[0001] Die Erfindung betrifft ein Profilelement zur Herstellung von Profilrahmen für Fenster-
oder Türflügel, ein Zentrierelement für eine Verglasung zur Verwendung im Falz bei
einem erfindungsgemäßen Profilelement sowie einen Flügel für ein Fenster oder eine
Tür mit einer Anzahl erfindungsgemäßer Profilelemente, die einen Flügelrahmen bilden,
sowie mit wenigstens einem erfindungsgemäßen Zentrierelement.
[0002] Bei der Herstellung von Fenster- oder Türflügeln kommen heutzutage im Wesentlichen
zwei grundlegende Verfahren zum Einsatz, um eine Verglasung, beispielsweise eine Isolierverglasung,
mit dem Flügelrahmen zu verbinden. Dies umfasst neben der konventionellen Fertigung
durch Verklotzen auch die sogenannte Klebetechnik, bei der eine feste und dauerhafte
Verbindung von Verglasung und Rahmen mittels eines Klebstoffs erreicht wird.
[0003] Es besteht deshalb Bedarf an einem Profilelement, das ebenso bei der konventionellen
Fertigung durch Verklotzen als auch bei der Klebetechnik zum Einsatz kommen kann und
welches es dem Verarbeiter erleichtert, die Vielfalt der Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
Mit einem solchen Profilelement wäre es möglich, je nach Auftrag zu entscheiden, welche
Fertigungstechnik zur Anwendung gebracht wird.
[0004] Der Erfindung liegt entsprechend die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Profil bzw.
Profilelement und entsprechendes Zubehör zur Verfügung zu stellen, damit die vorstehend
genannten Bedürfnisse des Marktes in einfacher und kostengünstiger Weise befriedigt
werden können.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe mittels eines Profilelements zur Herstellung von
Profilrahmen für Fenster- oder Türflügel mit den Merkmalen des Anspruchs 1, durch
ein mit einem solchen Profilelement zu verwendendes Zentrierelement mit den Merkmalen
des Anspruchs 8 und mittels eines Flügels für ein Fenster oder eine Tür mit den Merkmalen
des Anspruchs 14.
[0006] Jeweils bevorzugte Weiterbildungen sind Gegenstand entsprechender Unteransprüche.
[0007] Ein erfindungsgemäßes Profilelement dient zur Herstellung von Profilrahmen für Fenster-
oder Türflügel. Es umfasst einen zur Aufnahme einer Verglasung, insbesondere einer
Isolierverglasung, dienenden Falz, der eine seitliche Falzfläche und einen Falzgrund
ausbildet. Die seitliche Falzfläche ist dazu ausgebildet und vorgesehen, einen seitlichen
Rand der Verglasung zu übergreifen, während der Falzgrund dazu ausgebildet und vorgesehen
ist, eine Stirnseitenfläche der Verglasung zu übergreifen. Bei dem erfindungsgemäßen
Profilelement ist der Falzgrund in drei Abschnitte unterteilt, nämlich einen ersten
Abschnitt, der unmittelbar an die seitliche Falzfläche angrenzt und in dem der Falzgrund
einen schrägen, zu der seitlichen Falzfläche hin geneigten Verlauf aufweist; einen
zweiten Abschnitt, der an den ersten Abschnitt angrenzt, von diesem durch eine Stufe
getrennt ist, und in dem der Falzgrund einen zu der seitlichen Falzfläche im Wesentlichen
senkrechten Verlauf aufweist; und einen dritten Abschnitt, der an den zweiten Abschnitt
angrenzt und in dem der Falzgrund ebenfalls einen zu der seitlichen Falzfläche im
Wesentlichen senkrechten Verlauf aufweist, wobei der zweite Abschnitt und der dritte
Abschnitt untereinander verschiedene Höhenniveaus aufweisen.
[0008] Eine solche Ausgestaltung des Falzgrundes wird von der Anmelderin auch als "Multifalz"
bezeichnet, wobei das entsprechend ausgestaltete Profilelement sich neben der konventionellen
Fertigung durch Verklotzen auch für die Klebefertigung eignet und es so dem Verarbeiter
ermöglicht, verschiedene Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Hierbei wird immer ein und
dasselbe Profil verwendet, wodurch sich die Komplexität der Lagerhaltung beim Fenster-
oder Türenhersteller spürbar reduzieren lässt, was einen entsprechenden Kostenvorteil
bedeutet.
[0009] Deshalb umfasst die Anmeldung gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ein Zentrierelement
für eine Verglasung zur Verwendung im Falz bei einem erfindungsgemäßen Profilelement,
welches Zentrierelement erfindungsgemäß folgende Merkmale aufweist: einen etwa plattenförmigen
Grundkörper mit einer endlichen Längserstreckung, der quer zu seiner Längserstreckung
wenigstens zwei Abschnitte aufweist, nämlich einen ersten Abschnitt, in dem der Grundkörper
wenigstens zwei auf einer Seite des Grundkörpers im Wesentlichen senkrecht zu einer
Plattenebene des Grundkörpers abragende Aufstellstege mit an den geneigten Verlauf
des Falzgrunds angepasster, unterschiedlicher Erstreckung bezüglich der Plattenebene
aufweist, und einen zweiten Abschnitt, in dem der Grundkörper zumindest bereichsweise
eine im Querschnitt keilförmige Ausbildung aufweist; wenigstens eine gegenüber der
Plattenebene in dem ersten Abschnitt aufragende Zentrierfeder, die derart ausgebildet
ist, dass sie bei einer Belastung in Richtung der Plattenebene eine Rückstellkraft
in entgegengesetzter Richtung bewirkt; und wenigstens eine seitlich gegenüber dem
Grundkörper und im Wesentlichen parallel zur Plattenebene vorspringende Verspannfeder,
vorzugsweise im Bereich eines randständigen, der seitlichen Falzfläche zuzukehrenden
der beiden Aufstellstege, die derart ausgebildet ist, dass sie bei einer Belastung
in Richtung des Grundkörpers eine Rückstellkraft in entgegengesetzter Richtung bewirkt,
und die dazu ausgebildet ist, mit der seitlichen Falzfläche in Kontakt zu treten;
wobei eine Abmessung des ersten Abschnitts des Zentrierelements derart an eine entsprechende
Abmessung des ersten Abschnitts des Profilelements angepasst ist, dass bei einem Kontakt
zwischen Verspannfeder und seitlicher Falzfläche das Zentrierelement mit seinem dem
zweiten Abschnitt zugewandten Aufstellsteg seitlich im Bereich der Stufe anliegt und
kraftschlüssig im Falz gehalten ist.
[0010] Bei Verwendung von erfindungsgemäßen Profilelementen zusammen mit wenigstens einem
erfindungsgemäßen Zentrierelement lässt sich ein erfindungsgemäßer Flügel für ein
Fenster oder eine Tür fertigen, bei dem das wenigstens eine Zentrierelement in den
Falz des Flügelrahmens eingesetzt ist, wobei vorzugsweise mindestens zwei Zentrierelemente
pro Rahmenseite - mit Ausnahme der unteren Rahmenseite - zum Einsatz kommen können.
