[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet von Leuchten mit Dichtfunktion.
[0002] Beispiele solcher Leuchten sind Feuchtraumleuchten, welche eine entsprechende Schutzart
(beispielsweise mindestens IP6
7) bereitstellen. Derartige Leuchten weisen in der Regel einerseits ein Leuchtengehäuse
und andererseits eine an der Lichtabgabeseite bzw. Lichtaustrittsseite vorgesehene
Abdeckung, welche lichtdurchlässig ist und insbesondere der Lichtabgabe der Leuchte
dient. Das Leuchtmittel selbst und bevorzugt auch die Elektronik der Leuchte sind
dabei von dem Leuchtengehäuse und der Abdeckung umgeben und bevorzugt nach außen entsprechend
abgedichtet.
[0003] Zur Bereitstellung einer entsprechend hohen Schutzart (bspw. zur Vermeidung des Eindringens
von Wasser) werden bei derartigen Leuchten in der Regel Dichtungen zwischen den beiden
vorbezeichneten Komponenten vorgesehen. Diese Dichtungen benötigen einen relativ hohen
Anpressdruck, um die gewünschte Dichtigkeit zu erreichen. Dies wiederum erfordert
eine hohe Stabilität des Leuchtengehäuses, der Abdeckung sowie der Verschlüsse zum
Verbinden dieser beiden Bauteile. Als Dichtung kommt beispielsweise eine klassische
Dichtung, wie beispielsweise eine Ringschnurdichtung, zum Einsatz. Diese ist zwischen
diesen beiden Komponenten derart vorgesehen, dass der Innenraum der Leuchte nach außen
abgedichtet ist. Dabei kann eine entsprechende Dichtung seitlich umlaufend vorgesehen
bzw. eingelegt sein. Hierzu wird eine Nut bereitgestellt, in der die Dichtung bereitgestellt
wird.
[0004] Eine alternative Ausgestaltungsform ist das Einbringen eines Dichtschaumes, welcher
entsprechend zwischen den beiden Komponenten eingebracht wird, um den Innenraum nach
außen abzudichten. Derartige Schäume nehmen jedoch bis zu einem gewissen Maße Feuchtigkeit
auf, was sich nachteilig auf die Dichtfunktion und auch auf die Haltbarkeit der Dichtung
auswirkt, so dass die Anforderungen einer bestimmten Schutzart unter Umständen nicht
mehr aufrechterhalten werden können.
[0005] Auch sind Leuchten bekannt, welche zwischen dem Leuchtengehäuse einerseits und der
Abdeckung andererseits eine Dichtlippe aufweisen. Eine solche Ausgestaltung erfordert
in der Regel zusätzliche mechanische Halterungselemente zur Halterung der Abdeckung
an dem Leuchtengehäuse.
[0006] Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leuchte der eingangs genannten
Art bereitzustellen, welche eine sichere Abdichtung des Leuchteninneren bei einfacher
und sicherer Verbindung der Leuchtenkomponenten gewährleistet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Die abhängigen
Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise
weiter.
[0008] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte, aufweisend ein Leuchtengehäuse mit
einem seitlich umlaufend geschlossenen Rand, durch den ein Lichtaustrittsbereich festgelegt
ist, und eine lichtdurchlässige (bspw. transparente) Abdeckung, die in dem Lichtaustrittsbereich
angeordnet ist. Ferner ist eine umlaufend geschlossene Dichtung mit einer ersten und
einer zweiten umlaufend geschlossenen Dichtlippe vorgesehen. Die erste Dichtlippe
erstreckt sich zwischen dem Rand und der Abdeckung und wirkt mit einem Rastprofil
zur Abdichtung und Halterung der Abdeckung an dem Leuchtengehäuse zusammen. Die zweite
Dichtlippe erstreckt sich zwischen dem Leuchtengehäuse und der Abdeckung derart, um
die erste Dichtlippe in dichtender Anlage mit dem Rastprofil vorzuspannen. Die Dichtlippen
können separat zur Bildung der Dichtung bereitgestellt oder integral miteinander ausgebildet
sein.
[0009] Mittels der erfindungsgemäßen Leuchte wird es ermöglicht, durch die Dichtung mit
zwei Dichtlippen sowohl die Funktion zur Abdichtung der Leuchte als auch der Halterung
der Leuchtenkomponenten aneinander - also insbesondere der Abdeckung in dem Leuchtengehäuse
- auf einfache Weise bewerkstelligen zu können. Mittels der Dichtlippen werden dabei
unterschiedliche Funktionen bereitgestellt. So dienen beide Dichtlippen funktionsgemäß
der Abdichtung der Leuchtenkomponenten zueinander. Während die erste Dichtlippe darüber
hinaus der Halterung der Abdeckung an dem Leuchtengehäuse (= Verschlussfunktion) dient,
stellt die zweite Dichtlippe durch entsprechende Ausgestaltung und Anordnung eine
sichere Aufnahme der ersten Dichtlippe in der Rastposition bei gleichzeitiger Bereitstellung
eines relativ hohen Anpressdrucks zur Erzielung einer gewünschten Dichtigkeit bereit.
