[0001] Die Erfindung betrifft einen Rauch- und Thermodifferentialmesser zur Erkennung von
Bränden und/oder Überhitzungen von Anlagen insbesondere von elektrischen Anlagen mittels
Messung von Rauchdichte und Temperatur gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Üblicherweise werden elektrische Anlagen und insbesondere auch elektrische Verteileranlagen
in räumlich beengten Verhältnissen installiert. Dies kann beispielsweise in Schaltschränken
für Mittel- und Niederspannungsanlagen der Fall sein. Zudem herrschen besagte beengte
Verhältnisse auch in Steuerungsschränken für Anlagen oder in Serverschränken für Rechnersysteme.
[0003] Solche Schränke werden üblicherweise in Gebäuden installiert und dort bevorzugt in
Raumnischen angeordnet, installiert, geprüft und dort auch in Betrieb genommen, damit
möglichst wenig anderweitig nutzbarer Raum durch die elektrische Anlage blockiert
wird.
[0004] Der Ausfall dieser elektrischen Anlagen führt sehr oft zu schwerwiegenden Störungen
im Gesamtablauf der jeweils gegebenen Produktions-, Fertigungs- oder sonstigen Gesamtanlagen,
wie zum Beispiel auch die gesamte elektrische Anlage in Haushalten.
[0005] Oftmals sind für Ausfall einzelner elektrischer Anlagen Brände und/oder Überhitzungen
ursächlich, die beispielsweise in Schaltschränken durch Überlastung elektrischer Bauteile
oder durch schadhafte bzw. fehlerhafte Kontakte entstehen. Werden die Brände und/oder
Überhitzungen nicht rechtzeitig bemerkt, können sie sich ungehindert ausbreiten.
[0006] Brände von elektrischen Anlagen können verschiedene Ursachen haben. Eine häufige
Brandursache sind die Kabel selbst. So bestehen elektrische Kabel aus weichem Elektrolytkupfer,
so dass diese unter der mechanischen Belastung von Anschlussklemmen nachgeben. Dadurch
löst sich mitunter die Verbindung zwischen Klemme und elektrischem Kabel teilweise
oder vollständig, wodurch sich der Übergangswiderstand der Verbindung erhöht. Unter
elektrischer Belastung kommt es dann vermehrt zu Schmorstellen mit erheblicher Brandgefahr.
[0007] Ein weitere Quelle von Bränden sind Betriebsmittel, die in die elektrischen Anlagen
(z.B. Verteileranlagen) eingebaut sind. Solche Betriebsmittel können Netzgeräte von
Sprechanlagen, Schaltuhren usw. sein. Diese Betriebsmittel unterliegen einem Alterungsprozess,
wodurch es hier ebenfalls zu Defekten kommen kann, die sehr oft zu Hitzeentwicklung
und Schmorstellen führen.
[0008] Ein wichtiger Indikator für das Vorliegen eines Brandes ist Rauch. Rauch entsteht
durch die Verbrennung eines brennbaren Materials und besteht aus Rauchpartikeln, die
in der Luft schweben. Rauch ist also ein wichtiger Brandindikator. Die Rauchkonzentration
ist die Konzentration der in der Luft schwebenden Rauchpartikel. Deshalb ist es in
vielen Ländern inzwischen vorgeschrieben, Rauchmelder für das Registrieren von Bränden
als Brandmelder einzusetzen.
[0009] Klassische Methoden zur Erkennung von Rauch, wie er bei Schmorstellen oder bei entstehenden
Schwelbränden auftritt, haben den Nachteil, dass zwischen Brandentstehung und der
Branderkennung durch einen Brandmelder oftmals eine verhältnismäßig lange Zeitspanne
liegt. Das liegt daran, dass bei der Luftführung insbesondere in elektrischen Anlagen
durch Lüftungs- oder Klimaanlagen starke Verwirbelung der Luft aufweisen. Rauchpartikel,
die sich in der Luft befinden, werden somit schneller auf das insgesamt zur Verfügung
stehende Luftvolumen verteilt, was zu Verzögerungen des Ansprechens solcher Brandmelder
führt. Insbesondere bei großen elektrischen Gesamtanlagen, die aus mehreren elektrischen
Teilanlagen bestehen, die über mehrere Schaltschränke verteilt sind, ist es besonders
wichtig, dass etwaige Überhitzungen oder Brände in den Teilanlagen frühzeitig erkannt
werden.