Ein solcher erfindungsgemäßer Flügel umfasst weiterhin eine Verglasung, vorzugsweise
Isolierverglasung, die in dem Flügelrahmen eingesetzt ist, so dass sie mit ihrer Glasscheibe
oder ihrer der seitlichen Falzfläche zugewandten Deckscheibe mechanisch mit der Zentrierfeder
zusammenwirkt und diese belastet; und einen Klebstoff, der im Bereich des Falzgrunds
zwischen dem Profilelement und der Verglasung eingebracht ist und zumindest die Verglasung
und das Profilelement dauerhaft miteinander verbindet. Im Bereich der unteren Rahmenseite
wird dagegen regelmäßig mit Klotzbrücken oder dgl. gearbeitet, welche die Auflast
der Verglasung sicher aufnehmen.
[0011] Beim erfindungsgemäßen Profilelement dient der genannte erste Abschnitt des Falzgrunds
im Wesentlichen zur Anordnung des Zentrierelements und zur Entwässerung. Der genannte
zweite Abschnitt des Falzgrunds ermöglicht das Einbringen des Klebstoffs, während
der dritte Abschnitt des Falzgrunds zum Anbringen weiterer Elemente, wie beispielsweise
einer Glashalteleiste, dienen kann.
[0012] Gemäß einer ersten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Profilelements kann vorgesehen
sein, dass dieses in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten Abschnitt und dem
zweiten Abschnitt im Bereich der dort vorhandenen Stufe einen stegartigen Vorsprung
aufweist, der auf dem Höhenniveau des zweiten Abschnitts ein Stück weit in den Bereich
des ersten Abschnitts hineinragt, sodass dort eine entsprechende Hinterschneidung
ausgebildet ist. Der stegartige Vorsprung bzw. die genannte Hinterschneidung können
dazu dienen, ein erfindungsgemäßes Zentrierelement bei einer entsprechenden Weiterbildung
desselben formschlüssig zu halten, worauf weiter unten noch genauer eingegangen wird.
[0013] Bei einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Profilelements kann vorgesehen
sein, dass in dem dritten Abschnitt wenigstens eine Nut vorgesehen ist, die zum Einsetzen
der bereits erwähnten Glashalteleiste bestimmt und ausgebildet ist.
[0014] Bei wieder einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Profilelements kann
vorgesehen sein, dass ein Höhenniveau des Falzgrunds in dem ersten Abschnitt an jeder
Stelle des ersten Abschnitts unterhalb des Höhenniveaus in dem zweiten Abschnitt liegt.
Der erste Abschnitt ist folglich überall gegenüber dem zweiten Abschnitt abgesenkt,
was der bereits beschriebenen Anordnung des Zentrierelements in diesem Bereich bzw.
der genannten Entwässerungsfunktion zugutekommen kann.
[0015] Bei wieder einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Profilelements kann
vorgesehen sein, dass das Höhenniveau in dem zweiten Abschnitt unterhalb des Höhenniveaus
in dem dritten Abschnitt liegt. Dadurch lässt sich vorteilhafter Weise sicherstellen,
dass eine in dem dritten Abschnitt befestigte Glasleiste ungeachtet etwaiger Fertigungstoleranzen
leicht in Richtung des zweiten Abschnitts und damit in Richtung einer regelmäßig dort
befindlichen Verglasung kippt.
[0016] Eine wieder andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Profilelements kann vorsehen,
dass eine Ausdehnung des zweiten Abschnitts quer zu einer Profillängsrichtung größer
ist als eine entsprechende Ausdehnung des dritten Abschnitts. Vorzugsweise ist die
genannte Ausdehnung des zweiten Abschnitts 1,5-mal bis 3-mal so groß wie die entsprechende
Ausdehnung des dritten Abschnitts. Höchst vorzugsweise ist die genannte Ausdehnung
des zweiten Abschnitts etwa doppelt so groß wie die entsprechende Ausdehnung des dritten
Abschnitts. Auf diese Weise steht in jedem Fall ein ausreichender Raum für das Einbringen
des Klebstoffs zur Verfügung - unabhängig davon, ob es sich bei der zu befestigenden
Verglasung um eine Einfachverglasung oder eine Isolierverglasung mit zwei oder sogar
drei (Deck-)Scheiben handelt.
[0017] Außerdem kann bei einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Profilelements
vorgesehen sein, dass die seitliche Falzfläche angrenzend an den ersten Abschnitt
des Falzgrunds eine Hinterschneidung aufweist, die ihrerseits für eine (formschlüssige)
Festlegung des Zentrierelements in diesem Bereich genutzt werden kann.
[0018] Eine erste Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements sieht vor, dass an
dem dem zweiten Abschnitt zugewandten Aufstellsteg wenigstens ein seitlicher Vorsprung
zum Hintergreifen des stegartigen Vorsprungs im Stufenbereich des Falzgrunds ausgebildet
ist, wenn das Profilelement einen entsprechenden stegartigen Vorsprung aufweist.
[0019] Eine andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann vorsehen, dass
in dem Grundkörper im Bereich der Zentrierfeder eine Ausnehmung oder ein Durchbruch
vorgesehen ist, in die/den die Zentrierfeder bei entsprechend starker Belastung hineinbewegbar
ist. Auf diese Weise lässt sich der belastungsmäßige Verwendungsbereich des Zentrierelements
vergrößern.
[0020] Bei einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann vorgesehen
sein, dass die Zentrierfeder einstückig mit dem Grundkörper ausgebildet ist, vorzugsweise
aus Kunststoff. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders einfache und kostengünstig
herstellbare Ausgestaltung des Zentrierelements.
[0021] Eine wieder andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann vorsehen,
dass die Zentrierfeder eine konvexe Krümmung bezüglich der Plattenebene aufweist,
vorzugsweise mit einer etwa im Bereich ihres Scheitels vorgesehenen Profilierung oder
Riffelung, höchst vorzugsweise in Form einer Anzahl von Quereinkerbungen. Auf diese
Weise kann die Zentrierfeder in quasi beliebiger Stellung mit der Verglasung in Wechselwirkung
treten. Außerdem sorgt die genannte Krümmung der Zentrierfeder für ein einfaches Aufgleiten
der Verglasung, wenn diese in einen fertigen Profilrahmen eingesetzt wird, ohne dass
es zu einer Beschädigung der Verglasung, insbesondere des Randverbunds, kommen könnte.
Die genannte Profilierung oder Riffelung der Zentrierfeder quer zu ihrer Erstreckung
kann dafür sorgen, dass eine mit der Zentrierfeder in Berührung stehende Verglasung
gegen ein Herunterrutschen gesichert ist, z.B. während des Transports.