Auf diese Weise kann eine gewünschte Dichtfunktion sowie Halterungsfunktion sicher
erzielt werden; ohne die Verwendung zusätzlicher und ggf. separater Halterungselemente.
[0010] Gemäß einem weiteren Aspekt ist die erste Dichtlippe bevorzugt mit einem fixierten
Ende an der Abdeckung oder an dem Leuchtengehäuse fixiert. In gleicher Weise kann
auch die zweite Dichtlippe mit einem fixierten Ende an der Abdeckung oder an dem Leuchtengehäuse
fixiert sein. Das jeweilige freie Ende der Dichtlippe steht dann bevorzugt in dichtender
Anlage mit dem jeweils anderen von Abdeckung und Leuchtengehäuse, um die vorstehend
beschriebenen Funktionen zu erfüllen. In ihrer Ausgestaltung als Dichtlippe weisen
diese bei dichter Anlage durch die entsprechend erzwungene Verformung eine Federfunktion
auf, um entgegen ihrer Umformung eine Vorspannkraft auszuüben.
[0011] Die zweite Dichtlippe kann sich derart quer zwischen Abdeckung und Rand erstrecken,
dass sich ihr fixiertes Ende näher an dem Lichtaustrittsbereich liegt als ihr freies
Ende. Auf diese Weise kann neben einer guten Dichtfunktion insbesondere auch eine
Vorspannung zur ersten Dichtlippe hin sicher erzielt werden.
[0012] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform weist die Leuchte ferner eine sich von einem
dem Lichtaustrittsbereich abgewandten Ende des Randes seitlich weg erstreckende und
dem Lichtaustrittsbereich zugewandte, umlaufend geschlossene Querwand des Leuchtengehäuses
auf. Die zweite Dichtlippe erstreckt sich dabei zwischen der Querwand und der Abdeckung,
um vorzugsweise mit der Querwand oder der Abdeckung zur Abdichtung und Vorspannung
der ersten Dichtlippe zusammenzuwirken. Durch Bereitstellung der vorbezeichneten Querwand
kann eine rückseitige Abstützung der zweiten Dichtlippe bereitgestellt werden, so
dass in einfacher Weise eine Vorspannung in Richtung der ersten Dichtlippe ausgeführt
werden kann, um die erste Dichtlippe in sicherer Weise in dichter Anlage zur Halterung
der Abdeckung vorzuspannen. Da die Querwand sich zudem quer zum Rand erstreckt, wird
eine sichere dichtende Anlage der zweiten Dichtlippe ermöglicht. Die sich durch Fertigungstoleranzen
und unterschiedliche Wärmeausdehnung der Leuchtenbauteile ergebenden dreidimensionale
Relativbewegungen werden somit von der Dichtung besonders effektiv aufgenommen, so
dass die Dichtungsvorspannung konstant und somit die Dichtung während der gesamten
Betriebsdauer immer verlässlich dicht bleibt.
[0013] Die zweite Dichtlippe erstreckt sich bevorzugt derart quer zwischen Abdeckung und
Querwand, dass ihr freies Ende näher an dem Rand liegt als ihr fixiertes Ende. Auf
diese Weise kann eine zuverlässige Dichtfunktion bei entsprechender Vorspannungsfunktion
bereitgestellt werden.
[0014] Die erste Dichtlippe kann sich derart quer zwischen Abdeckung und Rand erstrecken,
dass ihr freies Ende näher an dem Lichtaustrittsbereich liegt als ihr fixiertes Ende.
Auf diese Weise kann eine entsprechende Haltefunktion der ersten Dichtlippe in Zusammenwirkung
mit dem entsprechenden Rastprofil bereitgestellt werden. Zudem ist die Dichtfunktion
verbessert, da die erste Dichtlippe bei Druck von außen stärker in die Dicht- und
Halteposition gedrückt wird.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform erstreckt sich die zweite Dichtlippe zwischen
dem Leuchtengehäuse, vorzugsweise dem Rand oder auch der Querwand, und der Abdeckung,
um vorzugsweise mit einem weiteren Rastprofil zur Abdichtung und Vorspannung der ersten
Dichtlippe zusammenzuwirken. Auf diese Weise kann die zweite Dichtlippe in Ergänzung
zur ersten Dichtlippe in dichtender Weise bereitgestellt werden. Durch Bereitstellung
eines weiteren Rastprofils kann zudem eine sichere Auflage der zweiten Dichtlippe
bereitgestellt werden, um neben der Dichtfunktion eine sichere Vorspannung der ersten
Dichtlippe zu erzielen.
[0016] Sowohl das Rastprofil der ersten Dichtlippe als auch das weitere Rastprofil der zweiten
Dichtlippe können Teil des Leuchtengehäuses oder auch Teil der Abdeckung sein und
sind besonders bevorzugt integral mit diesen ausgebildet. Die Rastprofile können umlaufend
geschlossen ausgebildet sein. Auch ist es denkbar, dass die Rastprofile mehrteilig
ausgebildet sind und dann bevorzugt über den Umfang der Leuchte bzw. des Leuchtengehäuses
(gleichmäßig) verteilt angeordnet sind.
