[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugsvorrichtung und ein Kombinationsgerät
mit Dunstabzugsvorrichtung.
[0002] Zum Reinigen von Luft, insbesondere von Dünsten und Wrasen, die beim Kochen auftreten,
ist es bekannt, Dunstabzugsvorrichtungen einzusetzen, über die Luft durch einen Filter
eingesaugt und an dem Filter gereinigt wird. Dunstabzugsvorrichtungen können als Dunstabzugshaube
ausgestaltet sein, die die Luft nach oben einsaugt. Allerdings sind auch Dunstabzugsvorrichtungen
bekannt, die die Luft nach unten einsaugen. Diese Dunstabzugsvorrichtungen werden
auch als Muldenlüfter bezeichnet. Diese Art von Dunstabzugsvorrichtung kann in oder
neben dem Kochfeld angeordnet sein. Die Einströmöffnung, über die Luft in die Dunstabzugsvorrichtung
eintritt, liegt dabei in der Horizontalen.
[0003] Ein Problem, das bei dieser Art von Dunstabzugsvorrichtungen auftritt ist, dass Flüssigkeiten
entweder von dem Filterelement abtropfen oder auf andere Weise in die Dunstabzugsvorrichtung
gelangen können. Dies führt zum einen zur Verunreinigung der Dunstabzugsvorrichtung
und kann bei zu großen Mengen von Flüssigkeit auch zur Beschädigung der Dunstabzugsvorrichtung
beispielsweise durch Kontakt des Lüfters mit Flüssigkeit führen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Lösung zu schaffen, bei der
auf einfache Art und bei einfachem Aufbau der Dunstabzugsvorrichtung der Betrieb und
die Sicherheit der Dunstabzugsvorrichtung gewährleistet werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe gelöst werden kann,
indem an der Dunstabzugsvorrichtung ein Sammelbehälter sowie eine von dem Sammelbehälter
wegführende Flüssigkeitsführung bereitgestellt wird, die zu einem Zusatzbehälter führt.
[0006] Gemäß einem ersten Aspekt wird die Aufgabe daher gelöst durch eine Dunstabzugsvorrichtung,
die einen Lüfter, ein Dunstabzugsgehäuse und eine Filtereinheit aufweist. Die Dunstabzugsvorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung einen Sammelbehälter für
Flüssigkeiten mit mindestens einer Überlauföffnung und einen Zusatzbehälter für Flüssigkeiten
aufweist und zwischen dem Sammelbehälter und dem Zusatzbehälter zumindest bereichsweise
eine Flüssigkeitsleitung liegt.
[0007] Als Dunstabzugsvorrichtung wird eine Vorrichtung bezeichnet, mittels derer verunreinigte
Luft, insbesondere Dünste und Wrasen, die beim Kochen entstehen, eingesaugt werden
kann. Zur Reinigung der Luft ist in der Dunstabzugsvorrichtung eine Filtereinheit
vorgesehen, die vorzugsweise mindestens ein Filterelement aufweist. Die Dunstabzugsvorrichtung
weist zudem einen Lüfter und ein Dunstabzugsgehäuse auf. Als Lüfter wird eine aus
Lüftermotor und Lüfterrad bestehende Komponente bezeichnet. Der Lüfter stellt vorzugsweise
einen Radiallüfter dar.
[0008] Als Dunstabzugsgehäuse wird erfindungsgemäß eine Komponente bezeichnet, in der zumindest
der Lüfter der Dunstabzugsvorrichtung aufgenommen ist. Vorzugsweise sind in dem oder
an dem Dunstabzugsgehäuse alle für den Betrieb der Dunstabzugsvorrichtung notwendigen
Elemente vorgesehen sind. Das Dunstabzugsgehäuse weist vorzugsweise einen Aufnahmeraum
für den Lüfter auf. Zudem weist das Dunstabzugsgehäuse vorzugsweise eine Einströmöffnung
auf, über die Luft in die Dunstabzugsvorrichtung eintreten kann und in der vorzugsweise
die Filtereinheit angeordnet ist. Weiterhin kann in dem Dunstabzugsgehäuse mindestens
ein Aufnahmeraum für Elektronikkomponenten, die zum Betreiben des Lüfters dienen,
vorgesehen sein.
[0009] Die Dunstabzugsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung
einen Sammelbehälter für Flüssigkeiten und einen Zusatzbehälter für Flüssigkeiten
aufweist. Der Sammelbehälter für Flüssigkeiten stellt vorzugsweise einen Behälter
dar, in dem zumindest unmittelbar aus einem Filterelement austretende Flüssigkeiten
aufgefangen werden können. Die Flüssigkeiten stellen insbesondere Kondensat oder Fett
dar. Zudem können in den Sammelbehälter auch weitere Flüssigkeiten beispielsweise
Kondensat, das sich an weiteren Teilen der Filtereinheit gebildet hat, oder Flüssigkeiten,
die in die Filtereinheit hineinlaufen oder hineintropfen aufgefangen werden. Der Sammelbehälter
weist mindestens eine Überlauföffnung auf. Als Überlauföffnung wird hierbei eine Öffnung
bezeichnet, die zu dem Boden des Sammelbehälters nach oben versetzt ist aber zu dem
oberen Rand des Sammelbehälters nach unten beabstandet ist. Als Zusatzbehälter wird
ein Behälter bezeichnet, der vorzugsweise eine größere Aufnahmekapazität als der Sammelbehälter
aufweist. Der Zusatzbehälter stellt einen zu dem Sammelbehälter separaten Behälter
dar. Vorzugsweise kann Flüssigkeit den Zusatzbehälter nur über den Sammelbehälter
erreichen.
[0010] Zwischen dem Sammelbehälter und dem Zusatzbehälter liegt zumindest bereichsweise
eine Flüssigkeitsleitung. Als Flüssigkeitsleitung wird eine Vorrichtung oder ein Teil
einer Vorrichtung bezeichnet, die geeignet ist Flüssigkeit zu leiten. Die Flüssigkeitsleitung
kann aus mehreren Bestandteilen bestehen, wobei einer oder mehrere Bestandteile Hohlkörper
darstellen können und einer oder mehrere Bestanteile Rinnen oder offene Kanäle darstellen
können.
[0011] Indem bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung sowohl ein Sammelbehälter
als auch ein Zusatzbehälter vorgesehen sind, kann eine größere Menge an Flüssigkeiten
aufgenommen werden, als bei Dunstabzugsvorrichtungen, bei denen lediglich ein Sammelbehälter
vorgesehen ist. Hierdurch wird es möglich auch beispielsweise beim Überkochen von
Speisen, die gesamte Flüssigkeit, die in die Dunstabzugsvorrichtung eintritt, in den
Behältern aufzufangen und so eine Verschmutzung oder Beschädigung weiterer Bestandteile
der Dunstabzugsvorrichtung zu verhindern. Indem erfindungsgemäß zusätzlich eine Flüssigkeitsleitung
vorgesehen ist, die zumindest einen Bereich zwischen dem Sammelbehälter und dem Zusatzbehälter
bildet, kann zum einen ein unkontrolliertes Fließen von Flüssigkeiten zwischen den
beiden Behältern verhindert werden. Zudem kann die Position des Zusatzbehälters bezüglich
des Sammelbehälters frei gewählt werden. Insbesondere muss der Zusatzbehälter nicht
so angeordnet sein, dass Flüssigkeit unmittelbar von dem Sammelbehälter in den Zusatzbehälter
tropfen oder überlaufen kann. Eine vertikal übereinander liegende Anordnung der Behälter
ist somit nicht erforderlich. Hierdurch wird auch die Bauhöhe der Dunstabzugsvorrichtung
verringert.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform ist die Flüssigkeitsleitung zumindest teilweise an dem
Dunstabzugsgehäuse gebildet. Insbesondere kann die Flüssigkeitsleitung teilweise durch
eine Führungsgeometrie gebildet werden, die an einer Außenseite des Dunstabzugsgehäuses
und insbesondere an der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses liegt. An dem Dunstabzugsgehäuse
ist eine Lufteintrittsöffnung vorgesehen, durch die die Luft in einen in dem Dunstabzugsgehäuse
liegenden Aufnahmeraum für einen Lüfter eingesaugt wird. Das Dunstabzugsgehäuse und
insbesondere die Lufteintrittsöffnung liegen daher vorzugsweise in oder in der Nähe
der Einlassöffnung über die Luft in die Dunstabzugsvorrichtung eingesaugt wird und
in der vorzugsweise die Filtereinheit vorgesehen ist. Somit kann durch den Teil der
Flüssigkeitsleitung, die zumindest teilweise an dem Dunstabzugsgehäuse gebildet ist,
Flüssigkeit in unmittelbarer Nähe zu der Einlassöffnung der Dunstabzugsvorrichtung
aufgenommen und geleitet werden. Zudem wird die Teilevielzahl durch das Ausbilden
zumindest eines Teils der Flüssigkeitsleitung an dem Dunstabzugsgehäuse reduziert
werden.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform ist der Sammelbehälter Teil einer Filtereinheit. Als
Filtereinheit wird eine Einheit der Dunstabzugsvorrichtung bezeichnet, die zumindest
ein Filterelement umfasst. Vorzugsweise ist in dem Sammelbehälter mindestens ein Filterelement
zumindest teilweise aufgenommen. Das Filterelement oder die Filterelemente sind vorzugsweise
aus dem Sammelbehälter entnehmbar, das heißt lösbar mit dem Sammelbehälter verbunden
oder in diesen eingesetzt. Als zumindest teilweise in dem Sammelbehälter aufgenommen,
wird ein Filterelement bezeichnet, bei dem sich zumindest ein Teil des Filterelementes
in dem Sammelbehälter befindet. Vorzugsweise liegt das Filterelement zu dem Boden
des Sammelbehälters in einem Winkel geneigt in dem Sammelbehälter. Bei dieser Ausführungsform
ist zumindest der untere Rand des Filterelementes in dem Sammelbehälter aufgenommen
und kann beispielsweise auf dem Boden des Sammelbehälters oder auf einem Vorsprung,
der zu dem Boden nach oben versetzt ist, aufliegen.
[0014] Indem das Filterelement zumindest teilweise in dem Sammelbehälter aufgenommen ist,
können Flüssigkeiten, die von dem Filterelement ausgefiltert werden beziehungsweise
an diesem kondensieren zuverlässig in dem Sammelbehälter aufgefangen werden. Zudem
ist die Filtereinheit vorzugsweise im Bereich der Einströmöffnung der Dunstabzugsvorrichtung
angeordnet, um dort Verunreinigungen aus der Luft auszufiltern. Somit sind die Filtereinheit
und damit auch der Sammelbehälter für den Benutzer zugänglich. Dies ist insbesondere
für Reinigungszwecke und Wartungszwecke von Bedeutung.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Zusatzbehälter lösbar an dem Dunstabzugsgehäuse
befestigt. Die lösbare Befestigung kann beispielsweise eine Schraubverbindung, eine
Steckverbindung oder eine Rastverbindung sein. Der Vorteil, den die lösbare Verbindung
aufweist besteht darin, dass der Zusatzbehälter von der Dunstabzugsvorrichtung abgenommen
werden kann. Im abgenommenen Zustand kann der Zusatzbehälter geleert werden. Ein solches
Leeren ist insbesondere bei dem Zusatzbehälter von Bedeutung, da dieser vorzugsweise
ein größeres Fassungsvermögen als der Sammelbehälter aufweist und ein Reinigen des
Zusatzbehälters in dem an der Dunstabzugsvorrichtung befestigten Zustand gegebenenfalls
nicht möglich ist.
[0016] Vorzugsweise ist an dem Dunstabzugsgehäuse eine Befestigungsvorrichtung für den Zusatzbehälter
angeordnet. Die Befestigungsvorrichtung kann an dem Dunstabzugsgehäuse befestigt sein
oder einteilig mit dieser gefertigt sein, das heißt angeformt sein. Indem die Befestigungsvorrichtung
an dem Dunstabzugsgehäuse angeordnet und vorzugsweise starr an diesem liegt, kann
die Position des Zusatzbehälters bezüglich des Dunstabzugsgehäuses festgelegt sein
und ein zuverlässiges Führen von Flüssigkeiten zu dem Zusatzbehälter gewährleistet
werden. Zudem wird, indem die Befestigungsvorrichtung für den Zusatzbehälter an dem
Dunstabzugsgehäuse vorgesehen ist, der Aufbau der Dunstabzugsvorrichtung weiter vereinfacht.
[0017] Die Befestigungsvorrichtung stellt beispielsweise ein Gewinde dar. Über dieses Gewinde
kann ein mit einem entsprechenden Gegengewinde versehener Zusatzbehälter eingeschraubt
werden. Den Vorteil, den die Verbindung mittels eines Gewindes aufweist, ist, dass
diese zum einen auch ein großes Gewicht tragen kann. Zum anderen ist diese Verbindung
zumindest bezüglich Flüssigkeiten dicht. Ein unkontrolliertes Austreten von Flüssigkeiten
an der Verbindungsstelle kann daher verhindert werden.
[0018] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Kombinationsgerät umfassend
ein Kochfeld und eine Dunstabzugsvorrichtung. Das Kombinationsgerät ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Dunstabzugsvorrichtung eine erfindungsgemäße Dunstabzugsvorrichtung ist.
[0019] Vorteile und Merkmale, die bezüglich der erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung
beschrieben wurden, gelten - soweit anwendbar - entsprechend für das erfindungsgemäße
Kombinationsgerät und umgekehrt.
[0020] Das Kombinationsgerät umfasst ein Kochfeld und eine Dunstabzugsvorrichtung. Diese
beiden Elemente können über einen gemeinsamen Netzanschluss verfügen und beispielsweise
auch von einer gemeinsamen Steuereinheit gesteuert werden.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Dunstabzugsvorrichtung zumindest
bereichsweise unterhalb des Kochfeldes. Die Dunstabzugsvorrichtung kann daher auch
als Kochmuldenabzug oder Muldenabzug oder Muldenlüfter bezeichnet werden.
[0022] Richtungsangaben, wie oben oder unten beziehen sich - soweit nicht anders angegeben
- auf eine Ausführungsform der Dunstabzugsvorrichtung, bei der diese im montierten
Zustand zumindest bereichsweise unterhalb eines Kochfeldes angeordnet ist und bei
der die Lufteintrittsöffnung des Dunstabzugsgehäuses oben liegt.
[0023] Bei der Ausführungsform, bei der die Dunstabzugsvorrichtung zumindest teilweise unterhalb
des Kochfeldes liegt, können die Vorteile der vorliegenden Erfindung, insbesondere
der geringe Bauraum, der für die Dunstabzugsvorrichtung erforderlich ist, besonders
gut genutzt werden. Zudem ist bei einem solchen Kombinationsgerät die Wahrscheinlichkeit
des Eintretens von Flüssigkeiten in die Dunstabzugsvorrichtung besonders hoch. Mit
dem erfindungsgemäßen Kombinationsgerät kann eine Gefahr, die von einem solchen Flüssigkeitseintritt
ausgehen kann, minimiert werden und die Reinigung der Dunstabzugsvorrichtung vereinfacht
werden.
[0024] Vorzugsweise weist das Dunstabzugsgehäuse einen Aufnahmeraum für einen Lüfter der
Dunstabzugsvorrichtung auf und in der Oberseite des Aufnahmeraumes ist eine Lufteintrittsöffnung
eingebracht. Der in dem Aufnahmeraum befindliche Lüfter stellt vorzugsweise einen
Radiallüfter dar, dessen Lüfterradachse senkrecht zu der Lufteintrittsöffnung liegt.
