| (19) |
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(11) |
EP 3 275 055 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.07.2019 Patentblatt 2019/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.03.2016 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/000492 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/150565 (29.09.2016 Gazette 2016/39) |
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| (54) |
HALTERAHMEN FÜR MODULARES STECKVERBINDERSYSTEM
RETAINING FRAME FOR MODULAR PLUG CONNECTOR SYSTEM
CADRE DE RETENUE POUR SYSTÈME DE CONNECTEURS MODULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
26.03.2015 DE 102015104562
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.01.2018 Patentblatt 2018/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Amphenol-Tuchel Electronics GmbH |
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74080 Heilbronnn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WÖLFFLE, Pascal
74226 Nordheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Staeger & Sperling
Partnerschaftsgesellschaft mbB |
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Sonnenstraße 19 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2014/155171 CN-U- 202 352 910 DE-U1-202012 010 735
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CN-A- 104 466 562 CN-U- 203 277 786 DE-U1-202012 103 360
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder und insbesondere einen Halterahmen zur
Halterung von Kontakteinsätzen (Steckverbindermodule) und zum Einbau in Steckverbindergehäuse
eines Steckverbinders, wobei die Kontakteinsätze in den Halterahmen einsetzbar, d.
h. montierbar sind. Hierfür sind Halterungsmittel an den Kontakteinsätzen (Steckverbindermodulen)
vorgesehen, die mit an gegenüberliegenden Wandteilen (Seitenteilen) des Halterahmens
vorgesehenen Ausnehmungen bzw. Öffnungen zusammenwirken. Auf diese Weise werden die
Kontakteinsätze bzw. Steckverbindermodule in dem Halterahmen sicher gehalten.
[0002] Derartige Halterahmen werden in speziell dafür vorgesehene Steckverbindergehäuse
eingesetzt und dienen der Bereitstellung eines modularen - kundenspezifisch bestückbaren
Steckverbindersystems.
[0003] Der Halterahmen muss einerseits mechanisch stabil gebaut sein, um den auftretenden
Steck- und Ziehkräften beim Zusammenfügen bzw. Trennen der Steckverbindung standhalten
zu können und andererseits aber vielfältig verwendbar, um eine Vielzahl von Steckverbindermodulen
auch ggf. unterschiedlicher Anusführungsart aufnehmen zu können.
[0004] Derartige Steckverbinder sind beispielsweise aus der
DE 81 11 418 U1 und der
EP 0 097 255 B1 bekannt. Der Steckverbinder nach der
EP 0 097 255 B1 wird auf einen Trägerkörper gesteckt, an dem wiederum ein Leiteranschlussblock befestigt
wird, der aus scheibenförmigen, aneinandergereihten Isoliersegmenten besteht. Die
Isoliersegmente weisen Ausnehmungen auf, in die zugehörige Kontaktelemente eingelegt
werden. Um die Zugänglichkeit zu den Kontaktelementen auch im Steckzustand zu ermöglichen,
ist weiter vorgesehen, dass jedes Isoliersegment eine kammerförmige Öffnung aufweist,
in die eine stiftförmige oder messerartige Verlängerung der Endbereiche der Kontaktelemente
hineinragt. Die Isoliersegmente weisen an ihrer Oberseite jeweils eine Vertiefung
auf, in die - quer zu den Isoliersegmenten - ein Abstandsbolzen eingelegt wird, der
außenseitig an einem Rahmenteil verschraubt wird. Durch das Verschrauben der Segmente
werden diese gegeneinander positioniert.
[0005] Aus der
DE 38 34 651 A1 sind modular gefasste Buchsenkontakte bekannt. Stützkörper an den Rahmenlängsteilen
sind dabei als angeschnittene Streifen gestaltet, wodurch eine Schwächung des Rahmens
auftritt.
[0006] Die
EP 0 152 743 A1 offenbart einen modular aufgebauten Steckverbinder, bei dem Rastarme ebenfalls durch
Einschnitte im Rahmen gebildet werden.
[0007] Die im Stand der Technik bekannten Ausführungen weisen diverse Nachteile auf. So
ist zum Beispiel ein Einsetzen und Auswechseln der Steckverbindermodule teilweise
nur mit speziellen Demontagewerkzeugen möglich. Ferner besteht das Problem, dass beim
Einsetzen von Steckverbindermodulen in der Rahmenbreite, d. h. zwischen gegenüberliegenden
Wandteilen (Seitenteilen) des Halterahmens die Module nicht eingebracht werden können,
da an deren Seitenwände Haltemittel, wie z.B. Haltevorsprünge hervorstehen, so dass
die Breite der Steckverbindermodule größer ist, als die lichte Weite zwischen den
gegenüberliegenden Wandteilen (Seitenteilen) des Halterahmens.
[0008] Aus der
DE 197 07 120 C1 ist eine Lösung bekannt, bei der der Halterahmen aus zwei gelenkig miteinander verbundenen
Hälften besteht, wobei die Trennungsebene des Halterahmens parallel zu dessen Längsseiten
verläuft, und dass Gelenke in den mit den Befestigungsmitteln versehenen Stirnseiten
des Halterahmens derart angeordnet sind, dass beim Aufschrauben des Halterahmens auf
eine Befestigungsfläche sich die Rahmenteile derart ausrichten, dass die Längsseiten
rechtwinklig zur Befestigungsfläche ausgerichtet sind und die Steckverbindermodule
über die Halterungsmittel eine formschlüssige Verbindung mit dem Halterahmen aufweisen.