[0017] Die Abdeckung kann einen umlaufend geschlossenen und vorzugsweise ringförmigen Steg
aufweisen, der sich bevorzugt mit einem definierten Abstand D längs des Abdeckungsrandes
erstreckt. Die erste Dichtlippe kann an dem Steg angeordnet sein oder an dem Steg
anliegen. Ebenso kann die zweite Dichtlippe an dem Steg angeordnet sein oder an dem
Steg anliegen. Der Steg kann bezüglich der restlichen Abdeckung zur Querwand hin vorstehen;
mithin also von der restlichen Abdeckung in eine Richtung abstehen, die zu einem inneren
Bereich des Leuchtengehäuses weist. Durch die Bereitstellung des vorbezeichneten Steges
kann eine sichere und bevorzugt "unsichtbare" Auf- bzw. Anlage der Dichtung bzw. seiner
Dichtlippen bereitgestellt werden, um die Mehrfachfunktion der Dichtung sicher bereitzustellen.
[0018] Die Abdeckung kann auf der dem inneren Bereich des Leuchtengehäuses abgewandten Seiten
- also auf ihrer Außenseite - und insbesondere auf der dem Steg gegenüberliegenden
Seite und wenigstens in einem dem Steg gegenüberliegenden Bereich eine Strukturierung
aufweisen, die sich vorzugsweise bis zum nächstliegendem Abdeckungsrand erstreckt.
Auf diese Weise kann die Abdeckung derart ausgebildet sein, dass der vorgesehene Steg
von außen nicht oder nur geringem Maße (als solcher) erkennbar ist, um eine im Wesentlichen
harmonische und gleichmäßige Lichtabgabe der Leuchte über die Abdeckung zu ermöglichen
und ein gleichmäßiges Erscheinungsbild der Leuchte von außen bereitzustellen.
[0019] Das Rastprofil und, wenn vorhanden, dass weitere Rastprofil können an einer der Abdeckung
(insbesondere dem radial stirnseitigen Abdeckungsrand oder dem Steg) zugewandten Seite
des Randes oder an einer dem Rand zugewandten Seite der Abdeckung (insbesondere dem
radial stirnseitigen Abdeckungsrand oder dem Steg) vorgesehen sein. Das Rastprofil
bzw. das weitere Rastprofil können dabei als in den Raum zwischen Rand einerseits
und Abdeckung (insbesondere dem radial stirnseitigen Abdeckungsrand oder dem Steg)
andererseits ragender Vorsprung ausgebildet sein. Die bevorzugt integrale Ausbildung
des Rastprofils mit der Abdeckung bzw. dem Leuchtengehäuse sorgt dafür, dass bevorzugt
keine sichtbaren Verschlusselemente an der Leuchtenoberfläche außen zu sehen sind,
so dass das ästhetische Erscheinungsbild der Leuchte verbessert ist. Somit können
zudem Kosten für zusätzliche Verschlusselemente entfallen.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform sind die Dichtlippen voneinander weg gerichtet
(ihre Haupterstreckungsrichtungen sind also nicht parallel und schließen einen Winkel
ein) und vorzugsweise voneinander weg aufgespreizt vorgesehen. Durch diese gegengerichtete
Erstreckung der Dichtlippen voneinander weg können insbesondere die Vorspannung und
somit die Haltefunktion der Dichtung sicher bereitgestellt werden, während gleichzeitig
durch eine entsprechende Bereitstellung relativ hoher Anpressdrücke die Dichtfunktion
an sich sicher gewährleistet ist.
[0021] In einer bevorzugten Ausgestaltungform ist die erste Dichtlippe im Querschnitt (also
insbesondere bzgl. ihrer Querschnittsfläche) stärker ausgebildet als die zweite Dichtlippe.
Die erste Dichtlippe kann eine höhere Federkonstante als die zweite Dichtlippe aufweisen.
Auf diese Weise ist es möglich, die Dichtlippe zur Haltefunktion - also die erste
Dichtlippe - entsprechend stärker auszubilden, um neben der Dichtfunktion auch sicher
die Haltefunktion zu bewerkstelligen. Die zweite Dichtlippe kann dagegen mit weniger
Material und somit kostengünstiger bereitgestellt werden, um die ihr zugedachten Funktionen
(Dichtung und Vorspannung der ersten Dichtlippe) materialsparend aber sicher bereitzustellen.
[0022] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform ist die Dichtung - beispielsweise mittels
einer Zweikomponenten-Spritztechnologie - mit der Abdeckung (bspw. dem Steg) oder
dem Leuchtengehäuse verbunden. Alternativ kann die Dichtung oder wenigstens eine der
Dichtlippen auch integral mit der Abdeckung bzw. dem Leuchtengehäuse ausgebildet sein.
Die Dichtung kann somit in beliebiger Weise sicher und kostengünstig bereitgestellt
werden. Insbesondere bei Ausbildung der Dichtung mittels einer Zweikomponenten-Spritztechnologie
kann die Dichtung aus Polyurethan (PUR) hergestellt sein. Die Abdeckung selbst ist
bevorzugt aus einem entsprechend bekannten Material hergestellt, welches mechanisch
ausreichend stabil und zudem lichtdurchlässig ist. Dem Material kann, wenn gewünscht,
Licht-beeinflussende Partikel aufweisen; bspw. lichtstreuende und/oder lichtkonvertierende
Partikel.
