[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene Scheibenschneidemaschine zum Abschneiden
von Scheiben aus insbesondere strangförmigem Schneidegut, vorzugsweise Lebensmittel,
mit einer Schneideeinrichtung, die ein in einem Maschinengehäuse gelagertes, in einer
Schneidebene um eine erste Drehachse x rotierendes Kreismesser umfasst, mit einer
parallel zur Schneidebene angeordneten, in x-Richtung verschiebbaren Anschlagplatte
zur Schnittstärkeneinstellung, mit einem eine Auflageplatte mit einer in einer horizontalen
Ebene senkrecht zur Schneidebene angeordneten Auflagefläche zum Auflegen des Schneideguts
tragenden Schlitten, welcher über eine Schlittenführung geführt und auf einer mit
dem Maschinengehäuse verbundenen Gleitschiene parallel zur Ebene der Auflagefläche
sowie parallel zur Schneidebene in einer y-Richtung senkrecht zur erste Drehachse
x linear verfahrbar ist, wobei der Schlitten zu Reinigungszwecken aus einer Arbeitslage
in y-Richtung in eine Reinigungslage bewegbar ist und wobei der Schlitten mittels
einer Schlittenverriegelung in der Arbeitslage verriegelbar ist.
[0003] Das Schneidegut, insbesondere in automatisch betriebenen Scheibenschneidemaschinen
für strangförmige Lebensmittel, wie etwa Würste, Schinken, Lachs, Käse etc., wird
gegen die Schneideeinrichtung bewegt, meist in x-Richtung senkrecht zur Schneidebene,
in welcher üblicherweise ein oder mehrere rotierende Kreismesser umlaufen, um Scheiben
vom geförderten Schneidegut abzuschneiden. Der Antrieb der Schneide-einrichtung erfolgt
durch einen Elektromotor, der zum Schutz gegen Spritzwasser und Verschmutzung sowie
zur mechanischen Sicherung gegen äußere Eingriffe vom Maschinengehäuse vollständig
umschlossen ist.
[0004] Um nun die erwünschte Scheibe mittels des rotierenden Messers vom Schneidegut abtrennen
zu können, wird das Schneidegut auf der Auflagefläche der Auflageplatte liegend mit
dem Schlittens in y-Richtung parallel zur Schneidebene verfahren und auf die umlaufende
Messerklinge zubewegt, bis das rotierende Messer das Schneidegut vollständig durchgeschnitten
und die Scheibe vom Schneidegut abgeschnitten hat. Üblicherweise ist die Auflageplatte
starr mit einer Stützeinrichtung verbunden, welche von der Auflageplatte nach unten
führt und sich verfahrbar auf einer Gleitschiene abstützt, die ihrerseits starr mit
dem Maschinengehäuse verbunden ist.
[0005] Zum Zwecke der Reinigung der Auflageplatte -was insbesondere für Scheibenschneidemaschinen
im Einsatz bei Lebensmitteln aus hygienischen Gründen unerlässlich ist und daher häufig
in regelmäßigen, relativ kurzen Abständen erfolgen muss- sind Vorkehrungen erforderlich,
die es ermöglichen, die Auflageplatte aus dem Schneidebereich des Kreismessers herauszufahren
und möglichst in eine einfach erreichbare Reinigungslage zu bringen, in welcher die
Auflageplatte gut zugänglich ist und problemlos gesäubert werden kann.
[0006] Dazu wird in der
DE 10 2011 084 103 A1 vorgeschlagen, die Auflageplatte in ihre Reinigungslage zu bringen, indem sie in
einer aus der Arbeitsstellung längs der Gleitschiene in y-Richtung linear herausgefahrenen
Endposition um eine Schwenkachse verschwenkt wird, wobei sie in allen anderen Positionen
einschließlich der Arbeitsstellung jedoch gegen eine Verschwenkung verriegelt ist.
[0007] Somit kann die Auflageplatte dann also nur in ihrer Endposition verschwenkt werden.
Es bedarf daher eines hinreichenden Raumangebots zur Aufnahme der verschwenkten Auflageplatte
im Umfeld der in einem hinteren oder vorderen Bereich der Scheibenschneidemaschine
angeordneten Endposition.
[0008] Um eine ausreichende Stabilität des benötigten Verschwenkmechanismus zu gewährleisten,
bedarf es zudem einer verhältnismäßig aufwändigen und dadurch teilweise auch ziemlich
schweren Verschwenkmechanik.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine gattungsgemäße Scheibenschneidemaschine
mit den eingangs beschriebenen Merkmalen kostengünstig und mit geringem technischen
Aufwand dahin gehend zu verbessern, dass für die Maschine bei möglichst kompakter
Gestaltung eine einfache Reinigung, insbesondere der Auflageplatte mit der Auflagefläche
sowie des Schlittens, ermöglicht wird, wobei der für die erforderlichen Reinigungsarbeiten
notwendige Bereich der Scheibenschneidemaschine von außen besonders einfach erreichbar
sein soll und der Schlitten mit der Auflageplatte während der Reinigung in seiner
Reinigungslage stabil zwischengelagert und wieder in seine Arbeitslage bewegt werden
kann.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf ebenso überraschend einfache wie wirkungsvolle
Art und Weise dadurch gelöst, dass der Schlitten samt Auflageplatte im nicht-verriegelten
Zustand auf einer am Maschinengehäuse gehaltenen Stützeinrichtung parallel zur x-Richtung
von der Schneideeinrichtung weg um eine Verschiebedistanz L in eine Reinigungsposition
verschiebbar ist.
[0011] Somit kann der Schlitten in x-Richtung von der Schneideeinrichtung beabstandet werden,
sodass Schneidereste, die sich beispielsweise zwischen Schneideeinrichtung und Schlitten
bzw. am Rand oder neben der Auflageplatte befinden, problemlos entfernt werden können.
Die geometrischen Zugriffsmöglichkeiten auf Schneideeinrichtung, Schlitten und Auflageplatte
werden damit deutlich verbessert, sodass die Scheibenschneidemaschine einfacher, umfassender
und schneller gereinigt werden kann.
[0012] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann die Stützeinrichtung eine Verschiebestrecke
zur Verschiebung des Schlittens in seine Reinigungsposition aufweisen. Dadurch kann
der Schlitten auf einfache Weise verschoben werden. Somit ist es auch nicht mehr erforderlich,
zur Reinigung den Schlitten zunächst in eine bestimmte Endposition zu bringen, bevor
er in seine Reinigungsposition gebracht werden kann.
[0013] Bei vorteilhaften Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine
ist die Schlittenverriegelung als 0-Verriegelung ausgebildet. Die sogenannte Null-Verriegelung
bedeutet, dass die Scheiben-Schnittstärke auf ein Maß von Null (oder sogar virtuell
< 0) eingestellt wird, so dass die Anschlagplatte ganz geschlossen vor dem Messer
ist. Erst dann kann man den Schlitten in die Reinigungsposition bringen. Befindet
sich der Schlitten in der Reinigungsposition, muss elektrisch und/oder mechanisch
die Anschlagplatte in dieser geschlossenen Position gehalten, also verriegelt sein.
Erst wenn der Schlitten wieder sicher in der Schneidposition ist, darf die Anschlagplatte
wieder auf eine (reale) Scheiben-Schnittstärke größer Null eingestellt werden können.
[0014] Bei weiteren vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung kann die Schlittenverriegelung
in die Anschlagplatte eingreifen.
[0015] Bei einer bevorzugten Klasse von Ausführungsformen der Erfindung kann vorgesehen
sein, dass der Schlitten und/oder die Auflageplatte in der Reinigungsposition in einer
horizontalen Ebene parallel zur Ebene der Auflagefläche um eine durch einen Befestigungspunkt
an der Stützeinrichtung verlaufende zweite Drehachse z senkrecht zur Ebene der Auflagefläche
in eine Reinigungslage verdrehbar ist, ohne dass die Auflageplatte an der Anschlagplatte
oder an der Schneidplatte anstößt.
[0016] Während in der Arbeitslage die Auflageplatte bzw. der Schlitten in der Regel nicht
um eine senkrecht zur Ebene der Auflagefläche verlaufende Drehachse drehbar ist, kann
dies ermöglicht werden, wenn der Schlitten erfindungsgemäß um die Verschiebedistanz
L in seine Reinigungsposition verschoben ist. Somit kann der Schlitten und/oder die
Auflageplatte an der Reinigungsposition um die zweite Drehachse z verdreht werden,
sodass eine Reinigung noch leichter möglich wird. Somit kann die Erreichbarkeit der
Auflagefläche bzw. der Auflageplatte und/oder des Schlittens durch einfaches Drehen,
anstatt wie aus dem Stand der Technik bekannt durch Verschwenken, ermöglicht werden.
Ein Verdrehen in die Reinigungslage bzw. ein Rückdrehen ist selbst bei schweren Schlitten
bzw. Auflageplatten problemlos möglich. Im Gegensatz zu einem Verschwenken kann zudem
die Drehbewegung der Auflageplatte bzw. des Schlittens sehr stabil geführt werden.
Kann die Auflageplatte und/oder der Schlitten verdreht werden, ohne dass die Auflageplatte
an der Anschlagplatte oder an der Schneideeinrichtung anstößt, so lässt sich der Schlitten
und/oder die Auflageplatte problemlos in einem sehr weiten Winkelbereich verdrehen.
Auf diese Weise können auch ansonsten schwierig erreichbare Stellen zu Reinigungszwecken
einfach erreicht und gereinigt werden.
[0017] Bei Weiterbildungen dieser Klasse von Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass
der Schlitten und/oder die Auflageplatte in der Reinigungsposition um die zweite Drehachse
z bis zu 90° aus der im Schneidebetrieb eingenommenen Normallage in eine Reinigungslage
verdrehbar ist. Somit können der Schlitten und/oder die Auflageplatte seitwärts so
abgestellt werden, dass auch die der Schneidebene in Normallage zugewandte Kante bzw.
Seite problemlos reinigbar ist.
[0018] Besonders vorteilhaft sind auch Weiterbildungen, bei welchen der Befestigungspunkt
an der Stützeinrichtung exzentrisch bezüglich des Schlittens und/oder der Auflageplatte
und in Randnähe des Schlittens bzw. der Auflageplatte angeordnet ist. Dann können
der Schlitten und/oder die Auflageplatte von der Schneidebene weggedreht bzw. abgestellt
werden, ohne dass es zu einem Anstoßen eines Teils des Schlittens, beispielsweise
an der Anschlagplatte, kommen kann.
[0019] Es kann auch bei Weiterbildungen die Verdrehung des Schlittens und/oder der Auflageplatte
um die zweite Drehachse z durch ein Begrenzungsstück begrenzt werden. Das Begrenzungsstück
kann beispielsweise ein Stift sein. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass zur
Begrenzung der Verdrehung des Schlittens und/oder der Auflageplatte der Stift in einer
Endposition in den Schlitten und/oder die Auflageplatte einrastet. Dann kann der Schlitten
in seine Reinigungslage verdreht und zu Reinigungszwecken in dieser stabil "geparkt"
werden.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann ferner eine Verschiebung des Schlittens
samt Auflageplatte parallel zur x-Richtung und/oder eine Verdrehung des Schlittens
und/oder der Auflageplatte um die zweite Drehachse z manuell, aber auch motorisch
angetrieben erfolgen.
[0021] Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine können
sich auch dadurch auszeichnen, dass eine Verschiebung des Schlittens samt Auflageplatte
parallel zur x-Richtung und/oder eine Verdrehung des Schlittens und/oder der Auflageplatte
um die zweite Drehachse z in mehreren Raststellungen erfolgt.
[0022] Die erfindungsgemäße Scheibenschneidemaschine kann sowohl als Vertikal-Schneider
als auch in Form eines Schräg-Schneiders ausgeführt sein.
[0023] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen. Die einzelnen
Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei
Varianten der Erfindung verwirklicht sein.
[0024] In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
welche in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden.
[0025] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine in schematischer
Schnittansicht von der Seite (oben) und von oben (unten);
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine; und
- Fig. 3
- eine Scheibenschneidemaschine gemäß dem Stand der Technik.
[0026] Figur 3 stellt eine Schneidemaschine 1 gemäß dem Stand der Technik dar. Zu erkennen
ist eine Schneideeinrichtung 2, an der ein elektrisch angetriebenes Kreismesser 3
zum Scheibenschnitt angeordnet ist. Das Kreismesser 3 wird durch einen Schnittschutz
4 abgesichert. An die Schneideeinrichtung 2 grenzt eine Anschlagplatte 5 an. Die Anschlagplatte
5 kann senkrecht zur Bildebene mittels eines Einstellknopfes 6 verstellt werden. Somit
kann mittels des Einstellknopfes 6 die Schnittstärke justiert werden. Der Einstellknopf
6 befindet sich an einem Fußteil 7 des Maschinengehäuses 8 der Scheibenschneidemaschine
1. Über eine Gleitschiene 9, die seitlich am Fußteil 7 angebracht ist, kann eine Stützeinrichtung
10 eines Schlittens 11 entlang des Maschinengehäuses 8 bzw. entlang der Anschlagplatte
5, mit anderen Worten parallel zu einer Schneidebene E, verschoben werden.
[0027] An der Stützeinrichtung 10 ist eine Schlittenverriegelung 12 angeordnet. Die Schlittenverriegelung
12 greift in verriegeltem Zustand in das Fußteil 7 ein. Somit wird der Schlitten 11
in seiner Arbeitslage gehalten, wenn er durch die Schlittenverriegelung 12 verriegelt
ist. Wird die Verriegelung der Schlittenverriegelung 12 gelöst, so kann im Stand der
Technik der Schlitten mit samt einer nicht dargestellten Auflageplatte bzw. einer
ebenfalls nicht dargestellten Auflagefläche aus der Bildebene nach vorne heraus verschwenkt
werden. Da der Schlitten 11 im verschwenkten Zustand allein an der Gleitschiene 9
gehalten wird, ist erkennbar, dass die Scheibenschneidemaschine 1 im verschwenkten
Zustand nur eine geringe Stabilität und Haltbarkeit aufweist. Auch kann es - insbesondere,
wenn der Schlitten 11 ein hohes Gewicht aufweist - einem Benutzer schwer fallen, den
Schlitten 11 wieder in seine Normallage bzw. Arbeitslage zurück zu schwenken.
[0028] Die Figur 1 zeigt nun ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine
101. Im oberen Teil der Fig. 1 ist dazu eine Seitenansicht der Scheibenschneidemaschine
101 dargestellt. Im unteren Teil der Fig. 1 ist eine Aufsicht auf die Scheibenschneidemaschine
101 dargestellt.
[0029] Die Scheibenschneidemaschine 101 weist wiederum eine Schneideeinrichtung 102 mit
einem Kreismesser 103 und einem Schnittschutz 104 auf. Die Lage einer Anschlagplatte
105 kann durch einen Einstellknopf 106 justiert werden. Dazu kann die Anschlagplatte
105 parallel zu einer Richtung x, die der Drehachse des Kreismessers 103 entspricht,
verlagert werden. Durch die Verlagerung kann wiederum die Scheibendicke der zu schneidenden
Scheiben eingestellt werden. In Längsrichtung der Anschlagplatte 105 und des Kreismessers
103 und somit senkrecht zur ersten Drehachse x ergibt sich eine Schnittebene E.
[0030] Das Kreismesser 103 ist in einem Maschinengehäuse 108 gelagert. Im unteren Bereich
des Maschinengehäuses 108 ist ein Fußteil 107 ausgebildet. Über eine Gleitschiene
109 und eine Stützeinrichtung 110 ist ein Schlitten 111 am Fußteil 107 verschiebbar
angeordnet.
[0031] Der Schlitten 111 weist eine Auflageplatte 113 mit einer Auflagefläche 114 auf. Die
Auflagefläche 114 dient zum Auflegen von Schneidegut. Die Auflageplatte 113 bzw. die
Auflagefläche 114 sind im Wesentlichen horizontal ausgerichtet und befinden sich in
einer horizontalen Ebene A, die somit senkrecht zur Schneidebene E angeordnet ist.
[0032] Somit kann der Schlitten 111 in der horizontalen Ebene A am Kreismesser 103 entlang
geschoben werden und somit Schneidegut durch das Kreismesser 103 scheibenweise geschnitten
werden.
[0033] Der Figur 1 ist des Weiteren zu entnehmen, dass die Scheibenschneidemaschine 101
eine Verschiebestrecke 115 aufweist. Die Verschiebestrecke 115 ist oberseitig an der
Stützeinrichtung 110 angebracht. Mit anderen Worten ist die Stützeinrichtung 110 wenigstens
in einem oberen Bereich verbreitert. Die Verschiebestrecke 115 weist eine maximale
Verschiebedistanz der Breite L auf. Erfindungsgemäß ist der Schlitten 111 auf der
Verschiebestrecke 115 verschiebbar angeordnet. Somit kann der Schlitten 111 nicht
nur parallel zur Schneidebene E verschoben werden, sondern auch parallel zur ersten
Drehachse x. Somit kann entlang der Verschiebestrecke 115 der Schlitten 111 in Richtung
der ersten Drehachse x vom Kreismesser 103 weg verlagert werden.
[0034] Die Verschiebebahn kann zum Beispiel über eine Art Schwalbenschwanzführung ausgeführt
sein. Der Verschiebeweg könnte aber theoretisch auch länger sein. Die Schwalbenschwanzführung
könnte fast über die gesamte Länge des Schlittens 111 gehen. Es muss nur gewährleistet
sein dass der Schlitten 111 beim Verschieben sich immer noch über der Stützeinrichtung
110 befindet.
[0035] Um im Normalbetrieb eine solche Verlagerung auszuschließen, ist eine Schlittenverriegelung
112 vorgesehen. Die Schlittenverriegelung 112 ist in diesem Ausführungsbeispiel am
Schlitten 111 angeordnet. Sie ist als Pro-Verriegelung ausgebildet und greift in verriegeltem
Zustand in die Anschlagplatte 105 ein. Die Schlittenverriegelung 112 kann für manuelle
Bedienung ausgelegt sein, wird aber bei großen Schneidemaschinen von einem Bedientableau
aus automatisch durch elektromechanische Aktuatoren gesteuert.
[0036] Zum Gebrauch der Scheibenschneideeinrichtung 101 kann somit wie gewohnt Schneidegut
auf die Auflagefläche 114 gelegt werden und der Schlitten 111 mit dem Schneidegut
entlang dem Kreismesser 103 geführt werden, um Scheiben von dem Schneidegut abzuschneiden.
Nach Beendigung des Schnittvorgangs kann dann auf einfache Weise die Scheibenschneidemaschine
101 gereinigt werden. Dazu kann die Schlittenverriegelung 112 gelöst werden und der
Schlitten 111 mit der Auflagefläche 114 um eine Distanz d, beispielsweise im Bereich
von 5 - 10 cm, vom Kreismesser 103 weg verlagert werden. Damit kann zwischen Schlitten
111 und Kreismesser 103 ein hinreichend großer Spalt geschaffen werden. Somit lässt
sich auch der Bereich zwischen Kreismesser 103 und Schlitten 111 problemlos reinigen
und lassen sich beispielsweise Schnittreste, die in den Spalt gelangt sind, entfernen.
[0037] In der Figur 2 ist schließlich eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Scheibenschneidemaschine dargestellt. Insbesondere ist der Fig. 2 eine Aufsicht auf
eine Scheibenschneidemaschine 201 mit Schneideeinrichtung 202 und Kreismesser 203
zu entnehmen. Die Scheibenschneidemaschine 201 entspricht weitest gehend der Scheibenschneidemaschine
101 der Figur 1. Daher werden im Folgenden lediglich die Unterschiede zur Scheibenschneidemaschine
101 der Fig. 1 erläutert.
[0038] Zu erkennen ist zunächst, dass ein Schlitten 201 auf einer Verschiebestrecke 215
um eine Distanz d in Richtung einer ersten Drehachse x des rotierenden Kreismessers
203 von diesem weg verschoben ist.
[0039] Eine Besonderheit der Ausführungsform der Scheibenschneidemaschine 201 gemäß Fig.
2 gegenüber der Scheibenschneidemaschine 101 der Fig. 1 besteht darin, dass der Schlitten
211 drehbar an der Verschiebestrecke 215 gelagert ist. Dazu ist ein Befestigungspunkt
216 vorgesehen, mit dem der Schlitten 211 in die Verschiebestrecke 215 verdrehbar
eingreift. Somit kann der Schlitten 211 um den Befestigungspunkt 216 bzw. um eine
zweite Drehachse Z entlang einer senkrecht zur Drehachse Z befindlichen horizontalen
Ebene A rotiert werden. Voraussetzung für die Rotation ist jedoch, dass der Schlitten
211 an keinen weiteren Elementen der Scheibenschneidemaschine 201, insbesondere dem
Kreismesser 203 oder einer Anschlagplatte 205, anstößt. Dies wird dadurch erreicht,
dass die Distanz d, um die der Schlitten vor Rotation verschoben wird, hinreichend
groß gewählt wird. Mit anderen Worten kann der Schlitten 211 zunächst in seine Reinigungsposition
entsprechend der erforderlichen Distanz d vom Kreismesser 203 weg verschoben werden.
Somit kann Raum geschaffen werden, der eine Rotation des Schlittens 211 ermöglicht.
[0040] In diesem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Schlitten 211 um die zweite
Drehachse Z um bis zu 90° aus seiner Normallage, d. h. aus der Lage, in der Schneidegut
geschnitten wird, in eine Reinigungslage verschoben wird. Somit kann der Schlitten
211 in seiner Reinigungslage noch leichter gesäubert werden. Insbesondere kann auch
die in der Normallage dem Kreismesser 203 zugewandte Stirnseite des Schlittens 211
problemlos zu Reinigungszwecken erreicht werden. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten
kann dann der Schlitten 211 wieder aus seiner Reinigungslage in die Normallage gebracht
werden. Um die Reinigungsarbeiten noch weiter zu vereinfachen, kann der Schlitten
211 in seiner Reinigungslage temporär fixiert werden. Dazu ist am Schlitten 211 unterseitig
ein Rastmittel 217, insbesondere ein geeignet geformtes Federelement, angeordnet.
Entsprechend der Reinigungslage ist eine Ausnehmung 218 an einer Stützeinrichtung
210, auf der der Schlitten 211 gestützt wird, angeordnet. Somit kann das Rastmittel
217 in der Reinigungslage in die Ausnehmung 218 einrasten und den Schlitten 211 temporär
fixieren.
[0041] Um ein zu weit reichendes Verdrehen des Schlittens 211 zu vermeiden, ist des Weiteren
ein Begrenzungsstück 219 vorgesehen. Das Begrenzungsstück 219 ist außenseitig am Schlitten
211 angeordnet und schlägt bei Erreichen eines gewünschten maximalen Rotationswinkels
an der Stützeinrichtung 210 an und verhindert dadurch ein weiteres Verdrehen des Schlittens
211.
[0042] Um des Weiteren während des Scheibenschneidens ein Verschieben und/oder ein Verdrehen
des Schlittens 211 auszuschließen, ist ebenfalls eine Schlittenverriegelung 212 vorgesehen.
Die Schlittenverriegelung 212 fixiert den Schlitten 211 wiederum in seiner Normallage.
Dazu greift in diesem Ausführungsbeispiel die Schlittenverriegelung 212, wenn der
Schlitten 211 sich in seiner Normallage befindet, in die Stützeinrichtung 210 ein.
[0043] Abschließend sei angemerkt, dass der Befestigungspunkt 216 nicht mittig im Schlitten
211 angeordnet ist. Vielmehr ist der Befestigungspunkt in Randnähe des Schlittens
211 angeordnet. Somit bedarf es nur einer geringen oder eventuell gar keiner Verschiebestrecke
d, um die Rotation des Schlittens 211 zu ermöglichen.
1. Elektrisch betriebene Scheibenschneidemaschine (1;101;201) zum Abschneiden von Scheiben
aus insbesondere strangförmigem Schneidegut, vorzugsweise Lebensmittel, mit einer
Schneideeinrichtung (2;102;202), die ein in einem Maschinengehäuse (8;108;208) gelagertes,
in einer Schneidebene (E) um eine erste Drehachse (x) rotierendes Kreismesser (3;103;203)
umfasst, mit einer parallel zur Schneidebene (E) angeordneten, in x-Richtung verschiebbaren
Anschlagplatte (5;105;205) zur Schnittstärkeneinstellung, mit einem eine Auflageplatte
(113) mit einer in einer horizontalen Ebene (A) senkrecht zur Schneidebene (E) angeordneten
Auflagefläche (114) zum Auflegen des Schneideguts tragenden Schlitten (11;111;211),
welcher über eine Schlittenführung geführt und auf einer mit dem Maschinengehäuse
(8;108;208) verbundenen Gleitschiene (9;109) parallel zur Ebene (A) der Auflageplatte
(113) sowie parallel zur Schneidebene (E) in einer y-Richtung senkrecht zur ersten
Drehachse (x) linear verfahrbar ist, wobei der Schlitten (11;111;211) zu Reinigungszwecken
aus einer Arbeitslage in y-Richtung in eine Reinigungslage bewegbar ist und wobei
der Schlitten (11;111;211) mittels einer Schlittenverriegelung (12;112;212) in der
Arbeitslage verriegelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schlitten (111;211) samt Auflageplatte (113) im nicht-verriegelten Zustand auf
einer am Maschinengehäuse (108;208) gehalterten Stützeinrichtung (110;210) parallel
zur x-Richtung von der Schneideeinrichtung (102;202) weg um eine Verschiebedistanz
L in eine Reinigungsposition verschiebbar ist.
2. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (110;210) eine Verschiebestrecke (115;215) zur Verschiebung
des Schlittens (111;211) in seine Reinigungsposition aufweist.
3. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlittenverriegelung (112;212) als 0-Verriegelung ausgebildet ist.
4. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlittenverriegelung (112;212) in die Anschlagplatte (105;205) eingreift.
5. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (111;211) und/oder die Auflageplatte (113) in der Reinigungsposition
in einer horizontalen Ebene parallel zur Ebene (A) der Auflagefläche (114) um eine
durch einen Befestigungspunkt (216) an der Stützeinrichtung (110;210) verlaufende
zweite Drehachse (z) senkrecht zur Ebene (A) in eine Reinigungslage verdrehbar ist,
ohne dass die Auflageplatte (113) an der Anschlagplatte (105;205) oder an der Schneideeinrichtung
(102;202) anstößt.
6. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (111;211) und/oder die Auflageplatte (113) in der Reinigungsposition
um die zweite Drehachse (z) bis zu 90° aus der im Schneidebetrieb eingenommenen Normallage
in eine Reinigungslage verdrehbar ist.
7. Scheibenschneidemaschine nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungspunkt (216) an der Stützeinrichtung (110;210) exzentrisch bezüglich
des Schlittens (111;211) und/oder der Auflageplatte (113) und in Randnähe des Schlittens
(111;211) beziehungsweise der Auflageplatte (113) angeordnet ist.
8. Scheibenschneidemaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehung des Schlittens (111;211) und/oder der Auflageplatte (113) um die zweite
Drehachse (z) durch ein Begrenzungsstück (219) begrenzt wird.
9. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschiebung des Schlittens (111;211) samt Auflageplatte (113) parallel zur
x-Richtung und/oder eine Verdrehung des Schlittens (111;211) und/oder der Auflageplatte
(113) um die zweite Drehachse (z) manuell oder motorisch erfolgen kann.
10. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschiebung des Schlittens (111;211) samt Auflageplatte (113) parallel zur
x-Richtung und/oder eine Verdrehung des Schlittens (111;211) und/oder der Auflageplatte
(113) um die zweite Drehachse (z) in mehreren Raststellungen erfolgen kann.
1. Electrically operated slicing machine (1; 101; 201) for cutting slices from, in particular,
elongated material to be cut, preferably foodstuff, with a cutting apparatus (2; 102;
202) comprising a circular blade (3; 103; 203) which is mounted in a machine housing
(8; 108; 208) and rotates in a cutting plane (E) about a first axis of rotation (x),
and comprising an abutment plate (5; 105; 205) arranged parallel to the cutting plane
(E) and displaceable in the x-direction, for adjusting the slice thickness, and comprising
a carriage (11; 111; 211) carrying a support plate (113) with a support surface (114)
arranged in a horizontal plane (A) perpendicular to the cutting plane (E), for supporting
the material to be cut, which carriage (11; 111; 211) is guided by means of a carriage
guide and is displaceable linearly parallel to the plane (A) of the support plate
(113) and parallel to the cutting plane (E) in a y-direction perpendicular to the
first axis of rotation (x), on a slide rail (9; 109) connected to the machine housing
(8; 108; 208), the carriage (11; 111; 211) being movable for cleaning purposes in
the y-direction from a working position to a cleaning position and the carriage (11;
111; 211) being lockable in the working position by means of a carriage locking device
(12; 112; 212),
characterised in that
in the unlocked state the carriage (111; 211) together with the support plate (113)
is displaceable parallel to the x-direction, on a support arrangement (110; 210) mounted
on the machine housing (108; 208), away from the cutting apparatus (102; 202) by a
displacement distance L to a cleaning position.
2. Slicing machine according to Claim 1, characterised in that the support arrangement (110; 210) has a displacement track (115; 215) for displacing
the carriage (111; 211) to its cleaning position.
3. Slicing machine according to Claim 1 or 2, characterised in that the carriage locking device (112; 212) is configured to lock in the zero slicethickness
position.
4. Slicing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the carriage locking device (112; 212) engages in the abutment plate (105; 205).
5. Slicing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that, in the cleaning position, the carriage (111; 211) and/or the support plate (113)
can be rotated in a horizontal plane parallel to the plane (A) of the support surface
(114) about a second axis of rotation (z), which is perpendicular to the plane (A)
and passes through a fastening point (216) on the support arrangement (110; 210),
to a cleaning position, without the support plate (113) coming into contact with the
abutment plate (105; 205) or with the cutting apparatus (102; 202).
6. Slicing machine according to Claim 5, characterised in that, in the cleaning position, the carriage (111; 211) and/or the support plate (113)
can be rotated about the second axis of rotation (z) by up to 90° from the normal
position adopted in cutting operation, to a cleaning position.
7. Slicing machine according to either of Claims 5 and 6, characterised in that the fastening point (216) on the support arrangement (110; 210) is arranged eccentrically
with respect to the carriage (111; 211) and/or with respect to the support plate (113)
and in proximity to an edge of the carriage (111; 211) or of the support plate (113).
8. Slicing machine according to any one of Claims 5 to 7, characterised in that the rotation of the carriage (111; 211) and/or of the support plate (113) about the
second axis of rotation (z) is limited by a limiting part (219).
9. Slicing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that a displacement of the carriage (111; 211) together with the support plate (113) parallel
to the x-direction, and/or a rotation of the carriage (111; 211) and/or of the support
plate (113) about the second axis of rotation (z), may be effected manually or by
motor-driven means.
10. Slicing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that a displacement of the carriage (111; 211) together with the support plate (113) parallel
to the x-direction, and/or a rotation of the carriage (111; 211) and/or of the support
plate (113) about the second axis of rotation (z), may be effected using a plurality
of latching positions.
1. Trancheuse pour aliments électrique (1 ;101 ;201) pour la découpe de tranches dans
un produit de coupe en forme de boudin en particulier, de préférence des aliments,
avec un dispositif de coupe (2 ;102 ;202) qui comprend une lame circulaire (3 ;103
;203) pouvant tourner dans un plan de coupe (E) autour d'un premier axe de rotation
(x), logée dans un boîtier de machine (8 ;108 ;208), avec une plaque de butée (5 ;105
;205) mobile dans le sens x, agencée parallèlement au plan de coupe (E) pour le réglage
de l'épaisseur de coupe, avec un chariot (11 ;111 ;211) portant une plaque d'appui
(113) avec une surface d'appui (114) agencée dans un plan horizontal (A) perpendiculairement
au plan de coupe (E) pour la pose du produit de coupe, qui est guidé par le biais
d'un guidage de chariot et mobile linéairement sur un rail glissant (9 ;109) raccordé
au boîtier de machine (8;108 ;208) parallèlement au plan (A) de la plaque d'appui
(113) ainsi que parallèlement au plan de coupe (E) dans un sens y perpendiculairement
au premier axe de rotation (x), dans laquelle le chariot (11 ;111 ;211) est mobile
à des fins de nettoyage d'une position de travail dans le sens y dans une position
de nettoyage et dans lequel le chariot (11 ;111 ;211) peut être verrouillé au moyen
d'un verrouillage de chariot (12 ;112 ;212) dans la position de travail,
caractérisée en ce
que le chariot (111 ;211) est mobile avec la plaque d'appui (113) dans l'état non verrouillé
sur un dispositif d'appui (110 ;210) soutenu sur le boîtier de machine (108 ;208)
parallèlement au sens x loin du dispositif de coupe (102 ;202) d'une distance de coulissement
L dans une position de nettoyage.
2. Trancheuse pour aliments selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif d'appui (110 ;210) présente un parcours de coulissement (115 ;215)
pour le coulissement du chariot (111 ;211) dans sa position de nettoyage.
3. Trancheuse pour aliments selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le verrouillage de chariot (112 ;212) est réalisé comme un verrouillage en 0.
4. Trancheuse pour aliments selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le verrouillage de chariot (112 ;212) vient en prise dans la plaque de butée (105
;205).
5. Trancheuse pour aliments selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le chariot (111 ;211) et/ou la plaque d'appui (113) peut être tourné dans la position
de nettoyage dans un plan horizontal parallèlement au plan (A) de la surface d'appui
(114) autour d'un second axe de rotation (z) s'étendant par un point de fixation (216)
sur le dispositif d'appui (110 ;210) perpendiculairement au plan (A) dans une position
de nettoyage sans que la plaque d'appui (113) ne bute contre la plaque de butée (105
;205) ou contre le dispositif de coupe (102 ;202).
6. Trancheuse pour aliments selon la revendication 5, caractérisée en ce que le chariot (111 ;211) et/ou la plaque d'appui (113) peut être tournée dans la position
de nettoyage autour du second axe de rotation (z) jusqu'à 90 ° depuis la position
normale occupée en mode de coupe dans une position de nettoyage.
7. Trancheuse pour aliments selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que le point de fixation (216) est disposé sur le dispositif d'appui (110 ;210) de manière
excentrée par rapport au chariot (111 ;211) et/ou la plaque d'appui (113) et à proximité
du bord du chariot (111 ;211) ou de la plaque d'appui (113).
8. Trancheuse pour aliments selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que la rotation du chariot (111 ;211) et/ou de la plaque d'appui (113) est délimitée
autour du second axe de rotation (z) par une pièce de délimitation (219).
9. Trancheuse pour aliments selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un coulissement du chariot (111 ;211) peut être effectué avec une plaque d'appui (113)
parallèlement au sens x et/ou une rotation du chariot (111 ; 211) et/ou la plaque
d'appui (113) autour du second axe de rotation (z) manuellement ou de manière motorisée.
10. Trancheuse pour aliments selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un coulissement du chariot (111 ;211) peut être effectué avec la plaque d'appui (113)
parallèlement au sens x et/ou une rotation du chariot (111 ;211) et/ou la plaque d'appui
(113) autour du second axe de rotation (z) dans plusieurs positions d'encliquetage.