(19)
(11) EP 3 272 467 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.12.2021  Patentblatt  2021/51

(21) Anmeldenummer: 17182252.1

(22) Anmeldetag:  20.07.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25F 5/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B25F 5/00

(54)

ADAPTERANORDNUNGSSYSTEM

ADAPTER ARRANGEMENT SYSTEM

SYSTÈME D'AGENCEMENT ADAPTATEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 22.07.2016 DE 102016113579

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.01.2018  Patentblatt  2018/04

(73) Patentinhaber: Metabowerke GmbH
72622 Nürtingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Schumayer, Florian
    73235 Weilheim/Teck (DE)

(74) Vertreter: Markfort, Iris-Anne Lucie 
Lorenz & Kollegen Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB Alte Ulmer Straße 2
89522 Heidenheim
89522 Heidenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1-102012 003 073
US-A1- 2010 199 453
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein System, aufweisend wenigstens eine erste Adapteranordnung, die mit einer Elektrowerkzeugmaschine einerseits verbindbar ist und wenigstens eine zweite Adapteranordnung, die mit einem Elektrogerät andererseits verbindbar ist. Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Überwachung und Steuerung für ein System. Grundsätzlich ist ein solches System für jedes erdenkliche Elektrogerät einsetzbar und damit insbesondere zur Verwendung mit einer Elektrowerkzeugmaschine einerseits und zur Versorgung wenigstens eines Elektrogeräts andererseits, insbesondere einer Lichtquelle und/oder einer Saugvorrichtung und/oder einer Heizung und/oder einer Lüftungseinrichtung und/oder einer Filtereinrichtung, geeignet. Als ganz besonders geeignetes System kann ein System umfassend eine Elektrowerkzeugmaschine und einer Saugvorrichtung betrachtet werden.

    [0002] Als Elektrowerkzeugmaschine werden vorliegend sowohl Geräte verstanden, die in kabelgebundener Weise vom Stromnetz oder kabellos von einem oder mehreren Ackupacks bzw. Batteriepacks mit Energie versorgt werden.

    [0003] Auf einer Baustelle ist es üblich, verschiedenste Elektrowerkzeugmaschinen und Elektrogeräte mehr oder weniger gleichzeitig einzusetzen. Mitunter ist ein synchroner Betrieb einer Elektrowerkzeugmaschine und eines weiteren Elektrogeräts sinnvoll oder sogar notwendig. Beispielsweise kann es beim Betrieb von Staub oder Partikel erzeugenden Elektrowerkzeugmaschinen, wie Bohrmaschinen, Elektrosägen oder Schleifmaschinen, ratsam sein, eine Saugvorrichtung vorzusehen, die bei Inbetriebnahme der Elektrowerkzeugmaschine gleichzeitig anläuft und dafür sorgt, dass auftretender Staub bzw. Partikel möglichst vermieden bzw. abgesaugt werden. Außerdem kann es vorgesehen sein, beim Beginn eines Arbeitsgangs eine Lichtquelle oder Lüftungseinrichtung zuzuschalten.

    [0004] Es hat sich in der Praxis als unkomfortabel herausgestellt, ein gleichzeitig mit einer Elektrowerkzeugmaschine zu betreibendes Elektrogerät zusätzlich zu der Elektrowerkzeugmaschine manuell ein- bzw. auszuschalten. Die zusätzlich notwendigen Arbeitsgänge können nicht zuletzt das Verletzungsrisiko auf Baustellen erhöhen bzw. die dort herrschende Sorgfalt im Umgang mit den Maschinen herabsetzen.

    [0005] Zur Erhöhung des Komforts und der Sicherheit auf Baustellen wurden zwischenzeitlich verschiedene Lösungskonzepte entwickelt. Es ist beispielsweise bekannt, einen mit einer Kreissäge gekoppelten Absaugschlauch, der direkt zu einer Saugvorrichtung führt, zusätzlich mit einem 230 Volt-Netzkabel auszustatten, wodurch die elektrische Saugvorrichtung bei Bedarf direkt von der Kreissäge ihre elektrische Energie erhält. Über die elektrische Kreissäge kann somit die Saugvorrichtung bei Bedarf automatisch zugeschaltet werden. Dieses Konzept zeigt jedoch zwei erhebliche Nachteile. Zum einen kann das Prinzip nur bei Elektrowerkzeugmaschinen verwendet werden, die selbst direkt vom Stromnetz mit Energie versorgt werden. Zum anderen ist der ohnehin schon starre und schwer zu bewegende Absaugschlauch durch das darin verwobene Netzkabel nun noch schwerer zu handhaben als zuvor, was ein ackurates bzw. filigranes Arbeiten insbesondere bei handgehaltenen Elektrowerkzeugmaschinen unnötig erschwert.

    [0006] Eine Alternative ist beispielsweise in der DE 10 2012 003 073 A1 offenbart. Dabei ist vorgesehen, dass ein Sauggerät zum Absondern von Partikeln aus einem Saugstrom beim Betrieb einer einen Antriebsmotor zum Antreiben eines Werkzeugs aufweisenden Handwerkzeugmaschine verwendet wird. Bei dem Sauggerät ist vorgesehen, dass es eine Sauggerät-Kommunikationseinrichtung zur Kommunikation mit einer in einem Abstand zu dem Saugergehäuse im Zusammenhang mit der Handwerkzeugmaschine zu betreibenden externen Kommunikationseinrichtung aufweist. Hierdurch ist eine bidirektionale und nicht kabelgebundene gegenseitige Steuerung der Geräte möglich. Ein Nachteil dieses Konzepts ist darin zu sehen, dass die Handwerkzeugmaschine nur mit dem extra hierfür vorgesehenen Sauggerät kommunizieren kann. Eine flexible Steuerung beliebiger Elektrogeräte oder Sauggeräte anderer Hersteller ist somit ausgeschlossen. Der Einsatz des Systems auf der Baustelle ist somit nur sehr eingeschränkt möglich. Die DE 10 2012 003 073 A1 offenbart ein System gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Aus der US 2010/199453 A1 ist ein weiteres System bekannt.

    [0007] In Anbetracht des bekannten Stands der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein System einer Adapteranordnung bereitzustellen, das eine komfortable und automatische Bedienung verschiedenster Elektrogeräte, ausgehend von einer Elektrowerkzeugmaschine, ermöglicht.

    [0008] Demgemäß wird ein System mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen.

    [0009] Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine erste Adapteranordnung ein Funkmodul zur Übermittlung von Daten an die wenigstens eine zweite Adapteranordnung umfasst, wobei die wenigstens eine zweite Adapteranordnung ein Funkmodul zum Empfang von Daten von der wenigstens einen ersten Adapteranordnung umfasst und ferner zum Bereitstellen oder Trennen einer elektrischen Verbindung des mit der zweiten Adapteranordnung verbundenen Elektrogeräts mit einer elektrischen Energiequelle vorgesehen ist und hierzu eine eingangsseitige Schnittstelle sowie eine ausgangsseitige Schnittstelle und eine steuerbare Schalteinrichtung aufweist, wobei die steuerbare Schalteinrichtung mit dem Funkmodul zum Empfang von Daten elektrisch verbunden ist und dazu eingerichtet ist, wahlweise eine elektrische Verbindung der eingangsseitigen Schnittstelle mit der ausgangsseitigen Schnittstelle bereitzustellen oder zu trennen.

    [0010] Besonders vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Lösung ist, dass durch die Bereitstellung von jeweils einer Adapteranordnung an der Elektrowerkzeugmaschine und einer Adapteranordnung an dem Elektrogerät höchste Flexibilität darin besteht, welche Elektrowerkzeugmaschine welches Elektrogerät steuert. Durch ein Austauschen der ersten Adapteranordnung zwischen Elektrowerkzeugmaschinen ist sogar ein schneller Wechsel der steuernden Elektrowerkzeugmaschine möglich. Selbiges gilt für die gesteuerten Elektrogeräte. So kann ein beliebiges Elektrogerät mit einer zweiten Adapteranordnung verbunden werden. Es kann ebenfalls vorgesehen sein, mehrere Elektrogeräte mit nur einer einzigen Adapteranordnung zu verbinden. Selbstverständlich ist es auch möglich, mit einer einzigen Elektrowerkzeugmaschine durch Verwendung mehrerer zweiter Adapteranordnungen mehrere Elektrogeräte gleichzeitig zu steuern.