[0023] Das Leuchtengehäuse und vorzugsweise dessen Querwand kann einen umlaufenden Führungssteg
für die Abdeckung aufweisen, welcher sich radial innen bezüglich der Dichtung befindet
und sich bevorzugt zum Lichtaustrittsbereich bzw. zur Lichtaustrittsfläche hin erstreckt.
Auf diese Weise kann die Abdeckung mit der nach innen vorstehenden Dichtung bzw. den
Dichtlippen definiert positioniert werden, um sicher ihre Funktionen erfüllen zu können.
[0024] In einer Ausgestaltungsform kann zwischen der Abdeckung, insbesondere dem stirnseitigen
Abdeckungsrand, und dem Leuchtengehäuse, insbesondere dem Rand, ein umlaufender Spalt
gebildet sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Abdeckung umlaufend und bevorzugt
flächig auf dem Rand aufliegt, vorzugsweise mittels der ersten Dichtlippe auf den
Rand in Anlage gedrückt wird. Auf diese Weise kann eine ästhetisch harmonische Leuchte
mit möglichst geringem oder keinem Spalt bereitgestellt werden. Mittels der Dichtlippen
wird die so eingesetzte Abdeckung bevorzugt zentriert in dem Leuchtengehäuse aufgenommen.
Insbesondere bei der Ausführungsform mit umlaufendem Spalt kann so ein gleichmäßiger
Spalt ringsherum gebildet werden. Die Bereitstellung der Dichtlippen sorgt zudem für
ein harmonisches Bild auch bei Blick in den Spalt hinein, da im Wesentlichen keine
Halterungselemente oder das Leuchteninnere zu erkennen sind. Hierzu kann die Dichtung
aus einem entsprechenden Material oder in einer entsprechenden Farbe bereitgestellt
werden, so dass sie optisch von außen nicht (störend) erkennbar ist und auch keine
Abschattungseffekte bewirkt.
[0025] Die Abdeckung, ausgenommen ein eventuell vorgesehener Steg, ist bevorzugt flächig
ausgebildet. Somit wird ebenso ein harmonisches und ästhetisches Bild einer Leuchte
beispielsweise für Einbauleuchten erzeugt.
[0026] Weitere Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Ausführungsbeispiele
der Figuren der begleitenden Zeichnungen im Folgenden beschrieben.
- Figur 1
- zeigt eine Seitenquerschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Leuchte gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel, und
- Figur 2
- zeigt einen Detailausschnitt einer erfindungsgemäßen Leuchte gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0027] Die Figuren 1 und 2 zeigen zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Leuchte
1. Diese werden im Folgenden zusammen beschrieben und auf die Unterschiede hingewiesen.
Die erfindungsgemäße Leuchte 1 weist ein Leuchtengehäuse 2 auf. Das Leuchtengehäuse
2 wiederum weist einen seitlich umlaufend geschlossenen Rand 3 auf, durch den ein
Lichtaustrittsbereich L festgelegt ist. Das Leuchtengehäuse 2 kann aus Metall, beispielsweise
einem Blech, aus Kunststoff oder anderen Materialien hergestellt sein.
[0028] Des Weiteren weist die Leuchte 1 eine lichtdurchlässige (bspw. transparente) Abdeckung
4 auf, die in dem Lichtaustrittsbereich L angeordnet ist. Die Abdeckung 4 kann dabei
ebenso aus einem Kunststoffmaterial oder auch aus Glas hergestellt sein. Vorzugsweise
ist die Abdeckung als Spritzgussteil bereitgestellt.
[0029] Die Leuchte 1 weist ferner eine umlaufend geschlossene Dichtung 5 auf. Die Dichtung
5 ist dabei bevorzugt aus einer Weichkomponente wie beispielsweise Polyurethan (PUR)
bereitgestellt. Die Dichtung 5 kann beispielsweise mittels eines Zweikomponenten-Spritzgussverfahrens
zusammen mit der Abdeckung 4 hergestellt werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass
die Dichtung 5 auf Seiten des Leuchtengehäuses 2 und bevorzugt mit diesem zusammen
in einem Zweikomponenten-Spritzgussverfahren hergestellt wird.
[0030] Die Dichtung 5 weist eine erste umlaufend geschlossene Dichtlippe 51 sowie eine zweite
umlaufend geschlossene Dichtlippe 52 auf. Allgemein erstreckt sich die erste Dichtlippe
51 zwischen dem Rand 3 und der Abdeckung 4 und wirkt dabei mit einem Rastprofil 6
zur Abdichtung und Halterung der Abdeckung 4 an dem Leuchtengehäuse 2 zusammen. Dabei
kann die erste Dichtlippe 51 mit einem fixierten Ende 510 an der Abdeckung 4 (vgl.
Figuren 1 und 2) oder an dem Leuchtengehäuse 2 (nicht dargestellt) fixiert angeordnet
sein. Das jeweilige freie Ende 511 steht dann in dichtender Anlage mit dem jeweils
anderen von Abdeckung 4 und Leuchtengehäuse 2. Das Rastprofil 6 ist auf Seiten des
freien Endes 511 an dem entsprechenden Bauteil aus Abdeckung 4 oder - wie dargestellt
- Leuchtengehäuse 2 vorgesehen und bevorzugt mit diesem Bauteil 2, 4 integral ausgebildet.