[0009] Eine Montage und auch Demontage erweist sich teilweise als schwierig, insbesondere,
wenn mehrere Module gleichzeitig eingesetzt werden müssen, danach der Rahmen so geschlossen
werden muss, dass sämtliche Rastvorsprünge in die Rastausnehmungen eintauchen (andernfalls
lässt sich der Rahmen nicht schließen) und die finale Fixierstellung für die Module
(Kontakteinsätze) erst im eingebauten Zustand erzielt wird. Ferner verlangt das Austauschen
eines Moduls immer das Öffnen des gesamten Modulrahmens und damit die Demontage des
Rahmens aus dem Gehäuse, da sich der Modulrahmen sonst nicht aufklappen lässt.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, vorgesagte Nachteile zu überwinden und
einen Halterahmen der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei dem die Steckverbindermodule
möglichst einfach und montagefreundlich ein- und ausgebaut werden können und der sich
auch in Verbindung mit in der Rastgeometrie unterschiedlichen Modulausführungen (z.
B. Innen verrastbare oder Außen verrastbare Module) verwenden lässt.
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Halterahmen mit den Merkmalen von Anspruch
1 und einen Steckverbinder mit den Merkmalen von Anspruch 12.
[0013] Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist es, den Halterahmen als ausziehbaren
bzw. teleskopierbaren, zweiteiligen Rahmen aus zwei Rahmenteilen zu gestalten, die
über eine Schiebelageranordnung miteinander verbunden sind, so dass der Rahmen zur
Montage auseinandergeschoben werden kann, wodurch innen verrastbare Steckverbindermodule
einfach und montagefreundlich ein- und ausgebaut werden können und der Rahmen auch
zusammengeschoben werden kann, so dass die innen verrastbaren Module sicher gehalten
werden, aber auch in gleicher Breite ausgebildete von Außen verrastbare Module zusammen
mit innen verrastbaren Modulen verwendet werden können. Diese werden vorzugsweise
mit federnden Rastarmen ausgebildet, so dass diese über rahmenseitige Rastvorsprünge
montiert werden können.
[0014] Bei beiden Ausführungen kann demnach eine identische Isolierkörper verwendet werden,
so dass auch eine identische Kontaktbestückung vorgesehen werden kann, aber der Anwender
für unterschiedliche Ausführungen nicht mehrere Rahmen bevorraten muss. Denkbar ist
ferner eine Mischbestückung mit sowohl "Innen verrastenden" Modulen sowie mit "Außen
verrastenden" Modulen.
[0015] Erfindungsgemäß ist daher ein Halterahmen zur Halterung von in den Halterahmen einsetzbaren
Steckverbindermodulen bestehend aus zwei Rahmenteilen vorgesehen, die jeweils über
Haltemittel (vorzugsweise sowohl Öffnungen für einen Modultyp und Rastnasen für einen
anderen Modultyp) verfügen, wobei das erste Rahmenteil mit dem zweiten Rahmenteil
mittels mindestens einer Schiebelageranordnung hin- und herverschieblich verbunden
ist und die Rahmenteile von einer ersten (ausgeschobenen) Position in eine mindestens
zweite (zusammengeschobene) Position hin- und herbewegt werden können.
[0016] Mit Vorteil kann die Schiebelageranordnung so ausgebildet sein, dass auch eine oder
mehrere stabile Zwischenposition zwischen der voll ausgeschobenen und der zusammengeschobenen
Position möglich ist.
[0017] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schiebelageranordnung
aus zwei Schiebelagern besteht, die die beiden Rahmenteile miteinander verbinden.
[0018] Weiter vorteilhaft sind die beiden Schiebelager jeweils an einem rechten bzw. linken
Endabschnitt der Rahmenteile angeordnet. Erfindungsgemäß sind die beiden Rahmenteile
zwar beweglich, aber unverlierbar über das Schiebelager miteinander verbunden. Besonders
vorteilhaft ist eine Ausführungsform der Schiebeläger, bei der ein Lagerarm am ersten
Rahmenteil federnd auslenkbar ist und in eine, vorzugsweise innen liegende Lagerausnehmung
am zweiten Rahmenteil eingeschoben werden kann. Nach dem Einschieben federt der jeweilige
Lagerarm nach Erreichen der Verbindungsstellung mit der Lagerausnehmung in seine ursprüngliche
Stellung zurück.
[0019] Besonders vorteilhaft ist daher ein Lagerarm mit T-förmigem Lagerende, der in eine
quaderförmige korrespondierende Lagerausnehmung eingreifen kann, die eine Ausnehmung
in der Breite des Lagerarms aufweist, aber das T-förmige Lagerende eine größere Breite
aufweist. Auf diese Weise kann eine axialbewegliche, aber unverlierbare Verbindung
der beiden Rahmenteile geschaffen werden.
[0020] Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, dass jedes Schiebelager je einen T-förmigen
Haltearm bereitstellt und eine korrespondierende Aufnahme für den Haltearm, wobei
der Haltearm in der Aufnahme hin- und her verschiebbar gelagert ist.
[0021] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Haltearme am ersten Rahmenteil und die Aufnahmen
bzw. Ausnehmungen am zweiten Rahmenteil angeordnet sind oder umgekehrt.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass werkzeuglos
betätigbare Arretiervorrichtungen angebracht sind, um die beiden Rahmenteile in wenigstens
ihrer zusammengeschobenen Position zu arretieren.
