[0001] Die Erfindung betrifft flächig verbindbare Spielbausteine gemäß dem Patentanspruch
1.
[0002] Spielbausteine üblicher Bauart werden in auf petrochemischem Weg hergestelltem Thermoplast
mit runden geschlossenen Primärzapfen (Stecknoppen) oben und im Hohlkörper versetzt
angeordnete, zylindrische Sekundärzapfen und Klemmorgane (Boden-Dome) als Gegenpole
ausgeführt. Es werden Standardelemente hergestellt, die in einfacher Weise zur Herstellung
von beliebigen Konstruktionen unterschiedlichster Formen und Aussehen zusammengefügt
und zur weiteren Benutzung leicht wieder auseinandergenommen werden können. Die Spielbausteine
sind also am Deckel mit Kupplungsorganen in Form von in einem definierten Raster nebeneinanderliegenden,
zylindrischen Primärzapfen (Stecknoppen) versehen. Die Zapfen werden mit an der Bodenplatte
angeordneten Sekundärzapfen (Boden-Dome) verbunden, wobei die Sekundärzapfen zwischen
die Primärzapfen eines benachbarten Spielbausteins klemmend passen.
[0003] Werden zwei Bausteine auf diese Art zusammengefügt, gelangen die Primärzapfen (Stecknoppen)
in die von den Sekundärzapfen (Boden-Dome) freigelassenen Aussparungen. Dadurch wird
nur ein punktueller (Prinzip: Kreis-Tangente) Zusammenschluss erreicht, der beide
Spielsteine fixiert. Dabei ist die Fixierung umso weniger stark, je weniger Primärzapfen
in die Aussparungen der Sekundärzapfen des anderen Spielsteins gelangen.
[0004] Ein solcher punktueller Zusammenschluss bei einem als kastenförmiger Hohlkörper mit
äußeren Primärzapfen ausgebildeten Spielzeugbauelement der zuletzt gekennzeichneten
Art ist als erste Alternative aus dem
DE 1 076 007 B bekannt. Das daraus bekannte Spielzeugbauelement ist an einer Seite der Wandung mit
Kupplungsorganen in der Form von paarweise nebeneinanderliegenden, vorzugsweise zylindrischen
Primärzapfen versehen, wobei vom Boden des Hohlkörpers vorspringende Sekundärzapfen
zwischen die Primärzapfen eines benachbarten Bauelementes klemmend passen, und wobei
bei einer ersten Alternative die Sekundärzapfen in Form von zylindrischen Rohren ausgebildet
sind. Die zylindrischen Sekundärzapfen sind dabei im Verhältnis zu den Primärzapfen
derart angeordnet, dass der Umfang eines Sekundärzapfens die im Kreisumfang liegenden
Umfänge von vier Primärzapfen berührt, d.h. der Grundkreis jedes Sekundärzapfen berührt
stets die Grundkreise von vier Primärzapfen. Um die Klemmverbindung mit einem benachbarten
Bauelement oder mehreren zu verbessern, haben alternativ die Sekundärzapfen Kreuzform
und haben an ihren Außenflächen eine dem Umfang des Primärzapfens entsprechende Gegenprofilierung.
Schließlich ist alternativ vorgesehen, dass die Sekundärzapfen prismatischen Querschnitt
mit Konkavflächen haben, die mit den Außenflächen der Primärzapfen eines benachbarten
Bauelementes in Berührung treten. Die Sekundärzapfen sind als Hohlkörper ausgebildet
und - um die Klemmwirkung der Sekundärzapfen zu erhöhen - zusätzlich mit Schlitzen
versehen. Unabhängig davon, ob das Spielzeugbauelement rechteckig oder quadratische
ist, berührt der Grundkreis jedes Sekundärzapfens stets die Grundkreise der vier Primärzapfen.
Weiterhin sind die Innenwandungen des Hohlkörpers zusätzlich mit Klemmnocken, insbesondere
Rippen bzw. konvexe Vorsprünge zum Eingriff mit den Primärzapfen eines benachbarten
Bauelementes versehen. Der bzw. die Sekundärzapfen enden bündig mit der Unterwandung
des Hohlbauelementes und ihr Innendurchmesser ist im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser
der Primärzapfen. Eine abgeänderte Ausführungsform betrifft ein Spielzeugbauelement
mit quadratischer Bodenfläche und einer durchgehenden Öffnung in der Mitte der Bodenfläche
derart, dass die rohrförmigen Sekundärzapfen ein Loch im Boden des Hohlkörpers mit
gleichem Durchmesser wie der Innendurchmesser des Rohres umschließen. Dadurch wird
ein einfaches Zusammenkuppeln des Spielzeugbauelements mit rohr- oder stabförmigen
Elementen ermöglicht, die in einen Kupplungszapfen auslaufen, dessen Außendurchmesser
dem Durchmesser des Loches entspricht. Die rohrförmigen Sekundärzapfen können auch
auf der anderen Seite des Bodens des Hohlkörpers fortgesetzt sein und auf dieser Seite
in einem der Höhe der Primärzapfen entsprechenden Abstand vorstehen. Auch können die
Sekundärzapfen massiv sein oder konische Form haben. Nicht offenbart sind die in der
DE 1 076 007 B nur angesprochenen Varianten, wonach an Stelle der zylindrischen Primärzapfen Zapfen
beliebiger anderer Form verwendet werden, die in die Zwischenräume zwischen den inneren
Klemmorganen und in die Zwischenräume zwischen diesen und den Innenwänden des Hohlkörpers
hineinpassen.
[0005] In Weiterbildung hierzu ist aus dem
DE 1 837 030 U ein Spielzeugbauelement, vorzugsweise in der Gestalt eines einseitig offenen, kastenartigen
Hohlkörpers bekannt, dessen eine Fläche an der Außenseite im Querschnitt kreisförmige
oder polygonale Kupplungszapfen (Primärzapfen) aufweist. Ferner weist das Spielzeugbauelement
anstelle der inneren, rohrförmigen Zapfen (Sekundärzapfen) innere Rippen auf, und
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen mit den Seitenwänden und Endwänden des
Spielzeugbauelements einen Winkel von 45° bilden, wobei der Abstand zwischen zwei
parallelen Rippen dem Durchmesser der Kupplungszapfen oder des im polygonalen Querschnitt
derselben eingeschriebenen Kreises entspricht. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Rippen derart angeordnet, dass sie einander unter einem rechten Winkel kreuzen.
Dadurch wird das Spielzeugbauelement in mehrere Zellen mit zu den Zapfen eines Nachbarbauelementes
passendem Querschnitt derart eingeteilt, dass die in den Hohlraum eingeführten Kupplungszapfen
(kreisförmige oder polygonale Primärzapfen) zwischen den Zellenwänden oder zwischen
diesen den Seiten-oder Endwänden des Bauelements festgeklemmt werden. Einige dieser
Zellen, nämlich die zur Mitte des Hohlraums des Elementes liegenden Zellen haben quadratischen
Querschnitt, während andere fünfeckige oder dreieckige Querschnittsform erhalten.
Die im Querschnitt fünfeckigen Zellen dienen ebenfalls der Aufnahme von Kupplungszapfen
eines Nachbarbauelements, während die dreieckigen Zellen allein der Verstrebung des
Bauelementes dienen können. Die Zahl der Zellen hängt im Übrigen von der Form und
den Abmessungen des Spielzeugbauelements ab. Die Haupttype ist ein rechteckiges Bauelement
in der Gestalt eines einseitig offenen, kastenartigen Hohlkörpers mit acht äußeren
Kupplungszapfen (kreisförmige oder polygonale Primärzapfen) und hat beispielsweise
drei Zellen mit quadratischem Querschnitt, acht Zellen mit fünfeckigem Querschnitt
und acht Zellen mit dreieckigem Querschnitt, während eine andere Haupttype mit quadratischer
Bodenfläche eine mittlere Zelle mit quadratischem Querschnitt, vier Zellen mit fünfeckigem
Querschnitt und vier Zellen mit dreieckigem Querschnitt enthält.
