[0001] Die Erfindung betrifft eine LED-Leuchte mit einem Betriebsgerät und wenigstens einem
LED-Modul, wobei das zumindest eine LED-Modul insbesondere austauschbar ist. LED-Leuchten
der genannten Art können insbesondere im Bereich der Außen- oder Innenbeleuchtung,
in Anzeigeeinrichtungen, Scheinwerfern oder Einrichtungen zur Verkehrswegebeleuchtung
verwendet werden.
[0002] Als LED-Leuchte wird eine Leuchte bezeichnet, bei der als Lichtquelle eine einzelne
oder eine Vielzahl von LED eingesetzt wird. Dabei wird unter einer LED eine lichtemittierende
Vorrichtung (light emitting device), insbesondere ein lichtemittierende Diode (light
emitting diode), verstanden. Hierunter fallen insbesondere auch organische lichtemittierende
Vorrichtungen, insbesondere organische lichtemittierende Dioden (OLED, organic light
emitting diode). Innerhalb der Leuchte sind dabei einzelne bzw. eine Vielzahl von
LED auf einer oder mehreren Unterbaugruppen angeordnet, welche die LED mechanisch
halten und elektrisch kontaktieren und als LED-Modul bezeichnet werden.
[0003] LED werden in zunehmendem Maß eingesetzt, da diese einen hohen Wirkungsgrad bei der
Umsetzung elektrischer Betriebsenergie in nutzbares Licht aufweisen und ferner die
Erzeugung von Licht unterschiedlicher Farbe ermöglichen. Weitere Vorteile beim Einsatz
von LED sind die Robustheit der Lichtquelle in Bezug auf mechanische Beanspruchung,
ein günstiges Betriebsverhalten bei niedrigen Umgebungstemperaturen sowie eine gute
Schaltbarkeit und Dimmbarkeit. Ferner weisen LED üblicherweise eine lange Lebensdauer
auf.
[0004] In einigen Anwendungsfällen übersteigt jedoch die Nutz-Lebensdauer einer Leuchte
die Lebensdauer der eingesetzten LED bzw. des eingesetzten LED-Moduls, so dass dieses
an seinem Lebensdauerende gegen ein neues ausgetauscht werden muss, um die Leuchte
wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen.
[0005] Ein Austausch kann dabei durch einen vorzeitigen Defekt oder durch eine normale Alterung
des LED-Moduls erforderlich sein. In einigen Anwendungen ist ein Austausch insbesondere
erforderlich, wenn sich die abgestrahlte Lichtmenge oder der Farbort des abgestrahlten
Lichts im Verlauf der Zeit so weit verändert haben, dass sie außerhalb eines gewünschten
Bereiches liegen. Ein Austausch eines LED-Moduls kann ferner gewünscht sein, um ein
energieeffizienteres LED-Modul zu verwenden.
[0006] Austauschbare Lampenmodule sind beispielsweise aus der
DE 10 2007 031 721 A1 bekannt. Dort ist ein Leuchtenmodul einem Knoten eines Netzwerks zugeordnet. Das
Lampenmodul ist dabei ferner trennbar mit einem externen Speicher verbunden, in welchem
die Adressierung des Lampenmoduls in dem Netzwerk gespeichert ist. Wenn das Lampenmodul
ausgetauscht wird, so kann der externe Speicher mit dem neuen Lampenmodul verbunden
werden, so dass die Adressierung des Knotens erhalten bleibt.
[0007] Ferner offenbart die Druckschrift
DE 10 2005 018 175 A1 ein LED-Modul, in welchem ein LED-Array sowie eine entsprechende Steuereinheit auf
einem Träger angeordnet sind. Das LED-Modul wird mit einer Gleich- oder Wechselspannung,
beispielsweise einer im Kfz-Bereich üblichen Gleichspannung von 12V, versorgt, die
durch auf dem Träger befindliche Mittel auf die zum Betrieb des LED-Arrays vorgesehene
Betriebsspannung transformiert wird. Im Falle der vorzeitigen Alterung des LED-Moduls
wird das gesamte LED-Modul inklusive Steuereinheit ausgetauscht.
[0008] Die aus dem Stand der Technik bekannten Anordnungen berücksichtigen jedoch nicht,
dass der technische Fortschritt zu einer stetigen Veränderung der Eigenschaften aktueller
LED führt. Insbesondere können sich spezifische Eigenschaften einer LED wie z. B.
die Lichtausbeute, der typische Lichtstrom bei einer bestimmten Stromstärke, die Lichtfarbe
des abgestrahlten Lichts, etc. je nach Produktionszeitpunkt unterscheiden. Verbesserungen
in den Herstellungsprozessen führen beispielsweise zu LED mit höherer Lichtausbeute.
Sollte daher nach einigen Jahren ein Austausch eines LED-Moduls der Leuchte notwendig
sein, so unterscheiden sich die zu diesem Zeitpunkt verfügbaren aktuellen LED-Module
von den ursprünglich eingesetzten. Dies führt beim Austausch eines älteren LED-Moduls
gegen ein neues LED-Modul insbesondere zu unterschiedlichen Leuchteigenschaften.
[0009] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein einfaches und kostengünstiges
Austauschen eines LED-Moduls einer LED-Leuchte zu ermöglichen, wobei Beleuchtungseigenschaften,
insbesondere ein Lichtstrom der LED-Leuchte im Wesentlichen unverändert bleiben.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Betriebsgerät nach Anspruch 1, ein LED-Modul nach Anspruch
7, eine Leuchte nach Anspruch 14 und ein Verfahren nach Anspruch 15 gelöst.
[0011] Das erfindungsgemäße Betriebsgerät ist dabei zum lösbaren Verbinden mit einem LED-Modul
eingerichtet. Das Betriebsgerät weist eine Leistungsbereitstellungsschnittstelle und
eine Speicherzugriffsschnittstelle auf und umfasst ein elektronisches Vorschaltgerät.
Das elektronische Vorschaltgerät ist mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle
verbunden, wobei das Vorschaltgerät eine Versorgungsleistung für das LED-Modul an
der Leistungsbereitstellungsschnittstelle mit zumindest einem einstellbaren Betriebsparameter
bereitstellt. Das Betriebsgerät ist ferner eingerichtet, Modulinformationen aus einem
Modulspeicher des LED-Moduls über die Speicherzugriffsschnittstelle zu empfangen.
Darüber hinaus stellt das elektronische Vorschaltgerät den Betriebsparameter in Abhängigkeit
der empfangenen Modulinformationen ein.
[0012] Das Betriebsgerät ist somit dafür eingerichtet, nach einem Austausch des angeschlossenen
LED-Moduls Modulinformationen von dem LED-Modul zu empfangen und die Versorgungsleistung
des LED-Moduls gemäß der empfangenen Modulinformationen einzustellen. Modulinformationen
können dabei u.a. eine Bauart, ein Baujahr, eine Typenkennzeichnung, eine Seriennummer,
eine Kodierung, eine Information, ob das Modul bereits in Betrieb war, eine Betriebsstundenzahl,
einen oder mehrere elektrische und/oder lichttechnische Parameter des LED-Moduls wie
beispielsweise einen Lichtstrom, eine Lichtfarbe, eine Abschalttemperatur und/oder
einen LED-Strom bei Inbetriebnahme umfassen. Die Seriennummer kann insbesondere eine
48-Bit breite Zahl sein. Insbesondere können die Modulinformationen einen Wert für
einen Lichtstrom bei einem vorgegebenen elektrischen Versorgungsstrom, beispielsweise
den Lichtstrom einer Gruppe von LED des LED-Moduls bei einem elektrischen Strom von
350 mA pro LED, einen Versorgungsstrom, eine Versorgungsspannung und/oder einen zulässigen
Bereich davon umfassen, der/die bei der Fertigung des LED-Moduls in dem Modulspeicher
gespeichert wird. Alternativ oder zusätzlich können die Modulinformationen auch aktuelle
Parameter umfassen, die während des Betriebs des LED-Moduls in dem Modulspeicher gespeichert
werden, wie z.B. eine Dimmstufe oder ein aktueller LED-Strom. Der aktuelle LED-Strom
kann höher als ein LED-Nennstrom bei Inbetriebnahme sein, um eine LED-Alterung zu
kompensieren. Er kann gegenüber diesem alternativ auch reduziert sein, um den Lichtstrom
auf einen gewünschten Wert zu verringern.
[0013] Die Modulinformationen können dabei von dem Betriebsgerät in analoger und/oder in
digitaler Form empfangen werden.
[0014] Das elektronische Vorschaltgerät kann ferner einen Schaltkreis umfassen, der den
Betriebsparameter einstellt. Der Schaltkreis kann als separates Bauelement des Betriebsgeräts
vorgesehen sein oder in das elektronische Vorschaltgerät integriert sein. Der Schaltkreis
kann insbesondere als Mikrokontroller ausgebildet sein. Möglich ist ferner eine analoge,
eine digitale oder eine gemischte Regelung des Betriebsparameters. Der Schaltkreis
kann insbesondere eingerichtet sein, den Betriebsparameter gemäß einer vorbestimmten
Programmierung einzustellen. Dabei kann die Programmierung beispielsweise eine Reduktion
des Lichtstroms während eines Zeitintervalls vorsehen.