In den Figuren ist das freie Ende 511 hier in seiner Ruheposition (nicht vorgespannter
Zustand) dargestellt, wobei die erste Dichtlippe 51 natürlich in Wirkverbindung entsprechend
vorgespannt würde und somit die Abdeckung 4 sicher in dem Leuchtengehäuse 2 hält.
Durch die Vorspannung wird nicht nur die Haltefunktion bewirkt, sondern zudem auch
die Dichtfunktion bereitgestellt.
[0031] Wie in den Figuren dargestellt erstreckt sich die erste Dichtlippe 51 bevorzugt derart
quer zwischen Abdeckung 4 und Rand 3, dass ihr freies Ende 511 näher an dem Lichtaustrittsbereich
L liegt als ihr fixiertes Ende 510. Auf diese Weise stemmt sich quasi die erste Dichtlippe
51 in das Rastprofil 6 hinein, um die Abdeckung 4 sicher in dem Leuchtengehäuse 2
zu halten. Zudem wird auf diese Weise eine sichere Dichtfunktion bereitgestellt, da
die Dichtung bei Belastung von außen weiter in ihre dichtende Anlage gedrückt wird.
[0032] In ihrer allgemeinsten Form erstreckt sich die zweite Dichtlippe 52 zwischen dem
Leuchtengehäuse 2 und der Abdeckung 4 derart, um die erste Dichtlippe 51 in dichter
Anlage mit dem Rastprofil 6 vorzuspannen. Die zweite Dichtlippe 52 ist also derart
vorgesehen, dass sie die erste Dichtlippe in die Rastposition drückt und somit die
Halterung der Abdeckung 4 in dem Leuchtengehäuse 2 verbessert und gleichzeitig durch
einen entsprechend relativ hohen Anpressdruck die Dichtfunktion der Dichtung 5 insgesamt
verbessert.
[0033] Vergleichbar der ersten Dichtlippe 51 kann auch die zweite Dichtlippe 52 mit einem
fixierten Ende 520 an der Abdeckung 4 oder einem Leuchtengehäuse 2 fixiert angeordnet
sein, wobei das jeweilige freie Ende 521 in dichtender Anlage mit dem jeweils anderen
von Abdeckung 4 und Leuchtengehäuse 2 steht. Zur Veranschaulichung der Vorspannung
der zweiten Dichtlippe 52 ist auch diese - wie die erste Dichtlippe 51 - im nicht
vorgespannten Zustand in den Figuren dargestellt. In einer bevorzugten Ausgestaltungsform,
die in den Figuren nicht dargestellt ist, erstreckt sich die zweite Dichtlippe 52
zwischen dem Leuchtengehäuse 2 (bspw. dem Rand 3) und der Abdeckung 4, um vorzugsweise
mit einem weiteren Rastprofil (nicht dargestellt) zur Abdichtung einerseits und Vorspannung
der ersten Dichtlippe 51 andererseits zusammenzuwirken. Die zweite Dichtlippe 52 erstreckt
sich dabei derart quer zwischen der Abdeckung 4 und dem Leuchtengehäuse 2 (bspw. dem
Rand 3), dass ihr fixiertes Ende 520 näher an dem Lichtaustrittsbereich L liegt als
ihr freies Ende 521. Auf diese Weise kann insbesondere die Vorspannwirkung der zweiten
Dichtlippe 52 in Wirkrichtung zur ersten Dichtlippe 51 hin bereitgestellt werden,
um die Halterungs- und Dichtfunktion der ersten Dichtlippe 51 zu erhöhen und gleichzeitig
eine hohe Dichtwirkung der zweiten Dichtlippe 52 selbst zu erzielen.
[0034] In den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen weist die Leuchte
1 ferner eine sich von einem dem Lichtaustrittsbereich L abgewandten Ende des Randes
3 seitlich weg erstreckende und dem Lichtaustrittsbereich L zugewandte, umlaufend
geschlossene Querwand 7 des Leuchtengehäuses 2 auf. Die zweite Dichtlippe 52 erstreckt
sich dabei zwischen der Querwand 7 und der Abdeckung 4, um vorzugsweise mit der Querwand
7 und der Abdeckung 4 zur Abdichtung und Vorspannung der ersten Dichtlippe 51 zusammenzuwirken.
Die zweite Dichtlippe 52 kann sich dabei derart quer zwischen Abdeckung 4 und Querwand
7 erstrecken, dass ihr freies Ende 521 näher an dem Rand 3 liegt als ihr fixiertes
Ende 520. Auf diese Weise kann neben der Funktion zur Vorspannung der ersten Dichtlippe
51 eine besonders gute Dichtfunktion bereitgestellt werden, da bei eventuell eindringender
Feuchtigkeit und insbesondere Flüssigkeit bzw. bei Druck auf die zweite Dichtlippe
52 von außen, diese in stärkere Dichtanlage gedrückt und somit die Dichtfunktion weiter
verbessert wird.
