[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckdose, insbesondere für mobile Geräte, die eine Steckdose
besitzen und die für unterschiedlich genormte Stecker verwendbar ist. Meist sind das
mobile Geräte, die Strom erzeugen oder verteilen, wie z.B. Stromerzeuger, Kabeltrommeln
und mobile Wände.
[0002] In der heutigen Praxis werden mobile Geräte oft in einem Land kostengünstig hergestellt,
von einem Importeur oder Auftraggeber in ein Land importiert, dort eventuell komplettiert
und anschließend wieder in verschiedene Länder vertrieben.
[0003] Verschiedene Regionen haben unterschiedlich genormte Steckdosentypen. In mobilen
Geräten werden die Steckdosen meist ab Werk fest verbaut. Dadurch besitzen diese Geräte
nur ein Steckdosensystem. Bekannt ist, die Stecker veränderbar zu machen und an die
jeweils vorhandenen Steckdosen anzupassen. In der
US 7,008,246 B2 wird ein derartiger Stecker beschrieben, der ein auswechselbares Adapterteil besitzt,
wodurch der Stecker für verschieden genormte Steckdosen einsetzbar ist. Ein weiterer
Stecker mit austauschbaren Adapterteilen beschreibt die
DE 10 2011 015 288 A1.
[0004] Ein Wechsel auf ein anderes Steckdosensystem ist nur durch eine aufwändige De- und
Montage des gesamten mobilen Gerätes möglich oder im Einzelfall gar nicht vorgesehen
und teilweise auch gar nicht möglich.
[0005] Ein Stecker für unterschiedliche länderspezifische Steckertypen ist beispielsweise
in
DE 198 45 962 C1 beschrieben. Bei einer Kombination mit einer Gerätesteckdose, wie sie beispielsweise
in
CN 2 02 712 636 U beschrieben wird, würde es erforderlich sein, dass entweder diese Gerätesteckdose
für jedes Land an die dort gebräuchliche Steckervariante angepasst werden muss oder
der Gerätehersteller davon ausgeht, dass der Endverbraucher einen geeigneten Mehrfachadapter
nach
DE 198 45 962 C1 anschaffen und einsetzen muss.
[0006] Mobile Geräte, von denen Strom entnommen oder verteilt werden soll, sind durch den
verbauten Steckdosentyp auf bestimmte Regionen beschränkt. Durch die Verwendung von
Steckeradaptern werden zusätzliche gerätefremde Bauteile zum Gerät hinzugefügt, welche
die Integrität des Geräte beeinträchtigen können, beispielsweise ein fehlender Spritzwasserschutz,
auftretende Vibrationen oder eine Erhöhung der Widerstände.
[0007] Ein typischer derartiger Steckeradapter wird beispielhaft beschrieben in
DE 692 00 988 T2. Auch in der
DE 298 22 838 U1 wird ein Elektroadapter beschrieben, dessen Hauptziel es ist, verschiedenartige Elektrostecker
mit verschiedenartigen Elektrobuchsen zu verbinden. Bei einer dargestellten Variante
wird ein zusätzlicher Zwischenadapter eingesetzt.
[0008] Ein Netzwechselstecker mit variabler Dose beschreibt die
DE 10 2005 054 518 A1. Auch hier wird ein zusätzlicher Stecker als erforderliches Zusatzteil bereitgestellt,
um bestimmte Verbrauchergeräte an vorhandene Steckdosen anzuschließen.
[0009] Alle vorgenannten Stecker oder Adapter sind nicht geeignet, in mobilen Geräten, die
Strom erzeugen oder verteilen, eingesetzt zu werden.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steckdose für mobile Geräte, die Strom erzeugen
oder verteilen bereitzustellen, welche mit geringem Aufwand an verschiedene Steckertypen
weltweit angepasst werden kann. Insbesondere soll die Produktion eines mobilen Gerätes
nicht durch unterschiedliche Steckdosenvarianten negativ beeinflusst werden, sondern
der Hersteller soll das Gerät komplett montieren können. Die Steckdose soll für unterschiedliche
Steckervarianten kostengünstig herstell- und lagerbar sein. Ein Austausch des Steckdosentyps
soll auch durch Endkunden möglich sein. Erforderliche Reparaturen sollen kosten- und
zeitsparend ermöglicht werden.
