Stand der Technik
[0001] Aus der
US 2011/0094720 A1 ist ein Wärmeübertrager bekannt, mit einer Vielzahl von Kanaleinheiten zu einer Führung
eines zu erwärmenden Mediums und mit einer helixartigen Führungseinheit zu einer Führung
eines Heizfluids, das dazu vorgesehen ist, das zu erwärmende Medium zu erwärmen, wobei
die Kanaleinheiten durch Ausnehmungen in der Führungseinheit geführt sind.
[0002] Ferner ist aus der
US 4,893,672 A ein Wärmeübertrager bekannt, mit einer zentral angeordneten Kanaleinheit zu einer
Führung eines zu erwärmenden Mediums und mit einer helixartigen Führungseinheit zu
einer Führung eines Heizfluids, wobei die Führungseinheit das Heizfluid außen an der
Kanaleinheit entlang führt.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Die Erfindung geht aus von einem Wärmeübertrager mit zumindest einer, vorteilhaft
genau einer, Kanaleinheit zu einer Führung eines zu erwärmenden Mediums und mit zumindest
einer Führungseinheit zu einer Führung eines, insbesondere von dem zu erwärmenden
Medium räumlich getrennten, Fluids, das dazu vorgesehen ist, das zu erwärmende Medium
zu erwärmen, insbesondere derart, dass eine Temperatur des zu erwärmenden Mediums
im Vergleich zu einer Ausgangstemperatur des zu erwärmenden Mediums um zumindest 5°C,
vorteilhaft um zumindest 15°C, vorzugsweise um zumindest 30°C und besonders bevorzugt
um zumindest 50°C erhöht ist.
[0004] A1: Es wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Führungseinheit zumindest ein
Helixelement zu einer schraubenförmigen Führung des Fluids aufweist und zumindest
dazu vorgesehen ist, das Fluid an einem von der Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich
entlang zu führen. Insbesondere kann das Helixelement dabei zumindest teilweise in
dem Innenbereich und/oder in einem die Kanaleinheit umschließenden Außenbereich angeordnet
sein. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0005] Unter einem "Wärmeübertrager" soll ferner insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere
eine Unterbaugruppe, eines Heizungssystems, vorteilhaft zur Heizund/oder Warmwasserbereitung,
verstanden werden. Vorteilhaft ist der Wärmeübertrager dabei als Sekundärwärmeübertrager
ausgebildet und insbesondere dazu vorgesehen, latente Wärme des Fluids zu einer Erwärmung
des zu erwärmenden Mediums zu nutzen. Dazu ist der Wärmeübertrager bevorzugt in einer
Fluidleitung des Heizungssystems angeordnet und wird dabei vorteilhaft in zumindest
einem Betriebszustand von dem Fluid durchströmt. Das Fluid entspricht vorteilhaft
wenigstens einem Abgasstrom wenigstens einer Heizeinheit, vorteilhaft einem Gas- und/oder
Öl-Brenner, des Heizungssystems. Ferner entspricht das zu erwärmende Medium bevorzugt
einem, insbesondere von dem Fluid abweichenden, weiteren Fluid, vorteilhaft einer
Flüssigkeit und besonders bevorzugt Wasser. Insbesondere kann das Heizungssystem dabei
genau einen Wärmeübertrager aufweisen. Besonders vorteilhaft ist das Heizungssystem
jedoch modular aufgebaut und insbesondere mittels einer beliebigen Anzahl an, vorteilhaft
zu dem Wärmeübertrager zumindest im Wesentlichen baugleichen, und vorteilhaft in Reihe
angeordneten, weiteren Wärmeübertragern erweiterbar. Unter "zumindest im Wesentlichen
baugleichen" Objekten sollen dabei insbesondere Objekte verstanden werden, welche
zumindest im Wesentlichen identisch zueinander ausgebildete Außenformen aufweisen,
sich jedoch insbesondere in zumindest einem Merkmal, insbesondere einem Aufbau, einem
Durchmesser, einer Funktionsweise und/oder einer Anordnung, voneinander unterscheiden
können.
[0006] Bevorzugt sind die zumindest im Wesentlichen baugleichen Objekte abgesehen von Fertigungstoleranzen
und/oder im Rahmen fertigungstechnischer Möglichkeiten und/oder im Rahmen standardisierter
Toleranzen zueinander identisch.