[0035] Wie in den Figuren dargestellt, kann die Abdeckung 4 einen umlaufend geschlossenen
und vorzugsweise ringförmigen Steg 40 aufweisen. Dieser Steg 40 kann sich bevorzugt
mit einem definierten Abstand D längs des Abdeckungsrandes 41 erstrecken. Durch diesen
Versatz D des Steges 40 von dem Abdeckungsrand 41 ist der Steg 40 leicht radial zurückversetzt
und somit von außen nicht oder nur schwierig zu erkennen, so dass das ästhetische
Erscheinungsbild der Leuchte 1 insgesamt verbessert ist. Dies ist insbesondere bei
einer Leuchte 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 von Vorteil, bei der zwischen
der Abdeckung 4, insbesondere dem stirnseitigen Abdeckungsrand 41, und dem Leuchtengehäuse
2, insbesondere dem Rand 3, ein umlaufender Spalt S gebildet ist. Durch das Zurückversetzen
des Steges 40 ist dieser somit von außen nicht oder nur schwer durch den Spalt S sichtbar.
Durch die Dichtung 5 wird die Abdeckung 4 bezüglich des Leuchtengehäuses 2 vorzugsweise
ferner zentriert ausgerichtet; also insbesondere quer/radial in der den Lichtaustrittsbereich
L aufspannenden Ebene.
[0036] In einer Ausführungsform gemäß der Figur 2 kann die Abdeckung 4 auch umlaufend und
bevorzugt flächig auf den Rand 3 aufliegen und wird dabei vorzugsweise mittels der
ersten Dichtlippe 51 auf den Rand 3 in Anlage gedrückt. Durch das Zurückversetzen
des Steges 40 kann somit ein vorstehender Randbereich 42 der Abdeckung 4 bereitgestellt
werden, welcher über den Rand 3 ragt, um somit das Erscheinungsbild der Leuchte 1
von außen harmonisch zu gestalten.
[0037] Die Abdeckung 4, ausgenommen ein eventuell vorgesehener Steg 40, ist bevorzugt flächig
ausgebildet, um insgesamt das Erscheinungsbild der Leuchte 1 ästhetisch harmonisch
auszubilden.
[0038] Der Steg 40 steht bevorzugt bezüglich der restlichen Abdeckung 4 zur Querwand 7 hin
vor bzw. steht er in eine Richtung von der restlichen Abdeckung 4 ab, die zu einem
inneren Bereich I des Leuchtengehäuses 2 weist.
[0039] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform weist die Abdeckung 4 auf der dem inneren
Bereich I des Leuchtengehäuses 2 abgewandten Seite 43, insbesondere auf der dem Steg
40 gegenüberliegenden Seite 43 und wenigstens in einem dem Steg 40 gegenüberliegendem
Bereich eine Strukturierung auf, die sich vorzugsweise bis zum nächstliegenden Abdeckungsrand
41 erstreckt. Somit kann das Erscheinungsbild der Leuchte von außen bei Vorsehung
eines entsprechenden Steges möglichst harmonisch ausgebildet sein.
[0040] Das Rastprofil 6 und, wenn vorhanden, das weitere Rastprofil können an einer der
Abdeckung 4 und insbesondere dem radial stirnseitigen Abdeckungsrand 41 oder dem Steg
40 zugewandten Seite des Randes 3 oder an einer dem Rand 3 zugewandten Seite der Abdeckung
4, insbesondere dem radial stirnseitigen Abdeckungsrand 41 oder dem Steg 40, vorgesehen
sein. Dabei sind die Rastprofile 6 bevorzugt integral mit der Abdeckung 4 bzw. dem
Leuchtengehäuse 2 bzw. dessen Rand 3 ausgebildet. Somit kann ein entsprechendes Rastprofil
6 zur Halterung in einfacher Weise und integral mit den entsprechenden Bauteil 2,
4 bereitgestellt werden. Ebenso kann damit ein äußeres Erscheinungsbild der Leuchte
1 möglichst harmonisch ausgestaltet werden, da von außen keine Rastprofile 6 vorliegend
bzw. erkennbar sind.
[0041] Das Rastprofil 6 und, wenn vorhanden, das weitere Rastprofil können als in den Raum
R zwischen Rand 3 einerseits und Abdeckung 4 (insbesondere dem radial stirnseitigen
Abdeckungsrand 41 oder dem Steg 40) andererseits ragender Vorsprung 8 ausgebildet
sein. Somit kann auf einfache Weise ein vergleichsweise einfach ausgebildetes Rastprofil
6 bereitgestellt werden, in welches die erste Dichtlippe 51 in einfacher Weise bei
Einsetzen der Abdeckung 4 in das Leuchtengehäuse 2 einschnappen kann.
[0042] In einer bevorzugten und in den Figuren dargestellten Ausgestaltungsform sind die
Dichtlippen 51, 52 voneinander weg gerichtet und bevorzugt voneinander weg aufgespreizt.
Auf diese Weise können die vorbeschriebenen Funktionen sicher bereitgestellt werden,
in dem sich die Dichtlippen 51, 52 in entgegengesetzte Richtungen - also aufeinander
zu - vorspannen und somit jeweils einen relativ hohen Anpressdruck erzeugen. Dabei
drückt die zweite Dichtlippe 52 die erste Dichtlippe 51 sicher in ihre Rastposition
und umgekehrt hält die erste Dichtlippe 51 die zweite Dichtlippe 52 ebenso in sicherer
Anlage, um insgesamt eine hohe Dichtfunktion bei sicherer Rastaufnahme zu bewerkstelligen.