    [0011] Auf diese Weise ist es komfortabel, flexibel und sicher möglich, auf einer Baustelle bei Inbetriebnahme einer bestimmten Elektrowerkzeugmaschine beliebige weitere Elektrogeräte synchron in Betrieb zu nehmen. Hierfür ist es nicht notwendig, dass die Elektrowerkzeugmaschine direkt vom Stromnetz mit Energie versorgt wird. Es kann sich gleichermaßen um eine Elektrowerkzeugmaschine handeln, die von einem oder mehreren Akkumulatoren oder Batterien mit Energie versorgt wird. Beispielsweise kann vorgesehen sein, bei der Bearbeitung eines Werkstücks mit einer Elektrosäge bei Inbetriebnahme der Elektrosäge über die erste Adapteranordnung Daten an zwei zweite Adapteranordnungen zu übermitteln, wodurch die beiden zweiten Adapteranordnungen jeweils ein Elektrogerät, beispielsweise eine zusätzliche Lichtquelle und eine Saugvorrichtung, zuschalten. Im Anschluss an die Bearbeitung des Werkstücks mit der Elektrosäge kann bei einer Weiterbearbeitung des Werkstücks mit einer Bohrmaschine durch einen einfachen Wechsel der ersten Adapteranordnung von der Elektrosäge zu der elektrischen Bohrmaschine nunmehr die elektrische Bohrmaschine die synchrone Zuschaltung der Lichtquelle und der Saugvorrichtung erwirken. Alternativ kann die zusätzliche Elektrowerkzeugmaschine, im Beispiel die Bohrmaschine, mit einer weiteren ersten Adapteranordnung ausgestattet sein, die die beiden zweiten Adapteranordnungen steuert.

    [0012] Weiter kann vorgesehen sein, dass das Funkmodul zur Übermittlung von Daten und/oder das Funkmodul zum Empfang von Daten für den Betrieb mit wenigstens einer Sendefrequenz und/oder für den Betrieb in wenigstens einem Frequenzbereich, insbesondere innerhalb des ISM-Bandes, eingerichtet ist.

    [0013] Ein Betriebsbereich, der mehrere Sendefrequenzen umfasst, kann von Vorteil sein, um die Flexibilität des Systems zu erhöhen. Hierdurch wird eine Abstimmung der Funkmodule der Adapteranordnungen untereinander und eine Berücksichtigung von örtlichen Gegebenheiten, beispielsweise gestörten oder verbotenen Frequenzbereichen, möglich. Bei Betrieb des Systems innerhalb des ISM-Bands (Industrial, Scientific and Medical Band) ist mit einer schnellen und unkomplizierten Zulassung, insbesondere in Deutschland, zu rechnen.

    [0014] Es kann weiter vorgesehen sein, dass das Funkmodul zur Übermittlung von Daten und/oder das Funkmodul zum Empfangen von Daten für den Betrieb mit wenigstens einem Kommunikationsprotokoll eingerichtet ist bzw. sind. Mit einem Kommunikationsprotokoll ist vorliegend insbesondere ein Funkprotokoll und/oder eine Kodierungsart der Datenübertragung gemeint.

    [0015] In einer Ausführung kann vorgesehen sein, dass das Funkmodul zur Übermittlung von Daten und/oder das Funkmodul zum Empfangen von Daten einstellbar bezüglich der Sendefrequenz und/oder des Frequenzbereichs und/oder des Kommunikationsprotokolls eingerichtet ist bzw. sind.

    [0016] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass ein Benutzer des Systems die Funkmodule beliebig aufeinander abstimmt bzw. miteinander koppelt. Selbstverständlich kann eine Abstimmung bereits während der Herstellung bzw. vor der Auslieferung erfolgen. Eine Einstellung bezüglich der Sendefrequenz und/oder des Frequenzbereichs und/oder des Kommunikationsprotokolls kann von einer Schalterstellung, beispielsweise einem DIP-Schaltersystem, einem internen Datenspeicher oder automatisiert in Abhängigkeit von sich im Kommunikationsbereich befindlichen weiteren Funkmodulen geschehen.

    [0017] Somit kann insbesondere bei Verwendung mehrerer erster Adapteranordnungen und mehrerer zweiter Adapteranordnungen sichergestellt werden, dass bestimmte Elektrowerkzeugmaschinen nur bestimmte Elektrogeräte steuern. Es könnte beispielsweise vorgesehen sein, dass eine elektrische Bohrmaschine und eine Elektrosäge bei Inbetriebnahme jeweils eine eigens zugeordnete Saugvorrichtung und gleichzeitig eine gemeinsame Lichtquelle zuschalten. Somit kontrolliert die erste Adapteranordnung der elektrischen Bohrmaschine eine erste Saugvorrichtung und die gemeinsame Lichtquelle und die erste Adapteranordnung der Elektrosäge eine zweite Saugvorrichtung und ebenfalls die gemeinsame Lichtquelle. Es sind beliebige Zusammenstellungen dieser Art möglich.

    [0018] Es kann vorgesehen sein, dass das Funkmodul zur Übermittlung von Daten und/oder das Funkmodul zum Empfang von Daten einlernbar auf das jeweilige Gegenstück eingerichtet sind. Dabei kann insbesondere für die erste Adapteranordnung vorgesehen sein, einen unabhängig stattfindenden Kommunikationsvorgang zwischen einem Drittgerät und der zweiten Adapteranordnung zu überwachen, aufzuzeichnen und anschließend zu duplizieren, um die zweite Adapteranordnung nunmehr selbst ansteuern zu können - ähnlich wie dies z.B. von lernfähigen Multifunktionsfernbedienungen für Mediengeräte bekannt ist. Durch ein lernfähiges Funkmodul einer oder beider Adapteranordnungen kann das System herstellerübergreifend eingesetzt werden.

    [0019] Es kann weiter vorgesehen sein, dass die steuerbare Schalteinrichtung der wenigstens einen zweiten Adapteranordnung als wenigstens eine digitale Schaltung und/oder wenigstens eine analoge Schaltung und/oder wenigstens ein Mikrocontroller realisiert ist. Es kann also jede technisch bekannte und bewährte Maßnahme zur Realisierung der steuerbaren Schalteinrichtung vorgesehen sein.

    [0020] Es ist vorgesehen, dass die wenigstens eine erste Adapteranordnung eine erste Schnittstelle aufweist, die elektrisch und/oder mechanisch kompatibel mit einer Akkupack-Aufnahmeschnittstelle der Elektrowerkzeugmaschine ausgebildet ist, und weiter eine zweite Schnittstelle aufweist, die elektrisch und/oder mechanisch kompatibel mit wenigstens einer Schnittstelle eines Akkupacks für die Elektrowerkzeugmaschine ausgebildet ist und/oder selbst wenigstens ein Akkupack aufweist. Diese und alle folgenden Weiterbildungen der Erfindung, die sich auf Akkupacks beziehen, sind selbstverständlich genauso zum Einsatz mit Batteriepacks geeignet.

    [0021] Dadurch kann die erste Adapteranordnung in komfortabler Weise als Zwischenstück zwischen der Elektrowerkzeugmaschine und dem Akkupack eingesetzt werden. Selbstverständlich kann auch vorgesehen sein, dass die erste Adapteranordnung selbst als Akkupack ausgebildet ist und ein vorhandenes Akkupack ersetzt.

