GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Umhüllungspapier zum Umhüllen eines Strangs aus Tabak
einer Zigarette. Insbesondere betrifft sie ein derartiges Umhüllungspapier, das durch
die Verwendung eines hohen Anteils an Kurzfaserzellstoff mit geringerem Energie- und
Kostenaufwand hergestellt werden kann als konventionelle Papiere für Rauchartikel,
ohne dass sich die wesentlichen technischen Eigenschaften dabei verschlechtern. Des
Weiteren betrifft die Erfindung eine Zigarette, die das erfindungsgemäße Umhüllungspapier
umfasst.
HINTERGRUND UND STAND DER TECHNIK
[0002] Eine typische Zigarette besteht aus einem Tabaksstrang, der von einem Zigarettenpapier
umhüllt wird. In vielen Fällen sind Zigaretten auch noch mit einem Filter ausgestattet,
typischerweise aus Celluloseacetat, der von einem Filterhüllpapier umhüllt ist und
außen zusätzlich durch ein Mundstücksbelagpapier umhüllt ist, das etwas länger als
der Filter ist und so den Filter mit dem durch das Zigarettenpapier umhüllten Tabakstrang
verbindet. Solche Zigaretten werden üblicherweise konsumiert, indem der Tabak verbrannt
und der dabei entstehende Rauch vom Raucher inhaliert wird.
[0003] Alternative Rauchartikel verbrennen den Tabak nicht sondern erwärmen ihn nur, wobei
ein Aerosol freigesetzt wird, das vom Raucher inhaliert wird. Man geht davon aus,
dass das Aerosol solcher Rauchartikel weniger schädliche Substanzen enthält als der
Rauch konventioneller Zigaretten. Anstatt Tabak können auch andere ein Aerosol erzeugende
Materialien eingesetzt werden. Abhängig von der Konstruktion dieser Rauchartikel kann
auch für solche Rauchartikel ein Umhüllungspapier erforderlich sein, das den Tabak
oder das Aerosol erzeugende Material oder andere Teile des Rauchartikels umhüllt.
[0004] An Umhüllungspapiere für Rauchartikel stellt man viele technische Anforderungen,
insbesondere bezüglich der Luftdurchlässigkeit, der Diffusionskapazität, aber auch
bezüglich optischer Anforderungen wie Weiße, Farbe und Opazität. Die Auswahl möglicher
Rohstoffe für solche Umhüllungspapiere unterliegt oft gesetzlichen Beschränkungen,
weshalb der Hersteller solcher Umhüllungspapiere bei der Gestaltung des Umhüllungspapiers
eingeschränkt ist.
[0005] Neben den technischen Anforderungen an das Umhüllungspapier können bei der Gestaltung
des Umhüllungspapiers auch kommerzielle Überlegungen eine Rolle spielen. Die Herstellung
von Papier im Allgemeinen und von Umhüllungspapieren für Rauchartikel im Besonderen
benötigt viel Energie und auch teilweise teure Rohstoffe.
[0006] Umhüllungspapiere für Rauchartikel enthalten typischerweise Zellstofffasern. Diese
Zellstofffasern werden bei der Herstellung des Umhüllungspapiers in Mahlaggregaten
gemahlen. Das bedeutet, dass durch mechanische Belastung der Zellstofffasern die Einzelfasern
oder Fibrillen der Zellstofffaserbündel freigelegt werden. Dadurch stehen eine größere
Oberfläche und mehr Möglichkeiten zur Verfügung, dass sich bei der Papierherstellung
die einzelnen Zellstofffasern durch Wasserstoffbrückenbindungen untereinander verbinden.
Dies verleiht dem Papier seine Zugfestigkeit, beeinflusst aber auch die Luftdurchlässigkeit.
Generell führt eine intensivere Mahlung der Zellstofffasern zu einer höheren Zugfestigkeit
des Papiers aber einer geringeren Luftdurchlässigkeit. Dieser Mahlungsprozess ist
sehr energieintensiv und damit auch teuer.
[0007] Bei Zellstofffasern unterscheidet man zwischen Langfaserzellstoff, der typischerweise
aus Nadelbäumen, wie Fichte, Kiefer oder Lärche gewonnen wird, und Kurzfaserzellstoff,
der typischerweise aus Laubbäumen, wie Buche, Birke, Eukalyptus, Pappel oder Espe,
gewonnen wird. Im Allgemeinen ist Langfaserzellstoff teurer als Kurzfaserzellstoff
und muss unter größerem Energieaufwand gemahlen werden als Kurzfaserzellstoff. In
Umhüllungspapieren für Rauchartikel wird Kurzfaserzellstoff im Allgemeinen ungemahlen
eingesetzt.
[0008] Eine weitere wichtige Art von Zellstofffasern für Umhüllungspapiere für Rauchartikel
sind Zellstofffasern, die nicht aus Bäumen gewonnen werden, wie beispielsweise aus
Flachs, Hanf, Sisal, Abacá, Jute oder Baumwolle. Diese Zellstofffasern können wegen
ihrer Länge und Zugfestigkeit bezüglich ihrer technischen Wirkung im Umhüllungspapier
den Langfaserzellstoff ersetzen, sind aber noch einmal erheblich teurer als Langfaserzellstoff.
[0009] Eine weitere wichtige Art von Zellstofffasern für Umhüllungspapiere für Rauchartikel
sind Zellstofffasern, die aus Espartogras gewonnen wurden. Diese Zellstofffasern verleihen
einem Umhüllungspapier mehr Volumen und geringere Dichte und können in ihrer technischen
Wirkung im Umhüllungspapier als Alternative zu Kurzfaserzellstoff verwendet werden.
[0010] Gemäß der im Stand der Technik akzeptierten Lehre müssen Umhüllungspapiere für Rauchartikel
Langfaserzellstoff oder Zellstofffasern mit vergleichbarer technischer Wirkung enthalten,
damit das Umhüllungspapier eine ausreichende Zugfestigkeit für die manuelle oder maschinelle
Herstellung von Rauchartikeln besitzt. Der Anteil des Langfaserzellstoffs am gesamten
Zellstoff in Umhüllungspapieren für Rauchartikel beträgt gemäß dem Stand der Technik
dabei mindestens 20% und typischerweise zwischen 25% und 70%. Dies macht die Herstellung
von Umhüllungspapieren für Rauchartikel teuer.
[0011] Aufgrund der hohen und generell steigenden Steuern und Abgaben, mit denen Rauchartikel
belastet sind, besteht ein Interesse in der Industrie darin, die Komponenten von Rauchartikeln
billiger herzustellen, damit dem Konsumenten weiterhin Rauchartikel zu einem für ihn
akzeptablen Preis angeboten werden können.
[0012] Daher besteht auch ein Interesse in der Industrie darin, das Umhüllungspapier für
Rauchartikel mit geringem Kostenaufwand für Energie und Rohstoffe herzustellen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0014] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Umhüllungspapier zum Umhüllen
eines Strangs aus Tabak einer Zigarette anzugeben, das im Vergleich zu konventionellen
Umhüllungspapieren mit geringerem Kosten- und Energieaufwand hergestellt werden kann,
ohne dass sich die technischen Eigenschaften, insbesondere die Zugfestigkeit des Umhüllungspapiers,
wesentlich verschlechtern.
[0015] Diese Aufgabe wird durch ein Umhüllungspapier nach Anspruch 1 oder 2, sowie eine
Zigarette nach Anspruch 16 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0016] Das erfindungsgemäße Umhüllungspapier hat ein Flächengewicht von mindestens 10 g/m
2 und höchstens 70 g/m
2 und umfasst ein Gemisch aus Zellstofffasern. Die Erfinder haben überraschend gefunden,
dass sich die Aufgabe durch ein Umhüllungspapier nach Anspruch 1 oder 2 lösen lässt,
dessen Gemisch aus Zellstofffasern bezüglich der Masse der Zellstofffasern im Zellstoffgemisch
zumindest zu 90% durch Kurzfaserzellstofffasern, oder bezogen auf die Anzahl der Zellstofffasern
zumindest zu 95% durch Kurzfaserzellstofffasern gebildet wird, wobei mindestens 10%
der Kurzfaserzellstofffasern bezogen auf die Masse, oder Anzahl der Zellstofffasern
des Zellstofffasergemischs gemahlen sind.
[0017] Entgegen der im Stand der Technik akzeptierten Lehre, nach der Langfaserzellstoff
oder Zellstoff ähnlicher technischer Wirkung zur Erzielung der benötigten Zugfestigkeit
des Umhüllungspapiers unbedingt erforderlich ist, haben die Erfinder überraschend
gefunden, dass sich ein Umhüllungspapier mit für praktische Anwendungen geeigneten
Eigenschaften auch mit einem sehr hohen Anteil an Kurzfaserzellstoff herstellen lässt,
wenn mindestens ein Teil dieses Kurzfaserzellstoffs gemahlen wird. Offenbar bewirkt
die Mahlung eines Teils des Kurzfaserzellstoffs eine ausreichende Steigerung der Zugfestigkeit
des Umhüllungspapiers, sodass auf die Verwendung des teuren Langfaserzellstoffs überwiegend
oder ganz verzichtet werden kann. Durch diesen Verzicht auf Langfaserzellstoff können
die Kosten für den Zellstoff selbst, aber auch für den Energieaufwand bei der für
Langfaserzellstoff üblichen Mahlung bedeutend reduziert werden.
