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(11) |
EP 3 290 347 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.02.2020 Patentblatt 2020/08 |
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Anmeldetag: 11.05.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VORRICHTUNG ZUM TRANSPORT VON STÜCKGÜTERN
DEVICE FOR TRANSPORTING PIECE GOODS
DISPOSITIF DE TRANSPORT DE PIÈCES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
30.08.2016 DE 102016010378
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.2018 Patentblatt 2018/10 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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20150086.5 |
| (73) |
Patentinhaber: Feurer Febra GmbH |
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74336 Brackenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FEURER, Markus
76461 Muggensturm (DE)
- CORNET, Harald
76547 Sinzheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Bregenzer und Reule
Partnerschaftsgesellschaft mbB |
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Rheinstraße 19 76532 Baden-Baden 76532 Baden-Baden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 824 035 DE-U- 7 226 038 US-A- 5 487 471
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CN-A- 101 503 130 DE-U1- 29 911 799
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von Stückgütern gemäß Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Solche Vorrichtungen werden insbesondere für den Transport von Teilen in der Kraftfahrzeugindustrie
verwendet. Sie weisen mehrere Stapelbehälter aus Partikelschaumstoff auf, die jeweils
nach oben offen sind und vom nächstoberen Behälter des Stapels verschlossen werden.
Der oberste Behälter des Stapels kann zudem durch einen Deckel verschlossen werden.
Die Verwendung von Partikelschaumstoff als Material für die Behälter hat den Vorteil,
dass die Behälter einfach aus einem Stück hergestellt werden können und eine weiche
und/oder formgenaue, zu den aufzunehmenden Stückgütern passende Innenfläche aufweisen,
ohne dass sie zusätzlich mit einer Einlage aus weichem Material ausgestattet werden
müssen. Die Positionierung der Stapelbehälter aufeinander erfolgt mittels ineinandergreifender
Konturen im Partikelschaumstoff. Bei der Herstellung der Behälter treten dabei Fertigungstoleranzen
auf, die bei jedem Behälter mehrere Millimeter betragen können. Da sich diese Fertigungstoleranzen
auch auf die ineinandergreifenden Stapelkonturen erstrecken, ist es möglich, dass
sich die durch die Fertigungstoleranzen bedingten Abweichungen vom Sollmaß im Stapel
aufsummieren. Dies kann dazu führen, dass insbesondere in den oberen Behältern eines
Stapels aufgenommene Bauteile nicht mehr so genau positioniert sind, dass sie zuverlässig
von einem Roboter gegriffen werden können. Aus der
DE 299 11 799 U1 ist ein Ladungsträger aus Schaumstoff bekannt, der mit weiteren derartigen Ladungsträgern
zu einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gestapelt werden kann. Dieser Ladungsträger
weist Eckstabilisatoren auf, welche zur Zentrierung mit Eckstabilisatoren der weiteren
Ladungsträger ineinander greifen.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, dass eine bessere Positionierung der Behälter zueinander in der Horizontalen
möglich ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0005] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Positionierung der Behälter zueinander
mittels den Zentrierelementen zu erzielen, die aufgrund ihrer Ausbildung aus härterem
Material, insbesondere aus Metall oder einem Thermoplast, geringere Fertigungstoleranzen
aufweisen und wesentlich präziser mit identischen Abmessungen hergestellt werden können
als die Grundkörper der Behälter, die vorzugsweise einstückig beispielsweise aus expandiertem
Polypropylen (EPP), aus expandiertem Polyethylen (EPE) oder aus expandiertem Polyurethan
(EPU) gefertigt sind. Als Material für die Zentrierelemente kommt insbesondere Polyamid
mit Glasfaserverstärkung infrage, wobei der Glasfaseranteil vorzugsweise mindestens
20 % und bevorzugt etwa 30 % beträgt. Jeder Behälter weist ein erstes Zentrierelement
auf, das einen Nullpunkt definiert und als Nullpunktelement bezeichnet werden kann.
Bezüglich dieses Nullpunktelements wird oder werden das zweite Zentrierelement oder
die zweiten Zentrierelemente bei jedem Behälter auf dieselbe Weise bezüglich aller
drei Raumrichtungen (x-, y- und z- Richtung) definiert angeordnet. Zu diesem Zweck
werden alle Behälter mit derselben Maschine hergestellt, die das zweite Zentrierelement
bzw. die zweiten Zentrierelemente für jeden Behälter in identischer Weise bezüglich
des Nullpunktelements ausrichtet. Erfindungsgemäß weist zumindest ein Teil der Zentrierpartien
eine Längserstreckung auf und jeder Behälter weist mindestens eine erste und mindestens
eine zweite Zentrierpartie mit einer Längserstreckung in einer ersten Richtung sowie
mindestens eine erste und mindestens eine zweite Zentrierpartie mit einer Längserstreckung
in einer zweiten Richtung quer zur ersten Richtung auf.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform greifen die übereinander angeordneten Zentrierelemente
nicht nur ineinander, um eine definierte Ausrichtung der aufeinandergestapelten Behälter
zu erzielen, sondern auf jedem Zentrierelement eines der Behälter mit Ausnahme des
obersten Behälters liegt ein baugleiches Zentrierelement des nächstoberen Behälters
auf, sodass die Zentrierelemente Säulen bilden. Durch diese Maßnahme wird die Gewichtskraft
der oberen Behälter auf die unteren Behälter ausschließlich oder überwiegend im Bereich
der Zentrierelemente übertragen, so dass die Behälter auch in vertikaler Richtung
besser definiert zueinander positioniert sind. Dabei sind die Zentrierelemente zweckmäßig
jeweils fest mit dem zugehörigen Grundkörper verbunden, beispielsweise an ihm festgeschraubt
oder form- bzw. stoffschlüssig mit ihm verbunden.
[0007] Vorzugsweise weisen die Grundkörper jeweils einen im wesentlichen rechteckigen oder
quadratischen Grundriss auf und an jeder Seite des Grundrisses ist ein Zentrierelement
angeordnet. Dabei wird bevorzugt, dass sich die Zentrierelemente jedes Behälters paarweise
gegenüberliegen. Dadurch wird ringsum eine präzise definierte Positionierung jedes
Behälters bezüglich der anderen Behälter mit lediglich geringen Toleranzen erzielt.
[0008] Zum Verschließen des obersten Behälters kann ein Deckel vorgesehen sein. Der Deckel
weist zweckmäßig einen Grundkörper auf, der aus demselben Material gefertigt ist wie
die Grundkörper der Behälter. Zudem kann ein mit dem Deckel baugleicher Boden vorgesehen
sein, auf dem der unterste Behälter aufliegt. Bei der Entnahme der Stückgüter wird
zunächst der Deckel vom obersten Behälter abgenommen und der oberste Behälter wird
entleert. Sodann wird der oberste Behälter auf den Deckel aufgesetzt, der dann als
Boden fungiert. Sukzessive werden dann die entleerten Behälter in umgekehrter Stapelreihenfolge
aufeinander gestapelt, bis der Boden auf den dann obersten Behälter aufgesetzt wird
und diesen verschließend als Deckel fungiert. Wenn der Deckel und der Boden zudem
unterschiedliche Markierungen tragen, ist leicht erkennbar, ob der Behälterstapel
aus befüllten oder entleerten Behältern besteht.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Deckel
und der Boden jeweils mehrere, in Anzahl und Position der Anzahl und Position der
Zentrierelemente der Behälter entsprechende Zentrierendstücke aufweisen, wobei die
Zentrierendstücke des Deckels jeweils auf einem der Zentrierelemente des obersten
Behälters aufliegen und wobei auf den Zentrierendstücken des Bodens jeweils eines
der Zentrierelemente des untersten Behälters aufliegt. Dabei wird bevorzugt, dass
die Zentrierendstücke jeweils aus der Oberseite des Deckels bzw. des Bodens ragende
erste Zentrierendpartien und aus der Unterseite des Deckels bzw. des Bodens ragende
zweite Zentrierendpartien aufweisen, die baugleich mit den ersten bzw. zweiten Zentrierpartien
der zugehörigen Zentrierelemente sind. Die Positionierung des Deckels und des Bodens
bezüglich der Behälter erfolgt dann durch das Zusammenspiel der Zentrierendstücke
mit den Zentrierelementen, so dass eine präzise Positionierung des Deckels und des
Bodens bezüglich der Behälter erzielt wird. Insbesondere können die Zentrierendstücke
in ihren Abmessungen in der Horizontalen (x- und y-Richtung) identisch sein mit den
Zentrierelementen und sich von diesen nur in ihrer Abmessung in der Vertikalen (z-Richtung)
unterscheiden, in der sie an die von der Höhe der Behälter unterschiedliche Höhe des
Deckels bzw. des Bodens angepasst ist.
[0010] Im Folgenden wird die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung schematisch dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- eine Vorrichtung zum Transport von Stückgütern gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
in perspektivischer Ansicht;
- Figur 2
- einen Behälter der Vorrichtung gemäß Figur 1 in perspektivischer Ansicht;
- Figur 3
- den Behälter gemäß Figur 2 in Explosionsdarstellung;
- Figur 4
- zwei übereinander angeordnete zweite Zentrierelemente der Vorrichtung gemäß Figur
1 in perspektivischer Ansicht und
- Figur 5
- eine Vorrichtung zum Transport von Stückgütern gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
in perspektivischer Ansicht.
[0011] Die in Figur 1 dargestellte Transportvorrichtung 10 weist ein Gestell 12 mit einer
eine Bodenplatte bildenden Palette 14 und vier sich an den Ecken der Palette 14 nach
oben erstreckenden Pfosten 16 auf. Auf die Palette 14 ist ein Boden 18 aufgelegt,
auf dem mehrere Behälter 20 übereinander gestapelt sind. Jeder der Behälter 20 weist
einen Grundkörper 22 aus einem Partikelschaumstoff auf, der zu einer Oberseite 24
hin offen ist. Da die Behälter 20 identisch ausgebildet sind, wird jeder Behälter
20 mit Ausnahme des obersten durch den nächstoberen Behälter 20 nach oben hin verschlossen.
Der oberste der Behälter 20 schließlich wird mittels eines auf ihm aufliegenden Deckels
26 verschlossen, der ihn vollständig überdeckt und baugleich mit dem Boden 18 ist.
Auf die Pfosten 16 kann eine baugleiche Transportvorrichtung 10 mit ihrem Gestell
12 aufgesetzt werden, wenn mehrere solche Transportvorrichtungen 10 aufeinander gestapelt
werden sollen.
[0012] Jeder Behälter 20 weist in seinem Grundkörper 22 aufgenommene und dort mit Schrauben
28 fixierte Zentrierelemente 30, 32 aus glasfaserverstärktem Polyamid auf (vgl. Figuren
2, 3). Dabei ist ein erstes Zentrierelement 30 mittig an einer der vier Seiten 34
des mit Ausnahme von Ausnehmungen 36 zur Aufnahme der Pfosten 16 an den Ecken einen
rechteckigen Grundriss aufweisenden Grundkörpers 22 angeordnet. Das erste Zentrierelement
30 dient als Nullpunktelement für die Positionierung der zweiten Zentrierelemente
32, die jeweils an einer der verbleibenden drei Seiten 34 des Grundkörpers 22 angeordnet
sind. Bei der Herstellung der Behälter 20 wird zuerst das erste Zentrierelement 30
im Grundkörper 22 verankert, und die Position der zweiten Zentrierelemente 32 wird
dann in allen drei Raumrichtungen bezüglich des ersten Zentrierelements 30 für alle
Behälter 20 identisch ausgerichtet. Alle Zentrierelemente 30, 32 erstrecken sich durch
den Grundkörper 22 hindurch und stehen an seiner Oberseite 24 sowie an seiner der
Oberseite 24 abgewandten Unterseite 38 heraus. Aus der Oberseite 24 steht dabei jeweils
eine erste Zentrierpartie 40 heraus, während aus der Unterseite 38 eine zweite Zentrierpartie
42 heraussteht. Die Zentrierpartien 40, 42 sind dabei so ausgebildet, dass die erste
Zentrierpartie 40 mit geringem Spiel in der zweiten Zentrierpartie 42 des entsprechenden
Zentrierelements 30, 32 des nächstoberen Behälters 20 aufgenommen werden kann (vgl.
Figur 4). Die ersten Zentrierpartien 40 verjüngen sich zudem nach oben hin, so dass
Einführschrägen für die zweiten Zentrierpartien 42 geschaffen werden. Wenn die Behälter
20 übereinander gestapelt werden, stehen die Zentrierelemente 30, 32 aufeinander auf.
Die ersten Zentrierelemente 30 bilden dabei eine erste Säule aus, während die zweiten
Zentrierelemente 32 drei zweite Säulen ausbilden. Mittels der Zentrierelemente 30,
32 werden die Behälter 20 exakt zueinander positioniert. Die ersten Zentrierpartien
40 weisen zudem eine Längserstreckung auf, wobei sich die ersten Zentrierpartien 40
des ersten Zentrierelements 30 sowie zweier zweiter Zentrierelemente 32 parallel zu
den schmalen Seiten 34 des Grundkörpers 32 erstrecken, während sich die erste Zentrierpartie
40 des dem ersten Zentrierelement 30 gegenüberliegenden zweiten Zentrierelements 32
senkrecht hierzu und parallel zu den langen Seiten 34 des Grundkörpers 22 erstreckt.
[0013] Zur Positionierung der Behälter 20 auf dem Boden 18 sowie des Deckels 26 auf den
Behältern 20 sind der Boden 18 und der Deckel 26 jeweils mit einem ersten Zentrierendstück
44 und mit drei zweiten Zentrierendstücken 46 versehen. Diese sind in einen Grundkörper
48 des Bodens 18 bzw. des Deckels 26 auf dieselbe Weise eingebettet wie die ersten
Zentrierelemente 30 und die zweiten Zentrierelemente 32 in die Grundkörper 22 und
in ihrer Position exakt gleich zueinander ausgerichtet wie die Zentrierelemente 30,
32 zueinander, so dass die ersten Zentrierendstücke 44 die Enden der ersten Säule
und die zweiten Zentrierendstücke 46 die Enden der drei zweiten Säulen bilden. Die
Zentrierendstücke 44, 46 sind zudem an ihrem oberen Ende jeweils mit einer ersten
Zentrierendpartie 50 versehen, die identisch mit der ersten Zentrierpartie 40 ausgebildet
ist, während sie an ihrem unteren Ende jeweils mit einer zweiten Zentrierendpartie
versehen sind, die identisch mit den zweiten Zentrierpartien 42 ausgebildet ist. Auch
die Zentrierendstücke 44, 46 sind aus glasfaserverstärktem Polyamid gefertigt, so
dass die ersten Zentrierendstücke 44 mit Ausnahme ihrer geringeren Höhe identisch
mit den ersten Zentrierelementen 30 und die zweiten Zentrierendstücke 46 ebenfalls
mit Ausnahme ihrer geringeren Höhe identisch mit den zweiten Zentrierelementen 32
ausgebildet sind. Die Grundkörper des Deckels 26 und des Bodens 18 sind einstückig
aus demselben Partikelschaumstoff gefertigt wie die Grundkörper 22 der Behälter 20.
Die Grundkörper 22, 48 des Bodens 18, der Behälter 20 und des Deckel 26 sind zudem
mit nach oben gerichteten Ansaugflächen 54 ausgestattet, an denen ein Sauger eines
Roboters angesetzt werden kann, um sie beim vollautomatischen Handling hochzuheben.
Die Ansaugflächen 54 sind glatter als die übrigen Oberflächen, indem sie mit einer
Haut versehen sind wie beispielsweise in der
EP 2 558 378 B1 beschrieben.
[0014] Die Transportvorrichtung 110 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (Figur 5) unterscheidet
sich von der Transportvorrichtung 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel nur in einigen
Details. Gleiche Merkmale sind daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0015] Die Transportvorrichtung 110 weist ein Gestell 112 auf, das lediglich eine auf Stützfüßen
116 stehende flache Bodenplatte 114 aufweist, auf der der durch die Behälter 20 gebildete
Stapel aufliegt. Zudem sind bei den Behältern 20 die zweiten Zentrierelemente 32 identisch
mit dem ersten Zentrierelement 30 ausgebildet. Die Zentrierelemente 30, 32 sind wiederum
an den Seiten 34 der Grundkörper 22 angeordnet und ihre ersten Zentrierpartien 40
erstrecken sich jeweils parallel zu der Seite 34, an der sie angeordnet sind. Die
Zentrierelemente 30, 32 sind paarweise einander gegenüberliegend angeordnet, wobei
die Paare symmetrisch bezüglich einer vertikalen Mittelachse des betreffenden Behälters
20 angeordnet sind.
[0016] Zusammenfassend ist Folgendes festzuhalten: Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
10, 110 zum Transport von Stückgütern mit mehreren aufeinandergestapelten baugleichen
Behältern 20, die jeweils einen zu einer Oberseite 24 offenen Grundkörper 22 aus einem
Schaumstoff, insbesondere aus einem Partikelschaumstoff, aufweisen, wobei mit Ausnahme
des obersten Behälters 20 jeder Behälter 20 nach oben hin durch den nächstoberen Behälter
20 verschlossen ist. Dabei ist vorgesehen, dass jeder Behälter 20 mindestens zwei
Zentrierelemente 30, 32 aus einem Material aufweist, das härter ist als der Schaumstoff,
wobei bei allen Behältern 20 jeweils mindestens ein zweites Zentrierelement 32 in
Bezug auf ein erstes Zentrierelement 30 in identischer Weise räumlich ausgerichtet
ist, und wobei jedes Zentrierelement 30, 32 eine aus der Oberseite 24 des betreffenden
Grundkörpers 22 ragende erste Zentrierpartie 40 und eine aus einer Unterseite 38 des
betreffenden Grundkörpers 22 ragende zweite Zentrierpartie 42 aufweist, welche so
ausgebildet sind, dass die erste Zentrierpartie 40 jedes der Zentrierelemente 30,
32 eines jeden Behälters 20 mit Ausnahme des obersten Behälters 20 und die zweite
Zentrierpartie 42 eines baugleichen Zentrierelements 30, 32 des jeweils nächstoberen
Behälters 20 ineinandergreifen.
1. Vorrichtung zum Transport von Stückgütern mit mehreren aufeinandergestapelten baugleichen
Behältern (20), die jeweils einen zu einer Oberseite (24) offenen Grundkörper (22)
aus einem Schaumstoff, insbesondere aus einem Partikelschaumstoff, aufweisen, wobei
mit Ausnahme des obersten Behälters (20) jeder Behälter (20) nach oben hin durch den
nächstoberen Behälter (20) verschlossen ist, wobei jeder Behälter (20) mindestens
zwei Zentrierelemente (30, 32) aus einem Material aufweist, das härter ist als der
Schaumstoff, wobei bei allen Behältern (20) jeweils mindestens ein zweites Zentrierelement
(32) in Bezug auf ein erstes Zentrierelement (30) in identischer Weise räumlich ausgerichtet
ist, und wobei jedes Zentrierelement (30, 32) eine aus der Oberseite (24) des betreffenden
Grundkörpers (22) ragende erste Zentrierpartie (40) und eine aus einer Unterseite
(38) des betreffenden Grundkörpers (22) ragende zweite Zentrierpartie (42) aufweist,
welche so ausgebildet sind, dass die erste Zentrierpartie (40) jedes der Zentrierelemente
(30, 32) eines jeden Behälters (20) mit Ausnahme des obersten Behälters (20) und die
zweite Zentrierpartie (42) eines baugleichen Zentrierelements (30, 32) des jeweils
nächstoberen Behälters (20) ineinandergreifen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Zentrierpartien (40, 42) eine Längserstreckung aufweist und
dass jeder Behälter (20) mindestens eine erste und mindestens eine zweite Zentrierpartie
(40, 42) mit einer Längserstreckung in einer ersten Richtung sowie mindestens eine
erste und mindestens eine zweite Zentrierpartie (40, 42) mit einer Längserstreckung
in einer zweiten Richtung quer zur ersten Richtung aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem Zentrierelement (30, 32) eines der Behälter (20) mit Ausnahme des obersten
Behälters (20) ein baugleiches Zentrierelement (30, 32) des nächstoberen Behälters
(20) aufliegt, so dass die Zentrierelemente (30, 32) Säulen bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörper (22) jeweils vorzugsweise einstückig aus expandiertem Polypropylen
(EPP), aus expandiertem Polyethylen (EPE) oder aus expandiertem Polyurethan (EPU)
gefertigt sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierelemente (30, 32) aus Metall oder aus einem Thermoplast, vorzugsweise
aus glasfaserverstärktem Polyamid, gefertigt sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierelemente (30, 32) jeweils fest mit dem zugehörigen Grundkörper (22) verbunden
sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörper (22) jeweils einen im Wesentlichen rechteckigen oder quadratischen
Grundriss aufweisen und dass an jeder Seite (34) ein Zentrierelement (30, 32) angeordnet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zentrierelemente (30, 32) jedes Behälters (20) paarweise gegenüberliegen.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen den obersten Behälter (20) verschließenden Deckel (26).
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (26) einen Grundkörper (48) aufweist, der aus demselben Material gefertigt
ist wie die Grundkörper (22) der Behälter (20).
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch einen mit dem Deckel (26) baugleichen Boden (18), auf dem der unterste Behälter (20)
aufliegt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (26) und der Boden (18) jeweils mehrere, in Anzahl und Position der Anzahl
und Position der Zentrierelemente (30, 32) der Behälter (20) entsprechende Zentrierendstücke
(44, 46) aufweisen, wobei die Zentrierendstücke (44, 46) des Deckels (26) jeweils
auf einem der Zentrierelemente (30, 32) des obersten Behälters (20) aufliegen und
wobei auf den Zentrierendstücken (44, 46) des Bodens (18) jeweils eines der Zentrierelemente
(30, 32) des untersten Behälters (20) aufliegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierendstücke (44, 46) jeweils aus der Oberseite des Deckels (26) bzw. des
Bodens (18) ragende erste Zentrierendpartien (50) und aus der Unterseite des Deckels
(26) bzw. des Bodens (18) ragende zweite Zentrierendpartien (52) aufweisen, die baugleich
mit den ersten bzw. zweiten Zentrierpartien (40, 42) der zugehörigen Zentrierelemente
(30, 32) sind.
1. Device for transporting piece goods with a plurality of structurally identical containers
(20) stacked on top of each other, each of which has a main body (22) made of foam,
in particular a particle foam, and open at the top (24), wherein with the exception
of the highest container (20) each container (20) is upwardly closed by the container
(20) above it, wherein each container (20) has at least two centring elements (30,
32) made of a material that is harder than the foam, wherein for all containers (20)
in each case at least one second centring element (32) is spatially aligned in an
identical manner to a first centring element (30), and wherein each centring element
(30, 32) has a first centring part (40) protruding from the top (24) of the main body
(22) concerned and a second centring part (42) protruding from the bottom (38) of
the main body (22) concerned, which are designed in such a way that the first centring
part (40) of each centring element (30, 32) of every container (20) with the exception
of the highest container (20) and the second centring part (42) of a structurally
identical centring element (30, 32) of the respective container (20) above it interlock,
characterised in that at least a part of the centring parts (40, 42) has a longitudinal extension and in that each container (20) has at least a first and at least a second centring part (40,
42) with a longitudinal extension in a first direction and at least a first and at
least a second centring part (40, 42) with a longitudinal extension in a second direction
transversal to the first direction.
2. Device according to claim 1, characterised in that each centring element (30, 32) of one of the containers (20) with the exception of
the highest container (20) supports a structurally identical centring element (30,
32) of the container (20) above it, so that the centring elements (30, 32) form columns.
3. Device according to claim 1 or claim 2, characterised in that the main bodies (22) in each case preferably have a monobloc construction in expanded
polypropylene (EPP), expanded polyethylene (EPE), or expanded polyurethane (EPU).
4. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the centring elements (30, 32) are made from metal or a thermoplastic, preferably
from glass fibre-reinforced polyamide.
5. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the centring elements (30, 32) are in each case firmly attached to the associated
main body (22).
6. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the main bodies (22) in each case have a substantially rectangular or square outline
and in that a centring element (30, 32) is arranged on each side (34).
7. Device according to claim 6, characterised in that the centring elements (30, 32) of each container (20) are arranged in opposing pairs.
8. Device according to any one of the preceding claims, characterised by a cover (26) that closes the highest container (20).
9. Device according to claim 8, characterised in that the cover (26) has a main body (48), which is made from the same material as the
main body (22) of the containers (20).
10. Device according to claim 8 or claim 9, characterised by a base (18) structurally identical to the cover (26), which supports the lowest container
(20).
11. Device according to claim 10, characterised in that the cover (26) and the base (18) in each case have a plurality of centring end pieces
(44,46), the quantity and position of which correspond to the quantity and position
of the centring elements (30, 32) of the containers (20), wherein the centring end
pieces (44, 46) of the cover (26) are in each case supported by one of the centring
elements (30, 32) of the top container (20) and wherein in each case one of the centring
elements (30, 32) of the bottom container (20) is supported by one of the centring
end pieces (44, 46) of the base (18).
12. Device according to claim 11, characterised in that the centring end pieces (44, 46) in each case have first centring end sections (50)
protruding from the top of the cover (26) or base (18) and second centring parts (52)
protruding from the bottom of the cover (26) or base (18) which are structurally identical
to the first or second centring parts (40, 42) of the associated centring elements
(30, 32).
1. Dispositif dévolu au transport de marchandises de détail, comportant plusieurs réceptacles
(20) de même type qui sont empilés les uns sur les autres et sont munis, à chaque
fois, d'un corps de base (22) ouvert vers une face supérieure (24) et constitué d'une
mousse, notamment d'une mousse particulaire, sachant qu'à l'exception du réceptacle
(20) situé le plus haut, chaque réceptacle (20) est obturé vers le haut par le réceptacle
(20) immédiatement sus-jacent, chaque réceptacle (20) étant pourvu d'au moins deux
éléments de centrage (30, 32) en un matériau plus dur que la mousse, sachant que,
dans tous les réceptacles (20), au moins un second élément de centrage (32) présente
respectivement une orientation dans l'espace identique, par rapport à un premier élément
de centrage (30), et sachant que chaque élément de centrage (30, 32) comprend une
première région de centrage (40) faisant saillie au-delà de la face supérieure (24)
du corps de base (22) considéré, et une seconde région de centrage (42) faisant saillie
au-delà d'une face inférieure (38) dudit corps de base (22) considéré, lesquelles
régions sont réalisées de façon à instaurer une interpénétration de la première région
de centrage (40) de chacun des éléments de centrage (30, 32) de chaque réceptacle
(20), exception faite du réceptacle (20) situé le plus haut, et de la seconde région
de centrage (42) d'un élément de centrage (30, 32) de même type du réceptacle respectif
(20) immédiatement sus-jacent, caractérisé par le fait qu'au moins une partie des régions de centrage (40, 42) présente une étendue longitudinale
; et par le fait que chaque réceptacle (20) comprend au moins des première et seconde régions de centrage
(40, 42) ayant une étendue longitudinale dans une première direction, ainsi qu'au
moins des première et seconde régions de centrage (40, 42) ayant une étendue longitudinale
dans une seconde direction transversale par rapport à ladite première direction.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un élément de centrage (30, 32), de même type, du réceptacle (20) immédiatement sus-jacent
repose sur chaque élément de centrage (30, 32) de l'un des réceptacles (20), à l'exception
du réceptacle (20) situé le plus haut, de telle sorte que lesdits éléments de centrage
(30, 32) forment des colonnes.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les corps de base (22) sont, de préférence, respectivement fabriqués d'un seul tenant
en polypropylène expansé (EPP), en polyéthylène expansé (EPE) ou en polyuréthane expansé
(EPU).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les éléments de centrage (30, 32) sont fabriqués en métal ou en une matière thermoplastique,
de préférence en un polyamide renforcé par des fibres de verre.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les éléments de centrage (30, 32) sont, à chaque fois, reliés rigidement au corps
de base (22) associé.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les corps de base (22) sont dotés, respectivement, d'une configuration de base pour
l'essentiel rectangulaire ou carrée ; et par le fait qu'un élément de centrage (30, 32) est implanté sur chaque côté (34).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les éléments de centrage (30, 32) de chaque réceptacle (20) se font mutuellement
face par paires.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un couvercle (26) obturant le réceptacle (20) situé le plus haut.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le couvercle (26) est muni d'un corps de base (48) fabriqué dans le même matériau
que les corps de base (22) des réceptacles (20).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par un fond (18) de même type que le couvercle (26), sur lequel repose le réceptacle
(20) situé le plus bas.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que le couvercle (26) et le fond (18) sont pourvus, respectivement, de plusieurs pièces
extrêmes de centrage (44, 46) dont le nombre et l'emplacement correspondent au nombre
et à l'emplacement des éléments de centrage (30, 32) des réceptacles (20), sachant
que les pièces extrêmes de centrage (44, 46) dudit couvercle (26) reposent, à chaque
fois, sur l'un des éléments de centrage (30, 32) du réceptacle (20) situé le plus
haut, et sachant que l'un des éléments de centrage (30, 32) du réceptacle (20) situé
le plus bas repose, à chaque fois, sur les pièces extrêmes de centrage (44, 46) dudit
fond (18).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé par le fait que les pièces extrêmes de centrage (44, 46) comportent, à chaque fois, des premières
régions extrêmes de centrage (50) faisant saillie au-delà de la face supérieure respective
du couvercle (26), ou du fond (18), et des secondes régions extrêmes de centrage (52)
qui font saillie au-delà de la face inférieure respective dudit couvercle (26), ou
dudit fond (18), et qui sont du même type que les premières et secondes régions respectives
de centrage (40, 42) des éléments de centrage (30, 32) associés.
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