[0001] Die Erfindung betrifft eine Fräsmaschine, insbesondere Straßenfräsmaschine, Stabilisierer,
Recycler oder Surface-Miner, mit einer Antriebseinrichtung, die derart ausgebildet
ist, dass die Fräsmaschine auf dem Boden translatorische und/oder rotarische Bewegungen
ausführt, und einer Arbeitseinrichtung, die derart ausgebildet ist, dass der Boden
bearbeitet wird. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer
derartigen Fräsmaschine.
[0002] Es sind unterschiedliche Ausführungsformen von Bodenfräsmaschinen bekannt, zu denen
insbesondere die Straßenfräsmaschinen, Stabilisierer, Recycler oder Surface-Miner
zählen. Die bekannten Fräsmaschinen zeichnen sich durch eine Antriebseinrichtung zum
Ausführen von translatorischen und/oder rotarischen Bewegungen der Maschine auf dem
Boden und eine Arbeitseinrichtung zum Bearbeiten des Bodens aus. Die Antriebseinrichtung
verfügt über mindestens eine Baugruppe, die in Abhängigkeit von Antriebsparametern
eine bestimmte Maschinenfunktion ausführt, und die Arbeitseinrichtung verfügt über
mindestens eine Baugruppe, die in Abhängigkeit von Arbeitsparametern eine bestimmte
Maschinenfunktion ausführt. Die einzelnen Baugruppen der Antriebseinrichtung und Arbeitseinrichtung
können wiederum mehrere Bauteile umfassen.
[0003] Nachfolgend werden unter einer Antriebseinrichtung sämtliche Bauteile der Straßenfräsmaschine
verstanden, die dazu bestimmt oder geeignet sind, die Maschine zu verfahren, und unter
einer Arbeitseinrichtung werden sämtliche Bauteile der Straßenfräsmaschine verstanden,
die dazu bestimmt oder geeignet sind, bei der Bearbeitung des Bodens zum Einsatz zu
kommen. Die Antriebseinrichtung und Arbeitseinrichtung können auch gemeinsame Bauteile
haben. Ein gemeinsames Bauteil der Antriebs- und Arbeitseinrichtung kann eine Antriebsmaschine,
insbesondere ein Verbrennungsmotor, sein.
[0004] Die Antriebsleistung des Verbrennungsmotors kann über ein Pumpenverteilergetriebe
auf Hydraulikpumpen übertragen werden, um in den Laufwerken der Fräsmaschine vorgesehene
Hydraulikmotoren mit Hydraulikflüssigkeit zu versorgen. Die Antriebeinrichtung umfasst
dann den Verbrennungsmotor, das Pumpenverteilergetriebe, die Hydraulikpumpen und die
Laufwerke mit den Hydraulikmotoren. Die Vorschubgeschwindigkeit der Fräsmaschine kann
bei unterschiedlichen Drehzahlen des Verbrennungsmotors durch eine entsprechende Einstellung
der Hydraulikpumpen stufenlos geregelt werden.
[0005] Eine wesentliche Baugruppe der Arbeitseinrichtung ist die Fräs/-Schneidwalze, die
bei den bekannten Fräsmaschinen in einem Fräswalzengehäuse angeordnet ist. Die Fräs/-
Schneidwalze wird im Allgemeinen von der einzigen Antriebsmaschine der Fräsmaschine
angetrieben, wobei die Antriebsleistung der Antriebsmaschine über ein mechanisches
Getriebe auf die Fräs/-Schneidwalze übertragen wird. Die Drehzahl der Fräs/- Schneidwalze
wird somit von der Drehzahl des Verbrennungsmotors und dem Übersetzungsverhältnis
des Getriebes bestimmt. Die Fräs-/Schneidwalze kann beispielsweise auch hydraulisch
angetrieben werden, wobei die Drehzahl über eine entsprechende Verstellung der Hydraulikpumpen
geregelt wird.
[0006] Die Arbeitseinrichtung kann aber noch weitere Baugruppen umfassen, die für die Bearbeitung
des Bodens mit der Fräs/-Schneidwalze zusammenwirken. Hierzu zählen beispielsweise
ein in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbarer Niederhalter, der in Arbeitsrichtung
der Fräsmaschine vor der Fräs-/Schneidwalze angeordnet ist, oder ein in der Höhe gegenüber
dem Boden verstellbarer und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegender
Abstreifer, der in Arbeitsrichtung der Fräsmaschine hinter der Schneid-/Fräswalze
angeordnet ist, oder ein in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbarer und mit einer
vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegender Kantenschutz, der in Längsrichtung
der Fräsmaschine angeordnet ist.
[0007] Fräsmaschinen verfügen einer zentrale Steuer- und Recheneinheit, die derart konfiguriert
ist, dass die Baugruppen der Antriebseinrichtung derart angesteuert werden, dass eine
bestimmte Maschinenfunktion ausgeführt wird, und die Baugruppen der Arbeitseinrichtung
derart angesteuert werden, dass eine bestimmte Maschinenfunktion ausgeführt wird.
Die Ausführung einer bestimmten Maschinenfunktion erfolgt in Abhängigkeit von bestimmten
Betriebsparametern, die vom Maschinenführer vorgegeben werden. Nachfolgend werden
die Betriebsparameter, die bei der Ansteuerung der Baugruppen der Antriebeinrichtung
Berücksichtigung finden, als Antriebparameter und unter den Parametern, die bei der
Ansteuerung der Baugruppen der Arbeitseinrichtung Berücksichtigung finden, als Arbeitsparameter
bezeichnet.
[0008] Zur Eingabe der Antrieb- und Arbeitsparameter weisen Fräsmaschinen eine Bedieneinheit
auf, die unterschiedlich ausgebildet sein kann. Die Bedieneinheit kann beispielsweise
Taster oder Schalter, Schieber, Steuerknüppel aufweisen oder als Touch-Screen ausgebildet
sein.
[0009] Die Bedienung einer Fräsmaschine ist für den Maschinenführer eine komplexe Aufgabe.
Der Maschinenführer muss sämtliche Antriebs- und Arbeitsparameter so vorgeben, dass
das gewünschte Fräsergebnis erreicht wird. Dabei muss der Maschinenführer berücksichtigen,
dass die Vorgabe eines Betriebsparameters unmittelbar einen Einfluss auf einen anderen
Parameter ausüben kann. Denn beim Betrieb der Fräsmaschine ist für die Qualität des
Fräsbildes das Zusammenspiel sämtlicher Parameter entscheidend. Daher setzt die Bedienung
einer Fräsmaschine eine große Erfahrung des Maschinenführers voraus.
[0010] Die
EP 3 208 382 A1, die einen nachveröffentlichten Stand der Technik darstellt, beschreibt eine Fräsmaschine,
die über eine Antriebeinrichtung (Laufwerke) und eine Arbeitseinrichtung (Fräswalze)
sowie eine Steuer- und Recheneinheit für die Steuerung der Antriebs- und Arbeitseinrichtung
verfügt. Darüber hinaus weist die Fräsmaschine ein Bedienpult mit einer Eingabeeinheit
und einer Anzeigeeinheit auf. Die Fräsmaschine kann mit unterschiedlichen Fräswalzentypen
ausgestattet werden. Insofern kann eine Auswahl zwischen unterschiedlichen Fräswalzen
getroffen werden. Der Steuerung der Fräsmaschine liegt für den jeweiligen Fräswalzentyp,
mit dem die Fräsmaschine ausgestattet ist, ein bestimmter funktionaler Zusammenhang
zwischen einer Korrekturgröße für die Frästiefe und der Vorschubgeschwindigkeit oder
Fräswalzendrehzahl zugrunde.
[0011] Die
US 4 929 121 A beschreibt eine Steuer- und Recheneinheit für eine Fräsmaschine, die über eine Auswahleinheit
verfügt. Die Auswahleinheit erlaubt eine Auswahl zwischen einem Service-Modus, einem
Standby-Modus und einem dritten Modus. In dem Service-Modus ist die Fräswalze abgekuppelt,
die Bremse angezogen und der Riemenspanner gelöst. Auch in dem Standby-Modus ist die
Fräswalze abgekuppelt und die Bremse angezogen, aber der Riemenspanner ist aktiv,
und nur in dem dritten Modus wird die Antriebsleistung des Antriebsmotors für den
eigentlichen Betrieb der Fräsmaschine auf die Fräswalze übertragen.
[0012] Die
DE 10 2014 001 885 A1 beschreibt ein Verfahren zur Optimierung einer Betriebsfunktion einer Bodenfräsmaschine.
Die Lehre der
DE 10 2014 001 885 A1 liegt darin, einen Betriebsparameter der Bodenfräsmaschine, beispielsweise die Drehzahl
der Fräswalze, soweit zu variieren, bis ein Betriebsoptimum erreicht wird. Ein solches
Betriebsoptimum kann beispielsweise die maximale Vorschubgeschwindigkeit der Bodenfräsmaschine,
die maximale Fräsleistung oder die maximale Fräsleistungseffizienz sein. Folglich
wird ein bestimmter Betriebsparameter nicht vorgegeben, sondern der Betriebsparameter
wird ausgehend von einem Ausgangswert erhöht oder verringert. Die Steuerung der betreffenden
Baugruppe der Bodenfräsmaschine erfolgt somit nicht mit einem vorgegebenen Betriebsparameter.
Dies ist ein fundamentaler Unterschied zu der erfindungsgemäßen Fräsmaschine.
[0013] Die
US 2010/0014917 A1 beschreibt eine Fräsmaschine mit einer Steuer- und Recheneinheit, die eine Auswahl
zwischen einem ersten und einem zweiten Betriebsmodus M1 und M2 erlaubt. Der erste
Betriebsmodus M1 sieht eine Reduzierung der Vorschubgeschwindigkeit der Fräsmaschine
immer dann vor, wenn die Drehzahl der Fräswalze unter einen vorgegebenen Wert absinkt.
Dieser Betriebsmodus sieht aber nicht vor, mindestens eine Baugruppe mit mindestens
zwei Betriebsparametern, derart anzusteuern, dass die jeweilige Maschinenfunktion
ausgeführt wird, sondern sieht eine Steuerung allenfalls mit einem einzigen Betriebsparameter
vor. Auch sieht dieser Betriebsmodus nicht eine Steuerung auf der Grundlage einer
die Abhängigkeit eines Betriebsparameters einer Baugruppe von mindestens einem Betriebsparameter
mindestens einer anderen Baugruppe beschreibenden Funktion vor. In dem zweiten Betriebsmodus
M2 wird die Vorschubgeschwindigkeit v der Fräsmaschine nicht reduziert, wenn die Drehzahl
der Fräswalze unter den Grenzwert abfällt, d. h. der erste Betriebsmodus ist im zweiten
Betriebsmodus deaktiviert.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fräsmaschine mit einer vereinfachten
Bedienung für den Maschinenführer zu schaffen. Darüber hinaus ist eine Aufgabe der
Erfindung, ein Verfahren zum Betrieb einer Fräsmaschine anzugeben, das die Bedienung
der Maschine vereinfacht.
[0015] Die Lösung dieser Aufgaben erfolgt mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche.
Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
[0016] Die erfindungsgemäße Fräsmaschine verfügt über eine Bedieneinheit zur Eingabe von
Betriebsparametern zur Steuerung der Antriebseinrichtung und der Arbeitseinrichtung.
Mit der Bedieneinheit kann der Maschinenführer sämtliche für das Projekt wesentliche
Parameter eingeben. Der Maschinenführer kann beispielsweise die Motorleistung der
Antriebsmaschine, die Vorschubgeschwindigkeit der Fräsmaschine, die Frästiefe oder
die Drehzahl der Fräswalze einstellen. Bei der erfindungsgemäßen Fräsmaschine ist
aber für die jeweilige Fräsaufgabe die Einstellung sämtlicher Antriebs- und Arbeitsparameter
nicht erforderlich.
[0017] Die Bedieneinheit zeichnet sich durch eine Auswahleinheit zur Auswahl eines Betriebsmodus
aus einer Mehrzahl von Betriebsmodi aus. Folglich braucht der Maschinenführer für
das Projekt nur einen Betriebsmodus auszuwählen. Wenn die Aufgabe beispielsweise Feinfräsen
ist, um ein feines Fräsbild zu erzielen, braucht der Maschinenführer nur den Betriebsmodus
Feinfräsen auszuwählen. Für das Feinfräsen können in Abhängigkeit von der jeweiligen
Fräsaufgabe auch mehrere Betriebsmodi vorgesehen sein, bei der die erforderliche Arbeitszeit
oder der Verschleiß der Fräswerkzeuge Berücksichtigung finden kann
[0018] Die Steuer- und Recheneinheit weist einen Speicher auf, in dem für jeden Betriebsmodus
der Mehrzahl von Betriebsmodi mindestens zwei vorgegebene Betriebsparameter, die dem
Betriebsmodus zugewiesen werden, gespeichert sind. Die betreffenden Betriebsparameter
brauchen daher vom Maschinenführer nicht eingestellt zu werden, sondern können aus
dem Speicher ausgelesen werden.
[0019] Die Steuer- und Recheneinheit ist derart konfiguriert, dass mindestens eine Baugruppe
in Abhängigkeit von den mindestens zwei Betriebsparametern, welche für den mit der
Auswahleinheit ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher gespeichert sind, derart
angesteuert wird, dass die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird. Wenn zwei
Baugruppen angesteuert werden, kann jede Baugruppe auf der Grundlage eines Betriebsparameters
der mindestens zwei Betriebsparameter angesteuert werden. Folglich wird die Fräsmaschine
mit den Betriebsparametern gesteuert, die dem vom Maschinenführer ausgewählten Betriebsmodus
zugewiesen sind. Die Zuweisung der Parameter braucht daher nicht von dem Maschinenführer
vorgenommen zu werden, so dass der Maschinenführer entlastet wird. Allein mit der
Auswahl des Betriebsmodus wird somit ein optimales Fräsergebnis erzielt.
[0020] Die Betriebsparameter umfassen Antriebsparameter und Arbeitsparameter, wobei die
Antriebseinrichtung mindestens eine Baugruppe aufweist, die in Abhängigkeit von Antriebsparametern
eine bestimmte Maschinenfunktion ausführt, und die Arbeitseinrichtung mindestens eine
Baugruppe aufweist, die in Abhängigkeit von Arbeitsparametern eine bestimmte Maschinenfunktion
ausführt. In dem Speicher für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl von Betriebsmodi können
mindestens zwei vorgegebene Arbeitsparameter, die dem Betriebsmodus zugewiesen sind,
gespeichert sein. Bei dieser Ausführungsform ist die Steuer- und Recheneinheit derart
konfiguriert, dass mindestens eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung in Abhängigkeit
von den mindestens zwei Arbeitsparametern, welche für den mit der Auswahleinheit ausgewählten
Betriebsmodus in dem Speicher gespeichert sind, derart angesteuert wird, dass die
jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird.
[0021] Die Vorschubgeschwindigkeit ist ein Antriebsparameter, der vorzugsweise vom Maschinenführer
selbst vorgegeben werden kann und auch vom Maschinenführer während des Betriebs der
Baumaschine verändert werden kann. Daher ist bei einer bevorzugten Ausführungsform
die Vorschubgeschwindigkeit ein mit der Bedieneinheit zur Steuerung der Antriebseinrichtung
eingebbarer Antriebsparameter. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass der Maschinenführer
Arbeitsparameter, beispielsweise die Frästiefe, vorgibt.
[0022] Die erfindungsgemäße Fräsmaschine kann weiterhin vorsehen, dass für jeden Betriebsmodus
der Mehrzahl von Betriebsmodi mindestens eine die Abhängigkeit eines Betriebsparameters
einer Baugruppe von mindestens einem Betriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe
beschreibende Funktion gespeichert ist. Unter einer derartigen Funktion werden sämtliche
Angaben verstanden, die einen Zusammenhang zwischen dem einen und dem anderen Parameter
beschreiben. Diese Funktion kann beispielsweise auch ein Kennlinienfeld sein. Bei
dieser bevorzugten Ausführungsform ist die Steuer- und Recheneinheit weiterhin derart
konfiguriert, dass auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines Betriebsparameters
einer Baugruppe von mindestens einem Betriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe
beschreibenden Funktion, welche für den mit der Auswahleinheit ausgewählten Betriebsmodus
in dem Speicher gespeichert ist, mindestens eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung
oder Antriebseinrichtung derart angesteuert, dass die jeweilige Maschinenfunktion
ausgeführt wird. Folglich kann bei der Steuerung der Fräsmaschine nicht nur ein vorgegebener
Betriebsparameter einer Baugruppe, sondern auch ein Zusammenhang zwischen vorgegebenen
Parametern unterschiedlicher Baugruppen Berücksichtigung finden.
[0023] Die Steuer-und Recheneinheit ist derart konfiguriert, dass auf der Grundlage der
die Abhängigkeit eines Arbeitsparameters einer Baugruppe von mindestens einem Antriebsparameter
mindestens einer anderen Baugruppe beschreibenden Funktion oder auf der Grundlage
der die Abhängigkeit eines Antriebsparameters einer Baugruppe von mindestens einem
Arbeitsparameters mindestens einer anderen Baugruppe beschreibenden Funktion, welche
für den mit der Auswahleinheit ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher gespeichert
ist, mindestens eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung bzw. Antriebseinrichtung derart
angesteuert wird, dass die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird.
[0024] Für die Erfindung ist grundsätzlich unerheblich, welche Maschinenfunktionen die einzelnen
Baugruppen ausführen. Bei bestimmten Maschinenfunktionen kommen aber die Vorteile
der Erfindung besonders zum Tragen.
[0025] Bei einer Ausführungsform umfasst eine Baugruppe der Antriebseinrichtung motorisch
angetriebene Laufwerke, auf denen die Baumaschine aufsteht, wobei ein Antriebsparameter
die Vorschubgeschwindigkeit der Fräsmaschine ist, und eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung
umfasst eine motorisch angetriebene Fräs-/Schneidwalze, wobei ein Arbeitsparameter
die Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze ist. Bei dieser Ausführugsform ist eine die Abhängigkeit
eines Arbeitsparameters einer Baugruppe von einem Antriebsparameter einer anderen
Baugruppe beschreibende Funktion eine die Abhängigkeit der Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze
von der Vorschubgeschwindigkeit der Fräsmaschine beschreibende Funktion. Die Steuer-
und Recheneinheit ist bei dieser Ausführungsform derart konfiguriert ist, dass auf
der Grundlage der die Abhängigkeit der Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze von der Vorschubgeschwindigkeit
der Fräsmaschine beschreibenden Funktion, welche für den mit der Auswahleinheit ausgewählten
Betriebsmodus in dem Speicher gespeichert ist, für eine vorgegebene Vorschubgeschwindigkeit
die Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze eingestellt wird. Alternativ kann bei manueller
Änderung der Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze die Vorschubgeschwindigkeit der Maschine
angepasst werden.
[0026] Beispielsweise kann für den Betriebsmodus des Feinfräsens eine bestimmte Vorschubgeschwindigkeit
der Baumaschine, die einen Antriebsparameter darstellt, vor Beginn der Fräsarbeiten
von dem Maschinenführer vorgegeben oder auch während der Fräsarbeiten verändert werden,
wobei die Einstellung der zugehörigen Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze, die einen Arbeitsparameter
darstellt, dann in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit automatisch erfolgt.
Für unterschiedliche Fräsaufgaben können dabei unterschiedliche Abhängigkeiten vorgegeben
werden, so dass für die ausgewählte Fräsaufgabe eine optimale Einstellung erfolgt.
Eine Ausführungsform kann vorsehen, dass die Mehrzahl der mit der Auswahleinheit auswählbaren
Betriebsmodi zumindest einen Feinfräs-Betriebsmodus für ein feineres Fräsbild bei
einer kleineren Frästiefe der Fräs-/Schneidwalze und einen Grobfräs-Betriebsmodus
für ein gröberes Fräsbild bei einer größeren Frästiefe der Fräs-/Schneidwalze umfasst,
wobei für den Feinfräs-Betriebsmodus in dem Speicher eine Funktion gespeichert ist,
die bei einer vorgegebenen Vorschubgeschwindigkeit für den Feinfräs-Betriebsmodus
eine höhere Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze vorgibt als für den Grobfräs-Betriebsmodus.
Dem Maschinenführer können aber auch mehrere Fräs-Betriebsmodi, die sich in der Qualität
des Fräsbildes unterscheiden, zur Auswahl angeboten werden.
[0027] Bei einer anderen Ausführungsform ist eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung ein Einrichtung
zum Zuführen von Wasser in einen die Fräs-/Schneidwalze aufnehmendes Fräs/-Schneidwalzengehäuse
mit einer motorisch angetriebenen Pumpeinrichtung, wobei ein Arbeitsparameter die
Fördermenge der Pumpeinrichtung ist. Bei dieser Ausführungsform kann beispielsweise
für den Feinfräs-Betriebsmodus in dem Speicher ein Arbeitsparameter gespeichert, der
bei einer vorgegebenen Vorschubgeschwindigkeit für den Feinfräs-Betriebsmodus eine
geringere Fördermenge der Pumpeinrichtung vorgibt als für den Grobfräs-Betriebsmodus.
[0028] Bei einer weiteren Ausführungsform ist eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung eine
motorisch angetriebene Fördereinrichtung zum Fördern von mit der Fräs-/Schneidwalze
abgetragenem Material, wobei ein Arbeitsparameter die Fördermenge der Fördereinrichtung
ist. Dann kann für den Feinfräs-Betriebsmodus in dem Speicher ein Arbeitsparameter
gespeichert sein, der bei einer vorgegebenen Vorschubgeschwindigkeit für den Feinfräs-Betriebsmodus
eine geringere Fördermenge der Fördereinrichtung vorgibt als für den Grobfräs-Betriebsmodus.
[0029] Eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung kann auch einen in der Höhe gegenüber dem Boden
verstellbaren und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegenden Niederhalter,
der in Arbeitsrichtung der Fräsmaschine vor der Fräs-/Schneidwalze angeordnet ist,
oder einen in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbaren und mit einer vorgegebenen
Auflagekraft auf dem Boden aufliegenden Abstreifer, der in Arbeitsrichtung der Fräsmaschine
hinter der Schneid-/Fräswalze angeordnet ist, oder einen in der Höhe gegenüber dem
Boden verstellbaren und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegenden
Kantenschutz, der in Längsrichtung der Fräsmaschine angeordnet ist, umfassen. Bei
diesem Ausführungsbeispiel ist der Arbeitsparameter die Höheneinstellung oder Auflagekraft
des Niederhalters bzw. die Höheneinstellung oder Auflagekraft des Abstreifers bzw.
die Höheneinstellung oder Auflagekraft des Kantenschutzes.
[0030] Das erfindungsgemäße Verfahren ist vorzugsweise dadurch gekennzeichnet, dass eine
Baugruppe der Antriebseinrichtung motorisch angetriebene Laufwerke umfasst, auf denen
die Baumaschine aufsteht, wobei ein Antriebsparameter die Vorschubgeschwindigkeit
der Fräsmaschine ist, und eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung eine motorisch angetriebene
Fräs-/Schneidwalze umfasst, wobei ein Arbeitsparameter die Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze
ist.
[0031] Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorschubgeschwindigkeit zur Steuerung der Antriebseinrichtung auf einer Eingabeeinheit
eingegeben wird, wobei eine die Abhängigkeit eines Arbeitsparameters einer Baugruppe
von einem Antriebsparameter einer anderen Baugruppe beschreibende Funktion eine die
Abhängigkeit der Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze von der Vorschubgeschwindigkeit der
Fräsmaschine beschreibende Funktion ist, und auf der Grundlage der die Abhängigkeit
der Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze von der Vorschubgeschwindigkeit der Fräsmaschine
beschreibenden Funktion, welche für den ausgewählten Betriebsmodus aus dem Speicher
ausgelesen wird, die Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze eingestellt wird.
[0032] Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise dadurch gekennzeichnet,
dass für einen ersten Betriebsmodus der Mehrzahl der auswählbaren Betriebsmodi aus
dem Speicher eine Funktion ausgelesen wird, die bei einer vorgegebenen Vorschubgeschwindigkeit
eine höhere Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze vorgibt als für einen zweiten Betriebsmodus
der Mehrzahl der Betriebsmodi.
[0033] Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise dadurch gekennzeichnet,
dass eine Baugruppe der Fräsmaschine eine Einrichtung zum Zuführen von Wasser in ein
die Fräs-/Schneidwalze aufnehmendes Fräs/-Schneidwalzengehäuse mit einer motorisch
angetriebenen Pumpeinrichtung umfasst, wobei ein Arbeitsparameter die Fördermenge
der Pumpeinrichtung ist.
[0034] Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise dadurch gekennzeichnet,
dass für einen ersten Betriebsmodus der Mehrzahl der auswählbaren Betriebsmodi aus
dem Speicher eine Funktion ausgelesen wird, die bei einer vorgegebenen Vorschubgeschwindigkeit
eine größere Fördermenge der Pumpeinrichtung vorgibt als für einen zweiten Betriebsmodus
der Mehrzahl der Betriebsmodi.
[0035] Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise dadurch gekennzeichnet,
dass eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung eine motorisch angetriebene Fördereinrichtung
zum Fördern von mit der Fräs-/Schneidwalze abgetragenen Material umfasst, wobei ein
Arbeitsparameter die Fördermenge der Fördereinrichtung ist.
[0036] Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise dadurch gekennzeichnet,
dass für einen ersten Betriebsmodus der Mehrzahl der mit der Auswahleinheit auswählbaren
Betriebsmodi aus dem Speicher eine Funktion ausgelesen wird, die bei einer vorgegebenen
Vorschubgeschwindigkeit eine größere Fördermenge der Fördereinrichtung vorgibt als
für einen zweiten Betriebsmodus der Mehrzahl der Betriebsmodi.
[0037] Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise dadurch gekennzeichnet,
dass eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung einen in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbaren
und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegenden Niederhalter, der
in Arbeitsrichtung der Fräsmaschine vor der Fräs-/Schneidwalze angeordnet ist, oder
einen in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbaren und mit einer vorgegebenen Auflagekraft
auf dem Boden aufliegenden Abstreifer, der in Arbeitsrichtung der Fräsmaschine hinter
der Schneid-/Fräswalze angeordnet ist, oder einen in der Höhe gegenüber dem Boden
verstellbaren und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegenden Kantenschutz,
der in Längsrichtung der Fräsmaschine angeordnet ist, umfasst, wobei ein Arbeits-Parameter
die Höheneinstellung oder Auflagekraft des Niederhalters bzw. Abstreifers bzw. Kantenschutzes
ist.
[0038] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen im Einzelnen erläutert.
[0039] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Fräsmaschine in der
Seitenansicht,
- Fig. 2
- ein Blockdiagramm mit den wesentlichen Komponenten der Fräsmaschine und
- Fig. 3
- ein Ablaufdiagramm zur Darstellung der einzelnen Verfahrensschritte.
[0040] Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Straßenfräsmaschine als Beispiel für eine Fräsmaschine
in vereinfachter schematischer Darstellung. Die Fräsmaschine kann aber auch ein Recycler,
Stabilisierer oder Surface-Miner sein. Diese unterschiedlichen Ausführungsformen von
Bodenfräsmaschinen, die zum Stand der Technik gehören, unterscheiden sich nicht in
den für die Erfindung wesentlichen Komponenten.
[0041] Die Fräsmaschine weist einen von einem Fahrwerk 1 getragenen Maschinenrahmen 2 mit
einem Fahrstand 3 auf. Das Fahrwerk 1 der Fräsmaschine kann vier Laufwerke 4, 5 umfassen,
die an der Rück- und Vorderseite auf beiden Seiten des Maschinenrahmens 2 angeordnet
sind. Die lenkbaren Laufwerke 4, 5, insbesondere Kettenlaufwerke, die translatorische
und/oder rotatorische Bewegungen der Fräsmaschine erlauben, sind an Hubzylindern 6,
7 befestigt, die an dem Maschinenrahmen 1 angebracht sind, so dass der Maschinenrahmen
höhenverstellbar ist. Die Laufwerke 4, 5 können Kettenlaufwerke sein. Anstelle von
Kettenlaufwerken können auch Räder vorgesehen sein.
[0042] Die Fräsmaschine verfügt über eine am Maschinenrahmen angeordnete Antriebsmaschine
16, insbesondere Verbrennungsmotor. Die Antriebsleistung des Verbrennungsmotors wird
über ein Pumpenverteilergetriebe auf Hydraulikpumpen übertragen, um in den Laufwerken
4, 5 der Fräsmaschine vorgesehene Hydraulikmotoren mit Hydraulikflüssigkeit zu versorgen.
Diese Bauteile der Fräsmaschine, die zum Stand der Technik gehören, sind in Fig. 1
nicht gezeigt.
[0043] Darüber hinaus verfügt die Fräsmaschine über eine Fräs/-Schneidwalze 8, die in einem
Fräswalzengehäuse 9 angeordnet ist. Die Fräswalze 8 wird von der einzigen Antriebsmaschine
angetrieben, wobei die Antriebsleistung der Antriebsmaschine 16 über ein mechanisches
Getriebe 32 auf die Fräs/-Schneidwalze 8 übertragen wird. Des Weiteren ist eine nicht
dargestellte Einrichtung zum Zuführen von Wasser in das Fräswalzengehäuse vorgesehen,
die eine nicht dargestellte Pumpeinrichtung aufweist.
[0044] Die Fräsmaschine verfügt noch über weitere Baugruppen, die für die Bearbeitung des
Bodens mit der Fräs/-Schneidwalze zusammenwirken. Diese nur andeutungsweise dargestellten
Baugruppen, die ebenfalls zum Stand der Technik gehören, sind ein in der Höhe gegenüber
dem Boden verstellbarer und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegender
Niederhalter 10, der in Arbeitsrichtung der Fräsmaschine vor der Fräs-/Schneidwalze
8 angeordnet ist, ein in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbarer und mit einer
vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegender Abstreifer 11, der in Arbeitsrichtung
A der Fräsmaschine hinter der Schneid-/Fräswalze 8 angeordnet ist, und ein an jeder
Längsseite der Fräs-/Schneidwalze 8 in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbarer
und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegender Kantenschutz 12,
der sich in Längsrichtung der Fräsmaschine erstreckt.
[0045] Die einzelnen Baugruppen können wiederum mehrere unterschiedliche Bauteile, beispielsweise
Stellantriebe, Sensoren etc., umfassen, die aber ebenfalls nicht dargestellt sind,
da sie dem Fachmann allgemein bekannt sind.
[0046] Zum Abtransport des von der Fräs-/Schneidwalze abgetragenen Materials ist eine Fördereinrichtung
13 mit einem Förderband 14 vorgesehen.
[0047] Für die Steuerung der Fräsmaschine kann der Maschinenführer mit einer Bedieneinheit
15, die am Fahrstand 3 vorgesehen sein kann, verschiedene Betriebsparameter eingeben.
Die Ansteuerung der betreffenden Bauteile der einzelnen Baugruppen erfolgt bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einer zentralen Steuer- und Recheneinheit. Es
können aber auch mehrere einzelne Steuer- und Recheneinheiten vorgesehen sein.
[0048] Die Steuer- und Recheneinheit kann beispielsweise einen allgemeinen Prozessor, einen
Digitalen Signalprozessor (DSP) zur kontinuierlichen Bearbeitung digitaler Signale,
einen Mikroprozessor, eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC), einen
aus Logikelementen bestehenden integrierten Schaltkreis (FPGA) oder andere integrierte
Schaltkreise (IC) oder Hardware-Komponenten aufweisen, um die einzelnen Verfahrensschritte
auszuführen. Auf den Hardware-Komponenten kann zur Durchführung der Verfahrensschritte
ein Datenverarbeitungsprogramm (Software) laufen. Es ist auch eine Mehrzahl oder Kombination
der verschiedenen Komponenten möglich.
[0049] Fig. 2 zeigt ein vereinfachtes Blockschaltbild mit den wesentlichen Komponenten der
Fräsmaschine. Die Antriebseinrichtung umfasst die Antriebsmaschine 16 sowie die nicht
dargestellten Laufwerke, die jeweils einen Hydraulikmotor aufweisen. Die Arbeitseinrichtung
umfasst neben der Antriebsmaschine 16 als gemeinsames Bauteil mit der Antriebseinrichtung
die Fräs-/Schneidwalze 8, den in Arbeitsrichtung vor der Fräs-/Schneidwalze angeordneten
Niederhalter 10, den Abstreifer 11 hinter der Fräs-/Schneidwalze und den Kantenschutz
12 auf beiden Seiten der Fräs-/Schneidwalze. Eine weitere Baugruppe der Arbeitseinrichtung
ist die Einrichtung 18 zur Höhenverstellung des Maschinenrahmens 1, die die vier Hubsäulen
6, 7 aufweist, so dass die Frästiefe eingestellt werden kann. Darüber hinaus weist
die Arbeitseinrichtung die Einrichtung 19 zum Zuführen von Wasser mit der Pumpeinrichtung
sowie die Fördereinrichtung 13 mit dem Förderband 14 auf. Die einzelnen Baugruppen
sind über Steuerleitungen 33 mit der zentralen Steuer- und Recheneinheit 20 verbunden.
[0050] Die Drehzahl der Antriebsmaschine 16 bestimmt die Drehzahl n der Fräs-/Schneidwalze
8, die über das mechanische Getriebe 32 von der Antriebsmaschine angetrieben wird,
während die Vorschubgeschwindigkeit v durch entsprechende Einstellung der Hydraulikpumpen
für die Hydraulikmotoren eingestellt wird.
[0051] Die Bedieneinheit 15 verfügt über eine Eingabeeinheit 15A, die beispielsweise Taster,
Schalter, Schieber, eine Tastatur oder ein Touch-Screen aufweisen kann, um bestimmte
Parameter manuell eingeben zu können. Die Eingabeeinheit 15A kann auch einen Steuerknüppel
zum Steuern der Maschine, insbesondere der lenkbaren Laufwerke, aufweisen. Zur Überwachung
der Maschinenfunktionen weist die Bedieneinheit eine Anzeigeeinheit 15B auf, beispielsweise
Bildschirm.
[0052] Darüber hinaus weist die Bedieneinheit 15 eine Auswahleinheit 15C auf, die aber auch
Bestandteil der Eingabeeinheit sein kann, beispielsweise zusammen mit der Eingabeeinheit
als Touch-Screen ausgebildet sein kann. Die Auswahleinheit 15C erlaubt dem Maschinenführer
aus einer Mehrzahl von Betriebsmodi M
1 bis M
n einen Betriebsmodus M
x auszuwählen. Die Auswahleinheit kann den einzelnen Betriebsmodi M
1 bis M
n zugeordnete Taster, Schalter oder Buttons auf einem Touchscreen aufweisen. Eine weitere
mögliche Ausführungsform ist ein Drehschalter mit den Betriebsmodi zugeordneten Drehstellungen.
[0053] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel können zwischen den Betriebsmodi Mikrofräsen
I, Mikrofräsen II, Feinfräsen I, Feinfräsen II, Standardfräsen I, Standardfräsen II,
Standardfräsen III, Grobfräsen (Schruppfräsen) ausgewählten werden, wobei für die
einzelnen Fräsarten unterschiedliche Fräsaufgaben ausgewählt werden können. Die einzelnen
Fräsaufgaben sind mit dem Index "I", "II" oder "III" bezeichnet. Die Fräsaufgaben
können unterschiedliche Fräsbilder sein, die sich in der Rauigkeit der Oberfläche
unterscheiden können. Es können auch unterschiedliche Rahmenbedingungen berücksichtigt
werden, beispielsweise die Art des Untergrundes (Beton oder Asphalt), oder ob eine
möglichst schnelle oder verschleißarme Bearbeitung des Bodens erfolgen soll.
[0054] Jedem Betriebsmodus ist ein Datensatz zugeordnet, der in einem Speicher 20A der Steuer-und
Recheneinheit 20 gespeichert ist. Jeder Datensatz enthält die Antriebs- und Arbeitsparameter,
die für die jeweilige Aufgabe als optimal angesehen werden. Dabei muss der Datensatz
nicht sämtliche Parameter enthalten, die eingestellt werden müssen, um die Aufgabe
zu erledigen. In dem Datensatz können auch einzelne Betriebsparameter, insbesondere
diejenigen Parameter, die sich vom Maschinenführer während des Betriebs der Fräsmaschine
verändert lassen sollen, nicht enthalten sein. Diese Parameter können vom Maschinenführer
mit der Bedieneinheit manuell eingegeben werden.
[0055] Nachfolgend wird anhand des Ablaufdiagramms von Fig. 3 der Betrieb der Fräsmaschine
im Einzelnen beschrieben.
[0056] Vor Beginn der Fräsarbeiten wählt der Maschinenführer mit der Auswahleinheit 15C,
beispielsweise durch Drehen eines Drehschalters an der Bedieneinheit 15 einen Betriebsmodus
M
1 bis M
n aus, beispielsweise den Betriebsmodus "Feinfräsen I" (Block 21: "Auswahl eines Betriebsmodus").
Das vorliegende Ausführungsbeispiel sieht eine zusätzlich Prüfroutine vor. Die eingesetzte
Fräs-/Schneidwalze ist durch eine Kennzeichnung, beispielsweise einen Barcode, gekennzeichnet,
der von einem nicht dargestellten Lesegerät ausgelesen wird. Der Datensatz, der dem
Betriebsmodus "Feinfräsen I" zugewiesen ist, enthält eine Liste von Kennzeichnungen
unterschiedlicher Fräs-/Schneidwalzen, mit den die Fräsaufgabe durchgeführt werden
kann, beispielsweise Fräswalzentypen für Feinfräsen. Die Steuer- und Recheneinheit
20 prüft, ob die Kennzeichnung der eingesetzten Fräs-/Schneidwalze in der Liste eingetragen
ist (Block 22: "Kompatibilität mit Walze?"). Wenn dies der Fall ist, wird darauf geschlossen,
dass die Fräsmaschine mit dem richtigen Fräswalzentyp für "Feinfräsen I" bestückt
ist. Daraufhin werden die Antrieb- und Arbeitsparameter aus dem Speicher 20A ausgelesen,
die dem Betriebsmodus "Feinfräsen I" zugewiesen sind (Block 23: "Auslesen Betriebsparameter").
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Maschine noch nicht im Betrieb, d. h. die Maschine
steht still und die Fräs-/Schneidwalze ist nicht abgesenkt (Block 24: "Maschine in
Betrieb?).
[0057] Da die Fräsmaschine vom Maschinenführer noch nicht in Betrieb gesetzt worden ist,
wird im nächsten Schritt abgefragt, ob der Fräsbetrieb gestartet werden soll (Block
25: "Start Fräsbetrieb?). Wenn dies der Fall ist, werden aus dem Datensatz "Feinfräsen
I" die für den Start des Fräsbetriebes erforderlichen Antrieb- und Arbeitsparameter
der weiteren Steuerung zugrunde gelegt (Block 26: "Einstellung der Betriebsparameter
für Start der Maschine"). Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird für das sogenannte
Ansetzen der Fräsmaschine als einer der Betriebsparameter eine Drehzahl n
A für die Antriebsmaschine vorgegeben, die beispielsweise bei 1600 1/min liegt, so
dass für das Ansetzen eine ausreichende Leistung zur Verfügung steht. Die Frästiefe
wird für das Ansetzen nicht als Arbeitsparameter vorgegeben, da die Fräs-/Schneidwalze
8 von dem Maschinenführer durch Betätigung der Hubsäulen 5, 6 auf die gewünschte Tiefe
manuell abgesenkt wird (Block 27: "Absenken auf Frästiefe"). Nach dem Absenken der
Fräs-/Schneidwalze 8, d. h. Einstellung der Frästiefe, setzt der Maschinenführer die
Laufwerke 4, 5 in Gang (Block 28: "Anfahren"). Damit ist die Fräsmaschine in Betrieb
gesetzt (Block 24: "Fräsmaschine in Betrieb?").
[0058] Während des Fräsbetriebs werden die einzelnen Baugruppen der Fräsmaschine von der
Steuer- und Recheneinheit 20 derart angesteuert, dass die Baugruppen die jeweiligen
Maschinenfunktionen auf der Grundlage der Antriebs- und Arbeitsparameter des Betriebsmodus
"Feinfräsen I" ausführen (Block 29:" Einstellung der Betriebsparameter für Fräsbetrieb").
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf Block 29 die unter Berücksichtigung des ausgewählten
Betriebsmodus durchgeführten Verfahrensschritte im Einzelnen beschrieben.
[0059] Die Steuer- und Recheneinheit 20 stellt für den Fräsbetrieb als einen Betriebsparameter
beispielsweise die Motordrehzahl n ein, die eine andere Drehzahl als beim Ansetzen
der Fräs-/Schneidwalze sein kann. Diese Motordrehzahl n kann als eine fest vorgegebene
Größe ebenfalls in dem Datensatz "Feinfräsen I" enthalten sein. Der Datensatz "Feinfräsen
II" kann sich von dem Datensatz "Feinfräsen I" dadurch unterscheiden, dass der Arbeitsparameter
der Motordrehzahl n für "Feinfräsen II" größer oder kleiner als der Arbeitsparameter
der Motordrehzahl n für "Feinfräsen I" ist. Mit der Motordrehzahl als Beispiel für
einen Arbeitsparameter wird u. a. die Fräswalzendrehzahl beeinflusst, die die Qualität
des Fräsbildes bestimmt. Wenn "Feinfräsen II" ein Betriebsmodus mit einem feineren
Fräsbild, d. h. einer Oberfläche mit einer geringeren Rauigkeit, sein soll, ist die
erforderliche Fräswalzendrehzahl und damit die erforderliche Motordrehzahl n für "Feinfräsen
II" größer als für "Feinfräsen I".
[0060] Allerdings wird das Fräsbild auch von der Vorschubgeschwindigkeit v der Fräsmaschine
bestimmt, die der Maschinenführer während des Betriebs der Maschine verändern kann.
Eine höhere Vorschubgeschwindigkeit v erfordert eine höhere Fräswalzendrehzahl und
somit eine höhere Motordrehzahl n. Vorschubgeschwindigkeit v und Motordrehzahl n stehen
daher in einem Zusammenhang.
[0061] Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird daher für die Motordrehzahl n nicht ein
fester Wert vorgegeben, sondern ein von der Vorschubgeschwindigkeit v abhängiger Wert.
Der Zusammenhang von Motordrehzahl n und Vorschubgeschwindigkeit v kann durch eine
Funktion beschrieben sein, beispielsweise die Funktion k = v/n, wobei k eine Konstante
ist. Für die unterschiedlichen Betriebsmodi sind in dem Speicher 20A der Steuer- und
Recheneinheit 20 unterschiedliche Funktionen, die sich beispielsweise in der Konstante
k voneinander unterscheiden können, gespeichert.
