(19)
(11) EP 3 269 670 B9

(12) KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT
Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand

(15) Korrekturinformation:
Korrigierte Fassung Nr.  1 (W1 B1)
Korrekturen, siehe
Beschreibung

(48) Corrigendum ausgegeben am:
28.09.2022  Patentblatt  2022/39

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.03.2022  Patentblatt  2022/10

(21) Anmeldenummer: 17180442.0

(22) Anmeldetag:  10.07.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 39/043(2006.01)
B65H 43/00(2006.01)
B65H 39/055(2006.01)
B65H 45/12(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B65H 39/043; B65H 39/055; B65H 43/00; B65H 45/12; B65H 2301/4381; B65H 2301/4474; B65H 2404/63; B65H 2404/693; B65H 2406/122; B65H 2511/11; B65H 2511/22; B65H 2513/10; B65H 2513/50
 
C-Sets :
  1. B65H 2301/4474, B65H 2220/01;
  2. B65H 2301/4474, B65H 2220/02;
  3. B65H 2513/10, B65H 2220/01;
  4. B65H 2513/50, B65H 2220/01;
  5. B65H 2511/11, B65H 2220/02;
  6. B65H 2511/22, B65H 2220/02;


(54)

VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM BILDEN VON WERBEMITTELZUSAMMENSTELLUNGEN

METHOD AND DEVICE FOR FORMING ADVERTISING MATERIAL COMPOSITIONS

PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE FORMATION DE COMBINAISONS DE SUPPORTS PUBLICITAIRES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 13.07.2016 CH 8922016

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.01.2018  Patentblatt  2018/03

(73) Patentinhaber: Müller Martini Holding AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Meyerhans, Rolf
    6260 Reiden (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 550 628
CH-A1- 705 359
EP-A2- 3 045 414
CH-B1- 710 435
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 11 zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen aus jeweils einem Umschlag und mehreren Beilagen.

    [0002] Mit der EP 3 045 414 A2, Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ, sind ein solches vorangemeldetes Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen offenbart. Dabei werden die zu der Werbemittelzusammenstellung zusammenzuführenden Druckprodukte, d.h. sowohl der Umschlag als auch die Beilagen, jeweils durch ein Werbemittel gebildet. Zur Vereinfachung der Beschreibung werden die jeweiligen Werbemittel in Abhängigkeit von ihrer Verwendung hier jeweils als Umschlag oder als Beilagen bezeichnet.

    [0003] Entsprechend dieses Verfahrens werden der Umschlag und die Beilagen im Bereich einer Zusammentragstrecke mittels jeweils eines Vereinzelungs- und Zuführelements aus jeweils einem Stapel von Werbemitteln abgezogen und einzeln sowie nacheinander auf ein in einer Transportrichtung bewegtes Förderelement aufeinander abgelegt. Dazu wird jeweils eine vorlaufende Kante des Umschlags in Förderrichtung versetzt zu vorlaufenden Kanten der Beilagen einen Überstand des Umschlags gegenüber den Beilagen bildend abgelegt. Die Beilagen werden einen Beilagenstapel formend derart aufeinander abgelegt, dass die vorlaufenden Kanten der Beilagen zumindest annähernd eine gemeinsame Falzkante ausbilden, wobei der Überstand des flach auf dem Förderelement aufliegenden Umschlags lediglich um diese Falzkante sowie zumindest teilweise um den Beilagenstapel die Werbemittelzusammenstellung bildend herumgelegt wird. Der Überstand wird somit weder um den nachlaufenden Bereich der Beilagen einer zu fertigenden Werbemittelzusammenstellung noch um deren Seitenkanten herumgelegt. Die Werbemittelzusammenstellung wird anschliessend an der Falzkante gefalzt und zur Weiterverarbeitung abtransportiert. Gemeinsam mit gleichen oder anderen Werbemittelzusammenstellungen erfolgt danach in der Regel eine Abgabe an Grossverteiler und schliesslich eine Verteilung an Endkunden. Natürlich kann auch ein Direktversand an Endkunden erfolgen.

    [0004] Je nach der herzustellender Werbemittelzusammenstellung, d.h. je nach dem dazu benötigten Umschlag wird ein anderes im Bereich der Zusammentragstrecke angeordnetes Vereinzelungs- und Zuführelement zur Zuführung dieses Umschlags verwendet. Mit anderen Worten kann es vorkommen, dass das erste und auch weitere Vereinzelungs- und Zuführelemente nicht betrieben werden, so dass beispielsweise das in Transportrichtung zweite Vereinzelungs- und Zuführelement oder auch ein weiter stromab angeordnetes Vereinzelungs- und Zuführelement das als Umschlag verwendete Werbemittel zuführt. Die Zuführung des Umschlags erfolgt somit jeweils mit dem ersten, das Förderelement beschickenden Vereinzelungs- und Zuführelement.

    [0005] Bei einer Umstellung der Fertigung von einer Werbemittelzusammenstellung mit einem ersten Umschlag auf eine Werbemittelzusammenstellung mit einem zweiten Umschlag, welcher sich vom ersten Umschlag unterscheidet, kann demnach eine beliebiges anderes Vereinzelungs- und Zuführelement einen Umschlag aus einem entsprechenden Stapel von Werbemitteln vereinzeln und zum Förderelement transportieren, wobei beliebige andere Vereinzelungs- und Zuführelemente Beilagen aus anderen Stapeln von Werbemitteln zuführen.

    [0006] Es hat sich jedoch als nachteilig erwiesen, dass bei einer solchen Umstellung der Fertigung die Vorrichtung angehalten und beispielsweise über ein Eingabemittel, beispielsweise über eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, zunächst ein anderer Versatz der vorlaufende Kante des neuen Umschlags zu den vorlaufenden Kanten der entsprechenden Beilagen der zweiten Werbemittelzusammenstellung eingegeben werden muss. Dadurch wird die Verfahrensleistung negativ beeinträchtigt.

    [0007] Ein anderes Verfahren zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen ist aus der CH 710 435 B1 bekannt.

    [0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen aus jeweils einem Umschlag und mehreren Beilagen zu schaffen, bei dem die Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung mit einem ersten Umschlag auf eine nachfolgende Werbemittelzusammenstellung mit einem sich vom ersten Umschlag unterscheidenden, weiteren Umschlag ohne Anhalten der Vorrichtung und ohne manuelle Eingabe des Versatzes für den jeweils benötigten, weiteren Umschlag auskommt und somit eine höhere Verfahrensleistung ermöglicht wird.

    [0009] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.

    [0010] Beim erfindungsgemässen Verfahren zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen werden als Umschläge und als Beilagen verwendete Werbemittel im Bereich einer Zusammentragstrecke einzeln und nacheinander auf ein in einer Transportrichtung bewegtes Förderelement aufeinander abgelegt. Dabei wird eine vorlaufende Kante eines Umschlags in Förderrichtung versetzt zu vorlaufenden Kanten der zugehörigen Beilagen einen Überstand des Umschlags gegenüber den Beilagen bildend abgelegt. Die Beilagen werden einen Beilagenstapel formend derart aufeinander abgelegt, dass die vorlaufenden Kanten der Beilagen zumindest annähernd eine gemeinsame Falzkante ausbilden, wobei der Überstand des flach auf dem Förderelement aufliegenden Umschlags lediglich um diese Falzkante sowie zumindest teilweise um den Beilagenstapel eine Werbemittelzusammenstellung bildend herumgelegt wird. Die Werbemittelzusammenstellung wird anschliessend an der Falzkante gefalzt und schliesslich zur Weiterverarbeitung abtransportiert. Eine nachfolgende Werbemittelzusammenstellung wird aus einem sich vom ersten Umschlag unterscheidenden weiteren Umschlag und zugehörigen Beilagen im Wesentlichen analog wie die vorherige Werbemittelzusammenstellung gebildet.

    [0011] Dabei wird erfindungsgemäss jedes zur Verwendung als Umschlag für eine zu bildende Werbemittelzusammenstellung geeignete Werbemittel in einer computergestützten Maschinensteuerung registriert und für jedes registrierte Werbemittel ein dem erforderlicher Überstand gegenüber den zugehörigen Beilagen entsprechender Versatzwert definiert. Dieser Versatzwert wird bei einer Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung auf eine nachfolgend zu bildendende Werbemittelzusammenstellung, mit einem sich vom ersten Umschlag unterscheidenden weiteren Umschlag, zur Ausbildung des erforderlichen Überstands verwendet.

    [0012] Beim aufeinanderfolgenden Bilden mehrerer Werbemittelzusammenstellungen kann auf diese Weise die Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung mit einem ersten Umschlag auf eine nachfolgende Werbemittelzusammenstellung mit einem sich vom ersten Umschlag unterscheidenden, weiteren Umschlag ohne Anhalten der Vorrichtung und ohne manuelle Eingabe des Versatzes für den jeweils benötigten Umschlag erfolgen. Entsprechend der nachfolgend zu bildenden Werbemittelzusammenstellung kann somit der weitere Umschlag automatisch mit dem erforderlichen Überstand gegenüber den zugehörigen Beilagen bereitgestellt und dadurch eine höhere Verfahrensleistung erzielt werden.

    [0013] Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens werden die Umschläge und die Beilagen vorgängig ihrer Ablage auf das Förderelement jeweils aus einem Stapel von Werbemitteln vereinzelt und anschliessend zum Förderelement transportiert. Auf diese Weise kann das Bilden der Werbemittelzusammenstellungen vorteilhaft vom Druck der Umschläge und der Beilagen entkoppelt werden. Es können somit zu verschiedenen Zeitpunkten sowie auf verschiedenen Druckmaschinen hergestellte und zu Stapeln zusammengestellte Werbemittel als Umschläge und Beilagen Verwendung finden.

    [0014] Gemäss einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Überstand der vorlaufenden Kante eines Umschlags zu den vorlaufenden Kanten der zugehörigen Beilagen beim Vereinzeln aus dem Stapel des jeweiligen Umschlags oder beim Vereinzeln aus den Stapeln der zugehörigen Beilagen gebildet. Damit sind zwei Alternativen angegeben, welche vorteilhaft entsprechend der jeweiligen Randbedingungen zum Einsatz kommen können.

    [0015] Gemäss einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Überstand der vorlaufenden Kante eines Umschlags zu vorlaufenden Kanten der zugehörigen Beilagen beim Transport des jeweiligen Umschlags oder der zugehörigen Beilagen zum Förderelement gebildet. Damit sind weitere vorteilhafte Möglichkeiten angegeben, welche ebenfalls je nach vorgegebenen Randbedingungen zum Einsatz kommen können.

    [0016] Gemäss einer weiteren alternativen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Überstand der vorlaufenden Kante eines Umschlags zu vorlaufenden Kanten der zugehörigen Beilagen beim Transport des jeweiligen Umschlags oder der zugehörigen Beilagen auf dem Förderelement gebildet. Diese alternativen Lösungen schaffen weitere vorteilhafte Möglichkeiten zur Ausbildung des Überstands, welche ebenfalls je nach den vor Ort herrschenden Einsatzbedingungen zur Anwendung kommen können.