[0015] Ferner kann das Betriebsgerät in einigen Ausführungsformen zum lösbaren Verbinden
mit mehreren LED-Modulen dienen. Dabei kann das Betriebsgerät insbesondere mehrere
Paare von Leistungsbereitstellungsschnittstellen und Speicherzugriffsschnittstellen
zum lösbaren Verbinden mit jeweils einem LED-Modul aufweisen. In einigen Ausführungsformen
kann für jedes Paar ein separates Vorschaltgerät des Betriebsgeräts vorgesehen sein.
Alternativ kann ein elektronisches Vorschaltgerät vorgesehen sein, welches mit jedem
der Paare verbunden ist.
[0016] Das Betriebsgerät kann in einigen Ausführungsformen ferner eingerichtet sein, über
die Speicherzugriffsschnittstelle andere als in einem Modulspeicher des LED-Moduls
gespeicherte Modulinformationen zu empfangen. Wie unten mit Bezug auf ein erfindungsgemäßes
LED-Modul ausgeführt ist, kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Betriebsgerät
eingerichtet ist, über die Speicherzugriffsschnittstelle zumindest einen Modulparameter
des LED-Moduls, beispielsweise eine Temperatur, zu empfangen. In diesen Ausführungsformen
stellt das Betriebsgerät den Betriebsparameter ferner in Abhängigkeit des zumindest
einen empfangenen Modulparameters ein.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Leistungsbereitstellungsschnittstelle
und die Speicherzugriffsschnittstelle des Betriebsgeräts zu einer Betriebsgeräteschnittstelle
für ein mehradriges, insbesondere ein zwei- oder vieradriges leitungsgebundenes Verbinden
mit dem LED-Modul zusammengefasst. Hierdurch können Datenaustausch und Versorgung
über die gleiche zweiadrige Verbindung zwischen Betriebsgerät und LED-Modul erfolgen,
so dass Verbindungsleitungen eingespart werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
ist der einstellbare Betriebsparameter eine Spannung, ein Strom, ein Abtastverhältnis
einer Pulsweitenmodulation und/oder ein Amplitudenverhältnis einer Amplitudenmodulation.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bestimmt das Vorschaltgerät ferner
die Art der Versorgungsleistung für das LED-Modul in Abhängigkeit der empfangenen
Modulinformationen. Insbesondere stellt das Vorschaltgerät die Versorgungsleistung
in einigen Ausführungsformen in Abhängigkeit der empfangenen Modulinformationen mittels
einer Stromsteuerung und/oder einer Spannungssteuerung bereit. Bevorzugt ist ferner,
dass bei einer Stromsteuerung ein Pulsweitenmodulationsverfahren oder ein Amplitudenmodulationsverfahren
verwendet wird.
[0019] Dies bietet den Vorteil, dass das Betriebsgerät dazu in der Lage ist, mit verschiedenen
Typen von LED-Modulen verwendet zu werden, welche die Versorgungsleistung in unterschiedlicher
Form erfordern. Dies ermöglicht einen flexiblen Einsatz des erfindungsgemäßen Betriebsgeräts.
Beispielsweise kann in dem Modulspeicher des LED-Moduls eine Information darüber gespeichert
sein, dass eine Gruppe von LEDs des LED-Moduls mittels einer Pulsweitenmodulation
mit elektrischer Leistung zu versorgen ist.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Betriebsgerät ferner einen Betriebsspeicher
oder eine Betriebsspeicherschnittstelle zum Anschluss eines Betriebsspeichers auf,
wobei das Vorschaltgerät den Betriebsparameter ferner in Abhängigkeit von in dem Betriebsspeicher
gespeicherten Informationen einstellt.
[0021] Der Betriebsspeicher kann dabei fest in das Betriebsgerät, insbesondere in das elektronische
Vorschaltgerät integriert sein. Alternativ oder zusätzlich kann das Betriebsgerät
eine Betriebsspeicherschnittstelle zum Anschluss eines externen Betriebsspeichers
aufweisen, welcher lösbar mit der Betriebsspeicherschnittstelle verbunden werden kann,
beispielsweise über eine standardisierte Schnittstelle, z.B. mittels eines Steckerprinzips
wie insbesondere eine USB-Schnittstelle. Die Betriebsspeicherschnittstelle kann alternativ
auch kabellos ausgestaltet sein, beispielsweise als Funkschnittstelle.
[0022] Der Betriebsspeicher kann ferner eine integrierte Speicherschaltung aufweisen. Insbesondere
kann der Betriebsspeicher ein EPROM, ein EEPROM, einen Flash-Speicher und/oder einen
DRAM umfassen. Besonders bevorzugt ist, dass der Betriebsspeicher einen nichtflüchtigen
Speicher umfasst. Dies bietet den Vorteil, dass dort gespeicherte Informationen auch
bei einem Netzausfall des Betriebsgeräts erhalten bleibt.
[0023] In dem Betriebsspeicher können ferner anwendungsspezifische Daten gespeichert sein
wie beispielsweise ein gewünschter Lichtstrom, eine gewünschte Lichtverteilung und/oder
eine gewünschte Lichtfarbe. Alternativ oder zusätzlich können in dem Betriebsspeicher
ein Bautyp, ein Baujahr, eine Typenkennzeichnung, eine Seriennummer und/oder eine
Kodierung des Betriebsgeräts umfassen. Alternativ oder zusätzlich können im Betriebsspeicher
eine oder mehrere Modulinformationen eines oder mehrerer derzeitig oder vormals angeschlossener
LED-Module gespeichert sein.
[0024] Besonders bevorzugt ist, dass der Betriebsspeicher eine Kodierung des Betriebsgeräts
enthält und dass die Modulinformationen eine Kodierung des LED-Moduls enthalten. Das
elektronische Vorschaltgerät ist dabei eingerichtet, die Versorgungsleistung nur bereitzustellen,
falls die Kodierung des Betriebsgeräts und die Kodierung des LED-Moduls einander entsprechen.
Auf diese Weise kann eine Kompatibilität des Betriebsgeräts und des LED-Moduls überprüft
werden und die Betriebssicherheit erhöht werden.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Betriebsgerät eingerichtet, eine Kodierung
eines angeschlossenen LED-Moduls zu speichern. Auf diese Weise kann das Betriebsgerät
nach einem Aus- und anschließenden Einschalten überprüfen, ob ein derzeitig angeschlossenes
LED-Modul bereits vorher angeschlossen war, oder ob es sich um ein aus Sicht des Betriebsgerätes
neues LED-Modul handelt. Das Betriebsgerät kann eingerichtet sein, den Betriebsparameter
in Abhängigkeit des Ergebnisses der Überprüfung einzustellen. Besonders bevorzugt
ist ferner, dass das Betriebsgerät eingerichtet ist, Betriebsdaten des elektronischen
Vorschaltgeräts, insbesondere eine Betriebsstundenzahl, in dem Betriebsspeicher zu
speichern.
[0026] Dies ermöglicht beispielsweise, dass das Betriebsgerät anzeigt, wenn eine bestimmte
Betriebsstundenzahl erreicht ist, so dass der Anwender Wartungsarbeiten durchführt
oder das Betriebsgerät austauscht. Hierzu kann das Betriebsgerät ferner mit einem
Anzeigeelement wie einer optischen Anzeige oder einem Tongeber verbunden sein. Alternativ
oder zusätzlich kann das Betriebsgerät mit einer Zentraleinheit verbunden sein, mit
welcher es Informationen austauscht. Insbesondere kann das Betriebsgerät eingerichtet
sein, eine Betriebsstundenzahl, einen Betriebszustand, etc. des Betriebsgeräts und/oder
eines oder mehrerer LED-Module an die Zentraleinheit zu übertragen. Die Informationen
können zwischen dem Betriebsgerät und der Zentraleinheit über eine leitungsgebundene
Kommunikation oder ein Funknetzwerk erfolgen. Insbesondere kann eine Datenleitung
zwischen dem Betriebsgerät und der Zentraleinheit vorgesehen sein. Alternativ kann
das Betriebsgerät eingerichtet sein, über eine zur Leistungsversorgung des Betriebsgeräts
vorgesehene Versorgungsleitung Informationen von der Zentraleinheit zu empfangen und/oder
an die Zentraleinheit zu senden.
[0027] Das Betriebsgerät weist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform ferner eine
Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle zum Auslesen von Daten des Betriebsspeichers
und/oder zum Speichern von Daten in den Betriebsspeicher auf.
[0028] Hierdurch können gespeicherte Daten, wie beispielsweise eine Betriebsstundenzahl
abgefragt werden, so dass fällige Wartungsarbeiten nach Erreichen einer bestimmten
Betriebsstundenzahl durchgeführt werden können. Ferner kann auch eine Bauart oder
eine Kodierung des Betriebsgeräts abgefragt werden. Die Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle
bietet ferner in einigen Ausführungsformen die Möglichkeit, Daten in dem Betriebsspeicher
zu speichern, welche zum Betrieb des elektrischen Vorschaltgeräts verwendet werden.
So kann beispielsweise ein gewünschter Lichtstrom oder eine gewünschte Lichtfarbe
in den Betriebsspeicher gespeichert werden. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine
Kodierung über die Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle in den Betriebsspeicher speicherbar
sein. Hierdurch kann die Kodierung des Betriebsgeräts angepasst werden, wenn das Betriebsgerät
beispielsweise in einer neuen Anwendung genutzt werden soll. Die in dem Betriebsspeicher
gespeicherten Daten sind anschließend von dem elektronischen Vorschaltgerät verwendbar,
um das LED-Modul entsprechend mit elektrischer Leistung zu versorgen. Die Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle
kann kabelgebunden oder kabellos ausgebildet sein. Die Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle
kann insbesondere an einem Leistungsversorgungseingang des Betriebsgeräts vorgesehen
sein. Auf diese Weise wird nur ein Anschluss am Betriebsgerät benötigt, um sowohl
die elektrische Versorgungsleistung zu empfangen als auch eine Datenübertragung zu
ermöglichen.
[0029] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Betriebsspeicher bzw. die
Betriebsspeicherschnittstelle zum Anschluss eines Betriebsspeichers ferner mit der
Speicherzugriffsschnittstelle verbunden, um aus dem Modulspeicher des LED-Moduls empfangene
Modulinformationen in den Betriebsspeicher zu übertragen und/oder um Informationen
von dem Betriebsspeicher zu dem LED-Modul zu übertragen.
[0030] Diese Ausführungsform ermöglicht den Austausch von Daten zwischen dem Modulspeicher
des LED-Moduls und dem Betriebsspeicher des Betriebsgeräts. Das Übertragen von Daten
aus dem Modulspeicher in den Betriebsspeicher bietet den Vorteil, dass die Daten des
LED-Moduls von dem Betriebsgerät in einem größeren zeitlichen Abstand abgefragt werden
können und dann im Betriebsspeicher vorliegen. Dies ist insbesondere vorteilhaft,
wenn die Verbindung zwischen der Speicherschnittstelle und der Speicherzugriffsschnittstelle
über ein energieintensives Medium, wie beispielsweise eine Funkverbindung hergestellt
wird. Ferner ist es für einige Modulinformationen nur erforderlich, diese einmalig
nach einem Austausch des LED-Moduls in den Betriebsspeicher zu übertragen. Dies ist
insbesondere der Fall für Modulinformationen, wie den LED-Modultyp, die Bauart, etc.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die vollständigen in dem Modulspeicher des LED-Moduls
gespeicherten Daten in den Betriebsspeicher des Betriebsgeräts übertragen werden und/oder
dass die in dem Betriebsspeicher des Betriebsgeräts gespeicherten Daten vollständig
in den Modulspeicher des LED-Moduls übertragen werden. Alternativ kann vorgesehen
sein, dass die einem LED-Modul zugeordneten, im Betriebsspeicher des Betriebsgeräts
gespeicherten Daten in den Modulspeicher des entsprechenden LED-Moduls übertragen
werden. Die Übertragung erfolgt insbesondere mittels der Speicherschnittstelle des
LED-Moduls und die Speicherzugriffsschnittstelle des Betriebsgeräts.
[0031] In Verbindung mit einer Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle zum Auslesen von Daten
des Betriebsspeichers und/oder zum Schreiben von Daten in den Betriebsspeicher bietet
dies ferner den Vorteil, dass während des Betriebes auf die in dem Modulspeicher des
LED-Moduls gespeicherten Informationen zugegriffen werden kann, ohne das LED-Modul
hierzu entfernen zu müssen. So kann in einigen Ausführungsformen beispielsweise durch
eine Zentraleinheit, beispielsweise eine zentrale Überwachungseinrichtung, die mit
dem Betriebsgerät über die Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle verbunden ist, eine
Temperatur des LED-Moduls überwacht werden, die als Modulinformation in dem Modulspeicher
gespeichert ist.
[0032] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform stellt das elektronische Vorschaltgerät an
der Leistungsbereitstellungsschnittstelle die Versorgungsleistung auf mehreren Kanälen
zur Versorgung mehrerer Gruppen von LED des LED-Moduls mit jeweils zumindest einem
einstellbaren Betriebsparameter bereit.
[0033] Diese Ausführungsform ermöglicht das separate Ansteuern mehrerer Gruppen von LED
des LED-Moduls. Die Gruppen können sich beispielsweise in einer räumlichen Anordnung,
einer räumlichen Ausrichtung, einer Lichtfarbe und/oder einer Intensität unterscheiden.
[0034] Der einstellbare Betriebsparameter kann für verschiedene Kanäle unterschiedlich oder
gleich sein. Insbesondere in Ausführungsformen, in welchen sich eine der Modulinformationen
nur auf eine Gruppe von LED bezieht, wie beispielsweise eine Temperatur einer Gruppe
von LED, kann das Vorschaltgerät den einstellbaren Betriebsparameter für die verschiedenen
Kanäle unterschiedlich jeweils in Abhängigkeit der, den verschiedenen Gruppen von
LED zugeordneten Modulinformationen einstellen.
[0035] In einigen Ausführungsformen stellt das elektronische Vorschaltgerät die Versorgungsleistung
auf den Kanälen auf unterschiedliche Art zur Verfügung. Beispielsweise kann einer
der Kanäle mittels einer Pulsweitenmodulation und ein anderer Kanal mittels einer
Amplitudenmodulation vom Vorschaltgerät angesteuert sein. Die Ansteuerungsart wird
dabei vom Vorschaltgerät in Abhängigkeit von empfangenen Modulinformationen bestimmt.
[0036] In einem weiteren Aspekt umfasst die vorliegende Erfindung ein LED-Modul zum lösbaren
Verbinden mit einem Betriebsgerät der beschriebenen Art. Das erfindungsgemäße LED-Modul
weist dabei eine Leistungsschnittstelle zum lösbaren Verbinden mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle
des Betriebsgeräts und eine Speicherschnittstelle zum lösbaren Verbinden mit der Speicherzugriffsschnittstelle
des Betriebsgeräts auf. Die Leistungsschnittstelle ist mit zumindest einer Gruppe
von LED des LED-Moduls verbunden, so dass eine an der Leistungsschnittstelle bereitgestellte
elektrische Versorgungsleistung der zumindest einen Gruppen von LED zugeführt wird.
Das LED-Modul weist ferner einen Modulspeicher oder eine Modulspeicherschnittstelle
zum Verbinden mit einem Modulspeicher auf, wobei der Modulspeicher bzw. die Modulspeicherschnittstelle
mit der Speicherschnittstelle verbunden ist.
[0037] Die Versorgungsleistung kann der zumindest einen Gruppe von LED dabei unmittelbar
zugeführt werden. Der Begriff "unmittelbar" ist so zu verstehen, dass das LED-Modul
zwischen der Leistungsschnittstelle und der Gruppe von LED keine aktive Einrichtung
zum Transformieren der an der Leistungsschnittstelle bereitgestellten elektrischen
Versorgungsleistung aufweist. Alternativ kann auf dem LED-Modul ein Wandler vorgesehen
sein, der die an der Leistungsbereitstellungsschnittstelle bereitgestellte Versorgungsleistung
transformiert, bevor diese der Gruppe von LED zugeführt wird.
[0038] Der Modulspeicher dient insbesondere zum Speichern von Modulinformationen der eingangs
beschrieben Art. Der Modulspeicher kann dabei eingerichtet sein, Modulinformationen
in analoger und/oder digitaler Form zu speichern.
[0039] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Leistungsschnittstelle und die Speicherschnittstelle
des LED-Moduls zu einer Modulschnittstelle für ein mehradriges, insbesondere ein zwei-
oder vieradriges leitungsgebundenes Verbinden mit dem Betriebsgerät zusammengefasst.
Wie oben beschrieben können Datenaustausch und Versorgung hierbei über die gleiche
zweiadrige Verbindung zwischen Betriebsgerät und LED-Modul erfolgen, so dass Verbindungsleitungen
eingespart werden.
[0040] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das LED-Modul dabei mehrere Gruppen von
LED auf, wobei die Leistungsschnittstelle mehrere Kanäle aufweist. Jeder Kanal ist
dabei mit einer Gruppe von LED verbunden, so dass die mehreren Gruppen von LED separat
mit elektrischer Leistung versorgt werden.
[0041] Wie bereits oben für das entsprechend ausgebildete Betriebsgerät dargelegt, ermöglicht
dies die unabhängige Ansteuerung mehrerer Gruppen von LED durch ein einziges Betriebsgerät.
Die LED der mehreren Gruppen können von einem gleichen oder von unterschiedlichem
Typ sein. Die Gruppen von LED können ferner eine unterschiedliche Anordnung, räumliche
Ausrichtung, Lichtfarbe und/oder Intensität aufweisen.
[0042] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das LED-Modul ferner einen Mikrocontroller.
Der Mikrocontroller kann insbesondere dazu eingerichtet sein, eine Datenübertragung
zwischen dem LED-Modul und einem angeschlossenen Betriebsgerät zu ermöglichen. Der
Mikrocontroller kann darüber hinaus eingerichtet sein, eine von dem Betriebsgerät
empfangene Information mit einer in dem Modulspeicher gespeicherten Information zu
vergleichen. Auf diese Weise kann eine Kompatibilität zwischen dem LED-Modul und dem
Betriebsgerät festgestellt werden.
[0043] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das LED-Modul ferner zumindest einen
Sensor zum Erfassen zumindest eines Modulparameters, insbesondere einer Temperatur,
eines Lichtstroms und/oder einer Lichtfarbe des LED-Moduls auf. Der Sensor ist dabei
mit der Speicherschnittstelle und/oder mit dem Modulspeicher bzw. der Modulspeicherschnittstelle
verbunden. Der Sensor kann dabei fest mit dem LED-Modul verbunden sein oder mittels
einer Sensorschnittstelle mit dem LED-Modul verbindbar sein. Das LED-Modul kann ferner
Mittel zur Befestigung des Sensors aufweisen.
[0044] Dies ermöglicht das Erfassen von Parametern, die beispielsweise das Abstrahlverhalten
des LED-Moduls beeinflussen. Der Sensor kann dabei beispielsweise einer LED, einer
Gruppe von LED oder einem Kühlkörpers zugeordnet sein. Alternativ kann der Sensor
zum Erfassen einer Umgebungstemperatur des LED-Moduls eingerichtet sein. In Ausführungsformen,
in welchen der Sensor mit dem Modulspeicher bzw. mit der Modulspeicherschnittstelle
verbunden ist, kann der erfasste Modulparameter ferner in den Modulspeicher geschrieben
werden, von wo aus er von dem Betriebsgerät über die Speicherschnittstelle abfragbar
ist. Alternativ oder zusätzlich kann der Sensor auch mit der Speicherschnittstelle
verbunden sein, so dass ein angeschlossenes Betriebsgerät den erfassten Modulparameter
von dem Sensor empfangen kann.
[0045] Das Vorsehen des Sensors ermöglicht die Regelung der elektrischen Versorgungsleistung
des LED-Moduls in Abhängigkeit von dem erfassten Modulparameter. Falls beispielsweise
der von dem Sensor erfasste Lichtstrom höher ist als ein in dem Betriebsspeicher des
Betriebsgeräts gespeicherter gewünschter Lichtstrom, so kann das elektrische Vorschaltgerät
des Betriebsgeräts die bereitgestellte Versorgungsleistung reduzieren.
[0046] In Ausführungsformen, in welchen das LED-Modul mehrere Gruppen von LED aufweist,
kann das LED-Modul ferner mehrere Sensoren aufweisen, die jeweils einer oder mehrerer
der Gruppen zugeordnet sind. Dies ermöglicht das separate Erfassen von gruppenspezifischen
Parametern. Weist das LED-Modul beispielsweise eine erste und eine zweite Gruppe von
LED auf und wird die erste Gruppe vom Betriebsgerät über einen ersten Kanal mit Leistung
versorgt, so kann vorgesehen sein, dass das Vorschaltgerät den Betriebsparameter für
den ersten Kanal in Abhängigkeit eines oder mehrerer Modulparameter einstellt, die
von einem oder mehreren Sensoren erfaßt sind, die der ersten Gruppe von LED zugeordnet
sind.
[0047] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das LED-Modul eingerichtet, Daten von dem
Betriebsgerät über die Speicherschnittstelle zu empfangen und in dem Modulspeicher
zu speichern. Insbesondere kann auf diese Weise eine Programmierung des Betriebsgeräts
in den Modulspeicher des LED-Moduls geschrieben werden. Dies ist beispielsweise vorteilhaft,
wenn das Betriebsgerät ausgetauscht wird, da in dieser Ausführungsform auf eine aufwendige
externe Neuprogrammierung des neuen Betriebsgeräts verzichtet werden kann. Im Falle
eines Austauschs des Betriebsgeräts kann die notwendige Programmierung durch das Verbinden
mit dem LED-Modul erfolgen. So kann das Betriebsgerät beispielsweise programmiert
sein, den Lichtstrom in einem vorgegeben Zeitfenster auf einen Reduktionswert zu reduzieren.
Diese Programmierung kann in dem Betriebsspeicher des Betriebsgeräts gespeichert sein.
Über die Speicherzugriffsschnittstelle des Betriebsgeräts kann diese Programmierung
auf den Modulspeicher eines angeschlossenen LED-Moduls übertragen werden. Falls das
Betriebsgerät, beispielsweise nach einem Ausfall, ausgetauscht wird und mit dem vorhandenen
LED-Modul verbunden wird, kann die in dem Modulspeicher des LED-Moduls gespeicherte
Programmierung über die Speicherschnittstelle des LED-Moduls und die Speicherzugriffsschnittstelle
des Betriebsgeräts in den Betriebsspeicher des neuen Betriebsgeräts übertragen werden.
[0048] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das LED-Modul ferner zumindest eine optische
Vorrichtung zur Lenkung eines Lichtstroms mindestens einer LED des LED-Moduls auf,
insbesondere einen Reflektor und/oder einen Diffusor.
[0049] Gegenüber einer Anordnung eines Lichtlenkungselements an der Leuchte, welche anderweitig
vorgesehen sein kann, bietet dies den Vorteil, dass die optische Vorrichtung unmittelbar
auf die in dem LED-Modul verwendete LED abgestimmt werden kann. Dies hat insbesondere
Vorteile, wenn sich das Abstrahlverhalten der LED des neuen LED-Moduls nach dem Austausch
von dem Abstrahlverhalten der LED des alten LED-Moduls unterscheidet. Die optische
Vorrichtung kann somit unmittelbar für die LED des neuen LED-Moduls optimiert sein.
Weiter können im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung jedoch auch ein oder
mehrere optische Elemente zur Lichtlenkung vorgesehen sein, die der Leuchte zugeordnet
sind. Diese können separat von dem angeschlossenen LED-Modul angeordnet sein und unabhängig
von dem LED-Modul austauschbar sein. Das der Leuchte zugeordnete optische Element
kann beispielsweise einen Reflektor, einen Diffusor und/oder eine Linse umfassen.
[0050] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Modulspeicher ferner einen nichtflüchtigen
Speicher, welcher insbesondere einen integrierten Schaltkreis aufweist.
[0051] Das Verwenden eines nichtflüchtigen Speichers bietet den Vorteil, dass auch im Falle
eines Spannungsausfalls die gespeicherte Information erhalten bleibt. Der nichtflüchtige
Speicher kann dabei ein EPROM, ein EEPROM, einen Flash-Speicher oder einen anderen
elektrischen, optischen oder magnetischen Speicher umfassen.
[0052] Alternativ oder zusätzlich kann der Modulspeicher über die Leistungsschnittstelle
des LED-Moduls, die Speicherschnittstelle des LED-Moduls, eine separate Speicherversorgungsschnittstelle
und/oder eine auf dem LED-Modul vorgesehene Batterie mit elektrischer Leistung versorgt
werden.
[0053] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Speicherzugriffsschnittstelle bzw.
die Speicherschnittstelle ferner eine leitungsgebundene elektrische Schnittstelle,
eine optische Schnittstelle und/oder ein Funkschnittstelle.
[0054] Eine leitungsgebundene elektrische Schnittstelle bietet dabei den Vorteil, dass gleichzeitig
mit dem Zusammenführen der Leistungsschnittstelle mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle
auch eine Verbindung der Speicherzugriffsschnittstelle der Speicherschnittstelle möglich
ist. Dies stellt eine einfache und kostengünstige Verbindungsmöglichkeit dar. Das
Verwenden einer optischen Schnittstelle bietet ferner den Vorteil, dass Alterungserscheinungen
wie beispielsweise Elektromigration oder Korrosion der Anschlusskontakte vermieden
wird. Das Vorsehen einer Funkschnittstelle bietet darüber hinaus den Vorteil, dass
das Betriebsgerät und der Modulspeicher entfernt voneinander angeordnet werden können.
Dies ist insbesondere bei großflächigen oder länglichen LED-Modulen vorteilhaft. Ferner
ermöglicht dies, dass ein extern angeordnetes Überwachungselement, wie beispielsweise
eine Zentraleinheit die übertragenen Informationen empfangen kann. Die Verwendung
einer Funkschnittstelle ist ferner vorteilhaft, wenn einem Betriebsgerät mehrere LED-Module
zugeordnet sind, da in diesem Fall seitens des Betriebsgeräts nur eine Speicherzugriffsschnittstelle
benötigt wird.
[0055] Das LED-Modul und/oder das Betriebsgerät können ferner mit einer niedrigen oder einer
hohen Schutzart ausgeführt sein, z.B. IP20 oder IP65. Insbesondere können die Leistungsschnittstelle,
die Leistungsbereitstellungsschnittstelle, die Speicherschnittstelle und/oder die
Speicherzugriffsschnittstelle einer niedrigen oder einer hohen Schutzart genügen.
[0056] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Betriebsgerät oder das LED-Modul
ferner ein Mittel zum werkzeuglosen Verbinden des LED-Moduls mit dem Betriebsgerät,
insbesondere zum Verbinden der Speicherzugriffsschnittstelle mit der Speicherschnittstelle
und/oder zum Verbinden der Leistungsbereitstellungsschnittstelle mit der Leistungsschnittstelle,
wobei das Mittel zum werkzeuglosen Verbinden bevorzugt einen Stecker oder eine Buchse
umfasst.
[0057] Dabei können für die Speicherzugriffsschnittstelle bzw. die Speicherschnittstelle
das gleiche oder unterschiedliche Mittel wie zum Verbinden der Leistungsbereitstellungsschnittstelle
bzw. der Leistungsschnittstelle vorgesehen sein. Beispielsweise kann seitens des LED-Moduls
und/oder des Betriebsgeräts ein gemeinsamer Anschlussstecker oder eine gemeinsame
Anschlussbuchse vorgesehen sein. Ferner kann an dem Betriebsgerät bzw. dem LED-Modul
auch ein Schraubsockel zur Verbindung mit dem LED-Modul bzw. dem Betriebsgerät vorgesehen
sein. Darüber hinaus kann das Mittel zum werkzeuglosen Verbinden eingerichtet sein,
zugleich eine mechanische Halterung des LED-Moduls zu bewirken.
[0058] In einigen Ausführungsformen kann das Betriebsgerät bzw. das LED-Modul ferner eine
Kühlschnittstelle zur thermischen Kopplung mit einer entsprechenden Kühlschnittstelle
des LED-Moduls bzw. des Betriebsgeräts aufweisen. Die Kühlschnittstelle kann insbesondere
ein Kühlelement aus einem gut wärmeleitenden Material wie z.B. Aluminium umfassen.
Ferner kann das Kühlelement mehrere Mittel zur Vergrößerung der Oberfläche aufweisen
wie beispielsweise Rippen.
[0059] Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Betriebsgeräts und des erfindungsgemäßen LED-Moduls
lässt sich beispielsweise anhand des folgenden Rechenbeispiels verdeutlichen: Ein
LED-Modul werde bei Inbetriebnahme zur Erreichung eines Lichtstroms von 8.800 Lumen
mit einem LED-Strom von 510 mA betrieben, wobei sich eine Gesamtleistungsaufnahme
von 110 W ergibt. Nach 30.000 Betriebsstunden sei aufgrund der Alterung des LED-Moduls
zur Aufrechterhaltung des gewünschten Lichtstromes von 8.800 Lumen ein LED-Strom von
695 mA nötig, wobei dies einer Gesamtleistungsaufnahme von 140 W entspreche. Es sei
hier davon ausgegangen, dass das Betriebsgerät den LED-Strom entsprechend hochregle,
um den gewünschten Lichtstrom aufrechtzuerhalten. Fiele nun das LED-Modul zu diesem
Zeitpunkt aus und würde durch ein neues LED-Modul ersetzt werden, würde ohne den erfindungsgemäßen
Informationsfluss zwischen LED-Modul und Betriebsgerät weiterhin von dem Betriebsgerät
ein LED-Strom von 695 mA bereitgestellt werden. Dies entspräche einem Lichtstrom von
10.400 Lumen und wäre also 1.600 Lumen höher als der gewünschte Lichtstrom.
[0060] Durch das erfindungsgemäße LED-Modul mit Modulspeicher ist der Austausch des LED-Moduls
für das Betriebsgerät erkennbar, wobei das erfindungsgemäße Betriebsgerät den LED-Strom
nach dem Austausch des LED-Moduls entsprechend reduziert, so dass der Lichtstrom dem
gewünschten Wert entspricht.
[0061] Fiele in einem weiteren Szenario nach den genannten 30.000 Stunden Betriebsdauer
das Betriebsgerät aus und würde gegen ein Neues ersetzt werden, so würde das neue
Betriebsgerät ohne den erfindungsgemäßen Datenaustausch zwischen dem LED-Modul und
dem Betriebsgerät einen LED-Strom von 510 mA bereitstellen. Durch die Alterung des
LED-Moduls entspräche dies jedoch lediglich einem Lichtstrom von 7.100 Lumen, so dass
der Lichtstrom 1.600 Lumen geringer als der gewünschte Lichtstrom wäre. Im Gegensatz
hierzu erkennt das erfindungsgemäße Betriebsgerät den Alterungszustand des angeschlossenen
LED-Moduls anhand der dort im Modulspeicher gespeicherten Betriebsstundenzahl und
erhöht den LED-Strom derart, dass sich der gewünschte Lichtstrom einstellt.
[0062] Ferner ermöglicht die vorliegende Erfindung, das vorhandene Betriebsgerät und das
vorhandene LED-Modul gegen ein Betriebsgerät bzw. ein LED-Modul eines anderen Typs
auszutauschen, wobei der gewünschte Lichtstrom aufrechterhalten bleibt: In dem Modulspeicher
des LED-Moduls können Kenndaten des LED-Moduls gespeichert sein, aufgrund derer das
angeschlossene Betriebsgerät den LED-Strom berechnen kann, der für die gewünschte
Beleuchtung, insbesondere für den gewünschten Lichtstrom, benötigt wird. In einem
weiteren Aspekt umfasst die vorliegende Erfindung eine Leuchte mit zumindest einem
Betriebsgerät der beschriebenen Art und zumindest einem LED-Modul der beschriebenen
Art. In einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Ansteuern
eines LED-Moduls, insbesondere eines LED-Moduls der eingangs beschriebenen Art, bereit,
welches von einem Betriebsgerät, insbesondere einem Betriebsgerät der eingangs beschriebenen
Art, ausgeführt wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Überprüfen, ob eine von dem LED-Modul empfangene Kennung bereits in dem Betriebsgerät
gespeichert ist,
falls die Kennung nicht gespeichert ist, Kopieren von in dem Betriebsgerät gespeicherten
Programmierparametern in das LED-Modul, wenn ein LED-Reset-Flag gesetzt ist, oder
Übernehmen von in dem LED-Modul gespeicherten Programmierparametern in das Betriebsgerät,
wenn das LED-Reset-Flag nicht gesetzt ist.
[0063] Das Verfahren kann auch mit einem anderen als dem eingangs beschriebenen Betriebsgerät
bzw. dem eingangs beschriebenen LED-Modul verwendet werden, sofern diese für ein Übertragen
von Programmierparametern zwischen LED-Modul und Betriebsgerät eingerichtet sind.
[0064] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung deutlich.
Figur 1 zeigt eine schematische Abbildung einer erfindungsgemäßen Leuchte mit einem
Betriebsgerät und einem LED-Modul.
Figur 2a zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Betriebsgeräts.
Figur 2b zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Betriebsgeräts
mit einem Betriebsspeicher.
Figur 3a zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen LED-Moduls.
Figur 3b zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen LED-Moduls mit
einem Sensor.
Figur 3c zeigt eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen LED-Moduls mit
mehreren Gruppen von LED.
Figur 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Programms, das von dem erfindungsgemäßen Betriebsgerät
ausgeführt wird.
[0065] Die in der in Figur 1 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte
weist ein Betriebsgerät 2 und ein LED-Modul 3 auf. Das Betriebsgerät 2 ist mit einer
Leistungsbereitstellungsschnittstelle 21 und einer Speicherzugriffsschnittstelle 22
versehen. Das LED-Modul 3 weist eine Leistungsschnittelle 31 und eine Speicherschnittstelle
32 auf. Die Leistungsbereitstellungsschnittstelle 21 ist lösbar mit der Leistungsschnittstelle
31 verbunden. Ferner ist die Speicherzugriffsschnittstelle 22 lösbar mit der Speicherschnittstelle
32 verbunden.
[0066] In der Figur 2a ist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Betriebsgeräts
2 dargestellt. Das Betriebsgerät 2 weist dabei eine Leistungsbereitstellungsschnittstelle
21 und eine Speicherzugriffsschnittstelle 22 auf, welche mit einem elektronischen
Vorschaltgerät 24 des Betriebsgeräts 2 verbunden sind. Das Vorschaltgerät 24 umfasst
dabei einen integrierten Mikrokontroller, welcher über die Speicherzugriffsschnittstelle
22 empfangene Modulinformationen eines angeschlossenen LED-Moduls auswertet, um einen
Betriebsparameter des elektronischen Vorschaltgeräts 24 einzustellen. Das Vorschaltgerät
24 stellt die Versorgungsleistung an der Leistungsbereitstellungsschnittstelle 21
bereit.
[0067] Die in der Figur 2b gezeigte zweite Ausführungsform eines Betriebsgeräts 2' umfasst
ferner einen Betriebsspeicher 25. Der Betriebsspeicher 25 ist mit der Speicherzugriffsschnittstelle
22 des Betriebsgeräts 2' verbunden. Ferner ist der Betriebsspeicher 25 mit dem Vorschaltgerät
24' verbunden. Das Vorschaltgerät 24' ist mit dem Betriebsspeicher 25 und der Speicherzugriffsschnittstelle
22 verbunden. Diese Anordnung ermöglicht den Austausch von Daten zwischen dem Betriebsspeicher
25 und dem Modulspeicher eines angeschlossenen LED-Moduls über die Speicherzugriffsschnittstelle
22. Ferner stehen in dieser Ausführungsform dem Vorschaltgerät 24' neben den von dem
LED-Modul über die Speicherzugriffsschnittstelle 22 empfangenen Modulinformationen
auch die in dem Betriebsspeicher 25 gespeicherten Informationen zur Verfügung. In
der in Fig. 2b gezeigten Ausführungsform ist der Betriebsspeicher 25 in das Betriebsgerät
2' integriert. In anderen Ausführungsformen kann das Betriebsgerät eine Betriebsspeicherschnittstelle
aufweisen, welche mit einem externen Betriebsspeicher verbunden ist. Der Betriebsspeicher
ist in diesen Ausführungsformen austauschbar.
[0068] Die Figur 3a zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen LED-Moduls
3. Das LED-Modul 3 weist dabei eine Gruppe 33 von LED auf. Die Gruppe 33 ist elektrisch
mit einer Leistungsschnittstelle 31 verbunden. Die Leistungsschnittstelle 31 ist zum
lösbaren Verbinden mit einem Betriebsgeräts nach außen geführt. Ferner weist das LED-Modul
3 einen Modulspeicher 34 auf, welcher mit einer Speicherschnittstelle 32 verbunden
ist, welche ebenfalls nach außen geführt ist. Die Gruppe 33 von LED ist unmittelbar
mit der Leistungsschnittstelle 31 verbunden, so dass die an der Leistungsschnittstelle
31 bereitgestellte elektrische Leistung der Gruppe 33 von LED unmittelbar zugeführt
wird.
[0069] Eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen LED-Moduls 3' ist in Figur 3b
gezeigt. Das LED-Modul 3' weist in dieser Ausführungsform einen Modulspeicher 34'
auf, welcher mit einer Speicherschnittstelle 32 verbunden ist. Ferner weist das LED-Modul
3' eine Gruppe 33 von LEDs auf, die mit einer Leistungsschnittstelle 31 verbunden
ist. Darüber hinaus ist ein Sensor 31 an der Gruppe 33 von LEDs vorgesehen, der einen
Modulparameter erfasst. Der Sensor 31 ist dabei in dieser Ausführungsform als Temperatursensor
ausgebildet und ist neben der Gruppe 33 von LED angeordnet und eingerichtet, deren
Temperatur zu erfassen. Der Sensor 35 ist ferner mit dem Modulspeicher 34' verbunden.
In dieser Ausführungsform wird die von dem Sensor 35 erfasste Temperatur in dem Modulspeicher
34'gespeichert und steht an der Speicherschnittstelle 32 zum Empfangen durch ein erfindungsgemäßes
Betriebsgerät bereit.
[0070] Die in der Figur 3c gezeigte dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen LED-Moduls
3" umfasst drei Gruppen 331, 332 und 333 von LED. Die drei Gruppen 331, 332, 333 von
LED sind mit einer Leistungsschnittstelle 31' des LED-Moduls 3" verbunden. Die Leistungsschnittstelle
31' verfügt dabei über mehrere Kanäle, wobei jeder Gruppe 331, 332, 333 von LED ein
Kanal zugeordnet ist. Auf diese Weise sind die drei Gruppen 331, 332 und 333 von LED
separat über die Leistungsschnittstelle 31' mit elektrischer Leistung versorgbar.
Ferner weist das LED-Modul 3" einen mit einer Speicherschnittstelle 32 verbundenen
Modulspeicher 34 auf.
[0071] Figur 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Programms, das von dem Betriebsgerät nach
dem Einschalten ausgeführt wird. In dieser Ausführungsform ist das Betriebsgerät als
elektrisches Vorschaltgerät, EVG, ausgebildet und eingerichtet, die in der Figur 4
gezeigten und im Folgenden beschriebenen Schritte durchzuführen. Hierzu besitzt das
Betriebsgerät einen Mikroprozessor. In Schritt 101 wird die Leuchte, die das Betriebsgerät
und das daran angeschlossene LED-Modul umfasst, eingeschaltet. Dies erfolgt in der
beschriebenen Ausführungsform durch das Einschalten der Versorgungsleistung durch
eine Zentraleinheit. In anderen Ausführungsformen verfügt das Betriebsgerät über einen
Schalter, über welchen es eingeschaltet wird. Sodann überprüft das Betriebsgerät,
ob ein oder mehrere LED-Module angeschlossen sind und überprüft ihre Adressierung
102. In der gezeigten Ausführungsform sind die LED-Module dabei mittels einer 1-Wire-Verbindung
mit dem Betriebsgerät, die eine zweiadrige Drahtverbindung vorsieht, verbunden. Dabei
erfolgt die Kommunikation über die gleiche Verbindung wie die elektrische Versorgung.
Danach überprüft das Betriebsgerät, ob das angeschlossene LED-Modul über einen Modulspeicher,
beispielsweise in Form eines EEPROMs verfügt 103. Falls auf dem angeschlossenen LED-Modul
kein EEPROM gefunden wird, arbeitet das Betriebsgerät im Folgenden mit internen, im
Betriebsspeicher des Betriebsgeräts gespeicherten Voreinstellwerten, sog. EEP Werten
104. Falls ein EEPROM auf dem angeschlossenen LED-Modul gefunden wird, überprüft das
Betriebsgerät, ob ihm die Kennung des angeschlossenen LED-Moduls bekannt ist 105.
Hierzu werden in dem Betriebsspeicher des Betriebsgeräts die Kennungen der LED-Module,
die bereits einmal mit dem Betriebsgerät verbunden waren, gespeichert. Falls die Kennung
des LED-Moduls dem Betriebsgerät bekannt ist, ein entsprechender Eintrag im Betriebsspeicher
des Betriebsgeräts also vorhanden ist, übernimmt das Betriebsgerät den im Betriebsspeicher
des Betriebsgeräts gespeicherten Wert für die Anzahl der Betriebsstunden des angeschlossenen
LED-Moduls und zählt diesen im Folgenden im Flux Counter fort 107. Der Wert für die
Anzahl der Betriebsstunden wird ferner in dem Modulspeicher des LED-Moduls gespeichert.
Danach überprüft das Betriebsgerät, ob eine in dem Betriebsspeicher des Betriebsgeräts
gespeicherte maximale LED-Temperatur über der in dem Modulspeicher des angeschlossenen
LED-Moduls gespeicherten maximalen LED-Temperatur liegt 108. Falls die in dem Betriebsgerät
gespeicherte maximale LED-Temperatur über der im LED-Modul gespeicherten liegt, aktualisiert
das Betriebsgerät die für das angeschlossene LED-Modul gespeicherte maximale LED-Temperatur
in seinem Betriebsspeicher 109.
[0072] Anschließend überprüft das Betriebsgerät, ob die in dem Modulspeicher des LED-Moduls
gespeicherten Programmierdaten, die Service-Box-(SB)-Parameter, den in dem Betriebsspeicher
des Betriebsgeräts gespeicherten Programmierdaten entsprechen 110. Die Programmierdaten
können dabei einen gewünschten Lichtstrom, eine Einschaltdauer, eine Reduktionszeitperiode,
einen Dimmwert, einen LED-Strom, etc. umfassen. Falls die in dem Betriebsgerät gespeicherten
Programmierdaten nicht denjenigen entsprechen, welche in dem LED-Modul gespeichert
sind, werden die in dem Betriebsgerät gespeicherten Programmierdaten über die Speicherzugriffsschnittstelle
des Betriebsgeräts und die Speicherschnittstelle des LED-Moduls in den Modulspeicher
des LED-Moduls kopiert 111. Auf diese Weise kann eine an dem Betriebsgerät durchgeführte
Neuprogrammierung auf das LED-Modul übertragen werden. Anschließend startet das Betriebsgerät
einen auf dem Betriebsgerät vorgesehenen Scheduler und überprüft periodisch eine LED-Temperatur
des LED-Moduls 112. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass eine maximal
zulässige LED-Temperatur nicht überschritten wird und somit keine Überhitzung und
damit vorzeitige Alterung der darauf angeordneten LEDs auftritt. Hierzu kann auf dem
angeschlossenen LED-Modul ein Temperatursensor vorgesehen sein, welcher über die Speicherzugriffsschnittstelle
des Betriebsgeräts abgefragt werden kann wie oben beschrieben. Die periodische Überprüfung
der LED-Temperatur erfolgt im Abstand von 1 min. In anderen Ausführungsformen kann
die Temperaturüberprüfung in einem regelmäßigen Abstand im Bereich von 15 s bis 10
min, insbesondere von 30 s bis 5 min und bevorzugt von 45 s bis 2 min erfolgen. Dabei
wird nach einer Einschaltzeit von 10 s bis 1 Std., insbesondere 2 min bis 40 min,
bevorzugt 15 min bis 30 min ein eventuell gesetztes LED-Reset-Flag gelöscht 113. Sobald
die Leuchte ausgeschaltet wird 115, speichert das Betriebsgerät Daten im Betriebsspeicher.
Insbesondere wird die Betriebsstundenzahl für das LED-Modul im Betriebsspeicher aktualisiert.
[0073] Zurückkehrend zu Schritt 105 übernimmt das Betriebsgerät, falls die Kennung des angeschlossenen
LED-Moduls dem Betriebsgerät nicht bekannt ist, die LED-Modulkennung, den Betriebsstundenwert
sowie Betriebsdaten aus dem Modulspeicher des LED-Moduls 106. Anschließend überprüft
das Betriebsgerät, ob das LED-Reset-Flag gesetzt ist 116. Falls ja, fährt das Betriebsgerät
mit Schritt 111 fort und kopiert die Programmierdaten von dem Betriebsgerät in das
LED-Modul. Falls nein, übernimmt das Betriebsgerät die Programmierdaten aus dem LED-Modul
117 und führt einen Refresh aus 118. Das LED-Reset-Flag kann daher benutzt werden,
um zu steuern, ob das Betriebsgerät die Programmierung aus dem LED-Modul oder aus
dem Betriebsspeicher des Betriebsgeräts verwendet. Hierzu ist in dieser Ausführungsform
vorgesehen, dass das LED-Reset-Flag in dem LED-Modul gespeichert ist. Vor dem Austausch
des LED-Moduls kann auf diese Weise bestimmt werden, ob eine auf dem LED-Modul vorgesehene
Programmierung für die Ansteuerung des LED-Moduls durch das Betriebsgerät verwendet
werden soll oder die auf dem Betriebsgerät vorhandene Programmierung. In anderen Ausführungsformen
kann vorgesehen sein, dass das LED-Reset-Flag in dem Betriebsgerät gespeichert ist
und beispielsweise über eine an dem Betriebsgerät vorgesehene Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle
gesetzt werden kann.
[0074] In der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform ist ferner vorgesehen, dass über
eine Neuparametrisierung 119 Programmierdaten in dem Betriebsgerät gespeichert werden
können 120. Die Neuparametrisierung kann dabei beispielsweise über eine Betriebsspeicherzugriffsschnittstelle
des Betriebsgeräts erfolgen, an welche eine Service Box angeschlossen ist. Hierbei
empfängt das Betriebsgerät neue Programmierdaten und speichert diese in dem Betriebsspeicher.
[0075] Die Erfindung bezieht sich ferner auf eines oder mehrere der folgenden Beispiele:
- 1. Betriebsgerät (2, 2') zum lösbaren Verbinden mit einem LED-Modul (3, 3', 3"),
wobei das Betriebsgerät (2, 2') zum lösbaren Verbinden mit dem LED-Modul (3, 3', 3")
eine Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) und eine Speicherzugriffsschnittstelle
(22) aufweist,
wobei das Betriebsgerät (2, 2') ferner ein elektronisches Vorschaltgerät (24, 24')
umfasst, welches mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) des Betriebsgeräts
(2, 2') verbunden ist, wobei das elektronische Vorschaltgerät (24, 24') eine Versorgungsleistung
für das LED-Modul (3, 3', 3") an der Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) mit
zumindest einem einstellbaren Betriebsparameter bereitstellt,
wobei das Betriebsgerät (2,2') ferner eingerichtet ist, Modulinformationen aus einem
Modulspeicher (34, 34') des LED-Moduls (3, 3', 3") über die Speicherzugriffsschnittstelle
(22) zu empfangen,
wobei das elektronische Vorschaltgerät (24, 24') den Betriebsparameter in Abhängigkeit
der empfangenen Modulinformationen einstellt.
- 2. Betriebsgerät (2,2') nach Beispiel 1, wobei der einstellbare Betriebsparameter
eine Spannung, einen Strom, ein Abtastverhältnis einer Pulsweitenmodulation und/oder
ein Amplitudenverhältnis einer Amplitudenmodulation umfasst.
- 3. Betriebsgerät (2, 2') nach einem der vorangehenden Beispiele, wobei die Leistungsbereitstellungsschnittstelle
(21) und die Speicherzugriffsschnittstelle (22) des Betriebsgeräts zu einer Betriebsgeräteschnittstelle
zusammengefasst sind und über eine gemeinsame Leitung, insbesondere eine mehradrige
Leitung mit dem LED-Modul (3, 3', 3") verbindbar sind.
- 4. Betriebsgerät (2') nach einem der vorangehenden Beispiele, welches ferner einen
Betriebsspeicher (25) oder eine Betriebsspeicherschnittstelle zum Anschluss eines
Betriebsspeichers aufweist, wobei das elektronische Vorschaltgerät (24') den Betriebsparameter
ferner in Abhängigkeit von in dem Betriebsspeicher (25) gespeicherten Informationen
einstellt.
- 5. Betriebsgerät (2') nach Beispiel 4, welches ferner eingerichtet ist, Betriebsdaten
des elektronischen Vorschaltgeräts (24'), insbesondere eine Betriebsstundenzahl, in
dem Betriebsspeicher (25) zu speichern.
- 6. Betriebsgerät (2') nach einem der Bespiele 4 bis 5, wobei der Betriebsspeicher
(25) bzw. die Betriebsspeicherschnittstelle zum Anschluss eines Betriebsspeichers
mit der Speicherzugriffsschnittstelle (22) verbunden ist, um aus dem Modulspeicher
(34, 34') des LED-Moduls (3, 3', 3") empfangene Modulinformationen in den Betriebsspeicher
(25) zu übertragen und/oder um Informationen von dem Betriebsspeicher (25) zu dem
LED-Modul (3, 3', 3") zu übertragen.
- 7. Betriebsgerät (2,2') nach einem der vorangehenden Beispiele, wobei das elektronische
Vorschaltgerät (24, 24') an der Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) die Versorgungsleistung
auf mehreren Kanälen zur Versorgung mehrerer Gruppen (331, 332, 333) von LED des LED-Moduls
(3'') mit jeweils zumindest einem einstellbaren Betriebsparameter bereitstellt.
- 8. LED-Modul (3, 3', 3'') zum lösbaren Verbinden mit einem Betriebsgerät (2, 2') gemäß
einem der Beispiele 1 bis 7, wobei das LED-Modul (3, 3', 3") Folgendes umfasst:
eine Leistungsschnittstelle (31, 31') zum lösbaren Verbinden mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle
(21) des Betriebsgeräts (2, 2'),
eine Speicherschnittstelle (32) zum lösbaren Verbinden mit der Speicherzugriffsschnittstelle
(22) des Betriebsgeräts (2, 2'),
wobei die Leistungsschnittstelle (31, 31') mit zumindest einer Gruppe (33; 331, 332,
333) von LED des LED-Moduls (3, 3', 3'') verbunden ist, so dass eine an der Leistungsschnittstelle
(31) bereitgestellte elektrische Versorgungsleistung der zumindest einen Gruppe (33;
331, 332, 333) von LED zugeführt wird, und
einen Modulspeicher (34, 34') oder eine Modulspeicherschnittstelle zum Verbinden mit
einem Modulspeicher, wobei der Modulspeicher (34, 34') bzw. die Modulspeicherschnittstelle
mit der Speicherschnittstelle (32) verbunden ist.
- 9. LED-Modul (3, 3', 3'') nach Beispiel 8, wobei die Leistungsschnittstelle (31, 31')
und die Speicherschnittstelle (32) des LED-Moduls zu einer Modulschnittstelle zusammengefasst
sind über eine gemeinsame Leitung, insbesondere eine mehradrige Leitung mit dem Betriebsgerät
(2, 2') verbindbar sind.
- 10. LED-Modul (3'') nach Beispiel 8 oder 9, welches mehrere Gruppen (331, 332, 333)
von LED aufweist, und wobei die Leistungsschnittstelle (31') mehrere Kanäle aufweist,
wobei jeder Kanal mit einer Gruppe (331, 332, 333) von LED verbunden ist, so dass
die mehreren Gruppen (331, 332, 333) separat mit elektrischer Leistung versorgbar
sind.
- 11. LED-Modul (3') nach einem der Beispiele 8, 9 oder 10, welches ferner zumindest
einen Sensor (35) zum Erfassen zumindest eines Modulparameters, insbesondere einer
Temperatur, eines Lichtstroms und/oder einer Lichtfarbe des LED-Moduls (3') aufweist,
wobei der Sensor (35) mit der Speicherschnittstelle und/oder mit dem Modulspeicher
(34') bzw. der Modulspeicherschnittstelle verbunden ist.
- 12. LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Beispiele 8 bis 11, welches ferner zumindest
eine optische Vorrichtung zur Lenkung eines Lichtstroms mindestens einer LED des LED-Moduls
(3, 3', 3") aufweist, insbesondere einen Reflektor und/oder einen Diffusor.
- 13. LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Beispiele 8 bis 12, wobei der Modulspeicher
(34, 34') einen nichtflüchtigen Speicher umfasst, welcher insbesondere einen integrierten
Schaltkreis aufweist, und/oder
wobei der Modulspeicher (34, 34') über die Leistungsschnittstelle (31, 31') des LED-Moduls
(3, 3', 3"), über die Speicherschnittstelle (32) des LED-Moduls (3, 3', 3"), über
eine separate Speicherversorgungsschnittstelle und/oder über eine auf dem LED-Modul
(3, 3', 3'') vorgesehene Batterie mit elektrischer Leistung versorgt ist.
- 14. LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Beispiele 8 bis 13,
wobei die Speicherschnittstelle (32) eine leitungsgebundene elektrische Schnittstelle,
eine optische Schnittstelle und/oder eine Funkschnittstelle umfasst.
- 15. LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Beispiele 8 bis 14,
wobei das LED-Modul (3, 3', 3") ferner ein Mittel zum werkzeuglosen Verbinden des
LED-Moduls (3, 3', 3") mit dem Betriebsgerät (2, 2') umfasst, insbesondere zum Verbinden
der Speicherschnittstelle (32) mit der Speicherzugriffsschnittstelle (22) und/oder
zum Verbinden der Leistungsschnittstelle (31) mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle
(21), wobei das Mittel zum werkzeuglosen Verbinden ferner bevorzugt einen Stecker
oder eine Buchse umfasst.
- 16. Leuchte mit einem Betriebsgerät (2, 2') nach einem der Beispiele 1 bis 7 und zumindest
einem LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Ansprüche 8 bis 15.
- 17. Verfahren zum Ansteuern eines LED-Moduls (3, 3', 3"), insbesondere eines LED-Moduls
nach einem der Beispiele 8 bis 16, welches von einem Betriebsgerät (2, 2'), insbesondere
einem Betriebsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ausgeführt wird, wobei das Verfahren
die folgenden Schritte umfasst:
Überprüfen, ob eine von einem LED-Modul empfangene Kennung bereits in dem Betriebsgerät
gespeichert ist (105),
falls die Kennung nicht gespeichert ist, Kopieren von in dem Betriebsgerät gespeicherten
Programmierparametern in das LED-Modul, wenn ein LED-Reset-Flag gesetzt ist (111),
oder übernehmen von in dem LED-Modul gespeicherten Programmierparametern in das Betriebsgerät,
wenn das LED-Reset-Flag nicht gesetzt ist (117).
BEZUGSZEICHENLISTE
[0076]
2, 2' Betriebsgerät
3, 3', 3" LED-Modul
21 Leistungsbereitstellungsschnittstelle
22 Speicherzugriffsschnittstelle
24, 24' Vorschaltgerät
25 Betriebsspeicher
31, 31' Leistungsschnittstelle
32 Speicherschnittstelle
33, 331, 332, 333 Gruppe von LED
34, 34' Modulspeicher
35 Sensor
1. Betriebsgerät (2, 2') zum lösbaren Verbinden mit einem LED-Modul (3, 3', 3"),
wobei das Betriebsgerät (2, 2') zum lösbaren Verbinden mit dem LED-Modul (3, 3', 3")
eine Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) und eine Speicherzugriffsschnittstelle
(22) aufweist,
wobei das Betriebsgerät (2, 2') ferner ein elektronisches Vorschaltgerät (24, 24')
umfasst, welches mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) des Betriebsgeräts
(2, 2') verbunden ist, wobei das elektronische Vorschaltgerät (24, 24') eine Versorgungsleistung
für das LED-Modul (3, 3', 3") an der Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) mit
zumindest einem einstellbaren Betriebsparameter bereitstellt,
wobei das Betriebsgerät (2,2') ferner eingerichtet ist, Modulinformationen aus einem
Modulspeicher (34, 34') des LED-Moduls (3, 3', 3") über die Speicherzugriffsschnittstelle
(22) zu empfangen,
wobei das elektronische Vorschaltgerät (24, 24') den Betriebsparameter in Abhängigkeit
der empfangenen Modulinformationen einstellt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsgerät dazu eingerichtet ist, eine Betriebsstundenzahl oder einen Betriebszustand
etc. des Betriebsgeräts und/oder eines oder mehrere LED-Module an eine Zentraleinheit
zu übertragen.
2. Betriebsgerät (2,2') nach Anspruch 1, wobei der einstellbare Betriebsparameter eine
Spannung, einen Strom, ein Abtastverhältnis einer Pulsweitenmodulation und/oder ein
Amplitudenverhältnis einer Amplitudenmodulation umfasst.
3. Betriebsgerät (2, 2') nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Leistungsbereitstellungsschnittstelle
(21) und die Speicherzugriffsschnittstelle (22) des Betriebsgeräts zu einer Betriebsgeräteschnittstelle
zusammengefasst sind und über eine gemeinsame Leitung, insbesondere eine mehradrige
Leitung mit dem LED-Modul (3, 3', 3") verbindbar sind.
4. Betriebsgerät (2') nach einem der vorangehenden Ansprüche, welches ferner einen Betriebsspeicher
(25) oder eine Betriebsspeicherschnittstelle zum Anschluss eines Betriebsspeichers
aufweist, wobei das elektronische Vorschaltgerät (24') den Betriebsparameter ferner
in Abhängigkeit von in dem Betriebsspeicher (25) gespeicherten Informationen einstellt.
5. Betriebsgerät (2') nach Anspruch 4, welches ferner eingerichtet ist, Betriebsdaten
des elektronischen Vorschaltgeräts (24'), insbesondere eine Betriebsstundenzahl, in
dem Betriebsspeicher (25) zu speichern, und/oder wobei der Betriebsspeicher (25) bzw.
die Betriebsspeicherschnittstelle zum Anschluss eines Betriebsspeichers mit der Speicherzugriffsschnittstelle
(22) verbunden ist, um aus dem Modulspeicher (34, 34') des LED-Moduls (3, 3', 3'')
empfangene Modulinformationen in den Betriebsspeicher (25) zu übertragen und/oder
um Informationen von dem Betriebsspeicher (25) zu dem LED-Modul (3, 3', 3") zu übertragen.
6. Betriebsgerät (2,2') nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das elektronische
Vorschaltgerät (24, 24') an der Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21) die Versorgungsleistung
auf mehreren Kanälen zur Versorgung mehrerer Gruppen (331, 332, 333) von LED des LED-Moduls
(3'') mit jeweils zumindest einem einstellbaren Betriebsparameter bereitstellt.
7. LED-Modul (3, 3', 3") zum lösbaren Verbinden mit einem Betriebsgerät (2, 2') gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das LED-Modul (3, 3', 3") Folgendes umfasst:
eine Leistungsschnittstelle (31, 31') zum lösbaren Verbinden mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle
(21) des Betriebsgeräts (2, 2'),
eine Speicherschnittstelle (32) zum lösbaren Verbinden mit der Speicherzugriffsschnittstelle
(22) des Betriebsgeräts (2, 2),
wobei die Leistungsschnittstelle (31, 31') mit zumindest einer Gruppe (33; 331, 332,
333) von LED des LED-Moduls (3, 3', 3'') verbunden ist, so dass eine an der Leistungsschnittstelle
(31) bereitgestellte elektrische Versorgungsleistung der zumindest einen Gruppe (33;
331, 332, 333) von LED zugeführt wird, und
einen Modulspeicher (34, 34') oder eine Modulspeicherschnittstelle zum Verbinden mit
einem Modulspeicher, wobei der Modulspeicher (34, 34') bzw. die Modulspeicherschnittstelle
mit der Speicherschnittstelle (32) verbunden ist.
8. LED-Modul (3, 3', 3") nach Anspruch 7, wobei die Leistungsschnittstelle (31, 31')
und die Speicherschnittstelle (32) des LED-Moduls zu einer Modulschnittstelle zusammengefasst
sind über eine gemeinsame Leitung, insbesondere eine mehradrige Leitung mit dem Betriebsgerät
(2, 2') verbindbar sind.
9. LED-Modul (3'') nach Anspruch 7 oder 8, welches mehrere Gruppen (331, 332, 333) von
LED aufweist, und wobei die Leistungsschnittstelle (31') mehrere Kanäle aufweist,
wobei jeder Kanal mit einer Gruppe (331, 332, 333) von LED verbunden ist, so dass
die mehreren Gruppen (331, 332, 333) separat mit elektrischer Leistung versorgbar
sind.
10. LED-Modul (3') nach einem der Ansprüche 7, 8 oder 9, welches ferner zumindest einen
Sensor (35) zum Erfassen zumindest eines Modulparameters, insbesondere einer Temperatur,
eines Lichtstroms und/oder einer Lichtfarbe des LED-Moduls (3') aufweist, wobei der
Sensor (35) mit der Speicherschnittstelle und/oder mit dem Modulspeicher (34') bzw.
der Modulspeicherschnittstelle verbunden ist, und/oder
welches ferner zumindest eine optische Vorrichtung zur Lenkung eines Lichtstroms mindestens
einer LED des LED-Moduls (3, 3', 3") aufweist, insbesondere einen Reflektor und/oder
einen Diffusor.
11. LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei der Modulspeicher (34,
34') einen nichtflüchtigen Speicher umfasst, welcher insbesondere einen integrierten
Schaltkreis aufweist, und/oder
wobei der Modulspeicher (34, 34') über die Leistungsschnittstelle (31, 31') des LED-Moduls
(3, 3', 3''), über die Speicherschnittstelle (32) des LED-Moduls (3, 3', 3''), über
eine separate Speicherversorgungsschnittstelle und/oder über eine auf dem LED-Modul
(3, 3', 3") vorgesehene Batterie mit elektrischer Leistung versorgt ist.
12. LED-Modul (3, 3', 3'') nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei die Speicherschnittstelle
(32) eine leitungsgebundene elektrische Schnittstelle, eine optische Schnittstelle
und/oder eine Funkschnittstelle umfasst.
13. LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Ansprüche 7 bis 12, wobei das LED-Modul (3, 3',
3") ferner ein Mittel zum werkzeuglosen Verbinden des LED-Moduls (3, 3', 3") mit dem
Betriebsgerät (2, 2') umfasst, insbesondere zum Verbinden der Speicherschnittstelle
(32) mit der Speicherzugriffsschnittstelle (22) und/oder zum Verbinden der Leistungsschnittstelle
(31) mit der Leistungsbereitstellungsschnittstelle (21), wobei das Mittel zum werkzeuglosen
Verbinden ferner bevorzugt einen Stecker oder eine Buchse umfasst.
14. Leuchte mit einem Betriebsgerät (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und zumindest
einem LED-Modul (3, 3', 3") nach einem der Ansprüche 7 bis 13.
15. Verfahren zum Ansteuern eines LED-Moduls (3, 3', 3"), insbesondere eines LED-Moduls
nach einem der Ansprüche 7 bis 13, welches von einem Betriebsgerät (2, 2'), insbesondere
einem Betriebsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ausgeführt wird, wobei das Verfahren
die folgenden Schritte umfasst:
Überprüfen, ob eine von einem LED-Modul empfangene Kennung bereits in dem Betriebsgerät
gespeichert ist (105),
falls die Kennung nicht gespeichert ist, Kopieren von in dem Betriebsgerät gespeicherten
Programmierparametern in das LED-Modul, wenn ein LED-Reset-Flag gesetzt ist (111),
oder übernehmen von in dem LED-Modul gespeicherten Programmierparametern in das Betriebsgerät,
wenn das LED-Reset-Flag nicht gesetzt ist (117).