[0001] Die Erfindung betrifft einen Regalstapler mit einem an einem Hubgerüst anhebbaren
und absenkbaren Lastaufnahmemittel, wobei der Regalstapler ein Drei-Rad-Fahrwerk aufweist
und mit einem lenkbaren und mittels eines Fahrantriebs angetriebenen Antriebsrad und
zwei nicht-gelenkten Lasträdern auf einer Fahrbahn abgestützt ist, wobei die Lasträder
von dem Antriebsrad in Fahrzeuglängsrichtung beabstandet sind und in Fahrzeugquerrichtung
seitlich beabstandet angeordnet sind, wobei der Regalstapler mit zwei seitlichen Abstützmitteln
versehen ist, die von den Lasträdern in Fahrzeuglängsrichtung beabstandet sind und
in Fahrzeugquerrichtung von dem Antriebsrad seitlich beabstandet angeordnet sind,
wobei die Abstützmittel jeweils zwischen einer von der Fahrbahn angehobenen Stellung,
in der die Abstützmittel von der Fahrbahn einen Bodenabstand aufweisen, und einer
auf die Fahrbahn abgesenkten Stellung, in der die Abstützmittel mit der Fahrbahn in
Kontakt stehen, verstellbar am Regalstapler angeordnet sind, wobei zur Verstellung
der Abstützmittel zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung jeweils
ein Stellantrieb vorgesehen ist und die Stellantriebe der Abstützmittel von einer
elektronischen Steuereinrichtung angesteuert sind, wobei das Lastaufnahmemittel mittels
eines Schubantriebs in Fahrzeugquerrichtung bewegbar ist.
[0002] Derartige Regalstapler, beispielsweise Hochregalstapler, werden in Regalanlagen,
beispielsweise Hochregalanlagen, für das Ein- und Auslagern von Paletten und Lasten
in Regalfächern des Regals eingesetzt. Der Regalstapler bewegt sich im Betrieb längs
einer Regalzeile in einem entsprechenden Regalgang einer Regalanlage. Mit dem Lastaufnahmemittel
werden hierbei die seitlich des Regalstaplers befindlichen Regalfächer des Regals
bedient, um in einem Lagerspiel eine Palette bzw. eine Last auszulagern bzw. einzulagern.
Das Lastaufnahmemittel ist hierzu mittels eines Schubantriebs in Fahrzeugquerrichtung
bewegbar am Hubgerüst angeordnet, um das Lastaufnahmemittel in Fahrzeugquerrichtung
und somit in horizontaler seitlicher Richtung des Regalstaplers zum Ein- und Auslagern
von Paletten bzw. Lasten in ein Regalfach der Regalanlage verschieben zu können. In
der Regel kann das Lastaufnahmemittel hierbei mittels des Schubantriebs zu beiden
Fahrzeugseiten in horizontaler seitlicher Richtung des Regalstaplers verschoben werden.
Das Lastaufnahmemittel kann hierbei als Schwenkschubgabel oder als in Fahrzeugquerrichtung
angeordnete Teleskopgabel ausgeführt sein.
[0003] Zum Einstapeln einer Palette mit einer darauf befindlichen Last in ein Regalfach
des Regals wird mittels des Schubantriebs das Lastaufnahmemittel mit der darauf befindlichen
Last in horizontaler Fahrzeugquerrichtung und somit seitlich in ein Regalfach der
Regalanlage ausgeschoben. Das Ausstapeln einer Palette mit einer darauf befindlichen
Last aus einem Regalfach des Regals erfolgt entsprechend, indem mittels des Schubantriebs
das Lastaufnahmemittel in Fahrzeugquerrichtung eingeschoben und somit seitlich aus
dem Regalfach der Regalanlage herausgezogen wird. Derartige Regalstapler werden mit
Hubgerüsten eingesetzt, die im vollständig nach oben ausgefahrenen Zustand eine Höhe
von mehr als 15 Metern aufweisen können.
[0004] Derartige Regalstapler weisen ein Drei-Rad-Fahrwerk auf und sind mit einem lenkbaren
und durch einen Fahrantrieb angetriebene Antriebsrad und zwei nicht angetriebenen
und nicht-gelenkten Lasträdern auf der Fahrbahn abgestützt. Das lenkbare Antriebsrad
ist hierbei in der Regel antriebteilseitig angeordnet und in Fahrzeugquerrichtung
gesehen mittig angeordnet. Die beiden Lasträder sind hierbei lastteilseitig im Bereich
des Hubgerüstes und des Lastaufnahmemittels angeordnet und von dem mittigen Antriebsrad
jeweils zu einer Fahrzeugseite in Fahrzeugquerrichtung beabstandet angeordnet. Mit
dem Antriebsrad und den beiden Lasträdern ergibt sich somit eine Dreipunkt-Abstützung
mit einem Aufstandsdreieck des Regalstaplers auf einer Fahrbahn, die von dem Boden
einer Lagerhalle gebildet ist.
[0005] Die Ausführung des Fahrwerks derartiger Regalstapler mit einem mittig angeordneten
lenkbaren Antriebsrad ermöglicht eine kostengünstige Bauart, da im Vergleich zu einem
Vier-Rad-Fahrwerk mit einem zur Fahrzeugsaußenseite versetzt angeordneten lenkbaren
Antriebsrad und einer von dem Antriebsrad seitlich beabstandete Stützrolle an der
gegenüberliegenden Fahrzeugseite bzw. mit zwei lenkbaren Antriebsrädern, die seitlich
beanstandet sind, auf einen Spurwinkeldifferenzausgleich bei einer Kurvenfahrt und
auf eine Differenzialkoppelung bei Beschleunigungen und Verzögerungen am Fahrbetrieb
verzichtet werden kann.
[0006] Gegenüber einem Regalstapler mit einem Vier-Rad-Fahrwerk weist jedoch ein Regalstapler
mit einem Drei-Rad-Fahrwerk - statisch betrachtet - eine verschlechterte seitliche
Stabilität auf. Beim Einstapeln und Ausstapeln einer Palette mit einer darauf befindlichen
Last in ein Regalfach bzw. aus einem Regalfach des Regals wird ein Regalstapler mit
einem Drei-Rad-Fahrwerk durch das seitliche Ausschieben der Last aus der seitlichen
Fahrzeugkontur des Regalstaplers heraus, d.h. aus der Fahrzeugseitenlinie des Fahrzeugrahmens
heraus, belastet. Dies führt zu elastischen Durchbiegungen des Fahrwerks, die sich
über das Hubgerüst durch die geometrischen Verhältnisse in linearer Funktion zur Hubhöhe
auf das angehobene Lastaufnahmemittel verstärken.
[0007] Diese elastischen Durchbiegungen sind jedoch unerwünscht, da elastische Schwingungen
an dem Lastaufnahmemittel entstehen können, die das Einstapeln und Ausstapeln einer
Palette mit der Last und somit das Lagerspiel verzögern. Die seitlichen Durchbiegungen
des Fahrwerks und somit des Hubgerüstes sollten möglichst gering sein, um eine hohe
Standsicherheit des Regalstaplers beim Einstapeln und Ausstapeln einer Palette mit
der Last in ein Regalfach bzw. aus einem Regalfach des Regals zu erzielen und um eine
leichtere Positionierung der Palette mit der Last im Regal zu erzielen.
[0008] Aus der
DE 10 2013 105 299 A1 ist ein gattungsgemäßer Regalstapler bekannt, der mit zusätzlichen Abstützmitteln
versehen ist, die jeweils zwischen einer von der Fahrbahn angehobenen Stellung, in
der die Abstützmittel von der Fahrbahn einen Bodenabstand aufweisen, und einer auf
die Fahrbahn abgesenkten Stellung, in der die Abstützmittel mit der Fahrbahn in Kontakt
stehen, verstellbar am Regalstapler angeordnet sind und bei dem zur Verstellung der
Abstützmittel zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung jeweils
ein Stellantrieb vorgesehen ist. Bei dem aus der
DE 10 2013 105 299 A1 bekannten Regalstapler ist ein dem Hubgerüst zugeordneten Beschleunigungssensor vorgesehen,
der in Fahrzeugquerrichtung gerichtete seitliche Beschleunigungen erfasst. Eine elektronische
Steuereinrichtung, die mit dem Beschleunigungssensor und den Stellantrieben der Abstützmittel
in Wirkverbindung steht, betätigt die Abstützmittel in Abhängigkeit von der mittels
des Beschleunigungssensors erfassten seitlichen Beschleunigung durch entsprechende
Ansteuerung der Stellantriebe von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung.
In der abgesenkten Stellung der Abstützmittel wird eine verbesserte seitliche, statische
Stabilität des Regalstaplers erzielt, die bei dem Regalstapler einen schnelleren Ein-
und Ausstapelvorgang einer Palette in bzw. aus einem Regalfach eines Regals ermöglicht.
