(19)
(11) EP 3 282 074 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.12.2019  Patentblatt  2019/49

(21) Anmeldenummer: 17178064.6

(22) Anmeldetag:  27.06.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05B 47/00(2006.01)

(54)

TÜRÖFFNER

DOOR OPENER

GÂCHE DE PORTE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 09.08.2016 DE 102016114688

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.02.2018  Patentblatt  2018/07

(73) Patentinhaber: ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH
72458 Albstadt (DE)

(72) Erfinder:
  • HIRSCHOFF, Oliver
    72461 Albstadt (DE)
  • TOMA, Augustin
    72336 Ballingen (DE)
  • Schmid, Ralf
    72458 Albstadt (DE)

(74) Vertreter: Louis Pöhlau Lohrentz 
Patentanwälte Postfach 30 55
90014 Nürnberg
90014 Nürnberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 3 396 086
DE-A1- 19 937 039
EP-A2- 2 514 889
DE-U1-202010 002 544
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Türöffner gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

    [0002] In der Praxis müssen Türöffner zum Einen hohe Haltekräfte aufweisen und sich zum Anderen mit relativ geringem Kraftaufwand entsperren lassen. Aus der DE 20 2010 002 544 U1 ist ein Türöffner zum Einbau in eine Tür mit einer Falle bekannt, die mit einem von einem Anker beaufschlagten Wechsel zusammenwirkt. Der Anker weist eine Rolle auf, die zwischen Anker und Wechsel angeordnet ist, um die auftretenden Reibungskräfte zu minimieren.

    [0003] Aus dem Dokument AU 2000 66674 B2 ist ein Türöffner bekannt, dessen Anker einen Arm mit einem spitzen Ende aufweist, welches mit einem Pin eines Sperrglieds zusammenwirkt. Bei diesem Türöffner soll durch die Reduktion der Auflagefläche zwischen Anker und Pin die Reibungskraft minimiert werden.

    [0004] Aus der US 4,056,277 ist ein Türöffner bekannt, der eine über ein Kniehebelgelenk sperrbare Kugelrastung aufweist, um die Türöffnerfalle zu sperren.

    [0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türöffner zu schaffen, der bei einem geringen Bauraum einen hohe Kraftübertragung ermöglicht und dabei eine hohe Funktionssicherheit aufweist.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Türöffner mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0007] Der Türöffner weist ein zwischen Anker und Wechsel angeordnetes kraftübertragendes Element auf, welches in der Sperrposition direkt an dem Wechsel und direkt an dem Anker anliegt, um den Wechsel zu sperren, und wobei das kraftübertragende Element entweder an dem Anker oder an dem Wechsel schwimmend gelagert ist. Durch die schwimmende Lagerung des kraftübertragenden Elements entweder an dem Anker oder an dem Wechsel wird bewirkt, dass dieses kraftübertragende Element zumindest in der Freigabeposition bzw. während oder nach einem Schalten von der Sperrposition in die Freigabeposition relativ zu dem Anker oder relativ zu dem Wechsel beweglich ist.

    [0008] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das kraftübertragende Element in der Freigabeposition relativ zu dem Anker und/oder relativ zu dem Wechsel beweglich ist. Dadurch werden zum einen Reibungskräfte beim Schalten des Türöffners von der Sperrstellung in die Freigabestellung minimiert und zum anderen wird durch die mögliche Ausweichbewegung des kraftübertragenden Elements der notwendige Bauraum verringert, da durch das Ausweichen des kraftübertragenden Elements die Bauelemente Anker und Wechsel mit einem sehr geringen Abstand zueinander platziert werden können. In der Sperrposition wird das kraftübertragende Element zwischen Anker und Wechsel fixiert, sodass über das kraftübertragende Element zwischen Anker und Wechsel hohe Haltekräfte übertragen werden können.

    [0009] Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Aktor des Türöffners als fremdenergieversorgter Aktor ausgebildet ist. Es kann sich beispielsweise um einen Elektromagneten, insbesondere um einen Hub- oder Zugmagneten handeln. Der Aktor kann eine elektrische Spule, oder einen hydraulischen Aktor oder einen pneumatischen Aktor umfassen. Der Aktor kann auch als elektrischer Motor ausgebildet sein. Fernbetätigbar bedeutet in diesem Zusammenhang, dass von einer entfernten Stelle aus der Aktor bzw. der Türöffner schaltbar ist. Die Schaltung des Türöffners kann über eine drahtgebundene oder drahtlose Verbindung erfolgen.

    [0010] Vorzugsweise ist das kraftübertragende Element derart zwischen Anker und Wechsel angeordnet, dass es den Großteil der Kraft zwischen Anker und Wechsel überträgt, die zum Sperren der Türöffnerfalle notwendig ist. Großteil der Kraft bedeutet ein Anteil von mehr als 50% der gesamten Kraft. In einer Ausgestaltung kann das kraftübertragende Element die gesamte Kraft zwischen Anker und Wechsel übertragen, die zum Sperren der Türöffnerfalle notwendig ist. Das heißt, der Wechsel beaufschlagt den Anker hauptsächlich oder ausschließlich über das kraftübertragende Element bzw. in der Sperrstellung berührt der Anker den Wechsel nicht.

    [0011] Unter Anker des Türöffners wird ein in dem Türöffnergehäuse beweglich gelagertes Element verstanden, welches entweder im Türöffnergehäuse linear verschiebbar oder drehbar gelagert ist. Der Anker kann als einarmiger oder mehrarmiger Hebel oder als Schieber ausgebildet sein. Der Anker kann direkt oder indirekt durch den Aktor beaufschlagt werden, um den Türöffner von der Freigabeposition in die Sperrposition zu schalten.

    [0012] Unter Wechsel wird ein- oder mehrarmiger Hebel oder Schieber verstanden, der in dem Türöffnergehäuse bewegbar gelagert ist und in der Sperrposition eine Bewegung der Türöffnerfalle sperrt und in der Freigabeposition eine Bewegung der Türöffnerfalle freigibt.

    [0013] Unter Falle wird eine Türöffnerfalle verstanden, die in der Einbausituation mit einer Schlossfalle zum Verriegeln einer Tür zusammenwirkt. Die Türöffnerfalle ist in dem Türöffnergehäuse beweglich, insbesondere schwenkbar und/oder linear verschiebbar gelagert. In der Freigabeposition des Türöffners ist die Türöffnerfalle beweglich. In der Sperrposition ist die Türöffnerfalle gesperrt, d.h. sie ist in dem Türöffnergehäuse fixiert.