[0043] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform, wie auch den Figuren zu entnehmen ist, kann
die erste Dichtlippe 51 im Querschnitt stärker ausgebildet sein als die zweite Dichtlippe
52. Die erste Dichtlippe 51 kann eine höhere Federkonstante als die zweite Dichtlippe
52 aufweisen. Somit kann den jeweiligen Funktionen der Dichtlippen 51, 52 bei möglichst
geringem Materialeinsatz gerecht werden. Die erste Dichtlippe 51 kann bei stärkerer
Ausbildung sicher die Haltefunktion erfüllen, während die zweite Dichtlippe 52 durch
kleinere Ausgestaltung die entsprechende Vorspannung erfüllen kann, während beide
ihre Dichtfunktion sicher erfüllen.
[0044] Die Dichtung 5 kann, wie bereits erwähnt, mittels einer Zweikomponenten-Spritztechnologie
mit der Abdeckung bzw. dem Steg 40 oder mit dem Leuchtengehäuse 2 verbunden sein.
Es ist jedoch auch denkbar, dass die Dichtung 5 integral mit der Abdeckung 4 bzw.
dem Leuchtengehäuse 2 ausgebildet ist. Die Dichtlippen 51, 52 können dabei, wie dargestellt,
integral in einem Teil ausgebildet sein, um die Dichtung 5 zu bilden. Auch ist es
denkbar, dass die Dichtlippen 51, 52 separat bereitgestellt sind, um die Dichtung
5 zu bilden.
[0045] Wie in den Figuren zu erkennen kann das Leuchtengehäuse 2, vorzugsweise die Querwand
7, einen umlaufenden Führungssteg 9 für die Abdeckung 4 - bzw. die Dichtung 5 oder
den Steg 40 - aufweisen. Dieser Führungssteg 9 befindet sich bevorzugt radial innen
bezüglich der Dichtung 5 und erstreckt sich zum Lichtaustrittsbereich L hin. Somit
bietet er eine sichere Führung der Abdeckung 4 bei Einsetzten in das Leuchtengehäuse
2, um die Dichtung 5 an der vorgesehenen Position sicher zu platzieren, so dass die
Dichtung 5 - bzw. deren Dichtlippen 51, 52 - sicher ihre Mehrfachfunktionen ausführen
können.
[0046] Die vorliegende Erfindung ist durch die vorbezeichneten Ausführungsbeispiele nicht
beschränkt, sofern sie vom Gegenstand der folgenden Ansprüche erfasst ist. Beispielsweise
ist die Positionierung und Fixierung der Dichtung bzw. seiner Dichtlippen 51, 52 durch
die vorliegende Erfindung nicht beschränkt, sofern sie sich entsprechend zwischen
Abdeckung 4 und Leuchtengehäuse 2 erstrecken und die ihnen zugedachten Funktionen
sicher erfüllen können. Auch die Ausgestaltung und Dimensionen der Leuchtenkomponenten
und Dichtungen sowie die Wahl der jeweiligen Materialien sind durch die vorliegende
Erfindung nicht beschränkt.
1. Leuchte (1), aufweisend
ein Leuchtengehäuse (2) mit einem seitlich umlaufend geschlossenen Rand (3), durch
den ein Lichtaustrittsbereich (L) festgelegt ist, und
eine lichtdurchlässige Abdeckung (4), die in dem Lichtaustrittsbereich (L) angeordnet
ist,
gekennzeichnet durch
eine umlaufend geschlossene Dichtung (5) mit einer ersten und einer zweiten umlaufend
geschlossenen Dichtlippe (51, 52),
wobei sich die erste Dichtlippe (51) zwischen dem Rand (3) und der Abdeckung (4) erstreckt
und mit einem Rastprofil (6) zur Abdichtung und Halterung der Abdeckung (4) an dem
Leuchtengehäuse (2) zusammenwirkt, und
wobei die zweite Dichtlippe (52) sich zwischen dem Leuchtengehäuse (2) und der Abdeckung
(4) derart erstreckt, um die erste Dichtlippe (51) in dichtender Anlage mit dem Rastprofil
(6) vorzuspannen.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, wobei die erste und/oder die zweite Dichtlippe (51, 52)
mit einem fixierten Ende (510, 520) an der Abdeckung (4) oder an dem Leuchtengehäuse
(2) fixiert angeordnet ist, wobei das jeweilige freie Ende (511, 521) in dichtender
Anlage mit dem jeweils anderen von Abdeckung (4) und Leuchtengehäuse (2) steht.
3. Leuchte (1) nach Anspruch 2, wobei die zweite Dichtlippe (52) sich derart quer zwischen
Abdeckung (4) und Rand (3) erstreckt, dass ihr fixiertes Ende (510, 520) näher an
dem Lichtaustrittsbereich (L) liegt als ihr freies Ende (511, 521).
