte Azimutrichtachse drehbar gelagert ist, wodurch die Waffe seitlich gerichtet werden kann. Bei dem Unterbau kann es sich bei einem mobilen Waffensystem um die Wanne eines Fahrzeugs handeln und bei einer stationären Waffenstation beispielweise um den geschützten Bereich einer Bunkeranlage, auf der der Waffenturm drehbeweglich gelagert ist.

[0004] Um die Waffe mit Munition zu versorgen, ist zumeist im geschützten Inneren des Unterbaus ein mehrere Munitionskörper bevorratendes Magazin angeordnet, aus welchem die Munitionskörper entnommen und der turmseitig angeordneten Waffe zugeführt werden können.

[0005] In der Regel erfolgt diese Munitionszufuhr in Richtung der Waffe auch in modernen militärischen Kampffahrzeugen von Hand durch den sog. Ladeschützen. Der Ladeschütze entnimmt dabei zunächst aus dem Magazin einen Munitionskörper, den er dann entsprechend der Richtstellung der Waffe bzw. dem Waffenturms ausrichtet. In einem nächsten Schritt kann der Ladeschütze den Munitionskörper dann in den Bereich des Waffenturms herauf hieven und ihn in die Waffe bzw. in das der Waffe zugeordnete Ladesystem einbringen.

[0006] Da die Munitionskörper ein teilweise ganz erhebliches Gewicht aufweisen, gestaltet sich das Zuführen von Hand jedoch als sehr beschwerlich, weshalb in der Vergangenheit auch automatisch arbeitende Munitionszufuhreinrichtungen entwickelt wurden, um die Arbeit des Ladeschützen zu übernehmen.

[0007] Solche Vorrichtungen, die am ehesten an Roboterarme erinnern, benötigen allerdings bei der Handhabung von Munitionsköpern im Bereich des Unterbaus sehr viel Platz, was insbesondere bei sehr beengten Platzverhältnissen wie beispielsweise in militärischen Fahrzeugen nachteilig ist.

[0008] Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, ein Waffensystem anzugeben, welches ein einfaches und platzsparendes Laden der Waffe ermöglicht.

[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Waffensystem der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, dass die Munitionszuführeinrichtung zum Ausgleich der Richtbewegungen des Waffenturms ein um die Azimutrichtachse drehbar gelagertes Übergabeelement aufweist. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen angegeben.

[0010] Durch die Drehbewegung des Übergabeelementes um die Azimutrichtachse des Waffenturms können aus dem Magazin entnommene Munitionskörper auf einfache und platzsparende Weise an die Richtstellung des Waffenturms und damit auch an die der Waffe angepasst werden. Die körperliche Anstrengung eines Ladeschützen beim Laden wird deutlich reduziert. Denn der Ladeschütze muss die Munitionskörper nicht mehr selbst an die Richtstellung der Waffe anpassen. Zudem erlaubt ein um die Azimutrichtachse drehbares Übergabeelement eine sehr platzsparende Anpassung der Munitionskörper an die Richtstellung des Waffenturms. Das erfindungsgemäße Waffensystem ermöglicht somit ein einfaches Laden der Waffe, ohne den Platzbedarf des Ladeschützen deutlich zu verringern.

[0011] Im Hinblick auf das Übergabeelement wird ferner vorgeschlagen, dieses im Munitionsfluss vom Magazin zur Waffe zwischen dem Magazin und der Waffe anzuordnen. Durch diese Anordnung können im Magazin bevorratete Munitionskörper auf einfache Weise an das Übergabeelement übergeben werden. Das Übergabeelement ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung derart angeordnet, dass im Magazin bevorratete Munitionskörper aus dem Magazin auf das Übergabeelement schiebbar oder in das Übergabeelement einbringbar sind.

[0012] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Waffenturm einen in den Bereich des Unterbaus hineinragenden Turmkorb aufweist. Das Übergabeelement kann beispielsweise im unteren Bereich des Turmkorbs angeordnet oder mit diesem verbunden sein, so dass das Übergabeelement nicht gegenüber dem Boden des Fahrzeugs abgestützt werden muss.