[0010] Dazu werden in Schaltschränken spezielle Ansaugvorrichtungen verwendet, die mit einer
zentralen Rauchgasdetektion verbunden sind. Es können dabei durchaus mehrere Schaltschränke
mit einer Rauchgasdetektion verbunden sein. Die Ansaugvorrichtungen saugen Umgebungsluft
an und leiten diese zu einer Rauchgasdetektion weiter Hierbei ist die Installation
der Ansaugvorrichtungen und die Verbindung der Ansaugvorrichtungen mit der Rauchgasdetektion
aufwendig. Zudem wird in der Regel je Schaltschrank nur eine Ansaugvorrichtung montiert.
Außerdem ist durch die Ansaugvorrichtung allein die Lufttemperatur in einem Schalschrank
nicht messbar.
[0011] Insbesondere die Überhitzung von elektrischen Anlagen geht in der Regel einer Rauchentwicklung
voraus, da die häufigste Ursache von Überhitzungen ein Kurzschluss oder eine Überlast
von Bauteilen oder Kabelverbindungen zurückzuführen ist. Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es daher, eine zuverlässige und kompakte Vorrichtung zur Erkennung von
Überhitzung und Brand von elektrischen Anlagen bereitzustellen, welche leicht in bestehende
Schaltschränke nachrüstbar ist, sowie einen geringen Montage und Herstellaufwand aufweist.
[0012] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Rauch- und Thermodifferentialmesser
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0013] Bei einem Rauch- und Thermodifferentialmesser aufweisend wenigstens eine Rauchkammer
mit wenigstens einer Eintrittsöffnung die mit wenigstens einer Austrittsöffnung durch
einen Strömungspfad verbunden ist, wenigstens einen Rauchsensor, wenigstens einen
Temperatursensor und eine Auswerteeinheit, wobei Rauch und erwärmte Luft von einer
zu überwachenden Anlage von der wenigstens einen Eintrittsöffnung durch die Rauchkammer
entlang des Strömungspfades zu der wenigstens einen Austrittsöffnung leitbar ist,
ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der wenigstens eine Rauchsensor und der wenigstens
eine Temperatursensor Messwerte innerhalb der Rauchkammer aufnehmen und die Messwerte
des wenigstens einen Rauchsensors und des wenigstens einen Temperatursensors zu der
Auswerteeinheit leitbar sind.
[0014] Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass zur Erkennung von Bränden oder zur Erkennung
von Überhitzungen die Temperatur der Luft, die sich in der Rauchkammer befindet, direkt
von dem Temperatursensor gemessen wird. So kann die Auswerteeinheit, die Messdaten
von dem Temperatursensor erhält, eine erhöhte Lufttemperatur in der Rauchkammer feststellen.
Insbesondere ist durch die Untersuchung der Lufttemperatur in Abhängigkeit von der
Zeit durch die Auswerteeinheit ein Temperaturanstieg feststellbar. Durch die Auswerteeinheit
ist dann bevorzugt bei einem besonders hohen Temperaturanstieg in einem kurzen Zeitraum
und/oder beim Überschreiten einer Temperaturschwelle einen unnormalen Zustand feststellbar.
[0015] Die Auswerteeinheit wertet zur Erkennung von Bränden oder zur Erkennung von Überhitzungen
besonders vorteilhafterweise den Rauchsensor und den Temperatursensor gemeinsam aus,
sodass die Zuverlässigkeit einer Branddetektion gesteigert und die Wahrscheinlichkeit
eines Fehlalarms durch eine mangelhafte Messdatenbasis verringert wird. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, dass durch den Einbezug eines Temperatursensors eine einer
Rauchentwicklung vorgehende Erhitzung der Luft in einem Schaltschrank detektierbar
ist. In einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Eintrittsöffnung der Austrittsöffnung
gegenüber. Besonders bevorzugt ist der Rauch- und Thermodifferentialmesser oberhalb
der zu überwachenden Anlage angeordnet.
[0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Rauch- und Thermodifferenzmesser wenigstens
eine Signaleinheit aufweist.
[0017] Besonders vorteilhaft ist der Einbezug einer Signaleinheit, da der Betreiber des
Rauch- und Thermodifferenzmessers durch ein Signal der Signaleinheit über eine Detektion
eines Temperaturanstiegs, der Detektion einer Rauchentwicklung oder das Vorliegen
eines Brandfalls informiert werden kann. Bevorzugterweise ist die Signaleinheit durch
die Auswerteeinheit ansteuerbar, wodurch die Signaleinheit, je nach Ergebnis der Auswertung
der Messdaten des Temperatursensors oder des Rauchsensors ein unterschiedliches Signal
geben kann. Besonders bevorzugter Weise ist das Signal der Signaleinheit optisch und/oder
akustisch. Hierbei ist in einer bevorzugten Ausführungsform das optische Signal durch
eine Lichtemittierende Diode (LED), ein Blitzlicht oder ein Rundumlicht gegeben. Das
akustische Warnsignal kann in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform durch einen
Lautsprecher, eine Klingel eine Pfeife und/oder ein Signalhorn gegeben werden. Diese
akustischen oder optischen Signalgeber bilden besonders bevorzugt die Signaleinheit.