[0007] Des Weiteren soll unter einer "Kanaleinheit" insbesondere eine, vorteilhaft rohrförmige
und bevorzugt als Strömungskanal ausgebildete, Einheit verstanden werden, welche insbesondere
dazu vorgesehen ist, das zu erwärmende Medium aufzunehmen und insbesondere zumindest
teilweise zu leiten und/oder zu führen. Dazu definiert die Kanaleinheit insbesondere
einen zu wenigstens einem Großteil geschlossenen und/oder räumlich abgetrennten Aufnahmebereich
für das zu erwärmende Medium. Vorteilhaft ist die Kanaleinheit zu wenigstens einem
Großteil und besonders bevorzugt vollständig in einem Strömungsbereich des Fluids
angeordnet. Darüber hinaus weist die Kanaleinheit insbesondere zumindest bei einer
Betrachtung parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit eine, vorteilhaft
zentral angeordnete, Durchströmungsausnehmung auf, welche insbesondere in zumindest
einem Betriebszustand von dem Fluid durchströmt wird. Ein der Durchströmungsausnehmung
zugewandtes und/oder die Durchströmungsausnehmung begrenzendes Wandungselement der
Kanaleinheit begrenzt dabei insbesondere den Innenbereich der Kanaleinheit. Ferner
begrenzt vorteilhaft ein der Durchströmungsausnehmung abgewandtes weiteres Wandungselement
der Kanaleinheit einen Außenbereich der Kanaleinheit. Der Innenbereich und der Außenbereich
sind dabei räumlich voneinander getrennt. Besonders bevorzugt ist die Kanaleinheit
bei einer Betrachtung parallel zu der Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit ringförmig.
Unter dem Ausdruck "zu wenigstens einem Großteil" sollen dabei insbesondere zumindest
55 %, vorteilhaft zumindest 65 %, vorzugsweise zumindest 75 %, besonders bevorzugt
zumindest 85 % und besonders vorteilhaft zumindest 95 % verstanden werden. Unter einer
"Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll insbesondere eine Richtung verstanden
werden, welche parallel zu einer Richtung einer maximalen Erstreckung des Objekts
verläuft.
[0008] Ferner soll unter einer "Führungseinheit" insbesondere eine Einheit verstanden werden,
welche zu wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig in dem Strömungsbereich
des Fluids angeordnet ist und insbesondere dazu vorgesehen ist, das Fluid zumindest
teilweise zu leiten und/oder zu führen, insbesondere derart, dass ein Wärmeaustausch
zwischen dem Fluid und dem zu erwärmenden Medium ermöglicht ist und/oder stattfindet.
Dazu umfasst die Führungseinheit vorteilhaft zumindest ein, bevorzugt helixförmiges,
rippenförmiges, plattenförmiges und/oder flügelförmiges, Führungselement und besonders
vorteilhaft zumindest zwei, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen baugleiche, Führungselemente.
Vorzugsweise erstreckt sich zumindest ein Führungselement der Führungseinheit zu wenigstens
einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig über eine gesamte Haupterstreckungslänge
der Kanaleinheit. Besonders vorteilhaft erstrecken sich zumindest zwei Führungselemente
der Führungseinheit und bevorzugt sämtliche Führungselemente der Führungseinheit zu
wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig über eine gesamte Haupterstreckungslänge
der Kanaleinheit. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung umfasst die Führungseinheit
dabei zumindest ein spiralförmiges und/oder helixförmiges Führungselement, insbesondere
Helixelement. Unter einer "Haupterstreckungslänge" eines Objekts soll dabei insbesondere
eine Erstreckung des Objekts in eine Haupterstreckungsrichtung des Objekts verstanden
werden. Unter der Wendung, dass die "Führungseinheit dazu vorgesehen ist, das Fluid
an einem von der Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich entlang zu führen" soll ferner
insbesondere verstanden werden, dass die Führungseinheit und/oder wenigstens ein Führungselement
der Führungseinheit, dazu vorgesehen ist, das Fluid derart zu führen, dass das Fluid
in wenigstens einem Betriebszustand den Innenbereich und/oder die Durchströmungsausnehmung
durchströmt und vorteilhaft das die Durchströmungsausnehmung begrenzende Wandungselement
der Kanaleinheit zumindest thermisch kontaktiert, insbesondere um einen Wärmeaustausch
zwischen dem Fluid und dem zu erwärmenden Medium zu erreichen. Durch diese Ausgestaltung
kann ein Wärmeübertrager mit vorteilhaften Eigenschaften hinsichtlich einer Effizienz,
insbesondere einer Leistungseffizienz, einer Wärmeübertragungseffizienz, einer Bauraumeffizienz,
einer Bauteileeffizienz und/oder einer Kosteneffizienz, bereitgestellt werden. Zudem
kann ein Wärmeübertrager mit erhöhter Flexibilität und/oder Stabilität bereitgestellt
werden, welcher insbesondere einem Druck von zumindest 10 bar und vorteilhaft zumindest
16 bar standhält. Ferner kann vorteilhaft eine Komplexität, insbesondere bei einem
Fertigungsprozess, reduziert werden, wodurch ein Montageaufwand vorteilhaft gering
gehalten werden kann.
[0009] Die Führungseinheit könnte beispielsweise zumindest ein rippenförmiges und/oder plattenförmiges
Führungselement und/oder eine Vielzahl rippenförmiger und/oder plattenförmiger Führungselemente
aufweisen, welches/welche in dem von der Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich angeordnet
ist/sind und insbesondere zu einer Führung des Fluids vorgesehen ist/sind. Vorzugsweise
umfasst die zumindest eine Führungseinheit jedoch zumindest ein, vorteilhaft vollständig,
in dem von der Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich angeordnetes Helixelement,
insbesondere helixförmiges Führungselement, insbesondere das bereits zuvor genannte
Helixelement, zu einer schraubenförmigen Führung des Fluids in dem von der zumindest
einen Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich, insbesondere in Strömungsrichtung des
Fluids und/oder in Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit. Hierdurch kann insbesondere
ein Wirkungsgrad einer Wärmeübertragung vorteilhaft erhöht werden und gleichzeitig
eine nahezu bauraumneutrale Ausgestaltung erreicht werden.
[0010] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Führungseinheit zumindest
ein Helixelement, insbesondere helixförmiges Führungselement, insbesondere das bereits
zuvor genannte Helixelement, zu einer schraubenförmigen Führung des Fluids in dem
von der zumindest einen Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich und zumindest ein
weiteres Helixelement, insbesondere weiteres helixförmiges Führungselement, zu einer
schraubenförmigen Führung des Fluids in einem die Kanaleinheit umschließenden Außenbereich,
insbesondere in Strömungsrichtung des Fluids und/oder in Haupterstreckungsrichtung
der Kanaleinheit, umfasst. Vorzugsweise ist das weitere Helixelement dabei, vorteilhaft
vollständig, in dem die Kanaleinheit umschließenden Außenbereich angeordnet. Besonders
bevorzugt sind das Helixelement und das weitere Helixelement konzentrisch angeordnet.
Hierdurch kann insbesondere ein Wärmeübertragungseffizienz von dem Fluid auf das zu
erwärmende Medium maximiert werden.
[0011] Eine vorteilhaft kompakte Bauweise kann insbesondere erreicht werden, wenn die zumindest
eine Kanaleinheit zumindest ein Wandungselement, insbesondere das bereits zuvor genannte
Wandungselement, umfasst, das dem von der Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich
zugewandt ist und zumindest ein weiteres Wandungselement, insbesondere das bereits
zuvor genannte Wandungselement, umfasst, das einem die Kanaleinheit umschließenden
Außenbereich zugewandt ist, wobei die Wandungselemente in einem montierten Zustand
einen, vorteilhaft ringförmigen und besonders bevorzugt kreisringförmigen, Durchflussbereich
des zu erwärmenden Mediums begrenzen. Insbesondere entspricht der Durchflussbereich
dabei dem Aufnahmebereich für das zu erwärmende Medium.
[0012] In einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine
Führungseinheit zumindest ein Helixelement, insbesondere helixförmiges Führungselement,
insbesondere das bereits zuvor genannte Helixelement, zu einer schraubenförmigen Führung
des Fluids in dem von der zumindest einen Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich
umfasst, und dass die zumindest eine Kanaleinheit zumindest ein Wandungselement, insbesondere
das bereits zuvor genannte Wandungselement, umfasst, das dem von der Kanaleinheit
umschlossenen Innenbereich zugewandt ist, wobei das zumindest eine Helixelement und
das zumindest eine Wandungselement einstückig ausgebildet sind. Unter "einstückig"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden und/oder
miteinander ausgebildet verstanden werden. Der Stoffschluss kann beispielsweise durch
einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess, einen Schweißprozess, einen Lötprozess
und/oder einen anderen Prozess hergestellt werden. Vorteilhaft soll unter einstückig
aus einem Stück und/oder in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird
dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, wie
beispielsweise in einem Extrusionsverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Extrusionsverfahren,
und/oder einem Spritzgussverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren,
hergestellt. Hierdurch kann insbesondere eine vorteilhafte Stabilität, Standzeit und/oder
Dauerfestigkeit erreicht werden.
[0013] Darüber hinaus wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Führungseinheit zumindest
ein, vorteilhaft genau ein, Trageelement umfasst. Vorteilhaft ist das Trageelement
dabei zumindest teilweise und vorzugsweise zu wenigstens einem Großteil in dem Innenbereich
der Kanaleinheit angeordnet. Besonders bevorzugt ist das Trageelement zentral in dem
Innenbereich der Kanaleinheit und/oder konzentrisch zu dem Helixelement und/oder weiteren
Helixelement angeordnet. Besonders vorteilhaft erstreckt sich das Trageelement zu
wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig über eine gesamte Haupterstreckungslänge
der Kanaleinheit. Vorteilhaft wird ferner vorgeschlagen, dass das zumindest eine Trageelement,
entlang einer Strömungsrichtung des Fluids vor Eintritt in zumindest den von der zumindest
einen Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich betrachtet, zumindest einen abgerundeten
Endbereich aufweist. Bevorzugt ist das Trageelement ferner zu einer Dämpfung und/oder
einer Reduzierung einer Strömungsgeschwindigkeit des Fluids und/oder einer zumindest
teilweisen Umlenkung des Fluids, insbesondere unmittelbar, vor einem Eintritt des
Fluids in zumindest den von der zumindest einen Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich
vorgesehen, insbesondere um einen Druckabfall zu reduzieren. Hierdurch kann eine vorteilhafte
Tragestruktur bereitgestellt werden. Zudem kann vorteilhaft einfach eine Strömungsgeschwindigkeit
des Fluids beeinflusst und eine Wärmeübertragung, insbesondere aufgrund einer reduzierten
Geschwindigkeit des Fluids, verbessert werden.
[0014] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Führungseinheit zumindest
ein Trageelement, insbesondere das bereits zuvor genannte Trageelement, umfasst, wobei
sich zumindest ein Helixelement, insbesondere helixförmiges Führungselement, insbesondere
das bereits zuvor genannte Helixelement, zu einer schraubenförmigen Führung des Fluids
in dem von der zumindest einen Kanaleinheit umschlossenen Innenbereich zumindest teilweise
um das zumindest eine Trageelement herum erstreckt. Vorteilhaft sind das Trageelement
und das Helixelement dabei konzentrisch angeordnet. Hierdurch kann ein vorteilhaft
kompakter Wärmeübertrager bereitgestellt werden.
[0015] Ist die zumindest eine Kanaleinheit hohlzylinderförmig, insbesondere kreiszylinderförmig,
insbesondere doppelwandig, ausgebildet, kann insbesondere eine besonders kompakte
und/oder konstruktiv einfach aufgebaute Kanaleinheit bereitgestellt werden. Insbesondere
bildet die Kanaleinheit in diesem Fall einen ringförmigen Strömungskanal, Aufnahmebereich
und/oder Durchflussbereich für das zu erwärmende Medium aus.
[0016] Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Heizungssystem mit zumindest einem zuvor
beschriebenen Wärmeübertrager, wobei das Heizungssystem zumindest eine Fluidleitung
umfasst, die dazu vorgesehen ist, dem Wärmeübertrager das Fluid zuzuführen, wobei
ein maximaler Durchflussquerschnitt des Wärmeübertragers, insbesondere für das Fluid,
zumindest im Wesentlichen einem maximalen Durchflussquerschnitt der Fluidleitung,
insbesondere für das Fluid, entspricht. Darunter, dass "ein maximaler Durchflussquerschnitt
des Wärmeübertragers zumindest im Wesentlichen einem maximalen Durchflussquerschnitt
der Fluidleitung entspricht" soll insbesondere verstanden werden, dass ein maximaler
Durchflussquerschnitt des Wärmeübertragers um höchstens 15 %, vorteilhaft um höchstens
10 % und besonders bevorzugt um höchstens 5 % von einem maximalen Durchflussquerschnitt
der Fluidleitung abweicht. Hierdurch kann insbesondere ein Heizungssystem mit einer
vorteilhaft hohen Effizienz, insbesondere Leistungseffizienz, Wärmeübertragungseffizienz,
Bauraumeffizienz, Bauteileeffizienz und/oder Kosteneffizienz, bereitgestellt werden.
[0017] Der Wärmeübertrager soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform
beschränkt sein. Insbesondere kann der Wärmeübertrager zu einer Erfüllung einer hierin
beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen
Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnung
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Heizungssystem mit einem beispielhaft als Sekundärwärmeübertrager ausgebildeten
Wärmeübertrager in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- der Wärmeübertrager in einer seitlichen Schnittansicht,
- Fig. 3
- der Wärmeübertrager in einer perspektivischen Schnittansicht und
- Fig. 4
- der Wärmeübertrager in einer Explosionsdarstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0020] Figur 1 zeigt ein Heizungssystem 36 zur Heiz- und/oder Warmwasserbereitung in einer
schematischen Darstellung. Das Heizungssystem 36 ist im vorliegenden Fall als Brennwertgerät
ausgebildet und insbesondere zu einer Wandmontage vorgesehen. Prinzipiell könnte ein
Heizungssystem jedoch auch als beliebiges anderes Heizungssystem ausgebildet sein,
wie beispielsweise als Wärmerückgewinnungssystem und/oder als Speichererhitzer.
[0021] Das Heizungssystem 36 umfasst eine Heizeinheit 40. Die Heizeinheit 40 ist als Brennereinheit,
im vorliegenden Fall insbesondere als Gasbrenner, ausgebildet. Die Heizeinheit 40
ist dazu vorgesehen, ein Gemisch aus einer Verbrennungsluft und einem Brennstoff,
insbesondere Gas, zu verbrennen und dabei eine Flamme zu erzeugen. Durch die Verbrennung
ist die Heizeinheit 40 dazu vorgesehen, ein Fluid, im vorliegenden Fall insbesondere
einen Abgasstrom, bereitzustellen. Alternativ ist denkbar, eine Heizeinheit als Ölbrenner
und/oder beliebige andere Heizeinheit auszubilden.
[0022] Ferner umfasst das Heizungssystem 36 im vorliegenden Fall einen Primärwärmeübertrager
42. Der Primärwärmeübertrager 42 ist in einem Nahbereich der Heizeinheit 40, im vorliegenden
Fall insbesondere der Flamme der Heizeinheit 40, angeordnet. Der Primärwärmeübertrager
42 und/oder eine durch den Primärwärmeübertrager 42 geleitete Flüssigkeit, insbesondere
Wasser, wird dabei mittels der Flamme erwärmt. Prinzipiell könnte auf einen Primärwärmeübertrager
jedoch auch verzichtet werden.
[0023] Darüber hinaus umfasst das Heizungssystem 36 einen, im vorliegenden Fall insbesondere
als Sekundärwärmeübertrager ausgebildeten, Wärmeübertrager 10. Der Wärmeübertrager
10 ist in Strömungsrichtung 32 des Fluids betrachtet hinter dem Primärwärmeübertrager
42 angeordnet. Der Wärmeübertrager 10 ist zu einer Erwärmung eines, insbesondere durch
den Wärmeübertrager 10 geleiteten zu erwärmenden Mediums, im vorliegenden Fall insbesondere
Wasser, vorgesehen. Im vorliegenden Fall ist der Wärmeübertrager 10 dazu vorgesehen,
latente Wärme des, insbesondere mittels der Heizeinheit 40 erzeugten, Fluids, insbesondere
des Abgasstroms, zu einer Erwärmung des zu erwärmenden Mediums zu nutzen. Eine Betriebstemperatur
liegt dabei zwischen 10°C und 80°C.
[0024] Um das Fluid dem Wärmeübertrager 10 zuzuführen, umfasst das Heizungssystem 36 zudem
eine Fluidleitung 38, in welcher der Wärmeübertrager 10 angeordnet ist (vgl. auch
Figuren 2 und 3). Im vorliegenden Fall sind die Fluidleitung 38 und der Wärmeübertrager
10 und insbesondere ein maximaler Durchflussquerschnitt des Wärmeübertragers 10 und
der Fluidleitung 38, insbesondere für das Fluid, aneinander angepasst. Dabei entspricht
ein maximaler Durchflussquerschnitt des Wärmeübertragers 10 zumindest im Wesentlichen
einem maximalen Durchflussquerschnitt der Fluidleitung 38. Prinzipiell könnte ein
Wärmeübertrager jedoch auch als Primärwärmeübertrager ausgebildet sein. Zudem ist
denkbar, auf eine Fluidleitung zu verzichten und/oder eine Fluidleitung und ein Wärmeübertrager
mit im Wesentlichen verschiedenen maximalen Durchflussquerschnitten auszugestalten.
[0025] Die Figuren 2 bis 4 zeigen eine Detailansicht des Wärmeübertragers 10. Der Wärmeübertrager
10 umfasst eine Kanaleinheit 12. Die Kanaleinheit 12 ist zentral in der Fluidleitung
38 angeordnet. Die Kanaleinheit 12 ist vollständig in einem Strömungsbereich des Fluids
angeordnet. Ein in den Figuren 2 und 3 unterer Bereich definiert dabei einen Fluideingang
für das Fluid, während ein oberer Bereich einen Fluidausgang für das Fluid definiert.
Die Kanaleinheit 12 ist rohrförmig ausgebildet. Die Kanaleinheit 12 ist als Strömungskanal
ausgebildet. Die Kanaleinheit 12 ist hohlzylinderförmig, im vorliegenden Fall insbesondere
kreiszylinderförmig, ausgebildet. Die Kanaleinheit 12 ist bei einer Betrachtung parallel
zu einer Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit 12 ringförmig. Demnach weist die
Kanaleinheit 12 bei einer Betrachtung parallel zu der Haupterstreckungsrichtung der
Kanaleinheit 12a eine Durchströmungsausnehmung 44 auf. Die Haupterstreckungsrichtung
der Kanaleinheit 12 ist ferner zumindest im Wesentlichen parallel zu der Strömungsrichtung
32 des Fluids.
[0026] Ferner ist die Kanaleinheit 12 doppelwandig ausgebildet. Die Kanaleinheit 12 weist
dabei ein Wandungselement 24 und ein, insbesondere konzentrisch zu dem Wandungselement
24 angeordnetes, weiteres Wandungselement 26 auf.
[0027] Das Wandungselement 24 ist als Innenwand ausgebildet und insbesondere der Durchströmungsausnehmung
44 zugewandt. Das Wandungselement 24 begrenzt dabei einen Innenbereich 16 der Kanaleinheit
12. Das weitere Wandungselement 26 ist als Außenwand ausgebildet und insbesondere
der Durchströmungsausnehmung 44 abgewandt. Das weitere Wandungselement 26 ist einer
Innenseite der Fluidleitung 38 zugewandt. Das weitere Wandungselement 26 begrenzt
einen Außenbereich 18 der Kanaleinheit 12. Zudem begrenzen die Wandungselemente 24,
26 einen zu wenigstens einem Großteil geschlossenen und/oder, insbesondere von dem
Innenbereich 16 und dem Außenbereich 18, räumlich getrennten Durchflussbereich 28
für das zu erwärmende Medium.
[0028] Die Kanaleinheit 12 ist demnach zu einer Führung des zu erwärmenden Mediums vorgesehen.
Dazu weist die Kanaleinheit 12 ferner eine Einlassöffnung 46 und eine Auslassöffnung
48 auf. Die Einlassöffnung 46 und die Auslassöffnung 48 sind an dem weiteren Wandungselement
26 der Kanaleinheit 12 angeordnet. Die Einlassöffnung 46 und die Auslassöffnung 48
sind fluidtechnisch mit dem Durchflussbereich 28 verbunden.
[0029] Die Einlassöffnung 46 ist zu einer Einleitung des, insbesondere nicht erwärmten,
zu erwärmenden Mediums vorgesehen. Die Einlassöffnung 46 ist in Strömungsrichtung
32 des Fluids betrachtet in einem hinteren Bereich und/oder Endbereich der Kanaleinheit
12 angeordnet. Eine Strömungsrichtung des zu erwärmenden Mediums im Bereich der Einlassöffnung
46 ist dabei senkrecht zur Strömungsrichtung 32 des Fluids.
[0030] Die Auslassöffnung 48 ist zu einer Ausleitung des, insbesondere erwärmten, zu erwärmenden
Mediums vorgesehen. Die Auslassöffnung 48 ist in Strömungsrichtung 32 des Fluids betrachtet
in einem vorderen Bereich und/oder Eintrittsbereich der Kanaleinheit 12 angeordnet.
Die Auslassöffnung 48 ist in Strömungsrichtung 32 des Fluids betrachtet vor der Einlassöffnung
46 angeordnet. Eine Strömungsrichtung des zu erwärmenden Mediums im Bereich der Auslassöffnung
48 ist dabei senkrecht zur Strömungsrichtung 32 des Fluids.
[0031] Eine Strömungsrichtung des zu erwärmenden Mediums durch den Durchflussbereich 28
ist entgegengesetzt zu der Strömungsrichtung 32 des Fluids. Grundsätzlich könnten
eine Strömungsrichtung eines zu erwärmenden Mediums durch einen Durchflussbereich
und eines Fluids jedoch auch identisch sein.
[0032] Ferner umfasst der Wärmeübertrager 10 eine Führungseinheit 14. Die Führungseinheit
14 ist in der Fluidleitung 38 angeordnet. Die Führungseinheit 14 ist vollständig in
einem Strömungsbereich des Fluids angeordnet. Die Führungseinheit 14 ist dazu vorgesehen,
das Fluid zumindest teilweise zu leiten und/oder zu führen, insbesondere derart, dass
ein Wärmeaustausch zwischen dem Fluid und dem zu erwärmenden Medium ermöglicht ist.
[0033] Die Führungseinheit 14 ist dabei zumindest dazu vorgesehen, das Fluid an dem von
der Kanaleinheit 12 umschlossenen Innenbereich 16 entlang zu führen. Im vorliegenden
Fall ist die Führungseinheit 14 zumindest dazu vorgesehen, das Fluid derart zu führen,
dass das Fluid in wenigstens einem Betriebszustand den Innenbereich 16 und/oder die
Durchströmungsausnehmung 44 durchströmt und insbesondere das Wandungselement 24 der
Kanaleinheit 12 thermisch kontaktiert.
[0034] Dazu umfasst die Führungseinheit 14 zumindest ein, im vorliegenden Fall genau ein,
Helixelement 20. Das Helixelement 20 ist, insbesondere zentral, in dem Innenbereich
16 angeordnet. Das Helixelement 20 ist helixförmig ausgebildet. Das Helixelement 20
erstreckt sich über eine gesamte Haupterstreckungslänge der Kanaleinheit 12. Zudem
ist ein Außendurchmesser des Helixelements 20 an einen Innendurchmesser der Kanaleinheit
12 angepasst, insbesondere zumindest bei einer Betrachtung parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung
der Kanaleinheit 12. Der Außendurchmesser des Helixelements 20 ist dabei identisch
zu dem Innendurchmesser der Kanaleinheit 12. Dabei sind das Helixelement 20 und das
Wandungselement 24 einstückig ausgebildet. Das Helixelement 20 ist zu einer schraubenförmigen
Führung des Fluids in dem Innenbereich 16 vorgesehen, wodurch insbesondere aufgrund
eines verlängerten Wegs des Fluids vorteilhaft eine Wärmeübertragungseffizienz zwischen
dem Fluid und dem zu erwärmenden Medium verbessert werden kann. Eine Anzahl an Windungen
des Helixelements 20 kann dabei vorteilhaft abhängig von einer gewünschten Ausgangsleistung
angepasst werden. Alternativ könnte eine Führungseinheit auch ein von einem Helixelement
abweichendes Führungselement umfassen. Zudem ist denkbar, ein Helixelement und ein
Wandungselement separat voneinander auszubilden.