    [0017] Gemäss einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Überstand der vorlaufenden Kante eines weiteren Umschlags zu den vorlaufenden Kanten der zugehörigen Beilagen durch eine im Vergleich zum ersten Umschlag erfolgende Beschleunigung oder ein frühzeitigeres Bewegen des weiteren Umschlags beim Vereinzeln aus dem jeweiligen Stapel oder beim Transport zum Förderelement oder beim Transport auf dem Förderelement gebildet. Alternativ dazu wird dieser Überstand durch eine im Vergleich zum ersten Umschlag erfolgende Verzögerung oder ein späteres Bewegen der jeweils zum weiteren Umschlag gehörenden Beilagen beim Vereinzeln aus dem jeweiligen Stapel oder beim Transport zum Förderelement oder beim Transport auf dem Förderelement gebildet. Diese alternativen Lösungen schaffen weitere vorteilhafte Möglichkeiten zur Ausbildung des Überstands, welche ebenfalls je nach den vor Ort herrschenden Einsatzbedingungen zur Anwendung kommen können.

    [0018] Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird der Überstand der vorlaufenden Kante eines Umschlags vorteilhaft mittels des Förderelements in den Bereich eines Umlenkraums transportiert, dort mit einem pneumatischen Umlenkelement oder mit einem mechanischen Umlenkelement beaufschlagt und in den Umlenkraum umgelenkt. Beim weiteren Transport des Umschlags in Transportrichtung wird der Überstand des Umschlags lediglich an der Falzkante des Beilagenstapels entgegen der Transportrichtung derart umgelegt, dass der Überstand an den Beilagenstapel angelegt wird. Während die Lösung mit dem pneumatischen Umlenkelement vorteilhaft keine mechanische Stauquelle aufweist und somit fehlertoleranter ist, erweist sich das mechanische Umlenkelement bei mehrseitigen, steifen Umschlägen als vorteilhaft.

    [0019] Gemäss einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens erfolgt die Ablage des Umschlags auf das Förderelement vor dem Ablegen der zur Werbemittelzusammenstellung gehörenden Beilagen. Bei diesem Verfahren bildet der Umschlag vorteilhaft eine Basis zum Ablegen der Beilagen.

    [0020] Alternativ dazu kann die Ablage des Umschlags auch nach dem Ablegen der zur Werbemittelzusammenstellung gehörenden Beilagen auf das Förderelement erfolgen. Ein solches Verfahren ist relativ unabhängig von der Art und Weise des Zusammentragens der Beilagen. Diese können beispielsweise bereits vorgängig in einem separaten Verfahren zusammengetragen worden sein, bevor sie gemeinsam auf das Förderelement aufgelegt und mit dem Umschlag versehen werden.

    [0021] Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen weist eine Zusammentragstrecke mit einem in einer Transportrichtung bewegbaren Förderelement auf. Entlang der Zusammentragstrecke sind nacheinander mehrere Vereinzelungs- und Zuführelemente für als Umschläge oder als jeweils zugehörige Beilagen verwendbare Werbemittel angeordnet. Die Vereinzelungs- und Zuführelemente sind dabei so ausgebildet, dass die Beilagen einen Beilagenstapel formend derart aufeinander ablegbar sind, dass vorlaufende Kanten der Beilagen zumindest annähernd eine gemeinsame Falzkante ausbilden und dass eine vorlaufende Kante eines Umschlags in Förderrichtung versetzt zu den vorlaufenden Kanten der jeweiligen Beilagen einen Überstand des Umschlags gegenüber den Beilagen bildend ablegbar ist. Stromab der Zusammentragstrecke sind ein Umlenkraum und ein den Überstand des Umschlags in den Umlenkraum einbringendes Umlenkmittel angeordnet. Das Förderelement ist zumindest im Bereich des Umlenkraums derart ausgebildet, dass sowohl der Umschlag als auch die Beilagen flach auf dem Förderelement aufliegen. Das Umlenkmittel ist derart ausgebildet, dass der Überstand des Umschlags lediglich um die Falzkante sowie zumindest teilweise um den Beilagenstapel eine Werbemittelzusammenstellung bildend herumlegbar ist. Stromab des Umlenkraums ist eine Falzeinrichtung und stromab der Falzeinrichtung eine Abtransporteinrichtung für die Werbemittelzusammenstellung angeordnet. Die Vorrichtung weist eine computergestützte Maschinensteuerung und jeweils zumindest eine mit dieser verbundene Einzelantriebseinheit für die Vereinzelungs- und Zuführelemente und/oder für das Förderelement auf.

    [0022] Erfindungsgemäss ist jedes zur Verwendung als Umschlag für eine zu bildende Werbemittelzusammenstellung geeignete Werbemittel in einer computergestützten Maschinensteuerung registrierbar, für jedes registrierte Werbemittel ist ein dem erforderlicher Überstand gegenüber den zugehörigen Beilagen entsprechender Versatzwert definierbar und dieser Versatzwert ist bei einer Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung auf eine nachfolgend zu bildendende Werbemittelzusammenstellung, mit einem sich vom ersten Umschlag unterscheidenden weiteren Umschlag, zur Ausbildung des erforderlichen Überstands derart verwendbar, dass die zumindest eine Einzelantriebseinheit mit dem jeweiligen, in der computergestützten Maschinensteuerung registrierten Versatzwert ansteuerbar ist.

    [0023] Analog wie beim entsprechenden Verfahren kann mit dieser Vorrichtung die Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung mit einem ersten Umschlag auf eine nachfolgende Werbemittelzusammenstellung mit einem sich vom ersten Umschlag unterscheidenden, zweiten Umschlag ohne Anhalten der Vorrichtung und ohne manuelle Eingabe des Versatzes für den jeweils benötigten Umschlag erfolgen. Durch die Anordnung der Einzelantriebseinheiten kann der Überstand der vorlaufenden Kante eines weiteren Umschlags zu vorlaufenden Kanten der zugehörigen Beilagen beim Vereinzeln aus dem Stapel des jeweiligen Umschlags oder beim Vereinzeln aus den Stapeln der zugehörigen Beilagen oder alternativ auch auf dem Förderelement automatisch ausgebildet werden. Dadurch kann mit dieser Vorrichtung eine höhere Leistung erzielt werden.

    [0024] Gemäss einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung weisen die Vereinzelungs- und Zuführelemente jeweils eine Einrichtung zur Aufnahme eines Stapels der jeweils als Umschlag oder als Beilage verwendbaren Werbemittel auf. Alternativ dazu ist stromauf der Vereinzelungs- und Zuführelemente jeweils eine solche Einrichtung angeordnet. Durch den Einsatz einer entsprechenden Vorrichtung kann das Bilden der Werbemittelzusammenstellungen vorteilhaft vom Druck der Umschläge und der Beilagen entkoppelt werden. Es können somit zu verschiedenen Zeitpunkten sowie auf verschiedenen Druckmaschinen hergestellte und zu Stapeln zusammengestellte Umschläge und Beilagen Verwendung finden.

    [0025] Gemäss einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist zwischen den Vereinzelungs- und Zuführelementen sowie dem Förderelement jeweils ein Leitorgan angeordnet. Jedes Leitorgan ist mit der Einzelantriebseinheit des jeweiligen Vereinzelungs- und Zuführelements antriebsverbunden oder weist eine separate, mit der Maschinensteuerung verbundene Einzelantriebseinheit auf. Bei dieser Ausführungsform kann der Überstand vorteilhaft mittels der Leitorgane gebildet werden, so dass sich eine Ausbildung des Überstands beim Vereinzeln erübrigt.

    [0026] Gemäss einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung weist das Förderelement mehrere nacheinander angeordnete Förderstrecken und jede Förderstrecke eine mit der Maschinensteuerung verbundene Einzelantriebseinheit auf. Bei dieser Ausführungsform kann der Überstand vorteilhaft auf den Förderstrecken des Förderelements gebildet werden, so dass sich eine Ausbildung des Überstands beim Vereinzeln oder beim Fördern mittels der Leitorgane erübrigt.

    [0027] Gemäss einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung weist das Umlenkmittel ein pneumatisches oder ein mechanisches Umlenkelement auf. Während ein pneumatisches Umlenkelement vorteilhaft keine mechanische Stauquelle bildet und somit fehlertoleranter ist, erweist sich ein mechanisches Umlenkelement bei mehrseitigen, steifen Umschlägen als vorteilhaft.

    [0028] Gemäss einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist entlang der Zusammentragstrecke zunächst ein Vereinzelungs- und Zuführelement für einen Umschlag angeordnet und in Transportrichtung danach sind Vereinzelungs- und Zuführelemente für Beilagen angeordnet. Wenn aufgrund dieser Ausbildung der Zusammentragstrecke zuerst der Umschlag und danach die Beilagen zugeführt werden, können letztere vorteilhaft auf den Umschlag aufgelegt werden.

    [0029] Gemäss einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung sind entlang der Zusammentragstrecke zunächst Vereinzelungs- und Zuführelemente für als Beilagen verwendbare Werbemittel angeordnet und danach ist ein Vereinzelungs- und Zuführelement für als Umschlag verwendbare Werbemittel angeordnet. Damit wird eine alternative technische Lösung angeboten, die je nach den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Herstellers der Werbemittelzusammenstellung technisch und/oder wirtschaftlich vorteilhaft sein kann.

    BESCHREIBUNG DER FIGUREN:



    [0030] 
    Fig. 1
    zeigt eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung gemäss eines ersten Ausführungsbeispiels.
    Fig. 2
    zeigt eine vergrösserte Darstellung eines Bereichs stromab der Sammelstrecke, mit einem pneumatischen Umlenkelement.
    Fig. 3
    zeigt eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch mit einem mechanischen Umlenkelement.
    Fig. 4
    zeigt eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei jedoch ein als weiterer Umschlag verwendetes Werbemittel aus einem anderen Stapel vereinzelt wird.
    Fig. 5
    zeigt eine Darstellung entsprechend Fig. 1, jedoch in einer Variante mit einem segmentierten ersten Förderelement.
    Fig. 6
    zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung gemäss eines zweiten Ausführungsbeispiels.
    Fig. 7
    zeigt eine schematische Darstellung des auf einem Förderelement abgelegten und in Transportrichtung geförderten Umschlags gemäss des ersten Ausführungsbeispiels.
    Fig. 8
    zeigt eine Darstellung gemäss Fig. 7, zusätzlich jedoch mit drei entgegen der Transportrichtung versetzt auf den Umschlag aufgelegten Beilagen.
    Fig. 9
    zeigt eine Darstellung gemäss Fig. 8, mit einem nach oben erfolgten Umlenken des Überstands des Umschlags gegenüber den Beilagen.
    Fig. 10
    zeigt eine Darstellung gemäss Fig. 9, bei welcher der umgelenkte Überstand des Umschlags zusätzlich durch Falzrollen weiter umgelegt wird.
    Fig. 11
    zeigt eine Darstellung gemäss Fig. 10, bei der die Falzrollen den Überstandbereich des Umschlags um die Beilagen herum gefalzt und somit eine Werbemittelzusammenstellung gebildet haben.
    Fig. 12
    zeigt analog der Fig. 10 den Schritt der Umlenkung des Versatzes des Umschlags gegenüber den Beilagen zur Herstellung einer Werbemittelzusammenstellung, jedoch mit nach unten erfolgender Umlenkung entsprechend des in Fig. 6 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiels.
    Fig. 13
    zeigt eine entsprechend des in Fig. 6 und Fig. 12 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiels hergestellte Werbemittelzusammenstellung.