[0023] So kann einerseits sichergestellt werden, dass montierte und von Innen verrastbare
Module sicher gehalten werden, aber auch von Außen verrastbare Module montiert werden
können. Die Arretiervorrichtung ist bevorzugt als ein hin- und her bewegbares Arretiermittel
an einem der beiden Rahmenteile vorgesehen. Bevorzugt so, dass dieses in der zusammengeschobenen
Position der beiden Rahmenteile in eine rahmenseitige Ausnehmung oder hinter einen
rahmenseitigen Anschlag des jeweiligen anderen Rahmenteils einbringbar bzw. bewegbar
ist, so dass die Rahmenteile in ihrer zusammengeschobenen Position arretiert sind.
[0024] Bevorzugt greift das Arretiermittel hinter einen der T-förmigen Abschnitte eines
T-förmig ausgebildeten Lagerarms. Weiter bevorzugt ist an beiden Lagerarmen eine entsprechende
Arretierung vorgesehen.
[0025] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das
Arretiermittel als ein mit der Hand bedienbares, auf- und ab bewegbares Arretiermittel
in einer Aufnahmekammer eines der Rahmenteile gelagert ist.
[0026] Ebenfalls ist mit Vorteil vorgesehen, dass das erste Rahmenteil einen Wandabschnitt
mit Haltemittel und/oder Ausnehmungen zum Zusammenwirken mit steckverbindermodulseitigen
Haltemittel der jeweils einsetzbaren Steckverbindermodule aufweist.
[0027] In einer ebenfalls vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das
zweite Rahmenteil einen dem ersten Wandabschnitt gegenüberliegenden Wandabschnitt
mit Haltemittel und/oder Ausnehmungen zum Zusammenwirken mit steckverbindermodulseitigen
Haltemittel der einsetzbaren Steckverbindermodulen aufweist.
[0028] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass wenigstens an einer einsteckseitigen Oberkante
eines der beiden Rahmenteile (bevorzugt die längsverlaufenden Wandabschnitte) eine
Mehrzahl zueinander beanstandeter zur Oberkante hin offener Kodierspalte, vorzugsweise
in einem festen Spaltraster vorgesehen sind. Die Kodierspalte sind vorgesehen, um
mit korrespondierenden Kodierrippen an den Modulen zusammen zu wirken, so dass eine
korrekte Einsteckposition sichergestellt wird.
[0029] Die beiden Rahmenteile sind mit Vorteil als U-förmige Rahmenteile ausgebildet, wobei
der jeweilige Mittelsteg jedes Rahmenteils als längsseitiger Wandabschnitt ausgebildet
ist, von dem sich je zwei kürzere Seitenwandabschnitte in Richtung jeweils gegenüberliegender
Seitenwandabschnitte erstrecken.
[0030] Mit Vorteil sind die Schiebelager an dem bzw. den Seitenwandabschnitten angeordnet.
Ferner kann mit Vorteil vorgesehen sein, dass die jeweilige Aufnahme an der Innenseite
des bzw. der Seitenwandabschnitte angeordnet ist bzw. sind.
[0031] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit
einem wie zuvor beschriebenen Halterahmen, wobei ein oder mehrere im Wesentlichen
in der Breite B des zusammengeschobenen Halterahmens ausgebildete Steckverbindermodule
mit seitlich über die Breite B hervorstehenden Haltemitteln in dem Halterahmen aufgenommen
sind und die Haltemittel der Steckverbindermodule von Innen in die Haltemittel (vorzugsweise
als Ausnehmungen in der Wand der Rahmenteile ausgebildet) hineinragen, um die Steckverbindermodule
am Halterahmen zu halten.
[0032] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Steckverbinder mit einem wie zuvor beschriebenen
Halterahmen ausgebildet ist und ein oder mehrere im Wesentlichen in der Breite B des
zusammengeschobenen Halterahmens ausgebildete Steckverbindermodule mit seitlich über
die Breite B hervorstehenden Haltemitteln in dem Halterahmen aufgenommen sind und
die Haltemittel der Steckverbindermodule den Halterahmen der Rahmenteile zumindest
teilweise mit federnden Haltemittel umgreifen, wobei an den Halterahmen Außen hervorstehende
Haltemittel (Haltenasen) mit den Haltemitteln der Steckverbindermodule zusammenwirken,
vorzugsweise indem sie durch Öffnungen in den besagten Haltemitteln der Steckverbindermodule
hindurchragen.
[0033] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
[0034] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Dabei zeigen - jeweils in stark schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Halterahmens;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines Halterahmens gemäß Fig. 1 in seinem ausgeschobenen
Zustand;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht des Halterahmens gemäß Fig. 1 und Fig. 2 mit beispielhaften
Steckverbindermodulen;
- Fig. 4
- eine andere Ansicht gemäß des Halterahmens und der Steckverbindermodule aus Fig. 3;
- Fig. 5
- ein Steckverbinder, bestehend aus dem Halterahmen und den eingesteckten Steckverbindermodulen.
[0035] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren 1 bis 5 näher beschrieben, wobei
gleiche Bezugszeichen auf gleiche strukturelle und/oder funktionelle Merkmale hinweisen.
