| (19) |
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(11) |
EP 3 280 555 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.09.2019 Patentblatt 2019/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.04.2016 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2016/000143 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/162004 (13.10.2016 Gazette 2016/41) |
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SYSTEM AUS EINER VORRICHTUNG ZUM UMFORMEN UND EINEM SCHALTTELLERAUTOMATEN
SYSTEM COMPRISING A DEFORMATION MANUFACTURING MACHINE AND AN INDEXING TABLE
SYTÈME COMPRENANT UNE MACHINE DE FORMAGE PAR DÉFORMATION ET UN PLATEAU INDEXABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
08.04.2015 DE 102015005025
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.02.2018 Patentblatt 2018/07 |
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Patentinhaber: EKM-Roth GmbH |
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77781 Biberach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ROTH, Hubert
77781 Biberach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gittinger, Andreas |
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European Patent Attorney
Helmuth-Macke-Strasse 3 47800 Krefeld 47800 Krefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102012 005 648
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US-A- 5 768 931
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein System aus einer Vorrichtung zum Umformen und einem Schalttellerautomaten
mit einer Werkzeugaufnahme zur Aufnahme von mindestens einem Umformwerkzeug, die zwischen
zwei Einheitenträgern in einem Schalttellerautomaten angeordnet ist.
[0002] Die Werkzeugaufnahme ist zum Umformen einenends mit einer hydraulischen Einrichtung
zur Erzeugung eines Umformdrucks und anderenends mit einer hydraulischen Auswerfeinrichtung
verbunden. Bei einem Werkzeugwechsel muss die Werkzeugaufnahme sowohl von der Hydraulik-
als auch von der Auswerfeinrichtung demontiert werden. Nach dem die Werkzeuge gewechselt
wurden, muss die Werkzeugaufnahme wieder mit der Hydraulik- und der Auswerfeinrichtung
verbunden werden. Der Montageaufwand ist beachtlich. Die Umrüstzeit beträgt mehrere
Stunden. Die damit verbundene Betriebsunterbrechung ist somit sehr kostspielig. Die
DE 10 2012 005648 A1 offenbart eine Umformeinrichtung für einen Schalttellerautomaten mit einer Werkzeugaufnahme
zur Aufnahme von mindestens einem Urformwerkzeug, die zwischen zwei Einheitenträgern
angeordnet ist.
[0003] Die Erfindung hat die Aufgabe, ein gattungsgemäßes System dahingehend zu verbessern,
dass ein Werkzeugwechsel zukünftig deutlich schneller und somit wirtschaftlicher als
bisher erfolgen kann.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art, bei der erfindungsgemäß die Werkzeugaufnahme verschwenkbar zwischen den Einheitenträgern
gelagert ist. Die Werkzeugaufnahme kann somit für einen Werkzeugwechsel einfach verschwenkt
werden, so dass sie zum Wechseln der Werkzeuge leicht zugänglich ist. Die Werkzeuge
können dann mit wenigen Handgriffen aus der Werkzeugaufnahme entnommen und anschließend
durch andere ersetzt werden. Nachdem die Werkzeuge wieder in die Werkzeugaufnahme
eingebaut worden sind, wird die Werkzeugaufnahme in ihre Betriebsstellung zurückverschwenkt.
Ein Schalttellerautomat, in den die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Werkzeugaufnahme
montiert ist, kann dann sofort wieder seinen Betrieb aufnehmen. Die Umrüstzeit beträgt
höchstens 30 Minuten. Entsprechend gering ist die mit dem Werkzeugwechsel verbundene
Betriebsunterbrechung. Durch die Verschwenkbarkeit der Werkzeugaufnahme ist der mit
der Vorrichtung ausgerüstete Schalttellerautomat wirtschaftlich profitabel. Die zu
wechselnden Werkzeuge sind in der Regel ein Umformstempel, eine Stempelhülse, eine
Zwischenhülse, eine Matrize bzw. ein Matrizenpaket mit einem Ausstoßer.
[0005] In den Einheitenträgern können Adapter angeordnet sein. Die Adapter verbinden die
Werkzeugaufnahme einenends mit einer Hydraulikeinrichtung und anderenends mit einer
Auswerfeinrichtung. Die Adapter können als lösbare Verbindungselemente zwischen der
Hydraulikeinrichtung und der Werkzeugaufnahme und zwischen der Auswerfeinrichtung
und der Werkzeugaufnahme ausgebildet sein. Die Werkzeugaufnahme kann mit Verschraubungen
an den Adaptern befestigt werden. Vor dem Verschwenken der Werkzeugaufnahme werden
die Verschraubungen gelöst. Dies kann in wenigen Minuten geschehen. Anschließend kann
die Werkzeugaufnahme sofort in ihre Position für den Werkzeugwechsel verschwenkt werden.
Ein bevorzugter Verschwenkwinkel kann bei ungefähr 120° liegen. Nach dem Zurückverschwenken
der Werkzeugaufnahme wird die Werkzeugaufnahme wieder mit den Adaptern verschraubt.
[0006] Der auf der Seite der Auswerfeinrichtung angeordnete Adapter kann mit einem Führungszylinder,
in dem die Auswerfeinrichtung geführt wird, bestückt sein.
[0007] Die Adapter können Aufnahmeelemente zur Aufnahme der Endbereiche der Werkzeugaufnahme
aufweisen. Die Aufnahmeelemente können als Halbzylinder, die in axialer Richtung halbierten
Zylindern entsprechen, ausgebildet sein. Die Adapter und die Aufnahmeelemente sind
vorzugsweise einstückig ausgebildet. Die Adapter können an ihrer Stirnseite Ränder
aufweisen. Ferner können die Adapter an ihrer Stirnseite mit Anlageflächen versehen
sein, an denen die Werkzeugaufnahme anliegen kann. Die Aufnahmeelemente können somit
zwischen den Rändern und den Anlageflächen als Nuten ausgebildete Vertiefungen aufweisen.
Beim Zurückverschwenken greift die Werkzeugaufnahme mit ihren Endbereichen in die
Nuten ein, so dass die Adapter die Endbereiche teilweise umfassen.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform können die Adapter Ränder mit Innenkonussen
aufweisen. Die Endbereiche der Werkzeugaufnahme können hingegen mit Außenkonussen
versehen sein. Beim Zurückverschwenken der Werkzeugaufnahme in ihre Betriebsstellung
gleiten die Außenkonusse der Werkzeugaufnahme und die Innenkonusse der Adapter aufeinander
ab. Dadurch wird die Werkzeugaufnahme an die Anlageflächen der Adapter gedrückt. Außerdem
wird die Werkzeugaufnahme durch die als Halbzylinder ausgebildeten Aufnahmeelemente
gegenüber den Adaptern zentriert.
[0009] Die Anlageflächen der Adapter sorgen dafür, dass die Stirnseiten der Werkzeugaufnahme
im Betrieb fest an den Adaptern anliegen. Die Anlageflächen können gegenüber den Rändern
der Adapter zurückversetzt sein, so dass die Ränder der Adapter über die Anlageflächen
hinausstehen.
[0010] Außerdem können die Adapter jeweils einen Schaft, der in die Einheitenträger eingeführt
ist, aufweisen. Auf diese Weise wird eine möglichst steife Verbindung zwischen den
Einheitenträgern und den Adaptern hergestellt. Verschraubungen, die zur Befestigung
der Adapter mit den Einheitenträgern dienen können, werden somit von Querkräften entlastet.
[0011] In einer Weiterbildung der Erfindung kann der Schaft einer der Adapter von einer
im Einheitenträger angeordneten Manschette umfasst sein. Die Manschette kann vorzugsweise
aus einem Elastomer gefertigt sein. Durch die Manschette ist der Adapter im Einheitenträger
schwimmend gelagert. Er kann sich im Einheitenträger sowohl in axialer Richtung als
auch in radialer Richtung bewegen. Der Bewegungsspielraum, der im zehntel Millimeterbereich
liegt, kann zweckmäßig sein, wenn sich die Werkzeugaufnahme während des Umformvorganges
ebenfalls im zehntel Millimeterbereich aufbiegt. Auf diese Weise werden der Schaft
und der Einheitenträger entlastet.
[0012] Um die Werkzeugaufnahme verschwenken zu können, kann sie an ihren Endbereichen mit
Schwenkhebeln verschwenkbar gelagert sein. Die Schwenkhebel können in den Einheitenträgern
mittels Schwenkbolzen gelagert sein. Die Schwenkbolzen können somit die Schwenkachse
der Schwenkhebel und der Werkzeugaufnahme bilden.
[0013] Die Schwenkhebel können eine Nut zur Aufnahme der Endbereiche der Werkzeugaufnahme
aufweisen. Die Schwenkhebel können in dem Bereich, indem sie die Werkzeugaufnahme
teilweise umfassen, ebenfalls wie Halbzylinder ausgebildet sein.
[0014] Einer der Schwenkhebel kann an seiner dem Einheitenträger zugewandten Stirnseite
einen über diese vorstehenden Absatz aufweisen. Der Absatz kann in eine entsprechend
ausgebildete Nut formschlüssig eingreifen, die vorzugsweise in dem Adapter angeordnet
ist, der sich auf der Seite der Auswerfeinrichtung befindet. Auf diese Weise müssen
Verschraubungen zur Befestigung des Schwenkhebels mit dem Adapter in der Betriebsstellung
der Werkzeugaufnahme keine während ihres Aufbiegens entstehenden Querkräfte aufnehmen.
[0015] Zweckmäßigerweise kann die Werkzeugaufnahme mit einer Schwenkwelle verschwenkt werden.
Die Schwenkwelle kann mit einem Elektromotor oder hydraulisch angetrieben werden.
Der Elektromotor kann auf den bevorzugten Verschwenkwinkel von circa 120° eingestellt
werden.
[0016] Um den Werkzeugwechsel zu erleichtern, kann einer der Einheitenträger mit einer Ausnehmung
zum erleichterten Entfernen und Zuführen der Werkzeuge versehen sein.
[0017] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand
der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0018] Im Einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittansicht durch die Vorrichtung samt einer Werkzeugaufnahme;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht auf die Vorrichtung mit einer verschwenkten Werkzeugaufnahme;
- Fig. 3
- eine teilweise Schnittansicht durch die Werkzeugaufnahme entlang der Schnittlinie
B-B aus Fig. 2;
- Fig. 4
- eine perspektivische Draufsicht auf die Vorrichtung mit der verschwenkten Werkzeugaufnahme;
- Fig. 5
- eine perspektivische Draufsicht auf die Vorrichtung mit der Werkzeugaufnahme in ihrer
Betriebsstellung;
- Fig. 6
- einen Schwenkhebel.
[0019] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 100 zum Umformen mit einer Werkzeugaufnahme 10, die
zwischen zwei Einheitenträgern 11 und 12 eines Schalttellerautomaten 13 montiert ist.
In der Werkzeugaufnahme 10 sind Umformwerkzeuge 14 und 15 angeordnet. Das Umformwerkzeug
14 ist ein Pressstempel und das Umformwerkzeug 15 ein Matrizenpaket. Zwischen den
Umformwerkzeug 14 und 15 befindet sich ein Werkstück 16.
[0020] Am Einheitenträger 11 ist eine Hydraulikeinrichtung 17 und am Einheitenträger 12
eine Auswerfeinrichtung 18 angeordnet. Die Hydraulikeinrichtung 17 erzeugt den für
den Umformvorgang erforderlichen Pressdruck. Die Auswerfeinrichtung 18 stößt das umgeformte
Werkstück 16 aus der Matrize 15.
[0021] In die Einheitenträger 11 und 12 sind Adapter 19 und 20 eingeführt. Der Adapter 19
verbindet die Werkzeugaufnahme 10 lösbar mit der Hydraulikeinrichtung 17. Der Adapter
20 verbindet der Werkzeugaufnahme 10 lösbar mit der Auswerfeinrichtung 18.
[0022] An dem Adapter 19 ist ein Schwenkhebel 21 und an dem Adapter 20 einen Schwenkhebel
22 angebracht. Die Schwenkhebel 21 und 22 sind mit Schwenkbolzen 23 und 24 verschwenkbar
in der Vorrichtung 10 gelagert. Die Schwenkbolzen 23 und 24 sind an den Einheitenträgern
11 und 12 befestigt. Die Schwenkhebel 21 und 22 sind an den Endbereichen der Werkzeugaufnahme
10 befestigt. Folglich kann die Werkzeugaufnahme 10 zum Wechseln der Umformwerkzeuge
14 und 15 verschwenkt werden (siehe Fign. 2 und 4). Die Schwenkbolzen 23 und 24 definieren
somit eine Schwenkachse, um welche die Schwenkhebel 21 und 22 und die Werkzeugaufnahme
10 verschwenkt werden.
[0023] Der Schwenkbolzen 24 wird durch eine Schwenkwelle 25 angetrieben. An der Schwenkwelle
25 kann ein hier nicht näher dargestellter Elektromotor oder ein hydraulischer Antrieb
für die Erzeugung der Verschwenkbewegung angeflanscht sein.
[0024] Der Adapter 19 weist einen Schaft 26 auf, der in den Einheitenträger 11 gesteckt
ist. Zwischen dem Einheitenträger 11 und dem Schaft 26 ist eine umlaufende Manschette
27, die aus einem Elastomer gefertigt ist, montiert. Diese sorgt für eine schwimmende
Lagerung des Adapters 19 im Einheitenträger 11. Da sich die Werkzeugaufnahme 10 während
des Umformvorganges aufgrund der hohen Umformkräfte im zehntel Millimeterbereich aufbiegen
kann, werden der Adapter 19 und sein Schaft 26 ebenfalls im zehntel Millimeterbereich
in axialer und radialer Richtung im Einheitenträger 11 bewegt. Die Manschette 27 gestattet
den für diese Bewegungen erforderlichen Bewegungsspielraum. Somit werden der Schaft
26 und der Einheitenträger 11 im Betrieb entlastet.
[0025] In den Adapter 20 ist ein Führungszylinder 28 montiert. Er dient zur Führung eines
hier nicht näher dargestellten Auswerferstößels. Der Adapter 20 ist mit einem Schaft
29 versehen, der in den Einheitenträger 12 eingesteckt ist.
[0026] Der Adapter 19 weist ein Aufnahmeelement 40 auf (siehe Fig. 4) zur Aufnahme des einen
Endbereichs der Werkzeugaufnahme 10. Der Adapter 20 weist ein Aufnahmeelemente 30
auf (siehe Fig. 3) zur Aufnahme des anderen Endbereichs der Werkzeugaufnahme 10. Die
Aufnahmeelemente 30 und 40 sind als Halbzylinder ausgebildet. Sie weisen halbkreisförmige
Nuten auf, in welche die Endbereiche der Werkzeugaufnahme 10 eingreifen können, wenn
diese in ihre Betriebsstellung verschwenkt wird. Die halbkreisförmigen Nuten sind
mit Innenkonussen versehen, die sich zur Werkzeugaufnahme 10 hin verjüngen.
[0027] Die Werkzeugaufnahme 10 weist an ihren Endbereichen Außenkonusse auf, die sich zu
den Stirnseiten der Werkzeugaufnahme 10 hin erweitern. Wenn die Werkzeugaufnahme 10
in ihre Betriebsstellung verschwenkt wird, gleiten die Innenkonusse und die Außenkonusse
aufeinander ab, so dass die Werkzeugaufnahme 10 gegen Anlageflächen 31 und 41 der
Adapter 19 und 20 gedrückt wird (siehe Fign. 3 und 4). Die Werkzeugaufnahme 10 liegt
somit in ihrer Betriebsstellung satt an den Anlageflächen 41 und 31 an.
[0028] Die Anlageflächen 31 und 41 sind gegenüber den Rändern der Adapter 19 und 20 zurückversetzt,
so dass sie Vertiefungen bilden.
[0029] Der Schwenkhebel 22 ist an seiner Innenseite, in dem Bereich, mit dem er die Werkzeugaufnahme
10 teilweise umfasst ebenfalls wie ein Halbzylinder ausgebildet (siehe Fig. 6). Er
weist ebenfalls eine halbkreisförmige Nut 60 auf, die auch mit einem Innenkonus 61,
der sich zur Werkzeugaufnahme 10 hin verjüngt, versehen ist.
[0030] Der Schwenkhebel 22 ist an seiner dem Einheitenträger 12 zugewandten Stirnseite mit
einem über diese vorstehenden halbkreisförmigen Absatz 62 versehen. Absatz 62 kann
in der Betriebsstellung der Werkzeugaufnahme 10 in eine hier nicht näher dargestellte
Nut, die am Adapter 20 angebracht ist, formschlüssig eingreifen.
[0031] Der Einheitenträger 12 ist mit einer Ausnehmung 42 versehen (siehe Fign. 4 und 5).
Sie erleichtert den Werkzeugwechsel.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 10 |
Werkzeugaufnahme |
27 |
Manschette |
| 11 |
Einheitenträger |
28 |
Führungszylinder |
| 12 |
Einheitenträger |
29 |
Schaft |
| 13 |
Schalttellerautomat |
|
|
| 14 |
Umformwerkzeug |
30 |
Aufnahmeelement |
| 15 |
Umformwerkzeug |
31 |
Anlagefläche |
| 16 |
Werkstück |
|
|
| 17 |
Hydraulikeinrichtung |
40 |
Aufnahmeelement |
| 18 |
Auswerfeinrichtung |
41 |
Anlagefläche |
| 19 |
Adapter |
42 |
Ausnehmung |
| 20 |
Adapter |
|
|
| 21 |
Schwenkhebel |
60 |
Nut |
| 22 |
Schwenkhebel |
61 |
Innenkonus |
| 23 |
Schwenkbolzen |
62 |
Absatz |
| 24 |
Schwenkbolzen |
|
|
| 25 |
Schwenkwelle |
100 |
Vorrichtung |
| 26 |
Schaft |
|
|
1. System aus einer Vorrichtung (100) zum Umformen und einem Schalttellerautomaten (13)
mit einer Werkzeugaufnahme (10) zur Aufnahme von mindestens einem Umformwerkzeug (14,
15), die zwischen zwei Einheitenträgern (11, 12) des Schalttellerautomaten (13) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugaufnahme (10) verschwenkbar zwischen den Einheitenträgern (11, 12) gelagert
ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Einheitenträgern (11, 12) Adapter (19, 20) angeordnet sind.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapter (19, 20) Aufnahmeelemente (30) zur Aufnahme der Endbereiche der Werkzeugaufnahme
(10) aufweisen.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapter (19, 20) Ränder mit Innenkonussen aufweisen.
5. System nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapter (19, 20) jeweils einen Schaft (26, 29), der in die Einheitenträger (11,
12) eingeführt ist, aufweisen.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (26) einer der Adapter (19) von einer im Einheitenträger (11) angeordneten
Manschette (27) umfasst ist.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (27) aus einem Elastomer gefertigt ist.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugaufnahme (10) an ihren Endbereichen mit Schwenkhebeln (21, 22) verschwenkbar
gelagert ist.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkhebel (21, 22) eine Nut zur Aufnahme der Endbereiche der Werkzeugaufnahme
(10) aufweisen.
10. System nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schwenkhebel (22) an seiner dem Einheitenträger (12) zugewandten Stirnseite
einen über diese vorstehenden Absatz (62) aufweist.
11. System nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugaufnahme (10) mit einer Schwenkwelle (25) verschwenkbar ist.
12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Einheitenträger (11, 12) mit einer Ausnehmung (42) zum Entfernen und Zuführen
der Werkzeuge versehen ist.
13. System nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapter (19, 20) Anlageflächen (31, 41) zur Anlage der Stirnseiten der Werkzeugaufnahme
(10) aufweisen.
1. A system comprising an apparatus (100) for forming and an automatic indexing plate
lathe (13), with a tool holder (10) mounted between two unit carriers (11, 12) in
the automatic indexing plate lathe (13) for holding at least one forming tool (14,
15), characterized in that the tool holder (10) is mounted so as to be pivotable between the unit carriers (11,
12).
2. The system according to claim 1, characterized in that adapters (19, 20) are arranged inside the unit carriers (11, 12).
3. The system according to claim 2, characterized in that the adapters (19, 20) have receiving elements (30) for receiving the end regions
of tool holder (10).
4. The system according to claim 2 or 3, characterized in that the adapters (19, 20) have edges with internal cones.
5. The system according to any one of claims 2 to 4, characterized in that the adapters (19, 20) each have a shank (26, 29), which are inserted in the unit
carriers (11, 12).
6. The system according to claim 5, characterized in that the shank (26) of one of the adapters (19) is enclosed in a sleeve (27) disposed
inside the unit carrier (11).
7. The system according to claim 6, characterized in that the sleeve (27) is manufactured from an elastomer.
8. The system according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the tool holder (10) is mounted with pivot levers (21, 22) at its end regions so
as to be pivotable.
9. The system according to claim 8, characterized in that the pivot levers (21, 22) have a groove for receiving the end regions of the tool
holder (10).
10. The system according to claim 8 or 9, characterized in that the frontal face of one of the pivot levers (22) facing the unit carrier (12) has
a shoulder (62) which projects beyond the carrier.
11. The system according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the tool holder (10) is pivotable with a pivot shaft (25).
12. The system according to any one of claims 1 to 11, characterized in that one of the unit carriers (11, 12) is furnished with a recess (42) for removing and
inserting the tools.
13. The system according to any one of claims 2 to 12, characterized in that the adapters (19, 20) have contact surfaces (31, 41) on which the frontal faces of
the tool holder (10) can be contacted.
1. Système composé d'un dispositif (100) pour formage et d'un automate à plateau tournant
automatique (13) avec un logement d'outil (10) pour recevoir au moins un outil de
formage (14, 15), qui est disposé entre deux supports d'unité (11, 12) de l'automate
à plateau tournant (13), caractérisé en ce que le logement d'outil (10) est logé pouvant pivoter entre les supports d'unité (11,
12).
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que des adaptateurs (19, 20) sont disposés dans les supports d'unité (11, 21).
3. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que les adaptateurs (19, 20) comportent des éléments de réception (30) pour loger les
zones d'extrémité du logement d'outil (10).
4. Système selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les adaptateurs (19, 20) comportent des bords avec des cônes intérieurs.
5. Système selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les adaptateurs (19, 20) comportent respectivement une tige (26, 29) qui est introduite
dans les supports d'unité (11, 12).
6. Système selon la revendication 5, caractérisé en ce que la tige (26) d'un des adaptateurs (19) est enserrée par un manchon (27) disposé dans
le support d'unité (11).
7. Système selon la revendication 6, caractérisé en ce que le manchon (27) est fabriqué en élastomère.
8. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le logement d'outil (10) est logé pouvant pivoter sur ses zones d'extrémité avec
des leviers pivotants (21, 22).
9. Système selon la revendication 8, caractérisé en ce que les leviers pivotants (21, 22) comportent une rainure pour loger les zones d'extrémité
du logement d'outil (10).
10. Système selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu' un des leviers pivotants (22) comporte sur sa face avant tournée vers le support
d'unité (12) un épaulement (62) faisant saillie au-dessus de celle-ci.
11. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le logement d'outil (10) peut être pivoté avec un arbre de pivotement (25).
12. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un des supports d'unité (11, 12) est doté d'un évidement (42) pour éloigner et approcher
les outils.
13. Système selon l'une quelconque des revendications 2 à 12, caractérisé en ce que les adaptateurs (19, 20) comportent des surfaces de contact (31, 41) pour le contact
des faces avant du logement d'outil (10).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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