[0018] Bevorzugterweise ist vorgesehen, dass der Rauch- und Thermodifferenzmesser wenigstens
ein Luftstrommessmittel aufweist.
[0019] Der Einbezug eines Luftstrommessmittels in den Rauch- und Thermodifferenzmesser ist
vorteilhaft, da durch ein Einbezug eines weiteren Sensors die Datenbasis für die Bestimmung
einer Überhitzung und/oder eines Brandes mit oder ohne Rauchentwicklung durch die
Auswerteeinheit verbessert wird. Insbesondere der Luftstrom ist ein wichtiger Parameter
für die Bestimmung des Rauchgehalts in der Luft, da stark bewegte Luft sich schnell
umwälzt und somit eine schwache Rauchentwicklung schnell auf einem großen Luftvolumen
verteilt wird. Insbesondere in klimatisierten elektronischen Anlagen, wie z.B. Schaltschränken
oder Schränken für IT-Anlagen herrschen klimatisierte Bedingungen vor bei denen ein
großer Luftumsatz vorliegt. Eine beginnende Rauchentwicklung ist dann nur bedingt
durch die Rauchsensoren detektierbar. Die Auswerteeinheit kann beim vorteilhaften
Vorliegen einer Information über die Höhe des Luftstroms eine entsprechende Korrektur
anbringen und entsprechend empfindlich auf die Messwerte des Rauchsensors reagieren.
Ebenso kann ein Abreißen des Luftstroms auf einen Ausfall einer aktiven Belüftung
hindeuten, wodurch sich die Gefahr einer Überhitzung erhöht. Bevorzugt ist das Luftstrommessmittel
an der Eintrittsöffnung oder an der Austrittsöffnung der Rauchkammer angeordnet, da
die Luftströmung hier nicht durch den Strömungspfad der Rauchkammer beeinflusst ist.
Zudem ist durch diese Anordnung der Luftstrom durch die Rauchkammer bestimmbar. Besonders
bevorzugt sind die Messwerte des Luftstrommessers zu der Auswerteeinheit leitbar.
[0020] In einer Ausführungsform ist daher vorgesehen, dass der Rauch- und Thermodifferenzmesser
wenigstens einen Sender aufweist.
[0021] Vorteilhafterweise wird ein Sender in einem Rauch- und Thermodifferenzmesser dafür
benutzt, die Auswerteergebnisse der Auswerteeinheit und/oder Zustandsinformationen
der Sensoren an eine weitere Stelle zu übermitteln. So kann beispielsweise bevorzugt
ein Kontrollmodul eines externen Sicherheitssystems als Empfänger vorgesehen sein,
das von einer Vielzahl von Rauch- und Thermodifferenzmessern Informationen mittels
ihrer Sender zugesendet bekommt. Die Sender sind mit einem oder mehreren Empfängern
vorzugsweise mittels einer Leitung, besonders bevorzugt drahtlos verbunden.
[0022] Bevorzugterweise ist vorgesehen, dass der Rauch- und Thermodifferenzmesser eine gepufferte
Energieversorgungseinheit aufweist. Vorteilhaft an dieser Ausgestaltung ist, dass
bei Zusammenbruch der Energieversorgung des Rauch- und Thermodifferenzmessers, eine
Energieversorgung des Gesamtsystems und insbesondere der Sensoren, der Auswerteeinheit
und der Signaleinheit gewährleistet ist. Die gepufferte Energieversorgung kann durch
eine Batterie, einen Akkumulator oder einen Kondensator gebildet sein.
[0023] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass der Rauch- und Thermodifferenzmesser
wenigstens einen potentialfreien Kontakt aufweist.
[0024] Vorteilhaft an einem potentialfreien Kontakt ist, dass ein Schaltkreis oder die zu
überwachende Anlage galvanisch getrennt von dem Rauch- und Thermodifferenzmesser schaltbar
ist. Besonders bevorzugt kann der Schaltkreis oder die zu überwachende Anlage mittels
des potentialfreien Kontakts von einer Energieversorgung getrennt werden. Besonders
bevorzugt ist der zu überwachende Schaltkreis oder die zu überwachende Anlage über
einen Hauptschütz durch den potentialfreien Kontakt spannungsfrei schaltbar. Weiterhin
ist in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass der potentialfreie Kontakt
von der Auswerteeinheit ansteuerbar bzw. schaltbar ist.