    [0031] Gemäss Fig. 1 weist eine Vorrichtung 40 zum Zusammenführen eines Umschlags 1 mit mehreren als Beilagen 2, 3, 4 ausgebildeten Werbemitteln zu einer Werbemittelzusammenstellung 5 eine Zusammentragstrecke 6 auf, entlang der eine Anzahl als Anleger ausgebildete Vereinzelungs- und Zuführelemente A, B, C, D oberhalb eines in einer Transportrichtung 7 um Umlenkrollen 8 geführten ersten, als Förderband ausgebildeten Förderelements 9 angeordnet ist. Stromab der Zusammentragstrecke 6 ist eine Falzeinrichtung 10 für den Umschlag 1 der Werbemittelzusammenstellung 5 und weiter stromab eine Abtransporteinrichtung 11 für die Werbemittelzusammenstellung 5 angeordnet.

    [0032] Die Vereinzelungs- und Zuführelemente A, B, C, D sind mit jeweils einer beispielsweise als Stapelmagazin ausgebildeten Einrichtung A', B', C', D' zur Aufnahme eines Stapels a, b, c, d von jeweils als Umschlag 1 oder als Beilage 2, 3, 4 verwendbaren Werbemitteln ausgestattet. Alternativ dazu kann auch stromauf der Vereinzelungs- und Zuführelemente A, B, C, D jeweils eine solche Einrichtung A', B', C', D' angeordnet sein (nicht dargestellt).

    [0033] Die Vorrichtung 40 weist zudem eine computergestützte Maschinensteuerung 29 und jeweils eine mit dieser verbundene Einzelantriebseinheit 30 für die Vereinzelungs- und Zuführelemente A, B, C, D auf. Zudem oder auch alternativ dazu ist eine weitere Einzelantriebseinheit 31 für das Förderelement 9 angeordnet.

    [0034] Zwischen den Vereinzelungs- und Zuführelementen A, B, C, D sowie dem Förderelement 9 ist jeweils ein Leitorgan A", B", C", D" zur Zuführung der Werbemittel zum Förderelement 9 angeordnet. Jedes Leitorgan A", B", C", D" ist entweder mit der Einzelantriebseinheit 30 des jeweiligen Vereinzelungs- und Zuführelements A, B, C, D antriebsverbunden oder weist eine separate, mit der Maschinensteuerung 29 verbundene, gestrichelt dargestellte Einzelantriebseinheit 30" auf. Natürlich kann auch eine ohne Leitorgane A", B", C", D" ausgebildete Vorrichtung 40 Verwendung finden, bei welcher die Werbemittel von den Vereinzelungs- und Zuführelementen A, B, C, D direkt zum Förderelement 9 weitergeleitet werden.

    [0035] Wie in der vergrösserten Darstellung der Fig. 2 gezeigt, ist stromab der Zusammentragstrecke 6 ein oberhalb des ersten Förderelements 9 und beabstandet zu diesem angeordnetes, um Umlenkrollen 12 umlaufendes, als Förderband ausgebildetes, zweites Förderelement 13 sowie ein ebenfalls oberhalb des ersten Förderelements 9 und beabstandet zu diesem angeordnetes, um Umlenkrollen 14 umlaufendes und in Transportrichtung 7 an das zweite Förderelement 13 anschliessendes, gleichfalls als Förderband ausgebildetes, drittes Förderelement 15 angeordnet. Dabei können die Förderelemente 9, 13, 15 jeweils ein einziges Förderband oder mehrere mit Zwischenräumen ausgebildete Förderbänder aufweisen. Natürlich können auch Ketten, Zahnriemen oder ähnliche Fördermittel als Förderelemente 9, 13, 15 ausgebildet sein.

    [0036] Zwischen dem zweiten Förderelement 13 und dem ersten Förderelement 9 bzw. zwischen dem dritten Förderelement 15 und dem ersten Förderelement 9 ist jeweils ein im Wesentlichen gleicher vertikaler Abstand 16 ausgebildet, welcher der Dicke der Werbemittelzusammenstellung 5 entspricht und durch ein entsprechendes Absenken oder Anheben des ersten Förderelements 9 automatisch an eine unterschiedliche Dicke der Werbemittelzusammenstellung 5 eines nachfolgenden Fertigungsauftrags angepasst werden kann.

    [0037] Zur stromab der Zusammentragstrecke 6 angeordneten Falzeinrichtung 10 gehört das um die Umlenkrollen 14 umlaufende und in Transportrichtung 7 an das zweite Förderelement 13 anschliessende dritte Förderelement 15 sowie der unterhalb des dritten Förderelements 15 angeordnete Teil des ersten Förderelements 9.

    [0038] Zwischen der Zusammentragstrecke 6 und der Falzeinrichtung 10, genauer zwischen der stromabwärtigen Umlenkrolle 12 des zweiten Förderelements 13 sowie der stromaufwärtigen Umlenkrolle 14 des dritten Förderelements 15 und damit oberhalb des ersten Förderelements 9, ist ein Umlenkraum 20 angeordnet. Im Bereich des ersten Förderelements 9 ist ein Umlenkmittel 17 angeordnet, welches ein mit einer nicht dargestellten Druckluftquelle verbundenes und über zumindest eine Auslassöffnung 18 verfügendes, als Druckluftdüse ausgebildetes pneumatisches Umlenkelement 19 aufweist. Zur Ansteuerung eines aus der zumindest einen Auslassöffnung 18 austretenden Druckluftstrahls 18' kann in einer mit der Druckluftquelle und der Druckluftdüse verbundenen, nicht dargestellten Druckluftleitung beispielsweise ein Magnetventil angeordnet und mit der hier ebenfalls nicht dargestellten Maschinensteuerung 29 verbunden sein. Dabei ist die zumindest eine Auslassöffnung 18 und damit auch der Druckluftstrahl 18' auf den oberhalb des Umlenkmittels 17 angeordneten Umlenkraum 20 ausgerichtet. Unterhalb der stromaufwärtigen Umlenkrolle 14 des dritten Förderelements15 kann zudem eine mit der Umlenkrolle 14 zusammenwirkende Pressrolle 21 zum Abpressen der Werbemittelzusammenstellung 5 angeordnet sein.

    [0039] Die Abtransporteinrichtung 11 für die Werbemittelzusammenstellung 5 wird durch das erste Förderelement 9 und das dritte Förderelement 15 bzw. deren stromabwärtige Umlenkrollen 8, 14 gebildet. Stromab der Abtransporteinrichtung 11 kann eine nicht dargestellte Weiche zum Ausschleusen unvollständiger oder fehlerhafter Werbemittelzusammenstellungen 5 angeordnet sein.

    [0040] Beim Betrieb der Vorrichtung 40 wird mittels des ersten Vereinzelungs- und Zuführelements A zunächst ein Umschlag 1 aus einem Stapel a von als Umschläge verwendeten Werbemitteln vereinzelt und entlang eines einzigen in Fig. 1 lediglich angedeuteten Leitorgans A" oder zwischen zwei nicht dargestellten Leitorganen zum ersten Förderelement 9 transportiert und auf diesem in einer definierten Position abgelegt . Die Ablage erfolgt mit zumindest annähernd gleicher Geschwindigkeit wie die Fortschrittsgeschwindigkeit des ersten Förderelements 9.

    [0041] In einem nächsten Schritt wird mittels des zweiten Vereinzelungs- und Zuführelements B eine erste Beilage 2 aus einem Stapel b von als erste Beilagen 2 verwendeten Werbemitteln separiert und entlang eines einzigen in Fig. 1 lediglich angedeuteten Leitorgans B" oder zwischen zwei nicht dargestellten Leitorganen zum ersten Förderelement 9 transportiert und auf dem sich bereits auf dem ersten Förderelement 9 befindlichen und in Transportrichtung 7 geförderten Umschlag 1 entgegen der Transportrichtung 7 derart versetzt abgelegt, dass eine vorlaufende Kante 22 des Umschlags 1 gegenüber einer vorlaufenden Kante 23 der ersten Beilage 2 in Förderrichtung 7 einen Überstand 24 aufweist. Dieser Versatz des Umschlags 1 bzw. der ersten Beilage 2 wird durch entsprechende Ansteuerung des jeweiligen Einzelantriebs 30 realisiert.

    [0042] In einem weiteren Schritt wird mittels des dritten Vereinzelungs- und Zuführelements C eine zweite Beilage 3 aus einem Stapel c von als zweite Beilagen 3 verwendeten Werbemitteln separiert und entlang eines einzigen in Fig. 1 lediglich angedeuteten Leitorgans C" oder zwischen zwei nicht dargestellten Leitorganen zum ersten Förderelement 9 transportiert und auf dem sich bereits auf dem ersten Förderelement 9 befindlichen und in Transportrichtung 7 geförderten Umschlag 1 und die versetzt darauf aufliegende erste Beilage 2 einen Beilagenstapel 39 bildend (Fig. 2) derart abgelegt, dass die vorlaufende Kante 23 der ersten Beilage 2 und eine vorlaufende Kante 25 der zweiten Beilage 3 in Förderrichtung 7 im Wesentlichen bündig zueinander ausgerichtet sind.

    [0043] In einem nächsten Schritt wird mittels des vierten Vereinzelungs- und Zuführelements D eine dritte Beilage 4 aus einem Stapel d von als dritte Beilagen 4 verwendeten Werbemitteln separiert und entlang eines einzigen in Fig. 1 lediglich angedeuteten Leitorgans D" oder zwischen zwei nicht dargestellten Leitorganen zum ersten Förderelement 9 transportiert und auf dem sich bereits auf dem ersten Förderelement 9 befindlichen und in Transportrichtung 7 geförderten Umschlag und die darauf versetzt aufliegende erste und zweite Beilage 2, 3 derart auf den Beilagenstapel 39 abgelegt, dass die vorlaufende Kante 23 der ersten Beilage 2, die vorlaufende Kante 25 der zweiten Beilage 3 und eine vorlaufende Kante 26 der dritten Beilage 4 in Förderrichtung 7 im Wesentlichen bündig zueinander ausgerichtet sind.