[0013] In weiterer Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass das Übergabeelement als Drehteller ausgestaltet ist und zwischen einer Aufnahmestellung und einer Übergabestellung hin und her drehbar ist. Eine Ausgestaltung als Drehteller ist insbesondere hinsichtlich der Platzverhältnisse günstig, denn ein Drehteller weist nur eine sehr geringe Höhe auf, so dass oberhalb des Drehtellers noch Platz für weitere Komponenten der Munitionszuführeinrichtung und/oder für einen Ladeschützen verbleibt. In der Aufnahmestellung können Munitionskörper aus dem Magazin in oder auf das Übergabeelement verbracht werden. In einer bevorzugten Ausgestaltung können Munitionskörper aus dem Magazin ausgeschoben werden. In der Übergabestellung können Munitionskörper aus oder von dem Übergabeelement entnommen werden oder auch an eine weitere Komponente der Munitionszuführeinrichtung übergeben werden.

[0014] Im Hinblick auf die Aufnahme eines Munitionskörpers wird vorgeschlagen, dass das Übergabeelement mindestens eine Aufnahmeschale zur lagegesicherten Aufnahme eines Munitionskörpers aufweist. Eine Aufnahmeschale ermöglicht eine sichere Aufnahme eines Munitionskörpers. Ferner ist es vorteilhaft, den Munitionskörper in der Aufnahmeschale zu arretieren, so dass dieser auch bei einer Bewegung der Aufnahmeschale bzw. des Übergabeelements lagegesichert ist. Die Aufnahmeschale kann dafür beispielsweise eine Halte- oder Greifvorrichtung aufweisen. Die Munitionsschale kann auf dem Übergabeelement angeordnet sein und als halboffene Aufnahmeschale in Form eines halboffenen Hohlzylinders ausgebildet sein. Ferner ist es auch möglich, dass die Aufnahmeschale an die Kontur der Munitionskörper angepasst ist, was die Lagesicherheit des Munitionskörpers weiter verbessern kann.

[0015] In der Aufnahmestellung kann die Aufnahmeschale mit im Magazin befindlichen Munitionskörpern fluchten, so dass Munitionskörper auf einfache Weise aus dem Magazin in die Aufnahmeschale beförderbar, insbesondere einschiebbar sind.

[0016] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Aufnahmeschale zur Aufnahme von Munitionskörpern, die in verschiedenen Positionen innerhalb des Magazins bevorratet sind, quer zur Azimutrichtachse bewegbar an dem Übergabeelement angeordnet ist. Durch eine Bewegung quer zur Azimutrichtachse kann die Aufnahmeschale in verschiedenen Positionen angeordnet werden, so dass auch im Magazin an verschiedenen Stellen angeordnete Munitionskörper auf einfache Weise in die Aufnahmeschale einbringbar sind. Eine solche Bewegung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Munitionskörper im Magazin mehrreihig bevorratet sind oder wenn mehrere Magazine nebeneinander angeordnet sind, so dass die bevorrateten Munitionskörper nicht erst an eine festgelegte Ausschubposition im Magazin verbracht werden müssen.

[0017] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Übergabeelement mehrere, insbesondere zwei Aufnahmeschalen aufweist, die an gegenüberliegenden Seiten quer zur Azimutrichtachse angeordnet sind. Durch mehrere Aufnahmeschalen kann die Geschwindigkeit der Entnahme bzw. der Aufnahme von Munitionskörpern verbessert werden. Des Weiteren ist diese Ausgestaltung insbesondere dann vorteilhaft, wenn ein sehr breites Magazin vorhanden ist, da dann jeweils eine Aufnahmeschale zur Entnahme von Munitionskörpern einer Seite des Magazins vorgesehen sein kann. Zwei Aufnahmeschalen sind zudem insbesondere dann vorteilhaft, wenn zwei einzelne Magazine vorhanden sind, so dass jeweils eine Aufnahmeschale für die Aufnahme von in einem Magazin bevorrateten Munitionskörpern zur Verfügung steht.

[0018] In Bezug auf mehrere Aufnahmeschalen hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Aufnahmeschalen unabhängig voneinander quer zur Azimutrichtachse bewegbar angeordnet sind. Dies ermöglicht eine größere Flexibilität, da dann beispielsweise auch aus zwei Magazinen Munitionskörper entnommen werden können, die in unterschiedlichen Positionen im jeweiligen Magazin angeordnet sind.

