Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Wassereinspritzvorrichtung
für eine Brennkraftmaschine.
[0002] Aufgrund steigender Anforderungen an reduzierte Kohlenstoffdioxidemissionen werden
Brennkraftmaschinen zunehmend hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs optimiert. Allerdings
können bekannte Brennkraftmaschinen in Betriebspunkten mit hoher Last nicht optimal
im Hinblick auf den Verbrauch betrieben werden, da der Betrieb durch Klopfneigung
und hohe Abgastemperaturen begrenzt ist. Eine mögliche Maßnahme zur Reduzierung der
Klopfneigung und zur Senkung der Abgastemperaturen ist die Einspritzung von Wasser.
Hierbei sind üblicherweise separate Wassereinspritzsysteme vorhanden, um die Wassereinspritzung
zu ermöglichen. So ist z.B. aus der
WO 2014/080266 A1 ein Wassereinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine mit Abgasrückführung bekannt,
bei dem das Wasser in den Massenstrom der Abgasrückführung eingespritzt wird.
[0003] Ein Problem bei bekannten Wassereinspritzsystemen ist eine mögliche Vereisung von
wasserführenden Komponenten des Wassereinspritzsystems. Um das System auch bei Temperaturen
unterhalb des Gefrierpunktes des im Wassereinspritzsystem verwendeten Wassers zu betreiben,
werden Frostschutzkomponenten dem Wasser des Wassereinspritzsystems zugesetzt.
[0004] Diese Komponenten beeinflussen jedoch das Brennverhalten der Brennkraftmaschine und
erfordern zusätzliche Betriebsstoffe. Es ist aus der
EP 2 778 381 A2 bekannt, dass bei abgeschalteter Verbrennungskraftmaschine der Arbeitsraum einen
Wasserinjektors wenigstens teilweise mit einem Gasgemisch gefüllt ist, da beim Abschalten
der Verbrennungskraftmaschine wenigstens ein Teil des im Arbeitsraum des Injektors
vorhandenen Wassers durch das aus der Brennkammer in den Arbeitsraum einströmende
Gasgemisch verdrängt und der Arbeitsraum wenigstens teilweise mit dem Gasgemisch gefüllt
wird.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Wassereinspritzvorrichtung für
eine Brennkraftmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 weist demgegenüber den Vorteil
auf, dass eine Beschädigung der Bauteile der Wassereinspritzvorrichtung durch Vereisung
vermieden werden kann, ohne dass die Bauteile eisdruckfest ausgelegt sind. Dazu sind
kein weitere Betriebsstoff oder zusätzliche Komponenten erforderlich. Ferner ist ein
einfaches und günstiges Design der Wassereinspritzvorrichtung möglich. Dies wird erfindungsgemäß
durch ein Verfahren zum Betreiben einer Wassereinspritzvorrichtung für eine Brennkraftmaschine
erreicht, welche einen Wassertank zur Speicherung von Wasser, ein Förderelement zur
Förderung des Wassers, welches mit dem Wassertank verbunden ist, mindestens zwei Wasserinjektoren
zum Einspritzen von Wasser, welche jeweils mit dem Förderelement verbunden sind, und
eine Steuereinheit umfasst, welche eingerichtet ist, die Wasserinjektoren nacheinander
zu öffnen, wobei das Förderelement eingerichtet ist, in den Wasserinjektoren befindliches
Wasser nacheinander anzusaugen und zum Wassertank zuzuführen, wenn die Wasserinjektoren
geöffnet sind, um eine Vereisung der Wasserinjektoren zu vermeiden. Da die Wasserinjektoren
einer nach dem anderen geöffnet werden, nachdem Unterdruck in einer Förderleitung
aufgebaut ist, kann sichergestellt werden, dass
[0006] Wasserreste aus jedem Wasserinjektor sicher abgesaugt werden. Ferner tritt durch
das Öffnen der Wasserinjektoren Luft in die Wasserinjektoren ein, was zu einer schnellen
Förderung des Wassers aus den Wasserinjektoren zum Wassertank führt.
[0007] Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
[0008] Zum Fördern des Wassers zum Wassertank ändert erfindungsgemäß das
[0009] Förderelement die Betriebsrichtung. Insbesondere ist die Pumpe eingerichtet, die
Drehrichtung zu ändern. Vorzugsweise werden die Wasserinjektoren nach dem Abstellen
der Brennkraftmaschine, insbesondere nach jedem Abstellen der Brennkraftmaschine,
geöffnet.
[0010] Weiter bevorzugt wird der zweite Wasserinjektor geöffnet, wenn der erste Wasserinjektor
geschlossen ist.
[0011] Insbesondere wird der zweite Wasserinjektor nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit
nach dem Schließen des ersten Wasserinjektors geöffnet. Vorzugsweise ist die vorbestimmte
Zeit kleiner als eine Sekunde.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0012] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme
auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
- Figur 1
- eine stark vereinfachte schematische Ansicht einer Brennkraftmaschine mit einer Wassereinspritzvorrichtung
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
- Figur 2
- eine vereinfachte schematische Ansicht der Wassereinspritzvorrichtung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel im normalen Betrieb, und
- Figuren 3 bis 6
- vereinfachte, schematische Ansichten der erfindungsgemäßen Wassereinspritzvorrichtung,
anhand deren das erfindungsgemäße Verfahren erläutert wird.
Ausführungsform der Erfindung
[0013] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Figuren1 bis 6 eine Wassereinspritzvorrichtung
1 einer Brennkraftmaschine 2 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel im Detail
beschrieben. Insbesondere wird die Brennkraftmaschine 2 nach dem Otto-Prinzip und
mit Benzindirekteinspritzung betrieben.
[0014] In Figur 1 ist die Brennkraftmaschine 2, welche eine Vielzahl von Zylindern aufweist,
sowie ein Teil der erfindungsgemäßen Wassereinspritzvorrichtung 1 schematisch dargestellt.
Die Brennkraftmaschine 2 umfasst pro Zylinder einen Brennraum 20, in welchem ein Kolben
21 hin und her bewegbar ist. Ferner weist vorzugsweise die Brennkraftmaschine 2 pro
Zylinder einen Einlasskanal 22 auf, über welchen Luft zum Brennraum 20 zugeführt wird.
Abgas wird über einen Abgaskanal 23 abgeführt. Hierzu sind am Einlasskanal 22 ein
Einlassventil 25 und am Abgaskanal 23 ein Auslassventil 26 angeordnet. Das Bezugszeichen
24 bezeichnet ferner ein Kraftstoffeinspritzventil.
[0015] Am Einlasskanal 22 ist ferner ein Wasserinjektor 6 angeordnet, welcher über eine
Steuereinheit 10 Wasser in den Einlasskanal 22 der Brennkraftmaschine 2 einspritzt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Wasserinjektor 6 pro Zylinder vorgesehen. Alternativ
können zur besseren Aufbereitung oder zur Erhöhung der pro Verbrennungszyklus maximal
einspritzbaren Wassermenge zwei Wasserinjektoren pro Zylinder angeordnet sein.
[0016] In Figur 2 ist die erfindungsgemäße Wassereinspritzvorrichtung 1 im Detail gezeigt.
Die Wassereinspritzvorrichtung 1 umfasst ein als Pumpe ausgebildetes Förderelement
3 und einen elektrischen Antrieb 4 zum Antreiben der Pumpe. Des Weiteren ist ein Wassertank
5 vorgesehen, welcher durch eine Ansaugleitung 7 mit dem Förderelement 3 verbunden
ist. Eine Förderleitung 8 verbindet das Förderelement 3 mit einem Verteiler 9 bzw.
einem Rail, an welchem eine Vielzahl von Wasserinjektoren 6 angeschlossen ist. Insbesondere
sind in diesem Ausführungsbeispiel ein erster Wasserinjektor 6a, ein zweiter Wasserinjektor
6b, ein dritter Wasserinjektor 6c und ein vierter Wasserinjektor 6d vorgesehen. Natürlich
kann die Anzahl der Wasserinjektoren je nach Design der Brennkraftmaschine und Anforderungen
der Verbrennung variieren.
[0017] In Figur 2 ist die erfindungsgemäße Wassereinspritzvorrichtung 1 im normalen Betrieb
dargestellt. Als normaler Betrieb ist der Betrieb zu verstehen, bei welchem Wasser
in einer ersten Förderrichtung X1 vom Wassertank 5 zu den Wasserinjektoren 6a, 6b,
6c und 6d gefördert wird, so dass das Wasser in die Einlasskanäle 22 der Brennkraftmaschine
2 eingespritzt wird.