    [0044] Die versetzt zur vorlaufenden Kante des Umschlags 1 und im Wesentlichen bündig zueinander ausgerichteten, vorlaufenden Kanten 23, 25, 26 der ersten, zweiten und dritten Beilage 2, 3, 4 bilden zumindest annähernd eine gemeinsame Falzkante 27, um welche der Überstand 24 des Umschlags 1 in einem nächsten, in der Falzeinrichtung 10 stattfindenden Arbeitsschritt gefalzt wird. Dabei wird zunächst der vorlaufende Überstand 24 des Umschlags 1 stromab der Zusammentragstrecke 6 mit dem Druckluftstrahl 18' beaufschlagt und nach oben, in den Bereich des Umlenkraums 20 zwischen der stromabwärtigen Umlenkrolle 12 des zweiten Förderelements 13 und der stromaufwärtigen Umlenkrolle 14 des dritten Förderelements 15 umgelenkt (Fig. 2). Beim weiteren Transport des Umschlags 1 und der versetzt darauf aufliegenden Beilagen 2, 3, 4 in Transportrichtung 7 wird die durch die vorlaufenden Kanten 23, 25, 26 gebildete Falzkante 27 der Beilagen 2, 3, 4 gegen den unteren Bereich des nach oben umgelenkten Überstands 24 des Umschlags 1 gedrückt, so dass der Überstand 24 auch durch Einwirkung der Umlenkrolle 14 des dritten Förderelements 15 schliesslich lediglich um diese gemeinsame Falzkante 27 sowie zumindest teilweise um den Beilagenstapel 39 herumgelegt wird. Die auf diese Weise aus dem Umschlag 1 und den darin liegenden Beilagen 2, 3, 4 gebildete Werbemittelzusammenstellung 5 wird zwischen dem ersten Förderelement 9 und dem dritten Förderelement 15 in Transportrichtung 7 weiter gefördert, dabei an der Falzkante 27 gefalzt und schliesslich im Bereich der Abtransporteinrichtung 11 zur Weiterverarbeitung abgeführt.

    [0045] Bei der Weiterverarbeitung kann es sich beispielsweise um das Folieren einzelner Werbemittelzusammenstellungen 5 oder um eine gemeinsame Stapelbildung mehrerer Werbemittelzusammenstellungen 5 mit oder ohne anschliessendem Folieren, aber auch um einen einfachen Transport zu einem Zwischenspeicher handeln. Dazu kann die Werbemittelzusammenstellung 5 zunächst mittels eines nicht dargestellten Tintenstrahldruckers mit maschinenlesbaren und/oder mit von Personen lesbaren Informationen, beispielsweise mit Informationen zum Weiterverarbeiten, zur Zustellung oder für den Empfänger versehen und auch personalisiert oder regionalisiert werden. Zudem kann die Werbemittelzusammenstellung 5 auch elektrostatisch verblockt werden, um einem Verschieben der Beilagen 2, 3, 4 in einem anschliessenden Weiterverarbeitungsprozess vorzubeugen.

    [0046] Fig. 3 zeigt eine alternative Variante zur Umlenkung des Überstands 24 des Umschlags 1 in den Umlenkraum 20. Statt des bei einer Lösung gemäss Fig. 2 verwendeten, einen Druckluftstrahl 18' freisetzenden pneumatischen Umlenkelements 19 weist das Umlenkmittel 17 hier ein beispielsweise als gebogenes Blech ausgebildetes mechanisches Umlenkelement 19' auf, welches bei Bedarf in den Förderweg des Umschlags 1 auf dem ersten Förderelement 9 eingeschwenkt oder eingefahren wird.

    [0047] Natürlich ist die Zusammentragstrecke 6 nicht auf die in Fig. 1 dargestellte und vorgängig beschriebene Anzahl von einem Vereinzelungs- und Zuführelement A für ein als Umschlag 1 verwendetes Werbemittel und von drei Vereinzelungs- und Zuführelementen B, C, D für als Beilagen 2, 3, 4 verwendete Werbemittel beschränkt, sondern kann je nach Auftragsspektrum des Herstellers von Werbemittelzusammenstellungen 5 eine beliebige Anzahl von Vereinzelungs- und Zuführelementen A, B, C, D für als Umschlag oder Beilagen verwendete Werbemittel aufweisen. Je nach herzustellender Werbemittelzusammenstellung können die gleichen Werbemittel zudem entweder als Umschlag 1 oder als Beilagen 2, 3, 4 verwendet werden.

    [0048] Im Zusammenhang mit Fig. 1 zeigt Fig. 4 wie mit der Vorrichtung 40 nacheinander unterschiedliche Werbemittelzusammenstellungen 5, 5' hergestellt werden können. Dabei wird eine nachfolgend zu bildende Werbemittelzusammenstellung 5' aus einem sich von einem ersten Umschlag 1 unterscheidenden, weiteren Umschlag 1' und zugehörigen Beilagen 2', 3' im Wesentlichen analog wie die vorherige Werbemittelzusammenstellung 5 hergestellt. Da ein Stapel a, b, c, d jeweils die gleichen Werbemittel enthält, die Stapel a, b, c, d aber untereinander jeweils unterschiedliche Werbemittel aufweisen, welche zudem je nach zu bildender Werbemittelzusammenstellung 5, 5' entweder als Umschlag 1, 1' oder als Beilage 2, 3, 4, 2', 3' verwendet werden, unterscheidet sich der jeweilige Ablauf jedoch im Detail.

    [0049] Wurde beispielsweise gemäss Fig. 1 zunächst eine erste Werbemittelzusammenstellung 5 gebildet, kann eine nachfolgende Werbemittelzusammenstellung 5' entsprechend Fig. 4 dadurch gefertigt werden, dass beispielsweise das erste Vereinzelungs- und Zuführelement A nicht betrieben und stattdessen mit dem in Transportrichtung 7 zweiten Vereinzelungs- und Zuführelement B ein sich vom Umschlag 1 unterscheidendes weiteres, als Umschlag 1' verwendetes Werbemittel und mit den Vereinzelungs- und Zuführelementen C, D jeweils ein als Beilage 2', 3' verwendetes Werbemittel zugeführt wird. Da dabei lediglich zwei Beilagen 2', 3' zu einem Beilagenstapel 39' zusammengeführt werden und die zu bildende Werbemittelzusammenstellung 5' mit einer lediglich vorlaufende Kanten 23', 25' der Beilagen 2', 3' aufweisenden Falzkante 27' somit dünner als die vorgängig gebildete Werbemittelzusammenstellung 5 ist, erweist sich ein kleinerer Überstand 24' als ausreichend. Neben der Dicke der zu bildenden Werbemittelzusammenstellung 5, 5' hängt der erforderliche Überstand 24, 24' auch von Format und vom Material der jeweils als Umschlag oder als Beilagen verwendeten Werbemittel ab.

    [0050] Zur Herstellung unterschiedlicher Werbemittelzusammenstellungen 5, 5' mit der oben beschriebenen Vorrichtung 40 wird zunächst jedes zur Verwendung als Umschlag 1, 1' geeignete Werbemittel in der computergestützten Maschinensteuerung 29 registriert. Beispielsweise ist ein aus einem dicken oder anderweitig schlecht falzbaren Material hergestelltes oder in dem in Transportrichtung 7 letzten Stapel d der Vorrichtung 40 befindliches Werbemittel nicht als Umschlag geeignet. Für jedes registrierte Werbemittel wird daraufhin ein dem erforderlicher Überstand 24, 24' gegenüber den zugehörigen Beilagen 2, 3, 4, 2', 3' entsprechender Versatzwert definiert. Dieser Versatzwert wird bei einer Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung 5 auf eine nachfolgend zu bildendende Werbemittelzusammenstellung 5', mit einem sich vom ersten Umschlag 1 unterscheidenden weiteren Umschlag 1', zur Ausbildung des erforderlichen Überstands 24, 24' verwendet.

    [0051] Dabei werden die Einzelantriebseinheiten 30 der Vereinzelungs- und Zuführelemente A, B, C, D und/oder die Einzelantriebseinheit 31 des ersten Förderelements 9 mit dem jeweiligen, in der computergestützten Maschinensteuerung 29 registrierten Versatzwert angesteuert. Dementsprechend kann der Überstand 24' einer vorlaufenden Kante 22' eines weiteren Umschlags 1' zu vorlaufenden Kanten 23', 25' der zugehörigen Beilagen 2', 3' beim Vereinzeln aus dem Stapel b des als Umschlag 1' verwendeten Werbemittels oder beim Vereinzeln aus den Stapeln c, d der zugehörigen Beilagen 2', 3' gebildet werden. Alternativ dazu oder auch in Verbindung damit kann der Überstand 24' auch mittels der Leitorgane B", C", D", d.h. beim Transport des weiteren Umschlags 1' oder der zugehörigen Beilagen 2', 3' zum Förderelement 9, oder auch beim Transport auf dem Förderelement 9 gebildet werden.

    [0052] Der Überstand 24' des weiteren Umschlags 1' kann somit beispielsweise durch eine im Vergleich zum ersten Umschlag 1 erfolgende Beschleunigung oder ein frühzeitigeres Bewegen des weiteren Umschlags 1' beim Vereinzeln aus dem jeweiligen Stapel b oder bei dessen Transport zum Förderelement 9 oder bei seinem Transport auf dem Förderelement 9 gebildet werden. Alternativ dazu kann der Überstand 24' des weiteren Umschlags 1' auch durch eine im Vergleich zu den Beilagen 3, 4 des ersten Werbemittels 5 erfolgende Verzögerung oder ein späteres Bewegen der zum weiteren Umschlag 1' gehörenden Beilagen 2', 3' beim Vereinzeln aus dem jeweiligen Stapel c, d oder beim Transport zum Förderelement 9 oder beim Transport auf dem Förderelement 9 gebildet werden.

    [0053] Obwohl in Fig. 4 gezeigt ist, dass beispielsweise das erste Vereinzelungs- und Zuführelement A nicht betrieben wird und das in Transportrichtung 7 zweite Vereinzelungs- und Zuführelement B ein als Umschlag 1' verwendetes Werbemittel zuführt, kann bei einer aus mehr als den gezeigten vier Vereinzelungs- und Zuführelementen A, B, C, D bestehende Vorrichtung 40 auch ein beliebiges weiter stromab angeordnetes Vereinzelungs- und Zuführelement zur Zuführung eines Umschlags verwendet werden. Generell führt jeweils das erste, das Förderelement 9 beschickende Vereinzelungs- und Zuführelement ein als Umschlag 1,1' verwendetes Werbemittel zu und weiter stromab angeordnete Vereinzelungs- und Zuführelemente beschicken das Förderelement 9 mit als Beilagen verwendeten Werbemitteln.

