[0001] Die Erfindung betrifft eine stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit welche
dazu dient, unterschiedliche, hydraulisch betätigte Werkzeuge unter Verwendung eines
mobilen Druckübersetzers mit dem für den Betrieb erforderlichen Hydraulikdruck zu
versorgen.
[0002] Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheiten sind in vielfältigen Ausgestaltungen
aus dem Stand der Technik bekannt. Sie dienen dazu, hydraulisch angetriebene Werkzeuge
mit dem für den jeweiligen Betrieb erforderlichen Hydraulikdruck zu versorgen, wobei
hierzu die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheiten ein entsprechendes Reservoir an Hydraulikflüssigkeit
sowie eine Druckerzeugungseinheit aufweisen. Die Hydraulikflüssigkeit wird über entsprechende
Anschlüsse an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit über geeignete Hydraulikleitungen
den entsprechenden Hydraulikwerkzeugen zugeleitet, wobei der Hydraulikdruck dafür
sorgt, dass das Hydraulikwerkzeug angetrieben wird.
[0003] Zur Verbesserung der Handhabbarkeit von Hydraulikwerkzeugen ist es bspw. bekannt,
mobile, hydropneumatische Druckübersetzer zu verwenden, welche bevorzugt unmittelbar
oder unter Zwischenschaltung kurzer Hydraulikleitungen mit dem Hydraulikwerkzeug verbunden
werden. Zum Antrieb der mobilen Druckübersetzer sind dann lediglich Pneumatikleitungen
erforderlich, welche den Druckübersetzer antreiben, der dann den pneumatischen Druck
in einen hydraulischen Druck umwandelt. Grundsätzlich ergibt sich durch die Verwendung
eines mobilen Druckübersetzers eine bessere Handhabbarkeit und somit weitreichendere
Einsatzmöglichkeiten des derart betriebenen Hydraulikwerkzeugs.
[0004] Die Verwendung bekannter mobiler, hydropneumatischer Druckübersetzer ist auf den
mobilen Einsatz beschränkt. Für einen im Bedarfsfall erforderliche stationären Betrieb
sind die mobilen Druckübersetzer ungeeignet, da es ihnen bspw. an geeigneten Standvorrichtungen
oder dergleichen mangelt, sodass ggf. der Erwerb zusätzlicher Werkzeugmaschinen erforderlich
ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
bereitzustellen, die die Verwendung eines mobilen, hydropneumatischen Druckübersetzers
zu dessen Antrieb ermöglicht.
[0007] Die Erfindung löst die Aufgabe durch eine stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Die erfindungsgemäße stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit weist einen Anschlussabschnitt
zur stationären Aufnahme eines mobilen, hydropneumatischen Druckübersetzers auf, wobei
der Anschlussabschnitt zudem mit einem Hydraulikanschluss zur hydraulischen Verbindung
mit dem Druckübersetzer versehen ist. Darüber hinaus ist gemäß der Erfindung der Hydraulikanschluss
des Anschlussabschnitts mit einer Zentraleinheit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
verbunden, wobei die Zentraleinheit wiederum hydraulisch mit einem Kopplungsabschnitt
verbunden ist, der zum hydraulischen Anschluss eines einfachwirkenden Hydraulikwerkzeugs
ausgebildet ist. Zudem besteht die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit aus einem weiteren,
mit der Zentraleinheit hydraulisch verbundenen Kopplungsabschnitt, der zum hydraulischen
Anschluss sowohl einfachals auch doppeltwirkender Hydraulikwerkzeuge ausgebildet ist.
Der mobile, hydropneumatische Druckübersetzer bildet im an die Hydraulikversorgungseinheit
angeschlossenen Zustand eine Antriebseinheit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit.
