[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Transport und Personen
und/oder Gütern und ist anwendbar beispielsweise bei der Realisierung von Aufzügen
in oder an Gebäuden.
[0002] Zum Transport von Personen und/oder Gütern in senkrechte Richtung sind verschiedenste
Lösungen bekannt. So existiert seit langem das Prinzip der Aufzüge, welche über Drahtseile
auf und ab bewegt werden. Ebenso sind Lösungen bekannt, bei denen der Antrieb über
Zahnstangen oder über Hydraulikantriebe realisiert wird. Lifte mit einer Schräglage,
beispielsweise in den Bergen, sind ebenfalls bekannt.
[0003] So beschreibt die
DE 102013113259 A1 eine Aufzugsanlage, bei der der Fahrkorb über ein Seil mit einem Gegengewicht verbunden
ist.
[0005] Nachteilig bei all den bekannten Lösungen ist, dass nur geradlinige Bewegungen realisiert
werden können.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Transport von Gütern und/oder Personen zu schaffen, welche preiswert, zuverlässig
und mit einfachen Mitteln auch eine bogenförmige Bewegung der Transportvorrichtung
ermöglichen.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil der Ansprüche
1 und 12. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0008] Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein völlig neuartiges Bewegungsprinzip
für die Transportvorrichtung realisiert wird, indem in mindestens zwei miteinander
nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren verbundenen Schächte eine Flüssigkeit
angeordnet ist, und mindestens einer der Schächte als Liftschacht ausgebildet ist,
wobei in dem Liftschacht eine Liftkanzel auf der Flüssigkeit schwimmend angeordnet
ist, und die Liftkanzel einen Korb mit Boden und unter dem Boden angeordnete Gewichtselemente
aufweist.
Gemäß der Erfindung ist der Pegel der Flüssigkeit in nach dem Prinzip der kommunizierenden
Röhren miteinander verbundenen Schächten gesteuert veränderbar und die auf der Flüssigkeit
schwimmenden Liftkanzeln mit Körben zur Aufnahme der Personen und/oder Güter sowie
von Gewichtselementen können in mindestens einem als Liftschacht ausgebildeten Schacht
gezielt positioniert werden.
[0009] Ein besonderer Vorteil der Erfindung resultiert daraus, dass der Liftschacht senkrecht
oder bogenförmig ausgebildet sein kann und an der Außenwand oder im Inneren eines
Gebäudes angeordnet ist. Andere Formen des Gebäudes bzw. Fassadenneigungen mit unterschiedlichsten
Winkeln nach Außen oder Innen sind ebenso möglich.
[0010] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die gute Steuerbarkeit der Position der Liftkanzel,
was dadurch realisiert wird, dass die Flüssigkeit eine zähflüssige Konstitution aufweist.
[0011] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die variable Gestaltung der Konstruktion von
Liftschacht und Liftkanzel, wobei der Liftschacht einen kreisförmigen Querschnitt
aufweisen kann und die Liftkanzel kugelförmig ausgebildet sein kann oder der Liftschacht
einen rechteckigen Querschnitt aufweist genau wie die Liftkanzel.
Eine exakte Führung der Liftkanzel resultiert daraus, dass zwischen dem Korb und der
Innenwand der Liftkanzel erste Abstandhalter und/oder zwischen der Außenwand der Liftkanzel
und der Innenwand des Liftschachtes zweite Abstandhalter angeordnet sind. Diese Abstandhalter
können radförmig oder kugelförmig und elastisch ausgebildet sein.
[0012] Eine effektive Elektroenergieversorgung resultiert daraus, dass die Gewichtselemente
Batterien sind.
[0013] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die optimale Sicht der zu transportierenden
Personen, welche daraus resultiert, dass der Liftschacht und/oder die Liftkanzel zumindest
teilweise aus durchsichtigem Material bestehen. Die Bewegung der Flüssigkeit mit der
darauf schwimmenden Liftkanzel wird dadurch ermöglicht, dass unterhalb der Schächte
ein Fluidspeicher und Pumpen angeordnet sind. Der Liftschacht und die Liftkanzel weisen
Vakuumtüren auf.
[0014] Ein besonderer Vorteil der Erfindung resultiert daraus, dass die Batterien beim Halt
der Liftkanzel an den Türen über Stromlade-Ports aufgeladen werden. Für eine effektive
Bewegung der Liftkanzel in dem Liftschacht ist es wichtig, dass der Abstand zwischen
dem Liftschacht und der Liftkanzel konstant gehalten wird. Auch ist es für die Realisierung
der Erfindung wichtig, dass das Gewicht der Gewichtselemente das Gewicht der Personen
und/oder Güter übersteigt.
[0015] Die Erfindung soll nachstehend anhand zumindest teilweise in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung eines Gebäudes mit gebogener Außenkontur und nach dem Prinzip
der kommunizierenden Röhren miteinander verbundenen Schächten;
- Fig. 2
- eine Prinzipdarstellung eines Gebäudes mit gebogener Außenkontur und Liftschächten
mit Liftkanzeln;
- Fig. 3
- eine senkrechte Schnittdarstellung durch eine kugelförmige Liftkanzel; und
- Fig. 4
- eine waagerechte Schnittdarstellung durch eine kugelförmige Liftkanzel.
[0016] Wie aus Fig. 1 zu ersehen, sind an der bogenförmig ausgebildeten Außenkontur eines
Gebäudes miteinander verbundene Schächte 1 a, 1 b angeordnet. Die Schächte 1 a, 1
b weisen in ihrem Inneren eine Flüssigkeit 2 auf, auf welcher eine Liftkanzel 3 schwimmend
angeordnet ist. Die Schächte 1 a und 1 b funktionieren nach dem Prinzip der kommunizierenden
Röhren oder Gefäße miteinander, was bedeutet, dass der Flüssigkeitspegel in dem Schacht
1 a um den gleichen Betrag steigt wie der Flüssigkeitspegel in dem Schacht 1 b sinkt
und umgekehrt.
[0017] Fig. 2 zeigt ebenfalls ein Gebäude mit bogenförmig ausgebildeter Außenkontur und
an der Außenkontur angeordnete Liftschächte 1 c. Zusätzlich zu den bogenförmig ausgebildeten
Liftschächten 1c an der Außenkontur sind hier auch senkrecht ausgebildete Liftschächte
1c im Inneren des Gebäudes angeordnet. Insgesamt sind bei dem aus der Fig. 2 zu ersehenden
Ausführungsbeispiel fünf Liftschächte 1c angeordnet, davon zwei an der Außenkontur
bogenförmig ausgebildete Liftschächte 1c und drei im Inneren des Gebäudes senkrecht
ausgebildete Liftschächte 1 c. In jedem Liftschacht 1 c ist eine kugelförmig ausgebildete
Liftkanzel 3 schwimmend auf der Flüssigkeit 2 angeordnet. Die Liftschächte 1 c können
in einer weiteren Ausführungsvariante auch einen rechteckigen Querschnitt aufweisen,
wobei hier dann auch die Liftkanzel 3 einen rechteckigen Querschnitt besitzt.
[0018] Um einen regulären Aufzugsbetrieb zu realisieren, ist standardgemäß immer ein Liftschacht
1 c mit einem Ausgleichsschacht verbunden, wobei nur auf der Flüssigkeit 2 im Liftschacht
1 c eine Liftkanzel 3 angeordnet ist.
[0019] Zur Realisierung eines Panoramalifts jedoch ist es möglich, zwei Liftschächte 1 c
miteinander nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren zu verbinden und auf jedem
Liftschacht 1 c eine Liftkanzel 3 auf der Flüssigkeit 2 anzuordnen. Ein Ein- und Ausstieg
kann hierbei in den Endpositionen oben und unten vorgesehen sein.
In einer weiteren Ausführungsvariante eines derartigen Panoramalifts oder auch Pendellifts
ist es möglich, in einem Gebäude von ca. 1.000 m Höhe folgende Stationen anzuordnen:
- Erdgeschoss oder eine 0-Ebene,
- 300 m als erster Obergeschoss, beispielsweise für Restaurants, Büros, Hotels etc.,
- 600 m als zweites Obergeschoss für Appartements, Hotels etc.,
- 1.000 m als letztes und höchstes Obergeschoss für Aussichtsplattform, Restaurant und
ähnliches.
[0020] Die beiden Liftschächte 1 c als kommunizierende Gefäße werden hierbei gegenüberliegend
parallel an den Ecken des Gebäudes angeordnet, damit auch von außen diese Funktion
sichtbar wird. Als eine gewisse Attraktion kann auch ein Halt auf halber Höhe, beispielsweise
in 500 m Höhe, programmiert werden, wo die beiden Liftkanzeln 1 c auf gleicher Höhe
halten und die Personen sich gegenseitig sehen können.
Unterhalb des Gebäudes ist ein Fluidspeicher 13 angeordnet, der mit Pumpen 14 zusammenwirkt.
Die Liftschächte 1c sowie die Liftkanzel 3 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel
zumindest teilweise aus durchsichtigem Material, beispielsweise Acryl-Plexiglas, ausgebildet.
Auch die Flüssigkeit 2 ist vorzugsweise durchsichtig. Dies ermöglicht den transportierten
Personen einen freien Blick aus der Liftkanzel 3 durch den Liftschacht 1 c in die
Umgebung.
[0021] Neben der bogenförmigen konkaven oder konvexen Gestaltung der Liftschächte 1 c bis
hin zur Halbkreisform ist es auch möglich, die Liftschächte 1 c spiralförmig auszubilden.
[0022] Die Flüssigkeit 2 in den Schächten 1a, 1b, 1c hat eine zähflüssige Konsistenz. Durch
Temperatursteuerung, das heißt durch gesteuertes Aufwärmen oder Abkühlen, ist sicherzustellen,
dass diese zähflüssige Konsistenz erhalten bleibt auch bei Temperaturschwankungen
außerhalb oder innerhalb des Gebäudes.
[0023] Neben den Pumpen 14 zur Bewegung der Flüssigkeit 2 können weitere Pumpen angeordnet
werden, die als Luftpumpen dienen. Die Aufgabe dieser Luftpumpen ist, Unter- wie Überdruck
in dem Liftschacht 1 c zu erzeugen. Auf diese Weise wird die Arbeit der Pumpen 14
für die Flüssigkeit 2 unterstützt und verbessert. Wird also die Flüssigkeit 2 mit
der Liftkanzel 3 hochgepumpt, wird oberhalb der Liftkanzel 3 durch die Luftpumpen
ein Unterdruck erzeugt, welcher sich positiv auf die Aufwärtsbewegung der Liftkanzel
3 auswirkt. Umgekehrt wird bei der Abwärtsbewegung der Liftkanzel 3 in den Liftschacht
1c oberhalb der Liftkanzel 3 Luft hineingepresst, um die Arbeit der Flüssigkeitspumpen
14 zu unterstützen.
[0024] Die Fig. 3 und 4 zeigen nun den prinzipiellen Aufbau der Liftkanzel 3, wobei Fig.
3 eine senkrechte Schnittdarstellung durch die Liftkanzel 3 und die Fig. 4 eine waagerechte
Schnittdarstellung durch die Liftkanzel 3 ist.
[0025] Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, weist die kugelförmige Liftkanzel 3 einen Korb 4 mit
einem Boden 5 auf, unter welchem Gewichtselemente 6 angeordnet sind. Die Gewichtselemente
6 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel Akkumulatoren 12 für die Elektroenergieversorgung.
Weiterhin sind unter den Akkumulatoren 12 bzw. Batterien 12 Ballastgewichte 11 angeordnet.
Der Korb 4 dient der Aufnahme von Personen und weist in seinem Inneren eine Bedientafel
16 zur Steuerung der Auf- und Abbewegung sowie zur Türöffnung und zu weiteren Aktionen
auf.
Das Gesamtsystem der Transportvorrichtung basiert darauf, dass das Gewicht der Gewichtselemente
6 stets das Gewicht der Personen und/oder Güter übersteigt. Weiterhin sind im Inneren
des Korbes 4 Halterungsgriffe und/oder Klappsitze für die Passagiere angeordnet. Zwischen
dem Korb 4 und der Innenwand 7 der Liftkanzel 3 sind erste Abstandhalter 8 und zwischen
der Außenwand 10a und der Liftkanzel 3 und der Innenwandung 10b des Liftschachtes
1c zweite Abstandhalter 9 angeordnet. Die ersten Abstandhalter 8 sowie die zweiten
Abstandhalter 9 dienen dazu, um immer den gleichen Abstand zwischen dem Korb 4 und
der Kanzel 3 sowie zwischen der Kanzel 3 und dem Liftschacht 1c zu realisieren. Die
ersten und zweiten Abstandhalter 8, 9 sind radförmig oder kugelförmig und elastisch
ausgebildet.
[0026] Aus Fig. 4 wird noch einmal insbesondere die Anordnung der ersten Abstandhalter 8
zwischen dem Korb 4 und der Innenwand 7 der Liftkanzel 3 deutlich. Sind die Abstandhalter
als Kugel ausgebildet, soll der Unterboden des Korbes Dellen in beispielsweise 1/3
der Kugelgröße aufweisen. Ebenso von außen gesehen soll der Korb 4 im Bereich des
Fußbodens 5 einen Kragen aufweisen, der den Abstand zwischen Korb 4 und Liftkanzel
3 verringert. Alle beide Merkmale, d. h. sowohl Dellen als auch Kranz sollten vermeiden,
dass die Abstandhalterkugel ihren Platz unter dem Passagierkorb verlassen und damit
der notwendige Abstand zwischen den beiden plötzlich zu klein wird und möglicherweise
zu Reibungen führt.
[0027] Die Außenwand 10a der Liftkanzel 3 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit durchsichtigen
Nanopartikeln beschichtet, um eine sehr glatte und feste Oberfläche zu erzielen. Der
Liftschacht 1 c und die Liftkanzel 3 weisen Vakuumtüren 15 auf, die einen sicheren
Ein-und Ausstieg der Personen gewährleisten. An der Liftkanzel 3 und dem Liftschacht
1c sind Kontakte vorgesehen, um bei einem Halt der Liftkanzel 3 sofort die Akkumulatoren
12 an einen Stromlade-Port anzuschließen und die Akkumulatoren 12 auf diese Weise
aufzuladen. In einem speziellen Ausführungsbeispiel weist die Flüssigkeit 2 pflanzliche
Geliermittel, welche aus Meeresalgen gewonnen wurden, auf.
[0028] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die hier dargestellten Ausführungsbeispiele.
Vielmehr ist es möglich, durch Variation der Mittel und Merkmale weitere Ausführungsvarianten
zu realisieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1a, 1b
- Schacht
- 1c
- Liftschacht
- 2
- Flüssigkeit
- 3
- Liftkanzel
- 4
- Korb
- 5
- Boden
- 6
- Gewichtselemente
- 7
- Innenwand
- 8
- erste Abstandhalter
- 9
- zweite Abstandhalter
- 10
- Außenwand
- 10a
- Außenwand der Liftkanzel
- 10b
- Innenwandung des Liftschachtes
- 11
- Ballastgewicht
- 12
- Akkumulator/Batterie
- 13
- Fluidspeicher
- 14
- Pumpen
- 15
- Vakuumtüren
- 16
- Bedientafel
1. Vorrichtung zum Transport von Personen und/oder Gütern,
dadurch gekennzeichnet, dass
in mindestens zwei miteinander nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren verbundenen
Schächten (1a, 1b) eine Flüssigkeit (2) angeordnet ist und der Flüssigkeitspegel durch
Pumpen (14) in dem Schacht (1a) um den gleichen Betrag steigt wie der Flüssigkeitspegel
in dem Schacht (1 b) sinkt und umgekehrt und mindestens einer der Schächte (1a, 1b)
als Liftschacht (1c) ausgebildet ist, wobei in dem Liftschacht (1c) eine Liftkanzel
(3) auf der Flüssigkeit (2) schwimmend angeordnet ist und die Liftkanzel (3) einen
Korb (4) mit Boden (5) und unter dem Boden (5) angeordnete Gewichtselemente (6) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Liftschacht (1c) senkrecht oder bogenförmig ausgebildet und an der Außenwand
oder im Inneren eines Gebäudes angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (2) eine zähflüssige Konstitution aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Liftkanzel (3) kugelförmig ausgebildet ist und der Liftschacht (1c) einen kreisförmigen
Querschnitt aufweist oder dass die Liftkanzel (3) und der Liftschacht (1c) einen rechteckigen
Querschnitt aufweisen.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Korb (4) und der Innenwand (7) der Liftkanzel (3) erste Abstandhalter
(8) und/oder zwischen der Außenwand (10a) und der Liftkanzel (3) und der Innenwandung
(10b) des Liftschachtes (1c) zweite Abstandhalter (9) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Abstandhalter (8) und die zweiten Abstandhalter (9) radförmig oder kugelförmig
und elastisch ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtselemente (6) Batterien und/oder Ballastgewichte (11) und/oder elektronische
Steuerelemente sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Liftschacht 1c und/oder die Liftkanzel (3) zumindest teilweise aus durchsichtigem
Material bestehen.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Schächte (1a, 1b, 1c) ein Fluidspeicher (13) und die Pumpen (14) angeordnet
sind.
10. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Liftschacht (1 c) und die Liftkanzel (3) Vakuumtüren (15) aufweisen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterien (11) beim Halt der Liftkanzel (3) über Strom-Lade-Portz aufgeladen
werden.
12. Verfahren zum Transport von Personen und/oder Gütern in einem seillosen Liftsystem,
dadurch gekennzeichnet, dass der Pegel einer Flüssigkeit (2) in nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren miteinander
verbundenen Schächten (1a, 1 b) gesteuert veränderbar ist der Flüssigkeitspegel durch
Pumpen (14) in dem Schacht (1a) um den gleichen Betrag steigt wie der Flüssigkeitspegel
in dem Schacht (1 b) sinkt und umgekehrt und hierdurch auf der Flüssigkeit (12) schwimmende
Liftkanzeln (3) mit Körben (4) zur Aufnahme der Personen und/oder Güter sowie von
Gewichtselementen (6) in mindestens einem als Liftschacht (1 c) ausgebildeten Schacht
(1a, 1 b) gezielt positioniert werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Pegel der Flüssigkeit (2) durch Pumpen gesteuert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Liftschacht (1c) und der Liftkanzel (3) konstant gehalten
wird.
15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht der Gewichtselemente (6) das Gewicht der Personen und/oder Güter übersteigt.