[0025] Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass die Rauchkammer antistatisch ist. Dabei
ist vorteilhaft, dass etwaige Rauchpartikel sich nicht in der Rauchkammer durch eine
statische Aufladung der Rauchkammer absetzen können. Insbesondere ist dann sichergestellt,
dass das Strömungsregime und die optischen Eigenschaften im Inneren der Rauchkammer
nicht durch elektrostatische Anlagerungen von Rauchpartikeln beeinflusst werden. Dies
ist insbesondere dann wichtig, wenn optische Sensoren zur Detektion des Rauchs benutzt
werden und kein Luftstrommessmittel verwendet wird.
[0026] Besonders bevorzugt ist die Ausführungsform, wobei der wenigstens eine Rauchsensor
ein Infrarot-Sendeelement und ein Infrarot-Empfängerelement aufweist. Infrarot-Sensorelemente
sind vorteilhaft, da die Messung der Rückstreuung in einem Bereich des nicht-sichtbaren
Lichts stattfindet. Somit ist die Messung nicht störend für die Benutzer des Rauch-
und Thermodifferenzmessers. Zudem ist die Messung weniger empfindlich gegen eingestreute
Lichtwellen im sichtbaren Frequenzspektrum. Die Infrarot-Sensoren bestimmen den Anteil
der von einem Infrarot-Sendeelement ausgesendeten Infrarotstrahlung, die über einen
bestimmten Weg an einem Infrarot-Empfängerelement ankommt bzw. die Infrarotstrahlung,
die in einem bestimmten Bereich der Rauchkammer reflektiert wird. Die Reflexion von
Infrarot-Strahlung findet in beiden Fällen an Partikeln - also auch Rauchpartikeln
- in dem beprobten Luftvolumen statt, sodass der Anteil an reflektierter oder durchgeleiteter
Infrarot-Strahlung ein Maß für die Partikelkonzentration ist.
[0027] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Messwerte des wenigstens
einen Rauchsensors, des wenigstens einen Temperatursensors und/oder des Luftstrommessmittels
drahtlos oder per Kabel an die Auswerteeinrichtung übertragbar sind.
[0028] Dies ist vorteilhaft, da eine Übertragung der Messwerte an die Auswerteeinrichtung
sowohl per Kabel als auch drahtloch sicherstellt, dass die Auswerteeinrichtung auf
die Messwerte der Sensorik oder zumindest einen Teil der Sensorik zugreifen kann.
Sensoren, die nicht mit der Auswerteeinrichtung verbunden sind, werden folglich nicht
von dieser ausgewertet und sind in einer alternativen Ausführungsform direkt mit der
Signaleinheit verbunden.
[0029] Weiterhin ist besonders zweckmäßig, dass der wenigstens eine Temperatursensor eine
Messauflösung aufweist, durch die eine Temperaturänderungsrate von 3 K/s bestimmbar
ist.
[0030] Dies Möglichkeit eine Temperaturänderungsrate zu bestimmen, ermöglicht es dem Rauch-
und Thermodifferenzmesser mittels des entsprechend ausgestalteten Temperatursensors,
einen abnormalen Temperaturanstieg schnell zu detektieren. Gleichzeitig ist der so
ausgebildete Temperatursensor in der Lage eine Temperatur auf zumindest 3 K genau
zu bestimmen. Bevorzugt wird als Temperatursensor ein Platin-Widerstandsthermometer
oder ein anderer Kaltleiter eingesetzt. Alternativ können bevorzugt auch Heißleiter
oder Thermoelemente als Temperatursensoren eingesetzt werden. Besonders bevorzugt
ist der Temperatursensor leicht abgesetzt an der Seite der Rauchkammer angeordnet,
die der zu überwachenden Anlag zugewandt ist.
[0031] Alternativ ist nach einer Ausführungsform vorgesehen, dass die wenigstens eine Signaleinheit,
das wenigstens eine Luftstrommessmittel, der wenigstens eine Sender und/oder die Energieversorgungseinheit
modularisiert sind.