    [0054] Da sowohl das Umlenkmittel 17 als auch die Falzeinrichtung 10 mit der Maschinensteuerung 29 verbunden sind, kann je nach Fertigungsauftrag selektiv entschieden werden, ob das vorgängig beschriebene Zusammenführen eines Umschlags 1, 1' mit mehrerer Beilagen 2, 2', 3, 3', 4 zu einer Werbemittelzusammenstellung 5, 5' erfolgen oder die Falzeinrichtung 10 ohne Falzvorgang durchfahren werden soll. Dabei kann beispielsweise eine nicht mit einem Umschlag 1, 1' zu einer Werbemittelzusammenstellung 5, 5' kombinierte Beilage 2, 2', 3, 3', 4 bei der Weiterverarbeitung unter- oder oberhalb einer Werbemittelzusammenstellung 5, 5' positioniert und gemeinsam mit dieser an einen Kunden ausgeliefert werden. Selbstverständlich können auf diese Weise verschiedenste Kombinationen von Werbemittelzusammenstellungen 5, 5' und zusätzlichen Beilagen 2, 3, 4 erzeugt werden.

    [0055] Fig. 5 zeigt eine Variante der Vorrichtung 40, bei welcher das Förderelement 9 mehrere nacheinander angeordnete Förderstrecken 9' und jede Förderstrecke 9' eine mit der Maschinensteuerung 29 verbundene Einzelantriebseinheit 32 aufweist. Bei dieser Variante kann der Überstand 24 vorteilhaft auf den Förderstrecken 9' des Förderelements 9 gebildet werden, so dass sich eine Ausbildung des Überstands 24 beim Vereinzeln mit den Vereinzelungs- und Zuführelementen A, B, C, D oder beim Fördern mittels des Leitorgans A", B", C", D" erübrigt.

    [0056] Alternativ zu einem für einen Umschlag 1,1' verwendeten Vereinzelungs- und Zuführelement A, B und oder zu einem oder mehreren für Beilagen 2, 3, 4, 2, 3' verwendeten Vereinzelungs- und Zuführelementen B, C, D kann die Sammelstrecke 6 natürlich auch direkt mit einer oder mehreren Druckmaschinen, insbesondere Digitaldruckmaschinen, verbunden sein und von dieser/diesen mit dem Umschlag 1,1' bzw. mit Beilagen 2, 3, 4, 2', 3' beschickt werden.

    [0057] Obwohl der jeweilige Umschlag 1,1' und die zugehörenden Beilagen 2, 3, 4, 2', 3' in den Figuren aus zeichnerischen Gründen beabstandet voneinander dargestellt worden sind, liegen diese jedoch tatsächlich aufeinander auf. Ebenso ist der Abstand des jeweiliges Umschlags 1,1' und der zugehörenden Beilagen 2, 3, 4, 2', 3' zu den jeweiligen Fördermitteln lediglich zeichnerisch bedingt, d.h. die Teilprodukte/Produkte werden von den jeweiligen Fördermitteln tatsächlich förderwirksam beaufschlagt.

    [0058] In den Fig. 7 bis 11 sind schematisch die Arbeitsschritte zur Herstellung einer Werbemittelzusammenstellung 5 mit einer Vorrichtung 40 entsprechend des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels dargestellt.

    [0059] Gemäss Fig. 7 wird das vom hier nicht gezeigten Vereinzelungs- und Zuführelement A abgezogene und auf dem ersten Förderelement 9 als Umschlag 1 der zu bildenden Werbemittelzusammenstellung 5 abgelegte Werbemittel in Transportrichtung 7 gefördert. Optional ist oberhalb des Umschlags 1 auch ein weiteres Förderelement 28 angeordnet, mit dem ein Verrutschen des Umschlags 1 auf dem ersten Förderelement 9 wirksam verhindert werden kann. Das weitere Förderelement 28 und das zweite Förderelement 13 können zu einem einzigen Förderelement zusammengefasst sein.

    [0060] Fig. 8 zeigt die mittels der hier nicht dargestellten Vereinzelungs- und Zuführelemente B, C, D versetzt zu dem auf dem ersten Förderelement 9 in Transportrichtung 7 geförderten Umschlag 1 aufgebrachten, als Beilagen 2, 3, 4 verwendeten Werbemittel. Zudem wird der Überstand 24 der vorlaufenden Kante 22 des Umschlags 1 gegenüber den vorlaufenden Kanten 23, 25, 26 der Beilagen 2, 3, 4 deutlich.

    [0061] Fig. 9 zeigt das mittels des aus der Auslassöffnung 18 des pneumatischen Umlenkelements 19 austretenden Druckluftstrahls 18' nach oben erfolgende Umlenken des Überstands 24 des Umschlags 1 in den Umlenkraum 20 zwischen der stromabwärtigen Umlenkrolle 12 des zweiten Förderelements 13 und der stromaufwärtigen Umlenkrolle 14 des dritten Förderelements 15.

    [0062] Fig. 10 zeigt das mittels der stromaufwärtigen Umlenkrolle 14 des dritten Förderelements 15 lediglich um die Falzkante 27 der versetzt auf dem Umschlag 1 aufliegenden Beilagen 2, 3, 4 sowie zumindest teilweise um den Beilagenstapel 39 erfolgende Umlegen des Überstands 24 des in Transportrichtung 7 weiter transportierten Umschlags 1.

    [0063] Gemäss Fig. 11 sind der Umschlag 1 und die darauf aufliegenden Beilagen 2, 3, 4 weiter in Transportrichtung 7 gefördert, so dass der vormalige Überstand 24 des Umschlags 1 zwischen dem ersten Förderelement 9 und dem dritten Förderelement 15, d.h. in der Falzeinrichtung 10 gefalzt wird und somit die aus dem Umschlag 1 und den Beilagen 2, 3, 4 bestehende Werbemittelzusammenstellung 5 ausgebildet wird. Optional kann unterhalb der zusätzlich als Falzwalze ausgebildeten, stromaufwärtigen Umlenkrolle 14 des dritten Förderelements 15 eine mit dieser zusammenwirkende Falzwalze 33 zum vollflächigen Falzen der Werbemittelzusammenstellung 5 angeordnet sein. Alternativ dazu sind auch zwei stromab der Falzeinrichtung 10 angeordnete Falzwalzen denkbar.

    [0064] Die Fig. 6 zeigt ein in einem zweiten Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung 40', bei der ein als Umschlag 1" verwendetes Werbemittel im Gegensatz zu dem in den Fig. 1 bis 5 und 7 bis 11 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel erst mit dem letzten Vereinzelungs- und Zuführelement D der Zusammentragstrecke 6 aus dem Stapel d abgezogen und derart auf einem bereits zuvor aus als Beilagen 2, 3, 4 verwendeten Werbemitteln gebildeten und auf dem ersten Förderelement 9 transportierten Beilagenstapel 39 abgelegt wird, dass die vorlaufende Kante 22 des Umschlags 1" in Transportrichtung 7 versetzt zu den übereinander angeordneten, die Falzkante 27 bildenden vorlaufenden Kanten 23, 25, 26 der Beilagen 2, 3, 4 einen Überstand 24 bildend angeordnet ist. Das ebenfalls um Umlenkrollen 8 geführte erste Förderelement 9 endet stromab der Zusammentragstrecke 6. Stromab des ersten Förderelements 9 und beabstandet von diesem ist ein ebenfalls um Umlenkrollen 34 umlaufendes und gleichfalls als Förderband ausgebildetes, viertes Förderelement 35 angeordnet. Zwischen einer stromabwärtigen Umlenkrolle 8 des ersten Förderelements 9 und eine stromaufwärtigen Umlenkrolle 34 des vierten Förderelements 35 ist ein Umlenkraum 20' ausgebildet. Oberhalb der beiden Förderelemente 9, 35 und beabstandet zu diesen ist ein diese beiden Förderelemente 9, 35 überlappendes, um Umlenkrollen 36 umlaufendes, und ebenfalls als Förderband ausgebildetes, fünftes Förderelement 37 angeordnet. Das vierte Förderelement 35 und das fünfte Förderelement 37 bilden gemeinsam eine Falzeinrichtung 10'.

    [0065] Analog Fig. 9 für das erste Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 12 für das zweite Ausführungsbeispiel das mittels des aus der Auslassöffnung 18 des pneumatischen Umlenkelements 19 austretenden Druckluftstrahls 18', hier allerdings nach unten erfolgende Umlenken des Überstands 24 des Umschlags 1" in den Umlenkraum 20' zwischen der stromabwärtigen Umlenkrolle 8 des ersten Förderelements 9 und der stromaufwärtigen Umlenkrolle 34 des vierten Förderelements 35.

    [0066] Wie in Fig. 6 dargestellt, werden der Umschlag 1" und die darauf aufliegenden Beilagen 2, 3, 4 danach weiter in Transportrichtung 7 gefördert, so dass der um die Falzkante 27 umgelegte Überstand 24 des Umschlags 1" und somit die aus dem Umschlag 1" und den Beilagen 2, 3, 4 bestehende Werbemittelzusammenstellung 5" in der Falzeinrichtung 10', d.h. zwischen dem vierten Förderelement 35 und dem fünften Förderelement 37 gefalzt wird. Optional kann oberhalb der zusätzlich als Falzwalze ausgebildeten stromaufwärtigen Umlenkrolle 34 des vierten Förderelements 35 eine mit dieser zusammenwirkende Falzwalze 38 zum Falzen der Werbemittelzusammenstellung 5" angeordnet sein (Fig. 12). Alternativ dazu sind auch zwei stromab der Falzeinrichtung 10' angeordnete Falzwalzen denkbar.