[0062] Alternativ kann der Zusammenhang zwischen Vorschubgeschwindigkeit v und Motordrehzahl
n auch ein nicht-linearer Zusammenhang sein. Besonders bevorzugt wird die Motordrehzahl
in diskreten Schritten geregelt. Beispielsweise können für den Fräsbetrieb Motordrehzahlen
von 1200 min
-1, 1600 min
-1, 1800 min
-1 und 2100 min
-1 vorgesehen sein. In diesem Fall ist besonders bevorzugt vorgesehen, das Verhältnis
v/n zwischen Vorschub und Motordrehzahl in einem gewissen Bereich zu halten. Hierfür
kann beim Über- oder Unterschreiten von Grenzwerten für die Vorschubgeschwindigkeit
die Motordrehzahl angepasst werden. Für die unterschiedlichen Betriebsmodi können
im Speicher 20A der Steuer- und Recheneinheit 20 daher unterschiedliche Funktionen
hinterlegt sein, die sich beispielsweise in den vorgegebenen Bereichen, in denen sich
das Verhältnis zwischen Vorschub und Motordrehzahl bewegen soll, unterscheiden.
[0063] Für die vom Maschinenführer zuvor an der Eingabeeinheit 15A eingestellte Vorschubgeschwindigkeit
v berechnet die Rechen- und Auswerteinheit mit der für "Feinfräsen I" gespeicherten
Funktion die erforderliche Motordrehzahl n, die für "Feinfräsen I" eine andere Drehzahl
sein kann als beispielsweise für den Betriebsmodus "Feinfräsen II" oder "Grobfräsen".
Während des Betriebs der Fräsmaschine überwacht die Steuer- und Recheneinheit 20 laufend,
welche Vorschubgeschwindigkeit der Maschinenführer vorgegeben hat. Wenn der Maschinenführer
die Vorschubgeschwindigkeit verändert hat, berechnet die Steuer- und Recheneinheit
20 mit der für den ausgewählten Betriebsmodus hinterlegten Funktion die neue Motordrehzahl,
und stellt die neue Motordrehzahl dann ein (Block 29: Einstellung der Betriebsparameter
für Fräsbetrieb").
[0064] Als Alternative kann mit der Funktion auch nach Vorgabe einer Motordrehzahl n die
Vorschubgeschwindigkeit v berechnet und eingestellt werden. Folglich kann bei der
Ansteuerung der einzelnen Baugruppen ein Antriebsparameter einen Arbeitsparameter
bestimmen oder umgekehrt.
[0065] Darüber hinaus werden für den Fräsbetrieb auch die Arbeitsparameter zur Ansteuerung
der anderen Baugruppen der Arbeitseinrichtung ausgelesen, um Stellantriebe oder sonstige
Antriebsvorrichtungen dieser Baugruppen anzusteuern. Zu diesen Parametern gehören
insbesondere die Höhe h des Niederhalters 10, Abstreifers 11 und Kantenschutzes 12
bzw. deren Auflagekraft auf dem Boden. Die Höhe des Niederhalters 10, Abstreifers
11 und Kantenschutzes 12 ist insbesondere von der Höhe des Maschinenrahmens 1 gegenüber
der Oberfläche des Bodens abhängig, die wiederum die Frästiefe bestimmt. Während des
Fräsbetriebs stellt die Steuer- und Recheneinheit 20 Niederhalter 10, Abstreifer 11
und Kantenschutz 12 auf die von den Parametern vorgegebene Höhe bzw. deren Auflagekraft
ein.
[0066] Die Steuer- und Recheneinheit 20 steuert auch die Pumpeinrichtung der Einrichtung
19 zum Zuführen von Wasser in das Fräswalzengehäuse 9 derart an, dass die Wassermenge
zugeführt wird, die der entsprechende Arbeitsparameter für den Betriebsmodus "Feinfräsen
1" vorgibt. Diese Wassermenge kann kleiner als die Wassermenge sein, die der entsprechende
Arbeitsparameter für Standardfräsen I, II, III vorgibt, welche wiederum kleiner als
die Wassermenge für Grobfräsen sein kann.
[0067] Die Steuer- und Recheneinheit 20 kann auf der Grundlage eines weiteren Arbeitsparameters
auch die bei Fräsmaschinen vorhandene Fördereinrichtung 13, ansteuern, da beispielsweise
der Betriebsmodus "Feinfräsen" die Einstellung einer kleineren Fördermenge als "Grobfräsen"
erfordert.
[0068] Die oben genannten Betriebsparameter können nicht nur fest vorgegebene Größen sein,
sondern auch Größen, die von anderen Betriebsparametern abhängig sind, wie dies beispielsweise
für die Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze der Fall ist. Daher kann die Ansteuerung der
oben beschriebenen Baugruppen auch auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines Betriebsparameters
einer Baugruppe von mindestens einem Betriebsparameters mindestens einer anderen Baugruppe
beschreibenden Funktion erfolgen, welche für den mit der Auswahleinheit ausgewählten
Betriebsmodus in dem Speicher gespeichert ist. Dabei kann für den Start des Fräsbetriebs
in Abhängigkeit von dem Betriebsmodus zunächst ein vorgegebener Wert eingestellt werden
und während des Fräsbetriebs dann in Abhängigkeit von mindestens einem Betriebsparameter
verändert werden.
[0069] Die oben genannten Betriebsparameter können auch von mehreren anderen Betriebsparametern
abhängen. Beispielsweise kann die Motordrehzahl n nicht nur in Abhängigkeit von der
Vorschubgeschwindigkeit v, sondern auch in Abhängigkeit von dem Leistungsbedarf der
von der Antriebseinheit angetriebenen Verbraucher geregelt werden. Folglich können
für die verschiedenen Betriebsmodi unterschiedliche Vorgaben gemacht werden.
[0070] In einem Betriebsmodus kann beispielsweise die Motordrehzahl eine vom Vorschub abhängige
Funktion sein, bei der einer bestimmten Vorschubgeschwindigkeit eine bestimmte Mindest-Motordrehzahl
funktional zugeordnet ist, beispielsweise 1600 min
-1 bei einem Vorschub von 15 m/min. Reicht die in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit
ermittelte Motordrehzahl jedoch nicht aus, um den Leistungsbedarf der Verbraucher
zu decken, wird die Motordrehzahl unabhängig vom Vorschub erhöht. Wird dann der Vorschub
erhöht, kann dies abhängig von dem oben angeführten funktionalen Zusammenhang zu einer
weiteren Erhöhung der Motordrehzahl führen, wenn die in Abhängigkeit vom Vorschub
ermittelte Mindest-Motordrehzahl über der aktuell eingestellten Motordrehzahl liegt.
[0071] Die Einstellung der Fördermenge der Pumpeinrichtung der Einrichtung 19 zum Zuführen
von Wasser in das Fräswalzengehäuse 9 beispielsweise kann auf der Grundlage einer
vorgegebenen Funktion, die in dem Speicher 20C gespeichert ist, und für den ausgewählten
Betriebsmodus aus dem Speicher ausgelesen wird, in Abhängigkeit von mindestens einem
Betriebsparameter einer Baugruppe oder mehrerer Baugruppen eingestellt werden. Die
Funktion kann die Abhängigkeit der Fördermenge von der Vorschubgeschwindigkeit (Antriebsparameter)
und der Frästiefe (Arbeitsparameter) beschreiben, wobei die Fördermenge mit zunehmender
Vorschubgeschwindigkeit zunehmen sollte und auch mit zunehmender Frästiefe zunehmen
sollte.
[0072] Während des Betriebs der Fräsmaschine werden die zuvor vorgegebenen und eingestellten
Betriebsparameter laufend überwacht, wobei die Steuer- und Recheneinheit 20 laufend
überprüft, ob die zuvor aus dem Speicher 20A ausgelesenen Betriebsparameter, auf deren
Grundlage die Steuerung momentan erfolgt, geändert worden sind (Block 31: "Änderung
Betriebsparameter?"). Wenn die Parameter geändert worden sind, werden die neuen Parametersätze
abgefragt. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Steuerung der Maschine auf der Grundlage
der bisherigen Parameter fortgesetzt.
1. Fräsmaschine, insbesondere Straßenfräsmaschine, Stabilisierer, Recycler oder Surface-Miner,
mit
einer Antriebseinrichtung, die derart ausgebildet ist, dass die Fräsmaschine auf dem
Boden translatorische und/oder rotarische Bewegungen ausführt, und einer Arbeitseinrichtung,
die derart ausgebildet ist, dass der Boden bearbeitet wird, wobei die Fräsmaschine
mindestens zwei Baugruppen (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) aufweist, die in Abhängigkeit
von Betriebsparametem bestimmte Maschinenfunktionen ausführen,
wobei die Antriebseinrichtung mindestens eine der mindestens zwei Baugruppen umfasst
und wobei die Arbeitseinrichtung mindestens eine der mindestens zwei Baugruppen umfasst,
einer Steuer- und Recheneinheit (20), die derart konfiguriert ist, dass die mindestens
zwei Baugruppen (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) der Fräsmaschine derart angesteuert
werden, dass eine bestimmte Maschinenfunktion ausgeführt wird, und einer Bedieneinheit
(15) zur Eingabe von Betriebsparametern zur Steuerung der Antriebseinrichtung und
der Arbeitseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bedieneinheit (15) eine Auswahleinheit (15C) zur Auswahl eines Betriebsmodus,
in dem die mindestens eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung in Betrieb ist, aus einer
Mehrzahl von Betriebsmodi aufweist,
wobei jedem Betriebsmodus der Mehrzahl von Betriebsmodi mindestens zwei vorgegebene
Betriebsparameter zugewiesen sind und/oder für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl von
Betriebsmodi mindestens eine die Abhängigkeit eines BetriebsParameters einer Baugruppe
von mindestens einem Betriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe beschreibende
Funktion zugewiesen ist, und
die Steuer- und Recheneinheit (20) einen Speicher (20A) aufweist,
in dem für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl von Betriebsmodi mindestens zwei vorgegebene
Betriebsparameter, die dem Betriebsmodus zugewiesen sind, gespeichert sind, und/oder
in dem für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl von Betriebsmodi mindestens eine die Abhängigkeit
eines Betriebsparameters einer Baugruppe von mindestens einem Betriebsparameter mindestens
einer anderen Baugruppe beschreibende Funktion gespeichert ist,
wobei die Steuer- und Recheneinheit (20) derart konfiguriert ist,
dass mindestens eine Baugruppe (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) in Abhängigkeit von
den mindestens zwei Betriebsparametern, welche für den mit der Auswahleinheit (15C)
ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher (20A) gespeichert sind, derart angesteuert
wird, dass die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird, und/oder
dass auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines Betriebsparameters einer Baugruppe
von mindestens einem Betriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe beschreibenden
Funktion, welche für den mit der Auswahleinheit (15C) ausgewählten Betriebsmodus in
dem Speicher (20A) gespeichert ist, die mindestens eine Baugruppe (8, 10, 11, 12,
13, 17, 18, 19; 4, 5) derart angesteuert, dass die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt
wird, und
dass die Betriebsparameter Antriebsparameter und Arbeitsparameter umfassen, wobei
die mindestens eine Baugruppe (4, 5) der Antriebseinrichtung in Abhängigkeit von den
Antriebsparametern eine bestimmte Maschinenfunktion ausführt, und die mindestens eine
Baugruppe (8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) der Arbeitseinrichtung in Abhängigkeit von den
Arbeitsparametern eine bestimmte Maschinenfunktion ausführt.
2. Fräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Baugruppe der Antriebseinrichtung motorisch angetriebene Laufwerke (4, 5) umfasst,
auf denen die Baumaschine aufsteht, wobei ein Antriebsparameter die Vorschubgeschwindigkeit
(v) der Fräsmaschine ist, und eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung eine motorisch
angetriebene Fräs-/Schneidwalze (8) umfasst, wobei ein Arbeitsparameter die Drehzahl
(n) der Fräs-/Schneidwalze ist.
3. Fräsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubgeschwindigkeit (v) ein mit der Bedieneinheit (15) zur Steuerung der
Antriebseinrichtung eingebbarer Antriebsparameter ist.
4. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Recheneinheit (20) derart konfiguriert ist,
dass in dem Speicher (20A) für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl der mit der Auswahleinheit
(15C) auswählbaren Betriebsmodi mindestens zwei vorgegebene Arbeitsparameter, die
dem Betriebsmodus zugewiesen sind, gespeichert sind, und/oder
und dass für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl der mit der Auswahleinheit (15C) auswählbaren
Betriebsmodi in dem Speicher (20A) mindestens eine die Abhängigkeit eines Arbeitsparameters
einer Baugruppe von mindestens einem Antriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe
beschreibende Funktion und/oder mindestens eine die Abhängigkeit eines Antriebsparameters
einer Baugruppe von mindestens einem Arbeitsparameter mindestens einer anderen Baugruppe
beschreibende Funktion ist,
wobei die Steuer- und Recheneinheit (20) derart konfiguriert ist,
dass mindestens eine Baugruppe (8, 10, 11, 12, 13, 17, 18, 19) der Arbeitseinrichtung
in Abhängigkeit von den mindestens zwei Arbeitsparametern, welche für den mit der
Auswahleinheit (15C) ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher (20A) gespeichert
sind, derart angesteuert wird, dass die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird,
und/oder
dass auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines Arbeitsparameters einer Baugruppe
von mindestens einem Antriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe beschreibenden
Funktion oder auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines Antriebsparameters einer
Baugruppe von mindestens einem Arbeitsparameters mindestens einer anderen Baugruppe
beschreibenden Funktion, welche für den mit der Auswahleinheit (15C) ausgewählten
Betriebsmodus in dem Speicher (20A) gespeichert ist, mindestens eine Baugruppe (8,
10, 11, 12, 13, 18, 19; 4, 5) der Arbeitseinrichtung bzw. Antriebseinrichtung derart
angesteuert wird, dass die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird.
5. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Abhängigkeit eines Arbeitsparameters einer Baugruppe von einem Antriebsparameter
einer anderen Baugruppe beschreibende Funktion eine die Abhängigkeit der Drehzahl
(n) der Fräs-/Schneidwalze (8) von der Vorschubgeschwindigkeit (v) der Fräsmaschine
beschreibende Funktion ist, wobei die Steuer- und Recheneinheit (20) derart konfiguriert
ist, dass auf der Grundlage der die Abhängigkeit der Drehzahl der Fräs-/Schneidwalze
von der Vorschubgeschwindigkeit der Fräsmaschine beschreibenden Funktion, welche für
den mit der Auswahleinheit (15C) ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher (20A)
gespeichert ist, für eine vorgegebene Vorschubgeschwindigkeit (v) die Drehzahl (n)
der Fräs-/Schneidwalze (8) eingestellt wird.
6. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für einen ersten Betriebsmodus der Mehrzahl der mit der Auswahleinheit (15C) auswählbaren
Betriebsmodi in dem Speicher (20A) eine Funktion gespeichert ist, die bei einer vorgegebenen
Vorschubgeschwindigkeit (v) eine höhere Drehzahl (n) der Fräs-/Schneidwalze (8) vorgibt
als für einen zweiten Betriebsmodus der Mehrzahl der Betriebsmodi.
7. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Baugruppe der Fräsmaschine eine Einrichtung (19) zum Zuführen von Wasser in
ein die Fräs-/Schneidwalze (8) aufnehmendes Fräs/-Schneidwalzengehäuse (9) mit einer
motorisch angetriebenen Pumpeinrichtung umfasst, wobei ein Arbeitsparameter die Fördermenge
der Pumpeinrichtung ist.
8. Fräsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für einen ersten Betriebsmodus der Mehrzahl der mit der Auswahleinheit (15C) auswählbaren
Betriebsmodi in dem Speicher (20A) eine Funktion gespeichert ist, die bei einer vorgegebenen
Vorschubgeschwindigkeit (v) eine größere Fördermenge der Pumpeinrichtung vorgibt als
für einen zweiten Betriebsmodus der Mehrzahl der Betriebsmodi.
9. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung eine motorisch angetriebene Fördereinrichtung
(13) zum Fördern von mit der Fräs-/Schneidwalze (8) abgetragenen Material umfasst,
wobei ein Arbeitsparameter die Fördermenge der Fördereinrichtung ist.
10. Fräsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass für einen ersten Betriebsmodus der Mehrzahl der mit der Auswahleinheit (15C) auswählbaren
Betriebsmodi in dem Speicher (20A) eine Funktion gespeichert ist, die bei einer vorgegebenen
Vorschubgeschwindigkeit (v) eine größere Fördermenge der Fördereinrichtung vorgibt
als für einen zweiten Betriebsmodus der Mehrzahl der Betriebsmodi.
11. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung einen in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbaren
und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem Boden aufliegenden Niederhalter (10),
der in Arbeitsrichtung der Fräsmaschine vor der Fräs-/Schneidwalze (8) angeordnet
ist, oder einen in der Höhe gegenüber dem Boden verstellbaren und mit einer vorgegebenen
Auflagekraft auf dem Boden aufliegenden Abstreifer (11), der in Arbeitsrichtung der
Fräsmaschine hinter der Schneid-/Fräswalze angeordnet ist, oder einen in der Höhe
gegenüber dem Boden verstellbaren und mit einer vorgegebenen Auflagekraft auf dem
Boden aufliegenden Kantenschutz (12), der in Längsrichtung der Fräsmaschine angeordnet
ist, umfasst, wobei ein Arbeits-Parameter die Höheneinstellung oder Auflagekraft des
Niederhalters bzw. Abstreifers bzw. Kantenschutzes ist.
12. Verfahren zum Betrieb einer Fräsmaschine, insbesondere Straßenfräsmaschine, Stabilisierer,
Recycler oder Surface-Miner, mit einer Antriebseinrichtung zum Ausführen von translatorischen
und/oder rotarischen Bewegungen, und einer Arbeitseinrichtung zur Bearbeitung des
Bodens, wobei die Fräsmaschine mindestens zwei Baugruppen aufweist, die in Abhängigkeit
von Betriebsparametern bestimmte Maschinenfunktionen ausführen,
wobei die Antriebseinrichtung mindestens eine der mindestens zwei Baugruppen umfasst
und wobei die Arbeitseinrichtung mindestens eine der mindestens zwei Baugruppen umfasst,
mit folgenden Verfahrensschritten:
Vorsehen einer Mehrzahl von Betriebsmodi für die Auswahl eines Betriebsmodus, in dem
die mindestens eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung in Betrieb ist, aus der Mehrzahl
der Betriebsmodi,
wobei jedem Betriebsmodus der Mehrzahl von Betriebsmodi mindestens zwei vorgegebene
Betriebsparameter zugewiesen werden und/oder für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl
von Betriebsmodi mindestens eine die Abhängigkeit eines Betriebsparameters einer Baugruppe
von mindestens einem Betriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe beschreibende
Funktion zugewiesen wird, Speichern in einem Speicher für jeden Betriebsmodus der
Mehrzahl von Betriebsmodi mindestens zwei vorgegebene Betriebsparameter, die dem Betriebsmodus
zugewiesen werden, und/oder
Speichern in einem Speicher für jeden Betriebsmodus der Mehrzahl von Betriebsmodi
mindestens eine die Abhängigkeit eines Betriebsparameters einer Baugruppe von mindestens
einem Betriebsparameter mindestens einer anderen Baugruppe beschreibenden Funktion,
Auswählen eines Betriebsmodus aus der Mehrzahl der Betriebsmodi, Ansteuern von mindestens
einer Baugruppe in Abhängigkeit von den mindestens zwei Betriebsparametern, welche
für den ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher gespeichert sind, so dass die jeweilige
Maschinenfunktion ausgeführt wird, und/oder
Ansteuern mindestens einer Baugruppe auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines
Betriebsparameters der Baugruppe von einem Betriebsparameters einer anderen Baugruppe
beschreibenden Funktion, welche für den ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher
gespeichert ist, so dass die mindestens eine Baugruppe die jeweilige Maschinenfunktion
ausführt, wobei
die Betriebsparameter Antriebsparameter und Arbeitsparameter umfassen, wobei
die mindestens eine Baugruppe der Antriebseinrichtung in Abhängigkeit von Antriebsparametern
eine bestimmte Maschinenfunktion ausführt, und die mindestens eine Baugruppe der Arbeitseinrichtung
in Abhängigkeit von Arbeitsparametern eine bestimmte Maschinenfunktion ausführt,
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die folgende Verfahrensschritte aufweist:
Speichern in dem Speicher für jeden Betriebsmodus einer Mehrzahl von auswählbaren
Betriebsmodi mindestens zwei vorgegebene Arbeitsparameter, die dem Betriebsmodus zugewiesen
werden,
Ansteuern mindestens einer Baugruppe der Arbeitseinrichtung in Abhängigkeit von den
mindestens zwei Arbeitsparametern, welche für den ausgewählten Betriebsmodus in dem
Speicher gespeichert sind, so dass die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird,
und/oder
Ansteuern mindestens einer Baugruppe der Arbeitseinrichtung bzw. Antriebseinrichtung
auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines Arbeitsparameters einer Baugruppe von
mindestens einem Antriebsparameter einer anderen Baugruppe beschreibenden Funktion
oder auf der Grundlage der die Abhängigkeit eines Antriebsparameters einer Baugruppe
von mindestens einem Arbeitsparameters einer anderen Baugruppe beschreibenden Funktion,
welche für den ausgewählten Betriebsmodus in dem Speicher gespeichert ist, so dass
die jeweilige Maschinenfunktion ausgeführt wird.
1. Milling machine, in particular road milling machine, stabiliser, recycler or surface
miner, comprising
a drive means which is configured such that the milling machine performs translatory
and/or rotatory movements on the ground, and a working means which is configured such
that the ground is machined, the milling machine having at least two assemblies (4,
5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) which carry out specific machine functions subject to
operating parameters,
the drive means including at least one of the at least two assemblies and the working
means including at least one of the at least two assemblies,
a control and processing unit (20) which is configured such that the at least two
assemblies (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) of the milling machine are controlled
such that a specific machine function is carried out, and
a control unit (15) for inputting operating parameters to control the drive means
and the working means,
characterised in that
the control unit (15) has a selection unit (15C) for selecting an operating mode,
in which the at least one assembly of the working means is in operation, from a plurality
of operating modes,
at least two predetermined operating parameters are assigned to each operating mode
of the plurality of operating modes and/or for each operating mode of the plurality
of operating modes at least one function which describes the dependence of an operating
parameter of one assembly on at least one operating parameter of at least one other
assembly is assigned, and
the control and processing unit (20) has a memory (20A)
in which at least two predetermined operating parameters which are assigned to the
operating mode are stored for each operating mode of the plurality of operating modes,
and/or
in which at least one function describing the dependence of an operating parameter
of one assembly on at least one operating parameter of at least one other assembly
is stored for each operating mode of the plurality of operating modes,
the control and processing unit (20) being configured such that
at least one assembly (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) is controlled depending on
the at least two operating parameters which are stored in the memory (20A) for the
operating mode selected using the selection unit (15C), such that the particular machine
function is carried out, and/or
on the basis of the function which describes the dependence of an operating parameter
of one assembly on at least one operating parameter of at least one other assembly
and which is stored in the memory (20A) for the operating mode selected using the
selection unit (15C), the at least one assembly (8, 10, 11, 12, 13, 17, 18, 19; 4,
5) is controlled such that the particular machine function is carried out, and that
the operating parameters comprise drive parameters and work parameters, the at least
one assembly (4, 5) of the drive means performing a specific machine function subject
to drive parameters, and the at least one assembly (8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) of
the working means performing a specific machine function subject to work parameters.
2. Milling machine according to claim 1, characterised in that an assembly of the drive means comprises motor-driven running gear units (4, 5) on
which the construction machine stands, a drive parameter being the travel speed (v)
of the milling machine, and an assembly of the working means comprises a motor-driven
milling/cutting drum (8), a work parameter being the speed (n) of the milling/cutting
drum.
3. Milling machine according to claim 2, characterised in that the travel speed (v) is a drive parameter which can be input using the control unit
(15) to control the drive means.
4. Milling machine according to any of claims 1 to 3, characterised in that the control and processing unit (20) is configured such that
stored in the memory (20A) for each operating mode of the plurality of the operating
modes which can be selected using the selection unit (15C) are at least two predetermined
work parameters which are assigned to the operating mode, and/or
stored in the memory (20A) for each operating mode of the plurality of the operating
modes which can be selected using the selection unit (15C) is at least one function
which describes the dependence of a work parameter of one assembly on at least one
drive parameter of at least one other assembly and/or at least one function which
describes the dependence of a drive parameter of one assembly on at least one work
parameter of at least one other assembly,
the control and processing unit (20) being configured such that
at least one assembly (8, 10, 11, 12, 13, 17, 18, 19) of the working means is controlled
subject to the at least two work parameters which are stored in the memory (20A) for
the operating mode selected using the selection unit (15C), such that the particular
machine function is carried out, and/or
on the basis of the function which describes the dependence of a work parameter of
one assembly on at least one drive parameter of at least one other assembly or on
the basis of the function which describes the dependence of a drive parameter of one
assembly on at least one work parameter of at least one other assembly and which is
stored in the memory (20A) for the operating mode selected using the selection unit
(15C), at least one assembly (8, 10, 11, 12, 13, 18, 19; 4, 5) of the working means
or drive means is controlled such that the particular machine function is carried
out.
5. Milling machine according to any of claims 2 to 4, characterised in that a function which describes the dependence of a work parameter of one assembly on
a drive parameter of another assembly is a function which describes the dependence
of the speed (n) of the milling/cutting drum (8) on the travel speed (v) of the milling
machine, the control and processing unit (20) being configured such that the speed
(n) of the milling/cutting drum (8) is adjusted for a predetermined travel speed (v)
on the basis of the function which describes the dependence of the speed of the milling/cutting
drum on the travel speed of the milling machine and which is stored in the memory
(20A) for the operating mode selected using the selection unit (15C).
6. Milling machine according to any of claims 2 to 5, characterised in that stored in the memory (20A) for a first operating mode of the plurality of the operating
modes which can be selected using the selection unit (15C) is a function which presets
a higher speed (n) of the milling/cutting drum (8) than for a second operating mode
of the plurality of operating modes at a predetermined travel speed (v).
7. Milling machine according to any of claims 2 to 6, characterised in that an assembly of the milling machine comprises a device (19) for feeding water into
a milling/cutting drum housing (9) which accommodates the milling/cutting drum (8)
and comprises a motor-driven pump device, a work parameter being the amount conveyed
by the pump device.
8. Milling machine according to claim 7, characterised in that stored in the memory (20A) for a first operating mode of the plurality of the operating
modes which can be selected using the selection unit (15C) is a function which presets
a greater amount conveyed by the pump device than for a second operating mode of the
plurality of operating modes at a predetermined travel speed (v).
9. Milling machine according to any of claims 2 to 8, characterised in that an assembly of the working means comprises a motor-driven conveying device (13) for
conveying material removed by the milling/cutting drum (8), a work parameter being
the amount conveyed by the conveying device.
10. Milling machine according to claim 9, characterised in that stored in the memory (20A) for a first operating mode of the plurality of the operating
modes which can be selected using the selection unit (15C) is a function which presets
a greater amount conveyed by the conveying device than for a second operating mode
of the plurality of operating modes at a predetermined travel speed (v).
11. Milling machine according to any of claims 2 to 10, characterised in that an assembly of the working means comprises a hold-down device (10) which can be adjusted
in height relative to the ground, which rests on the ground with a predetermined contact
force and which is arranged upstream of the milling/cutting drum (8) in the working
direction of the milling machine, or a stripping device (11) which can be adjusted
in height relative to the ground and which rests on the ground with a predetermined
contact force and which is arranged downstream of the milling/cutting drum (8) in
the working direction of the milling machine, or an edge protection device (12) which
can be adjusted in height relative to the ground, which rests on the ground with a
predetermined contact force and is arranged in the longitudinal direction of the milling
machine, a work parameter being the height adjustment or the contact force of the
hold-down device or stripping device or edge protection device.
12. Method for operating a milling machine, in particular a road milling machine, a stabiliser,
a recycler or a surface miner, having a drive means for carrying out translatory and/or
rotatory movements, and a working means for machining the ground, wherein the milling
machine has at least two assemblies which carry out specific machine functions subject
to operating parameters,
the drive means including at least one of the at least two assemblies and the working
means including at least one of the at least two assemblies,
having the following method steps:
providing a plurality of operating modes for the selection of an operating mode in
which the at least on assembly of the working means is in operation, from the plurality
of operating modes,
at least two predetermined operating parameters are assigned to each operating mode
of the plurality of operating modes and/or for each operating mode of the plurality
of operating modes at least one function which describes the dependence of an operating
parameter of one assembly on at least one operating parameter of at least one other
assembly is assigned, and
storing in a memory, for each operating mode of a plurality of operating modes, at
least two predetermined operating parameters which are assigned to the operating mode,
and/or
storing in a memory, for each operating mode of a plurality of operating modes, at
least one function which describes the dependence of an operating parameter of one
assembly on at least one operating parameter of at least one other assembly,
selecting an operating mode from the plurality of operating modes,
controlling at least one assembly subject to the at least two operating parameters
which are stored in the memory for the selected mode of operation, so that the particular
machine function is carried out, and/or
controlling at least one assembly on the basis of the function which describes the
dependence of an operating parameter of the assembly on an operating parameter of
another assembly and which is stored in the memory for the selected operating mode,
so that the at least one assembly carries out the particular machine function,
the operating parameters comprising drive parameters and work parameters, the at least
one assembly of the drive means performing a specific machine function subject to
drive parameters, and the at least one assembly of the working means performing a
specific machine function subject to work parameters.
13. Method according to claim 12,
characterised in that the method has the following method steps:
storing in the memory, for each operating mode of a plurality of selectable operating
modes, at least two predetermined work parameters which are assigned to the operating
mode,
controlling at least one assembly of the working means subject to the at least two
work parameters which are stored in the memory for the selected mode of operation,
so that the particular machine function is carried out, and/or
controlling at least one assembly of the working means or drive means on the basis
of the function which describes the dependence of a work parameter of one assembly
on at least one drive parameter of another assembly, or on the basis of the function
which describes the dependence of a drive parameter of one assembly on at least one
work parameter of another assembly and which is stored in the memory for the selected
operating mode, so that the particular machine function is carried out.
1. Fraiseuse, en particulier fraiseuse de route, stabilisateur, recycleuse ou mineuse
de surface, avec
un dispositif d'entraînement qui est réalisé de telle manière que la fraiseuse réalise
sur le sol des mouvements de translation et/ou de rotation, et un dispositif de travail
qui est réalisé de telle manière que le sol soit usiné, dans laquelle la fraiseuse
présente au moins deux modules (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) qui réalisent des
fonctions de machine déterminées en fonction de paramètres de fonctionnement,
dans laquelle le dispositif d'entraînement comporte au moins un des au moins deux
modules et dans laquelle le dispositif de travail comporte au moins un des au moins
deux modules,
une unité de commande et de calcul (20) qui est configurée de telle manière que les
au moins deux modules (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) de la fraiseuse soient commandés
de telle manière qu'une fonction de machine déterminée soit réalisée, et
une unité de commande (15) pour l'entrée de paramètres de fonctionnement pour la commande
du dispositif d'entraînement et du dispositif de travail,
caractérisée en ce que
l'unité de commande (15) présente une unité de sélection (15C) pour la sélection d'un
mode de fonctionnement dans lequel l'au moins un module du dispositif de travail est
en fonctionnement, à partir d'une pluralité de modes de fonctionnement, dans laquelle
au moins deux paramètres de fonctionnement prédéfinis sont affectés à chaque mode
de fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement et/ou au moins une fonction
décrivant la dépendance d'un paramètre de fonctionnement d'un module d'au moins un
paramètre de fonctionnement d'au moins un autre module est affectée pour chaque mode
de fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement, et
l'unité de commande et de calcul (20) présente une mémoire (20A),
dans laquelle au moins deux paramètres de fonctionnement prédéfinis qui sont affectés
au mode de fonctionnement sont enregistrés pour chaque mode de fonctionnement de la
pluralité de modes de fonctionnement, et/ou
dans laquelle au moins une fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de fonctionnement
d'un module d'au moins un paramètre de fonctionnement d'au moins un autre module est
enregistrée pour chaque mode de fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement,
dans laquelle l'unité de commande et de calcul (20) est configurée de telle manière
qu'au moins un module (4, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) soit commandé en fonction
des au moins deux paramètres de fonctionnement qui sont enregistrés pour le mode de
fonctionnement sélectionné avec l'unité de sélection (15C) dans la mémoire (20A),
de telle manière que la fonction de machine respective soit réalisée,
et/ou
que sur la base de la fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de fonctionnement
d'un module d'au moins un paramètre de fonctionnement d'au moins un autre module qui
est enregistrée pour le mode de fonctionnement sélectionné avec l'unité de sélection
(15C) dans la mémoire (20A), l'au moins un module (8, 10, 11, 12, 13, 17, 18, 19 ;
4, 5) soit commandé de telle manière que la fonction de machine respective soit réalisée,
et
que les paramètres de fonctionnement comportent des paramètres d'entraînement et des
paramètres de travail,
dans laquelle l'au moins un module (4 5) du dispositif d'entraînement réalise en fonction
des paramètres d'entraînement une fonction de machine déterminée, et l'au moins un
module (8, 10, 11, 12, 13, 18, 19) du dispositif de travail réalise en fonction des
paramètres de travail une fonction de machine déterminée.
2. Fraiseuse selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un module du dispositif d'entraînement comporte des mécanismes de roulement (4, 5)
entraînés de manière motorisée, sur lesquels l'engin se situe, dans laquelle un paramètre
d'entraînement est la vitesse d'avance (v) de la fraiseuse, et un module du dispositif
de travail comporte un rouleau de fraisage et de coupe (8) entraîné de manière motorisée,
dans laquelle un paramètre de travail est la vitesse de rotation (n) du rouleau de
fraisage et de coupe.
3. Fraiseuse selon la revendication 2, caractérisée en ce que la vitesse d'avance (v) est un paramètre d'entraînement pouvant être entré avec l'unité
de commande (15) pour la commande du dispositif d'entraînement.
4. Fraiseuse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'unité de commande et de calcul (20) est configurée de telle manière
qu'au moins deux paramètres de travail prescrits qui sont affectés au mode de fonctionnement
soient enregistrés dans la mémoire (20A) pour chaque mode de fonctionnement de la
pluralité des modes de fonctionnement sélectionnables avec l'unité de sélection (15C),
et/ou
et qu'au moins une fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de travail d'un
module d'au moins un paramètre d'entraînement d'au moins un autre module et/ou au
moins une fonction décrivant la dépendance d'un paramètre d'entraînement d'un module
d'au moins un paramètre de travail d'au moins un autre module est enregistrée pour
chaque mode de fonctionnement de la pluralité des modes de fonctionnement sélectionnables
avec l'unité de sélection (15C) dans la mémoire (20A),
dans laquelle l'unité de commande et de calcul (20) est configurée de telle manière
qu'au moins un module (8, 10, 11, 12, 13, 17, 18, 19) du dispositif de travail soit
commandé en fonction des au moins deux paramètres de travail qui sont enregistrés
pour le mode de fonctionnement sélectionné avec l'unité de sélection (15C) dans la
mémoire (20A) de telle manière que la fonction de machine respective soit réalisée,
et/ou
que sur la base de la fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de travail d'un
module d'au moins un paramètre d'entraînement d'au moins un autre module ou sur la
base de la fonction décrivant la dépendance d'un paramètre d'entraînement d'un module
d'au moins un paramètre de travail d'au moins un autre module qui est enregistrée
pour le mode de fonctionnement sélectionné avec l'unité de sélection (15C) dans la
mémoire (20A), au moins un module (8, 10, 11, 12, 13, 18, 19 ; 4, 5) du dispositif
de travail ou dispositif d'entraînement soit commandé de telle manière que la fonction
de machine respective soit réalisée.
5. Fraiseuse selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce qu'une fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de travail d'un module d'un paramètre
d'entraînement d'un autre module est une fonction décrivant la dépendance de la vitesse
de rotation (n) du rouleau de fraisage et de coupe (8) de la vitesse d'avance (v)
de la fraiseuse, dans laquelle l'unité de commande et de calcul (20) est configurée
de telle manière que sur la base de la fonction décrivant la dépendance de la vitesse
de rotation du rouleau de fraisage et de coupe de la vitesse d'avance de la fraiseuse
qui est enregistrée pour le mode de fonctionnement sélectionné avec l'unité de sélection
(15C) dans la mémoire (20A), la vitesse de rotation (n) du rouleau de fraisage et
de coupe (8) est réglée pour une vitesse d'avance (v) prédéfinie.
6. Fraiseuse selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce qu'une fonction est enregistrée pour un premier mode de fonctionnement de la pluralité
de modes de fonctionnement sélectionnables avec l'unité de sélection (15C) dans la
mémoire (20A), laquelle prédéfinit pour une vitesse d'avance (v) prédéfinie une vitesse
de rotation (n) plus grande du rouleau de fraisage et de coupe (8) que pour un second
mode de fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement.
7. Fraiseuse selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce qu'un module de la fraiseuse comporte un dispositif (19) pour l'amenée d'eau dans un
boîtier de rouleau de fraisage et de coupe (9) recevant le rouleau de fraisage et
de coupe (8) avec un dispositif de pompage entraîné de manière motorisée, dans laquelle
un paramètre de travail est la quantité de transport du dispositif de pompage.
8. Fraiseuse selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'une fonction est enregistrée pour un premier mode de fonctionnement de la pluralité
de modes de fonctionnement sélectionnables avec l'unité de sélection (15C) dans la
mémoire (20A), laquelle prédéfinit pour une vitesse d'avance (v) prédéfinie une plus
grande quantité de transport du dispositif de pompage que pour un second mode de fonctionnement
de la pluralité de modes de fonctionnement.
9. Fraiseuse selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisée en ce qu'un module du dispositif de travail comporte un dispositif de transport (13) entraîné
de manière motorisée pour le transport de matériau enlevé avec le rouleau de fraisage
et de coupe (8), dans laquelle un paramètre de travail est la quantité de transport
du dispositif de transport.
10. Fraiseuse selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'une fonction est enregistrée pour un premier mode de fonctionnement de la pluralité
de modes de fonctionnement sélectionnables avec l'unité de sélection (15C) dans la
mémoire (20A), laquelle prédéfinit pour une vitesse d'avance (v) prédéfinie une plus
grande quantité de transport du dispositif de transport que pour un second mode de
fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement.
11. Fraiseuse selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisée en ce qu'un module du dispositif de travail comporte un élément de retenue (10) réglable en
hauteur par rapport au sol et reposant avec une force d'appui prescrite sur le sol,
qui est agencé dans le sens de travail de la fraiseuse devant le rouleau de fraisage
et de coupe (8), ou un racleur (11) réglable en hauteur par rapport au sol et reposant
avec une force d'appui prescrite sur le sol, qui est agencé dans le sens de travail
de la fraiseuse derrière le rouleau de coupe et de fraisage, ou une protection d'arête
(12) réglable en hauteur par rapport au sol et reposant avec une force d'appui prescrite
sur le sol, qui est agencée dans le sens longitudinal de la fraiseuse, dans laquelle
un paramètre de travail est le réglage en hauteur ou la force d'appui de l'élément
de retenue ou du racleur ou de la protection d'arête.
12. Procédé de fonctionnement d'une fraiseuse, en particulier fraiseuse sur route, stabilisateur,
recycleuse ou mineuse de surface, avec un dispositif d'entraînement pour la réalisation
de mouvements de translation et/ou de rotation, et un dispositif de travail pour l'usinage
du sol, dans lequel la fraiseuse présente au moins deux modules qui réalisent des
fonctions de machine déterminées en fonction de paramètres de fonctionnement,
dans lequel le dispositif d'entraînement comporte au moins un des au moins deux modules
et dans lequel le dispositif de travail comporte au moins un des au moins deux modules,
avec les étapes de procédé suivantes :
la prévoyance d'une pluralité de modes de fonctionnement pour la sélection d'un mode
de fonctionnement, dans lequel l'au moins un module du dispositif de travail est en
fonctionnement, à partir de la pluralité de modes de fonctionnement,
dans lequel au moins deux paramètres de fonctionnement prédéfinis sont affectés à
chaque mode de fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement et/ou pour
chaque mode de fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement au moins
une fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de fonctionnement d'un module
d'au moins un paramètre de fonctionnement d'au moins un autre module est affectée,
l'enregistrement dans une mémoire pour chaque mode de fonctionnement de la pluralité
de modes de fonctionnement d'au moins deux paramètres de fonctionnement prédéfinis
qui sont affectés au mode de fonctionnement, et/ou l'enregistrement dans une mémoire
pour chaque mode de fonctionnement de la pluralité de modes de fonctionnement d'au
moins une fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de fonctionnement d'un module
d'au moins un paramètre de fonctionnement d'au moins un autre module,
la sélection d'un mode de fonctionnement à partir de la pluralité de modes de fonctionnement,
la commande d'au moins un module en fonction des au moins deux paramètres de fonctionnement,
qui sont enregistrés pour le mode de fonctionnement sélectionné dans la mémoire de
sorte que la fonction de machine respective soit réalisée, et/ou
la commande d'au moins un module sur la base de la fonction décrivant la dépendance
d'un paramètre de fonctionnement du module d'un paramètre de fonctionnement d'un autre
module qui est enregistrée pour le mode de fonctionnement sélectionné dans la mémoire
de sorte que l'au moins un module réalise la fonction de machine respective, dans
lequel
les paramètres de fonctionnement comportent des paramètres d'entraînement et des paramètres
de travail, dans lequel l'au moins un module du dispositif d'entraînement réalise
en fonction de paramètres d'entraînement une fonction de machine déterminée, et l'au
moins un module du dispositif de travail réalise en fonction de paramètres de travail
une fonction de machine déterminée.
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que le procédé présente les étapes de procédé suivantes :
l'enregistrement dans la mémoire pour chaque mode de fonctionnement d'une pluralité
de modes de fonctionnement sélectionnables d'au moins deux paramètres de travail prédéfinis
qui sont affectés au mode de fonctionnement,
la commande d'au moins un module du dispositif de travail en fonction des au moins
deux paramètres de travail qui sont enregistrés pour le mode de fonctionnement sélectionné
dans la mémoire de sorte que la fonction de machine respective soit réalisée, et/ou
la commande d'au moins un module du dispositif de travail ou dispositif d'entraînement
sur la base de la fonction décrivant la dépendance d'un paramètre de travail d'un
module d'au moins un paramètre d'entraînement d'un autre module ou sur la base de
la fonction décrivant la dépendance d'un paramètre d'entraînement d'un module d'au
moins un paramètre de travail d'un autre module qui est enregistrée pour le mode de
fonctionnement sélectionné dans la mémoire de sorte que la fonction de machine respective
soit réalisée.