Durch die Ansteuerung der Abstützmittel in Abhängigkeit von den auftretenden seitlichen
Beschleunigungen am Hubgerüst ergibt sich jedoch ein hoher Bauaufwand, da ein zusätzlicher
Beschleunigungssensor erforderlich ist, und es müssen am Hubgerüst entsprechende seitliche
Beschleunigungen auftreten und erfasst werden, um die Abstützmittel abzusenken, so
dass zu Beginn des Lagerspiels entsprechende seitliche Durchbiegungen des Fahrwerks
und somit des Hubgerüstes auftreten.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Regalstapler der eingangs
genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, mit dem bei geringem Bauaufwand eine Unterstützung
des Fahrwerks bei einem Einlagervorgang und einem Auslagervorgang einer Last in ein
Regalfach eines Regals erzielt wird und bei dem während eines Einlagervorgangs und
eines Auslagevorgangs einer Last in einem Regalfach eines Regals mit geringem Bauaufwand
eine hohe seitliche Stabilität des Regalstaplers erzielt wird.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die elektronische Steuereinrichtung
derart ausgebildet ist, dass im Fahrzeugstillstand und/oder bei einer Ausschubbewegung
des Lastaufnahmemittels die Stellantriebe derart angesteuert werden, dass die Abstützmittel
von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung betätigt werden. Mit den zusätzlichen
beiden Abstützmitteln, die in der angehobenen Stellung von der Fahrbahn abgehoben
sind und in der abgesenkten Stellung mit der Fahrbahn in Kontakt stehen, kann durch
Absenken der beiden Abstützmittel und somit in Eingriff Bringen der Abstützmittel
mit der Fahrbahn das Fahrwerk des erfindungsgemäßen Regalstaplers bei Bedarf zeitweise
von einem Drei-Rad-Fahrwerk in ein Fünf-Rad-Fahrwerk geändert werden. In der abgesenkten
Stellung der beiden in Fahrzeugquerrichtung seitlich beabstandeten Abstützmittel weist
der erfindungsgemäße Regalstapler eine verbesserte seitliche, statische Stabilität
und Steifigkeit auf, die bei einem Regalstapler durch einen schnelleren Ein- und Ausstapelvorgang
einer Palette in bzw. aus einem Regalfach eines Regals zu einer erhöhten Umschlagsleistung
führt. Erfindungsgemäß werden die Abstützmittel im Fahrzeugstillstand und/oder bei
einer Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels aktiviert und in die abgesenkte Stellung
beaufschlagt, um den Regalstapler zusätzlich auf der Fahrbahn abzustützen und im Fahrzeugstillstand
und/oder bei einer Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels von einem Drei-Rad-Fahrwerk
in ein Fünf-Rad-Fahrwerk zu wandeln. Von der elektronischen Steuereinrichtung wird
somit der Fahrzeugstillstand und/oder eine Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels
als Auslösesignal bzw. Auslösekriterium erfasst, um die Stellantriebe derart anzusteuern,
dass die Abstützmittel von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung betätigt
werden. Für die Aktivierung der Abstützmittel ist somit keine zusätzliche als Beschleunigungssensor
ausgebildete Sensoreinrichtung erforderlich, so dass bei geringem Bauaufwand eine
Unterstützung des Fahrwerks bei einem Einlagervorgang und einem Auslagervorgang einer
Last in ein Regalfach eines Regals erzielt wird. Zudem ist bei der Erfindung auch
bereits zu Beginn des Lagerspiels und somit während des gesamten Lagerspiels eine
Aktivierung der Abstützmittel zur zusätzlichen Abstützung des Regalstaplers auf der
Fahrbahn möglich, so dass die elastischen Durchbiegungen des Fahrwerks während des
gesamten Lagerspiels bei einem Einlagervorgang bzw. einem Auslagevorgang einer Last
in einem Regalfach eines Regals minimiert werden und der Regalstapler während des
gesamten Lagerspiels eine hohe Standsicherheit aufweist.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird von der elektronischen
Steuereinrichtung der Fahrzeugstillstand durch einen im Stillstand befindlichen Fahrmotor
des Fahrantriebs erfasst, insbesondere der Stillstand des Fahrmotors nach einer Fahrbewegung
des Regalstaplers. Die Aktivierung der Abstützmittel in die abgesenkte Stellung erfolgt
somit in einem Zustand, wenn ein Stillstand des Fahrmotors auftritt, bevorzugt nach
einer vorgehenden Fahrbewegung. Hieraus kann mit geringem Bauaufwand ein Aktivierungssignal
zum Absenken der Abstützmittel zur Verfügung gestellt werden, da nach einer Fahrbewegung
des Regalstaplers, in der eine Positionsfahrt des Regalstaplers in dem Regal erfolgte,
in der Regel im Fahrzeugstillstand ein Lagerspiel ausgeführt wird, um eine Palette
mit einer Last in ein Regalfach auszulagern bzw. einzulagern.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird von der elektronischen
Steuereinrichtung die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels anhand eines Ansteuersignals
des Schubantriebs erfasst. Ein Lagerspiel zum Auslagern bzw. Einlagern einer Last
in ein Regalfach beginnt immer mit einer entsprechenden Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels,
mit der das Lastaufnahmemittel aus der seitlichen Fahrzeugkontur des Fahrzeugrahmens
des Regalstaplers ausgeschoben wird. Die Aktivierung der Abstützmittel in die abgesenkte
Stellung erfolgt somit in einem Zustand, wenn ein entsprechendes Ansteuersignal des
Schubantriebs für eine Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels vorliegt, beispielsweise
eine Bedienperson ein entsprechendes Bedienelement betätigt. Aus dem Ansteuersignal
des Schubantriebs, mit dem eine Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels erfolgt,
kann mit geringem Bauaufwand ein Aktivierungssignal zum Absenken der Abstützmittel
zur Verfügung gestellt werden, da ein Lagerspiel, um eine Palette mit einer Last in
ein Regalfach auszulagern bzw. einzulagern, mit einer entsprechenden Ausschubbewegung
des Lastaufnahmemittels startet.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird von der elektronischen
Steuereinrichtung die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels mittels einer die Bewegung
des Lastaufnahmemittels in Fahrzeugquerrichtung erfassenden Sensoreinrichtung erfasst.
Ein Lagerspiel zum Auslagern bzw. Einlagern einer Last in ein Regalfach beginnt immer
mit einer entsprechenden Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels, mit der das Lastaufnahmemittel
aus der seitlichen Fahrzeugkontur des Fahrzeugrahmens des Regalstaplers ausgeschoben
wird. Die Aktivierung der Abstützmittel in die abgesenkte Stellung erfolgt somit in
einem Zustand, wenn eine entsprechende Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels detektiert
wird, beispielsweise mittels einer bereits vorhandenen Sensoreinrichtung. Mit einer
Sensoreinrichtung, die eine Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels erfasst, kann
mit geringem Bauaufwand ein Aktivierungssignal zum Absenken der Abstützmittel zur
Verfügung gestellt werden, da ein Lagerspiel, um eine Palette mit einer Last in ein
Regalfach auszulagern bzw. einzulagern, mit einer entsprechenden Ausschubbewegung
des Lastaufnahmemittels startet.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die elektronische Steuereinrichtung
derart ausgeführt, dass bei einer Fahrbewegung des Regalstaplers bis zu einer vorgegebenen
Grenzfahrgeschwindigkeit die Abstützmittel in der abgesenkten Stellung gehalten werden.
Sofern während eines Lagerspiels eine langsame Fahrbewegung des Regalstaplers erforderlich
ist, um eine feine Positionierung des Regalstaplers zu dem Regalfach auszuführen,
bleiben somit die Abstützmittel aktiviert und auf der Fahrbahn abgesenkt.