    [0067] Fig. 13 zeigt eine mit der Vorrichtung 40' gemäss des zweiten Ausführungsbeispiels ausgebildete Werbemittelzusammenstellung 5", welche sich von den mit einer Vorrichtung 40 gemäss des ersten Ausführungsbeispiels hergestellten Werbemittelzusammenstellungen 5 optisch lediglich hinsichtlich der Positionierung des um die Beilagen 2, 3, 4 gefalzten Umschlags 1" unterscheidet. Die Werbemittelzusammenstellungen 5, 5" können im Wesentlichen gleich weiterverarbeitet werden.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen (5, 5', 5") aus jeweils einem Umschlag (1, 1', 1") und mehreren Beilagen (2, 3, 4, 2', 3'), wobei als Umschläge (1, 1', 1") und als Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') verwendete Werbemittel im Bereich einer Zusammentragstrecke (6) einzeln und nacheinander auf ein in einer Transportrichtung (7) bewegtes Förderelement (9) aufeinander abgelegt werden, wobei eine vorlaufende Kante (22, 22') eines Umschlags (1, 1', 1") in Förderrichtung (7) versetzt zu vorlaufenden Kanten (23, 25, 26, 23', 25') der zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') einen Überstand (24, 24') des Umschlags (1, 1', 1") gegenüber den Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') bildend abgelegt wird, wobei die Beilagen (2, 3, 4, 2',3') einen Beilagenstapel (39, 39') formend derart aufeinander abgelegt werden, dass die vorlaufenden Kanten (23, 25, 26, 23', 25') der Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') zumindest annähernd eine gemeinsame Falzkante (27, 27') ausbilden, wobei der Überstand (24, 24') des flach auf dem Förderelement (9) aufliegenden Umschlags (1, 1', 1") lediglich um diese Falzkante (27, 27') sowie zumindest teilweise um den Beilagenstapel (39, 39') eine Werbemittelzusammenstellung (5, 5', 5") bildend herumgelegt wird, wobei die Werbemittelzusammenstellung (5, 5', 5") anschliessend an der Falzkante (27, 27') gefalzt und schliesslich zur Weiterverarbeitung abtransportiert wird, und wobei eine nachfolgend zu bildende Werbemittelzusammenstellung (5') aus einem sich von einem ersten Umschlag (1, 1") unterscheidenden weiteren Umschlag (1') und zugehörigen Beilagen (2', 3') im Wesentlichen analog wie die vorherige Werbemittelzusammenstellung (5, 5") gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass jedes zur Verwendung als Umschlag (1, 1', 1") für eine zu bildende Werbemittelzusammenstellung (5, 5', 5") geeignete Werbemittel in einer computergestützten Maschinensteuerung (29) registriert, für jedes registrierte Werbemittel ein dem erforderlicher Überstand (24, 24') gegenüber den zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') entsprechender Versatzwert definiert und dass dieser Versatzwert bei einer Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung (5, 5") auf eine nachfolgend zu bildendende Werbemittelzusammenstellung (5'), mit einem sich vom ersten Umschlag (1, 1") unterscheidenden weiteren Umschlag (1'), zur Ausbildung des erforderlichen Überstands (24') verwendet wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschläge (1, 1', 1") und die Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') vorgängig ihrer Ablage auf das Förderelement (9) jeweils aus einem Stapel (a, b, c, d) von Werbemitteln vereinzelt und anschliessend zum Förderelement (9) transportiert werden.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand (24, 24') der vorlaufenden Kante (22, 22') eines Umschlags (1, 1', 1") zu den vorlaufenden Kanten (23, 25, 26, 23', 25') der zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') beim Vereinzeln aus dem Stapel (a, b, c, d) des jeweiligen Umschlags (1, 1', 1") oder aus den Stapeln (a, b, c, d) der zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') gebildet wird.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand (24, 24') der vorlaufenden Kante (22, 22') eines Umschlags (1, 1', 1") zu den vorlaufenden Kanten (23, 25, 26, 23', 25') der zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3) beim Transport des jeweiligen Umschlags (1, 1', 1") oder der zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') zum Förderelement (9) gebildet wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand (24, 24') der vorlaufenden Kante (22, 22') eines Umschlags (1, 1', 1") zu den vorlaufenden Kanten (23, 25, 26, 23', 25') der zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') beim Transport des jeweiligen Umschlags (1, 1', 1") oder der zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') auf dem Förderelement (9) gebildet wird.
     
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand (24') der vorlaufenden Kante (22') eines weiteren Umschlags (1') zu den vorlaufenden Kanten (23', 25') der zugehörigen Beilagen (2', 3') durch eine im Vergleich zum ersten Umschlag (1, 1") erfolgende Beschleunigung oder ein frühzeitigeres Bewegen des weiteren Umschlags (1') beim Vereinzeln aus dem jeweiligen Stapel (a, b, c, d) oder beim Transport zum Förderelement (9) oder beim Transport auf dem Förderelement (9) gebildet wird.
     
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand (24') der vorlaufenden Kante (22') eines weiteren Umschlags (1') zu vorlaufenden Kanten (23, 25, ) der zugehörigen Beilagen (2', 3') durch eine im Vergleich zum ersten Umschlag (1, 1") erfolgende Verzögerung oder ein späteres Bewegen der jeweils zum weiteren Umschlag (1') gehörenden Beilagen (2', 3') beim Vereinzeln aus dem jeweiligen Stapel (a, b, c, d) oder beim Transport zum Förderelement (9) oder beim Transport auf dem Förderelement (9) gebildet wird.
     
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Überstand (24, 24') der vorlaufenden Kante (22, 22') eines Umschlags (1, 1', 1") mittels des Förderelements (9) in den Bereich eines Umlenkraums (20, 20') transportiert, dort mit einem pneumatischen oder mit einem mechanischen Umlenkelement (19, 19') beaufschlagt und in den Umlenkraum (20, 20') umgelenkt wird, dass beim weiteren Transport des Umschlags (1, 1', 1") in Transportrichtung (7) der Überstand (24, 24') lediglich an der Falzkante (27, 27') des Beilagenstapels (39, 39') entgegen der Transportrichtung (7) derart umgelegt wird, dass der Überstand (24, 24') an den Beilagenstapel (39, 39') angelegt wird.
     
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage des Umschlags (1, 1') auf das Förderelement (9) vor dem Ablegen der zur Werbemittelzusammenstellung (5, 5') gehörenden Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') erfolgt.
     
    10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage des Umschlags (1") nach dem Ablegen der der zur Werbemittelzusammenstellung (5") gehörenden Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') auf das Förderelement (9) erfolgt.
     
    11. Vorrichtung zum Bilden von Werbemittelzusammenstellungen (5, 5', 5") aus jeweils einem Umschlag (1, 1', 1") und mehreren Beilagen (2, 3, 4, 2', 3'),

    • mit einer Zusammentragstrecke (6) und einem in einer Transportrichtung (7) bewegbaren Förderelement (9),

    • mit entlang der Zusammentragstrecke (6) nacheinander angeordneten Vereinzelungs- und Zuführelementen (A, B, C, D) für als Umschläge (1, 1', 1") oder als jeweils zugehörige Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') verwendbare Werbemittel, wobei die Vereinzelungs- und Zuführelemente (A, B, C, D) derart ausgebildet sind, dass die Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') einen Beilagenstapel (39, 39') formend derart aufeinander ablegbar sind, dass vorlaufende Kanten (23, 25, 26, 23', 25') der Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') zumindest annähernd eine gemeinsame Falzkante (27, 27') ausbilden und dass eine vorlaufende Kante (22, 22') eines Umschlags (1, 1', 1") in Förderrichtung (7) versetzt zu den vorlaufenden Kanten (23, 25, 26, 23', 25') der jeweiligen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') einen Überstand (24, 24') des Umschlags (1, 1', 1") gegenüber den Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') bildend ablegbar ist,

    • mit einem stromab der Zusammentragstrecke (6) angeordneten Umlenkraum (20, 20') und mit einem den Überstand (24, 24') des Umschlags (1, 1', 1") in den Umlenkraum (20, 20') einbringenden Umlenkmittel (17), wobei das Förderelement (9) zumindest im Bereich des Umlenkraums (20, 20') derart ausgebildet ist, dass sowohl der Umschlag (1, 1', 1") als auch die Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') flach auf dem Förderelement (9) aufliegen, und wobei das Umlenkmittel (17) derart ausgebildet ist, dass der Überstand (24, 24') des Umschlags (1, 1', 1") lediglich um die Falzkante (27, 27') sowie zumindest teilweise um den Beilagenstapel (39, 39') eine Werbemittelzusammenstellung (5, 5', 5") bildend herumlegbar ist,

    • mit einer stromab des Umlenkraums (20) angeordneten Falzeinrichtung (10) für die Werbemittelzusammenstellungen (5, 5', 5"),

    • mit einer stromab der Falzeinrichtung (10) angeordneten Abtransporteinrichtung (11) für die Werbemittelzusammenstellungen (5, 5', 5"), und

    • mit einer computergestützten Maschinensteuerung (29) und jeweils zumindest einer mit dieser verbundenen Einzelantriebseinheit (30, 31, 32) für die Vereinzelungs- und Zuführelemente (A, B, C, D) und/oder für das Förderelement (9),

    dadurch gekennzeichnet, dass jedes zur Verwendung als Umschlag (1, 1', 1") für eine zu bildende Werbemittelzusammenstellung (5, 5', 5") geeignete Werbemittel in einer computergestützten Maschinensteuerung (29) registrierbar ist, für jedes registrierte Werbemittel ein dem erforderlicher Überstand (24, 24') gegenüber den zugehörigen Beilagen (2, 3, 4, 2', 3') entsprechender Versatzwert definierbar ist und dass dieser Versatzwert bei einer Umstellung von einer Werbemittelzusammenstellung (5, 5") auf eine nachfolgend zu bildendende Werbemittelzusammenstellung (5'), mit einem sich vom ersten Umschlag (1, 1") unterscheidenden weiteren Umschlag (1'), zur Ausbildung des erforderlichen Überstands (24') derart verwendbar ist, dass die zumindest eine Einzelantriebseinheit mit dem jeweiligen, in der computergestützten Maschinensteuerung (29) registrierten Versatzwert ansteuerbar ist.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungs- und Zuführelemente (A, B, C, D) jeweils eine Einrichtung (A', B', C', D') zur Aufnahme eines Stapels (a, b, c, d) der jeweils als Umschlag (1, 1', 1") oder als Beilage (2, 3, 4, 2', 3') verwendbaren Werbemittel aufweisen oder stromauf der Vereinzelungs- und Zuführelemente (A, B, C, D) jeweils eine solche Ablage (A', B', C', D') angeordnet ist.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Vereinzelungs- und Zuführelementen (A, B, C, D) sowie dem Förderelement (9) jeweils ein Leitorgan (A", B", C", D") angeordnet ist und jedes Leitorgan (A", B", C", D") mit der Einzelantriebseinheit (30) des jeweiligen Vereinzelungs- und Zuführelements (A, B, C, D) antriebsverbunden ist oder eine separate, mit der Maschinensteuerung (29) verbundene Einzelantriebseinheit (30") aufweist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderelement (9) mehrere nacheinander angeordnete Förderstrecken (9') und jede Förderstrecke (9') eine mit der Maschinensteuerung (29) verbundene Einzelantriebseinheit (32) aufweist.
     
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkmittel (17) ein pneumatisches Umlenkelement (19) oder ein mechanisches Umlenkelement (19') aufweist.
     
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Zusammentragstrecke (6) zunächst ein Vereinzelungs- und Zuführelement (A) für einen Umschlag (1, 1') angeordnet ist und danach Vereinzelungs- und Zuführelemente (B, C, D) für Beilagen (2, 3, 4) angeordnet sind.
     
    17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Zusammentragstrecke (6) zunächst Vereinzelungs- und Zuführelemente (A, B, C) für als Beilagen (2, 3, 4) verwendbare Werbemittel angeordnet sind und danach ein Vereinzelungs- und Zuführelement (D) für als Umschlag (1) verwendbare Werbemittel angeordnet ist.
     


