[0001] Die Erfindung betrifft einen Gerüstriegel aus Metall mit einem langgestreckten, stabförmigen,
vorzugsweise im Wesentlichen geraden, Rundrohr-Trägerprofil aus Stahl und einem langgestreckten,
vorzugsweise im Wesentlichen geraden, U-Verstärkungsprofil aus Stahlblech und betrifft
ferner eine Stapelanordnung von wenigstens zwei derartigen Gerüstriegeln.
[0002] Derartige Gerüstriegel sind beispielsweise aus der US-PS
4 671 382, insbesondere Figuren 8 und 9, bekannt Dieses Dokument offenbart alle Merkmale des
Oberbegriffs des Anspruchs 1. Diese Gerüstriegel umfassen ein Rundrohr, das an jedem
seiner beiden voneinander weg weisenden Rohrenden zu einem geschlitzten Anschlusskopf
aufgeweitet ist, der einteilig aus dem Rundrohr hergestellt ist. Der jeweilige Anschlusskopf
kann mittels seines Aufsteckschlitzes auf eine Lochscheibe eines Gerüststiels aufgesteckt
werden und kann dort mit Hilfe eines Anschlusskeils lösbar befestigt werden. An dem
Rundrohr ist ein an seinen Längsseiten vollumfänglich geschlossenes, U-förmiges Kanal-Profil
derart befestigt, dass die sich parallel zueinander und von einem Basis-Profil des
Kanal-Profils weg erstreckenden Profil-Schenkel des Kanal-Profils an der Außenumfangswand
des Rundrohrs festgeschweißt sind. Das U-förmige Kanal-Profil weist eine dem Querabstand
der beiden Profil-Schenkel entsprechende Kanal-Profil-Breite auf, die größer ist als
der Außendurchmesser des Rundrohrs.
[0003] Ähnliche Gerüstriegel sind auch aus der Praxis und aus dem Produktprospekt der Anmelderin
"
Katalog und Preisliste" zum "Layher AllroundGerüst-System", Ausgabe 01.03.2007, in Form der dort auf Seite 8 gezeigten und als "O-Riegel, verstärkt" bezeichneten
Gerüstriegel bekannt geworden. Dieser Gerüstriegel umfasst ein Rundrohr und ein daran
festgeschweißtes Verstärkungsprofil, das einen dreieckförmigigen Querschnitt aufweist.
Demgemäß kann das Verstärkungsprofil mit V-Verstärkungsprofil bezeichnet werden. Das
Rundrohr-Trägerprofil und das V-Verstärkungsprofil bestehen aus einem Stahlwerkstoff,
der eine Streckgrenze aufweist, die etwa 320 N/mm
2 beträgt.
[0004] Obwohl sich die vorstehend erwähnten Gerüstriegel der Anmelderin in der Praxis bestens
bewährt haben, hat es sich gezeigt, dass diese Gerüstriegel in bestimmten Anwendungsfällen,
beispielsweise bei größeren Spannweiten, den dort bestehenden Anforderungen an eine
höhere Biegefestigkeit bzw. Tragfähigkeit nicht genügen. Deshalb hat die Anmelderin
so genannte "O-Doppel-Riegel, Stahl" entwickelt und angeboten, die ebenfalls in dem
vorstehend erwähnten Produktprospekt der Anmelderin auf der Seite 8 dargestellt sind.
Auch diese "O-Doppel-Riegel" haben sich in der Praxis bestens bewährt. Sie haben ein
Obergurt-O-Profil in Form eines Rundrohrs aus Stahl, an dessen voneinander weg weisenden
Enden jeweils ein Anschlusskopf festgeschweißt ist und haben ein von dem Obergurt-O-Profil
nach unten auskragendes, verstärkendes Untergurt-O-Profil, ebenfalls in Form eines
Rundrohrs aus Stahl. Aus der Verwendung der besagten beiden Rundrohre dieses Gerüstriegels
resultiert die Kurzbezeichnung "O-Doppel-Riegel". Das Untergurt-O-Profil ist mit den
Enden seiner beiderends nach oben abgewinkelten Rundrohrteile an dem Rundrohr des
Obergurts festgeschweißt. Das Rundrohr des Untergurts ist über mehrere in Längsrichtung
dieses Gerüstriegels zueinander beabstandet angeordnete, jeweils einen vertikalen
Abstand vermittelnde, gelochte Stützplatten aus Stahl mit dem Rundrohr des Obergurts
durch Schweißen verbunden. Das Rundrohr des Obergurts, das Rundrohr des Untergurts
und die Stützplatten bestehen ebenfalls aus einem eine Streckgrenze von etwa 320 N/mm
2 aufweisenden Stahlwerkstoff. Ein derartiger "O-Doppel-Riegel" weist zwar gegenüber
den vorstehend erwähnten "O-Riegeln, verstärkt" eine größere Biegefestigkeit bzw.
Tragfähigkeit, jedoch eine deutlich größere Gesamthöhe auf. Dies führt dazu, dass
bei einem bestimmungsgemäßen Einbau eines derartigen "O-Doppel-Riegels" in einem Gerüst,
bei welchem die Anschlussköpfe des "O-Doppel-Riegels" an horizontal benachbart im
Wesentlichen auf gleicher Höhe angeordneten Lochscheiben von zwei horizontal benachbart
angeordneten bzw. aufgestellten Gerüststielen in Höhe der Gerüstböden einer nächsten
Etage befestigt sind, die Durchgangshöhe durch das vergleichsweise stark nach unten
auskragende Untergurt-O-Profil entsprechend reduziert ist. Dies kann zu Behinderungen
beim Durchgang von Personen führen, die auf dem Boden bzw. auf den Gerüstböden einer
unteren Etage laufen. Abgesehen von diesen Nachteilen sind derartige "O-Doppel-Riegel"
vergleichsweise teuer und weisen ein vergleichsweise großes Gewicht auf.
[0005] Unter anderem deshalb hat die Anmelderin Weiterentwicklungen in Form von Gerüstriegeln
der eingangs genannten Art vorangetrieben, die in der am Prioritätstag dieses Schutzrechts
noch unveröffentlichten deutschen Patentanmeldung Nr.
10 2014 100 498.1 sowie in der ebenfalls am Prioritätstag dieses Schutzrechts noch unveröffentlichten,
parallelen internationalen Anmeldung
PCT/DE2014/100433, jeweils insbesondere in den Figuren 9 und 10 sowie in den zugehörigen Beschreibungsteilen,
offenbart sind. An der Außenumfangswand des ein Trägerprofil bildenden Rundrohrs dieser
Gerüstriegel ist ein an seinen Längsseiten vollumfänglich geschlossenes, einen U-förmigen
Querschnitt aufweisendes U-Verstärkungsprofil mit jeweils nach innen oder mit jeweils
nach außen abgewinkelten Befestigungsenden seiner sich im Wesentlichen parallel zueinander
erstreckenden U-ProfilSchenkeln festgeschweißt. Die beiden U-Profil-Schenkel sind
jeweils von einem Basis-Profil des U-Verstärkungsprofils um 90 Grad abgekantet oder
abgebogen und erstrecken sich jeweils senkrecht von dem Basis-Profil weg. In den dort
gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispielen beträgt der Außendurchmesser des
Rundrohr-Trägerprofils 48,3 mm und die beiden U-Profil-Schenkel dieses U-Verstärkungsprofils
weisen einen der U-Verstärkungsprofil-Breite entsprechenden Querabstand zueinander
auf, der 34 mm beträgt.
[0006] Bei den vorgenannten Gerüstriegeln der eingangs genannten Art ist eine Befestigung
von vorhandenen Zubehörbauteilen mit Kupplungen an dem jeweiligen Rundrohr-Trägerprofil
in einem Längsbereich des jeweiligen Rundrohr-Trägerprofils, in welchem sich auch
das jeweilige U-Verstärkungsprofil erstreckt und eine Abhubsicherung wenigstens eines
vorhandenen, an bzw. auf dem Rundrohr-Trägerprofil aufliegenden bzw. eingehängten
Gerüstbodens mittels eines an der Unterseite des bzw. des jeweiligen Gerüstbodens
relativ zu diesem um eine quer, insbesondere senkrecht, zu der Arbeitsfläche des Gerüstbodens
angeordneten Schwenkachse schwenkbaren Sicherungsriegels nicht oder nur begrenzt möglich.
Außerdem wird bei einem seitlichen auf- oder aneinander Stapeln mehrerer derartiger
Gerüstriegel ein vergleichsweise großer Stapelraum beansprucht.
[0007] Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, einen Gerüstriegel der eingangs genannten
Art zur Verfügung zu stellen, der bei noch immer einfacher und vergleichsweise kostengünstiger
Herstellbarkeit sowie leichter und sicherer manueller Handhabbarkeit, bei einer noch
immer relativ geringen Gesamthöhe und einem vergleichsweise geringem Gewicht, eine
vergleichsweise große Biegefestigkeit bzw. Tragfähigkeit aufweist und der günstige
Möglichkeiten für eine Befestigung und/oder Sicherung von Gerüstbauteilen an dem Gerüstriegel
und auch für einen platzsparenden Transport bzw. für eine platzsparende Lagerung mehrerer
derartiger Gerüstriegel bietet.
[0008] Diese Aufgabe wird in überraschend einfacher Art und Weise durch die Merkmale des
Anspruches 1 gelöst.
[0009] Dementsprechend betrifft die Erfindung einen Gerüstriegel aus Metall mit einem langgestreckten,
stabförmigen, vorzugsweise ausschließlich aus einem, insbesondere im Wesentlichen
geraden, Rundrohr bestehenden, vorzugsweise im Wesentlichen geraden, Rundrohr-Trägerprofil
und einem langgestreckten, vorzugsweise geraden, insbesondere stabförmigen, U-Verstärkungsprofil
aus Stahlblech, wobei das Rundrohr-Trägerprofil, sich, in Richtung einer ersten Längsachse
in einer ersten Längsrichtung erstreckt, in der ersten Längsrichtung betrachtet, eine
Trägerprofil-Länge und eine Trägerprofil-Längsmitte aufweist, einen über seine Trägerprofil-Länge
im Wesentlichen gleichbleibenden Außendurchmesser aufweist, einen, in einer Einbaustellung
des Gerüstriegels betrachtet oberen, Auflagerand zum Auflegen und/oder Einhängen eines
Gerüstbelags oder mehrerer Gerüstbeläge aufweist, und zwei in entgegengesetzte Richtungen
in der ersten Längsrichtung voneinander weg weisende Trägerprofil-Enden umfasst, und
wobei entweder an jedem Trägerprofil-Ende der Trägerprofil-Enden jeweils ein separater
Anschlusskopf aus Metall, insbesondere aus Temperguss, Grauguss, Stahlguss oder Stahl,
zum lösbaren Befestigen des Gerüstriegels in der Einbaustellung an einem mit wenigstens
einer Durchbrechung versehenen Befestigungselement eines Gerüstelements mittels eines
durch die Durchbrechung steckbaren Anschlusskeils festgeschweißt ist oder an jedem
Trägerprofil-Ende der Trägerprofil-Enden jeweils eine, jeweils in der Einbaustellung
betrachtet nach unten offene, hakenförmige Einhängekralle oder Einhängeklaue aus Metall
zum lösbaren Auflegen und/oder Einhängen des Gerüstriegels in der Einbaustellung auf
und/oder an Gerüstbauteilen festgeschweißt ist, und wobei das U-Verstärkungsprofil
sich von dem Rundrohr-Trägerprofil weg, in der Einbaustellung nach unterhalb des Rundrohr-Trägerprofils
und sich in Richtung einer zweiten Längsachse in einer zweiten Längsrichtung, vorzugsweise
geradlinig, parallel zu dem Rundrohr-Trägerprofil und/oder parallel zu dessen erster
Längsachse unter Überbrückung der Trägerprofil-Längsmitte entlang des Rundrohr-Trägerprofils
durchgehend über eine Verstärkungsprofil-Länge erstreckt, die wenigstens der Hälfte
der Trägerprofil-Länge des Rundrohr-Trägerprofils entspricht, zwei sich in entgegengesetzte
Richtungen voneinander weg weisende Verstärkungsprofil-Enden aufweist, in einem senkrecht
zu der zweiten Längsachse verlaufenden Querschnitt betrachtet, einen U-förmigen Querschnitt
aufweist, mit einem sich in der zweiten Längsrichtung erstreckenden Basis-Profil gestaltet
ist, von dem sich zwei in der zweiten Längsrichtung erstreckende, seitliche Profil-Schenkel
in eine gleiche Richtung weg, in der Einbaustellung betrachtet nach oben, in einem
Querabstand im Wesentlichen parallel zueinander in Richtung einer in der Einbaustellung
vertikalen Profil-Schenkel-Achse erstrecken und Befestigungs-Enden aufweisen, die
an einer Außenwand des Rundrohr-Trägerprofils festgeschweißt sind, und eine dem Querabstand
entsprechende Verstärkungsprofil-Breite und eine einem Abstand der Befestigungs-Enden
von dem Basis-Profil entsprechende Verstärkungsprofil-Höhe aufweist, die größer ist
als die Verstärkungsprofil-Breite und die größer ist als der Außendurchmesser des
Rundrohr-Trägerprofils, und wobei ein erster Profil-Schenkel der beiden seitlichen
Profil-Schenkel mit einer ersten Durchbrechung zum Befestigen und/oder Sichern von
Gerüstbauteilen versehen ist, die in einem ersten Längs-Abstand zu einem ersten Verstärkungsprofil-Ende
der beiden Verstärkungsprofil-Enden des U-Verstärkungsprofils und in einem zweiten
Längs-Abstand zu einem zweiten Verstärkungsprofil-Ende der beiden Verstärkungsprofil-Enden
des U-Verstärkungsprofils angeordnet ist, in der zweiten Längsrichtung betrachtet,
eine erste Durchbrechungs-Länge und eine erste Durchbrechungs-Höhe aufweist, die kleiner
ist als die Verstärkungsprofil-Höhe, und wobei ein zweiter Profil-Schenkel der beiden
seitlichen Profil-Schenkel mit einer zweiten Durchbrechung zum Befestigen und/oder
Sichern von Gerüstbauteilen versehen ist, die in einem dritten Längs-Abstand zu dem
ersten Verstärkungsprofil-Ende des U-Verstärkungsprofils angeordnet ist, vorzugsweise
der dem ersten Längs-Abstand im Wesentlichen entspricht, und ist in einem vierten
Längs-Abstand zu dem zweiten Verstärkungsprofil-Ende angeordnet, vorzugsweise der
dem zweiten Längs-Abstand im Wesentlichen entspricht, in der zweiten Längsrichtung
betrachtet, eine zweite Durchbrechungs-Länge aufweist, vorzugsweise die der ersten
Durchbrechungs-Länge der ersten Durchbrechung im Wesentlichen entspricht, und eine
zweite Durchbrechungs-Höhe aufweist, die kleiner ist als die Verstärkungsprofil-Höhe,
vorzugsweise und die der ersten Durchbrechungs-Höhe der ersten Durchbrechung im Wesentlichen
entspricht, und wobei der der Verstärkungsprofil-Breite des U-Verstärkungsprofils
entsprechende Querabstand der beiden seitlichen, sich im Wesentlichen parallel zueinander
erstreckenden Profil-Schenkel kleiner ist als das 0,6-fache des Außendurchmessers
des Rundrohr-Trägerprofils.