[0015] Vorteilhafterweise ist die elektronische Steuereinrichtung derart ausgeführt, dass
die Abstützmittel von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung in Abhängigkeit
von der Hubhöhe des Lastaufnahmemittels betätigt werden. Dies ermöglicht es, die Abstützmittel
nur dann in die abgesenkte Stellung zu aktivieren, wenn das Lastaufnahmemittel auf
eine entsprechende Hubhöhe angehoben ist, in denen die elastischen Durchbiegungen
des Fahrwerks sich aufgrund der Hubhöhe nachteilig auf das Einstapeln und Ausstapeln
einer Palette mit der Last und somit das Lagerspiel auswirken.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die elektronische Steuereinrichtung
derart ausgeführt, dass bei einer Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels die Stellantriebe
derart angesteuert werden, dass die Abstützmittel von der abgesenkten Stellung in
die angehobene Stellung betätigt werden. Ein Lagerspiel zum Auslagern bzw. Einlagern
einer Last in ein Regalfach endet immer mit einer entsprechenden Einsschubbewegung
des Lastaufnahmemittels, mit der das Lastaufnahmemittel wieder in die seitliche Fahrzeugkontur
des Fahrzeugrahmens des Regalstaplers eingefahren wird. Sofern die Abstützmittel während
der Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels oder am Ende der Einsschubbewegung des
Lastaufnahmemittels von der abgesenkten Stellung in die angehobene Stellung betätigt
werden, kann somit auf einfache Weise während des gesamten Lagerspiels eine Aktivierung
der Abstützmittel zur zusätzlichen Abstützung des Regalstaplers auf der Fahrbahn ermöglicht
werden. Am Ende des Lagerspiels wird durch Abheben der Abstützelemente zusätzlich
ein sicherer Fahrbetrieb des Regalstaplers im Regal zu einem neuen Regalfach ermöglicht.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird von der elektronischen
Steuereinrichtung die Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels anhand eines Ansteuersignal
des Schubantriebs erfasst. Ein Lagerspiel zum Auslagern bzw. Einlagern einer Last
in ein Regalfach endet immer mit einer entsprechenden Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels
mit der das Lastaufnahmemittel wieder in die seitliche Fahrzeugkontur des Fahrzeugrahmens
des Regalstaplers eingefahren wird. Die Aktivierung der Abstützmittel in die angehobene
Stellung erfolgt somit in einem Zustand, wenn ein entsprechendes Ansteuersignal des
Schubantriebs für eine Einsschubbewegung des Lastaufnahmemittels vorliegt oder die
Einschubbewegung beendet wird, beispielsweise eine Bedienperson ein entsprechendes
Bedienelement betätigt oder nach einer Betätigung loslässt. Aus dem Ansteuersignal
des Schubantriebs, mit dem eine Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels erfolgt,
kann mit geringem Bauaufwand ein Aktivierungssignal zum Anheben der Abstützmittel
zur Verfügung gestellt werden, da ein Lagerspiel, um eine Palette mit einer Last in
ein Regalfach auszulagern bzw. einzulagern, mit einer entsprechenden Einschubbewegung
des Lastaufnahmemittels endet.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird von der elektronischen
Steuereinrichtung die Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels mittels einer die Bewegung
des Lastaufnahmemittels in Fahrzeugquerrichtung erfassenden Sensoreinrichtung erfasst
wird. Ein Lagerspiel zum Auslagern bzw. Einlagern einer Last in ein Regalfach endet
immer mit einer entsprechenden Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels mit der das
Lastaufnahmemittel wieder in die seitliche Fahrzeugkontur des Fahrzeugrahmens des
Regalstaplers eingefahren wird. Die Aktivierung der Abstützmittel in die angehobene
Stellung erfolgt somit in einem Zustand, wenn eine entsprechende Einschubbewegung
des Lastaufnahmemittels detektiert wird, beispielsweise mittels einer bereits vorhandenen
Sensoreinrichtung. Mit einer Sensoreinrichtung, die eine Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels
erfasst, kann mit geringem Bauaufwand ein Aktivierungssignal zum Anheben der Abstützmittel
zur Verfügung gestellt werden, da ein Lagerspiel, um eine Palette mit einer Last in
ein Regalfach auszulagern bzw. einzulagern, mit einer entsprechenden Einschubbewegung
des Lastaufnahmemittels endet.
[0019] Bevorzugt sind gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die Abstützmittel
im Bereich eines Batteriefachs des Regalstaplers angeordnet. Hierdurch ergibt sich
in der abgesenkten Stellung der Abstützmittel ein von den beiden Abstützmitteln und
den beiden Lasträdern gebildetes Aufstandsviereck, das zu einer hohen seitlichen Stabilität
des erfindungsgemäßen Regalstaplers in der abgesenkten Stellung der Abstützmittel
führt.
[0020] Mit besonderem Vorteil sind gemäß einer Ausgestaltungsform der Erfindung die Abstützmittel
im Bereich des Batteriefachs unterhalb einer im Batteriefach angeordneten Traktionsbatterie
angeordnet. Dies führt zu einer geschützten und bauraumsparenden Anordnung der Abstützmittel
mitsamt deren Stellantriebe. Hinsichtlich eines einfachen Aufbaus ergeben sich Vorteile,
wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Abstützmittel jeweils
als Abstützrolle ausgebildet sind, die jeweils in einem Rollenhalter um eine Drehachse
drehbar gelagert sind, wobei der Rollenhalter jeweils an einem Fahrzeugrahmen des
Regalstaplers um eine horizontale Schwenkachse schwenkbar angeordnet ist. Mit als
Abstützrollen ausgebildeten Abstützelementen wird auf einfache Weise in der abgesenkten
Stellung der Abstützrollen eine Fahrbewegung des Regalstaplers ermöglicht, um eine
feine Positionierung des Regalstaplers zu dem Regalfach auszuführen. Mit einem Rollenhalter,
in dem die Abstützrolle drehbar gelagert ist und der an dem Fahrzeugrahmen des Regalstaplers
um eine horizontale Schwenkachse schwenkbar angeordnet ist, können die Abstützrollen
auf einfache Weise durch eine entsprechende Schwenkbewegung des Rollenhalters in die
abgesenkte Stellung und die angehobene Stellung betätigt werden.
[0021] Vorteilhafterweise ist hierzu die Drehachse der Abstützrolle von der Schwenkachse
des Rollenhalters beabstandet. Hierdurch wird auf einfache Weise erzielt, dass eine
Schwenkbewegung des Rollenhalters um die Schwenkachse eine vertikale Bewegung der
Abstützrolle zwischen der abgesenkten Stellung und der angehobenen Stellung bewirkt.
[0022] Hinsichtlich eines geringen Bauaufwandes ergeben sich Vorteile, wenn die Abstützrollen
gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung jeweils als nicht-lenkbare
Abstützrollen ausgebildet sind, die um eine in Fahrzeugquerrichtung angeordnete horizontale
Drehachse in dem Rollenhalter drehbar gelagert sind. Da bei abgesenkten Abstützrollen
nur eine geradlinige Fahrt des Regalstaplers in einem Regalgang erfolgt, um eine feine
Positionierung des Regalstaplers zu dem Regalfach auszuführen, können die Abstützrollen
als einfach aufgebaute nicht-lenkbare Abstützrollen ausgebildet werden, die um eine
in Fahrzeugquerrichtung angeordnete horizontale Drehachse in dem Rollenhalter drehbar
gelagert sind.
[0023] Zweckmäßigerweise ist der Stellantrieb an einem Fahrzeugrahmen des Regalstaplers
befestigt und steht mit dem Rollenhalter beabstandet zur Schwenkachse in Wirkverbindung.
Mit Stellantrieben, die an dem Fahrzeugrahmen des Regalstaplers befestigt sind, und
mit dem Rollenhalter beabstandet zu dessen Schwenkachse, mit der der Rollenhalter
am Fahrzeugrahmen schwenkbar angeordnet ist, in Wirkverbindung stehen, kann mit geringem
Bauaufwand eine Schwenkbewegung des Rollenhalters und somit eine Bewegung der Abstützrollen
zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung erzielt werden.
[0024] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die Senkbewegung des jeweiligen
Abstützmittels von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung angehalten,
wenn das Abstützmittel einen Bodenkontakt mit der Fahrbahn erreicht. Hierdurch wird
erzielt, dass die Senkbewegung der Abstützmittel jeweils individuell angehalten werden
kann, wenn das von dem entsprechenden Stellantrieb betätigte Abstützmittel beim Betätigen
von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung auf der Fahrbahn aufsetzt.
Von der elektronischen Steuereinrichtung können hierzu die beiden Stellantriebe, die
jeweils ein entsprechendes Abstützmittel betätigen und absenken, individuell jeweils
dann angehalten werden, beispielsweise abgeschalten oder aktiv abgebremst werden,
wenn das von dem entsprechenden Stellantrieb betätigte Abstützmittel auf der Fahrbahn
aufsetzt. Hierdurch kann unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit und gegebenenfalls
vorhandenen Bodenunebenheiten eine stets optimale Abstützung des Regalstaplers mittels
der beiden auf die Fahrbahn abgesenkten Abstützmitteln erzielt werden.
[0025] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung werden hierzu die Stellantriebe
beim Betätigen des zugeordneten Abstützmittels von der angehobenen Stellung in die
abgesenkte Stellung angehalten, wenn mittels einer Sensoreinrichtung ein Bodenkontakt
des Abstützmittels erfasst wird. Mit einer Sensoreinrichtung, die einen Bodenkontakt
des Abstützmittels erfasst und die mit der elektronischen Steuereinrichtung in Verbindung
steht, wird mit geringem zusätzlichen Bauaufwand ermöglicht, dass von der elektronischen
Steuereinrichtung die beiden Stellantriebe individuell jeweils dann angehalten, beispielsweise
abgeschalten oder aktiv abgebremst, werden können, wenn das von dem entsprechenden
Stellantrieb betätigte Abstützmittel auf der Fahrbahn aufsetzt. Hierdurch kann unabhängig
von der Fahrbahnbeschaffenheit und gegebenenfalls vorhandenen Bodenunebenheiten eine
stets optimale Abstützung des Regalstaplers mittels der beiden auf die Fahrbahn abgesenkten
Abstützmitteln erzielt werden.