[0022] Bei einer wieder anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann
vorgesehen sein, dass der die Verspannfeder tragende Aufstellsteg eine Ausnehmung
oder einen Durchbruch aufweist, in die/den die Verspannfeder bei entsprechend starker
Belastung hineinbewegbar ist. Diesbezüglich ergeben sich dieselben Eigenschaften und
Vorteile wie sie weiter oben betreffend die Ausnehmung oder den Durchbruch im Bereich
der Zentrierfeder bereits beschrieben wurden. Vorzugsweise kann die genannte Ausnehmen
bzw. der genannte Durchbruch räumlich mit der Ausnehmung oder dem Durchbruch im Bereich
der Zentrierfeder zusammenfallen, falls ein solcher Durchbruch/eine solche Ausnehmung
vorgesehen ist.
[0023] Bei einer wieder anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann
vorgesehen sein, dass die Verspannfeder einstückig mit dem Grundkörper oder mit dem
die Verspannfeder tragenden Aufstellsteg ausgebildet ist. Bevorzugt ist die Verspannfeder
gemeinsam mit dem Grundkörper bzw. dem gesamten Zentrierelement aus Kunststoff ausgebildet,
um eine möglichst einfach herzustellende und kostengünstige Ausführungsform zu erhalten.
Höchst vorzugsweise kann die Verspannfeder eine Krümmung aufweisen, die in Richtung
hin zu dem die Verspannfeder tragenden Aufstellsteg gerichtet ist. Dies hat sich als
besonders günstig für die vorgesehene Wechselwirkung mit einem Profilelement im Bereich
von dessen seitlicher Falzfläche erwiesen.
[0024] Noch eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements sieht vor, dass an
einer Unterseite des Grundkörpers voneinander beabstandete Rippen angeordnet sind,
die sich aus dem ersten Abschnitt des Grundkörpers bis zu dem oder sogar bis in den
zweiten Abschnitt erstrecken und sich dort zu ihrem freien Ende hin im Querschnitt
keilförmig verjüngen. Bevorzugt verjüngen sich die genannten Rippen keilförmig auch
in einer Ebene senkrecht hierzu, wobei die genannten Rippen im Extremfall quasi punktförmig
zugespitzt auslaufen können. Eine solche Ausgestaltung hat sich insbesondere als sinnvoll
erwiesen, damit die genannten Rippen einem seitlich eingebrachten Klebstoff kein spürbares
Hindernis in den Weg stellen.
[0025] Bei einer wieder anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann
vorgesehen sein, dass ein Abstand zwischen benachbarten Rippen in dem zweiten Abschnitt
zumindest für ein Rippenpaar mit einem Materialabschnitt teilweise ausgefüllt ist,
welcher Materialabschnitt mit Abstand zu dem freien Ende der Rippen endet. Dabei kann
weiterhin vorgesehen sein, dass der Materialabschnitt auch in einer Richtung quer
zu einer Längserstreckung der Rippen ein Mindermaß gegenüber einer entsprechenden
Abmessung der Rippen aufweist. Der genannte Materialabschnitt sorgt für eine stabilere
Ausgestaltung des Zentrierelements im Bereich der Rippen, behindert jedoch in der
zuletzt genannten Variante ebenfalls einen Klebstofffluss nicht, weil der Klebstoff
unterhalb des genannten Materialabschnitts zwischen den Rippen hindurchströmen kann.
[0026] Außerdem kann in der Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements noch vorgesehen
sein, dass der Grundkörper in seinem ersten Abschnitt an einer den Aufstellstegen
abgewandten Oberseite einen Längsknick aufweist, der zwei getrennte ebene Oberflächenbereiche
definiert. Hierdurch wird zum Ausdruck gebracht, dass der grundsätzlich plattenförmige
Grundkörper nicht einflächig eben ausgebildet sein muss, sondern an der genannten
Oberseite getrennte, ebene oberflächige Funktionsbereiche aufweisen kann - beispielsweise
um ein Aufgleiten einer Verglasung zu ermöglichen bzw. eine Beschädigung derselben
zu vermeiden.
[0027] Bei wieder einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann
vorgesehen sein, dass die Verspannfeder an ihrer dem betreffenden Aufstellsteg abgewandten
Vorderseite für einen formschlüssigen Eingriff in die Hinterschneidung im Bereich
der seitlichen Falzfläche des Profilelements ausgebildet ist, falls das Profilelement
eine solche Hinterschneidung aufweist. Dies verbessert die Fixierung des Zentrierelements
innerhalb des Profilelements.
[0028] Bei wieder einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann
vorgesehen sein, dass bei einem Kontakt zwischen Verspannfeder und seitlicher Falzfläche
bzw. zwischen Aufstellsteg und Profil-Stufe das Zentrierelement im Bereich seines
zweiten Abschnitts im Bereich des zweiten Abschnitts des Falzgrunds in bzw. auf diesem
aufliegt. Dies kann für verbesserte Lastableitung über das Zentrierelement in das
Profilelement sorgen.
[0029] Eine andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements kann vorsehen, dass
im Bereich des zweiten Abschnitts und/oder im Bereich des ersten Abschnitts Längsschlitze
in dem Zentrierelement vorgesehen sind, vorzugsweise in einem Bereich zwischen Zentrierfedern
im Falle einer Ausgestaltung mit mehreren Zentrierfedern. Diese Längsschlitze bewirken
einerseits eine gewisse Materialersparnis, was sich kostenmäßig auswirken kann. Außerdem
ermöglichen sie einen Durchtritt von Klebstoff, was die sichere Fixierung des Zentrierelements
innerhalb eines Profilelements begünstigen kann.
[0030] Eine wieder andere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentrierelements sieht vor,
dass zusätzlich zu der Verspannfeder, vorzugsweise benachbart zu dieser, ein zusätzlicher
fester Abstandsvorsprung vorgesehen ist, um eine mögliche Abmessungsänderung des Zentrierelements
bei Belastung der Verspannfeder zu begrenzen. Der genannte feste Abstandsvorsprung
gibt also eine minimale Abmessung des Zentrierelements vor, die nicht unterschritten
werden kann, selbst wenn die Verspannfeder übermäßig belastet und entsprechend verformt
wird. Dies kann für eine erhöhte Verwendungssicherheit des Zentrierelements sorgen.
[0031] Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Flügels kann vorgesehen sein, dass
in dem Fall, dass die Verglasung eine Isolierverglasung ist, deren Dicke größer ist
als eine entsprechende Abmessung des Zentrierelements, sodass sich eine Deckscheibe
der Isolierverglasung unmittelbar benachbart des Falzgrunds in dessen zweiten Abschnitt
befindet und unmittelbar mit diesem verklebt oder verklebbar ist. Anders ausgedrückt,
befindet sich das Zentrierelement nur im Bereich bzw. unterhalb einer der Deckscheiben
der Isolierverglasung, während zwischen der anderen Deckscheibe und dem Falzgrund
kein Zentrierelement bzw. kein Bestandteil desselben angeordnet ist. Ein Klebstoff,
welcher diese andere Deckscheibe berührt, kann somit eine direkte Klebeverbindung
mit dem Falzgrund des Profilelements ausbilden, was aus Gründen der Verbindungssicherheit
wünschenswert sein kann.