[0018] Tatsächlich stellt sich heraus, dass das erfindungsgemäße Umhüllungspapier eine ausreichende
Zugfestigkeit aufweisen kann, ohne dass eine zusätzliche Beschichtung zur Erhöhung
der Zugfestigkeit notwendig wäre. Allerdings kann das Zigarettenpapier durchaus in
bestimmten Abschnitten beschichtet werden oder sein, beispielsweise um die Diffusionskapazität
abzusenken und somit einer aus dem Umhüllungspapier gefertigten Zigarette Selbstverlöschungseigenschaften
zu verleihen. Das Basispapier, d.h. das Umhüllungspapier ohne derartige Beschichtungen,
hat jedoch eine Luftdurchlässigkeit von mindestens 30 cm
3/(cm
2·min·kPa). Aber selbst wenn das erfindungsgemäße Umhüllungspapier in bestimmten Bereichen
beschichtet ist, weist es auf mehr als 50% seiner Fläche, vorzugweise mindestens 55%
seiner Fläche, und besonders vorzugsweise mindestens 60% seiner Fläche eine Luftdurchlässigkeit
auf, die mindestens 30 cm
3/(cm
2·min·kPa) beträgt.
[0019] Ferner enthält das Umhüllungspapier mindestens ein Brandsalz. Damit wird gewährleistet,
dass das erfindungsgemäße Umhüllungspapier, wenn es für eine herkömmliche Tabakzigarette
verwendet wird, ein gutes Aussehen der Asche bewirkt, und diesbezüglich keine Nachteile
gegenüber herkömmlichen Zigarettenpapieren aufweist, selbst dann, wenn das Umhüllungspapier,
wie in manchen bevorzugten Ausführungsformen, einen vergleichsweise geringen Anteil
an Füllstoffen hat. Insbesondere kann damit vermieden werden, dass der Glutkegel nennenswert
unter das Umhüllungspapier wandert, was einen unerwünschten optischen Eindruck hervorrufen
würde.
[0020] Wie oben erwähnt, kann das erfindungsgemäße Umhüllungspapier ausreichende Zugfestigkeiten
selbst dann erreichen, wenn es nicht mit einer zusätzlichen Beschichtung zur Verstärkung
der Zugfestigkeit beschichtet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist daher
das Umhüllungspapier frei von einer zusätzlichen Beschichtung. Allerdings kann es
in anderen Ausführungsformen beschichtete Bereiche aufweisen, beispielsweise solche,
die der Selbstverlöschung dienen, allerdings machen diese vorzugsweise weniger als
50%, besonders vorzugsweise weniger als 45% und insbesondere weniger als 40% der Gesamtfläche
des Umhüllungspapiers aus.
[0021] Das Zellstoffgemisch im Umhüllungspapier ist bevorzugt so gestaltet, dass dessen
Fasern eine durchschnittliche Länge von höchstens 2,0 mm und von mindestens 0,1 mm
aufweisen.
[0022] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt die durchschnittliche Länge
der Fasern im fertigen Umhüllungspapier höchstens 1,5 mm und ganz besonders bevorzugt
höchstens 1,2 mm und insbesondere höchstens 1,0 mm.
[0023] Der Anteil des Kurzfaserzellstoffs muss bezogen auf die Masse der Fasern im Zellstoffgemisch
im erfindungsgemäßen Umhüllungspapier wie oben beschrieben mindestens 90% oder bezogen
auf die Anzahl der Fasern im Zellstoffgemisch mindestens 95% betragen. Man kann aber
versuchen, soweit es die Anforderungen an die Zugfestigkeit des Umhüllungspapiers
erlauben, den Anteil an Kurzfaserzellstoff möglichst hoch zu wählen, sodass er bezogen
auf die Masse bevorzugt 95% und bezogen auf die Masse oder Anzahl besonders bevorzugt
100% beträgt, sodass also im Wesentlichen das gesamte Zellstoffgemisch durch Kurzfaserzellstoff
gebildet wird. Die Prozentangaben bezüglich der Masse oder Anzahl der Kurzfaserzellstofffasern
sind dabei unter Berücksichtigung typischer Toleranzen bei der Reinheit der Zellstoffe
und bei der Herstellung des Umhüllungspapiers zu interpretieren.
[0024] Für das erfindungsgemäße Umhüllungspapier müssen, wie oben beschrieben, mindestens
10% der Kurzfaserzellstofffasern, bezogen auf die Masse oder Anzahl der Fasern im
Zellstoffgemisch, gemahlen sein. Da die Mahlung mit Energieaufwand verbunden ist,
wird man den Anteil des gemahlenen Kurzfaserzellstoffs möglichst gering halten. Zur
Steigerung der Zugfestigkeit kann es aber vorteilhaft sein, einen höheren Anteil als
10% zu wählen. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt daher der Anteil der gemahlenen
Kurzfaserzellstofffasern, bezogen auf die Masse der gesamten Zellstofffasern, mindestens
20%, besonders bevorzugt mindestens 30% und/oder höchstens 100%, besonders bevorzugt
höchstens 80%, insbesondere höchstens 70% oder bezogen auf die Anzahl der gesamten
Zellstofffasern, mindes-Lens 20%, besonders bevorzugt mindestens 35% und/oder höchstens
100%, besonders bevorzugt höchstens 85%, insbesondere höchstens 75%.
[0025] Die Wirkung der Mahlung auf den Zellstoff kann durch Bestimmung des Mahlgrads gemäß
ISO 5267-1:1999 ermittelt werden und wird in Schopper-Riegler (°SR) angegeben. In
einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Mahlgrad des gemahlenen Kurzfaserzellstoffs
gemäß ISO 5267-1:1999 mindestens 20 °SR, besonders bevorzugt mindestens 30°SR und/oder
höchstens 85 °SR, besonders bevorzugt höchstens 80°SR.
[0026] Der Fachmann kann zur Erzielung einer ausreichenden Zugfestigkeit des Umhüllungspapiers
den Energieaufwand optimieren, indem er beispielsweise wenig, aber intensiv gemahlenen
Kurzfaserzellstoff oder viel, aber schwach gemahlenen Kurzfaserzellstoff einsetzt.
[0027] Für die Herstellung des Umhüllungspapiers auf konventionellen Papiermaschinen ist
insbesondere der Mahlgrad des Zellstoffgemischs von Bedeutung, also des Gemischs aus
gemahlenem Kurzfaserzellstoff, ungemahlenem Kurzfaserzellstoff, sofern vorhanden,
und, optional, anderen Zellstoffen. Der Mahlgrad beschreibt die Geschwindigkeit, mit
der sich eine wässrige Fasersuspension entwässern lässt, und beeinflusst daher neben
der Zugfestigkeit des Umhüllungspapiers auch die maximale Geschwindigkeit der Papiermaschine
bei der Herstellung des Umhüllungspapiers und damit indirekt die Kosten der Herstellung.
Ein niedriger Wert für den Mahlgrad bedeutet eine rasche Entwässerung der Fasersuspension
und umgekehrt. Generell wird man daher versuchen, den Mahlgrad der Zellstofffasermischung
möglichst niedrig zu wählen.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt daher der Mahlgrad des Zellstoffgemischs
im fertigen Umhüllungspapier mindestens 20°SR und besonders bevorzugt mindestens 30°SR
und ganz besonders bevorzugt mindestens 40°SR und/oder höchstens 70°SR und besonders
bevorzugt höchstens 60°SR.
[0029] Der Kurzfaserzellstoff für das erfindungsgemäße Umhüllungspapier kann bevorzugt aus
Laubbäumen gewonnen sein, besonders bevorzugt aus Birke, Buche, Eukalyptus, Pappel
oder Espe und ganz besonders bevorzugt aus Birke oder Eukalyptus. Gemische aus Kurzfaserzellstoffen
verschiedener Herkunft können verwendet werden. Der Einsatz von Kurzfaserzellstoff
aus Espartogras, ganz oder teilweise, ist erfindungsgemäß möglich, ist aber wegen
der geringen Verfügbarkeit und des höheren Preises nicht bevorzugt.
[0030] Das erfindungsgemäße Umhüllungspapier kann neben Kurzfaserzellstoff noch andere Zellstoffe
enthalten, deren Menge aber, wie oben beschrieben, höchstens 10% und bevorzugt höchstens
5% bezogen auf die Masse der Zellstofffasern im Zellstoffgemisch oder bezogen auf
die Anzahl der Zellstofffasern im Zellstoffgemisch höchstens 5%, bevorzugt höchstens
2% betragen darf.
[0031] Bevorzugt können besagte andere Zellstoffe durch Zellstoffe gebildet sein, die aus
Nadelbäumen, besonders bevorzugt aus Fichte, Kiefer oder Lärche gewonnen sind. Ebenso
bevorzugt sind Zellstofffasern, die beispielsweise aus Flachs, Hanf, Sisal, Abacá,
Jute oder Baumwolle gewonnen wurden. Diese Fasern können ungemahlen, bevorzugt aber
gemahlen, eingesetzt werden, beispielsweise um dem Umhüllungsmaterial eine besonders
hohe Festigkeit zu verleihen.
[0032] Denkbar ist auch der Einsatz von Fasern aus regenerierter Zellulose, wie beispielsweise
Lyocellfasern, wie Tencel
®, Viskosefasern oder Modalfasern. Der Einsatz solcher Fasern kann aus technischen
Gründen sinnvoll sein, ist wegen des Preises dieser Fasern aber für die vorliegende
Erfindung nicht bevorzugt.
[0033] Wie oben beschrieben, hat das erfindungsgemäße Umhüllungspapier für Rauchartikel
ein Flächengewicht von mindestens 10 g/m
2 und höchstens 70 g/m
2. Generell wird der Fachmann bei der Wahl des Flächengewichts einen Ausgleich zwischen
Zugfestigkeit, Opazität und Weiße sowie Kosten und Gcschmackseinfluss suchen. Mit
steigendem Flächengewicht erhöhen sich im Allgemeinen Zugfestigkeit, Opazität und
Weiße, es nehmen aber durch die höhere Masse an Umhüllungspapier auch der Geschmackseinfluss
auf den Rauchartikel und die Materialkosten zu. Bevorzugt beträgt daher das Flächengewicht
des erfindungsgemäßen Umhüllungspapiers mindestens 20 g/m
2, besonders bevorzugt mindestens 25 g/m
2 und/oder höchstens 60 g/m
2, besonders bevorzugt höchstens 40 g/m
2. Das Flächengewicht des Umhüllungspapiers kann nach ISO 536:2012 bestimmt werden.
[0034] Das erfindungsgemäße Umhüllungspapier kann Füllstoffe enthalten. Als Füllstoffe kommen
bevorzugt Oxide, Hydroxide, Carbonate und Silikate in Frage, besonders bevorzugt Oxide,
Hydroxide, Carbonate und Silikate von Metallen, ganz besonders bevorzugt Calciumcarbonat,
Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxid, Magnesiumcarbonat und Aluminiumhydroxid. Ein insbesondere
bevorzugter Füllstoff ist gefälltes Calciumcarbonat wegen seiner hohen Reinheit.
[0035] Da Füllstoffe im Allgemeinen billiger sind als Zellstoff und zusätzlich die Opazität
und Weiße des Umhüllungspapiers erhöhen können, wird der Fachmann versuchen einen
möglichst hohen Füllstoffgehalt im Umhüllungspapier zu wählen. Die Füllstoffe reduzieren
aber auch die Zugfestigkeit des Umhüllungspapiers und daher sollte der Fachmann, insbesondere
wenn der Anteil an gemahlenem Kurzfaserzellstoff gering ist, den Füllstoffgehalt nicht
beliebig hoch wählen.
[0036] In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Umhüllungspapier
höchstens 45 Gew.-% Füllstoff, besonders bevorzugt höchstens 40 Gew.-% und ganz besonders
bevorzugt höchstens 35 Gew.-% , jeweils bezogen auf das Gewicht des Umhüllungspapiers,
so wie es auf dem Rauchartikel verwendet wird.
[0037] Generell kann man das erfindungsgemäße Umhüllungspapier ganz ohne oder mit sehr wenig
Füllstoff herstellen, bevorzugt beträgt der Füllstoffgehalt allerdings mindestens
10 Gew.-% besonders bevorzugt mindestens 15 Gew.-% zu ganz besonders bevorzugt mindestens
20 Gew.-%.
[0038] Besonders im Hinblick auf den Einsatz auf Rauchartikeln, bei denen der Tabak verbrannt
wird, enthält das erfindungsgemäße Umhüllungspapier auch mindestens ein Brandsalz,
welches die Glimmgeschwindigkeit des Rauchartikels erhöhen oder reduzieren oder das
Aussehen der Asche des verbrannten Tabaks gemeinsam mit dem verbrannten Umhüllungspapier
verbessern kann.
[0039] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Umhüllungspapier von Anspruch 1
daher ein oder mehrere Brandsalze, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Zitraten,
Malaten, Tartraten, Acetaten, Nitraten, Succinaten, Fumaraten, Gluconaten, Gycolaten,
Lactaten, Oxalaten, Salicylaten, α-Hydroxycaprylaten, Phosphaten und Hydrogencarbonaten,
vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Trinatriumzitrat und Trikaliumzitrat.
[0040] Der Gehalt an Brandsalzen im erfindungsgemäßen Umhüllungspapier beträgt bevorzugt
mindestens 0,5 Gew.-%, besonders bevorzugt mindestens 0,7 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt
mindestens 1,0 Gew.-% und/oder höchstens 7,0 Gew.-%, besonders bevorzugt höchstens
5,0 Gew.-% und ganz besonders bevorzugt 3,0 Gew.-%. Der Gehalt an Brandsalzen kann
beispielsweise für Acetate nach CORESTA Recommended Method No. 33 (Jänner 1993) und
bezogen auf wasserfreie Essigsäure angegeben werden. Für Zitrate kann die Messung
nach CORESTA Recommended Method No. 34 (Jänner 1993) erfolgen, wobei der Gehalt in
Gew.-% bezogen auf das Monohydrat der Zitronensäue angegeben wird. Für Phosphate kann
der Gehalt nach CORESTA Recommended Method No. 45 (Jänner 1998) bestimmt werden und
bezogen auf die Phosphationen (PO
43-) angegeben werden.
[0041] Für die Weiterverarbeitung von Umhüllungspapieren für Rauchartikel besonders bedeutende
Größen sind die Zugfestigkeit und Bruchdehnung des Umhüllungspapiers, insbesondere
die Zugfestigkeit und Bruchdehnung in Maschinenrichtung. Sie können nach ISO 1924-2:2008
bestimmt werden. Dabei wird ein Papierstreifen mit 15 mm Breite mit konstanter Geschwindigkeit
bis zum Bruch gedehnt und die dabei maximal auftretende Kraft gemessen. Diese Kraft
ist die Zugfestigkeit, und sie wird in N/15 mm angegeben. Die Dehnung, bei der es
zum Bruch kommt, ist die Bruchdehnung, und sie wird in Prozent bezogen auf die Länge
der unbelasteten Papierprobe angegeben.
[0042] Generell erfordert eine maschinelle Verarbeitung des Umhüllungspapiers zu Rauchartikeln
eine Zugfestigkeit in Maschinenrichtung von mindestens etwa 9 N/15 mm und eine Bruchdehnung
in Maschinenrichtung von mindestens etwa 1,0 %. Für die manuelle oder teilweise manuelle
Herstellung von Rauchartikeln aus Umhüllungspapier sind allerdings auch geringere
Werte akzeptabel. Dies gilt auch für die maschinelle Herstellung von Rauchartikeln
bei einer entsprechend geringeren als der maximal möglichen Produktionsgeschwindigkeit.
[0043] Ein bevorzugtes, erfindungsgemäßes Umhüllungspapier für Rauchartikel hat daher eine
Zugfestigkeit in Maschinenrichtung nach ISO 1924-2:2008 von mindestens 10 N/15mm und
besonders bevorzugt mindestens 12 N/15 mm. Eine Obergrenze für die Zugfestigkeit in
Maschinenrichtung liegt bevorzugt bei 30 N/15 mm, besonders bevorzugt bei 25 N/15
mm und ganz besonders bevorzugt bei 20 N/15 mm.
[0044] Ein bevorzugtes erfindungsgemäßes Umhüllungspapier für Rauchartikel hat eine Bruchdehnung
in Maschinenrichtung nach ISO 1924-2:2008 von mindestens 0,9% und besonders bevorzugt
mindestens 1,0%. Die Bruchdehnung in Maschinenrichtung nach ISO 1924-2:2008 beträgt
bevorzugt höchstens 5,0%, besonders bevorzugt höchstens 3,0% und ganz besonders bevorzugt
höchstens 2,5%.
[0045] Eine weitere wichtige Eigenschaft eines Umhüllungspapiers für Rauchartikel ist dessen
Luftdurchlässigkeit. Sie kann nach ISO 2965:2009 bestimmt werden und wird in cm
3/(cm
2·min·kPa) angegeben. Die Luftdurchlässigkeit kann die Inhaltsstoffe des Rauchs oder
des Aerosols eines Rauchartikels beeinflussen, indem sie den Zutritt von Luft durch
das Zigarettenpapier in den Rauchartikel erlaubt und damit ein Teil des Rauchs oder
Aerosols im Rauchartikel durch Luft ersetzt wird. Insbesondere kann die Luftdurchlässigkeit
den Gehalt von Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid im Rauch einer Zigarette beeinflussen.
[0046] Die Luftdurchlässigkeit von bekannten, natürlich porösen Umhüllungspapieren für Rauchartikel
liegt typischerweise zwischen 10 cm
3/(cm
2·min·kPa) und 300 cm
3/(cm
2·min·kPa), wobei durch Perforation die Luftdurchlässigkeit noch gesteigert werden
kann, beispielsweise bis zu 10000 cm
3/(cm
2·min·kPa). Umhüllungspapiere mit einer Luftdurchlässigkeit von weniger als 10 cm
3/(cm
2·min·kPa) sind ebenso bekannt. Solche Umhüllungspapiere werden hauptsächlich für manuell
gefertigte Rauchartikel (Roll-Your-Own) eingesetzt.
[0047] In vielen Ländern sehen die gesetzlichen Bestimmungen Obergrenzen für den Gehalt
an Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid im Rauch einer Zigarette vor. Generell besteht
ein Trend zu Umhüllungspapieren mit höherer Luftdurchlässigkeit, um den Rauch im Rauchartikel
durch mehr von außen einströmende Luft zu ersetzen oder zu verdünnen und so den Gehalt
an Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid im Rauch zu senken.
[0048] Die Verwendung eines hohen Anteils von Kurzfaserzellstoff im erfindungsgemäßen Umhüllungspapier
erlaubt es, Umhüllungspapiere mit einer besonders hohen Luftdurchlässigkeit herzustellen.
[0049] Wie eingangs erwähnt beträgt die Luftdurchlässigkeit des erfindungsgemäßen Umhüllungspapiers
in unbehandelten Bereichen mindestens 30 cm
3/(cm
2·min·kPa), vorzugsweise aber mindestens 50 cm
3/(cm
2·min·kPa) und besonders bevorzugt mindestens 70 cm
3/(cm
2·min·kPa). Wenn das erfindungsgemäße Umhüllungsmaterial ein geringes Flächengewicht
hat und der Kurzfaserzellstoff nur wenig gemahlen ist, lassen sich besonders hohe
Luftdurchlässigkeiten erzielen. Bevorzugt beträgt die Luftdurchlässigkeit jedoch höchstens
10000 cm
3/(cm
2·min·kPa), besonders bevorzugt höchstens 5000 cm
3/(cm
2·min·kPa) und ganz besonders bevorzugt höchstens 500 cm
3/(cm
2·min·kPa), um gleichzeitig eine für die Weiterverarbeitung vorteilhafte Zugfestigkeit
zu ermöglichen, die mit extrem luftdurchlässigen Papieren schwer vereinbar ist.
[0050] Eine weitere wichtige Eigenschaft eines Umhüllungspapiers für Rauchartikel ist auch
dessen Diffusionskapazität. Die Diffusionskapazität bestimmt den Transport von Gasen
durch das Umhüllungspapier zufolge einer Konzentrationsdifferenz. Vor allem in den
Phasen des Konsums eines Rauchartikels, in denen keine Druckdifferenz zwischen den
beiden Seiten des Umhüllungspapiers besteht, können Gase wie Kohlenmonoxid durch das
Umhüllungspapier hindurch diffundieren. Damit kann beispielsweise der Gehalt an Kohlenmonoxid
im Rauch oder Aerosol eines Rauchartikels beeinflusst werden.
[0051] Die Diffusionskapazität eines Umhüllungspapiers für Kohlendioxid in Stickstoff kann
nach CORESTA Recommended Method No. 77 (April 2014) gemessen werden und wird in cm/s
angegeben. Für natürlich poröse Umhüllungspapiere besteht ein gewisser Zusammenhang
zwischen der Luftdurchlässigkeit und der Diffusionskapazität, da beide Größen durch
die poröse Struktur des Umhüllungspapiers bestimmt werden. Aus diesem Grund können
Luftdurchlässigkeit und Diffusionskapazität nicht vollkommen unabhängig voneinander
gewählt werden.
[0052] Da eine hohe Diffusionskapazität besonders den Gehalt an Kohlenmonoxid im Rauch oder
Aerosol eines Rauchartikels reduzieren kann und Kohlenmonoxid toxisch ist und nichts
zum Geschmack oder Geruch des Rauchartikels beiträgt, besteht generell der Wunsch
die Diffusionskapazität möglichst hoch zu wählen, wobei man aber den oben erwähnten
engen Zusammenhang mit der Luftdurchlässigkeit berücksichtigen muss.
[0053] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Umhüllungspapiers nach
Anspruch 2 beträgt die Diffusionskapazität daher in unbehandelten Bereichen mindestens
0,1 cm/s, besonders bevorzugt mindestens 1,0 cm/s und/oder höchstens 5,0 cm/s, besonders
bevorzugt höchstens 4,0 cm/s.
[0054] Das Umhüllungspapier kann Muster aufweisen, die durch Kompression des Umhüllungspapiers
entstehen. Dies können beispielsweise die sogenannten Vergelinien sein. Im Bereich
dieser Linien ist das Papier komprimiert und daher transparenter. Vergelinien können
in Maschinenrichtung des Umhüllungspapiers, in Querrichtung des Umhüllungspapiers
oder in jeder anderen Richtung aufgebracht sein. Neben einem Linienmuster können auch
beliebige andere Muster aufgebracht sein.
[0055] Das Umhüllungspapier kann Wasserzeichen in jeder beliebigen Form enthalten.
[0056] Das Umhüllungspapier kann weitere Substanzen umfassen, die aus dem Stand der Technik
für die Herstellung von Umhüllungspapieren für Rauchartikel bekannt sind. Darunter
können beispielsweise anorganische Pigmente, beispielsweise Eisenoxide, oder organische
Farbstoffe fallen, die dem Umhüllungsmaterial eine bestimmte Farbe verleihen. Des
Weiteren können darunter auch Aromastoffe fallen, die den Geruch oder Geschmack des
Rauchs oder des Aerosols des Rauchartikels beeinflussen. Dabei kann es sich sowohl
um den Rauch oder das Aerosol handeln, der/das vom Konsumenten des Rauchartikels inhaliert
wird, als auch um den Rauch oder das Aerosol, der/das vom Rauchartikel freigesetzt
wird, ohne vom Konsumenten des Rauchartikels inhaliert zu werden, insbesondere den
Nebenstromrauch einer Zigarette. Solche Aromastoffe können auch mit physikalischen
Trägern verbunden sein, wie etwa durch Verkapselung, beispielsweise in Cyclodextrin
oder Polymeren. Ebenso können die Aromastoffe chemisch gebunden sein, beispielsweise
in Ethylvanillinglucosid.
[0057] Das Umhüllungspapier kann außerdem zusätzliche Bereiche reduzierter Diffusionskapazität
aufweisen, die der Selbstverlöschung des Rauchartikels dienen können, beispielsweise
um gesetzliche Anforderungen bezüglich der Selbstverlöschung zu erfüllen. Solche Bereiche
reduzierter Diffusionskapazität können gemäß dem Stand der Technik durch den Auftrag
filmbildender Substanzen erzeugt werden, aber auch durch andere Verfahren wie Prägen.
[0058] Das Umhüllungspapier kann perforiert sein, um die Luftdurchlässigkeit zu erhöhen
und insbesondere um die Luftdurchlässigkeit zu erhöhen, ohne die Diffusionskapazität
nennenswert zu beeinflussen. Dabei können die aus dem Stand der Technik bekannten
Verfahren, wie mechanische Perforation, elektrostatische Perforation, Laserperforation
und Plasmaperforation zum Einsatz kommen.
[0059] Das Umhüllungspapier kann bedruckt sein, beispielsweise um ihm ein attraktives äußeres
Erscheinungsbild zu verleihen oder andere besondere Effekte zu erzielen, beispielsweise
temperaturabhängige Farbveränderungen. Dabei können Druckverfahren wie Tiefdruck,
Flexodruck, Offsetdruck oder Siebdruck aber auch Sprühen zum Einsatz kommen. Bezüglich
des aufgedruckten Musters gibt es keine Einschränkungen.
[0060] Da, wie an den später folgenden Ausführungsbeispielen gezeigt, die für die Weiterverarbeitung
relevanten technischen Eigenschaften, insbesondere die Zugfestigkeit und Bruchdehnung,
sich von konventionellen Umhüllungspapieren für Rauchartikel nicht unterscheiden,
können darüber hinaus beliebige weitere aus dem aktuellen oder zukünftigen Stand der
Technik bekannten Prozessschritte mit dem erfindungsgemäßen Umhüllungspapier durchgeführt
werden, sofern sie auch mit konventionellen Umhüllungspapieren für Rauchartikel durchführbar
sind.
[0061] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Umhüllungspapiers kann an sich nach den aus
dem Stand der Technik bekannten Verfahren zur Papierherstellung erfolgen. Insbesondere
kann dabei zunächst das Zellstoffgemisch in einem oder mehreren Behältern in Wasser
suspendiert werden und danach der gesamte oder ein Teil des Zellstoffgemisch in Mahlaggregaten
gemahlen werden. Nach der Mahlung können weitere Stoffe, beispielsweise Füllstoffe,
Pigmente, Farbstoffe oder Prozesshilfsmittel, beispielsweise Retentionshilfsmittel,
hinzugefügt werden. Das Umhüllungspapier kann dann auf einer konventionellen Papiermaschine,
beispielsweise einer Fourdrinier Papiermaschine hergestellt werden. Dabei strömt eine
wässrige Suspension aus Zellstofffasern und optional Füllstoffen und anderen Stoffen
aus einem Stoffauflauf auf das Sieb der Papiermaschine und kann dort durch Schwerkraft
oder Vakuum entwässert werden, wobei aus der Suspension eine Umhüllungspapierbahn
gebildet wird. Danach durchläuft die Umhüllungspapierbahn beispielsweise eine Pressenpartie,
in der durch mechanischen Druck zwischen Walzen und einem Pressfilz die Umhüllungspapierbahn
weiter entwässert wird. Schließlich kann die Umhüllungspapierbahn noch eine Trockenpartie
durchlaufen, in der verbleibendes Wasser durch Kontakt mit beheizten Trockenzylindern,
Heißluft, Infrarotstrahlung oder Mikrowellen entfernt wird, sodass die Umhüllungspapierbahn
ihre Gleichgewichtsfeuchte von etwa 4-8 Gew.-% bezogen auf das Gewicht des fertigen
Umhüllungspapiers aufweist. Am Ende der Papiermaschine kann die Umhüllungspapierbahn
aufgerollt werden.
[0062] In der Trockenpartie kann sich eine Filmpresse oder Leimpresse befinden, in der Substanzen
zur Beeinflussung der Oberfläche des Umhüllungspapiers auf eine oder beide Seiten
des Umhüllungspapiers aufgetragen werden. Diese Substanzen können beispielsweise Pigmente,
wie Eisenoxide, Farbstoffe, Bindemittel, wie Stärke oder Carboxymethylcellulose oder
Füllstoffe, wie Calciumcarbonat sein.
[0063] Die weiteren Verarbeitungsschritte umfassen zumeist das Schneiden einer breiten Rolle
des Umhüllungspapiers in schmälere Bobinen, deren Breite etwa dem Umfang des daraus
zu fertigenden Rauchartikels, oder einem ganzzahligen Vielfachen davon entspricht.
[0064] Ein erfindungsgemäßer Rauchartikel umfasst einen Strang aus Tabak oder einem anderen
Material, das bei Verbrennung oder Erhitzung Rauch oder ein Aerosol bildet. Erfindungsgemäß
ist dieser Strang durch das erfindungsgemäße Umhüllungsmaterial umhüllt, um daraus
einen Rauchartikel zu formen. Optional kann der Rauchartikel noch einen Filter enthalten,
der beispielsweise durch ein Mundstückbelagpapier mit dem umhüllten Strang verbunden
ist.
[0065] Bevorzugt ist der Rauchartikel eine Zigarette und besonders bevorzugt eine Filterzigarette.
[0066] Die Herstellung des Rauchartikels kann dabei manuell, teilweise maschinell oder vollkommen
maschinell nach den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren erfolgen.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0067] Die folgenden Ausführungsbeispiele sollen den erfindungsgemäßen Effekt demonstrieren.
Als Kurzfaserzellstoffe für das erfindungsgemäße Umhüllungspapier wurden Birkenzellstoff
und Eukalyptuszellstoff gewählt. Als Füllstoff wurde gefälltes Calciumcarbonat verwendet.
Tabelle 1
| |
Zellstoff |
Füllstoff Kalk |
Mahlgrad |
| |
Birke |
Eukalyptus ungemahlen |
Birke gemahlen |
Mischung |
| |
gemahlen |
ungemahlen |
|
|
| Nr. |
% |
% |
% |
% |
°SR |
°SR |
| 1 |
40 |
60 |
0 |
0 |
30 |
22 |
| 2 |
40 |
60 |
0 |
0 |
40 |
25 |
| 3 |
20 |
80 |
0 |
0 |
40 |
21 |
| 4 |
80 |
0 |
20 |
36,5 |
36 |
33 |
| |
Zellstoff |
Füllstoff Kalk |
Mahlgrad |
| Birke |
Eukalyptus ungemahlen |
|
Birke gemahlen |
Mischung |
| gemahlen |
ungemahlen |
|
|
|
|
| 5 |
80 |
0 |
20 |
39,3 |
52 |
46 |
| 6 |
80 |
0 |
20 |
43,0 |
71 |
60 |
| 7 |
80 |
0 |
20 |
0 |
36 |
33 |
| 8 |
80 |
0 |
20 |
0 |
52 |
46 |
| 9 |
80 |
0 |
20 |
0 |
71 |
60 |
| 10 |
80 |
0 |
20 |
30,5 |
79 |
57 |
| 11 |
80 |
0 |
20 |
0 |
79 |
57 |
[0068] Tabelle 1 zeigt 11 verschiedene Faser/Füllstoff-Zusammensetzungen, aus denen beispielhafte
Umhüllungspapiere hergestellt wurden. Die Faser/Füllstoff-Zusammensetzung ist durch
die Anteile von gemahlenem Birkenzellstoff (Spalte "Birke gemahlen"), ungemahlenem
Birkenzellstoff (Spalte "Birke ungemahlen"), ungemahlenem Eukalyptuszellstoff (Spalte
"Eukalyptus ungcmahlen") und Füllstoff (Spalte "Füllstoff) charakterisiert. Die Prozentangaben
für den gemahlenen und ungemahlenen Birken- und Eukalyptuszellstoff beziehen sich
auf die Masse des gesamten Zellstoffgemischs. Die Angabe für den Füllstoff in Prozent
bezieht sich hingegen auf die Masse des fertigen Umhüllungspapiers. In den mit "Mahlgrad"
übertitelten Spalten ist der Mahlgrad nach ISO 5267-1:1999 in Schopper-Riegler (°SR)
angegeben. Dabei enthält die Spalte "Birke gemahlen" die Werte für den gemahlenen
Birkenzellstoff alleine und die Spalte "Mischung" die Werte für die gesamte Zellstoffmischung
ohne Füllstoff.
[0069] Wie man an der Tabelle 1 sieht, wurden für die Zusammensetzungen 1-3 Mischungen aus
gemahlenem und ungemahlenem Birkenzellstoff verwendet, während in den Zusammensetzungen
4-11 Mischungen aus gemahlenem Birkenzellstoff und ungemahlenem Eukalyptuszellstoff
verwendet wurden. Die Zusammensetzungen 4-6 und 10 enthielten zusätzlich gefälltes
Calciumcarbonat ("Kalk") als Füllstoff. Der gemahlene Birkenzellstoff wurde auf Mahlgrade
zwischen 30 °SR und 79 °SR gemahlen. Hier zeigt sich bereits ein wesentlicher Vorteil
der Erfindung, da für die Mahlung des Birkenzellstoffs bezogen auf die Masse stets
etwa nur die Hälfte der Mahlenergie von üblichem Langfaserzellstoff aufgewendet wurde.
Dadurch kommt es zu einer wesentlichen Einsparung an Mahlenergie.
[0070] Die Zusammensetzungen in Tabelle 1 stellen für die Gestaltung eines Umhüllungspapiers
Extrempunkte hinsichtlich des Mahlgrads, des Füllstoffgehalts und der Anteile an gemahlenem
und ungemahlenem Kurzfaserzellstoff dar, sodass der Fachmann bei der Gestaltung eines
erfindungsgemäßen Umhüllungspapiers für Rauchartikel vor allem Werte zwischen diesen
Extrempunkten wählen wird.
[0071] Die Faserlängenverteilung des gemahlenen Birkenzellstoffs wurde mit einem
Fiber Tester Code 912, Typ 987666, der Firma Lorentzen & Wettre gemäß den Vorgaben des Messgeräteherstellers
mehrfach gemessen, und eine mittlere Faserlänge zwischen 0,8 und 1,0 mm wurde erhalten.
[0072] Der gemahlene Birkenzellstoff wurde gemeinsam mit dem ungemahlenen Birkenzellstoff
oder dem ungemahlenen Eukalyptuszellstoff gemäß den Mischungsverhältnissen laut Tabelle
1 in einer wässrigen Suspension gemischt. Der Füllstoff wurde in entsprechender Menge
in die Suspension hinzugefügt, und aus der Suspension wurden auf einem Laborblattbildner
Blätter gebildet und getrocknet. Insgesamt wurden dadurch 14 Umhüllungspapiere hergestellt,
deren Daten in Tabelle 2 angegeben sind.
[0073] Tabelle 2 zeigt 14 erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele A-N (Spalte "Beispiel"),
wobei für jedes Ausführungsbeispiel eine der Faser/Füllstoff-Suspensionen aus Tabelle
1 verwendet wurde. Die Zuordnung erfolgt über die Spalte "Zusammensetzung Nr." aus
Tabelle 2. Die darin eingetragenen Zahlen entsprechen den Zahlen aus der Spalte "Nr."
aus Tabelle 1.
[0074] Nach einer Konditionierung der Blätter gemäß ISO 187 bei 23°C und 50% relativer Luftfeuchtigkeit
wurden verschiedene Messungen an den Blättern durchgeführt, deren Ergebnisse in Tabelle
2 angegeben sind.
Tabelle 2
| |
Zusammensetzung Nr. |
Flächengewicht |
Zugfestigkeit |
Bruchdehnung |
Luftdurchlässigkeit |
Diffusionskapazität |
| Beispiel |
|
g/m2 |
N/15 mm |
% |
cm3/(cm2·min·kPa) |
cm/s |
| A |
1 |
25 |
10 |
|
7200 |
3,7 |
| B |
2 |
25 |
12 |
|
4900 |
3,2 |
| C |
3 |
25 |
9 |
|
7500 |
3,8 |
| D |
1 |
60 |
|
|
148 |
0,6 |
| E |
2 |
60 |
|
|
90 |
0,5 |
| F |
3 |
60 |
|
|
175 |
0,7 |
| G |
4 |
35 |
5 |
0,9 |
580 |
3,6 |
| H |
5 |
34 |
6 |
1,1 |
308 |
3,0 |
| I |
6 |
37 |
8 |
1,4 |
147 |
2,4 |
| J |
7 |
23 |
20 |
2,5 |
1240 |
2,3 |
| K |
8 |
23 |
21 |
2,5 |
272 |
1,1 |
| L |
9 |
23 |
24 |
2,4 |
75 |
0,4 |
| M |
10 |
37 |
10 |
1,5 |
203 |
2,0 |
| N |
11 |
25 |
25 |
2,8 |
142 |
0,6 |
[0075] Das Flächengewicht wurde gemäß ISO 536:2012 gemessen, die Ergebnisse sind in Spalte
"Flächengewicht" angegeben. Die Zugfestigkeit und Bruchdehnung wurden gemäß ISO 1924-2:2008
gemessen und sind in den Spalten "Zugfestigkeit" bzw. "Bruchdehnung" angegeben. Die
Luftdurchlässigkeit wurde gemäß ISO 2965:2009 gemessen und ist in der Spalte "Luftdurchlässigkeit"
angegeben. Schließlich wurde noch die Diffusionskapazität gemäß CORESTA Recommended
Method No. 77 (April 2014) gemessen und die Werte sind in der Spalte "Diffusionskapazität"
angegeben.
[0076] An den Beispielen A-C erkennt man, dass bereits bei einem Flächengewicht von 25 g/m
2 eine ausreichende Zugfestigkeit von mindestens 9 N/15 mm erreicht werden kann, sodass
das Umhüllungspapier ohne Probleme maschinell zu einem Rauchartikel weiterverarbeitet
werden kann. Die Luftdurchlässigkeiten der Beispiele A-C sind mit 4900 cm
3/(cm
2·min·kPa) bis 7500 cm
3/(cm
2·min·kPa) für übliche Umhüllungspapiere von Rauchartikeln sehr hoch, durch Erhöhung
des Flächengewichts, der Mahlenergie oder des Anteils an gemahlenem Birkenzellstoff
oder auch durch Auswahl eines anderen Kurzfaserzellstoffs kann die Luftdurchlässigkeit
bei Bedarf gesenkt werden. Die Diffusionskapazitäten der Umhüllungspapiere aus den
Beispielen A-C sind ebenfalls hoch, was den Gehalt von Kohlenmonoxid im Rauch eines
daraus gefertigten Rauchartikels reduzieren kann.
[0077] Beispiele D-F verwenden dieselben Faser/Füllstoff-Suspensionen 1-3 wie die Beispiele
A-C, haben allerdings ein erheblich höheres Flächengewicht von 60 g/m
2. Dadurch ist auch die Luftdurchlässigkeit mit Werten von 90 cm
3/(cm
2·min·kPa) bis 175 cm
3/(cm
2·min·kPa) deutlich niedriger als in den Beispielen A-C. Die Diffusionskapazitäten
der Umhüllungspapiere der Beispiele D-F sind mit 0,5 cm/s bis 0,7 cm/s im üblichen
Bereich für Umhüllungspapiere für Rauchartikel. Die Zugfestigkeit wurde nicht gemessen,
weil die Zusammensetzung der Umhüllungspapiere der Beispiele D-F dieselbe ist, wie
für die Beispiele A-C und wegen des höheren Flächengewichts ist eine deutliche Steigerung
der Zugfestigkeit zu erwarten, sodass die Werte jedenfalls deutlich über 12 N/15 mm,
dem höchsten Wert der Beispiele A-C, liegen werden.
[0078] Die Umhüllungspapiere der Beispiele G-N enthalten gemahlenen Birkenzellstoff und
ungemahlenen Eukalyptuszellstoff und in den Beispielen G, H, I und M auch Füllstoff.
Die Flächengewichte bewegen sich in einem für konventionelle Umhüllungspapiere von
Rauchartikeln üblichen Bereich von 23 g/m
2 bis 37 g/m
2. Die Beispiele G und H sind bezüglich der Zugfestigkeit von 5 N/15 mm bzw. 6 N/15
mm gerade noch in einem akzeptablen Bereich. An diesen Beispielen sieht man, dass
durch geringe Mahlung des Birkenzellstoffs und einen hohen Anteil von Füllstoff von
36,5% (Beispiel G) und 39,3% (Beispiel H) die Zugfestigkeit des Umhüllungspapiers
reduziert wird. Bei Beispiel I hingegen ist der Füllstoffgehalt mit 43% noch höher,
allerdings ist auch der Birkenzellstoff auf einen höheren Mahlgrad von 71°SR gemahlen.
Damit erreicht man eine Zugfestigkeit von 8 N/15mm, die für eine maschinelle Weiterverarbeitung
des Umhüllungspapiers ausreichen kann, jedenfalls aber für Umhüllungspapier für manuell
gefertigte Rauchartikel ausreichend ist.
[0079] Für die Beispiele G-N wurde auch die Bruchdehnung gemessen. Es zeigen sich Werte
von 0,9% bis 2,8%, was für eine maschinelle Weiterverarbeitung der Umhüllungspapiere
jedenfalls ausreichend ist.
[0080] Die Luftdurchlässigkeiten der Umhüllungspapiere aus den Beispielen G-N liegen im
Bereich von 75 cm
3/(cm
2·min·kPa) bis 1240 cm
3/(cm
2·min·kPa), und decken damit den üblichen Bereich für Umhüllungspapiere von Rauchartikeln
gut ab. Dasselbe gilt für die Diffusionskapazitäten der Beispiele G-N, die sich zwischen
0,4 cm/s und 3,6 cm/s bewegen.
[0081] Die beschriebenen Umhüllungspapiere können verwendet werden, um einen Rauchartikel
herzustellen, beispielsweise indem die Umhüllungspapiere verwendet werden, um einen
Tabakstrang oder ein anderes Material zu umhüllen, welches bei Erwärmung oder Verbrennung
ein Aerosol freisetzt. Weil alle wesentlichen Eigenschaften der Umhüllungspapiere
der Beispiele A-N in einem für Umhüllungspapiere für Rauchartikel typischen Bereich
liegen, unterscheiden sich die Herstellungsverfahren zum Herstellen des Rauchartikels
nicht von denjenigen, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind. Aus diesem Grund
wird auf eine Darstellung von Verfahren zum Herstellen entsprechender Rauchartikel
in der vorliegenden Beschreibung abgesehen.
[0082] Insgesamt erkennt man aus den Ausführungsbeispielen A-N, dass sich entgegen der Erwartung
durch die überwiegende oder ausschließliche Verwendung von Kurzfaserzellstoff Umhüllungspapiere
für Rauchartikel mit den für solche Umhüllungspapiere typischen Eigenschaften herstellen
lassen. Dies ist im Gegensatz zum Stand der Technik allerdings mit erheblicher Einsparung
bei Energie- und Rohstoffkosten möglich.
1. Umhüllungspapier zum Umhüllen eines Strangs aus Tabak einer Zigarette mit einem Flächengewicht
von mindestens 10 g/m
2 und höchstens 70 g/m
2, umfassend ein Gemisch aus Zellstofffasern,
wobei das Umhüllungspapier auf mehr als 50% seiner Fläche, vorzugsweise mindestens
55% seiner Fläche und besonders vorzugsweise mindestens 60% seiner Fläche eine Luftdurchlässigkeit
aufweist, die mindestens 30 cm3/(cm2·min·kPa) beträgt, wobei das Umhüllungspapier in unbehandelten Bereichen eine Diffusionskapazität
von mindestens 0,1 cm/s und höchstens 5,0 cm/s aufweist,
und wobei das Umhüllungspapier mindestens ein Brandsalz enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch aus Zellstofffasern bezüglich der Masse der Zellstofffasern im Zellstoffgemisch
zu mindestens 90% durch Kurzfaserzellstofffasern, oder bezogen auf die Anzahl der
Zellstofffasern zumindest zu 95% durch Kurzfaserzellstofffasern gebildet wird, und
wobei mindestens 10% der Kurzfaserzellstofffasern, bezogen auf die Masse oder Anzahl
der Zellstofffasern des Zellstofffasergemischs, gemahlen sind.
2. Umhüllungspapier zum Umhüllen eines Strangs aus Tabak einer Zigarette mit einem Flächengewicht
von mindestens 10 g/m
2 und höchstens 70 g/m
2, umfassend ein Gemisch aus Zellstofffasern,
wobei das Umhüllungspapier auf mehr als 50% seiner Fläche, vorzugsweise mindestens
55% seiner Fläche und besonders vorzugsweise mindestens 60% seiner Fläche eine Luftdurchlässigkeit
aufweist, die mindestens 30 cm3/(cm2·min·kPa) beträgt,
und wobei das Umhüllungspapier mindestens ein Brandsalz enthält, das ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus Zitraten, Malaten, Tartraten, Nitraten, Succinaten, Fumaraten,
Gluconaten, Gycolaten, Lactaten, Oxalaten, Salicylaten, und αHydroxycaprylaten, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch aus Zellstofffasern bezüglich der Masse der Zellstofffasern im Zellstoffgemisch
zu mindestens 90% durch Kurzfaserzellstofffasern, oder bezogen auf die Anzahl der
Zellstofffasern zumindest zu 95% durch Kurzfaserzellstofffasern gebildet wird, und
wobei mindestens 10% der Kurzfaserzellstofffasern, bezogen auf die Masse oder Anzahl
der Zellstofffasern des Zellstofffasergemischs, gemahlen sind.
3. Umhüllungspapier nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Umhüllungspapier frei von einer
zusätzlichen Beschichtung ist, oder beschichtete Bereiche aufweist, die weniger als
50%, vorzugsweise weniger als 45% und besonders vorzugsweise weniger als 40% der Gesamtfläche
des Umhüllungspapiers ausmachen.
4. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Fasern des Zellstofffasergemischs
eine durchschnittliche Länge von mindestens 0,1 mm und höchstens 2,0 mm, vorzugsweise
höchstens 1,5 mm, besonders vorzugsweise höchstens 1,2 mm und insbesondere höchstens
1,0 mm aufweisen.
5. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Anteil des Kurzfaserzellstoffs
bezogen auf die Masse der Zellstofffasern im Zellstoffgemisch mindestens 95% und bezogen
auf die Masse oder die Anzahl vorzugsweise 100% beträgt.
6. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Anteil an gemahlenen
Kurzfaserzellstofffasern,
- bezogen auf die Masse der gesamten Zellstofffasern, mindestens 20%, vorzugsweise
mindestens 30% und/oder höchstens 100%, vorzugsweise höchstens 80%, insbesondere höchstens
70%, oder
- bezogen auf die Anzahl der gesamten Zellstofffasern, mindestens 20%, besonders bevorzugt
mindestens 35% und/oder höchstens 100%, besonders bevorzugt höchstens 85%, insbesondere
höchstens 75% beträgt.
7. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Mahlgrad des
gemahlenen Kurzfaserzellstoffs gemäß ISO 5267-1:1999 mindestens 20°SR, vorzugsweise
mindestens 30°SR und/oder höchstens 85°SR, vorzugsweise höchstens 80°SR beträgt.
8. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Mahlgrad des
Zellstoffgemischs im fertigen Umhüllungspapier mindestens 20°SR, vorzugsweise mindestens
30°SR und besonders vorzugsweise mindestens 40°SR und/oder höchstens 70°SR, vorzugsweise
höchstens 60°SR beträgt.
9. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Kurzfaserzellstoff
zumindest zum überwiegenden Teil aus Laubbäumen gewonnen ist, vorzugsweise aus einem
oder mehreren der Bäume Birke, Buche, Eukalyptus, Pappel oder Espe.
10. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dessen Flächengewicht mindestens
20 g/m2, vorzugsweise mindestens 25 g/m2 und/oder höchstens 60 g/m2, vorzugsweise höchstens 40 g/m2 beträgt.
11. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner einen oder mehrere
Füllstoffe enthält,
wobei zumindest ein Teil des einen oder der mehreren Füllstoffe aus einer Gruppe ausgewählt
ist, die aus Oxiden, Hydroxiden, Carbonaten und Silikaten besteht, insbesondere aus
Oxiden, Hydroxiden, Carbonaten und Silikaten von Metallen besteht, besonders vorzugsweise
aus Calciumcarbonat, Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxid, Magnesiumcarbonat und Aluminiumhydroxid
besteht, und/oder
bei dem das Umhüllungspapier einen Füllstoffgehalt von höchstens 45 Gew.-%, vorzugsweise
höchstens 40 Gew.-% und besonders vorzugsweise von höchstens 35 Gew.- % und/oder von
mindestens 10 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 15 Gew.-% und besonders vorzugweise
mindestens 20 Gew.-% aufweist, jeweils bezogen auf das Gewicht des Umhüllungspapiers.
12. Umhüllungspapier nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 bis 11 in Rückbeziehung
auf Anspruch 1, welches ferner mindestens ein Brandsalz enthält, das ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus Zitraten, Malaten, Tartraten, Acetaten, Nitraten, Succinaten,
Fumaraten, Gluconaten, Gycolaten, Lactaten, Oxalaten, Salicylaten, α-Hydroxycaprylaten,
Phosphaten und Hydrogencarbonaten, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Tri-natriumzitrat und Trikaliumzitrat.
13. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Gehalt an Brandsalzen
vorzugsweise mindestens 0,5 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 0,7 Gew.-%, und besonders
vorzugsweise mindestens 1,0 Gew.-% und/oder höchstens 7,0 Gew.-%, vorzugsweise höchstens
5,0 Gew.-% und besonders vorzugsweise höchstens 3,0 Gew.-% beträgt, und/oder
mit einer Zugfestigkeit in Maschinenrichtung nach ISO 1924-2:2008 von mindestens 10
N/15 mm, vorzugsweise mindestens 12 N/15 mm und/oder höchstens 30 N/15 mm, vorzugsweise
höchstens 25 N/15 mm und insbesondere höchstens 20 N/15 mm.
14. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Bruchdehnung in
Maschinenrichtung nach ISO 1924-2:2008 von mindestens 0,9 %, vorzugsweise mindestens
1,0 % und/oder höchstens 5,0 %, vorzugsweise höchstens 3,0 % und besonders vorzugsweise
höchstens 2,5 %, und/oder
dessen Luftdurchlässigkeit in unbehandelten Bereichen mindestens 50 cm3/(cm2·min·kPa), vorzugsweise mindestens 70 cm3/(cm2·min·kPa) und/oder höchstens 10.000 cm3/(cm2·min·kPa), vorzugsweise höchstens 5000 cm3/(cm2·min·kPa) und besonders vorzugsweise höchstens 500 cm3/(cm2·min·kPa) beträgt.
15. Umhüllungspapier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dessen Diffusionskapazität
in unbehandelten Bereichen mindestens 1,0 cm/s und höchstens 4,0 cm/s beträgt, und/oder
das weiterhin Bereiche reduzierter Diffusionskapazität aufweist, die der Selbstverlöschung
eines daraus gefertigten Rauchartikels dienen, insbesondere Bereiche, auf die eine
filmbildende Substanz aufgetragen ist, oder Bereiche, deren Diffusionskapazität durch
Prägen verringert ist, und/oder
welches ferner zumindest abschnittsweise künstlich perforiert ist.
16. Zigarette, umfassend einen Strang aus Tabak, wobei dieser Strang durch ein Umhüllungspapier
nach einem der vorhergehenden Ansprüche umhüllt ist.
17. Zigarette nach Anspruch 16, die einen Filter umfasst, der insbesondere durch ein Mundstückbelagpapier
mit dem umhüllten Strang verbunden ist.
1. Wrapping paper for wrapping a rod of tobacco of a cigarette with a basis weight of
at least 10 g/m2 and at most 70 g/m2, comprising a mixture of pulp fibers, wherein more than 50% of the surface area of
the wrapping paper, preferably at least 55% of its surface area and particularly preferably
at least 60% of its surface area has an air permeability of at least 30 cm3/(cm2·min·kPa), wherein said wrapping paper has in untreated areas thereof a diffusion
capacity of at least 0.1 cm/s and at most 5.0 cm/s, and wherein the wrapping paper
contains at least one burn additive, characterized in that the mixture of pulp fibers is formed by at least 90% of short-fiber pulp fibers with
respect to the mass of the pulp fibers in the pulp mixture, or by at least 95% short-fiber
pulp fibers with respect to the number of pulp fibers, and wherein at least 10% of
the short-fiber pulp fibers, with respect to the mass or number of the pulp fibers
of the pulp mixture, are refined.
2. Wrapping paper for wrapping a rod of tobacco of a cigarette with a basis weight of
at least 10 g/m2 and at most 70 g/m2, comprising a mixture of pulp fibers, wherein more than 50% of the surface area of
the wrapping paper, preferably at least 55% of its surface area and particularly preferably
at least 60% of its surface area has an air permeability of at least 30 cm3/(cm2·min·kPa), and wherein the wrapping paper contains at least one burn additive selected
from the group consisting of citrates, malates, tartrates, nitrates, succinates, fumarates,
gluconates, glycolates, lactates, oxalates, salicylates, and α-hydroxycaprylates,
characterized in that the mixture of pulp fibers is formed by at least 90% of short-fiber pulp fibers with
respect to the mass of the pulp fibers in the pulp mixture, or by at least 95% short-fiber
pulp fibers with respect to the number of pulp fibers, and wherein at least 10% of
the short-fiber pulp fibers, with respect to the mass or number of the pulp fibers
of the pulp mixture, are refined.
3. Wrapping paper according to claim 1 or 2, wherein the wrapping paper is free from
an additional coating, or has coated areas which make up less than 50%, preferably
less than 45% and particularly preferably less than 40% of the total area of the wrapping
paper.
4. Wrapping paper according to one of the preceding claims, wherein the fibers of the
pulp mixture have a mean length of at least 0.1 mm and at most 2.0 mm, preferably
at most 1.5 mm, particularly preferably at most 1.2 mm and in particular at most 1.0
mm.
5. Wrapping paper according to one of the preceding claims, wherein the fraction of the
short-fiber pulp with respect to the mass of the pulp fibers in the pulp mixture is
at least 95% and with respect to the mass or the number is preferably 100%.
6. Wrapping paper according to one of the preceding claims, wherein the fraction of refined
short-fiber pulp fibers,
- with respect to the mass of the entire pulp fibers, is at least 20%, preferably
at least 30% and/or at most 100%, preferably at most 80%, in particular at most 70%,
or
- with respect to the total number of pulp fibers, is at least 20%, particularly preferably
at least 35% and/or at most 100%, particularly preferably at most 85%, in particular
at most 75%.
7. Wrapping paper according to one of the preceding claims, wherein the degree of refining
of the refined short-fiber pulp in accordance with ISO 5267-1:1999 is at least 20
°SR, preferably at least 30 °SR and/or at most 85 °SR, preferably at most 80 °SR.
8. Wrapping paper according to one of the preceding claims, wherein the degree of refining
of the pulp mixture in the finished wrapping paper is at least 20 °SR, preferably
at least 30 °SR and particularly preferably at least 40 °SR and/or at most 70 °SR,
preferably at most 60 °SR.
9. Wrapping paper according to one of the preceding claims, wherein the short-fiber pulp
is at least primarily sourced from deciduous trees, preferably from one or more of
the following trees: birch, beech, eucalyptus, poplar or aspen.
10. Wrapping paper according to one of the preceding claims, with a basis weight of at
least 20 g/m2, preferably at least 25 g/m2 and/or at most 60 g/m2, preferably at most 40 g/m2.
11. Wrapping paper according to one of the preceding claims, which further contains one
or more filler materials, wherein at least a fraction of the one or more filler materials
is selected from a group which consists of oxides, hydroxides, carbonates and silicates,
in particular oxides, hydroxides, carbonates and silicates of metals, particularly
preferably from calcium carbonate, magnesium oxide, magnesium hydroxide, magnesium
carbonate and aluminum hydroxide,
and/or wherein the wrapping paper has a filler content of at most 45% by weight, preferably
at most 40% by weight and particularly preferably at most 35% by weight and/or of
at least 10% by weight, preferably at least 15% by weight and particularly preferably
at least 20% by weight, each referred to the weight of the wrapping paper.
12. Wrapping paper according to claim 1 or one of claims 3 to 11 when dependent on claim
1, which further contains at least a burn additive selected from the group consisting
of citrates, malates, tartrates, acetates, succinates, fumarates, gluconates, glycolates,
lactates, oxalates, salicylates, α-hydroxy caprylates, phosphates and hydrogen carbonates,
preferably selected from the group consisting of trisodium citrate and tripotassium
citrate.
13. Wrapping paper according to one of the preceding claims, wherein the burn additive
content preferably is at least 0.5% by weight, preferably at least 0.7% by weight
and particularly preferably at least 1.0% by weight and/or at most 7.0% by weight,
preferably at most 5.0% by weight and particularly preferably at most 3.0% by weight,
and/or with a tensile strength in the machine direction in accordance with ISO 1924-2:2008
of at least 10 N/15 mm, preferably at least 12 N/15 mm and/or at most 30 N/15 mm,
preferably at most 25 N/15 mm and in particular at most 20 N/15 mm.
14. Wrapping paper according to one of the preceding claims, with an elongation at break
in the machine direction in accordance with ISO 1924-2:2008 of at least 0.9%, preferably
at least 1.0% and/or at most 5.0%, preferably at most 3.0% and particularly preferably
at most 2.5%, and/or
with an air permeability in untreated areas that is at least 50 cm3/(cm2·min·kPa), preferably at least 70 cm3/(cm2·min·kPa) and/or at most 10000 cm3/(cm2·min·kPa), preferably at most 5000 cm3/(cm2·min·kPa) and particularly preferably at most 500 cm3/(cm2·min·kPa).
15. Wrapping paper according to one of the preceding claims, with a diffusion capacity
in untreated areas that is at least 0.1 cm/s, preferably at least 1.0 cm/s and/or
at most 5.0 cm/s, preferably at most 4.0 cm/s, and/or
which further has areas of reduced diffusion capacity which serve to self-extinguish
a smoking article manufactured therefrom, in particular areas onto which a film-forming
substance is applied, or areas where the diffusion capacity has been reduced by embossing,
and/or
which further is artificially perforated at least in sections.
16. Cigarette comprising a rod of tobacco, wherein this rod is wrapped with a wrapping
paper according to one of the preceding claims.
17. Cigarette according to claim 16, which comprises a filter which in particular is connected
with the wrapped rod via a tipping paper.
1. Papier de gainage pour le gainage d'un boudin de tabac d'une cigarette, présentant
un grammage d'au moins 10 g/m2 et d'au plus 70 g/m2, comprenant un mélange de fibres de cellulose, le papier de gainage présentant sur
plus de 50 % de sa surface, de préférence sur au moins 55 % de sa surface et d'une
manière particulièrement préférée sur au moins 60 % de sa surface une perméabilité
à l'air qui est d'au moins 30 cm3/(cm2.min.kPa), dans lequel le papier de gainage a une capacité de diffusion dans les zones
non traitées de celui-ci d'au moins 0.1 cm/s et d'au plus 5.0 cm/s et le papier de
gainage contenant au moins un sel régulateur de combustion, caractérisé en ce que le mélange de fibres de cellulose est, par rapport à la masse des fibres de cellulose
du mélange de pâte, constitué à raison d'au moins 90 % de fibres de pâte de fibres
courtes, ou, par rapport au nombre des fibres de cellulose, à raison d'au moins 95
% de fibres de pâte de fibres courtes, au moins 10 % des fibres de cellulose courtes,
par rapport à la masse ou au nombre des fibres de cellulose du mélange de fibres de
cellulose, ont subi un raffinage.
2. Papier de gainage pour le gainage d'un boudin de tabac d'une cigarette, présentant
un grammage d'au moins 10 g/m2 et d'au plus 70 g/m2, comprenant un mélange de fibres de cellulose, le papier de gainage présentant sur
plus de 50 % de sa surface, de préférence sur au moins 55 % de sa surface et d'une
manière particulièrement préférée sur au moins 60 % de sa surface une perméabilité
à l'air qui est d'au moins 30 cm3/(cm2.min.kPa), et dans lequel le papier de gainage contient au moins un sel régulateur
de combustion qui est choisi dans le groupe consistant en les citrates, les malates,
les tartrates, les nitrates, les succinates, les fumarates, les gluconates, les glycolates,
les lactates, les oxalates, les salicylates, et les α-hydroxycaprylates, caractérisé en ce que le mélange de fibres de cellulose est, par rapport à la masse des fibres de cellulose
du mélange de pâte, constitué à raison d'au moins 90 % de fibres de pâte de fibres
courtes, ou, par rapport au nombre des fibres de cellulose, à raison d'au moins 95
% de fibres de pâte de fibres courtes, au moins 10 % des fibres de cellulose courtes,
par rapport à la masse ou au nombre des fibres de cellulose du mélange de fibres de
cellulose, ont subi un raffinage.
3. Papier de gainage selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le papier de gainage
est exempt d'un couchage supplémentaire, ou comprend des zones couchées, qui représentent
moins de 50 %, de préférence moins de 45 % et d'une manière particulièrement préférée
moins de 40 % de la surface totale du papier de gainage.
4. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les fibres
du mélange de fibres de cellulose présentent une longueur moyenne d'au moins 0,1 mm
et d'au plus 2,0 mm, de préférence d'au moins 1,5 mm, d'une manière particulièrement
préférée d'au plus 1,2 mm et en particulier d'au plus 1,0 mm.
5. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la proportion
de la pâte de fibres courtes, rapportée à la masse des fibres de cellulose dans le
mélange de pâte, est d'au moins 95 % et, par rapport à la masse ou au nombre, de préférence
de 100%.
6. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la proportion
des fibres de pâte de fibres courtes raffinées est
par rapport à la masse de la totalité des fibres de cellulose, d'au moins 20 %, de
préférence d'au moins 30 % et/ou d'au plus 100 %, de préférence d'au plus 80 %, en
particulier d'au plus 70 %, ou
par rapport au nombre de la totalité des fibres de cellulose, d'au moins 20 %, d'une
manière particulièrement préférée d'au moins 35 % et/ou d'au plus 100 %, d'une manière
particulièrement préférée d'au plus 85 %, en particulier d'au plus 75 %.
7. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'égouttabilité
de la pâte de fibres courtes raffinée, selon ISO 5267-1:1999, est d'au moins 20°SR,
de préférence d'au moins 30°SR et/ou d'au plus 85°SR, de préférence d'au plus 80°SR.
8. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'égouttabilité
du mélange de pâte dans le papier de gainage fini est d'au moins 80°SR, de préférence
d'au moins 30°SR et d'une manière particulièrement préférée d'au moins 40°SR et/ou
d'au plus 70°SR, de préférence d'au plus 60°SR.
9. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la pâte
de fibres courtes est obtenue pour sa plus grande partie à partir de feuillus, de
préférence d'un ou plusieurs des arbres bouleau, hêtre, eucalyptus, peuplier ou tremble.
10. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dont le grammage est
d'au moins 20 g/m2, de préférence d'au moins 25 g/m2 et/ou d'au plus 60 g/m2, de préférence d'au plus 40 g/m2.
11. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, qui contient en outre
une ou plusieurs charges,
au moins une partie de la ou des charges étant choisie dans un groupe consistant en
les oxydes, des hydroxydes, des carbonates et des silicates, en particulier consistant
en des oxydes, hydroxydes, carbonates et silicates de métaux, et d'une manière particulièrement
préférée consistant en carbonate de calcium, oxyde de magnésium, hydroxyde de magnésium,
carbonate de magnésium et hydroxyde d'aluminium, et/ou
le papier de gainage présentant une teneur en charges d'au plus 45 % en poids, de
préférence d'au plus 40 % en poids et d'une manière particulièrement préférée d'au
plus 35 % en poids et/ou d'au moins 10 % en poids, de préférence d'au moins 15 % en
poids et d'une manière particulièrement préférée d'au moins 20 % en poids, dans chaque
cas par rapport au poids du papier de gainage.
12. Papier de gainage selon la revendication 1 ou l'une des revendications 3 à 11 si dépendente
de la revendication 1, qui contient en outre au moins un sel régulateur de combustion,
qui est choisi dans le groupe consistant en les citrates, les malates, les tartrates,
les acétates, les succinates, les fumarates, les gluconates, les glycolates, les lactates,
les oxalates, les salicylates, les α-hydroxycaprylates, les phosphates et les hydrogénocarbonates,
de préférence choisi dans le groupe consistant en le citrate trisodique et le citrate
tripotassique.
13. Papier de gainage selon l'une des revendication précédentes dans lequel
la teneur en sels régulateurs de combustion est de préférence d'au moins 0,5 % en
poids, de préférence d'au moins 0,7 % en poids et d'une manière particulièrement préférée
d'au moins 1,0 % en poids et/ou d'au plus 7,0 % en poids, de préférence d'au plus
5,0 % en poids et d'une manière particulièrement préférée d'au plus 3,0 % en poids,
et/ou
avec une résistance à la traction dans le sens machine selon ISO 1924-2:2008 d'au
moins 10 N/15 mm, de préférence d'au moins 12 N/15 mm et/ou d'au plus 30 N/15 mm,
de préférence d'au plus 25 N/15 mm et en particulier d'au plus 20 N/15 mm.
14. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, présentant un allongement
à la rupture dans le sens machine selon ISO 1924-2:2008 d'au moins 0,9 %, de préférence
d'au moins 1,0 % et/ou d'au plus 5,0 %, de préférence d'au plus 3,0 % et d'une manière
particulièrement préférée d'au plus 2,5 %, et/ou
dont la perméabilité à l'air dans les zones non traitées est d'au moins 50 cm3/(cm2.min.kPa), de préférence d'au moins 70 cm3/(cm2.min.kPa) et/ou d'au plus 10 000 cm3/(cm2.min.kPa), de préférence d'au plus 5000 cm3/(cm2.min.kPa) et d'une manière particulièrement préférée d'au plus 500 cm3/(cm2.min.kPa).
15. Papier de gainage selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la capacité
de diffusion dans les zones non traitées est d'au moins 0,1 cm/s, de préférence d'au
moins 1,0 cm/s et/ou d'au plus 5,0 cm/s, de préférence d'au plus 4,0 cm/s, et/ou
qui présente en outre des zones ayant une capacité de diffusion réduite, qui servent
à l'auto-extinction des produits à fumer fabriqués à partir de ce papier, en particulier
des zones sur lesquelles est appliquée une substance filmogène, ou des zones dont
la capacité de diffusion a été réduite par gaufrage, et/ou
qui en outre est au moins par secteurs artificiellement perforé.
16. Cigarette comprenant un boudin de tabac, ce boudin étant enrobé d'un papier de gainage
selon l'une des revendications précédentes.
17. Cigarette selon la revendication 16, qui comprend un filtre, qui est assemblé au boudin
enrobé, en particulier par un papier de manchette pour embout.