[0036] In den Figuren 1 und 2 ist jeweils ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Halterahmens 1 gezeigt. In der Fig. 1 ist der Halterahmen 1 in seiner eingeschobenen
Position und in der Fig. 2 ist der Halterahmen 1 in seiner auseinander geschobenen
bzw. ausgeschobenen Position dargestellt. Dies bedeutet, dass der beispielhaft dargestellte
Halterahmen 1 von einer, wie in der Fig. 1 dargestellten Position in eine, wie in
der Fig. 2 dargestellten Position hin- und her bewegt werden kann.
[0037] Hierzu besteht der Halterahmen 1 aus zwei Rahmenteilen 10, 20, die über Haltemittel
19, 29 verfügen, wobei das erste Rahmenteil mit dem zweiten Rahmenteil mittels einer
Schiebelageranordnung 30 hin- und her verschieblich verbunden ist und die Rahmenteile
von einer ausgeschobenen Position (siehe Fig. 2) in eine zusammengeschobene Position
(siehe Fig. 1) hin- und her bewegt werden können.
[0038] In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ersichtlich, dass die Schiebelageranordnung
30 aus zwei Schiebelagern 31a, 31b besteht, die die beiden Rahmenteile 10, 20 miteinander
verbinden. In der perspektivischen Ansicht der Fig. 1 und 2 ist eines der Schiebelager
31a in der hinten linkeren Ecke deutlich zu erkennen. Das Schiebelager 31b, was nur
teilweise in der Fig. 2 ersichtlich ist, entspricht in der konstruktiven Ausgestaltung
dem Schiebelager 31a. Insofern wird im Folgenden nur das Schiebelager 31a beschrieben.
[0039] Das Schiebelager 31a besteht aus einem Haltearm 32, der am ersten Rahmenteil 10 hervorsteht.
Der Haltearm 32 ist als ein T-förmiger Haltearm ausgebildet. Dies bedeutet, dass der
Haltearm 32 einen im Wesentlichen quaderförmigen Steg darstellt, an dessen Ende sich
ein T-förmiger Querriegel befindet, der mit jeweils einem T-förmigen Abschnitt nach
oben und unten von dem Steg hervorragt.
[0040] Der T-förmige Haltearm 32 ist in einer haltearmseitigen Aufnahme 33 am zweiten Rahmenteil
20 eingebracht.
[0041] Der T-förmige Haltearm 32 bildet mit seinen T-förmigen Auskragungen einen Anschlag
gegen Herausziehen aus der Aufnahme 33. Die Aufnahme 33 verfügt daher über eine stirnseitige
Öffnung, in die der T-förmige Haltearm 32 mit seinem Stegabschnitt hindurch reicht,
dessen Breite aber geringer ist als die Breite im Bereich der T-förmigen Auskragungen,
so dass sich der Haltearm 32 nicht aus der Aufnahme 33 herausziehen lässt.
[0042] Andererseits begrenzt die Stirnseite des Haltearms 32 und die Länge der Aufnahme
33 den maximalen Bewegungsspielraum für die Bewegung des ersten Rahmenteils 10 gegenüber
dem zweiten Rahmenteil 20.
[0043] Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Länge des T-förmigen Haltearms so gewählt,
dass diese in etwa der Länge der jeweiligen Seitenwandabschnitte 28a bzw. 28b des
zweiten Rahmenteils 20 entspricht.
[0044] Bestimmungsgemäß lässt sich damit der Halterahmen 1 um eine Axialverschiebung in
etwa in der Länge des Steges des T-förmigen Haltearms in entsprechender Betätigungsrichtung
verschieben, welche in der Fig. 1 mit einem Pfeil dargestellt ist.
[0045] Um einen montagefreundlichen Halterahmen zu erzielen, wird die Verschiebungsbreite,
bevorzugt in einem Bereich von 5 % bis 25 % der Breite B des Halterahmens ausgeführt
bzw. weiter bevorzugt in einem Bereich zwischen 5 % und 15 % der Breite B des Halterahmens
1.
[0046] Anders ausgedrückt ist die erfindungsgemäße Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5
so ausgebildet, dass bestimmungsgemäß der Halterahmen ausreichend weit geöffnet werden
kann, um eine einfache Montage vorzunehmen.
[0047] Wie aus den Fig. 1 bis 5 ersichtlich, sind ferner werkzeuglose Arretiervorrichtungen
34 vorgesehen, die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als auf- und ab bewegbare
Arretiervorrichtungen am Rahmenteil 20 vorgesehen sind. Die Arretiervorrichtungen
34 der Schiebelager 31a, 31b vorgesehen, um die Rahmenteile 10, 20 in ihrer zusammengeschobenen
Position zu arretieren, sobald die Arretiervorrichtung 34 von ihrer, wie in Fig. 2
gezeigten, nach oben ausgeschobenen Position in eine, wie in Fig. 1 gezeigte, nach
unten geschobenen Position betätigt wurden.
[0048] Hierbei greifen die Arretiermittel 35 der Arretiervorrichtung 34 hinter die T-förmigen
Auskragungen der Haltearme 32 und blockieren diese. Insofern stellt der T-förmige
Haltearm 32 mit seinen T-förmigen Auskragungen auch einen Anschlag 36 zur Arretierung
dar.