4. Leuchte (1) nach Anspruch 1 oder 2, ferner aufweisend eine sich von dem Lichtaustrittsbereich
(L) abgewandten Ende des Randes (3) seitlich weg erstreckende und dem Lichtaustrittsbereich
(L) zugewandte, umlaufend geschlossene Querwand (7) des Leuchtengehäuses (2), wobei
die zweite Dichtlippe (52) sich zwischen der Querwand (7) und der Abdeckung (4) erstreckt,
um vorzugsweise mit der Querwand (7) oder der Abdeckung (4) zur Abdichtung und Vorspannung
der ersten Dichtlippe (51) zusammenzuwirken, wobei vorzugsweise die zweite Dichtlippe
(52) sich derart quer zwischen Abdeckung (4) und Querwand (7) erstreckt, dass ihr
freies Ende (511, 521) näher an dem Rand (3) liegt als ihr fixiertes Ende (510, 520).
5. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei die erste Dichtlippe (51) sich
derart quer zwischen Abdeckung (4) und Rand (3) erstreckt, dass ihr freies Ende (511,
521) näher an dem Lichtaustrittsbereich (L) liegt als ihr fixiertes Ende (510, 520).
6. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweite Dichtlippe (52)
sich zwischen dem Leuchtengehäuse (2), vorzugsweise dem Rand (3) oder der Querwand
(7), und der Abdeckung (4) erstreckt, um vorzugsweise mit einem weiteren Rastprofil
zur Abdichtung und Vorspannung der ersten Dichtlippe (51) zusammenzuwirken.
7. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung (4) einen
umlaufend geschlossenen und vorzugsweise ringförmigen Steg (40) aufweist, der sich
bevorzugt mit einem definierten Abstand D längs des Abdeckungsrandes (41) erstreckt,
wobei die erste Dichtlippe (51) an dem Steg (40) angeordnet ist oder an dem Steg (40)
anliegt und wobei die zweite Dichtlippe (52) an dem Steg (40) angeordnet ist oder
an dem Steg (40) anliegt, wobei vorzugsweise der Steg (40) von der restlichen Abdeckung
(4) in eine Richtung absteht, die zu einem inneren Bereich (I) des Leuchtengehäuses
(2) weist, wobei der Steg (40) bezüglich der restlichen Abdeckung (4) vorzugsweise
zur Querwand (7) hin vorsteht.
8. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung (4) auf der
dem inneren Bereich (I) des Leuchtengehäuses (2) abgewandten Seite (43), insbesondere
auf der dem Steg (40) gegenüberliegenden Seite (43) und wenigstens in einem dem Steg
(40) gegenüberliegenden Bereich, eine Strukturierung aufweist, die sich vorzugsweise
bis zum nächstliegenden Abdeckungsrand (41) erstreckt.
9. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Rastprofil (6) und,
wenn vorhanden, das weitere Rastprofil an einer der Abdeckung (4), insbesondere dem
radial stirnseitigen Abdeckungsrand (41) oder dem Steg (40), zugewandten Seite des
Randes (3) oder an einer dem Rand (3) zugewandten Seite der Abdeckung (4), insbesondere
dem radial stirnseitigen Abdeckungsrand (41) oder dem Steg (40), vorgesehen ist,
wobei vorzugsweise das Rastprofil (6) und, wenn vorhanden, das weitere Rastprofil
als in den Raum (R) zwischen Rand (3) einerseits und Abdeckung (4), insbesondere dem
radial stirnseitigen Abdeckungsrand (41) oder dem Steg (40), andererseits ragender
Vorsprung (8) ausgebildet ist.
10. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dichtlippen (51, 52)
voneinander weg gerichtet sind, vorzugsweise voneinander weg aufgespreizt vorgesehen
sind.
11. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Dichtlippe (51)
im Querschnitt stärker ausgebildet ist als die zweite Dichtlippe (52), und/oder wobei
die erste Dichtlippe (51) eine höhere Federkonstante als die zweite Dichtlippe (52)
aufweist.
12. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dichtung (5) mit der
Abdeckung (4), insbesondere mit dem Steg (40), oder mit dem Leuchtengehäuse (2) verbunden
ist, vorzugsweise mittels einer Zweikomponenten-Spritztechnologie, oder wobei die
Dichtung (5) integral mit der Abdeckung (4) bzw. dem Leuchtengehäuse (2) ausgebildet
ist,
und/oder wobei die Dichtung (5) aus Polyurethan (PUR) hergestellt ist.
13. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Leuchtengehäuse (2),
vorzugsweise die Querwand, einen umlaufenden Führungssteg (9) für die Abdeckung (4)
aufweist, welcher sich radial innen bezüglich der Dichtung (5) befindet und sich zum
Lichtaustrittsbereich (L) hin erstreckt.
14. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei zwischen der Abdeckung (4), insbesondere dem stirnseitigen Abdeckungsrand (41),
und dem Leuchtengehäuse (2), insbesondere dem Rand (3), ein umlaufender Spalt (S)
gebildet ist, oder
wobei die Abdeckung (4) umlaufend und bevorzugt flächig auf dem Rand (3) aufliegt,
vorzugsweise mittels der ersten Dichtlippe (51) auf den Rand (3) in Anlage gedrückt
wird.
15. Leuchte (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung (4), ausgenommen
ein eventuelle vorgesehener Steg (40), flächig ausgebildet ist.