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EP 3 278 927 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.2021 Patentblatt 2021/35 |
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Anmeldetag: 11.07.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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TRENNSCHEIBE
CUTTING DISK
DISQUE DE COUPE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.08.2016 AT 507172016
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.2018 Patentblatt 2018/06 |
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Patentinhaber: Tyrolit - Schleifmittelwerke
Swarovski K.G. |
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6130 Schwaz (AT) |
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Erfinder: |
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- LANG, Adolf
6233 Kramsach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofinger Patentanwälte |
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Postfach 85 6010 Innsbruck 6010 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 332 834 WO-A1-2007/087820 JP-A- 2006 082 187 US-A- 2 078 354 US-A- 3 526 999
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EP-A1- 1 611 998 WO-A1-2013/184873 JP-U- S63 147 264 US-A- 2 690 632 US-A- 3 838 543
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Trennscheibe, insbesondere zum Einsatz in der metallerzeugenden
Industrie, mit einem Außenrand, einer Mittelbohrung zur Anbindung der Trennscheibe
an einen Drehantrieb zum Drehen der Trennscheibe um eine durch die Mittelbohrung verlaufende
Drehachse und einer Mischung aus Schleifkorn, wenigstens einem Bindemittel und gegebenenfalls
Füllstoffen, wobei die Mischung vom Außenrand der Trennscheibe bis an die Mittelbohrung
reicht, und wobei die Trennscheibe einen Durchmesser von 1000 mm bis 2000 mm und eine
mittlere Scheibenstärke aufweist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur
Herstellung einer solchen Trennscheibe.
[0002] Solche Trennscheiben sind aus dem Stand der Technik bereits bekannt und werden beispielsweise
in der
EP 1 332 834 A1 beschrieben. Sie werden zum Beispiel in der Stahlindustrie zum Trennen von Brammen
verwendet. Das Verhältnis von Durchmesser zu mittlerer, das heißt durchschnittlicher
Scheibenstärke beträgt dabei ca. 100:1. Das bedeutet, dass es sich um relativ dicke
Trennscheiben handelt, welche einen hohen Verschnitt, einen großen Wärmeeintrag in
das zu bearbeitende Werkstück, einen hohen Rohstoffaufwand und ein hohes Gewicht der
Trennscheibe zur Folge haben. Der Drehantrieb der Trennscheiben erfordert gleichzeitig
eine hohe Motorleistung. Eine dicke Trennscheibe bedeutet auch einen hohen Verschleiß
des Drehantriebs und eine große Menge an Abfall nach dem Verbrauch der Trennscheibe.
[0003] Vor dem Hintergrund dieser Nachteile besteht ein lang gehegter Wunsch darin, große
Trennscheiben mit einer kleinen mittleren Scheibenstärke zu konstruieren. Es gibt
hier auch bereits erste Ansätze, allerdings erfordern diese einen hohen technischen
Aufwand (vergleiche beispielsweise die in der
EP 1 611 998 A1 offenbarte Trennscheibe). Auch die in der
EP 1 332 834 A1 beschriebene Trennscheibe erfordert seitliche Stahlbleche oder Stahlgitter, was mit
höheren Kosten und einem geringeren zur Verfügung stehenden aktiven Arbeitsbereich
verbunden ist.
[0004] Die
US 2,690,632 A offenbart eine Trennschleifscheibe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Die
WO 2013/184873 A1 offenbart ein Schneidwerkzeug mit einem kleinen Durchmesser, welcher nicht größer
als 100 cm sein soll.
[0007] Die objektive technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Trennscheibe
anzugeben, bei welcher die beschriebenen Nachteile vermieden bzw. signifikant reduziert
werden. Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein geeignetes Verfahren zur Herstellung
einer solchen Trennscheibe anzugeben.
[0008] Diese Aufgaben werden gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und
10.
[0009] Es ist gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vorgesehen, dass die Trennscheibe ein
Verhältnis von Durchmesser zu mittlerer Scheibenstärke von mindestens 150:1, vorzugsweise
von 150:1 bis 250:1, aufweist. Ein solches Verhältnis von Durchmesser zu mittlerer
Scheibenstärke erlaubt eine signifikante Reduktion der mittleren Scheibenstärke bei
gleichbleibendem Durchmesser. Dies hat einen geringeren Verschnitt, eine geringere
Motorleistung, einen geringeren Maschinenverschleiß, weniger Wärmeeintrag in das Werkstück,
ein geringeres Gewicht der Trennscheibe, einen geringeren Rohstoffaufwand und eine
Reduzierung des Abfalls nach dem Verbrauch der Trennscheibe zur Folge.
[0010] Die Angabe "Mischung aus Schleifkorn" bedeutet nicht zwingend, dass es sich um eine
einzige Art eines Schleifkorns handeln muss. Es können vielmehr auch mehrere Schleifkornarten
in der Mischung enthalten sein, wobei sich die Schleifkornarten in ihren chemischen
und/oder physikalischen Eigenschaften unterscheiden können. Es kann auch vorgesehen
sein, dass eine erste Schleifkornart im Bereich der Mittelbohrung in der Mischung
vorliegt und eine zweite Schleifkornart im übrigen Teil der Trennscheibe.
[0011] Obgleich dies bei den erfindungsgemäßen Trennscheiben nicht zwingend notwendig ist,
so kann es zur Erhöhung der seitlichen Stabilität vorgesehen sein, dass die Trennscheibe
seitlich im Bereich der Mittelbohrung mit Stabilisierungselementen, vorzugsweise Stahlblechen,
versehen ist.
[0012] Erfindungsgemäß ist es zur Erhöhung der seitlichen Stabilität der Trennscheibe vorgesehen,
dass die Trennscheibe eine erste Seitenfläche und eine gegenüberliegende zweite Seitenfläche
aufweist, die Drehachse der Trennscheibe im Wesentlichen normal zu den beiden Seitenflächen
ausgerichtet ist, das Schleifkorn eine Korngröße aufweist, und das Schleifkorn an
den Seitenflächen einen Überstand von weniger als der Hälfte, vorzugsweise von weniger
als einem Drittel, der Korngröße aufweist.
[0013] Damit weist die Trennscheibe im Vergleich zum Stand der Technik sehr glatte Seitenflächen
auf. Bisher war man davon ausgegangen, dass die Seitenflächen einer großen Trennscheibe
eine gewisse Rauheit (Gefüge) aufweisen müssen, damit die Trennscheibe auch an den
Seiten eine entsprechende Schleifleistung hat, sich dadurch frei schleift und nicht
im Werkstück verklemmt. Hingegen hat man nun in überraschender Weise erkannt, dass
sehr glatte Seitenflächen neben der angesprochenen seitlichen Stabilisierung der Trennscheibe
zu einer Steigerung der Steifigkeit führen, die Kerbwirkung verringern und damit insgesamt
zu Trennscheiben führen, die beständiger gegen Rissbildung sind.
[0014] Alternativ oder ergänzend ist es erfindungsgemäß weiter vorgesehen, an den beiden
Seitenflächen zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht anzuordnen.
[0015] Und schließlich kann eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der seitlichen Stabilität
darin bestehen, Gewebelagen in die Trennscheibe einzuarbeiten, wobei ein Fachmann
bisher davon ausgegangen ist, dass drei bis vier Gewebelagen notwendig sind, wohingegen
bei der erfindungsgemäßen Trennscheibe bereits eine oder zwei Gewebelagen, vorzugsweise
aus Glasfasern, eine deutliche Erhöhung der seitlichen Stabilisierung bewirken können.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Trennscheibe sind in den abhängigen Ansprüchen
3-6, sowie 8 und 9 definiert.
[0017] Wie eingangs ausgeführt, wird auch Schutz begehrt für ein Verfahren zur Herstellung
einer Trennscheibe, wobei es erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass die Mischung aus
Schleifkorn, wenigstens einem Bindemittel und gegebenenfalls Füllstoffen auf einer
ersten Pressplatte aufgebracht, mit einer zweiten Pressplatte abgedeckt und durch
Druckausübung auf die beiden Pressplatten verdichtet wird, wobei die Druckausübung
auf die beiden Pressplatten derart erfolgt, dass das Schleifkorn an den Seitenflächen
einen Überstand von weniger als der Hälfte, vorzugsweise von weniger als einem Drittel,
der Korngröße aufweist, und/oder vor der Aufbringung der Mischung zumindest bereichsweise
eine Feinkornschicht auf die erste Pressplatte aufgebracht wird und nach der Aufbringung
der Mischung und vor der Abdeckung mit der zweiten Pressplatte zumindest bereichsweise
eine Feinkornschicht auf die Mischung aufgebracht wird. Durch die Verwendung der Pressplatten
ist es möglich, sehr glatte Seitenflächen mit den weiter oben beschriebenen Vorteilen
zu erzeugen.
[0018] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Ansprüchen
11 und 12 definiert.
[0019] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden erläutert. Darin zeigen:
- Figuren 1 und 2
- eine Trennscheibe in einer Draufsicht (Figur 1) und in einer Querschnittsansicht (Figur
2) zur Illustration des allgemeinen Aufbaus der Trennscheibe,
- Figur 3
- die Hälfte einer Trennscheibe im Querschnitt gemäß dem Stand der Technik,
- Figur 4
- die Hälfte einer Trennscheibe im Querschnitt gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Figur 5
- die Hälfte einer Trennscheibe im Querschnitt gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Figur 6
- die Hälfte einer Trennscheibe im Querschnitt gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Figur 7
- die Hälfte einer Trennscheibe im Querschnitt gemäß einem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Figur 8
- die Hälfte einer Trennscheibe im Querschnitt gemäß einem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel,
und
- Figur 9
- ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens, veranschaulicht
anhand eines Flussdiagrams.
[0020] Die in der Figur 1 dargestellte Trennscheibe 1 weist einen Außenrand 2 und eine Mittelbohrung
3 zur Anbindung der Trennscheibe 1 an einem Drehantrieb zum Drehen der Trennscheibe
1 um eine durch die Mittelbohrung 3 verlaufende Drehachse 4 auf (vergleiche auch die
in der Figur 2 dargestellte Querschnittsdarstellung entlang der Querschnittsebene
24). Dabei können zur Anbindung der Trennscheibe 1 an den Drehantrieb beidseitig angeordnete
Spannflansche 23 vorgesehen sein, welche nicht integraler Bestandteil der Trennscheibe
1 sind.
[0021] Die Trennscheibe 1 weist weiterhin eine Mischung aus Schleifkorn 5, wenigstens einem
Bindemittel 6 und gegebenenfalls schleifaktiven Füllstoffen auf, wobei die Mischung
vom Außenrand 2 der Trennscheibe 1 bis an die Mittelbohrung 3 reicht.
[0022] Die Trennscheibe 1 weist schließlich einen Durchmesser 7 von 1000 mm bis 2000 mm
auf und eine mittlere Scheibenstärke 8. Unter dem Ausdruck "mittlere Scheibenstärke"
ist eine über den Radius gemittelte, durchschnittliche Scheibenstärke zu verstehen.
Es kann nämlich vorgesehen sein, dass die Trennscheibe 1 von der Mittelbohrung 3 bis
zum Außenrand 2 konisch verläuft, das heißt, dass die Scheibenstärke von der Mittelbohrung
3 in radialer Richtung 18 zum Außenrand 2 ansteigt. In der Figur 2 ist exemplarisch
die Scheibenstärke im Bereich der Mittelbohrung 3 mit dem Bezugszeichen 20, die Scheibenstärke
am Außenrand 2 mit dem Bezugszeichen 21 und die mittlere Scheibenstärke mit dem Bezugszeichen
8 versehen.
[0023] Und schließlich sind in der Figur 2 auch noch eine erste Seitenfläche 11 und eine
gegenüberliegende zweite Seitenfläche 12 bezeichnet, wobei die Drehachse 4 der Trennscheibe
1 im Wesentlichen normal zu den beiden Seitenflächen 11 und 12 ausgerichtet ist.
[0024] In der Figur 3 ist eine Trennscheibe 1 gemäß dem Stand der Technik dargestellt, wobei
diese Trennscheibe 1 eine innere Scheibenstärke 20 von 11 mm, eine äußere Scheibenstärke
21 von 13 mm und eine mittlere Scheibenstärke von 12 mm aufweist. Bei einem Durchmesser
7 von 1250 mm ergibt sich bei dieser Trennscheibe 1 gemäß dem Stand der Technik ein
Verhältnis von Durchmesser 7 zu mittlerer Scheibenstärke 8 von ca. 100:1.
[0025] Die Trennscheibe 1 gemäß dem Stand der Technik ist aus vier Schichten 25 aufgebaut,
welche durch drei Gewebelagen 22 voneinander getrennt sind.
[0026] In der Figur 3 ist auch ein Bereich der Trennscheibe 1 vergrößert dargestellt. Schematisch
angedeutet ist die Mischung aus Schleifkorn 5 und einem Bindemittel 6. Der Überstand
13 des Schleifkorns 5 an den Seitenflächen 11 und 12 ist gleich oder größer der Hälfte
der mittleren Korngröße 10 des Schleifkorns 5. Damit weisen die Seitenflächen 11 und
12 eine relativ hohe Rauheit auf.
[0027] Gemäß dem in der Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es vorgesehen,
dass die Trennscheibe 1 eine innere Scheibenstärke 20 von 7 mm, eine äußere Scheibenstärke
21 von 9 mm, eine mittlere Scheibenstärke 8 von 8 mm und einen Durchmesser 7 von 1250
mm aufweist. Damit ergibt sich ein Verhältnis von Durchmesser 7 zu mittlerer Scheibenstärke
8 von knapp über 150:1. Alternativ kann es - hier und bei den übrigen Ausführungsbeispielen
- vorgesehen sein, dass die innere Scheibenstärke 20 7 mm beträgt, die äußere Scheibenstärke
21 9 mm, die mittlere Scheibenstärke 8 8 mm und der Durchmesser 7 2000 mm, wodurch
sich insgesamt ein Verhältnis von Durchmesser 7 zu mittlerer Scheibenstärke 8 von
250:1 ergibt. Auch jedes dazwischen liegende Verhältnis ist durch eine entsprechende
Abstimmung des Durchmessers und der mittleren Scheibenstärke realisierbar.
[0028] Gleichzeitig weist die Trennscheibe 1 - wie der vergrößerte Ausschnitt zeigt - einen
im Vergleich zum Stand der Technik reduzierten Überstand 13 von weniger als der Hälfte,
vorzugsweise von weniger als einem Drittel der mittleren Korngröße 10 auf. Dadurch
ergeben sich sehr glatte Seitenflächen 11 und 12.
[0029] Die Trennscheibe 1 gemäß dem in der Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel weist
nur zwei Gewebelagen 22 auf, welche die Trennscheibe 1 in drei Schichten 25 unterteilen.
[0030] Bei dem in der Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es vorgesehen,
dass an den beiden Seitenflächen 11 und 12 jeweils eine Feinkornschicht 14 angeordnet
ist mit einer Stärke 15 von 5% der mittleren Scheibenstärke 8 der Trennscheibe 1.
Die Feinkornschicht 14 weist dabei Schleifkorn 5 mit einer Korngröße 10 größer oder
gleich 24 mesh, vorzugsweise mit einer Korngröße 10 von 24 mesh bis 46 mesh auf. Im
Vergleich dazu, weist das übrige Schleifkorn 5 eine Korngröße 10 von 15 bis 20 mesh
auf, vorzugsweise handelt es sich um eine 50/50 Mischung aus Korngröße 10 von 16 mesh
und 20 mesh.
[0031] Das in der Figur 6 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich
von dem in der Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel hauptsächlich dadurch, dass
im Bereich der Mittelbohrung 3 an den Seitenflächen 11 und 12 der Trennscheibe 1 Stahlbleche
9 eingelagert sind. Diese bewirken eine erhöhte seitliche Stabilität. In diesem Fall
erstreckt sich die Feinkornschicht 14 somit ausgehend von den Stahlblechen 9 bis zum
Außenrand 2.
[0032] Bei dem in der Figur 7 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die
Trennscheibe 1 an den beiden Seitenflächen 11 und 12 einen ringförmigen Randbereich
16 mit einer erhöhten Rauheit auf. Die Feinkornschichten 14 erstrecken sich in diesem
Fall nur von der Mittelbohrung 3 bis zu diesem ringförmigen Randbereich 16. Durch
diese Ausführungsform wird erreicht, dass der glatte innere Bereich der Trennscheibe
1 mit wenig Reibung und Widerstand durch das zu trennende Material geführt werden
kann. Der äußere Bereich 16 mit rauer Oberfläche sorgt hingegen für einen hohen Materialabtrag
im Schnittbereich und verhindert eine Verklemmung der Trennscheiben 1 im Material
(Freischnitt).
[0033] Das in der Figur 8 dargestellt Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in
der Figur 7 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, dass zusätzlich noch zwei Stahlbleche
9 im Bereich der Mittelbohrung 3 an den Seitenflächen 11 und 12 angeordnet sind. Die
Feinkornschicht 14 erstreckt sich in diesem Fall in einem von der Mittelbohrung 3
und dem Außenrand 2 beabstandeten Mittelbereich 17.
[0034] Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Trennscheibe 1 gemäß den erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispielen Korunde und/oder Siliziumkarbid als Schleifkorn 5 und/oder Kunstharz
als Bindemittel 6 aufweisen.
[0035] Figur 9 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Verfahrens 19 zur Herstellung einer Trennscheibe 1:
In einem ersten Verfahrensschritt 26 wird eine erste Pressplatte bereitgestellt.
[0036] Auf diese wird optional je nach herzustellendem Ausführungsbeispiel zumindest bereichsweise
eine Feinkornschicht 14 und/oder wenigstens ein Stabilisierungselement 9 in Form eines
Stahlblechs aufgebracht. Dieser optionale Verfahrensschritt ist mit dem Bezugszeichen
27 versehen.
[0037] Anschließend wird eine Mischung aus Schleifkorn 5, wenigstens einem Bindemittel 6
und gegebenenfalls Füllstoffen aufgebracht. Dieser Verfahrensschritt ist mit dem Bezugszeichen
28 versehen.
[0038] Der Verfahrensschritt 29 ist wiederum optional und besteht darin, dass je nach herzustellendem
Ausführungsbeispiel zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht 14 und/oder wenigstens
ein Stabilisierungselement 9 in Form eines Stahlblechs auf die Mischung aufgebracht
wird.
[0039] Anschließend wird im Zuge des Verfahrensschritts 30 eine zweite Pressplatte appliziert
und eine Verdichtung der Mischung durch Durckausübung auf die beiden Pressplatten
hervorgerufen (Verfahrensschritt 31).
[0040] Gleichzeitig oder danach erfolgt eine Aushärtung der Trennscheibe 1 bei einer geeigneten
Temperatur (Verfahrensschritt 32).
1. Trennscheibe (1), insbesondere zum Einsatz in der metallerzeugenden Industrie, mit
einem Außenrand (2), einer Mittelbohrung (3) zur Anbindung der Trennscheibe (1) an
einen Drehantrieb zum Drehen der Trennscheibe (1) um eine durch die Mittelbohrung
(3) verlaufende Drehachse (4) und einer Mischung aus Schleifkorn (5), wenigstens einem
Bindemittel (6) und gegebenenfalls Füllstoffen, wobei die Mischung vom Außenrand (2)
der Trennscheibe (1) bis an die Mittelbohrung (3) reicht, und wobei die Trennscheibe
(1) einen Durchmesser (7) von 1000 mm bis 2000 mm und eine mittlere Scheibenstärke
(8) aufweist, die Trennscheibe (1) ein Verhältnis von Durchmesser (7) zu mittlerer
Scheibenstärke (8) von mindestens 150:1, vorzugsweise von 150:1 bis 250:1, aufweist,
die Trennscheibe (1) eine erste Seitenfläche (11) und eine gegenüberliegende zweite
Seitenfläche (12) aufweist, und die Drehachse (4) der Trennscheibe (1) im Wesentlichen
normal zu den beiden Seitenflächen (11, 12) ausgerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Schleifkorn (5) eine Korngröße (10) aufweist, und das Schleifkorn (5) an den
Seitenflächen (11, 12) einen Überstand (13) von weniger als der Hälfte, vorzugsweise
von weniger als einem Drittel, der Korngröße (10) aufweist, und/oder
- an den beiden Seitenflächen (11, 12) zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht
(14) angeordnet ist, wobei die Feinkornschicht (14) eine Stärke (15) von ca. 2 % bis
10 %, bevorzugt 5 %, der mittleren Scheibenstärke (8) der Trennscheibe (1) aufweist.
2. Trennscheibe (1) nach Anspruch 1, wobei die Trennscheibe (1) seitlich im Bereich der
Mittelbohrung (3) mit Stabilisierungselementen (9), vorzugsweise Stahlblechen, versehen
ist.
3. Trennscheibe (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Trennscheibe (1) Schleifkorn (5)
mit einer Korngröße (10) von 15 bis 20 mesh, vorzugsweise eine Mischung aus Schleifkorn
(5) mit einer Korngröße (10) von 16 mesh und Schleifkorn (5) mit einer Korngröße (10)
von 20 mesh, aufweist.
4. Trennscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei an den beiden Seitenflächen
(11, 12) zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht (14) angeordnet ist, und wobei
die Feinkornschicht (14) Schleifkorn (5) mit einer Korngröße (10) von größer oder
gleich 24 mesh, vorzugsweise mit einer Korngröße (10) von 24 mesh bis 46 mesh aufweist.
5. Trennscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei an den beiden Seitenflächen
(11, 12) zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht (14) angeordnet ist, und wobei
sich die Feinkornschicht (14) über die gesamte Seitenfläche (11, 12), oder ausgehend
von der Mittelbohrung (3) bis zu einem ringförmigen Randbereich (16), oder in einem
von der Mittelbohrung (3) und dem Außenrand (2) beabstandeten Mittelbereich (17) erstreckt.
6. Trennscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Trennscheibe (1) seitlich
im Bereich der Mittelbohrung (3) mit Stabilisierungselementen (9), vorzugsweise Stahlblechen,
versehen ist, an den beiden Seitenflächen (11, 12) zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht
(14) angeordnet ist, und sich die Feinkornschicht (14) ausgehend von den Stabilisierungselementen
(9) bis zum Außenrand (2) erstreckt.
7. Trennscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Trennscheibe (1) eine
oder zwei Gewebelagen (22), vorzugsweise aus Glasfasern, aufweist.
8. Trennscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Scheibenstärke (20, 21)
der Trennscheibe (1) von der Mittelbohrung (3) in radialer Richtung (18) zum Außenrand
(2) ansteigt, vorzugsweise von innen 7 mm auf außen 9 mm.
9. Trennscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Trennscheibe (1) Korunde
und/oder Siliziumkarbid als Schleifkorn (5), und/oder Kunstharz als Bindemittel (6)
aufweist.
10. Verfahren (19) zur Herstellung einer Trennscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
9, wobei die Mischung aus Schleifkorn (5), wenigstens einem Bindemittel (6) und gegebenenfalls
Füllstoffen auf einer ersten Pressplatte aufgebracht, mit einer zweiten Pressplatte
abgedeckt und durch Druckausübung auf die beiden Pressplatten verdichtet wird, und
wobei
- die Druckausübung auf die beiden Pressplatten derart erfolgt, dass das Schleifkorn
(5) an den Seitenflächen (11, 12) einen Überstand (13) von weniger als der Hälfte,
vorzugsweise von weniger als einem Drittel, der Korngröße (10) aufweist, und/oder
- vor der Aufbringung der Mischung zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht (14)
auf die erste Pressplatte aufgebracht wird und nach der Aufbringung der Mischung und
vor der Abdeckung mit der zweiten Pressplatte zumindest bereichsweise eine Feinkornschicht
(14) auf die Mischung aufgebracht wird.
11. Verfahren (19) nach Anspruch 10, wobei vor der Aufbringung der Mischung wenigstens
ein Stabilisierungselement (9), vorzugsweise in Form eines Stahlblechs, auf die erste
Pressplatte aufgebracht wird.
12. Verfahren (19) nach Anspruch 10 oder 11, wobei nach der Aufbringung der Mischung und
vor der Abdeckung mit der zweiten Pressplatte wenigstens ein Stabilisierungselement
(9), vorzugsweise in Form eines Stahlblechs, auf die Mischung aufgebracht wird.
1. A cutting disc (1), in particular for use in the metal-producing industry, comprising
an outer edge (2), a central bore (3) for connecting the cutting disc (1) to a rotary
drive for rotating the cutting disc (1) about an axis of rotation (4) extending through
the central bore (3) and a mixture of abrasive grain (5), at least one binding agent
(6) and optionally fillers, wherein the mixture extends from the outer edge (2) of
the cutting disc (1) to the central bore (3) and wherein the cutting disc (1) is of
a diameter (7) of 1000 mm to 2000 mm and is of an average disc thickness (8), the
cutting disc (1) has a ratio of diameter (7) to the average disc thickness (8) of
at least 150:1, preferably 150:1 to 250:1, the cutting disc (1) has a first side surface
(11) and an opposite second side surface (12) and the axis of rotation (4) of the
cutting disc (1) is oriented substantially normal to the two side surfaces (11, 12),
characterised in that
- the abrasive grain (5) is of a grain size (10) and the abrasive grain (5) at the
side surfaces (11, 12) has a protrusion (13) of less than half, preferably less than
a third, of the grain size (10), and/or
- arranged at the two side surfaces (11, 12) at least region-wise is a fine grain
layer (14), wherein the fine grain layer (14) is of a thickness (15) of about 2% to
10%, preferably 5%, of the average disc thickness (8) of the cutting disc (1).
2. The cutting disc (1) according to claim 1 wherein the cutting disc (1) is provided
laterally in the region of the central bore (3) with stabilising elements (9), preferably
steel sheets.
3. The cutting disc (1) according to claim 1 or 2 wherein the cutting disc (1) has abrasive
grain (5) of a grain size (10) of 15 to 20 mesh, preferably a mixture of abrasive
grain (5) of a grain size (10) of 16 mesh and abrasive grain (5) of a grain size (10)
of 20 mesh.
4. The cutting disc (1) according to one of the claims 1 to 3 wherein a fine grain layer
(14) is arranged at least region-wise at the two side surfaces (11, 12), and wherein
the fine grain layer (14) has abrasive grain (5) of a grain size (10) of greater than
or equal to 24 mesh, preferably of a grain size (10) of 24 mesh to 46 mesh.
5. The cutting disc (1) according to one of the claims 1 to 4 wherein a fine grain layer
(14) is arranged at least region-wise at the two side surfaces (11, 12) and wherein
the fine grain layer (14) extends over the entire side surface (11, 12) or starting
from the central bore (3) to an annular edge region (16) or in a central region (17)
spaced from the central bore (3) and the outer edge (2).
6. The cutting disc (1) according to one of the claims 1 to 5 wherein the cutting disc
(1) is provided laterally in the region of the central bore (3) with stabilising elements
(9), preferably steel sheets, a fine grain layer (14) is arranged at least region-wise
at the two side surfaces (11, 12) and the fine grain layer (14) extends from the stabilising
elements (9) to the outer edge (2).
7. The cutting disc (1) according to one of the claims 1 to 6 wherein the cutting disc
(1) has one or two fabric layers (22), preferably of glass fibres.
8. The cutting disc (1) according to one of the claims 1 to 7 wherein the disc thickness
(20, 21) of the cutting disc (1) increases from the central bore (3) in the radial
direction (18) to the outer edge (2), preferably from 7 mm inwardly to 9 mm outwardly.
9. The cutting disc (1) according to one of the claims 1 to 8 wherein the cutting disc
(1) has corundum and/or silicon carbide as the abrasive grain (5) and/or synthetic
resin as the binding agent (6).
10. A method of producing a cutting disc (1) according to one of the claims 1 to 9 wherein
the mixture of abrasive grain (5), at least one binding agent (6) and optionally fillers
are applied to a first pressing plate, covered with a second pressing plate and compressed
by applying pressure to the two pressing plates, and wherein
- the application of pressure to the two pressing plates is effected in such a way
that at the side surfaces (11, 12) the abrasive grain (5) has a protrusion (13) of
less than half, preferably less than a third, of the grain size (10), and/or
- prior to the application of the mixture a fine grain layer (14) is applied at least
region-wise to the first pressing plate and after the application of the mixture and
prior to covering with the second pressing plate a fine grain layer (14) is applied
at least region-wise to the mixture.
11. The method (19) according to claim 10 wherein prior to the application of the mixture
at least one stabilising element (9), preferably in the form of a steel sheet, is
applied to the first pressing plate.
12. The method (19) according to claim 10 or 11 wherein after application of the mixture
and prior to covering with the second pressing plate at least one stabilising element
(9), preferably in the form of a steel sheet, is applied to the mixture.
1. Disque de coupe (1), plus particulièrement pour une utilisation dans l'industrie métallurgique,
avec un bord externe (2), un alésage central (3) pour la fixation du disque de coupe
(1) à un entraînement rotatif pour la mise en rotation du disque de coupe (1) autour
d'un axe de rotation (4) s'étendant à travers l'alésage central (3) et un mélange
de grain abrasif (5), d'au moins un liant (6) et, le cas échéant, de charges, dans
lequel le mélange s'étend du bord externe (2) du disque de coupe (1) jusqu'à l'alésage
central (3), et dans lequel le disque de coupe (1) présente un diamètre (7) de 1000
mm à 2000 mm et une épaisseur moyenne de disque (8), le disque de coupe (1) présente
un rapport entre le diamètre (7) et l'épaisseur moyenne du disque (8) d'au moins 150:1,
de préférence de 150:1 à 250:1, le disque de coupe (1) comprend une première face
latérale (11) et une deuxième face latérale (12) opposée et l'axe de rotation (4)
du disque de coupe (1) est orienté de manière globalement perpendiculaire par rapport
aux deux faces latérales (11, 12),
caractérisé en ce que
- le grain abrasif (5) présente une taille de grain (10) et le grain abrasif (5) présente,
sur les faces latérales (11, 12), un surplomb (13) inférieur à la moitié, de préférence
inférieur à un tiers de la taille de grain (10) et/ou
- sur les deux faces latérales (11, 12) est disposé, au moins à certains endroits,
une couche de grain fin (14), dans lequel la couche de grain fin (14) présente une
épaisseur (15) d'environ 2 % à 10 %, de préférence de 5 % de l'épaisseur moyenne de
disque (8) du disque de coupe (1).
2. Disque de coupe (1) selon la revendication 1, dans lequel le disque de coupe (1) est
muni, sur les côtés, au niveau de l'alésage central (3), d'éléments de stabilisation
(9), de préférence de tôles d'acier.
3. Disque de coupe (1) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le disque de coupe
(1) comprend un grain abrasif (5) avec une taille de grain (10) de 15 à 20 mesh, de
préférence un mélange d'un grain abrasif (5) avec une taille de grain (10) de 16 mesh
et d'un grain abrasif (5) avec une taille de grain (10) de 20 mesh.
4. Disque de coupe (1) selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel, sur les deux
faces latérales (11, 12), est disposée, au moins à certains endroits, une couche de
grain fin (14), et dans lequel la couche de grain fin (14) comprend un grain abrasif
(5) avec une taille de grain (10) supérieure ou égale à 24 mesh, de préférence avec
une taille de grain (10) de 24 mesh à 46 mesh.
5. Disque de coupe (1) selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel, sur les deux
faces latérales (11, 12), est disposée, au moins à certains endroits, une couche de
grain fin (14), et dans lequel la couche de grain fin (14) s'étend sur toute la face
latérale (11, 12) ou de l'alésage central (3) jusqu'à une zone de bord annulaire (16)
ou dans une zone centrale (17) distante de l'alésage central (3) et du bord externe
(2).
6. Disque de coupe (1) selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel le disque de
coupe (1) est muni, sur les côtés, au niveau de l'alésage central (3), d'éléments
de stabilisation (9), de préférence des tôles d'acier, sur les deux faces latérales
(11, 12), est disposée, au moins à certains endroits, une couche de grain fin (14)
et la couche de grain fin (14) s'étend des éléments de stabilisation (9) jusqu'au
bord externe (2).
7. Disque de coupe (1) selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel le disque de
coupe (1) comprend une ou deux couches tissu (22), de préférence en fibres de verre.
8. Disque de coupe (1) selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel l'épaisseur
de disque (20, 21) du disque de coupe (1) augmente de l'alésage central (3) dans la
direction radiale (18) jusqu'au bord externe (2), de préférence de 7 mm à l'intérieur
à 9 mm à l'extérieur.
9. Disque de coupe (1) selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le disque de
coupe (1) comprend du corindon et/ou du carbure de silicium en tant que grain abrasif
(5) et/ou de la résine artificielle en tant que liant (6).
10. Procédé (19) de fabrication d'un disque de coupe (1) selon l'une des revendications
1 à 9, dans lequel le mélange de grain abrasif (5), d'au moins un liant (6) et, le
cas échéant, de charges, est appliqué sur une première plaque de presse, recouvert
d'une deuxième plaque de presse et compacté sur les deux plaques de presse par l'application
d'une pression et dans lequel
- l'application d'une pression sur les deux plaques de presse a lieu de façon à ce
que le grain abrasif (5) présente, sur les faces latérales (11, 12), un surplomb (13)
inférieur à la moitié, de préférence inférieur à un tiers de la taille du grain (10)
et/ou
- avant l'application du mélange, au moins à certains endroits, une couche de grain
fin (14) est appliquée sur la première plaque de presse et, après l'application du
mélange et avant le recouvrement avec la deuxième plaque de presse, au moins à certains
endroits, une couche de grain fin (14) est appliquée sur le mélange.
11. Procédé (19) selon la revendication 10, dans lequel, avant l'application du mélange,
au moins un élément de stabilisation (9), de préférence sous la forme d'une tôle d'acier,
est appliqué sur la première plaque de presse.
12. Procédé (19) selon la revendication 10 ou 11, dans lequel, après l'application du
mélange et avant le recouvrement avec la deuxième plaque de presse, au moins un élément
de stabilisation (9), de préférence sous la forme d'une tôle d'acier, est appliquée
sur le mélange.
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