    [0022] Es kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine erste Adapteranordnung eine Überwachungseinrichtung aufweist, die dazu eingerichtet ist, anzugeben, ob die mit der ersten Adapteranordnung verbundene Elektrowerkzeugmaschine aktiv oder inaktiv ist, und basierend darauf das Funkmodul der ersten Adapteranordnung dazu zu veranlassen, Daten an die wenigstens eine zweite Adapteranordnung zu übermitteln.

    [0023] So kann also die Überwachungseinrichtung das Funkmodul bei einer Änderung des Betriebszustands der Elektrowerkzeugmaschine dazu veranlassen, Daten über die Änderung des Betriebszustands zu übermitteln. Es kann aber auch gemeint sein, dass das Funkmodul zu jedem Zeitpunkt Statusdaten bzw. den Betriebszustand übermittelt und die steuerbare Schalteinrichtung der zweiten Adapteranordnung basierend auf den empfangenen Statusdaten gesteuert wird.

    [0024] Durch die Überwachung der Aktivität der Elektrowerkzeugmaschine kann die erste Adapteranordnung die zweite Adapteranordnung automatisch dazu veranlassen, das oder die mit ihr verbundenen Elektrogeräte in Betrieb zu nehmen, ohne dass der Benutzer eine zusätzliche Eingabe an der Elektrowerkzeugmaschine oder der ersten Adapteranordnung vornehmen muss.

    [0025] In einer Weiterbildung kann auch vorgesehen sein, dass die erste Schnittstelle und die zweite Schnittstelle der wenigstens einen ersten Adapteranordnung eine elektrische Verbindung miteinander aufweisen, um elektrische Versorgungssignale von der zweiten Schnittstelle zu der ersten Schnittstelle weiterzureichen, und/oder um elektrische Datensignale zwischen der ersten Schnittstelle und der zweiten Schnittstelle austauschbar zu machen, derart, dass die Elektrowerkzeugmaschine von dem wenigstens einen Akkupack die elektrischen Versorgungssignale erhalten kann und/oder die elektrischen Datensignale mit dem wenigstens einen Akkupack austauschen kann, und wobei die Überwachungseinrichtung eingerichtet ist, die elektrischen Versorgungssignale und/oder Datensignale wenigstens teilweise zu überwachen, und mit dem Funkmodul zur Übermittlung von Daten elektrisch verbunden ist, um das Funkmodul zur Übermittlung von Daten in Abhängigkeit der überwachten elektrischen Versorgungssignale und/oder Datensignale zu veranlassen, Daten zu senden. Es kann auch hier vorgesehen sein, dass das Funkmodul der ersten Adapteranordnung zu jedem Zeitpunkt bzw. kontinuierlich Statusdaten, insbesondere betreffend elektrische Versorgungssignale und/oder Datensignale, an die zweite Adapteranordnung senden, wobei die Auswertung der Daten durch letztere erfolgt, oder aber lediglich Statusänderungsdaten übermittelt.

    [0026] Es kann von Vorteil sein, wenn die erste Adapteranordnung bei einem Einsatz zwischen der Elektrowerkzeugmaschine und einem Akkupack der Elektrowerkzeugmaschine grundsätzlich elektrisch neutral agiert. Dadurch kann die Elektrowerkzeugmaschine unverändert bzw. ungestört Datensignale mit dem wenigstens einen Akkupack austauschen sowie die elektrischen Versorgungssignale von dem wenigstens einen Akkupack ohne Verluste oder Störungen erhalten. Zur Erkennung, ob das Elektrogerät in Betrieb genommen werden soll, was üblicherweise in Abhängigkeit von einem Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine geschehen soll, kann es von Vorteil sein, den Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine durch Überwachung der elektrischen Versorgungssignale und/oder Datensignale von dem wenigstens einen Akkupack zu ermitteln. Alternativ kann selbstverständlich auch vorgesehen sein, dass die Betätigung eines Betriebsschalters der Elektrowerkzeugmaschine oder eines weiteren Schalters an der Elektrowerkzeugmaschine oder eines Schalters an der ersten Adapteranordnung überwacht wird.

    [0027] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Überwachungseinrichtung eingerichtet ist, Vibrationen an der Elektrowerkzeugmaschine, eine Ausrichtung der Elektrowerkzeugmaschine oder einen Kippzustand der Elektrowerkzeugmaschine wenigstens teilweise zu überwachen.

    [0028] Beispielsweise kann durch einen Schüttelsensor bzw. einen oder mehrere Beschleunigungssensoren einfach erkannt werden, ob ein Benutzer die Elektrowerkzeugmaschine verwendet oder verwenden möchte. Eine eventuelle Beeinflussung der elektrischen Signale zwischen Elektrowerkzeugmaschine und dem wenigstens einen Akkupack durch eine Überwachung der Signale kann somit vollständig vermieden werden.

    [0029] Es kann vorgesehen sein, dass die Überwachungseinrichtung der wenigstens einen ersten Adapteranordnung als wenigstens eine digitalen Schaltung und/oder wenigstens eine analoge Schaltung und/oder wenigstens ein Mikrocontroller realisiert ist.

    [0030] In einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Überwachungseinrichtung ein Strommessgerät zum Messen eines Stromflusses zwischen der ersten Schnittstelle und der zweiten Schnittstelle der wenigstens einen ersten Adapteranordnung umfasst.

    [0031] Bei einer Überwachung eines Betriebszustands der Elektrowerkzeugmaschine, insbesondere mit dem Ziel herauszufinden, ob die Elektrowerkzeugmaschine in Betrieb ist oder nicht, stellt die Strommessung eine denkbare Realisierung dar. Durch die Strommessung kann erfasst werden, ob die Elektrowerkzeugmaschine elektrische Energie von dem wenigstens einen Akkupack bezieht, was auf einen Betrieb der Elektrowerkzeugmaschine hindeutet. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, elektrische Spannungsschwankungen des wenigstens einen Akkupacks zu überwachen, wodurch auf einen Wechsel eines Betriebszustands der Elektrowerkzeugmaschine geschlossen werden kann. Es ist auch vorstellbar, ein Leistungsmessgerät als Teil der Überwachungseinrichtung zu verwenden.

    [0032] In einer Weiterbildung kann die Überwachungseinrichtung zur Überwachung von digitalen Steuersignalen der Elektrowerkzeugmaschine und/oder von digitalen Steuersignalen des wenigstens einen Akkupacks ausgebildet sein.

    [0033] Es kann zudem vorgesehen sein, bei einer Verwendung der ersten Adapteranordnung in Kombination mit einer netzbetriebenen Elektrowerkzeugmaschine ein Strommessgerät, ein Spannungsmessgerät oder ein Leistungsmessgerät zur Überwachung eines Stromflusses bzw. von Spannungsschwankungen bzw. eines Leistungsflusses zwischen der ersten Schnittstelle und der zweiten Schnittstelle der wenigstens einen ersten Adapteranordnung zu verwenden.

    [0034] Es kann vorgesehen sein, dass die Überwachungseinrichtung die diskreten Betriebszustände "ein" und "aus" detektiert. In einer Weiterbildung kann aber auch vorgesehen sein, dass die Überwachungseinrichtung, beispielsweise basierend auf der Strommessung oder der Überwachung von digitalen Steuersignalen, einen Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine in vielen Stufen oder sogar stufenlos erkennt und in Abhängigkeit der elektrischen Energie, die in der Elektrowerkzeugmaschine verbraucht wird, bzw. auf Basis von aus den digitalen Steuersignalen entnehmbaren Informationen das Funkmodul zur Übermittlung von Daten dazu veranlasst, Daten zu senden. Ein Elektrogerät kann dann beispielsweise erst in Abhängigkeit eines zuvor gewählten Schwellenwerts zugeschaltet werden. Ein Zuschalten eines Elektrogeräts erfolgt dann beispielsweise nur, wenn die Elektrowerkzeugmaschine unter Volllast eingesetzt wird. Hierdurch kann vermieden werden, dass bereits beim Ansetzen z.B. einer Elektrobohrmaschine im Sinne eines Ankörnens oder leichtem Vorbohrens bereits ein Elektrogerät, wie eine Saugvorrichtung, anläuft. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Zeitverzögerung oder Mindestbetriebsdauer der Elektrowerkzeugmaschine beim Zuschalten des Elektrogeräts vorgesehen sein.