[0011] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Ausgestaltende
Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Die Steckdose zum Einsatz in mobilen Geräten für unterschiedlich genormte Stecker
besitzt einen Grundkörper und mindestens ein austauschbares Adapterstück. Der Grundkörper
ist mittels geeigneter Befestigungsmittel in ein mobiles Gerät einbaubar. Als Befestigungsmittel
des Grundkörpers am mobilen Gerät kann eine Schraubverbindung dienen, beispielsweise
an den vier Ecken des Grundkörpers. Weitere Möglichkeiten bestehen darin, dass der
Grundkörper ein Gewinde besitzt, mittel dem der Grundkörper in das mobile Gerät einschraubbar
ist. Eine weitere Variante besteht darin, dass der Grundkörper fest am mobilen Gerät
verklebt wird.
[0013] Im Grundkörper befinden sich zwei Stecköffnungen sowie eine Stecköffnung für den
Schutzleiter.
[0014] Das Adapterstück besitzt hinter mindestens zwei Steckerstiftöffnungen je einen Aufnahmekontakt
für einen Verbraucherstecker sowie einen Aufnahmekontakt für einen Schutzleiter. Falls
der Verbraucherstecker drei Steckerstifte besitzt, dann befinden sich auch drei Steckerstiftöffnungen
im Adapterstück. Je nach Art des Verbrauchersteckers kann ein Aufnahmekontakt für
den Schutzleiter auch nicht als Stift, sondern als Buchse ausgebildet sein. Dann wird
der Aufnahmekontakt für den Schutzleiter direkt als Stift (Typ E) oder Klemme (Schuko-Stecker,
Typ F) ausgebildet.
[0015] Am Adapterstück befinden sich zwei Steckkontakte für den stromführenden Leiter (Phase)
und den Neutralleiter (Nullleiter) sowie ein Steckkontakt für einen Schutzleiter.
Die Form der Steckkontakte kann flach oder rund sein. Es ist insbesondere für die
Fertigung vorteilhaft, wenn alle drei Steckkontakte annähernd die gleiche Form besitzen.
Auf jeden Fall muss gewährleistet sein, dass die Steckkontakte in die drei Stecköffnungen
des Grundkörpers passen, die deshalb annähernd die gleiche Form besitzen müssen.
[0016] Die Aufnahmekontakte sind mit jeweils einem Steckkontakt und der Aufnahmekontakt
für einen Schutzleiter mit dem Steckkontakt für den Schutzleiter elektrisch verbunden.
Vorzugsweise sind die Aufnahmekontakte so ausgebildet, dass sie als Metallbrücke zu
den Steckkontakten dienen oder umgekehrt, die Steckkontakte sind so ausgebildet, dass
sie eine elektrische Verbindung zu den Aufnahmekontakten bilden.
Ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung ist es, dass die Steckkontakte durch
die Stecköffnungen steckbar und mit zwei Anschlusskontakten lösbar verbunden werden
können sowie dass der Steckkontakt für den Schutzleiter durch die Stecköffnung für
den Schutzleiter steckbar und mit dem Anschlusskontakt für den Schutzleiter lösbar
verbunden werden kann. Die Anschlusskontakte sowie der Anschlusskontakt für den Schutzleiter
sind an der Rückseite des Grundkörpers befestigt.
[0017] In einer bevorzugten Ausführung sind die Anschlusskontakte als Klemmkontakte ausgebildet
und geeignet, die Steckkontakte einsteckbar aufzunehmen.
[0018] Am Anschlusskontakt kann dann eine Geräteanschlussleitung und am Anschlusskontakt
für den Schutzleiter eine Geräteanschluss-Schutzleitung angeschlossen werden.
[0019] Das Adapterstück ist am Grundkörper befestigbar. Eine bevorzugte Ausführung besteht
darin, dass das Adapterstück am Grundkörper mittels einer Schraube befestigbar ist,
die durch eine Bohrung am Adapterstück direkt am Grundkörper oder hinter dem Grundkörper
mit einer Kontermutter verschraubbar ist.
[0020] Weitere Befestigungsmöglichkeiten bestehen darin, dass das Adapterstück am Grundkörper
durch eine Steckverbindung, durch eine Clipverbindung oder durch eine spezielle Halterung
befestigt wird.
[0021] Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, dass der Grundkörper eine Adapterführung
besitzt, in die das Adapterstück passgenau einsetzbar ist. Als Adapterführung kann
eine in den Grundkörper eingeformte Aussparung dienen. Die Adapterführung kann ein
inneres oder äußeres Gewinde besitzen, mittels dem die Steckdose in das Gerät einschraubbar
ist.
[0022] Damit beim Einsetzen des Adapterstückes in den Grundkörper als erstes beim Schutzkontakt
eine Verbindung hergestellt wird, ist der Steckkontakt für den Schutzleiter länger
ausgebildet als die beiden anderen Steckkontakte.