    [0014] Um die Reibungskräfte beim Schalten des Türöffners von der Sperrposition in die Freigabeposition zu reduzieren, ist insbesondere vorgesehen, dass das kraftübertragende Element eine runde Außenkontur, vorzugsweise einen runden Querschnitt aufweist. Über die runde Außenkontur wird eine Ausweichbewegung des kraftübertragenden Elements unterstützt.

    [0015] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Anker in dem Gehäuse über ein Schiebelager linear verschiebbar gelagert ist, oder dass der Anker in dem Gehäuse über ein Drehlager drehbar gelagert ist. Um den Anker in eine definierte Position vorzuspannen kann vorgesehen sein, dass der Anker durch eine zwischen Gehäuse und Anker wirkende Ankerfeder in Richtung auf den Aktor zu oder in Richtung von dem Aktor weg beaufschlagt ist.

    [0016] Um die Funktionssicherheit des Türöffners, insbesondere beim Schalten von der Freigabeposition in die Sperrposition zu erhöhen, kann vorgesehen sein, dass das kraftübertragende Element in der Freigabeposition über eine Feder oder einen Magneten in eine Mittenstellung beaufschlagt ist. Die Mittenstellung des kraftübertragenden Elements stellt sicher, dass die Auflage zwischen Wechsel und Anker möglichst mittig erfolgt und somit eine Kraftübertragung zwischen Anker und Wechsel optimal ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Anker oder dass der Wechsel einen Permanentmagnet aufweist, der das kraftübertragene Element in Richtung einer Mittenstellung beaufschlagt. Um die magnetische Wechselwirkung sicherzustellen, kann das kraftübertragende Element ein magnetisierbares Material aufweisen oder aus einem magnetisierbaren Material ausgebildet sein.

    [0017] In einer Ausgestaltung ist insbesondere vorgesehen, dass der Aktor eine elektrische Spule aufweist und als Elektromagnet ausgebildet ist, vorzugsweise, dass der Aktor als elektrischer Hubmagnet mit einem Stößel, oder als elektrischer Zugmagnet mit einem Stößel ausgebildet ist und den Anker über den Stößel betätigt.

    [0018] In einer Variante kann vorgesehen sein, dass das kraftübertragende Element derart zwischen Anker und Wechsel angeordnet ist, dass in der Sperrposition der Wechsel überwiegend Zugkräfte über das kraftübertragende Element in den Anker einleitet, vorzugsweise indem das kraftübertragende Element in der Sperrposition an einer einem Drehlager oder Schiebelager des Ankers abgewandten Fläche des Wechsels anliegt.

    [0019] In einer alternativen Variante kann insbesondere vorgesehen sein, dass das kraftübertragende Element derart zwischen Anker und Wechsel angeordnet ist, dass in der Sperrposition der Wechsel überwiegend Druckkräfte über das kraftübertragende Element in den Anker einleitet, vorzugsweise, indem das kraftübertragende Element in der Sperrposition an einer einem Drehlager oder Schiebelager des Ankers zugewandten Fläche des Wechsels anliegt.

    [0020] Insbesondere ist das kraftübertragende Element derart angeordnet, dass das kraftübertragende Element in der Sperrposition zwischen Anker und Wechsel geklemmt und relativ zu dem Anker und/oder relativ zu dem Wechsel ortsfest gehalten ist.

    [0021] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Türöffner eine Arbeitsstrom-/Ruhestrom-Umschaltung aufweist. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Aktor oder die Spule in dem Gehäuse wahlweise an einer von zwei gegeneinander versetzten Spulenpositionen fixierbar ist, wobei eine erste Spulenposition eine Arbeitsstromansteuerung ermöglicht und die zweite Spulenposition eine Ruhestromansteuerung ermöglicht. Insbesondere kann der Aktor oder die Spule in dem Gehäuse verschiebbar gelagert und durch eine Rastung und/oder mittels einer Schraube fixierbar sein.

    [0022] Für eine Arbeitsstrom-/Ruhestrom-Umschaltung kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Anker zwischen drei Positionen schaltbar ist, wobei die mittlere dieser drei Positionen den Wechsel sperrt und die beiden Endpositionen jeweils den Wechsel freigeben. Dadurch wird ermöglicht, dass ohne einen konstruktiven Eingriff in den Türöffner vorzunehmen, d.h. ohne dass ein Bauteil entnommen oder ausgewechselt werden muss, der Türöffner zwischen Arbeitsstromansteuerung und Ruhestromansteuerung schaltbar ist. Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass die Spule den Anker in der ersten Spulenposition nur zwischen der mittleren Position und der ersten Endposition schaltet und in der zweiten Spulenposition nur zwischen der mittleren Position und der zweiten Endposition schaltet.

    [0023] In einer kompakten Ausgestaltung des Türöffners kann vorgesehen sein, dass der Wechsel eine Ausnehmung mit einer insbesondere U-förmigen Öffnung aufweist, welche einem Drehlager oder Schiebelager des Ankers abgewandt angeordnet ist und das kraftübertragende Element in einer Endposition und/oder in Freigabeposition in die Ausnehmung des Wechsels eingreift.

    [0024] Um bei geringem Platzbedarf eine hohe Kraftübertragung sicherzustellen, ist das kraftübertragende Element als ein massiver Stift ausgebildet. Es kann vorzugsweise als ein Stahlstift ausgebildet sein. Erfindungsgemäß ist der massive Stift in einem Langloch schwimmend gelagert. Über das Langloch wird einerseits eine mechanisch stabile Halterung des kraftübertragenden Elements in einer ersten Richtung sichergestellt und andererseits eine definierte Relativbewegung in einer zweiten Richtung ermöglicht. Der massive Stift bildet sozusagen ein Nadellager. Der massive Stift bzw. das Nadellager ermöglicht bei relativ geringen Reibungskräften hohe Querkräfte zu übertragen.

    [0025] Es kann vorgesehen sein, dass der Anker das Langloch zum Lagern des massiven Stifts aufweist oder dass der Wechsel das Langloch zum Lagern des massiven Stifts aufweist. Die Mittenbeaufschlagung des massiven Stifts kann erfolgen, indem der massive Stift in dem Langloch magnetisch beaufschlagt ist.

    [0026] Erfindungsgemäß ist das kraftübertragende Element als Hülse, vorzugsweise als Stahlhülse, ausgebildet. Die schwimmende Lagerung des kraftübertragenden Elements kann dabei sichergestellt sein, indem beispielsweise vorgesehen ist, dass der Anker einen Haltedorn zum Lagern der Hülse aufweist oder dass der Wechsel einen Haltedorn zum Lagern der Hülse aufweist und der Innendurchmesser der Hülse größer ist als der Außendurchmesser des Haltedorns. Eine Mittenbeaufschlagung der Hülse kann realisiert werden, indem der Haltedorn als Permanentmagnet ausgebildet ist.

