[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzanlage für eine Brennkraftmaschine,
umfassend wenigstens eine Kraftstoffeinspritzdüse, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Es ist eine Einrichtung bekannt, JPH03182680 A, bei der eine Kraftstoffeinspritzdüse
einer Brennkraftmaschine in einer Bohrung eines Zylinderkopfs angeordnet ist. Die
Einrichtung verfügt über eine nach Art eines zweiarmigen Hebels ausgelegte Haltevorrichtung,
der einerseits mit einem ersten Arm an einem kragenartigen Anschlag der Kraftstoffeinspritzdüse
und andererseits mit einem zweiten Arm an einem Schraubenkopf einer Zylinderkopfschraube
angreift. Zwischen den beiden Armen erstreckt sich eine Befestigungsschraube, die
in ein Gewinde im Zylinderkopf hineingedreht ist und die Kraftstoffeinspritzdüse unter
Zwischenschaltung einer Dichtung gegen einen Anschlag in der Bohrung des Zylinderkopfs
spannt. Darüber hinaus durchdringt eine Düsenspitze des Kraftstoffeinspritzventils
eine Durchgangsöffnung im Zylinderkopf und ist dadurch mit einem Brennraum der Brennkraftmaschine
verbunden.
[0003] Aus der
DE 195 54 065 A1 geht eine Baugruppe zur Befestigung einer Einspritzdüse in einem Halter hervor, der
mit einer Aufnahmeöffnung für die Einspritzdüse versehen ist. An der Einspritzdüse
ist ein Spannelement angebracht. Mittels Befestigungsschrauben wird das Spannelement
mit dem Halter verbunden, und zwar in der Weise, dass die Einspritzdüse an einem Anschlag
in der Aufnahmeöffnung kraftschlüssig anliegt. Zwischen Einspritzdüse und Anschlag
ist eine Dichtscheibe eingebaut. Und eine Düsenspitze der Einspritzdüse durchdringt
eine Durchgangsbohrung in dem Halter, so dass Kraftstoff in einen nachgeordneten Brennraum
einbringbar ist.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung für eine Kraftstoffeinspritzdüse einer Kraftstoffeinspritzanlage,
die in einer Brennkraftmaschine arbeitet, solche Vorkehrungen zu konzipieren, die
zum einen die Kraftstoffeinspritzdüse sicher an der Brennkraftmaschine in Lage halten
und zum anderen eine einfache Montage dieser Kraftstoffeinspritzdüse ermöglicht. Dabei
sollte aber auch angestrebt werden, dass sich die Vorkehrungen mit im Wesentlichen
aufwandsarmen Mitteln umsetzen lassen.
[0005] Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weitere, die Erfindung ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0006] Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass
es konstruktiv vorbildlich ist, dass die Haltevorrichtung der Kraftstoffeinspritzdüse
außerhalb der Bohrung im Zylinderkopf die Fixierungsbuchse aufweist an der der Mantelkörper
des Einspritzventils mittels des radialen Einschubelements axial und radial festgesetzt
ist. Dabei ist in axiale Richtung des Mantelkörpers betrachtet das zwischen dem ersten
radialen Anschlag der Kraftstoffeinspritzdüse und dem radialen Anschlag der Fixierungsbuchse
das Federsystem wirksam. Letzteres sucht die Fixierungsbuchse mittels eines dritten
radialen Anschlags gegen das Sperrgliedsystem des Einschubelements zu bewegen, das
sich an dem vierten am Mantelkörper angebrachten radialen Anschlag abstützt.
[0007] Beispiel gebend ist, dass das Einschubelement als U-förmige Festsetzklammer ausgebildet
ist, die sich aus zwei parallelen Schenkeln und dem letztere verbindenden Quersteg
zusammensetzt, wobei die Schenkel die ersten und zweiten Sperrglieder und der Quersteg
das dritte Sperrglied bilden. Hervorzuheben dazu ist, dass zumindest die ersten und
zweiten Sperrglieder einen viereckigen Querschnitt aufweisen. Baulich günstig ist,
dass die ersten und zweiten Sperrglieder in radialer Richtung des Metallkörpers der
Kraftstoffeinspritzdüse betrachtet über innere Begrenzungen und äußere Begrenzungen
verfügen, wobei die inneren Begrenzungen mit ersten Abflachungen des Metallkörpers
und die äußeren Begrenzungen mit zweiten Abflachungen der Fixierungsbuchse zusammenarbeiten.
Zur Optimierung der Festsetzklammer trägt auch bei, dass ihr Quersteg in radialer
Richtung des Mantelkörpers betrachtet mittels eines axialen Sicherungskragens der
Fixierungsbuchse festgelegt wird.
[0008] Maßstäbe betreffend Federsystem werden dadurch gesetzt, dass es ringförmig zwischen
dem ersten Anschlag des Mantelkörpers und dem zweiten Anschlag der Fixierungsbuchse
ausgebildet ist. Ergänzt wird dies dadurch, dass das Federsystem durch eine Federeinrichtung
aus Gummi oder Elastomer und eine Druckfeder aus Federstahl gebildet wird, die in
axialer Richtung gesehen hinter einander liegen, wobei sich die Druckfeder am ersten
Anschlag und die Federeinrichtung am zweiten Anschlag abstützen. Und erwähnenswert
ist, dass die Federeinrichtung im Querschnitt Doppel-T-förmig ausgebildet ist und
mit durch den mit dem Quersteg verbundenen Schenkeln als Dichtkörper zwischen den
ersten Abflachungen des Mantelkörpers und den zweiten Abflachungen aktiv ist.
[0009] Eine auch festigkeitstechnisch betrachte ausgeklügelte Konstruktion ist dadurch realisierbar,
dass die Fixierungsbuchse in Richtung dem zweiten Endbereich der Kraftstoffeinspritzdüse
mit einem Hülltopf versehen ist, der einen von der Fixierungsbuchse weggeführten ersten
konischen Mantelabschnitt aufweist, wobei an besagten ersten Mantelabschnitt ein zweiter
zylindrischer Mantelabschnitt anschließt. Darüber hinaus wird auf geschickte Art und
Weise der zweite Mantelabschnitt von dem Abstützflansch begrenzt.
[0010] Eine ausgezeichnete Konstruktion ist dadurch geschaffen, dass die Fixierungsbuchse,
der erste Mantelabschnitt und der zweite Mantelabschnitt als hoch feste aus einem
Stück hergestellte Tragkonsole zusammengefasst sind. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit
der Tragkonsole ist dadurch möglich, dass besagte Tragkonsole zur Aufnahme von zwei
Kraftstoffeinspritzdüsen ausgebildet ist, wobei zur Befestigung dieser Tragkonsole
am Gehäuseabschnitt der Brennkraftmaschine eine einzige in einer Mittellängsebene
zwischen den Einspritzdüsen sich erstreckende Befestigungsschraube dient, die eine
von einer Verstärkungsabstellung der Tagkonsole umgebene Konsolenbohrung durchdringt.
Zweckdienlich ist auch, dass zwischen dem Abstützflansch und einer Auflageebene des
Gehäuseabschnitts eine Dichtvorrichtung vorgesehen ist. Fertigungstechnisch wegweisend
ist, dass die Tragkonsole, die Kraftstoffeinspritzventile, die Federsysteme und die
Einschubelemente eine vorgefertigte Baueinheit bilden.
[0011] Schließlich eignet sich zur Montage der als Einschubelemente ausgebildeten Festsetzklammern
ein einfallsreiches Verfahren, bei dem in die Fixierungsbuchsen der Tragkonsole die
Federsysteme und danach die Kraftstoffeinspritzdüsen eingebracht werden, wobei sodann
die jeweilige Festsetzklammer über den ersten Anschlag in axialer Richtung der Kraftstoffeinspritzdüse
so belastet werden, dass das Einschubelement radial einführbar ist, dergestalt, dass
der Sicherungskragen der Fixierungsbuchse den Quersteg der Festsetzklammer in der
Weise übergreift, dass besagte Federklammer nach Entlastung des Federsystems radial
gesichert ist.
[0012] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das nachstehend
näher erläutert wird. Es zeigen
Fig. 1 eine Teilschrägansicht einer Brennkraftmaschine mit einer angedeuteten Kraftstoffeinspritzanlage,
die über zumindest eine Kraftstoffeinspritzdüse verfügt,
Fig. 2 eine Einzelheit X der Fig. 1 teilweise im Schnitt sowie in größerem Maßstab
mit wenigstens einem Einschubelement zur Axial- und Radialsicherung der Kraftstoffeinspritzdüse
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit Y der Fig. 2 in größerem Maßstab und teilweise im Schnitt mit
dem Einschubelement,
Fig. 4 einen Schnitt etwa nach der Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 eine Schrägansicht des Einschubelements nach Fig. 2 als Einzelteil,
Fig. 6 einen Schnitt etwa nach der Linie VI-VI der Fig. 3 in größerem Maßstab,
Fig. 7 eine erste Montagestellung des Einschubelements nach den Fig. 2 und 3,
Fig. 8 eine zweite Montagestellung des Einschubelements nach den Fig. 2 und 3,
Fig. 9 eine Ansicht etwa in Pfeilrichtung Z der Fig. 1,
Fig. 10 eine Schnitt etwa nach der Linie X-X der Fig. 9,
Fig.11 einen Schnitt der Linie XI-XI der Fig. 1 in größerem Maßstab..
[0013] Eine Brennkraftmaschine 1 -Hubkolbenbauart-, die für den Einsatz bei Land-Wasserfahrzeugen
oder dgl. geeignet ist, verfügt über ein Kraftstoffeinspritzanlage 2 für Diesel oder
Benzin und ist mit wenigstens einer Kraftstoffeinspritzdüse 3 versehen. Die Kraftstoffeinspritzdüse
3 ist unter Vermittlung einer Haltevorrichtung 4 an einem Gehäuseabschnitt 5 eines
Maschinengehäuses 6 der Brennkraftmaschine 1 angebracht. Näheres zu der Brennkraftmaschine
1 geht aus der
DE 10 2012 015 907 B3 hervor, deren Maschinengehäuse ebenfalls einen Zylinderkopf 7 und ein Zylinderkurbelgehäuse
8 aufweist.
[0014] Die Kraftstoffeinspritzdüse 3 ist mit einem zylindrischen Mantelkörper 9 versehen,
der zumindest bereichsweise in eine Bohrung 10 des Zylinderkopfs 7 eingeführt ist
und mit einer Düsenspitze 11 einem Brennraum 12 zwischen Zylinderkopf 7 und einem
Hubkolben 13 Kraftstoff zuführt. Und die Kraftstoffeinspritzdüse 3 wird über die Haltevorrichtung
4 und z.B. eine Befestigungsschraube 15 an dem Gehäuseabschnitt 5 des Maschinengehäuses
6 gehalten. Ein erster Endbereich 16 der Kraftstoffeinspritzdüse 3 wird mittels der
Haltevorrichtung 4 gegen einen Bohrungsanschlag 17 innerhalb der Bohrung 10 im Zylinderkopf
7 gespannt -Fig. 2-, wobei zwischen Bohrungsabschlag 17 ein Dichtelement vorgesehen
sein kann.
[0015] Außerhalb der Bohrung 10 ist an der Haltevorrichtung 4 -Fig. 2 und 3- eine Fixierungsbuchse
18 vorgesehen, die mit einer Innenbohrung 19 den Mantelkörper 9 umringt. An der Fixierungsbuchse
18 ist die Kraftstoffeinspritzdüse 3 bzw. der Mantelkörper 9 unter Vermittlung eines
radialen -relativ zur axialen Richtung A-A der Kraftstoffeinspritzdüse 2 bzw. dem
Mantelkörper 9 betrachtet- Einschubelements 20 axial und radial festgesetzt. In axialer
Richtung A-A des Mantelkörpers 9 der Kraftstoffeinspritzdüse 3 gesehen ist zwischen
einem ersten radialen Anschlag 21 der Kraftstoffeinspritzdüse 3 und einem zweiten
radialen Anschlag 22 der Fixierungsbuchse 18 ein Federsystem 23 wirksam. Das Federsystem
23 sucht die Fixierungsbuchse 18 mittels eines dritten radialen Anschlags 24 gegen
ein Sperrgliedsystem 25 des Einschubelements 20 zu bewegen, das sich an einem vierten
radialen Anschlag 26 des Mantelkörpers 9 abstützt. Das Einschubelement 20 ist als
U-förmige Festsetzklammer 27 -Fig. 4 und 5- ausgebildet, die sich aus zwei parallelen
Schenkeln 28 und 29 und einem letztere verbindenden Quersteg 30 zusammensetzt. Die
Schenkel 28 und 29 bilden erste und zweite Sperrglieder 31 und 32; der Quersteg 30
ein drittes Sperrglied 33. Die in Ebenen B-B und C-C liegenden Sperrglieder 31 und
32 sind jeweils mit einem quadratischen Querschnitt QI und QII versehen. Dagegen kann
der Querschnitt QIII des dritten Sperrglieds 33 rechteckig gestaltet sein und letzteres
umgibt den Mantelkörper 9 -Fig. 4-bogenförmig.
[0016] Die ersten und zweiten Sperrglieder 31 und 32 verfügen in radialer Richtung D-D der
Kraftstoffeinspritzdüse 2 bzw. des Mantelkörpers 9 betrachtet über innere Begrenzungen
34 und 35 und äußere Begrenzungen 36 und 37. Die inneren Begrenzungen 34 und 35 arbeiten
mit ersten Abflachungen 38 und 39 des Mantelkörpers 9 und die äußeren Begrenzungen
36 und 37 mit zweiten Abflachungen 40 und 41 der Fixierungsbuchse 18 zusammen -Fig.
4-. Der Quersteg 30 der Festsetzklammer 27 wird in radialer Richtung D-D -Fig. 2-
des Mantelkörpers 9 betrachtet mittels eines axialen Sicherungskragens 42 -Fig. 3-
der Fixierungsbuchse 18 in besagter radialer Richtung D-D festgelegt, welcher Sicherungskragen
42 benachbart einem Außenumfang 43 der Fixierungsbuchse 18 angebracht ist.
[0017] Das Federsystem 23 ist ringförmig zwischen dem ersten Anschlag 21 des Mantelkörpers
9 und dem zweiten Anschlag 22 der Fixierungsbuchse 18 -Fig. 6-ausgebildet ist. Und
das Federsystem 23 umfasst eine Federeinrichtung 44 aus Gummi, Elastomer oder dgl.
sowie ein Druckfeder 45 aus Federstahl, die in einer radialen Ebene F-F aneinander
stoßen. Die Druckfeder 45 stützt sich am ersten Anschlag 21 ab; die Federeinrichtung
44 am zweiten Anschlag 22. Die Federeinrichtung 44 ist im Querschnitt Doppel-T-förmig
ausgebildet und als Dichtkörper 46 sowie mit durch einen Quersteg Qs verbundenen Schenkeln
SchI und SchII zwischen den ersten Abflachungen 38 und 39 des Mantelkörpers 9 und
den zweiten Abflachungen 40 und 41 wirksam -Fig. 4 und 6-.
[0018] Die Fixierungsbuchse 18 ist in Richtung einem zweiten Endbereich 47 der Kraftstoffeinspritzdüse
3 mit einem Hülltopf 48 versehen. Letzterer besitzt einen von der Fixierungsbuchse
18 weggeführten ersten sich von der Fixierungsbuchse 18 aus sich erweiternden konischen
Mantelabschnitt 49, wobei an diesen ein zweiter zylindrischer Mantelabschnitt 50 anschließt.
Der zweite zylindrische Mantelabschnitt 50 wird von einem Abstützflansch 51 begrenzt.
Ferner sind die Fixierungsbuchse 18, der erste Mantelabschnitt 49, der zweite Mantelabschnitt
50 und der Abstützflansch 51 als hoch feste, aus einem Stück hergestellte Tragkonsole
52 dargestellt -Fig. 2 und 3-. Als Werkstoff für besagte Tragkonsole eignet sich Metall,
Verbundwerkstoff oder Ähnliches.
[0019] Die Tragkonsole 52 ist zur Aufnahme der Kraftstoffeinspritzdüse 3 geeignet. Es besteht
aber auch die Möglichkeit diese Tragkonsole 52 so konstruktiv auszubilden, dass an
ihr zwei Kraftstoffeinspritzdüsen, und zwar 3 und 3' befestigbar sind -Fig.2-. Dazu
bietet sich als einziges Haltemittel die Befestigungsschraube 15 an, die die Tragkonsole
52 am Gehäuseabschnitt 5 des Maschinengehäuses 6 der Brennkraftmaschine 1 in Lage
hält. Die Befestigungsschraube 15 durchdringt in einer Mittellängsebene E-E zwischen
den Innenbohrungen 19 und 19' der Fixierungsbuchsen 18 und 18' der Tragkonsole 52
eine Konsolenbohrung 53 in einer Verstärkungsabstellung 54 der besagten Tragkonsole
52. Zwischen dem Abstützflansch 51 der Tragkonsole 52 und einer Auflageebne 55 des
Gehäuseabschnitts 5 ist eine Dichtvorrichtung Dv vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel
bilden die Tragkonsole 52, die Kraftstoffeinspritzdüsen 16 und 16', die Federsysteme
23 und 23' und die Einschubelemente 20 und 20' bzw. die Festsetzklammer 27 und 27'
eine vorgefertigte Baueinheit. 56 -Fig. 2-.
[0020] Schließlich empfiehlt es sich, zur Montage der als Einschubelemente 20 und 20' ausgebildeten
Festsetzklammern 27 und 27' bzw. der Einspritzdüsen 3, 3' nachstehendes Verfahren
anzuwenden: In die Fixierungsbuchse 18 werden das Federsystem 23 und danach z.B. die
Kraftstoffeinspritzdüse 3 eingebracht. Sodann wird das Federsystem 23 über den ersten
Anschlag 21 in axialer Richtung A-A der Kraftstoffeinspritzdüse 3 so belastet, dass
die Festsetzklammer 23 in radialer D-D der Kraftstoffeinspritzdüse einführbar ist,
dergestalt, dass der axiale Sicherungskragen 42 der Fixierungsbuchse 18 den Quersteg
30 der Festsetzklammer 27 in der Weise übergreift, dass die Festsetzklammer 23 nach
Entlastung des Federsystems in axialer Richtung A-A radial und die Kraftstoffeinspritzdüse
3 in der Tragkonsole 52 sowohl axial wie auch radial gesichert sind. Der Ausbau der
Kraftstoffeinspritzdüse 3 erfolgt auf umgekehrte Art.
1. Kraftstoffeinspritzanlage für eine Brennkraftmaschine, umfassend wenigstens eine Kraftstoffeinspritzdüse,
die mit einem zylindrischen Mantelkörper zumindest bereichsweise in eine Bohrung eines
Zylinderkopfs eingeführt ist und mit einer Düsenspitze einem Brennraum zwischen dem
Zylinderkopf und einem Hubkolben Kraftstoff zuführt, wobei die Kraftstoffeinspritzdüse
unter Vermittlung einer Haltevorrichtung und z.B. einer Befestigungsschraube an einem
Gehäuseabschnitt der Brennkraftmaschine in Lage gehalten wird, welche Haltevorrichtung
einen ersten Endbereich der Kraftstoffeinspritzdüse gegen einen Bohrungsanschlag innerhalb
der Bohrung im Zylinderkopf spannt, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (4) außerhalb der Bohrung (10) eine Fixierungsbuchse (18) aufweist,
an der der Mantelkörper (9) mittels eines radialen Einschubelements (20) axial und
radial festgesetzt ist, wobei in axialer Richtung (A-A-) des Mantelkörpers (9) der
Kraftstoffeinspritzdüse (3) betrachtet ein zwischen einem ersten radialen Anschlag
(21) der Kraftstoffeinspritzdüse (3) und einem zweiten radialen Anschlag (22) der
Fixierungsbuchse (18) ein Federsystem (23) wirksam ist, das die Fixierungsbuchse (18)
mittels eines dritten radialen Anschlags (24) gegen ein Sperrgliedsystem (25) des
Einschubelements (20) zu bewegen sucht, das sich an einem vierten am Mantelkörper
(9) angebrachten radialen Anschlag (26) abstützt.
2. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschubelement (20) als U-förmige Festsetzklammer (27) ausgebildet ist, die
sich aus zwei parallelen, radialen Schenkeln (28 und 29) und einem letztere verbindenden
Quersteg (30) zusammensetzt, wobei die Schenkel (28 und 29) erste und zweite Sperrglieder
(31 und 32) und der Quersteg (30) ein drittes Sperrglied (33) bilden.
3. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die ersten und zweiten Sperrglieder (31 und 32) einen viereckigen Querschnitt
(QI und QII) aufweisen.
4. Kraftstoffeinspritzanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Sperrglieder (31 und 32) in radialer Richtung (D-D) des Mantelkörpers
(9) der Kraftstoffeinspritzdüse (3) betrachtet über innere Begrenzungen (34 und 35)
sowie äußere Begrenzungen(36 und 37) verfügen, wobei die inneren Begrenzungen (34
und 35) mit ersten Abflachungen (38 und 39) des Mantelkörpers (9) und die äußeren
Begrenzungen (36 und 37) mit zweiten Abflachungen (40 und 41) der Fixierungsbuchse
(18) zusammenarbeiten.
5. Kraftstoffeinspritzanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Quersteg (30) der Festsetzklammer (27) in radialer Richtung (D-D) des Mantelkörpers
(9) betrachtet mittels eines axialen Sicherungskragens (42) der Fixierungsbuchse (18)
festgelegt wird.
6. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federsystem (23) ringförmig zwischen dem ersten Anschlag (21) des Mantelkörpers
(9) und dem zweiten Anschlag (22) der Fixierungsbuchse (18) ausgebildet ist.
7. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Federsystem (32) eine Federeinrichtung (44) aus Gummi oder Elastomer und eine
Druckfeder (45) aus Federstahl umfasst, die in axialer Richtung (A-A) hintereinander
liegen, wobei sich die Druckfeder (45) am ersten Anschlag (21) und die die Federeinrichtung
(44) am zweiten Anschlag (22) abstützen.
8. Kraftstoffeinspritzanlage nach den Ansprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung (44) im Querschnitt Doppel-T-förmig ausgebildet ist und mit
Schenkeln (SchI und SchII) als Dichtkörper (46) zwischen den ersten Abflachungen (38
und 39) des Mantelkörpers (9) und den zweiten Abflachungen (40 und 41) der Fixierungsbuchse
(18) wirksam ist.
9. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsbuchse (19) in Richtung einem zweiten Endbereich (47) der Kraftstoffeinspritzdüse
(3) mit einem Hülltopf (48) versehen ist, der einen von der Fixierungsbuchse (18)
weggeführten ersten konischen Mantelabschnitt (49) aufweist, wobei an besagtem ersten
Mantelabschnitt (49) ein zweiter zylindrischer Mantelabschnitt (50) anschließt.
10. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Mantelabschnitt (50) von einem Abstützflansch (51) begrenzt wird.
11. Kraftstoffeinspritzanlage nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungsbuchse (18), der erste Mantelabschnitt (49), der zweite Mantelabschnitt
(50) und der Abstützflansch (51) als hoch feste, aus einem Stück hergestellte Tragkonsole
(52) zusammengefasst sind.
12. Kraftstoffeinspritzanalage nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonsole (52) zur Aufnahme von zwei Kraftstoffeinspritzdüsen (3 und 3') ausgebildet
ist, wobei zur Befestigung der Tragkonsole (52) an dem Gehäuseabschnitt (52) des Maschinengehäuses
(6) der Brennkraftmaschine (1) in einer Mitteelängsebene (E-E) zwischen den Kraftstoffeinspritzdüsen
(3 und 3') sich die Befestigungsschraube (15) erstreckt, die eine von einer Verstärkungsabstellung
(54) der Tragkonsole (52) umgebene Konsolenbohrung (53) durchdringt.
13. Kraftstoffeinspritzanlage nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Abstützflansch (51) und einer Auflageebene (55) des Gehäuseabschnitts
(5) des Maschinengehäuses (6) eine Dichtvorrichtung (Dv) vorgesehen ist.
14. Kraftstoffeinspritzanlage nach den Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonsole (52), die Kraftstoffeinspritzventile (3 und 3'), die Federsysteme
(23 und 23') sowie die Einschubelemente (20 und 20') eine vorgefertigte Baueinheit
(56) bilden.
15. Verfahren zur Montage der als Einschubelemente ausgebildeten Festsetzklammern nach
den Ansprüchen 1 bis 6 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass in die Fixierungsbuchse (18 oder 18') das Federsystem (23 oder 23') und danach die
Kraftstoffeinspritzdüse (3 oder 3') eingebracht wird, wobei sodann das Federsystem
(23 oder 23') über den ersten Anschlag (21) in axialer Richtung (A-A) der Kraftstoffeinspritzdüse
(3 oder 3') so belastet wird, dass die Festsetzklammer (27) in radialer Richtung (D-D)
einführbar ist, dergestalt, dass der Sicherungskragen (42) der Fixierungsbuchse (18)
den Quersteg (30) der Festsetzklammer (27) in der Weise übergreift, dass besagte Festsetzklammer
(27) nach Entlastung des Federsystems (23 oder 23') in axialer Richtung (A-A) radial
gesichert ist.