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(11) |
EP 3 294 654 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.07.2019 Patentblatt 2019/28 |
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Anmeldetag: 11.05.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/060608 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/180903 (17.11.2016 Gazette 2016/46) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM TRANSPORT VON FOLIEN
APPARATUS AND METHOD FOR TRANSPORTING SHEETS
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ DE TRANSPORT DE FEUILLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.05.2015 DE 102015107378
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2018 Patentblatt 2018/12 |
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Patentinhaber: Dieffenbacher Maschinenfabrik GmbH |
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75059 Zaisenhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- JUNG, Herbert
75059 Zaisenhausen (DE)
- HAGNER, Ralf
75059 Zaisenhausen (DE)
- HUESER, Johannes
75059 Zaisenhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hartdegen, Anton |
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Angerfeldstrasse 12 82205 Gilching 82205 Gilching (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 418 258 DE-U1- 20 320 325
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DE-A1- 19 839 923 FR-A1- 2 704 642
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von Folien gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 und ein Verfahren zum Transport von Folien gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 9.
[0002] Es sind Vorrichtungen und Verfahren zum Transport von Folien von einem Stapel zu
einem Legebereich bekannt, insbesondere in Verbindung mit der Kaschierung von Werkstoffplatten
mit dieser Folie in einer Laminierpresse. Folien meinen in diesem Zusammenhang flächiges
Papier, Kaschiermaterial oder dergleichen, das geeignet ist auf einem Trägermaterial
aufgebracht zu werden. Das Trägermaterial kann hierbei ebenfalls wieder eine Folie
oder andere gleich dünne Materialien sein oder steife Materialien wie z. B. Werkstoffplatten.
[0003] Im Zuge dessen wird für eine automatisierte Vorrichtung, wie aus
DE 203 20 325 U1 bekannt, ein Folienstapel auf einer Palette bereitgestellt, von dem mit einer ersten
Saugleiste die oberste Folie auf der Seite vorsepariert wird, die der Transportrichtung
gegenüberliegt. Anschließend wird dann von einer zweiten verfahrbaren Saugleiste an
der gegenüberliegenden Seite (in Transportrichtung) die Folie aufgenommen und vom
Stapel abgezogen und in Transportrichtung zu einem Legeplatz transportiert. Dort angekommen
wird die Folie auf einem Substrat, vorzugsweise eine Trägerplatten abgelegt. In dieser
Offenbarung ist ein Zwischentisch vorgesehen, der den Bereich zwischen dem Folienstapel
und dem Legeplatz überbrückt, damit die Folie schadfrei transportiert werden kann,
auch bei geringeren Geschwindigkeiten. Weiter offenbart die
DE19839923 A1 eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein Verfahren gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
[0004] Wenn auch zur damaligen Zeit den Anforderungen angemessen, so benötigt man für heutige
Anwendungen Verfahren und Vorrichtungen, die flexible genug sind auf unterschiedliche
Steifigkeitsgrade der Folien zu reagieren und auch noch in der Lage sind mit hoher
Geschwindigkeit den Stapel zu vereinzeln und die Folien im Legebereich sicher und
genau abzulegen.
[0005] Insbesondere hat sich beim Stand der Technik als nachteilig erwiesen, dass die Folie
zwar auf einer Seite vereinzelt wird, aber auf der anderen Seite bei der Aufnahme
der Folie die Folie zu Beginn des Aufnahmevorganges erst auf den Folienstapel gedrückt
wird. Auch ist von Nachteil, dass die Luft zum Unterblasen in Richtung des Legeplatzes
gerichtet ist und somit zu einer Verschmutzung des Legebereiches oder der dort liegenden
Substrate führt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen,
mit der es möglich ist auf unterschiedlichste Arten von Folien zu reagieren und die
schnellst möglichste Taktung zu ermöglichen, die die Eigenschaften der Folie zulassen.
Insbesondere sollen die bisherigen Nachteile verbessert und ein verbessertes Folienziehen
ermöglicht werden.
[0007] Die Vorrichtung zum Transport von Folien umfasst:
- einen Lagerplatz zur Aufnahme eines Folienstapels aus einer Vielzahl an Folien,
- eine Legeplatz zur Ablage einer Folie von dem Folienstapel,
- eine erste Saugleiste mit einem Antrieb zum Anheben einer Folie vom Folienstapel mittels
Saugern und
- eine zweite Saugleiste mit einem Antrieb zum Transport einer Folie in Transportrichtung
zum Legeplatz,
- Sauger zur Fixierung der Folie an den Saugleisten und
- ein Zwischentisch zwischen Lagerplatz und Legeplatz, wobei
- die erste Saugleiste geeignet ist die Folie im Wesentlichen in einem vorgegebenen
Bereich an der in Transportrichtung weisenden Kante vom Folienstapel abzuheben. Die
Lösung der Aufgabe für die Vorrichtung wird dadurch erreicht, dass
- der Zwischentisch mit einem Antrieb geeignet ist die angehobene Folie zumindest im
Bereich zu unterfahren,
- die zweite Saugleiste geeignet ist die Folie im Wesentlichen in diesem Bereich aufzunehmen,
zum Legeplatz zu transportieren und dort abzulegen.
[0008] Die Vorrichtung ist nun geeignet, auf unterschiedliche Arten und Weisen, insbesondere
schonend für die Folien aber gleichzeitig in einer schnellen Taktrate, die Folien
abzuheben und zu transportieren. Während der Positionierung und Ablage der ersten
Folie mit einer zweiten Saugleiste wird die nächste Folie von der ersten Saugleiste
vom Folienstapel abgehoben und eine eventuell an der zweiten Folie anhängende dritte
Folie wird Gelegenheit gegeben sich von der zweiten Folie zu trennen. Dies kann mit
Unterstützung von Vibrationen oder durch Anblasen der Kanten geschehen. Ist sichergestellt,
meist durch Zeitablauf, dass keine weitere Folie mehr an der zweiten Folie anhängt,
so kann diese unterblasen werden, damit diese beim Start des Transports durch die
zweite Saugleiste nicht die nächste Folie vom Folienstapel verschiebt.
[0009] Insbesondere gegenüber dem Stand der Technik bietet die vorliegende Erfindung die
folgenden Vorteile:
Die Folie wird auf der Seite angehoben, auf der sie auch übernommen wird. Die angehobene
Folie erhält mit dem Folienstapel keinen Kontakt mehr nach dem Anheben, sondern wird
bei Bedarf auf dem verschiebbaren Zwischentisch abgelegt und dort übergeben. Es besteht
somit keine Gefahr eines erneuten adhäsiven Kontakts zwischen der Folie und dem Folienstapel.
[0010] Die Richtung der Luftströmung zum Unterblasen der Folie ist in vorteilhafter Weise
vom Legetisch abgewandt angeordnet. Es wird keine Verschmutzung in dieser Richtung
verteilt.
[0011] Die Richtung der Luftströmung entgegen der Transportrichtung der Folie kann dazu
genutzt werden ein Luftpolster zu Beginn des Transportes zu etablieren, was für einen
schonenden Transport und gleichzeitig zur Reinigung der Folienunterseite dient.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird nun nicht mehr von außerhalb auf den Trennspalt
zwischen Folie und Folienstapel geblasen, was mitunter dazu geführt hat, dass der
Folienstapel unkontrollierbar auffächert. Sondern durch das Einfahren der Blasleiste
und/oder durch die Luftleitung der Blasluft durch den Zwischentisch erfolgt eine optimale
Nutzung der Blasluft zur Trennung der Folie vom Folienstapel. Durch die verbesserte
Ausnutzung der Blasluft kann diese gegenüber herkömmlichen Verfahren und Vorrichtungen
reduziert werden.
[0013] Weiter ist eine Anpassung der Vorrichtung auf unterschiedliche Foliengrößen nicht
mehr notwendig, da an der Folienseite angehoben wird, an der die zweite Saugleiste
angreift und der Folienstapel dort zentriert werden kann. Damit kann der Aufbau der
Vorrichtung insgesamt einfacher gestaltet werden, da die in Transportrichtung zeigende
Seite des Folienstapels immer an der gleichen Position angeordnet wird.
[0014] In vorteilhafter Weise sind nun eine Vielzahl an möglichen Varianten des Transportablaufes
notwendig, die in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Zeit und der Materialbeschaffenheit
der Folie ausgewählt werden können.