[0032] Bei einer wieder anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Flügels kann vorgesehen
sein, dass Klebstoff in einen Bereich zwischen Zentrierelement und Falzgrund vorgedrungen
ist, vorzugsweise in dessen zweiten Abschnitt oder sogar bis in den ersten Abschnitt
des Falzgrunds. Beispielsweise kann ein solches Vordringen zwischen den weiter oben
erwähnten Rippen des Zentrierelements oder durch die genannten Längsschlitze erfolgen,
ohne dass die Erfindung hierauf beschränkt wäre. Derartig vorgedrungener Klebstoff
kann die Stabilität der Klebeverbindung zwischen Profilelement, Verglasung und Zentrierelement
noch erhöhen.
[0033] Wie weiter oben ebenfalls bereits erwähnt wurde, kann bei einer entsprechenden Weiterbildung
des erfindungsgemäßen Flügels in dem dritten Abschnitt des Falzgrunds in die Nut eine
Glashalteleiste eingesetzt sein, um den Verbindungsbereich zwischen Verglasung und
Falz seitlich abzuschließen.
[0034] Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
- Figur 1
- zeigt ein erfindungsgemäßes Profilelement im Querschnitt;
- Figur 2
- zeigt in perspektivischer Darstellung die Oberseite eines erfindungsgemäßen Zentrierelements;
- Figur 3
- zeigt in perspektivischer Darstellung die Unterseite des Zentrierelements aus Figur
2;
- Figur 4
- zeigt eine Unteransicht des Zentrierelements aus Figur 2 und Figur 3;
- Figur 5
- zeigt eine alternative Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Zentrierelements;
- Figur 6a
- zeigt das Profilelement aus Figur 1 zusammen mit einem erfindungsgemäßen Zentrierelement
und einer Isolierverglasung;
- Figur 6b
- zeigt das Profilelement aus Figur 1 zusammen mit einem erfindungsgemäßen Zentrierelement,
einer Isolierverglasung und einem Klebstoff;
- Figur 6c
- zeigt das Profilelement aus Figur 1 zusammen mit einer Klotzbrücke und einer Isolierverglasung;
- Figur 7
- zeigt eine mit Figur 6a vergleichbare Anordnung im Detail; und
- Figur 8
- zeigt die Anordnung gemäß Figur 7 in perspektivischer Darstellung.
[0035] Figur 1 zeigt im Querschnitt ein erfindungsgemäßes Profilelement zur Herstellung
von Profilrahmen für Fenster- oder Türflügel, welches Profilelement in seiner Gesamtheit
mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist. Es bildet einen zur Aufnahme einer Verglasung
(in Figur 1 nicht gezeigt) dienenden Falz aus, der mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet
ist und im Querschnitt etwa eine L-förmige Konfiguration aufweist. Der Falz 2 umfasst
eine seitliche Falzfläche bei Bezugszeichen 2a und einen Falzgrund bei Bezugszeichen
2b. Die seitliche Falzfläche 2a ist dazu ausgebildet und vorgesehen, einen seitlichen
Rand der (nicht gezeigten) Verglasung zu übergreifen, während der Falzgrund 2b dazu
ausgebildet und vorgesehen ist, eine Stirnseitenfläche der (nicht gezeigten) Verglasung
zu übergreifen. Bei dem Profilelement 1 gemäß Figur 1 ist der Falzgrund 2b in drei
Abschnitte unterteilt, was durch vertikale strichpunktierte Linien symbolisiert ist.
Diese Abschnitte sind nachfolgend als erster Abschnitt I, zweiter Abschnitt II und
dritter Abschnitt III bezeichnet. In dem ersten Abschnitt I, der unmittelbar an die
seitliche Falzfläche 2a angrenzt, weist der Falzgrund 2b einen schrägen, zu der seitlichen
Falzfläche 2a hin geneigten Verlauf auf. In dem zweiten Abschnitt II, der an den ersten
Abschnitt I angrenzt und von diesem durch eine Stufe bei Bezugszeichen 2c getrennt
ist, weist der Falzgrund 2b einen zu der seitlichen Falzfläche 2a im Wesentlichen
senkrechten Verlauf auf. In dem dritten Abschnitt III, der an den zweiten Abschnitt
II angrenzt, weist der Falzgrund 2b einen zu der seitlichen Falzfläche 2a ebenfalls
im Wesentlichen senkrechten Verlauf auf. Wie man der Figur 1 noch entnimmt, weisen
der zweite Abschnitt II und der dritte Abschnitt III untereinander verschiedene Höhenniveaus
auf, wobei der Höhenniveau-Unterschied mit dem Bezugszeichen h bezeichnet ist.
[0036] Insgesamt ist das Profilelement 1 nach Art eines an sich bekannten Hohlkammerprofilelements
ausgebildet, auf dessen weitere Einzelheiten nur insoweit eingegangen wird, als diese
für die der Anmeldung zugrundeliegende Erfindung von Bedeutung sind.
[0037] In einem Übergangsbereich zwischen dem ersten Abschnitt I und dem zweiten Abschnitt
II ist im Bereich der Stufe 2c ein stegartiger Vorsprung 2d vorhanden, der auf dem
Höhenniveau des zweiten Abschnitts (obere strichpunktierte Linie im Abschnitt I) ein
Stück weit in den Bereich des ersten Abschnitts I hineinragt, sodass im Bereich des
ersten Abschnitts I unterhalb des Vorsprungs 2d bei Bezugszeichen 2e eine Hinterschneidung
ausgebildet ist.
[0038] In dem dritten Abschnitt III weist das Profilelement I wenigstens eine Nut 2f auf,
die zum Einsetzen einer Glashalteleiste (nicht gezeigt) bestimmt und ausgebildet ist,
was dem Fachmann an sich geläufig ist.
[0039] Wie man der Figur 1 noch entnimmt, liegt ein Höhenniveau des Falzgrunds 2b in dem
ersten Abschnitt 2c an jeder Stelle dieses Abschnitts I unterhalb des Höhenniveaus
in dem zweiten Abschnitt II. Dies ist im Bereich des genannten Abschnitts I zeichnerisch
durch die untere strichpunktierte Linie gekennzeichnet, welche ein maximales Höhenniveau
das Falzgrunds 2b in diesem Abschnitt I darstellt. Entsprechend liegt das Höhenniveau
in dem zweiten Abschnitt II unterhalb des Höhenniveaus in dem dritten Abschnitt III,
worauf weiter oben schon hingewiesen wurde. Weiterhin fällt auf, dass bei dem Profilelement
1 eine Ausdehnung des zweiten Abschnitts II quer zu einer Profillängsrichtung, d.h.
zwischen den beiden vertikalen strichpunktierten Linien, deutlich größer ist als eine
entsprechende Ausdehnung des dritten Abschnitts III rechts der rechten strichpunktierten
vertikalen Linie. Vorliegend ist die genannte Ausdehnung des zweiten Abschnitts II
etwas mehr als doppelt so groß wie die entsprechende Ausdehnung des Abschnitts III.