[0032] Die Modularisierung der Einheiten, des Messmittels und/oder des Sensors ist vorteilhaft,
da die einzelnen Module dann nicht mehr unmittelbar an dem Rauch- und Thermodifferenzmesser
angeordnet sein müssen. Dadurch kann der eigentliche Sensorteil des Rauch- und Thermodifferenzmesser
mit dem Temperatursensor und dem Rauchsensor sehr kompakt ausfallen. Auch ist durch
die Modularisierung ein nachträgliches Hinzufügen oder Entfernen von eines oder mehrerer
Module möglich, wodurch der Rauch- und Thermodifferenzmesser an sich ändernde Einsatzzwecke
angepasst, bzw. wiederverwendet werden kann.
[0033] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass Messdaten des wenigstens
einen Temperatursensors und des wenigstens einen Rauchsensors durch die Auswerteeinheit
Messdaten registrierbar und verarbeitbar sind.
[0034] Die Auswerteeinheit hat vorzugsweise eine interne Datenverarbeitung, die die Messwerte
der Sensorik gegen Modelle oder Referenzwerte abgleicht. Durch die Verarbeitung der
Daten ist eine genauere Bestimmung des Zustands der zu überwachenden Anlage hinsichtlich
der Brandgefahr oder hinsichtlich des Vorliegens eines Brandes möglich.
[0035] Insbesondere ist durch die Verarbeitung der Daten die Anfälligkeit für Messfehler
einzelner Sensoren reduzierbar, wenn alle Sensoren ganzheitlich ausgewertet werden.
Besonders bevorzugt sind die Messwerte der Sensoren einzeln oder in ihrer Gesamtheit
mit Referenzdaten und/oder Modellen durch die Auswerteeinrichtung abgleichbar, sodass
eine mögliche Überhitzung und/oder das Vorliegen eines Brandes detektierbar sind.
Für den Fall, dass ein unnormaler Zustand erkannt wird, ist insbesondere durch einen
Abgleich mit Referenzdaten und/oder Modellen eine spezifische Aussage über die Herkunft
des unnormalen Zustands treffbar.
[0036] Weiterhin sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, dass die Signaleinheit als Piezoschallwandler
ausgebildet ist. Ein Piezoschallwandler ist vorteilhaft, da bei einer kompakten Bauform
ein vergleichsweise hoher Schalldruck erzeugbar ist. Bevorzugt ist der Piezoschallwandler
derart ansteuerbar, dass er ein periodisches akustisches Signal aussendet. Besonders
bevorzugt sendet der Piezoschallwandler ein akustisches Signal mit sich ändernder
Frequenz aus.
[0037] Besonders vorteilhaft ist nach einer Ausführungsform vorgesehen, dass der Rauch-
und Thermodifferenzmesser in einem elektrischen Normverteiler oder einem elektrischen
Verteilerschrank anordenbar ist. Durch diese bevorzugte Ausführungsform ist der Rauch-
und Thermodifferenzmesser besonders nahe an der zu überwachenden Anlage anordenbar,
wodurch eine besonders zuverlässige Messung möglich ist. Bevorzugt ist der Normverteiler,
in dem der Rauch- und Thermodifferenzmesser anordenbar ist, nach der DIN 43880 ausgeführt.
Alternativ ist bevorzugt der Verteilerschrank, in dem der Rauch- und Thermodifferenzmesser
angeordnet ist, nach der DIN EN 61439 ausgeführt. Besonders bevorzugt ist weist der
Rauch- und Thermodifferenzmesser ein Gehäuse auf, das an einer Hutschiene anordenbar
ist. Vorteilhafterweise beträgt die Bauform des Gehäuses in seiner Breite in einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform des Rauch- und Thermodifferenzmessers bei Hutschienenmontage
mindestens 4 und maximal 5 Teilungseinheiten (TE). Besonders bevorzugt ist das Gehäuse
mit einem Rastclip für die Hutschienenmontage ausgerüstet.
[0038] In einer bevorzugten Ausführungsform ist daher vorgehsehen, dass der Rauch- und Thermodifferenzmesser
ein Gehäuse mit einer Normgerätegröße für den Einbau in genormte Aufnahmen aufweist.
Dies ist vorteilhaft, da die Abmessungen des Rauch- und Thermodifferenzmessers dann
mit den Abmessungen von anderen Geräten, die nach derselben Norm ausgelegt sind, korrespondieren
und so ein besonders kompakter Aufbau einer überwachten Anlage möglich ist.
[0039] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Rauchkammer im unteren
Teil des Rauch- und Thermodifferenzmessers angeordnet ist und der Rauch- und Thermodifferenzmesser
bevorzugt mit der Eintrittsöffnung über der zu überwachenden Anlage angeordnet ist.