[0049] Das Arretiermittel 35 ist als ein mit der Hand bedienbares, in einer Aufnahmekammer
22 des Rahmenteils 20 gelagertes Arretiermittel vorgesehen. Das bedeutet, dass ein
Anwender das Arretiermittel 35 mit dem Finger betätigen kann und kein Spezialwerkzeug
benötigt und auch keine Schraubverbindung erforderlich ist, um die beiden Halterahmen
1 in ihrem zusammengeschobenen Zustand miteinander zu arretieren.
[0050] Das erste Rahmenteil 10 weist ferner einer Wandabschnitt 18 mit Haltemitteln 19 zum
Zusammenwirken mit steckverbindermodulseitigen Haltemitteln 51 der einsetzbaren Steckverbindermodule
50 auf, wie diese beispielsweise in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellt sind. Wie ersichtlich,
verfügt der erste Wandabschnitt 18 über fensterartige Haltemittel sowie über nasenartige,
nach Außen vorstehende Haltemittel, die jeweils an ihrer nach oben gerichteten Seite
eine schräge Rampe aufweisen. Es ist weiter ersichtlich, dass die fensterartigen Haltemittel
mit einer darunterliegenden Nase in einem Raster entlang der Längsseite des Wandabschnittes
18 angeordnet sind.
[0051] In gleicher Weise sind am gegenüberliegenden Wandabschnitt 28 Haltemittel 29 vorgesehen,
die ebenfalls angeordnet sind zum Zusammenwirken mit steckverbindermodulseitigen Haltemitteln
51 der einsetzbaren Steckverbindermodulen 50.
[0052] Weiter ist zu erkennen, dass an der einsteckseitigen Oberkante 16 des zweiten Rahmenteils
20 eine Mehrzahl zueinander beabstandeter, zur Oberkante 16 hin offene Kodierspalte
16a in einem festen Spaltraster vorgesehen sind. Diese nach oben hin offene Kodierspalte
16a dienen dem Zusammenwirken mit Kodierrippen 16b (siehe Fig. 3) der Steckverbindermodule
50.
[0053] Die beiden Rahmenteile 10, 20 sind jeweils als U-förmige Rahmenteile ausgebildet,
wobei der jeweilige Mittelsteg jedes Rahmenteils 10, 20 als längsseitiger Wandabschnitt
18 bzw. 28 ausgebildet ist, von dem sich je zwei Seitenwandabschnitte 18a, 18b bzw.
28a, 28b in Richtung jeweils gegenüberliegender Seitenwandabschnitte des jeweils anderen
Rahmenteils erstrecken.
[0054] In der Fig. 5 ist ein erfindungsgemäßer Steckverbinder 100 mit einem, wie zuvor beschriebenen
Halterahmen 1 gezeigt, wobei zwei unterschiedliche Steckverbindermodule in den Halterahmen
1 eingesetzt sind. Ein Steckverbindermodul 50, welches auch bereits in der Fig. 3
und 4 im eingesteckten Zustand ist, weist eine Isolierkörperbreite auf, die im Wesentlichen
der Breite des zusammengeschobenen Halterahmens 1 entspricht. Diese Steckverbindermodule
lassen sich folglich nur in dem in Fig. 2 dargestellten auseinandergeschobenen Zustand
montieren oder in einem Zustand, bei dem jedenfalls der Abstand zwischen den beiden
Wandabschnitten 18, 28 ausreichend ist, dass das Steckverbindermodul 50 mit seiner
seitlich über die Breite B hervorstehenden Haltemittel 51 in dem Halterahmen 1 aufgenommen
werden kann. Danach kann der Halterahmen 1 bzw. die beiden Rahmenteile 10, 20 zusammengeschoben
werden, wodurch die Haltemittel 51 durch die Öffnungen im Halterahmen 1 hindurchragen
und das betroffene Steckverbindermodul sicher fassen.
[0055] Die zweite dargestellte Type von Steckverbindermodulen 50 mit Außen angeordneten
gefederten Haltemittel 51 können auch in der zusammengeschobenen Position des Halterahmens
1 montiert werden. Hierbei werden die Steckverbindermodule 50 von oben in Steckrichtung
in den Halterahmen 1 eingeschoben, so dass sich die seitlich über die Breite B hervorstehenden
gefederten Haltemittel 51 entlang der zuvor erwähnten schrägen Rampen aufweiten und
im vollständig eingesteckten Zustand wieder in ihre Ausgangslage zurückfedern. Im
eingesteckten Zustand wirken die am Wandabschnitt 18 bzw. 28 nach Außen hervorstehenden,
nasenartige Haltemittel 19, 29 mit dem Haltemittel 51 der Steckverbindermodule 50
zusammen.
[0056] Besonders vorteilhaft bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist der Umstand, dass
sich der erfindungsgemäße Halterahmen 1 mittels einer Nichtbestückung von unterschiedlichen
Steckverbindermodulen 50 bestücken lässt. So ist es ferner möglich, dass z. B. die
zuletzt genannten Module 50 auch im zusammengeschobenen Zustand des Halterahmens 1
aus ihrer eingesteckten Position entfernen lassen.