    [0035] Es kann auch vorgesehen sein, dass bei dem wenigstens einen Elektrogerät eine Leistungsregelung in Abhängigkeit der von der Elektrowerkzeugmaschine verwendeten Leistung stattfindet.

    [0036] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Uberwachung und Steuerung gemäß Anspruch 6.

    [0037] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Überwachungseinrichtung das Funkmodul veranlasst, wenigstens ein "ein"-Datum zu senden, wenn die Elektrowerkzeugmaschine mit der Leistung beaufschlagt ist, und wenigstens ein "aus"-Datum zu senden, wenn die Elektrowerkzeugmaschine nicht mit Leistung beaufschlagt ist.

    [0038] In einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der Schritt Überwachen von elektrischen Versorgungssignalen das Messen eines Stromflusses bei wenigstens einem der Versorgungssignale und/oder Datensignale durch ein Strommessgerät umfasst.

    [0039] Es kann weiter vorgesehen sein, dass wenigstens eine digitale Schaltung und/oder wenigstens eine analoge Schaltung und/oder wenigstens ein Mikrocontroller die Überwachung der Versorgungssignale als Teil der Überwachungseinrichtung koordiniert und/oder steuert und/oder auswertet.

    [0040] Nachfolgend werden weitere Merkmale und Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben.

    [0041] Die Figuren zeigen jeweils bevorzugte Ausführungsbeispiele, in denen einzelne Merkmale der vorliegenden Erfindung in Kombination miteinander dargestellt sind. Merkmale eines Ausführungsbeispiels sind auch losgelöst von den anderen Merkmalen des gleichen Ausführungsbeispiels umsetzbar und können dementsprechend von einem Fachmann zu weiteren sinnvollen Kombinationen oder Unterkombinationen mit Merkmalen anderer Ausführungsbeispiele verbunden werden.

    [0042] In den Figuren sind funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen.

    Es zeigen schematisch:



    [0043] 
    Figur 1
    ein erfindungsgemäßes System in einer ersten Ausführungsform;
    Figur 2
    ein erfindungsgemäßes System in einer zweiten Ausführungsform;
    Figur 3
    ein erfindungsgemäßes System mit einem Adapterstecker;
    Figur 4
    ein erfindungsgemäßes System in einer weiteren Ausführungsform;
    Figur 5
    ein Schaltungsdiagramm einer ersten Adapteranordnung für ein erfindungsgemäßes System;
    Figur 6
    ein Schaltungsdiagramm einer zweiten Adapteranordnung eines erfindungsgemäßen Systems; und
    Figur 7
    ein Schaltungsdiagramm eines Adaptersteckers.


    [0044] In Figur 1 ist ein System dargestellt, das eine erste Adapteranordnung 1 zur Verwendung mit einer Elektrowerkzeugmaschine 2 in der Ausführung einer Elektrohandbohrmaschine 2 und eine zweite Adapteranordnung 3 zur elektrischen Versorgung wenigstens eines Elektrogeräts 4 (vgl. Figur 6) aufweist. Obwohl die Erfindung in den Ausführungsbeispielen durchgehend anhand einer Elektrohandbohrmaschine 2 beschrieben wird, ist die Erfindung selbstverständlich für eine beliebige Elektrowerkzeugmaschine 2 geeignet.

    [0045] Die zweite Adapteranordnung 3 ist dabei derart ausgebildet, dass ein beliebiges 230 Volt Elektrogerät 4 mit dieser verwendet werden kann. Selbstverständlich kann die zweite Adapteranordnung 3 auch derart ausgebildet sein, dass ein beliebiges mit Starkstrom betriebenes Elektrogerät 4 mit dieser verwendet werden kann. Somit kann beispielsweise eine Lichtquelle 4.1 (vgl. Figur 4), eine Saugvorrichtung 4.2 (vgl. Figur 3), eine Heizung, eine Lüftungseinrichtung, eine Filtereinrichtung oder ein beliebiges weiteres Elektrogerät 4 mit der zweiten Adapteranordnung 3 verbunden werden. Besonders bevorzugt wird das System in Kombination mit einer Saugvorrichtung 4.2 eingesetzt.

    [0046] Es können selbstverständlich auch mehrere Elektrogeräte 4, beispielsweise über eine Mehrfachsteckdose, mit der zweiten Adapteranordnung 3 verbunden werden. Die zweite Adapteranordnung 3 kann außerdem so ausgebildet sein, dass sie direkt zwei oder mehrere Elektrogeräte 4 betreiben kann.

    [0047] Die erste Adapteranordnung 1 weist eine erste Schnittstelle 1.1 auf, die elektrisch und mechanisch kompatibel mit einer Akkupack-Aufnahmeschnittstelle der Elektrohandbohrmaschine 2 ausgebildet ist, sowie eine zweite Schnittstelle 1.2, die elektrisch und mechanisch kompatibel mit wenigstens einer Schnittstelle 6.1 eines Akkupacks 6 für die Elektrohandbohrmaschine 2 ausgebildet ist. Die erste Adapteranordnung 1 kann somit komfortabel als Zwischenstück zwischen der Elektrohandbohrmaschine 2 und deren Akkupack 6 eingesetzt werden.

    [0048] In der ersten Adapteranordnung 1 ist ein Funkmodul FM1 (vgl. Figur 5) zur Übertragung von Daten an die zweite Adapteranordnung 3 vorgesehen. Um die Daten der ersten Adapteranordnung 1 empfangen zu können, weist die zweite Adapteranordnung 3 ein Funkmodul FM2 (vgl. Figur 6) zum Empfang der Daten auf.

    [0049] Die zweite Adapteranordnung 3 umfasst ferner eine eingangsseitige Schnittstelle 3.1 sowie eine ausgangsseitige Schnittstelle 3.2 und eine steuerbare Schalteinrichtung 3.3 (vgl. Figur 6). Die steuerbare Schalteinrichtung 3.3 ist eingerichtet, in Abhängigkeit von den über das Funkmodul FM2 empfangenen Daten die eingangsseitige Schnittstelle 3.1 mit der ausgangsseitigen Schnittstelle 3.2 zu verbinden, wodurch ein Elektrogerät 4 mit elektrischer Energie versorgt werden kann.

    [0050] Bei dem System kann es vorgesehen sein, dass innerhalb der ersten Adapteranordnung 1 ein Betriebszustand der Elektrohandbohrmaschine 2 erkannt wird und in Abhängigkeit dieses Betriebszustands ein weiteres Elektrogerät 4 über die zweite Adapteranordnung 3 in Betrieb genommen oder außer Betrieb gesetzt werden kann. Somit kann beispielsweise eine Lichtquelle 4.1 oder eine Saugvorrichtung 4.2 gleichzeitig bei Inbetriebnahme der Elektrohandbohrmaschine 2 eingeschaltet werden.

    [0051] In einer Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Adapteranordnungen 1, 3 aufeinander abstimmbar sind, wobei beispielsweise ein Kommunikationsprotokoll bzw. eine Codierung über DIP-Schalter 7 an einer oder beiden Adapteranordnungen 1, 3 auswählbar ist.

    [0052] In Figur 2 ist eine alternative Ausführung des erfindungsgemäßen Systems dargestellt. Merkmale, die in den Ausführungsbeispielen identisch sind und in einem vorigen Ausführungsbeispiel bereits beschrieben wurden, werden nachfolgend nicht abermals beschrieben. Dies gilt auch für alle nachfolgenden Figuren.

    [0053] Figur 2 zeigt eine Ausführung, bei der die erste Adapteranordnung 1 als Ersatz für wenigstens ein Akkupack 6 dient, indem die erste Adapteranordnung 1 selbst wenigstens ein Akkupack 6 umfasst.

    [0054] Die erste Adapteranordnung 1 kann in diesem Fall zur Kommunikation mit einer zweiten Adapteranordnung 3 gemäß einer Ausführung wie in Figur 1 dargestellt verwendet werden. Es kann aber, wie in Figur 2 gezeigt, auch vorgesehen sein, dass eine zweite Adapteranordnung 3 verwendet wird, die nicht für die Verwendung mit einem netzgebundenen Elektrogerät 4, sondern für die Verwendung mit einem durch Akkupacks 6 bzw. Batteriepacks betriebenen Elektrogerät 4 vorgesehen ist. Die zweite Adapteranordnung 3 kann ähnlich wie die erste Adapteranordnung 1 des ersten Ausführungsbeispiels der Figur 1 ausgebildet sein. Die zweite Adapteranordnung 3 kann dann eine ausgangsseitige Schnittstelle 3.2 umfassen, die elektrisch und mechanisch kompatibel mit einer Schnittstelle eines Akkupacks 6.1 bzw. einer Akkupack-Aufnahmeschnittstelle des Elektrogeräts 4, beispielsweise einer weiteren Elektrowerkzeugmaschine 2, ausgebildet ist, und ferner eine eingangsseitige Schnittstelle 3.1 aufweisen, die elektrisch und mechanisch kompatibel mit einer Schnittstelle eines Akkupacks 6 für das Elektrogerät 4 ausgebildet ist und/oder selbst wenigstens ein Akkupack 6 aufweisen. Dadurch ist es möglich, dass eine kabellose Elektrowerkzeugmaschine 2 bei Inbetriebnahme eine weitere kabellose Elektrowerkzeugmaschine 2 einschalten kann.

    [0055] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Adapteranordnungen 1, 3 einstellbar ausgelegt sind und wahlweise als erste Adapteranordnung 1 oder als zweite Adapteranordnung 3 verwendet werden können. Beispielsweise kann hierzu ein Schalter am Gehäuse der Adapteranordnungen 1, 3 vorgesehen sein.

    [0056] In Figur 3 ist ein erfindungsgemäßer Adapterstecker 3' dargestellt der vorteilhaft in einem erfindungsgemäßen System eingesetzt wird. Der Adapterstecker 3' weist eine Schnittstelle 3.1' auf die als 230 Volt Stecker 3.1' ausgebildet ist und in eine 230 Volt Steckdose 4.2.1 einer Saugvorrichtung 4.2 eingesteckt werden kann. Dabei ist vorgesehen, dass eine Saugvorrichtung 4.2 verwendet wird, die sich automatisch aktiviert, sobald elektrische Energie über die 230 Volt Steckdose 4.2.1 bezogen wird.

    [0057] Der Adapterstecker 3' umfasst ein Funkmodul FM2 zum Empfang von Daten (vgl. Figur 7). Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass eine in dem zuvor beschriebenen System und in Figur 3 nicht abermals abgebildete erste Adapteranordnung 1 Daten betreffend den Betriebszustand einer Elektrowerkzeugmaschine 2 an den Adapterstecker 3' übermittelt. Der Adapterstecker 3' weist ferner eine steuerbare Schalteinrichtung 3.3 auf (vgl. Figur 7), die einen Lastwiderstand R (vgl. Figur 7) zuschaltet, d. h. die 230 Volt Steckdose 4.2.1 der Saugvorrichtung 4.2 mit diesem belastet, wenn die empfangenen Daten auf einen aktiven Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine 2 hindeuten. Hierdurch wird durch den Adapterstecker 3' an der 230 Volt Steckdose 4.2.1 der Saugvorrichtung 4.2 eine netzbetriebene Elektrowerkzeugmaschine emuliert. Es kann also mit dem erfindungsgemäßen System eine Kompatibilität selbst mit einer Saugvorrichtung 4.2 hergestellt werden, die grundsätzlich für die Verwendung mit einer netzbetriebenen Elektrowerkzeugmaschine vorgesehen ist.

    [0058] Es kann erforderlich sein, dass der Adapterstecker 3' auch in einem Betriebszustand, in dem die Elektrowerkzeugmaschine 2 nicht in Betrieb ist bzw. in dem sich der Adapterstecker 3' im Bereitschaftsbetrieb (Standby) befindet, also in einem Betriebszustand, in dem der Lastwiderstand R nicht mit der 230 Volt Steckdose 4.2.1 verbunden ist, elektrische Energie aus der 230 Volt Steckdose 4.2.1 der Saugvorrichtung 4.2 bezieht, um sich selbst elektrisch zu versorgen. Dabei muss sichergestellt werden, dass die hierfür benötigte elektrische Energie unterhalb eines Schwellenwerts liegt, ab dem sich die Saugvorrichtung 4.2 aktivieren würde.

    [0059] In Figur 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Systems abgebildet. Dabei ist vorgesehen, dass eine zweite Adapteranordnung 3 in der Ausführung der Figur 1 in eine 230 Volt Steckdose 4.2.1 einer Saugvorrichtung 4.2 einer Ausführung der Figur 3 eingesteckt wird. Schließlich kann ein weiteres Elektrogerät 4, im Ausführungsbeispiel eine Lichtquelle 4.1, mit der zweiten Adapteranordnung 3 verbunden werden.

    [0060] Diese Anordnung hat zur Folge, dass die zweite Adapteranordnung 3 bei Empfang eines Datensignals von einer ersten Adapteranordnung 1, das auf einen aktiven Betriebszustand, beispielsweise einer Elektrohandbohrmaschine 2 hindeutet, die Lichtquelle 4.1 zuschaltet, indem diese mit der 230 Volt Steckdose 4.2.1 der Saugvorrichtung 4.2 durch die steuerbare Schalteinrichtung 3.3 verbunden wird. Dadurch, dass die Lichtquelle 4.1 in Folge elektrische Energie aus der Saugvorrichtung 4.2 bezieht, schaltet sich gleichzeitig die Saugvorrichtung 4.2 ein. Somit kann die elektrische Energie, die zur Emulation einer netzbetriebenen Elektrowerkzeugmaschine an der Saugvorrichtung 4.2 bezogen werden muss, sinnvoll verwendet werden.

    [0061] In Figur 5 ist schematisch und beispielhaft ein Schaltungsdiagramm einer Elektrowerkzeugmaschine 2, der ersten Adapteranordnung 1 und eines Akkupacks 6 dargestellt. Das Diagramm zeigt einen Verbraucher M der Elektrowerkzeugmaschine 2, der in Abhängigkeit eines mechanischen Schalters 8 über den Akkupack 6 elektrisch betrieben werden kann. In dem Akkupack 6 kann bzw. können eine oder mehrere Akkuzellen 6.2 in Serienschaltung oder Parallelschaltung vorgesehen sein. Exemplarisch sind im Ausführungsbeispiel vier Akkuzellen 6.2 vorgesehen.

    [0062] Zwischen Akkupack 6 und Elektrowerkzeugmaschine 2 ist die erste Adapteranordnung 1 angeordnet. Dabei ist vorgesehen, dass sich die erste Adapteranordnung 1 weitgehend elektrisch neutral verhält und Signale zwischen Akkupack 6 und Elektrowerkzeugmaschine 2 möglichst ungehindert weiterleitet. In dem Schaltungsdiagramm der Figur 5 sind zur Veranschaulichung lediglich zwei Versorgungsleitungen 9 dargestellt. Selbstverständlich können aber auch mehr als zwei Versorgungsleitungen 9 und/oder zusätzlich eine oder mehrere Signalleitungen vorgesehen sein.