    Claims

    1. Method for forming advertising material compositions (5, 5', 5") each comprising an envelope (1, 1', 1") and a plurality of inserts (2, 3, 4, 2', 3'), wherein advertising materials used as envelopes (1, 1', 1") and as inserts (2, 3, 4, 2', 3') are deposited on one another individually and one after another in the region of a collating section (6) onto a conveying element (9) moved in a transport direction (7), wherein a leading edge (22, 22') of an envelope (1, 1', 1") is deposited in the conveying direction (7) with an offset from leading edges (23, 25, 26, 23', 25') of the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3'), forming a projecting length (24, 24') of the envelope (1, 1', 1") relative to the inserts (2, 3, 4, 2', 3'), wherein the inserts (2, 3, 4, 2', 3'), forming an insert stack (39, 39'), are deposited on one another in such a way that the leading edges (23, 25, 26, 23', 25') of the inserts (2, 3, 4, 2', 3') at least approximately form a common folding edge (27, 27'), wherein the projecting length (24, 24') of the envelope (1, 1', 1") lying flat on the conveying element (9) is folded over only around this folding edge (27, 27') and at least partly around the insert stack (39, 39'), forming an advertising material composition (5, 5', 5"), wherein the advertising material composition (5, 5', 5") is then folded at the folding edge (27, 27') and is finally transported away for further processing, and wherein an advertising material composition (5') that is subsequently to be formed from a further envelope (1') differing from the first envelope (1, 1") and associated inserts (2', 3') is formed in substantially the same way as the previous advertising material composition (5, 5"), characterized in that each of the advertising materials that is suitable to be used as an envelope (1, 1', 1") for an advertising material composition (5, 5', 5") to be formed is registered in a computer-aided machine control unit (29), an offset value corresponding to the required projecting length (24, 24') relative to the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3') is defined for each registered advertising material, and in that when changing from an advertising material composition (5, 5') to an advertising material composition (5') to be formed subsequently with a further envelope (1') differing from the first envelope (1, 1"), this offset value is used to form the necessary projecting length (24').
     
    2. Method according to Claim 1, characterized in that prior to being deposited on the conveying element (9), the envelopes (1, 1', 1") and the inserts (2, 3, 4, 2', 3'), are each separated from a stack (a, b, c, d) of advertising materials and then transported to the conveying element (9).
     
    3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the projecting length (24, 24') of the leading edge (22, 22') of an envelope (1, 1', 1") relative to the leading edges (23, 25, 26, 23', 25') of the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3') is formed during the separation of the respective envelope (1, 1', 1") from the stack (a, b, c, d) or the separation of the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3') from the stacks (a, b, c, d).
     
    4. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the projecting length (24, 24') of the leading edge (22, 22') of an envelope (1, 1', 1") relative to the leading edges (23, 25, 26, 23', 25') of the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3) is formed during the transport of the respective envelope (1, 1', 1") or the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3') to the conveying element (9).
     
    5. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the projecting length (24, 24') of the leading edge (22, 22') of an envelope (1, 1', 1") relative to the leading edges (23, 25, 26, 23', 25') of the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3') is formed during the transport of the respective envelope (1, 1', 1") or the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3') on the conveying element (9).
     
    6. Method according to one of Claims 2 to 5 characterized in that the projecting length (24') of the leading edge (22') of a further envelope (1') relative to the leading edges (23', 25') of the associated inserts (2', 3') is formed by means of an acceleration or an earlier movement of the further envelope (1') as compared with the first envelope (1, 1"), carried out during the separation from the respective stack (a, b, c, d) or during the transport to the conveying element (9) or during the transport on the conveying element (9).
     
    7. Method according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the projecting length (24') of the leading edge (22') of a further envelope (1') relative to the leading edges (23, 25,) of the associated inserts (2', 3') is formed by means of a retardation or a later movement of the inserts (2', 3') each belonging to the further envelope (1') as compared with the first envelope (1, 1"), carried out during the separation from the respective stack (a, b, c, d) or during the transport to the conveying element (9) or during the transport on the conveying element (9).
     
    8. Method according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the projecting length (24, 24') of the leading edge (22, 22') of an envelope (1, 1', 1") is transported by means of the conveying element (9) into the region of a deflection chamber (20, 20'), is acted on there by a pneumatic or by a mechanical deflection element (19, 19') and deflected into the deflection chamber (20, 20'), in that during the further transport of the envelope (1, 1', 1") in the transport direction (7), the projecting length (24, 24') is folded over counter to the transport direction (7) only at the folding edge (27, 27') of the insert stack (39, 39') in such a way that the projecting length (24, 24') is placed on the insert stack (39, 39').
     
    9. Method according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the envelope (1, 1') is deposited on the conveying element (9) before the inserts (2, 3, 4, 2', 3') belonging to the advertising material composition (5, 5') are deposited on the conveying element (9).
     
    10. Method according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the envelope (1") is deposited on the conveying element (9) after the inserts (2, 3, 4, 2', 3') belonging to the advertising material composition (5'') have been deposited on the conveying element (9).
     
    11. Device for forming advertising material compositions (5, 5', 5") each comprising an envelope (1, 1', 1") and a plurality of inserts (2, 3, 4, 2', 3'),

    • having a collating section (6) and a conveying element (9) that is movable in a transport direction (7) ,

    • having separating and feeding elements (A, B, C, D) arranged one after another along the collating section (6) for advertising materials that can be used as envelopes (1, 1', 1") or as respectively associated inserts (2, 3, 4, 2', 3'), wherein the separating and feeding elements (A, B, C, D) are formed in such a way that the inserts (2, 3, 4, 2', 3') are depositable on one another, forming an insert stack (39, 39'), in such a way that leading edges (23, 25, 26, 23', 25') of the inserts (2, 3, 4, 2', 3') at least approximately form a common folding edge (27, 27'), and that a leading edge (22, 22') of an envelope (1, 1', 1") is depositable with an offset in the conveying direction (7) relative to the leading edges (23, 25, 26, 23', 25') of the respective inserts (2, 3, 4, 2', 3'), forming a projecting length (24, 24') of the envelope (1, 1', 1") relative to the inserts (2, 3, 4, 2', 3'),

    • having a deflection chamber (20, 20') arranged downstream of the collating section (6), and having a deflection means (17) introducing the projecting length (24, 24') of the envelope (1, 1', 1") into the deflection chamber (20, 20'), wherein, at least in the region of the deflection chamber (20, 20'), the conveying element (9) is formed in such a way that both the envelope (1, 1', 1") and also the inserts (2, 3, 4, 2', 3') rest flat on the conveying element (9), and wherein the deflection means (17) is formed in such a way that the projecting length (24, 24') of the envelope (1, 1', 1") is foldable over only around the folding edge (27, 27') and at least partly around the insert stack (39, 39'), forming an advertising material composition (5, 5', 5") ,

    • having a folding device (10) arranged downstream of the deflection chamber (20) for the advertising material compositions (5, 5', 5"),

    • having a removal device (11) arranged downstream of the folding device (10) for the advertising material compositions (5, 5', 5"), and

    • having a computer-aided machine control unit (29) and at least one individual drive unit (30, 31, 32) for the separating and feeding elements (A, B, C, D) and/or for the conveying element (9), each individual drive unit (30, 31, 32) being connected to the computer-aided machine control (29),

    characterized in that each advertising material that is suitable for use as an envelope (1, 1', 1") for an advertising material composition (5, 5', 5") to be formed is registerable in a computer-aided machine control unit (29), an offset value corresponding to the required projecting length (24, 24') relative to the associated inserts (2, 3, 4, 2', 3') is definable for each registered advertising material, and in that when changing from one advertising material composition (5, 5'') to an advertising material composition (5') to be formed subsequently with a further envelope (1') that differs from the first envelope (1, 1"), this offset value is usable to form the necessary projecting length (24') in such a way that the at least one individual drive unit is controllable with the respective offset value registered in the computer-aided machine control unit (29) .
     
    12. Device according to Claim 11, characterized in that the separating and feeding elements (A, B, C, D) each have a device (A', B', C', D') for accommodating a stack (a, b, c, d) of the advertising materials that is usable as an envelope (1, 1', 1") or as inserts (2, 3, 4, 2', 3'), or alternatively in each case such a repository (A', B', C', D') is arranged upstream of the separating and feeding elements (A, B, C, D).
     
    13. Device according to Claim 11 or 12, characterized in that a guide element (A", B", C", D") is arranged in each case between the separating and feeding elements (A, B, C, D) and the conveying element (9), and each guide element (A", B", C", D") has a drive connection to the individual drive unit (30) of the respective separating and feeding element (A, B, C, D) or has a separate individual drive unit (30") connected to the machine control unit (29).
     
    14. Device according to Claim 11 or 12, characterized in that the conveying element (9) has a plurality of conveying sections (9') arranged one after another, and each conveying section (9') has an individual drive unit (32) connected to the machine control unit (29).
     
    15. Device according to one of Claims 11 to 14, characterized in that the deflection means (17) has a pneumatic deflection element (19) or a mechanical deflection element (19').
     
    16. Device according to one of Claims 11 to 15, characterized in that first of all a separating and feeding element (A) for an envelope (1, 1') and then separating and feeding elements (B, C, D) for inserts (2, 3, 4) are arranged along the collating section (6) .
     
    17. Device according to one of Claims 11 to 16, characterized in that first of all separating and feeding elements (A, B, C) for advertising materials that are usable as inserts (2, 3, 4) and then a separating and feeding element (D) for advertising materials that are usable as an envelope (1) are arranged along the collating section (6).
     


    Revendications

    1. Procédé dévolu à la formation d'assemblages (5, 5', 5") de supports publicitaires composés, à chaque fois, d'une enveloppe (1, 1', 1") et de plusieurs pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3'), des supports publicitaires utilisés en tant qu'enveloppes (1, 1', 1") et en tant que pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') étant déposés les uns sur les autres, individuellement et en succession mutuelle dans la région d'un trajet de regroupement (6), sur un élément convoyeur (9) mis en mouvement dans une direction de transport (7), sachant qu'une arête antérieure (22, 22') d'une enveloppe (1, 1', 1") est déposée avec décalage, dans la direction de convoyage (7), par rapport à des arêtes antérieures (23, 25, 26, 23', 25') des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées, avec formation d'une zone (24, 24') de ladite enveloppe (1, 1', 1") en saillie vis-à-vis desdites pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3'), lesquelles pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') sont déposées les unes sur les autres, avec formation d'une pile (39, 39'), de façon telle que les arêtes antérieures (23, 25, 26, 23', 25') desdites pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') donnent au moins approximativement naissance à une arête commune de pliage (27, 27'), la zone saillante (24, 24') de l'enveloppe (1, 1', 1") reposant à plat sur l'élément convoyeur (9) étant recourbée uniquement autour de cette arête de pliage (27, 27'), ainsi qu'au moins en partie autour de la pile (39, 39') de pièces annexées, avec formation d'un assemblage (5, 5', 5") de supports publicitaires, sachant que ledit assemblage (5, 5', 5") de supports publicitaires est ensuite plié au niveau de ladite arête de pliage (27, 27') et est évacué, pour finir, en vue du traitement ultérieur, et sachant qu'un assemblage (5') de supports publicitaires devant être formé à un stade successif, comprenant une enveloppe additionnelle (1') différant d'une première enveloppe (1, 1") et des pièces annexées (2', 3') associées, est formé d'une manière substantiellement analogue à celle de l'assemblage précédent (5', 5") de supports publicitaires, caractérisé par le fait que chaque support publicitaire, se prêtant à l'utilisation en tant qu'enveloppe (1, 1', 1") dédiée à un assemblage (5, 5', 5") de supports publicitaires à former, est enregistré dans une commande de machine (29) assistée par ordinateur et définit, pour chaque support publicitaire enregistré, une valeur de décalage correspondant à la zone saillante (24, 24') requise vis-à-vis des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées ; et par le fait que, lors d'un passage d'un assemblage (5, 5") de supports publicitaires à un assemblage (5') de supports publicitaires devant être formé à un stade successif, comportant une enveloppe additionnelle (1') différant de la première enveloppe (1, 1"), cette valeur de décalage est utilisée pour donner naissance à ladite zone saillante (24') requise.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les enveloppes (1, 1', 1") et les pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') sont respectivement dissociées d'avec une pile (a, b, c, d) de supports publicitaires préalablement à leur dépôt sur l'élément convoyeur (9), et sont ensuite transportées vers ledit élément convoyeur (9).
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la zone (24, 24') de l'arête antérieure (22, 22') d'une enveloppe (1, 1', 1"), qui fait saillie vis-à-vis des arêtes antérieures (23, 25, 26, 23', 25') des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées, est formée lors de la dissociation d'avec la pile (a, b, c, d) de l'enveloppe (1, 1', 1") considérée, ou d'avec les piles (a, b, c, d) desdites pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées.
     