[0010] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der der
Verstärkungsprofil-Breite des U-Verstärkungsprofils entsprechende Querabstand der
beiden seitlichen, sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckenden Profil-Schenkel
kleiner ist als das 0,5- oder 0,45-fache des Außendurchmessers des Rundrohr-Trägerprofils.
Der Außendurchmesser des Rundrohr-Trägerprofils kann bevorzugt etwa 47 mm bis 49 mm,
insbesondere etwa 48,3 mm betragen. Die Verstärkungsprofil-Breite bzw. der Querabstand
kann besonders bevorzugt etwa 15 mm bis 25 mm, insbesondere etwa 20 mm, betragen.
Dadurch ist ein besonders platzsparender Transport bzw. eine platzsparende Lagerung
insbesondere mehrerer derartiger Gerüstriegel ermöglicht.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die erste Durchbrechung
des ersten Profil-Schenkels und die zweite Durchbrechung des zweiten Profil-Schenkels
mit Bezug auf das U-Verstärkungsprofil auf einer im Wesentlichen gleichen Höhe angeordnet
sind. Dies ermöglicht eine besonders vorteilhafte Befestigung von Zubehörteilen mit
Kupplungen, indem ein Kupplungsteil der jeweiligen Kupplung sowohl durch die erste
Durchbrechung des ersten Profil-Schenkels als auch durch die zweite Durchbrechung
des zweiten Profil-Schenkels des U-Verstärkungsprofils hindurch gesteckt sein kann.
[0012] Gemäß einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein,
dass die erste Durchbrechung des ersten Profil-Schenkels und die zweite Durchbrechung
des zweiten Profil-Schenkels des U-Verstärkungsprofils von der Außenwand des Rundrohr-Trägerprofils
begrenzt sind. Dadurch können in besonders vorteilhafter Art und Weise Zubehörteile
mit Kupplungen an dem Rundrohr-Trägerprofil in einem Längsbereich des Rundrohr-Trägerprofils,
in welchem dieses mit dem U-Verstärkungsprofil versehen ist, mit jeweils wenigstens
einer Kupplungs-Schale, insbesondere einer Kupplungs-Halbschale, befestigt werden.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die erste Durchbrechung
des ersten Profil-Schenkels, in einer Blickrichtung senkrecht zu einer die erste Längsachse
und die zweite Längsachse enthaltenden Ebene betrachtet, entweder die zweite Durchbrechung
des zweiten Profil-Schenkels des U-Verstärkungsprofils zumindest teilweise oder um
mehr als die Hälfte deren Durchbrechungsfläche überlappt oder mit der zweiten Durchbrechung
im Wesentlichen fluchtet. Dadurch lässt sich eine weitere Verbesserung im Sinne der
vorstehenden Vorteile erreichen.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der erste Profil-Schenkel
des U-Verstärkungsprofils im Bereich der ersten Durchbrechung eine erste Profil-Schenkel-Höhe
aufweist, die größer ist als die Hälfte der Verstärkungsprofil-Höhe und dass der zweite
Profil-Schenkel des U-Verstärkungsprofils im Bereich der zweiten Durchbrechung eine
zweite Profil-Schenkel-Höhe aufweist, die größer ist als die Hälfte der Verstärkungsprofil-Höhe
und/ oder dass die erste Durchbrechungs-Höhe der ersten Durchbrechung des ersten Profil-Schenkels
und die zweite Durchbrechungs-Höhe der zweiten Durchbrechung des zweiten Profil-Schenkels
jeweils kleiner ist als die Hälfte der Verstärkungsprofil-Höhe. Dadurch kann einerseits
die Biegefestigkeit bzw. Tragfähigkeit des Gerüstriegels vergrößert werden und andererseits
kann zugleich, unter dem Gesichtspunkt einer günstigen manuellen Handhabung des Gerüstriegels
und/oder unter dem Gesichtspunkt einer Befestigung von Zubehörteilen mit Kupplungen
bzw. einer Abhebesicherung von gegen Abheben von dem Gerüstriegel zu sichernden Gerüstböden,
eine hinreichend große Durchbrechungs-Höhe der Durchbrechungen verwirklicht bzw. sichergestellt
werden.
[0015] Vorzugsweise beträgt die erste Durchbrechungs-Höhe und die zweite Durchbrechungs-Höhe
jeweils mindestens 19 mm oder mindestens 25 mm oder etwa 30 mm.
[0016] Gemäß eine besonders bevorzugten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die
erste Profil-Schenkel-Höhe des ersten Profil-Schenkels des U-Verstärkungsprofils größer
ist als das 1,0-fache oder das 1,2-fache oder das 1,4-fache der ersten Durchbrechungs-Höhe
der ersten Durchbrechung des ersten Profil-Schenkels und/oder dass die zweite Profil-Schenkel-Höhe
des zweiten Profil-Schenkels des U-Verstärkungsprofils größer ist als das 1,0-fache
oder das 1,2-fache oder das 1,4-fache der zweiten Durchbrechungs-Höhe der zweiten
Durchbrechung des zweiten Profil-Schenkels. Dadurch lässt sich eine weitere Verbesserung
im Sinne der vorstehenden Vorteile erzielen.
[0017] Vorzugsweise entspricht die zweite Profil-Schenkel-Höhe des zweiten Profil-Schenkels
der ersten Profil-Schenkel-Höhe des ersten Profil-Schenkels im Wesentlichen.
[0018] Gemäß einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der
erste Profil-Schenkel des U-Verstärkungsprofils mit wenigstens einer dritten Durchbrechung
zum Befestigen und/oder Sichern von Gerüstbauteilen versehen ist, die in der zweiten
Längsrichtung betrachtet, in einem ersten Durchbrechungs-Längs-Abstand zu der ersten
Durchbrechung, vorzugsweise auf einer im Wesentlichen gleichen Höhe wie die erste
Durchbrechung angeordnet, und die in einem fünften Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende
angeordnet ist, vorzugsweise der dem zweiten Längs-Abstand im Wesentlichen entspricht,
und ist in einem sechsten Längs-Abstand zu dem zweiten Verstärkungsprofil-Ende angeordnet,
vorzugsweise der dem ersten Längsabstand im Wesentlichen entspricht, und die in der
zweiten Längsrichtung betrachtet, eine dritte Durchbrechungs-Länge und eine dritte
Durchbrechungs-Höhe aufweist, die kleiner ist als die Verstärkungsprofil-Höhe, vorzugsweise
und die der ersten Durchbrechungs-Höhe der ersten Durchbrechung im Wesentlichen entspricht,
und wobei der zweite Profil-Schenkel des U-Verstärkungsprofils mit wenigstens einer
vierten Durchbrechung zum Befestigen und/oder Sichern von Gerüstbauteilen versehen
ist, die, in der zweiten Längsrichtung betrachtet, in einem, vorzugsweise dem ersten
Durchbrechungs-Längs-Abstand im Wesentlichen entsprechenden, zweiten Durchbrechungs-Längs-Abstand
zu der zweiten Durchbrechung, vorzugsweise auf einer im Wesentlichen gleichen Höhe
wie die zweite Durchbrechung, und in einem siebten Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende
des U-Verstärkungsprofils angeordnet ist, vorzugsweise der dem fünften Längs-Abstand
im Wesentlichen entspricht, und die in einem achten Längs-Abstand zu dem zweiten Verstärkungsprofil-Ende
des U-Verstärkungsprofils angeordnet ist, vorzugsweise der dem sechsten Längs-Abstand
im Wesentlichen entspricht, und die, in der zweiten Längsrichtung betrachtet, eine
vierte Durchbrechungs-Länge und eine vierte Durchbrechungs-Höhe aufweist, die kleiner
ist als die Verstärkungsprofil-Höhe, vorzugsweise und die der dritten Durchbrechungs-Höhe
der dritten Durchbrechung im Wesentlichen entspricht. Dadurch werden in der Längsrichtung
entlang des Rundrohr-Trägerprofils mehrere Befestigungsmöglichkeiten für Zubehörteile
mit Kupplungen und/oder für gegen Abheben zu sichernde Gerüstböden schaffen, bei einem
zugleich minimierten Gesamtgewicht des Gerüstriegels und bei einer noch immer großen
Biegefestigkeit bzw. Tragfähigkeit des Gerüstriegels.
[0019] Vorzugsweise kann bzw. können die erste Durchbrechung und/ oder die zweite Durchbrechung
und/oder die dritte Durchbrechung bzw. jede Durchbrechung, in der zweiten Längsrichtung
betrachtet, länglich oder langgestreckt ausgebildet und/ oder rechteckförmig gestaltet
sein. Dadurch können, in der Längsrichtung entlang des Rundrohr-Trägerprofils innerhalb
der jeweiligen Durchbrechung variable bzw. unterschiedliche Befestigungs- und/oder
Sicherungspositionen für an dem Gerüstriegel, insbesondere an dessen Rundrohr-Trägerprofil,
zu befestigende und/oder zu sichernde bzw. befestigte und/ oder gesicherte Gerüstbauteile
verwirklicht werden. Außerdem kann dadurch das Gesamtgewicht des Gerüstriegels minimiert
werden, bei einer noch immer großen Biegefestigkeit bzw. Tragfähigkeit des Gerüstriegels.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die beiden
seitlichen, sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckenden Profil-Schenkel
des U-Verstärkungsprofils symmetrisch zu einer die erste Längsachse und die zweite
Längsachse enthaltenen Längs-Symmetrieebene angeordnet sind. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass das U-Verstärkungsprofil symmetrisch
zu einer die erste Längsachse und die zweite Längsachse enthaltenen Längs-Symmetrieebene
ausgebildet ist. Diese Maßnahmen ermöglichen eine weiter verbesserte Biegefestigkeit
bzw. Tragfähigkeit des Gerüstriegels und ermöglichen zudem weiter verbesserte Lager-
bzw. Stapelverhältnisse, insbesondere von zwei derartigen Gerüstriegeln.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, das U-Verstärkungsprofil
durch Abkanten, Umbiegen und/oder Profilieren auf einer Rollenstraße eines platten-
oder bandförmigen Stahlblechs hergestellt ist und/oder dass das Basis-Profil des U-Verstärkungsprofils
von dem Rundrohr-Trägerprofil weg nach außen, d.h. konvex, vorzugsweise unter Ausbildung
eines Innenradius und/oder eines Außenradius, gewölbt ist und, in einem Querschnitt
senkrecht zu der zweiten Längsachse betrachtet, einen halbkreisförmigen Querschnitt
aufweist. Diese Maßnahmen ermöglichen eine besonderes einfache und kostengünstige
Herstellung sowie eine vorteilhafte Biegefestigkeit bzw. Tragfähigkeit des Gerüstriegels.
