[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät umfassend wenigstens einen Garraum,
wenigstens einen Dampferzeuger und wenigstens eine Wasserzufuhr in Verbindung zu dem
Dampferzeuger. Der Garraum ist mittels des Dampferzeugers mit Dampf beheizbar. Weiterhin
ist ein Dampfauslass in dem Garraum vorgesehen, über welchen aus dem Garraum austretender
Dampf über wenigstens eine Dampfabfuhr abführbar ist. Die vorliegende Erfindung betrifft
weiterhin zwei Verfahren zum Betreiben eines derartigen Gargerätes.
[0002] Bei Gargeräten ist die Verwendung von Dampf zum Garen von Lebensmitteln bekannt.
Die Verwendung von Dampf bietet hierbei einem Benutzer die Möglichkeit, Gargut besonders
schonend zuzubereiten. Um Dampf in dem Garraum zur Verfügung zu stellen, sind mehrere
Methoden zur Dampferzeugung bekannt geworden.
[0003] Bei der internen Dampferzeugung wird Wasser in den Garraum eingeleitet und auf einer
Verdampfungsfläche, meist auf dem Garraumboden, erhitzt und verdampft. Externe Dampferzeuger
produzieren außerhalb des Garraumes Dampf und leiten kein Wasser, sondern Dampf in
den Garraum ein.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind Grageräte mit einem Dampferzeuger bekannt. Beispielsweise
zeigen die Druckschrift
DE 10 2007 005 503 A1 und die Druckschrift
DE 10 2006 043 181 A1 derartige Dampfgargeräte.
[0005] Die Druckschrift
DE 10 2008 052 117 A1 zeigt ein Gargerät, bei dem mit dem aus dem Garraum entweichenden Dampf das zur Dampferzeugung
vorgesehene Wasser vorgewärmt wird.
[0006] Nachteilig bei der Verwendung von Dampf zum Garen von Lebensmitteln ist jedoch, dass
das Verdampfen von Wasser relativ viel Energie benötigt. Weiterhin wird bei Dampfgarern
bzw. Gargeräten mit Dampfbetrieb Dampf aus dem Garraum über einen Dampfauslass abgeführt.
Je nach Ausgestaltung des Gargerätes wird insbesondere auch am Ende eines Garvorgangs
eine größere Menge an Dampf aus dem Garraum in die Küche abgeführt. Dadurch wird relativ
viel Feuchtigkeit die Küche geleitet. Darüber sind betriebsbedingt in Aggregaten zur
Wassererwärmung Ablagerungen von Mineralien zu beobachten.
[0007] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Gargerät mit Dampfbetrieb
zur Verfügung zu stellen, mit welchem eine Verbesserung gegenüber den zuvor beschriebenen
Nachteilen erreicht wird.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch zwei Verfahren mit den Merkmalen der Ansprüche 1
und 2 zum Betreiben eines Gargerätes und durch ein Gargerät zur Ausführung dieser
Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0009] Das erfindungsgemäße Gargerät umfasst wenigstens einen Garraum, wenigstens einen
Dampferzeuger und wenigstens eine Wasserzufuhr in Wirkverbindung zu dem Dampferzeuger.
Der Garraum ist mittels des Dampferzeugers mit Dampf beheizbar, wobei der Garraum
weiterhin wenigstens einen Dampfauslass umfasst, an den wenigstens eine Dampfabfuhr
angeschlossen ist. Dem Dampfauslass ist weiterhin wenigstens eine Kondensatoreinrichtung
nachgeschaltet, wobei die Kondensatoreinrichtung wenigstens abschnittsweise in Wirkverbindung
zu der Wasserzufuhr und der Dampfabfuhr steht.
[0010] Der Dampferzeuger des Gargeräts kann sowohl als externer Dampferzeuger als auch als
interner Dampferzeuger ausgebildet sein. Ist der Dampferzeuger als interner Dampferzeuger
vorgesehen, umfasst der Garraum vorzugsweise wenigstens eine Anschlussmöglichkeit
für die Wasserzufuhr, sodass zu verdampfendes Wasser in den Garraum eingeleitet werden
kann. Ist der Dampferzeuger als externer Dampferzeuger vorgesehen, ist die Wasserzufuhr
vorzugsweise direkt an den Dampferzeuger angeschlossen. Der Dampferzeuger umfasst
dann weiterhin zweckmäßig wenigstens einen Auslass für Dampf, der vorzugsweise an
wenigstens einen Dampfeinlass des Garraumes angeschlossen ist. Auch die Verwendung
von einem externen Dampferzeuger und einem internen Dampferzeuger in einem Gerät kann
je nach Ausgestaltung vorteilhaft sein.
[0011] Die Wasserzufuhr umfasst erfindungsgemäß das Leitungssystem für Frischwasser, welches
entweder unmittelbar an den Dampferzeuger oder an den Garraum angeschlossen ist. Weiterhin
können je nach Ausgestaltung auch ein Vorratsbehälter und/oder eine Pumpe von der
Wasserzufuhr umfasst sein.
[0012] Die Dampfabfuhr umfasst insbesondere das Leitungssystem, welches an den Dampfauslass
des Garraumes angeschlossen ist und den aus dem Garraum austretenden Dampf abführt.
Die Dampfabfuhr kann je nach Ausgestaltung weitere Komponenten wie beispielsweise
einen Lüfter und/oder ein Gebläse umfassen.
[0013] Die Kondensatoreinrichtung ist erfindungsgemäß insbesondere als Verflüssiger ausgebildet
und stellt somit vorzugsweise eine Wärmeübertragungseinrichtung zur Verfügung. Dabei
steht die Kondensatoreinrichtung wenigstens abschnittsweise in Wirkverbindung zu wenigstens
einem Teilabschnitt der Wasserzufuhr und/oder der Dampfabfuhr. Dabei ist insbesondere
bevorzugt, dass die Wasserzufuhr und die Dampfabfuhr derart zueinander angeordnet
sind oder mit entsprechenden Bauteilen derart miteinander in Wirkverbindung stehen,
dass eine Wärmeübertragung von der Dampfabfuhr auf die Wasserzufuhr möglich ist.
[0014] Das erfindungsgemäße Gargerät bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist,
dass durch die dem Dampfauslass nachgeschaltete Kondensatoreinrichtung in Wirkverbindung
zu der Wasserzufuhr ein Gargerät mit Dampfbetrieb mit einer besseren Energiebilanz
zur Verfügung gestellt wird. Die Wärme des aus dem Garraum austretenden heißen Dampfes
wird mittels der Kondensatoreinrichtung auf das dem Dampferzeuger zuzuführende Wasser
wenigstens teilweise übertragen. Dadurch wird das Frischwasser zur Erzeugung von Dampf
bereits vorgewärmt dem Dampferzeuger zugeführt, sodass zum Erhitzen bzw. Verdampfen
ein geringerer Energieeintrag notwendig ist.
[0015] Ein weiterer Vorteil ist, dass der aus dem Garraum austretende heiße Dampf in der
Kondensatoreinrichtung bzw. in dem Verflüssiger kondensiert, sodass schon abgekühlte
Luft mit einer geringeren Feuchte und Kondensat entstehen. Für die Dampflast in der
Küche erheblich reduziert, da die in die Küche austretende Feuchtigkeit durch die
Kondensatoreinrichtung minimiert wird.
[0016] Bevorzugt umfasst die Kondensatoreinrichtung wenigstens eine Speichereinrichtung.
Die Wasserzufuhr und die Dampfabfuhr sind dann vorzugsweise durch die Speichereinrichtung
hindurchgeführt oder an diese angeschlossen. Eine derartige Speichereinrichtung kann
vorzugsweise wenigstens einen Kältespeicher und/oder wenigstens einen Wärmespeicher
zur Verfügung stellen. Dazu kann insbesondere eine Speichereinrichtung mit einer guten
Wärmekapazität verwendet werden. Hierzu eignen sich insbesondere Speichereinrichtungen
aus Metall. Es ist aber auch möglich, eine Speichereinrichtung zu verwenden, die eine
Flüssigkeit und/oder eine Salzlösung als Speichermedium umfasst.
[0017] Besonders bevorzugt wird die Speichereinrichtung wenigstens abschnittsweise durch
wenigstens einen Metallblock zur Verfügung gestellt. Dabei ist der Metallblock insbesondere
derart ausgelegt, dass er eine vorbestimmte Wärmekapazität aufweist. Beispielsweise
kann ein Metallblock aus Aluminium mit einem Gewicht von 0,4 bis 2,2 Kilogramm, vorteilhaft
mit einem Gewicht von 0,8 bis 1,2 Kilogramm, eingesetzt werden.
[0018] In zweckmäßigen Ausgestaltungen ist die Kondensatoreinrichtung unmittelbar an dem
Dampfauslass angeordnet. Dabei ist unter unmittelbar insbesondere möglichst nah an
dem Dampfauslass zu verstehen. Insbesondere ist die Kondensatoreinrichtung derart
nah am Dampfauslass angeordnet, dass ein besonders guter Wirkungsgrad der Kondensatoreinrichtung
erreicht wird bzw. ein besonders guter bzw. optimaler Wärmeübergang auf das zur Verdampfung
vorgesehene Frischwasser erfolgt. Insbesondere wenn eine Sensorik zur Steuerung des
Garvorgangs in bzw. an dem Dampfauslass vorgesehen ist, ist die Kondensatoreinrichtung
vorzugsweise strömungstechnisch hinter der Sensorik vorgesehen.
[0019] Vorzugsweise ist der Kondensatoreinrichtung wenigstens eine Kondensatabfuhr zugeordnet.
Eine derartige Kondensatabfuhr kann als separates Bauteil bzw. als separate Baugruppe
vorgesehen sein, beispielsweise über ein eigenständiges Leitungssystem das in der
Kondensatoreinrichtung entstehendes Kondensat in eine Abwasserentsorgung führt. Je
nach Ausgestaltung kann die Kondensatabfuhr auch durch die Kondensatoreinrichtung
selbst bzw. durch die Dampfabfuhr zur Verfügung gestellt werden. Je nach Anordnung
der Kondensatoreinrichtung in der Dampfabfuhr kann das entstehende Kondensat einfach
in den Garraum zurückfließen und wird dort entweder erneut verdampft oder beispielsweise
auch einer Abwasserentsorgung zugeführt.
[0020] Bevorzugt ist wenigstens ein externer Dampferzeuger vorgesehen, wobei wenigstens
eine Spülleitung an den Dampferzeuger angeschlossen ist. Die Spülleitung kann als
separater Leitungsweg an dem Dampferzeuger ausgestaltet sein. Allgemein hat ein externer
Dampferzeuger wenigstens einen Auslass für Dampf, der an einen Dampfeinlass des Garraumes
angeschlossen ist. Die Spülleitung kann zweckmäßig auch in das Leitungssystem zwischen
Auslass des Dampferzeugers und Dampfeinlass des Garraumes integriert sein. Dazu ist
insbesondere ein Mehrwegeventil in dem Leitungssystem zwischen Auslass und Dampfeinlass
des Garraumes vorgesehen, sodass je nach Anwendung der Garraum mit Dampf versorgt
werden kann und/oder der Dampferzeuger mit Wasser gespült werden kann. Beim Spülen
des Dampferzeugers kann dann über die Spülleitung und vorzugsweise eine geeignete
Stellung des Mehrwegeventils das zum Spülen verwendete Wasser einer Abwasserentsorgung
zugeführt werden. Insbesondere kann der Dampferzeuger am Ende eines Garvorgangs mit
kaltem Wasser gespült werden, sodass dieser schneller abkühlt und so eine schnellere
Abkühlung des Garraumes ermöglicht bzw. gefördert wird.
[0021] Besonders bevorzugt ist in der Wasserzufuhr und/oder der Dampfabfuhr wenigstens ein
Bypasskanal angeordnet. Ein derartiger Bypasskanal in der Wasserzufuhr und oder der
Dampfabfuhr ist dazu vorgesehen, die Kondensatoreinrichtung bei Bedarf nicht zu verwenden.
Dazu sind Bypasskanäle bzw. Bypassleitungen in der Wasserzufuhr der Dampfabfuhr vorgesehen,
welche insbesondere über Mehrwegeventile und insbesondere Dreiwegeventile geschaltet
werden können.
[0022] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Wasser mit dem der Dampferzeuger vollständig
gefüllt und/oder durchspült wird mindestens 60 Kelvin kälter ist als der vom Dampferzeuger
hergestellte Dampf. Hierzu kann Frischwasser aus einem Wasservorrat verwendet werden,
welches in der Regel eine Temperatur zwischen 0°C und 30°C aufweist. Alternativ oder
ergänzend ist es möglich Wasser aus dem Auslass des Dampferzeugers zu der Wasserversorgung
zurückzuführen.
[0023] Bei einer Rückführung des Wassers aus dem Auslass zu der Wasserversorgung wird das
Wasser bevorzugt über die Kondensatoreinrichtung geleitet und dort abgekühlt, so dass
das Wasser das in den Dampferzeuger gelangt eine Temperatur von weniger als 40°C aufweist.
[0024] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zum Betreiben eines Gargerätes, wie es
zuvor beschrieben wurde. Dabei kann das für die Dampfproduktion vorgesehene Wasser
wenigstens zeitweise über die Kondensatoreinrichtung dem Dampferzeuger zugeführt werden.
[0025] Weiterhin wird vorzugsweise der aus dem Garraum strömenden Dampf wenigstens zeitweise
über die der Kondensatoreinrichtung abgeleitet.
[0026] Das erfindungsgemäße Verfahren bietet viele Vorteile. Insbesondere kann ein Verfahren
zur Energierückgewinnung aus Abluft zur Verfügung gestellt werden, bei welchem die
in dem aus dem Garraum strömenden Dampf enthaltene Energie mittels der Kondensatoreinrichtung
auf das zur Dampfproduktion verwendete Wasser übertragen wird. So wird das zum Verdampfen
verwendete Wasser schon vor dem Einleiten in den Dampferzeuger vorgewärmt, sodass
zum Verdampfen des Wassers weniger Energie benötigt wird.
[0027] Bevorzugt wird das für die Dampfproduktion vorgesehene Wasser nach Abhängigkeit des
Dampfgehalts im Garraum über die Kondensatoreinrichtung dem Dampferzeuger zugeführt.
Hierzu ist insbesondere wenigstens eine schaltbare Wasserzufuhr bzw. schaltbare der
Dampfabfuhr vorgesehen, sodass das zur Dampfproduktion vorgesehene Wasser erst dann
über die Kondensatoreinrichtung geleitet wird, sobald ein gewisser Dampfanteil im
Garraum vorliegt.
[0028] Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren eignet sich zum Betreiben eines Gargerätes,
wie es zuvor beschrieben wurde. Dabei wird der durch den Dampfauslass aus dem Garraum
entweichende Dampf wenigstens zeitweise über die Kondensatoreinrichtung geführt.
[0029] Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Verfahren wenigstens zeitweise kombiniert
mit dem zuvor beschriebenen Verfahren kombiniert verwendet, sodass das zu verdampfende
Wasser und der aus dem Dampfauslass strömende Dampf über die Kondensatoreinrichtung
geleitet werden.
[0030] Auch dieses erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben eines Gargerätes bietet viele
Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist, dass durch dieses Verfahren ein Verfahren zur
Trocknung der Abluft eines Dampfgarers zur Verfügung gestellt wird. Dabei wird insbesondere
der aus dem Garraum entweichende Dampf in der Kondensatoreinrichtung kondensiert,
sodass der Dampfdruck in der Küche bzw. die in die Küche entweichende Feuchtigkeit
erheblich reduziert wird.
[0031] Bevorzugt wird die Kondensatoreinrichtung wenigstens am Ende eines Garvorgangs wenigstens
zeitweise mit Frischwasser durchspült. Hierdurch wird erreicht, dass in der Kondensatoreinrichtung
ein erheblicher Anteil des aus dem Garraum entweichen Dampfes kondensiert wird, sodass
ein besonders effektives Austrocknen der Abluft erfolgen kann.
[0032] Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren eignet sich zum Betreiben eines Gargerätes,
wie es zuvor beschrieben wurde. Dabei wird der Dampferzeuger und/oder der Garraum
wenigstens zeitweise mit Wasser gefüllt oder gespült und so der Dampferzeuger und/oder
der Garraum gekühlt. Hierdurch kann eine zügige Reduktion des Dampfgehaltes im Garraum
erreicht werden. Insbesondere kann hierdurch der Dampfdruck in der Küche bzw. die
aus dem Gargerät austretende Feuchtigkeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Öffnen
der Garraumtür, erheblich reduziert werden. Auch kann durch das Fluten des Dampferzeugers
am Ende eines Garvorgangs erreicht werden, dass der Dampferzeuger schnell abkühlt,
was die Entstehung von mineralischen Ablagerungen deutlich reduziert.
[0033] In zweckmäßigen Ausgestaltungen wird das zum Spülen verwendete Wasser einer Abwasserentsorgung
zugeführt. Alternativ kann je nach Ausgestaltung des Gargerätes das zum Spülen verwendete
Wasser auch in einen Wasservorrat zurückgeführt werden. Durch das Abführen des zum
Spülen verwendeten Wassers kann insbesondere erreicht werden, dass die Kondensatoreinrichtung
und der Dampferzeuger mit größeren Mengen Wasser gespült werden können, um ein besonders
effektives Abkühlen der Komponenten zu erreichen.
[0034] Durch das schnelle Abkühlen des Dampferzeugers bzw. der mit diesem wärmeleitend verbundenen
Komponenten des Gargeräts kann ein schnelles Abkühlen des Garraums erreicht werden.
So ist es, insbesondere durch verstärkte Kondensation im Garraum, möglich die Dampfmenge
vor dem Öffnen der Garraumtür erheblich zu reduzieren und/oder einen Garprozess gezielt
zu unterbrechen.
[0035] Sofern kein Anschluss an eine Abwasserleitung zur Verfügung steht, kann der vorstehend
genannte Vorteil auch erreicht werden, in dem das Wasser zum Abkühlen des Dampferzeugers
in einem Kreislauf durch den Dampferzeuger gespült wird. Hierzu hat es sich als Vorteilhaft
erwiesen, dass das Gargerät eine Rücklaufleitung aufweist, welche einen Auslass des
Dampferzeugers mit einem Einlass des Dampferzeugers verbindet. Vorzugsweise ist in
dem Leitungsweg dieser Rücklaufleitung eine Pumpe angeordnet, mittels welcher das
Wasser umgewälzt wird.
[0036] In einem Umlaufbetrieb kann das Wasser nach dem Auslass des Dampferzeugers über den
Kondensator geführt werden und dort an den Speicher Wärmeenergie abgeben.
[0037] Vorzugsweise wird gleichzeitig mit dem Abschalten einer Heizeinrichtung des Dampferzeugers
oder unmittelbar nach dem Abschalten einer Heizeinrichtung des Dampferzeugers, insbesondere
innerhalb von weniger als 30 Sekunden, vorzugsweise innerhalb von weniger als 5 Sekunden,
der Dampferzeuger mit Wasser gespült oder gefüllt.
[0038] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
[0039] Erfindungsgemäß schließt ein Garvorgang alle Vorgänge ein die im mittelbaren oder
unmittelbarem Zusammenhang mit der Zubereitung eines Lebensmittels stehen. Insbesondere
ist der Garvorgang nicht beendet bevor das Gargut dem Garraum entnommen wurde. Reinigungs-
und Entkalkungsprozesse die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit einem Garprogramm
ablaufen sind demnach vom erfindungsgemäßen Verständnis des Begriffes Garvorgang zu
unterscheiden.
[0040] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gargerätes; und
- Figur 2
- eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Gargerätes.
[0041] In Figur 1 sind rein schematisch verschiedene Komponenten eines erfindungsgemäßen
Gargerätes 1 in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt. Das erfindungsgemäße
Gargerät 1 ist dabei als Dampfgarer 100 ausgebildet und umfasst einen Garraum 2, der
mittels eines Dampferzeugers 3 mit Dampf 5 versorgt werden kann.
[0042] Zur Erzeugung von Dampf 5 ist der Dampferzeuger 3 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
als externer Dampferzeuger 3 ausgebildet, der über eine Wasserzufuhr 4 mit Frischwasser
versorgt wird. Die Frischwasserzufuhr umfasst in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ein Leitungssystem 18 sowie eine Pumpe 19 und einen Wasservorrat 13.
[0043] Der externe Dampferzeuger 3 umfasst weiterhin einen Auslass 21, über den in dem Dampferzeuger
3 erzeugter Dampf 5 über ein Leitungssystem 22 einem Dampfeinlass 15 des Garraumes
2 und somit dem Garraum 2 zugeführt werden kann.
[0044] Weiterhin umfasst der Garraum 2 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen Dampfauslass
6, über welchen überschüssiger Dampf 5 oder allgemein Dampf 5 aus dem Garraum 2 abgeführt
wird. Zur Steuerung des Garprozesses und insbesondere zur Steuerung der Dampfmenge
in dem Garraum 2 ist unmittelbar in dem bzw. an dem Dampfauslass 6 eine Sensoreinrichtung
23 bzw. ein Temperatursensor 24 angeordnet, sodass über die erfasste Temperatur im
Dampfauslass auf eine Sättigung des Garraumes 2 mit Dampf 5 geschlossen werden kann.
[0045] An den Dampfauslass 6 ist eine Dampfabfuhr 7 angeschlossen, wobei in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel der aus dem Garraum 2 austretende Dampf 5 über ein Leitungssystem
20 der Dampfabfuhr 7 unterstützt durch einen Lüfter 25 aus dem Gargerät 1 abgeführt
wird.
[0046] Erfindungsgemäß umfasst das Gargerät 1 eine Kondensatoreinrichtung 8, welche in Wirkverbindung
zu der Wasserzufuhr 4 und der Dampfabfuhr 7 steht. Dabei ist die Kondensatoreinrichtung
8 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Verflüssiger 26 bzw. als Wärmeübertragungseinrichtung
27 ausgebildet.
[0047] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Wasserzufuhr 4 und die Dampfabfuhr
7 durch die Kondensatoreinrichtung 8 eingeleitet. So ist es möglich, dass die durch
den aus dem Garraum 2 strömen Dampf bereitgestellte Wärmeenergie über die Kondensatoreinrichtung
8 auf das durch die Wasserzufuhr 4 geleitete Wasser zur Dampferzeugung übertragen
wird. Dadurch wird eine besonders gute Energiebilanz des Gargerätes erreicht.
[0048] Im einfachsten Fall kann eine Kondensatoreinrichtung 8 dadurch bereitgestellt werden,
dass die Wasserzufuhr 4 wenigstens abschnittsweise in wärmeübertragend in Kontakt
zu der Dampfabfuhr 7 steht. Dazu kann die Wasserzufuhr 4 beispielsweise wenigstens
abschnittsweise um die Dampfabfuhr 7 gewickelt sein.
[0049] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Kondensatoreinrichtung 8 jedoch
eine Speichereinrichtung 9, welche eine geeignete Wärmekapazität zur Aufnahme der
durch den Dampf 5 bereitgestellten Wärmeenergie zur Verfügung stellt. Dabei wird die
Speichereinrichtung 9 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen Metallblock
10 zur Verfügung gestellt, welcher hier aus Aluminium gefertigt ist.
[0050] Um eine ausreichende Wärmekapazität zur Verfügung zu stellen, ist in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ein Aluminiumblock mit einem Gewicht von ca. 1 kg gewählt. In
anderen Ausgestaltungen können auch schwerere oder leichtere Blöcke aus Aluminium
oder einem anderen geeigneten Metall, beispielsweise Kupfer, verwendet werden.
[0051] Neben der Energierückgewinnung aus dem aus dem Garraum 2 strömen Dampf 5 wird durch
die Kondensatoreinrichtung 8 erreicht, dass der durch den Dampfauslass 6 austretende
Dampf 5 in der Kondensatoreinrichtung 8 überwiegen kondensiert wird, sodass auch der
Dampfdruck bzw. die aus dem Gargerät 1 auftretende Feuchtigkeit erheblich reduziert.
[0052] Um das in dem Kondensator 8 entstehende Kondensat bzw. die entstehende Flüssigkeit
abzuführen, ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Kondensatabfuhr 11 an der
Kondensatoreinrichtung 8 vorgesehen. Eine derartige Kondensatabfuhr 11 kann als eigenständiges
Leitungssystem ausgestaltet sein. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Kondensatoreinrichtung
8 jedoch derart an dem Dampfauslass 6 bzw. in der Dampfabfuhr 7 angeordnet, dass das
in der Kondensatoreinrichtung 8 entstehende Kondensat über die Dampfabfuhr 7 zurück
in den Garraum 2 läuft und dort entweder erneut verdampft wird oder von dort einer
Abwasserentsorgung 14 zugeführt wird. Die Kondensatabfuhr 11 ist somit in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel in die die Dampfabfuhr 7 integriert.
[0053] In Figur 2 ist rein schematisch ein Schema eines weiteren erfindungsgemäßen Gargerätes
1 dargestellt. Der Grundaufbau des Gargerätes 1 entspricht im Wesentlichen dem schon
zuvor beschriebenen Gargerät 1 gemäß Figur 1.
[0054] Auch hier kann Wasser einem externen Dampferzeuger 3 zugeführt und verdampft werden.
Der im Dampferzeuger 3 erzeugte Dampf 5 wird über einen Auslass 21 und ein Leitungssystem
22 dem Dampfeinlass 15 des Garraumes 2 zugeführt.
[0055] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird das zur Verdampfung verwendete Wasser dem
Dampferzeuger 3 aus einem Wasservorrat 13 zugeführt. In anderen Ausgestaltungen kann
das Gargerät 1 bzw. der Dampferzeuger 3 auch an einen Festwasseranschluss angeschlossen
sein.
[0056] Auch in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Garraum 2 wenigstens einen
Dampfauslass 6, über welchen Dampf 5 über die Dampfabfuhr 7 aus dem Garraum 2 abgeführt
werden kann.
[0057] Die Wasserzufuhr 4 und die Dampfabfuhr 7 stehen in Wirkverbindung zu einer Kondensatoreinrichtung
8, sodass auch mit dem hier gezeigten Gargerät 1 die schon zuvor beschriebenen Vorteile
erreicht werden können.
[0058] Weiterhin ist in Figur 2 dargestellt, dass in der Wasserzufuhr 4 und in der Dampfabfuhr
7 Bypasskanäle 18 vorgesehen sind, welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils
über wenigstens ein Mehrwegeventil 12 geschaltet werden können. So kann das zur Verdampfung
verwendete Wasser entweder über die Kondensatoreinrichtung 8 oder auch unmittelbar
dem Dampferzeuger 3 zugeführt werden. Weiterhin ist es auch möglich, die Dampfabfuhr
7 über die Kondensatoreinrichtung 8 zu lenken oder eine direkte Abfuhr des Dampfes
5 aus dem Garraum 2 zu ermöglichen.
[0059] Weiterhin ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Spülleitung 16 vorgesehen,
sodass der Dampferzeuger 3 mit Wasser gespült werden kann, wobei dieses zum Spülen
verwendete Wasser dann über die Spülleitung 16 einer Abwasserentsorgung 14 zugeführt
werden kann. Dazu ist in dem Leitungssystem 22 ein Mehrwegeventil 12 vorgesehen, sodass
der Dampferzeuger 3 entweder mit dem Dampfeinlass 15 oder Abwasserentsorgung 14 verbindbar
ist.
[0060] Beim Betreiben der erfindungsgemäßen Gargeräte 1 wird die Wärmeenergie des aus dem
Garraum 2 austretenden Dampfes 5 vorzugsweise mittels der Kondensatoreinrichtung 8
auf das zur Verdampfung verwendete Frischwasser wenigstens teilweise übertragen. Dadurch
kann die Energiebilanz des Gargerätes erheblich verbessert werden. So wird das zur
Verdampfung verwendete Wasser durch die sonst verlorengehende Abwärme vorgewärmt,
sodass weniger Energie zum Verdampfen verwendet werden muss. Weiterhin wird erreicht,
dass die aus dem Garraum 1 abgeführte Feuchtigkeit bzw. der Dampfdruck erheblich reduziert
wird.
[0061] Um eine besonders effektive Wärmeübertragung zu ermöglichen, wird das zur Verdampfung
verwendete Frischwasser je nach Ausgestaltung nur dann über die Kondensatoreinrichtung
geleitet, wenn bereits ein vorbestimmter Dampfanteil in dem Garraum 2 vorhanden ist.
So wird sichergestellt, dass das Frischwasser erst dann über die Kondensatoreinrichtung
8 geleitet wird, wenn diese eine gewisse Wärmekapazität aufgeladen hat.
[0062] Weiterhin ist es möglich, dass am Ende eines Garvorgangs die Kondensatoreinrichtung
8 und/oder der Dampferzeuger 3 mit Frischwasser gespült und somit gekühlt werden,
sodass ein besonders schnelles Abkühlen des Garraumes und ein besonders effektives
Kondensieren des Dampfes 5 erreicht wird. Das zum Spülen verwendete Wasser kann vorzugsweise
einer Abwasserentsorgung zugeführt werden, sodass das zum Spülen verwendete Wasser
aus dem System entfernt wird.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 1
- Gargerät
- 2
- Garraum
- 3
- Dampferzeuger
- 4
- Wasserzufuhr
- 5
- Dampf
- 6
- Dampfauslass
- 7
- Dampfabfuhr
- 8
- Kondensatoreinrichtung
- 9
- Speichereinrichtung
- 10
- Metallblock
- 11
- Kondensatabfuhr
- 12
- Mehrwegeventil
- 13
- Wasservorrat
- 14
- Abwasserentsorgung
- 15
- Dampfeinlass
- 16
- Spülleitung
- 17
- Bypasskanal
- 18
- Leitungssystem
- 19
- Pumpe
- 20
- Leitungssystem
- 21
- Auslass
- 22
- Leitungssystem
- 23
- Sensoreinrichtung
- 24
- Temperatursensor
- 25
- Lüfter
- 26
- Verflüssiger
- 27
- Wärmeübertragungseinrichtung
- 100
- Dampfgarer
1. Verfahren zum Betreiben eines Gargerätes (1), welches einen Garraum (2), wenigstens
einen Dampferzeuger (3) und wenigstens eine Wasserzufuhr (4) in Verbindung zu dem
Dampferzeuger (3) aufweist, wobei der Garraum (2) mittels des Dampferzeugers (3) mit
Dampf (5) beheizbar ist und wobei der Garraum (2) wenigstens einen Dampfauslass (6)
umfasst, welcher mit wenigstens einer Dampfabfuhr (7) des Gargerätes (1) verbunden
ist, wobei das für die Dampfproduktion vorgesehene Wasser wenigstens zeitweise über
die Kondensatoreinrichtung (8) dem Dampferzeuger (3) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das für die Dampfproduktion vorgesehene Wasser nach Abhängigkeit des Dampfgehalts
im Garraum (2) über die Kondensatoreinrichtung (8) dem Dampferzeuger (3) zugeführt
wird.
2. Verfahren zum Betreiben eines Gargerätes (1), welches einen Garraum (2), wenigstens
einen Dampferzeuger (3) und wenigstens eine Wasserzufuhr (4) in Verbindung zu dem
Dampferzeuger (3) aufweist, wobei der Garraum (2) mittels des Dampferzeugers (3) mit
Dampf (5) beheizbar ist und wobei der Garraum (2) wenigstens einen Dampfauslass (6)
umfasst, welcher mit wenigstens einer Dampfabfuhr (7) des Gargerätes (1) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abkühlen des Dampferzeugers (3) und/oder des in wärmeleitender Verbindung mit
dem Dampferzeuger (3) stehenden Garraums (2) gleichzeitig mit dem Abschalten einer
Heizeinrichtung des Dampferzeugers (3) oder unmittelbar nach dem Abschalten einer
Heizeinrichtung des Dampferzeugers, insbesondere innerhalb von weniger als 30 Sekunden,
vorzugsweise innerhalb von weniger als 5 Sekunden, der Dampferzeuger (3) derart mit
der Wasserzufuhr (4) verbunden wird, dass der Dampferzeuger (3), insbesondere vollständig,
mit Wasser gefüllt wird und/oder mit Wasser durchspült wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wasser, insbesondere
Frischwasser, mit dem der Dampferzeuger (3) vollständig gefüllt und/oder durchspült
wird mindestens 60 Kelvin kälter ist als der vom Dampferzeuger (3) hergestellte Dampf
(5).
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kondensatoreinrichtung
(8) wenigstens am Ende eines Garvorgangs wenigstens zeitweise mit Frischwasser durchspült
wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Dampferzeuger (3) wenigstens
am Ende eines Garvorgangs mit Frischwasser durchspült wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zum Spülen verwendete
Wasser einer Abwasserentsorgung zugeführt wird.
7. Gargerät (1) umfassend wenigstens einen Garraum (2), wenigstens einen Dampferzeuger
(3) und wenigstens eine Wasserzufuhr (4) in Verbindung zu dem Dampferzeuger (3), wobei
der Garraum (2) mittels des Dampferzeugers (3) mit Dampf (5) beheizbar ist und wobei
der Garraum (2) wenigstens einen Dampfauslass (6) aufweist, welcher mit wenigstens
einer Dampfabfuhr (7) verbunden ist, wobei der Dampfauslass (6) mit wenigstens einer
Kondensatoreinrichtung (8) verbunden ist, welche in Wirkverbindung zu der Wasserzufuhr
(4) steht,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (1) eingerichtet und ausgebildet ist ein Verfahren nach den Ansprüchen
1 bis 15 auszuführen.
8. Gargerät (1) nach Anspruch 7, wobei dass das Gargerät (1) dazu eingerichtet und vorgesehen
ist, während eines Garvorganges zumindest zeitweise den Dampferzeuger (3) und/oder
die Kondensatoreinrichtung (8) vollständig mit Wasser, insbesondere Frischwasser,
zu füllen oder zu durchspülen.
9. Gargerät (1) nach Anspruch 8 oder 9, wobei das Gargerät (1) eingerichtet ausgeführt
ist, zum Füllen oder zum Durchspülen des Dampferzeugers (3) mit Wasser die Wasserzufuhr
(4) mit einem Wasservorrat (13) und/oder mit einem Auslass (21) des Dampferzeugers
(3) zu verbinden.
10. Gargerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei der Dampferzeuger (3) in wärmeleitender
Verbindung mit einer Wand des Garraumes (2), insbesondere mit dem Boden des Garraumes
(2) ausgeführt ist und/oder zumindest ein Abschnitt des Dampferzeugers (3) die Kondensatoreinrichtung
(8) bildet.
11. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Kondensatoreinrichtung (8)
wenigstens eine Speichereinrichtung (9) umfasst.
12. Gargerät (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Speichereinrichtung (9) wenigsten
abschnittsweise durch wenigstens einen Metallblock (10) zur Verfügung gestellt wird.
13. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 12, wobei die Kondensatoreinrichtung (8)
unmittelbar am Dampfauslass (6) angeordnet ist und/oder die Kondensatoreinrichtung
(8) wenigstens eine Kondensatabfuhr (11) aufweist, welche vorzugsweise mit einer Abwasserentsorgung
(14) verbunden ist.
14. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wasserzufuhr (4) und/oder der Dampfabfuhr (7) wenigstens ein Bypasskanal (17)
angeordnet ist.