[0040] Weiterhin ist in einer alternativen Ausgestaltung vorgesehen, dass der Rauch- und
Thermodifferenzmesser eine zweite Rauchkammer aufweist. Besonders bevorzugt ist die
Sensorik der zweiten Rauchkammer redundant zu der Sensorik der ersten Rauchkammer
aufgebaut. Die zweite Rauchkammer ist hierbei bevorzugt auf einer der zu überwachenden
Einrichtung abgewandten Seite angeordnet.
[0041] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass Erweiterungsmodule des
Rauch- und Thermodifferenzmessers die Sensorik beinhalten. Dies ist vorteilhaft, da
die Messdaten dann von mehreren Erweiterungsmodulen mit Sensorik zu einer Auswerteeinheit
leitbar sind. Somit reduziert sich durch den modularen Aufbau insbesondere in größeren
zu überwachenden Anlagen die Anzahl der Auswerteeinheiten, wodurch Raum gespart wird.
Die Auswerteeinheiten sind in diesem Fall besonders bevorzugt derart ausgestaltet,
dass durch sie Messdaten von mehreren Sensoren gleicher Art erfassbar und verarbeitbar
sind, wobei durch die Auswerteeinheit die Messdaten der Sensoren einem jeweiligen
Ort in einer der zu überwachenden Anlage zuordenbar sind. Hierbei sind besonders bevorzugt
die Rauchsensoren und die Temperatursensoren in Modulen angeordnet, die eine Größe
von 2 TE aufweisen.
[0042] Bevorzugterweise ist vorgesehen, dass die Auswerteeinheit und die Rauchkammer innerhalb
eines gemeinsamen Gehäuses integrierbar sind. Besonders bevorzugt weist dieses Gehäuse
eine Größe von 3 TE auf. Dadurch ist eine besonders kompakte Bauform sichergestellt,
die vorteilhaft ist, wenn der Montageraum für den Rauch- und Thermodifferenzmesser
begrenzt ist.
[0043] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut
der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische Darstellung des Rauch- und Thermodifferenzmessers mit modularen
Komponenten und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung des Rauch- und Thermodifferenzmessers mit im Gehäuse
untergebrachten Komponenten und einer erweiterten Sensorik.
[0044] Figur 1 zeigt den Rauch- und Thermodifferenzmesser 1 mit einer Rauchkammer 10, die
eine Eintrittsöffnung 20 und eine Austrittsöffnung 25 aufweist. Die mit Rauch versetzte
Luft mit einer bestimmten Temperatur strömt von einem Raum außerhalb der Rauchkammer
10 durch die Eintrittsöffnung 20 in die Rauchkammer 10 hinein. Die Luft wird dann
entlang eines Strömungspfads 110 durch die Rauchkammer 10 hindurchgeleitet und verlässt
die Rauchkammer 10 durch die Austrittsöffnung 25. Die mit Rauch versetzte Luft mit
einer bestimmten Temperatur kann beispielsweise durch einen Brand und/oder eine Überhitzung
einer zu überwachenden Anlage 200 erzeugt werden. Es ist auch denkbar, dass bei einer
Überhitzung Luft lediglich mit einer bestimmten Temperatur versehen wird. Die Rauchkammer
10 weist weiterhin einen Rauchsensor 30, 35 auf, der durch ein Infrarot-Sendeelement
30 und ein Infrarot-Empfängerelement 35 gebildet wird. Die Rauchkammer 10 weist weiterhin
einen Temperatursensor 40 auf. Mittels des Rauchsensors 30, 35 und des Temperatursensors
40 sind die Rauchkonzentration und die Temperatur der Luft bestimmbar, die die Rauchkammer
10 durchströmt. Hierbei nutzt der Rauchsensor 30, 35 mit seinem Infrarot-Sendeelement
30 und seinem Infrarot-Empfängerelement 35 die Rückstreuung von Infrarot-Strahlung
an Rauchpartikeln. Der Temperatursensor 40 nutzt die Widerstandsabhängigkeit der Temperatur
von Materialien, beispielsweise Metallen wie Platin.
[0045] Der Rauch- und Thermodifferenzmesser 1 weist weiterhin eine Auswerteeinheit 50 auf,
die außerhalb der Rauchkammer 10 angeordnet ist. Zu dieser Auswerteeinheit 50 werden
die Messdaten der Sensoren 30, 35 (Rauchkonzentration) und 40 (Temperatur) geleitet.
