[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld, mit
integrierter Absaugvorrichtung, wobei das Kochfeld wenigstens eine Aufstellfläche
zum Aufstellen von Kochgeschirr umfasst. Die Absaugvorrichtung umfasst wenigstens
eine Absaugeinrichtung mit wenigstens einer Einsaugöffnung für Wrasen, wobei die Einsaugöffnung
an wenigstens einer Durchführung durch die Aufstellfläche angeordnet ist. Die Absaugvorrichtung
umfasst weiterhin wenigstens eine Verschlusseinrichtung mit wenigstens einem verlagerbaren
Verschlusselement, welches in einer ersten Stellung die Einsaugöffnung im Wesentlichen
vollständig verschließt und in wenigstens einer zweiten Stellung die Einsaugöffnung
wenigstens abschnittsweise freigibt. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin
eine Absaugvorrichtung zum Einbau in eine Arbeitsplatte insbesondere neben wenigstens
einem Kochfeld, welche wie die zuvor beschriebene Absaugvorrichtung ausgebildet ist.
[0002] Dunstabzugshauben werden häufig über Kochfeldern bzw. Kochstellen installiert, um
den beim Kochen aufsteigenden fetthaltigen Wrasen abzusaugen und dann insbesondere
von Fettanteilen zu befreien.
[0003] In manchen Einbausituationen sind oberhalb einer Kochstelle installierte Dunstabzugshauben
aber aus optischen Gründen unerwünscht oder wegen eines nicht ausreichenden Platzangebots
ungünstig. Dann kann ein sogenannter Downdraft-Lüfter bzw. Muldenlüfter eingesetzt
werden, um eine Absaugung des fetthaltigen Wrasens nach unten zu erreichen.
[0004] Um ein optisches ansprechendes Design zu erzielen, sollte ein solcher Downdraft-Lüfter
im Wesentlichen bündig in die Arbeitsplatte neben einem Kochfeld oder auch direkt
in das Kochfeld eingebaut sein. Dann ist die Einlassöffnung für Wrasen in der Arbeitsplatte
oder in dem Kochfeld vorgesehen.
[0005] Um bei Nichtbetrieb eine im Wesentlichen geschlossene Fläche zu erreichen und die
Einlassöffnung zu verschließen, sind beispielsweise Downdraft-Lüfter bekannt, bei
welchen die Einlassöffnung mit einem abnehmbaren Verschlussdeckel abgedeckt werden
kann, der dann eine geschlossene Fläche zusammen mit der Arbeitsplatte oder dem Kochfeld
bildet. Nachteilig ist jedoch, dass separate Bauteile bei Benutzern oft unbeliebt
sind.
[0006] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Downdraft-Lüfter zur Verfügung
zu stellen, bei welchem die Einlassöffnung zum Absaugen von Wrasen ohne ein separates
Bauteil schnell und einfach freigegeben und verschlossen werden kann, wobei zudem
ein ansprechendes Design ermöglicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Haushaltgerät, insbesondere ein Kochfeld mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Absaugvorrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 2. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0008] Das erfindungsgemäße Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld, weist wenigstens eine
integrierte Absaugvorrichtung zum Absaugen von Wrasen auf. Dabei umfasst das Kochfeld
wenigstens eine Aufstellfläche und die Absaugvorrichtung umfasst wenigstens eine Absaugeinrichtung
mit wenigstens einer Einsaugöffnung für Wrasen, wobei die Einsaugöffnung an wenigstens
einer Durchführung durch die Aufstellfläche angeordnet ist. Weiterhin umfasst die
Absaugvorrichtung wenigstens eine Verschlusseinrichtung mit wenigstens einem verlagerbaren
Verschlusselement, wobei das verlagerbare Verschlusselement in einer ersten Stellung
die Einsaugöffnung im Wesentlichen vollständig verschließt und wobei das verlagerbare
Verschlusselement in wenigstens einer zweiten Stellung die Ansaugöffnung wenigstens
abschnittsweise freigibt. Dabei ist das verlagerbare Verschlusselement durch Translation
und oder Rotation von der ersten Stellung in die zweite Stellung verlagerbar, wobei
das verlagerbare Verschlusselement in der ersten Stellung im Wesentlichen flächenbündig
mit der Aufstellfläche des Kochfeldes vorliegt.
[0009] Die Absaugeinrichtung hat wenigstens einen Rand, welcher die Einsaugöffnung zumindest
abschnittsweise einfasst. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das verlagerbare Verschlusselement
durch Translation und/oder Rotation von der ersten Stellung in die zweite Stellung
verlagerbar ist und dass das verlagerbare Verschlusselement in der ersten Stellung
im Wesentlichen flächenbündig mit der dem Rand vorliegt
[0010] Die Aufstellfläche des Kochfeldes dient erfindungsgemäß insbesondere zum Aufstellen
von Kochgeschirr, wobei eine derartige Aufstellfläche vorzugsweise wenigstens eine
Glaskeramikscheibe bzw. eine Glaskeramikplatte umfasst und/oder durch wenigstens eine
Glaskeramikscheibe bzw. eine Glaskeramikplatte zur Verfügung gestellt wird.
[0011] In einer solchen Aufstellfläche ist wenigstens eine Durchführung bzw. eine Durchgangsöffnung
vorgesehen, sodass die Absaugvorrichtung bzw. die Einsaugöffnung der Absaugeinrichtung
unterhalb dieser Durchführung angeordnet werden kann und/oder wobei die Absaugeinrichtung
durch diese Durchführung hindurch greifen kann, sodass die Einsaugöffnung insbesondere
an der Oberkante der Aufstellfläche zur Verfügung gestellt wird.
[0012] Vorzugsweise ist die Einsaugöffnung bzw. die Absaugeinrichtung im Wesentlichen luftdicht
an der Durchführung durch die Aufstellfläche angeschlossen, sodass durch die Absaugvorrichtung
angesaugte Luft bzw. angesaugter Wrasen in die Einsaugöffnung eingesaugt wird. So
wird unter anderem auch vermieden, dass überkochende oder auslaufende Flüssigkeiten
zwischen Absaugvorrichtung und Durchführung in der Aufstellfläche in das Kochfeld
eindringen können.
[0013] Wenn die Absaugeinrichtung unterhalb der Durchführung angeschlossen ist, kann die
Durchführung durch die Aufstellfläche die Einsaugöffnung der Ansaugeinrichtung nach
oben hin verlängern.
[0014] Die erfindungsgemäße Absaugvorrichtung eignet sich zum Einbau in eine Arbeitsplatte
bzw. ist vorzugsweise in eine Arbeitsplatte eingebaut, insbesondere neben wenigstens
einem Kochfeld. Dabei umfasst die Absaugvorrichtung wenigstens eine Absaugeinrichtung
mit wenigstens einer Einsaugöffnung für Wrasen, wobei wenigstens eine Verschlusseinrichtung
mit wenigstens einem verlagerbaren Verschlusselement vorgesehen ist, wobei das verlagerbare
Verschlusselement die Einsaugöffnung in einer ersten Stellung im Wesentlichen vollständig
verschließt. Weiterhin gibt das verlagerbare Verschlusselement in wenigstens einer
zweiten Stellung die Einsaugöffnung wenigstens abschnittsweise frei. Dabei ist das
verlagerbare Verschlusselement durch Translation und/oder Rotation von der ersten
Stellung in die zweite Stellung verlagerbar, wobei das Verschlusselement in der ersten
Stellung im Wesentlichen flächenbündig mit der Arbeitsplatte vorliegt.
[0015] Bei einer derartigen Ausgestaltung ist die Absaugvorrichtung autonom ausgestaltet
bzw. wird durch ein physisch unabhängiges Gerät zur Verfügung gestellt, welches insbesondere
als Baustein in eine Arbeitsplatte neben einem Kochfeld eingebaut wird.
[0016] Sowohl bei der in ein Kochfeld integrierten Absaugvorrichtung als auch bei der Absaugvorrichtung
zum Einbau in eine Arbeitsplatte, insbesondere neben einem Kochfeld, sind die Absaugvorrichtungen
im Wesentlichen gleich aufgebaut und vorzugsweise wie nachfolgend beschrieben ausgestaltet.
[0017] So sind die Absaugvorrichtungen insbesondere als Muldenlüfter bzw. als Downdraft-Lüfter
ausgebildet, bei welchen von einer Kochstelle aufsteigender Wrasen nach unten und
insbesondere nach unterhalb der Arbeitsplatte bzw. unterhalb des Kochfeldes bzw. unterhalb
der Aufstellfläche abgesaugt wird.