[0022] Die Erfindung betrifft auch eine Stapelanordnung von wenigstens zwei Gerüstriegeln,
umfassend einen erfindungsgemäßen ersten Gerüstriegel und wenigstens einen zweiten
erfindungsgemäßen Gerüstriegel, wobei das Rundrohr-Trägerprofil des zweiten Gerüstriegels
an oder auf einem Profil-Schenkel der beiden im Wesentlichen parallelen Profil-Schenkel
des U-Verstärkungsprofils des ersten Gerüstriegels an- oder aufliegt, und wobei das
U-Verstärkungsprofil des zweiten Gerüstriegels mit einem Profilschenkel seiner beiden
im Wesentlichen parallelen Profil-Schenkel an oder auf dem Rundrohr-Trägerprofil des
ersten Gerüstriegels an- oder aufliegt, vorzugsweise, so dass die Profil-Schenkel-Achse
des U-Verstärkungsprofils des zweiten Gerüstriegels und die Profil-Schenkel-Achse
des U-Verstärkungsprofils des ersten Gerüstriegels etwa parallel verlaufen. Eine derartige
Stapelanordnung ist besonders platzsparend bzw. ermöglicht eine besonders platzsparende
Lagerung durch Stapeln der wenigstens zwei erfindungsgemäßen Gerüstriegel an bzw.
aufeinander. Bei einem seitlichen Aufeinanderstapeln mehrerer erfindungsgemäßen Gerüstriegel
in einer erfindungsgemäßen Stapelanordnung ergibt sich eine vorteilhafte Lagesicherung
aufgrund einer verringerten Gefahr eines seitlichen Ab- bzw. Verrutschens der aufeinanderliegenden
Gerüstriegel relativ zueinander. Dies bedeutet einen entsprechenden Vorteil im Vergleich
zu Gerüstriegeln, deren Verstärkungsprofil einen dreieckigförmigen V-Querschnitt aufweist,
wie bei dem eingangs erwähnten "O-Riegel, verstärkt".
[0023] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Gerüstriegel bzw. der erste Gerüstriegel und
der zweite Gerüstriegel im Wesentlichen gleich gestaltet sind. Dies ermöglicht besonders
vorteilhafte Stapel- und Platzverhältnisse.
[0024] Dabei kann gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante vorgesehen sein,
dass die Profil-Schenkel-Achse des ersten Gerüstriegels und die Profil-Schenkel-Achse
des zweiten Gerüstriegels einen Stapelabstand zueinander aufweisen, der dem 0,5-fachen
der Summe des Außendurchmessers und der Verstärkungsprofil-Breite oder des Querabstands
beträgt. Dies ermöglicht weiter verbesserte Stapel- und Platzverhältnisse.
[0025] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Rundrohr-Trägerprofil
und/oder das U-Verstärkungsprofil aus einem höherfesten Stahlwerkstoff besteht bzw.
bestehen. Vorzugsweise besteht bzw. bestehen das Rundrohr-Trägerprofil und/oder das
U-Verstärkungsprofil aus höherfesten Stahlwerkstoff und/oder ist bzw. sind das Rundrohr-Trägerprofil
und/oder das U-Verstärkungsprofil aus höherfestem Stahlwerkstoff hergestellt. Die
Verwendung eines derart hochfesten Stahlwerkstoffes ermöglicht eine erheblich verbesserte
Biegefestigkeit bzw. Tragfähigkeit des daraus hergestellten Gerüstriegels.
[0026] Der jeweilige Anschlusskopf kann bevorzugt mit einem in der Einbaustellung oberen
Kopfteil und einem in der Einbaustellung unteren Kopfteil gestaltet sein, zwischen
denen ein nach vorne, vorzugsweise auch zu den Seiten hin, offener Schlitz zum horizontalen
Aufstecken des Anschlusskopfes auf das mit einer Durchbrechung oder mit mehreren Durchbrechungen
versehene, beispielsweise als Befestigungsflansch gestaltete, Befestigungselement
des Gerüstelements ausgebildet sein kann. Der jeweilige Anschlusskopf kann wenigstens
eine Keilöffnung, vorzugsweise zwei Keilöffnungen, zum Ein- oder Durchstecken des
Anschlusskeils aufweisen. Wenn der Anschlusskopf mit einem oberen Kopfteil und mit
einem unteren Kopfteil und einem bzw. dem dazwischen ausgebildeten Schlitz ausgebildet
ist, können sowohl der obere Kopfteil als auch der untere Kopfteil jeweils wenigstens
eine Keilöffnung zum Durchstecken des Anschlusskeils aufweisen. Der Anschlusskopf
kann mit in der Einbaustellung vertikalen Seitenflächen gebildet sein. Der Schlitz
kann bevorzugt auch zu den Seitenflächen hin offen gestaltet sein. Die Seitenflächen
können einen, vorzugsweise 40 bis 50 Grad, insbesondere etwa 44 Grad oder etwa 45
Grad oder etwa 46 Grad betragenden, Keilwinkel einschließen. Die Seitenflächen können
nach vorne in Richtung auf ein Zentrum, vorzugsweise auf ein Stiel- und/oder Scheibenzentrum
einer an dem Gerüstelement, beispielsweise Stiel, befestigten Lochscheibe, und/oder
in Richtung auf eine Zentralachse des Gerüstelements, vorzugsweise Gerüstrohrs, insbesondere
in Richtung auf eine Stielachse eines Gerüststiels, zulaufend ausgebildet sein. Der
Anschlusskeil kann bevorzugt unverlierbar an dem Anschlusskopf befestigt sein, vorzugsweise
mit Hilfe eines sein Entfernen von, insbesondere Herausziehen aus, dem Anschlusskopf
verhindernden Sicherungselements, beispielsweise eines Niet.
[0027] Es versteht sich jedoch, dass der jeweilige Anschlusskopf auch anders gestaltet sein
kann. Beispielsweise kann der Anschlusskopf mit einer quer, vorzugsweise etwa senkrecht,
zu der ersten Längsachse des Rundrohr-Trägerprofils und sich in der Einbaustellung
nach unten, insbesondere nach unterhalb der Außenwand bzw. des Außendurchmessers des
Rundrohr-Trägerprofils, erstreckenden Einstecknase versehen sein. Über diese Einstecknase
kann der Anschlusskopf in vertikaler Richtung bzw. in Richtung einer Durchbrechungsachse
der wenigstens einen Durchbrechung des Befestigungselements an dem Befestigungselement
des Gerüstelements lösbar befestigt werden bzw. sein. Mit anderen Worten kann ein
derartiger Anschlusskopf derart an dem wenigstens eine Durchbrechung aufweisenden
Befestigungselement lösbar befestigbar sein bzw. befestigt werden, dass seine Einstecknase
in vertikaler Richtung durch die Durchbrechung des Befestigungselements hindurch gesteckt
ist bzw. wird. Dies im Unterschied zu dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel
eines Gerüstriegels, bei dem der jeweilige Anschlusskopf einen nach vorne offenen
und in der Einbaustellung horizontalen Schlitz aufweist, der ein horizontales Aufstecken
auf das Befestigungselement ermöglicht bzw. erfordert und der demgemäß horizontal
auf das Befestigungselement, beispielsweise die Lochscheibe, aufgesteckt ist bzw.
wird.
[0028] Bei dem Befestigungselement kann es sich bevorzugt um eine wenigstens eine Durchbrechung,
vorzugsweise mehrere in Umfangsrichtung, vorzugsweise in gleichen Umfangswinken, insbesondere
von 45 Grad, zueinander versetzt angeordnete Durchbrechungen, aufweisende Rosette,
insbesondere Lochscheibe, eines Gerüstelements, vorzugsweise eines Gerüstrohrs, insbesondere
eines Gerüststiels, handeln.
[0029] Es versteht sich, dass die vorstehenden Merkmale und Maßnahmen im Rahmen der Ausführbarkeit
der Erfindung beliebig kombinierbar sind.
[0030] Weitere Vorteile, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden
Beschreibungsteil entnehmen, in dem ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Figuren beschrieben ist.
[0031] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine dreidimensionale Darstellung eines in einer Einbaustellung an den Lochscheiben
von zwei Gerüststielen eines Gerüsts montierten Gerüstriegels und eingebauten Gerüstböden;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Gerüstriegels, wobei zur Veranschaulichung dessen Einbaustellung
und von dessen Montage an den beiden Gerüststielen letztere mit ihren Lochscheiben
strichpunktiert dargestellt sind;
- Fig. 3
- den Gerüstriegel in einer Draufsicht von oben;
- Fig. 4
- einen stark vergrößerten Querschnitt des Gerüstriegels entlang der Schnittlinien 4-4
in den Figuren 2 und 3, ohne Darstellung des Anschlusskopfes;
- Fig. 5
- eine mögliche Stapelanordnung von zwei Gerüstriegeln.
[0032] Der Gerüstriegel 20 aus Metall umfasst als wesentliche Elemente ein langgestrecktes,
stabförmiges Rundrohr-Trägerprofil 21 aus, vorzugsweise verzinktem, Stahl und ein
langgestrecktes U-Verstärkungsprofil 22 aus, vorzugsweise verzinktem, Stahlblech.
[0033] Das Rundrohr-Trägerprofil 21 besteht aus einem im Wesentlichen geraden, im Wesentlichen
kreiszylindrischen Rundrohr. Das Rundrohr-Trägerprofil 21 erstreckt sich in Richtung
einer ersten Längsachse 23 in einer ersten Längsrichtung 24 und hat zwei in entgegengesetzte
Richtungen in der ersten Längsrichtung voneinander weg weisende Trägerprofil-Enden
25.1, 25.2. Das Rundrohr-Trägerprofil 21 weist, in der ersten Längsrichtung 24 betrachtet,
eine Trägerprofil-Länge 26 und eine Trägerprofil-Längsmitte 27 sowie einen über seine
Trägerprofil-Länge 26 im Wesentlichen gleichbleibenden Außendurchmesser 28 auf. Das
Rundrohr-Trägerprofil 21 weist im Wesentlichen über seine gesamte Trägerprofil-Länge
26 bzw. im Wesentlichen über seinen gesamten Trägerprofilumfang eine im Wesentlichen
gleichbleibende Trägerprofil-Wandstärke 29 auf. Das Rundrohr-Trägerprofil 21 hat einen,
in einer Einbaustellung 30 des Gerüstriegels 20 betrachtet oberen, Auflagerand 31
zum Auflegen und/oder Einhängen eines Gerüstbelags 39 oder mehrerer Gerüstbeläge 39.
An jedem Trägerprofil-Ende 25.1, 25.2 der Trägerprofil-Enden 25.1, 25.2 ist jeweils
ein separater Anschlusskopf 32 aus Metall, insbesondere aus Temperguss, Grauguss,
Stahlguss oder Stahl, zum lösbaren Befestigen des Gerüstriegels 20 in der Einbaustellung
30 an einem mit wenigstens einer Durchbrechung 33.1, 33.2 versehenen Befestigungselement
34 eines Gerüstelements 36 mittels eines durch die wenigstens eine Durchbrechung 33.1,
33.2 steckbaren Anschlusskeils 35 festgeschweißt.