[0006] In der Praxis hat sich für Spielzeugbauelemente gemäß der
DE 1 076 007 B gezeigt, dass bei neu hergestellten Bauelementen eine vergleichsweise große Kupplungskraft
mit benachbarten Bauelementen vorhanden ist, die sich nach längerer Benutzung der
Bauelemente auf eine Kupplungskraft oder Restkupplungskraft verringert, welche nur
etwa 25 % der ursprünglichen Kupplungskraft beträgt. Das Vorhandensein einer vergleichsweise
großen Kupplungskraft bei neu hergestellten Bauelementen macht anfänglich das Verbinden
und insbesondere auch das Lösen zweier in Eingriff befindlicher Bauelemente vergleichsweise
schwierig und häufig reicht die Kraft eines spielenden Kindes nicht aus, um bei Verwendung
von neu hergestellten Bauelementen ein bequemes Lösen der Bauelemente zwecks Herstellung
eines anderen Bauspielzeuges od. dgl. vornehmen zu können. In der Praxis hat sich
des Weiteren gezeigt, dass teils wegen des unumgänglichen Abriebs auf den Kupplungsstellen
bei der Benutzung der Bausteine -wobei die Kupplungskraft nach und nach auf etwa 50
% der anfänglichen Abziehkraft abfällt- und teils wegen des Kaltflusses der bei zusammengekuppelten
Steinen, die über längere Zeit ungerührt verbleiben (wie es bei gebauten Modellen
der Fall ist), eine Abnahme der Kupplungskraft auftritt, so dass eine Restkupplungskraft
von nur noch etwa 25 % der anfänglichen Abziehkraft zurückbleibt und die gebauten
Modelle beim Bauen und Spielen unerwünscht auseinanderfallen. Um zu erreichen, dass
bei neu hergestellten Bauelementen die Kupplungskraft gegenüber diesen Bauelementen
von Anfang an verringert wird, und weiter zu erreichen, dass im Verlaufe der Zeit
nach häufiger Benutzung der Bausteine für solche Bauspielzeuge die Kupplungskraft
nicht unter ein bestimmtes und gewünschtes Maß sinkt (Restkupplungskraft), so dass
auch nach vielfachem Gebrauch der Bauelemente für Bauspielzeuge eine ausreichende
und sich innerhalb bestimmter Toleranzgrenzen bewegende Kupplungskraft aufrechterhalten
bleibt, werden beim Spielzeugbaustein gemäß der
DE 2 242 046 A unter Verringerung der Wandstärke eines Bausteins (z.B. gemäß der Deutschen Patentschrift
1 076 007 B) zusätzlich an den Innenwandungen des Hohlbausteins in demjenigen Bereich, in welchem
die Primärkupplungselemente eines benachbarten Bauelements mit der Innenwandung in
Eingriff treten, Vorsprünge (insbesondere in der Form von Rippen, Ansätzen usw.) vorgesehen.
Weiterhin weisen die Sekundärkupplungszapfen Schlitze auf, welche entweder in der
Längsachse des Bausteins oder auch in ihrer Querachse verlaufen und der Außendurchmesser
eines mittleren Sekundärkupplungselements in der Form eines Sekundärhohlzapfens eines
Bauelements ist um ein geringes Maß gegenüber der Wandstärke bekannter Sekundärhohlzapfen
vergrößert. Weiterhin ist der Abstand der Mittelachsen zweier benachbarter Sekundärkupplungszapfen
um ein geringes Maß vergrößert und schließlich ist der Außendurchmesser des bzw. der
der; mittleren Hohlzapfen benachbarten Hohlzapfen um ein geringes Maß verkleinert.
Die Kupplungskraft neuer Bauelemente gemäß der Erfindung wird gegenüber der Kupplungskraft
neu hergestellter bekannter Bauelemente der einleitend gekennzeichneten Art verkleinert,
und zugleich wird die Restkupplungskraft nach längerem Gebrauch der Bauelemente gegenüber
der Restkupplungskraft der vorerläuterten bekannten Bauelemente um etwa 100 % erhöht
(Restkupplungskraft bisher 25 % Restkupplungskraft jetzt 50 %). Infolge der Verringerung
der Wandstärke des Hohlbauelements in Verbindung mit den Rippen, Ansätzen od. dgl.
ist es nunmehr möglich, solche Spielzeugbausteine aus einem billigeren Kunststoffmaterial
herzustellen. Weiterhin können die vergleichsweise sehr engen Toleranzgrenzen bei
einem Baustein z.B. gemäß der Deutschen Patentschrift
1 076 007 B erheblich erweitert werden, woraus sich als Vorteil eine einfachere Herstellung solcher
Bauelemente für Bauspielzeuge ergibt. Schließlich wird die Verbaubarkeit mit bereits
hergestellten und in Gebrauch befindlichen Bauelementen aufrechterhalten und der Nachholbedarf
kann befriedigt werden.
[0007] Um die Verbaubarkeit von Großbausteinen und ihre Verwendbarkeit mit den Grundbausteinen
zu erhalten, ist es aus der
DE 16 78 326 C3 bekannt, dass die Großbausteine als einseitig offener Kasten ausgebildet sind und
die an der Bodenaußenseite angeordneten Primärkupplungszapfen sowie die an der Bodeninnenseite
angeordneten Sekundärkupplungszapfen einen Achsabstand aufweisen, der dem Zweifachen
des Grundmoduls entspricht. Weiterhin sind die Primärkupplungszapfen rohrförmig ausgebildet
und der Innendurchmesser der Primärkupplungszapfen entspricht dem Außendurchmesser
der Sekundärkupplungszapfen der Grundbausteine. An der Innenseite der Großbausteinseitenwände
sind Ausnehmungen zur Aufnahme der Primärkupplungszapfen der Grundbausteine vorgesehen.
Schließlich weisen die Sekundärkupplungszapfen der Großbausteine entweder Aussparungen
zur Aufnahme von Primärkupplungszapfen von Grundbausteinen oder eine kleinere Länge
als die Großbausteinseitenwände auf.
[0008] Um das Zusammenhalten von Bauspielzeug-Bauelementen mit einer äußeren Form wie rechteckige
Kästen und mit auf ihrer oberen Fläche angeordnete - beispielsweise vier - zylindrische
Kupplungsstutzen (Primärzapfen) die Klemmverbindung zu verbessern und die Verbindung
mittels Zapfen mit Einschnappen auch in der vertikale Richtung zu ermöglichen, ist
es aus der
DE 60012300 T2 bekannt, dass die sich vertikal erstreckenden rohrförmigen Öffnungen/Durchgangsöffnungen
des Bauelements einen internen Flansch in einem Abstand von den Enden der Öffnungen
aufweisen. Weiterhin sind rohrförmige Verbindungsbuchsen vorgesehen, welche an ihrem
Mittelteil einen vorstehenden ringförmigen Flansch oder Bund und an den beiden Seiten
des Flanschs zwei entgegengesetzt ausgerichtete rohrförmige Zapfen aufweisen. Jeder
der beiden Zapfen der Verbindungsbuchsen umfasst an seinem freien Ende zwei sich axial
erstreckende Schlitze, die sich von den Enden des Zapfens und einen Abstand nach innen
von diesen Enden erstrecken. Außerdem sind am Ende jedes Zapfens zwei Rippen oder
Wülste vorgesehen, die sich ringförmig und im Wesentlichen zwischen den Schlitzen
erstrecken. Die Schlitze ermöglichen die Biegung der Enden der Zapfen in die radiale
Richtung und die Wülste verleihen dem Ende des Zapfens eine Dicke, die etwas den Durchmesser
der Durchgangsöffnungen übersteigt. Bei Einführung des Endes eines Zapfens in eine
Durchgangsöffnung berühren die Wülste - die ein abgerundetes Profil haben - zuerst
eine Ausnehmung, wenn sie den Übergang zum rohrförmigen Teil der Öffnung erreichen.