[0040] Außerdem sei noch darauf hingewiesen, dass die seitliche Falzfläche 2a angrenzend
an den ersten Abschnitt I des Falzgrunds 2b in ihrem unteren Bereich eine Hinterschneidung
2g aufweist, worauf später noch genauer eingegangen wird.
[0041] Das vorstehend beschriebene Profil wird seitens der Anmelderin auch als "Multifalz-Profil"
bezeichnet, weil es insbesondere durch die beschriebene Ausgestaltung in den Abschnitten
I und II für eine Mehrzahl von Verwendungen geeignet ist. Hierzu zählt die konventionelle
Verklotzung zur Befestigung einer Verglasung in einem aus Profilelementen 1 gemäß
Figur 1 hergestellten Rahmen und - alternativ - eine entsprechende Verklebung der
Verglasung. Wie weiter unten noch deutlich werden wird, dient insbesondere der Abschnitt
I zur Platzierung und Fixierung eines besonderen Zentrierelements, während im Abschnitt
II bei Bedarf ein Klebstoffeintrag erfolgen kann. Der Abschnitt III dient - wie bereits
erwähnt - zum Anbringen einer Glashalteleiste oder dergleichen.
[0042] In den Figuren 2 bis 4 sind nun verschiedene Ansichten eines speziellen Zentrierelements
gezeigt, welches vorteilhafterweise zusammen mit dem Profilelement 1 gemäß Figur 1
verwendet werden kann. Das Zentrierelement ist in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen
3 bezeichnet. Es umfasst einen etwa plattenförmigen Grundkörper 3a mit einer endlichen
Längserstreckung (in einer Richtung L). Quer zu seiner Längserstreckung weist der
genannte Grundkörper 3a wenigstens zwei Abschnitte auf, die in den Figuren 2 bis 4
durch strichpunktierte Linien symbolisch getrennt sind. Es handelt sich um einen ersten
Abschnitt, der mit dem Bezugszeichen I' bezeichnet ist, und einen zweiten Abschnitt,
der mit dem Bezugszeichen II' bezeichnet ist. In dem ersten Abschnitt I' weist der
Grundkörper 3a wenigstens zwei auf einer Seite des Grundkörpers 3a im Wesentlichen
senkrecht zu einer (gedachten) Plattenebene des Grundkörpers 3a abragende Aufstellstege
auf, die mit den Bezugszeichen 3b, 3c bezeichnet sind. Wie die Figuren 3 und 4 verdeutlichen,
müssen diese Aufstellstege 3b, 3c in Längsrichtung L nicht durchgängig ausgebildet
sein. Die Aufstellstege 3b, 3c sind an den geneigten Verlauf des Falzgrunds 2b im
Abschnitt I (vergleiche Figur 1) angepasst und weisen deshalb eine unterschiedlich
lange Erstreckung bezüglich der Plattenebene auf. Speziell ist der Aufstellsteg 3b
länger ausgebildet als der Aufstellsteg 3c, wie man den Figuren 2 und 3 entnehmen
kann.
[0043] In dem zweiten Abschnitt II` weist der Grundkörper 3a zumindest bereichsweise eine
im Querschnitt keilförmige Ausbildung auf, wie man insbesondere der Figur 2 bei Bezugszeichen
3d gut entnehmen kann.
[0044] Des Weiteren umfasst das Zentrierelement 3 wenigstens eine gegenüber der Plattenebene
in dem ersten Abschnitt I' aufragende Zentrierfeder, welche mit dem Bezugszeichen
3e versehen ist. Speziell weist das Zentrierelement 3 gemäß den Figuren 2 bis 4 zwei
derartige Zentrierfedern 3e auf, die im Bereich der Enden des Zentrierelements 3 angeordnet
sind. Die Zentrierfedern 3e sind derart ausgebildet, dass sie bei einer Belastung
in Richtung der Plattenebene eine Rückstellkraft in entgegengesetzter Richtung bewirken,
worauf weiter unten noch genauer eingegangen wird.
[0045] Wie die Detailvergrößerung zu Figur 2 zeigt, weisen die Zentrierfedern 3e bei Bezugszeichen
3e'etwa im Bereich ihres Scheitels eine Profilierung oder Riffelung auf, die in Form
einer Anzahl von Quereinkerbungen ausgebildet ist. Diese Profilierung oder Riffelung
3e' der Zentrierfeder 3e quer zu ihrer Erstreckung kann dafür sorgen, dass eine mit
der Zentrierfeder 3e in Berührung stehende Verglasung (hier nicht gezeigt) gegen einer
Herunterrutschen gesichert ist, z.B. während des Transports eines entsprechend ausgestatteten
Profilrahmens.
[0046] Zusätzlich umfasst das Zentrierelement 3 zwei Verspannfedern 3f, die seitlich gegenüber
dem Grundkörper 3a und im Wesentlichen parallel zur Plattenebene vorspringen und die
im Bereich des Aufstellstegs 3b angeordnet sind. Bei diesem Aufstellsteg 3b handelt
es sich um einen randständigen, der seitlichen Falzfläche des Profilelements (vergleiche
Figur 1) zuzukehrenden der beiden Aufstellstege 3b, 3c. Die Verspannfedern 3f sind
derart ausgebildet, dass sie bei einer Belastung in Richtung des Grundkörpers 3a eine
Rückstellkraft in entgegengesetzter Richtung bewirken. Weiterhin sind sie dazu ausgebildet
und vorgesehen, mit der seitlichen Falzfläche des Profilelements in Kontakt zu treten,
worauf weiter unten noch genauer eingegangen wird.
[0047] Wie man den Figuren 2 bis 4 noch entnimmt, ist eine Abmessung des ersten Abschnitts
I' des Zentrierelements 3 derart einer entsprechenden Abmessung des ersten Abschnitts
I des Profilelements 1 angepasst (vergleiche Figur 6a,b), dass bei einem Kontakt zwischen
Verspannfeder 3f und seitlicher Falzfläche 2a das Zentrierelement 3 mit seinem dem
zweiten Abschnitt II des Profilelements 1 zugewandten Aufstellsteg 3c seitlich im
Bereich der Stufe 2c anliegt und so kraftschlüssig zwischen seitlicher Falzfläche
2a und Stufe 2c im Falz des Profilelements 1 gehalten ist. Hierauf wird weiter unten
insbesondere anhand der bereits erwähnten Figuren 6a, b noch genauer eingegangen.