[0025] Gemäß einer Ausführungsform ist an der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses eine Führungsgeometrie
als Teil der Flüssigkeitsleitung ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die Führungsgeometrie
eine Erhöhung am Rand der Lufteintrittsöffnung und eine zu der Erhöhung nach außen
versetzte Führungswand. Durch die Erhöhung kann zum einen eine verbesserte Luftströmung
in die Lufteintrittsöffnung gewährleistet werden. Zum anderen kann die Erhöhung auch
zum Schutz gegen ein unkontrolliertes Eintreten von Flüssigkeiten, die sich auf der
Oberseite des Dunstabzugsgehäuses befinden, in der die Lufteintrittsöffnung eingebracht
ist, dienen. Schließlich ist die Erhöhung Teil der Flüssigkeitsleitung, insbesondere
Teil der Führungsgeometrie und bildet mit der Führungswand einen offenen Kanal. Die
Führungswand erstreckt sich von der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses nach oben. Die
Führungswand zusätzlich zur Leitung von Flüssigkeiten beispielsweise auch als Abstandhalter
zu einem weiteren Bauteil, insbesondere der Deckplatte des Kochfeldes, dienen. Vorzugsweise
erstreckt sich die Führungswand weiter über die Oberseite des Dunstabzugsgehäuses
hinaus als die um die Lufteintrittsöffnung vorgesehene Erhöhung. Hierdurch kann in
der Führungswand beispielsweise ein Teil der Filtereinheit, insbesondere der Sammelbehälter
aufgenommen werden. Die Form der Führungswand ist vorzugsweise der Form der Öffnung
in dem Kochfeld und der Filtereinheit angepasst und kann beispielsweise eine rechteckig
umlaufende Wand darstellen.
[0026] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Flüssigkeitsleitung einen Führungskanal.
Als Führungskanal wird insbesondere ein Kanal mit einem durchgehenden Querschnitt,
beispielsweise einem rechteckigen Querschnitt bezeichnet. Der Führungskanal kann daher
auch als geschlossener Kanal bezeichnet werden. Die Unterseite des Führungskanals
kann zumindest über einen Teil seiner Länge durch die Oberseite des Dunstabzugsgehäuses
gebildet werden. Auf der Oberseite ist dann ein Tunnel aufgebracht oder angeformt,
der den Kanal nach oben abdeckt. Indem ein Führungskanal verwendet wird, kann ein
Austreten von Flüssigkeit nach oben verhindert werden. Bei der Ausführungsform der
Dunstabzugsvorrichtung, bei der eine Führungswand auf der Oberseite des Dunstabzugsgehäuse
angeordnet ist, befindet sich der Führungskanal vorzugsweise außerhalb der Führungswand
und in der Führungswand ist eine Auslassöffnung vorgesehen, durch die der Führungskanal
mit der innerhalb der von der Führungswand begrenzten Raum liegenden Führungsgeometrie
verbunden ist.
[0027] Vorzugsweise erstreckt sich der Führungskanal über den äußeren Rand des Aufnahmeraumes
des Dunstabzugsgehäuses hinaus. Als äußerer Rand des Aufnahmeraumes wird insbesondere
der Rand in radialer Richtung, das heißt in der Richtung des Radius des in dem Aufnahmeraum
vorzusehenden Lüfterrades, verstanden. Da das Dunstabzugsgehäuse vorzugsweise so angeordnet
ist, dass die Achse des Lüfterrades senkrecht zu der Lufteintrittsöffnung liegt und
die Lufteintrittsöffnung in der Nähe der Einströmöffnung liegt, kann bei der Ausführungsform,
bei der sich der Führungskanal über den äußeren Rand des Aufnahmeraumes erstreckt,
der Zusatzbehälter an dem Ende des Führungskanals und damit neben dem Aufnahmeraum
angeordnet werden.
[0028] Gemäß einer Ausführungsform liegt am äußeren Ende des Führungskanals eine Befestigungsvorrichtung
für den Zusatzbehälter. Indem der Zusatzbehälter an dem Führungskanal befestigt werden
kann, ist ein freies Verteilen der Flüssigkeit im Inneren des Kombinationsgerätes
ausgeschlossen. Die Befestigungsvorrichtung kann beispielsweise ein nach oben abgeschlossenes
Gewinde mit einem Einlass für Flüssigkeiten aus dem Führungskanal sein.
[0029] Gemäß einer Ausführungsform ist die Befestigungsvorrichtung für den Zusatzbehälter
zu dem Aufnahmeraum des Dunstabzugsgehäuses für den Lüfter benachbart. In dem Aufnahmeraum
ist der Lüfter der Dunstabzugsvorrichtung angeordnet. In der Oberseite des Aufnahmeraumes
ist eine Lufteintrittsöffnung eingebracht. Indem an der Dunstabzugsvorrichtung die
Befestigungsvorrichtung für den Zusatzbehälter benachbart zu dem Aufnahmeraum vorgesehen
ist, kann der Zusatzbehälter neben dem Aufnahmeraum gehalten werden. Der Raum oberhalb
der Lufteintrittsöffnung wird daher für den Zusatzbehälter nicht benötigt und die
Gesamthöhe der Dunstabzugsvorrichtung damit verringert.
[0030] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird der Sammelbehälter lösbar in dem Kochfeld
gehalten. Zu diesem Zweck ist vorzugsweise in einer Deckplatte des Kochfeldes eine
Aussparung eingebracht. In diese Aussparung kann der Sammelbehälter eingesetzt werden.
Vorzugsweise ist der Sammelbehälter nach oben abnehmbar. In dem Sammelbehälter kann
das oder können die Filterelemente der Filtereinheit zumindest teilweise aufgenommen
sein. In diesem Fall kann der Sammelbehälter auch als Teil der Filtereinheit bezeichnet
werden. Indem der Sammelbehälter lösbar ist, kann der Sammelbehälter zu Reinigungszwecken
entnommen werden. Indem der Sammelbehälter insbesondere nach oben von dem Kochfeld
abnehmbar ist, kann der Sammelbehälter von dem Kochfeld durch Anheben entnommen werden,
ohne, dass ein Auslaufen von in dem Sammelbehälter befindlicher Flüssigkeit zu befürchten
ist.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Zusatzbehälter von unten von der Dunstabzugsvorrichtung
und insbesondere von dem Dunstabzugsgehäuse abnehmbar. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft,
da der Zusatzbehälter aufgrund seines vorzugsweise größeren Fassungsvermögens ein
großes Gewicht aufweisen kann. Ein Absenken eines solchen Zusatzbehälters beim Abnehmen
des Zusatzbehälters ist daher für den Benutzer einfacher möglich als ein Anheben.
[0032] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Oberseite des Dunstabzugsgehäuses
zumindest im Bereich der Flüssigkeitsleitung eine Neigung aus der Horizontalen heraus
auf. Durch diese Ausgestaltung kann das Abfließen der Flüssigkeit zu einem Zusatzbehälter,
der vorzugsweise benachbart zu dem Dunstabzugsgehäuse angeordnet ist, gewährleistet
werden.
[0033] Das Kombinationsgerät kann in einer Ausführungsform außerdem Kochfeld, in dem vorzugsweise
eine Aussparung eingebracht ist, eine Dunstabzugsvorrichtung aufweisen, die ein Dunstabzugsgehäuse
aufweist. Auf der Oberseite des Dunstabzugsgehäuses kann eine Führungsgeometrie als
Teil der Flüssigkeitsleitung ausgebildet sein, die in einen Führungskanal übergeht,
der sich über einen äußeren Rand des Dunstabzugsgehäuses erstreckt. Am Ende des Führungskanals
kann eine Befestigungsvorrichtung für den Zusatzbehälter liegen und der Sammelbehälter
kann auf die Führungsgeometrie aufgesetzt sein und die Überlauföffnung des Sammelbehälters
ist mit einem Teil der Führungsgeometrie ausgerichtet. Insbesondere ist die Überlauföffnung
so mit der Führungsgeometrie ausgerichtet, das Flüssigkeit, die aus dem Sammelbehälter
austritt, in die Führungsgeometrie läuft und beispielsweise von oben in einen offenen
Kanal der Führungsgeometrie tropft.
[0034] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird somit ein Kombinationsgerät,
das auch als Gerät bezeichnet werden kann, bereitgestellt, das aus einem Kochfeld
mit integrierter Dunstabzugsvorrichtung, die auch als Lüftungseinheit bezeichnet werden
kann, besteht. In dem Kombinationsgerät, wird ein System eingebaut, das Kondensat
oder andere Flüssigkeiten sammelt. Im normalen Betrieb des Kombinationsgerätes wird
Kondensat aufgefangen, das sich beispielsweise an den Filterelementen der Dunstabzugsvorrichtung
niederschlägt. Insbesondere wird beim Kochen wird Dampf/Fett-Wrasen generiert, der
in den meisten Fällen zu Kondensation in dem Bereich der Einströmöffnung, die auch
als Ansaugzone bezeichnet werden kann, der Dunstabzugsvorrichtung führt. Im schlechtesten
Fall wird Überlaufflüssigkeit aufgefangen, wenn beispielsweise eine größere Menge
Wasser auf dem Kochfeld oder in die Ansaugzone verschüttet wurde.
[0035] Erfindungsgemäß kann Kondensat, das im Normalbetrieb des Kombinationsgerätes auftritt,
in dem Sammelbehälter, der einen ersten Behälter darstellt, gesammelt werden. Dieser
erste Behälter hat eine begrenzte Kapazität. Zudem bietet der Sammelbehälter eine
Überlauffunktion an. Ist eine größere Menge von Flüssigkeit aufzunehmen, läuft diese
in den Zusatzbehälter, der der eine größere Kapazität bietet.
[0036] Der Sammelbehälter kann von oben vom Kunden entfernt werden zum Entleeren und zur
Reinigung und ist spülmaschinenbeständig. Der Zusatzbehälter hat eine größere Kapazität
und ist von unten abnehmbar zum Entleeren und zur Reinigung und ist ebenfalls spülmaschinengeeignet.
[0037] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen erläutert es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische, perspektivische Schnittansicht einer Ausführungsform der Dunstabzugsvorrichtung
in einer Ausführungsform eines Kombinationsgerätes in Explosionsdarstellung; und
- Figur 2
- eine schematische Detailschnittansicht der Behälter in der Ausführungsform nach Figur
1.
[0038] In Figur 1 ist eine schematische, perspektivische Schnittansicht einer Ausführungsform
der Dunstabzugsvorrichtung 11 in einer Ausführungsform eines Kombinationsgerätes 1
gezeigt. Das Kombinationsgerät 1 besteht aus einem Kochfeld 10 und einer Dunstabzugsvorrichtung
11. Das Kochfeld 10 umfasst eine Deckplatte 102 sowie ein unterhalb der Deckplatte
102 angeordnetes Kochfeldgehäuse 101. In dem Kochfeldgehäuse 101 werden Heizmodule
(nicht dargestellt), beispielsweise Induktionsmodule, aufgenommen. In das Kochfeld
10, insbesondere in der Deckplatte 102 ist eine Aussparung 103 eingebracht.
[0039] Die Dunstabzugsvorrichtung 11 weist einen Lüfter (nicht gezeigt), ein Dunstabzugsgehäuse
110 und eine Filtereinheit 14 auf.
[0040] Die Filtereinheit 14 weist in der dargestellten Ausführungsform zwei Filterelemente
140 auf. Die Filterelemente 140 sind in einem Filterhalter 141 gehalten. In der dargestellten
Ausführungsform weist der Filterhalter eine Abdeckung 1410 auf, die die Fläche der
Aussparung 103 in der Deckplatte 102 abdeckt und in die zwei Einsaugöffnungen 1411
eingebracht sind. In dem Filterhalter 141 sind zwei Filterelemente 140 eingesetzt.
Die Filterelemente 140 stehen in der dargestellten Ausführungsform in einem Winkel
zu der Horizontalen und der Vertikalen geneigt. Der Filterhalter 141 mit den Filterelementen
140 ist in einen Sammelbehälter 142 eingesetzt. der Sammelbehälter 142 stellt eine
nach oben offene Wanne dar. In dem Boden des Sammelbehälters 142 ist eine Durchlassöffnung
143 eingebracht. Um die Durchlassöffnung 143 herum wird der Boden des Sammelbehälters
durch Rinnen 1420 gebildet. In der dargestellten Ausführungsform sind zwei Rinnen
1420 vorgesehen, die sich über die Länge des Sammelbehälters 142 erstrecken und zu
der Durchlassöffnung 143 benachbart angeordnet sind, das heißt rechts und links von
der Durchlassöffnung 143 liegen. Die Durchlassöffnung 143 ist gegenüber den Rinnen
1420 erhöht in dem Sammelbehälter 142 angeordnet. An einer oder beiden Stirnseiten
des Sammelbehälters 142 sind Überlauföffnungen 1421 eingebracht. Die Überlauföffnungen
1421 liegen auf einer Höhe, die geringer ist als der mittlere Teil des Bodens des
Sammelbehälters 142 in dem die Durchlassöffnung 143 liegt.
[0041] Der Sammelbehälter 142 weist am oberen Ende eine Abkantung 1422, die sich nach außen
erstreckt, auf. Durch diese Abkantung 1422 wird der Sammelbehälter 142 in der Aussparung
103 der Deckplatte 102 des Kochfeldes 10 gehalten.
[0042] Unterhalb des Sammelbehälters 142 liegt das Dunstabzugsgehäuse 110 der Dunstabzugsvorrichtung
11. Das Dunstabzugsgehäuse 110 weist einen Aufnahmeraum 111 auf, in dem der Lüfter
(nicht gezeigt) der Dunstabzugsvorrichtung 11 aufgenommen wird. In der Oberseite 113
des Dunstabzugsgehäuses 110 und insbesondere des Aufnahmeraumes 111, die auch als
Grundfläche bezeichnet wird, ist eine Lufteintrittsöffnung 112 eingebracht. Am Rand
der Oberseite befindet sich die Seitenwand 114. Die Lufteintrittsöffnung 112 liegt
zu der Durchlassöffnung 143 des Sammelbehälters 142 ausgerichtet unter der Filtereinheit
14. In der dargestellten Ausführungsform ist in der Lufteintrittsöffnung 112 ein Schutzgitter
vorgesehen. Am Rand der Lufteintrittsöffnung 112 wird diese von einer ringförmigen
Erhöhung 132 umgeben. Zu der Lufteintrittsöffnung 112 und der Erhöhung 132 nach außen
versetzt ist eine Führungswand 133 auf der Oberseite 113 des Aufnahmeraumes 111 vorgesehen,
die sich nach oben erstreckt. Die Führungswand 133 ragt durch einen Abstand zwischen
zwei Kochfeldgehäusen 101 bis zur Unterseite der Deckplatte 102 des Kochfeldes 10.
Durch die Führungswand wird somit die Einströmöffnung 115 des Dunstabzugsgehäuses
110 definiert. Durch die Führungswand 133 zum einen und die Erhöhung 132 um die Lufteintrittsöffnung
112 zum anderen wird eine Führungsgeometrie 134 gebildet, die nach oben offen ist.
Lediglich durch die Unterseite der Rinnen 1420 des Sammelbehälters 142 ist diese Führungsgeometrie
134 nach oben abgedeckt. In der Führungswand 133 ist an einer Stelle, eine Auslassöffnung
135 vorgesehen. An diese Auslassöffnung 135 schließt sich ein Führungskanal 130 an,
der vorzugsweise ein nach oben geschlossener Kanal ist, der auf der Oberseite 113
des Aufnahmeraums 111 gebildet ist. Der Führungskanal 130 ragt über den Rand der Oberseite
113 des Aufnahmeraumes 111 seitlich hinaus. An dem Ende des Führungskanals 130, das
über die Oberseite 113 seitlich hinausragt, ist ein Deckel 131 angeformt. Der Deckel
131 ist ein Bauteil, das nach oben geschlossen ist und an dem vorzugsweise eine Befestigungsvorrichtung
136 zur Befestigung eines Zusatzbehälters 12 vorliegt.
[0043] Die Befestigungsvorrichtung 136 stellt beispielsweise ein Innengewinde an dem Deckel
131 dar. Von unten ist ein Zusatzbehälter 12 an dem Deckel 131 lösbar befestigt, insbesondere
über dessen Behälterhals 120 angeschraubt. Der Zusatzbehälter 12 weist eine Höhe auf,
die der des Aufnahmeraumes 111 des Dunstabzugsgehäuses 110 entspricht.
[0044] In Figur 2 sind die Behälter 142, 12 und die Führungsleitung 13 genauer zu erkennen.
In dieser Schnittansicht wird auch deutlich, dass die Oberseite 113 des Aufnahmeraumes
111 für den Lüfter zu einer Seite geneigt ist. Die Oberseite 113 kann über deren gesamten
Fläche geneigt sein. Es ist aber auch möglich, dass nur in dem Bereich der Auslassöffnung
135 in der Führungswand 133 die Oberfläche 113 geneigt ist.
[0045] Der Weg von Flüssigkeiten in der Dunstabzugsvorrichtung 11 ist in den Figuren 1 und
2 durch Pfeile F angedeutet. Luft wird durch den Lüfter (nicht dargestellt) aus der
Umgebung, insbesondere von dem Kochfeld 10 abgesaugt. Diese Luft tritt durch die Filterelemente
140 der Filtereinheit 14 hindurch und wird dort von Verunreinigungen, insbesondere
Wasser / Fett befreit. Die Flüssigkeiten, die sich an den Filterelementen 140 abscheiden,
beispielsweise durch Kondensation, laufen an den Filterelementen 140 nach unten und
gelangen so zu dem Boden des Sammelbehälters 142 insbesondere in die dort gebildeten
Rinnen 1420. Zusätzlich kann, wie durch die Pfeile F dargestellt, Flüssigkeit unmittelbar
von den Einsaugöffnungen 1411 der Filtereinheit 14 in der Abdeckung 1410 zu den Rinnen
1420 des Sammelbehälters 142 gelangen. Dieser Fall tritt beispielsweise beim Überkochen
oder Verschütten von Speisen auf.
[0046] Sobald der Flüssigkeitspegel in den Rinnen 1420 eine Höhe erreicht hat, die der Höhe
entspricht, in der die Überlauföffnungen 1421 in dem Sammelbehälter 142 eingebracht
sind, läuft Flüssigkeit von dem Sammelbehälter 142 nach unten. Dort gelangt die Flüssigkeit
in die Führungsgeometrie 134, die auf der Oberseite 113 des Aufnahmeraumes 111 des
Dunstabzugsgehäuses 110 gebildet ist. Insbesondere wird die Flüssigkeit zwischen der
Erhöhung 132, die am Rand der Lufteintrittsöffnung 112 vorgesehen ist und der Führungswand
133 geleitet und erreicht so die Auslassöffnung 135 in der Führungswand 133. Durch
diese Auslassöffnung 135 gelangt die Flüssigkeit in den Führungskanal 130 und von
dort in den Zusatzbehälter 12. Das Fließen der Flüssigkeit zu dem Zusatzbehälter 12
wird durch die Neigung der Oberseite 113 im Bereich der Führungsgeometrie 134 und
des Führungskanals 130 begünstigt.
[0047] Ein Austreten der Flüssigkeit aus der Führungsgeometrie 134 über die Erhöhung 132
zu der Lufteintrittsöffnung 112 wird durch den Sammelbehälter 142 verhindert. Dieser
kann mit der Durchlassöffnung 143 oder an der Unterseite des Sammelbehälters 142 zusätzlich
vorgesehene Dichtelemente, beispielsweise Dichtstegen (nicht gezeigt), auf der Erhöhung
132 aufliegen und so ein Übertreten von Flüssigkeit verhindern.
[0048] Zur Reinigung kann der Sammelbehälter 142 mit dem Filterhalter 141 aus der Aussparung
103 in der Deckplatte 102 des Kochfeldes 10 herausgehoben werden. Da der Filterhalter
141 aber vorzugsweise lösbar zu dem Sammelbehälter 142 ist kann auch in einem ersten
Schritt der Filterhalter 141 mit den Filterelementen 140 entnommen werden und anschließend
der Sammelbehälter 142 herausgenommen werden. Bei entnommenem Sammelbehälter 142 ist
die Führungsgeometrie 134 auf der Oberseite 113 des Aufnahmeraumes 111 des Dunstabzugsgehäuses
11 durch die Aussparung 103 in der Deckplatte 102 des Kochfeldes 10 zugänglich. Der
Benutzer kann diese damit reinigen, insbesondere abwischen. Aufgrund der Neigung ist
der Betrag an Flüssigkeit, der in dieser Führungsgeometrie 143 verbleibt, gering,
so dass ein Abwischen ausreichend ist.
[0049] Der Zusatzbehälter 12 kann von unten aus der Befestigungsvorrichtung 136 in dem Deckel
131 der Flüssigkeitsleitung 13 herausgenommen werden. Bei einem Schraubverschluss
wird der Zusatzbehälter 12 aus dem Innengewinde an dem Deckel 131 herausgedreht. Im
entnommenen Zustand kann der Zusatzbehälter 12 geleert und gereinigt werden.
[0050] Sowohl der Sammelbehälter 142 als auch der Zusatzbehälter 12 können beispielsweise
aus Kunststoff bestehen und in der Spülmaschine gereinigt werden.
[0051] Die vorliegende Erfindung weist eine Reihe von Vorteilen auf. Zum einen sind eine
Verunreinigung und eine dadurch bedingte Beschädigung der Dunstabzugsvorrichtung,
insbesondere des Lüfters der Dunstabzugsvorrichtung zuverlässig verhindert. Weiterhin
weist die Dunstabzugsvorrichtung einen einfachen Aufbau auf und kann auf einfache
Weise gewartet und gereinigt werden. Schließlich ist bei der Ausführungsform, bei
der der Zusatzbehälter zu einem Aufnahmeraum in dem Dunstabzugsgehäuse für den Lüfter
benachbart angeordnet ist, die Bauhöhe durch das erfindungsgemäße Flüssigkeitsführungssystem
nicht vergrößert.
Bezugszeichen
[0052]
- 1
- Kombinationsgerät
- 10
- Kochfeld
- 101
- Kochfeldgehäuse
- 102
- Deckplatte
- 103
- Aussparung
- 11
- Dunstabzugsvorrichtung
- 110
- Dunstabzugsgehäuse
- 111
- Aufnahmeraum
- 112
- Lufteintrittsöffnung
- 113
- Oberseite
- 114
- Seitenwand
- 115
- Einströmöffnung
- 12
- Zusatzbehälter
- 120
- Behälterhals
- 13
- Flüssigkeitsleitung
- 130
- Führungskanal
- 131
- Deckel
- 132
- Erhöhung
- 133
- Führungswand
- 134
- Führungsgeometrie
- 135
- Auslassöffnung
- 136
- Befestigungsvorrichtung
- 14
- Filtereinheit
- 140
- Filterelement
- 141
- Filterhalter
- 1410
- Abdeckung
- 1411
- Einsaugöffnung
- 142
- Sammelbehälter
- 1420
- Rinne
- 1421
- Überlauföffnung
- 1422
- Abkantung
- 143
- Durchlassöffnung
1. Dunstabzugsvorrichtung, die einen Lüfter, ein Dunstabzugsgehäuse (110) und eine Filtereinheit
(14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (11) einen Sammelbehälter (142) für Flüssigkeiten mit
mindestens einer Überlauföffnung (1421) und einen Zusatzbehälter (12) für Flüssigkeiten
aufweist und zwischen dem Sammelbehälter (142) und dem Zusatzbehälter (12) zumindest
bereichsweise eine Flüssigkeitsleitung (13) liegt.
2. Dunstabzugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsleitung (13) zumindest teilweise an dem Dunstabzugsgehäuse (110)
gebildet ist.
3. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter (142) Teil einer Filtereinheit (14) ist und in dem Sammelbehälter
(142) mindestens ein Filterelement (140) zumindest teilweise aufgenommen ist.
4. Dunstabzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzbehälter (12) lösbar an dem Dunstabzugsgehäuse (110) der Dunstabzugsvorrichtung
(11) befestigt ist und vorzugsweise, dass an dem Dunstabzugsgehäuse (110) eine Befestigungsvorrichtung
(136) für den Zusatzbehälter (12) angeordnet ist.
5. Kombinationsgerät umfassend ein Kochfeld (10) und eine Dunstabzugsvorrichtung (11),
dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (11) eine Dunstabzugsvorrichtung (11) nach einem der Ansprüche
1 bis 4 ist.
6. Kombinationsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (11) zumindest bereichsweise unterhalb des Kochfeldes
(11) angeordnet ist, das Dunstabzugsgehäuse (110) einen Aufnahmeraum (111) für einen
Lüfter der Dunstabzugsvorrichtung (11) aufweist und in der Oberseite (113) des Aufnahmeraumes
(111) eine Lufteintrittsöffnung (112) eingebracht ist.
7. Kombinationsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite (113) des Dunstabzugsgehäuses (11) eine Führungsgeometrie (134)
als Teil der Flüssigkeitsleitung (13) ausgebildet ist, die eine Erhöhung (132) am
Rand der Lufteintrittsöffnung (112) und eine zu der Erhöhung (132) nach außen versetzte
Führungswand (133) umfasst.
8. Kombinationsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsleitung (13) einen Führungskanal (130) umfasst, der sich über den
äußeren Rand des Aufnahmeraumes (111) des Dunstabzugsgehäuses (110) hinaus erstreckt.
9. Kombinationsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am äußeren Ende des Führungskanals (130) eine Befestigungsvorrichtung (136) für den
Zusatzbehälter (12) liegt.
10. Kombinationsgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter (142) lösbar in dem Kochfeld (10) gehalten ist und nach oben abnehmbar
ist.
11. Kombinationsgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzbehälter (12) von unten von der Dunstabzugsvorrichtung (11) abnehmbar ist.
12. Kombinationsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Dunstabzugsgehäuses zumindest im Bereich der Flüssigkeitsleitung
(13) eine Neigung aus der Horizontalen heraus aufweist.
13. Kombinationsgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugsvorrichtung (11) ein Dunstabzugsgehäuse (110) aufweist, auf der Oberseite
(113) des Dunstabzugsgehäuses (11) eine Führungsgeometrie (134) als Teil der Flüssigkeitsleitung
(13) ausgebildet ist, die in einen Führungskanal (130) übergeht, der sich über einen
äußeren Rand des Dunstabzugsgehäuses (110) erstreckt, am Ende des Führungskanals (130)
eine Befestigungsvorrichtung (136) für den Zusatzbehälter (12) liegt und der Sammelbehälter
(142) auf die Führungsgeometrie (134) aufgesetzt ist und die Überlauföffnung (1420)
mit einem Teil der Führungsgeometrie (134) ausgerichtet ist.