[0026] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Stellantrieb jeweils
als Linearantrieb, insbesondere elektrischer Linearantrieb, ausgebildet ist, der zur
Ansteuerung mit der elektronischen Steuereinrichtung in Wirkverbindung steht. Mit
elektrischen Linearantrieben können mit geringem Bauaufwand die Abstützmittel betätigt
werden.
[0027] Vorteilhafterweise weist der Linearantrieb jeweils eine mit dem Rollenhalter in Wirkverbindung
stehende aus- und einfahrbare Betätigungsstange auf. Durch Ausfahren bzw. Einfahren
der Betätigungsstange des Linearantriebs kann somit auf einfache Weis eine entsprechende
Schwenkbewegung des Rollenhalters zum Absenken und Anheben der Abstützrolle erzielt
werden.
[0028] Um ein Anhalten, beispielsweise ein Abschalten oder Abbremsen, des als Linearantriebs
ausgebildeten Stellantriebs bei Bodenkontakt des Abstützmittels zu erzielen, betätigt
gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung die Betätigungsstange des
Linearantriebs beim Betätigen des Abstützmittels von der angehobenen Stellung in die
abgesenkte Stellung den Rollenhalter unter Zwischenschaltung einer Federeinrichtung,
so dass bei einem Bodenkontakt des Abstützmittels eine weitere Bewegung der Betätigungsstange
ermöglicht ist. Mit einer zwischen dem Rollenhalter und der Betätigungsstange angeordneten
Federeinrichtung, die beim Betätigen des Abstützmittels von der angehobenen Stellung
in die abgesenkte Stellung zwischen die Betätigungsstange des Linearantriebs und den
Rollenhalter funktionsmäßig geschaltet ist, kann auf einfache Weise ein Freigang der
Betätigungsstange des Linearantriebs relativ zum Rollenhalter erzielt werden, der
beim Aufsetzen des Abstützmittels auf der Fahrbahn und somit einem Beenden der Schwenkbewegung
des Rollenhalters eine weitere Bewegung der Betätigungsstange des Linearantriebs gegen
die Federkraft der Federeinrichtung ermöglicht ohne eine weitere Senkbewegung des
Abstützmittels zu bewirken.
[0029] Sofern ein derartiger Freigang der Betätigungsstange des Linearantriebs relativ zum
Rollenhalter vorgesehen ist, kann die Sensoreinrichtung gemäß einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung von einem mit dem Rollenhalter in Wirkverbindung stehenden
Positionsschalter gebildet werden, der mittels einer an der Betätigungsstange des
Linearantriebs angeordneten Schaltfahne betätigbar ist. Nach dem Aufsetzen des Abstützmittels
auf der Fahrbahn kann somit der Freigang der Betätigungsstange des Linearantriebs
relativ zum Rollenhalter und somit die weitere Bewegung der Betätigungsstange des
Linearantriebs dazu genutzt werden, dass der Positionsschalter an dem Rollenhalter
von der an der Betätigungsstange angeordneten Schaltfahne betätigt wird, um bei betätigtem
Positionsschalter ein Signal zum Anhalten, beispielsweise Abschalten oder Abbremsen,
des Stellantriebs zu erzeugen. Mit einem derartigen Positionsschalter kann mit geringem
Bauaufwand eine Sensoreinrichtung zur Verfügung gestellt werden, die einen Bodenkontakt
des Abstützmittels erfasst.
[0030] Um die Senkbewegung des jeweiligen Abstützmittels von der angehobenen Stellung in
die abgesenkte Stellung bei Bodenkontakt zu beenden und den Stellantriebs bei Bodenkontakt
des Abstützmittels anzuhalten, ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der
Erfindung vorgesehen, dass von der elektronischen Steuereinrichtung beim Betätigen
des zugeordneten Abstützmittels von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung
die von dem Stellantrieb, insbesondere einem elektrischen Stellantrieb, aufgenommene
Leistung überwacht wird. Mit einer Überwachung der von den jeweiligen Stellantrieben
aufgenommenen Leistung, wird mit geringem zusätzlichen Bauaufwand ermöglicht, dass
von der elektronischen Steuereinrichtung die beiden Stellantriebe individuell jeweils
dann angehalten, beispielsweise abgeschalten oder aktiv abgebremst, werden können,
wenn das von dem entsprechenden Stellantrieb betätigte Abstützmittel auf der Fahrbahn
aufsetzt. Hierdurch kann unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit und gegebenenfalls
vorhandenen Bodenunebenheiten eine stets optimale Abstützung des Regalstaplers mittels
der beiden auf die Fahrbahn abgesenkten Abstützmitteln erzielt werden.
[0031] Vorteilhafterweise wird der Stellantrieb von der elektronischen Steuereinrichtung
angehalten, wenn die vom Stellantrieb aufgenommene Leistung einen vorgegebenen Grenzwert
überschreitet. Sofern das Abstützmittel beim Betätigen des zugeordneten Abstützmittels
von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung Bodenkontakt erreicht hat,
erhöht sich die von dem Stellantrieb aufgenommene Leistung, da bei weiter betätigtem
Stellantrieb das Abstützmittel auf die Fahrbahn gedrückt wird. Zweckmäßigerweise wird
der vorgegebene Grenzwert überschritten, wenn das Abstützmittel die Fahrbahn erreicht.
Sofern in der elektronischen Steuereinrichtung ein entsprechender Grenzwert für die
vom Stellantrieb aufgenomme Leistung vorgegeben ist, kann somit auf einfache Weise
die Senkbewegung des jeweiligen Abstützmittels von der angehobenen Stellung in die
abgesenkte Stellung beendet und der Stellantrieb bei Bodenkontakt des Abstützmittels
individuell angehalten werden, beispielsweise abgeschalten oder aktiv abgebremst.
In der abgesenkten Stellung des entsprechenden Abstützmittels entsteht hierbei an
dem Abstützmittel eine Stützkraft, die abhängig ist von dem vorgegebenen Grenzwert
für die aufgenommene Leistung des Stellantriebs. Der vorgegebenen Grenzwert für die
aufgenommenen Leistung des Stellantriebs und somit die sich einstellende Stützkraft
des Abstützmittels ist bevorzugt derart bemessen ist, dass ein Abheben des Antriebsrades
und/oder der Lasträder von der Fahrbahn verhindert wird.
[0032] Um die Senkbewegung des jeweiligen Abstützmittels von der angehobenen Stellung in
die abgesenkte Stellung anzuhalten, wenn das Abstützmittel Bodenkontakt erreicht,
ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung vorgesehen, dass der
Stellantrieb als hydraulischer Stellantrieb ausgebildet ist, wobei der hydraulische
Stellantrieb beim Betätigen des zugeordneten Abstützmittels von der angehobenen Stellung
in die abgesenkte Stellung mit einem vorgegebenen Druck beaufschlagt wird. Mit einer
Betrieb der hydraulischen Stellantriebe mit einem vorgegebenen hydraulischen Druck
wird mit geringem zusätzlichen Bauaufwand ermöglicht, die Senkbewegung der jeweiligen
Abstützmittel von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung jeweils individuell
jeweils dann anzuhalten, wenn das entsprechende Abstützmittel Bodenkontakt mit der
Fahrbahn erreicht. Hierdurch kann unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit und gegebenenfalls
vorhandenen Bodenunebenheiten eine stets optimale Abstützung des Regalstaplers mittels
der beiden auf die Fahrbahn abgesenkten Abstützmitteln erzielt werden. Der vorgegebenen
Drück für den hydraulischen Stellantrieb ist bevorzugt derart gewählt, dass an dem
Abstützmittel eine bei Bodenkontakt mit der Fahrbahn vorgegebene Stützkraft nicht
überschritten wird. Der vorgegebenen Druck, mit dem der hydraulische Stellantrieb
beaufschlagt wird, und somit die sich einstellende Stützkraft des Abstützmittels bei
Bodenkontakt mit der Fahrbahn ist bevorzugt derart bemessen ist, dass ein Abheben
des Antriebsrades und/oder der Lasträder von der Fahrbahn verhindert wird.
[0033] Bei dem erfindungsgemäßen Regalstapler kann das Lastaufnahmemittel als Schwenkschubgabel
oder als Teleskopgabel ausgebildet sein, die eine in Fahrzeugquerrichtung verschiebbar
angeordnete Lastgabel aufweist.
[0034] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Hierbei zeigt
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Regalstapler in einer Seitenansicht,
- Figur 2
- den Regalstapler der Figur 1 in einer perspektivischen Darstellung mit nach oben ausgefahrenem
Hubgerüst,
- Figur 3
- einen Ausschnitt der Figur 2 in einer vergrößerten Darstellung und einer auf dem Lastaufnahmemittel
befindlichen Last,
- Figur 4
- den Fahrzeugrahmen des erfindungsgemäßen Regalstaplers in einer perspektivischen Darstellung
und
- Figur 5
- einen Ausschnitt der Figur 4 in einer vergrößerten Darstellung und
- Figur 6
- eine Darstellung gemäß der Figur 5 mit einer Verdeutlichung des Aufbaus der Sensoreinrichtung.
[0035] In den Figuren 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßer Regalstapler 1 dargestellt.
[0036] Der Regalstapler 1 weist einen Fahrzeugkörper mit einem Fahrzeugrahmen 2 auf, in
dem ein Batteriefach zur Aufnahme einer Traktionsbatterie 3 eines batterieelektrischen
Antriebssystems des Regalstaplers 1 ausgebildet ist. Der Regalstapler 1 weist ein
von einem Hubgerüst 4 gebildetes Hubwerk auf, an dem ein als Fahrkorb bzw. Fahrerkabine
ausgebildeter Fahrerstand 5, der einen Fahrerarbeitsplatz F für eine Bedienperson
bildet, mittels eines nicht näher dargestellten Hubantriebs auf- und abbewegbar angeordnet
ist. An dem anhebbaren und absenkbaren Fahrerstand 5 ist bei dem dargestellten Regalstapler
1 ein Lastaufnahmemittel 6 zum Bedienen von seitlich des Regalstaplers 1 befindlichen
Regalen angeordnet.
[0037] Das Lastaufnahmemittel 6 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Schwenkschubgabel
ausgebildet, die an einem am Fahrerstand 5 angeordneten Zusatzhubmast 7 anhebbar und
absenkbar angeordnet ist. Alternativ kann das Lastaufnahmemittel von einer in Fahrzeugquerrichtung
Q verschiebbar angeordneten Teleskopgabel gebildet werden, die an dem Fahrerstand
5 angeordnet ist.
[0038] Der Regalstapler 1 weist ein Drei-Rad-Fahrwerk auf und stützt sich mittels zwei nicht-gelenkten
und nicht angetriebenen Lasträdern 8, die an einem lastteilseitigen Ende des Fahrzeugrahmens
2 angeordnet ist, und einem lenkbaren und mittels eines nicht näher dargestellten
Fahrantriebs, beispielsweise eines elektrischen Fahrmotors, angetriebenen Antriebsrad
9, das an einem antriebsteilseitigen Ende des Fahrzeugrahmens 2 angeordnet ist, auf
einer Fahrbahn FB ab. Die Lasträder 8 sind somit in Fahrzeuglängsrichtung L von dem
Antriebsrad 9 beabstandet. Das Antriebsrad 9 ist hierbei in Fahrzeugquerrichtung Q
gesehen mittig angeordnet. Die beiden Lasträder 8 sind jeweils von dem mittig angeordneten
Antriebsrad 9 - wie in Verbindung mit der Figur 2 ersichtlich ist - in Fahrzeugquerrichtung
Q beabstandet und befinden sich an den entsprechenden Fahrzeugaußenseiten.
[0039] Im antriebsteilseitigen Ende des Rahmens 2 ist weiterhin ein nicht näher dargestelltes
elektrisches Antriebssystem angeordnet, das den elektrischen Fahrmotor und einen Lenkantrieb,
beispielsweise einen elektrischen Lenkmotor, für das lenkbare Antriebsrad 9 sowie
ein elektrisch betriebenes Hydraulikpumpenaggregat umfasst, das zur Versorgung der
Arbeitshydraulik vorgesehen ist, die von dem Hubantrieb des Hubwerkes 4 sowie einem
Hubantrieb des Zusatzhubmastes 7 sowie Antrieben für die im dargestellten Ausführungsbeispiel
vorgesehene Schwenkschubgabel als Lastaufnahmemittel 6 gebildet sind.
[0040] Das Antriebsteil des Regalstapler 1 befindet sich in Fahrzeuglängsrichtung vor dem
Batteriefach. Das Antriebsteil ist von einer Haube 10 abgedeckt. Das Laststeil des
Regalstaplers 1 befindet sich in Fahrzeuglängsrichtung hinter dem Batteriefach und
umfasst das Lastaufnahmemittel 6.
[0041] In dem Fahrerstand 5 sind die für die Bedienung des Regalstaplers 1 erforderlichen
Steuer- und Bedienelemente angeordnet, beispielsweise in Form einer als Bedienpult
B ausgebildeten Bedieneinrichtung. Das Bedienpult B ist zur Steuerung des Fahrantriebs
und der Lasthandhabungsfunktionen des Regalstaplers 1 mit entsprechende Bedienelementen
sowie einem Lenkbetätigungselement zur Steuerung der Lenkung versehen.
[0042] Das Lastaufnahmemittel 6 ist - wie in der Figur 3 näher ersichtlich ist - mittels
einer Seitenschubvorrichtung 15 in Fahrzeugquerrichtung Q an dem Fahrerstand 5 bewegbar
angeordnet. Die Seitenschubvorrichtung 15 weist einen an der Vorderseite des Fahrerstandes
5 angeordneten Träger 11 auf, an dem ein mit dem Lastaufnahmemittel 6 versehener Schubschlitten
12 in Fahrzeugquerrichtung Q in horizontaler Richtung verschiebbar angeordnet ist.
Der Schubschlitten 12 ist mittels eines Schubantriebs 13 an dem Träger 11 in Fahrzeugquerrichtung
Q bewegbar.
[0043] Bei dem als Schwenkschubgabel ausgebildete Lastaufnahmemittel 6 ist an dem in Fahrzeugquerrrichtung
Q verschiebbaren Schubschlitten 12 mittels einer Schwenkvorrichtung der Zusatzhubmast
7 um eine vertikale Achse V relativ zu dem Schubschlitten 12 verschwenkbar. An dem
Zusatzhubmast 7 ist eine Lastgabel mit zwei Gabelzinken anhebbar und absenkbar angeordnet.
[0044] Mit der Schwenkschubgabel kann als Bewegung des Lastaufnahmemittels 6 eine horizontale
Schubbewegung in Fahrzeugquerrichtung Q und eine Schwenkbewegung um die vertikale
Achse V erzeugt werden, so dass mit der Schwenkschubgabel Regalfächer an beiden Seiten
des Regalstaplers bedient werden können.
[0045] Der Schubantrieb 13 der Seitenschubvorrichtung 15 umfasst beispielsweise einen nicht
näher dargestellten Hydraulikmotor, der an dem Schubschlitten 12 angeordnet ist. Der
Hydraulikmotor treibt ein Ritzel an, das mit Zahnstangen 18 kämmt, die an der Vorderseite
des Trägers 11 angeordnet sind. Durch einen Antrieb des Hydraulikmotors kann somit
der Schubschlitten 12 in Fahrzeugquerrichtung Q entlang des Trägers 11 verschoben
werden.
[0046] Das Hubgerüst 4 des erfindungsgemäßen Regalstaplers 1 ist als mehrschüssiges Hubgerüst
ausgebildet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel und gemäß der Figur 2 ist das Hubgerüst
4 als sogenanntes Triplex-Hubgerüst ausgeführt mit einem an dem Fahrzeugrahmen 2 angeordneten
Standmast 4a, einem in dem Standmast 4a nach oben ausfahrbaren ersten Ausfahrmast
4a und einem in ersten Ausfahrmast 4a nach oben ausfahrbaren zweiten Ausfahrmast 4b,
in dem der Fahrerstand 5 nach oben ausfahrbar angeordnet ist. In der Figur 2 ist der
Regalstapler 1 mit vollständig nach oben ausgezogenem Hubgerüst 4 und vollständig
angehobenem Fahrerstand 5 dargestellt. In der Figur 2 ist die Seitenschubvorrichtung
15 derart betätigt, dass der Schubschlitten 12 eingezogen ist und sich das Lastaufnahmemittel
6 innerhalb der seitlichen Fahrzeug des Fahrzeugrahmens 2 befindet.
[0047] Zum Einstapeln bzw. Ausstapeln einer Last 20 in ein nicht näher dargestelltes Regal
wird das Lastaufnahmemittel 6 mit der gegebenenfalls darauf befindlichen Last 20 mittels
des Schubantriebs 13 der Seitenschubvorrichtung 15 in horizontaler Fahrzeugquerrichtung
Q verschoben. In der Figur 3 ist die Seitenschubvorrichtung 15 in einer Position dargestellt,
in der der Schubschlitten 12 in Fahrzeugquerrichtung Q ausgeschoben ist und sich das
Lastaufnahmemittel 6 in einer in das Regal seitlich ausgeschobenen Position befindet.
In der ausgeschobene Stellung befindet sich das Lastaufnahmemittel 6 mit der Last
20 außerhalb der seitlichen Fahrzeugkontur des Fahrzeugrahmens 2.
[0048] Für ein Lagerspiel zum Einstapeln einer auf dem Lastaufnahmemittel 6 befindlichen
Last 20 in ein Regalfach des Regals wird ausgehend von der Figur 2 durch entsprechende
Betätigung des Schubantriebs 13 und einer Ausschubbewegung das Lastaufnahmemittel
6 in Fahrzeugquerrichtung Q in die Figur 3 dargestellte Position ausgeschoben. Nach
dem Absetzen der Last in das Regalfach wird durch entsprechende Betätigung des Schubantriebs
13 und einer Einschubbewegung das Lastaufnahmemittel 6 in Fahrzeugquerrichtung Q wieder
zurück in die in der Figur 2 dargestellte Position eingeschoben.
[0049] Für ein Lagerspiel zum Ausstapeln einer in einem Regalfach des Regals befindlichen
Last 20 wird ausgehend von der Figur 2 durch entsprechende Betätigung des Schubantriebs
13 und einer Ausschubbewegung das Lastaufnahmemittel 6 in Fahrzeugquerrichtung Q in
die Figur 3 dargestellte Position ausgeschoben. Nach der Aufnahme der Last aus dem
Regalfach wird durch entsprechende Betätigung des Schubantriebs 13 und einer Einschubbewegung
das Lastaufnahmemittel 6 in Fahrzeugquerrichtung Q wieder zurück in die in der Figur
2 dargestellte Position eingeschoben.
[0050] Der erfindungsgemäße Regalstapler 1 - wie in Verbindung mit den Figuren 4 bis 6 näher
dargestellt ist - mit zwei seitlichen Abstützmitteln 20 versehen, die von den Lasträdern
8 in Fahrzeuglängsrichtung L beabstandet sind und in Fahrzeugquerrichtung Q von dem
Antriebsrad 9 seitlich beabstandet angeordnet sind. In den Figuren 2 bis 4 ist das
auf einer Fahrzeugseite angeordnete Abstützmittel 20 dargestellt, an dem der Aufbau
der beiden Abstützmittel 20 näher beschrieben wird. An der gegenüberliegenden Fahrzeugseite
ist ein dem dargestellten Abstützmittel 20 analoges Abstützmittel 20 angeordnet.
[0051] Die Abstützmittel 20 sind im Bereich des Batteriefachs des Regalstaplers 1 angeordnet
unterhalb der im Batteriefach angeordneten Traktionsbatterie 3 angeordnet. In der
Figur 4 ist zur Vereinfachung die Traktionsbatterie nicht dargestellt.
[0052] Die Abstützmittel 20 sind jeweils an der Innenseite eines Rahmenlängsträgers 2a,
2b des Fahrzeugrahmens 2 angeordnet, so dass sich die Abstützmittel 20 - in Fahrzeugquerrichtung
Q gesehen - innerhalb des Fahrzeugrahmens 2 befinden. In Fahrzeuglängsrichtung L gesehen
befinden sich die Abstützmittel benachbart zu dem Antriebsrad 9.
[0053] Die Abstützmittel 20 sind jeweils zwischen einer von der Fahrbahn FB angehobenen
Stellung, in der die Abstützmittel 20 von der Fahrbahn FB angehoben sind und einen
Bodenabstand aufweisen, und einer auf die Fahrbahn FB abgesenkten Stellung, in der
die Abstützmittel 20 auf die Fahrbahn FB abgesenkt sind und mit der Fahrbahn FB in
Kontakt stehen, vertikal verstellbar am Regalstapler 1 angeordnet.
[0054] Zur Verstellung der Abstützmittel 20 zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten
Stellung ist jeweils ein Stellantrieb 21 vorgesehen, die zur Betätigung mit einer
elektronischen Steuereinrichtung 22 des Regalstaplers 1 in Wirkverbindung stehen.
Der Stellantrieb 21 ist an dem Fahrzeugrahmen 2 des Regalstaplers 1 befestigt und
abgestützt und steht mit dem Abstützmittel 20 zu dessen Betätigung zwischen der angehobenen
Stellung und der abgesenkten Stellung in Wirkverbindung.
[0055] Die Abstützmittel 20 umfassen jeweils eine nicht-lenkbare Abstützrolle 25, die um
eine in Fahrzeugquerrichtung Q angeordnete horizontale Drehachse D in einem Rollenhalter
26 drehbar gelagert ist. Der Rollenhalter 26 ist jeweils an dem Fahrzeugrahmen 2 des
Regalstaplers 1 um eine in Fahrzeugquerrichtung Q angeordnete horizontale Schwenkachse
S schwenkbar angeordnet ist.
[0056] Die Drehachse D der Abstützrolle 25 ist hierbei von der Schwenkachse S des Rollenhalters
26 beabstandet angeordnet.
[0057] Der Rollenhalter 26 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel von zwei seitlich beabstandeten
Hebeln 27a, 27b gebildet, zwischen denen die Abstützrolle 25 angeordnet und drehbar
um die Drehachse D gelagert ist. Jeder Hebel 27a, 27b ist mittels eines die Schwenkachse
S bildenden Lagerzapfens 28 in einer Gehäuseplatte 29a, 29b des Abstützmittels 20
schwenkbar gelagert. Zwischen den beiden Gehäuseplatten 29a, 29b ist der Rollenhalter
26 und der Stellantrieb 21 des Abstützmittels 20 angeordnet. Die Gehäuseplatten 29a,
29b sind an dem Fahrzeugrahmen 2 des Regalstaplers 1 befestigt. In den Figuren 5 und
6 ist die innere Gehäuseplatte 29b nicht dargestellt.
[0058] Der Stellantrieb 21 ist jeweils an dem Fahrzeugrahmen 2 des Regalstaplers 1 befestigt
und steht mit dem Rollenhalter 26 beabstandet zur Schwenkachse S in Wirkverbindung.
[0059] Der Stellantrieb 21 ist jeweils als Linearantrieb 23, beispielsweise elektrischer
Linearantrieb, ausgebildet, der zur Ansteuerung mit der elektronischen Steuereinrichtung
22 in Wirkverbindung steht.
[0060] Der Linearantrieb 23 ist an einer Gehäuseplatte 30, die an dem Fahrzeugrahmen 2 befestigt
ist, befestigt und weist eine ausfahrbare und einfahrbare Betätigungsstange 31 auf,
die mit dem Rollenhalter 26 beabstandet zur Schwenkachse S in Wirkverbindung steht.
[0061] Die Betätigungsstange 31 ist hierbei in Fahrzeuglängsrichtung L orientiert angeordnet,
so dass durch Ausfahren der Betätigungsstange 31 und entsprechendes Verschwenken des
Rollenhalters 26 die Abstützrolle 25 von einer angehobenen Stellung in eine abgesenkte
Stellung betätigbar ist und durch Einfahren der Betätigungsstange 31 und entsprechendes
Verschwenken des Rollenhalters 26 die Abstützrolle 25 von einer abgesenkten Stellung
in eine angehobene Stellung betätigbar ist.
[0062] Die Betätigungsstange 31 steht mit einem Federgehäuse 35 einer Federeinrichtung 36
in Wirkverbindung. Das Federgehäuse 35 ist über einen Lagerbolzen 37 an den beiden
Hebeln 27a, 27b des Rollenhalters 26 um eine Schwenkachse S2 schwenkbar befestigt.
Die Betätigungsstange 31 ragt über eine Öffnung in einer Vorderseite 35a des Federgehäuses
35 in das Innere des Federgehäuses 35 hinein und liegt mit dem im Federgehäuse 35
hineinragenden Ende an einem ersten Ende der Federeinrichtung 36 an. Das zweite Ende
der Federeinrichtung ist an einer Rückseite 35b des Federgehäuses 35 abgestützt.
[0063] Die Betätigungsstange 31 des Linearantriebs 23 weist ein sich in Längsrichtung ersteckendes
Langloch 38 auf, durch das sich der Lagerbolzen 37 erstreckt.
[0064] Die Stellantriebe 21 werden beim Betätigen der zugeordneten Abstützrolle 25 von der
angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung angehalten, beispielsweise abgeschalten
oder aktiv abgebremst, wenn mittels einer Sensoreinrichtung 40 ein Bodenkontakt der
Abstützrolle 25 erfasst wird.
[0065] Die Sensoreinrichtung 40 weist einen mit dem Rollenhalter 26 in Wirkverbindung stehenden
Positionsschalter 41 auf, der mittels einer an der Betätigungsstange 31 des Linearantriebs
23 angeordneten Schaltfahne 42 betätigbar ist. Der Positionsschalter 41 ist hierzu
an dem Federgehäuse 35 befestigt. Der Positionsschalter 41 steht mit der elektronischen
Steuereinrichtung 22 in Verbindung.