[0034] Wie in den Figuren 1 bis 3 veranschaulicht, kann der Gerüstriegel 20 über seine beiden
Anschlussköpfe 32, 32 in einer an sich bekannten Art und Weise mit Hilfe jeweils eines
Anschlusskeils 35 an jeweils einer Lochscheibe 34 eines Gerüststiels 36 befestigt
sein. Wie dort ebenfalls gezeigt, können an bzw. auf dem Gerüstriegel 20 in einer
ebenfalls an sich bekannten Art und Weise mehrere Gerüstböden 39, in der ersten Längsrichtung
24 betrachtet nebeneinander, festgelegt sein, beispielsweise mittels der gezeigten
Einhängehaken bzw. Klauen 37.
[0035] Das U-Verstärkungsprofil 22 erstreckt sich in Richtung einer zweiten Längsachse 43
in einer zweiten Längsrichtung 44 parallel zu dem Rundrohr-Trägerprofil 21 bzw. parallel
zu dessen erster Längsachse 23 unter Überbrückung der Trägerprofil-Längsmitte 27 entlang
des Rundrohr-Trägerprofils 21 durchgehend über eine Verstärkungsprofil-Länge 45, die
wenigstens der Hälfte der Trägerprofil-Länge 26 des Rundrohr-Trägerprofils 21 entspricht.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt die Trägerprofil-Länge 26 etwa 940 mm
und die Verstärkungsprofil-Länge 45 beträgt etwa 720 mm. Das U-Verstärkungsprofil
22 ist gegenüber dem Rundrohr-Trägerprofil 21, in der ersten Längsrichtung 24 betrachtet,
mittig zentriert angeordnet. Demgemäß erstreckt sich das Rundrohr-Trägerprofil 21
mit seinem jeweiligen Trägerprofil-Ende 25.1, 25.2, in der ersten Längsrichtung 24
betrachtet, über das jeweilige Verstärkungsprofil-Ende 47.1, 47.2 des U-Verstärkungsprofils
22 hinaus. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist das jeweilige Trägerprofil-Ende
25.1, 25.2 des Rundrohr-Trägerprofils 21 zu dem jeweils zugeordneten Verstärkungsprofil-Ende
47.1, 47.2 des U-Verstärkungsprofils 22, in der ersten Längsrichtung 24 betrachtet,
jeweils einen Abstand 46 auf. Vorzugsweise beträgt dieser Abstand 46 etwa 110,0 mm.
Es versteht sich jedoch, dass der Abstand auch kleiner oder größer sein kann. Bei
dem U-Verstärkungsprofil 22 handelt es sich um ein mit Bezug auf die zweite Längsrichtung
44 gerades Profil. Das U-Verstärkungsprofil 22 hat zwei in entgegengesetzte Richtungen
voneinander weg weisende Verstärkungsprofil-Enden 47.1, 47.2. Das U-Verstärkungsprofil
22 erstreckt sich von dem Rundrohr-Trägerprofil 21 weg, in der Einbaustellung 30 nach
unterhalb des Rundrohr-Trägerprofils 21. Das U-Verstärkungsprofil 22 weist, in einem
senkrecht zu der zweiten Längsachse 43 verlaufenden Querschnitt betrachtet, einen
U-förmigen Querschnitt 48 auf (siehe insbesondere Figur 4). Das U-Verstärkungsprofil
22 umfasst ein sich in der zweiten Längsrichtung 44 gerade erstreckendes Basis-Profil
49 und zwei seitliche Profil-Schenkel 50.1, 50.2. Die Profil-Schenkel 50.1, 50.2 erstrecken
sich von dem Basis-Profil 49 in eine gleiche Richtung, in der Einbaustellung betrachtet
nach oben, weg im Wesentlichen parallel zueinander in Richtung einer in der Einbaustellung
30 vertikalen Profil-Schenkel-Achse 51 in einem Querabstand 52 zueinander. Das Basis-Profil
49 ist von dem Rundrohr-Trägerprofil 21 weg nach außen d.h. konvex unter Ausbildung
eines Innenradius 53 bzw. mit einem Innenradius 53 gewölbt. Der Innenradius 53 beträgt
beispielsweise 7 mm. In einem Querschnitt senkrecht zu der zweiten Längsachse 44 betrachtet,
weist das Basis-Profil 49 einen halbkreisförmigen Querschnitt 54 auf. Die beiden seitlichen
Profil-Schenkel 50.1, 50.2 erstrecken sich in der zweiten Längsrichtung 44 im Wesentlichen
parallel zueinander. Ein erster Profil-Schenkel 50.1 der beiden Profil-Schenkel 50.1,
50.2 weist ein von dem Basis-Profil 49 weg weisendes erstes Befestigungsende 55.1
auf. Ein zweiter Profil-Schenkel 50.2 der beiden Profil-Schenkel 50.1, 50.2 weist
ein von dem Basis-Profil 49 weg weisendes zweites Befestigungsende 55.2 auf. Das erste
Befestigungsende 55.1 des ersten Profil-Schenkels 50.1 weist von dem Basis-Profil
49 einen ersten Abstand 56 auf und das zweite Befestigungsende 55.2 des zweiten Profil-Schenkels
50.2 weist von dem Basis-Profil 49 einen zweiten Abstand auf, der gleich groß ist
wie der erste Abstand 56. Jeder Profil-Schenkel 50.1, 50.2 der beiden Profil-Schenkel
50.1, 50.2 ist mit seinem von dem Basis-Profil 49 weg weisenden Befestigungs-Ende
55.1, 55.2 an der kreiszylindrischen Außenwand 38 des Rundrohr-Trägerprofils 21 festgeschweißt.
Die Außenwand 38 kann auch mit Außenumfangswand bezeichnet werden. Die beiden Profil-Schenkel
50.1, 50.2 erstrecken sich, in einem Querschnitt senkrecht zu der zweiten Längsachse
43 betrachtet, in dem Querabstand 52 parallel zueinander. Das U-Verstärkungsprofil
22 weist eine dem Querabstand 52 entsprechende U-Verstärkungsprofil-Breite 52 und
eine dem Abstand 56 der Befestigungs-Enden 55.1, 55.2 von dem Basis-Profil 49 entsprechende
Verstärkungsprofil-Höhe 56 auf. Die Verstärkungsprofil-Höhe 56 ist größer als die
Verstärkungsprofil-Breite 52 und ist auch größer als der Außendurchmesser 28 des Rundrohr-Trägerprofils
21.
[0036] Der Querabstand 52 der beiden seitlichen, sich im Wesentlichen parallel zueinander
erstreckenden Profil-Schenkel 50.1, 50.2 bzw. die Verstärkungsprofil-Breite 52 des
U-Verstärkungsprofils 22 ist bzw. sind kleiner als das 0,6-fache des Außendurchmessers
28 des Rundrohr-Trägerprofils 21. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt der
Querabstand 52 bzw. die U-Verstärkungsprofil-Breite 52 etwa 20,0 mm. Der Außendurchmesser
28 des Rundrohr-Trägerprofils 21 beträgt etwa 48,3 mm. Demgemäß beträgt in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel der Quotient bzw. das Verhältnis des Querabstands 52 bzw. der
U-Verstärkungsprofil-Breite 52 und des Außendurchmessers 28 des Rundrohr-Trägerprofils
21 etwa 0,41. Die Wandstärke des Rundrohr-Trägerprofils 29 beträgt hier etwa 2,7 mm.
Die Wandstärke 57 der Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils 22 beträgt
hier etwa 3,0 mm.
[0037] Der erste Profil-Schenkel 50.1 der beiden seitlichen Profil-Schenkel 50.1, 50.2 ist
mit zwei sich jeweils in der zweiten Längsrichtung 44 erstreckenden, langgestreckten,
rechteckförmigen, Durchbrechungen 60.1, 60.2 zum Befestigen und/oder Sichern von in
den Figuren nicht gezeigten Gerüstbauteilen versehen. Eine erste Durchbrechung 60.1
der beiden Durchbrechungen 60.1, 60.2 ist in einem ersten Längs-Abstand 61.1 zu dem
ersten Verstärkungsprofil-Ende 47.1 des U-Verstärkungsprofils 22 und in einem zweiten
Längs-Abstand zu dem zweiten Verstärkungsprofil-Ende 47.2 der beiden U-Verstärkungsprofil-Enden
47.1, 47.2 des U-Verstärkungsprofils 22 angeordnet. Die andere, auch mit dritte Durchbrechung,
bezeichnete Durchbrechung 60.3 der beiden Durchbrechungen 60.1, 60.3 des ersten Profil-Schenkels
50.1, ist in einem fünften Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende 47.1
angeordnet, der dem zweiten Längs-Abstand im Wesentlichen entspricht und ist in einem
sechsten Längs-Abstand 61.6 zu dem zweiten Verstärkungsprofil-Ende 47.2 angeordnet,
der dem ersten Längsabstand 61.1 im Wesentlichen entspricht. Die erste Durchbrechung
60.1 und die andere bzw. dritte Durchbrechung 60.3 sind in einem ersten Durchbrechungs-Längs-Abstand
62.1 zueinander auf einer im Wesentlichen gleichen Höhe angeordnet und sind jeweils,
von der in der ersten Längsrichtung 24 betrachtet, geraden Außenwand 38 des Rundrohr-Trägerprofils
21, in der Einbaustellung 30 nach oben, begrenzt.
[0038] Auch der zweite Profil-Schenkel 50.2 der beiden seitlichen Profil-Schenkel 50.1,
50.2 ist mit zwei sich jeweils in der zweiten Längsrichtung 44 erstreckenden, langgestreckten,
rechteckförmigen, Durchbrechungen 60.2 zum Befestigen und/ oder Sichern von in den
Figuren nicht gezeigten Gerüstbauteilen bzw. der besagten Gerüstbauteile versehen.
Die eine Durchbrechung dieser beiden Durchbrechungen, die auch mit zweite Durchbrechung
60.2 bezeichnet ist, ist in einem dritten Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende
47.1 des U-Verstärkungsfils 22 angeordnet, der im Wesentlichen dem ersten Längsabstand
61.1 entspricht, und ist in einem vierten Längs-Abstand zu dem zweiten Verstärkungsprofil-Ende
47.2 angeordnet, der im Wesentlichen dem zweiten Längs-Abstand entspricht. Die andere
Durchbrechung dieser beiden Durchbrechungen 60.2, die auch mit vierte Durchbrechung
bezeichnet ist, ist, in einem siebten Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende
47.1 des U-Verstärkungsprofils 22 angeordnet, der im Wesentlichen dem fünften bzw.
zweiten Längsabstand entspricht. Außerdem ist die vierte Durchbrechung in einem achten
Längs-Abstand zu dem zweiten U-Verstärkungsprofil-Ende 47.2 des U-Verstärkungsprofils
22 angeordnet, der im Wesentlichen dem sechsten bzw. ersten Längs-Abstand entspricht.
Die eine bzw. zweite Durchbrechung 60.2 und die andere bzw. vierte Durchbrechung sind
in einem zweiten Durchbrechungs-Längs-Abstand zueinander auf einer gleichen Höhe angeordnet
und sind jeweils von der, in der ersten Längsrichtung 24 betrachtet, geraden Außenwand
38 des Rundrohr-Trägerprofils 21, in der Einbaustellung 30 nach oben, begrenzt. Der
zweite Durchbrechungs-Längs-Abstand ist im Wesentlichen gleich groß wie der erste
Durchbrechungs-Längs-Abstand 62.1. Der erste Durchbrechungs-Längsabstand 62.1 und
zweite Durchbrechungs-Längsabstand betragen hier jeweils etwa 34 mm. Der erste, dritte,
sechste und achte Längsabstand betragen hier jeweils etwa 80 mm. Der zweite, vierte,
fünfte und siebte Längsabstand betragen hier jeweils etwa 377 mm.
[0039] Jede der vier Durchbrechungen 60.1, 60.2, 60.3 weist, in einer Richtung senkrecht
zu der zweiten Längsrichtung 44 betrachtet, eine im Wesentlichen gleich große Durchbrechungs-Höhe
63 und, in der zweiten Längsrichtung 44 betrachtet, eine im Wesentlichen gleich große
Durchbrechungs-Länge 64 auf. Die jeweilige Durchbrechungs-Länge 64 beträgt hier etwa
263 mm. Es versteht sich jedoch, dass jede Durchbrechung, insbesondere bei längeren
Gerüstriegeln, auch eine andere Durchbrechungslänge aufweisen kann, beispielsweise
etwa 158 mm oder etwa 286 mm oder etwa 478 mm. Es versteht sich ferner, dass jeder
Profilschenkel auch mehr als zwei Durchbrechungen aufweisen kann, insbesondere drei
bis acht Durchbrechungen. Wenn jeder Profilschenkel mehr als zwei Durchbrechungen
enthält, weisen vorzugsweise die den jeweiligen Verstärkungsprofil-Enden am nächsten
liegenden Durchbrechungen eine Durchbrechungslänge auf, die jeweils der Durchbrechungslänge
64 entspricht, also etwa 263 mm beträgt.