[0046] Mittels der Auswerteeinheit 50 können die Temperatur und die Rauchkonzentration erfasst,
gespeichert und verarbeitet werden. Insbesondere ist durch die Speicherung der Temperaturdaten
ein Temperaturanstieg der untersuchten Luft feststellbar, dadurch ist ein Thermodifferenzmesser
realisierbar. Mittels eines Thermodifferenzmessers sind Temperaturanstiege in gewissen
Zeiträumen bestimmbar. Hierfür weist der Temperatursensor 40 eine Auflösung hinsichtlich
der Rate des Temperaturanstiegs von bevorzugt 3 K/s auf. Die gemeinsame Auswertung
der Daten des Rauchsensors 30, 35 und des Temperatursensors 40 erhöht weiterhin die
Zuverlässigkeit des Rauch- und Thermodifferenzmessers 1, da fehlerhafte Messungen
durch die ganzheitliche Betrachtung der Messwerte aller zur Verfügung stehenden Sensoren
30, 35 , 40 Fehlmessungen einzelner Sensoren 30, 35 , 40 identifizierbar sind. Weiterhin
ist durch die Verarbeitung der Daten ein Vergleich mit Referenzdaten oder Modellen
für bestimmte Situationen möglich, wodurch gezielt Gefahrensituationen durch den Rauch-
und Thermodifferenzmesser 1 feststellbar sind.
[0047] Figur 2 zeigt die Anordnung der Komponenten eines Ausführungsbeispiels des Rauch-
und Thermodifferenzmessers 1 in einem Gehäuse 100. Das Gehäuse 100 weist die Rauchkammer
10 auf, in der der Temperatursensor 40 und der Rauchsensor 30, 35 angeordnet sind.
Der Rauchsensor weist eine Infrarot-Sendeeinheit 30 und eine Infrarot-Empfangseinheit
35 auf. Weiterhin ist zwischen der Einlassöffnung 20 und der Auslassöffnung 25 der
Rauchkammer ein Strömungspfad 110 ausgebildet. Die Einlassöffnung 20 und die Auslassöffnung
25 der Rauchkammer 10 sind derart angeordnet, dass zwischen ihnen ein Strömungspfad
110 ausbildbar ist, entlang dessen Luft von einem Raum außerhalb der Rauchkammer 10
durch diese leitbar ist. Der Rauch- und Thermodifferenzmesser 1 ist in der Nähe der
zu überwachenden Anlage 200 angeordnet, sodass Luft gleichzeitig mit dem Rauch- und
Thermodifferenzmesser 1 und er zu überwachenden Anlage 200 in Kontakt ist. Bevorzugt
ist der Rauch- und Thermodifferenzmesser 1 hierfür oberhalb der zu überwachenden Anlage
200 angeordnet.
[0048] Außerdem sind innerhalb des Gehäuses 100 die Auswerteeinheit 50, eine Signaleinheit
60, ein Luftstrommessmittel 70, eine Energieversorgungseinheit 80, ein Sender 90 und
ein potentialfreier Kontakt 120 angeordnet. Die Signaleinheit 60 und der potentialfreie
Kontakt 120 sind auf Grund eines Auswerteergebnisses der Auswerteeinheit 50 ansteuerbar.
Somit können Signale und Schaltungen in Abhängigkeit des Auswerteergebnisses und somit
des Zustands der zu überwachenden Anlage 200 erfolgen. Das Luftstrommessmittel 70
als zusätzlicher Sensor innerhalb des Strömungspfades 110, also innerhalb der Rauchkammer
10 kann das Auswerteergebnis der Auswerteeinheit zuverlässiger gestalten, da die Flussrate
der Luft für die Korrektur der Messwerte des Rauch- und Temperatursensors 1 verwendbar
ist.
[0049] Der Sender 90 ist ebenfalls durch die Auswerteeinheit 50 ansteuerbar. Hierbei kann
der Sender 90 ein Signal an eine Empfangseinheit (nicht dargestellt) senden, die außerhalb
des Gehäuses 100 angeordnet ist. Insbesondere kann dies ein drittes Gerät sein, das
zur Verarbeitung der Informationen der Auswerteeinheit 50 geeignet ist.
[0050] Bei Ausfall einer externen Energieversorgung (nicht dargestellt) dient die Energieversorgungseinheit
80 der Versorgung der Auswerteeinheit 50, der Signaleinheit 60 und des Senders 90
mit Energie. Für den Fall, dass der Rauchsensor 30, 35 und der Temperatursensor 40
aktive Sensoren sind, steht die Energieversorgungseinheit 80 ebenfalls für die Sensoren
30, 35 und 40 als Energieversorgung zur Verfügung. Somit ist ein unterbrechungsfreier
Betrieb des Rauch- und Thermodifferenzmessers gewährleistet.