Hierdurch werden die beiden Teile des Zapfens zusammengedrückt und die Wülste werden
über die Innenseite des rohrförmigen Flanschteils der Öffnung gleiten. Der Zapfenflansch
wird hierdurch veranlasst werden, in die Ausnehmung einzugreifen und die vollständige
Beförderung des Zapfens durch die Öffnung zu verhindern, und die Wülste werden veranlasst
werden, in die Ausnehmung am gegenüberliegenden Ende der Öffnung einzugreifen. Dadurch
dehnen sich die biegenden Enden der Zapfen erneut mit einem Schnappeffekt aus und
die Wülste wirken dem Herausziehen des Zapfens entgegen. So ist es auch möglich, die
Bauelemente in einer vertikalen Richtung durch Verwendung der gleichen Zapfen - wie
in dem Fall einer nebeneinanderliegenden Verbindung - zu verbinden. Daher können die
Bauelemente sowohl horizontal als auch vertikal mittels desselben Typs von Verbindungsbuchsen
mit Zapfen verbunden werden, und die Verbindung in der vertikalen Richtung kann mit
der bekannten Verbindung mittels Stutzen in reinem Reibschluss mit den Wänden eines
Hohlraums kombiniert werden. Hierdurch wird eine besonders stabile Verbindung mit
erhöhtem Widerstand gegen Trennung erreicht, da die Kraft zum Zusammenhalten der Elemente
durch Reibschluss, durch die Kraft ergänzt wird, die durch die Verbindungsbuchse zum
Zusammenhalten der Bauelemente verwendet wird.
[0009] Um den Lerneffekt beim Spielen zu verstärken, ohne die Funktionalität von Steckbausteinen
in Frage zu stellen, und gleichzeitig den Herstellungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren,
ist aus der
DE 20 2005 002 378 U1 ein Steckbaustein bestehend aus einem Basiselement und einem Verbindungselement bekannt.
Das Basiselement weist Seitenwände gleichmäßiger Höhe sowie einen oberen Deckelabschnitt
auf, der integral mit den Seitenwänden verbunden ist. Ferner weist das Basiselement
in seinem unteren Bereich eine Öffnung mit einer symmetrischen geometrischen Form
auf und ist im Inneren im Wesentlichen hohl. Das mit dem Deckelabschnitt verbundene
Verbindungselement ragt davon nach oben ab, wobei jedes Verbindungselement als dreidimensionale
Zahl, dreidimensionaler Buchstabe oder als anderes dreidimensionales Motiv mit asymmetrischem
Umriss ausgebildet ist und der Umriss der Form der Öffnung im Basiselement derart
angepasst ist, dass er bei senkrechter Projektion vollständig innerhalb des Umrisses
der Öffnung angeordnet ist und diesen an einer Mehrzahl von Punkten berührt. Durch
diese Ausgestaltung wird gewährleistet, dass auch bei verschiedensten Motiven des
Verbindungselements eine ausreichend stabile Steckverbindung mit dem Basiselement
eines anderen Steckbausteins erfolgen kann, wobei die Herstellung dadurch vereinfacht
wird, dass die Öffnung gleich großer Basiselemente unabhängig vom Motiv des einzusteckenden
Verbindungselements immer identisch bleiben kann. Dabei ist die exakte geometrische
Übereinstimmung des Umrisses des Verbindungselements und der inneren Begrenzung der
Seitenwände des Basiselements für eine sichere Steckverbindung zwischen zwei Steckbausteinen
unerlässlich. Um die Klemmsicherheit weiter zu verstärken, können an der Innenseite
der Seitenwände des Basiselements nach innen gerichtete Rippen angeordnet sein, die
senkrecht verlaufen und die Berührungspunkte mit dem eingesteckten Verbindungselement
darstellen. Die Verbindung von Basiselement und Verbindungselement des zweiteiligen
Steckbausteins erfolgt beispielsweise durch Verklebung oder Einstecken/Einschnappen
des Verbindungselements auf dem Deckelabschnitt. Hierzu ist eine geeignete Ausnehmung
im Deckelabschnitt vorgesehen, in die das Verbindungselement teilweise eingesteckt
werden kann. Die Festlegung des Verbindungselements in der Ausnehmung erfolgt durch
die genaue konstruktive Übereinstimmung der Abmessungen, so dass eine Klemmkraft erzeugt
wird, welche die Klemmkraft zwischen dem Verbindungselement und den Seitenwänden eines
anderen Steckbausteins im Falle des Zusammensteckens der beiden Steckbausteine übertrifft.
Ebenso ist es möglich, in der Ausnehmung eine Schnappeinrichtung vorzusehen. Weiterhin
ist es möglich, die Steckbausteine im Zweikomponenten-Spritzverfahren einteilig aus
Kunststoff, insbesondere Polypropylen oder Kautschuk herzustellen.
[0010] Um ein Bauelement, bestehend aus einem im Grundriss länglichen Körper in Form eines
einseitig offenen Kastens, auf dessen der offenen Seite gegenüberliegenden Seite in
Längsrichtung nach oben gering konisch sich verjüngende Zapfen mit etwa zylindrischem
Umriss und über die Mantelfläche gleichmäßig verteilten koaxial verlaufenden Vertiefungen
angeordnet sind und in dessen Innerem an den Innenflächen der Seitenwände mit diesen
einstückig verbundene, parallel zu den Vertiefungen verlaufende Klemmelemente vorgesehen
sind, so auszubilden, dass zwei über einen Zapfen miteinander verbundene gleich ausgebildete
Bauelemente gegeneinander verdreht werden können, ohne dass die Bauelemente vorher
voneinander getrennt werden müssen ist es aus der
DE 33 33 097 C1 bekannt, dass die Klemmelemente Stege sind, die sowohl mit der Deckplatte als auch
mit der zugehörigen Seitenwand einstückig verbunden und quer zu ihrer Ebene geringfügig
federnd verformbar sind und dass die Vertiefungen Rillen sind. Im Verbindungszustand
mit einem anderen, gleich ausgebildeten Bauelement greifen die inneren Stegkanten
gegenüberliegender Stegpaare in ihrem unteren Bereich klemmend in die Rillen eines
Zapfens des anderen Bauelements ein. Der Querschnitt der Rillen einerseits und die
Ausbildung der Stege sind andererseits so aufeinander abgestimmt, dass bei einem gegenseitigen
Verdrehen zweier miteinanderüber einen Zapfen verbundener gleich ausgebildeter Bauelemente
die Stege federnd ausweichen und in die jeweils benachbarten Rillen des Zapfens einrasten.
Um eine zu große Elastizität der Seitenwände zu vermeiden, ist zwischen benachbarten
Stegpaaren jeweils eine parallel zu diesen sich erstreckende, mit der Deckplatte und
den Seitenwänden einstückig verbundene Zwischenwand vorgesehen. Beim Zusammenbauen
und der dabei erfolgenden Auswahl der Winkelstellung wird auf diese beim Verstellen
durch ein »klack«-artiges Geräusch beim Einrasten der Stegkanten in die Rillen aufmerksam
gemacht. Beim Verklemmen weichen nicht nur die jeweiligen Stegpaare mit den sich gegenüberliegenden
Seitenwänden federnd geringfügig nach außen aus, sondern die Kanten der Stege werden
auch auseinandergedrückt, so dass das Verbauen und Lösen der Bauelemente erheblich
erleichtert wird.
[0011] Um ein baukastenartiges Spielsystem zu schaffen, welches auch die Realisierung großflächiger
Bauelemente mit glatten ununterbrochenen Flächen zur Erzielung eines vorbildgetreuen
Erscheinungsbildes und eine feste Rastverbindung mit dauerhaft gleichbleibender Rast-
und Halteeigenschaften ermöglicht, ist aus der
DE 195 06 701 A1 ein Verbindungselement bekannt, welches erste Rastelemente an ihrer einen Seite zur
leicht lösbaren Verbindung mit korrespondierenden ersten Rastausnehmungen an den Bauelementen
und zweite Rasteinrichtungen an ihrer anderen Seite zur schwer lösbaren Verbindung
mit korrespondierenden zweiten Rastausnehmungen der Bauelemente aufweisen. Durch diese
Konzeption wird die Herstellung der eigentlichen Bauelemente getrennt von der Herstellung
der Verbindungselemente und erst dann, wenn das Kind ein derartiges Spielsystem in
Benutzung nimmt, bringt es überall dort Verbindungselemente über eine schwer lösbare
Rastverbindung an den Bauelementen an. Im Einzelnen ist vorgesehen, dass die Verbindungselemente
mit ihren zweiten Rasteinrichtungen in die zweiten Rastausnehmungen der Bauelemente
derart einsetzbar sind, dass von der jeweiligen, die zweite Rastausnehmung aufnehmenden
Oberfläche des Bauelements lediglich die ersten Rastelemente nach außen wegstehen.
Dies bedeutet, dass die Verbindungselemente formschlüssig in dem jeweiligen Bauelement
aufgenommen sind und lediglich die ersten Rastelemente nach außen vorstehen. Diese
ersten Rastelemente sind günstigerweise zapfenförmig ausgebildet, insbesondere in
Form eines kreuzweise geschlitzten Zapfens. Dabei ist mit Vorteil weiterhin vorgesehen,
dass die ersten Rastelemente an einem rechteckigen Grundkörper ausgebildet sind und
die Schlitze sich in Richtung der Diagonalen des rechteckigen Grundkörpers erstrecken.
Im Bereich der äußeren Enden der zapfenförmigen Rastelemente sind Rastvorsprünge ausgebildet,
welche sich etwa in Richtung senkrecht zur axialen Richtung der zapfenförmigen Rastelemente
erstrecken. Diese Rastvorsprünge können sich lediglich über einen Teil eines jeden
Sektors der kreuzförmig geschlitzten zapfenförmigen Rastelemente erstrecken, insbesondere
derart, dass jeder von vier Rastvorsprüngen sich beiderseits der Mitte einer Rechteckseite
erstreckt. Die zweiten Rasteinrichtungen sind durch Rastvorsprünge an dem Grundkörper
der Verbindungselemente gebildet. Dabei kann jeder Grundkörper eine rechteckige, nicht
quadratische Grundform aufweisen und die Rastvorsprünge können jeweils an den Längsseiten
des Grundkörpers angeordnet sein. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass die
Rastverbindung durch Drehbewegungen nicht gelöst wird, dementsprechend als schwer
lösbar ist. Ein Lösen dieser Rastverbindung ist ausschließlich durch Zug in Richtung
senkrecht zu dem Grundkörper des Verbindungselementes möglich. Demgegenüber ermöglicht
die vorstehend beschriebene leicht lösbare Rastverbindung mit Hilfe des geschlitzten
Zapfens ein Verdrehen von zwei so verbundenen Bauelementen gegeneinander, so dass,
ohne dass die leicht lösbare Rastverbindung gelöst werden müsste, Bauelemente relativ
zueinander positioniert werden können oder eine Umpositionierung möglich ist. Die
Rastausnehmungen sind schlitzartig-länglich, rechteckig ausgebildet, so dass ein Bauelement
mit einem Verbindungselement in Längsrichtung des Schlitzes verschiebbar arretierbar
ist. Durch die rechteckige Ausgestaltung der Rastausnehmung mit an zwei gegenüberliegenden
Seiten angeordneten Hinterschneidungen und den korrespondierenden Rastvorsprüngen
an dem Grundkörper ist eine so hergestellte Rastverbindung nicht durch Drehen zu lösen
oder zu lockern, d. h. die Rastverbindung ist fest und kann nur durch verhältnismäßig
hohe Kraftaufwendung in genau axialer Richtung gelöst werden. Schließlich ist es noch
möglich, Rastausnehmungen rund auszubilden, so dass beim Herstellen einer Rastverbindung
die so verbundenen Teile frei gegeneinander verschwenkt werden können. Diese Ausgestaltung
kann immer dann vorgesehen sein, wenn es entweder auf die relative Winkelorientierung
zweier zu verbindender Bauteile nicht ankommt oder die Schwenkbarkeit speziell gewünscht
wird.
[0012] Um beim Aufeinanderbauen von Steckbausteine eine Positionierung der Bausteine zu
erzielen, ist aus der
DE 20 2012 001 201 U1 ein Baustein bekannt, an dessen Oberteil Positioniersäulen und in dessen Innerem
Positionierkanäle angeordnet sind, wobei beim Aufeinanderbauen der Bausteine die Positioniersäulen
in die Positionierkanäle eingeschoben werden. Im Einzelnen ist der Baustein als ein
rechteckiges Gehäuse ausgebildet und weist eine obere Wand, vier Seitenwände und eine
Öffnung am unteren Ende auf, wobei von der äußeren Oberfläche der oberen Wand eine
Mehrzahl von rechteckigen überstehenden Blöcken hervorsteht. An den vier Seitenflächen
der überstehenden Blöcke ist jeweils eine Einbuchtung ausgebildet, wobei zwischen
zwei benachbarten Einbuchtungen eine Positioniersäule ausgebildet ist. Im Gehäuse
ist eine Mehrzahl von hervorragenden Rippen an der Innenseite jeder Seitenwand beabstandet
angeordnet, wobei zwischen je zwei benachbarten hervorragenden Rippen zweier benachbarter
Seitenwände ein Positionierkanal ausgebildet ist und wobei ein durch den Positionierkanal
abgegrenzter Aufnahmeraum mit dem Außendurchmesser der Positioniersäule übereinstimmt.
Demnach stimmt der Abstand zwischen den hervorragenden Rippen mit der Breite der Einbuchtung
überein so dass, wenn ein Baustein lediglich über die Außenseiten eines der überstehenden
Blöcke eines weiteren Bausteins gezogen wird, sich die Bausteine trotzdem nicht relativ
drehen können und somit stabil positioniert werden. Im Vergleich zu den herkömmlichen
Bausteinen, bei denen das von der inneren Oberfläche der oberen Wand hervorragende
runde Rohr und oder die von derselben hervorragende Verstärkungswand an den überstehenden
Block anschlägt, wird beim Baustein gemäß der
DE 20 2012 001 201 U1 weder ein rundes Rohr noch eine Verstärkungswand benötigt, wodurch Materialkosten
eingespart werden können.
[0013] Auch ist aus der
US 2014/256211 A1 ein Spielbaustein mit einem einseitig offenen, kastenartigen Hohlkörper bekannt,
welcher mindestens vier an der Bodenaußenseite in jedem Eckbereich angeordnete zylindrische
Stecknoppen, einen an der Bodeninnenseite zentrisch angeordneten prismatischen Boden-Dom
und eine an der Innenwandung jeder Seitenfläche des Hohlkörpers angeordnete Rippe
aufweist, derart, dass eine Verbindung der Spielbausteine durch Verklemmen der Stecknoppen
auf der Oberseite der Spielbausteine zwischen die in der Bausteininnenseite vorhandenen
Boden-Dome und der Rippen erfolgt.
[0014] Wie die vorstehende Würdigung des Standes der Technik aufzeigt, sind unterschiedlich
ausgestaltete Steckbausteine mit einem einseitig offenen, kastenartigen Hohlkörper
und mit an der Bodenaußenseite angeordneten zylindrische Kupplungsstutzen/Primärzapfen
(Stecknoppen) sowie an der Bodeninnenseite angeordneten Sekundärzapfen (Boden-Dome)
bekannt. Zur Erhöhung der Kraft zum Zusammenhalten der Steckbausteine durch Reibschluss
sind teilweise an der Innenseite der Seitenwände des Hohlkörpers und/oder an Zwischenwänden
nach innen gerichtete Stege/Rippen vorgeschlagen worden, die senkrecht verlaufen und
die Berührungspunkte mit dem eingesteckten an der Außenseite des Hohlkörpers angeordneten
im Querschnitt kreisförmige oder polygonale Kupplungszapfen (Primärzapfen) darstellen.
[0015] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Spielbaustein gemäß der
DE 1 076 007 B oder der
US 2014/256211 A1 mit einer nur tangentialen Verklemmung zwischen den Spielbausteinen derart weiterzuentwickeln,
dass ein erhöhter Reibschluss erzielt wird.
[0016] Diese Aufgabe wird bei einem Spielbaustein gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1, dadurch gelöst, dass sowohl die Stecknoppen an der Oberseite des Spielbaustein
als auch die Boden-Dome an der Unterseite des Spielbausteins als n-eckiges gerades
Prisma mit parallelen und gleichlangen Seitenkanten ausgelegt sind und dass die Rippe
als doppelstegige Haltenase ausgelegt ist.
[0017] Der erfindungsgemäße Spielbaustein weist den Vorteil auf, dass beim Zusammenstecken
eine breite, flächige Verklemmung der einzelnen Spielbausteine zueinander erzielt
wird. Diese Verklemmung wird noch intensiviert, indem die Stecknoppen an der Oberseite
höher als bei den Spielbausteinen gemäß der
DE 1 076 007 B,
DE 1 837 030 U,
DE 2 242 046 A,
DE 16 78 326 C3 oder
DE 60012300 T2 gefertigt werden. Die Berührflächen werden dadurch noch größer. Insbesondere wird
das Problem im Stand der Technik vermieden, dass die lediglich punktuelle Verbindung
zwischen den Bausteinen an Verbindungskraft verliert, je weniger Verbindungen etabliert
werden. Im Vergleich zu den runden Noppen der einzelnen Spielbausteine wird beim erfindungsgemäßen
Spielbaustein eine Verbesserung der Verschleißfestigkeit erzielt, da bei der runden
Geometrie der Noppen nur wenige tragende Flächen beim Zusammenstecken der Bausteine
vorhanden sind und somit ein erhöhter Verschleiß auftritt.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung sind, gemäß Patentanspruch 2, die Stecknoppen und
die Boden-Dome als acht-eckiges gerades Prisma ausgelegt sind, dessen Ecken mit glatten
Kanten oder mit abgerundeten Kanten ausgeführt ist. Diese Weiterbildung der Erfindung
weist den Vorteil auf, dass ein exaktes positionieren in Linie oder in jeweils 45°-
Winkelstellung bei gleicher Klemmkraft ermöglicht wird. Die Abstufungen der Eckenabrundung
sind fließend, so dass alle Eckenformen von absolut rund bis absolut eckig enthalten
sind und der Kraftaufwand für das Verdrehen des Spielbaustein im gesteckten Zustand
gezielt eingestellt werden kann.
[0019] Weitere Vorteile und Einzelheiten lassen sich der nachfolgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung entnehmen.
In der Zeichnung zeigt:
- FIG. 1
- im Detail verschiedene Abstufungen der Eckenabrundung von Stecknoppe und Boden-Dom,
- FIG. 2
- im Detail verschiedene Durchbruchsformen am Boden der Stecknoppe,
- FIG. 3a
- im Detail die Bodenansicht für die Verklemmung und Verrastung einer Ausführungsform
von erfindungsgemäßen Spielbausteinen,
- FIG. 3b
- im Detail die Draufsicht des Spielbausteins nach FIG. 3a,
- FIG. 3c
- im Detail die Bodenansicht für die Verklemmung eines Spielbausteins mit Primär- und
Sekundarzapfen mit einem erfindungsgemäßen Spielbaustein nach FIG. 3a,
- FIG. 3d
- im Detail die Draufsicht für die Verklemmung eines Spielbausteins mit Primär- und
Sekundarzapfen mit einem erfindungsgemäßen Spielbaustein nach FIG. 3a,
- FIG. 4a
- in Seitenansicht eine Ausführungsform von erfindungsgemäßen Spielbausteinen ohne Rastelementen,
- FIG. 4b
- den Spielbaustein nach FIG. 4a teilweise im Schnitt,
- FIG. 4c
- die Bodenansicht des Spielbausteins nach FIG. 4a,
- FIG. 4d
- die Draufsicht des Spielbausteins nach FIG. 4a,
- FIG. 5a
- in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform von erfindungsgemäßen Spielbausteinen
mit Verklemmung und Rastelementen,
- FIG. 5b
- den Spielbaustein nach FIG. 5a teilweise im Schnitt,
- FIG. 5c
- die Bodenansicht des Spielbausteins nach FIG. 5a,
- FIG. 5d
- die Draufsicht des Spielbausteins nach FIG. 5a und
- FIG. 6a bis 6c
- im Detail für eine Ausführungsform von Rastelementen die Verrastung der erfindungsgemäßen
Spielbausteine.
[0020] Entsprechend dem Stand der Technik wird beim erfindungsgemäßen Spielbaustein SB von
einem einseitig offenen, kastenartigen Hohlkörper H ausgegangen, mit an der Bodenaußenseite
in jedem Eckbereich angeordnete Stecknoppen S und mindestens einen an der Bodeninnenseite
angeordneten Boden-Dom B, wobei eine Verbindung der Spielbausteine SB durch Verklemmen/Reibschluß
erfolgt.
[0021] Erfindungsgemäß sind sowohl die Stecknoppen S an der Oberseite des Spielbausteins
SB als auch die Boden-Dome B an der Unterseite des Spielbausteins SB als n-eckiges
gerades Prisma mit parallelen und gleichlangen Seitenkanten ausgelegt sind, wodurch
ein flächiges Verklemmen erreicht wird. Vorzugsweise sind an der Innenseite der Seitenwand
des Hohlkörpers H senkrecht, d.h. vom Boden zur Öffnung des Hohlkörpers H verlaufende
doppelstegige Haltenase 2 vorgesehen. Der Abstand zwischen den parallel zueinander
verlaufenden Stegen der Haltenase 2 ist derart gewählt, dass jede Stecknoppe S mehrfach
kontaktiert ist und bei Verringerung des Materialverbrauchs eine Flexibilität der
lösbaren Verbindung erreicht wird. Damit können sowohl die erfindungsgemäßen Spielbausteine
SB, welche flächig miteinander verklemmt werden (siehe beispielsweise FIG. 4c, Klemmfläche
1), als auch Noppenbausteine anderer Hersteller kompatibel mit gutem Halt verbaut
werden. Insbesondere weisen die Haltenasen 2 eine abgerundete Eingleitkante E auf,
um das Einführen der zu steckenden Noppen S zu vereinfachen. Dabei kann jeder Steg
oder jeder einzelne Steg der Haltenase 2 eine Eingleitkante E aufweisen, vorzugsweise
eine Anlaufschräge mit einer Einbuchtung am Ende der Schräge für das Einschnappen/Einklicken
des Rastelements SR der Stecknoppe S bei einem Spielbaustein SB mit Klicksystem. Hierdurch
können auch Anforderungen für eine sichere Verbindung und Lösung mit verhältnismäßig
hoher Kraftaufwendung erfüllt werden. Weiterhin muss der Nutzer nicht mehr die Stecknoppen
S (zylindrische Kupplungsstutzen/Primärzapfen beim Stand der Technik) - mit den Boden-Domen
B (Sekundärzapfen, Positionierkanäle beim Stand der Technik) passgenau aneinander
bringen, bevor er den Druck zum endgültigen Zusammenschluss ausüben kann.