[0040] Jede der vier Durchbrechungen 60.1, 60.2, 60.3 weist einen im Wesentlichen gleich
großen Durchbrechungsquerschnitt auf. Die Durchbrechungs-Höhe 63 jeder Durchbrechung
60.1, 60.2, 60.3 ist kleiner als die Verstärkungsprofil-Höhe 56. In einer Blickrichtung
senkrecht zu einer die erste Längsachse 23 und die zweite Längsachse 43 enthaltenden
Ebene 65 betrachtet, fluchten sowohl die erste Durchbrechung 60.1 des ersten Profil-Schenkels
50.1 und die zweite Durchbrechung 60.2 des zweiten Profil-Schenkels 50.2 als auch
die dritte Durchbrechung 60.3 des ersten Profil-Schenkels 50.1 und die vierte Durchbrechung
des zweiten Profil-Schenkels 50.2 jeweils im Wesentlichen bzw. sind jeweils paarweise
im Wesentlichen deckungsgleich angeordnet. Jede der vier Durchbrechungen 60.1, 60.2,
60.3 ist in einer Blickrichtung senkrecht zu der die erste Längsachse 23 und die zweite
Längsachse 43 enthaltenden Ebene bzw. Längs-Symmetrieebene 65 betrachtet, von Wandteilen
des jeweiligen Profil-Schenkels 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils 22 und von einem
Wandteil der Außenwand 38 des Rundrohr-Trägerprofils 21 vollumfänglich begrenzt bzw.
umschlossen.
[0041] Die beiden Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils 22 weisen jeweils
im Bereich ihrer Durchbrechungen 60.1, 60.3; 60.2 eine im Wesentlichen gleich große
Profil-Schenkel-Höhe 66 auf, die größer ist als die Hälfte der Verstärkungsprofil-Höhe
56. Demgemäß ist die jeweilige Durchbrechungs-Höhe 63 der Durchbrechungen 60.1, 60.3;
60.2 der beiden Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils 22 jeweils kleiner
als die Hälfte der Verstärkungsprofil-Höhe 56. Die Durchbrechungs-Höhen 63 der Durchbrechungen
60.1, 60.3; 60.2 sind im Wesentlichen gleich groß. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
beträgt die jeweilige Durchbrechungshöhe 63 etwa 30,0 mm. Die Profilschenkel-Höhe
66, welche die Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils 22 jeweils im
Bereich der Durchbrechungen 60.1, 60.3; 60.2 aufweisen, beträgt hier etwa 43,0 mm.
Die Verstärkungsprofil-Höhe 56 beträgt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel etwa 73,0
mm.
[0042] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Gerüstriegel 20 symmetrisch zu einer
die erste Längsachse 23 und die zweite Längsachse 43 enthaltenen Längs-Symmetrieebene
65 und auch symmetrisch zu einer die Trägerprofil-Längsmitte 27 des Rundrohr-Trägerprofils
21 enthaltende Quer-Symmetrie-Ebene 67 ausgebildet bzw. gestaltet. Demgemäß sind das
U-Verstärkungsprofil 22 und damit auch die beiden seitlichen, sich im Wesentlichen
parallel zueinander erstreckenden Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils
22, symmetrisch zu der Längs-Symmetrieebene 65 und auch symmetrisch zu der Quer-Symmetrie-Ebene
67 ausgebildet bzw. gestaltet. Die beiden symmetrisch zu der Längs-Symmetrieebene
65 gestalteten und angeordneten Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils
22 des Gerüstriegels 20 erstrecken sich beiderseits der Längs-Symmetrieebene 65 und
damit beiderseits einer senkrecht zu der zweiten Längsachse 43 ausgebildeten Profil-Schenkel-Achse
51 des U-Verstärkungsprofils 22 parallel zueinander.
[0043] Die beiden Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils 22 sind mit ihren
Befestigungsenden 55.1, 55.2 jeweils gegenüber der Längs-Symmetrieebene 65 um einen
gleichen Abstand seitlich versetzt angeordnet, welcher der Hälfte des Querabstands
52 bzw. der Hälfte der U-Verstärkungsprofi-Breite 52 entspricht. Deshalb sitzen die
Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des U-Verstärkungsprofils 22 und sitzt damit das U-Verstärkungsprofil
22 nicht an dem in der Einbaustellung 30 niedrigsten Punkt des Rundrohr-Trägerprofils
21, sondern von dem Mittelpunkt 40 des Rundrohr-Trägerprofils 21 bzw. von der Längs-Symmetrieebene
65 nach beiden Seiten versetzt. Deshalb ergibt sich eine effektive Verstärkungsprofil-Höhe
68, die um einen Abstand bzw. Betrag 69 geringfügig kleiner ist als die Verstärkungsprofil-Höhe
56 und ergibt sich eine effektive Durchbrechungs-Höhe 70 der jeweiligen Durchbrechung
60.1, 60.3; 60.2, die um den gleichen Abstand bzw. Betrag 69 kleiner ist als die jeweilige
Durchbrechungs-Höhe 63. Die effektive Verstärkungsprofil-Höhe 68 beträgt hier etwa
71,96 mm. Die effektive Durchbrechungs-Höhe 70 beträgt hier etwa 28,96 mm. Demgemäß
ist die effektive Verstärkungsprofil-Höhe 68 gegenüber der Verstärkungsprofil-Höhe
56 um den Abstand bzw. Betrag 69 von etwa 1,04 mm verringert. Demgemäß weist der Gerüstriegel
20 eine Gesamthöhe 71 auf, die der Summe des Außendurchmessers 28 des Rundrohr-Trägerprofils
21 und der effektiven Verstärkungsprofil-Höhe 68 entspricht. Die Gesamthöhe 71 beträgt
hier rechnerisch etwa 120,26 mm (siehe Figur 4). Auch die effektive Durchbrechungs-Höhe
70 ist gegenüber der Durchbrechungs-Höhe 63 um den Betrag 69 von etwa 1,04 mm verringert.
[0044] Vorzugsweise ist das U-Verstärkungsprofil 22 durch Abkanten, Umbiegen und oder Profilieren
auf einer Rollenstraße eines in den Figuren nicht gezeigten, platten- oder bandförmigen,
vorzugsweise planebenen, Stahlblechs bzw. Stahlblech-Halbzeugs um eine einzige Abkant-
bzw. Biegeachse hergestellt.
[0045] Der erfindungsgemäße Gerüstriegel 20 bietet eine vorteilhafte Möglichkeit für eine
Befestigung von, insbesondere bereits vorhandenen, in den Figuren nicht gezeigten
Zubehörbauteilen mit, insbesondere standardisierten, vorzugsweise integrierten, Kupplungen
in einem Längsbereich des Rundrohr-Trägerprofils 21, in welchem sich auch das U-Verstärkungsprofil
22 erstreckt, und/oder für eine Sicherung wenigstens eines an bzw. auf dem Rundrohr-Trägerprofil
21 aufliegenden bzw. eingehängten, insbesondere vorhandenen, Gerüstbodens 39 gegen
Abheben mittels eines an der Unterseite des bzw. des jeweiligen Gerüstbodens 39 relativ
zu diesem um eine quer, insbesondere senkrecht, zu der Arbeitsfläche des Gerüstbodens
39 angeordneten Schwenkachse schwenkbaren, in den Figuren nicht gezeigten Sicherungsriegels.
[0046] In Figur 5 ist eine Stapelanordnung 75 von zwei erfindungsgemäßen Gerüstriegeln 20
gezeigt, umfassend einen ersten Gerüstriegel 20.1 und einen zweiten Gerüstriegel 20.2.
Der erste Gerüstriegel 20.1 und der zweite Gerüstriegel 20.2 sind gleich gestaltet.
Mit anderen Worten gesagt, zeigt die Stapelanordnung zwei gleiche Gerüstriegel 20.
[0047] In der in Figur 5 gezeigten Stapelanordnung 75 ist der zweite Gerüstriegel 20.2 gegenüber
dem ersten Gerüstriegel 20.1 um 180 Grad um die erste Längsachse 23 des ersten Gerüstriegels
20.1 gedreht derart angeordnet, dass, in einem Querschnitt senkrecht zu der ersten
bzw. zweiten Längsachse 23 bzw. 43 des ersten Gerüstriegels 20.1 betrachtet, die mit
dem jeweiligen Basis-Profil 49 des jeweiligen U-Verstärkungsprofils 22 gebildeten
bzw. begrenzten Enden 76 des jeweiligen U-Verstärkungsprofils 22 in entgegengesetzte
Richtungen voneinander weg weisen bzw. dass das U-Verstärkungsprofil 22 des ersten
Gerüstriegels 20.1 von dessen Rundrohr-Trägerprofil 21 und das Verstärkungsprofil
22 des zweiten Gerüstriegels 20.2 von dessen Rundrohr-Trägerprofil 21 in entgegen
gesetzte Richtungen weg weisen.