    [0027] Um den Bewegungsbereich die Hülse trotz schwimmender Lagerung eindeutig zu definieren, kann vorgesehen sein, dass die Hülse zwischen zwei Ebenen gelagert ist, vorzugsweise dass ein Auflager des Ankers die erste Ebene bildet und eine Abdeckung des Gehäuses die zweite Ebene bildet.

    [0028] Eine Anwendung des erfindungsgemäßen Türöffners kann beispielsweise in Gebäudetüren mit erhöhten Anforderungen erfolgen. Beispielsweise kann der Türöffner bei Türen mit hohem Flügelgewicht, beispielsweise Stahltüren, wie sie in der Fertigung verwendet werden, eingesetzt werden. Auch bei Sicherheitstüren, die ein erhöhtes Sicherheitserfordernis aufweisen, kann der erfindungsgemäße Türöffner eingesetzt werden.

    [0029] In den Figuren und der nachfolgenden Figurenbeschreibung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Türöffners beschrieben. Dabei zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Türöffners an einer Gebäudetür;
    Fig. 2
    eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Türöffners mit geöffnetem Türöffnergehäuse;
    Fig. 3a-3c
    eine Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 2 im Bereich des Ankers in unterschiedlichen Positionen;
    Fig. 4a-4c
    ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Türöffners in unterschiedlichen Positionen;
    Fig. 5a-5c
    ein erstes Ausführungsbeispiel des Ankers des Türöffners aus den Fig. 4a bis 4c;
    Fig. 6a-6c
    ein zweites Ausführungsbeispiel eines Ankers des Türöffners aus den Fig. 4a bis 4c.


    [0030] In den einzelnen Figuren ist der erfindungsgemäße Türöffner 1 teilweise in unterschiedlichen Ausgestaltungen gezeigt. Der grundsätzliche Aufbau des Türöffners 1 ist in den einzelnen Ausführungsbeispielen jeweils identisch. In den Figuren und der Figurenbeschreibung werden für gleiche Komponenten jeweils gleiche Referenzzeichen verwendet.

    [0031] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Gebäudetür 9. Die Gebäudetür 9 umfasst einen Türrahmen 91 sowie einen an dem Türrahmen 91 über Türbänder 92a und 92b drehbar gelagerten Türflügel. Der Türflügel 93 weist ein Schloss 94 auf. Um die Tür zu begehen kann das Schloss 94 über eine Türklinke 942 oder einen Schlüssel geöffnet werden. In dem Schloss 94 ist eine schießende Schlossfalle 941 gelagert. Im Bereich des Türrahmens 91 ist gegenüber dem Schloss 94 der Türöffner 1 montiert. Der Türöffner 1 umfasst ein Türöffnergehäuse 11 mit einer schwenkbar gelagerten Türöffnerfalle 12. In Schließlage greift die Schlossfalle 941 in einen Fallenaufnahmeraum des Türöffners 1 ein und wirkt mit der schwenkbaren Türöffnerfalle 12 zusammen. Die freigegebene Türöffnerfalle 12 kann um ihre Längsachse frei schwenken. Dadurch ist es möglich, den Türflügel 93 auch ohne Betätigung der Türklinke zu öffnen. Die Schlossfalle 941 wirkt dabei auf eine Sperrfläche der Türöffnerfalle 12 ein und verschwenkt diese beim Öffnen der Türe.

    [0032] Bei gesperrter Türöffnerfalle 12 ist diese fixiert und lässt sich nicht schwenken. In Schließlage des Türflügels wirkt die Schlossfalle 941 mit einer Sperrfläche der Schwenkfalle zusammen und liegt an dieser an. D.h. der Türflügel 93 ist in seiner Schließlage durch die Türöffnerfalle gesperrt und kann nicht geöffnet werden. Erst nach Rückziehen der Schlossfalle 941 in das Türschloss, beispielsweise durch Betätigen der Türklinke oder nach Freischalten der Türöffnerfalle 12, kann der Türflügel 93 geöffnet werden.

    [0033] Die Fig. 2 zeigt eine dreidimensionale Darstellung des Türöffners 1 mit abgenommenem Türöffnerdeckel. In dem Türöffnergehäuse 11 ist eine Falle 12 schwenkbar gelagert. Die Falle 12 weist eine Fallenbasis, auf die mittels Schrauben 12a, 12b ein Aufschraubstück aufgeschraubt werden kann. Die Falle 12 wirkt mit einem Türöffner-Wechsel 2 zusammen.

    [0034] Für den in den Figuren 1 bis 6c beschriebenen Türöffner 1 gilt folgendes: Bei einem Verschwenken der Türöffnerfalle 12 beaufschlagt diese den Wechsel 2. Der Wechsel 2 ist über eine Drehachse 23 in dem Türöffnergehäuse 11 drehbar gelagert. In Freigabestellung verschwenkt die Türöffnerfalle 12 den Wechsel 2 um diese Drehachse. In Sperrstellung ist der Wechsel 2gegen Schwenken gesperrt. D. h. die Falle 12 ist ebenfalls gesperrt, da diese an dem Wechsel 2 anliegt.

    [0035] Zum Schalten des Türöffners 1 weist dieser eine Sperrvorrichtung umfassend einen Anker 3, einen fernbetätigbaren Aktor 13 auf. An dem der Drehachse 23 abgewandten Ende des Wechsels 2 wirkt dieserWechsel 2 über ein kraftübertragendes Element 4 mit dem Anker 3 zusammen. Das kraftübertragende Element 4 überträgt einen Großteil, vorzugsweise die gesamte Kraft zwischen Wechsel 2 und Anker 3, die zum Sperren der Türöffnerfalle 12 notwendig ist.

    [0036] Über einen in dem Türöffnergehäuse 11 gelagerten Hubmagneten 13 wird der Anker 3 zwischen einer Sperrposition und einer Freigabeposition geschaltet. Der Hubmagnet 13 weist einen Stößel 14 auf, der aus dem Hubmagneten ausfährt und dabei den Anker 3 betätigt.

    [0037] In den Figuren 3a bis 3c ist der in Fig. 2 gezeigte Türöffner im Bereich des Ankers in vergrößerter Darstellung gezeigt. Eine Ankerfeder 31, die zwischen Türöffnergehäuse 11 und Anker 3 angeordnet ist, beaufschlagt den Anker 3 in seine Sperrposition. Die Fig. 3a zeigt die Sperrstellung des Türöffners 1. In dieser Sperrstellung ist das kraftübertragende Element 4 zwischen dem Anker 3 und dem Wechsel 2 fixiert. Das kraftübertragende Element 4 ist als Hülse 43 ausgebildet. Die Hülse liegt in der Sperrposition einerseits an einer runden Auflagefläche 21 des Wechsels und andererseits an einem winkeligen Auflagebereich des Ankers 3 an. Der Anker 3 weist zwei Auflagepunkte für die Hülse 43 auf, die zueinander beabstandet angeordnet sind und die runde Außenfläche der Hülse 43 an zwei Punkten kontaktieren. Der Anker 3 weist beispielsweise zwei zueinander winklig verlaufende Auflageflächen für die Hülse 43 auf. So ist die Hülse in der Sperrposition 43 zwischen dem Wechsel 2 und den zwei Auflagepunkten des Ankers 3 fixiert. Der Wechsel 2 wird in der Sperrposition durch die Auflagefläche 21, die in unmittelbarem Kontakt mit der unbeweglichen Hülse 43 steht, gesperrt. D. h. ein Schwenken des Wechsels wird verhindert. Das kraftübertragende Element 4 bzw. die Hülse 43 bringt in der Sperrposition Druckkräfte in den Anker 3 ein.

    [0038] In der Fig. 3b ist eine Zwischenposition des Türöffners 1 beim Schalten von der Sperrposition in die Freigabeposition dargestellt. Hier ist der Anker 3 gegenüber der in Fig. 3a gezeigten Sperrposition nach oben verfahren bzw. gekippt. In dieser Position kann das kraftübertragende Element 4 bzw. die Hülse 43 nach oben ausweichen. Diese Ausweichbewegung wird durch die runde Außenkontur der Hülse 43 unterstützt, da diese in Folge der schwimmenden Lagerung auf dem Dorn 34 sich relativ zu dem Anker 3 bewegen kann. Der Wechsel 2 beaufschlagt die Außenkontur der Hülse 43 und drängt diese nach oben zu dem Anker 3 hin und aus dem Auflagebereich der Auflagefläche 21 hinaus.

    [0039] In der Fig. 3c ist die Freigabeposition des Türöffners dargestellt. Der Wechsel 2 ist in seine Endposition nach rechts verfahren. In dieser Position gibt der Wechsel 2 die Falle 12 zum Schwenken frei. Die Hülse 43 wird durch den Haltedorn 34 an dem Anker 3 gehalten. Der Haltedorn 34 weist einen kleineren Außendurchmesser als der Innendurchmesser der Hülse 43 auf. Dadurch wird eine schwimmende Lagerung der Hülse 43 erzielt. Wie aus Fig. 3c deutlich zu entnehmen ist, ist das äußere Ende des Wechsels 2 sehr dicht an dem Anker 3 angeordnet. Über die verschiebbare, d.h. schwimmende Lagerung der Hülse 43 wird sichergestellt, dass trotz dieser räumlich beengten Lagerung die Hülse 43 nach oben ausweichen kann, da für die Ausweichbewegung der Hülse 43 nicht nur der von dem Anker 3 zurückgelegte Weg, sondern zusätzlich der durch die schwimmende Lagerung der Hülse 43 bereitgestellte Bewegungsspielraum zur Verfügung steht. Ein eventuelles Verhaken des Wechsels 2 an dem Anker 3 bzw. dem kraftübertragenden Element 4 wird somit sicher verhindert.

    [0040] In den Figuren 4a bis 4c ist ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Türöffners 1 dargestellt. Die Fig. 4b zeigt die Sperrposition des Türöffners. In den Fig. 4a und 4c ist der Türöffner in der Freigabeposition dargestellt.

    [0041] Im Unterschied zu dem vorher gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Anker 3 in diesem Fall als ein einarmiger drehbar gelagerter Hebel ausgebildet. Der Anker ist über ein Drehlager 32 in dem Türöffnergehäuse gelagert. Das kraftübertragende Element 4 ist als ein massiver Stift, beispielsweise als Stahlstift, ausgebildet, wie in u. a. den Figuren 5 und 6 zu sehen ist. Der Wechsel 2 ist als von einer Wechselfeder 24 beaufschlagter drehbar gelagerter Wechselhebel ausgebildet. Über eine Drehachse 23 ist der Wechsel 2 in dem Türöffnergehäuse 11 drehbar gelagert. Zum Schalten des Türöffners 1 von der Sperrposition in die Freigabeposition ist wiederum ein Hubmagnet 13 vorgesehen, der den Anker 3 über einen Stößel 14 betätigt.

    [0042] Der Wechsel 2 weist eine U-förmige Ausnehmung 22 auf, in der das Sperrglied 4 bzw. der Stift 41 in der Freigabeposition, wie in Fig. 4a dargestellt, eingreift.

    [0043] In der Sperrposition der Fig. 4b liegt das kraftübertragende Element 4 bzw. der Stahlstift 41 an einer Auflagefläche des Wechselhebels 2 an. Die Auflagefläche ist an der von der Falle 12 abgewandten Seite des Wechsels 2 angeordnet. D.h. der Wechsel 2 bringt über das kraftübertragende Element 4 Zugkräfte in den Anker 3 ein. Ausgehend von der in Fig. 4b dargestellten Sperrstellung bestehen zwei Möglichkeiten, den Türöffner 1 in seine Freigabeposition zu schalten. Der Anker 3 kann durch den Stößel 14 des Aktors 13 nach oben betätigt werden, sodass das kraftübertragende Element 4, wie in der Fig. 4c dargestellt, nach oben aus dem Bewegungsbereich des Wechsels 2 herausgeschwenkt wird. In dieser Position ist, wie in Fig. 4c zu sehen ist, die Sperrung des Wechsels 2 aufgehoben und dieser kann in die in der Fig. 4c dargestellte Freigabeposition verschwenken.

    [0044] Der Anker 3 ist über eine nicht dargestellte Feder in die in den Figuren 4a bis 4c dargestellte untere Stellung beaufschlagt. In der Fig. 4a ist der Anker 3 nach unten geschwenkt. Das bedeutet, das kraftübertragende Element 4 bzw. der Stift 41 ist in der U-förmigen Ausnehmung 22 des Wechsels 2 angeordnet. Auch in dieser Position kann der Wechsel 2 in seine in Fig. 4a dargestellte Freigabeposition schwenken. In der Freigabeposition ist der Wechsel 2 mit seiner Längsseite parallel zu der Längsseite des Türöffnergehäuses 11 angeordnet und liegt an dieser an.