[0019] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Waffensystem einen Munitionslift zum Befördern von Munitionskörpern in den Waffenturm auf, der im Munitionsfluss zwischen dem Übergabeelement und der Waffe angeordnet ist. Durch den Munitionslift kann das Laden der Waffe noch weiter vereinfacht und automatisiert werden. Denn der Munitionslift kann beispielsweise die Aufgabe des Ladeschützens übernehmen, die Munitionskörper nach oben in den Waffenturm zu verbringen.

[0020] Vorteilhaft ist es, wenn der Munitionslift im Munitionsfluss hinter dem Übergabeelement angeordnet ist, so dass die Munitionskörper vom Übergabeelement zunächst an die Richtstellung der Waffe bzw. des Waffenturms angepasst und dann mittels des Munitionsliftes in den Waffenturm verbracht werden können. Vorteilhaft ist es ferner, wenn der Munitionslift möglichst im Randbereich des Turmkorbs des Waffenturms angeordnet ist, so dass dieser unterhalb des Waffenturms möglichst wenig Platz benötigt.

[0021] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Munitionslift turmfest ist, was sich insbesondere im Hinblick auf die Platzverhältnisse im Turmkorb als vorteilhaft herausgestellt hat. Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Munitionslift der Waffe des Waffenturms gegenüberliegend angeordnet ist, so dass zwischen der Waffe und dem Munitionslift viel anderweitig nutzbarer Platz verbleibt.

[0022] In Bezug auf den Munitionslift wird vorgeschlagen, dass dieser ein Hubelement aufweist, welches zwischen einer Übernahmestellung zur Übernahme eines Munitionskörpers von dem Übergabeelement in eine höherliegende Weitergabestellung zur Weitergabe des Munitionskörpers bewegbar ist. Das Hubelement ermöglicht auf einfache und platzsparende Weise eine Beförderung eines Munitionskörpers in den Waffenturm. Der Munitionskörper kann vom Übergabeelement zunächst in die Übergabestellung gedreht und dann mittels des Munitionsliftes in der Übernahmestellung nach oben in den Turm bewegt werden. Das Hubelement kann zwischen der Übernahmestellung und der Weitergabestellung linear hin und her bewegt werden. In vorteilhafter Weise ist das Hubelement nach Art eines Schlittens in einer Linearführung geführt, so dass das Hubelement bzw. der Munitionslift nur wenig Platz im Turmkorb benötigen. Weiterhin ist es möglich, dass das Hubelement einen Antrieb, beispielsweise in Form eines Zahnstangenantriebs, aufweist, wodurch sich dieses entlang der Linearführung bewegen kann. Zusätzlich oder alternativ sind auch andere Antriebskonzepte möglich, beispielsweise kann das Hubelement auch über einen Seilzug oder eine sonstige Zugvorrichtung nach oben oder nach unten bewegt werden. Der Munitionskörper kann in der Weitergabestellung an eine weitere Komponente der Munitionszuführvorrichtung übergeben werden oder auch von einem Ladeschützen weiter bewegt, insbesondere in die Waffe oder ein entsprechendes Ladesystem eingebracht werden.

[0023] In Bezug auf das Hubelement hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieses am oberen Ende des Hubwegs in die Weitergabestellung verschwenkbar ist. Die Weitergabestellung kann beispielsweise in Bezug auf die Übernahmestellung auf der gegenüberliegenden Seite der Linearführung angeordnet sein. Das Hubelement kann insbesondere um 180° am Ende des Hubwegs verschwenkt werden.

[0024] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist an dem Hubelement eine Halteschalte insbesondere lösbar befestigt, welche Mittel zur Arretierung eines Munitionskörpers in der Halteschale aufweist. Die Mittel zur Arretierung können beispielsweise Greifer, Klemmen oder Bügel umfassen, mit denen ein Munitionskörper in der Halteschale gehalten werden kann. Bei der Halteschale kann es sich um eine Halbschale in Form eines halboffenen Hohlzylinders handeln. In der Übernahmestellung kann die Halteschale von oben über sich in der Übergabestellung befindliche Munitionskörper greifen. Durch die Mittel zur Arretierung kann ein Munitionskörper in der Halteschale arretiert werden, so dass der Munitionskörper durch die Halteschale nach Art eines Krans aus der Aufnahmeschale gehoben werden kann. Das Hubelement kann in dieser Übernahmestellung oberhalb der Halteschale bzw. oberhalb eines Munitionskörpers angeordnet sein. Wenn das Hubelement mit einer daran angeordneten Halteschale in die Weitergabestellung verschwenkt wird, kann auch ein sich in der Halteschale befindlicher Munitionskörper mit verschwenkt werden. In der Weitergabestellung kann der Munitionskörper aufgrund der Schwenkbewegung in der Halteschale liegen, so dass in dieser Stellung das Hubelement unterhalb der Halteschale angeordnet sein kann. Auch in der liegenden Stellung kann der Munitionskörper weiterhin in der Halteschale arretiert sein. Die Halteschale kann senkrecht zur Rohrseelenachse der Waffe angeordnet sein, was vorteilhaft hinsichtlich des Platzbedarfs des Munitionslifts unterhalb des Waffenturms sein kann.

[0025] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Waffensystem eine Ladevorrichtung zum Laden der Waffe mit einem Munitionskörper aufweist, die im Munitionsfluss von dem Magazin zur Waffe zwischen dem Munitionslift und der Waffe angeordnet ist. Durch diese Ladevorrichtung kann die Munitionszufuhreinrichtung weiter automatisiert und die Arbeit eines Ladeschützens sogar komplett ersetzt werden. Die Ladevorrichtung kann turmfest und insbesondere innerhalb des Waffenturms angeordnet sein, so dass diese in vorteilhafter Weise keinen Platz im Unterbau oder im Turmkorb benötigt. Durch das Übergabeelement, den Munitionslift und die Ladevorrichtung, kann somit ein vollständig automatischer Ladevorgang realisiert werden.

[0026] Weiterhin wird in Bezug auf die Ladevorrichtung vorgeschlagen, dass diese mindestens einen Greifer zum Greifen einer Halteschale mit einem darin arretierten Munitionskörper aufweist. Mit diesem Greifer kann die Ladevorrichtung eine Halteschale vom Hubelement abheben. Bevorzugt weist die Ladevorrichtung mindestens vier einzelne Greifer auf, von denen jeweils zwei an gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind, so dass mit diesen eine Halteschale gegriffen werden kann. Die Ladevorrichtung kann oberhalb des Munitionsliftes bzw. oberhalb der sich in der Weitergabestellung befindlichen Ladeschale angeordnet sein, so dass die Greifer zunächst von oben über die Ladeschale gefahren und die Ladeschale dann in dieser Greifstellung greifen können.

[0027] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Ladevorrichtung um eine parallel zur Azimutrichtachse verlaufende Drehachse drehbar gelagert ist, so dass eine gegriffene Halteschale in eine Ladestellung überführbar ist. In der Ladestellung können Munitionskörper in die Waffe bzw. in das Waffenrohr eingebracht werden. Da die Ladevorrichtung turmfest angeordnet ist, kann der Drehwinkel, um den die Halteschale gedreht wird, fest vorgegeben sein, da allein die Übergabevorrichtung eine Anpassung der Munitionskörper an die Richtstellung der Waffe ermöglicht. Beispielsweise kann die Halteschale abhängig von der Position des Munitionsliftes um 90° um die Drehachse gedreht werden.

[0028] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung, kann die Ladevorrichtung auch um eine senkrecht zur Azimutrichtachse verlaufende Elevationsanpassungsachse gedreht werden. Eine Drehung um diese Achse ermöglicht eine Anpassung hinsichtlich der Ausrichtung eines Munitionskörpers an die Elevation der Waffe.

[0029] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Ladevorrichtung zum Laden der Waffe mit Munitionskörpern zwischen einer Greifstellung und der Ladestellung beweglich, insbesondere linear beweglich ist. Da der Munitionslift aufgrund der Platzersparnis am Rand des Turmkorbs angeordnet sein kann, kann auch die Ladevorrichtung am Rand des Waffenturms gegenüberliegend zu der Waffe angeordnet sein, so dass neben dem Munitionslift oberhalb des Übergabeelements und unterhalb der Ladevorrichtung freinutzbarer Platz verbleibt. Dieser Platz kann beispielsweise von einem Richtschützen eingenommen werden, da aufgrund des vollautomatischen Ladevorgangs kein Ladeschütze mehr benötigt wird. Die Ladevorrichtung kann derart linear verfahren werden, dass die Halteschale in der Ladestellung vor der Waffe bzw. Waffenrohr liegt, so dass dann in einem nächsten Schritt die Waffe geladen werden kann.

[0030] In diesem Zusammenhang hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Ladevorrichtung einen Zuführschieber aufweist, mit welchem in der Ladestellung ein Munitionskörper in die Waffe einschiebbar ist. Der Zuführschieber kann linear bewegbar sein und am hinteren Ende des Munitionskörpers anliegen. Durch eine Bewegung des Zuführschiebers kann der Munitionskörper beschleunigt und in das Waffenrohr eingebacht werden. Die Mittel zur Arretierung können dafür vor dem Zuführvorgang gelöst werden. Nachdem der Munitionskörper in die Waffe eingebracht ist, kann die Halteschale von der Ladevorrichtung zurück zum Munitionslift und dann zurück in die Übernahmestellung verfahren werden, wo dann ein weiterer Munitionskörper aus der sich in der Übergabestellung befindlichen Aufnahmeschale entnommen werden kann.

[0031] Im Folgenden werden weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung unter Zuhilfenahme der beigefügten Zeichnungen 1 bis 5d eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1
eine perspektivische Ansicht des Waffensystems;
Fig. 2
eine vergrößerte Darstellung des Übergabeelements gemäß Fig. 1;
Fig. 3
eine Schnittansicht durch das Übergabeelement und den Munitionslift;
Fig. 4
eine schematische Ansicht des Munitionsflusses vom Übergabeelement zur Ladevorrichtung; und
Fig. 5a bis 5d
perspektivische Ansichten der Ladevorrichtung in verschiedenen Stellungen.


[0032] In der Fig. 1 ist ein mobiles Waffensystem 1 in Form eines Kampffahrzeugs in einer perspektivischen Seitenansicht gezeigt. Der Einfachheit halber ist von dem Waffensystem 1 nur der Waffenturm 4 mit der Waffe 3 sowie der Bereich des Turmkorbs unterhalb des Waffenturms 4 und das im Unterbau 2 angeordnete Magazin 6 dargestellt.

[0033] Die Steuerung des Fahrzeugs und der Waffe 3 bzw. des Waffenturms 4 wird in dieser beispielhaften Ausgestaltung von zwei Personen übernommen, die in entsprechenden turmfesten Sitzen unterhalb des Waffenturms 4 sitzen.

[0034] Zum Richten der Waffe 3 bzw. des Waffenturms 4 ist dieser um eine in den Darstellungen strichpunktiert dargestellte Azimutrichtachse A richtbar gelagert. Aufgrund der turmfesten Anordnung der Sitze im Turmkorb, drehen sich diese entsprechend der Richtbewegungen des Waffenturms 4 ebenfalls um die Azimutrichtachse A und die Personen blicken stets in Richtung der der Waffe 3.

[0035] Um die Waffe 3 mit Munitionskörpern 5 zu versorgen, sind im Bereich des Unterbaus 2 an gegenüberliegenden Seiten zwei Magazine 6 angeordnet, in denen eine Vielzahl von Munitionskörpern 5 bevorratet ist. Zur Beförderung der Munitionskörper 5 zur Waffe 3 ist im Munitionsfluss zwischen dem Magazin 6 und der Waffe 3 eine vollautomatische Munitionszuführeinrichtung 7 angeordnet, auf deren Funktionsweise und Aufbau im Folgenden in Bezug auf die weiteren Fig. 2 bis 5 genauer eingegangen wird.

[0036] Die Munitionszuführeinrichtung 7 weist im Wesentlichen drei unterschiedliche Komponenten auf, nämlich ein Übergabeelement 8, einen Munitionslift 10 und eine Ladevorrichtung 12.

[0037] Das Übergabeelement 8 ist in der Darstellung der Fig. 2 in einer vergrößerten perspektivischen Seitenansicht gezeigt im unteren Teil des Turmkorbs unterhalb der Sitze angeordnet. Das Übergabeelement 8 stellt im Munitionsfluss die erste Komponente der Munitionszuführeinrichtung 7 dar und dient dazu, einzelne Munitionskörper 5 an die Richtbewegung der Waffe 3 anzupassen. Um dies zu erreichen, ist das Übergabeelement 8 genau wie die Waffe 3 bzw. der Waffenturm 4 um die Azimutrichtachse A drehbar gelagert, jedoch nicht mit diesen drehgekoppelt.

[0038] Zur Aufnahme eines Munitionskörpers 5 weist das als Drehteller ausgebildete Übergabeelement 8 auf gegenüberliegenden Seiten der Azimutrichtachse A, so wie dies beispielsweise auch in der Fig. 3 zu erkennen ist, zwei Aufnahmeschalen 9 auf, die als längliche, an beiden Seiten offene Halbschalen ausgebildet sind. In den Darstellungen der Fig. 1 und 2 ist das Übergabeelement 8 in einer Aufnahmestellung AN gezeigt. In dieser Stellung fluchten die Aufnahmeschalen 9 mit den im Magazin 6 bevorrateten Munitionskörpern 5, so dass diese aus dem Magazin 6 in die entsprechenden Aufnahmeschalen 9 einschiebbar sind.

[0039] So wie dies anhand der Fig. 3 ersichtlich ist, sind die Aufnahmeschalen 9 unabhängig voneinander quer zur Azimutrichtachse A beweglich gelagert. Da im Magazin 6 jeweils drei Munitionskörper 5 in der untersten Ebene nebeneinander gelagert sind, kann durch die Querbewegung der Aufnahmeschalen 9 jeweils eine Aufnahmestellung AN angefahren werden, in der ein entsprechender Munitionskörper 5 aus dem Magazin 6 direkt in die Aufnahmeschale 9 eingeschoben werden kann.

[0040] Sobald eine Aufnahmeschale 9 mit einem Munitionskörper 5 bestückt wurde, kann das Übergabeelement 8 dann zur Anpassung an die Richtbewegungen des Waffenturm 4 um die Azimutrichtachse A in die Übergabestellung UG gedreht werden. In dieser Übergabestellung UG sind die Munitionskörper 5 derart angeordnet, dass diese von dem turmfesten Munitionslift 10 aufgenommen und dann nach oben in den Waffenturm 4 verbracht werden können. Der Munitionslift 10 ist unterhalb des Waffenturms 4 am Rand des Turmkorbs und gegenüberliegend der Waffe 3 angeordnet. Eine dem Munitionslift 10 zugehörige Halteschale 13 zur Aufnahme von Munitionskörpern 5, deren Funktion nachfolgend noch beschrieben wird, ist senkrecht zur Rohrseelenachse der Waffe 3 angeordnet. Auf diese Weise entsteht zwischen dem Munitionslift 10 und der Waffe 3 genug Platz für zwei Personen, so wie dies in der Darstellung der Fig. 1 zu erkennen ist.

[0041] Der Munitionslift 10 weist zur Beförderung von Munitionskörpern 5 in den Waffenturm 4 ein in einer Linearführung geführtes Hubelement 11 auf, an welchem die Halteschale 13 lösbar befestigt ist. Wie es in den Darstellungen der Fig. 3 zu erkennen ist, kann das Hubelement 11 mitsamt der Hatteschale 13 von oben über einen sich in der Übergabestellung UG befindlichen Munitionskörper 5 bewegt werden und dann über in den Figuren nicht gezeigte Arretierungsmittel in der Halteschale 13 arretiert werden. Wenn das Hubelement 11 entlang der Linearführung nach oben bewegt wird, wird der Munitionskörper 5 aus der Aufnahmeschale 9 des Übergabeelements 8 herausgehoben und nach oben bis in den Waffenturm 4 des Waffensystems 1 bewegt.

[0042] Gemäß der Darstellung in Fig. 4 klappt das Hubelement 11 mitsamt der Halteschalte 13 am oberen Ende des Hubwegs um, so dass der Munitionskörper 5 dann in der Halteschale 13 liegt bzw. oberhalb des Hubelements 11 angeordnet ist. In dieser sogenannten Weitergabestellung W kann die Halteschale 13 von einer Ladevorrichtung 12 aufgenommen und dann in einem nächsten Schritt in die Waffe 3 eingebracht werden.

[0043] Der Aufbau und die Funktionsweise der Ladevorrichtung 12 sollen nachfolgend insbesondere anhand der verschiedenen Darstellungen in Fig. 5a bis 5d näher erläutert werden. In diesen Figuren ist die Ladevorrichtung 12 jeweils in einer unterschiedlichen Stellung in einer perspektivischen Seitenansicht gezeigt.

[0044] Zunächst befindet sich die Ladevorrichtung 12 in einer in Fig. 5a dargestellten Parkstellung P, bis die Halteschale 13 in den Waffenturm 4 gefahren und in die Weitergabestellung W verschwenkt wurde. Sobald die Halteschale 13 mit einem sich darin befindlichen Munitionskörper 5 zur Weitergabe bereit liegt, wird die Ladevorrichtung 12 gemäß der Darstellung in Fig. 5b über die Halteschale 13 verfahren. Zur Aufnahme der Halteschale 13 weist die Ladevorrichtung 12 vier an gegenüberliegenden Seiten angeordnete Greifer 14 auf, mit denen die Halteschale 13 lagegesichert aufgenommen bzw. gegriffen werden kann. In dieser sogenannten Greifstellung G kann nun die Halteschale 13 vom Hubelement 11 gelöst und der Munitionskörper 5 dann in einem nächsten Schritt der Waffe 3 zugeführt werden, so wie dies in den weiteren Figuren 5c und 5d dargestellt ist.

[0045] Zunächst muss die vom Hubelement 11 entfernte Halteschale 13 mit dem Munitionskörper 5 um die in der Fig. 5c dargestellte Drehachse D gedreht werden, so dass der Munitionskörper 5 in Richtung der Waffe 3 zeigt. In einem nächsten Schritt wird die Halteschale 13 dann linear über den Köpfen der in Fig. 1 gezeigten Personen in Richtung der Waffe 3 bewegt, so dass die Halteschale 13 am Ende des Waffenrohrs der Waffe 3 anliegt.

[0046] In einem nächsten Schritt wird der Munitionskörper 5 aus der Halteschale 13 in das Waffenrohr eingebracht. Dafür weist die Ladevorrichtung 12 einen Zuführschieber 15 auf, der an der Rückseite des Munitionskörpers 5 anliegt und diesen somit in Richtung des Waffenrohres beschleunigen und aus der Halteschale 13 ausschieben kann. Nachdem der Munitionskörper 5 in das Waffenrohr der Waffe 3 verbracht wurde, verfährt die Ladevorrichtung 12 die nun leere Halteschale 13 zurück auf das Hubelement 11 und dann zurück in die in der Fig. 5a gezeigte Parkstellung P. Das Hubelement 11 fährt zusammen mit der Halteschale 13 zurück in die Übernahmestellung UN, um dort einen weiteren Munitionskörper 5 aus der Aufnahmeschale 9 des Übergabeelements 8 zu entnehmen.

[0047] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, die Waffe 3 auf sehr platzsparende Weise mit einem Munitionskörper 5 vollautomatisch zu beladen. Zum einen wird aufgrund der vollautomatischen Funktionsweise kein Ladeschütze mehr zum Laden der Waffe 3 benötigt und zum anderen ist die Munitionszuführeinrichtung 7, insbesondere aufgrund des sehr flachen Übergabeelements 8 und des sehr schmalen Munitionsliftes 10 derart platzsparend, dass neben der automatischen Munitionszuführeinrichtung 7 sogar zwei Person im Unterbau 2 unterhalb des Waffenturms 4 im Turmkorb Platz finden.

[0048] Bezugszeichen:
1
Waffensystem
2
Unterbau
3
Waffe
4
Waffenturm
5
Munitionskörper
6
Magazin
7
Munitionszuführeinrichtung
8
Übergabeelement
9
Aufnahmeschale
10
Munitionslift
11
Hubelement
12
Ladevorrichtung
13
Halteschale
14
Greifer
15
Zuführschieber
A
Azimutrichtachse
D
Drehachse
AN
Aufnahmestellung
G
Greifstellung
L
Ladestellung
P
Parkstellung
UG
Übergabestellung
UN
Übernahmestellung
W
Weitergabestellung



Ansprüche

1. Waffensystem mit einem gegenüber einem Unterbau (2) um eine Azimutrichtachse (A) richtbar angeordneten, eine Waffe (3) tragenden Waffenturm (4), einem innerhalb des Unterbaus (2) angeordneten, mehrere Munitionskörper (5) bevorratenden Magazin (6) zur Versorgung der Waffe (3) mit Munitionskörpern (5) und einer die Munitionskörper (5) von dem Magazin (6) in Richtung der Waffe (3) fördernden Munitionszuführeinrichtung (7),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Munitionszuführeinrichtung (7) zum Ausgleich der Richtbewegungen des Waffenturms (4) ein um die Azimutrichtachse (A) drehbar gelagertes Übergabeelement (8) aufweist.
 
2. Waffensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergabeelement(8) im Munitionsfluss vom Magazin (6) zur Waffe (3), zwischen dem Magazin (6) und der Waffe (3) angeordnet ist.
 
3. Waffensystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergabeelement (8) als Drehteller ausgestaltet ist und zwischen einer Aufnahmestellung (AN) und einer Übergabestellung (UG) hin und her drehbar ist.
 
4. Waffensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergabeelement (8) mindestens eine Aufnahmeschale (9) zur lagegesicherten Aufnahme eines Munitionskörpers (5) aufweist.
 
5. Waffensystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (9) zur Aufnahme von Munitionskörpern (5), die in verschiedenen Positionen innerhalb des Magazins (6) bevorratet sind, quer zur Azimutrichtachse (A) bewegbar an dem Übergabeelement (8) angeordnet ist.
 
6. Waffensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Munitionslift (10) zum Befördern von Munitionskörpern (5) in den Waffenturm (4), der im Munitionsfluss zwischen dem Übergabeelement (8) und der Waffe (3) angeordnet ist.
 
7. Waffensystem nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Munitionslift (10) turmfest angeordnet ist.
 
8. Waffensystem nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Munitionslift (10) ein Hubelement (11) aufweist, das zwischen einer Übernahmestellung (UN) zur Übernahme eines Munitionskörpers (5) von dem Übergabeelement (8) in eine höherliegende Weitergabestellung (W) zur Weitergabe des Munitionskörpers (5) bewegbar ist.
 
9. Waffensystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubelement (11) am oberen Ende des Hubwegs in die Weitergabestellung (W) verschwenkbar ist.
 
10. Waffensystem nach einem der Ansprüche 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine insbesondere lösbar mit dem Hubelement (11) verbundene Halteschale (13), die Mittel zur Arretierung eines Munitionskörpers (5) in der Halteschale (13) aufweist.
 
11. Waffensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ladevorrichtung (12) zum Laden der Waffe (3) mit einem Munitionskörper (5), die im Munitionsfluss von dem Magazin (6) zur Waffe (3) zwischen dem Munitionslift (10) und der Waffe (3) angeordnet ist.
 
12. Waffensystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladevorrichtung (12) mindestens einen Greifer (14) zum Greifen einer Halteschale (13) mit einem darin arretierten Munitionskörper (5) aufweist.
 
13. Waffensystem nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladevorrichtung (12) um eine parallel zur Azimutrichtachse (A) verlaufende Drehachse (D) drehbar gelagert ist, so dass eine gegriffene Halteschale (13) in eine Ladestellung (L) überführbar ist.
 
14. Waffensystem nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladevorrichtung (12) zum Laden der Waffe (3) mit Munitionskörpern (5) zwischen einer Greifstellung (G) und der Ladestellung (L) beweglich, insbesondere linearbeweglich ist.
 
15. Waffensystem nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladevorrichtung (12) einen Zuführschieber (15) aufweist, mit welchem in der Ladestellung (L) ein Munitionskörper (5) in die Waffe (3) einschiebbar ist.
 




Zeichnung



















Recherchenbericht









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