[0001] Die Erfindung betrifft eine Pedalkraftsimulationsanordnung für ein Kraftfahrzeug
mit einem Zylinder, wenigstens einem darin axial verschiebbar angeordneten Kolben
und einer Kraftspeicheranordnung zur Erzeugung einer Rückstellkraft auf den wenigstens
einen Kolben.
[0002] Bei sogenannten eclutch-Systemen ist ein Kupplungspedal vorhanden, bei dem das Pedal
nicht mehr mit einem Geberzylinder verbunden ist, sondern die Betätigung der Kupplung
mittels eines Aktuators erfolgt. Das Kupplungspedal ist im Gegensatz zu einem reinen
automatisierten Schaltgetriebe aber noch vorhanden, um den Kupplungswunsch des Fahrers
erfassen zu können. Hierzu ist die Position des Kupplungspedals mit einem Sensor erfassbar.
[0003] Trotz des Wegfalls der hydraulischen Strecke hinter dem Pedal soll die Haptik der
Kupplungsbetätigung für den Fahrer gleich bleiben. Dementsprechend muss sich an das
Pedal einer Pedalkraftsimulationsanordnung anschließen, die die Kraftkennlinie, die
die hydraulische Strecke nach dem Pedal bereitstellt, simuliert.
[0004] Eine derartige Pedalkraftsimulationsanordnung geht aus der
DE 10 2015 202 875 A1 hervor. Diese umfasst eine Kolben-Zylindereinheit, wobei ein kompliziertes Federsystem
am Kolben angreift, um die gewünschten Gegenkräfte auf das Pedal simulieren zu können.
[0005] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Pedalkraftsimulationsanordnung
anzugeben, die einfacher aufgebaut ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Pedalkraftsimulationsanordnung der eingangs
genannten Art vorgeschlagen, dass die Pedalkraftsimulationsanordnung einen einzigen
ortsfesten Lagerpunkt aufweist. Mit anderen Worten ist die Pedalkraftsimulationsanordnung
an einer einzigen Stelle am Kraftfahrzeug befestigt. Dadurch vereinfacht sich beispielsweise
bereits die Konstruktion des Zylinders, an dem der Lagerpunkt üblicherweise angebracht
ist.
[0007] Vorteilhafterweise kann der Lagerpunkt an einem Ende des Zylinders ausgebildet sein.
Damit bildet der Lagerpunkt einen Drehpunkt, um den der Zylinder drehbar ist.
[0008] Vorzugsweise kann der Lagerpunkt am pedalseitigen Ende des Zylinders ausgebildet
sein. Durch diese Anordnung wird bei der Drehung des Zylinders lediglich eine kleine
räumliche Bewegung gegenüber dem Pedal bewirkt. Dies vereinfacht die Anbindung des
Pedals.
[0009] Vorteilhafterweise kann der Lagerpunkt auf der Unterseite der Pedalkraftsimulationsanordnung
ausgebildet sein. Auch dies erleichtert die Anbindung des Pedals.
[0010] Vorteilhafterweise kann der Lagerpunkt ein Lagerauge am Zylinder umfassen. Dadurch
lässt sich eine einfache Befestigung der Pedalkraftsimulationsanordnung erreichen.
[0011] Vorteilhafterweise kann der Kolben fest mit einer Kolbenstange verbunden sein. Die
Kolbenstange kann bevorzugt am pedalseitigen Ende ein Auge zur Verbindung mit dem
Pedal aufweisen. Alternativ können allgemein gesprochen Verbindungselemente am pedalseitigen
Ende vorgesehen werden, die eine feste, gelenklose Verbindung zum Pedal ermöglichen.
Da der Zylinder drehbar gelagert ist, dreht sich dementsprechend auch der Kolben beim
Bewegen des Pedals mit. Dadurch wird es möglich, die Kolbenstange und das Pedal gelenklos
zu verbinden. Dies vereinfacht die Herstellung und Anbindung der Pedalkraftsimulationseinrichtung
weiter.
[0012] Während bislang die Lagerung der Pedalkraftsimulationsanordnung gegenüber dem Kraftfahrzeug
diskutiert wurde wird im Folgenden die Lagerung der Kraftspeichereinheiten gegenüber
dem Zylinder und dem Kolben betrachtet.
[0013] Vorzugsweise kann die Kraftspeicheranordnung wenigstens zwei Kraftspeichereinheiten
aufweisen, deren Angriffspunkte am Kolben in axialer Richtung zumindest teilweise
versetzt gegeneinander sind. Bei der
DE 10 2015 202 875 A1 sind die Kraftspeicher der seitlich angreifenden Federn gegenüber gelagert und somit
auf gleicher axialer Höhe. Der Weiterbildung der Erfindung besteht nunmehr darin,
dass zumindest ein Angriffspunkt der Kraftspeichereinheiten gegen die der anderen
in axialer Richtung versetzt wird.
[0014] Bei drei Kraftspeichereinheiten, die seitlich angreifen, könnten sich zwei also auf
gleicher Höhe befinden, wenn die dritte Kraftspeichereinheit in axialer Richtung versetzt
am Kolben angreift.
[0015] Vorzugsweise weist die Pedalkraftsimulationsanordnung genau einen Kolben auf, der
in dem Zylinder axial verschiebbar ist.
[0016] Vorteilhafterweise kann die Kraftspeichereinheit als Federanordnung ausgebildet sein.
Federanordnungen sind günstig in der Herstellung und die Kraftkennlinien lassen sich
sicher vorhersagen.
[0017] Vorteilhafterweise kann die Kraftspeicheranordnung wenigstens zwei Kraftspeichereinheiten
aufweisen, die seitlich am Kolben angreifen. Seitlich bedeutet dabei an der oder den
Seitenflächen und nicht an den Stirnflächen. Grundsätzlich kann auch eine an der Stirnseite
des Kolbens angreifende Feder vorgesehen sein. Bevorzugt weist die Pedalkraftsimulationsanordnung
aber lediglich Kraftspeichereinheiten auf, die seitlich am Kolben angreifen.
[0018] Vorteilhafterweise können die Kraftspeichereinheiten wenigstens eine Lagerstelle
am Kolben aufweisen, wobei sich die Lagerstelle in einer Ausnehmung des Kolbens befindet.
Dadurch kann Bauraum eingespart werden und der Angriffspunkt der Kraftspeichereinheiten
in radialer Richtung zur Mitte des Kolbens verschoben werden.
[0019] Vorzugsweise können die Lagerstellen am Kolben in axialer Richtung im mittleren Bereich
des Kolbens angeordnet sein. In der Mitte ist dabei grundsätzlich der ganze Bereich
des Kolbens abgesehen von den Endbereichen. Mit anderen Worten greifen die Kraftspeichereinheiten
seitlich an.
[0020] Vorteilhafterweise sind zwei Kraftspeichereinheiten vorgesehen, die an gegenüberliegenden
Seiten des Kolbens oder des Zylinders angeordnet sind. Ist die erste Kraftspeichereinheit
in Einbaulage oben, so ist die zweite unten angeordnet. Dadurch können Querkräfte
vermieden werden.
[0021] Vorzugsweise kann genau eine der seitlich angreifenden Kraftspeichereinheiten als
Übertotpunktkraftspeicher, insbesondere Übertotpunktfeder, angeordnet sein. Ob eine
Kraftspeichereinheit ein Übertotpunktkraftspeicher ist oder nicht hängt vom axialen
Angriffspunkt und der Kolbenbewegung innerhalb des Zylinders ab. Dementsprechend kann
durch den axialen Versatz der seitlich angreifenden Kraftspeichereinheiten erreicht
werden, dass lediglich einer der Kraftspeichereinheiten als Übertotpunktkraftspeicher
wirkt. Durch diese Anordnung kann die gewünschte Kennlinie mit einer Minimalanzahl
an Kraftspeichereinheiten erreicht werden.
[0022] Bevorzugt kann die Kraftspeicheranordnung genau zwei Kraftspeichereinheiten aufweisen.
Diese greifen bevorzugt beide seitlich am Kolben an, wie bereits als mögliche Ausführung
beschrieben.
[0023] Während bislang die Lagerung der Kraftspeichereinheiten gegenüber dem Kolben diskutiert
wurde wird im Folgenden die Lagerung gegenüber dem Zylinder betrachtet.
[0024] Vorteilhafterweise kann die Kraftspeicheranordnung wenigstens eine Kraftspeichereinheit
aufweisen, die gegenüber dem Zylinder an wenigstens einen Lagerort gelagert ist, wobei
der wenigstens eine Lagerpuort an einer Seitenfläche der Kraftspeichereinheit angeordnet
ist.
[0025] Bevorzugt kann der wenigstens eine Lagerort an einem Gehäuseabschnitt ausgebildet
sein. Neben dem Zylinder weist die Pedalkraftsimulationsanordnung weitere Gehäuseabschnitte
auf, die mit dem Zylinder verbunden sind. Die Lagerung der Kraftspeichereinheit findet
dementsprechend gegenüber dem Zylinder statt. Vorzugsweise können zwei Lagerorte an
gegenüberliegenden Stellen der Kraftspeichereinheit ausgebildet sein. Insbesondere
kann die Kraftspeichereinheit dann drehbar gelagert sein. Durch die drehbare Lagerung
ist es möglich, die Kraftspeichereinheit als Übertotpunktkraftspeichereinheit auszubilden.
Dadurch können die zu erzeugenden Kennlinien erzielt werden.
[0026] Vorteilhafterweise kann eine Kraftspeichereinheit wenigstens ein Gelenkgehäuse und/oder
einen Gelenkschuh aufweisen und der wenigstens einen Lagerort am Gelenkgehäuse und/oder
Gelenkschuh ausgebildet sein. Weiter bevorzugt weist die Federanordnung einen Gelenkschuh
und ein Gelenkgehäuse auf, wobei der Gelenkschuh und das Gelenkgehäuse an jeweils
einem Ende der Feder angeordnet sind. Die Federanordnung ist bevorzugt als Schraubfeder
ausgebildet.
[0027] Ein Gelenkgehäuse unterscheidet sich dabei von einem Gelenkschuh dahingehend, dass
das Gelenkgehäuse auf der Außenseite eine Wandung aufweist. Diese umgreift die Kraftspeicheranordnung
auf der Außenseite. Bspw. kann die Wandung den Fuß einer Feder umgreifen, und damit
eine Drahtdicke. Bevorzugt kann die Wandung wenigstens eine Windung einer Schraubenfeder
umgreifen. Damit ist der Lagerort vorteilhafterweise an einem Gelenkgehäuse angeordnet,
da hier mehr Fläche zur Realisierung zur Verfügung steht.
[0028] Vorzugsweise kann die wenigstens eine oder die wenigstens zwei Kraftspeichereinheiten
an jedem Ende ein Gelenkverbindung, also einen Gelenkschuh oder ein Gelenkgehäuse,
aufweisen. Dabei ist das Gelenkgehäuse mit dem die Kraftspeichereinheit gegenüber
dem Zylinder gelagert ist bevorzugt doppeltopfförmig ausgebildet. Bei dieser Form
ist es möglich, dass der als Spiralfeder ausgebildete Kraftspeicher besonders gut
geführt wird und zusätzlich der Gelenkschuh oder ein zweites Gelenkgehäuse axial beweglich
mit dem doppeltopfartigen Gelenkgehäuse verbunden werden kann. Ganz allgemein ist
es bevorzugt, wenn die Gelenkgehäuse oder Gelenkgehäuse und Gelenkschuh axial beweglich
miteinander verbunden sind. Dazu muss das zweite Gelenkgehäuse nicht als Doppeltopf
ausgebildet sein, jedoch ergeben sich durch die Form wie beschrieben mehrere Vorteile.
[0029] Vorteilhafterweise kann der Lagerort als Lagerbolzen ausgebildet sein. Dieser greift
dann in einer Ausnehmung an einem Gehäuseabschnitt der Pedalkraftsimulationskraftanordnung
ein.
[0030] Vorteilhafterweise können zwei Lagerorte vorgesehen sein, deren Verbindungsachse
senkrecht auf der Längsachse des Zylinders steht. Dies erlaubt eine stabile Lagerung.
[0031] Vorteilhafterweise kann die Lagerung am Zylinder erfolgen. Dies kann wie bereits
beschrieben über Gehäuseabschnitte geschehen, die mit dem Gehäuse verbunden sind.
[0032] Daneben betrifft die Erfindung ein Kraftfahrzeug mit einer Pedalkraftsimulationsanordnung.
Das Kraftfahrzeug zeichnet sich dadurch aus, dass die Pedalkraftsimulationsanordnung
wie beschrieben ausgebildet ist.
[0033] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen und Figuren. Dabei zeigen:
- Figur 1
- ein Kraftfahrzeug,
- Figur 2
- eine Pedalkraftsimulationsanordnung in einer ersten Ansicht, und
- Figur 3
- eine Pedalkraftsimulationsanordnung in einer zweiten Ansicht.
[0034] Figur 1 zeigt ein Kraftfahrzeug 1 mit einer Antriebseinheit 2, einer Kupplung 3,
einem Kupplungsaktuator 4 und einem Getriebe 5. Dabei wird die Kupplung 3 mittels
des Kupplungsaktuators 4 betätigt. Die Antriebseinheit 2 kann als Verbrennungsmotor
und/oder Elektromotor ausgebildet sein.
[0035] Weiterhin befindet sich im Kraftfahrzeug ein Pedal 6, das an einem Pedalbock 7 gelagert
ist und mit einer Pedalkraftsimulationsanordnung 8 verbunden ist. Weiterhin ist ein
Sensor 9 vorgesehen, der die Stellung des Pedals 6 sensieren kann, und daraus Steuerungsbefehle
für den Kupplungsaktuator 4 abzuleiten.
[0036] Die Pedalkraftsimulationsanordnung 8 simuliert dabei die Gegenkraft einer hydraulischen
Strecke auf das Pedal 6, wie sie sich bspw. in Kraftfahrzeugen mit manuellen Schaltgetrieben
findet. Da diese Strecke in einem Kraftfahrzeug 1 mit eclutch nicht mehr vorhanden
ist wird sie durch die Pedalkraftsimulationsanordnung 8 gestellt.
[0037] Figur 2 zeigt die Pedalkraftsimulationsanordnung 8 im Querschnitt. Der Kolben 12
ist dabei in den Zylinder 14 aufgenommen. Die Kraftspeicheranordnung 16 mit den Kraftspeichereinheiten
18 und 20 wirkt der Verschiebung des Kolbens 12 entgegen. Mit dem Kolben 12 fest verbunden
ist eine Kolbenstange 22, an deren pedalseitigen Ende sich ein Auge 24 befindet.
[0038] Zur Lagerung der Pedalkraftsimulationsanordnung ist ein Lagerpunkt 10 vorgesehen.
Dieser ist in Form eines Nockens mit Durchgangsausnehmung ausgestaltet und befindet
sich am unteren pedalseitigen Ende des Zylinders 12. Bei einer Betätigung des Pedals
6 wird die Pedalkraftsimulationsanordnung 8 um den Lagerpunkt 10 gedreht.
[0039] Dadurch dass nur ein Lagerpunkt 10 vorhanden ist kann die Anbindung der Kolbenstange
22 an das Pedal vereinfacht werden. Insbesondere kann die Verbindung gelenklos ausgeführt
werden.
[0040] Die Lagerung an einer Stelle wird weiterhin auch durch die Ausgestaltung der Kraftspeicheranordnung
16 ermöglicht. Die Kraftspeichereinheiten 18 und 20 umfassen jeweils einen Gelenkschuh
26, eine Schraubenfeder 28 und ein Gelenkgehäuse 30. Der Gelenkschuh 26 und das Gelenkgehäuse
30 sind axial verschiebbar gegeneinander verbunden. Dabei ist der Gelenkschuh 26 an
der Lagerstelle 32 und das Gelenkgehäuse 30 am Lagerort 34 gelagert. Die Lagerstelle
32 ist dabei in den Kolben 12 hinein verschoben und der Lagerort 34 befindet sich
an der Seite. Dadurch wird Bauraum eingespart. Da die Kraftspeicheranordnung 16 insgesamt
lediglich aus zwei Kraftspeichereinheiten in Form von Federeinheiten besteht und diese
platzsparend angeordnet sind wird eine Drehbarkeit der Pedalkraftsimulationsanordnung
8 ermöglicht. Ein weiteres Merkmal, das die sparsame Bauweise ermöglicht ist die versetzte
Anbindung der Lagerstellen 32 am Kolben. Dadurch ist die Kraftspeicheranordnung 18
als Übertotpunktfeder ausgeführt, während die Kraftspeichereinheit 20 während der
gesamten Bewegung des Kolbens eine Gegenkraft zur Verfügung stellt. Dadurch kann mittels
lediglich zweier Federn die gewünschte Kraftkennlinie erhalten werden.
[0041] Insgesamt kann mit dem vorgestellten Aufbau eine extrem kompakte Bauweise bei vereinfachter
Anbindung erreicht werden. Insbesondere wird der Lagerpunkt 10 an den Pedalbock 7
angebunden.
Bezugszeichen
[0042]
- 1
- Kraftfahrzeug
- 2
- Antriebseinheit
- 3
- Kupplung
- 4
- Kupplungsaktuator
- 5
- Getriebe
- 6
- Pedal
- 7
- Pedalbock
- 8
- Pedalkraftsimulationsanordnung
- 9
- Sensor
- 10
- Lagerpunkt
- 12
- Kolben
- 14
- Zylinder
- 16
- Kraftspeicheranordnung
- 18
- Kraftspeichereinheit
- 20
- Kraftspeichereinheit
- 22
- Kolbenstange
- 24
- Auge
- 26
- Gelenkschuh
- 28
- Schraubenfeder
- 30
- Gelenkgehäuse
- 32
- Lagerstelle
- 34
- Lagerort
1. Pedalkraftsimulationsanordnung (8) für ein Kraftfahrzeug (1) mit einem Zylinder (14),
wenigstens einem darin axial verschiebbar angeordneten Kolben (12) und einer Kraftspeicheranordnung
(16) zur Erzeugung einer Rückstellkraft auf den wenigstens einen Kolben (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Pedalkraftsimulationsanordnung (8) einen einzigen ortsfesten Lagerpunkt (10)
aufweist.
2. Pedalkraftsimulationsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerpunkt (10) an einem Ende des Zylinders (12) ausgebildet ist.
3. Pedalkraftsimulationsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerpunkt (10) am pedalseitigen Ende des Zylinders (14) ausgebildet ist.
4. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerpunkt (10) auf der Unterseite der Pedalkraftsimulationsanordnung (8) ausgebildet
ist.
5. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerpunkt (10) ein Lagerauge am Zylinder umfasst.
6. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (12) fest mit einer Kolbenstange (22) verbunden ist, die am pedalseitigen
Ende ein Gelenk, insbesondere ein Auge (24), zur Verbindung mit dem Pedal (6) aufweist.
7. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftspeicheranordnung (16) wenigstens eine Kraftspeichereinheit (18, 20) aufweist,
die seitlich am Kolben (12) angreift.
8. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftspeicheranordnung (16) wenigstens zwei Kraftspeichereinheiten (18, 20) aufweist,
die seitlich am Kolben (12) angreifen.
9. Pedalkraftsimulationsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffspunkte der Kraftspeichereinheiten (18, 20) in axialer Richtung versetzt
gegeneinander sind.
10. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass genau eine der seitlich angreifenden Kraftspeichereinheiten (18) als Übertotpunktkraftspeicher,
insbesondere Übertotpunktfeder, angeordnet ist.
11. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftspeicheranordnung (16) genau zwei Kraftspeichereinheiten (18, 20) aufweist.
12. Pedalkraftsimulationsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kraftspeichereinheit (18, 20) an jedem Ende ein Gelenkelement,
insbesondere einen Gelenkschuh (26) und/oder ein Gelenkgehäuse (30) aufweist.
13. Pedalkraftsimulationsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkelemente (26, 30) axial beweglich miteinander verbunden sind, sodass sie
eine Ausdehnung in axialer Richtung erlauben.
14. Kraftfahrzeug mit einer Pedalkraftsimulationsanordnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Pedalkraftsimulationsanordnung (8) nach einem der vorangehenden Ansprüche ausgebildet
ist.
15. Kraftfahrzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Pedalkraftsimulationsanordnung (8) an einem Pedalbock (7) gelagert ist.