    [0063] In der ersten Adapteranordnung 1 ist eine Überwachungseinrichtung 1.3 vorgesehen, die einen Mikrocontroller µC1 und ein Strommessgerät A umfasst. Mittels des Strommessgeräts A kann detektiert werden, ob sich die Elektrowerkzeugmaschine 2 in Betrieb befindet, d. h. der mechanische Schalter 8 geschlossen ist, der Akkupack 6 ausreichend Strom liefert und ansonsten kein Fehlerfall vorliegt. Wenn infolge der Strommessung ein hoher Stromfluss festgestellt wird, lässt sich auf den Betriebszustand "ein" der Elektrowerkzeugmaschine 2 schließen, andernfalls auf den Betriebszustand "aus".

    [0064] Alternativ zu einer Strommessung können selbstverständlich auch anderweitige Messungen zur Erkennung des Betriebszustands der Elektrowerkzeugmaschine 2 vorgesehen sein. Insbesondere kann vorgesehen sein digitale und/oder analoge Steuersignale der Elektrowerkzeugmaschine 2 und/oder des wenigstens einen Ackupacks 6 zu überwachen.

    [0065] Der Mikrocontroller µC1 kann den vorliegenden Betriebszustand auswerten, wofür eingangsseitig ggf. eine Analog-Digital-Wandlung eines Messwerts stattfindet.

    [0066] Die Überwachungseinrichtung 1.3 ist mit dem Funkmodul FM1 zur Übermittlung von Daten verbunden und ist ausgelegt, das Funkmodul FM1 zu veranlassen, Daten zu senden. Die Überwachungseinrichtung 1.3 kann das Funkmodul FM1 beispielsweise veranlassen, wenigstens einen "ein"-Datum zu senden, wenn die Elektrowerkzeugmaschine 2 mit Strom beaufschlagt ist, und wenigstens ein "aus"-Datum zu senden, wenn die Elektrowerkzeugmaschine 2 nicht mit Strom beaufschlagt ist.

    [0067] Es kann auch eine stufenlose Auswertung des Betriebszustands der Elektrowerkzeugmaschine 2 vorgenommen werden. D. h. es kann bestimmt werden, in welcher Auslastung die Elektrowerkzeugmaschine 2 betrieben wird. Auf Basis dieser Auslastung kann beispielsweise in Abhängigkeit eines Schwellenwerts das Signal zur Aktivierung des wenigstens einen Elektrogeräts 4 gesendet werden.

    [0068] In Figur 6 ist schematisch ein Schaltungsdiagramm eines Elektrogeräts 4, der zweiten Adapteranordnung 3 und einer elektrischen Energiequelle 10 dargestellt. Bei dem Elektrogerät 4 handelt es sich beispielhaft um eine Lichtquelle 4.1, die bei Beaufschlagung mit elektrischer Energie in Betrieb genommen wird. Bei der dargestellten elektrischen Energiequelle 10 kann es sich um eine Wechselspannungsquelle 10.1, also z. B. um eine 230 Volt Netzstromversorgung, ein Akkupack 6 oder eine Batteriepack oder ähnliches handeln.

    [0069] Die zweite Adapteranordnung 3 verbindet die elektrische Energiequelle 10 mit dem Elektrogerät 4, wobei der Stromkreis durch eine steuerbare Schalteinrichtung 3.3 unterbrochen werden kann. Bei der steuerbaren Schalteinrichtung 3.3 kann es sich beispielsweise um ein Relais oder eine Halbleiterschaltung, beispielsweise einen Transistor, handeln. Die steuerbare Schalteinrichtung 3.3 ist dabei mit einem Mikrocontroller µC2 verbunden und von diesem ansteuerbar, wobei der Mikrocontroller µC2 die Auswertung von empfangenen Daten des Funkmoduls FM2 vornimmt. In Abhängigkeit der empfangenen Daten kann der Mikrocontroller µC2 die steuerbare Schalteinrichtung 3.3 entweder öffnen oder schließen. Hierdurch können Lastsignale und/oder Steuersignale geschaltet werden. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass nach Empfang eines "ein"-Datums der Stromkreis geschlossen und somit das Elektrogerät 4 in Betrieb genommen wird. Bei Empfang eines "aus"-Datums kann der Stromkreis wieder geöffnet werden. Es kann auch vorgesehen sein, eine Leistungsregelung des Elektrogeräts 4 in Abhängigkeit der empfangenen Daten des Funkmoduls FM2 und der Auswertung durch den Mikrocontroller µC1, beispielsweise in Form einer Pulsweitenmodulation, vorzunehmen.

    [0070] Die Adapteranordnungen 1, 3 können auch dazu verwendet werden, weitere als die dargestellten elektrischen Signale ungehindert weiterzuleiten bzw. in Abhängigkeit der ausgetauschten Daten weiterzuleiten. Insbesondere kann bei Verwendung der zweiten Adapteranordnung 3 in der Ausbildung eines Netzspannungsadapters vorgesehen sein, einen elektrischen Schutzleiter von der Netzsteckdose an das Elektrogerät 4 ungehindert weiter zu geben. Im Falle der ersten Adapteranordnung 1 kann vorgesehen sein, elektrische Datensignale, die zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 2 und dem wenigstens einen Akkupack 6 ausgetauscht werden, ungehindert passieren zu lassen. Selbstverständlich kann auch eine Überwachung solcher Datensignale zwischen der Elektrowerkzeugmaschine 2 und dem wenigstens einen Ackupack 6 von Vorteil sein, um einen Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine 2 zu erkennen.

    [0071] Schließlich ist in Figur 7 schematisch ein Schaltungsdiagramm eines Adaptersteckers 3' dargestellt. Der Aufbau des Adaptersteckers 3' entspricht dabei im Wesentlichen dem Aufbau der zweiten Adapteranordnung 3 der Figur 6. An Stelle der eingangsseitigen Schnittstelle 3.1 ist allerdings eine Schnittstelle 3.1' in der Ausführung eines 230 Volt Steckers 3.1' vorgesehen und die zweite Schnittstelle 3.2 entfällt. Anstatt der zweiten Schnittstelle 3.2 ist ein Lastwiderstand R vorgesehen, der durch die steuerbare Schalteinrichtung 3.3 in den Stromkreis eingebracht werden kann, wenn der Mikrocontroller µC2 auf Basis von empfangenen Daten durch das Funkmodul FM2 auf einen aktiven Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine 2 schließen kann. Durch Zuschalten des Lastwiderstands R kann einer Steckdose, in die der Adapterstecker 3' eingesteckt ist, elektrische Energie entnommen werden. Wenn es sich dabei um eine Steckdose eines Elektrogeräts 4 handelt, das sich in diesem Falle automatisch einschaltet, kann das Elektrogerät 4 vorteilhaft durch den Adapterstecker 3' beeinflusst und in ein erfindungsgemäßes System integriert werden.


    Ansprüche

    1. System aufweisend wenigstens eine erste Adapteranordnung (1), die mit einer Elektrowerkzeugmaschine (2) einerseits verbindbar ist und wenigstens eine zweite Adapteranordnung (3), die mit wenigstens einem Elektrogerät (4) andererseits verbindbar ist, insbesondere mit einer Lichtquelle (4.1) und/oder einer Saugvorrichtung (4.2) und/oder einer Heizung und/oder einer Lüftungseinrichtung und/oder einer Filtereinrichtung,

    wobei die wenigstens eine erste Adapteranordnung (1) ein Funkmodul (FM1) zur Übermittlung von Daten an die wenigstens eine zweite Adapteranordnung (3) umfasst,

    und wobei die erste Adapteranordnung (1) eine erste Schnittstelle (1.1) aufweist, die elektrisch und/oder mechanisch kompatibel mit einer Akkupack-Aufnahmeschnittstelle der Elektrowerkzeugmaschine (2) ausgebildet ist, und weiter eine zweite Schnittstelle (1.2) aufweist, die elektrisch und/oder mechanisch kompatibel mit wenigstens einer Schnittstelle (6.1) eines Akkupacks (6) für die Elektrowerkzeugmaschine (2) ausgebildet ist und/oder selbst wenigstens ein Akkupack (6) aufweist,

    wobei die wenigstens eine zweite Adapteranordnung (3) ein Funkmodul (FM2) zum Empfang von Daten von der wenigstens einen ersten Adapteranordnung (1) umfasst und ferner zum Bereitstellen oder Trennen einer elektrischen Verbindung des mit der zweiten Adapteranordnung (3) verbundenen Elektrogeräts (4) mit einer elektrischen Energiequelle (10) vorgesehen ist und hierzu eine mit dem wenigstens einen Elektrogerät (4) verbindbare ausgangsseitige Schnittstelle (3.2) aufweist,

    und wobei eine steuerbare Schalteinrichtung (3.3) mit dem Funkmodul (FM2) zum Empfang von Daten elektrisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass

    - die wenigstens eine zweite Adapteranordnung (3) eine mit der elektrischen Energiequelle (10) verbindbare eingangsseitige Schnittstelle (3.1) und die steuerbare Schalteinrichtung (3.3) aufweist,

    - die zweite Adapteranordnung (3) zwischen dem wenigstens einen Elektrogerät (4) und der elektrischen Energiequelle (10) angeordnet ist, und

    - die steuerbare Schalteinrichtung (3.3) dazu eingerichtet ist, wahlweise eine elektrische Verbindung der eingangsseitigen Schnittstelle (3.1) mit der ausgangsseitigen Schnittstelle (3.2) bereitzustellen oder zu trennen.


     
    2. System nach Anspruch 1,
    wobei das Funkmodul (FM1) zur Übermittlung von Daten und/oder das Funkmodul (FM2) zum Empfang von Daten einstellbar bezüglich der Sendefrequenz und/oder des Frequenzbereichs und/oder des Kommunikationsprotokolls eingerichtet ist bzw. sind.
     
    3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine erste Adapteranordnung (1) weiter eine Überwachungseinrichtung (1.3) aufweist, die dazu eingerichtet ist, anzugeben, ob die mit der ersten Adapteranordnung (1) verbundene Elektrowerkzeugmaschine (2) aktiv oder inaktiv ist, und basierend darauf das Funkmodul (FM1) der ersten Adapteranordnung (1) dazu zu veranlassen, Daten an die wenigstens eine zweite Adapteranordnung (3) zu übermitteln.
     
    4. System nach Anspruch 3, wobei die erste Schnittstelle (1.1) und die zweite Schnittstelle (1.2) der wenigstens einen ersten Adapteranordnung (1) eine elektrische Verbindung miteinander aufweisen, um elektrische Versorgungssignale von der zweiten Schnittstelle (1.2) zu der ersten Schnittstelle (1.1) weiter zu reichen, und/oder um elektrische Datensignale zwischen der ersten Schnittstelle (1.1) und der zweiten Schnittstelle (1.2) austauschbar zu machen, derart, dass die Elektrowerkzeugmaschine (2) von dem wenigstens einen Akkupack (6) die elektrischen Versorgungssignale erhalten kann und/oder die elektrischen Datensignale mit dem wenigstens einen Akkupack (6) austauschen kann, und wobei die Überwachungseinrichtung (1.3) eingerichtet ist, die elektrischen Versorgungssignale und/oder Datensignale wenigstens teilweise zu überwachen, und mit dem Funkmodul (FM1) zur Übermittlung von Daten elektrisch verbunden ist, um das Funkmodul (FM1) zur Übermittlung von Daten in Abhängigkeit der überwachten elektrischen Versorgungssignale und/oder Datensignale zu veranlassen, Daten zu senden.
     
    5. System nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die Überwachungseinrichtung (1.3) ein Strommessgerät (A) zum Messen eines Stromflusses zwischen der ersten Schnittstelle (1.1) und der zweiten Schnittstelle (1.2) der wenigstens einen ersten Adapteranordnung (1) umfasst.
     
    6. Verfahren zur Überwachung und Steuerung für ein System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, umfassend die Schritte:

    - Überwachen von elektrischen Versorgungssignale von wenigstens einem Ackupack (6) zur Versorgung einer Elektrowerkzeugmaschine (2) durch eine Überwachungseinrichtung (1.3),

    - Auswerten der überwachten elektrischen Versorgungssignale, um einen Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine (2) zu erkennen, insbesondere um festzustellen, ob sich die Elektrowerkzeugmaschine (2) in Betrieb befindet oder in Betrieb genommen werden soll,

    - Übermitteln einer Information über den Betriebszustand der Elektrowerkzeugmaschine (2) über zumindest ein Funkmodul (FM1) der Adapteranordnung (1);

    - Empfangen von Daten über einen Betriebszustand einer Elektrowerkzeugmaschine (2) über ein Funkmodul (FM2) wenigstens einer zweiten Adapteranordnung (3);

    - Steuern einer steuerbaren Schalteinrichtung (3.3), um mittels dieser zumindest teilweise eine eingangsseitige Schnittstelle (3.1) mit wenigstens einer ausgangsseitigen Schnittstelle (3.2) in Abhängigkeit der empfangenen Daten zu verbinden und so wahlweise eine elektrische Verbindung von wenigstens einem mit der ausgangsseitigen Schnittstelle (3.2) verbundenen Elektrogerät (4), insbesondere einer Lichtquelle (4.1) und/oder einer Saugvorrichtung (4.2) und/oder einer Heizung und/oder einer Lüftungseinrichtung und/oder einer Filtereinrichtung, mit einer mit der eingangsseitigen Schnittstelle (3.1) verbundenen elektrischen Energiequelle bereitzustellen oder zu trennen.


     


    Claims

    1. System having at least one first adapter arrangement (1) which can be connected to a power tool (2) on the one hand and at least one second adapter arrangement (3) which can be connected to at least one electrical appliance (4) on the other hand, in particular to a light source (4.1) and/or a suction device (4.2) and/or a heating device and/or a ventilation device and/or a filter device,

    wherein the at least one first adapter arrangement (1) comprises a radio module (FM1) for transmitting data to the at least one second adapter arrangement (3),

    and wherein the first adapter arrangement (1) has a first interface (1.1) which is designed to be electrically and/or mechanically compatible with a battery pack receiving interface of the electric machine tool (2), and further has a second interface (1.2) which is designed to be electrically and/or mechanically compatible with at least one interface (6.1) of a battery pack (6) for the electric machine tool (2) and/or itself has at least one battery pack (6),

    wherein the at least one second adapter arrangement (3) comprises a radio module (FM2) for receiving data from the at least one first adapter arrangement (1) and is further provided for providing or disconnecting an electrical connection of the electrical appliance (4) connected to the second adapter arrangement (3) to an electrical energy source (10) and for this purpose has an output-side interface (3.2) which can be connected to the at least one electrical appliance (4) and a controllable switching device (3.3),

    and wherein a controllable switching device (3.3) is electrically connected to the radio module (FM2) for receiving data,

    characterised in that

    - the at least one second adapter arrangement (3) has an input-side interface (3.1) which can be connected to the electrical power source (10) and the controllable switching device (3.3),

    - the second adapter arrangement (3) is arranged between the at least one electrical appliance (4) and the electrical energy source (10), and

    - the controllable switching device (3.3) is arranged to selectively provide or disconnect an electrical connection of the input-side interface (3.1) to the output-side interface (3.2).


     
    2. The system according to claim 1,
    wherein the radio module (FM1) for transmitting data and/or the radio module (FM2) for receiving data is/are set up adjustably with respect to the transmission frequency and/or the frequency range and/or the communication protocol.
     
    3. The system according to any one of the preceding claims, wherein the at least one first adapter arrangement (1) further comprises a monitoring device (1.3) arranged to indicate whether the power tool (2) connected to the first adapter arrangement (1) is active or inactive and, based thereon, to cause the radio module (FM1) of the first adapter arrangement (1) to transmit data to the at least one second adapter arrangement (3).
     
