[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Der erfindungsgemäße Behälter kann auch als Box, Verpackung oder Karton, insbesondere
Faltkarton, bezeichnet werden, der zur Aufnahme einer Mehrzahl von zu verpackenden
Gegenständen, wie insbesondere Flaschen, vorgesehen ist.
[0003] Ein gattungsgemäßer Behälter ist aus der
EP 2 573 002 B1 bekannt. Der bekannte Behälter zur Aufbewahrung von Gegenständen weist einen Innenraum
auf, der von vier Seitenwänden und einer Bodenwand begrenzt wird. Gegenüber der Bodenwand
ist eine Zugangsöffnung vorgesehen, die mittels eines Deckels verschlossen werden
kann. Der gattungsgemäße Behälter weist untere und obere Aufnahmeräume, die als Verstau-Plätze
bezeichnet werden, für die aufzubewahrenden Gegenstände auf. Hierfür weist eine als
seitliches Band bezeichnete Lasche zumindest einen Einschnitt auf, welcher parallel
zu einer Kante des Innenraums verläuft, wobei zumindest ein seitliches Band in Richtung
der Bodenwand des Behälters gefaltet werden kann, um zumindest zwei obere Verstauplätze
zu definieren, welche mit ihren Längsachsen parallel zur Bodenwand des Behälters und
beabstandet von der Bodenwand des Behälters angeordnet sind. Zur Bildung weiterer
unterer Verstau-Plätze ist eine weitere als plattenähnlicher Körper bezeichnete Lasche
vorgesehen, welche mit einem Verbindungsabschnitt des Innenraums verbunden ist und
nach innen in den Behälter gefaltet werden kann. Der plattenähnliche Körper weist
hierfür eine erste Gruppe von Einschnitten auf, die dazu dienen, Seiten- bzw. Trennwände
zur Beabstandung von der Bodenwand zu schaffen, um die unteren Verstauplätze zu definieren,
welche parallel zu den oberen Verstauplätzen angeordnet sind.
[0004] Obwohl die beschriebene Konstruktion des
EP 2 573 002 B1 bereits eine erhebliche Verbesserung gegenüber bekannten Behältern ergibt, da beispielsweise
ein einstückiger Zuschnitt erreichbar ist, der materialsparend und manuell aufstellbar
ist, haben im Rahmen der Erfindung durchgeführte Untersuchungen jedoch ergeben, dass
selbst diese Konstruktion verbesserungsbedürftig ist. Dies insbesondere, als es bei
der gattungsgemäßen Konstruktion erforderlich ist, drei Seitenwandlaschen vorzusehen,
die jeweils Einschnitte enthalten müssen, damit die beschriebenen Zwischen- bzw. Trennwände
ausgebildet werden können.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Behälter der im Oberbegriff
des Anspruches 1 angegebenen Art zu schaffen, der einfacher herstellbar ist und auf
einfache Art und Weise aufstellbar ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0007] Das technische Konzept des erfindungsgemäßen Behälters basiert auf der Idee, die
erforderlichen ersten und zweiten Trennwände für die übereinander angeordneten Aufnahmeräume
bzw. Verstau-Plätze miteinander zu kombinieren, so dass diese erste und zweiten Trennwände,
von denen der gattungsgemäße Behälter insgesamt vier Wände erforderlich macht, auf
zwei Trennwandbauteile reduziert werden können, die klappbar an einer den Trennwand-Bauteilen
zugeordneten ersten bzw. zweiten Trennwandlasche angeordnet sind.
[0008] Dies ergibt gegenüber dem gattungsgemäßen Behälter die weitere Vereinfachung, dass
die Seitenwandlasche, die zur Bildung der Zwischenwand zwischen den unteren und den
oberen Aufnahmeräumen erforderlich ist, insofern gegenüber der gattungsgemäßen Konstruktion
vereinfacht ist, als diese die Zwischenwand bildendende dritte Seitenwandlasche lediglich
über einen Verbindungsabschnitt bzw. einer Verbindungslasche, die an einer Kante einer
der Seitenwände angeordnet ist, in den Innenraum geklappt werden kann und die lediglich
zwei beabstandete Durchtrittsschlitze für die Trennwandbauteile aufweist, also lediglich
Einschnitte, die den Durchtritt der ersten und zweiten Trennwandbauteile ermöglichen,
wodurch in einem Zuge des Aufstellens des erfindungsgemäßen Behälters sowohl die ersten
wie auch die zweiten Trennwände ausgebildet werden können, da der Hindurchtritt der
Trennwandbauteile durch die genannten Durchtrittsschlitze diese in einem Zuge erfolgende
Bildung der ersten und zweiten Trennwände möglich macht. Die dritte Seitenwandlasche
ist dementsprechend gegenüber der gattungsgemäßen Konstruktion ebenfalls vereinfacht
ausgebildet, da keine Einschnitte erforderlich sind, die das Aufstellen von an dieser
dritten Seitenwandlasche ausgebildeten Trennwände erforderlich macht, sondern, wie
zuvor erläutert, eben nur das Vorsehen von einfach herzustellenden, beispielsweise
zu stanzenden, Durchtrittsschlitzen für die Trennwandbauteile.
[0009] Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
[0010] Neben der Vereinfachung der Bauteile des erfindungsgemäßen Behälters ergibt sich
vor allem eine Vereinfachung des Aufstellens und Beladens dieses erfindungsgemäßen
Behälters, da, wie zuvor erläutert, durch das Einklappen der Trennwandbauteile, was
durch jeweils einen Handgriff erfolgt, insgesamt funktionsmäßig gesehen, vier Trennwände
erzeugt werden können, was das Aufstellen vereinfacht und schneller macht.
[0011] Die erfindungsgemäße Aufgabenstellung wird ferner durch eine zweite Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Behälters gelöst, der wiederum einen von Seitenwänden und
einer Bodenwand begrenzten Innenraum aufweist. Der Innenraum weist eine Zugangsöffnung
auf, die gegenüber der Bodenwand angeordnet ist und die im Beispielsfalle vorzugsweise
mittels dreier, einen Deckel bildende Deckelteile, geöffnet und geschlossen werden
kann.
[0012] Auch die zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters weist untere und
obere Aufnahmeräume auf, die jeweils durch erste bzw. zweite Trennwände gebildet sind.
Bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters sind die unteren Trennwände
jedoch an einer innenseitig angeordneten Bodenwandlage der Bodenwand angebracht, wobei
diese innenseitige Bodenwandlage mit Einschnitten versehen ist, die das Ausbilden
der ersten Trennwände ermöglicht, die zum Beladen des erfindungsgemäßen Behälters
manuell aufgestellt werden können. Die Bodenwand ist dementsprechend zumindest doppellagig,
kann jedoch mehrlagig ausgebildet sein, wobei zwei Bodenwandlagen ausreichend sind.
Eine dieser Bodenwandlagen ist die äußere, den Innenraum verschließende Bodenwandlage,
während die zweite, wie erläutert, die auf der ersten Bodenwandlage aufliegende zweite
Bodenwandlage ist, in der die Einschnitte zum Aufrichten der Trennwände aus dem entsprechenden
Materialbereich der zweiten Bodenwandlage vorgesehen sind.
[0013] Um die oberen Aufnahmeräume auszubilden, weist diese Ausführungsform eine Seitenwandlasche
auf, die zur Bildung einer Zwischenwand zwischen den unteren Aufnahmeräumen und den
oberen Aufnahmeräumen über eine Verbindungslasche bzw. einen Verbindungsabschnitt
in den Innenraum geklappt werden kann. Die zur Ausbildung der Zwischenwand vorgesehenen
Seitenwandlasche ist hierbei ebenfalls mit Einschnitten versehen, die es ermöglichen,
aus den entsprechenden ausgeschnittenen Materialbereichen der die Zwischenwand bildenden
Seitenwandlasche wiederum Trennwände aufzustellen, die die oberen Aufnahmeräume zusammen
mit den jeweiligen Seitenwandabschnitten begrenzen und zu den unteren Aufnahmeräumen
fluchtend bzw. ausgerichtet sind.
[0014] Diese Ausführungsform ergibt insofern eine Vereinfachung gegenüber der gattungsgemäßen
Konstruktion, als von vier Seitenwandlaschen nur eine einzige Seitenwandlasche, die
im eingeklappten Zustand gleichzeitig die Zwischenwand bildet, mit Einschnitten zum
Aufstellen von Trennwänden versehen sein muss, während auf einfache Art und Weise
die unteren Trennwände durch die beschriebene Konstruktion der inneren Bodenwandlage
geschaffen werden können.