[0048] Wie man insbesondere der Figur 4 noch entnimmt, ist bei dem Zentrierelement 3 an
dem dem zweiten Abschnitt II` zugewandten Aufstellsteg 3c wenigstens ein seitlicher
Vorsprung 3c' ausgebildet, der zum Hintergreifen des stegartigen Vorsprungs 2d des
Profilelements 1 im Bereich der dortigen Hinterschneidung 2e dient, vgl. Figur 1.
Bei der Ausgestaltung des Zentrierelements 3 gemäß den Figuren 2 bis 4 sind zwei derartige
seitliche Vorsprünge 3c' vorgesehen, die sich in einem Bereich zwischen den beiden
Zentrierfedern 3e befinden.
[0049] In dem Grundkörper 3a des Zentrierelements 3 ist im Bereich der Zentrierfedern 3e
jeweils eine Ausnehmung bzw. ein Durchbruch 3g vorgesehen, in welchen Durchbruch 3g
die Zentrierfedern 3e bei entsprechend starker Belastung jeweils hineinbewegbar (hineindrückbar)
sind. Dieser Durchbruch 3g fällt zusammen mit einem entsprechenden Durchbruch in dem
Aufstellsteg 3b, welcher die Verspannfedern 3f trägt, in den die Verspannfeder 3f
bei entsprechend starker Belastung hineinbewegbar (hineindrückbar) ist.
[0050] Die Zentrierfedern 3e und die Verspannfedern 3f sind einstückig mit dem gesamten
Zentrierelement 3 in einem geeigneten Kunststoffmaterial ausgebildet.
[0051] Die Zentrierfedern 3e weisen eine konvexe Krümmung bezüglich der Plattenebene des
Grundkörpers 3a auf, während die Verspannfedern 3f eine konvexe Krümmung in Richtung
hin zu dem die Verspannfedern 3f tragenden Aufstellsteg 3b aufweisen.
[0052] An der Unterseite des Zentrierelements 3 sind - wie man insbesondere der Figur 4
gut entnehmen kann - (Versteifungs-)Rippen 3h ausgebildet, die sich aus dem ersten
Abschnitt I' bis in den zweiten Abschnitt II' erstrecken und jeweils in Längsrichtung
L voneinander beabstandet sind. Beim Übergang von Abschnitt I' zu Abschnitt II` weist
das Zentrierelement 3 gemäß den Figuren 2 bis 4 zwei Längsschlitze 3i auf, welche
einen Durchtritt von Klebstoff ermöglichen können. Bei Bezugszeichen 3j ist zudem
an einer den Aufstellstegen 3b, 3c abgewandten Oberseite des Grundkörpers 3a ein Längsknick
erkennbar, welcher Längsknick zwei getrennte ebene Oberflächenbereiche, nämlich einen
Bereich 3k und einen Bereich 3I, definiert.
[0053] Schließlich ist benachbart zu den Verspannfedern 3f jeweils noch ein zusätzlicher
fester Abstandsvorsprung 3m vorgesehen, der eine minimale Querabmessung des Zentrierelements
3 definiert, wenn die Verspannfedern 3f bis in den Bereich der Durchbrüche 3g eingedrückt
sind.
[0054] In Figur 5 ist eine alternative Ausgestaltung des Zentrierelements 3 gezeigt, wobei
nur auf die wesentlichen Unterschiede zu der Ausführungsform gemäß den Figuren 2 bis
4 näher eingegangen werden soll.
[0055] Dies betrifft einerseits die weiter oben angesprochenen Abstandsvorsprünge 3m, die
bei der Ausgestaltung gemäß Figur 5 nicht vorhanden sind. Dagegen weist das Zentrierelement
3 gemäß Figur 5 drei Zentrierfedern 3e auf, wie dargestellt. Anders als bei der Ausgestaltung
gemäß den Figuren 2 bis 4 erstrecken sich die Rippen 3f bis in den Kantenbereich des
Zentrierelements 3 und laufen dort doppelt-keilförmig, d.h. spitz zu, wie in Figur
5 dargestellt. Grundsätzlich weist das Zentrierelement 3 gemäß Figur 5 in dem zweiten
Abschnitt II` zwischen benachbarten Rippen 3h einen Durchbruch oder Freiraum 3n auf;
nur zwischen bestimmten Rippenpaaren, vorliegend den beiden endständigen Rippenpaaren
und dem mittleren Rippenpaar, ist dieser Freiraum 3n teilweise mit einem Materialabschnitt
3p ausgefüllt, welcher Materialabschnitt 3p jedoch in allen Fällen mit Abstand zu
den freien Enden der Rippen 3h endet. Auch in einer Richtung quer zu einer Längserstreckung
der Rippen weisen die Materialabschnitte 3p jeweils ein Mindermaß gegenüber einer
entsprechenden Abmessung der Rippen auf, wie der Darstellung in Figur 5 zu entnehmen
ist. Wenn die Rippen 3h mit ihrer in Figur 5 erkennbaren Unterseite auf einer Fläche
aufliegen, kann in jedem Fall eine fließfähige Substanz, beispielsweise Klebstoff,
in einen Bereich zwischen den Rippen 3h vordringen.
[0056] Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung des speziellen Zentrierelements 3 gemäß
Figur 5 entspricht auch der Ausgestaltung des Zentrierelements in den Figuren 7 und
8, auf die weiter unten noch genauer eingegangen wird.
[0057] Figur 6a zeigt nun schematisch im Querschnitt das Zusammenwirken von Profilelement
1 gemäß Figur 1 mit einem Zentrierelement 3 gemäß den Figuren 2 bis 4 und einer Verglasung
in Form einer Isolierverglasung 4. Letztere umfasst drei (Deck-)Scheiben 4a, 4b, 4c,
die parallel zueinander angeordnet und paarweise mittels eines Randverbunds 4d beabstandet
zueinander verbunden sind.
[0058] Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in Figur 6a nur diejenigen Elemente explizit
bezeichnet, die zum Verständnis der Funktion unerlässlich sind.
[0059] Das Zentrierelement 3 ist derart in Abschnitt I des Falzgrunds 2b angeordnet, dass
es mit seiner Verspannfeder 3f bzw. mit dem Abstandsvorsprung 3m die seitliche Falzfläche
2a berührt, während es mit seinem Aufstellsteg 3c seitlich an der Stufe 2c anliegt
und somit durch die Federwirkung der Verspannfeder 3f kraftschlüssig im Profil festgelegt
ist. Zudem hintergreifen die stegartigen Vorsprünge 3c' den Vorsprung 2d, was der
Figur 6a nicht genau zu entnehmen ist. Hierdurch kommt es zusätzlich zu einer formschlüssigen
Verbindung von Zentrierelement 3 und Profilelement 1. Außerdem ist vorzugsweise auch
die Verspannfeder 3f an eine Formgebung des Profilelements 1 im Bereich der Hinterschneidung
2g angepasst, sodass auch in diesem Bereich zusätzlich eine formschlüssige Verbindung
resultiert. Während das Zentrierelement 3 mit seinem ersten Abschnitt I' mit den Aufstellstegen
3b, 3c im Abschnitt I des Falzgrunds 2b aufsteht, wie dargestellt, liegt es in seinem
Abschnitt II` unterseitig flächig im Abschnitt II des Falzgrunds 2b auf. Mit seiner
keilförmigen Ausgestaltung bei Bezugszeichen 3d bildet das Zentrierelement 3 so eine
Auflaufschräge für die Verglasung 4, wenn diese - was regelmäßig der Fall ist - gemäß
Figur 6a seitlich von rechts in den Falz 2 des Profilelements 1 eingesetzt wird. Dabei
wechselwirkt die der seitlichen Falzfläche 2a zugewandte Deckscheibe 4a der Isolierverglasung
4 mit der Zentrierfeder 3e, sodass diese gemäß Figur 6a nach unten belastet wird und
entsprechend eine nach oben gerichtete Rückstellkraft auf die Verglasung 4 ausübt.