[0018] Dabei sind die Absaugeinrichtungen in der Absaugvorrichtung insbesondere als Absaugkanal
bzw. das als Saugkasten ausgebildet, welche in eine Arbeitsplatte oder ein Kochfeld
eingelassen sind. An diese Ansaugeinrichtung kann vorzugsweise über einen Saugstutzen
ein Gebläse bzw. ein Lüfter angeschlossen werden, wobei mittels des Gebläses bzw.
des Lüfters von der Kochstelle aufsteigender Wrasen in die Absaugvorrichtung eingesogen
wird und über eine Luftfortführung entweder in einem Umluftbetrieb in den Raum zurückgeblasen
wird oder über einen Abluftbetrieb aus dem Raum abgeführt wird.
[0019] Die Absaugvorrichtung ist dabei im Wesentlichen bündig in die Arbeitsplatte bzw.
das Kochfeld eingelassen. Hierunter ist erfindungsgemäß insbesondere zu verstehen,
dass die Absaugvorrichtung nur unwesentlich über die Arbeitsplatte bzw. die Aufstellfläche
des Kochfeldes übersteht. So kann beispielsweise eine Art Abschlussrahmen oder Blendrahmen
vorgesehen sein, welcher den Anschluss zwischen der Absaugvorrichtung und der Arbeitsplatte
bzw. der Aufstellfläche des Kochfeldes optisch ansprechend und vorzugsweise fluiddicht
abdichtet. Ein solcher Rahmen bzw. eine solche Blende kann dann insbesondere in einem
unerheblichen Ausmaße über die Arbeitsplatte bzw. die Aufstellfläche eines Kochfeldes
überstehen. Allgemein ist bevorzugt, dass die Absaugvorrichtung möglichst wenig über
die Arbeitsplatte bzw. die Aufstellfläche übersteht. So steht die Absaugvorrichtung
insbesondere nicht mehr als die zweifache Stärke des über die Arbeitsplatte stehenden
Abschnitts des Kochfeldes über.
[0020] Das Verschlusselement liegt in der ersten Stellung im Wesentlichen flächenbündig
mit der Arbeitsplatte und/oder je nach Ausgestaltung mit der Aufstellfläche des Kochfeldes
vor. Hierunter ist erfindungsgemäß insbesondere zu verstehen, dass das Verschlusselement
derart ausgestaltet und angeordnet ist, dass eine im Wesentlichen abgeschlossene Fläche
durch das Verschlusselement in der ersten Stellung zusammen mit der Arbeitsplatte
und/oder der Aufstellfläche eines Kochfeldes gebildet wird. Dazu sind beispielsweise
das Verschlusselement und die Arbeitsplatte bzw. die Aufstellfläche des Kochfeldes
insbesondere parallel zueinander ausgerichtet, wobei in der Schließstellung der Abstand
der Oberfläche des Verschlusselementes zur Arbeitsplatte vorzugsweise kleiner als
der zweifache Abstand der Aufstellfläche des Kochfeldes zur Arbeitsplatte ist.
[0021] Das Verschlusselement verschließt die Einsaugöffnung bevorzugt unmittelbar oder mittelbar.
Je nach Ausgestaltung ist das Verschlusselement derart angeordnet, dass es in der
Schließstellung, also in der in der Einlassöffnung angeordnet ist. Ist die Absaugeinrichtung
unterhalb einer Durchführung eines Kochfeldes angeordnet, kann das Verschlusselement
auch die Durchführung abdichten, wodurch mittelbar die Einlassöffnung der Absaugeinrichtung
verschlossen wird.
[0022] Das Verschlusselement ist Teil einer Verschlusseinrichtung, wobei erfindungsgemäß
die Verschlusseinrichtung das Verschlusselement und weiteren Komponenten wie beispielsweise
Dreh- und/oder Haltepunkt und andere Zusatzteile umfasst. Das verlagerbare Verschlusselement
bewegt sich dabei translatorisch und/oder rotatorisch insbesondere durch Verschwenken,
Verfahren, Drehen, Rollen oder Verschieben vorzugsweise relativ zu dem Rest der Verschlusseinrichtung.
Insbesondere ist nicht vorgesehen, dass die Verschlusseinrichtung im Ganzen verstellt,
bewegt und/oder gedreht wird, um einen flächenbündigen Abschluss des Verschlusselements
mit der Arbeitsplatte und/oder der Aufstellfläche des Kochfeldes zu erreichen. Vorzugsweise
wird lediglich das verlagerbare Verschlusselement relativ zum Rest der Absaugvorrichtung
bewegt, wobei dies insbesondere im Betrieb nicht entnehmbar mit dem Rest der Verschlusseinrichtung
verbunden ist. Zur Wartung und/oder Reinigung kann das verlagerbare Verschlusselement
vorzugsweise demontiert bzw. entnommen werden.
[0023] Das erfindungsgemäße Kochfeld und die erfindungsgemäße Absaugvorrichtung bieten viele
Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist, dass in beiden erfindungsgemäßen Ausgestaltungen
eine Absaugvorrichtung in der Art eines Muldenlüfters bzw. eines Downdraft-Lüfters
zur Verfügung gestellt wird, bei welchen die Absaugvorrichtung insbesondere bei Nichtbenutzung
im Wesentlichen flächenbündig in einer Arbeitsplatte oder einem Kochfeld vorliegt.
Durch Translation und/oder Rotation des Verschlusselements wird die Einlassöffnung
dann freigegeben, sodass während des Betriebs der Absaugvorrichtung Wrasen in die
Einlassöffnung eingesaugt werden kann.
[0024] So können ein optisch ansprechendes Kochfeld mit integrierter Absaugvorrichtung und
eine autarke Absaugvorrichtung zum Einbau in eine Arbeitsplatte zur Verfügung gestellt
werden, wobei das verlagerbare Verschlusselement zum Betrieb der Absaugvorrichtung
in die zweite Stellung verlagert wird, wodurch die Einlassöffnung freigegeben wird.
[0025] Bevorzugt ragt das verlagerbare Verschlusselement in der zweiten Stellung wenigstens
abschnittsweise über die Arbeitsplatte hinaus. Je nach Ausgestaltung kann das verlagerbare
Verschlusselement aber auch nach unten in die zweite Stellung verlagert werden, sodass
auch in der zweiten Stellung kein Teil der Absaugvorrichtung über die Arbeitsplatte
bzw. die Aufstellfläche eines Kochfeldes übersteht.
[0026] Besonders bevorzugt kann das verlagerbare Verschlusselement neben der ersten und
der zweiten Stellung auch in weitere Zwischenstellungen verlagert werden, wobei dann
vorzugsweise die Einlassöffnung in der ersten Stellung vollständig geschlossenen und
in der zweiten Stellung vollständig geöffnet ist und wobei in den Zwischenstellungen
eine teilweise Öffnung der Einlassöffnung bzw. eine teilweise Freigabe der Einlassöffnung
vorgesehen ist.
[0027] Besonders bevorzugt stellt das verlagerbare Verschlusselement wenigstens in der zweiten
Stellung wenigstens abschnittsweise wenigstens eine Wrasenleiteinrichtung zur Verfügung.
Bei einer derartigen Ausgestaltung ragt das verlagerbare Verschlusselement dann wenigstens
teilweise nach oben über die Arbeitsplatte und/oder die Aufstellfläche des Kochfeldes
hinaus. Bei derartigen Ausgestaltungen kann eine besonders effektive Absaugung von
Wrasen erreicht werden, da ein Ansaugen bzw. Absaugen näher in Richtung der Oberkante
eines aufgestellten Kochgefäßes erreicht werden kann.
[0028] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist der in der zweiten Stellung des Verschlusselements
über die Arbeitsplatte und/oder die Aufstellfläche des Kochfeldes hinausragende Teil
im Wesentlichen von der Form einer Schale und/oder eines Tellers abgeleitet. Dabei
ist hier insbesondere eine kuppelförmige, schalenförmige und/oder tellerförmige Ausgestaltung
des Verschlusselements bzw. der Wrasenleiteinrichtung vorgesehen, wobei insbesondere
die Form in etwa eines halben Tellers bzw. ungefähr einer halben Schale bevorzugt
ist. Dies resultiert daraus, dass zum Erreichen eines flächenbündigen Anschlusses
der Absaugvorrichtung an die Arbeitsplatte bzw. die Aufstellfläche des Kochfeldes
das verlagerbare Verschlusselement in der ersten Stellung bzw. an der einen Seite
vorzugsweise im Wesentlichen geradflächig bzw. plan ausgebildet ist. Die andere Seite
kann dann bevorzugt die Form eines halben Tellers aufweisen, die insbesondere durch
Rotation oberhalb der Arbeitsplatte bzw. Aufstellfläche angeordnet wird, wenn das
verlagerbare Verschlusselement in der zweiten Stellung vorliegt. Bei einer derartigen
Ausgestaltung weist das verlagerbare Verschlusselement vorzugsweise eine größere Längsausdehnung
als Breite auf, wobei die Drehachse bei einem rotatorisch verlagerbaren Verschlusselement
dann insbesondere quer zur Längsausdehnung vorgesehen ist.
[0029] Bevorzugt ist das Verschlusselement an wenigstens einer Drehachse aufgenommen, wobei
die Drehachse insbesondere außerhalb des rotationssymmetrischen Zentrums des Verschlusselements
angeordnet ist. So wird je nach Ausgestaltung erreicht, dass in der ersten Stellung
des Verschlusselements ein flächenbündiger Abschluss möglich ist und dass das Verschlusselement
in der zweiten Stellung wenigstens abschnittsweise über die Arbeitsplatte übersteht
bzw. über die Aufstellfläche übersteht. In anderen Ausgestaltungen kann die Drehachse
aber auch im rotationssymmetrischen Zentrum angeordnet sein, um die zuvor beschriebenen
Eigenschaften zu erreichen.
[0030] Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Bedieneinrichtung vorgesehen, welche an dem
verlagerbaren Verschlusselement angeordnet ist und welche insbesondere in der zweiten
Stellung des verlagerbaren Verschlusselements erreichbar ist. Über eine derartige
Bedieneinrichtung kann vorzugsweise die Absaugvorrichtung bedient bzw. an-, aus- und/oder
eingestellt werden. Dabei ist die Bedieneinrichtung vorzugsweise derart an dem verlagerbaren
Verschlusselement angeordnet, dass die Bedieneinrichtung in der ersten Stellung des
Verschlusselements versteckt und in der zweiten Stellung sichtbar bzw. erreichbar
angeordnet ist.
[0031] In bevorzugten Ausgestaltungen umfasst die Verschlusseinrichtung wenigstens ein ortsfestes
Verschlusselement, welches die Einlassöffnung zusammen mit dem verlagerbaren Verschlusselement
verschließt, wenn das verlagerbare Verschlusselement in der ersten Stellung vorliegt.
Bei einer derartigen Ausgestaltung ist die Bewegung des verlagerbaren Verschlusselements
insbesondere translatorisch vorgesehen. Das ortsfeste Verschlusselement kann je nach
Ausgestaltung auch der Absaugeinrichtung zugeordnet sein und/oder durch diese zur
Verfügung gestellt werden. Erfindungsgemäß ist das ortsfeste Verlagerungselement jedoch
auch in einer solchen Ausgestaltung der Verschlusseinrichtung zugeordnet.
[0032] Bevorzugt schließen das ortsfeste Verschlusselement und das verlagerbare Verschlusselement
in der ersten Stellung im Wesentlichen flächenbündig ab. Hierdurch wird vorzugsweise
eine insgesamt flächenbündige Ausgestaltung des oberen Abschnitts der Absaugvorrichtung
erreicht, wodurch eine im Wesentlichen durchgängige Fläche von der Arbeitsplatte und
der Absaugvorrichtung bzw. von der Aufstellfläche eines Kochfeldes und der Absaugvorrichtung
gebildet wird.
[0033] In vorteilhaften Weiterbildungen ist das verlagerbare Verschlusselement aus der flächenbündigen
Ebene heraus in die zweite Stellung verlagerbar. Dann steht das verlagerbare Verschlusselement
durch Translation und/oder Rotation wenigstens abschnittsweise über die Arbeitsplatte
bzw. die Aufstellfläche des Kochfeldes über, wenn das verlagerbare Verschlusselement
in der zweiten Stellung vorliegt.
[0034] Bevorzugt ist wenigstens eine Filtereinrichtung in Strömungsrichtung der Einlassöffnung
nachfolgend angeordnet, wobei das ortsfeste Verschlusselement auf der wenigstens eine
Filtereinrichtung angeordnet ist. Dann ist das ortsfeste Verschlusselement vorzugsweise
auf diese Filtereinrichtung aufgestellt, aufgesteckt oder anders mit der Filtereinrichtung
verbunden. Dabei kann die Filtereinrichtung insbesondere T-förmig, V-förmig, als Filterkassette
und/oder aus geschichteten Filterebenen aufgebaut sein.
[0035] Insbesondere um eine einfache Installation des ortsfesten Verschlusselements auf
der Filtereinrichtung zu ermöglichen, wobei hier auch ein leichtes Entfernen des ortsfesten
Verschlusselements zur Reinigung bevorzugt ist, können vorzugsweise Fortsätze an dem
Verschlusselement vorgesehen sein, welche in entsprechende Öffnungen in der Filtereinrichtung
eingesteckt werden. Für eine besonders sichere Aufnahme kann ein solches System aus
Öffnungen und Fortsätzen auch in der Art eines Rastsystems ausgebildet sein. Die Zuordnung
der Öffnungen und Fortsätze kann in zweckmäßigen Weiterbildungen auch umgekehrt sein.
[0036] Vorteilhaft weist das verlagerbare Verschlusselement und/oder das ortsfeste Verschlusselement
wenigstens einen freien Strömungsquerschnitt und/oder wenigstens eine Ausformung auf,
der und/oder die in der zweiten Stellung wenigstens abschnittsweise freigegeben wird,
um die Einsaugöffnung wenigstens abschnittsweise freizugeben. So kann erreicht werden,
dass das verlagerbare Verschlusselement und/oder das ortsfeste Verschlusselement wenigstens
einen freien Strömungsquerschnitt zu der Einlassöffnung zur Verfügung stellen, wenn
das verlagerbare Verschlusselement in der zweiten Stellung vorliegt.
[0037] Bevorzugt umfasst die Absaugeinrichtung wenigstens eine Rampeneinrichtung, wobei
wenigstens ein Auflageabschnitt der verlagerbaren Verschlusseinrichtung an die Rampeneinrichtung
angepasst ist. Hierunter ist erfindungsgemäß insbesondere zu verstehen, dass die Absaugeinrichtung
eine Art Führungsschräge umfasst, an welche ein vorzugsweise im Wesentlichen keilförmiges
Verschlusselement angepasst ist. In der ersten Stellung des verlagerbaren Verschlusselements
ist die Einlassöffnung dann vorzugsweise vollständig durch das Verschlusselement abgedichtet
und es ist eine flächenbündige Ausgestaltung zwischen Arbeitsplatte bzw. Kochfeld
und Verschlusselement bzw. Absaugvorrichtung gegeben. Das verlagerbare Verschlusselement
wird der entlang der Rampeneinrichtung bzw. der Führungsschräge nach oben verschoben,
sodass ein freier Strömungsquerschnitt bzw. die Einlassöffnung je nach Position des
Verschlusselements auf der Rampeneinrichtung bzw. auf der Führungsschräge abschnittsweise
freigegeben wird.
[0038] Besonders bevorzugt wird die Rampeneinrichtung durch wenigstens eine Filtereinrichtung
zur Verfügung gestellt. Dabei ist insbesondere der obere Abschnitt der Filtereinrichtung
geneigt angeordnet oder ausgebildet bzw. stellt eine Führungsschräge zur Verfügung,
auf welcher das verlagerbare Verschlusselement aufliegt und zum Öffnen bzw. Schließen
der Einlassöffnung von der ersten in die zweite Stellung oder umgekehrt verlagert
werden kann.
[0039] In zweckmäßigen Weiterbildungen umfasst die Verschlusseinrichtung wenigstens eine
Dichtungseinrichtung, welche dazu vorgesehen ist, eine im Wesentlichen fluiddichte
und vorzugsweise wenigstens flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen dem verlagerbaren
Verschlusselement und der Einlassöffnung und/oder ortsfestem Verschlusselement zu
bewirken. So kann insbesondere vermieden werden, dass beim Reinigen der Arbeitsplatte
bzw. des Kochfeldes oder beim Überkochen von Flüssigkeiten diese durch die Einlassöffnung
in die Absaugvorrichtung bzw. Absaugeinrichtung oder zwischen Absaugvorrichtung und
Arbeitsplatte bzw. Kochfeld laufen können.
[0040] Zweckmäßig umfasst das verlagerbare Verschlusselement wenigstens ein Bedienelement.
Ein derartiges Bedienelement kann insbesondere als Griff, als Mulde, als Knebel, als
Drehknauf oder in anderer geeigneter Art und Weise ausgestaltet sein. Ein derartiges
Bedienelement kann dann insbesondere zur Verlagerung des verlagerbaren Verschlusselements
von der ersten Stellung in die zweite Stellung oder umgekehrt verwendet werden.
[0041] Bevorzugt umfasst die Absaugeinrichtung wenigstens eine Verlagerungseinrichtung,
mittels welcher das verlagerbare Verschlusselement in die erste Stellung und/oder
die zweite Stellung verlagerbar ist. Eine solche Verlagerungseinrichtung ist insbesondere
als Öffnungs- bzw. Schließmechanismus ausgebildet, welcher das Verlagern des verlagerbaren
Verschlusselements zwischen den Stellungen vorzugsweise wenigstens unterstützt. Eine
derartige Verlagerungseinrichtung kann insbesondere eine Federkonstruktion umfassen
und/oder als Federkonstruktionen ausgebildet sein und/oder vorzugsweise durch wenigstens
einen Stangenmechanismus, durch Magnete und/oder einen Riemenantrieb bereitgestellt
werden.
[0042] Vorzugsweise ist wenigstens eine Quetschsicherung vorgesehen, um ein mögliches Verletzungsrisiko
möglichst zu vermeiden. Dabei ist eine Quetschsicherung Insbesondere dann vorgesehen,
wenn eine Verlagerungseinrichtung bzw. eine automatische Verlagerungseinrichtung verwendet
wird. So kann beispielsweise bei der Verwendung eines Motors eine Drehmomentbegrenzung
vorgesehen sein, um beispielsweise das Quetschen eines Fingers in der Ansaugöffnung
zu vermeiden. Allgemein ist bevorzugt, dass die Bewegungskräfte des Verschlusselements
überwacht werden, sodass rechtzeitig erkannt wird, ob ein Hindernis in der Ansaugöffnung
vorliegt.
[0043] Besonders bevorzugt umfasst die Verlagerungseinrichtung wenigstens eine Vorbelastungseinrichtung.
Dabei kann in einer solchen Ausgestaltung die Verlagerungseinrichtung wenigstens eine
Feder umfassen und/oder beispielsweise als Push-to-Open-Mechanismus ausgestaltet sein.
[0044] In zweckmäßigen Weiterbildungen umfasst die Verlagerungseinrichtung wenigstens eine
Magneteinrichtung. Auch über eine derartige Magneteinrichtung kann eine Verlagerung
des verlagerbaren Verschlusselements von einer in die andere Stellung bewirkt werden.
Insbesondere im Zusammenspiel mit einer Rampeneinrichtung können über eine Magneteinrichtung
feste Endlagen und/oder Zwischenstellungen des Verschlusselements vorgegeben werden.
Dazu kann die Magneteinrichtung insbesondere wenigstens einen Magneten und ein magnetisches
Material und/oder zwei Magnete umfassen, welche dann vorzugsweise entgegengesetzt
gepolt angeordnet sind. So kann beispielsweise die Rampeneinrichtung aus einem magnetischen
Material gefertigt sein und/oder wenigstens ein magnetisches Material umfassen. An
dem verlagerbaren Verschlusselement kann dann beispielsweise ein Magnet angeordnet
sein, wodurch die das Verschlusselement je nach Anordnung auf der Rampeneinrichtung
in der entsprechenden Stellung gehalten wird. In anderen Ausgestaltungen können zweckmäßig
auch zwei unterschiedlich gepolte Magnete an der Rampeneinrichtung und an dem Verschlusselement
vorgesehen sein, wodurch insbesondere zwei feste Endlagen, nämlich die erste Stellung
und die zweite Stellung und optional auch weitere Zwischenstellungen eingestellt werden
können.
[0045] Bevorzugt umfasst die Verlagerungseinrichtung wenigstens eine Motoreinrichtung. Dann
ist die Verlagerungseinrichtung mit der Motoreinrichtung insbesondere dazu geeignet
und ausgebildet, eine automatische Verlagerung des verlagerbaren Verschlusselements
von der ersten in die zweite Stellung und umgekehrt zu bewirken.
[0046] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
[0047] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung eingebaut
in eine Arbeitsplatte neben einem Kochfeld in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 2
- eine rein schematische Darstellung der Absaugeinrichtung mit einem verlagerbaren Verschlusselement
in der ersten Stellung gemäß Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht und einer Schnittansicht;
- Figur 3
- die Ansichten gemäß Figur 2 mit dem verlagerbaren Verschlusselement in der zweiten
Stellung;
- Figur 4
- eine rein schematische Darstellung einer Ausführung einer Verlagerungseinrichtung
einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung;
- Figur 5
- eine rein schematische Explosionsdarstellung der Absaugvorrichtung gemäß Figur 1;
- Figur 6
- eine rein schematische Darstellungen der Verwendung unterschiedlicher Filtereinrichtungen
in einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung;
- Figur 7
- eine rein schematische Darstellung der Befestigung eines ortsfesten Verschlusselements
an einer Filtereinrichtung;
- Figur 8
- eine rein schematische Darstellungen der Verwendung einer weiteren Art von Filtereinrichtung
in einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung;
- Figur 9
- eine rein schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Absaugvorrichtung mit einem verlagerbaren Verschlusselement in der ersten Stellung
eingebaut in eine Arbeitsplatte neben einem Kochfeld in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 10
- die Darstellung gemäß Figur 9 mit dem verlagerbaren Verschlusselement in der zweiten
Stellung;
- Figur 11
- eine rein schematische Darstellung der ersten und der zweiten Stellung des verlagerbaren
Verschlusselement Ausführungsform der erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung gemäß Figur
9 in zwei Schnittansichten;
- Figur 12
- eine rein schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Verlagerungseinrichtung
einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung;
- Figur 13
- rein schematische Darstellungen weiterer Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Absaugvorrichtungen;
- Figur 14
- eine rein schematische Darstellungen eines erfindungsgemäßen Kochfeldes mit einer
Absaugvorrichtung;
- Figur 15
- die Darstellung des Kochfeldes gemäß Figur 14 beim Entnehmen der Filtereinrichtung;
- Figur 16
- eine rein schematische Darstellung einer nächsten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Absaugvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 17
- eine rein schematische Darstellung der Funktionsweise der Absaugvorrichtung gemäß
Figur 16 in mehreren Ansichten;
- Figur 18
- eine rein schematische Darstellung der in den Figuren 16 und 17 dargestellten Absaugvorrichtung
in einer Explosionsansicht;
- Figur 19
- eine rein schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kochfeldes in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 20
- eine rein schematische Darstellung der in das Kochfeld gemäß Figur 19 integrierten
Absaugvorrichtung in zwei Schnittansichten von der Seite;
- Figur 21
- eine rein schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kochfeldes in einer perspektivischen Ansicht x;
- Figur 22
- eine rein schematische Darstellung der Funktionsweise der Verlagerungseinrichtung
einer Absaugvorrichtung in mehreren Ansichten; und
- Figur 23
- eine rein schematische Darstellung von Verschlusselementen in unterschiedlichen Ansichten.
[0048] In Figur 1 ist rein schematisch eine erfindungsgemäße Absaugvorrichtung 1 dargestellt,
welche in eine Arbeitsplatte 200 neben einem Kochfeld 100 eingelassen ist. Die Absaugvorrichtung
1 ist dabei als Downdraft-Lüfter 50 ausgebildet, wobei derartige Absaugvorrichtungen
1 von einem auf dem Kochfeld 100 aufstehenden Kochgefäß aufsteigenden Wrasen 300 nach
unten in Richtung unterhalb der Arbeitsplatte 200 bzw. unterhalb des Kochfeldes 100
bzw. unterhalb der Aufstellfläche 101 absaugen.
[0049] Die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung 1 ist im Wesentlichen flächenbündig mit der
Arbeitsplatte 200 vorgesehen, wozu die Absaugeinrichtung 1 derart in eine Ausnehmung
in der Arbeitsplatte 200 eingelassen ist, dass sie möglichst wenig nach oben übersteht.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Anschluss zwischen Absaugvorrichtung
1 und Arbeitsplatte 200 durch einen Rahmen 32 bereitgestellt, welcher wie in den nachfolgenden
Figuren zu erkennen ist, Teil der Absaugeinrichtung 2 der Absaugvorrichtung 1 ist.
Dadurch steht die Absaugvorrichtung 1 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel lediglich
wenige Millimeter über die Arbeitsplatte 2 über. Allgemein ist bevorzugt, dass die
Absaugvorrichtung 1, wenn sie in die Arbeitsplatte 200 neben einem Kochfeld 100 eingelassen
ist, nicht weiter über die Arbeitsplatte 200 übersteht als das daneben angeordnete
Kochfeld 100.
[0050] Die Absaugvorrichtung 1 umfasst eine Einsaugöffnung 3, über welche von einem auf
dem Kochfeld 100 aufstehenden Kochgefäß aufsteigender Wrasen 300 abgesaugt wird. Diese
Einsaugöffnung 3 kann bei der erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung 1 mittels einer
Verschlusseinrichtung 4 je nach Bedarf verschlossen werden.
[0051] Dazu umfasst die Verschlusseinrichtung 4 der erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung
1 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein verlagerbares Verschlusselement 5 und ein
ortsfestes Verschlusselement 12, welches beispielsweise zur Wartung und/oder Reinigung
entnommen werden kann. In der gezeigten Darstellung liegt das verlagerbare Verschlusselement
5 in einer ersten Stellung 6 vor, in welcher die Einlassöffnung 3 verschlossen ist.
In dieser Stellung 6 bilden das verlagerbare Verschlusselement 5 und das ortsfeste
Verschlusselement 12 bzw. allgemein die Absaugeinrichtung 1 zusammen mit der Arbeitsplatte
200 eine im Wesentlichen plane Fläche bzw. sind im Wesentlichen flächenbündig.
[0052] In Figur 2 ist rein schematisch die in Figur 1 verwendete Absaugvorrichtung 1 in
einer rein schematischen vergrößerten Draufsicht und daneben in einer rein schematischen
Schnittansicht dargestellt. Man erkennt das verlagerbare Verschlusselement 5, welches
in der gezeigten Darstellung in der ersten Stellung 6 vorliegt und so zusammen mit
dem ortsfesten Verschlusselement 12 die Einsaugöffnung 3 verschließt.
[0053] In der Schnittansicht gut zu erkennen, wie die Absaugvorrichtung 1 in die Arbeitsplatte
200 eingelassen ist. Dabei ist die Absaugvorrichtung 1 im Wesentlichen flächenbündig
in die Arbeitsplatte 200 integriert. Das im Bereich der Einsaugöffnung 3 angeordnete
ortsfeste Verschlusselement 12 bildet mit dem verlagerbaren Verschlusselement 5 in
der ersten Stellung 6 eine im Wesentlichen durchgängige Fläche mit der Arbeitsplatte
200.
[0054] Weiterhin ist zu erkennen, dass die Ansaugeinrichtung 2 der Ansaugvorrichtung 1 als
Saugkasten 33 ausgebildet ist, in welchem eine Filtereinrichtung 14 angeordnet ist.
Um das ortsfeste Verlagerungselement 12 in der Ansaugöffnung 3 anzuordnen, ist dieses
dazu in der hier gezeigten Ausführungsform auf der Filtereinrichtung 14 aufgenommen.
So steht das ortsfeste Verlagerungselement 12 stabil in der Einsaugöffnung 3.
[0055] In Figur 3 sind die Ansichten gemäß Figur 2 erneut dargestellt, wobei das verlagerbare
Verschlusselement 5 in der hier gezeigten Darstellung in der zweiten Stellung 7 vorliegt,
in welcher die Einsaugöffnung 3 wenigstens abschnittsweise freigegeben ist. Dabei
ist zu erkennen, dass das verlagerbare Verschlusselement 5 relativ zu dem Rahmen 32
der Absaugvorrichtung 1 und somit relativ zu der Arbeitsplatte 200 translatorisch
nach oben verlagert ist. Dadurch wird ein freier Strömungsquerschnitt 16 zwischen
dem ortsfesten Verschlusselement 12 und dem verlagerbaren Verschlusselement 5 freigegeben,
sodass Wrasen 300 eingesaugt durch die in Strömungsrichtung 15 nachfolgende Filtereinrichtung
14 geleitet werden kann.
[0056] In anderen nicht dargestellten Ausgestaltungen kann das verlagerbare Verschlusselement
5 auch nach unten verfahren werden, wodurch auch bei einer solchen Ausgestaltung ein
freier Strömungsquerschnitt 16 in der Einsaugöffnung 3 gebildet wird.
[0057] In Figur 4 ist rein schematisch eine Verlagerungseinrichtung 22 dargestellt, wie
sie beispielsweise bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet werden
kann.
[0058] Dabei umfasst die Verlagerungseinrichtung 22 eine Vorbelastungseinrichtung 23, welche
in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Federn 34 aufweist.
[0059] Das verlagerbare Verschlusselement 5 ist in der gezeigten Ausführung dabei derart
zwischen den Federn 34 aufgenommen, dass das verlagerbare Verschlusselement 5 durch
die Federkraft der Federn 34 in einer bestimmten Position gehalten wird. So kann das
verlagerbare Verschlusselement 5 in verschiedenen Positionen mittels der Vorbelastungseinrichtung
arretiert werden.
[0060] Um eine mögliche Verletzungsgefahr, beispielsweise das Einklemmen eines Fingers in
der Einsaugöffnung, möglichst zu vermeiden, kann je auch Ausgestaltung eine Quetschsicherung
vorgesehen sein, welche insbesondere die wirkenden Bewegungskräfte bestimmt und ein
weiteres Verlagern des zweiten Verschlusselements 5 verhindert bzw. blockiert, sobald
eine bestimmte Kraft überschritten wird.
[0061] Weiterhin ist dargestellt, dass die Verlagerungseinrichtung 22 eine Motoreinrichtung
25 umfassen kann, wodurch ein automatisches Verlagern des verlagerbaren Verschlusselements
5 bzw. ein automatisches Öffnen bzw. Schließen der Einsaugöffnung 3 erreicht wird.
[0062] In Figur 5 ist rein schematisch die zuvor gezeigte Absaugvorrichtung 1 in einer perspektivischen
Explosionsansicht dargestellt, wobei der besseren Übersicht halber lediglich die Ansaugeinrichtung
2 bzw. der Saugkasten 33, das ortsfeste Verschlusselement 12, das verlagerbare Verschlusselement
5 und die Filtereinrichtung 14 dargestellt sind.
[0063] Man erkennt den freien Strömungsquerschnitt 16 auf der Oberseite 35 des verlagerbaren
Verschlusselements 5. Dieser freie Strömungsquerschnitt 16 wird in der ersten Stellung
6 durch das ortsfeste Verlagerungselement versperrt und in der zweiten Stellung 7
freigegeben, sobald das verlagerbare Verschlusselement von der ersten Stellung 6 in
die zweite Stellung 7 relativ zu dem ortsfesten Verschlusselement 12 verlagert wird.
[0064] Weiterhin sind optional verwendbare freie Querschnitte 16 an den Seitenflächen 36
des verlagerbaren Verschlusselements 5 angedeutet, welche zusätzlich oder je nach
Ausgestaltung auch ausschließlich verwendet werden können. Beispielsweise ist es auch
möglich, dass ein ähnlich ausgestaltetes verlagerbares Verschlusselement 5 mit geschlossener
bzw. durchgehender Oberseite 35 verwendet wird, wobei dann auf das ortsfeste Verschlusselement
12 verzichtet werden kann.
[0065] Auch an dem oberen Abschnitt 38 der Filtereinrichtung 14 sind freie Strömungsquerschnitte
16 vorgesehen, über welche der Wrasen 300 der Filterfläche 37 der Filtereinrichtung
14 zugeführt werden kann. Dabei ist die Filterfläche 37 in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
durch ein Vlies 28 gebildet, welches von einem Streckmetall 27 überdeckt ist.
[0066] In Figur 6 ist rein schematisch die Verwendung unterschiedlicher Filterformen bzw.
Filtereinrichtungen 14 in perspektivischen Ansichten dargestellt. Es ist zu erkennen,
dass die Filtereinrichtungen 14 in die Filtereinrichtung 2 bzw. den an Saugkasten
33 eingesetzt werden. An der Unterseite des an Saugkasten 33 ist ein Sauganschluss
26 vorgesehen, welcher vorzugsweise mit einem Gebläse und einer Luftfortführung verbunden
ist, sodass Wrasen 300 über die Einsaugöffnung 3 in die Absaugvorrichtung 1 eingesaugt
wird.
[0067] In der linken Darstellung ist angedeutet, dass V-förmig Filtereinrichtungen 14 verwendet
werden können, wohingegen in der rechten Darstellung eine T-förmige Filtereinrichtung,
wie sie schon in Figur 5 gezeigt wurde, verwendet wird.
[0068] In Figur 7 ist rein schematisch und beispielhaft anhand einer V-förmigen Filtereinrichtung
14 dargestellt, wie das ortsfeste Verlagerungselement 12 auf der Filtereinrichtung
14 aufgenommen werden kann, sodass das ortsfeste Verschlusselement 12 stabil in der
Einsaugöffnung 3 gehalten wird.
[0069] Dazu sind an einem oberen Abschnitt 38 der Filtereinrichtung 14 Öffnungen 39 vorgesehen,
in welche Fortsätze 29 an der Unterseite des ortsfesten Verschlusselements 12 eingesteckt
werden können. In anderen Ausgestaltungen können die Öffnungen 39 auch an dem Verschlusselement
12 vorgesehen sein, wobei dann Fortsätze 29 an dem oberen Abschnitt 38 der Filtereinrichtung
14 zweckmäßig sind.
[0070] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel bilden die Öffnungen 39 und die Fortsätze 29
eine Rasteinrichtung 40, wobei die Öffnung 39 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
als Nut 30 vorgesehen ist. Die Nut 30 und die Fortsätze 29 sind dabei derart ausgebildet,
dass die Fortsätze 29 nur an einer bestimmten Stelle in die Nut 30 eingeführt werden
können. Zum Verriegeln des ortsfesten Verschlusselements 12 in der Nut 30 wird dieses
dann mit den Fortsätzen 29 derart entlang der Nut verfahren, dass das Verschlusselement
12 nicht mehr entnommen werden kann.
[0071] In Figur 8 ist rein schematisch die Verwendung einer anders ausgestalteten Filtereinrichtung
14 zu erkennen. Dabei ist eine schichtartig aufgebaute Filtereinrichtung 14 vorgesehen,
welche mehrere Filterböden 41 aufweist, die zu einer Filtereinrichtung 14 aufgestapelt
werden.
[0072] In Figur 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung
1 dargestellt, wobei die Absaugvorrichtung 1 in eine Arbeitsplatte 200 neben einem
Kochfeld 100 eingelassen ist. Die allgemeine Ausgestaltung und Anordnung der Absaugvorrichtung
1 entspricht dabei im Wesentlichen der schon zuvor beschriebenen Ausgestaltung. Auch
bei dieser Ausgestaltung bildet das verlagerbare Verschlusselement 5 in der ersten
Stellung 6 eine im Wesentlichen durchgängige Fläche zusammen mit der Arbeitsplatte
200.
[0073] In Figur 10 ist zu erkennen, dass im Vergleich zu den zuvor gezeigten Ausführungen
nur ein verlagerbares Verschlusselement 5 verwendet wird, welches eine andere Ausgestaltung
aufweist, als das zuvor gezeigte Verschlusselement 5. Ein ortsfestes Verschlusselement
12 ist bei der hier gezeigten Ausführungsform nicht vorgesehen.
[0074] Im Vergleich zu der zuvor gezeigten Ausführungsform wird das Verschlusselement 5
in der hier gezeigten Ausführungsform nicht translatorisch, sondern rotatorisch von
der ersten Stellung 6 in die zweite Stellung 7 verlagert. Dabei ist das verlagerbare
Verschlusselement 5 in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen tellerförmig
ausgestaltet. Dabei ist nur der Teil des verlagerbaren Verschlusselements 5 tellerförmig
ausgebildet, welcher in der zweiten Stellung 7 über die Arbeitsplatte 200 bzw. über
den oberen Abschnitt 8 der Absaugeinrichtung 2 übersteht.
[0075] Durch eine derartige tellerförmig bzw. in etwa halbtellerförmige Ausgestaltung des
verlagerbaren Verschlusselements 5 in der zweiten Stellung 7 wird eine Wrasenleiteinrichtung
9 durch das Verschlusselement 5 in der zweiten Stellung 7 bereitgestellt, sodass der
von einem Kochgefäß aufsteigende Wrasen 300 möglichst weit oben angesaugt und über
das Verschlusselement 5 bzw. die Wrasenleiteinrichtung 9 der Einsaugöffnung 3 zugeführt
werden kann.
[0076] In Figur 11 ist das Verschlusselement 5 gemäß Figur 10 in zwei Schnittansichten in
der ersten Stellung 6 und der zweiten Stellung 7 dargestellt. Auch hier erkennt man,
dass in der ersten Stellung 6 des verlagerbaren Verschlusselements 5 eine im Wesentlichen
durchgehende und flächenbündige Ausgestaltung der Absaugvorrichtung 1 mit der Arbeitsplatte
200 erreicht wird. In der zweiten Stellung des Verschlusselements 5 steht dieses über
die Arbeitsplatte 200 über und ist derart ausgebildet, dass eine Wrasenleiteinrichtung
9 durch das verlagerbare Verschlusselement 5 bereitgestellt wird, welche im Wesentlichen
wenigstens abschnittsweise im Wesentlichen tellerförmig, schalenförmig bzw. kugelförmig
ausgebildet ist.
[0077] Figur 12 zeigt rein schematisch eine Verlagerungseinrichtung 22, wie sie bei der
zuvor beschriebenen Ausgestaltung der Absaugvorrichtung verwendet werden kann. Dabei
ist die Verlagerungseinrichtung hier als Riemenantrieb 31 ausgebildet, welcher optional
mittels einer Motoreinrichtung 25 auch automatisch betrieben werden kann. Auch hier
kann vorzugsweise eine Quetschsicherung beispielsweise in der Art einer Drehmomentbegrenzung
je nach Ausführungsform vorteilhaft vorgesehen werden.
[0078] In Figur 13 sind zwei weitere Ausführungsformen von zweckmäßig verwendbaren verlagerbaren
Verschlusselement 5 gezeigt. Dabei ist in der linken Darstellung eine abgeflachte
Ausgestaltung des Verschlusselements 5 gemäß Figur 11 gezeigt. Hier ist zu erkennen,
dass die Drehachse 10 außerhalb des rotationssymmetrischen Zentrums des Verschlusselements
5 angeordnet ist. Insbesondere bei einer derartigen Ausgestaltung ist eine Dichteinrichtung
20 vorgesehen, welche einen eventuell verbleibenden Spalt zwischen der Absaugeinrichtung
2 und dem Verschlusselement 5 abdichtet. Eine solche Dichteinrichtung 20 kann in allen
Ausgestaltungen zweckmäßig eingesetzt werden.
[0079] In Figur 14 ist ein erfindungsgemäßes Kochfeld 100 dargestellt, in welches eine ähnlich
ausgestaltete Absaugeinrichtung 1 integriert ist, wie sie in den Figuren zu 9 bis
13 dargestellt wurde. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist die Absaugvorrichtung
1 in einer Durchführung 102 in der Aufstellfläche 101 des Kochfelds 100 angeordnet.
So wird bei derartigen Ausgestaltungen die Einsaugöffnung 3 in der Durchführung 102
bzw. durch die Durchführung 102 zur Verfügung gestellt. Die Aufstellfläche 101 wird
in dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine Glaskeramikscheibe zur Verfügung gestellt.
[0080] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Absaugvorrichtung 1 in der Mitte der
Aufstellfläche 101 zwischen mehreren Kochstellen 103 angeordnet. Damit von allen Kochstellen
103 Wrasen 300 abgesaugt werden kann, sind hier an beiden Seiten des verlagerbaren
Verschlusselements 5 freie Strömungsquerschnitte 16 vorgesehen.
[0081] Weiterhin ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Bedieneinrichtung 11 zum
Bedienen der Absaugvorrichtung 1 an dem verlagerbaren Verschlusselement 5 vorgesehen.
Über diese Bedieneinrichtung kann die Absaugvorrichtung 1 beispielsweise angestellt
werden, ausgestellt werden, eine Laufzeit kann eingestellt werden oder die Absaugleistung
kann variiert werden.
[0082] Um ein optisch besonders ansprechendes Design zu ermöglichen, ist die Bedieneinrichtung
11 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel nur in der zweiten Stellung 7 des verlagerbaren
Verschlusselements 5 zugänglich und sichtbar. Wird das verlagerbare Verschlusselement
5 in die erste Stellung 6 verlagert, in welcher die Einsaugöffnung 3 verschlossen
ist, weist die Bedieneinrichtung 11 nach unten und ist unterhalb der Aufstellfläche
101 des Kochfeldes 100 angeordnet und somit nicht sichtbar. Eine derartige Ausgestaltung
kann auch bei einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung 1 verwendet werden, die in
eine Arbeitsplatte 200 neben einem Kochfeld 100 eingelassen wird.
[0083] In Figur 15 ist rein schematisch dargestellt, wie eine Filtereinrichtung 14 aus der
Absaugeinrichtung 2 bzw. aus dem an Saugkasten 33 entnommen wird. Dazu wird zunächst
das verlagerbare Verschlusselement 5 entfernt, sodass die Filtereinrichtung 14 gut
zugänglich ist. Dann kann die Filtereinrichtung 14 beispielsweise gereinigt oder ersetzt
werden.
[0084] In Figur 16 ist rein schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Absaugvorrichtung 1 dargestellt, welche hier in eine Arbeitsplatte 200 neben einem
Kochfeld 100 eingelassen ist. Auch bei dieser Ausgestaltung bildet das verlagerbare
Verschlusselement 5 in der ersten Stellung 6 eine im Wesentlichen durchgängige Fläche
zusammen mit der Arbeitsplatte 200.
[0085] In Figur 17 ist rein schematisch dargestellt, wie die Absaugeinrichtung 1 bzw. das
Verschlusselement 5 in der gezeigten Ausführungsform ausgebildet ist, sodass die Einsaugöffnung
3 in der ersten Stellung 6 im Wesentlichen geschlossen und der zweiten Stellung 7
im Wesentlichen geöffnet ist.
[0086] Dazu umfasst die Absaugvorrichtung 1 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel wenigstes
eine Rampeneinrichtung 18, wobei wenigstens ein Auflageabschnitt 19 des verlagerbaren
Verschlusselements 5 an diese Rampeneinrichtung 18 angepasst ist. So ist es möglich,
dass das verlagerbare Verschlusselement 5 entlang der Rampeneinrichtung 18 verfahren
wird, sodass in der ersten Stellung 6 des Verlagerungselements 5 die Einsaugöffnung
3 verschlossen ist, wodurch das verlagerbare Verschlusselement 5 mit der Arbeitsplatte
200 eine im Wesentlichen geschlossene Fläche bildet.
[0087] Wird das verlagerbare Verschlusselement 5 entlang der Rampeneinrichtung 18 nach oben
verlagert, wird die Einsaugöffnung 3 wenigstens abschnittsweise freigegeben, sodass
ein freier Strömungsquerschnitt 16 zum Ansaugen von Wrasen 300 bereitgestellt wird.
[0088] Weiterhin ist in Figur 17 eine geeignete Verlagerungseinrichtung 22 dargestellt,
welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Magneteinrichtung 24 aufweist. Über
diese Magneteinrichtung 24 kann das verlagerbare Verschlusselement 5 in vorbestimmten
Endlagen und/oder auch in beliebigen Zwischenstellungen festgelegt werden. Dabei ist
in Figur 17 eine Ausgestaltung gezeigt, in welcher Magnete 42 mit einer unterschiedlichen
Polung verwendet werden.
[0089] So ist bei der gezeigten Ausführungsform ein Magnet 42 an dem Auflageabschnitt 19
des verlagerbaren Verschlusselements 5 vorgesehen. Der Rampeneinrichtung 18 ist an
den Endlagen jeweils ein Magnet 42 zugeordnet, sodass beim Verlagern des verlagerbaren
Verschlusselements 5 eine Haltekraft in den Endlagen 6, 7 bewirkt wird.
[0090] In dem Diagramm in Figur 17 ist rein schematisch angedeutet, dass die notwendige
Kraft zum Bewegen des Verschlusselements 5 von der einen Stellung 6 in die andere
Stellung 7 beim Öffnen bzw. Schließen der Einsaugöffnung 3 abnimmt. Die Haltekraft
ist dagegen in den Endpunkten am höchsten, wobei zwischen den beiden Magneten 42 der
Rampeneinrichtung 18 nahezu keine Anziehungskraft bewirkt wird.
[0091] In anderen Ausgestaltungen kann die Magneteinrichtung 24 auf einen Magneten 42 und
ein magnetisches Material umfassen. So kann beispielsweise die Rampeneinrichtung 18
wenigstens abschnittsweise ein magnetisches Material umfassen. Dann ist an dem verlagerbaren
Verschlusselement 5 ein entsprechend gepolter Magnet 42 vorgesehen, sodass das Verschlusselement
5 dann in jeder Position auf der Rampeneinrichtung angeordnet werden kann.
[0092] In Figur 18 ist in der linken Abbildung rein schematisch die in Figur 17 gezeigte
Absaugvorrichtung 1 mit entnommenem verlagerbaren Verschlusselement 5 dargestellt,
welches daneben abgebildet ist. Zudem ist in der ganz rechten Darstellung die verwendete
Filtereinrichtung 14 dargestellt. Hier ist zu erkennen, dass die Rampeneinrichtung
18 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch den oberen Abschnitt 38 der Filtereinrichtung
14 bereitgestellt wird. So kann auf einfache Art und Weise eine Rampeneinrichtung
18 in der Absaugvorrichtung 2 bzw. in dem Ansaugkasten 33 bereitgestellt werden.
[0093] In Figur 19 ist rein schematisch ein nächstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kochfeldes 100 dargestellt, in welchem eine Absaugvorrichtung 1 angeordnet ist, deren
Einsaugöffnung 3 mittels zweier verlagerbarer Verschlusselemente 5 verschließbar und
freigebbar ist.
[0094] Dabei ist in Figur 20 dargestellt, dass auch in diesem Ausführungsbeispiel Rampeneinrichtungen
18 und entsprechend ausgestaltete Auflageabschnitte19 an den beiden Verschlusselement
5 verwendet werden, um die Einsaugöffnung 3 durch das translatorische Verlagern eines
oder beide Verschlusselemente 5 entlang der Rampeneinrichtung 18 wenigstens abschnittsweise
freizugeben.
[0095] In Figur 21 ist eine Abwandlung des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiels rein
schematisch dargestellt. Dabei umfasst die Absaugvorrichtung 1 bzw. die Verlagerungseinrichtung
22 für die verlagerbaren Verschlusselemente 5 ein Bedienelement 21.
[0096] Dabei ist in Figur 22 dargestellt, dass das Bedienelement 21 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
als Bedienknebel 43 ausgebildet ist, welcher Teil der Magneteinrichtung 24 ist. Das
Bedienelement 21 umfasst einen Magneten 42, wobei die Polung in etwa horizontal ausgerichtet
ist.
[0097] Auch die beiden Verschlusselemente 5 umfassen jeweils einem Magneten 42, deren Polung
jeweils im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist. Dabei ist die Polung der Magnete
42 der einzelnen Verschlusselemente 5 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel gegensätzlich
ausgerichtet.
[0098] Durch eine Drehbewegung des Bedienelements 21 kommt es je nach Stellung des Bedienelements
21 zu einer Anziehung bzw. zu einem Abstoßen der Magnete 42 der Verlagerungselemente
5, wodurch die Verlagerungselemente 5 entlang der Rampeneinrichtung 18 verlagert werden.
[0099] In Figur 23 sind rein schematisch unterschiedliche verlagerbare Verschlusselemente
5 dargestellt, wobei unterschiedliche Ausgestaltungen zur Erzeugung eines freien Strömungsquerschnitts
dargestellt sind. Beispielsweise sind bei dem Verschlusselement 5 in der linken Darstellung
an den Seitenflächen 36 Öffnungen vorgesehen, welche freie Strömungsquerschnitte16
zur Verfügung stellen.
[0100] In der rechten Darstellung des gezeigt, dass das Verschlusselement 5 auch eine Ausformung
17 aufweisen kann, sodass durch ein Verlagern des Verschlusselements 5 von der ersten
Stellung 6 in die zweite Stellung 7 ein freier Strömungsquerschnitt 16 freigegeben
wird.
[0101] In der rechten Darstellung ist zudem dargestellt, dass auch andere Bedienelemente
21 an den Verschlusselementen 5 angeordnet sein können. Hier ist beispielsweise ein
kleiner Eingriff 44 vorgesehen, mittels welchem das Verschlusselement von der ersten
in die zweite Stellung verlagert werden kann.
Bezugszeichenliste
[0102]
- 1
- Absaugvorrichtung
- 2
- Absaugeinrichtung
- 3
- Einsaugöffnung
- 4
- Verschlusseinrichtung
- 5
- verlagerbares Verschlusselement
- 6
- erste Stellung
- 7
- zweite Stellung
- 8
- oberer Abschnitt
- 9
- Wrasenleiteinrichtung
- 10
- Drehachse
- 11
- Bedieneinrichtung
- 12
- ortfestes Verschlusselement
- 13
- Ebene
- 14
- Filtereinrichtung
- 15
- Strömungsrichtung
- 16
- freier Strömungsquerschnitt
- 17
- Ausformung
- 18
- Rampeneinrichtung
- 19
- Auflageabschnitt
- 20
- Dichtungseinrichtung
- 21
- Bedienelement
- 22
- Verlagerungseinrichtung
- 23
- Vorbelastungseinrichtung
- 24
- Magneteinrichtung
- 25
- Motoreinrichtung
- 26
- Sauganschluss
- 27
- Streckmetall
- 28
- Vlies
- 29
- Fortsatz
- 30
- Nut
- 31
- Riemenantrieb
- 32
- Rahmen
- 33
- Ansaugkasten
- 34
- Feder
- 35
- Oberseite
- 36
- Seitenfläche
- 37
- Filterfläche
- 38
- oberer Abschnitt
- 39
- Öffnungen
- 40
- Rasteinrichtung
- 41
- Filterboden
- 42
- Magnet
- 43
- Bedienknebel
- 44
- Eingriffe
- 100
- Kochfeld
- 101
- Aufstellfläche
- 102
- Durchführung
- 103
- Kochstelle
- 200
- Arbeitsplatte
- 300
- Wrasen
1. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100), mit integrierter Absaugvorrichtung (1),
wobei das Kochfeld (100) wenigstens eine Aufstellfläche (101) umfasst und wobei die
Absaugvorrichtung (1) wenigstens eine Absaugeinrichtung (2) mit wenigstens einer Einsaugöffnung
(3) für Wrasen (300) umfasst, wobei die Einsaugöffnung (3) an wenigstens einer Durchführung
(102) durch die Aufstellfläche (101) angeordnet ist und wobei die Absaugvorrichtung
(1) wenigstens eine Verschlusseinrichtung (4) mit wenigstens einem verlagerbaren Verschlusselement
(5) umfasst, wobei das verlagerbare Verschlusselement (5) in einer ersten Stellung
(6) die Einsaugöffnung (3) im Wesentlichen vollständig verschließt und wobei das verlagerbare
Verschlusselement (5) in wenigstens einer zweiten Stellung (7) die Einsaugöffnung
(3) wenigstens abschnittsweise freigibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das verlagerbare Verschlusselement (5) durch Translation und/oder Rotation von der
ersten Stellung (6) in die zweite Stellung (7) verlagerbar ist und dass das verlagerbare
Verschlusselement (5) in der ersten Stellung im Wesentlichen flächenbündig mit der
Aufstellfläche (101) vorliegt.
2. Haushaltgerät, insbesondere Absaugvorrichtung (1) zum Einbau in eine Arbeitsplatte
(200), insbesondere neben wenigstens einem Kochfeld (100), umfassend wenigstens eine
Absaugeinrichtung (2) mit wenigstens einer Einsaugöffnung (3) für Wrasen (300) und
wenigstens eine Verschlusseinrichtung (4) mit wenigstens einem verlagerbaren Verschlusselement
(5), wobei das verlagerbare Verschlusselement (5) in einer ersten Stellung (6) die
Einsaugöffnung (3) im Wesentlichen vollständig verschließt und wobei das verlagerbare
Verschlusselement (5) in wenigstens einer zweiten Stellung (7) die Einsaugöffnung
(3) wenigstens abschnittsweise freigibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das verlagerbare Verschlusselement (5) durch Translation und/oder Rotation von der
ersten Stellung (6) in die zweite Stellung (7) verlagerbar ist und dass das verlagerbare
Verschlusselement (5) in der ersten Stellung im Wesentlichen flächenbündig mit der
Arbeitsplatte vorliegt.
3. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verlagerbare Verschlusselement (5) in der zweiten Stellung (7) wenigstens abschnittsweise
über die Arbeitsplatte und/oder die Aufstellfläche hinausragt.
4. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das verlagerbare Verschlusselement (5) in der zweiten Stellung (7) wenigstens abschnittsweise
wenigstens eine Wrasenleiteinrichtung (9) zur Verfügung stellt.
5. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in der zweiten Stellung (7) des Verschlusselements (5) über die Arbeitsplatte
und/oder die Aufstellfläche des Kochfeldes hinausragende Teil im Wesentlichen von
der Form einer Schale und/oder eines Tellers abgeleitet ist.
6. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (5) an wenigstens einer Drehachse (10) aufgenommen ist, wobei
die Drehachse (10) insbesondere außerhalb des rotationssymmetrischen Zentrums des
Verschlusselements (5) angeordnet ist.
7. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Bedieneinrichtung (11) vorgesehen ist, welche an dem verlagerbaren
Verschlusselement (5) angeordnet ist, wobei die Bedieneinrichtung insbesondere in
der zweiten Stellung (7) des Verschlusselements (5) erreichbar ist.
8. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtung (4) wenigstens ein ortsfestes Verschlusselement (12) umfasst,
welches die Einlassöffnung (3) zusammen mit dem verlagerbaren Verschlusselement (5)
verschließt, wenn das verlagerbare Verschlusselement (5) in der ersten Stellung vorliegt.
9. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfeste Verschlusselement (12) und das verlagerbare Verschlusselement (5) in
der ersten Stellung (6) im Wesentlichen flächenbündig abschließen.
10. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verlagerbare Verschlusselement (5) aus der flächenbündigen Ebene (13) heraus
in die zweite Stellung (7) verlagerbar ist.
11. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Filtereinrichtung (14) in Strömungsrichtung (15) der Einlassöffnung
(3) nachfolgend angeordnet ist und dass das ortsfeste Verschlusselement (12) auf der
wenigstens einen Filtereinrichtung (14) angeordnet ist.
12. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das verlagerbare Verschlusselement (5) und/oder das ortsfeste Verschlusselement (12)
wenigstens einen freien Strömungsquerschnitt (16) und/oder wenigstens eine Ausformung
(17) aufweist, der und/oder die in der zweiten Stellung (7) wenigstens abschnittsweise
freigegeben wird, um die Einsaugöffnung (3) wenigstens abschnittsweise freizugeben.
13. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugeinrichtung (2) wenigstens eine Rampeneinrichtung (18) umfasst und dass
wenigstens ein Auflageabschnitt (19) des verlagerbaren Verschlusselements (5) an die
Rampeneinrichtung (18) angepasst ist.
14. Haushaltgerät, insbesondereKochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampeneinrichtung (18) durch wenigstens eine Filtereinrichtung (14) zur Verfügung
gestellt wird.
15. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtung (4) wenigstens eine Dichtungseinrichtung (20) umfasst.
16. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verlagerbare Verschlusselement (5) wenigstens ein Bedienelement (21) umfasst.
17. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Verlagerungseinrichtung (22) vorgesehen ist, mittels welcher das
verlagerbare Verschlusselement (5) in die erste Stellung (6) und/oder zweite Stellung
(7) verlagerbar ist.
18. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerungseinrichtung (22) wenigstens eine Vorbelastungseinrichtung (23) umfasst.
19. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerungseinrichtung (22) wenigstens eine Magneteinrichtung (24) umfasst.
20. Haushaltgerät, insbesondere Kochfeld (100) oder Absaugvorrichtung (1), nach einem
der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerungseinrichtung (22) wenigstens eine Motoreinrichtung (25) umfasst.