    [0045] Der Anker 3 weist somit drei unterschiedliche Positionen auf, wobei die mittlere Position die Sperrposition des Türöffners 1 darstellt. Der Anker 3 ist federbelastet und wird in die in Fig. 4a dargestellte Freigabeposition beaufschlagt. D. h. der Anker 12 ist in Richtung des Aktors 13 bzw. in Richtung des Stößels 14 federbelastet. Durch die Federbeaufschlagung wird erreicht, dass der Anker 3 an dem Aktor 13 bzw. an dem Stößel 14 anliegt.

    [0046] Um eine Arbeitsstrom-/Ruhestrom-Umschaltung des Türöffners 1 zu realisieren, weist der Aktor 13 ein Schiebelager auf und kann an zwei unterschiedlichen Positionen des Türöffnergehäuses 11 fixiert werden. Dazu weist das Gehäuse 11 des Türöffners 1 ein in den Figuren nicht dargestelltes Langloch auf, durch das eine Schraube zur Fixierung des Aktors 13 hindurch greift. Durch Lösen der Schraube kann der Aktor 13 bzw. der Hubmagnet 13 entlang des Langlochs verfahren werden.

    [0047] Um die zwei Positionen entsprechend Ruhestrom bzw. Arbeitsstrom festzulegen ist das Langloch konturiert und weist zwei konische Senkungen auf die mit dem Schraubenkopf zusammenwirken. Jede Senkung entspricht dabei der Position der Schraube in der Arbeitsstromeinstellung oder der Ruhestromeinstellung. Beim Festziehen der Schraube positioniert sich der Schraubenkopf und dadurch der Aktor 13 aufgrund der konischen Senkung automatisch an der korrekten Position.

    [0048] In der Fig. 4a ist der Aktor 13 an seiner in der Fig. 4a unteren Position fixiert. In dieser Position stellt der Aktor 4 über den Stößel 14 den Anker 3 zwischen den beiden Positionen, die in der Fig. 4a und 4b dargestellt sind. D.h. bei einem Betätigen bzw. Schalten des Aktors 13 stellt dieser den Türöffner 1 in seine Sperrposition, wie in Fig. 4b dargestellt. Es handelt sich somit um einen Ruhestromtüröffner. In der zweiten Position wird der Aktor 13 im Gegensatz zu der in Fig. 4a dargestellten Position nach oben verschoben, sodass der Stößel 14 bereits in seiner Ruheposition den Anker 3 in die in der Fig. 4b dargestellte Ruheposition auslenkt. Das bedeutet, der Türöffner 1 ist in dieser Position des Aktors 13 in Ruheposition gesperrt. Bei Bestromung des Aktors 13 fährt der Stößel 14 aus und betätigt den Anker 3 nach oben, d.h. in die in der Fig. 4c dargestellte Freigabeposition. Es handelt sich bei dieser Einstellung des Aktors 13 um die Arbeitsstromvariante des Türöffners 1.

    [0049] Der elektrische Anschluss des Türöffners erfolgt über einen Anschlussblock 15, der in den Figuren 4a bis 4c am oberen Ende des Türöffnergehäuses 11 dargestellt ist.

    [0050] In den Figuren 5a bis 5c ist ein erstes Ausführungsbeispiel des Ankers 3 des in den Figuren 4a bis 4c dargestellten Türöffners 1 gezeigt. Der Anker 3 weist ein gabelförmiges Ankergehäuse mit einem Langloch 33 auf. In dem Langloch 33 ist das kraftübertragende Element 4, der Stahlstift 41, aufgenommen und schwimmend gelagert. Wie durch die beiden Pfeile in der Fig. 5c angedeutet, kann sich der Stift 41 entlang der Längserstreckung des Langlochs bewegen. Die Quererstreckung des Langlochs 33 ist auf den Durchmesser des Stifts 41 abgestimmt.

    [0051] Weiter weist der Anker 3 einen Magneten 42 auf, der in einer Bohrung des Ankers 3 gehaltert ist. Wie aus der Darstellung der Figuren 5b und 5c ersichtlich ist, ist der Magnet 42 parallel zu dem Stift 41 und benachbart der in Fig. 5c dargestellten Mittenstellung des Stifts 41 angeordnet. Der Magnet 42 übt eine Anziehungskraft auf den Stift 41 aus und beaufschlagt diesen somit in seine in der Fig. 5c dargestellte Mittenstellung.

    [0052] In den Fig. 6a bis 6c ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Ankers 3 des in den Fig. 4a bis 4c dargestellten Türöffners gezeigt. Im Unterschied zu dem in den Fig. 5a bis 5c beschriebenen Türöffner weist dieser Anker 3 keinen Magnet auf. Zur Beaufschlagung des Stahlstifts 41 in seine in der Fig. 6c dargestellte Mittenstellung weist der Anker 3 zwei Lamellenfedern 35 auf, die das untere Ende, wie in der Fig. 6b dargestellt, beidseitig fassen und damit zentrieren. Über die Zentrierung des kraftübertragenden Elements 4 bzw. des Stifts 41 wird sichergestellt, dass dieser ohne eine äußere Beeinflussung in seiner Mittenstellung steht und dadurch in der Sperrposition, wie in Fig. 4b gezeigt, mittig an der Auflagefläche des Wechselhebels 2 anliegt. Die Länge des Langlochs 33, in der der Stahlstift 41 gehaltert ist, ist derart bemessen, dass diese kürzer ist als die Breite der Auflagefläche des Wechselhebels 2. Dadurch ist gewährleistet, dass selbst bei Erschütterungen der Stahlstift 41 nicht so weit auswandern kann, dass unbeabsichtigt eine Freigabe des Wechselhebels 2 erfolgt. Dadurch wird gewährleistet, dass selbst bei Erschütterungen der Türöffner 1 sicher sperrt und daher auch gegen Manipulationsversuche gesichert ist.