    4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la zone (24, 24') de l'arête antérieure (22, 22') d'une enveloppe (1, 1', 1"), qui fait saillie vis-à-vis des arêtes antérieures (23, 25, 26, 23', 25') des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées, est formée lors du transport, vers l'élément convoyeur (9), de l'enveloppe (1, 1', 1") considérée, ou desdites pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3 ') associées.
     
    5. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la zone (24, 24') de l'arête antérieure (22, 22') d'une enveloppe (1, 1', 1"), qui fait saillie vis-à-vis des arêtes antérieures (23, 25, 26, 23', 25') des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées, est formée lors du transport, sur l'élément convoyeur (9), de l'enveloppe (1, 1', 1") considérée, ou des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées.
     
    6. Procédé selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait que la zone (24') de l'arête antérieure (22') d'une enveloppe additionnelle (1'), qui fait saillie vis-à-vis des arêtes antérieures (23', 25') des pièces annexées (2', 3') associées, est formée par une accélération s'opérant comparativement à la première enveloppe (1, 1"), ou par un mouvement davantage prématuré de ladite enveloppe additionnelle (1'), lors de la dissociation d'avec la pile (a, b, c, d) considérée ou lors du transport vers l'élément convoyeur (9), ou bien lors du transport sur ledit élément convoyeur (9).
     
    7. Procédé selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait que la zone (24') de l'arête antérieure (22') d'une enveloppe additionnelle (1'), qui fait saillie vis-à-vis des arêtes antérieures (23', 25') des pièces annexées (2', 3') associées, est formée par un ralentissement s'opérant comparativement à la première enveloppe (1, 1"), ou par un mouvement plus tardif des pièces annexées (2', 3') faisant respectivement partie de ladite enveloppe additionnelle (1'), lors de la dissociation d'avec la pile (a, b, c, d) considérée ou lors du transport vers l'élément convoyeur (9), ou bien lors du transport sur ledit élément convoyeur (9).
     
    8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que la zone saillante (24, 24') de l'arête antérieure (22, 22') d'une enveloppe (1, 1', 1") est transportée, au moyen de l'élément convoyeur (9), jusque dans la région d'un espace de renvoi (20, 20') dans laquelle elle est sollicitée par un élément pneumatique ou mécanique de déviation (19, 19'), puis déviée pour pénétrer dans ledit espace de renvoi (20, 20') ; et par le fait que, lors de la poursuite du transport de ladite enveloppe (1, 1', 1") dans la direction de transport (7), ladite zone saillante (24, 24') est recourbée en sens inverse de ladite direction de transport (7), uniquement au niveau de l'arête de pliage (27, 27') de la pile (39, 39') de pièces annexées, de façon telle que ladite zone saillante (24, 24') soit mise en applique sur ladite pile (39, 39') de pièces annexées.
     
    9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que le dépôt de l'enveloppe (1, 1'), sur l'élément convoyeur (9), a lieu avant le dépôt des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') faisant partie de l'assemblage (5, 5') de supports publicitaires.
     
    10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que le dépôt de l'enveloppe (1") a lieu après le dépôt, sur l'élément convoyeur (9), des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') faisant partie de l'assemblage (5") de supports publicitaires.
     
    11. Dispositif conçu pour former des assemblages (5, 5', 5") de supports publicitaires composés, à chaque fois, d'une enveloppe (1, 1', 1") et de plusieurs pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3'), comprenant

    • un trajet de regroupement (6) et un élément convoyeur (9) pouvant être mis en mouvement dans une direction de transport (7),

    • des éléments (A, B, C, D) de dissociation et d'amenée, agencés en succession mutuelle le long dudit trajet de regroupement (6) et affectés à des supports publicitaires pouvant être utilisés en tant qu'enveloppes (1, 1', 1") ou en tant que pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') respectivement associées, lesquels éléments (A, B, C, D) de dissociation et d'amenée sont réalisés de telle sorte que les pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') puissent être déposées les unes sur les autres, avec formation d'une pile (39, 39'), de façon telle que des arêtes antérieures (23, 25, 26, 23', 25') desdites pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') donnent au moins approximativement naissance à une arête commune de pliage (27, 27') et qu'une arête antérieure (22, 22') d'une enveloppe (1, 1', 1") puisse être déposée avec décalage, dans la direction de convoyage (7), par rapport aux arêtes antérieures (23, 25, 26, 23', 25') des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') respectives, avec formation d'une zone (24, 24') de ladite enveloppe (1, 1', 1") en saillie vis-à-vis desdites pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3'),

    • espace de renvoi (20, 20') implanté en aval du trajet de regroupement (6), et un moyen de déviation (17) introduisant la zone saillante (24, 24') de l'enveloppe (1, 1', 1") dans ledit espace de renvoi (20, 20'), sachant que l'élément convoyeur (9) est réalisé, au moins dans la région dudit espace de renvoi (20, 20'), de façon telle que ladite enveloppe (1, 1', 1"), tout comme lesdites pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3'), reposent à plat sur ledit élément convoyeur (9), et sachant que ledit moyen de déviation (17) est réalisé de telle sorte que ladite zone saillante (24, 24') de l'enveloppe (1, 1', 1") puisse être recourbée uniquement autour de l'arête de pliage (27, 27'), ainsi qu'au moins en partie autour de la pile (39, 39') de pièces annexées, avec formation d'un assemblage (5, 5', 5") de supports publicitaires,

    • un appareil de pliage (10), implanté en aval de l'espace de renvoi (20) et dédié aux assemblages (5, 5', 5") de supports publicitaires,

    • un appareil d'enlèvement (11), implanté en aval dudit appareil de pliage (10) et dédié auxdits assemblages (5, 5', 5") de supports publicitaires, et

    • une commande de machine (29) assistée par ordinateur et au moins une unité respective (30, 31, 32) d'entraînement individuel, reliée à cette dernière et affectée aux éléments (A, B, C, D) de dissociation et d'amenée, et/ou à l'élément convoyeur (9),

    caractérisé par le fait que chaque support publicitaire, se prêtant à l'utilisation en tant qu'enveloppe (1, 1', 1") dédiée à un assemblage (5, 5', 5") de supports publicitaires à former, peut être enregistré dans une commande de machine (29) assistée par ordinateur et une valeur de décalage, correspondant à la zone saillante (24, 24') requise vis-à-vis des pièces annexées (2, 3, 4, 2', 3') associées, peut être définie pour chaque support publicitaire enregistré ; et par le fait que, lors d'un passage d'un assemblage (5, 5") de supports publicitaires à un assemblage (5') de supports publicitaires devant être formé à un stade successif, comportant une enveloppe additionnelle (1') différant de la première enveloppe (1, 1"), cette valeur de décalage peut être utilisée pour donner naissance à ladite zone saillante (24') requise, de telle manière que l'unité d'entraînement individuel, à présence minimale, puisse être pilotée à l'aide de la valeur de décalage respective enregistrée dans ladite commande de machine (29) assistée par ordinateur.
     
    12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé par le fait que les éléments (A, B, C, D) de dissociation et d'amenée sont dotés, à chaque fois, d'un appareil (A', B', C', D') conçu pour recevoir une pile (a, b, c, d) des supports publicitaires pouvant être respectivement utilisés en tant qu'enveloppe (1, 1', 1"), ou en tant que pièce annexée (2, 3, 4, 2', 3'), ou bien un tel réceptacle (A', B', C', D') est respectivement implanté en amont desdits éléments (A, B, C, D) de dissociation et d'amenée.
     
    13. Dispositif selon la revendication 11 ou 12, caractérisé par le fait qu'un organe directeur (A", B", C", D") est interposé, à chaque fois, entre l'élément convoyeur (9) et les éléments (A, B, C, D) de dissociation et d'amenée, et chaque organe directeur (A", B", C", D") est en liaison d'entraînement avec l'unité (30) d'entraînement individuel de l'élément considéré (A, B, C, D) de dissociation et d'amenée, ou bien est muni d'une unité distincte (30") d'entraînement individuel, reliée à la commande de machine (29).
     
    14. Dispositif selon la revendication 11 ou 12, caractérisé par le fait que l'élément convoyeur (9) comprend plusieurs trajets de convoyage (9') agencés en succession mutuelle, et chaque trajet de convoyage (9') est pourvu d'une unité (32) d'entraînement individuel, reliée à la commande de machine (29).
     
    15. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisé par le fait que le moyen de déviation (17) comporte un élément pneumatique de déviation (19) ou un élément mécanique de déviation (19').
     
    16. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 15, caractérisé par le fait qu'un élément (A) de dissociation et d'amenée, destiné à une enveloppe (1, 1'), est implanté en premier le long du trajet de regroupement (6) et est suivi d'éléments (B, C, D) de dissociation et d'amenée qui sont destinés à des pièces annexées (2, 3, 4).
     
    17. Dispositif selon l'une des revendications 11 à 16, caractérisé par le fait que des éléments (A, B, C) de dissociation et d'amenée, destinés à des supports publicitaires pouvant être utilisés en tant que pièces annexées (2, 3, 4), sont implantés en premier le long du trajet de regroupement (6) et sont suivis d'un élément (D) de dissociation et d'amenée qui est destiné à des supports publicitaires pouvant être utilisés en tant qu'enveloppe (1).
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente