(19)
(11) EP 3 289 162 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.04.2019  Patentblatt  2019/15

(21) Anmeldenummer: 16747869.2

(22) Anmeldetag:  14.07.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E21B 7/00(2006.01)
E21B 17/22(2006.01)
E21B 10/44(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2016/066780
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2017/016890 (02.02.2017 Gazette  2017/05)

(54)

EISBOHRER

ICE DRILL

FORET À GLACE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 27.07.2015 AT 5002015

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.03.2018  Patentblatt  2018/10

(73) Patentinhaber: JOHANN EBERHARD GESELLSCHAFT M.B.H.
8503 St. Josef (AT)

(72) Erfinder:
  • EBERHARD, Andreas
    8503 St. Josef (AT)

(74) Vertreter: Gibler & Poth Patentanwälte KG 
Dorotheergasse 7/14
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2006/062453
US-A1- 2006 254 818
US-A- 5 213 170
US-B1- 7 946 355
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Eisbohrer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

    [0002] Eisbohrer sind Bohrer, welche dazu vorgesehen und ausgebildet sind, Löcher in Schnee, Eis bzw. Mischzustände aus Schnee und Eis zu bohren. Derartige Bohrer werden daher meist in der freien Natur eingesetzt, wobei ein typischer Anwendungsfall für derartige Bohrer das Setzen von Begrenzungsstangen oder Kursstangen auf einer Skipiste im Gebirge ist. Der Eisbohrer wird dabei mittels einer Akkubohrmaschine betrieben.

    [0003] Bekannte Eisbohrer ähneln einem in Längsrichtung verdrilltem Blechstreifen, welcher an einem Ende einen Einspannbereich zur Anordnung im Spannfutter einer Bohrmaschine aufweist, und welche an dem anderen Ende einen Schneidenbereich aufweist, welcher einstückig mit dem Wendelteil ausgebildet ist.

    [0004] Es ist weiters ein Eisbohrer bekannt, welcher einen Kunststoffkörper aufweist, sowie eine Spitze aus Hartmetall.

    [0005] Aus der US2006/254818A1, der US7946355 F1, der US5213170 A und er WO2006/062453 A1 sind jeweils Eisbohrer gemäß dem allgemeinen Stand der Technik bekannt.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher einen Eisbohrer der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, und welcher das Bohren von Löchern in Schnee bzw. Eis im Gebirge vereinfacht. Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht. Dadurch kann ein Eisbohrer geschaffen werden, welcher eine geringe Masse aufweist, und im Gebirge mit geringem Aufwand transportierbar ist. Der betreffende Eisbohrer benötigt lediglich eine geringe Antriebsleistung, wodurch der Akku einer Akkubohrmaschine nur gering belastet wird, und mit einer Akkuladung eine große Anzahl an Löchern gebohrt werden können, ehe der betreffende Akku erneuert werden muss. Dadurch sinkt aufgrund der geringeren erforderlichen Akkubelastung der Transportaufwand weiters, da kein Austauschakku mitgeführt werden muss, wodurch das Bohren von Löchern in Eis bzw. Schnee im Gebirge bzw. unter arktischen Bedingungen weiter vereinfacht wird. Die Verwindungssteifigkeit des Leichtmetallgrundkörpers hat sich dabei zusammen mit der Schneidleistung der Hartmetallschneidplatten als vorteilhaft für die erforderliche Antriebsleistung erwiesen. Der gegenständliche Eisbohrer weist eine hohe Lebensdauer sowie eine hohe Sicherheit gegen Bruch auf, wodurch die Verletzungsgefahr sinkt.

    [0007] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.

    [0008] Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind und als wörtlich wiedergegeben gelten.

    [0009] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
    Fig. 1
    eine erste Ausführungsform eines gegenständlichen Eisbohrers im Grundriss;
    Fig. 2
    den Eisbohrer gemäß Fig. 1 im Aufriss;
    Fig. 3
    eine zweite Ausführungsform eines gegenständlichen Eisbohrers im Grundriss;
    Fig. 4
    den Eisbohrer gemäß Fig. 3 im Aufriss; und
    Fig. 5
    eine dritte Ausführungsform eines gegenständlichen Eisbohrers im Grundriss


    [0010] Die Fig. 1 bis 5 zeigen jeweils einen Eisbohrer 1 mit einem einstückigen Leichtmetallgrundkörper 2, welcher Leichtmetallgrundkörper 2 einen Wendelteil 3 und einen an den Wendelteil 3 anschließenden Schneidenteil 4 aufweist, wobei der Schneidenteil 4 wenigstens eine Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 aufweist, welche auswechselbar an dem Leichtmetallgrundkörper 2 befestigt ist.

    [0011] Dadurch kann ein Eisbohrer 1 geschaffen werden, welcher eine geringe Masse aufweist, und im Gebirge mit geringem Aufwand transportierbar ist. Der betreffende Eisbohrer 1 benötigt lediglich eine geringe Antriebsleistung, wodurch der Akku einer Akkubohrmaschine nur gering belastet wird, und mit einer Akkuladung eine große Anzahl an Löchern gebohrt werden können, ehe der betreffende Akku erneuert werden muss. Dadurch sinkt aufgrund der geringeren erforderlichen Akkubelastung der Transportaufwand weiters, da kein Austauschakku mitgeführt werden muss, wodurch das Bohren von Löchern in Eis bzw. Schnee im Gebirge bzw. unter arktischen Bedingungen weiter vereinfacht wird. Die Verwindungssteifigkeit des Leichtmetallgrundkörpers 2 hat sich dabei zusammen mit der Schneidleistung der Hartmetallschneidplatten 11, 12, 13 als vorteilhaft für die erforderliche Antriebsleistung erwiesen. Der gegenständliche Eisbohrer 1 weist eine hohe Lebensdauer sowie eine hohe Sicherheit gegen Bruch auf, wodurch die Verletzungsgefahr sinkt.

    [0012] Der gegenständliche Eisbohrer 1 ist zum Bohren von Löchern in Schnee, Eis sowie Mischzuständen bzw. Übergangszuständen zwischen Schnee und Eis, wie etwa Firn, vorgesehen. Der Eisbohrer 1 ist insbesondere zum Betrieb mit einer Maschine vorgesehen, daher einer Bohrmaschine, insbesondere einer Akkubohrmaschine. Ein Handbetrieb, etwa mittels einer Handkurbel, ist dabei vorzugsweise nicht vorgesehen.

    [0013] Der Eisbohrer 1 weist einen einstückigen Leichtmetallgrundkörper 2 auf. Bevorzugt sind dabei als Leichtmetalllegierung eine Aluminiumlegierung, beispielsweise aus der Legierungsgruppe AlZnMgCu, vorgesehen. Weiters sind Titanlegierungen, etwa TiAl6V6Sn2 oder TiAl4Mo4Sn2, oder Magnesiumlegierungen, etwa MgAl6Zn oder MgAl8Zn, bevorzugt vorgesehen.

    [0014] Der Leichtmetallgrundkörper 2 weist einen Wendelteil 3 sowie einen Schneidenteil 4 auf, wobei - in Längserstreckung bzw. in Richtung einer Drehachse 16 des Eisbohrers 1 der Schneidenteil 4 an den Wendelteil 3 anschließenden angeordnet bzw. ausgebildet ist.

    [0015] Als Wendelteil 3 wird dabei der Teil des Leichtmetallgrundkörpers 2 bezeichnet, welcher Wendeln 6, 7 bzw. Spiralen aufweist, welche schraublinienförmig bzw. entsprechend eine Helix angeordnet sind. Bevorzugt weist der Wendelteil 3 wenigstens eine erste Wendel 6 und eine zweite Wendel 7 auf, wobei auch eine größere Anzahl an Wendeln 6, 7 vorgesehen sein können.

    [0016] Die Wendeln 6, 7 können verschiedene Querschnittsformen aufweisen, wobei jeweils bevorzugt vorgesehen ist, dass sämtliche Wendeln 6, 7 eines Eisbohrers identische Querschnittsformen aufweisen. Dabei können Querschnittsformen vorgesehen sein, welche von Geraden und/oder Kurven eingefasst sind. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Wendeln 6, 7 einen recheckigen, insbesondere quadratischen, dreieckigen, trapezförmigen oder runden, etwa ähnlich einem Rundgewinde, Querschnitt aufweisen. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Wendeln 6, 7 jeweils einen im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweisen.

    [0017] Die beiden Wendeln 6, 7 verlaufen weiters über die gesamte Länge des Wendelteils 3. Es ist daher nicht vorgesehen, dass sich lediglich eine der beiden Wendeln 6, 7 über die gesamte Länge des Wendelteils 3 erstreckt, und eine andere der beiden Wendeln 6, 7 lediglich über einen Teil dieser Länge.

    [0018] Der gegenständliche Eisbohrer 1 wird anhand der beiden bevorzugten Ausführungsformen mit jeweils zwei Wendeln 6, 7 beschrieben. Ausführungsformen mit einer größeren Anzahl an Wendeln 6, 7 sind bevorzugt entsprechend der ersten Ausführungsform eines Eisbohrers 1 gemäß den Fig. 1 und 2 auszubilden.

    [0019] Der Leichtmetallgrundkörper 2 bzw. insbesondere der Wendelteil 3 weist eine sog. Seele 5 auf. Als Seele 5 wird dabei ein um die Drehachse 16 des Eisbohrers 1 herum angeordneter Bereich bezeichnet, welcher insbesondere einen im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt aufweist, und an dem die Wendeln 6, 7 einstückig angeformt sind, bzw. mit dem zusammen die Wendeln 6, 7 einstückig ausgebildet sind. Die Seele 5 weist für sich allein betrachtet bevorzugt die Form eines Zylinders auf.

    [0020] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Seele 5 einen im Wesentlichen als regelmäßiges Polygon ausgebildeten Querschnitt aufweist, insbesondere ein Dreieck, ein Quadrat oder ein Sechseck.

    [0021] Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Leichtmetallgrundkörper 2 durch Fräsen aus einem Leichtmetallhalbzeug hergestellt wird, wobei auch eine Fertigung mittels Druckguss vorgesehen sein kann.

    [0022] Wie bereits dargelegt, weisen die Wendeln 6, 7 jeweils bevorzugt einen im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt auf. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass eine Breite der ersten Wendel 6 und/oder der zweiten Wendel 7 am Übergang der betreffenden Wendel 6, 7 zur Seele 5 geringer ist als ein Durchmesser der Seele 5. Insbesondere ist vorgesehen, dass die betreffende Breite geringer ist, als ein Radius der Seele 5.

    [0023] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Seele 5 einen Durchmesser aufweist, welcher 2,5 bis 3,5 mal so groß ist, wie eine Breite 20 der ersten und/oder zweiten Wendel 6, 7. Die Wendeln 6, 7 weisen daher eine relativ zum Durchmesser der Seele 5 große Breite 20 auf. Die Breite 20 der Wendeln 6, 7 ist in klassischer Weise mittels eines Messschiebers zu ermitteln, und in Fig. 2 eingetragen.

    [0024] Als Schneidenteil 4 wird der Teil des Eisbohrers 1 bzw. des Leichtmetallgrundkörpers 2 bezeichnet, welcher die Schneidkanten des Eisbohrers 1 aufweist bzw. trägt. Der Schneidenteil 4 ist anschließend an den Wendelteil 3 des Leichtmetallgrundkörpers 2 angeordnet. Dabei geht der Wendelteil 3 direkt in den Schneidenteil 4 über.

    [0025] Der Schneidenteil 4 weist wenigstens eine Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 auf, welche auswechselbar an dem Leichtmetallgrundkörper 2 befestigt ist. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die wenigstens eine Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 an dem Schneidenteil 4 festgeschraubt ist. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass jede Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 mit wenigstens einer Befestigungsschraube 21, bevorzugt mit zwei Befestigungsschrauben 21, an dem Schneidenteil 4, insbesondere dem Hartmetallschneidplatten-Halter 9, 10, befestigt ist. Bevorzugt ist die wenigstens eine Befestigungsschraube 21 als vernickelte Stahlschraube ausgebildet.

    [0026] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die erste Wendel 6 im Schneidenteil 4 in einen ersten Hartmetallschneidplatten-Halter 9 des Schneidenteils 4 übergeht, und dass die zweite Wendel 7 im Schneidenteil 4 in einen zweiten Hartmetallschneidplatten-Halter 10 des Schneidenteils 4 übergeht. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die erste Wendel 6 im Schneidenteil 4 als erster Hartmetallschneidplatten-Halter 9 des Schneidenteils 4 ausgebildet ist, und dass die zweite Wendel 7 im Schneidenteil 4 als zweiter Hartmetallschneidplatten-Halter 10 des Schneidenteils 4 ausgebildet ist. Die Hartmetallschneidplatten-Halter 9, 10 schließen dabei die jeweilige Wendel 6, 7 an einem Ende des Eisbohrers 1 ab.

    [0027] Die Hartmetallschneidplatten-Halter 9, 10 sind dazu ausgebildet eine Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 aufzunehmen bzw. zu tragen. Hartmetallschneidplatten 11, 12, 13 sind an sich bekannt, und werden beispielsweise auch als Wendeplatten bezeichnet. Diese sind etwa in der spanabhebenden Metallverarbeitung weit verbreitet. Bevorzugt weisen die Hartmetallschneidplatten-Halter 9, 10 eine Anlagefläche für eine Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 auf, sowie wenigstens einen Anschlag für die Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13. Die Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 wird in an sich bekannter Weise an dem Hartmetallschneidplatten-Halter 9, 10 angeschraubt. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Anlagefläche im Wesentlichen parallel zur Drehachse 16 des Eisbohrers 1 angeordnet ist.

    [0028] Bevorzugt weisen die verwendeten Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 im Bereich der Stirnseite des Eisbohrers 1 einen Freiwinkel von ca. 20°, sowie an den Seitenflächen einen Freiwinkel von ca. 10° auf.

    [0029] Im Übergang vom Hartmetallschneidplatten-Halter 9, 10 zur jeweiligen Wendel 6, 7 ist bevorzugt eine Nut angeordnet, welche den Abtransport des Abraums aus dem Bohrloch unterstützt.

    [0030] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform eines gegenständlichen Eisbohrers 1. Dabei ist an dem ersten Hartmetallschneidplatten-Halter 9 eine erste Hartmetallschneidplatte 12 befestigt. An dem zweiten Hartmetallschneidplatten-Halter 10 ist eine, von der ersten Hartmetallschneidplatte 12 unterschiedliche, zweite Hartmetallschneidplatte 13 befestigt.

    [0031] Die beiden Hartmetallschneidplatten 12, 13 sind beabstandet zueinander angeordnet, um beim Bohren eines Loches und dem entsprechenden Schneidvorgang durch die Hartmetallschneidplatten 12, 13 lediglich einen ringförmigen Bereich zu schneiden. Es ist daher bevorzugt vorgesehen, dass eine erste Schneidkante 14 der ersten Hartmetallschneidplatte 12 und eine zweite Schneidkante 15 der zweiten Hartmetallschneidplatte 13 jeweils beabstandet von einer Drehachse 16 des Eisbohrers 1 angeordnet sind. Zwischen den beiden Hartmetallschneidplatten 12, 13 bzw. deren jeweiligen Schneidkanten 14, 15 ist daher ein Abstand bzw. ein Freistellungsbereich angeordnet. Es hat sich gezeigt, dass dadurch eine besonders gute Bohrleistung des Eisbohrers 1 erzielt werden kann.

    [0032] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass eine Ringbreite des ringförmigen Bereichs zwischen 35% und 40% eines Gesamtdurchmessers des Eisbohrers 1 beträgt. Der kreisförmige Zentrumsbereich der nicht von den Hartmetallschneidplatten 12, 13 ausgeschnitten wird, weist daher einen Durchmesser zwischen 20% und 30% des Gesamtdurchmessers des Eisbohrers 1 auf.

    [0033] Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass die erste Schneidkante 14 und die zweite Schneidkante 15 jeweils konvex, insbesondere im Wesentlichen kreislinienförmig, zum Schneiden einer gerundeten ringförmigen Nut ausgebildet sind. Fig. 1 zeigt entsprechend ausgebildete Schneidkanten 14, 15. Es hat sich gezeigt, dass derartige Schneidkanten 14, 15 gegenüber klassisch spitzen Bohrern eine hohe Schneidleistung in Eis aufweisen, sowie einen gute Abtransport des Abraumes ermöglichen.

    [0034] Dies wird weiters dadurch unterstützt, dass die erste Hartmetallschneidplatte 12 und die zweite Hartmetallschneidplatte 13 jeweils im Wesentlichen parallel zur Drehachse 16 des Eisbohrers 1 angeordnet sind.

    [0035] Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform eines gegenständlichen Eisbohrers 1, wobei die erste Hartmetallschneidplatte 12 und die zweite Hartmetallschneidplatte 13 jeweils zur Drehachse 16 des Eisbohrers 1 hin gerichtet bzw. schräg angeordnet sind. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass eine im Wesentlichen gerade Seitenkante der ersten bzw. zweiten Hartmetallschneidplatte 12, 13 oder aber eine Flächensymmetrieachse der ersten bzw. zweiten Hartmetallschneidplatte 12, 13 einen Winkel zwischen 25° und 30° zur Drehachse 16 des Eisbohrers 1 aufweist.

    [0036] In dem Bereich zwischen der ersten Hartmetallschneidplatte 12 und der zweiten Hartmetallschneidplatte 13 ist ein meißelartiger Zentrumsbereich 17 angeordnet. Der meißelartige Zentrumsbereich 17 weist insbesondere die Form eines Keils auf, dessen Kante in Richtung der Schneidkanten 14, 15 weist. Der meißelartige Zentrumsbereich 17 ist bevorzugt von der ersten Schneidkante 14 und/oder der zweiten Schneidkante 15 in Richtung Wendelteil 3, insbesondere um 35% bis 40% des Gesamtdurchmessers des Eisbohrers 1, beabstandet bzw. versetzt angeordnet. Der meißelartige Zentrumsbereich 17 zermahlt dabei den Teil des Eises, welcher von den Schneidkanten 14, 15 nicht geschnitten wird. Allerdings kommt es beim Schneiden des ringförmigen Bereichs zu einem Aufbrechen des dazwischenliegenden Bereichs, welcher durch den meißelartige Zentrumsbereich 17 einfach weggeschoben werden kann.

    [0037] Bevorzugt ist weiters vorgesehen, insbesondere als nähere Charakterisierung der konvexen Schneidkanten 14, 15, dass die erste Schneidkante 14 und die zweite Schneidkante 15 wenigstens bereichsweise, insbesondere im Wesentlichen über deren halbe Breite, zum meißelartigen Zentrumsbereich 17 hin verlaufend ausgebildet sind.

    [0038] Die Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform eines gegenständlichen Eisbohrers 1. Bei dieser zweiten Ausführungsform ist bevorzugt vorgesehen, dass die wenigstens eine Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 als einzelne, durchgehende Hartmetallschneidplatte 11 ausgebildet ist, welche sowohl an dem ersten Hartmetallschneidplatten-Halter 9 und dem zweiten Hartmetallschneidplatten-Halter 10 befestigt ist. Diese Ausführungsvariante weist durch die einzelne, durchgehende Schneidplatte 11 einen einfacheren Aufbau auf.

    [0039] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Hartmetallschneidplatten-Halter 9, 10 derart ausgebildet sind, dass sowohl das Anordnen zweier Hartmetallschneidplatten 12, 13 entsprechend der ersten Ausführungsform, als auch das Anordnen lediglich einer einzigen gemeinsamen Schneidplatte 11 entsprechend der zweiten Ausführungsform möglich ist.

    [0040] An einem dem Schneidenteil 4 abgewandten Ende des Leichtmetallgrundkörpers 2 ist ein Schaft 8 mit diesem verbunden. Der Schaft 8 ist zur Befestigung des Eisbohrers 1 an einer Bohrmaschine vorgesehen. Der Schaft 8 kann hinsichtlich dessen Geometrie unterschiedlich ausgebildet sein, insbesondere kann der Schaft zylindrisch oder als regelmäßiges Prisma mit drei oder sechs Seitenflächen ausgebildet sein, oder entsprechend dem SDS Plus oder SDS Max System.

    [0041] Der Schaft 8 ist bevorzugt auswechselbar mit dem Leichtmetallgrundkörper 2 verbunden, insbesondere mit diesem verschraubt, wodurch eine Anpassung des Eisbohrers 1 an unterschiedliche Spannfutter unterschiedlicher Bohrmaschinen möglich ist. Zur Sicherung der Verschraubung kann eine Kontermutter oder ein anderes Schraubensicherungselement vorgesehen sein.

    [0042] Bevorzugt ist der gegenständliche Eisbohrer 1 bis auf den Schaft 8 und die wenigstens eine Hartmetallschneidplatte 11, 12, 13 einstückig ausgebildet.

    [0043] Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass der Leichtmetallgrundkörper 2 wenigstens bereichsweise, insbesondere im Wesentlich vollständig, eine eloxierte Oberfläche aufweist. Neben einem wirksamen Abriebschutz kann der Eisbohrer 1 mittels einer derartigen Oberflächenbehandlung eingefärbt werden. Dies stellt bei der Feldarbeit im Gebirge oder auf Expeditionen eine wichtige Hilfe gegen den Verlust des Eisbohrers dar.


    Ansprüche

    1. Eisbohrer (1) mit einem einstückigen Leichtmetallgrundkörper (2), welcher Leichtmetallgrundkörper (2) einen Wendelteil (3) und einen an den Wendelteil (3) anschließenden Schneidenteil (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidenteil (4) wenigstens eine Hartmetallschneidplatte (11, 12, 13) aufweist, welche auswechselbar an dem Leichtmetallgrundkörper (2) befestigt ist, dass der Wendelteil (3) wenigstens eine erste Wendel (6) und eine zweite Wendel (7) aufweist, dass die erste Wendel (6) und die zweite Wendel (7) auf der gesamten Länge des Wendelteils (3) angeordnet sind, dass die erste Wendel (6) im Schneidenteil (4) als erster Hartmetallschneidplatten-Halter (9) des Schneidenteils (4) ausgebildet ist, und dass die zweite Wendel (7) im Schneidenteil (4) als zweiter Hartmetallschneidplatten-Halter (10) des Schneidenteils (4) ausgebildet ist, dass an dem ersten Hartmetallschneidplatten-Halter (9) eine erste Hartmetallschneidplatte (12) befestigt ist, und dass an dem zweiten Hartmetallschneidplatten-Halter (10) eine, von der ersten Hartmetallschneidplatte (12) unterschiedliche, zweite Hartmetallschneidplatte (13) befestigt ist, und dass die erste und die zweite Hartmetallschneidplatte (12, 13) zum Schneiden eines lediglich ringförmigen Bereichs beabstandet zueinander angeordnet sind.
     
    2. Eisbohrer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wendelteil (3) eine, insbesondere im Wesentlichen zylindrische, Seele (5) aufweist.
     
    3. Eisbohrer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wendel (6) und die zweite Wendel (7) jeweils einen im Wesentlichen trapezförmigen oder rechteckigen Querschnitt aufweisen.
     
    4. Eisbohrer (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Wendeln (6, 7) einstückig mit der Seele (5) ausgebildet sind.
     
    5. Eisbohrer (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seele (5) einen Durchmesser aufweist, welcher 2,5 bis 3,5 mal so groß ist, wie eine Breite (20) der ersten und/oder zweiten Wendel (6, 7).
     
    6. Eisbohrer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisbohrer (1) einen Schaft (8) zur Befestigung des Eisbohrers (1) an einer Bohrmaschine aufweist, und dass der Schaft (8) auswechselbar mit dem Leichtmetallgrundkörper (2) verbunden, insbesondere mit diesem verschraubt, ist.
     
    7. Eisbohrer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Schneidkante (14) der ersten Hartmetallschneidplatte (12) und eine zweite Schneidkante (15) der zweiten Hartmetallschneidplatte (13) jeweils beabstandet von einer Drehachse (16) des Eisbohrers (1) angeordnet sind.
     
    8. Eisbohrer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ringbreite des ringförmigen Bereichs zwischen 35% und 40% eines Gesamtdurchmessers des Eisbohrers (1) beträgt.
     
    9. Eisbohrer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schneidkante (14) und die zweite Schneidkante (15) jeweils konvex, insbesondere im Wesentlichen kreislinienförmig, zum Schneiden einer gerundeten ringförmigen Nut ausgebildet sind.
     
    10. Eisbohrer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hartmetallschneidplatte (12) und die zweite Hartmetallschneidplatte (13) jeweils im Wesentlichen parallel zur Drehachse (16) des Eisbohrers (1) angeordnet sind.
     
    11. Eisbohrer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Hartmetallschneidplatte (12) und der zweiten Hartmetallschneidplatte (13) ein meißelartiger Zentrumsbereich (17) angeordnet ist.
     
    12. Eisbohrer (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der meißelartige Zentrumsbereich (17) von der ersten Schneidkante (14) und/oder der zweiten Schneidkante (15) in Richtung Wendelteil (3), insbesondere um 35% bis 40% des Gesamtdurchmessers des Eisbohrers (1), beabstandet angeordnet ist.
     
    13. Eisbohrer (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schneidkante (14) und die zweite Schneidkante (15) wenigstens bereichsweise, insbesondere im Wesentlichen über deren halbe Breite, zum meißelartigen Zentrumsbereich (17) hin verlaufend ausgebildet sind.
     
    14. Eisbohrer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Leichtmetallgrundkörper (2) wenigstens bereichsweise, insbesondere im Wesentlich vollständig, eine eloxierte Oberfläche aufweist.
     


    Claims

    1. Ice drill (1), comprising an integral light-metal base body (2), which light-metal base body (2) has a helical part (3) and a cutting part (4) adjoining the helical part (3), characterized in that the cutting part (4) has at least one hard-metal cutting plate (11), 12, 13), which is exchangeably fastened to the light-metal base body (2), that the helical part (3) has at least a first helix (6) and a second helix (7), that the first helix (6) and the second helix (7) are arranged over the entire length of the helical part (3), that the first helix (6) in the cutting part (4) is designed as a first hard metal cutting plate holder (9) of the cutting part (4), and that the second helix (7) in the cutting part (4) is designed as a second hard metal cutting plate holder (10) of the cutting part (4), that a first hard metal cutting plate (12) is fastened to the first hard metal cutting plate holder (9), and that a second hard metal cutting plate (13) different from the first hard metal cutting plate (12) is fixed to the second hard metal cutting plate holder (10), and that the first and second hard metal cutting plates (12, 13) are arranged spaced apart from each other for cutting a merely annular region.
     
    2. Ice drill (1) according to claim 1, characterized in that the helical part (3) has a core (5), in particular a substantially cylindrical core.
     
    3. Ice drill (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the first helix (6) and the second helix (7) each have a substantially trapezoidal or rectangular cross-section.
     
    4. Ice drill (1) according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the at least two helices (6, 7) are formed integrally with the core (5).
     
    5. Ice drill (1) according to claim 4, characterized in that the core (5) has a diameter which is 2.5 to 3.5 times as large as a width (20) of the first and/or second helix (6, 7).
     
    6. Ice drill (1) according to one of claims 1 to 5, characterized in that the ice drill (1) has a shank (8) for fastening the ice drill (1) to a drilling machine, and that the shank (8) is exchangeably connected to the light-metal base body (2), in particular screwed thereto.
     
    7. Ice drill (1) according to one of claims 1 to 6, characterized in that a first cutting edge (14) of the first hard metal cutting plate (12) and a second cutting edge (15) of the second hard metal cutting plate (13) are each arranged spaced from an axis of rotation (16) of the ice drill (1).
     
    8. Ice drill (1) according to one of claims 1 to 7, characterized in that an annular width of the annular region is between 35% and 40% of a total diameter of the ice drill (1).
     
    9. Ice drill (1) according to one of claims 1 to 8, characterized in that the first cutting edge (14) and the second cutting edge (15) are each convex, in particular substantially in the form of a circular line, for cutting a rounded annular groove.
     
    10. Ice drill (1) according to one of claims 1 to 9, characterized in that the first hard metal cutting plate (12) and the second hard metal cutting plate (13) are each arranged substantially parallel to the axis of rotation (16) of the ice drill (1).
     
    11. Ice drill (1) according to one of claims 1 to 10, characterized in that a chisel-like center region (17) is disposed between the first hard metal cutting plate (12) and the second hard metal cutting plate (13).
     
    12. Ice drill (1) according to claim 11, characterized in that the chisel-like center region (17) is arranged spaced apart from the first cutting edge (14) and/or the second cutting edge (15) in the direction of the helical part (3), in particular by 35% to 40% of the total diameter of the ice drill (1).
     
    13. Ice drill (1) according to claim 11 or 12, characterized in that the first cutting edge (14) and the second cutting edge (15) are designed to extend at least in sections, in particular substantially over half their width, towards the chisel-like center region (17).
     