[0022] Bei den in FIG. 3a bis FIG 5d dargestellten Ausführungsformen sind die Stecknoppen
S und die Boden-Dome B als acht-eckiges gerades Prisma ausgelegt, dessen Ecken mit
glatten Kanten oder mit abgerundeten Kanten ausgeführt ist (siehe FIG. 1). Beispielsweise
zeigt FIG.1, Buchstabe a) acht-eckig mit glatten Kanten und Buchstabe e) acht-eckig
mit abgerundeten Kanten.
[0023] Sollen nun kompatible Bausteine verschiedener Hersteller verbunden werden, kann sich
die Verbindungskraft zwischen den Bausteinen und den erfindungsgemäßen Spielbaustein
SB weiter verringern. Diese Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, bodenseitig
Abstands- und Klemmzinnen AZ am Boden-Dom B angeordnet sind, welche die folgenden
Funktionen erfüllen:
- 1. Abstandshalter zu gegengesteckten Bausteinen SB
- 2. Verklemmung von kompatiblen Bausteinen
- 3. Versteifung der Domwandung
[0024] Gemäß der Erfindung weisen die Stecknoppen S am Boden Durchbrüche 4 mit unterschiedlichen
Formen auf. Diese Durchbrüche 4 dienen zur Aufnahme von Steckelementen, Achsen, Stäben,
usw. Die Durchbrüche 4 tragen auch zum dekorativen Erscheinungsbild bei, indem diese
als Zahlen, Buchstaben und Schmuckformen wie z. B. Blumen, Herzen, Kronen, Figuren,
Tiere, etc. ausgeformt werden (siehe FIG. 2 oder FIG. 4c mit achteckigem oder rundem
Durchbruch 4). Die Durchbrüche 4 sind zwischen 0° und 360° gewinkelt oder, bezogen
auf das Noppen-Innenmaß, zwischen 0% und 100% skaliert. Außerdem wird durch die Durchbrüche
4 eine stetige Luftzirkulation erreicht, welche die Sauerstoffzufuhr bei einem etwaigen
vorsätzlichen oder versehentlichen Verbringen eines Spielbausteins SB in eine Körperöffnung
bis zur Entfernung des Fremdkörpers gewährleistet. Jeder Spielbaustein SB weist mindestens
einen Durchbruch 4 auf.
[0025] Um Material bei der Herstellung des Spielbausteins SB zu sparen, sind diese auf geringe
Wandstärken, insbesondere zwischen 0,5mm und 1,5mm, vorzugsweise zwischen 0,8mm und
1,2mm, ausgelegt. Die nötige Stabilität des Hohlkörpers H wird durch das Einarbeiten
von kleinen, senkrechten Stegen 5 (Steghöhe zwischen 0,1mm und 1,0mm, vorzugsweise
zwischen 0,3 mm und 0,6mm gewährleistet; insbesondere sind zwischen den Haltenasen
2 parallel zu diesen sich erstreckende Stabilisierungsstege 5 angeordnet (siehe beispielsweise
FIG. 4c oder FIG. 5c). Dadurch wird weniger Kunststoff eingesetzt, bzw. verbraucht,
die Spielbausteine SB erhalten damit kein höheres Gewicht und die Umwelt wird in einem
geringeren Maß als nötig belastet.
[0026] Zur Sicherung der Position des Boden-Doms B und um die Steckkräfte auch bei mit hohem
Kraftaufwand erfolgten schrägen Stecken abzufangen, sind zwischen Boden-Dom B und
Seitenwand des Hohlkörpers H mindestens zwei Zwischenwände Z angeordnet. Beispielsweise
zeigt FIG. 4c für den zentrisch angeordneten Boden-Dom B vier Zwischenwände Z und
FIG. 5c für die drei Boden-Dome B die Verbindung des zentrisch angeordneten Boden-Doms
B mit vier Zwischenwänden Z einerseits zu der Seitenwand des Hohlkörpers H andererseits
zu den beiden benachbarten Boden-Dome B. Weiterhin können die Boden-Dome B mit geringer
Wandstärke ausgelegt werden, so dass einerseits die Elastizität der Klemmverbindung
erhöht wird und andererseits höhere Maßtoleranzen möglich sind.
[0027] Wie die Ausführungsformen des Spielbausteins SB nach FIG. 3a bis FIG. 5d zeigen,
sind alle Kanten des Spielbausteins SB handschmeichlerisch abgerundet. Damit wird
dem erhöhten Sicherheitsbedarf der Zielgruppe Rechnung getragen und die Gefahr von
Druckstellen oder Verletzungen ist daher niedrig gehalten.
[0028] Bei den kompatiblen Bausteinen verschiedener Hersteller kann nur durch Augenschein
oder Druckausübung sichergestellt werden, dass diese ihre endgültige, gewünschte Position
eingenommen haben. Erfindungsgemäß ist ein Klicksystem vorgesehen, welches für den
Nutzer sicherstellt, neben visueller und haptischer auch eine akustische Wahrnehmung
des Vollzugs der Verklemmung zweier Spielbausteine SB zu erhalten. Im Einzelnen weisen
die Stecknoppen S im Bereich der äußeren Enden auf der Seitenwand angeordnete Rastelemente
SR auf, welche beim Steckvorgang in den Haltenasen 2 oder auf der Seitenwand der Abstands-
und Klemmzinnen AZ angeordneten korrespondierenden Rastaufnahmen AR in Form von Rastvorsprüngen
oder in der Seitenwand angeordnete Vertiefungen oder Ausnehmungen eingeführt werden.
Beim Schließen der lösbaren Verbindung verrasten die Spielbausteine SB hörbar miteinander,
indem beim Zusammenfügen zweier oder mehrerer Spielbausteine SB, der zu erbringende
Kraftaufwand bis kurz vor dem Erreichen der Endposition ansteigt und dann wieder abrupt
abfällt. Dadurch schlagen die beiden Oberflächen, nämlich Bodenfläche/-rand des zu
verbauenden Spielbausteins SB und Deckelfläche des bereits verbauten Spielbausteins
SB aneinander und erzeugen ein sogenanntes Klickgeräusch.
[0029] Vorzugsweise sind die Rastelemente SR als Rastvorsprünge in Form von Nasen, Stege,
Ringe, Punkte oder Rastaufnahmen in Form von Vertiefungen oder Ausnehmungen AR ausgeführt.
Diese sind so geartet, dass diese in komplementäre und/oder überlappende gleichgeartete
Formen auf der Unterseite des Spielbausteins SB am Boden-Dom B und/oder den asymmetrischen
Haltenasen 2 beim Steckvorgang einrasten, einschnappen, überschnappen und/oder einklicken.
Im Rahmen der Erfindung weisen die Rastvorsprünge SR oder Rastaufnahmen AR (Vertiefungen
oder Ausnehmungen) Anlaufschrägen oder Hinterschneidungen auf. Insbesondere ermöglicht
hierdurch neben der Klemmverbindung (Kraftschluss/ Reibschluss) der zusätzliche Formschluß
eine sichere sowohl form- als auch kraftschlüssige Verbindung und das Lösen dieser
Verbindung mit definiertem Kraftaufwand.
[0030] In FIG. 6a bis FIG. 6c ist eine Ausführungsform des Klicksystems dargestellt. Der
Vorteil einer solchen Klemm- oder Rastverbindung gegenüber einer herkömmlichen Steckverbindung
(Flächen-, Punkt- oder Linienklemmung) ist die entspannte Endlage der Spielbausteine
SB nach dem Zusammenbau. Dies zeichnet sich auch besonders dadurch aus, dass selbst
nach längerer Verbindung, häufiger Demontage und Wiederzusammenbau mit anderen (kompatiblen)
Spielbausteinen, kein nennenswerter Verlust in der Stärke der Klemmverbindung auftritt.
Eine Verringerung der Abzugskräfte durch Beschaffenheit der Oberflächen und des Oberflächenbelags
(z.B. Fett, Handschweiß) ist ebenfalls nicht erkennbar. Die Geometrie der zu verbindenden
Spielbausteine SB kann in jeder Form des Hohlkörpers H (rund, rechteckig, dreieckig
usw.) ausgelegt werden.
[0031] Wie FIG. 6a zeigt, steigt beim Zusammendrücken der Bausteine SB1 und SB2 der erforderliche
Kraftaufwand bis zum höchsten Punkt der Noppen (Nase, Rings, Punkt) SR an. Der höchste
Punkt der Noppen SR entspricht dem höchsten Kraftaufwand, wie dies FIG. 6b zeigt.
Nach dem Überwinden der höchsten Noppenpunkte fällt die aufzubringende Kraft stark
ab und der Baustein SB 1 schlägt mit seiner Bodenfläche auf die Deckelfläche des Bausteins
SB2 (über die Einrastposition hinweg bis zum mechanischen Anschlag). Dabei entsteht
ein hörbares Klick-Geräusch.
[0032] Zur weiteren Erhöhung der Elastizität des Verbindungsbereiches weisen die Rastelemente
SR, insbesondere an den Stecknoppen S, oder die Rastaufnahmen AR, insbesondere an
den Zinnen 3 der Boden-Dom B, eine verdünnte Wandstärke auf.
[0033] Zusammenfassend wird mit dem Spielbaustein SB erreicht, dass über eine umweltfreundliche
Fertigung mit umweltfreundlichen Materialien ein Spielbaustein durch eine flächige
Verbindung mit einem anderen verbunden werden kann, wobei dieser mit geringer Wandstärke
ausgelegt werden kann. Der Zusammenhalt der Spielbausteine SB wird durch Doppelnasen,
mehreckige Stecknoppen SR und mehreckige Boden-Dome B verbessert. Der Spielerfolg
wird zusätzlich akustisch dokumentiert. Die für die Zielgruppe bislang bestehenden
Gefährdungen werden minimiert.
[0034] Im Rahmen der Erfindung können zur Erzeugung eines hörbares Klick-Geräusches zusätzlich
zu den Rastelementen SRoder alternativ die Mantelflächen der Stecknoppen S und korrespondierend
die Mantelflächen der Boden-Dom B abschnittsweise glatt, mit leicht profilierter oder
rauher Fläche (Reibfläche) und dann wieder mit glatter Oberfläche ausgeführt sein,
so dass nur in diesem (Zwischen-)Bereich und vor Erreichen der Endlage eine erhöhte
Steckkraft erforderlich ist. Umgekehrt gilt dies auch für die Abzugskräfte Im Hinblick
auf die Verbindung der Spielbausteine SB im Winkel zueinander, beispielsweise in Vielfachen
von einem 45°-Winkel bei einem acht-eckigen geraden Prisma oder Vielfachen von einem
60°-Winkel bei einem sechs-eckigen geraden Prisma oder Vielfachen von einem 90°-Winkel
bei einem vier-eckigen geraden Prisma, unter Beibehaltung des verbesserten Zusammenhalts
und Klick-Geräusches können im Rahmen der Erfindung abschnittsweise im Winkel zur
Horizontalen verlaufende Rastaufnahmen AR (Vertiefungen oder Ausnehmungen) Anlaufschrägen
oder Hinterschneidungen ausgestaltet werden. Korrespondierend hierzu können die Rastelemente
SR, insbesondere Rastvorsprünge in Form von Nasen, Stege, Ringe, Punkte oder Vertiefungen
oder Ausnehmungen AR abschnittsweise und/oder im Winkel zur Horizontalen ausgeführt
werden. Die n-eckige Noppen- und Domform S, B kann im Rahmen der Erfindung auch entweder
nur als Außenform oder nur als Innenform (siehe Fig.1, Nr. x und Nr. y), oder aber
als Außen- und Innenform ausgelegt.
[0035] Weiterhin können die Spielbausteine SB auf Basis eines biologisch abbaubaren Biopolymers
(anstelle aus dem Kunststoff Acrylnitril-Butadien-StyrolCopolymerisat (ABS)), insbesondere
aus einen hochwertigen, thermoplastischen Werkstoff auf Basis des Naturpolymers Lignin,
Biopolymeren, Polyhydroxyalkanoaten, -butyraten, Polycaprolacton, Polyester, Stärke,
Ingeo TM, Naturharzen, -wachsen, -ölen, natürlichen Fettsäuren, Cellulose, biologischen
Additiven, und natürlichen Verstärkungsfasern hergestellt werden. Dabei lässt sich
die Verbindungsfestigkeit bzw. -stabilität zwischen zusammengesteckten Spielbausteine
SB durch die erfindungsgemäße geometrische Ausgestaltung und Formgebung sowie Oberflächengüte,
-rauigkeit und Materialkomposition der Verbindungselemente der Steine definiert einstellen,
um wiederum etwa einer zu hohen Verbindungsstabilität und Steifigkeit auch unter Berücksichtigung
der Atmungsdurchbrüche 4 in den Stecknoppen S vorzubeugen und eine zu Spielbausteinen
SB aus schlagzähen Kunststoffen, beispielsweise dem Kunststoff ABS, vergleichbare
mechanische Stabilität, eine vergleichbare Optik bzw. Haptik zu erzielen, wie Spritzgießversuche
und Prüfung der mechanischen Eigenschaften, Wärmeformbeständigkeit, Formschwund, Verarbeitbarkeit,
[0036] Verwitterungsbeständigkeit und biologische Abbaubarkeit dies belegen.
1. Spielbaustein (SB) mit einem einseitig offenen, kastenartigen Hohlkörper (H), welcher
mindestens vier an der Bodenaußenseite in jedem Eckbereich angeordnete zylindrische
Stecknoppen (S), einen an der Bodeninnenseite zentrisch angeordneten prismatischen
Boden-Dom (B) und eine an der Innenwandung jeder Seitenfläche des Hohlkörpers (H)
angeordnete Rippe aufweist, derart, dass eine Verbindung der Spielbausteine (SB) durch
Verklemmen der Stecknoppen (S) auf der Oberseite der Spielbausteine (SB) zwischen
die in der Bausteininnenseite vorhandenen Boden-Dome (B) und der Rippen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Stecknoppen (S) an der Oberseite des Spielbausteins (SB) als auch die
Boden-Dome (B) an der Unterseite des Spielbausteins (SB) als n-eckiges gerades Prisma
mit parallelen und gleichlangen Seitenkanten ausgelegt sind und dass die Rippe als
doppelstegige Haltenase (2) ausgelegt ist.
2. Spielbaustein (SB) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecknoppen (S) und die Boden-Dome (B) als acht-eckiges gerades Prisma ausgelegt
sind, dessen Ecken mit glatten Kanten oder mit abgerundeten Kanten ausgeführt ist.
3. Spielbaustein (SB) nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass bodenseitig Abstands- und Klemmzinnen (AZ) am Boden-Dom (B) angeordnet sind, welche
die folgenden Funktionen erfüllen:
1. Abstandshalter zu gegengesteckten Bausteinen (SB)
2. Verklemmung von kompatiblen Bausteinen
3. Versteifung der Domwandung.
4. Spielbaustein (SB) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecknoppen (S) am Boden Durchbrüche (4) mit unterschiedlichen Formen aufweisen.