    4. The system according to claim 3, wherein the first interface (1.1) and the second interface (1.2) of the at least one first adapter arrangement (1) have an electrical connection to each other in order to pass electrical supply signals from the second interface (1.2) to the first interface (1.1) and/or in order to make electrical data signals interchangeable between the first interface (1.1) and the second interface (1.2). 2) in such a way that the power tool (2) can receive the electrical supply signals from the at least one battery pack (6) and/or can exchange the electrical data signals with the at least one battery pack (6), and wherein the monitoring device (1. 3) is arranged to at least partially monitor the electrical supply signals and/or data signals and is electrically connected to the radio module (FM1) for transmitting data in order to cause the radio module (FM1) for transmitting data to send data in dependence on the monitored electrical supply signals and/or data signals.
     
    5. The system according to any one of claims 3 or 4, wherein the monitoring device (1.3) comprises a current measuring device (A) for measuring a current flow between the first interface (1.1) and the second interface (1.2) of the at least one first adapter arrangement (1).
     
    6. Monitoring and control method for a system according to any one of claims 1 to 5, comprising the steps of:

    - monitoring electrical supply signals from at least one battery pack (6) for supplying a power tool (2) by a monitoring device (1.3),

    - evaluating the monitored electrical supply signals in order to detect an operating state of the power tool (2), in particular in order to determine whether the power tool (2) is in operation or is to be put into operation,

    - transmitting information about the operating state of the power tool (2) via at least one radio module (FM1) of the adapter arrangement (1);

    - receiving data about an operating state of a power tool (2) via a radio module (FM2) of at least a second adapter arrangement (3);

    - controlling a controllable switching device (3.3) in order, by means of the latter, at least partially to connect an input-side interface (3.1) to at least one output-side interface (3.2) as a function of the received data and thus selectively to establish an electrical connection of at least one electrical appliance (4) connected to the output-side interface (3. 2), in particular a light source (4.1) and/or a suction device (4.2) and/or a heating and/or a ventilation device and/or a filter device, to an electrical energy source connected to the interface (3.1) on the input side.


     


    Revendications

    1. Système comportant au moins un premier dispositif d'adaptation (1) qui peut être raccordé d'une part à un outil électrique (2) et d'autre part à au moins un second dispositif d'adaptation (3) qui peut être raccordé à au moins un appareil électrique (4), notamment à une source lumineuse (4.1) et/ou à un dispositif d'aspiration (4.2) et/ou à un dispositif de chauffage et/ou à un dispositif de ventilation et/ou à un dispositif de filtrage,

    dans lequel le au moins un premier agencement d'adaptateur (1) comprend un module radio (FM1) pour transmettre des données au au moins un deuxième agencement d'adaptateur (3),

    et dans lequel le premier agencement d'adaptateur (1) a une première interface (1.1) qui est conçue pour être électriquement et/ou mécaniquement compatible avec une interface de réception de bloc batterie de la machine-outil électrique (2), et a en outre une seconde interface (1.2) qui est conçue pour être électriquement et/ou mécaniquement compatible avec au moins une interface (6.1) d'un bloc batterie (6) pour la machine-outil électrique (2) et/ou a elle-même au moins un bloc batterie (6),

    dans lequel l'au moins un deuxième dispositif d'adaptation (3) comprend un module radio (FM2) pour recevoir des données de l'au moins un premier dispositif d'adaptation (1) et est en outre prévu pour établir ou couper une liaison électrique de l'appareil électrique (4) relié au deuxième dispositif d'adaptation (3) avec une source d'énergie électrique (10) et présente à cet effet une interface côté sortie (3.2) pouvant être reliée à l'au moins un appareil électrique (4) et un dispositif de commutation commandable (3.3),

    et dans lequel un dispositif de commutation contrôlable (3.3) est connecté électriquement au module radio (FM2) pour recevoir des données,

    caractérisé en ce que

    - le au moins un deuxième dispositif d'adaptation (3) présente une interface côté entrée (3.1) qui peut être reliée à la source d'énergie électrique (10) et au dispositif de commutation commandable (3.3),

    - le deuxième dispositif adaptateur (3) est disposé entre le au moins un appareil électrique (4) et la source d'énergie électrique (10), et

    - le dispositif de commutation contrôlable (3.3) est agencé pour fournir ou déconnecter sélectivement une connexion électrique de l'interface côté entrée (3.1) à l'interface côté sortie (3.2).


     
    2. Système selon la revendication 1,
    dans lequel le module radio (FM1) pour la transmission de données et/ou le module radio (FM2) pour la réception de données est/sont configurés de manière réglable en ce qui concerne la fréquence de transmission et/ou la gamme de fréquences et/ou le protocole de communication.
     
    3. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le au moins un premier agencement d'adaptateur (1) comprend en outre un dispositif de surveillance (1.3) agencé pour indiquer si l'outil électrique (2) connecté au premier agencement d'adaptateur (1) est actif ou inactif et, sur la base de cela, pour amener le module radio (FM1) du premier agencement d'adaptateur (1) à transmettre des données au au moins un deuxième agencement d'adaptateur (3).
     
    4. Système selon la revendication 3, dans lequel la première interface (1.1) et la deuxième interface (1.2) de l'au moins un premier agencement d'adaptateur (1) ont une connexion électrique l'une avec l'autre afin de faire passer des signaux d'alimentation électrique de la deuxième interface (1.2) à la première interface (1.1) et/ou afin de rendre les signaux de données électriques interchangeables entre la première interface (1.1) et la deuxième interface (1.2). 2) de telle sorte que l'outil électrique (2) puisse recevoir les signaux d'alimentation électrique de la au moins une batterie (6) et/ou puisse échanger les signaux de données électriques avec la au moins une batterie (6), et dans lequel le dispositif de surveillance (1. 3) est disposé pour surveiller au moins partiellement les signaux d'alimentation électrique et/ou les signaux de données et est connecté électriquement au module radio (FM1) pour transmettre des données afin d'amener le module radio (FM1) pour transmettre des données à envoyer des données en fonction des signaux d'alimentation électrique et/ou des signaux de données surveillés.
     
    5. Système selon l'une quelconque des revendications 3 ou 4, dans lequel le dispositif de surveillance (1.3) comprend un dispositif de mesure de courant (A) pour mesurer un flux de courant entre la première interface (1.1) et la deuxième interface (1.2) de l'au moins un premier agencement d'adaptateurs (1).
     
    6. Procédé de surveillance et de contrôle d'un système selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, comprenant les étapes suivantes :

    - surveillance des signaux d'alimentation électrique d'au moins un bloc de batteries (6) pour alimenter un outil électrique (2) par un dispositif de surveillance (1.3),

    - évaluer les signaux d'alimentation électrique surveillés afin de détecter un état de fonctionnement de l'outil électrique (2), en particulier afin de déterminer si l'outil électrique (2) est en service ou doit être mis en service,

    - transmettre des informations sur l'état de fonctionnement de l'outil électrique (2) par l'intermédiaire d'au moins un module radio (FM1) du dispositif d'adaptation (1) ;

    - recevoir des données concernant un état de fonctionnement d'un outil électrique (2) par l'intermédiaire d'un module radio (FM2) d'au moins un deuxième dispositif adaptateur (3) ;

    - commander un dispositif de commutation commandable (3.3) pour, au moyen de ce dernier, connecter au moins partiellement une interface côté entrée (3.1) à au moins une interface côté sortie (3.2) en fonction des données reçues et ainsi établir sélectivement une connexion électrique d'au moins un appareil électrique (4) connecté à l'interface côté sortie (3. 2), en particulier une source de lumière (4.1) et/ou un dispositif d'aspiration (4.2) et/ou un dispositif de chauffage et/ou de ventilation et/ou un dispositif de filtrage, à une source d'énergie électrique reliée à l'interface (3.1) du côté de l'entrée.


     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente