GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flachmeißel zum Bearbeiten von mineralischen
Materialien, insbesondere von stahlarmiertem Beton.
[0002] Ein Flachmeißel ist aus der
US 2900178 A bekannt. Der Flachmeißel hat einen Schaft und einen blattförmigen Arbeitsabschnitt.
Eine Schneidkante des Arbeitsabschnitts ist derart konvex-dachförmig ausgebildet,
dass eine Spitze auf der Längsachse liegt. Das Design des Flachmeißels begünstigt
eine hohe Abbauleistung, da eine eingebrachte Schlagleistung über die Spitze zentral
entlang der Längsachse in den Untergrund eingeleitet wird. Der Flachmeißel ist jedoch
weniger geeignet, um stahlarmierten Beton abzubauen.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
[0003] Der erfindungsgemäße Flachmeißel hat eine Längsachse, einen Schaft und einen blattförmigen
Arbeitsabschnitt. Der Schaft hat eine zu der Längsachse senkrechte Schlagfläche. Der
Arbeitsabschnitt hat eine zu der Längsachse quer stehende Schneidkante. Die Schneidkante
ist sattelförmig ausgebildet.
[0004] Die Schneidkante kann auf einer Stahlarmierung aufgesetzt werden, um diese zu trennen.
Die sattelförmige Schneidkante verhindert ein Abrutschen der Schneidkante von der
Stahlarmierung. Die sattelförmige Gestalt behält ihre konkave Gestalt auch bei einer
fortschreitenden Abnutzung der Schneidkante.
[0005] Die sattelförmige Schneidkante hat vorzugsweise eine erste konkave Krümmung in einer
von der Längsachse und Querachse aufgespannten ersten Ebene und eine zweite konkave
Krümmung in einer zu der Längsachse parallelen und zu der Querachse senkrechten zweiten
Ebene. Die erste konkave Krümmung und die zweite konkave Krümmung können längs der
Querachse zusammenfallen.
[0006] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die sattelförmige Schneidkante symmetrisch zu
der Längsachse angeordnet ist. Die erste Krümmung und die zweite Krümmung können auf
der Längsachse liegen.
[0007] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die sattelförmige Schneidkante längs der Querachse
versetzt zu der Längsachse angeordnet ist. Die erste Krümmung und die zweite Krümmung
können längs der Querachse versetzt zu der Längsachse angeordnet sein.
[0008] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Schneidkante eine Hauptschneide und eine sattelförmige
Nebenschneide aufweist, wobei die sattelförmige Nebenschneide durch einen gegenüber
der Hauptschneide längs der Längsachse versetzen Zahn an dem blattförmigen Arbeitsabschnitt
gebildet ist.
[0009] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Schneidkante eine Hauptschneide und eine sattelförmige
Nebenschneide aufweist, wobei die sattelförmige Nebenschneide durch eine gegenüber
der Hauptschneide längs der Längsachse versetzte Aussparung in dem blattförmigen Arbeitsabschnitt
gebildet ist.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0010] Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen
und Figuren. In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- einen Flachmeißel
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch das Blatt des Flachmeißels in der Ebene E
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch das Blatt in der Ebene III-III
- Fig. 4
- einen Flachmeißel
- Fig. 5
- einen Flachmeißel
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch Flachmeißel von Fig. 5 in der Ebene VI-VI
- Fig. 7
- einen Querschnitt durch den Flachmeißel von Fig. 5 in der Ebene VII-VII
- Fig. 8
- einen Flachmeißel
- Fig. 9
- einen Längsschnitt durch Flachmeißel von Fig. 8 in der Ebene IX-IX
- Fig. 10
- einen Querschnitt durch den Flachmeißel von Fig. 8 in der Ebene X-X
[0011] Gleiche oder funktionsgleiche Elemente werden durch gleiche Bezugszeichen in den
Figuren indiziert, soweit nicht anders angegeben.
AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
[0012] Fig. 1 zeigt einen beispielhaften Flachmeißel
1. Der Anwender kann den Flachmeißel
1 mit einem Schaft
2 in einem Elektromeißel einsetzen. Eine Schneidkante
3 des Flachmeißels
1 wird gegen den Untergrund gedrückt. Das Schlagwerk des Elektromeißels übt Schläge
auf eine Schlagfläche
4 an dem Schaft
2 aus. Die Stoßwelle des Schlags durchläuft den Schaft
2 und einen Arbeitsabschnitt
5 des Flachmeißels
1 und treibt die Schneidkante
3 in den Untergrund.
[0013] Der Schaft
2 des beispielhaften Flachmeißels
1 ist prismatisch mit einem hexagonalen Querschnitt ausgebildet. Der Schaft
2 kann alternativ einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen. Die Schlagfläche
4 bildet die freiliegende und von der Schneidkante
3 abgewandte Stirnfläche des Schafts
2. Die Schlagfläche
4 kann kalottenförmig ausgebildet sein.
[0014] Der beispielhafte Schaft
2 hat eine Nut
6, welche längs der Längsachse
7 geschlossen ist. Der Schaft
2 kann in einen Werkzeughalter des Elektromeißels eingesetzt werden. Ein Verriegelungskörper,
z.B. eine Klinke oder eine Kugel, greifen in die Nut
6 ein und sichern den Flachmeißel
1 in dem Werkzeughalter. Der beispielhafte Schaft
2 hat einen ringförmigen Kragen
8, der radial über den Schaft
2 vorsteht. Andere Werkzeughalter verriegeln den Flachmeißel
1 mittels eines verschwenkbaren Bügels, welcher den Kragen
8 auf der Seite der Schneidkante
3 hintergreift. Der Schaft
2 kann sowohl die Nut
6 als auch den Kragen
8 oder nur eines der beiden Verriegelungsmittel aufweisen.
[0015] Der Arbeitsabschnitt
5 ist blattförmig ausgebildet. Der Arbeitsabschnitt
5 liegt in einer Ebene
E, welche die Längsachse
7 enthält. Die zu der Längsachse
7 senkrechte Achse in der Ebene
E wird nachfolgend als Querachse
9 bezeichnet. Die Abmessungen des Arbeitsabschnitts in der Ebene
E, sowohl die Abmessung (Länge) längs der Längsachse
7 als auch eine Abmessung (Breite) längs der Querachse
9, sind deutlich größer als die Abmessung entlang senkrecht zu der Ebene
E verlaufenden Hochachse
10 (Dicke). Die Breite liegt vorzugsweise zwischen dem zwei-fachen und vier-fachen der
Dicke.
[0016] Der beispielhafte Arbeitsabschnitt
5 hat zwei Längskanten
11, welche parallel zu der Längsachse
7 verlaufen. Der Abstand zwischen den beiden Längskanten
11 definiert die Breite des Arbeitsabschnitts. Die Schneidkante
3 verbindet die beiden Längskanten
11. Die Schneidkante
3 liegt auf der Längsachse
7 und ist von der Schlagfläche
4 abgewandt. Die Schneidkante
3 verläuft vorzugsweise in der Ebene
E.
[0017] Die Schneidkante
3 verläuft längs der Querachse
9, d.h. ist quer zu der Längsachse
7 orientiert. Die Schneidkante
3 ist sattelförmig. Die Schneidkante
3 hat entlang der Querrichtung
12 eine konkave Krümmung in der Längsachse
7 und eine konkave Krümmung in der Hochachse
10. Die konkave Krümmung in der Längsachse
7 bewirkt, dass die beiden Längskanten
11 in Schlagrichtung
13 über die Mitte der Schneidkante
3 in der Schlagrichtung
13 hinausstehen. Die konkave Krümmung in der Hochachse
10 bewirkt, dass der Flachmeißel
1 in der Mitte dünner als an den Längskanten
11 ist.
[0018] Bei dem beispielhaften Flachmeißel
1 nimmt eine (horizontale) Neigung
14 der Schneidkante
3 gegenüber der Querachse
9 von der Längsachse
7 zu den Längskanten
11 hin kontinuierlich zu (Fig. 2). Die maximale Neigung
14 liegt im Bereich zwischen 10 Grad und 30 Grad. Die zugehörigen (horizontalen) Krümmungsradii
entlang des gekrümmten Bereichs sind moderat, z.B. größer als 10 cm. Die Schneidkante
3 weist keine Sprünge oder starke Einkerbungen in dem konkaven Bereich auf. Die Schneidkante
3 kann über ihre gesamte Breite konkav gekrümmt sein. Alternativ, insbesondere bei
breiten Flachmeißeln
1, ist ein Bereich um die Längsachse
7 konkav gekrümmt, die Randbereiche der Schneidkante verlaufen parallel zu der Querachse
9.
[0019] Eine oder beide der gegenüberliegenden Blattflächen
15 des Arbeitsabschnitts
5 sind konkav gewölbt (Fig. 3). Ein Abstand der Blattfläche
15 zu der Ebene
E ist nahe der Längsachse
7 minimal und nimmt entlang der Querachse
9 zu. Die Dicke des Arbeitsabschnitts
5 nimmt von der Längsachse
7 ausgehend entlang der Querachse
9 zu. Die Dicke verringert sich vorzugsweise kontinuierlich in dem Bereich um die Längsachse
7. Eine (vertikale) maximale Neigung
16 der Blattfläche
15 gegenüber der Querachse
9 liegt im Bereich zwischen 10 Grad und 30 Grad. Der zugehörige (vertikale) Krümmungsradius
an der Längsachse
7 liegt im Bereich zwischen 0,5 cm und 2 cm.
[0020] Die Längskanten
11 können durch längs der Längsachse
7 verlaufende Streben
17 gebildet sein. Der Arbeitsabschnitt
5 hat zwischen den Streben
17 eine parallel zu der Längsachse
7 verlaufende Rinne
18. Die Dicke der Rinne
18 ist geringer als die Dicke der Streben
17. Die Blattfläche
15 ist entsprechend zwischen den Streben
17 konkav gewölbt. Der Übergang von den Streben
17 zu der Rinne
18 ist vorzugsweise glatt, d.h. ohne Sprünge. Die Streben
17 können bis zu der Schneidkante
3 verlaufen; die Rinne
18 kann bis zu der Schneidkante
3 verlaufen.
[0021] Fig. 4 zeigt einen Flachmeißel
19. Der Flachmeißel
1 hat einen Schaft
2 wie der zuvor beschriebene Flachmeißel
1, für eine Beschreibung wird entsprechend verwiesen. Der Flachmeißel
19 weist einen blattförmigen Arbeitsabschnitt
5 auf. Der Arbeitsabschnitt
5 bildet eine konkave Schneidkante
3. Die Schneidkante
3 ist sattelförmig ausgebildet.
[0022] Der Arbeitsabschnitt
5 hat genau zwei längs der Längsachse
7 verlaufende Streben
17. Zwischen den beiden Streben
17 verläuft parallel zu der Längsachse
7 eine Rinne
18. Die Blattfläche
15 zwischen den beiden Streben
17 ist längs der Querrichtung
12 durchgehend konkav gewölbt. Ein Abstand der Streben
17 zu der Längskante
11 ist etwa gleich dem Abstand der Streben
17 zu der Längsachse
7 oder Mitte des Arbeitsabschnitts
5. Das Verhältnis der Abstände liegt beispielsweise im Bereich zwischen 5:6 bis 6:5.
[0023] Ein weiterer Flachmeißel
20 (Fig. 5) ist in einem Längsschnitt in der Horizontalebene (Fig. 6) und einem Querschnitt
in der Ebene VII-VII (Fig. 7) dargestellt. Der Flachmeißel
20 hat einen Schaft
2 der gleich oder analog dem Flachmeißel
1 ausgebildet ist. Der Flachmeißel
20 hat ferner einen blattförmigen Arbeitsabschnitt
21. Der Arbeitsabschnitt
5 hat zwei längs der Längsachse
7 verlaufenden Längskanten
11. Zwischen den beiden Längskanten
11 sind die gegenüberliegenden Blattflächen
15 aufgespannt. Die Dicke des Arbeitsabschnitts
21 ist deutlich geringer als die Breite und Länge des Arbeitsabschnitts
5, analog zu dem Arbeitsabschnitt
21 des Flachmeißels
1. Die Blattflächen
15 können eben oder gewölbt sein.
[0024] Der Flachmeißel
20 hat eine zweiteilige Schneidkante
22 aus einer Hauptschneide
23 und einer Nebenschneide
24. Die Hauptschneide
23 verläuft längs der Querachse
9. Vorzugsweise ist die Hauptschneide
23 symmetrisch zu der Längsachse
7 angeordnet. Bei der beispielhaften Ausführung ist die Hauptschneide
23 geradlinig und senkrecht zu der Längsachse
7 ausgebildet. Die Hauptschneide
23 kann analog der Schneidkante
3 konkav gekrümmt sein.
[0025] Die Nebenschneide
24 ist längs der Längsachse
7 versetzt zu der Hauptschneide
23 angeordnet. Die beispielhafte Nebenschneide
24 ist durch einen von der Längskante
11 in der Querachse
9 vorstehenden Zahn
25 gebildet. Die Nebenschneide
24 ist gegenüber der Querachse
9 um einen Neigungswinkel
26 geneigt. Die Neigung
14 kann gleich der maximalen Neigung
14 bei der ersten Ausführung sein. Die Nebenschneide
24 ist in Richtung zu der Längskante
11 entgegen der Schlagrichtung
13 geneigt. Die beispielhafte Nebenschneide
24 ist konkav gewölbt. Alternativ kann die Nebenschneide
24 geradlinig ausgebildet sein. Die Längskante
11 und die Nebenschneide
24 bilden einen konkaven Bereich aus, in welchem ein Armierungseisen eingehängt werden
kann. Der Zahn
25 ist zu der Längskante
11 hin verjüngt. Die Seitenflächen
27 des Zahns
25 sind um einen Neigungswinkel
28 gegenüber der horizontalen Ebene
E geneigt.
[0026] Ein weiterer Flachmeißel
29 (Fig. 8) ist in einem Längsschnitt (Fig. 9) und einem Querschnitt in der Ebene VIII-VIII
(Fig. 10) dargestellt. Der Flachmeißel
29 hat einen Schaft
2 und einen Arbeitsabschnitt
21 der gleich oder analog dem Flachmeißel
20 ausgebildet sind.
[0027] Der Flachmeißel
29 hat eine zweiteilige Schneidkante
30 aus einer Hauptschneide
31 und einer Nebenschneide 3
2. Die Hauptschneide
31 verläuft längs der Querachse
9. Vorzugsweise ist die Hauptschneide
31 symmetrisch zu der Längsachse
7 angeordnet. Bei der beispielhaften Ausführung ist die Hauptschneide
31 geradlinig und senkrecht zu der Längsachse
7 ausgebildet. Die Hauptschneide
31 kann analog der Schneidkante
3 konkav gekrümmt sein.
[0028] Die Nebenschneide
32 ist längs der Längsachse
7 versetzt zu der Hauptschneide
31 angeordnet. Die beispielhafte Nebenschneide
32 ist durch eine Aussparung
33 in der Längskante
11 gebildet. Die Aussparung
33 entspricht in ihren (Hohl-) Abmessungen etwa dem Querschnitt eines typischen Armierungseisens.
Die Aussparung
33 kann insbesondere Kreissegment-förmig ausgebildet sein. Der Krümmungsradius ist in
der Größenordnung des Radius typischer Armierungseisen. Die Nebenschneide
32 ist durch die in Schlagrichtung
13 weisende Kante der Aussparung
33 gebildet. Die Nebenschneide
32 ist konkav, z.B. kreisförmig, gewölbt. Der gegenüber der Schlagrichtung
13 am weitesten zurückgesetzte Punkt der Schneidkante
3 liegt innerhalb der Aussparung
33, d.h. entlang der Querachse
9 gegenüber der Längskante
11 versetzt. Die Schneidkante
3 steigt von dem Punkt zu der Längskante
11 hin in Schlagrichtung
13 an. Die Nebenschneide
32 ist beginnend an der Längskante
11 entgegen der Schlagrichtung
13 um den Neigungswinkel
26 geneigt. Die Dicke der Nebenschneide
32 ändert sich entlang der Nebenschneide
32. Vorzugsweise ist die Dicke an dem weitesten zurückgesetzten Punkt am geringsten.
1. Flachmeißel (1) zum Bearbeiten von mineralischen Materialien mit einer Längsachse
(7), einer zu der Längsachse (7) senkrechten Querachse (9),
einem längs der Längsachse (7) angeordnetem Schaft (2), der eine zu der Längsachse
(7) senkrechte Schlagfläche (4) aufweist,
einem blattförmigen Arbeitsabschnitt (5), der eine längs der Querachse verlaufende
Schneidkante (3) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneidkante (3) sattelförmig ausgebildet ist.
2. Flachmeißel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante (3) eine erste konkave Krümmung in einer von der Längsachse (7)
und Querachse (9) aufgespannten ersten Ebene (E) aufweist und die Schneidkante (3)
eine zweite konkave Krümmung in einer zu der Längsachse (7) parallelen und zu der
Querachse (9) senkrechten zweiten Ebene aufweist.
3. Flachmeißel (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste konkave Krümmung und die zweite konkave Krümmung längs der Querachse (9)
zusammenfallen.
4. Flachmeißel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sattelförmige Schneidkante (3) symmetrisch zu der Längsachse (7) angeordnet ist.
5. Flachmeißel (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Krümmung und die zweite Krümmung auf der Längsachse (7) liegen.
6. Flachmeißel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sattelförmige Schneidkante (3) längs der Querachse (9) versetzt zu der Längsachse
(7) angeordnet ist.
7. Flachmeißel (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Krümmung und die zweite Krümmung längs der Querachse (9) versetzt zu der
Längsachse (7) angeordnet sind.
8. Flachmeißel (20) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante (3) eine Hauptschneide (23) und eine sattelförmige Nebenschneide
(24) aufweist, wobei die sattelförmige Nebenschneide (24) durch einen gegenüber der
Hauptschneide (23) längs der Längsachse (7) versetzen Zahn (25) an dem blattförmigen
Arbeitsabschnitt (5) gebildet ist.
9. Flachmeißel (29) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante (3) eine Hauptschneide (31) und eine sattelförmige Nebenschneide
(32) aufweist, wobei die sattelförmige Nebenschneide (32) durch eine gegenüber der
Hauptschneide (23) längs der Längsachse (7) versetzte Aussparung (33) in dem blattförmigen
Arbeitsabschnitt (5) gebildet ist.