5. Spielbaustein (SB) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Haltenasen (2) parallel zu diesen sich erstreckende Stabilisierungsstege
(5) angeordnet sind.
6. Spielbaustein (SB) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Boden-Dom (B) und Seitenwand des Hohlkörpers (H) mindestens zwei Zwischenwände
(Z) angeordnet sind.
7. Spielbaustein (SB) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecknoppen (S) im Bereich der äußeren Enden auf der Seitenwand angeordnete Rastelemente
(SR) aufweisen, welche beim Steckvorgang in den Haltenasen (2) oder auf der Seitenwand
der Abstands- und Klemmzinnen (AZ) angeordneten korrespondierenden Rastaufnahmen (AR)
in Form von Rastvorsprüngen oder in der Seitenwand angeordnete Vertiefungen oder Ausnehmungen
eingeführt werden und dass beim Schließen der lösbaren Verbindung die Spielbausteine
(SB) hörbar miteinander verrasten.
8. Spielbaustein (SB) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (SR) als Rastvorsprünge in Form von Nasen, Stege, Ringe, Punkte
oder Vertiefungen oder Ausnehmungen ausgeführt sind.
9. Spielbaustein (SB) nach Anspruch einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorsprünge oder Vertiefungen oder Ausnehmungen Anlaufschrägen oder Hinterschneidungen
aufweisen.
10. Spielbaustein (SB) nach Anspruch einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur weiteren Erhöhung der Elastizität des Verbindungsbereiches die Rastelemente (SR)
oder Rastaufnahmen (AR) eine verdünnte Wandstärke aufweisen.
1. A toy brick (SB) comprising a one-sided open, box-shaped hollow body (H), having at
least four cylindrical plug-in studs (S) arranged on an upper side of bottom in each
corner, one on the bottom inside centrally arranged prismatic bottom dome (B) and
one on the inner wall of each side surface of the hollow body (H) arranged rib, such
that a connection of the toy brick (SB) by jamming on the top of the toy brick (SB)
the plug-in studs (S) between the present bottom dome (B) and the ribs, characterized in that both the plug-in studs (S) arranged at the top of toy brick (SB) and the bottom dome
(B) arranged at the bottom of the toy brick (SB) are configured as n-sided straight
prism with parallel and equal side edges and that the rib is designed as a double-stepped
holding nose (2).
2. Toy brick (SB) according to claim 1, characterized in that the plug-in studs (S) and the bottom dome (B) are designed as an octagonal straight
prism, whose corners are designed with smooth edges or rounded edges.
3. Toy brick (SB) according to one of claims 1 to 2,
characterized in that on the bottom side spacer and clamping catches (AZ) are arranged on the bottom dome
(B), which fulfill the following functions:
1. Spacers for opposing toy bricks (SB)
2. Jamming of compatible toy bricks (SB)
3. Stiffening a wall of the dome.
4. Toy brick (SB) according to one or more of claims 1 to 3, characterized in that the plug-in studs (S) at the bottom have openings (4) with different shapes.
5. Toy brick (SB) according to one or more of claims 1 to 4, characterized in that between the holding noses (2) parallel to these extending stabilizing webs (5) are
arranged.
6. Toy brick (SB) according to one or more of claims 1 to 5, characterized in that between the bottom dome (B) and side wall of the hollow body (H) at least two intermediate
walls (Z) are arranged.
7. Toy brick (SB) according to one or more of claims 1 to 6, characterized in that the plug-in studs (S) having locking elements (SR) arranged in the region of the
outer ends on the side wall, which are introduced during the insertion process in
the holding noses (2) or on the side wall of the spacer and clamping catches (AZ)
arranged corresponding locking receptacles (AR) in the form of locking projections
or arranged in the side wall recesses or recesses and that when closing the detachable
connection the toy brick (SB) together an audibly lock occurs.
8. Toy brick (SB) according to claim 7, characterized in that the latching elements (SR) are designed as locking projections in the form of lugs,
webs, rings, points or depressions or recesses.
9. Toy brick (SB) according to claim one or more of claims 7 to 8, characterized in that the latching projections or recesses or recesses have run-up bevels or undercuts.
10. Toy brick (SB) according to claim one or more of claims 7 to 9, characterized in that to further increase the elasticity of the connecting region, the locking elements
(SR) or latching receptacles (AR) have a narrower wall thickness.
1. Un module de jeu (SB) avec un corps creux (H) en forme de boîte, ouvert et unilatéral,
qui disposait au moins quatre cylindrique noeuds enfichables (S) disposé sur le fond
extérieur à chaque coin, un dôme inférieur prismatique (B) disposé centralement sur
le fond à l'intérieur et un nervure disposé sur la paroi interne de chacun surface
latérale du corps creux (H), telle qu'une connexion des modules de jeu (SB) est fait
sur le dessus des modules de jeu (SB) par coincement du noeuds enfichables (S) entre
le présent dans le dôme du sol des modules de jeu (B) et les nervures (2), caractérisées en ce que les noeuds enfichables (S) en haut du module de jeu (SB) et le dôme du sol (B) en
bas du module de jeu (SB) forment un prisme droit à côtés n avec des bords latéraux
égaux et parallèles sont conçus et que la nervure est conçue comme une patte de retenue
à double patte (2).
2. Module de jeu (SB) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les noeuds enfichables (S) et le dôme du sol (B) sont conçus comme un prisme droit
octogonal dont les angles sont conçus avec des bords lisses ou des bords arrondis.
3. Module de jeu (SB) selon l'une des revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que des espaceurs et des crans de serrage (AZ) sont disposés sur le côté inférieur du
dôme du sol (B) et remplissent les fonctions suivantes:
1. Entretoises pour composants opposés (SB).
2. Blocage de composants compatibles.
3. Renforcement le mur du dôme.
4. Module de jeu (SB) selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les noeuds enfichables (S) au sol ont des ouvertures inférieures (4) avec des formes
différentes.
5. Module de jeu (SB) selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'entre les pattes de retenue (2) sont disposées des nervures (5) parallèles à celles-ci
qui s'étendent.
6. Module de jeu (SB) selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'entre le dôme du sol(B) et la paroi latérale du corps creux (H) sont disposées au
moins deux parois intermédiaires (Z).
7. Module de jeu (SB) selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les noeuds enfichables (S) comprend des éléments de verrouillage (SR) disposés dans
la région des extrémités extérieures sur de la paroi latérale qui, lors de l'insertion
dans les pattes de retenue (2) ou sont introduits dans des réceptacles de verrouillage
correspondants (AR) disposés sur la paroi latérale de l'entretoise et les crochets
de serrage (AZ), les réceptacles de verrouillage sont formée en une forme de saillies
de verrouillage ou en une forme des creux ou cavités de la paroi latérale et que les
modules de jeu (SB) se verrouillent de manière audible lors de la fermeture de la
connexion détachable.
8. Module de jeu (SB) selon la revendication 7, caractérisé en ce que les éléments de verrouillage (SR) sont conçus sous forme de saillies de verrouillage
sous forme de pattes, de bandes, de bagues, de pointes ou de creux ou de cavités.
9. Module de jeu (SB) selon l'une ou plusieurs des revendications 7 à 8, caractérisé en ce que les saillies de verrouillage ou les creux ou les cavités ont des pentes ou des contre-dépouilles.
10. Module de jeu (SB) selon l'une ou plusieurs des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que pour augmenter encore l'élasticité de la région de liaison, les éléments de verrouillage
(SR) ou les réceptacles à verrouillage (AR) ont une épaisseur de paroi amincie.