[0018] Dafür wird bevorzugt ein Kondensat eines nicht gezeigten Verdampfers einer Klimaanlage
verwendet, wozu die erfindungsgemäße Wassereinspritzvorrichtung 1 eine Zulaufleitung
11 aufweist.
[0019] Alternativ oder zusätzlich zum Kondensat kann deionisiertes Wasser über eine Nachfüllleitung
12 in den Wassertank 5 gefördert werden. In der Nachfüllleitung 12 kann optional ein
Sieb vorgesehen sein. Ferner sind ein Vorfilter 16 in der ersten Leitung 7 und ein
Feinfilter 17 in der zweiten Leitung 8 angeordnet, welche optional beheizt werden
können.
[0020] Wird nun über die Steuereinheit 10, welche bevorzugt als die Steuereinheit der Brennkraftmaschine
2 ausgebildet ist, eine Wassereinspritzung unter normalen Umgebungstemperaturen angefordert,
so wird mittels des Förderelements 3 Wasser aus dem Wassertank 5 angesaugt. Zum Einstellen
des gewünschten Systemdrucks im Verteiler 9 ist ein Druckregler 15 in der Form einer
Blende 15a und eines Rückschlagventils 15b in einer Rücklaufleitung 13 angeordnet,
welche die Förderleitung 8 mit dem Wassertank 5 verbindet. Nach einer alternativen
Ausgestaltung der Erfindung kann nur das Rückschlagventil 15b als der Druckregler
15 benutzt werden. Zur Druckregelung ist ferner ein Drucksensor 14 in der Förderleitung
8 vorgesehen. Des Weiteren ist ein Temperatur- bzw. Füllstandssensor 18 vorgesehen.
[0021] Wenn allerdings die Wassereinspritzvorrichtung 1 bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes
des Wassers beim Fahren oder Abstellen der Brennkraftmaschine deaktiviert ist, kann
es aufgrund des in der Wassereinspritzvorrichtung 1 stehenden Wassers zu einer Vereisung
von wasserführenden Komponenten und insbesondere der Wasserinjektoren 6 führen.
[0022] Um eine solche Vereisung zu vermeiden, wird das Wasser, welches sich in den Wasserinjektoren
6 befindet, insbesondere im Abstellfall der Brennkraftmaschine 2, aus den Wasserinjektoren
6 abgesaugt. Dazu wird der Antrieb 4 des Förderelements 3 über die Steuereinheit 10
gesteuert, die Betriebsrichtung des Förderelements 3 zu ändern, so dass das Wasser
in einer zweiten Förderrichtung X2 durch die Förderleitung 8 und die Ansaugleitung
7 zum Wassertank 5 zugeführt wird.
[0023] Nachdem Unterdruck in der Förderleitung 8 aufgebaut ist, werden die Wasserinjektoren
6a, 6b, 6c und 6d über die Steuereinheit 10 nacheinander geöffnet. Dies wird in den
Figuren 3 bis 6 dargestellt.
[0024] Beim Öffnen der Wasserinjektoren 6 tritt Luft in die Wasserinjektoren 6 aufgrund
des Unterdrucks in der Förderleitung 8 ein, was mit dem Bezugszeichen P bezeichnet
ist. Durch die eintretende Luft wird das Wasser schnell zum Wassertank 5 gefördert.
[0025] Insbesondere wird der erste Wasserinjektor 6a für eine erste Ansteuerzeit geöffnet
und wieder geschlossen. Somit wird das Wasser des ersten Wasserinjektors 6a zurück
in den Wassertank 5 gefördert (Figur 3). Dadurch kann der erste Wasserinjektor 6a
vor einer Vereisung geschützt.
[0026] Nachdem eine vorbestimmte Zeit abgelaufen ist, wird der zweite Wasserinjektor 6b
für eine zweite Ansteuerzeit geöffnet und wieder geschlossen, so dass der zweite Wasserinjektor
6b entleert wird (Figur 4). In ähnlicher Weise werden der dritte Wasserinjektor 6c
(Figur 5) und der vierte Wasserinjektor 6d (Figur 6) entleert.
[0027] In anderen Worten wird vorzugsweise jeder Wasserinjektor 6 geschlossen, bevor das
Entleeren des nächsten Wasserinjektors 6 erfolgt. Somit kann die maximale Ansaugkraft
des Förderelements 3 zum Entleeren jedes Wasserinjektors 6 benutzt, wodurch sichergestellt
wird, dass keine Wasserreste in den Wasserinjektoren 6 verbleiben.
[0028] Um eine gleichmäßige Entleerung aller Wasserinjektoren 6 zu ermöglichen, sind die
erste Ansteuerzeit für den ersten Wasserinjektor 6a, die zweite Ansteuerzeit für den
zweiten Wasserinjektor 6b sowie eine dritte Ansteuerzeit für den dritten Wasserinjektor
6c und eine vierte Ansteuerzeit für den vierten Wasserinjektor 6d gleich. Im Rahmen
der Erfindung können die Wasserinjektoren 6 aber auch für unterschiedliche Zeiten
geöffnet werden.
[0029] Das Absaugen des Wassers des ersten Wasserinjektors 6a, des zweiten Wasserinjektors
6b, des dritten Wasserinjektors 6c und des vierten Wasserinjektors 6d sind in den
Figuren 3 bis 6 mit den Bezugszeichen W
a, W
b, W
c und W
d bezeichnet.
[0030] Es sei angemerkt, dass die Reihenfolge, in welcher die Wasserinjektoren 6 geöffnet
werden, an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann.
[0031] Durch die erfindungsgemäße Wassereinspritzvorrichtung 1 werden die Wasserinjektoren
6 vor einem Gefrieren, insbesondere im Abstellfall der Brennkraftmaschine 2, geschützt.
Eine ausfallsichere Funktionsweise der Wassereinspritzvorrichtung 1 und damit der
Brennkraftmaschine 2 wird hierdurch sichergestellt.
1. Verfahren zum Betreiben einer Wassereinspritzvorrichtung (1) mit mindestens zwei Wasserinjektoren
(6a, 6b) und einem Förderelement (3) einer Brennkraftmaschine (2), wobei die Wassereinspritzvorrichtung
(1) ein als Pumpe ausgebildetes Förderelement (3) und einen elektrischen Antrieb (4)
zum Antreiben der Pumpe umfasst, wobei des Weiteren ein Wassertank (5) vorgesehen
ist, welcher durch eine Ansaugleitung (7) mit dem Förderelement (3) verbunden ist,
wobei eine Förderleitung (8) das Förderelement (3) mit einem Verteiler (9) verbindet,
an welchem eine Vielzahl von Wasserinjektoren (6) angeschlossen ist, wobei die Wasserinjektoren
(6a, 6b) über eine Steuereinheit (10) nacheinander geöffnet werden, wobei das Förderelement
(3) in den Wasserinjektoren (6a, 6b) befindliches Wasser zum Wassertank (5) der Wassereinspritzvorrichtung
(1) zuführt, wenn die Wasserinjektoren (6a, 6b) geöffnet sind, um eine Vereisung der
Wasserinjektoren (6a, 6b) zu vermeiden, wobei Wasser, welches sich in den Wasserinjektoren
(6a, 6b) befindet, insbesondere im Abstellfall der Brennkraftmaschine (2), aus den
Wasserinjektoren (6a, 6b) abgesaugt wird, wobei der Antrieb (4) des Förderelements
(3) über die Steuereinheit (10) gesteuert wird, die Betriebsrichtung des Förderelements
(3) zu ändern, so dass das Wasser in einer zweiten Förderrichtung (X2) durch die Förderleitung
(8) und die Ansaugleitung (7) zum Wassertank (5) zugeführt wird, wobei nachdem Unterdruck
in der Förderleitung (8) aufgebaut ist, die Wasserinjektoren (6a, 6b) über die Steuereinheit
(10) nacheinander geöffnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Wasserinjektoren (6a, 6b) nach dem Abstellen
der Brennkraftmaschine (2), insbesondere nach jedem Abstellen der Brennkraftmaschine
(2), geöffnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der zweite Wasserinjektor (6b) geöffnet wird,
wenn der erste Wasserinjektor (6a) geschlossen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der zweite Wasserinjektor (6b) nach Ablauf einer
vorbestimmten Zeit nach dem Schließen des ersten Wasserinjektors (6a) geöffnet wird.
1. Method for operating a water injection apparatus (1) with at least two water injectors
(6a, 6b) and a conveying element (3) of an internal combustion engine (2), the water
injection apparatus (1) comprising a conveying element (3), configured as a pump,
and an electric drive (4) for driving the pump, a water tank (5) being provided, furthermore,
which is connected by way of an intake line (7) to the conveying element (3), a conveying
line (8) connecting the conveying element (3) to a distributor (9), to which a multiplicity
of water injectors (6) are connected, the water injectors (6a, 6b) being opened one
after another via a control unit (10), the conveying element (3) feeding water which
is situated in the water injectors (6a, 6b) to the water tank (5) of the water injection
apparatus (1) when the water injectors (6a, 6b) are open, in order to avoid icing
up of the water injectors (6a, 6b), water which is situated in the water injectors
(6a, 6b), in particular in the case of the internal combustion engine (2) being turned
off, being extracted from the water injectors (6a, 6b) using negative pressure, the
drive (4) of the conveying element (3) being controlled via the control unit (10)
so as to change the operating direction of the conveying element (3), with the result
that water is fed in a second conveying direction (X2) through the conveying line
(8) and the intake line (7) to the water tank (5), the water injectors (6a, 6b) being
opened one after another via the control unit (10) after negative pressure in the
conveying line (8) is dissipated.
2. Method according to Claim 1, the water injectors (6a, 6b) being opened after the internal
combustion engine (2) is turned off, in particular after each instance of the internal
combustion engine (2) being turned off.
3. Method according to Claim 1 or 2, the second water injector (6b) being opened when
the first water injector (6a) is closed.
4. Method according to Claim 3, the second water injector (6b) being opened after a predefined
time after the closure of the first water injector (6a) has elapsed.
1. Procédé pour faire fonctionner un dispositif d'injection d'eau (1) avec au moins deux
injecteurs d'eau (6a, 6b) et un élément de refoulement (3) d'un moteur à combustion
interne (2), le dispositif d'injection d'eau (1) comprenant un élément de refoulement
(3) réalisé sous forme de pompe et un entraînement électrique (4) pour entraîner la
pompe, un réservoir d'eau (5) étant en outre prévu, qui est relié à l'élément de refoulement
(3) par une conduite d'aspiration (7), une conduite de refoulement (8) reliant l'élément
de refoulement (3) à un distributeur (9) auquel est raccordée une pluralité d'injecteurs
d'eau (6), les injecteurs d'eau (6a, 6b) étant ouverts successivement par une unité
de commande (10), l'élément de refoulement (3) acheminant l'eau se trouvant dans les
injecteurs d'eau (6a, 6b) vers le réservoir d'eau (5) du dispositif d'injection d'eau
(1) lorsque les injecteurs d'eau (6a, 6b) sont ouverts, afin d'éviter un givrage des
injecteurs d'eau (6a, 6b), l'eau qui se trouve dans les injecteurs d'eau (6a, 6b),
notamment en cas d'arrêt du moteur à combustion interne (2), étant aspirée hors des
injecteurs d'eau (6a, 6b), l'entraînement (4) de l'élément de refoulement (3) étant
commandé par l'unité de commande (10) pour changer la direction de fonctionnement
de l'élément de refoulement (3), de telle sorte que l'eau est acheminée vers le réservoir
d'eau (5) dans une deuxième direction de refoulement (X2) à travers la conduite de
refoulement (8) et la conduite d'aspiration (7), les injecteurs d'eau (6a, 6b) étant
ouverts successivement par l'unité de commande (10) après l'établissement d'une dépression
dans la conduite de refoulement (8).
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel les injecteurs d'eau (6a, 6b) sont ouverts
après l'arrêt du moteur à combustion interne (2), notamment après chaque arrêt du
moteur à combustion interne (2).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le deuxième injecteur d'eau (6b)
est ouvert lorsque le premier injecteur d'eau (6a) est fermé.
4. Procédé selon la revendication 3, dans lequel le deuxième injecteur d'eau (6b) est
ouvert après l'écoulement d'un temps prédéterminé après la fermeture du premier injecteur
d'eau (6a).