[0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus nachfolgender Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es
zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Behälters im teilweise aufgestellten Zustand,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung in einem weiteren Aufstellungszustand,
- Fig. 3
- den Zuschnitt des erfindungsgemäßen Behälters gemäß der Fig. 1 und 2 im zusammengeklappten
Zustand,
- Fig. 4
- einen ersten Schritt zur Aufstellung des Zuschnitts gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- einen zweiten Schritt zur weiteren Aufstellung des Behälters, und
- Fig. 6-8
- die endgültigen Aufstellschritte des Behälters gemäß der ersten Ausführungsform,
- Fig. 9
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 10
- den Behälter gemäß der Ausführungsform der Fig. 9 im teilweise beladenen Zustand,
sowie
- Fig. 11-14
- die weiteren Schritte zum endgültigen Aufstellen und Beladen des Behälters gemäß der
zweiten Ausführungsform der Erfindung.
[0016] Aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 2 ergibt sich der Aufbau eines erfindungsgemäßen
Behälters 1, der auch als Verpackung, Box oder Karton, insbesondere Faltkarton bezeichnet
werden kann. Dieser Behälter 1 weist zur Aufnahme von Gegenständen, wie insbesondere
von Flaschen, wie Weinflaschen, einen Innenraum 2 auf, der von vier Seitenwänden 3,
4, 5 und 6 und einer Bodenwand 7 begrenzt ist. Gegenüber der Bodenwand 7 ist eine
Zugangsöffnung 8 angeordnet, die mittels eines Deckels 9 geöffnet und geschlossen
werden kann.
[0017] Der Innenraum 2 des erfindungsgemäßen Behälters 1 wird in eine Mehrzahl von Aufnahmeräumen
unterteilt, was sich insbesondere aus der Abfolge der Aufstellung und Beladung des
Behälters 1 in den Fig. 3 bis 8 ergibt. In Fig. 4 sind untere Aufnahmeräume strichliert
durch die Bezugsziffern 11, 12 und 13 gekennzeichnet, die unterhalb einer in den Innenraum
2 des Behälters 1 geklappten Trennwand 10 angeordnet und aufgrund der Darstellung
der Fig. 5 nicht sichtbar sind. Die Fig. 4 verdeutlicht die Lage dieser Aufnahmeräume
11 bis 13 durch die Anordnung von drei Flaschen im unteren Bereich, also auf der Bodenwand
7, wobei in diesem Aufstellzustand allerdings noch keine Trennwände zwischen den Flaschen
vorgesehen sind.
[0018] Die Trennwände werden beim Behälter 1 gemäß der Ausführungsform der Fig. 1 und 2
durch Trennwandbauteile 17 und 18 gebildet, die im Endmontagezustand sowohl obere
wie auch untere Trennwände für obere und untere Aufnahmeräume des Behälters 1 bilden.
Hierfür sind die Trennwandbauteile 17 und 18 jeweils klappbar an einer zugehörigen
ersten bzw. zweiten Trennwandlasche 19 und 20 angeordnet, wie sich dies insbesondere
aus der Darstellung der Fig. 2 und 6 ergibt.
[0019] Wie vor allem Fig. 1 verdeutlicht, wird die Zwischenwand 10 von einer dritten Seitenwandlasche
gebildet, die über einen Verbindungsabschnitt bzw. eine einstückig angeformte Verbindungslasche
21 in den Innenraum 2 geklappt werden kann. Wie die Figuren verdeutlichen, weist diese
Seitenwandlasche bzw. Zwischenwand 10 zwei beabstandete, vorzugsweise parallele Durchtrittsschlitze
22 bzw. 23 auf, durch die die Trennwandbauteile 17 bzw. 18, wie dies in Fig. 2 im
entsprechenden Aufstellschritt verdeutlicht ist, hindurchgesteckt werden können. Durch
dieses Hindurchstecken entstehen sowohl die Trennwände für die unteren Aufnahmeräume
wie auch die oberen Aufnahmeräume, wie sich dies vor allem aus der Abfolge der Aufstellschritte
in den Fig. 6, 7 und 8 erschließt. Die Durchtrittsschlitze 22, 23 können auch in einem
Winkel, z.B. in einem Bereich von 5° bis 25°, zueinander angeordnet sein.
[0020] Wie vor allem die Fig. 1, 2 und 5 deutlich machen, liegt der Verbindungsabschnitt
bzw. die Verbindungslasche 21 im eingeklappten Zustand der Zwischenwand 10 in den
Innenraum an der Innenfläche der Seitenwand 3 an, da die Seitenwand 3 die Seitenwand
ist, an der die Verbindungslasche 21 angebracht ist.
[0021] Die Zwischenwand bzw. dritte Seitenwandlasche 10 weist ferner an einem Randbereich
25, der einen Verbindungsrand 24 des Verbindungsabschnitts gegenüber angeordnet ist,
eine Stützlasche 26 auf, die sich im aus Fig. 2 ersichtlichen eingeklappten Zustand
der Zwischenwand 10 in den Innenraum 2 an der Seitenwand 5 abstützt.
[0022] Ferner verdeutlicht vor allem eine Zusammenschau der Fig. 1, 2, 6, 7 und 8, dass
die erste Trennnwandlasche 19 einen Verbindungsabschnitt 27 aufweist, der entlang
einer Verbindungskante 28 über die gesamte Breite der zugeordneten Seitenwand 4 verläuft
und im eingeklappten Zustand zumindest im Wesentlichen parallel und beabstandet zur
Zwischenwand 10 angeordnet ist. Der Verbindungsabschnitt 27 ist ferner zumindest im
Wesentlichen, vorzugsweise genau, im rechten Winkel zur Trennwandlasche bzw. einem
Trennwandabschnitt 19, angeordnet, an dem das Trennwandbauteil 17 über eine Stanzung
29 angeordnet ist. Die Stanzung 29 weist hierbei abwechselnd Schlitze und Stege auf,
die eine Kante bilden, um die das Trennwandbauteil 17 umgeklappt werden kann, wie
sich dies insbesondere aus der Darstellung der Fig. 2 erschließt. Insgesamt ergibt
sich, wie sich ebenfalls aus Fig. 2 zeigt, eine L-förmige Konfiguration des Verbindungsabschnitts
27 und des Trennwandabschnitts 19, wobei die Trennwandlasche 20 identisch wie die
Trennwandlasche 19 ausgebildet ist, was sich ebenfalls vor allem aus den Fig. 2, 6,
7 und 8 ergibt. Im Endmontagezustand der Fig. 8 zeigt sich dementsprechend, dass die
beiden L-förmigen Konfigurationen 19 und 20 bis auf den mittleren Aufnahmeraum 15
eine nahezu geschlossene Deckfläche für die äußeren Aufnahmeräume 14 bzw. 16 bilden.
[0023] Wie Fig. 3 zeigt, ist es möglich, die beiden Durchtrittsschlitze 22 und 23 entlang
ihrer Längserstreckung L versetzt zueinander auszubilden, was das Einfädeln der Trennwandbauteile
17 bzw. 18 in die zugeordneten Durchtrittsschlitze 22 bzw. 23 erleichtern kann.
[0024] Fig. 5 verdeutlicht, dass jedoch auch eine parallele und, in Längsrichtung L gesehen,
nicht versetzte Anordnung der Durchtrittsschlitze 22 bzw. 23 möglich ist.
[0025] Die Bodenwand 7 des Behälters 1 gemäß der ersten Ausführungsform kann mehrlagig und
insbesondere als mehrlagiger sog. Blitzboden ausgeführt sein.
[0026] Wie ferner vor allem die Fig. 1 und 2 verdeutlichen, ist der Deckel 9 an seinem freien
Rand 30 mit einer Stecklasche 31 versehen. Die Stecklasche 31 kann in einen Steckschlitz
32 eingesteckt werden, der in der Kante zwischen der Seitenwand 3 und dem Verbindungsabschnitt
21 vorgesehen ist. Auch andere Befestigungseinrichtungen, wie z.B. Klebestreifen,
sind für den Deckel 9 möglich.
[0027] Bevorzugterweise besteht die gesamte Verpackung bzw. der gesamte Behälter 1 aus einem
einzigen Material, das insbesondere Wellpappe ist.
[0028] Die beschriebene Konstruktion der Komponenten des Behälters 1 ergibt einen einstückigen
Zuschnitt Z, der in Fig. 3 im zusammengeklappten, teilweise verbundenen Zustand dargestellt
ist. Für Verbindungen der Seitenwände sind entweder Falzungen oder eine Verklebung
oder beides vorgesehen.
[0029] Zur Verbindung der Bodenteile, falls ein mehrlagiger Boden vorgesehen ist, sind Steck-
und Klebeverbindungen vorgesehen.
[0030] Bis auf jeweils einen Einschnitt 32 bzw. 33 (s. Fig. 2) in den Verbindungsabschnitten
27 sowie den Stanzungen 29 und einer Stanzung zwischen der Zwischenwand 10 und dem
Verbindungsabschnitt 21 sind alle klappbaren Teile um Falzungen herum beweglich angeordnet.
[0031] In den Fig. 11 bis 14 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters
1 dargestellt, wobei in diesen Figuren sämtliche Bauteile, die funktional und strukturell
denjenigen der ersten Ausführungsform entsprechen, mit den gleichen Bezugsziffern
versehen sind.
[0032] Dementsprechend kann diesbezüglich auf die voranstehende Erläuterung der ersten Ausführungsform
Bezug genommen werden.
[0033] Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform werden die unteren Aufnahmeräume durch einen
doppellagigen Boden 7A und 7B ausgebildet, der eine innenraumseitige Bodenwandlage
7B umfasst, in der Einschnitte zur Ausbildung zweier Trennwände 17' und 18' vorgesehen
sind. Figur 9 verdeutlicht, dass nach dem Aufstellen der Grundkonstruktion, bestehend
aus den Seitenwänden und der Bodenwand die beiden genannten Trennwände 17' und 18'
aufgeklappt und damit in den Innenraum 2 hineingeklappt werden, wonach gemäß der Darstellung
der Fig. 10 in die im Beispielsfalle entstehenden drei Aufnahmeräume jeweils eine
Flasche eingelegt werden kann.
[0034] Danach wird gemäß der Darstellung der Fig. 11 die Zwischenwand 10 um ihren Verbindungsabschnitt
21 in den Innenraum 2 eingeklappt. In der Zwischenwand 10 sind ebenfalls Einschnitte
zur Ausbildung zweier weiterer oberer Trennwände 19' und 20' vorgesehen, wie dies
Fig. 11 verdeutlicht. Nach dem Aufrichten dieser oberen Trennwände 19' und 20' entstehen
wiederum drei Aufnahmeräume, die zu den unteren Aufnahmeräumen fluchten und in die
wieder drei Gegenstände, wie im Beispielsfalle drei Weinflaschen, eingelegt werden
können, so dass diese Ausführungsform insgesamt die Aufnahme von sechs Flaschen ermöglicht.
[0035] Danach werden die in diesem Beispielsfalle vorgesehenen drei Deckelteile 9A, 9B und
9C zusammengeklappt, wie sich dies aus der Abfolge der Fig. 13 und 14 ergibt, wonach
der Innenraum 2 komplett beladen und verschlossen ist. Ggf. können die Deckelteile
9A, 9B sowie 9C mit Klebeverschlüssen gesichert werden.
[0036] Neben der vorstehenden schriftlichen Beschreibung der Erfindung wird zu deren ergänzender
Offenbarung hiermit explizit auf die zeichnerische Darstellung der Erfindung in den
Fig. 1 bis 14 Bezug genommen.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Behälter
- 2
- Innenraum
- 3-6
- Seitenwände
- 7
- Bodenwand
- 7A, 7B
- Bodenwandlagen
- 8
- Zugangsöffnung
- 9
- Deckel
- 9A, 9B, 9C
- Deckelteile
- 10
- Zwischenwand
- 11-16
- Aufnahmeräume
- 17, 18
- Trennwandbauteile
- 17', 18'
- untere Trennwände
- 19,20
- Trennwandlaschen
- 19', 20'
- obere Trennwände
- 21
- Verbindungsabschnitt/Verbindungslasche
- 22, 23
- Durchtrittsschlitze
- 24
- Verbindungsrand
- 25
- gegenüber angeordneter Rand
- 26
- klappbare Stützlasche
- 27
- Verbindungsabschnitt/Verbindungslasche
- 28
- Verbindungskante
- 29
- Stanzung
- 30
- freier Rand
- 31
- Stecklasche
- 32
- Steckschlitz
- 34, 34
- Einschnitte
1. Behälter (1)
- mit einem Innenraum (2),
• der von vier Seitenwänden (3, 4, 5, 6) und einer Bodenwand (7) begrenzt ist,
• der eine Zugangsöffnung (8) gegenüber der Bodenwand (7) aufweist, die mittels zumindest
eines Deckels (9) öffen- und verschließbar ist,
• der durch erste Trennwände, die Bodenwand (7) und eine zur Bodenwand (7) beabstandete
und zu dieser zumindest im Wesentlichen parallele Zwischenwand (10) in eine untere,
der Bodenwand (7) benachbarte Mehrzahl von Aufnahmeräumen (11, 12, 13) unterteilt
ist, und
• der durch zweite Trennwände, die Zwischenwand (10) und den zumindest einen Deckel
(9) in eine obere, dem Deckel (9) benachbarte Mehrzahl von Aufnahmeräumen (14, 15,
16) unterteilt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- dass die ersten und zweiten Trennwände zu jeweils einem Trennwandbauteil (17 bzw.
18) zusammengefasst sind, das jeweils klappbar an einer zugeordneten ersten bzw. zweiten
Trennwandlasche (19 bzw. 20) angeordnet ist, und
- die Zwischenwand (10) von einer dritten Seitenwandlasche gebildet ist, die über
einen Verbindungsabschnitt (21) in den Innenraum (2) klappbar ist und die zwei beabstandete
Durchtrittsschlitze (22, 23) für die Trennwandbauteile (17, 18) aufweist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (21), im eingeklappten Zustand an der Innenfläche der Seitenwand
(3) anliegt, an der er angebracht ist.
3. Bauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Verbindungsrand (24) des Verbindungsabschnitts (21) gegenüber angeordneten
Rand (25) der Zwischenwand (10) eine klappbare Stützlasche (26) angeordnet ist.
4. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Trennwandlasche (19) einen Verbindungsabschnitt (27) aufweist, der entlang
einer Verbindungskante (28) über die gesamte Breite der zugeordneten Seitenwand (4)
verläuft und im eingeklappten Zustand zumindest im Wesentlichen parallel und beabstandet
zur Zwischenwand (10) angeordnet ist.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verbindungsabschnitt (27) zumindest im Wesentlichen im rechten Winkel die
Trennwandlasche (19) angeordnet ist, an der das zugeordnete Trennwandbauteil (17)
über eine Stanzung (29) angeordnet ist.
6. Bauteil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Trennwandlasche (20) wie die erste Trennwandlasche (19) ausgebildet ist.
7. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsschlitze (27, 28) parallel zueinander ausgerichtet sind.
8. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsschlitze (22, 23), in ihrer Längsrichtung (L) gesehen, versetzt sind.
9. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (7) mehrlagig ausgebildet ist.
10. Bauteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (7) als Blitzboden ausgebildet ist.
11. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (9) an seinem freien Rand (30) eine Stecklasche (31) aufweist.
12. Bauteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecklasche (31) in einen Steckschlitz (33) einsteckbar ist.
13. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem einzigen Material hergestellt ist.
14. Bauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Material Wellpappe ist.
15. Behälter nach Anspruch 1,
- mit einem Innenraum (2),
• der von vier Seitenwänden (3, 4, 5, 6) und einer Bodenwand (7) begrenzt ist,
• der eine Zugangsöffnung (8) gegenüber der Bodenwand (7A, 7B) aufweist, die mittels
zumindest eines Deckels (9A, 9B) öffen- und verschließbar ist,
• der durch erste Trennwände, die Bodenwand (7) und eine zur Bodenwand (7) beabstandete
und zu dieser zumindest parallelen Zwischenwand (10) in eine untere, der Bodenwand
(7) benachbarte Mehrzahl von Aufnahmeräumen (11, 12, 13) unterteilt ist, und
• der durch zweite Trennwände, die Zwischenwand (10) und den zumindest einen Deckel
(9) in eine obere, dem Deckel (9) benachbarte Mehrzahl von Aufnahmeräumen (14, 15,
16) unterteilt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Bodenwand zumindest zwei Bodenwandlagen (7A, 7B) aufweist, von denen eine innenraumseitige
Bodenwandlage (7B) Einschnitte zur Bildung von in den Innenraum (2) klappbaren unteren
Trennwänden (17, 18) aufweist, und
- eine Seitenwandlasche vorgesehen ist, die zur Bildung der Zwischenwand (10) um einen
Verbindungsabschnitt (21) in den Innenraum (2) klappbar ist, und die Einschnitte zur
Bildung von zweiten oberen Trennwänden (19', 20') aufweist, die nach dem Einklappen
der Zwischenwand (10) zur Bildung oberer Aufnahmeräume aufstellbar sind.