    14. Ice drill (1) according to one of claims 1 to 13, characterized in that the light-metal base body (2) has an anodized surface at least in sections, in particular substantially completely.
     


    Revendications

    1. Foret à glace (1) avec un corps en alliage léger (2) d'une pièce, lequel corps en alliage léger (2) présente une partie spiralée (3) et une partie de tranchant (4) qui se raccorde à la partie spiralée (3), caractérisé en ce que la partie de tranchant (4) présente au moins une plaque de tranchant en métal dur (11, 12, 13) qui est fixée de façon interchangeable sur le corps en alliage léger (2), en ce que la partie spiralée (3) présente au moins une première spirale (6) et une deuxième spirale (7), en ce que la première spirale (6) et la deuxième spirale (7) sont disposées sur toute la longueur de la partie spiralée (3), en ce que la première spirale (6) est formée dans la partie de tranchant (4) comme une première fixation de plaque de tranchant en métal dur (9) de la partie de tranchant (4) et en ce que la deuxième spirale (7) est formée dans la partie de tranchant (4) comme une deuxième fixation de plaque de tranchant en métal dur (10) de la partie de tranchant (4), en ce qu'est fixée sur la première fixation de plaque de tranchant en métal dur (9) une première plaque de tranchant en métal dur (12) et en ce qu'est fixée sur la deuxième fixation de plaque de tranchant en métal dur (10) une deuxième plaque de tranchant en métal dur (13) différente de la première plaque de tranchant en métal dur (12), et en ce que les première et deuxième plaques de tranchant en métal dur (12, 13) sont disposées à distance l'une de l'autre pour découper seulement une zone annulaire.
     
    2. Foret à glace (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie spiralée (3) présente une âme (5), en particulier symétrique.
     
    3. Foret à glace (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première spirale (6) et la deuxième spirale (7) présentent chacune une section sensiblement trapézoïdale ou rectangulaire.
     
    4. Foret à glace (1) selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les au moins deux spirales (6, 7) sont formées d'un seul tenant avec l'âme (5).
     
    5. Foret à glace (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'âme (5) présente un diamètre 2,5 à 3,5 plus grand qu'une largeur (20) de la première et/ou deuxième spirale (6, 7).
     
    6. Foret à glace (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le foret à glace (1) présente une tige (8) pour la fixation du foret à glace (1) sur une foreuse et en ce que la tige (8) est reliée de façon interchangeable au corps en alliage léger (2), en particulier vissée à celui-ci.
     
    7. Foret à glace (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une première arête de tranchant (14) de la première plaque de tranchant en métal dur (12) et une deuxième arête de tranchant (15) de la deuxième plaque de tranchant en métal dur (13) sont disposées chacune à distance d'un axe de rotation (16) du foret à glace (1).
     
    8. Foret à glace (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une largeur d'anneau de la zone annulaire représente entre 35 % et 40 % du diamètre total du foret à glace (1).
     
    9. Foret à glace (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la première arête de tranchant (14) et la deuxième arête de tranchant (15) sont convexes, en particulier sensiblement en arc de cercle, afin de découper une rainure annulaire arrondie.
     
    10. Foret à glace (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la première plaque de tranchant en métal dur (12) et la deuxième plaque de tranchant en métal dur (13) sont disposées de façon sensiblement parallèle à l'axe de rotation (16) du foret à glace (1).
     
    11. Foret à glace (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'une zone centrale en forme de burin (17) est disposée entre la première plaque de tranchant en métal dur (12) et la deuxième plaque de tranchant en métal dur (13).
     
    12. Foret à glace (1) selon la revendication 11, caractérisé en ce que la zone centrale en forme de burin (17) est disposée à distance de la première arête de tranchant (14) et/ou de la deuxième arête de tranchant (15) en direction de la partie spiralée (3), en particulier à 35 % à 40 % du diamètre total du foret à glace (1).
     
    13. Foret à glace (1) selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la première arête de tranchant (14) et la deuxième arête de tranchant (15) sont formées au moins en partie, en particulier sensiblement sur la moitié de leur largeur, en direction de la zone centrale en forme de burin (17).
     
    14. Foret à glace (1) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le corps en alliage léger (2) présente au moins en partie, en particulier entièrement, une surface anodisée.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente