[0001] Die Erfindung betrifft eine Bewegungseinrichtung für ein Küchengerät gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1, sowie ein Küchengerät mit einer solchen Bewegungseinrichtung.
[0002] Eine solche Bewegungseinrichtung für ein wenigstens einen Aufnahmeraum zum Aufnehmen
von Objekten und/oder Lebensmitteln aufweisendes und ein den Aufnahmeraum begrenzendes
Gehäuse umfassendes Küchengerät ist beispielsweise bereits der
DE 33 03 049 A1 als bekannt zu entnehmen. Die Bewegungseinrichtung umfasst dabei wenigstens einen
Zugmitteltrieb, welcher wenigstens ein Antriebsrad und wenigstens ein das Antriebsrad
zumindest teilweise umschlingendes und über das Antriebsrad antreibbares Zugmittel
aufweist. Außerdem ist ein Motor vorgesehen, mittels welchem das Antriebsrad antreibbar
ist. Ferner weist der Zugmitteltrieb wenigstens ein zusätzlich zu dem Antriebsrad
vorgesehenes und von dem Antriebsrad unterschiedliches und insbesondere von dem Antriebsrad
beabstandetes Umlenkelement zum Umlenken des Zugmittels auf. Mit anderen Worten wird
das beispielsweise zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Umlenkelement
abgestützte Zugmittel mittels des Umlenkelements umgelenkt.
[0003] Der Zugmitteltrieb weist ferner wenigstens einen mit dem Zugmittel verbundenen, über
das Zugmittel antreibbaren und dadurch in Einbaulage der Bewegungseinrichtung in vertikaler
Richtung translatorisch bewegbaren Mitnehmer auf, mittels welche wenigstens ein zumindest
mittelbar mit dem Mitnehmer verbindbarer Trägers, an welchem das jeweilige Objekt
und/oder das jeweilige Lebensmittel zumindest mittelbar abstützbar ist, bezogen auf
die Einbaulage in vertikaler Richtung trarislatörisch bewegbar ist. Die Bewegungseinrichtung
nimmt ihre Einbaulage in vollständig hergestelltem Zustand des Küchengeräts und insbesondere
dann ein, wenn das Küchengerät in seinem vollständig hergestellten Zustand seine Einbaubeziehungsweise
Verwendungslage einnimmt. Unter der Einbau- beziehungsweise Verwendungslage des Küchengeräts
ist zu verstehen, dass sich das Küchengerät in seiner Einbau- beziehungsweise Verwendungslage
in einer für die Nutzung des Küchengeräts vorgesehenen Lage beziehungsweise Ausrichtung
befindet, sodass das Küchengerät beispielsweise seine Einbau- beziehungsweise Verwendüngslage
einnimmt, wenn das Küchengerät fertig in einer Küche angeordnet beziehungsweise verbaut
ist. In Einbau- beziehungsweise Verwendungslage des Küchengeräts fällt beispielsweise
die vertikale Richtung mit der Hochrichtung des Küchengeräts zusammen, sodass der
Träger und somit das zumindest mittelbar an dem Träger abgestützte Objekt beziehungsweise
das zumindest mittelbar an dem Träger abgestützte Lebensmittel mit der Bewegungseinrichtung
auf- und ab bewegt werden können. Befindet sich also das vollständig hergestellte
und somit mit der Bewegungseinrichtung ausgestatte Küchengerät in seiner Einbau- beziehungsweise
Verwendungslage, so befindet sich die Bewegungseinrichtung in ihrer Einbaulage, sodass
dann der Mitnehmer und über diesen der Träger und die Objekte beziehungsweise Lebensmittel
in vertikaler Richtung bewegt werden können.
[0004] Bewegungseinrichtungen für Küchengeräte sind ferner aus der
DE 10 2004 026 882 A1 und aus der
DE 10 2005 057 148 A1 bekannt, wobei dort anstelle eines Zugmitteltriebs ein Spindeltrieb zum Einsatz kommt,
um dort wenigstens einen Träger und somit wenigstens ein zumindest mittelbar an dem
Träger abstützbares Objekt beziehungsweise zumindest ein zumindest mittelbar an dem
Träger abstützbares Lebensmittel mithilfe eines Motors, das heißt motorisch in vertikaler
Richtung und somit auf- und abbewegen zu können.
[0005] Außerdem offenbart die
EP 1 059 490 A2 ein Gargerät mit einem mit einer Tür verschließbaren, von gesteuerten Heizquellen
beheizbaren Garraum, in dem ein Gargutträger an einem Trägerelement gehaltert ist,
welches in dem Garraum mittels einer Motoreinheit höhenverstellbar ist, zur Höhenverstellung
des Gargutträgers. Dabei ist es vorgesehen, dass eine Steuereinheit bei der Durchführung
eines Garprozesses aus einer Speichereinheit Höhenwerte liest, und dass die Steuereinheit
in Abhängigkeit von dem Ablauf des Garprozesses die Motoreinheit entsprechend der
Höhenwerte ansteuert und damit den Gargutträger während des Garprozesses in unterschiedliche
Höhenpositionen fährt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bewegungseinrichtung und ein Küchengerät
der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass eine besonders einfache
und kostengünstige Fertigung des Küchengeräts realisierbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Bewegungseinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 sowie durch ein Küchengerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs 14 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Bewegungseinrichtung für ein wenigstens
einen Aufnahmeraum zum Aufnehmen von Objekten und/oder Lebensmitteln aufweisendes
und einen Aufnahmeraum begrenzendes Gehäuse umfassendes Küchengerät. Das Küchengerät
ist insbesondere ein elektrisches beziehungsweise elektronisches Küchengerät, wobei
das Küchengerät beispielsweise als Gargerät zum Garen von Lebensmitteln oder als Kühlgerät
zum Kühlen von Lebensmitteln und/oder Objekten oder als Waschgerät zum Reinigen von
Objekten, insbesondere Küchenutensilien, ausgebildet ist. Bei dem Waschgerät handelt
es sich beispielsweise um eine Spülmaschine. Das Kühlgerät kann beispielsweise als
Kühlschrank oder Gefriergerät beziehungsweise Gefrierschrank ausgebildet sein. Bei
dem Gargerät handelt es sich beispielsweise um einen Herd beziehungsweise um einen
Backofen. Bei dem Küchengerät kann es sich beispielsweise um ein Haushaltsgerät für
private Anwendungen oder um ein Küchengerät für Großküchen handeln.
[0009] Die Bewegungseinrichtung umfasst wenigstens einen Zugmitteltrieb, welcher wenigstens
ein Antriebsrad und wenigstens ein das Antriebsrad zumindest teilweise umschlingendes
und über das Antriebsrad antreibbares Zugmittel aufweist. Wird das Antriebsrad beispielsweise
um eine Drehachse gedreht, so wird dadurch das Zugmittel angetrieben. Über das Zugmittel
können beispielsweise Zugkräfte, jedoch keine Druckkräfte übertragen werden.
[0010] Die Bewegungseinrichtung umfasst ferner wenigstens einen beispielsweise als Elektromotor
ausgebildeten Motor zum Antreiben des Antriebsrads, sodass das Zugmittel über das
Antriebsrad von dem Motor antreibbar ist. Ferner weist der Zugmitteltrieb wenigstens
ein zusätzlich zu dem Antriebsrad vorgesehenes, von dem Antriebsrad unterschiedliches
und beispielsweise von dem Antriebsrad beabstandetes Umlenkelement zum Umlenken des
Zugmittels auf. Das Zugmittel ist beispielsweise zumindest mittelbar, insbesondere
direkt, an dem Umlenkelement abgestützt und wird mittels des Umlenkelements umgelenkt,
sodass sich das Zugmittel beispielsweise in eine erste Richtung auf das Umlenkelement
zu erstreckt und in eine schräg oder senkrecht zur ersten Richtung verlaufende, zweite
Richtung von dem Umlenkelement weg erstreckt. Beispielsweise umschlingt das Zugmittel
das Umlenkelement zumindest teilweise.
[0011] Ferner weist der Zugmitteltrieb wenigstens einen mit dem Zugmittel verbundenen, über
das Zugmittel antreibbaren und dadurch in Einbaulage der Bewegungseinrichtung in vertikaler
Richtung translatorisch bewegbaren Mitnehmer auf, mittels welchem wenigstens ein zumindest
mittelbar mit dem Mitnehmer verbindbarer Träger, an welchem das jeweilige Objekt und/oder
das jeweilige Lebensmittel zumindest mittelbar abstützbar ist, bezogen auf die Einbaulage
in vertikaler Richtung translatorisch bewegbar ist.
[0012] Die Bewegungseinrichtung nimmt ihre Einbaulage in vollständig hergestelltem Zustand
des Küchengeräts und insbesondere dann ein, wenn das Küchengerät seine Einbaubeziehungsweise
Verwendungslage einnimmt. Die Einbau- beziehungsweise Verwendungslage des Küchengeräts
ist eine für den Betrieb des Küchengeräts vorgesehene Ausrichtung beziehungsweise
Lage des Küchengeräts, welches in seiner Einbau- beziehungsweise Verwendungslage beispielsweise
in einer Küche verbaut beziehungsweise angeordnet ist. Mit anderen Worten nimmt das
Küchengerät seine Einbau- beziehungsweise Verwendungslage beispielsweise im vollständig
hergestellten Zustand einer Küche, in welcher das Küchengerät verbaut ist, ein. In
der Einbaulage des Küchengeräts und der Bewegungseinrichtung fällt die vertikale Richtung
beispielsweise mit der Hochrichtung des Küchengeräts zusammen, sodass der Träger und
somit das zumindest mittelbar an dem Träger abstützbares Objekt beziehungsweise das
zumindest mittelbar an dem Träger abstützbares Lebensmittel mittels der Bewegungseinrichtung
in vertikaler Richtung auf- und abbewegbar und somit in ihrer Höhe einstellbar, das
heißt höhenverstellbar sind.
[0013] Mit anderen Worten können mittels der Bewegungseinrichtung unterschiedliche Positionen
des Mitnehmers und - über diesen - des Trägers und somit des Lebensmittels beziehungsweise
des Objekts in vertikaler Richtung eingestellt werden, sodass unterschiedliche Höhenpositionen
beziehungsweise Höhenniveaus des Mitnehmers und somit des Trägers und in der Folge
des Objekts und/oder Lebensmittels eingestellt werden können. Bei dem Träger handelt
es sich beispielsweise um eine insbesondere als Führungsschiene ausgebildete Schiene
oder eine Stange, wobei an der Schiene beziehungsweise Stange ein Trägerteil abgestützt
werden kann, sodass das Trägerteil an dem Träger und über diesen an dem Mitnehmer
abgestützt werden kann. Dann kann das Trägerteil über den Träger mittels des Mitnehmers
höhenverstellt werden.
[0014] Bei dem Trägerteil handelt es sich beispielsweise um eine Platte, auf welcher das
Lebensmittel beziehungsweise das Objekt abgelegt werden kann. Insbesondere kann es
sich bei dem Trägerteil um einen Gargutträger wie beispielsweise ein Backblech oder
einen Rost, insbesondere einen Grillrost, handelt. Alternativ ist es denkbar, dass
der Träger das Trägerteil ist, sodass beispielsweise das Trägerteil zumindest mittelbar,
insbesondere direkt, an dem Mitnehmer abgestützt werden kann. Wird der Mitnehmer über
das Zugmittel mittels des Motors in vertikaler Richtung, insbesondere translatorisch,
bewegt, so nimmt der Mitnehmer den Träger beziehungsweise das Trägerteil mit, sodass
schließlich der Träger beziehungsweise das Trägerteil mittels des Zugmittels und mittels
des Motors höhenverstellt werden kann.
[0015] Der Träger ist beispielsweise in dem Aufnahmeraum anordenbar beziehungsweise angeordnet,
sodass der Träger in vertikaler Richtung bewegt und somit in seiner Höhe verstellt
werden kann, während sich der Träger in dem Aufnahmeraum befindet und insbesondere
während der Träger zumindest mittelbar an dem Mitnehmer abgestützt beziehungsweise
mit dem Mitnehmer gekoppelt ist. Der Träger beziehungsweise das Trägerteil kann somit
in dem Aufnahmeraum verbleiben und muss nicht aus dem Aufnahmeraum entnommen und wieder
in den Aufnahmeraum eingebracht werden, um den Träger beziehungsweise das Trägerteil
in seiner Höhe zu verstellen. Dadurch können der Träger und somit das Lebensmittel
beziehungsweise das Objekt auf besonders einfache und insbesondere komfortable und
sichere Weise sowie bedarfsgerecht in der Höhe verstellt werden.
[0016] Bei dem Aufnahmeraum handelt es sich beispielsweise um einen Garraum, in welchem
Lebensmittel erwärmt beziehungsweise gegart, insbesondere gekocht und/oder gebacken,
werden können. Ferner ist es denkbar, dass der Aufnahmeraum als Kühlraum ausgebildet
ist, in welchem die Objekte beziehungsweise die Lebensmittel gekühlt und beispielsweise
aufbewahrt beziehungsweise konserviert werden können. Ferner ist es denkbar, dass
der Aufnahmeraum als Waschraum ausgebildet ist, in welchem die Objekte gewaschen beziehungsweise
gereinigt oder gespült werden können.
[0017] Um nun eine besonders einfache und somit zeit- und kostengünstige Fertigung des Küchengeräts
zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß ein Trägerelement vorgesehen, an welchem das Antriebsrad,
das Zugmittel, das Umlenkelement und über das Zugmittel der Mitnehmer unter Bildung
eines zusammengebauten Moduls gehalten sind, welches in seinem zusammengebauten Zustand
an dem Gehäuse montierbar ist. Mit anderen Worten sind das Antriebsrad, das Zugmittel,
das Umlenkelement und über das Zugmittel der Mitnehmer unabhängig von dem Gehäuse
des Küchengeräts an dem Trägerelement gehalten, insbesondere gelagert, wodurch das
zusammengebaute Modul gebildet ist. Das Zugmittel ist beispielsweise unter Vermittlung
des Antriebsrads und/oder des Umlenkelements an dem Trägerelement gehalten.