[0057] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung allerdings nicht auf das vorstehend
angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr sind eine Anzahl von Varianten
von Ausführungsarten denkbar, welche von der dargestellten Lösung und dem dargestellten
Verfahren auch bei grundsätzlich anders gearteter Ausführung Gebrauch macht.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 1
- Halterahmen
- 10
- erstes Rahmenteil
- 16
- Oberkante
- 16a
- Kodierspalte
- 16b
- Kodierrippen
- 18
- Wandabschnitt
- 18a, 18b
- Seitenwandabschnitte
- 19
- Haltemittel
- 20
- zweites Rahmenteil
- 22
- Aufnahmekammer
- 28
- Wandabschnitt
- 28a, 28b
- Seitenwandabschnitte
- 29
- Haltemittel
- 30
- Schiebelageranordnung
- 31a, 31b
- Schiebelager
- 32
- Haltearm
- 33
- Aufnahme
- 34
- Arretiervorrichtung
- 35
- Arretiermittel
- 36
- Anschlag
- 50
- Steckverbindermodul
- 51
- Haltemittel
- 100
- Steckverbinder
- B
- Breite
1. Halterahmen (1) zur Halterung von in den Halterahmen einsetzbaren Steckverbindermodulen
(50), bestehend aus zwei Rahmenteilen (10, 20), die über Haltemittel (19, 29) verfügen,
wobei das erste Rahmenteil (10) mit dem zweiten Rahmenteil (20) mittels mindestens
einer Schiebelageranordnung (30) hin- und her verschieblich verbunden ist und die
Rahmenteile (10, 20) bestimmungsgemäß von einer ausgeschobenen Position in eine zusammengeschobene
Position hin- und herbewegt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schiebelager (31a, 31b) je einen T-förmigen Haltearm (32) an dem einen Rahmenteil
(10, 20) und eine Aufnahme (33) für den Haltearm (32) am anderen Rahmenteil (10, 20)
aufweist, wobei der Haltearm (32) mit seinen T-förmigen Auskragungen einen rahmenseitigen
Anschlag (36) gegen Herausziehen aus der Aufnahme (33) bildet, so dass der Haltearm
(32) in der Aufnahme (33) hin- und her verschiebbar gelagert ist, aber die beiden
Rahmenteile (10, 20) dadurch unverlierbar miteinander verbunden sind.
2. Halterahmen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebelageranordnung (30) aus zwei Schiebelagern (31a, 31b) besteht, die die
beiden Rahmenteilen (10, 20) miteinander verbinden.
3. Halterahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine werkzeuglos bedienbare Arretiervorrichtung (34), vorzugsweise an wenigstens
einem Schiebelager (31a, 31b) vorgesehen ist, um die Rahmenteile (10, 20) in ihrer
zusammengeschobenen Position zu arretieren.
4. Halterahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arretiervorrichtung (34) ein hin- und her bewegbares Arretiermittel (35) an
einem der beiden Rahmenteile (10, 20) bereitstellt, welches in der zusammengeschobenen
Position der beiden Rahmenteile (10, 20) in eine rahmenseitige Ausnehmung oder hinter
den rahmenseitigen Anschlag (36) des jeweiligen anderen Rahmenteils (10, 20) einbringbar
bzw. bewegbar ist, so dass die Rahmenteile (10, 20) in ihner zusammengeschobenen Position
arretiert sind.
5. Halterahmen (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretiermittel (35) als ein mit der Hand bedienbares, auf- und ab bewegbares
Arretiermittel (35) in einer Aufnahmekammer (22) eines der Rahmenteile (10, 20) gelagert
ist.
6. Halterahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rahmenteil (10) einen Wandabschnitt (18) mit Haltemittel (19) zum Zusammenwirken
mit steckverbindermodulseitigen Haltemittel (51) der einsetzbaren Steckverbindermodule
(50) aufweist.
7. Halterahmen (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rahmenteil (20) einen dem ersten Wandabschnitt (18) gegenüberliegenden
Wandabschnitt (28) mit Haltemittel (29) zum Zusammenwirken mit steckverbindermodulseitigen
Haltemittel (51) der einsetzbaren Steckverbindermodulen (50) aufweist.
8. Halterahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an einer einsteckseitigen Oberkante (16) eines der beiden Rahmenteile
(10, 20) eine Mehrzahl zueinander beanstandeter zur Kante (16) hin offener Kodierspalte
(16a), vorzugsweise in einem festen Spaltraster vorgesehen sind.
9. Halterahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rahmenteile (10, 20) als U-förmige Rahmenteile ausgebildet sind, wobei
der jeweilige Mittelsteg jedes Rahmenteils als längsseitiger Wandabschnitt (18, 28)
ausgebildet ist, von dem sich je zwei Seitenwandabschnitte (18a, 18b) bzw. (28a, 28b)
in Richtung jeweils gegenüberliegender Seitenwandabschnitte (28a, 28b) bzw. (18a,
18b) erstrecken.
10. Halterahmen (1) nach dem vorhergehenden Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebelager (31a, 31b) an dem bzw. den Seitenwandabschnitten (18a, 18b) bzw.
(28a, 28b) angeordnet sind.
11. Halterahmen (1) nach dem vorhergehenden Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Aufnahme (33) an der Innenseite des bzw. der Seitenwandabschnitte (18a,
18b) bzw. (28a, 28b) angeordnet sind.
12. Steckverbinder (100) mit einem Halterahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 11, wobei ein oder mehrere im Wesentlichen in der Breite B des zusammengeschobenen
Halterahmens (1) ausgebildete Steckverbindermodule (50) mit seitlich über die Breite
B hervorstehenden Haltemitteln (51) in dem Halterahmen (1) aufgenommen sind und die
Haltemittel (51) der Steckverbindermodule (50) von Innen in die Haltemittel (19, 29)
der Rahmenteile (10, 20) hineinragen, um die Steckverbindermodule (50) zu halten.