[0009] Wesentlich für die erfindungsgemäße Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit ist, dass
diese als Standgerät ausgebildete Versorgungseinheit einen Anschlussabschnitt aufweist,
der es ermöglicht, einen mobilen hydropneumatischen Druckübersetzer anzuschließen,
so dass insgesamt eine als Standgerät ausgebildete Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
geschaffen werden kann, die durch eine mobile, hydropneumatische Antriebseinheit betrieben
wird. Die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit bildet nach Art einer "Docking Station"
die Möglichkeit einen stationären Betrieb mobiler Hydraulikwerkzeuge, wobei die mobile
Antriebseinheit die im an die "Docking Station" angeschlossenen Zustand die Antriebseinheit
bildet.
[0010] Die Zentraleinheit, welche mit dem mobilen Druckübersetzer verbindbar ist, ist wiederum
mit mindestens einem Kopplungsabschnitt verbunden, welcher zum Anschluss von einfach
oder doppeltwirkenden Hydraulikwerkzeugen ausgebildet ist, wobei diese sowohl unmittelbar
an einem Gehäuse der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit befestigt sein können oder
aber über Hydraulikleitungen mit entsprechenden Hydraulikwerkzeugen gekoppelt sind.
Die erfindungsgemäße Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit zeichnet sich somit dadurch
aus, dass den Einsatzbereich von mobilen Druckübersetzern erweitert wird und im Bedarfsfall
auf die Anschaffung separater Standgeräte durch die Verwendung der erfindungsgemäßen
Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit verzichtet werden.
[0011] Die Anordnung des mobilen Druckübersetzers an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit,
bzw. einem Gehäuse dieser Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit ist grundsätzlich frei
wählbar, wobei bspw. auch eine Kopplung des Druckübersetzers über geeignete Schlauchleitungen
denkbar ist. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch
vorgesehen, dass der Anschlussabschnitt der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit, an
welcher ein mobiler Druckübersetzer als Antriebseinheit angeschlossen werden kann,
eine Arretierungsvorrichtung zur ortsfesten Festlegung des mobilen Druckübersetzers
an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit aufweist.
[0012] Gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass an dem Gehäuse der
Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit eine Arretierungsvorrichtung ausgebildet ist,
welche an einen anschließbaren mobilen Druckübersetzer angepasst ist, und dabei dessen
ortsfeste Festlegung an dem Gehäuse der Versorgungseinheit ermöglicht. Durch diese
Ausgestaltung der Erfindung kann der mobile Druckübersetzer an der Versorgungseinheit
arretiert werden, sodass die Hydraulikversorgungseinheit insgesamt einen kompakten
und aufgeräumten Aufbau aufweist, bei der der Druckübersetzer an der Versorgungseinheit
arretiert ist.
[0013] Die Herstellung der hydraulischen Verbindung zwischen dem mobilen Druckübersetzer
und dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts ist dabei grundsätzlich beliebig
ausgestaltbar. Besonders vorteilhafter Weise ist jedoch vorgesehen, dass der Anschlussabschnitt
eine lösbare Kopplungseinrichtung, insbesondere eine Schnellkupplung zur mechanischen
und hydraulischen Verbindung des mobilen Druckübersetzers mit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
aufweist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es, über eine vorteilhafterweise
vorgesehenen Kopplungseinrichtung sowohl eine hydraulische wie auch eine mechanische
Festlegung des Druckübersetzers an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit zu erreichen.
Insbesondere eine Schnellkupplung, welche über die Bedienung eines Betätigungselements
eine Verstellung der Verbindung zwischen dem Druckübersetzer und der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
zwischen einer Arretierungslage und einer Freigabelage ermöglicht, erlaubt es, den
Druckübersetzer bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit mit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
zu verbinden bzw. auch wieder von dieser zu trennen. Die Ausgestaltung der Kopplungseinrichtung,
insbesondere der Schnellkupplung ist dabei an die Ausgestaltung der bekannten Kopplungseinrichtung
bestehender mobiler Druckübersetzer angepasst.
[0014] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass der Anschlussabschnitt
für den mobilen Druckübersetzer ein Sperrelement zur Arretierung eines Betätigungselements
des mobilen Druckübersetzers aufweist. Gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, dass über ein an geeigneter Stelle, entsprechend dem anzuschließenden
Druckübersetzer positioniertes Sperrelemente, ein Betätigungselement des Druckübersetzers
in einer Aktivierungslage gehalten werden kann. Durch diese Festlegung des Betätigungselements
des Druckübersetzers kann über separat geschaltete, den Druckübersetzer antreibende
Pneumatikleitungen, der Druckübersetzer unabhängig von einer andernfalls erforderlichen
Betätigung des Betätigungselements an dem Druckübersetzer betrieben werden. Denkbar
sind hier bspw. Betätigungseinrichtungen, bei der der den Druckübersetzer antreibende
Pneumatikdruck über Fußschalter, Handschalter oder Schalter an mit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
verbundenen Hydraulikwerkzeugen aktiviert wird.
[0015] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass der Kopplungsabschnitt
einen Aufnahmeabschnitt zur mechanischen Arretierung eines Hydraulikwerkzeugs an der
Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit aufweist. Gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, dass der Kopplungsabschnitt an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
zur stationären, ortsfesten Aufnahme und mechanischen Arretierung eines Hydraulikwerkzeugs
ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es, ein mobil betriebenes
Hydraulikwerkzeug stationär zu betreiben. Wie auch der mobile Druckübersetzer, so
ist auch das Hydraulikwerkzeug ortsfest an einem Gehäuse der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
befestigt, sodass insgesamt über die derart weitergebildete Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
ein mobiles Hydraulikwerkzeug zu einem Standwerkzeug umfunktioniert werden kann.
[0016] Grundsätzlich ist dabei frei wählbar, welche Art von Hydraulikwerkzeug zur ortsfesten
Festlegung an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit vorgesehen ist. Nach einer besonders
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass der Aufnahmeabschnitt
zur axialen und radial Abstützung des Hydraulikwerkzeugs, insbesondere eines Stanznietwerkzeugs
ausgebildet ist. Gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung wird das Hydraulikwerkzeug
im Standbetrieb ortsfest in seiner Lage gehalten. Insbesondere ein für den mobilen
Einsatz vorgesehenes Stanznietwerkzeug mit einem Nietbügel lässt sich mittels der
derart weitergebildeten Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit in komfortabler Weise
zu einem Standgerät umfunktionieren, wobei ein Stanzbügel dabei komfortabel an einem
Gehäuse der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit abgestützt werden kann. Die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
ermöglicht so die Nutzung eines mobilen Stanzwerkzeugs als Standgerät.
[0017] Die Ausgestaltung der Zentraleinheit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit, welche
im Wesentlichen die Verbindung zwischen dem Hydraulikanschluss des mobilen Druckübersetzers
sowie dem oder den weiteren Hydraulikanschlüssen für die an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
anschließbaren Hydraulikwerkzeugen bewirkt, ist grundsätzlich frei wählbar. In ihrer
einfachsten Ausgestaltung kann die Zentraleinheit einen direkten Anschluss zwischen
dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts und dem Hydraulikanschluss des Kopplungsabschnittes
bereitstellen. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen,
dass die Zentraleinheit einen mit dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts und
einen Hydraulikanschluss des weiteren Kopplungsabschnitts verbundenen Hydraulikspeicher
aufweist. Die Verwendung eines Hydraulikspeichers ermöglicht es, bei einer nicht ausreichenden
Menge an Hydraulikflüssigkeit in dem anzuschließenden mobilen Druckübersetzer aus
dem Hydraulikspeicher ggf. erforderliche Hydraulikflüssigkeit nach zu führen. Darüber
hinaus ermöglicht der Hydraulikspeicher, welcher nach einer besonders vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung nicht vollständig gefüllt ist und in einem Bereich einen
Luftspeicher, besonders bevorzugt durch eine Membran abgegrenzt besitzt, dazu genutzt
werden, um beim Anschluss doppeltwirkender Hydraulikwerkzeuge das aus der Rückleitung
geförderte Öl zu speichern. Auch besteht die Möglichkeit, den Hydraulikspeicher über
eine separate Leitung mit dem Hydraulikspeicher des Druckübersetzers zu verbinden,
sodass über diese dann Hydraulikflüssigkeit in den Druckübersetzer nachgeführt werden
kann, wo die Hydraulikflüssigkeit bei Bedarf bereitsteht.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zentraleinheit
ein mit dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts und dem Hydraulikanschluss
des weiteren Kopplungsabschnitts verbundenes Druckbegrenzungsventil aufweist. Die
Verwendung eines Druckbegrenzungsventils im Bereich zwischen dem mobilen Druckübersetzer
und den anzuschließenden Hydraulikwerkzeugen ermöglicht es, den Hydraulikdruck der
Hydraulikwerkzeuge zu begrenzen. Im Falle eines Überschreitens des durch das Druckbegrenzungsventil
eingestellten Hydraulikdruck erfolgt dessen Öffnung, sodass dann keine weitere Druckerhöhung
erfolgen kann. Das Druckbegrenzungsventil ist besonders bevorzugt manuell einstellbar.
[0019] Die Ausgestaltung des an die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit anschließbaren mobilen
Druckübersetzers ist grundsätzlich frei wählbar. In seiner einfachsten Variante weist
der mobile Druckübersetzer eine Hydraulikanschlussleitung auf, aus der Hydraulikflüssigkeit
mit dem durch den Druckübersetzer erzeugten Druck gefördert wird. Denkbar ist jedoch
auch die Verwendung von mobilen Druckerzeugern mit einer separaten Hydraulikzuleitung
und einer Hydraulikrückleitung, welche in entsprechender Weise mit Hydraulikanschlüssen
an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit verbunden sind.
[0020] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zentraleinheit ein
mit dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts verbundenes 4/2-Wegeventil aufweist,
das zum Anschluss eines doppeltwirkendenden Hydraulikwerkzeugs mit zwei Hydraulikanschlüssen
an dem weiteren Kopplungsabschnitt verbunden ist.
[0021] Gemäß dieser Weiterbildung der Erfindung ermöglicht das 4/2-Wegeventil die Verwendung
eines einfach wirkenden mobilen Druckübersetzers zum Antrieb eines doppeltwirkenden
Hydraulikwerkzeugs. Das 4/2-Wegeventil ist dabei derart mit dem Hydraulikanschluss
des Anschlussabschnitts verbunden, dass entsprechend der Einstellung des 4/2-Wegeventils
ein durch den mobilen Druckerzeuger erzeugter Hydraulikdruck wahlweise auf eines von
zwei Hydraulikanschlüssen geleitet werden kann, so dass durch Anschluss eines doppeltwirkenden
Hydraulikwerkzeugs an diese Hydraulikanschlüsse ein entsprechender Hydraulikkolben
des Hydraulikwerkzeugs vor- oder rückverlagert werden kann. Die Anordnung eines 4/2-Wegeventils
ermöglicht es somit, den Einsatzbereich des mobilen Druckübersetzers zu erweitern.
[0022] Eine Ansteuerung des 4/2-Wegeventils kann dabei grundsätzlich in beliebiger Weise
erfolgen. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch
vorgesehen, dass das 4/2-Wegeventil pneumatisch steuerbar ist und die Zentraleinheit
mit dem 4/2-Wegeventil verbundene Pneumatikanschlüsse aufweist. Durch diese Ausgestaltung
der Erfindung kann das 4/2-Wegeventil in einfacher Weise gesteuert werden, sodass
an einem doppeltwirkenden Hydraulikwerkzeug die gewünschte Bewegung erzeugt werden
kann. In besonders vorteilhafter Weise weisen dabei das angeschlossene, doppeltwirkende
Hydraulikwerkzeug neben den Anschlüssen für die beiden Hydraulikanschlüsse zudem eine
Betätigungseinrichtung auf, mittels der pneumatisch das 4/2-Wegeventil der Zentraleinheit
direkt an dem Hydraulikwerkzeug verstellt werden kann.
[0023] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist ferner vorgesehen, dass die Zentraleinheit
einen Pneumatikanschluss zur Aktivierung und Deaktivierung eines mit der Zentraleinheit
verbundenen mobilen Druckübersetzers aufweist. Gemäß dieser Ausgestaltung weist die
Zentraleinheit einen Pneumatikanschluss auf, welcher seinerseits derart mit einer
Versorgungseinheit oder dem Druckübersetzer verbunden ist, dass über diesen Pneumatikanschluss
der Druckübersetzer ein- bzw. ausgeschaltet werden kann, d.h., der Druckübersetzer
wird mit Pneumatikdruck beaufschlagt oder drucklos gehalten. An diesen vorteilhafterweise
vorgesehenen Pneumatikanschluss kann eine separate Bedienungseinrichtung angeschlossen
sein oder bei einem entsprechenden Betätigungselement an einem Hydraulikwerkzeug kann
dieses mit der Zentraleinheit über eine Pneumatikeinheit verbunden werden.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen
erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit von Fig.1 in
Verbindung mit einem anschließbaren Druckübersetzer sowie einem anschließbaren Hydraulikwerkzeug;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit von Fig. 2 mit dem daran
angeordneten Druckübersetzer und Hydraulikwerkzeug:
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit von Fig. 1 verbunden
mit einem weiteren Hydraulikwerkzeug und
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit mit verbundenem Hydraulikwerkzeug.
[0025] In Fig. 1 ist eine Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 in einer perspektivischen
Darstellung dargestellt. Die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 weist eine Zentraleinheit
4 auf, die innerhalb eines Gehäuses 5 angeordnet ist. Zum stationären Betrieb der
Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 ist das Gehäuse 5 mit gegenüberliegend an dem
Gehäuse 5 angeordneten Standbügeln 21 versehen, die eine sichere Anordnung der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
1 zum Standbetrieb ermöglichen.
[0026] Zum Antrieb der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 weist diese einen Anschlussabschnitt
3 auf, welcher zur Aufnahme eines mobilen Druckübersetzers 23 ausgebildet ist (vgl.
Fig. 2 bis 5). Der Anschlussabschnitt weist dabei einen von dem Gehäuse vorstehenden
Flansch 10 auf, an dem ein ringförmiger Vorsprung 11 angeordnet ist, sodass hierdurch
eine in axialer und radialer Richtung ortsfeste Anordnung eines mobilen Druckübersetzers
23 an dem Gehäuse 5 erfolgen kann. Der Anschlussabschnitt 3 weist dabei überdies einen
hier nicht dargestellten Hydraulikanschluss auf, welcher eine hydraulische Kopplung
des Druckübersetzers 23 mit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 ermöglicht.
[0027] Zur stationären Anordnung eines Hydraulikwerkzeugs 25 weist die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
1 einen Kopplungsabschnitt 6a auf, welcher zur in axialer und radialer Richtung ortsfesten
Anordnung eines Hydraulikwerkzeugs 25 an einem Aufnahmeabschnitt 13 einen Grundträger
14 sowie einen von dem Grundträger 14 vorstehenden Sicherungsring 15 aufweist. Diese
Ausgestaltung des Kopplungsabschnitts 6a erlaubt die ortsfeste Anordnung eines einfach
wirkenden Hydraulikwerkzeugs 25, wobei dies im Bereich des Kopplungsabschnitts 6a
auch hydraulisch mit der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 verbunden ist. Das
in Fig. 2 und 3 dargestellte Stanznietwerkzeug weist dabei einen mit dem Hydraulikwerkzeug
25 verbundenen Nietbügel 24 auf, wobei dieser an Abstützelementen 22 anliegt, die
an dem Gehäuse 5 angeordnet sind, sodass insgesamt eine stabile Standvorrichtung geschaffen
wird, bei der der ursprünglich mobile Druckübersetzer 23 sowie das mobil einsetzbare
Hydraulikwerkzeug 25 durch die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 zu einem Standgerät
umfunktioniert werden.
[0028] Neben der Möglichkeit zum stationären Anschluss von Hydraulikwerkzeugen 25 über den
Kopplungsabschnitt 6a weist die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 ferner einen
Kopplungsabschnitt 6b auf, welcher sowohl zum Anschluss einfach- als auch doppeltwirkender
Hydraulikwerkzeuge 26 geeignet ist. Über die Hydraulikanschlüsse 17a, 17b lässt sich
über geeignete Hydraulikleitungen 27a, 27b bspw. ein doppeltwirkendes Hydraulikwerkzeugs
26 anschließen, wobei eine Bedienung des doppeltwirkenden Hydraulikwerkzeug 26 über
Pneumatikleitungen 20a, 20b, 20c erfolgt, über welche zum einen die Verstellrichtung
des Hydraulikwerkzeugs 26 gesteuert und zum anderen der Betrieb des Hydraulikwerkzeugs
26 grundsätzlich ein- bzw. ausgeschaltet werden kann.
[0029] Die Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit 1 weist dabei innerhalb der Zentraleinheit
4 neben geeigneten Hydraulikleitungen zur Verbindung des mobilen Druckübersetzers
23 mit den Hydraulikanschlüssen für die Hydraulikwerkzeuge 25, 26 ein einstellbares
Druckbegrenzungsventil 18 auf, mittels dem der maximale durch die Hydraulikwerkzeuge
25, 26 erzeugbare Druck einstellbar ist. Ein 4/2-Wegeventil 16 ermöglicht die Festlegung
der Bewegungsrichtung des doppeltwirkenden Hydraulikwerkzeugs 26, wobei die Einstellung
des 4/2-Wegeventils 16 über Pneumatikleitungen 20b, 20c vorgenommen werden kann, welche
das 4/2-Wegeventil steuern. Ein Hydraulikspeicher 19 mit einem durch eine Membran
abgegrenzten Luftbereich dient als zusätzliches Reservoir für Hydraulikflüssigkeit,
sowie dazu, rückfließende Hydraulikflüssigkeit aufzunehmen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit
- 3
- Anschlussabschnitt
- 4
- Zentraleinheit
- 5
- Gehäuse
- 6a, 6b
- Kopplungsabschnitt
- 10
- Flansch
- 11
- Vorsprung
- 12
- Sperrelement
- 13
- Aufnahmeabschnitt (des Kopplungsabschnitts)
- 14
- Grundträger
- 15
- Sicherungsring
- 16
- 4/2-Wegeventil
- 17a, 17b
- Hydraulikanschlüsse (4/2-Wegeventil)
- 18
- Druckbegrenzungsventil
- 19
- Hydraulikspeicher
- 20a, 20b, 20c
- Pneumatikanschlüsse
- 21
- Standbügel
- 22
- Abstützelement
- 23
- Druckübersetzer
- 24
- Nietbügel
- 25
- einfachwirkendes Hydraulikwerkzeug
- 26
- doppeltwirkendes Hydraulikwerkzeug
- 27a, 27b
- Hydraulikleitung
1. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit mit
- einem mobilen, hydropneumatischen Druckübersetzer (23),
- einem einen Hydraulikanschluss aufweisenden Anschlussabschnitt (3) zur stationären
Aufnahme des mobilen, hydropneumatischen Druckübersetzers (23),
- einer mit dem Hydraulikanschluss hydraulisch verbundenen Zentraleinheit (4) und
- einem mit der Zentraleinheit (4) hydraulisch verbundenen Kopplungsabschnitt (6a),
der zum hydraulischen Anschluss eines einfachwirkenden Hydraulikwerkzeugs (25) und
zudem
- einem weiteren, mit der Zentraleinheit (4) hydraulisch verbundenen Kopplungsabschnitt
(6b), der zum hydraulischen Anschluss sowohl einfach- als auch doppeltwirkender Hydraulikwerkzeuge
(26) ausgebildet ist und der mobile, hydropneumatische Druckübersetzer (23) im an
die Hydraulikversorgungseinheit (1) angeschlossenen Zustand eine Antriebseinheit der
Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit bildet.
2. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussabschnitt (3) eine Arretierungsvorrichtung zur ortsfesten Festlegung
des mobilen Druckübersetzers (23) an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit (1) aufweist.
3. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussabschnitt (3) eine lösbare Kopplungseinrichtung, insbesondere eine Schnellkupplung
zur mechanischen und hydraulischen Verbindung des mobilen Druckübersetzers (23) mit
der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit (1) aufweist.
4. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussabschnitt (3) ein Sperrelement (12) zur Arretierung eines Betätigungselements
des mobilen Druckübersetzers (23) aufweist.
5. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungsabschnitt (6a) einen Aufnahmeabschnitt (13) zur mechanischen Arretierung
eines Hydraulikwerkzeugs (25) an der Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit (1) aufweist.
6. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (13) zur axialen und radialen Abstützung des Hydraulikwerkzeugs,
insbesondere eines Stanz-Nietwerkzeugs (25) ausgebildet ist.
7. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentraleinheit (4) einen mit dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts (3)
und einem Hydraulikanschluss (17a, 17b) des weiteren Kopplungsabschnitts (6b) verbundenen
Hydraulikspeicher (19) aufweist.
8. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentraleinheit (4) ein mit dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts (3)
und dem Hydraulikanschluss (17a, 17b) des weiteren Kopplungsabschnitts (6b) verbundenes
Druckbegrenzungsventil (18) aufweist.
9. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentraleinheit (4) ein mit dem Hydraulikanschluss des Anschlussabschnitts (3)
verbundenes 4/2-Wegeventil (16) aufweist, dass zum Anschluss eines doppeltwirkenden
Hydraulikwerkzeugs (26) mit zwei Hydraulikanschlüssen (17a, 17b) an dem weiteren Kopplungsabschnitt
(6b) verbunden ist.
10. Stationäre Hydraulikwerkzeugversorgungseinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das 4/2-Wegeventil (16) pneumatisch steuerbar ist und die Zentraleinheit (4) mit
dem 4/2-Wegeventil (16) verbundene Pneumatikanschlüsse (20a, 20b) aufweist.
1. A stationary hydraulic-tool-powering unit comprising
- a mobile, hydropneumatic pressure intensifier (23),
- a connection portion (3) comprising a hydraulic connection for receiving the mobile,
hydropneumatic pressure intensifier (23) in a stationary manner,
- a central unit (4) that is hydraulically linked to the hydraulic connection and
- a coupling portion (6a) that is hydraulically linked to the central unit (4) and
that is designed to hydraulically connect a single-acting hydraulic tool (25) and
additionally
- an additional coupling portion (6b) that is hydraulically linked to the central
unit (4) and that is designed to hydraulically connect both single- and double-acting
hydraulic tools (26), and the mobile, hydropneumatic pressure intensifier (23) forms
a drive unit of the hydraulic-tool-powering unit when connected to the hydraulic powering
unit (1).
2. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to claim 1, characterized in that the connection portion (3) comprises a locking device for securing the mobile pressure
intensifier (23) in a fixed position on the hydraulic-tool-powering unit (1).
3. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to claim 1 or 2, characterized in that the connection portion (3) comprises a removable coupling apparatus, in particular
a quick-action coupling for mechanically and hydraulically linking the mobile pressure
intensifier (23) to the hydraulic-tool-powering unit (1).
4. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to one or more of the preceding
claims, characterized in that the connection portion (3) comprises a blocking element (12) for locking an actuation
element of the mobile pressure intensifier (23).
5. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to one or more of the preceding
claims, characterized in that the coupling portion (6a) comprises a receiving portion (13) for mechanically locking
a hydraulic tool (25) on the hydraulic-tool-powering unit (1).
6. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to claim 5, characterized in that the receiving portion (13) is designed to axially and radially support the hydraulic
tool, in particular a punching-and-riveting tool (25).
7. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to one or more of the preceding
claims, characterized in that the central unit (4) comprises a hydraulic accumulator (19) that is linked to the
hydraulic connection of the connection portion (3) and to a hydraulic connection (17a,
17b) of the additional coupling portion (6b).
8. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to one or more of the preceding
claims, characterized in that the central unit (4) comprises a pressure-limiting valve (18) that is linked to the
hydraulic connection of the connection portion (3) and to the hydraulic connection
(17a, 17b) of the additional coupling portion (6b).
9. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to one or more of the preceding
claims, characterized in that the central unit (4) comprises a 4/2-way valve (16) that is linked to the hydraulic
connection of the connection portion (3) and that is linked to two hydraulic connections
(17a, 17b) on the additional coupling portion (6b) in order to connect a double-acting
hydraulic tool (26).
10. The stationary hydraulic-tool-powering unit according to claim 9, characterized in that the 4/2-way valve (16) can be controlled pneumatically and the central unit (4) comprises
pneumatic connections (20a, 20b) that are linked to the 4/2-way valve (16).
1. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques dotée
- d'un multiplicateur de pression (23) hydropneumatique mobile,
- d'un plot de raccordement (3) présentant un raccord hydraulique destiné à la réception
stationnaire du multiplicateur de pression (23) hydropneumatique mobile,
- d'une unité centrale (4) reliée par voie hydraulique au raccord hydraulique et
- d'un plot de couplage (6a) relié par voie hydraulique à l'unité centrale (4), qui
est conçu pour le raccordement hydraulique d'un outil hydraulique à simple effet (25)
et de surcroît
- d'un autre plot de couplage (6b) relié par voie hydraulique à l'unité centrale (4),
qui est conçu pour le raccordement hydraulique d'outils hydrauliques tant à simple
effet qu'à double effet (26), le multiplicateur de pression (23) hydropneumatique
mobile formant une unité d'entraînement de l'unité d'alimentation pour outils hydrauliques
dans l'état raccordé à l'unité d'alimentation hydraulique (1).
2. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon la revendication
1, caractérisée en ce que le plot de raccordement (3) présente un dispositif de blocage servant à la fixation
stationnaire du multiplicateur de pression (23) mobile à l'unité d'alimentation pour
outils hydrauliques (1).
3. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon la revendication
1 ou 2, caractérisée en ce que le plot de raccordement (3) présente un coupleur amovible, notamment un raccord rapide
servant au raccordement hydraulique et mécanique du multiplicateur de pression (23)
mobile à l'unité d'alimentation pour outils hydrauliques (1).
4. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon une ou plusieurs
des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plot de raccordement (3) présente un élément d'arrêt (12) servant à immobiliser
un actionneur du multiplicateur de pression (23) mobile.
5. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon une ou plusieurs
des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plot de couplage (6a) présente un plot de réception (13) servant à l'immobilisation
mécanique d'un outil hydraulique (25) sur l'unité d'alimentation pour outils hydrauliques
(1).
6. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon la revendication
5, caractérisée en ce que le plot de réception (13) est conçu pour supporter axialement et radialement l'outil
hydraulique, en particulier un outil de rivetage et de poinçonnage (25).
7. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon une ou plusieurs
des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité centrale (4) présente un accumulateur hydraulique (19) relié au raccord hydraulique
du plot de raccordement (3) et à un raccord hydraulique (17a, 17b) de l'autre plot
de couplage (6b).
8. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon une ou plusieurs
des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité centrale (4) présente un clapet limiteur de pression (18) relié au raccord
hydraulique du plot de raccordement (3) et au raccord hydraulique (17a, 17b) de l'autre
plot de couplage (6b).
9. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon une ou plusieurs
des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité centrale (4) présente une vanne à 4/2 voies (16) reliée au raccord hydraulique
du plot de raccordement (3) et reliée à deux raccords hydrauliques (17a, 17b) sur
l'autre plot de couplage (6b) pour le raccordement d'un outil hydraulique à double
effet (26).
10. Unité stationnaire d'alimentation pour outils hydrauliques selon la revendication
9, caractérisée en ce que la vanne à 4/2 voies (16) peut être commandée par voie pneumatique et que l'unité
centrale (4) présente des raccords pneumatiques (20a, 20b) reliés à la vanne à 4/2
voies (16).