    Bezugszeichenliste



    [0053] 
    9
    Tür
    91
    Türrahmen
    92a,b
    Türbänder
    93
    Türflügel
    94
    Schloss
    941
    Schlossfalle
    942
    Türklinke
    1
    Türöffner
    11
    Türöffnergehäuse
    12
    Türöffnerfalle
    12a, b
    Schrauben
    13
    Aktor, Spule
    14
    Stößel
    15
    Anschlussblock
    2
    Wechsel
    21
    Auflagerfläche
    22
    Ausnehmung
    23
    Drehachse
    24
    Wechselfeder
    3
    Anker
    31
    Ankerfeder
    32
    Drehlager
    33
    Langloch
    34
    Haltedorn
    35
    Lamellenfeder
    4
    kraftübertragendes Element
    41
    Stift
    42
    Magnet
    43
    Hülse



    Ansprüche

    1. Türöffner mit einem Gehäuse (11) zum Einbau in eine Tür (9) mit einem Türrahmen (91) und einem daran bewegbar, insbesondere schwenkbar gelagerten Türflügel (92),
    mit einer in dem Gehäuse (11) bewegbar gelagerten Türöffnerfalle (12), einer fernbetätigbaren Sperreinrichtung und einem zwischengeschalteten Wechsel (2), der als ein- oder mehrarmiger in dem Gehäuse gelagerter Hebel oder Schieber ausgebildet ist und mit der Türöffnerfalle (12) derart zusammenwirkt, dass die Türöffnerfalle (12) in eine Sperrstellung und eine Freigabestellung schaltbar ist,
    wobei vorgesehen ist, dass die Sperreinrichtung einen fernbetätigbaren Aktor (13) und einen von diesem betätigbaren Anker (3) umfasst, der mit dem Wechsel (2) so zusammenwirkt, dass dieser zwischen einer Sperrposition, in der der Wechsel (2) die Türöffnerfalle (12) sperrt, und einer Freigabeposition, in der der Wechsel (2) die Türöffnerfalle (12) freigibt, schaltbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zwischen Anker (3) und Wechsel (2) ein kraftübertragendes Element (4) angeordnet ist, welches in der Sperrposition direkt an dem Wechsel (2) und direkt an dem Anker (3) anliegt um den Wechsel (2) zu sperren, und wobei das kraftübertragende Element (4) entweder an dem Anker (3) oder an dem Wechsel (2) schwimmend gelagert ist,
    wobei entweder das kraftübertragende Element (4) als ein massiver Stift (41) ausgebildet ist, der in einem Langloch (33) schwimmend gelagert ist, oder wobei das kraftübertragende Element (4) als Hülse (43) ausgebildet und derart schwimmend gelagert ist, dass entweder der Anker (3) einen Haltedorn (34) zum Lagern der Hülse (43) aufweist oder der Wechsel (2) einen Haltedorn
    zum Lagern der Hülse (43) aufweist und der Innendurchmesser der Hülse (43) größer ist als der Außendurchmesser des Haltedorns (34).
     
    2. Türöffner nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das kraftübertragende Element (4) in der Freigabeposition relativ zu dem Anker (3) und/oder relativ zu dem Wechsel (2) beweglich ist, und insbesondere eine runde Außenkontur, vorzugsweise einen runden Querschnitt, aufweist.
     
    3. Türöffner nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Anker (3) in dem Gehäuse (11) über ein Schiebelager linear verschiebbar gelagert ist, oder dass der Anker (3) in dem Gehäuse (11) über ein Drehlager (32) drehbar gelagert ist, und/oder
    dass der Anker (3) durch eine zwischen Gehäuse (11) und Anker (3) wirkende Ankerfeder (31) in Richtung auf den Aktor (13) zu oder in Richtung von dem Aktor (13) weg beaufschlagt ist.
     
    4. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das kraftübertragende Element (4) in der Freigabeposition über eine Feder (35) oder einen Magneten (42) in eine Mittenstellung beaufschlagt ist, vorzugsweise dass der Anker (3) oder dass der Wechsel (2) einen Permanentmagnet (42) aufweist, der das kraftübertragene Element (4) in Richtung einer Mittenstellung beaufschlagt.
     
    5. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das kraftübertragende Element (4) ein magnetisierbares Material aufweist oder aus einem magnetisierbaren Material ausgebildet ist.
     
    6. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Aktor (13) eine elektrische Spule aufweist und als Elektromagnet ausgebildet ist, vorzugsweise, dass der Aktor als elektrischer Hubmagnet oder als elektrischer Zugmagnet mit einem Stößel (14) ausgebildet ist und den Anker (3) über den Stößel (14) betätigt.
     
    7. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass entweder das kraftübertragende Element (4) derart zwischen Anker (3) und Wechsel (2) angeordnet ist, dass in der Sperrposition der Wechsel (2) überwiegend Zugkräfte über das kraftübertragende Element (4) in den Anker (3) einleitet, vorzugsweise indem das kraftübertragende Element (4) in der Sperrposition an einer einem Drehlager (32) oder Schiebelager des Ankers (3) abgewandten Fläche des Wechsels (2) anliegt, oder
    dass das kraftübertragende Element (4) derart zwischen Anker (3) und Wechsel (2) angeordnet ist, dass in der Sperrposition der Wechsel (2) überwiegend Druckkräfte über das kraftübertragende Element (4) in den Anker (3) einleitet, vorzugsweise, indem das kraftübertragende Element (4) in der Sperrposition an einer einem Drehlager (32) oder Schiebelager des Ankers zugewandten Fläche des Wechsels (2) anliegt.
     
    8. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das kraftübertragende Element (4) in der Sperrposition zwischen Anker (3) und Wechsel (2) geklemmt und relativ zu dem Anker (3) und/oder relativ zu dem Wechsel (2) ortsfest gehalten ist.
     
    9. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Aktor (13) oder die Spule in dem Gehäuse (11) wahlweise an einer von zwei gegeneinander versetzten Spulenpositionen fixierbar ist, wobei eine erste Spulenposition eine Arbeitsstromansteuerung ermöglicht und die zweite Spulenposition eine Ruhestromansteuerung ermöglicht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der Anker (3) zwischen drei Positionen schaltbar ist, wobei die mittlere dieser drei Positionen den Wechsel (2) sperrt und die beiden Endpositionen jeweils den Wechsel (2) freigeben, insbesondere dass der Aktor (13) oder die Spule den Anker (3) in der ersten Spulenposition nur zwischen der mittleren Position und der ersten Endposition schaltet und in der zweiten Spulenposition nur zwischen der mittleren Position und der zweiten Endposition schaltet.
     
    10. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Wechsel (2) eine Ausnehmung, vorzugsweise eine U-förmige Ausnehmung (22) aufweist, deren Öffnung einem Drehlager (32) oder Schiebelager des Ankers (3) abgewandt angeordnet ist und das kraftübertragende Element (4) in einer Endposition und/oder in Freigabeposition in diese Ausnehmung (22) eingreift.
     
    11. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass entweder der Anker (3) das Langloch (33) zum Lagern des massiven Stifts (41) aufweist, oder dass der Wechsel das Langloch (33) zum Lagern des massiven Stifts (41) aufweist und vorzugsweise vorgesehen ist, dass das kraftübertragende Element (4) als ein Stahlstift (41) ausgebildet ist.
     
    12. Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der massive Stift (41) in dem Langloch (33) magnetisch beaufschlagt ist.
     
    13. Türöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das kraftübertragende Element (4) als Stahlhülse (43) ausgebildet ist.
     
    14. Türöffner nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Anker (3) einen Haltedorn (34) zum Lagern der Hülse (43) aufweist oder dass der Wechsel (2) einen Haltedorn zum Lagern der Hülse (43) aufweist und der Innendurchmesser der Hülse (43) größer ist als der Außendurchmesser des Haltedorns (34), und wobei vorzugsweise der Haltedorn (34) als Permanentmagnet ausgebildet ist.
     
    15. Türöffner nach einem der vorangehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Hülse (43) zwischen zwei Ebenen gelagert ist, vorzugsweise dass ein Auflager des Ankers (3) die erste Ebene bildet und eine Abdeckung des Gehäuses (11) oder ein Gehäusedeckel die zweite Ebene bildet.
     


    Claims

    1. Door opening mechanism having a housing (11) for installation in a door (9) having a door frame (91) and a door leaf (92) that is moveably, in particular pivotably, mounted thereon,
    having a moveably mounted door opener latch (12) in the housing (11), a remote-controlled locking device and an intermediate changer (2) constructed as a single or multi-armed lever or slider mounted in the housing, and which interacts with the door opener latch (12) in such a way that the door opener latch (12) can be switched into a locking position and a release position,
    wherein it is provided that the locking device comprises a remote-controlled actuator (13) and an armature (3) that can be operated thereby, which interacts with the changer (2) in such a way that it is switchable between a locking position in which the changer (2) locks the door opener latch (12) and a release position in which the changer (2) releases the door opener latch (12),
    characterised in that,
    a force-transmitting element (4) is arranged between armature (3) and changer (2) which, in the locking position, rests directly on the changer (2) and directly on the armature (3) in order to lock the changer (2) and wherein the force-transmitting element (4) is floatingly mounted either on the armature (3) or on the changer (2),
    wherein either the force-transmitting element (4) is constructed as a solid pin (41) which is floatingly mounted in an elongated hole (33), or wherein the force-transmitting element (4) is formed as a sleeve (43) and is mounted floatingly in such a way that either the armature (3) has a holding mandrel (34) for supporting the sleeve (43) or the changer (2) has a holding mandrel for supporting the sleeve (43) and the inner diameter of the sleeve (43) is greater than the outer diameter of the holding mandrel (34).
     
    2. Door opening mechanism according to claim 1,
    characterised in that,
    the force-transmitting element (4) is moveable in the release position relative to the armature (3) and/or relative to the changer (2) and, in particular, has a round outer contour, preferably a round cross-section.
     
    3. Door opening mechanism according to one of claims 1 or 2,
    characterised in that,
    the armature (3) is linearly displaceably mounted in the housing (11) via a sliding bearing or the armature (3) is rotatably mounted in the housing (11) via a pivot bearing (32), and/or
    the armature (3) is loaded using an armature spring (31) operating between the housing (11) and armature (3) in the direction facing the actuator (13) or in the direction facing away from the actuator (13).
     
    4. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the force-transmitting element (4) is loaded in the release position via a spring (35) or a magnet (42) into a central position, preferably the armature (3) or the switch (2) has a permanent magnet (42) which the force-transmitting element (4) loads in the direction of a central position.
     
    5. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the force-transmitting element (4) has a magnetisable material or is formed from a magnetisable material.
     
    6. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the actuator (13) has an electric bobbin and is formed as an electromagnet, preferably the actuator is formed as an electrical lifting magnet or as an electric pull magnet having a plunger (14) and actuates the armature (3) via the plunger (14).
     
    7. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    either the force-transmitting element (4) is arranged between the armature (3) and changer (2) in such a way that the changer (2), when in the locking position, predominantly induces traction forces via the force-transmitting element (4) into the armature (3), preferably by the force-transmitting element (4), when in the locking position, adjoining a surface of the changer (2) facing away from a pivot bearing (32) or slide bearing of the armature (3), or
    the force-transmitting element (4) is arranged between the armature (3) and changer (2) in such a way that the changer (2), when in the locking position, predominantly induces compressive forces via the force-transmitting element (4) into the armature (3), preferably by the force-transmitting element (4), when in the locking position, adjoining a surface of the changer (2) facing towards a pivot bearing (32) or slide bearing of the armature.
     
    8. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the force-transmitting element (4) in the locking position is clamped between armature (3) and changer (2) and is held stationary relative to the armature (3) and/or relative to the changer (2).
     
    9. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the actuator (13) or the bobbin in the housing (11) is selectively fixable to one of two bobbin positions which are offset from each other, wherein a first bobbin position enables working current actuation and the second bobbin position enables bias current actuation, wherein it is preferably provided that the armature (3) is switchable between three positions, wherein the middle of these three positions locks the changer (2) and the two end positions each release the changer (2), in particular the actuator (13) or the bobbin, in the first bobbin position, only switches the armature (3) between the middle position and the first end position and, in the second bobbin position, only switches the armature between the middle position and the second end position.
     
    10. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the changer (2) has a recess, preferably a U-shaped recess (22), the opening of which is arranged facing away from a pivot bearing (32) or a slide bearing of the armature (3) and the force-transmitting element (4) engaging in this recess (22) when in an end position and/or in a release position.
     
    11. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    either the armature (3) has the elongated hole (33) for supporting the solid pin (41), or the switch has the elongated hole (33) for supporting the solid pin (41), and it is preferably provided that the force-transmitting element (4) is formed as a steel pin (41).
     
    12. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the solid pin (41) in the elongated hole (33) is magnetically loaded.
     
    13. Door opening mechanism according to one of claims 1 to 10,
    characterised in that,
    the force-transmitting element (4) is formed as a steel sleeve (43).
     
    14. Door opening mechanism according to claim 13,
    characterised in that,
    the armature (3) has a holding mandrel (34) for supporting the sleeve (43), or the changer (2) has a holding mandrel for supporting the sleeve (43) and the inner diameter of the sleeve (43) is greater than the outer diameter of the holding mandrel (34), and wherein preferably the holding mandrel (34) is formed as a permanent magnet.
     
    15. Door opening mechanism according to one of the preceding claims,
    characterised in that,
    the sleeve (43) is supported between two plains, preferably a bearing of the armature (3) forms the first plain and a casing of the housing (11) or a housing cover forms the second plain.
     


    Revendications

    1. Gâche avec un boîtier (11) pour l'encastrement dans une porte (9) avec un cadre de porte (91) et un battant de porte (92) logé de manière mobile, plus particulièrement pivotante sur celui-ci,
    avec un pêne (12) logé de manière mobile dans le boîtier (11), un dispositif de blocage actionnable à distance et un changeur (2) intercalé, qui est conçu comme un levier ou un curseur à un ou plusieurs bras, logé dans le boîtier et qui interagit avec le pêne (12) de façon à ce que le pêne (12) puisse être commuté dans une position de blocage et une position de libération,
    dans laquelle il est prévu que le dispositif de blocage comprend un actionneur (13) actionnable à distance et une armature (3) actionnable par celui-ci, qui interagit avec le changeur (2) de façon à ce que celui-ci puisse être commuté entre une position de blocage, dans laquelle le changeur (2) bloque le pêne (12), et une position de libération, dans laquelle le changeur (2) libère le pêne (12),
    caractérisée en ce que
    entre l'armature (3) et le changeur (2), un élément de transmission de force (4) est disposé qui, dans la position de blocage, s'appuie directement contre le changeur (2) et directement contre l'armature (3) afin de bloquer le changeur (2) et dans laquelle l'élément de transmission de force (4) est logé de manière flottante soit sur l'armature (3) soit sur le changeur (2),
    dans laquelle soit l'élément de transmission de force (4) est conçu comme une tige massive (41) qui est logée de manière flottante dans un trou oblong (33), soit l'élément de transmission de force (4) est conçu comme un manchon (43) et est logé de manière flottante de façon à ce que soit l'armature (3) comprend un mandrin de maintien (34) pour le logement du manchon (43) soit le changeur (2) comprend un mandrin de maintien pour le logement du manchon (43) et le diamètre intérieur du manchon (43) est supérieur au diamètre extérieur du mandrin de maintien (34).
     
    2. Gâche selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    l'élément de transmission de force (4) est mobile dans la position de libération par rapport à l'armature (3) et/ou par rapport au changeur (2) et
    plus particulièrement présente un contour extérieur rond, de préférence une section transversale ronde.
     
    3. Gâche selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisée en ce que
    l'armature (3) est logée dans le boîtier (11) de manière coulissante linéairement par l'intermédiaire d'un palier coulissant ou en ce que l'armature (3) est logée de manière rotative dans le boîtier (11) par l'intermédiaire d'un palier rotatif (32) et/ou
    en ce que l'armature (3) est déplacée par un ressort d'armature (31) agissant entre le boîtier (11) et l'armature (3) en direction de l'actionneur (13) ou loin de l'actionnement (13).
     
    4. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    l'élément de transmission de force (4) est déplacé, dans la position de libération, par l'intermédiaire d'un ressort (35) ou d'un aimant (42), vers une position centrale,
    de préférence en ce que l'armature (3) ou le changeur (2) comprend un aimant permanent (42) qui déplace l'élément de transmission de force (4) en direction d'une position centrale.
     
    5. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    l'élément de transmission de force (4) comprend un matériau magnétisable ou est constitué d'un matériau magnétisable.
     
    6. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    l'actionneur (13) comprend une bobine électrique et est conçu comme un électroaimant, de préférence en ce que l'actionneur est conçu comme un aimant de levage électrique ou comme un aimant de traction électrique avec un poussoir (14) et actionne l'armature (3) par l'intermédiaire du poussoir (14).
     
    7. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    soit l'élément de transmission de force (4) est disposé entre l'armature (3) et le changeur (2) de façon à ce que, dans la position de blocage, le changeur (2) exerce majoritairement des forces de traction par l'intermédiaire de l'élément de transmission de force (4) sur l'armature (3), de préférence grâce au fait que l'élément de transmission de force (4) s'appuie, dans la position de blocage, contre une surface, opposée à un palier rotatif (32) ou un palier coulissant de l'armature (3), du changeur (2) soit
    l'élément de transmission de force (4) est disposé entre l'armature (3) et le changeur (2) de façon à ce que, dans la position de blocage, le changeur (2) exerce majoritairement des forces de compression par l'intermédiaire de l'élément de transmission de force (4) sur l'armature (3), de préférence grâce au fait que l'élément de transmission de force (4) s'appuie, dans la position de blocage, contre une surface, orientée vers un palier rotatif (32) ou un palier coulissant de l'armature (3), du changeur (2).
     
    8. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    l'élément de transmission de force (4) est serré, dans la position de blocage, entre l'armature (3) et le changeur (2) et est maintenu immobile par rapport à l'armature (3) et/ou par rapport au changeur (2).
     
    9. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    l'actionneur (13) ou la bobine dans le boîtier (11) peut être fixé au choix au niveau d'une parmi deux positions de bobine décalées entre elles, une première position de bobine permettant un contrôle du courant de travail et la deuxième position de bobine permettant un contrôle du courant de repos, de préférence il est prévu que l'armature (3) puisse être commuté entre trois positions,
    la position centrale de ces trois positions bloquant le changeur (2) et les deux positions finales libérant chacune le changeur (2), plus particulièrement en ce que l'actionneur (13) ou la bobine commutant l'armature (3) dans la première position de bobine uniquement entre la position centrale et la première position finale et dans la deuxième position de bobine uniquement entre la position centrale et la deuxième position finale.
     
    10. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    le changeur (2) comprend un évidement, de préférence un évidement en forme de U (22), dont l'ouverture est opposée à un palier rotatif (32) ou un palier coulissant de l'armature (3) et l'élément de transmission de force (4) s'emboîtant, dans une position finale et/ou dans une position de libération, dans cet évidement (22).
     
    11. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    soit l'armature (3) comprend le trou oblong (33) pour le logement de la tige massive (41) soit le changeur comprend le trou oblong (33) pour le logement de la tige massive (41) et de préférence il est prévu que l'élément de transmission de force (4) est conçu comme une tige en acier (41).
     
    12. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la tige massive (41) est sollicitée magnétiquement dans le trou oblong (33).
     
    13. Gâche selon l'une des revendications 1 à 10,
    caractérisée en ce que
    l'élément de transmission de force (4) est conçu comme un manchon en acier (43).
     
    14. Gâche selon la revendication 13,
    caractérisée en ce que
    l'armature (3) comprend un mandrin de maintien (34) pour le logement du manchon (43) ou en ce que le changeur (2) comprend un mandrin de maintien pour le logement du manchon (43) et le diamètre intérieur du manchon (43) est supérieur au diamètre extérieur du mandrin de maintien (34), de préférence le mandrin de maintien (34) étant conçu comme un aimant permanent.
     
    15. Gâche selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    le manchon (43) est logé entre deux plans, de préférence en ce qu'un support de l'armature (3) forme le premier plan et un recouvrement du boîtier (11) ou un couvercle du boîtier forme le deuxième plan.
     




    Zeichnung
































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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