[0066] Beim Ausfahren der Betätigungsstange 31 des Linearantriebs 23 und somit beim Betätigen
der Abstützrolle 25 von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung betätigt
somit die Betätigungsstange 31 den Rollenhalter 26 unter Zwischenschaltung der Federeinrichtung
36, solange bis die Abstützrolle 25 in Kontakt mit der Fahrbahn FB gelangt und somit
der Rollenhalter 26 nicht weiter verschwenken kann. Die Schaltfahne 42 ist hierbei
von dem Positionsschalter 41 beabstandet, so dass der Positionsschalter 41 nicht betätigt
ist. Gelangt die Abstützrolle 25 beim Ausfahren der Betätigungsstange 31 in Bodenkontakt
mit der Fahrbahn FB, kann die Betätigungsstange 31 mittels des den Lagerbolzen 37
aufnehmenden Langlochs 38 weiter ausfahren und in das Federgehäuse 35 eintauchen,
das am Rollenhalter 26 befestigt ist. Hierbei wird die Federeinrichtung 36 komprimiert,
so dass die weiter ausfahrende Betätigungsstange 31 mittels der Schaltfahne 42 den
am Federgehäuse 35 angeordneten Positionsschalter 41 betätigen kann. Bei betätigtem
Positionsschalter 41 wird von der elektronischen Steuereinrichtung der Linearantrieb
23 angehalten, beispielsweise abgeschalten oder aktiv abgebremst.
[0067] Die Betätigung der Abstützrolle 25 von der abgesenkten Stellung in die angehobene
Stellung erfolgt durch Einfahren der Betätigungsstange 31 des Linearantriebs 23. Die
Betätigungsstange 31 ist hierzu mit einem Mitnehmer 45 versehen, beispielsweise einer
Schraube, die sich durch eine Öffnung in der Rückseite 35b des Federgehäuses 35 erstreckt.
Ein auf der Rückseite des Federgehäuses 35 herausragender Kopf des Mitnehmers 45 ist
größer als die Öffnung in der Rückseite 35b des Federgehäuses 35, so dass der Kopf
des Mitnehmers 45 in Anlage an die Rückseite 35b des Federgehäuses 35 gelangt und
somit durch Einfahren der Betätigungsstange 31 der Rollenhalter 26 über das an diesem
befestigte Federgehäuse 35 verschwenkt werden kann.
[0068] Bei dem erfindungsgemäßen Regalstapler 1 ist die elektronische Steuereinrichtung
22 derart ausgebildet, dass im Fahrzeugstillstand und/oder bei einer Ausschubbewegung
des Lastaufnahmemittels 6 die Stellantriebe 21 derart angesteuert werden, dass die
Abstützmittel 20 von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung betätigt
werden. Mit den auf die Fahrbahn FB abgesenkten Abstützmitteln 20 wird somit das Fahrwerk
während eines Lagerspiels beim Auslagern bzw. einer Einlagern einer Last in einem
Regal zusätzlich auf der Fahrbahn FB abstützt, indem aus dem dreirädrigen Fahrwerk
temporär ein fünfrädriges Fahrwerk wird. Mit der erfindungsgemäßen Ansteuerung der
Stellantriebe 21 im Fahrzeugstillstand und/oder bei einer Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels
6 wird erzielt, dass die Abstützmittel 20 auf die Fahrbahn FB abgesenkt sind, wenn
das Lastaufnahmemittel 6 aus der seitlichen Fahrzeugkontur des Regalstaplers 1, d.h.
aus der Fahrzeugseitenlinie des Fahrzeugrahmens 2, herausgeschoben wird.
[0069] Von der elektronischen Steuereinrichtung 22 kann der Fahrzeugstillstand durch einen
im Stillstand befindlichen Fahrmotor erfasst werden, beispielsweise der Stillstand
des Fahrmotors nach einer Fahrbewegung des Regalstaplers 1, mit einer eine Positionsfahrt
des Regalstaplers 1 im Regal erfolgt ist. Die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels
6 kann von der elektronischen Steuereinrichtung 22 anhand eines Ansteuersignals des
Schubantriebs 13 erfasst werden, mit dem eine Ausschubbewegung des Schubantriebs 13
und somit eine Ausschubbewegung des Schubschlittens 12 durchgeführt wird. Das Aktivieren
der Unterstützung des Fahrwerks durch das Absenken der Abstützmittel 20 auf die Fahrbahn
FB erfolgt somit durch das Ausschubsignal für den Schubantrieb 13 des Schubschlittens
12. Bei dem Ansteuersignal kann es sich um ein Signal handeln, das durch die Betätigung
eines entsprechenden, den Schubantrieb 13 ansteuernden Bedienelements durch die Bedienperson
des Regalstaplers 1 erzeugt wird. Alternativ oder zusätzlich kann von der elektronischen
Steuereinrichtung 22 die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels 6 mittels einer
die Bewegung des Lastaufnahmemittels 6 in Fahrzeugquerrichtung Q erfassenden Sensoreinrichtung
erfasst werden.
[0070] Die elektronische Steuereinrichtung 22 ist weiterhin derart ausgeführt, dass bei
einer Fahrbewegung des Regalstaplers 1 bis zu einer vorgegebenen Grenzfahrgeschwindigkeit
die Abstützmittel 20 in der abgesenkten Stellung gehalten werden. In Verbindung mit
den als Abstützrollen 25, beispielsweise als Polyamid-Stützrollen, ausgebildeten Abstützmitteln
20 kann somit eine gegebenenfalls erforderliche Fein-Positionierfahrt während des
Lagerspiels ermöglicht werden.
[0071] Die elektronische Steuereinrichtung 22 ist zudem derart ausgeführt, dass bei einer
Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels 6 die Stellantriebe 21 derart angesteuert
werden, dass die Abstützmittel 20 von der abgesenkten Stellung in die angehobene Stellung
betätigt werden. Während des Zurückschiebens des Schubschlittens 12 in die seitliche
Fahrzeugkontur am Ende des Lagerspiels werden somit die Abstützmittel 20 wieder von
der Fahrbahn FB angehoben, um mit dem Regalstapler 1 den nächsten Lagerort anzufahren.
[0072] Die Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels 6 kann von der elektronischen Steuereinrichtung
22 anhand eines Ansteuersignals des Schubantriebs 13 erfasst werden, mit dem eine
Einschubbewegung des Schubantriebs 13 und somit eine Einschubbewegung des Schubschlittens
12 durchgeführt wird. Das Beenden der Aktivieren der Unterstützung des Fahrwerks durch
das Anheben der Abstützmittel 20 auf die Fahrbahn FB erfolgt somit durch das Einschubsignal
für den Schubantrieb 13 des Schubschlittens 12. Bei dem Ansteuersignal kann es sich
um ein Signal handeln, das durch die Betätigung eines entsprechenden, den Schubantrieb
13 ansteuernden Bedienelements durch die Bedienperson des Regalstaplers 1 erzeugt
wird. Alternativ oder zusätzlich kann von der elektronischen Steuereinrichtung 22
die Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels 6 mittels einer die Bewegung des Lastaufnahmemittels
6 in Fahrzeugquerrichtung erfassenden Sensoreinrichtung erfasst werden.
[0073] Der erfindungsgemäße Regalstapler 1 weist durch die mittels der Stellantriebe 21
vertikal verstellbaren Abstützmittel 20 zusätzliche mit der Fahrbahn FB in Eingriff
bringbare seitliche Abstützrollen 25 auf, um bei dem Regalstapler 1 das von den beiden
Lasträdern 8 und dem Antriebsrad 9 bestehende dreirädrige Fahrwerk bei Bedarf zweitweise
in ein fünfrädriges Fahrwerk zu ändern.
[0074] Der erfindungsgemäße Regalstapler 1 weist durch Absenken der Abstützmittel 20 eine
erhöhte seitliche statische Stabilität und eine erhöhte Standsicherheit auf, die bei
Ein- und Ausstapelvorgängen einer Last in bzw. aus einem Regalfach eines Regals von
Vorteil ist. Bei Ein- und Ausstapelvorgängen einer Last in bzw. aus einem Regalfach
eines Regals, wobei das Lastaufnahmemittel 6 in Fahrzeugquerrichtung Q bewegt und
aus der seitlichen Fahrzeugkontur herausbewegt wird, um die Last in ein Regalfach
des Regals einzustapeln bzw. aus dem Regalfach des Regals auszustapeln, kann durch
Absenken der Abstützmittel 20 der Ein- bzw. Ausstapelvorgang beschleunigt werden,
wodurch der erfindungsgemäße Regalstapler 1 eine erhöhte Umschlagsleitung aufweist.