[0023] Für bestimmte Anwendungen ist es von Vorteil, wenn das Adapterstück einen klappbaren
Spritzwasserschutz aufweist.
[0024] Die Vorteile der Erfindung bestehen einerseits in einem Kostenvorteil bei der Produktion
eines mobilen Gerätes, insbesondere bei Geräten zur Stromerzeugung oder -verteilung.
Der Hersteller kann das Gerät komplett mit Grundkörper montieren und an einen potentiellen
Importeur übergeben. Der Importeur kann nun nachträglich das Steckersystem auswählen
und mit den jeweils passenden Adapterstücken komplettiert an seine Abnehmer in verschiedenen
Ländern verkaufen. Es entsteht ein Kostenvorteil bei der späteren Anpassung an einen
anderen Steckertyp. Es entsteht auch ein Kostenvorteil bei der Lagerung nur eines
mobilen Gerätes und nicht unterschiedlicher Varianten. Die erfindungsgemäße Steckdose
besitzt ein sehr großes, weltweites Einsatzgebiet, da sie nicht auf eine Region beschränkt
ist.
[0025] Der Vertrieb in unterschiedliche Länder ist sehr einfach. Es ist auch ein sehr einfacher
Austausch des Steckdosentyps durch einen Endkunden möglich. Dadurch ist das mobile
Gerät auch vom Endkunden regionenunabhängig einsetzbar. Die Steckdosen erlauben kosten-
und zeitsparendere Reparaturen und bieten Zukunftssicherheit bei sich ändernden Steckertypen.
[0026] Nachfolgend wird die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- Grundkörper mit einsteckbarem Adapterstück
- Fig. 2
- Grundkörper und Adapterstück von hinten
- Fig. 3
- in Grundkörper eingestecktes Adapterstück
- Fig. 4
- elektrische Verbindung von Aufnahmekontakten mit Steckkontakten am Adapterstück
- Fig. 5
- Geräteanschluss und Steckverbindung mit Klemmkontakten
- Fig. 6
- in Gerät eingebauter Grundkörper
- Fig. 7
- Adapterstück mit Variante für Steckkontakte und Grundkörper mit korrespondierenden
Stecköffnungen
- Fig. 8
- 4 Varianten für 220V-240V-Adapterstücke
- Fig. 9
- 3 Varianten für 110V-120V-Adapterstücke
- Fig. 10
- Steckdose mit Spritzwasserschutz
[0028] Für einen weltweiten Vertrieb von mobilen Stromgeneratoren werden diese kostengünstig
im Ausland produziert und importiert. Der Hersteller dieser Stromgeneratoren bringt
an diesem mobilen Gerät 5 ein Teil einer zweiteiligen Steckdose an, die lediglich
aus dem Grundkörper 1 besteht. Das zweite Adapterstück 2 wird später vom Importeur
eingesetzt, der dieses Adapterstück aus verschiedenen Möglichkeiten auswählt und je
nach Steckersystem in den betreffenden Einsatzgebieten montiert und ausliefert.
[0029] Die Fig. 1 bis 6 zeigen eine bevorzugte Ausführung einer erfindungsgemäßen Steckdose
mit einem Grundkörper 1 und einem austauschbarem Adapterstück 2.
[0030] Der Grundkörper besitzt eine Grundplatte, in deren Ecken sich vier Bohrungen 20 befinden,
mittels derer sich der Grundkörper 1 an einem Gerät 5 anschrauben lässt.
[0031] Die Fig. 2 zeigt den Grundkörper 1 mit einem Adapterstück 2 von hinten.
[0032] In Fig. 3 ist dargestellt, wie die beiden Teile mittels einer im Adapterstück 2 durch
die Bohrung 6 gesteckten Schraube 21 fest verbunden werden können. Dazu besitzt der
Grundkörper 1 eine runde Adapterführung 16, in die das in dieser Ausführung ebenfalls
runde Adapterstück 2 passgenau einsetzbar ist.
[0033] In Fig. 4 ist dargestellt, dass das Adapterstück 2 hinter zwei Steckerstiftöffnungen
22 zwei Aufnahmekontakte 7 für den stromführenden Leiter (Phase) und den Neutralleiter
(Nullleiter) eines Schuko-Verbrauchersteckers sowie einen Aufnahmekontakt für einen
Schutzleiter 8 besitzt.
[0034] Am Adapterstück 2 befinden sich zwei Steckkontakte 3 sowie ein Steckkontakt für einen
Schutzleiter 4. Alle diese Steckkontakte sind als rechteckige Kontakte ausgebildet,
wobei der Steckkontakt für einen Schutzleiter 4 etwas länger ausgebildet ist als die
beiden anderen Steckkontakte. Dadurch wird gewährleistet, dass immer der Schutzkontakt
als erstes eine elektrische Verbindung aufbaut.
[0035] Die Aufnahmekontakte 7 sind mit jeweils einem Steckkontakt 3 und der Aufnahmekontakt
für einen Schutzleiter 8 mit dem Steckkontakt für den Schutzleiter 4 elektrisch verbunden.
[0036] Im Grundkörper 1 befinden sich zwei Stecköffnungen 9 für den stromführenden Leiter
und den Neutralleiter sowie eine Stecköffnung für den Schutzleiter 10. Die Steckkontakte
3 sind durch die Stecköffnungen 9 steckbar und mit zwei Anschlusskontakten 11 lösbar
verbindbar. Der Steckkontakt für den Schutzleiter 4 ist durch die Stecköffnung für
den Schutzleiter 10 steckbar und mit dem Anschlusskontakt für den Schutzleiter 12
lösbar verbindbar. Die Anschlusskontakte 11 sowie der Anschlusskontakt für den Schutzleiter
12 sind an der Rückseite des Grundkörpers fest verklebt.
[0037] In Fig. 5 ist dargestellt, wie an den Anschlusskontakten 11 jeweils eine Geräteanschlussleitung
13 und am Anschlusskontakt für den Schutzleiter 12 eine Geräteanschluss-Schutzleitung
14 anschließbar ist. Die Befestigung erfolgt in üblicher Weise durch Klemmschrauben
19.
[0038] Für eine schnell zusammenbaubare aber trotzdem sichere Verbindung sind die Anschlusskontakte
11 und 12 als Klemmkontakte 15 ausgebildet. Durch ihre korrespondierende Form sind
sie deshalb geeignet, die Steckkontakte 3 und 4 einsteckbar aufzunehmen.
[0039] Die Fig. 6 zeigt oben einen mittels Schraubverbindungen 17 am Gerät 5 befestigten
Grundkörper 1 sowie unten die an die Geräteanschlussleitung und die Geräteanschluss-Schutzleitung
angeschlossene Steckdose.
[0040] In Fig. 7 ist eine Variante für die Steckkontakte 3 und die korrespondierenden Stecköffnungen
9 abgebildet, bei der diese 45° gegenüber dem Steckkontakte für den Schutzleiter 4
und die korrespondierenden Stecköffnung für den Schutzleiter 10 abgewinkelt vorgesehen
werden.
[0041] Die Fig. 8 zeigt beispielhaft 4 Varianten für unterschiedliche Adapterstücke 2, die
üblicherweise für international gebräuchliche Steckersysteme mit einer 220V-240V-Spannungsversorgung
arbeiten. Oben links ist wieder ein Adapterstück 2 für Schuko-Stecker Typ F und rechts
daneben für Typ E abgebildet. Links darunter sind Varianten für Typ G und rechts daneben
für Typ I zu sehen.
[0042] Die Fig. 9 zeigt beispielhaft 3 Varianten für unterschiedliche Adapterstücke 2, die
üblicherweise für international gebräuchliche Steckersysteme mit einer 110V-120V-Spannungsversorgung
arbeiten. Oben links wird ein Adapterstück 2 für Stecker Typ NEMA 5-20 und rechts
daneben für Typ NEMA L5-30 abgebildet. Unten wird eine Variante mit Typ NEMA TT-30
gezeigt.
[0043] Die 220-240V und die 110V-120V Varianten unterscheiden sich in der Anordnung der
Steckkontakte 3 und 4 sowie der korrespondierenden Stecköffnungen 9 und 10. Damit
wird eine Verwechslung der Steckvarianten vermieden. Es gibt somit Grundkörper 1,
die nur in den passenden mobilen Geräten 5 verbaut werden. Somit sind die in Fig.
8 dargestellten Adapterstücke 2 nur mit 220-240V zu betreiben. Diese besitzen die
Kontakte 9 und 10 aus den Fig. 1 bis 6.
[0044] Die in Fig. 9 dargestellten Adapterstücke 2 sind nur mit den in Fig. 7 dargestellten
Adapterstücken 2 für die Länder mit 110-120V zu betreiben. Die Grundkörper 1 mit den
Anschlüssen nach den Fig. 1 bis 6 werden in mobilen Geräten mit 220-240V und die Grundkörper
1 mit den Anschlüssen nach Fig. 7 nur in mobilen Geräten mit 110-120V verbaut. Die
Anordnung der Kontakte und der Anschlüsse kann beliebig erweitert werden, wenn sich
die Spannung, der Strom oder die Frequenz ändern. Funktionelle Unterschiede gibt es
nicht, nur die Unterscheidung der unterschiedlichen Versorgung (Spannung, Strom, Frequenz).
[0045] Für eine gegen Spritzwasser geschützte Steckdose nach Fig. 10 besitzt das Adapterstück
einen nach oben klappbaren Spritzwasserschutz 18.
Bezugszeichenaufstellung
[0046]
- 1
- Grundkörper
- 2
- Adapterstück
- 3
- Steckkontakt
- 4
- Steckkontakt für den Schutzleiter
- 5
- Gerät
- 6
- Bohrung
- 7
- Aufnahmekontakt
- 8
- Aufnahmekontakt für den Schutzleiter
- 9
- Stecköffnung
- 10
- Stecköffnung für den Schutzleiter
- 11
- Anschlusskontakt
- 12
- Anschlusskontakt für den Schutzleiter
- 13
- Geräteanschlussleitung
- 14
- Geräteanschluss-Schutzleitung
- 15
- Klemmkontakt
- 16
- Adapterführung
- 17
- Schraubverbindung
- 18
- Spritzwasserschutz
- 19
- Klemmschraube
- 20
- Bohrung
- 21
- Schraube
- 22
- Steckerstiftöffnung
- 23
- Steckerstiftöffnung für Schutzleiter
1. Steckdose zum Einsatz in mobilen Geräten für unterschiedlich genormte Stecker mit
folgenden Merkmalen:
- die Steckdose besitzt einen Grundkörper (1) und mindestens ein austauschbares Adapterstück
(2),
- der Grundkörper (1) ist mittels geeigneter Befestigungsmittel in ein mobiles Gerät
(5) einbaubar,
- das Adapterstück (2) besitzt hinter mindestens zwei Steckerstiftöffnungen (22) je
einen Aufnahmekontakt (7) für einen Verbraucherstecker sowie einen Aufnahmekontakt
für einen Schutzleiter (8),
- am Adapterstück (2) befinden sich zwei Steckkontakte (3) sowie ein Steckkontakt
für einen Schutzleiter (4),
- die Aufnahmekontakte (7) sind mit jeweils einem Steckkontakt (3) und der Aufnahmekontakt
für einen Schutzleiter (8) mit dem Steckkontakt für den Schutzleiter (4) elektrisch
verbunden,
- im Grundkörper (1) befinden sich zwei Stecköffnungen (9) sowie eine Stecköffnung
für den Schutzleiter (10),
- die Steckkontakte (3) sind durch die Stecköffnungen (9) steckbar und mit zwei Anschlusskontakten
(11) lösbar verbindbar,
- der Steckkontakt für den Schutzleiter (4) ist durch die Stecköffnung für den Schutzleiter
(10) steckbar und mit dem Anschlusskontakt für den Schutzleiter (12) lösbar verbindbar,
- die Anschlusskontakte (11) sowie der Anschlusskontakt für den Schutzleiter (12)
sind an der Rückseite des Grundkörpers befestigt,
- an den Anschlusskontakten (11) ist jeweils eine Geräteanschlussleitung (13) und
am Anschlusskontakt für den Schutzleiter (12) ist eine Geräteanschluss-Schutzleitung
(14) anschließbar,
- das Adapterstück (2) ist am Grundkörper (1) befestigbar.
2. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) eine Adapterführung (16) besitzt, in die das Adapterstück (2)
passgenau einsetzbar ist.
3. Steckdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (2) am Grundkörper (1) mittels einer Schraube (21) befestigbar ist.
4. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Befestigungsmittel des Grundkörpers (1) am mobilen Gerät (5) eine Schraubverbindung
(17) oder eine Gewindeverbindung oder eine Clipverbindung oder eine Klebeverbindung
dient.
5. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckkontakt für den Schutzleiter (4) länger ausgebildet ist als die beiden Steckkontakte
(3).
6. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskontakte (11,12) als Klemmkontakte (15) ausgebildet sind und geeignet
sind, die Steckkontakte (3,4) einsteckbar aufzunehmen.
7. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück einen Spritzwasserschutz (18) aufweist.
8. Steckdose nach einem der Ansprüche 2 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterführung 16 ein inneres oder äußeres Gewinde besitzt, mittels dem die Steckdose
in das Gerät 5 einschraubbar ist.