[0035] Ferner ist die Führungseinheit 14 dazu vorgesehen, das Fluid an dem, insbesondere
die Kanaleinheit 12 umschließenden, Außenbereich 18 entlang zu führen. Im vorliegenden
Fall ist die Führungseinheit 14 dazu vorgesehen, das Fluid derart zu führen, dass
das Fluid in wenigstens einem Betriebszustand den Außenbereich 18 durchströmt und
insbesondere das weitere Wandungselement 26 der Kanaleinheit 12 thermisch kontaktiert.
[0036] Dazu umfasst die Führungseinheit 14 zumindest ein, im vorliegenden Fall genau ein,
weiteres Helixelement 22. Das weitere Helixelement 22 ist zumindest im Wesentlichen
baugleich zu dem Helixelement 20. Das weitere Helixelement 22 ist in dem Außenbereich
18 angeordnet. Das weitere Helixelement 22 ist konzentrisch zu dem Helixelement 20
angeordnet. Das weitere Helixelement 22 ist helixförmig ausgebildet. Das weitere Helixelement
22 erstreckt sich über eine gesamte Haupterstreckungslänge der Kanaleinheit 12. Das
weitere Helixelement 22 und das Helixelement 20 sind räumlich voneinander getrennt.
Das weitere Helixelement 22 weist einen im Vergleich zu dem Helixelement 20 größeren
Durchmesser, insbesondere Außendurchmesser und Innendurchmesser, auf. Dabei sind das
weitere Helixelement 22 und das Helixelement 20 zumindest bei einer Betrachtung parallel
zu einer Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit 12 beabstandet zueinander angeordnet
und insbesondere frei von Schnittbereichen und/oder Überlappungsbereichen. Ferner
ist ein Innendurchmesser des weiteren Helixelements 22 an einen Außendurchmesser der
Kanaleinheit 12 angepasst, insbesondere zumindest bei einer Betrachtung parallel zu
einer Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit 12. Der Innendurchmesser des weiteren
Helixelements 22 ist dabei identisch zu dem Außendurchmesser der Kanaleinheit 12.
Dabei sind das weitere Helixelement 22 und das weitere Wandungselement 26 einstückig
ausgebildet. Zudem ist ein Außendurchmesser des weiteren Helixelements 22 an einen
Innendurchmesser der Fluidleitung 38 angepasst, insbesondere zumindest bei einer Betrachtung
parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit 12. Der Außendurchmesser
des weiteren Helixelements 22 ist dabei im Wesentlichen identisch zu dem Innendurchmesser
der Fluidleitung 38. Das weitere Helixelement 22 ist zu einer schraubenförmigen Führung
des Fluids in dem Außenbereich 18 vorgesehen, wodurch insbesondere aufgrund eines
verlängerten Wegs des Fluids vorteilhaft eine Wärmeübertragungseffizienz zwischen
dem Fluid und dem zu erwärmenden Medium optimiert werden kann. Eine Anzahl an Windungen
des weiteren Helixelements 22 kann dabei vorteilhaft abhängig von einer gewünschten
Ausgangsleistung angepasst werden. Alternativ könnte eine Führungseinheit auch ein
von einem weiteren Helixelement abweichendes Führungselement umfassen. Zudem ist denkbar,
ein weiteres Helixelement und ein weiteres Wandungselement separat voneinander auszubilden.
[0037] Des Weiteren umfasst der Wärmeübertrager 10 zumindest ein, im vorliegenden Fall genau
ein, Trageelement 30. Das Trageelement 30 ist, insbesondere zentral, in dem Innenbereich
16 angeordnet. Das Trageelement 30 ist zumindest im Wesentlichen zylinderförmig und/oder
stabförmig ausgebildet. Das Trageelement 30 erstreckt sich über eine gesamte Haupterstreckungslänge
der Kanaleinheit 12. Im vorliegenden Fall erstreckt sich das Helixelement 20 dabei
um das Trageelement 30 herum, insbesondere über eine gesamte Haupterstreckungslänge
der Kanaleinheit 12. Ein Außendurchmesser des Trageelements 30 ist dabei an einen
Innendurchmesser des Helixelements 20 angepasst, insbesondere zumindest bei einer
Betrachtung parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung der Kanaleinheit 12. Der Außendurchmesser
des Trageelements 30 ist identisch zu dem Innendurchmesser des Helixelements 20. Dabei
sind das Trageelement 30 und das Helixelement 20 einstückig ausgebildet. Das Trageelement
30 dient dabei zu einer Halterung des Helixelements 20. Das Trageelement 30 ist ferner
zu einer Dämpfung und/oder Reduzierung einer Strömungsgeschwindigkeit des Fluids unmittelbar
vor einem Eintritt des Fluids in den von der Kanaleinheit 12 umschlossenen Innenbereich
16 vorgesehen. Dazu umfasst das Trageelement 30 im vorliegenden Fall einen abgerundeten
Endbereich 34, wodurch insbesondere eine besonders einfache und/oder effiziente Beeinflussung
der Strömungsgeschwindigkeit des Fluids erreicht werden kann. Alternativ könnte auf
ein Trageelement auch verzichtet werden. Zudem könnte sich ein Trageelement lediglich
über einen Teil einer gesamten Haupterstreckungslänge einer Kanaleinheit erstrecken.
Dabei ist ferner denkbar, einen Endbereich eines Trageelements spitz und/oder konusförmig
auszugestalten. Auch könnte ein Trageelement und ein Helixelement separat voneinander
ausgebildet sein.
1. Wärmeübertrager (10) mit zumindest einer Kanaleinheit (12) zu einer Führung eines
zu erwärmenden Mediums und mit zumindest einer Führungseinheit (14) zu einer Führung
eines Fluids, das dazu vorgesehen ist, das zu erwärmende Medium zu erwärmen, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungseinheit (14) zumindest ein Helixelement (20, 22) zu einer
schraubenförmigen Führung des Fluids aufweist und zumindest dazu vorgesehen ist, das
Fluid an einem von der Kanaleinheit (12) umschlossenen Innenbereich (16) entlang zu
führen.
2. Wärmeübertrager (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungseinheit (14) zumindest ein in dem von der Kanaleinheit
(12) umschlossenen Innenbereich (16) angeordnetes Helixelement (20) zu einer schraubenförmigen
Führung des Fluids in dem von der zumindest einen Kanaleinheit (12) umschlossenen
Innenbereich (16) umfasst.
3. Wärmeübertrager (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungseinheit (14) zumindest ein Helixelement (20) zu einer
schraubenförmigen Führung des Fluids in dem von der zumindest einen Kanaleinheit (12)
umschlossenen Innenbereich (16) und zumindest ein weiteres Helixelement (22) zu einer
schraubenförmigen Führung des Fluids in einem die Kanaleinheit (12) umschließenden
Außenbereich (18) umfasst, wobei das Helixelement (20) und das weitere Helixelement
(22) konzentrisch angeordnet sind.
4. Wärmeübertrager (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Kanaleinheit (12) zumindest ein Wandungselement (24) umfasst,
das dem von der Kanaleinheit (12) umschlossenen Innenbereich (16) zugewandt ist und
zumindest ein weiteres Wandungselement (26) umfasst, das einem die Kanaleinheit (12)
umschließenden Außenbereich (18) zugewandt ist, wobei die Wandungselemente (24, 26)
in einem montierten Zustand einen Durchflussbereich (28) des zu erwärmenden Mediums
begrenzen.
5. Wärmeübertrager (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungseinheit (14) zumindest ein Helixelement (20) zu einer
schraubenförmigen Führung des Fluids in dem von der zumindest einen Kanaleinheit (12)
umschlossenen Innenbereich (16) umfasst, und dass die zumindest eine Kanaleinheit
(12) zumindest ein Wandungselement (24) umfasst, das dem von der Kanaleinheit (12)
umschlossenen Innenbereich (16) zugewandt ist, wobei das zumindest eine Helixelement
(20) und das zumindest eine Wandungselement (24) einstückig ausgebildet sind.
6. Wärmeübertrager (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungseinheit (14) zumindest ein Trageelement (30) umfasst,
wobei das zumindest eine Trageelement (30), entlang einer Strömungsrichtung (32) des
Fluids vor Eintritt in zumindest den von der zumindest einen Kanaleinheit (12) umschlossenen
Innenbereich (16) betrachtet, zumindest einen abgerundeten Endbereich (34) aufweist.
7. Wärmeübertrager (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungseinheit (14) zumindest ein Trageelement (30) umfasst,
wobei sich zumindest ein Helixelement (20) zu einer schraubenförmigen Führung des
Fluids in dem von der zumindest einen Kanaleinheit (12) umschlossenen Innenbereich
(16) zumindest teilweise um das zumindest eine Trageelement (30) herum erstreckt.
8. Wärmeübertrager (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Kanaleinheit (12) hohlzylinderförmig, insbesondere doppelwandig,
ausgebildet ist.
9. Heizungssystem (36) mit zumindest einem Wärmeübertrager (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 8.
10. Heizungssystem (36) nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch zumindest eine Fluidleitung (38), die dazu vorgesehen ist, dem Wärmeübertrager (10)
das Fluid zuzuführen, wobei ein maximaler Durchflussquerschnitt des Wärmeübertragers
(10) zumindest im Wesentlichen einem maximalen Durchflussquerschnitt der Fluidleitung
(38) entspricht.