[0051] Das Gehäuse des Rauch- und Thermodifferenzmesser ist als Standard-Gehäuse für die
Hutschienenmontage in Schaltschränken nach DIN 43880 oder in Verteilerschränken nach
DIN EN 61439 ausgeführt. Hierbei beträgt die Größe der Bauform des Rauch- und Thermodifferenzmessers
wenigstens 4 und höchstens 5 Teilungseinheiten. Die in diesem Ausführungsbeispiel
beschriebenen Elemente des Rauch- und Thermodifferenzmessers, nämlich die Auswerteeinheit
50, die Signaleinheit 60, das Luftstrommessmittel 70, die Energieversorgungseinheit
80, der Sender 90 und der potentialfreier Kontakt 120 können innerhalb des Gehäuses
100 angeordnet sein. Diese Elemente können alternativ als einzelne Module ausgeführt
sein, die entweder in Kombination oder als einzeln in jeweils einem Gehäuse angeordnet
sind. Diese Gehäuse sind ebenfalls auf Hutschienen montierbar. Die Gehäusegröße dieser
Module beträgt mindestens 1 Teilungseinheit.
[0052] Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt,
sondern in vielfältiger Weise abwandelbar.
[0053] Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale
und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und
Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen
erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 1
- Rauch- und Thermodifferenzmesser
- 10
- Rauchkammer
- 20
- Eintrittsöffnung
- 25
- Austrittsöffnung
- 30
- Infrarot-Sendeelement
- 35
- Infrarot-Empfängerelement
- 40
- Temperatursensor
- 50
- Auswerteeinheit
- 60
- Signaleinheit
- 70
- Luftstrommessmittel
- 80
- Energieversorgungseinheit
- 90
- Sender
- 100
- Gehäuse
- 110
- Strömungspfad
- 120
- potentialfreier Kontakt
- 200
- zu überwachende Anlage
1. Rauch- und Thermodifferentialmesser (1) aufweisend
- wenigstens eine Rauchkammer (10) mit wenigstens einer Eintrittsöffnung (20) die
mit wenigstens einer Austrittsöffnung (25) durch einen Strömungspfad (110) verbunden
ist,
- wenigstens einen Rauchsensor (30, 35),
- wenigstens einen Temperatursensor (40) und
- eine Auswerteeinheit (50),
wobei Rauch und erwärmte Luft von einer zu überwachenden Anlage (200) von der wenigstens
einen Eintrittsöffnung (20) durch die Rauchkammer (10) entlang des Strömungspfades
(110) zu der wenigstens einen Austrittsöffnung (25) leitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Rauchsensor (30, 35) und der wenigstens eine Temperatursensor
(40) Messwerte innerhalb der Rauchkammer (10) aufnehmen und die Messwerte des wenigstens
einen Rauchsensors (30, 35) und des wenigstens einen Temperatursensors (40) zu der
Auswerteeinheit (50) leitbar sind.
2. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens eine Signaleinheit (60) aufweist.
3. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens ein Luftstrommessmittel (70) aufweist.
4. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens einen Sender (90) aufweist.
5. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er eine gepufferte Energieversorgungseinheit (80) aufweist.
6. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens einen potentialfreien Kontakt (120) aufweist.
7. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauchkammer (10) antistatisch ist.
8. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Rauchsensor (30, 35) ein Infrarot-Sendeelement (30) und ein Infrarot-Empfängerelement
(35) aufweist.
9. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messwerte des wenigstens einen Rauchsensors(30, 35), des wenigstens einen Temperatursensors
(40) und/oder des Luftstrommessmittels (70) drahtlos oder per Kabel an die Auswerteeinrichtung
(50) übertragbar sind.
10. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Temperatursensor (40) eine Messauflösung aufweist, durch die
eine Temperaturänderungsrate von 3 K/s bestimmbar ist.
11. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Signaleinheit (60), das wenigstens eine Luftstrommessmittel (70),
der wenigstens eine Sender (90) und/oder die Energieversorgungseinheit (80) modularisiert
sind.
12. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Messdaten des wenigstens einen Temperatursensors (40) und des wenigstens einen Rauchsensors
(30 ,35) durch die Auswerteeinheit (50) Messdaten registrierbar und verarbeitbar sind.
13. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaleinheit (60) als Piezosignaleinheit ausgebildet ist.
14. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er in einem elektrischen Normverteiler oder einem elektrischen Verteilerschrank anordenbar
ist.
15. Rauch- und Thermodifferenzmesser (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Gehäuse (100) mit einer Normgerätegröße für den Einbau in genormte Aufnahmen
aufweist.