13. Steckverbinder (100) mit einem Halterahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 11, wobei ein oder mehrere im Wesentlichen in der Breite B des zusammengeschobenen
Halterahmens (1) ausgebildete Steckverbindermodule (50) mit seitlich über die Breite
B hervorstehenden Haltemitteln (51) in dem Halterahmen (1) aufgenommen sind und die
Haltemittel (51) der Steckverbindermodule (50) den Halterahmen der Rahmenteile (10,
20) zumindest teilweise mit federnden Haltemittel (51) umgreifen, wobei an den Halterahmen
(10, 20) Außen hervorstehende Haltemittel (19, 29) mit den Haltemitteln (51) der Steckverbindermodule
(50) zusammenwirken.
1. Retaining frame (1) for retaining plug-connector modules (50) capable of being inserted
into the retaining frame, consisting of two frame parts (10, 20) which are provided
with retaining means (19, 29), wherein the first frame part (10) is connected to the
second frame part (20) so as to be displaceable back and forth by means of at least
one slide-bearing arrangement (30), and the frame parts (10, 20) can, as intended,
be moved back and forth from an extended position into a collapsed position, characterized in that each slide bearing (31a, 31b) exhibits a T-shaped retaining arm (32) on the one frame
part (10, 20) and a receptacle (33) for the retaining arm (32) on the other frame
part (10, 20), wherein the retaining arm (32) forms with its T-shaped cantilevers
a frame-side stop (36) to counter being pulled out of the receptacle (33), so that
the retaining arm (32) is supported in the receptacle (33) so as to be displaceable
back and forth, but the two frame parts (10, 20) have thereby been connected to one
another in captive manner.
2. Retaining frame (1) according to Claim 1, characterized in that the slide-bearing arrangement (30) consists of two slide bearings (31a, 31b) which
connect the two frame parts (10, 20) to one another.
3. Retaining frame (1) according to one of Claims 1 and 2, characterized in that furthermore a locking device (34) capable of being operated without a tool is preferentially
provided on at least one slide bearing (31a, 31b), in order to lock the frame parts
(10, 20) in their collapsed position.
4. Retaining frame (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a locking device (34) provides a locking means (35) which can be moved back and forth
on one of the two frame parts (10, 20), which in the collapsed position of the two
frame parts (10, 20) can be introduced or moved into a frame-side recess or behind
the frame-side stop (36) of the respective other frame part (10, 20), so that the
frame parts (10, 20) have been locked in their collapsed position.
5. Retaining frame (1) according to one of Claims 3 and 4, characterized in that the locking means (35) is supported as a manually operable locking means (35) which
can be moved up and down in a receiving chamber (22) of one of the frame parts (10,
20).
6. Retaining frame (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the first frame part (10) exhibits a wall portion (18) with retaining means (19)
for interacting with retaining means (51), on the plug-connector-module side, of the
insertable plug-connector modules (50).
7. Retaining frame (1) according to Claim 6, characterized in that the second frame part (20) exhibits a wall portion (28) situated opposite the first
wall portion (18) with retaining means (29) for interacting with retaining means (51),
on the plug-connector-module side, of the insertable plug-connector modules (50).
8. Retaining frame (1) according to one of the preceding claims, characterized in that at least on an insertion-side upper edge (16) of one of the two frame parts (10,
20) a plurality of mutually spaced coding gaps (16a), open towards the edge (16),
are provided, preferentially in a fixed gap grid.
9. Retaining frame (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the two frame parts (10, 20) take the form of U-shaped frame parts, the respective
central web of each frame part taking the form of a longitudinal-side wall portion
(18, 28), from which in each instance two side-wall portions (18a, 18b) and (28a,
28b), respectively, extend in the direction of respectively opposing side-wall portions
(28a, 28b) and (18a, 18b), respectively.
10. Retaining frame (1) according to the preceding Claim 9, characterized in that the slide bearings (31a, 31b) are arranged on the side-wall portion(s) (18a, 18b)
and (28a, 28b).
11. Retaining frame (1) according to the preceding Claim 10, characterized in that the respective receptacle (33) are arranged on the inside of the side-wall portion(s)
(18a, 18b) and (28a, 28b).
12. Plug connector (100) with a retaining frame (1) according to one of the preceding
Claims 1 to 11, wherein one or more plug-connector modules (50) formed substantially
in the width B of the collapsed retaining frame (1) with retaining means (51) protruding
laterally over the width B are received in the retaining frame (1), and the retaining
means (51) of the plug-connector modules (50) protrude from the inside into the retaining
means (19, 29) of the frame parts (10, 20), in order to retain the plug-connector
modules (50).
13. Plug connector (100) with a retaining frame (1) according to one of the preceding
Claims 1 to 11, wherein one or more plug-connector modules (50) formed substantially
in the width B of the collapsed retaining frame (1) with retaining means (51) protruding
laterally over the width B are received in the retaining frame (1), and the retaining
means (51) of the plug-connector modules (50) encompass the retaining frame of the
frame parts (10, 20) at least partially with resilient retaining means (51), wherein
retaining means (19, 29) protruding outwardly on the retaining frame (10, 20) interact
with the retaining means (51) of the plug-connector modules (50).
1. Cadre de retenue (1) destiné à retenir des modules connecteurs enfichables (50) pouvant
être introduits dans le cadre de retenue, constitué de deux parties de cadre (10,
20) qui sont pourvues de moyens de retenue (19, 29), dans lequel la première partie
de cadre (10) est reliée de manière coulissante à la deuxième partie de cadre (20)
au moyen d'au moins un dispositif de palier coulissant (30) et les parties de cadre
(10, 20) peuvent être déplacées conformément aux besoins selon un mouvement de va-et-vient
d'une position déployée à une position rétractée, caractérisé en ce que chaque palier coulissant (31a, 31b) comporte respectivement un bras de retenue en
T (32) sur une partie de cadre (10, 20) et un réceptacle (33) destiné au bras de retenue
(32) sur l'autre partie de cadre (10, 20), dans lequel le bras de retenue (32), avec
ses saillies en forme de T, forme une butée côté cadre (36) qui empêche toute extraction
hors du réceptacle (33), de manière à ce que le bras de retenue (32) soit monté afin
de pouvoir être déplacé par va-et-vient dans le réceptacle (33), mais que les deux
parties de cadre (10, 20) soient ainsi reliées l'une à l'autre de manière inamovible.
2. Cadre de retenue (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de palier coulissant (30) est constitué de deux paliers coulissants
(31a, 31b) reliant l'une à l'autre les deux parties de cadre (10, 20).
3. Cadre de retenue (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est en outre prévu un dispositif de blocage (34) pouvant fonctionner sans outil,
de préférence sur au moins un palier coulissant (31a, 31b), pour bloquer les parties
de cadre (10, 20) dans leur position rétractée.
4. Cadre de retenue (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un dispositif de blocage (34) fournit un moyen de blocage pouvant être déplacé dans
un mouvement de va-et-vient (35) sur l'une des deux parties de cadre (10,20) qui,
dans la position rétractée des deux parties de cadre (10, 20), peut être introduit
ou déplacé dans un évidement côté cadre ou à l'arrière de la butée côté cadre (36)
de l'autre partie de cadre (10, 20) respective de manière à ce que les parties de
cadre (10, 20) soient bloquées dans leur position rétractée.
5. Cadre de retenue (1) selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que le moyen de blocage (35) est monté sous la forme d'un moyen de blocage (35) pouvant
être déplacé à la main selon un mouvement haut-bas dans une chambre de réception (22)
de l'une des parties de cadre (10, 20).
6. Cadre de retenue (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première partie de cadre (10) présente une section de paroi (18) pourvue de moyens
de retenue (19), pour coopérer avec des moyens de retenue (51) côté module connecteur,
des modules connecteurs enfichables (50).
7. Cadre de retenue (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la deuxième partie de cadre (20) présente une section de paroi (28), opposée à la
première section de paroi (18), pourvue de moyens de retenue (29) destinés à coopérer
avec des moyens de retenue (51) côté module connecteur, des modules connecteurs enfichables
(50).
8. Cadre de retenue (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une pluralité de fentes de codage (16a) mutuellement espacées et ouvertes
vers le bord (16), de préférence dans une grille de fentes fixe, au moins sur un bord
supérieur côté enfichage (16) de l'une des deux parties de cadre (10, 20).
9. Cadre de retenue (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux parties de cadre (10, 20) sont réalisées sous la forme de parties de cadre
en forme de U, dans lequel l'âme centrale respective de chaque partie de cadre est
réalisée sous la forme d'une section de paroi longitudinale (18, 28) à partir de laquelle
deux sections de parois latérales (18a, 18b) et (28a, 28b) s'étendent respectivement
dans la direction des sections de parois latérales (28a, 28b) et (18a, 18b) mutuellement
opposées.
10. Cadre de retenue (1) selon la revendication 9 précédente, caractérisé en ce que les paliers coulissants (31a, 31b) sont disposés sur la ou les sections de parois
latérales (18a, 18b) ou (28a, 28b).
11. Cadre de retenue (1) selon la revendication 10 précédente, caractérisé en ce que le réceptacle (33) respectif est disposé à l'intérieur de la ou des sections de parois
latérales (18a, 18b) ou (28a, 28b).
12. Connecteur (100) comportant un cadre de retenue (1) selon l'une des revendications
1 à 11 précédentes, dans lequel un ou plusieurs modules connecteurs (50) réalisés
sensiblement suivant la largeur B du cadre de retenue (1) rétracté sont reçus dans
le cadre de retenue (1) par des moyens de retenue (51) dépassant latéralement de la
largeur B et les moyens de retenue (51) des modules connecteurs (50) font saillie
depuis l'intérieur vers les moyens de retenue (19, 29) des parties de cadre (10, 20)
afin de retenir les modules connecteurs (50).
13. Connecteur (100) comportant un cadre de retenue (1) selon l'une des revendications
1 à 11 précédentes, dans lequel un ou plusieurs modules connecteurs (50) réalisés
sensiblement suivant la largeur B du cadre de retenue (1) rétracté sont reçus dans
le cadre de retenue (1) par des moyens de retenue (51) dépassant latéralement de la
largeur B et les moyens de retenue (51) des modules connecteurs (50) entourent au
moins partiellement le cadre de retenue des parties de cadre (10, 20) par des moyens
de retenue élastiques (51), dans lequel des moyens de retenue (19, 29) faisant saillie
vers l'extérieur des cadres de retenue (10, 20) coopèrent avec les moyens de retenue
(51) des modules connecteurs (50).
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