Mit den Abstützmitteln 20 werden die Resttraglasten des Regalstaplers 1 erhöht, da
die seitlichen Durchbiegungen verringert werden. Zudem treten bei auf die Fahrbahn
FB abgesenkten Abstützmitteln 20 bei einem Lagerspiel zum Einlagern oder Auslagern
einer Last verringerten Schwingungen auf, wodurch die Ein- und Ausstapelvorgänge schneller
durchgeführt werden können.
[0075] Die Abstützmittel 20 sind jeweils mit den von den Positionsschaltern 41 ausgebildeten
Sensoreinrichtungen 40 versehen, die den Verstellweg der beiden Stellantriebe 21 individuell
je nach Bodenabstand begrenzen und die nun eingenommene Position sperren. Dadurch
kann eine von der Fahrbahnbeschaffenheit und der Bodenunebenheit unabhängige, stets
korrekte Abstützung des Fahrwerks des Regalstaplers 1 erzielt werden.
1. Regalstapler (1) mit einem an einem Hubgerüst (4) anhebbaren und absenkbaren Lastaufnahmemittel
(6), wobei der Regalstapler (1) ein Drei-Rad-Fahrwerk aufweist und mit einem lenkbaren
und mittels eines Fahrantriebs angetriebenen Antriebsrad (9) und zwei nicht-gelenkten
Lasträdern (8) auf einer Fahrbahn (FB) abgestützt ist, wobei die Lasträder (8) von
dem Antriebsrad (9) in Fahrzeuglängsrichtung (L) beabstandet sind und in Fahrzeugquerrichtung
(Q) seitlich beabstandet angeordnet sind, wobei der Regalstapler (1) mit zwei seitlichen
Abstützmitteln (20) versehen ist, die von den Lasträdern (8) in Fahrzeuglängsrichtung
(L) beabstandet sind und in Fahrzeugquerrichtung (Q) von dem Antriebsrad (9) seitlich
beabstandet angeordnet sind, wobei die Abstützmittel (20) jeweils zwischen einer von
der Fahrbahn angehobenen Stellung, in der die Abstützmittel (20) von der Fahrbahn
(FB) einen Bodenabstand aufweisen, und einer auf die Fahrbahn (FB) abgesenkten Stellung,
in der die Abstützmittel (20) mit der Fahrbahn (FB) in Kontakt stehen, verstellbar
am Regalstapler (1) angeordnet sind, wobei zur Verstellung der Abstützmittel (20)
zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung jeweils ein Stellantrieb
(21) vorgesehen ist und die Stellantriebe (21) der Abstützmittel (20) von einer elektronischen
Steuereinrichtung (22) angesteuert sind, wobei das Lastaufnahmemittel (6) mittels
eines Schubantriebs (13) in Fahrzeugquerrichtung (Q) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (22) derart ausgebildet ist, dass im Fahrzeugstillstand
und/oder bei einer Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels (6) die Stellantriebe
(21) derart angesteuert werden, dass die Abstützmittel (20) von der angehobenen Stellung
in die abgesenkte Stellung betätigt werden.
2. Regalstapler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der elektronischen Steuereinrichtung (22) der Fahrzeugstillstand durch einen
im Stillstand befindlichen Fahrmotor des Fahrantriebs erfasst wird, insbesondere der
Stillstand des Fahrmotors nach einer Fahrbewegung des Regalstaplers (1).
3. Regalstapler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass von der elektronischen Steuereinrichtung (22) die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels
(6) anhand eines Ansteuersignals des Schubantriebs (13) erfasst wird.
4. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass von der elektronischen Steuereinrichtung (22) die Ausschubbewegung des Lastaufnahmemittels
(6) mittels einer die Bewegung des Lastaufnahmemittels (6) in Fahrzeugquerrichtung
(Q) erfassenden Sensoreinrichtung erfasst wird.
5. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (22) derart ausgeführt ist, dass bei einer Fahrbewegung
des Regalstaplers (1) bis zu einer vorgegebenen Grenzfahrgeschwindigkeit die Abstützmittel
(20) in der abgesenkten Stellung gehalten werden.
6. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (22) derart ausgeführt ist, dass die Abstützmittel
(22) von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung in Abhängigkeit von der
Hubhöhe des Lastaufnahmemittels (6) betätigt werden.
7. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinrichtung (22) derart ausgeführt ist, dass bei einer Einschubbewegung
des Lastaufnahmemittels (6) die Stellantriebe (21) derart angesteuert werden, dass
die Abstützmittel (22) von der abgesenkten Stellung in die angehobene Stellung betätigt
werden.
8. Regalstapler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass von der elektronischen Steuereinrichtung (22) die Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels
(6) anhand eines Ansteuersignal des Schubantriebs (13) erfasst wird.
9. Regalstapler nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass von der elektronischen Steuereinrichtung (22) die Einschubbewegung des Lastaufnahmemittels
(6) mittels einer die Bewegung des Lastaufnahmemittels (6) in Fahrzeugquerrichtung
(Q) erfassenden Sensoreinrichtung erfasst wird.
10. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützmittel (20) im Bereich eines Batteriefachs des Regalstaplers (1) angeordnet
sind.
11. Regalstapler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützmittel (20) im Bereich des Batteriefachs unterhalb einer im Batteriefach
angeordneten Traktionsbatterie (3) angeordnet sind.
12. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützmittel (20) jeweils als Abstützrolle (25) ausgebildet sind, die jeweils
in einem Rollenhalter (26) um eine Drehachse (D) drehbar gelagert sind, wobei der
Rollenhalter (26) jeweils an einem Fahrzeugrahmen (2) des Regalstaplers (1) um eine
horizontale Schwenkachse (S) schwenkbar angeordnet ist.
13. Regalstapler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (D) der Abstützrolle (25) von der Schwenkachse (S) des Rollenhalters
(26) beabstandet ist.
14. Regalstapler nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützrollen (25) jeweils als nicht-lenkbare Abstützrollen ausgebildet sind,
die um eine in Fahrzeugquerrichtung (Q) angeordnete horizontale Drehachse (D) in dem
Rollenhalter (26) drehbar gelagert sind.
15. Regalstapler nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (21) jeweils an einem Fahrzeugrahmen (2) des Regalstaplers (1) befestigt
ist und mit dem Rollenhalter (26) beabstandet zur Schwenkachse (S) in Wirkverbindung
steht.
16. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Senkbewegung des jeweiligen Abstützmittels (20) von der angehobenen Stellung
in die abgesenkte Stellung angehalten wird, wenn das Abstützmittel (20) einen Bodenkontakt
mit der Fahrbahn (FB) erreicht.
17. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellantriebe (21) beim Betätigen des zugeordneten Abstützmittels (20) von der
angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung angehalten werden, wenn mittels einer
Sensoreinrichtung (40) ein Bodenkontakt des Abstützmittels (20) erfasst wird.
18. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (21) jeweils als Linearantrieb (23), insbesondere elektrischer Linearantrieb,
ausgebildet ist, der zur Ansteuerung mit der elektronischen Steuereinrichtung (22)
in Wirkverbindung steht.
19. Regalstapler nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearantrieb (23) jeweils eine mit dem Rollenhalter (26) in Wirkverbindung stehende
Betätigungsstange (31) aufweist.
20. Regalstapler nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstange (31) des Linearantriebs (23) beim Betätigen des Abstützmittels
(20) von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung den Rollenhalter (26)
unter Zwischenschaltung einer Federeinrichtung (36) betätigt, so dass bei einem Bodenkontakt
des Abstützmittels (20) eine weitere Bewegung der Betätigungsstange (31) ermöglicht
ist.
21. Regalstapler nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (40) einen mit dem Rollenhalter (26) in Wirkverbindung stehenden
Positionsschalter (41) aufweist, der mittels einer an der Betätigungsstange (31) des
Linearantriebs (23) angeordneten Schaltfahne (42) betätigbar ist.
22. Regalstapler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass von der elektronischen Steuereinrichtung (22) beim Betätigen des zugeordneten Abstützmittels
(20) von der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung die von dem Stellantrieb
(21), insbesondere einem elektrischen Stellantrieb, aufgenommene Leistung überwacht
wird.
23. Regalstapler nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (21) von der elektronischen Steuereinrichtung (22) angehalten wird,
wenn die Leistung des Stellantriebs (21) einen vorgegebenen Grenzwert überschreitet.
24. Regalstapler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (21) als hydraulischer Stellantrieb ausgebildet ist, wobei der hydraulische
Stellantrieb (21) beim Betätigen des zugeordneten Abstützmittels (20) von der angehobenen
Stellung in die abgesenkte Stellung mit einem vorgegebenen Druck beaufschlagt wird.
25. Regalstapler nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastaufnahmemittel (6) als Schwenkschubgabel oder als Teleskopgabel ausgebildet
ist.