[0048] Das Rundrohr-Trägerprofil 21 des zweiten Gerüstriegels 20.2 liegt an oder auf einem
Profil-Schenkel 50.1 der beiden im Wesentlichen parallelen Profil-Schenkel 50.1, 50.2
des U-Verstärkungsprofils 22 des ersten Gerüstriegels 20.1 und das U-Verstärkungsprofil
22 des zweiten Gerüstriegels 20.2 liegt mit einem Profilschenkel 50.1 seiner beiden
im Wesentlichen parallelen Profil-Schenkel 50.1, 50.2 an oder auf dem Rundrohr-Trägerprofil
21 des ersten Gerüstriegels 20.1, so dass die Profil-Schenkel-Achse 51 des U-Verstärkungsprofils
22 des zweiten Gerüstriegels 20.2 und die Profil-Schenkel-Achse 51 des U-Verstärkungsprofils
22 des ersten Gerüstriegels 20.1 etwa parallel verlaufen (siehe Figur 5). Eine derartige
Stapelanordnung 75 ist besonders platzsparend bzw. ermöglicht eine besonders platzsparende
Lagerung durch Stapeln der wenigstens zwei erfindungsgemäßen Gerüstriegel 20; 20.1,
20.2 an- bzw. aufeinander. Die Profil-Schenkel-Achse 51 des ersten Gerüstriegels 20.1
und die dazu parallele Profil-Schenkel-Achse 51 des zweiten Gerüstriegels 20.2 weisen
einen Stapelabstand 77 zueinander auf, der dem 0,5-fachen bzw. der Hälfte der Summe
des Außendurchmessers 28 des jeweiligen Rundrohr-Trägerprofils 21 und der Verstärkungsprofil-Breite
52 des jeweiligen U-Verstärkungsprofils 22 oder des Querabstands 52 der jeweiligen
Profil-Schenkel 50.1, 50.2 des jeweiligen U-Verstärkungsprofils 22 beträgt. In dem
gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt der besagte Stapelabstand 77 nur etwa 34,15
mm.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0049]
- 20
- Gerüstriegel
- 20.1
- (erster) Gerüstriegel
- 20.2
- (zweiter) Gerüstriegel
- 21
- Rundrohr-Trägerprofil/Rundrohr
- 22
- U-Verstärkungsprofil
- 23
- erste Längsachse von 21
- 24
- erste Längsrichtung
- 25.1
- (erstes) Trägerprofil-Ende
- 25.2
- (zweites) Trägerprofil-Ende
- 26
- Trägerprofil-Länge
- 27
- Trägerprofil-Längsmitte
- 28
- Außendurchmesser von 21
- 29
- (Trägerprofil-)Wandstärke
- 30
- Einbaustellung
- 31
- (oberer) Auflagerand von 21
- 32
- Anschlusskopf
- 33.1
- Durchbrechung
- 33.2
- Durchbrechung
- 34
- Befestigungselement/Rosette/Lochscheibe
- 35
- Anschlusskeil
- 36
- Gerüstelement/Gerüststiel
- 37
- Einhängehaken/ - kralle
- 39
- Gerüstbelag/Gerüstboden
- 40
- Mittelpunkt
- 43
- zweite Längsachse von 22
- 44
- zweite Längsrichtung
- 45
- Verstärkungsprofil-Länge
- 46
- Abstand (110)
- 47.1
- (erstes) Verstärkungsprofil-Ende/Längs-Ende
- 47.2
- (weites) Verstärkungsprofil-Ende/Längs-Ende
- 48
- U-förmiger Querschnitt
- 49
- Basis-Profil
- 50.1
- (erster) Profil-Schenkel
- 50.2
- (zweiter) Profil-Schenkel
- 51
- Profil-Schenkel-Achse
- 52
- Querabstand/Verstärkungsprofil-Breite
- 53
- Innenradius
- 54
- (halbkreisförmiger) Querschnitt
- 55.1
- (erstes) Befestigungsende von 50.1
- 55.2
- (zweites) Befestigungsende von 50.2
- 56
- Abstand/U-Profil-Höhe
- 57
- (Verstärkungsprofil-) Wandstärke
- 60.1
- (erste) Durchbrechung
- 60.2
- (zweite) Durchbrechung
- 60.3
- (dritte) Durchbrechung
- 61.1
- (erster) Längs-Abstand
- 61.6
- (sechster) Längsabstand
- 62.1
- (erster) Durchbrechungs-Längsabstand
- 63
- Durchbrechungs-Höhe
- 64
- Durchbrechungs-Länge
- 65
- (Längs-Symmetrie-)Ebene
- 66
- Profil-Schenkel-Höhe
- 67
- (Quer-Symmetrie-)Ebene
- 68
- effektive Verstärkungsprofil-Höhe
- 69
- Abstand/Betrag
- 70
- effektive Durchbrechungs-Höhe
- 71
- Gesamthöhe
- 75
- Stapelanordnung
- 77
- Stapelabstand
1. Gerüstriegel aus Metall mit einem langgestreckten, stabförmigen Rundrohr-Trägerprofil
(21) aus Stahl und einem langgestreckten U-Verstärkungsprofil (22) aus Stahlblech,
mit den folgenden Merkmalen:
das Rundrohr-Trägerprofil (21)
erstreckt sich in Richtung einer ersten Längsachse (23) in einer ersten Längsrichtung
(24),
weist, in der ersten Längsrichtung (24) betrachtet, eine Trägerprofil-Länge (26) und
eine Trägerprofil-Längsmitte (27) auf,
weist einen über seine Trägerprofil-Länge (26) im Wesentlichen gleichbleibenden Außendurchmesser
(28) auf,
weist einen, in einer Einbaustellung (30) des Gerüstriegels (20) betrachtet oberen,
Auflagerand (31) zum Auflegen und/oder Einhängen eines Gerüstbelags (39) oder mehrerer
Gerüstbeläge (39) auf und
umfasst zwei in entgegengesetzte Richtungen in der ersten Längsrichtung (24) voneinander
weg weisende Trägerprofil-Enden (25.1, 25.2);
entweder
ist an jedem Trägerprofil-Ende (25.1, 25.2) der Trägerprofil-Enden (25.1, 25.2) jeweils
ein separater Anschlusskopf (32) aus Metall zum lösbaren Befestigen des Gerüstriegels
(20) in der Einbaustellung (30) an einem mit wenigstens einer Durchbrechung (33.1,
33.2) versehenen Befestigungselement (34) eines Gerüstelements (36) mittels eines
durch die Durchbrechung (33.1, 33.2) steckbaren Anschlusskeils (35) festgeschweißt
oder
ist an jedem Trägerprofil-Ende der Trägerprofil-Enden jeweils eine, jeweils in der
Einbaustellung betrachtet nach unten offene, hakenförmige Einhängekralle oder Einhängeklaue
aus Metall zum lösbaren Auflegen und/oder Einhängen des Gerüstriegels in der Einbaustellung
auf und/oder an Gerüstbauteilen festgeschweißt;
das U-Verstärkungsprofil (22)
erstreckt sich von dem Rundrohr-Trägerprofil (21) weg, in der Einbaustellung (30)
nach unterhalb des Rundrohr-Trägerprofils (21),
erstreckt sich in Richtung einer zweiten Längsachse (43) in einer zweiten Längsrichtung
(44) parallel zu dem Rundrohr-Trägerprofil (21) und/oder parallel zu dessen erster
Längsachse (23) unter Überbrückung der Trägerprofil-Längsmitte (27) entlang des Rundrohr-Trägerprofils
(21) durchgehend über eine Verstärkungsprofil-Länge (45), die wenigstens der Hälfte
der Trägerprofil-Länge (26) des Rundrohr-Trägerprofils (21) entspricht,
weist zwei in entgegengesetzte Richtungen in der zweiten Längsrichtung (44) voneinander
weg weisende Verstärkungsprofil-Enden (47.1, 47.2) auf,
weist in einem senkrecht zu der zweiten Längsachse (43) verlaufenden Querschnitt betrachtet,
einen U-förmigen Querschnitt (48) auf,
ist mit einem sich in der zweiten Längsrichtung (44) erstreckenden Basis-Profil (49)
gestaltet, von dem sich zwei in der zweiten Längsrichtung (44) erstreckende, seitliche
Profil-Schenkel (50.1, 50.2) in eine gleiche Richtung weg, in der Einbaustellung (30)
betrachtet nach oben, in einem Querabstand (52) im Wesentlichen parallel zueinander
in Richtung einer in der Einbaustellung (30) vertikalen Profil-Schenkel-Achse (51)
erstrecken und Befestigungs-Enden (55.1, 55.2) aufweisen, die an einer Außenwand des
Rundrohr-Trägerprofils (21) festgeschweißt sind und
weist eine dem Querabstand (52) entsprechende Verstärkungsprofil-Breite (52) und eine
einem Abstand (56) der Befestigungs-Enden (55.1, 55.2) von dem Basis-Profil (49) entsprechende
Verstärkungsprofil-Höhe (56) auf, die größer ist als die Verstärkungsprofil-Breite
(52) und die größer ist als der Außendurchmesser (28) des Rundrohr-Trägerprofils (21);
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale: ein erster Profil-Schenkel (50.1) der beiden seitlichen Profil-Schenkel
(50.1, 50.2) ist mit einer ersten Durchbrechung (60.1) zum Befestigen und/oder Sichern
von Gerüstbauteilen versehen;
die erste Durchbrechung (60.1)
ist in einem ersten Längs-Abstand (61.1) zu einem ersten Verstärkungsprofil-Ende (47.1)
der beiden Verstärkungsprofil-Enden (47.1, 47.2) des U-Verstärkungsprofils (22) und
in einem zweiten Längs-Abstand zu einem zweiten Verstärkungsprofil-Ende (47.2) der
beiden Verstärkungsprofil-Enden (47.1, 47.2) des U-Verstärkungsprofils (22) angeordnet,
weist, in der zweiten Längsrichtung (44) betrachtet, eine erste Durchbrechungs-Länge
(64) auf und
weist eine erste Durchbrechungs-Höhe (63) auf, die kleiner ist als die Verstärkungsprofil-Höhe
(56);
ein zweiter Profil-Schenkel (50.2) der beiden seitlichen Profil-Schenkel (50.1, 50.2)
ist mit einer zweiten Durchbrechung (60.2) zum Befestigen und/oder Sichern von Gerüstbauteilen
versehen;
die zweite Durchbrechung (60.2)
ist in einem dritten Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende (47.1) des
U-Verstärkungsprofils (22) angeordnet und ist in einem vierten Längs-Abstand zu dem
zweiten Verstärkungsprofil-Ende (47.2) angeordnet,
weist, in der zweiten Längsrichtung (44) betrachtet, eine zweite Durchbrechungs-Länge
(64) auf und
weist eine zweite Durchbrechungs-Höhe (63) auf, die kleiner ist als die Verstärkungsprofil-Höhe
(56);
der der Verstärkungsprofil-Breite (52) des U-Verstärkungsprofils (22) entsprechende
Querabstand (52) der beiden seitlichen, sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckenden
Profil-Schenkel (50.1, 50.2) ist kleiner als das 0,6-fache des Außendurchmessers (28)
des Rundrohr-Trägerprofils (21).
2. Gerüstriegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der der Verstärkungsprofil-Breite (52) des U-Verstärkungsprofils (22) entsprechende
Querabstand (52) der beiden seitlichen, sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckenden
Profil-Schenkel (50.1, 50.2) kleiner ist als das 0,5- oder 0,45-fache des Außendurchmessers
(28) des Rundrohr-Trägerprofils (21).
3. Gerüstriegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Durchbrechung (60.1) des ersten Profil-Schenkels (50.2) und die zweite
Durchbrechung (60.2) des zweiten Profil-Schenkels (50.2) mit Bezug auf das U-Verstärkungsprofil
(22) auf einer im Wesentlichen gleichen Höhe angeordnet sind.
4. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Durchbrechung (60.1) des ersten Profil-Schenkels (50.1) und die zweite
Durchbrechung (60.2) des zweiten Profil-Schenkels (50.2) von der Außenwand des Rundrohr-Trägerprofils
(21) begrenzt sind.
5. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Durchbrechung (60.1) des ersten Profil-Schenkels (50.1), in einer Blickrichtung
senkrecht zu einer die erste Längsachse (23) und die zweite Längsachse (43) enthaltenden
Ebene (65) betrachtet, entweder die zweite Durchbrechung (60.2) des zweiten Profil-Schenkels
(50.2) zumindest teilweise überlappt oder mit der zweiten Durchbrechung (60.2) im
Wesentlichen fluchtet.
6. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Profil-Schenkel (50.1) des U-Verstärkungsprofils (22) im Bereich der ersten
Durchbrechung (60.1) eine erste Profil-Schenkel-Höhe (66) aufweist, die größer ist
als die Hälfte der Verstärkungsprofil-Höhe (56) und dass der zweite Profil-Schenkel
(50.2) des U-Verstärkungsprofils (22) im Bereich der zweiten Durchbrechung (60.2)
eine zweite Profil-Schenkel-Höhe (66) aufweist, die größer ist als die Hälfte der
Verstärkungsprofil-Höhe (56).
7. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Durchbrechungs-Höhe (63) der ersten Durchbrechung (60.1) des ersten Profil-Schenkels
(50.1) und die zweite Durchbrechungs-Höhe (63) der zweiten Durchbrechung (60.2) des
zweiten Profil-Schenkels (50.2) jeweils kleiner ist als die Hälfte der Verstärkungsprofil-Höhe
(56).
8. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Profil-Schenkel-Höhe (66) des ersten Profil-Schenkels (50.1) des U-Verstärkungsprofils
(22) größer ist als das 1,0-fache oder das 1,2-fache oder das 1,4-fache der ersten
Durchbrechungs-Höhe (63) der ersten Durchbrechung (60.1) des ersten Profil-Schenkels
(50.1) und/oder dass die zweite Profil-Schenkel-Höhe (66) des zweiten Profil-Schenkels
(50.2) des U-Verstärkungsprofils (22) größer ist als das 1,0-fache oder das 1,2-fache
oder das 1,4-fache der zweiten Durchbrechungs-Höhe (63) der zweiten Durchbrechung
(60.2) des zweiten Profil-Schenkels (50.2).
9. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale:
der erste Profil-Schenkel (50.1) des U-Verstärkungsprofils (22) ist mit wenigstens
einer dritten Durchbrechung (60.3) zum Befestigen und/oder Sichern von Gerüstbauteilen
versehen,
die dritte Durchbrechung (60.3)
ist in der zweiten Längsrichtung (44) betrachtet, in einem ersten Durchbrechungs-Längs-Abstand
(62.1) zu der ersten Durchbrechung (60.1) angeordnet,
ist in einem fünften Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende (47.1) angeordnet
und ist in einem sechsten Längs-Abstand (61.6) zu dem zweiten Verstärkungsprofil-Ende
(47.2) angeordnet,
weist in der zweiten Längsrichtung (44) betrachtet, eine dritte Durchbrechungs-Länge
auf und
weist eine dritte Durchbrechungs-Höhe (63) auf, die kleiner ist als die Verstärkungsprofil-Höhe
(56);
der zweite Profil-Schenkel (50.2) des U-Verstärkungsprofils (22) ist mit wenigstens
einer vierten Durchbrechung zum Befestigen und/oder Sichern von Gerüstbauteilen versehen;
die vierte Durchbrechung
ist, in der zweiten Längsrichtung (44) betrachtet, in einem zweiten Durchbrechungs-Längs-Abstand
zu der zweiten Durchbrechung (60.2) angeordnet,
ist in einem siebten Längs-Abstand zu dem ersten Verstärkungsprofil-Ende (47.1) des
U-Verstärkungsprofils (22) angeordnet und ist in einem achten Längs-Abstand zu dem
zweiten Verstärkungsprofil-Ende (47.2) des U-Verstärkungsprofils (22) angeordnet,
weist, in der zweiten Längsrichtung (44) betrachtet, eine vierte Durchbrechungs-Länge
auf und
weist eine vierte Durchbrechungs-Höhe (63) auf, die kleiner ist als die Verstärkungsprofil-Höhe
(56).
10. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Durchbrechung, (60.1, 60.2, 60.3), in der zweiten Längsrichtung (44) betrachtet,
länglich oder langgestreckt ausgebildet und/oder rechteckförmig gestaltet ist.
11. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden seitlichen, sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckenden Profil-Schenkel
(50.1, 50.2) des U-Verstärkungsprofils (22) symmetrisch zu einer die erste Längsachse
(23) und die zweite Längsachse (43) enthaltenen Längs-Symmetrieebene (65) angeordnet
sind.
12. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das U-Verstärkungsprofil (22) symmetrisch zu einer oder der die erste Längsachse
(23) und die zweite Längsachse (43) enthaltenen Längs-Symmetrieebene (65) ausgebildet
ist.
13. Gerüstriegel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das U-Verstärkungsprofil (22) durch Abkanten, Umbiegen und/oder Profilieren auf einer
Rollenstraße eines platten- oder bandförmigen Stahlblechs hergestellt ist und/oder
dass das Basis-Profil (49) des U-Verstärkungsprofils (22) von dem Rundrohr-Trägerprofil
(21) weg nach außen gewölbt ist und, in einem Querschnitt senkrecht zu der zweiten
Längsachse (43) betrachtet, einen halbkreisförmigen Querschnitt (54) aufweist.
14. Stapelanordnung von wenigstens zwei Gerüstriegeln, umfassend einen ersten Gerüstriegel
(20; 20.1) nach einem der vorstehenden Ansprüche und wenigstens einen zweiten Gerüstriegel
(20; 20.1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Rundrohr-Trägerprofil
(21) des zweiten Gerüstriegels (20.2) an oder auf einem Profil-Schenkel (50.1) der
beiden im Wesentlichen parallelen Profil-Schenkel (50.1, 50.2) des U-Verstärkungsprofils
(22) des ersten Gerüstriegels (20.1) an- oder aufliegt, und wobei das U-Verstärkungsprofil
(22) des zweiten Gerüstriegels (20.2) mit einem Profilschenkel (50.1) seiner beiden
im Wesentlichen parallelen Profil-Schenkel (50.1, 50.2) an oder auf dem Rundrohr-Trägerprofil
(21) des ersten Gerüstriegels (20.1) an- oder aufliegt.
15. Stapelanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gerüstriegel (20; 20.1) und der zweite Gerüstriegel (20; 20.1) gleich gestaltet
sind.
1. Scaffolding bar of metal with an elongate rod-shaped round-tube girder profile member
(21) of steel and an elongate U reinforcing profile member (22) of sheet steel, with
the following features:
the round-tube girder profile member (21)
extends in the direction of a first longitudinal axis (23) in a first longitudinal
direction (24),
has, as considered in the first longitudinal direction (24), a girder profile member
length (26) and a girder profile member longitudinal centre (24),
has an outer diameter (28) substantially constant over its girder profile member length
(26),
has, as considered in an installed setting (30) of the scaffolding bar (20), an upper
support edge (31) for support and/or suspension of a scaffolding covering (39) or
a plurality of scaffolding coverings (39) and
comprises two girder profile member ends (25.1, 25.2) facing away from one another
in opposite directions in the first longitudinal direction (24);
either
a respective separate connecting head (32) of metal for detachable fastening of the
scaffolding bar (20) in the installed setting (30) to a fastening element (34), which
is provided with at least one passage (33.1, 33.2), of a scaffolding element (36)
by means of a connecting wedge (35) insertable through the passage (33.1, 33.2) is
fixedly welded to each girder profile member end (25.1, 25.2) of the girder profile
member ends (25.1, 25.2)
or
a respective hook-shaped suspension claw or suspension catch of metal, which is downwardly
open as considered in each instance in the installed setting, for detachable support
and/or suspension of the scaffolding bar in the installed setting on and/or at suspension
components is fixedly welded to each girder profile end of the girder profile ends;
the U reinforcing profile member (22)
extends away from the round-tube girder profile member (21) to underneath the round-tube
girder profile member (21) in the installed setting,
extends in the direction of a second longitudinal axis (43) in a second longitudinal
direction (44) parallel to the round-tube girder profile member (21) and/or parallel
to the first longitudinal axis (23) thereof - with bridging-over of the girder-profile
member longitudinal centre (27) - along the round-tube girder profile member (21)
continuously over a reinforcing profile member length (45) corresponding with at least
half the girder profile member length (26) of the round-tube girder profile member
(21),
has two reinforcing profile member ends (47.1, 47.2) facing away from one another
in opposite directions in the second longitudinal direction (44),
has, as considered in a cross-section extending perpendicularly to the second longitudinal
axis (43), a U-shaped cross-section (48),
is formed with a base profile (49), which extends in the second longitudinal direction
(44) and from which two lateral profile limbs (50.1, 50.2) extending in the second
longitudinal direction (44) extend away in the same direction upwardly as considered
in the installed setting (30) and substantially parallel to one another at a transverse
spacing (52) and in the direction of a profile limb axis (51), which is vertical in
the installed setting (30), and have fastening ends (55.1, 55.2) fixedly welded to
an outer wall of the round-tube girder profile member (21) and
has a reinforcing profile member width (52) corresponding with the transverse spacing
(52) and a reinforcing profile member height (56), which corresponds with the spacing
(56) of the fastening ends (55.1, 55.2) from the base profile (49) and which is greater
than the reinforcing profile member width (52) and than the outer diameter (28) of
the round-tube girder profile member (21);
characterised by the following features:
a first profile limb (50.1) of the two lateral profile limbs (50.1, 50.2) is provided
with a first passage (60.1) for fastening and/or securing scaffolding components;
the first passage (60.1)
is arranged at a first longitudinal spacing (61.1) from a first reinforcing profile
member end (47.1) of the two reinforcing profile member ends (47.1, 47.2) of the U
reinforcing profile member (22) and at a second longitudinal spacing from a second
reinforcing profile member end (47.2) of the two reinforcing profile member ends (47.1,
47.2) of the U reinforcing profile member (22),
has a first passage length (64) as considered in the second longitudinal direction
(44) and
has a first passage height (63) which is smaller than the reinforcing profile member
height (56);
a second profile limb (50.2) of the two lateral profile limbs (50.1, 50.2) is provided
with a second passage (60.2) for fastening and/or securing scaffolding components;
the second passage (60.2)
is arranged at a third longitudinal spacing from the first reinforcing profile member
end (47.1) of the U reinforcing profile member (22) and at a fourth longitudinal spacing
from the second reinforcing profile member end (47.2),
has a second passage length (64) as considered in the second longitudinal direction
(44) and
has a second passage height (63) smaller than the reinforcing profile member height
(56);
the transverse spacing (52), which corresponds with the reinforcing profile member
width (52) of the U reinforcing profile member (22), of the two lateral profile limbs
(50.1, 50.2) extending substantially parallel to one another is less than 0.6 times
the outer diameter (28) of the round-tube girder profile member (21).
2. Scaffolding bar according to claim 1, characterised in that the transverse spacing (52), which corresponds with the reinforcing profile member
width (52) of the U reinforcing profile member (22), of the two lateral profile limbs
(50.1, 50.2) extending substantially parallel to one another is less than 0.5 or 0.45
times the outer diameter (28) of the round-tube girder profile member (21).
3. Scaffolding bar according to claim 1 or 2, characterised in that the first passage (60.1) of the first profile limb (50.2) and the second passage
(60.2) of the second profile limb (50.2) are arranged at substantially the same height
with respect to the U reinforcing profile member (22).
4. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the first passage (60.1) of the first profile limb (50.1) and the second passage
(60.2) of the second profile limb (50.2) are bounded by the outer wall of the round-tube
girder profile member (21).
5. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the first passage (60.1) of the first profile limb (50.1) as considered in a viewing
direction perpendicular to a plane (65) containing the first longitudinal axis (23)
and the second longitudinal axis (43) either at least partly overlaps the second passage
(60.2) of the second profile limb (50.2) or is substantially aligned with the second
passage (60.2).
6. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the first profile limb (50.1) of the U reinforcing profile member (22) has in the
region of the first passage (60.1) a first profile limb height (66) which is greater
than half the reinforcing profile member height (56) and that the second profile limb
(50.2) of the U reinforcing profile member (22) has in the region of the second passage
(60.2) a second profile limb height (66) which is greater than half the reinforcing
profile member height (56).
7. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the first passage height (63) of the first passage (60.1) of the first profile limb
(50.1) and the second passage height (63) of the second passage (60.2) of the second
profile limb (50.2) are each smaller than half the reinforcing profile member height
(56).
8. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the first profile limb height (66) of the first profile limb (50.1) of the U reinforcing
profile member (22) is greater than 1.0, 1.2 or 1.4 times the first passage height
(63) of the first passage (60.1) of the first profile limb (50.1) and/or that the
second profile limb height (66) of the second profile limb (50.2) of the U reinforcing
profile member (22) is greater than 1.0, 1.2 or 1.4 times the second passage height
(63) of the second passage (60.2) of the second profile limb (50.2).
9. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims,
characterised by the following further features:
the first profile limb (50.1) of the U reinforcing profile member (22) is provided
with at least one third passage (60.3) for fastening and/or securing scaffolding components,
the third passage (60.3)
is arranged at a first passage longitudinal spacing (62.1) from the first passage
(60.1) as considered in the second longitudinal direction (44),
is arranged at a fifth longitudinal spacing from the first reinforcing profile member
end (47.1) and at a sixth longitudinal spacing (61.6) from the second reinforcing
profile member end (47.2),
has a third passage length as considered in the second longitudinal direction (44)
and
has a third passage height (63) smaller than the reinforcing profile member height
(56);
the second profile limb (50.2) of the U reinforcing profile member (22) is provided
with at least one fourth passage for fastening and/or securing scaffolding components;
the fourth passage
is arranged at a second passage longitudinal spacing from the second passage (60.2)
as considered in the second length direction (44),
is arranged at a seventh longitudinal spacing from the first reinforcing profile member
end (47.1) of the U reinforcing profile member (22) and at an eighth longitudinal
spacing from the second reinforcing profile member end (47.2) of the U reinforcing
profile member (22),
has a fourth passage length as considered in the second longitudinal direction (44)
and
has a fourth passage height (63) smaller than the reinforcing profile member height
(56).
10. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that each passage (60.1, 60.2, 60.3) as considered in the second longitudinal direction
(44) is constructed to be longitudinal or elongate and/or is formed to be rectangular.
11. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the two lateral profile limbs (50.1, 50.2), which extend substantially parallel to
one another, of the U reinforcing profile member (22) are arranged symmetrically with
respect to a longitudinal plane (65) of symmetry containing the first longitudinal
axis (23) and the second longitudinal axis (43).
12. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the U reinforcing profile member (22) is formed symmetrically with respect to a or
the longitudinal plane (65) of symmetry containing the first longitudinal axis (23)
and the second longitudinal axis (43).
13. Scaffolding bar according to any one of the preceding claims, characterised in that the U reinforcing profile member (22) is produced by flanging, bending over and/or
profiling a plate-shaped or strip-shaped steel sheet on a rolling train and/or that
the base profile (49) of the U reinforcing profile member (22) is curved outwardly
away from the round-tube girder profile member (21) and has a semi-circular cross-section
(54) as considered in a cross-section perpendicular to the second longitudinal axis
(43).
14. Stack arrangement of at least two scaffolding bars comprising a first scaffolding
bar (20; 20.1) according to any one of the preceding claims and at least one second
scaffolding bar (20; 20.1) according to any one of the preceding claims, wherein the
round-tube girder profile member (21) of the second scaffolding bar (20.2) bears against
or rests on one profile limb (50.1) of the two substantially parallel profile limbs
(50.1, 50.2) of the U reinforcing profile member (22) of the first scaffolding bar
(20.1) and wherein the U reinforcing profile member (22) of the second scaffolding
bar (20.2) bears or rests by one profile limb (50.1) of its two substantially parallel
profile limbs (50.1, 50.2) against or on the round-tube girder profile member (21)
of the first scaffolding bar (20.1).
15. Stack arrangement according to claim 14, characterised in that the first scaffolding bar (20; 20.1) and the second scaffolding bar (20; 20.1) are
formed to be the same.
1. Barre d'échafaudage en métal comprenant un profilé de support (21) en acier constitué
d'une tubulure ronde, s'étendant en longueur et revêtant la forme d'un barreau, et
un profilé de renfort en U (22) en tôle d'acier, s'étendant en longueur,
dotée des caractéristiques suivantes :
ledit profilé de support (21) en tubulure ronde
s'étend dans la direction d'un premier axe longitudinal (23), dans une première direction
longitudinale (24),
présente, en considérant dans ladite première direction longitudinale (24), une longueur
(26) et un centre longitudinal (27),
présente un diamètre extérieur (28) sensiblement constant sur sa longueur (26),
est muni d'un bord d'appui (31) situé en partie haute en considérant dans une position
d'intégration (30) de ladite barre d'échafaudage (20), et dévolu à la pose à plat
et/ou à la suspension d'un plancher d'échafaudage (39) ou de plusieurs planchers d'échafaudage
(39), et
comporte deux extrémités (25.1, 25.2) s'éloignant l'une de l'autre dans des sens opposés,
dans ladite première direction longitudinale (24) ;
sachant
qu'à chacune (25.1, 25.2) des extrémités (25.1, 25.2) dudit profilé de support, une
tête de rattachement distincte (32) en métal, dévolue à la fixation libérable de ladite
barre d'échafaudage (20) dans ladite position d'intégration (30), est soudée rigidement
à un élément (34) de fixation d'un élément d'échafaudage (36), percé d'au moins un
évidement (33.1, 33.2), au moyen d'une clavette de rattachement (35) pouvant être
enfichée à travers ledit évidement (33.1, 33.2),
ou bien
qu'à chacune des extrémités dudit profilé de support, une griffe de suspension respective
ou un crampon de suspension respectif en métal, revêtant la forme d'un crochet, respectivement
ouvert(e) vers le bas en considérant dans la position d'intégration et dévolu(e) à
la pose à plat et/ou à la suspension libérable de ladite barre d'échafaudage dans
ladite position d'intégration, est soudé(e) rigidement sur et/ou à des composants
d'échafaudage ;
ledit profilé de renfort en U (22)
s'éloigne dudit profilé de support (21) en tubulure ronde, dans la position d'intégration
(30), vers la région située au-dessous dudit profilé de support (21) en tubulure ronde,
s'étend dans la direction d'un second axe longitudinal (43) dans une seconde direction
longitudinale (44), parallèlement audit profilé de support (21) en tubulure ronde
et/ou parallèlement au premier axe longitudinal (23) de ce dernier, avec franchissement
du centre longitudinal (27) le long dudit profilé de support (21) en tubulure ronde,
de manière ininterrompue sur une longueur (45) dudit profilé de renfort qui correspond
au moins à la moitié de la longueur (26) dudit profilé de support (21) en tubulure
ronde,
comporte deux extrémités (47.1, 47.2) s'éloignant l'une de l'autre dans des sens opposés,
dans ladite seconde direction longitudinale (44),
est pourvu d'une section transversale (48) configurée en U considérée en coupe transversale
s'étendant perpendiculairement audit second axe longitudinal (43),
est configuré en un profilé de base (49) s'étendant dans ladite seconde direction
longitudinale (44) et à partir duquel deux branches latérales profilées (50.1, 50.2),
s'étendant dans ladite seconde direction longitudinale (44), s'éloignent dans une
même direction, vers le haut en considérant dans ladite position d'intégration (30),
pour l'essentiel parallèlement l'une à l'autre avec espacement transversal (52) dans
la direction d'un axe (51) desdites branches profilées, situé verticalement dans ladite
position d'intégration (30), et sont dotées d'extrémités de fixation (55.1, 55.2)
soudées rigidement à une paroi extérieure dudit profilé de support (21) en tubulure
ronde, et
présente une largeur (52) correspondant audit espacement transversal (52) et une hauteur
(56) qui correspond à une distance (56) comprise entre lesdites extrémités de fixation
(55.1, 55.2) et ledit profilé de base (49), et est supérieure à ladite largeur (52)
dudit profilé de renfort, et supérieure au diamètre extérieur (28) dudit profilé de
support (21) en tubulure ronde ;
caractérisée par les particularités suivantes :
une première branche (50.1), au sein des deux branches latérales profilées (50.1,
50.2), est percée d'un premier évidement (60.1) dévolu à la fixation et/ou à la consignation
à demeure de composants d'échafaudage ; lequel premier évidement (60.1)
se trouve à une première distance longitudinale (61.1) d'une première extrémité (47.1),
au sein des deux extrémités (47.1, 47.2) du profilé de renfort en U (22), et à une
deuxième distance longitudinale d'une seconde extrémité (47.2), au sein desdites deux
extrémités (47.1, 47.2) dudit profilé de renfort en U (22),
présente une première longueur (64), en considérant dans ladite seconde direction
longitudinale (44) et
présente une première hauteur (63) inférieure à la hauteur (56) dudit profilé de renfort
;
une seconde branche (50.2), au sein des deux branches latérales profilées (50.1, 50.2),
est percée d'un deuxième évidement (60.2) dévolu à la fixation et/ou à la consignation
à demeure de composants d'échafaudage ; lequel second évidement (60.2)
se trouve à une troisième distance longitudinale de ladite première extrémité (47.1)
dudit profilé de renfort en U (22), et est situé à une quatrième distance longitudinale
de ladite seconde extrémité (47.2) dudit profilé de renfort,
présente une deuxième longueur (64), en considérant dans ladite seconde direction
longitudinale (44) et
présente une deuxième hauteur (63) inférieure à la hauteur (56) dudit profilé de renfort
;
ledit espacement transversal (52) qui sépare les deux branches latérales profilées
(50.1, 50.2) s'étendant pour l'essentiel parallèlement l'une à l'autre, et qui correspond
à la largeur (52) dudit profilé de renfort en U (22), est inférieur à 0,6 fois le
diamètre extérieur (28) dudit profilé de support (21) en tubulure ronde.
2. Barre d'échafaudage selon la revendication 1, caractérisée par le fait que l'espacement transversal (52) qui sépare les deux branches latérales profilées (50.1,
50.2) s'étendant pour l'essentiel parallèlement l'une à l'autre, et qui correspond
à la largeur (52) du profilé de renfort en U (22), est inférieur à 0,5 fois ou à 0,45
fois le diamètre extérieur (28) du profilé de support (21) en tubulure ronde.
3. Barre d'échafaudage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que le premier évidement (60.1) de la première branche profilée (50.1), et le deuxième
évidement (60.2) de la seconde branche profilée (50.2), sont situés à une hauteur
pour l'essentiel identique par rapport au profilé de renfort en U (22).
4. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le premier évidement (60.1) de la première branche profilée (50.1), et le deuxième
évidement (60.2) de la seconde branche profilée (50.2), sont délimités par la paroi
extérieure du profilé de support (21) en tubulure ronde.
5. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que, considéré dans une direction d'observation perpendiculaire à un plan (65) contenant
le premier axe longitudinal (23) et le second axe longitudinal (43), le premier évidement
(60.1) de la première branche profilée (50.1) chevauche au moins en partie le deuxième
évidement (60.2) de la seconde branche profilée (50.2), ou bien coïncide pour l'essentiel
avec ledit deuxième évidement (60.2).
6. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la première branche profilée (50.1) du profilé de renfort en U (22) présente, dans
la région du premier évidement (60.1), une première hauteur (66) supérieure à la moitié
de la hauteur (56) dudit profilé de renfort ; et par le fait que la seconde branche profilée (50.2) dudit profilé de renfort en U (22) présente, dans
la région du deuxième évidement (60.2), une deuxième hauteur (66) supérieure à la
moitié de ladite hauteur (56) dudit profilé de renfort.
7. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la première hauteur (63) du premier évidement (60.1) de la première branche profilée
(50.1), et la deuxième hauteur (63) du deuxième évidement (60.2) de la seconde branche
profilée (50.2), sont à chaque fois inférieures à la moitié de la hauteur (56) du
profilé de renfort.
8. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la première hauteur (66) de la première branche profilée (50.1) du profilé de renfort
en U (22) est supérieure à 1,0 fois ou à 1,2 fois, voire à 1,4 fois la première hauteur
(63) du premier évidement (60.1) de ladite première branche profilée (50.1) ; et/ou
par le fait que la deuxième hauteur (66) de la seconde branche profilée (50.2) dudit profilé de renfort
en U (22) est supérieure à 1,0 fois ou à 1,2 fois, voire à 1,4 fois la deuxième hauteur
(63) du deuxième évidement (60.2) de ladite seconde branche profilée (50.2).
9. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par les particularités suivantes :
la première branche profilée (50.1) du profilé de renfort en U (22) est percée d'au
moins un troisième évidement (60.3) dévolu à la fixation et/ou à la consignation à
demeure de composants d'échafaudage,
lequel troisième évidement (60.3)
se trouve, en considérant dans la seconde direction longitudinale (44), à une première
distance longitudinale (62.1) du premier évidement (60.1),
est situé à une cinquième distance longitudinale de la première extrémité (47.1) dudit
profilé de renfort, et se trouve à une sixième distance longitudinale (61.6) de la
seconde extrémité (47.2) dudit profilé de renfort,
présente une troisième longueur en considérant dans ladite seconde direction longitudinale
(44) et
présente une troisième hauteur (63) inférieure à la hauteur (56) dudit profilé de
renfort ;
la seconde branche profilée (50.2) dudit profilé de renfort en U (22) est percée d'au
moins un quatrième évidement dévolu à la fixation et/ou à la consignation à demeure
de composants d'échafaudage,
lequel quatrième évidement
se trouve, en considérant dans ladite seconde direction longitudinale (44), à une
deuxième distance longitudinale du deuxième évidement (60.2),
est situé à une septième distance longitudinale de ladite première extrémité (47.1)
dudit profilé de renfort en U (22), et se trouve à une huitième distance longitudinale
de ladite seconde extrémité (47.2) dudit profilé de renfort en U (22),
présente une quatrième longueur en considérant dans ladite seconde direction longitudinale
(44) et
présente une quatrième hauteur (63) inférieure à la hauteur (56) dudit profilé de
renfort.
10. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que chaque évidement (60.1, 60.2, 60.3) est de réalisation longiligne ou de forme allongée,
et/ou de configuration rectangulaire en considérant dans la seconde direction longitudinale
(44).
11. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que les deux branches latérales profilées (50.1, 50.2) du profilé de renfort en U (22),
s'étendant pour l'essentiel parallèlement l'une à l'autre, sont disposées symétriquement
par rapport à un plan de symétrie longitudinale (65) contenant le premier axe longitudinal
(23) et le second axe longitudinal (43).
12. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le profilé de renfort en U (22) est de réalisation symétrique par rapport à un plan,
ou au plan de symétrie longitudinale (65) contenant le premier axe longitudinal (23)
et le second axe longitudinal (43).
13. Barre d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le profilé de renfort en U (22) est produit par pliage, cintrage et/ou profilage,
sur un train de rouleaux, d'une tôle d'acier en forme de plaque ou de bande ; et/ou
par le fait que le profilé de base (49) dudit profilé de renfort en U (22) est bombé vers l'extérieur
à l'écart du profilé de support (21) en tubulure ronde, et présente une section transversale
(54) semi-circulaire considérée en coupe transversale s'étendant perpendiculairement
au second axe longitudinal (43).
14. Agencement superposé d'au moins deux barres d'échafaudage, incluant une première barre
d'échafaudage (20 ; 20.1) conforme à l'une des revendications précédentes et au moins
une seconde barre d'échafaudage (20 ; 20.2) conforme à l'une des revendications précédentes,
sachant que le profilé de support (21) en tubulure ronde de ladite seconde barre d'échafaudage
(20.2) repose, ou est en applique sur une branche profilée (50.1) au sein des deux
branches profilées (50.1, 50.2), sensiblement parallèles, du profilé de renfort en
U (22) de ladite première barre d'échafaudage (20.1) ; et sachant que le profilé de
renfort en U (22) de ladite seconde barre d'échafaudage (20.2) repose ou est en applique,
par une branche profilée (50.1) au sein de ses deux branches profilées (50.1, 50.2)
sensiblement parallèles, sur le profilé de support (21) en tubulure ronde de ladite
première barre d'échafaudage (20.1).
15. Agencement superposé selon la revendication 14, caractérisé par le fait que la première barre d'échafaudage (20 ; 20.1) et la seconde barre d'échafaudage (20
; 20.2) sont réalisées de manière identique.