Wenn derartige Zentrierfedern 3e auf allen Seiten eines Profilrahmens - mit Ausnahme
von unten - vorgesehen sind, lässt sich so die Verglasung 4 zentral im Rahmen ausrichten,
was für eine anschließende Verklebung vorteilhaft ist. Eine solche Verklebung könnte
gemäß Figur 6a derart erfolgen, dass ein betreffender fließfähiger Klebstoff von rechts
im Abschnitt II zwischen Falzgrund 2b und der rechten Deckscheibe 4c hindurch eingebracht
wird, um die Verglasung 4 mit dem Profilelement 1 und gegebenenfalls auch mit dem
Zentrierelement 3 dauerhaft zu verkleben. Wie Figur 6a zeigt, lassen sich auf diese
Weise beim gezeigten Profilelement 1 speziell Verglasungen mit drei Scheiben verwenden,
ohne das die Erfindung hierauf beschränkt wäre.
[0060] Abschließend kann dann in die Nut 2f noch eine Glashalteleiste (nicht gezeigt) eingesetzt
werden, worauf bereits hingewiesen wurde.
[0061] Figur 6b zeigt die selbe Anordnung wie Figur 6a, allerdings mit eigebrachter Verklebung
5. Gemäß Figur 6b ist ein fließfähiger Klebstoff von rechts im Abschnitt II zwischen
Falzgrund 2b und der rechten Deckscheibe 4c hindurch eingebracht worden, welcher die
Verglasung 4 (Deckscheibe 4c und rechter Randverbund 4d) mit dem Profilelement 1 dauerhaft
zu verklebt.
[0062] Figur 6c zeigt die Verwendung einer Klotzbrücke 6 anstelle des Zentrierelements.
Diese Ausgestaltung kann zur Lastabtragung im unteren Rahmenbereich eingesetzt werden
oder bei einer Verwendungsvariante des Profilelements 1, bei der auf eine Verklebung
der Verglasung 4 zugunsten einer konventionellen Verklotzung vollständig verzichtet
wird. Dies verdeutlicht die multiple Einsetzbarkeit des Profilelements 1.
[0063] Figur 7 und Figur 8 zeigen die Verwendung des alternativen Zentrierelements 3 gemäß
Figur 5, wie sich besonders der Figur 8 gut entnehmen lässt, zusammen mit einer Doppelverglasung.
Es sei im Folgenden nur auf die wesentlichen Unterschiede zur Verwendung des Zentrierelements
3 gemäß den Figuren 2 bis 4 bzw. Figur 6a, b näher eingegangen.
[0064] So ist der Figur 8 gut zu entnehmen, wie die Ausgestaltung der Rippen 3h und der
Materialabschnitte 3p ein Eindringen von Klebstoff in einen Bereich zwischen dem Falzgrund
2b im Abschnitt II und dem Zentrierelement 3 ermöglicht. Ansonsten erfolgt auch hier
eine Zentrierung der Verglasung 4 mittels der Zentrierfedern 3e, während die Verspannfedern
3f für eine Fixierung des Zentrierelements 3 zwischen der seitlichen Falzfläche 2a
und der Stufe 2c sorgen.
[0065] Wie sich insbesondere den Figuren 7 und 8 gut entnehmen lässt, kann eine Au-βenkontur
der Verspannfeder 3f an eine Kontur der seitlichen Falzfläche 2a im Anlagebereich
angepasst sein, um eine zusätzliche formschlüssige Verbindung zwischen Zentrierelement
3 und Profilelement 1 zu erreichen.
[0066] Gemäß den Figuren 7 und 8 kann der zum Verbinden von Verglasung 4 und Profilelement
1 vorgesehene Klebstoff unter der Deckscheibe 4b hindurch in den Bereich zwischen
Profil und Verglasung eingebracht werden, um das Profilelement 1 und die Verglasung
4 dauerhaft miteinander zu verbinden. Dabei kann zudem eine Klebeverbindung mit dem
Zentrierelement 3 erfolgen, worauf bereits hingewiesen wurde.
1. Profilelement (1) zur Herstellung von Profilrahmen für Fenster- oder Türflügel, mit
einem zur Aufnahme einer Verglasung (4) dienenden Falz (2), umfassend eine seitliche
Falzfläche (2a) und einen Falzgrund (2b), welche seitliche Falzfläche (2a) dazu ausgebildet
und vorgesehen ist, einen seitlichen Rand der Verglasung (4) zu übergreifen, während
der Falzgrund (2b) dazu ausgebildet und vorgesehen ist, eine Stirnseitenfläche der
Verglasung (4) zu übergreifen, bei dem der Falzgrund (2) in drei Abschnitte unterteilt
ist, nämlich einen ersten Abschnitt (I), der unmittelbar an die seitliche Falzfläche
(2a) angrenzt und in dem der Falzgrund (2b) einen schrägen, zu der seitlichen Falzfläche
(2a) hin geneigten Verlauf aufweist; einen zweiten Abschnitt (II), der an den ersten
Abschnitt (I) angrenzt, von diesem durch eine Stufe (2c) getrennt ist und in dem der
Falzgrund (2b) einen zu der seitlichen Falzfläche (2a) im Wesentlichen senkrechten
Verlauf aufweist; und einen dritten Abschnitt (III), der an den zweiten Abschnitt
(II) angrenzt und in dem der Falzgrund (2b) einen zu der seitlichen Falzfläche (2a)
im Wesentlichen senkrechten Verlauf aufweist, wobei der zweite Abschnitt (II) und
der dritte Abschnitt (III) untereinander verschiedene Höhenniveaus aufweisen.
2. Profilelement (1) nach Anspruch 1, bei dem
in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten Abschnitt (I) und dem zweiten Abschnitt
(II) im Bereich der Stufe (2c) ein stegartiger Vorsprung (2d) vorhanden ist, der auf
dem Höhenniveau des zweiten Abschnitts (II) ein Stück weit in den Bereich des ersten
Abschnitts (I) hinein ragt.
3. Profilelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem
in dem dritten Abschnitt (III) wenigstens eine Nut (2f) vorgesehen ist, die zum Einsetzen
einer Glashalteleiste bestimmt und ausgebildet ist.
4. Profilelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem
ein Höhenniveau des Falzgrunds (2b) in dem ersten Abschnitt (I) an jeder Stelle unterhalb
des Höhenniveaus in dem zweiten Abschnitt (II) liegt.
5. Profilelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem
das Höhenniveau in dem zweiten Abschnitt (II) unterhalb des Höhenniveaus in dem dritten
Abschnitt (III) liegt.
6. Profilelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem
die seitliche Falzfläche (2a) angrenzend an den ersten Abschnitt (I) des Falzgrunds
(2b) eine Hinterschneidung (2g) aufweist.
7. Zentrierelement (3) für eine Verglasung (4) zur Verwendung im Falz bei einem Profilelement
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, welches Zentrierelement (3) aufweist:
einen etwa plattenförmigen Grundkörper (3a) mit einer endlichen Längserstreckung,
der quer zu seiner Längserstreckung wenigstens zwei Abschnitte aufweist, nämlich einen
ersten Abschnitt (I'), in dem der Grundkörper (3a) wenigstens zwei auf einer Seite
des Grundkörpers (3a) im Wesentlichen senkrecht zur einer Plattenebene des Grundkörpers
(3a) abragende Aufstellstege (3b, 3c) mit an den geneigten Verlauf des Falzgrunds
(2b) angepasster, unterschiedlicher Erstreckung bezüglich der Plattenebene aufweist,
und einen zweiten Abschnitt (II'), in dem der Grundkörper (3a) zumindest bereichsweise
eine im Querschnitt keilförmige Ausbildung (3d) aufweist;
wenigstens eine gegenüber der Plattenebene in dem ersten Abschnitt (I') aufragende
Zentrierfeder (3e), die derart ausgebildet ist, dass sie bei einer Belastung in Richtung
der Plattenebene eine Rückstellkraft in entgegengesetzter Richtung bewirkt; und
wenigstens eine seitlich gegenüber dem Grundkörper (3a) und im Wesentlichen parallel
zur Plattenebene vorspringende Verspannfeder (3f), vorzugsweise im Bereich eines randständigen,
der seitlichen Falzfläche (2a) zuzukehrenden der beiden Aufstellstege (3b), die derart
ausgebildet ist, dass sie bei einer Belastung in Richtung des Grundkörpers (3a) eine
Rückstellkraft in entgegengesetzter Richtung bewirkt, und die dazu ausgebildet ist,
mit der seitlichen Falzfläche (2a) in Kontakt zu treten;
wobei eine Abmessung des ersten Abschnitts (I') des Zentrierelements (3) derart an
eine entsprechende Abmessung des ersten Abschnitts (I) des Profilelements (1) angepasst
ist, dass bei einem Kontakt zwischen Verspannfeder (3f) und seitlicher Falzfläche
(2a) das Zentrierelement (3) mit seinem dem zweiten Abschnitt (II') zugewandten Aufstellsteg
(3c) seitlich im Bereich der Stufe (2c) anliegt und kraftschlüssig im Falz (2) gehalten
ist.
8. Zentrierelement (3) nach Anspruch 7, bei dem
an dem dem zweiten Abschnitt (II') zugewandten Aufstellsteg (3c) wenigstens ein seitlicher
Vorsprung (3c') zum Hintergreifen des stegartigen Vorsprungs (2d) gemäß Anspruch 2
ausgebildet ist.
9. Zentrierelement (3) nach Anspruch 7 oder 8, bei dem
in dem Grundkörper (3a) im Bereich der Zentrierfeder (3c) eine Ausnehmung oder ein
Durchbruch (3g) vorgesehen ist, in die/den die Zentrierfeder (3e) bei entsprechend
starker Belastung hineinbewegbar ist.
10. Zentrierelement (3) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei dem
die Zentrierfeder (3e) eine konvexe Krümmung bezüglich der Plattenebene aufweist,
vorzugsweise mit einer etwa im Bereich ihres Scheitels vorgesehenen Profilierung oder
Riffelung (3e'), höchst vorzugsweise in Form einer Anzahl von Quereinkerbungen.
11. Zentrierelement (3) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, bei dem
der die Verspannfeder (3f) tragende Aufstellsteg (3b) eine Ausnehmung oder einen Durchbruch
(3g) aufweist, in die/den die Verspannfeder (3f) bei entsprechend starker Belastung
hineinbewegbar ist, wobei vorzugsweise diese Ausnehmung oder dieser Durchbruch (3g)
räumlich mit der Ausnehmung oder dem Durchbruch (3g) gemäß Anspruch 9 zusammenfällt.
12. Zentrierelement (3) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, bei dem
die Verspannfeder (3f) an ihrer dem betreffenden Aufstellsteg (3b) angewandten Vorderseite
für einen formschlüssigen Eingriff in die Hinterschneidung (2g) gemäß Anspruch 6 ausgebildet
ist.
13. Zentrierelement (3) nach einem der Ansprüche 7 bis 12, bei dem
zusätzlich zu der Verspannfeder (3f), vorzugsweise benachbart zu dieser, ein zusätzlicher
fester Abstandsvorsprung (3m) vorgesehen ist, um eine mögliche Abmessungsänderung
des Zentrierelements (3) bei Belastung der Verspannfeder (3f) zu begrenzen.
14. Flügel für ein Fenster oder eine Tür, umfassend:
einen Flügelrahmen, der aus einer Anzahl von Profilelementen (1) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 6 zusammengesetzt ist;
wenigstens ein Zentrierelement (3) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 13, welches in
den Falz (2) des Flügelrahmens eingesetzt ist, vorzugsweise mindestens zwei Zentrierelemente
(3) pro Rahmenseite, höchst vorzugsweise mit Ausnahme einer unteren Rahmenseite;
eine Verglasung, vorzugsweise Isolierverglasung (4), die in dem Flügelrahmen eingesetzt
ist, so dass sie mit ihrer Glasscheibe oder ihrer der seitlichen Falzfläche zugewandten
Deckscheibe (4a) mechanisch mit der Zentrierfeder (3e) zusammenwirkt und diese belastet;
und
einen Klebstoff, der im Bereich des Falzgrunds (2b) zwischen dem Profilelement (1)
und der Verglasung (4) eingebracht ist und zumindest Verglasung (4) und Profilelement
(1) dauerhaft miteinander verbindet.
15. Flügel nach Anspruch 14, bei dem,
falls die Verglasung eine Isolierverglasung (4) ist, deren Dicke größer ist als eine
entsprechende Abmessung des Zentrierelements (3), so dass sich eine Deckscheibe (4b)
der Isolierverglasung (4) unmittelbar benachbart des Falzgrunds (2b) in dessen zweiten
Abschnitt (II) befindet und unmittelbar mit diesem verklebt oder verklebbar ist.