[0018] Das zusammengebaute Modul ist eine zusammengebaute beziehungsweise zusammenhängende
Baueinheit, welche in ihrem zusammengebauten und somit vormontierten Zustand an dem
Gehäuse montiert, das heißt gehaltert beziehungsweise befestigt werden kann. Dies
bedeutet, dass das Antriebsrad, das Zugmittel, das Umlenkelement und der Mitnehmer
nicht separat voneinander beziehungsweise nicht sukzessive an dem Gehäuse montiert
werden müssen, sondern das Antriebsrad, das Zugmittel, das Umlenkelement und der Mitnehmer
können unabhängig von dem Gehäuse beispielsweise zunächst an dem Trägerelement montiert
werden. Dadurch ist es beispielsweise möglich, das Modul, welches auch als Modulteil,
Modulelement oder Modulbauteil bezeichnet wird, unabhängig von dem Gehäuse beziehungsweise
unabhängig von dem übrigen Küchengerät und somit beispielsweise gleichzeitig mit dem
Gehäuse beziehungsweise dem übrigen Küchengerät zu fertigen beziehungsweise herzustellen.
[0019] Nach der Herstellung des Modulteils und nach der Herstellung des Gehäuses kann das
Modul in seinem zusammengebauten Zustand, das heißt ohne das Modul auseinander-und
danach wieder zusammenbauen zu müssen, an dem Gehäuse montiert werden. Dabei ist es
beispielsweise denkbar, dass das Modul in seinem zusammengebauten Zustand und das
Gehäuse in seinem hergestellten Zustand an ein Fertigungsband oder an eine Fertigungsstation
angeliefert werden. An dem Fertigungsband beziehungsweise an der Fertigungsstation
können das zusammengebaute Modulteil und das bereits hergestellte Gehäuse zusammengebaut
werden, indem das Modul in seinem zusammengebauten Zustand auf einfache- und somit
zeit- und kostengünstige Weise an dem Gehäuse montiert wird.
[0020] Vorzugsweise ist das Umlenkelement und/oder das Antriebsrad drehbar an dem Träger
gehalten, sodass das Antriebsrad und/oder das Umlenkelement um eine jeweilige-Drehachse
relativ zu dem Träger drehbar sind. Das zusammengebaute Modul kann ferner auf besonders
einfache und somit kostengünstige Weise gehandhabt und somit beispielsweise transportiert
und angeliefert werden, sodass sich eine besonders zeit- und kostengünstige Fertigung
realisieren lässt.
[0021] Außerdem ist es beispielsweise möglich, das Modul in seinem zusammengebauten Zustand
von dem Gehäuse zu demontieren, sodass das Küchengerät beispielsweise auf besonders
einfache und somit zeit- und kostengünstige Weise repariert beziehungsweise gewartet
werden kann. Insbesondere ist es möglich, das Modul einfach zu warten, zu reparieren
und/oder auszutauschen. Hierzu wird beispielsweise das Modul in seinem zusammengebauten
Zustand von dem Gehäuse demontiert. Unter dieser Demontage im zusammengebauten Zustand
des Moduls ist zu verstehen, dass das Modul, das heißt die zuvor genannte Baueinheit
demontiert wird, während das Antriebsrad, das Zugmittel, das Umlenkelement und der
Mitnehmer an dem Trägerelement gehalten sind. Das Trägerelement, das Antriebsrad,
das Zugmittel, das Umlenkelement und der Mitnehmer sind Bauelemente des Moduls, welche
zusammengebaut montiert und demontiert werden können. Somit ist es nicht vorgesehen
und nicht erforderlich, die Bauelemente einzeln beziehungsweise sukzessive zu montieren
und zu demontieren, sondern die Bauelemente können im zusammengebauten Zustand gehandhabt
und dabei insbesondere montiert beziehungsweise demontiert werden.
[0022] Um eine besonders einfache und somit zeit- und kostengünstige Fertigung beziehungsweise
Herstellung zu realisieren, ist bei einer Ausführungsform der Erfindung eine Kupplung
vorgesehen, über welche der beispielsweise als Elektromotor ausgebildete Motor reversibel
lösbar drehfest mit dem Antriebsrad verbindbar ist. Unter der reversibel lösbaren
Verbindung ist zu verstehen, dass der Motor über die Kupplung mit dem Antriebsrad
drehfest verbunden und von dem Antriebsrad gelöst werden kann, ohne dass es zu Beschädigungen
des Motors, der Kupplung oder des Antriebsrads kommt. Durch den Einsatz der Kupplung
kann der Motor besonders einfach mit dem Antriebsrad gekoppelt werden. Unter der drehfesten
Verbindung ist zu verstehen, dass Drehmomente zwischen dem Motor und dem Antriebsrad
übertragen werden können, sodass beispielsweise Drehmomente von dem Motor auf das
Antriebsrad übertragen werden können. Dadurch wird das Antriebsrad von dem Motor angetrieben,
sodass in der Folge das Zugmittel von dem Antriebsrad angetrieben wird.
[0023] Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn die Kupplung als Steckkupplung
ausgebildet ist. Dies bedeutet beispielsweise, dass die Kupplung wenigstens zwei Kupplungselemente
umfasst, welche reversibel lösbar drehfest miteinander verbindbar sind. Die Kupplungselemente
sind dabei derart reversibel lösbar drehfest miteinander verbindbar, dass die Kupplungselemente
ineinander gesteckt werden. Hierzu wird beispielsweise eines der Kupplungselemente
in eine Kopplungsrichtung relativ zu dem anderen Kupplungselement translatorisch bewegt
und dabei in das andere Kupplungselement eingesteckt. Über die dadurch drehfest miteinander
verbundenen Kupplungselemente können die zuvor genannte, vom Motor bereitgestellten
Drehmomente von dem Motor auf das Antriebsrad übertragen werden, wodurch das Antriebsrad
von dem Motor angetrieben werden kann. Eines der Kupplungselemente ist beispielsweise
drehfest mit dem Motor, insbesondere mit einer Welle des Motors, verbunden, wobei
das andere Kupplungselement beispielsweise zumindest mittelbar drehfest mit dem Antriebsrad
verbunden ist.
[0024] Durch den Einsatz der Kupplung kann der Motor besonders einfach und bedarfsgerecht
mit dem Antriebsrad gekoppelt und von dem Antriebsrad entkoppelt werden, wodurch das
Modul auf besonders einfache Weise montiert und demontiert werden kann. Insbesondere
ist es durch den Einsatz der Kupplung möglich, das Modul an dem Gehäuse zu montieren
beziehungsweise von dem Gehäuse zu demontieren, während der als Antriebsmotor fungierende
Motor an dem Gehäuse gehalten ist beziehungsweise gehalten verbleibt. Mit anderen
Worten ermöglicht der Einsatz der Kupplung, das Modul unabhängig von dem Motor an
dem Gehäuse zu montieren und von dem Gehäuse zu demontieren, wobei der Motor mittels
der Kupplung besonders einfach mit dem Antriebsrad und somit mit dem Modul,gekoppelt
werden kann.
[0025] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Modul eine Befestigungseinrichtung
auf, mittels welcher das Modul reversibel lösbar an dem Gehäuse befestigbar ist. Unter
der reversibel lösbaren Befestigung des Moduls an dem Gehäuse ist zu verstehen, dass
das Modul an dem Gehäuse befestigt, das heißt an dem Gehäuse montiert, und von dem
Gehäuse gelöst, das heißt von dem Gehäuse demontiert werden kann, ohne dass es zu
Beschädigungen des Gehäuses oder des Moduls kommt. Dadurch kann das Modul im Rahmen
der Fertigung des Küchengeräts besonders einfach an dem Gehäuse montiert werden. Ferner
ist es möglich, das Modul beispielsweise im Rahmen einer Wartung oder eines Austauschs
besonders einfach von dem Gehäuse zu demontieren.
[0026] Die Befestigungseinrichtung umfasst hierzu beispielsweise Schrauböffnungen, welche
gewindelos ausgestaltet sein oder aber ein Gewinde aufweisen können, wobei das Modul
über die Schrauböffnungen mit dem Gehäuse reversibel lösbar verschraubt werden kann.
[0027] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Zugmitteltrieb
wenigstens ein Spannelement auf, mittels welchem zwei an sich freie Enden des Zugmittels
miteinander verbunden sind und das Zugmittel gespannt ist. Das Spannelement ermöglicht
insbesondere eine bedarfsgerechte Spannung des Zugmittels, sodass das Zugmittel gespannt
beziehungsweise straff gehalten werden kann. Dies gewährleistet eine vorteilhafte
und insbesondere effektive und effiziente Bewegung des Mitnehmers und somit der Objekte
beziehungsweise der Lebensmittel.
[0028] Ferner ermöglicht es das Spannelement, das Zugmittel, beispielsweise nach einer gewissen
Lebensdauer des Küchengeräts, nachzuspannen und somit nachzujustieren, sodass das
Zugmittel Mittels des Spannelements auf einfache Weise nachgespannt werden kann.
[0029] Dabei hat es sich als vorteilhaft gezeigt, wenn der Zugmitteltrieb ein zusätzlich
zu dem Spannelement vorgesehenes, zweites Spannelement aufweist, mittels welchem zwei
zweite an sich freie Enden des Zugmittels miteinander verbunden sind und das Zugmittel
gespannt ist. Der Einsatz des zweiten Spannelements ermöglicht eine besonders vorteilhafte
Spannung des Zugmittels, um dadurch beispielsweise einen synchronen Lauf zweier mit
dem Zugmittel verbundener Mitnehmer zu gewährleisten. Dadurch kann vermieden werden,
dass es zu einer Schiefstellung des Trägers kommt.
[0030] Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Zugmitteltrieb einen
von dem Mitnehmer beabstandeten, mit dem Zugmittel verbundenen, über das Zugmittel
antreibbaren und dadurch in Einbaulage der Bewegungseinrichtung in vertikaler Richtung
translatorisch synchron mit dem Mitnehmer bewegbaren zweiten Mitnehmer aufweist, mittels
welchem der Träger bezogen auf die Einbaulage in vertikaler Richtung translatorisch
bewegbar ist. Mit anderen Worten bewegen sich die Mitnehmer synchron in die gleiche
Richtung, das heißt gemeinsam nach oben beziehungsweise unten, wenn das Zugmittel
über das Antriebsrad von dem Motor angetrieben wird. Durch den Einsatz der voneinander
beabstandeten Mitnehmer ist es möglich, den Träger beziehungsweise ein zumindest mittelbar
an dem Träger abstützbares Trägerteil, auf welches beispielsweise die Lebensmittel
beziehungsweise Objekte abgelegt werden können, stabil und sicher an den Mitnehmern
abzustützen. Ferner kann eine Schiefstellung des Trägers vermieden werden, sodass
auf dem Träger angeordnete Objekte beziehungsweise Lebensmittel nicht von dem Träger
beziehungsweise dem Trägerteil herunterrutschen, wenn der Träger, während er in dem
Aufnahmeraum angeordnet ist, in seiner Höhe verstellt wird.
[0031] Um dabei einen synchronen Lauf der Mitnehmer auf besonders vorteilhafte Weise zu
gewährleisten, ist es bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen,
dass das Zugmittel einen ersten Längenbereich aufweist, welcher sich von einer ersten
Seite des ersten Mitnehmers zu einer ersten Seite des zweiten Mitnehmers erstreckt.
Ferner weist das Zugmittel einen zweiten Längenbereich auf, welcher sich von einer
der ersten Seite des zweiten Mitnehmers abgewandten zweiten Seite des zweiten Mitnehmers
zu einer der ersten Seite des ersten Mitnehmers abgewandten zweiten Seite des ersten
Mitnehmers erstreckt. Dabei ist das erste Spannelement in dem ersten Längenbereich
und das zweite Spannelement in dem zweiten Längenbereich angeordnet. Dadurch kann
das Zugmittel mittels der Spannelemente besonders vorteilhaft und bedarfsgerecht sowie
auf einfache Weise gespannt werden, wobei eine übermäßige, unerwünschte Relativbewegung
der Mitnehmer und eine daraus resultierende, unerwünschte Schiefstellung des Trägers
auf einfache Weise vermieden werden können. Durch die beschriebene Anordnung der Mitnehmer
und der Spannelemente bezüglich der Längenbereich des Zugmittels ist es möglich, eine
zumindest im Wesentlichen synchrone Bewegung der Mitnehmer zu erreichen beziehungsweise
zu bewirken oder sicherzustellen, wenn das Zugmitteln mittels wenigstens eines der
Spannelemente gespannt wird, das heißt wenn wenigstens eines der Spannelemente angezogen
wird, um dadurch das Zugmittel spannen. Dadurch können auf einfache und kostengünstige
Weise unerwünschte, übermäßige Relativbewegungen zwischen den Mitnehmern und daraus
resultierende Schiefstellungen des Trägers vermieden werden.
[0032] Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitnehmer an jeweiligen
Trumen des Zugmittels befestigt sind, welche sich bei mittels des Motors bewirktem
Antreiben des Zugmittels in die gleiche Richtung bewegen. Als Trum wird im Maschinenbau
ein Teil oder Zweig eines laufenden, als Zugorgan wirkenden Zugmittels bezeichnet.
Die zuvor genannten Trume verlaufenden beispielsweise zumindest im Wesentlichen parallel
zueinander.
[0033] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind der jeweilige Mitnehmer
und zumindest ein zugehöriger Längenbereich des Zugmittels jeweils zumindest teilweise
in derselben Führung geführt aufgenommen. Dadurch werden der jeweilige Mitnehmer und
der zugehörige Längenbereich des Zugmittels mittels derselben- Führung geführt, wenn
das Zugmittel mittels des Motors über das Antriebsrad angetrieben wird. Durch die
Nutzung derselben Führung zum Führen des Mitnehmers und des Zugmittels können die
Teileanzahl und somit die Kosten und der Bauraumbedarf besonders gering gehalten werden.
[0034] Ein besonderer Vorteil des Einsatzes des Zugmittels zum Bewegen des Trägers ist,
dass der Bauraumbedarf, insbesondere die Dicke, des Zugmitteltriebs besonders gering
gehalten werden kann. Dadurch kann der Bauraumbedarf des Küchengeräts insgesamt in
einem besonders geringen Rahmen gehalten werden.
[0035] Um eine besonders vorteilhafte und insbesondere gleichförmige Bewegung des Trägers
in dem Aufnahmeraum sicherstellen zu können, ist es bei einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung vorgesehen, dass der Zugmitteltrieb wenigstens vier zusätzlich zu dem
Umlenkelement und zusätzlich zu dem Antriebsrad vorgesehene, voneinander, von dem
Antriebsrad und von dem Umlenkelement beabstandete Umlenkelemente aufweist, mittels
welchen das Zugmittel jeweils umgelenkt ist. Dabei ist das Antriebsrad ein sechstes
Umlenkelement, mittels welchem das Zugmittel umgelenkt ist. Ferner weist das Zugmittel
jeweilige, zwischen jeweils zwei der zumindest sechs Umlenkelemente verlaufende Trume
auf.
[0036] Um dabei einen besonders vorteilhaften Lauf des Mitnehmers und somit des Trägers
zu realisieren, ist es bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen,
dass ein erstes der Trume und ein parallel zu dem ersten Trum verlaufendes zweites
der Trume ein erstes Trumpaar bilden. Ein senkrecht zu dem ersten Trum und dem zweiten
Trum verlaufendes drittes der Trume und ein parallel zu dem dritten Trum verlaufendes
viertes der Trume bilden ein zweites Trumpaar. Ein senkrecht zu dem dritten Trum und
dem vierten Trum verlaufendes fünftes der Trume und ein parallel zu dem fünften Trum
verlaufendes sechstes der Trume bilden ein drittes Trumpaar. Dabei ist das zweite
Trumpaar zwischen dem ersten Trumpaar und dem dritten Trumpaar angeordnet beziehungsweise
erstreckt sich zu dem ersten Trumpaar und dem dritten Trumpaar.
[0037] Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn ein erster der Mitnehmer
an einem Trum des ersten Trumpaares und der zweite Mitnehmer an einem Trum des dritten
Trumpaares befestigt ist. Dadurch kann ein besonders vorteilhafter, synchroner Lauf
der Mitnehmer realisiert werden, wenn das Zugmittel und somit die Trum über das Antriebsrad
von dem Motor angetrieben werden. Vorzugsweise verlaufen die Trume des ersten Trumpaares
und die Trume des dritten Trumpaares in vertikaler Richtung, wobei die Trume des dritten
Trumpaares vorzugsweise senkrecht zur vertikalen Richtung verlaufen.
[0038] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen,
dass das jeweils andere Trum des ersten Trumpaares auf einer dem zweiten Mitnehmer
zugewandten Seite des ersten Mitnehmers angeordnet ist, wobei das jeweils andere Trum
des dritten Trumpaares auf einer dem ersten Mitnehmer abgewandten Seite des zweiten
Mitnehmers angeordnet ist. Dadurch kann ein zumindest im Wesentlichen synchroner beziehungsweise
gleichförmiger und gleichmäßiger Lauf der Mitnehmer realisiert werden, wenn die Mitnehmer
über das Zugmittel und das Antriebsrad von dem Motor angetrieben werden. Dadurch kann
eine unerwünschte Schiefstellung des Trägers in dem Aufnahmeraum vermieden werden.
[0039] Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein Küchengerät, mit einem Gehäuse, durch
welches wenigstens ein Aufnahmeraum zum Aufnehmen von Objekten und/oder Lebensmitteln
begrenzt ist. Das Küchengerät des zweiten Aspekts der Erfindung umfasst eine erfindungsgemäße
Bewegungseinrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung. Vorteile und vorteilhafte
Ausgestaltungen des ersten Aspekts der Erfindung sind als Vorteile und vorteilhafte
Ausgestaltungen des zweiten Aspekts der Erfindung anzusehen und umgekehrt.
[0040] Um eine besonders vorteilhafte Montierbarkeit und Demöntierbarkeit zu realisieren,
ist es bei einer vorteilhaften Ausführungsform des zweiten Aspekts der Erfindung vorgesehen,
dass der Motor außerhalb des Aufnahmeraums angeordnet ist. Dadurch ist es beispielsweise.möglich,
das Modul in dem Aufnahmeraum oder außerhalb des Aufnahmeraums, jedoch in der Nähe
des Aufnahmeraums anzuordnen; wobei der Motor außerhalb des Aufnahmeraums und insbesondere
weiter von dem Aufnahmeraum beabstandet sein kann als das Modul. Über die Kupplung
ist es beispielsweise dennoch möglich, das Modul, insbesondere das Antriebsrad des
Moduls, auf einfache Weise mit dem Motor zu koppeln.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Die vorstehend
in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend
in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale
und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern
auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
[0041] Die Zeichnung zeigt in:
- Fig. 1
- eine schematische Perspektivansicht einer Bewegungseinrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform für ein Küchengerät, wobei die Bewegungseinrichtung wenigstens ein
Trägerelement umfasst, an welchem wenigstens ein Antriebsrad, wenigstens ein Zugmittels,
wenigstens ein Umlenkelement und wenigstens ein mit dem Zugmittel, verbundener Mitnehmer
unter Bildung eines zusammengebauten Moduls gehalten sind, welche in seinem zusammengebauten
Zustand an einem Gehäuse des Küchengeräts montierbar ist;
- Fig. 2
- ausschnittsweise eine schematische Vorderansicht des Moduls gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine schematische Vorderansicht des Zugmitteltriebs gemäß Fig. 1;
- Fig. 4
- ausschnittsweise eine schematische Perspektivansicht des Küchengeräts;
- Fig. 5
- eine schematische Perspektivansicht des Moduls;
- Fig. 6
- eine schematische Vorderansicht des Moduls;
- Fig. 7
- ausschnittsweise eine schematische Schnittansicht des Moduls;
- Fig. 8
- ausschnittsweise eine weitere schematische Schnittansicht des Moduls;
- Fig. 9
- ausschnittsweise eine schematische Perspektivansicht des Moduls;
- Fig. 10
- eine schematische Vorderansicht einer Bedieneinrichtung zum Bedienen der Bewegungseinrichtung;
- Fig. 11
- eine schematische Vorderansicht einer weiteren Bedieneinrichtung zum Bedienen der
Bewegungseinrichtung;
- Fig. 12
- eine schematische Vorderansicht einer weiteren Bedieneinrichtung zum Bedienen der
Bewegungseinrichtung;
- Fig. 13
- ausschnittsweise eine schematische Schnittansicht des Küchengeräts mit der Bewegungseinrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform; und
- Fig. 14
- ausschnittsweise eine schematische Schnittansicht des Küchengeräts mit der Bewegungseinrichtung
gemäß einer dritten Ausführungsform.
[0042] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0043] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Perspektivansicht eine im Ganzen mit 10 bezeichnete
Bewegungseinrichtung für ein ausschnittsweise aus Fig. 4 erkennbares Küchengerät 12.
Das Küchengerät 12 ist ein elektrisches Küchengerät, welches beispielsweise als Haushaltsgerät
ausgebildet ist und somit beispielsweise in einer privaten Küche zum Einsatz kommt.
Alternativ ist es denkbar, dass das Küchengerät 12 als Großküchengerät ausgebildet
ist und somit beispielsweise in einer Großküche zum Einsatz kommt. Das Küchengerät
12 weist wenigstens einen Aufnahmeraum 14 zum Aufnehmen von Objekten und/oder Lebensmitteln
auf. In den in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen ist das Küchengerät
12 als Gargerät, insbesondere als Backofen, ausgebildet, sodass der Aufnahmeraum 14
als Garraum, insbesondere als Backmulde oder Backmuffel, zum Erwärmen und somit zum
Garen beziehungsweise Backen von Lebensmitteln ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass
die Lebensmittel in dem Aufnahmeraum 14 angeordnet und mittels des Küchengeräts 12
erhitzt und dadurch beispielsweise gegart werden können. Die vorigen und folgenden
Ausführungen sind jedoch ohne weiteres auch auf andere Küchengeräte wie beispielsweise
Spülmaschinen, Kühlschränke, Gefrierschränke etc. übertragbar.
[0044] Das Küchengerät 12 umfasst ein Gehäuse 16, welches auch als Gerätegehäuse bezeichnet
wird. Dabei ist der Aufnahmeraum 14 zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend
oder vollständig, durch das Gehäuse 16 gebildet beziehungsweise begrenzt.
[0045] Aus Fig. 1 ist erkennbar, dass die Bewegungseinrichtung 10 zwei Zugmitteleinheiten
18 und 20 aufweist, welche in Einbaulage der Bewegungseinrichtung 10 und somit in
vollständig hergestelltem Zustand der Bewegungseinrichtung 10 und des Küchengeräts
12 voneinander beabstandet und dabei jeweiligen, gegenüberliegenden Seiten 22 und
24 (Fig. 4) des Küchengeräts 12 zugeordnet auf den gegenüberliegenden Seiten 22 und
24 angeordnet sind. Dies bedeutet, dass die Zugmitteleinheit 18 der Seite 22 und die
Zugmitteleinheit 20 der Seite 24 des Küchengeräts 12 zugeordnet ist, sodass die Zugmitteleinheiten
18 und 20 auf den gegenüberliegenden Seiten 22 und 24 angeordnet und dabei voneinander
beabstandet sind. Dabei zeigen Fig. 1 und 4 die Bewegungseinrichtung 10 in ihrer Einbaulage.
Die Bewegungseinrichtung 10 nimmt ihre Einbaulage in vollständig hergestelltem Zustand
des Küchengeräts 12 und insbesondere dann ein, wenn sich das Küchengerät 12 in seiner
Einbaubeziehungsweise Verwendungslage befindet. Die Einbau- beziehungsweise Verwendungslage
des Küchengeräts 12 ist eine für den Betrieb des Küchengeräts 12 vorgesehene Lage
beziehungsweise Ausrichtung des Küchengeräts 12, welches in seiner Einbau- beziehungsweise
Verwendungslage in einer Küche angeordnet beziehungsweise verbaut ist. In der Einbaulage
fällt beispielsweise die in Fig. 1 und 4 mit einem Doppelpfeil 26 verlaufende vertikale
Richtung mit der Hochrichtung des Küchengeräts 12 zusammen.
[0046] In Zusammenschau mit Fig. 2 und 3 ist erkennbar, dass die jeweilige Zugmitteleinheit
18 beziehungsweise 20 wenigstens einen Zugmitteltrieb 28 umfasst. Der jeweilige Zugmitteltrieb
28 umfasst wenigstens ein Antriebsrad 30 und wenigstens ein das Antriebsrad 30 zumindest
teilweise umschlingendes und über das Antriebsrad antreibbares Zugmittel 32, welches
über das Antriebsrad 30 beziehungsweise von dem Antriebsrad 30 antreibbar ist. Der
jeweilige Zugmitteltrieb 28 ist bei den in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen
als Kette ausgebildet, wobei das Antriebsrad 30 als Zahnrad ausgebildet ist. Das Zahnrad
weist eine Verzahnung 34 auf, welche in das Zugmittel 32, insbesondere in jeweilige
Zahnlücken des Zugmittels 32, eingreift. Dadurch ist das Zugmittel 32 mit dem Antriebsrad
30, insbesondere formschlüssig, gekoppelt, sodass das Zugmittel 32 von dem Antriebsrad
30, wenn dieses um eine Drehachse gedreht wird, angetrieben und somit bewegt wird.
Alternativ ist es denkbar, dass der jeweilige Zugmitteltrieb 28 als Riementrieb ausgebildet
ist, wobei das Zugmittel 32 beispielsweise als Riemen, insbesondere als Zahnriemen
oder Keilriemen, ausgebildet ist. Dabei ist das Antriebsrad 30 beispielsweise als
Riemenscheibe ausgebildet, welche mit dem Riemen beispielsweise kraftschlüssig und/oder
formschlüssig gekoppelt ist. Der Zugmitteltrieb kann ferner als Seilzug ausgebildet
sein, sodass das Zugmittel beispielsweise als Seil ausgebildet ist. Dabei ist es vorzugsweise
vorgesehen, dass das Seil als Drahtseil ausgebildet ist. Die formschlüssige Kopplung
des Antriebsrads 30 mit dem Zugmittel 32 ist vorteilhaft, um dadurch unerwünschte
Relativbewegungen zwischen dem Zugmittel 32 und dem Antriebsrad 30, insbesondere ein
sogenanntes Durchrutschen des Zugmittels 32 relativ zum Antriebsrad 30, vermeiden
zu können.
[0047] Der Zugmitteltrieb 28 umfasst ferner wenigstens ein zusätzlich zum Antriebsrad 30
vorgesehenes, von dem Antriebsrad 30 unterschiedliches und insbesondere von dem Antriebsrad
30 beabstandetes Umlenkelement 36, mittels welchem das Zugmittel 32 umgelenkt ist.
Besonders gut aus Fig. 2 und 3 ist erkennbar, dass zusätzlich zu dem Umlenkelement
36 und zusätzlich zu dem Antriebsrad 30 vier weitere Umlenkelemente 38a-d vorgesehen
sind, wobei die Umlenkelemente 38a-d voneinander, von dem Umlenkelement 36 und von
dem Antriebsrad 30 beabstandet sind. Dabei ist auch das Antriebsrad 30 ein Umlenkelement,
sodass insgesamt wenigstens sechs Umlenkelemente vorgesehen sind, mittels welchen
das Zugmittel 32 jeweils umgelenkt wird beziehungsweise ist. Das Zugmittel 32 umschlingt
beispielsweise das jeweilige Umlenkelement (Umlenkelemente 36 und 38a-d und Antriebsrad
30) jeweils zumindest teilweise und ist somit zumindest mittelbar, insbesondere direkt,
an dem jeweiligen Umlenkelement abgestützt.
[0048] Das jeweilige Umlenkelement ist bei den in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen
eine um eine Drehachse drehbare Rolle, welche sich um ihre Drehachse dreht, wenn das
Zugmittel 32 bewegt, das heißt über das Antriebsrad 30 angetrieben wird.
[0049] Das Umlenkelement 38b ist beispielsweise ein Abtriebsrad, welches über das Zugmittel
32 von dem Antriebsrad 30 antreibbar und dadurch um seine Drehachse drehbar ist. Dabei
ist das Abtriebsrad beispielsweise als Zahnrad ausgebildet, welches insbesondere formschlüssig
mit dem Zugmittel 32 gekoppelt ist. Hierzu weist das Umlenkelement 38b eine Verzahnung
40 auf, die beispielsweise wie die Verzahnung 34 als Außenverzahnung ausgebildet ist.
Die Verzahnung 40 greift in das Zugmittel 32; insbesondere jeweilige Zahnlücken des
Zugmittels 32, ein, sodass das Zugmittel 32 mit dem Umlenkelement 38b gekoppelt ist.
Das Zugmittel 32 an sich ist beispielsweise biegeschlaff beziehungsweise formlabil,
sodass das Zugmittel 32 lediglich Zugkräfte, nicht jedoch Druckkräfte übertragen kann.
[0050] Der jeweilige Zugmitteitrieb 28 umfasst ferner wenigstens einen mit dem Zugmittel
32 verbundenen, über das Zugmittel 32 antreibbaren und dadurch in der Einbaulage der
Bewegungseinrichtung 10 in durch den Doppelpfeil 26 veranschaulichter vertikaler Richtung
translatorisch bewegbaren Mitnehmer 42, mittels welchem wenigstens ein zumindest mittelbar
mit dem Mitnehmer 42 verbindbarer und aus Fig. 4 bis 6 erkennbarer Träger 46, an welchem
das jeweilige, im Aufnahmeraum 14 angeordnete Lebensmittel zumindest mittelbar abstützbar
ist, bezogen auf die Einbaulage in vertikaler Richtung translatorisch bewegbar ist.
Ferner umfasst die Bewegungseinrichtung 10 wenigstens einen als Elektromotor 44 ausgebildeten
und als Antriebsmotor fungierenden Motor, mittels welchem das Antriebsrad 30 antreibbar
ist.
[0051] Wird das Antriebsrad 30 von dem Elektromotor 44 angetrieben, so wird das Antriebsrad
30 um seine Drehachse gedreht. Hierzu stellt der Elektromotor 44 beispielsweise Drehmomente
bereit, welche von dem Elektromotor 44 auf das Antriebsrad 30 übertragen werden. Mittels
des Antriebsrads 30 werden die Drehmomente in Zugkräfte umgewandelt, welche auf das
Zugmittel 32 von dem Antriebsrad 30 wirken. Mittels dieser Zugkräfte wird das Zugmittel
32 angetrieben, das heißt bewegt. Da der Mitnehmer 42 mit dem Zugmittel 32 verbunden
ist, wird in der Folge der Mitnehmer 42 translatorisch bewegt. Insbesondere wird der
Mitnehmer 42 in der Einbaulage der Bewegungseinrichtung 10 in vertikaler Richtung
bewegt. Dadurch kann der Mitnehmer 42 in unterschiedliche Positionen entlang der vertikalen
Richtung bewegt und in den Positionen gehalten beziehungsweise fixiert werden. Die
Positionen sind somit unterschiedliche Höhen beziehungsweise Höhenniveaus des Mitnehmers
42, sodass der Mitnehmer 42 über das Zugmittel 32 und das Antriebsrad 30 von dem Elektromotor
44 in seiner Höhe eingestellt beziehungsweise verstellt werden kann. Dadurch ist eine
Höhenverstellung des Mitnehmers 42 dargestellt.
[0052] Aus Fig. 5 und 6 ist besonders gut erkennbar, dass der Träger 46 beispielsweise als
Führungsschiene ausgebildet ist. Der Träger 46 ist beispielsweise, insbesondere reversibel
lösbar, mit dem Mitnehmer 42 gekoppelt, sodass der Träger 46 mit dem Mitnehmer 42,
insbesondere in vertikaler Richtung, mitbewegbar ist. Dies bedeutet, dass der Träger
46 über den Mitnehmer 42, das Zugmittel 32 und das Antriebsrad 30 von dem Elektromotor
44 in vertikaler Richtung bewegt und somit höhenverstellt werden kann. Somit ist eine
Höhenverstellung des Trägers 46 realisiert.
[0053] Ferner ist es denkbar, dass der Träger 46 als Stange, insbesondere Führungsstange,
ausgebildet ist. Ferner ist besonders gut aus Fig. 4 erkennbar, dass der Träger 46
in dem Aufnahmeraum 14 anordenbar beziehungsweise - im fertig hergestellten Zustand
des Küchengeräts 12 - in dem Aufnahmeraum 14 angeordnet ist. Dadurch kann der Träger
46 mittels der Bewegungseinrichtung 10 in seiner Höhe verstellt, das heißt auf unterschiedliche
Höhen beziehungsweise Höhenniveaus bewegt werden, während sich der Träger 46 in dem
Aufnahmeraum 14 bewegt.
[0054] Ferner ist aus Fig. 4 erkennbar, dass an dem Träger 46 zumindest mittelbar, insbesondere
direkt, ein Trägerteil 48 abstützbar oder abgestützt ist. Das Trägerteil 48 ist bei
den in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen als Backblech ausgebildet,
auf welchem die zu garenden Lebensmittel angeordnet beziehungsweise abgelegt werden
können. Das Backblech kann bedarfsgerecht aus dem Aufnahmeraum 14 entnommen und mit
den Lebensmitteln belegt und daraufhin wieder in dem Aufnahmeraum 14 angeordnet und
dabei an dem Träger 46 abgestützt werden. Infolge dieser, insbesondere reversibel
lösbaren, Abstützung des Trägerteil 48 an dem Träger 46 ist das Trägerteil 48 mit
dem Träger 46 in vertikaler Richtung mitbewegbar, sodass mittels der Bewegungseinrichtung
10 das Trägerteil 48 in seiner Höhe verstellbar ist und somit auf unterschiedliche
Höhen beziehungsweise Höhenniveaus bewegt werden kann. Insbesondere kann das Trägerteil
48 in vertikaler Richtung auf- und abbewegt und somit in seiner Höhe verstellt werden,
während sich das Trägerteil 48 und die auf dem Trägerteil 48 angeordneten Lebensmittel
in dem Aufnahmeraum 14 befinden. Da der Mitnehmer 42 und über diesen der Träger 46
und das Trägerteil 48 mittels des Elektromotors 44 auf unterschiedliche Höhenniveaus
bewegt werden können, kann beispielsweise ein Nutzer des Küchengeräts 12 die Position
des Trägerteils 48 auf besonders einfache und komfortable Weise über den Elektromotor
44, insbesondere durch entsprechendes Bedienen des Elektromotors 44, bewegen, während
sich das Trägerteil 48 in dem Aufnahmeraum 14 befindet. Ein manuelles Verändern der
Höhe des Trägerteils 48 kann somit unterbleiben, sodass der Nutzer das Trägerteil
48 nicht aus dem Aufnahmeraum 14 entfernen und wieder in dem Aufnahmeraum 14 anordnen
muss, um die Höhe des Trägerteils 48 zu verändern. Somit ist es beispielsweise möglich,
die Höhe des Trägerteils 48 während eines Garprogramms, das heißt während auf dem
Trägerelement angeordnete Lebensmittel in dem Aufnahmeraum 14 gegart werden, einzustellen,
das heißt zu verändern.
[0055] An dem Gehäuse 16 ist beispielsweise eine in den Fig. nicht dargestellte und beispielsweise
als Klappe ausgebildete Tür bewegbar gehalten, sodass die Tür relativ zu dem Gehäuse
16 zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbar, insbesondere
verschwenkbar, ist. Der Aufnahmeraum 14 an sich weist eine frontseitige Öffnung auf,
über welche das Trägerteil 48 und gegebenenfalls der Träger 46 aus dem Aufnahmeraum
14 entfernt und in dem Aufnahmeraum 14 angeordnet werden können. In der Schließstellung
ist die Frontseite, als Durchgangsöffnung ausgebildete Öffnung des Aufnahmeraums 14
mittels der Tür, insbesondere vollständig, versperrt. In der Offenstellung gibt die
Tür die frontseitige Öffnung zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend
oder vollständig, frei, sodass dann beispielsweise das Trägerteil 48 auf einfache
Weise aus dem Aufnahmeraum 14 entnommen und wieder in dem Aufnahmeraum 14 angeordnet
werden kann.
[0056] Üblicherweise ist die Tür während des Garens von auf dem Trägerteil 48 und somit
im Aufnahmeraum 14 angeordneten Lebensmitteln, das heißt während das Trägerteil 48
im Aufnahmeraum 14 angeordnet ist, geschlossen, um zu vermeiden, dass Hitze übermäßig
aus dem Aufnahmeraum 14 entweicht. Dadurch kann ein effizienter Garprozess realisiert
werden. Durch den Einsatz der Bewegungseinrichtung 10 ist es nun möglich, das Trägerteil
48 und somit die auf dem Trägerteil 48 angeordneten Lebensmittel in vertikaler Richtung
relativ zu dem Gehäuse 16 zu bewegen und somit bedarfsgerecht höhenzuverstellen, ohne
die Tür des Küchengeräts 12 öffnen zu müssen. Dadurch kann ein besonders effizienter
Garprozess realisiert werden.
[0057] Ferner kann der Nutzer die Höhe des Trägerteil 48 und somit die Höhe der auf dem
Trägerteil 48 angeordneten Lebensmittel über den Elektromotor 44 während des Garprozesses
bedarfsgerecht einstellen, ohne während des Garprozesses das heiße Trägerteil 48 berühren
zu müssen.
[0058] Um nun eine besonders einfache und somit zeit- und kostengünstige Fertigung des Küchengeräts
12 realisieren zu können, umfasst die Bewegungseinrichtung 10, insbesondere je Zugmitteleinheit
18 beziehungsweise 20, ein Trägerelemerit 50, an welchem das Antriebsrad 30, das Zugmittel
32, die Umlenkelemente 36 und 38a-d und - über das Zugmittel 32 - der Mitnehmer 42
unter Bildung eines zusammengebauten Moduls 52, insbesondere bewegbar, gehalten sind,
welches in seinem zusammengebauten Zustand an dem Gehäuse 16 montierbar ist. Das Modul
52 ist eine zusammengebaute beziehungsweise zusammenhängende Baueinheit und wird auch
als Modulteil, Modulbauteil oder Modulelement bezeichnet. Das Antriebsrad 30 und die
Umlenkelemente 36 und 38a-d sind beispielsweise an dem Trägerelement 50 um jeweilige
Drehachsen relativ zu dem Trägerelement 50 drehbar gelagert, wobei die Drehachsen
zumindest im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen und voneinander beabstandet
sind. Dabei verlaufen die Drehachsen beispielsweise zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur vertikalen Richtung. Dadurch, dass das Modul 52 in seinem zusammengebauten und
somit vormontierten Zustand an dem Gehäuse 16 montiert werden kann, können das Antriebsrad
30, das Zugmittel 32, das Umlenkelement 36 und die Umlenkelemente 38a-d sowie der
Mitnehmer 42 zusammen beziehungsweise gleichzeitig, insbesondere über das Trägerelement
50, an dem Gehäuse 16 montiert werden und müssen nicht jeweils einzeln montiert werden.
[0059] Aus Fig. 2 ist besonders gut erkennbar, dass das Zugmittel 32 insbesondere über das
Antriebsrad 30 und die Umlenkelemente 36 und 38a-d an dem Trägerelement 50, insbesondere
bewegbar, vorzugsweise translatorisch bewegbar, gehalten ist.
In Fig. 3 ist die Anordnung des Elektromotors 44 bezüglich des Antriebsrads 30 schematisch
dargestellt, um die Kopplung des Elektromotors 44 mit dem Antriebsrad 30 zu veranschaulichen.
Eigentlich ist der Elektromotor 44 beispielsweise bezogen auf die Bildebene von Fig.
3 hinter dem Antriebsrad 30 angeordnet. Der Elektromotor 44 umfasst beispielsweise
einen Stator und einen Rotor, welcher um eine Drehachse relativ zu dem Stator drehbar
ist. Die Drehachse des Rotors fällt dabei mit der Drehachse des Antriebsrads 30 zusammen,
sodass der Rotor koaxial zum Antriebsrad 30 angeordnet ist. Der Rotor umfasst eine
Welle 54, welche auch als Motorwelle bezeichnet wird und um die Drehachse relativ
zu dem Stator drehbar ist. Über die Welle 54 kann der Elektromotor 44 die zuvor genannten
Drehmomente zum Antreiben des Antriebsrads 30 bereitstellen. Das Antriebsrad 30 ist
beispielsweise drehfest mit einer weiteren Welle 56 verbunden, wobei das Antriebsrad
30 beispielsweise über die Welle 56 drehbar an dem Trägerelement 50 angeordnet ist.
[0060] Um eine besonders einfache und somit kostengünstige Fertigung zu realisieren, ist
eine vorzugsweise als Steckkupplung 58 ausgebildete Kupplung vorgesehen, über welche
der Elektromotor 44, insbesondere die Welle 54, reversibel lösbar drehfest mit dem
Antriebsrad 30, insbesondere mit der Welle 56, verbindbar ist. Hierzu umfasst die
Steckkupplung 58 beispielsweise wenigstens zwei Kupplungselemente 60 und 62, welche
reversibel lösbar drehfest miteinander verbindbar sind. Hierzu wird beispielsweise
das Kupplungselement 62 in eine Steckrichtung relativ zum Kupplungselement 60 bewegt
und dabei in das Kupplungselement 60 zumindest teilweise eingesteckt, wobei die Steckrichtung
mit der Drehachse des Antriebsrads 30 zusammenfällt.
[0061] Durch den Einsatz der Steckkupplung 58 ist es auf besonders einfache Weise möglich,
das Modul 52 an dem Gehäuse 16 zu montieren und von dem Gehäuse 16 zu demontieren,
während beispielsweise der Elektromotor 44 zumindest mittelbar an dem Gehäuse 16 gehalten
ist und an dem Gehäuse 16 gehalten verbleibt. Somit ist es beispielsweise denkbar,
dass das Modul 52 unabhängig von dem Gehäuse 16 zusammengebaut und somit vormontiert
werden kann, sodass das Modul 52 beispielsweise gleichzeitig mit dem Gehäuse beziehungsweise
parallel dazu hergestellt werden kann. Dabei kann beispielsweise bereits der Elektromotor
44 an dem Gehäuse 16 befestigt werden. Dann werden beispielsweise das Modul 52 und
das Gehäuse 16, an welchem der Elektromotor 44 bereits gehalten ist, bereitgestellt,
woraufhin das bereits hergestellte beziehungsweise vormontierte Modul 52 an dem bereits
hergestellten beziehungsweise vormontierten Gehäuse 16 befestigt werden kann. Im Rahmen
dieser Befestigung des Moduls 52 an dem Gehäuse 16 kann dann der Elektromotor 44 auf
die beschriebene Weise über die Steckkupplung 58 auf einfache Weise mit dem Antriebsrad
30 und somit mit dem Modul 52 gekoppelt werden.
[0062] Aus Fig. 2 ist erkennbar, dass das Modul 52 beispielsweise eine Befestigungseinrichtung
64 aufweist, mittels welcher das Modul 52 reversibel lösbar an dem Gehäuse 16 befestigbar
ist beziehungsweise im vollständig hergestellten Zustand des Küchengeräts 12 befestigt
ist. Hierzu umfasst die Befestigungseinrichtung 64 beispielsweise Schrauböffnungen
66, welche beispielsweise als Durchgangsöffnungen, insbesondere als gewindelose Durchgangsöffnungen,
ausgebildet sein können. Durch die Schrauböffnungen 66 können beispielsweise Schraubelemente,
insbesondere Schrauben, hindurchgesteckt werden, sodass dann das Modul 52 mittels
der Schraubelemente an das Gehäuse 16 angeschraubt werden kann.
[0063] Das Trägerelement 50 umfasst beispielsweise wenigstens zwei Trägerteile 68 und 70,
welche, insbesondere reversibel lösbar, miteinander verbunden und somit zusammengesetzt
beziehungsweise zusammengebaut sind. In ihrem zusammengebauten Zustand begrenzen die
Trägerteile 68 und 70 beispielsweise einen Aufnahmeraum 73, in welchem der jeweilige
Zugmitteltrieb 28 zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig,
aufgenommen ist. Die Trägerteile 68 und 70 sind somit Gehäuseteile, welche ein Gehäuseelement
in Form des Trägerelements 50 bilden. In diesem Gehäuseelement ist der Zugmitteltrieb
28 aufgenommen, sodass der Zugmitteltrieb 28 beispielsweise vor der im Aufnahmeraum
14 herrschender Hitze sowie vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden kann.
[0064] Da die folgenden und vorigen Ausführungen zum Zugmitteltrieb 28 und somit zur Zugmitteleinheit
18 ohne weiteres auch auf die Zugmitteleinheit 20 übertragen werden können und umgekehrt,
umfasst auch die Zugmitteleinheit 20 ein Modul 52. Auch das Modul 52 der Zugmitteleinheit
20 kann auf einfache Weise an dem Gehäuse 16 montiert und von dem Gehäuse 16 demontiert
werden.
[0065] Aus Fig. 2 und 3 ist ferner besonders gut erkennbar, dass der Zugmitteltrieb 28 wenigstens
ein Spannelement 72 aufweist, mittels welchem zwei an sich freie Enden 74 und 75 des
Zugmittels 32 miteinander verbunden sind, wobei das Zugmittel 32 mittels des Spannelements
72 gespannt ist. Außerdem weist der Zugmitteltrieb 28 einen von dem Mitnehmer 42 beabstandeten,
mit dem Zugmittel 32 verbundenen, und über das Zugmittel 32 antreibbaren und dadurch
in der Einbaulage der Bewegungseinrichtung 10 in vertikaler Richtung translatorisch
synchron mit dem Mitnehmer 42 bewegbaren zweiten Mitnehmer 76 auf, mittels welchem
der Träger 46 bezogen auf die Einbaulage in vertikaler Richtung translatorisch bewegbar
ist. Dies bedeutet, dass sich die Mitnehmer 42 und 76 synchron in die gleiche Richtung,
das heißt in vertikaler Richtung nach oben beziehungsweise nach unten bewegen, wenn
das Zugmittel 32 über das Antriebsrad 30 von dem Elektromotor 44 angetrieben wird.
[0066] Im völlständig hergestellten Zustand des Küchengeräts 12 ist dabei beispielsweise
der Träger 46, insbesondere reversibel lösbar, mit den beiden Mitnehmern 42 und 76
gekoppelt beziehungsweise an den Mitnehmern 42 und 76 abgestützt. Die Mitnehmer 42
und 76 sind insbesondere - bezogen auf die Einbaulage - in horizontaler Richtung voneinander
beabstandet, sodass der Träger 46 und über diesen das Trägerteil 48 sicher und stabil
an den Mitnehmern 42 und 76 abgestützt ist. Da somit sowohl die Zugmitteleinheit 18
als auch die Zugmitteleinheit 20 die Mitnehmer 42 und 76 aufweist, sind insgesamt
wenigstens vier Mitnehmer 42 und 76 vorgesehen. Zwei Mitnehmer 42 und 76 sind dabei
auf der Seite 22 angeordnet, wobei zwei Mitnehmer 42 und 76 auf der Seite 24 angeordnet
sind. Ferner ist auf beiden Seiten 22 und 24 je ein Träger 46 vorgesehen, welcher
an den auf der jeweiligen Seite 22 beziehungsweise 24 angeordneten Mitnehmern 42 und
76 abgestützt ist. Dadurch kann das Trägerteil 48 über die auf den Seiten 22 und 24
angeordneten Träger 46 besonders gut an den Mitnehmern 42 und 76 abgestützt werden,
sodass eine übermäßige Schiefstellung des Trägerteils 48 in den Aufnahmeraum 14 vermieden
werden kann. Dadurch kann vermieden werden, dass die auf dem Trägerteil 48 angeordneten
Lebensmittel von dem Trägerteils 48 herunterfallen.
[0067] Der Zugmitteltrieb 28 umfasst ferner ein zusätzlich zu dem Spannelement 72 vorgesehenes,
zweites Spannelement 90, mittels welchem zwei zweite, an sich freie Enden 92 und 94
des Zugmittels 32 miteinander verbunden sind, wobei das Zugmittel 32 mittels des zweiten
Spannelements 90 gespannt ist.
[0068] Um einen zumindest im Wesentlichen synchronen Lauf der Mitnehmer 42 und 76 zu gewährleisten,
ist es vorgesehen, dass das Zugmittel 32 einen ersten Längenbereich 78 aufweist, welcher
sich von einer ersten Seite 80 des ersten Mitnehmers 42 zu einer ersten Seite 82 des
zweiten Mitnehmers 76 erstreckt. Ferner weist das Zugmittel 32 einen zweiten Längenbereich
84 auf, welcher sich von einer der ersten Seite 82 des zweiten Mitnehmers 76 abgewandten
zweiten Seite 86 des zweiten Mitnehmers 76 zu einer der ersten Seite 80 abgewandten
zweiten Seite 88 des ersten Mitnehmers 42 erstreckt. Dabei ist das erste Spannelement
72 in dem ersten Längenbereich 78 und das zweite Spannelement 90 in dem zweiten Längenbereich
84 angeordnet.
[0069] Durch diese Anordnung der Spannelemente 72 und 90 kann das Zugmittel 32 bedarfsgerecht
gespannt, insbesondere nachgespannt und somit nachjustiert werden, wobei übermäßige,
unerwünschte und aus dem Spannen des Zugmittels 32 resultierende Relativbewegungen
zwischen den Mitnehmern 42 und 76 vermieden werden können. Somit können auch unerwünschte
Schiefstellungen des Trägerteils 48 vermieden werden.
[0070] Um das Zugmittel 32 auf besonders einfache Weise zu spannen, umfasst das jeweilige
Spannelement 72 beziehungsweise 90 jeweils ein erstes Spannteil 96 beziehungsweise
98, welches mit dem freien Ende 74 beziehungsweise 92 verbunden ist. Ferner umfasst
das jeweilige Spannelement 72 beziehungsweise 90 ein zweites Spannteil 100 beziehungsweise
102, welches mit dem jeweils anderen freien Ende 75 beziehungsweise 94 verbunden ist.
Außerdem umfasst das jeweilige Spannelement 72 beziehungsweise 90 ein drittes Spannteil
104 beziehungsweise 106, welches mit den jeweils zugehörigen Spannteilen 96 und 100
beziehungsweise 98 und 102 verbunden ist. Das jeweilige Spannteil 96 beziehungsweise
98 weist beispielsweise ein erstes Gewinde auf, welches beispielsweise als Außengewinde
ausgebildet ist. Das jeweilige Spannteil 100 beziehungsweise 102 weist beispielsweise
ein zweites Gewinde auf, welches gegenläufig zu dem ersten Gewinde ist, wobei das
zweite Gewinde beispielsweise als Außengewinde ausgebildet ist. Das Spannteil 104
beziehungsweise 106 weist ein mit dem ersten Gewinde korrespondierendes drittes Gewinde
und ein mit dem zweiten Gewinde korrespondierendes viertes Gewinde auf, wobei das
dritte Gewinde gegenläufig zu dem vierten Gewinde ausgebildet ist. Das dritte Gewinde
und das vierte Gewinde sind beispielsweise als Innengewinde ausgebildet. Die Spannteile
96, 100 und 104 beziehungsweise 98, 102 und 106 sind über die genannten Gewinde miteinander
verschraubt. Beispielsweise ist das jeweilige erste Gewinde als Rechtsgewinde ausgebildet,
wobei das jeweilige zweite Gewinde als Linksgewinde ausgebildet ist. Wird somit dann
beispielsweise das jeweilige Spannteil 104 beziehungsweise 106 relativ zu den jeweils
zugehörigen Spannteilen 96 und 100 beziehungsweise 98 und 102 gedreht, so werden beispielsweise
die Spannteile 96 und 100 beziehungsweise 98 und 102 auf das jeweilige zugehörige
Spannteil 104 beziehungsweise 106 zubewegt. Dadurch wird das Zugmittel 32 gespannt.
Durch die beschriebene Anordnung der Spannelemente 72 und 90 und der Mitnehmer 42
und 76 können beim Spannen des Zugmittels 32 unerwünschte Relativbewegungen zwischen
den Mitnehmern 42 und 76 vermieden werden, sodass eine Schiefstellung des Trägerteils
48 vermieden werden kann.
[0071] Wie im Folgenden noch genauer erläutert wird, sind die Mitnehmer 42 und 76 an jeweiligen
Trumen des Zugmtitels 32 angeordnet, wobei diese Trume zumindest im Wesentlichen parallel
zueinander und parallel zur vertikalen Richtung verlaufen. Ferner ist es bei dem Zugmitteltrieb
28 vorgesehen, dass zwischen den Mitnehmern 42 und 76 mindestens zwei Umlenkelemente
angeordnet sind, mittels welchen das Zugmittel 32 jeweils umgelenkt ist.
[0072] Das Zugmittel 32 weist zwischen jeweils zwei der Umlenkelemente (Antriebsrad 30 und
Umlenkelemente 36 und 38a-d) verlaufende Trume 108a-f auf. Dabei bilden das Trum 108a
und das parallel zu dem Trum 108a verlaufende Trum 108b ein erstes Trumpaar 110. Die
Trume 108a und 108b verlaufen dabei in vertikaler Richtung beziehungsweise parallel
zur vertikalen Richtung.
[0073] Das zumindest im Wesentlichen senkrecht zu dem ersten Trum 108a und zu dem zweien
Trum 108b verlaufende Trum 108c und das zumindest im Wesentlichen parallel zu dem
Trum 108c verlaufende Trum 108d bilden ein zweites Trumpaar 112. Somit verlaufen die
Trume 108c und 108d zumindest im Wesentlichen in horizontaler Richtung.
[0074] Ferner bildet das senkrecht zu dem dritten Trum 108c und zu dem vierten Trum 108d
verlaufendes fünftes Trum 108e und das zumindest im Wesentlichen parallel zu dem fünften
Trum 108e verlaufende sechste Trum 108f ein drittes Trumpaar 114. Dabei ist das zweite
Trumpaar 112 zwischen dem ersten Trumpaar 110 und dem dritten Trumpaar 114 angeordnet.
Aus Fig. 3 ist erkennbar, dass ein Mitnehmer 42 mit dem Trum 108a verbunden ist, wobei
der Mitnehmer 76 mit dem Trum 108f verbunden ist. Dabei ist das Trum 108b des ersten
Trumpaares 110 auf einer den zweiten Mitnehmer 76 zugewandten Seite des ersten Mitnehmers
42 angeordnet, wobei das Trum 108e des dritten Trumpaares 114 auf einer dem ersten
Mitnehmer 42 abgewandten Seite des zweiten Mitnehmers 76 angeordnet ist.
[0075] Durch diese Anordnung der Mitnehmer 42 und 76 bezüglich der Trume 108a-f kann ein
gleichmäßiger und synchroner Lauf der Mitnehmer 42 und 76 gewährleistet werden, wenn
diese über das Zugmittel 32 und das Antriebsrad 30 von dem Elektromotor 44 angetrieben
werden. Die Umlenkelemente sind vorliegend als Rollen, insbesondere als Umlenkrollen,
ausgebildet. Der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 wird auch als Schlitten
bezeichnet, da er mittels des Zugmittels 32 in vertikaler Richtung translatorisch,
insbesondere relativ zu dem Trägerelement 50, bewegbar ist beziehungsweise bewegt
wird.
[0076] Um die Teileanzahl und die Kosten der Bewegungseinrichtung 10 besonders gering halten
zu können, ist in der Zugmitteleinheit 20 kein eigener Elektromotor angeordnet, sondern
der Zugmitteltrieb 28 der Zugmitteleinheit 20 ist ebenfalls mittels des Elektromotors
44 antreibbar. Somit ist es vorzugsweise vorgesehen, dass beide Zugmitteltriebe 28
der Zugmitteleinheiten 18 und 20 mittels desselben Elektromotors 44 antreibbar sind.
[0077] Hierzu ist ein besonders gut aus Fig. 1 erkennbares und vorliegend als Koppelwelle
116 ausgebildetes Koppelelement vorgesehen, über welches der Zugmitteltrieb 28 der
Zugmitteleinheit 20, insbesondere das Antriebsrad 30 des Zugmitteltriebs 28 der Zugmitteleinheit
20, von dem Elektromotor 44 antreibbar ist. Die Koppelwelle 116 ist beispielsweise
drehfest mit dem als Abtriebsrad ausgebildeten Umlenkelement 38b verbunden, sodass
die Koppelwelle 116 von dem Abtriebsrad antreibbar ist. Bei dem in den Figuren veranschaulichten
Ausführungsbeispiel ist es jedoch vorgesehen, dass die Koppelwelle 116 zumindest im
Wesentlichen koaxial zum Rotor des Elektromotors 44 und somit zumindest im Wesentlichen
koaxial zur Welle 54 angeordnet ist. Dabei ist die Koppelwelle 116 beispielsweise
drehfest mit dem Antriebsrad 30, insbesondere reversibel lösbar, gekoppelt oder koppelbar,
sodass die Koppelwelle 116 beispielsweise von dem Antriebsrad 30 und über dieses von
dem Elektromotor 44 angetrieben werden kann. Die Koppelwelle 116 umfasst beispielsweise
zwei koaxial zueinander angeordnete Wellenteile, welche in axialer Richtung der Koppelwelle
116 relativ zueinander bewegbar sind. Beispielsweise kann die Länge der Koppelwelle
116 verkürzt werden, indem die Wellenteile aufeinander zubewegt werden.
[0078] Die Wellenteile sind beispielsweise in axialer Richtung der Koppelwelle 116 über
eine Federeinrichtung aneinander abgestützt. Durch Bewegen der Wellenteile aufeinander
zu wird die Federeinrichtung gespannt, sodass die Federeinrichtung eine in axialer
Richtung der Koppelwelle 116 auf die Wellenteile wirkende Federkraft bereitstellt.
Werden die Wellenteile losgelassen, so werden die Wellenteile mittels der Federkraft
beispielsweise auseinander bewegt. Die Koppelwelle .116, insbesondere die Wellenteile,
ist beziehungsweise sind reversibel lösbar mit den jeweiligen Antriebsrädern 30 der
Zugmitteltrieb 28 drehfest verbindbar, insbesondere über jeweilige Steckkupplungen.
Über die Steckkupplungen kann die Koppelwelle 116 beispielsweise mit jeweiligen Wellen,
mit welchen die Antriebsräder 30 drehfest verbunden sind, gekoppelt werden, sodass
dann die Koppelwelle 116 von dem Antriebsrad 30 der Zugmitteleinheit 18 angetrieben
werden kann und sodass das Antriebsrad 30 der Zugmitteleinheit 20 von der Koppelwelle
116 angetrieben werden kann.
[0079] Die Koppelwelle 116 ist bezogen auf ihre axiale Richtung zwischen den Trägerelementen
50 angeordnet. Durch die beschriebene Längenverkürzung der Koppelwelle 116 kann die
Koppelwelle 116 von den Antriebsrädern 30 entkoppelt und beispielsweise aus dem Aufnahmeraum
14 entfernt werden. Um die Koppelwelle 116 besonders einfach montieren und dabei mit
den Antriebsrädern 30 der Zugmitteltriebe 28 zu koppeln, werden die Wellenteile beispielsweise
zunächst aufeinander zubewegt. Dann wird die Koppelwelle 116 koaxial zu den Antriebsrädern
30 angeordnet. Dann werden die Wellenteile der Koppelwelle 116 beispielsweise auseinander
bewegt, wodurch die Koppelwelle 116, insbesondere die Wellenteile, insbesondere formschlüssig,
zumindest mittelbar, mit den Antriebsrädern 30 drehfest verbunden werden. Hierzu werden
beispielsweise Kupplungselemente der Steckkupplungen in die Koppelwelle 116, insbesondere
die Wellenteile, eingesteckt, um dadurch die Koppelwelle 116 über die Steckkupplung
mit den Antriebsrädern 30, insbesondere reversibel lösbar, drehfest zu verbinden.
[0080] Besonders gut aus Fig. 4 bis 6 ist erkennbar, dass das Trägerelement 50, insbesondere
das jeweilige Trägerteil 70, geschlitzt ist und dabei, insbesondere je Mitnehmer 42
beziehungsweise 76, einen als Durchgangsöffnung ausgebildeten Schlitz 118 aufweist.
Ferner weist der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 eine Zunge 120 auf, welche
- wie besonders gut aus Fig. 1 erkennbar ist - den jeweiligen Schlitz 118 durchdringt.
Dadurch erstreckt sich beispielsweise die jeweilige Zunge 120 aus dem genannten Aufnahmeraum
des jeweiligen Trägerelements 50 heraus in den Aufnahmeraum 14. Der Träger 46 kann
dabei mit der jeweiligen Zunge 120 und über diese mit dem jeweiligen Mitnehmer 42
beziehungsweise 76 verbunden werden. Hierzu weist der Träger 46, insbesondere je Zunge
120, beispielsweise eine Lasche 122 mit einer beispielsweise als Durchgangsöffnung
ausgebildeten Stecköffnung 124 auf, in welche die jeweilige Zunge 120 zumindest teilweise
eingesteckt werden kann. Dadurch wird der Träger 46 formschlüssig und insbesondere
reversibel lösbar mit dem jeweiligen Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 verbunden, sodass
der Träger 46 mit den Mitnehmern 42 und 76 mitbewegbar und somit höhenverstellbar
ist.
[0081] Alternativ kann vorgesehen sein, dass nicht etwa die Mitnehmer 42 und 76 beziehungsweise
die Zungen 120 die Schlitze 118 durchdringen, sondern dass beispielsweise der Träger
46 Zungen oder Laschen aufweist, welche durch die Schlitze 118 hindurch gesteckt werden
können, um dadurch den Träger 46 über dessen Zunge beziehungsweise Laschen mit den
Mitnehmern 42 und 76 verbinden zu können. Dass vorliegend vorgesehen ist, dass die
Zungen 120 der Mitnehmer 42 und 76 die Schlitze 118 durchdringen und somit in den
Aufnahmeraum 14 hineinragen, kann der Nutzer die Zungen 120 und insbesondere ihre
Höhenniveaus erkennen, sodass dann der Nutzer den Träger 46 auf besonders einfache
Weise mit den Zungen 120 und somit mit den Mitnehmern 42 und 76 verbinden kann.
[0082] Das jeweilige Trägerteil 68 ist beispielsweise als Platte ausgebildet. In Zusammenschau
mit Fig. 7 ist besonders gut erkennbar, dass das jeweilige Trägerteil 68 beispielsweise
wenigstens eine Ausnehmung 126 aufweist, in welcher das Zugmittel 32 zumindest teilweise,
insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, aufgenommen ist. Das Zugmittel
32 läuft somit in der Ausnehmung 126. Ferner ist dort beispielsweise das jeweilige
Spannelement 72 beziehungsweise 90 in der Ausnehmung 126 aufgenommen und läuft somit
in der Ausnehmung 126.
[0083] Aus Fig. 8 ist erkennbar, dass auch der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise 76
zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig, in der Ausnehmung
126 aufgenommen sein und somit in der Ausnehmung 126 laufen kann.
[0084] Dabei ist aus Fig. 8 und 9 besonders gut erkennbar, dass durch die Ausnehmung 126,
insbesondere je Mitnehmer 42 beziehungsweise 76, eine Führung 128 gebildet ist. Somit
weist das Trägerelement 50, insbesondere das Trägerteil 68, die Führung 128 auf. Dabei
sind sowohl der Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 als auch zumindest ein zugehöriger
Längenbereich, insbesondere zumindest ein Teil des Trums 108a beziehungsweise 108f,
an welchem der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 befestigt ist, in der Führung
128 geführt aufgenommen, sodass sowohl der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise
76 als auch das zugehörige Trum 108a beziehungsweise 108f mittels derselben Führung
128 geführt werden.
[0085] Um eine unerwünschte, übermäßige Bewegung des jeweiligen Mitnehmers 42 beziehungsweise
76 in der jeweiligen Führung 128 zu vermeiden, ist beispielsweise ein aus Fig. 8 erkennbarer
Anschlag 130 vorgesehen, an welchem der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise 76
abstützbar ist. Insbesondere ist je Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 ein solcher Anschlag
130 vorgesehen. Mittels des jeweiligen Anschlags 130 wird die translatorische Bewegung
beziehungsweise Bewegbarkeit des jeweiligen Mitnehmers 42 beziehungsweise 76, insbesondere
in der Führung 128, begrenzt. Beispielsweise ist die Führung 128 durch eine Nut des
Trägerteils 68 gebildet.
Insbesondere kann mittels des Anschlags 130 eine Erfassung der Position des jeweiligen
Mitnehmers 42 beziehungsweise 76 realisiert werden. Diese Erfassung der Position erfolgt
beispielsweise mittels einer Steuerung des Elektromotors 44. Werden beispielsweise
das Zugmittel 32 und über dieses die Mitnehmer 42 und 76 mittels des Elektromotors
44 solange bewegt, bis die Mitnehmer 42 und 76 in Kontakt und somit in Stützanlage
mit den jeweiligen Anschlägen 130 kommen, so wirkt beispielsweise über das Zugmittel
32 auf den Elektromotor 44, insbesondere auf den Rotor, eine Kraft, welche mittels
der Steuerung des Elektromotors 44 erfasst werden kann. Dadurch kann die Position,
welche der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 einnimmt, wenn er in Kontakt
mit dem Anschlag 130 kommt, erfasst werden. In der Folge kann der jeweilige Mitnehmer
42 beziehungsweise 76 ausgehend von der erfassten Position präzise und bedarfsgerecht
in jeweilige, unterschiedliche Positionen entlang der vertikalen Richtung mittels
des Elektromotors 44 bewegt werden.
[0086] Der Elektromotor 44 umfasst beispielsweise einen Sensor, mittels welchem Drehungen
beziehungsweise Drehstellungen der Welle 54 um ihre Drehachse erfasst werden können.
Hierzu ist der Sensor ist beispielsweise als Hall-Sensor ausgebildet. Durch Erfassen
der Drehungen beziehungsweise Drehstellungen der Welle 54 können, insbesondere ausgehend
von der zuvor erfassten Position, weitere Positionen der Mitnehmer 42 und 76 entlang
der vertikalen Richtung erfasst werden, sodass dadurch die Mitnehmer 42 und 76 und
über diese das Trägerteil 48 präzise in vertikaler Richtung positioniert werden können.
[0087] Durch die Kopplung des Zugmitteltriebs 28 der Zugmitteleinheit 20 mit dem Zugmitteltrieb
28 der Zugmitteleinheit 18 kann ein synchroner Lauf der Zugmitteltriebe 28 auf den
Seiten 22 und 24 gewährleistet werden, sodass unerwünschte Schiefstellungen des Trägerteil
48 in dem Aufnahmeraum 14 vermieden werden können. Der jeweilige Mitnehmer 42 beziehungsweise
76 ist beispielsweise ein Kulissenstein, welcher in der beispielsweise als Kulissenführung
oder Kulissennut ausgebildeten Führung 128 geführt aufgenommen und somit entlang der
Führung 128 geführt translatorisch bewegt werden kann Um die Reibung in dem Zugmitteltrieb
28 gering zu halten, ist der Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 beispielsweise aus Bronze
gebildet.
[0088] Der Aufnahmeraum 14 ist beispielsweise in vertikaler Richtung nach oben durch ein
Dach und in vertikaler Richtung nach unten durch einen Boden 133 des Gehäuses 16 begrenzt.
Im Bereich des Daches und/oder im Bereich des Bodens 132 ist beispielsweise jeweils
zumindest eine Heizeinrichtung angeordnet, mittels welcher der Aufnahmeraum 14 aufgeheizt
werden kann, um dadurch beispielsweise die im Aufnahmeraum 14 angeordneten Lebensmittel
zu garen.
[0089] Durch die Möglichkeit, die Mitnehmer 42 und 76 und somit die auf den Seiten 22 und
24 angeordneten Träger 46 und das Trägerteil 48 in vertikaler Richtung relativ zu
dem Gehäuse 16 zu bewegen, kann ein jeweiliger Abstand zwischen dem Trägerteil 48
und dem Boden 133 sowie zwischen dem Trägerteil 48 und dem Dach eingestellt werden.
Dadurch kann auch ein jeweiliger Abstand zwischen dem Trägerteil 48 und der jeweiligen
Heizeinrichtung eingestellt werden. Je näher beispielsweise das Trägerteil 48 und
die auf dem Trägerteil 48 angeordneten Lebensmittel an der jeweiligen Heizeinrichtung
angeordnet sind, desto stärker werden die Lebensmittel, insbesondere in einer vorgegebenen
Zeit, erhitzt. Durch das beschriebene Höhenverstellen des Trägerteils 48 ist es somit
möglich, den Grad der Erhitzung der Lebensmittel einzustellen.
[0090] Insbesondere ist es denkbar, dass das Küchengerät 12 ein Garprogramm zum Garen von
in dem Aufnahmeraum 14 angeordneten Lebensmitteln automatisch durchführt und während
des Garprögramms die Höhe beziehungsweise das Höhenniveau des Trägerteil 48 über den
Elektromotor 44 automatisch einstellt beziehungsweise verändert. Hierzu umfasst das
Küchengerät 12 beispielsweise eine elektronische Recheneinrichtung, weiche auch als
Steuergerät bezeichnet wird. Das Steuergerät umfasst dabei beispielsweise einen Speicher,
in welchem Daten gespeichert sind. Die Daten charakterisieren das Garprogramm. Insbesondere
charakterisieren die Daten eine zeitliche Länge beziehungsweise einen zeitlichen Verlauf
des Garprogramms sowie gegebenenfalls eine mittels der jeweiligen Heizeinrichtung
in dem Aufnahmeraum 14 zu bewirkende Temperatur. Ferner charakterisieren die Daten
beispielsweise wenigstens zwei voneinander unterschiedliche Höhenniveaus des Trägerteil
48 beziehungsweise der Mitnehmer 42 und 76.
[0091] Während des Garprogramms steuert das Steuergerät den Elektromotor 44 beispielsweise
auf Basis der Daten und insbesondere automatisch derart an, dass das Trägerteil 48
mittels des Elektromotors 44 infolge der Ansteuerung auf ein erstes der durch die
Daten charakterisierten Höhenniveaus in vertikaler Richtung bewegt wird. Dieses erste
Höhenniveau nimmt das Trägerteil 48 beispielsweise zu einem ersten Zeitpunkt beziehungsweise
während einer ersten Zeitspanne während des Garprogramms ein. Ferner steuert das Steuergerät
den Elektromotor 44 während des Garprogramms beispielsweise derart an, dass das Trägerteil
48 mittels des Elektromotors 44 auf das von dem ersten Höhenniveau unterschiedliche,
durch die Daten charakterisierte zweite Höhenniveau bewegt wird, sodass das Trägerteil
48 das zweite Höhenniveau zu einem auf den ersten Zeitpunkt folgenden, zweiten Zeitpunkt
beziehungsweise während einer auf die erste Zeitspanne folgenden, zweiten Zeitspanne
einnimmt. Dies bedeutet, dass das Steuergerät den Elektromotor 44 auf Basis der Daten
und dabei in Abhängigkeit von dem zeitlichen Verlauf des Garprogramms ansteuert, um
dadurch das Trägerteil 48 mittels des Elektromotors 44 in Abhängigkeit von dem zeitlichen
Verlauf des Garprogramms automatisch in vertikaler Richtung und somit automatisch
auf unterschiedliche Höhenniveaus zu bewegen. Dadurch kann das Garprogamm beispielsweise
automatisch, das heißt ohne Zutun eines Nutzers, durchgeführt werden. Ferner ist es
möglich, das Trägerteil 48 in seiner Höhe zu verändern beziehungsweise einzustellen,
ohne die Tür zu öffnen und ohne, dass der Nutzer das während des Garens heiße Trägerteil
48 berühren muss.
[0092] Fig. 10 zeigt in einer schematischen Vorderansicht eine Bedieneinrichtung 132, über
welche beispielsweise der zuvor genannte Nutzer den Elektromotor 44 und somit die
Bewegungseinrichtung 10 bedarfsgerecht bedienen kann. Die Bedieneinrichtung 132 ist
somit dazu ausgebildet, von einem Nutzer bewirkte Eingaben zu empfangen und in Abhängigkeit
von den Eingaben den Elektromotor 44 anzusteuern, um infolge der Ansteuerung mittels
des Elektromotors 44 die Mitnehmer 42 und 76 auf die beschriebene Weise in vertikaler
Richtung zu bewegen.
[0093] Hierzu umfasst die Bedieneinrichtung 132, welche beispielsweise an dem Gehäuse 16
gehalten ist, wenigstens zwei Bedienelemente 134 und 136. Wird beispielsweise erfasst,
dass der Nutzer das Bedienelement 134 betätigt, so werden die Mitnehmer 42 und 76
mittels des Elektromotors 44 auf die beschriebene Weise in vertikaler Richtung nach
oben bewegt. Wird beispielsweise erfasst, dass der Nutzer das Bedienelement 136 betätigt,
so werden beispielsweise die Mitnehmer 42 und 76 mittels des Elektromotors 44 in vertikaler
Richtung nach unten bewegt. Dadurch ist beispielsweise eine stufenlose Verstellung
der Mitnehmer 42 und 76 in vertikaler Richtung nach oben beziehungsweise nach unten
realisierbar.
[0094] Die Bedienelemente 134 und 136 können als mechanische Bedienelemente ausgebildet
sein, welche beispielsweise aus einer Ausgangsstellung in wenigstens eine Betätigungsstellung
bewegbar sind. Beispielsweise ist das jeweilige Bedienelement 134 beziehungsweise
136 als Taster ausgebildet. Durch Bewegen des jeweiligen Bedienelements 134 beziehungsweise
136 aus der Ausgangsstellung in die Betätigungsstellung wird beispielsweise wenigstens
ein Schalter geschlossen, wodurch der Elektromotor 44 entsprechend angesteuert wird,
um die Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 in vertikaler Richtung nach oben beziehungsweise
unten zu bewegen. Mittels des Schalters kann beispielsweise dann, wenn der Schalter
geschlossen wird, erfasst werden, dass eine durch den Nutzer bewirkte Betätigung des
jeweiligen Bedienelements 134 beziehungsweise 136, das heißt eine Bewegung des jeweiligen
Bedienelements 134 beziehungsweise 136 aus der Ausgangsstellung in die Betätigungsstellung
bewirkt wird beziehungsweise wurde.
[0095] Ferner ist es denkbar, dass das jeweilige Bedienelement 134 beziehungsweise 136 durch
eine jeweilige, berührungsempfindliche Oberfläche 138 der Bedieneinrichtung 132 realisiert
ist. Wird beispielsweise mittels eines Empfangselements der Bedieneinrichtung 132
erfasst, dass der Nutzer die berührungsempfindliche Oberfläche 138 im Bereich des
Bedienelements 134 beziehungsweise 136 berührt, so wird infolgedessen der Elektromotor
44 entsprechend angesteuert, um die Mitnehmer 42 beziehungsweise 76 in vertikaler
Richtung nach oben beziehungsweise unten zu bewegen. Das Erfassen einer solchen Berührung
ist aus dem allgemeinen Stand der Technik hinlänglich bekannt und erfolgt beispielsweise
kapazitiv. Mittels der Bedienelemente 134 und 136 ist beispielsweise eine zumindest
im Wesentlichen stufenlose Höhenverstellung möglich.
[0096] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Bedieneinrichtung 132 weitere Bedienelemente
140a-c umfasst. Mittels der Bedienelemente 140a-c ist beispielsweise eine gestufte
Einstellung des Höhenniveaus des Trägerteils 48 beziehungsweise der Mitnehmer 42 und
76 realisierbar. Den Bedienelementen 140a-c sind somit beispielsweise jeweilige, voneinander
unterschiedliche Höhenniveaus zugeordnet. Betätigt der Nutzer dann beispielsweise
eines der Bedienelemente 140a-c, so wird das diesem betätigten Bedienelement 140a-c
zugeordnete Höhenniveau der Mitnehmer 42 und 76 auf die beschriebene Weise über den
Elektromotor 44 eingestellt. Dadurch kann der Nutzer das Trägerteil 48 bedarfsgerecht
höhenverstellen, während das Trägerteil 48 in den beispielsweise heißen Aufnahmeraum
14 angeordnet ist und ohne das Trägerteil 48 berühren zu müssen.
[0097] Fig. 11 zeigt eine weitere, beispielsweise von der Bedieneinrichtung 132 unterschiedliche
Bedieneinrichtung 142 zum Bedienen der Bewegungseinrichtung 10. Die Bedieneinrichtung
142 wird beispielsweise von einem von dem Küchengerät 12 und somit von der Bewegungseinrichtung
10 unterschiedlichen, zusätzlich dazu vorgesehenen Gerät bereitgestellt, wobei es
sich bei diesem Gerät beispielsweise um ein mobiles Endgerät, insbesondere um ein
mobiles Kommunikationsendgerät wie beispielsweise ein Smartphöne, ein Handy oder einen
Tablet-PC, handelt. Das mobile Endgerät umfasst beispielsweise eine Anzeige, auf welcher
die Bedieneinrichtung 142 als graphische Benutzeroberfläche und somit als virtuelle
Bedieneinrichtung bereitgestellt wird. Die Anzeige ist beispielsweise als berührungsempfindlicher
Bildschirm ausgebildet. Die Bedieneinrichtung 142 umfasst Bedienelemente 144 und 146,
wobei die Funktion des Bedienelements 144 der Funktion des Bedienelements 134 und
die Funktion des Bedienelements 146 der Funktion des Bedienelements 136 entspricht.
Die Bedieneinrichtung 142 wird beispielsweise von einem Programm bereitgestellt, welches
auf beziehungsweise von dem mobilen Endgerät ausgeführt wird. Dieses Programm wird
auch als Software-Applikation, als Applikation oder als App bezeichnet, sodass die
Bewegungseinrichtung 10 über eine solche App bedient werden kann.
[0098] Wird beispielsweise mittels des berührungsempfindlichen Bildschirms erfasst, dass
ein Nutzer den berührungsempfindlichen Bildschirm im Bereich des Bedienelements 144
berührt, so wird beispielsweise wenigstens ein Signal mittels des mobilen Endgeräts
drahtlos bereitgestellt. Das Signal wird beispielsweise drahtlos an das Küchengerät
12, insbesondere an den Elektromotor 44, übertragen beziehungsweise drahtlos von dem
Küchengerät 12 empfangen. In Abhängigkeit von dem empfangenen Signal wird der Elektromotor
44 derart angesteuert, dass die Mitnehmer 42 und 76 mittels des Elektromotors 44 in
vertikaler Richtung nach oben bewegt werden.
[0099] Wird beispielsweise mittels des berührungsempfindlichen Bildschirms erfasst, dass
der Nutzer den berührungsempfindlichen Bildschirm im Bereich des Bedienelements 146
berührt, so stellt das mobile Endgerät - wie beschrieben - das Signal drahtlos bereit.
Das Signal wird drahtlos, das heißt ohne physische Leitung, von dem Küchengerät 12
empfangen. In Abhängigkeit von dem empfangenen Signal wird dann der Elektromotor 44
derart angesteuert, dass die Mitnehmer 42 und 76 mittels des Elektromotors 44 in vertikaler.
Richtung nach unten bewegt werden. Entsprechendes gilt für weitere Bedienelemente
148a-c der Bedieneinrichtung 142, wobei die Funktion der Bedienelemente 148a-c der
Funktion der Bedienelemente 140a-c entspricht. Aus Fig. 10 und 11 ist erkennbar, dass
die Bedienelemente 134 und 136, 144 und 146 Symbole in Form von Pfeilen umfassen,
welche die aus der Betätigung des jeweiligen Bedienelements resultierende Bewegung
der Mitnehmer 42 und 76 beziehungsweise des Trägerteils 48 symbolisieren, das heißt
dem Nutzer optisch kommunizieren.
[0100] Fig. 12 zeigt eine weitere Bedieneinrichtung 142, deren Funktion beispielsweise der
Bedieneinrichtung 142 gemäß Fig. 11 entspricht. Dabei umfasst auch die Bedieneinrichtung
142 gemäß Fig. 12 die Bedienelemente 148a-c. Anstelle der Bedienelemente 144 und 146
umfasst die Bedieneinrichtung 142 gemäß Fig. 12 jedoch wenigstens ein Bedienelement
150, welches als optisch wahrnehmbares Symbol anstelle von Pfeilen wenigstens einen
Balken aufweist. Der Nutzer kann beispielsweise das Trägerteil 48 auf unterschiedliche
Höhenniveaus bewegen beziehungsweise eine solche Bewegung des Trägerteils 48 auf unterschiedliche
Höhenniveaus über den Elektromotor 44 bewirken, indem der Nutzer unterschiedliche
Teilbereiche des Balkens und somit des Bedienelements 150 berührt.
[0101] Fig. 13 zeigt eine zweite Ausführungsform der Bewegungseinrichtung 10. Aus Fig. 13
ist erkennbar, dass das Gehäuse 16 wenigstens eine Wand 152 aufweist, durch welche
der Aufnahmeraum 14 zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend oder vollständig,
begrenzt ist. Die Wand 152 ist eine innere Wand und wird auch als Backrohrwand bezeichnet.
Die Wand 152 ist außenumfangsseitig zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend
oder vollständig, von einer Isolation 154 des Gehäuses 16 umgeben. Ferner ist es denkbar,
dass die Isolation 154 außenumfangsseitig zumindest teilweise, insbesondere zumindest
überwiegend oder vollständig, von einer in den Figuren nicht dargestellten Außenwand
des Gehäuses 16 umgeben ist.
[0102] Bei der in Fig. 13 gezeigten zweiten Ausführungsform ist das Trägerelement 50 in
dem Aufnahmeraum 14 und dabei auf einer der Isolation 154 abgewandten Seite der Wand
152 angeordnet. Dabei umfasst die Bewegungseinrichtung 10 Befestigungselemente 156,
welche beispielsweise jeweilige Durchgangsöffnungen der Wand 152 durchdringen. Über
die Befestigungselemente 156 ist das Trägerelement 50 an der Isolation 154 und/oder
an der Außenwand, insbesondere reversibel lösbar, befestigt.
[0103] Ferner ist es bei der zweiten Ausführungsform vorgesehen, dass der Elektromotor 44
außerhalb des Aufnahmeraums 14 und dabei insbesondere auf einer dem Aufnahmeraum 14,
insbesondere der Wand 152, abgewandten Außenseite der Isolation 154 angeordnet ist.
Dadurch ist der Elektromotor 44 mittels der Isolation 154 von dem Aufnahmeraum 14
und somit von den im Aufnahmeraum 14 herrschenden, hohen Temperaturen mittels der
als thermische Isolierung fungierenden Isolation 154 thermisch isoliert, sodass auf
den Elektromotor 44 wirkende, thermische Belastungen gering gehalten werden können.
Dabei ist es beispielsweise vorgesehen, dass die Welle 54 oder die Welle 56 die Wand
152 und die Isolation 154, insbesondere jeweilige Durchgangsöffnungen der Wand 152
und der Isolation 154, durchdringen, sodass der Elektromotor 44 über die Welle 54
und/oder 56 mit dem Antriebsrad 30 reversibel lösbar gekoppelt beziehungsweise koppelbar
ist.
[0104] Fig. 14 zeigt eine dritte Ausführungsform der Bewegungseinrichtung 10 beziehungsweise
des Küchengeräts 12. Bei der dritten Ausführungsform ist das Trägerelement 50 außerhalb
des Aufnahmeraums 14 und dabei zwischen der Wand 152 und der Isolation 154 angeordnet.
Insbesondere ist das Trägerelement 50 auf einer der Wand 152 und dem Aufnahmeraum
14 zugewandten Seite der Isolation 154 und auf einer dem Aufnahmeraum 14 abgewandten
und der Isolation 154 zugewandten Seite der Wand 152 angeordnet. Bei der zweiten Ausführungsform
ist dann beispielsweise die Wand 152 geschlitzt, um den jeweiligen Träger 46 und somit
das Trägerteil 48 mittels der Mitnehmer 42 und 76 in vertikaler Richtung bewegen zu
können.
[0105] Im Vergleich zu herkömmlichen Küchengeräten kann der Garprozess besonders energieeffizient
ablaufen, da die Tür nicht geöffnet werden muss, um die Höhe des Trägerteils 48 zu
verstellen. Ferner reicht beispielsweise genau ein genau zwei Träger 46 umfassendes
Trägerpaar aus, um das Trägerteil 48 auf unterschiedlichen Höhen, welche auch als
Einschubhöhe bezeichnet werden, anzuordnen. Das Trägerpaar umfasst beispielsweise
genau zwei Träger 46, von denen ein erster der Träger 46 auf der Seite 22 und der
zweite Träger 46 auf der Seite 24 angeordnet ist.
[0106] Darüber hinaus ist es mittels der Bewegungseinrichtung 10 möglich, den Aufnahmeraum
14 und somit das Küchengerät 12 im Vergleich zu herkömmlichen Küchengeräten sicht-
und fühlbar aufzuwerten, da beispielsweise optisch unschöne Bauelemente wie beispielsweise
ein Einschubgitter mit unterschiedlichen Führungsstangen oder Führungsschienen im
Aufnahmeraum 14 vermieden werden können. Ferner ist es möglich, das Trägerteil 48
zumindest vorübergehend in vertikaler Richtung nach unten zu fahren, um dadurch einen
vorteilhaften Blick auf die im Aufnahmeraum 14 angeordneten Lebensmittel (Gargut)
zu realisieren. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn es, insbesondere gemäß
dem Garprogramm, vorgesehen ist, das Trägerteil 48 besonders weit oben und somit besonders
nahe am Dach anzuordnen. Dann kann das Trägerteil 48 kurzzeitig nach unten gefahren
werden, um die Lebensmittel, insbesondere den Fortgang des Garprozesses, zu überprüfen.
[0107] Mittels der Bewegungseinrichtung 10 ist insbesondere eine zumindest im Wesentlichen
stufenlose Einstellung des Höhenniveaus des Trägerteils 48 möglich, sodass eine Beschränkung
auf vorgehende Einschubhöhen vermieden werden kann. Ferner kann das Höhenniveau des
Trägerteils 48 eingestellt werden, während das Trägerteils 48 in dem Aufnahmeraum
14 angeordnet ist. Mit anderen Worten ist eine Höhenverstellung bei eingeschobenem
Backblech möglich. Ferner kann die Höhe des Trägerteils 48 besonders einfach und beispielsweise
sozusagen "über Knopfdruck" eingestellt werden. Die Bewegungseinrichtung 10 ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn ein Auflauf gegen Garende einer kurzen Bräunung unterzogen
werden soll. Der Auflauf kann dann beispielsweise mittels des Trägerteils 48 in Richtung
des Daches bewegt werden, ohne das Trägerteil 48 zu berühren und ohne die Klappe öffnen
zu müssen.
[0108] In Zusammenspiel mit beispielsweise wenigstens einem Kerntemperaturfühler beziehungsweise
wenigstens einer Lambda-Sonde kann in Abhängigkeit von Größe und Gewicht des Gargutes
eine für das Garprogramm beziehungsweise Garen optimale Höhe des Trägerteils 48 ermittelt
und insbesondere automatisch eingestellt werden, sodass ein energieeffizientes und
vorteilhaftes Garen möglich ist.
[0109] Ferner ist es mittels der Bewegungseinrichtung 10 möglich, insbesondere je nach Einbaulage
des Küchengeräts 12, das Trägerpaar zum Auflegen beziehungsweise Entnehmen des Trägerteils
48 in eine für den Nutzer ergonomisch angenehme Höhenposition zu fahren, sodass eine
besonders einfache und komfortable Bedienung des Küchengeräts 12 darstellbar ist.
Ferner kann eine besonders energieeffiziente Aufheizung erfolgen, da keine in dem
Aufnahmeraum 14 angeordneten Bauelemente wie beispielsweise Schienen oder Gitter aufgeheizt
werden müssen, welche eigentlich nicht genutzt werden. Ferner erscheint der Aufnahmeraum
14 im Vergleich zu herkömmlichen Küchengeräten großzügiger und wirkt somit modern
und minimalistisch.
1. Bewegungseinrichtung (10) für ein wenigstens einen Aufnahmeraum (14) zum Aufnehmen
von Objekten und/oder Lebensmitteln aufweisendes und ein den Aufnahmeraum (14) begrenzendes
Gehäuse (16) umfassendes Küchengerät (12), mit wenigstens einem Zugmitteltrieb (28),
welcher wenigstens ein Antriebsrad (30), wenigstens ein das Antriebsrad (30) zumindest
teilweise umschlingendes und über das Antriebsrad (30) antreibbares Zugmittels (32),
wenigstens ein zusätzlich zum Antriebsrad (30) vorgesehenes Umlenkelement (36) zum
Umlenken des Zugmittels (32) und wenigstens einen mit dem Zugmittel (28) verbundenen,
über das Zugmittel (28) antreibbaren und dadurch in Einbaulage der Bewegungseinrichtung
(10) in vertikaler Richtung (26) translatorisch bewegbaren Mitnehmer (42) aufweist,
mittels welchem wenigstens ein zumindest mittelbar mit dem Mitnehmer (42) verbindbarer
Träger (46), an welchem das jeweilige Objekt und/oder das jeweilige Lebensmittel zumindest
mittelbar abstützbar ist, bezogen auf die Einbaulage in vertikaler Richtung (26) translatorisch
bewegbar ist, und mit wenigstens einem Motor (44) zum Antreiben des Antriebsrad (30),
gekennzeichnet durch ein Trägerelement (50), an welchem das Antriebsrad (30), das Zugmittel (32), das
Umlenkelement (36) und über das Zugmittel (32) der Mitnehmer (42) unter Bildung eines
zusammengebauten Moduls (52) gehalten sind, welches in seinem zusammengebauten Zustand
an dem Gehäuse (16) montierbar ist.
2. Bewegungseinrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplung, insbesondere eine Steckkupplung (58), vorgesehen ist, über welche
der Motor (44) reversibel lösbar drehfest mit dem Antriebsrad (30) verbindbar ist.
3. Bewegungseinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul (52) eine Befestigungseinrichtung (64) aufweist, mittels welcher das Modul
(52) reversibel lösbar an dem Gehäuse (16) befestigbar ist.
4. Bewegungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugmitteltrieb (28) wenigstens ein Spannelement (72) aufweist, mittels welchem
zwei an sich freie Enden (74, 75) des Zugmittels (32) miteinander verbunden sind und
das Zugmittel (32) gespannt ist.
5. Bewegungseinrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugmitteltrieb (28) ein zusätzlich zu dem Spannelement (72) vorgesehenes, zweites
Spannelement (90) aufweist, mittels welchem zwei zweite, an sich freie Enden (92,
94) des Zugmittel (32) miteinander verbunden sind und das Zugmittel (32) gespannt
ist.
6. Bewegungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugmitteltrieb (28) einen von dem Mitnehmer (42) beabstandeten, mit dem Zugmittel
(32) verbundenen, über das Zugmittel (32) antreibbaren und dadurch in Einbaulage der
Bewegungseinrichtung (10) in vertikaler Richtung (26) translatorisch synchron mit
dem Mitnehmer (42) bewegbaren zweiten Mitnehmer (76) aufweist, mittels welchem der
Träger (46) bezogen auf die Einbaulage in vertikaler Richtung (26) translatorisch
bewegbar ist.
7. Bewegungseinrichtung (10) nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (32) einen ersten Längenbereich (78), welcher sich von einer ersten
Seite (80) des ersten Mitnehmers (42) zu einer ersten Seite (82) des zweiten Mitnehmers
(76) erstreckt, und einen zweiten Längenbereich (84) aufweist, welcher sich von einer
der ersten Seite (82) des zweiten Mitnehmers (76) abgewandten zweiten Seite (86) des
zweiten Mitnehmers (76) zu einer der ersten Seite (80) des ersten Mitnehmers (42)
abgewandten zweiten Seite (88) des ersten Mitnehmers (42) erstreckt, und wobei das
erste Spannelement (72) in dem ersten Längenbereich (78) und das zweite Spannelement
(90) in dem zweiten Längenbereich (84) angeordnet ist.
8. Bewegungseinrichtung (10) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet; dass
die Mitnehmer (42, 76) an jeweiligen Trumen (108a, 108f) des Zugmittels (32) befestigt
sind, welche sich beim mittels des Motor (44) bewirkten Antreiben des Zugmittels (32)
in die gleiche Richtung bewegen.
9. Bewegungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der jeweilige Mitnehmer (42, 76) und zumindest ein zugehöriger Längenbereich des Zugmittels
(32) jeweils zumindest teilweise in derselben Führung (128) geführt aufgenommen sind.
10. Bewegungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, das
der Zugmitteltrieb (28) wenigstens vier zusätzlich zu dem Umlenkelement (36) und zusätzlich
zu dem Antriebsrad (30) vorgesehene, voneinander, von dem Antriebsrad (30) und von
dem Umlenkelement (36) beabstandete Umlenkelemente (38a-d) aufweist, mittels welchen
das Zugmittel (32) jeweils umgelenkt ist, wobei das Antriebsrad (30) ein sechstes
Umlenkelement zum Umlenken des Zugmittels (32) ist, und wobei das Zugmittel jeweilige,
zwischen jeweils zwei der mindestens sechs Umlenkelemente (30, 36, 38a-d) verlaufende
Trume (108a-f) aufweist.
11. Bewegungseinrichtung (10) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet dass:
- ein erstes der Trume (108a-f) und ein parallel zu dem ersten Trum (108a) verlaufendes
zweites der Trume (108a-f) ein erstes Trumpaar (110) bilden;
- ein senkrecht zu dem ersten und zweiten Trum (108a, b) verlaufendes drittes der
Trume (108a-f) und ein parallel zu dem dritten Trum (108c) verlaufendes viertes der
Trume (108a-f) ein zweites Trumpaar (112) bilden;
- ein senkrecht zu dem dritten und vierten Trum (108c, d) verlaufendes fünftes der
Trume (108a-f) und ein parallel zu dem fünften Trum (108e) verlaufendes sechstes der
Trume (108a-f) ein drittes Trumpaar (114) bilden; und
- das zweite Trumpaar (112) zwischen dem ersten und dem dritten Trumpaar (110, 114)
angeordnet ist.
12. Bewegungseinrichtung (10) nach Anspruch 11.
wobei der erster Mitnehmer (42) an einem Trum (108a) des ersten Trumpaares (110) und
der zweite Mitnehmer (76) an einem Trum (108f) des dritten Trumpaares (114) befestigt
ist.
13. Bewegungseinrichtung (10) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das andere Trum (108b) des ersten Trumpaares (110) auf einer dem zweiten Mitnehmer
(76) zugewandten Seite des ersten Mitnehmers (42) angeordnet ist, und wobei das andere
Trum (108e) des dritten Trumpaares (114) auf einer dem ersten Mitnehmer (42) abgewandten
Seite des zweiten Mitnehmers (76) angeordnet ist.
14. Küchengerät (12), mit einem. Gehäuse (16), durch welches wenigstens ein Aufnahmeraum
(14) zum Aufnehmen von Objekten und/oder Lebensmitteln begrenzt ist, und mit einer
Bewegungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
15. Küchengerät (12) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Motor (44) außerhalb des Aufnahmeraums (14) angeordnet ist.