[0015] In Vorteilhafter Weise kann die erste Saugleiste die Folie nur abheben und halten,
bis die zweite Saugleiste vom Ablegen der vorherigen Folie auf dem Legeplatz zurück
kommt. In einer Art fliegender Wechsel kann die zweite Saugleiste die Folie von der
ersten Saugleiste im abgehobenen Zustand übernehmen, in dem diese die Folie ansaugt
und anschließend die erste Stauleiste die Folie freigibt. Dies setzt natürlich eine
gewisse Steifigkeit der vorhandenen Folie voraus.
[0016] Empfindlichere Folien nach dem Abheben und dem "Abtropfen lassen" einer eventuell
anhängenden zusätzlichen Folie auf den Zwischentisch abgelegt werden, der in den angehobenen
Bereich engefahren ist. Der Bereich nahe der Kante der Folie ist nun ausreichend gestützt
und die zurückkehrende zweite Saugleiste kann dort problemlos die Folie vom Zwischentisch
aufnehmen und transportieren. Sobald das Ende der gerade zu transportierenden Folie
aus dem Weg ist kann die erste Saugleiste wieder damit beginnen die nächste Folie
abzuheben.
[0017] Bevorzugt kann im Übrigen die Folie auf dem Zwischentisch mittels Unterdruck oder
auch manuellen Klemmen gehalten werden, damit die erste Saugleiste aus dem Weg fahren
kann.
[0018] Insbesondere ist es aber für die fliegende Übergabe oder auch für die Übergabe am
Zwischentisch vorgesehen, dass die Saugleisten bzw. die Anordnung der Sauger an den
Saugleisten so ausgeführt ist, dass diese gegeneinander kämmend angeordnet sind. Dies
ist insbesondere bei einer fliegenden Übernahme der Folie von Vorteil. Hierzu ist
besonders bevorzugt vorgesehen, dass die Sauger an den Saugleisten mittels beabstandeter
Profile befestigt sind, wobei die Profile der beiden Saugleisten kämmend zueinander
angeordnet sind.
[0019] Alternativ oder in Kombination kann vorgesehen sein, dass an dem Zwischentisch Mittel
zur der Folie, bevorzugt Unterdruckflächen, angeordnet sind. Diese sind je nach Bedarf
hinsichtlich ihrer Aktivität schaltbar und in ihrer Stärke regulierbar.
[0020] Alternativ oder in Kombination kann vorgesehen sein, dass eine Blasleiste zum Unterblasen
der von der ersten Saugleiste angehobenen Folie angeordnet ist. Diese kann bevorzugt
am Zwischentisch angeordnet sein. Alternativ oder in Kombination kann vorgesehen sein,
dass beweglich zum Zwischentisch respektive beweglich mit dem Zwiscentisch angeordnet
ist.
[0021] Bevorzugt ist Blasleiste separat ausgebildet und unterbläst die Folie. Der eingefahrene
Zwischentisch kann dabei als Luftführung dienen und für eine optimale Einleitung der
Blasluft zwischen die Folie und den Folienstapel sorgen. Der Zwischentisch kann aber
auch in die Blasleiste integriert sein oder vice versa, wie im Ausführungsbeispiel
gezeigt. Bevorzugt ist vorgesehen, dass eine Blasleiste, ein als Blasleiste ausgebildeter
Zwischentisch, ein Zwischentisch und/oder ein Zwischentisch mit einer Blasleiste zwischen
angehobene Folie und Folienstapel einfährt und für die "mechanische und/oder pneumatische
Trennung" sorgt.
[0022] Alternativ oder in Kombination kann vorgesehen sein, dass die Sauger mit einer pneumatischen
Unterdruckeinrichtung und die Blasleiste mit einer pneumatischen Druckvorrichtung
wirkverbunden sind.
[0023] Die Lösung für das Verfahren zum Transport von Folien von einem Folienstapel zu einem
Legeplatz, wobei eine erste Folie von dem Folienstapel mit einer ersten Saugleiste
abgehoben und anschließend von einer zweiten Saugleiste auf dem Legeplatz abgelegt
wird, besteht im Wesentlichen darin, dass die erste Folie an einem vorgegebenen Bereich
an der in Transportrichtung weisenden Seite von der Saugleiste abgehoben wird und
anschließend die Folie im Wesentlichen in einem in Transportrichtung Bereich in Transportrichtung
von der zweiten Saugleiste aufgenommen und zum Legeplatz transportiert und dort abgelegt
wird, wobei die abgehobene Folie 1 nach dem Abheben von einem Zwischentisch entgegen
der Transportrichtung unterfahren wird.
[0024] Im Sinne des "Unterfahrens" ist es nicht unbedingt notwendig, dass der Zwischentisch
die Folie berührend oder unterstützend unterfährt. Vielmehr ist vorgesehen, dass die
Folie anschließend, bei einer nicht fliegenden Übergabe, von der ersten Saugleiste
auf den Zwischentisch abgelegt wird. Eine am Zwischentische angeordnete oder eigenständige
Blasleiste kann dann die Folie unterblasen. Bevorzugt wird die Blasleiste mit dem
Zwischentisch zusammenwirkend angeordnet sein, insbesondere bevorzugt einstückig.
Alternativ oder in Kombination kann der Zwischentisch die Luftströmung aus der Blasleiste
leiten.
[0025] Bevorzugt wird die erste Saugleiste mit dem Abheben der nächsten Folie vom Folienstapel
beginnen, wenn die von der Transportrichtung entgegengesetzte Kante der ersten Folie
den Folienstapel verlassen hat.
[0026] Alternativ oder in Kombination kann die erste Saugleiste die Folie an die zweite
Saugleiste übergeben. Bevorzugt kann zusätzlich vorgesehen, dass die zweite Saugleiste
die Folie von der ersten Saugleiste und/oder vom Zwischentisch übernimmt.
[0027] Alternativ oder in Kombination können die beiden Saugleisten respektive die bevorzugt
an beabstandeten Profilen angeordneten Sauger während der Weitergabe der Folie kämmen.
[0028] Alternativ oder in Kombination kann die Folie auf dem Zwischentisch gehalten wird,
bevorzugt mit Unterdruck, der ersten Saugleiste und/oder mit mechanischen Mitteln.
[0029] Alternativ oder in Kombination kann die Folie nach dem Aufheben vom Folienstapel
mittels einer Blasleiste unterblasen werden, bevorzugt mit einer Blasleiste, besonders
bevorzugt mit einer beweglichen und/oder am Zwischentisch angeordneten Blasleiste.
[0030] Alternativ oder in Kombination kann der Zwischentisch in der Höhe verfahren wird,
bevorzugt zur Herstellung des Kontaktes mit der an der ersten Saugleiste gehaltenen
Folie.
[0031] Die Vorrichtung kann eigenständig vom Verfahren betrieben werden, ist aber besonders
bevorzugt zur Durchführung des Verfahrens geeignet.
[0032] Weitere vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind nachstehend
anhand der Zeichnung näher beschrieben und in den Unteransprüchen angegeben.
[0033] Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung in Transportrichtung der Folien
vom Folienstapel links nach rechts zu einem Legeplatz,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Figur 1 und
Figur 3 eine Schnittansicht X2-X2 nach Figur 1 der optional kämmenden Saugleisten.
[0034] Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung mit der Transportrichtung
9 der Folien 1 vom Folienstapel 2 links nach rechts zu einem Legeplatz 12. Auf dem
Legeplatz ist normalerweise eine Transportvorrichtung, hier ein verfahrbarer Legetisch
11, vorgesehen, auf dem beispielsweise ein Substrat, hier eine Werkstoffplatte 16,
bereit liegt, damit die zu transportierende Folie 1 hier abgelegt werden kann. Das
Ablegen erfolgt normalerweise orientiert und wird mit entsprechenden Ausgestaltungen
des Legetisches 11 und/oder der Saugleisten 3/6 durchgeführt, diese sind nicht weiter
hier erläutert.
[0035] Alternativ kann zu dem hier dargestellten Legetisch auch ein Transportband vorgesehen
sein, auf dem direkt oder auf ein dort angeordnetes Substrat (Werkstoffplatte) aufgelegt
wird.
[0036] Die zweite Saugleiste 6, hauptsächlich zuständig für den Transport der Folie 1, wird
an einer Traverse 15 mittels eines geeigneten Antriebes beweglich angeordnet sein.
Die erste Saugleiste 3 kann ebenfalls über diese Traverse 15 oder ein eigenes Portal
bewegbar angeordnet sein. Für die Bewegungen entlang der eingezeichneten Pfeile an
beiden Saugleisten 3, 6 und dem Zwischentisch 13 sind ebenfalls geeignete aber nicht
weiter illustrierte Antriebe vorgesehen. Anstelle einer dargestellten Traverse 15
sind auch andere geeignete Mittel denkbar, die die Saugleisten 3, 6 zu führen respektive
anzutreiben vermögen.
[0037] In vorteilhafter Weise vermag nun die Vorrichtung in einer hohen Frequenz Folien
1 vom Folienstapel 2 zu vereinzeln und zu transportieren. Die neue Vorrichtung ermöglicht
die Folienseparierung (Anheben und falls notwendig Abtropfen lassen einer weiteren
Folie) zeitgleich mit dem Transport einer Folie 1 auf den Legeplatz 12. Dabei setzt
die erste heb- und senkbare Saugleiste 3 nahe der Folienstapelkante in einem Bereich
17 auf, der in Transportrichtung 9 weist, saugt die oberste Folie 1 an und hebt diese
vom Folienstapel 2 ab. Nach der Abtropfzeit, die nach Klebrigkeit und sonstigen Gegebenheiten
vorgegeben ist, unterfährt ein Zwischentisch 13 die Folie 1 und/oder die Saugleiste
zieht die Folie 1 in Transportrichtung 9 so weit, dass diese im Bereich 17 auf dem
Zwischentisch 13 zu liegen kommt. Diese kann dabei vorher, während oder anschließend
unterblasen werden, bevorzugt mit einer eigenständigen oder am Zwischentisch 13 angebrachten
Blasleiste14. Dabei erfolgt eine vollflächige Lösung der Folie 1 vom Folienstapel
2. Bevorzugt wird dann während dem Unterblasen die Folie 1 von der ersten Saugleiste
3 auf dem Zwischentisch 13 abgelegt, der bevorzugt über dem Folienstapel 2 angeordnet
ist. Die erste Saugleiste 3 hält bevorzugt während dem Blasvorgang oder bis die zweite
Saugleiste 6 die Folie 1 fixiert hat, die Folie 1 fest. Nach der Unterblaszeit oder
unterstützend auf einem Luftteppich durch das Unterblasen zieht die zweite Saugleiste
6 die Folie in Transportrichtung 9 ab. Sobald die Folie 1 den Bereich der ersten Saugleiste
3 und damit den Folienstapel 2 verlassen hat, kann die erste Saugleiste 3 mit dem
nächsten Zyklus beginnen.
[0038] In Figur 2 erkennt man anhand der Draufsicht, dass der Bereich 17 in Transportrichtung
der Folie 1 respektive des Folienstapels 2 vorgesehen ist, der im Wesentlichen an
der Kante der Folie 1 zu finden ist, die der Folie 1 in Transportrichtung 9 vorauseilt.
Hier werden vorzugsweise die Sauger 5 der ersten Saugleiste 3 angreifen. Durch die
eingezeichnete Schnittlinie X2-X2 in Figur 1 ist aber im Bereich 17 nicht der Sauger
5 selbst zu sehen, sondern das von oben sichtbare Profil 4, das zwischen dem Sauger
5 und der Saugleiste 3 angeordnet ist. Die Saugleiste 5 befindet sich nach Figur 1
gerade im Wesentlichen auf der Höhe des Zwischentisches 13. Um den kämmenden Effekt
besser zu ermöglichen, sind die Profile der Saugleiste 6 nicht in der vertikalen,
sondern schräg hierzu angeordnet. Bei einer fliegenden Übernahme kann die Saugleiste
6, respektive die Profile 7 mit den daran angeordneten Saugern 8 neben den Saugern
5 der ersten Saugleiste im Bereich 17 ansetzen, oder die Sauger 5, 8 kämmend mit Hilfe
der beabstandet angeordneten Profile 4, 7.
[0039] Hat die zweite Saugleiste 6 die Folie 1 von der ersten Saugleiste 3 oder vom Zwischentisch
13 übernommen, so wird die Folie in Richtung Legeplatz 12 transportiert und auf der
Werkstoffplatte 16, respektive einem Transportmittel, positioniert und abgelegt.
[0040] Zwischen dem Legeplatz 12 und dem Folienstapel 2 kann ein Mittel zum Unterblasen
der abgehobenen Folie angeordnet sein, insbesondere kann diese im Zwischentisch 13
integriert sein. Besonders bevorzugt wäre diese Blasleiste 13 im Zwischentisch 13
beweglich und/oder schwenkbar angeordnet um den Blaseffekt den Gegebenheiten, besonders
bevorzugt einem kleiner werdendem Folienstapel 2, gerecht zu werden.
[0041] In einer Figur 3 erkennt man in einer Ansicht die Erstreckung der Blasleiste 3 quer
zur Zeichenebene. Für eine kämmende Ausführungsform sind an der Saugleiste 3 beabstandete
Profile 4 angeordnet, an deren Ende die Sauger 5 zur Aufnahme der Folie 1 angeordnet
sind. Die dahinter liegende Saugleiste 6 ist nur teilweise eingezeichnet, insbesondere
sind die kämmenden Maschinenelemente, die Profile 7 mit den Saugern 8 dargestellt.
[0042] Besonders bevorzugt finden zwei gleiche ausgeführte Saugleisten 3, 6 Verwendung,
die versetzt zueinander angeordnet sind und so kämmen können.
Bezugszeichenliste: ZP 1018
[0043]
- 1.
- Folie
- 2.
- Folienstapel
- 3.
- Saugleiste (erste)
- 4.
- Profil (erstes)
- 5.
- Sauger
- 6.
- Saugleiste (zweite)
- 7.
- Profil (zweites)
- 8.
- Sauger
- 9.
- Transportrichtung
- 10.
- Lagerplatz von 2
- 11.
- Legetisch
- 12.
- Legeplatz
- 13.
- Zwischentisch
- 14.
- Blasleiste
- 15.
- Traverse
- 16.
- Werkstoffplatte
- 17.
- Bereich
1. Vorrichtung zum Transport von Folien umfassend
- einen Lagerplatz (10) zur Aufnahme eines Folienstapels (2) aus einer Vielzahl an
Folien (1),
- eine Legeplatz (12) zur Ablage einer Folie (1) von dem Folienstapel (2),
- eine erste Saugleiste (3) mit einem Antrieb zum Anheben einer Folie (1) vom Folienstapel
(2) mittels Saugern (5) und
- eine zweite Saugleiste (6) mit einem Antrieb zum Transport einer Folie (1) in Transportrichtung
(9) zum Legeplatz (12),
- Sauger (5, 8) zur Fixierung der Folie (1) an den Saugleisten (3, 6) und
- ein Zwischentisch (13) zwischen Lagerplatz (10) und Legeplatz (12), wobei
- die erste Saugleiste (3) geeignet ist die Folie (1) im Wesentlichen in einem vorgegebenen
Bereich (17) an der in Transportrichtung (9) weisenden Kante vom Folienstapel (2)
abzuheben, dadurch gekennzeichnet, dass
- der Zwischentisch (13) mit einem Antrieb geeignet ist die angehobene Folie (1) zumindest
im Bereich (17) zu unterfahren,
- die zweite Saugleiste (6) geeignet ist die Folie (1) im Wesentlichen in diesem Bereich
(17) aufzunehmen, zum Legeplatz (12) zu transportieren und dort abzulegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Saugleiste (3) geeignet ist die Folie (1) an die zweite Saugleiste (6)
zu übergeben und/oder auf den Zwischentisch (13) abzulegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass und/oder dass die zweite Saugleiste geeignet ist die Folie (1) von der ersten Saugleiste
(3) und/oder vom Zwischentisch (13) zu übernehmen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauger (5, 8) an den Saugleisten (3, 6) mittels beabstandeter Profile (4, 7)
befestigt sind, wobei die Profile (4, 7) der beiden Saugleisten (3, 6) kämmend zueinander
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zwischentisch (13) Mittel zu der Folie (1), bevorzugt Unterdruckflächen, aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Blasleiste (14) zum Unterblasen der von der ersten Saugleiste (3) angehobenen
Folie (1) angeordnet ist, bevorzugt am Zwischentisch (13) und insbesondere bevorzugt
beweglich hierzu.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauger (5, 8) mit einer pneumatischen Unterdruckeinrichtung und die Blasleiste
(14) mit einer pneumatischen Druckvorrichtung wirkverbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischentisch höhenverstellbar angeordnet ist.
9. Verfahren zum Transport von Folien von einem Folienstapel (2) zu einem Legeplatz (12),
wobei eine erste Folie (1) von dem Folienstapel (2) mit einer ersten Saugleiste (3)
abgehoben und anschließend von einer zweiten Saugleiste (6) auf dem Legeplatz (12)
abgelegt wird, wobei die erste Folie (1) an einem vorgegebenen Bereich an der in Transportrichtung
(9) weisenden Seite von der Saugleiste (3) abgehoben wird und anschließend die Folie
(1) im Wesentlichen in einem in Transportrichtung (9) liegenden Bereich (17 aufgenommen
und zum Legeplatz (12) transportiert und dort abgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die abgehobene Folie (1) nach dem Abheben von einem Zwischentisch (13) entgegen der
Transportrichtung (9) unterfahren wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugleiste (3) mit dem Abheben der nächsten Folie (1') vom Folienstapel (2) beginnt,
wenn die von der Transportrichtung (9) entgegengesetzte Kante der ersten Folie (1)
den Folienstapel (1) verlassen hat.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Saugleiste (3) die Folie (1) an die zweite Saugleiste (6) übergibt und/oder
auf den Zwischentisch (13) ablegt.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Saugleiste (6) die Folie (1) von der ersten Saugleiste (6) und/oder vom
Zwischentisch (13) übernimmt.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Saugleisten (3, 6) respektive die an beabstandeten Profilen (4, 7) angeordneten
Sauger (5, 8) während der Weitergabe der Folie (1) kämmen.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie auf dem Zwischentisch (13) gehalten wird, bevorzugt mit Unterdruck, der
ersten Saugleiste und/oder mit mechanischen Mitteln.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie nach dem Aufheben vom Folienstapel (2) mittels einer Blasleiste unterblasen
wird, bevorzugt mit einer Blasleiste (14), besonders bevorzugt mit einer beweglichen
und/oder am Zwischentisch (13) angeordneten Blasleiste (14).
16. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischentisch (13) in der Höhe verfahren wird, bevorzugt zur Herstellung des
Kontaktes mit der an der ersten Saugleiste (3) gehaltenen Folie.
1. Device for transporting sheets, comprising
- a storage location (10) for accommodating a sheet stack (2) of a plurality of sheets
(1),
- a laying location (12) for depositing a sheet (1) from the sheet stack (2),
- a first suction bar (3) with a drive for lifting a sheet (1) from the sheet stack
(2) by means of suction cups (5), and
- a second suction bar (6) with a drive for transporting a sheet (1) in the transport
direction (9) to the laying location (12),
- suction cup (5, 8) for fixing the sheet (1) to the suction bars (3, 6), and
- an intermediate table (13) between storage location (10) and laying location (12),
wherein
- the first suction bar (3) is suitable for lifting the sheet (1) from the sheet stack
(2) substantially in a predetermined region (17) at the edge facing in the transport
direction (9), characterized in that
- the intermediate table (13) with a drive is adapted to move beneath the lifted sheet
(1) at least in the region (17),
- the second suction bar (6) is adapted to receive the sheet (1) substantially in
this region (17), to transport it to the laying location (12) and to deposit it there.
2. Device according to claim 1, characterized in that the first suction bar (3) is adapted to transfer the sheet (1) to the second suction
bar (6) and/or to deposit it on the intermediate table (13).
3. Device according to claim 1, characterized in that and/or in that the second suction bar is adapted to receive the sheet (1) from the first suction
bar (3) and/or from the intermediate table (13).
4. Device according to claim 1, characterized in that the suction cups (5, 8) are fastened to the suction bars (3, 6) by means of spaced-apart
profiles (4, 7), wherein the profiles (4, 7) of the two suction bars (3, 6) are arranged
so as to mesh with one another.
5. Device according to claim 1,characterized in that on the intermediate table (13) there are means for the sheet (1), preferably vacuum
surfaces.
6. Device according to claim 1, characterized in that a blow bar (14) for blowing under the sheet (1) lifted by the first suction bar (3)
is arranged, preferably on the intermediate table (13) and in particular preferably
movable thereto.
7. Device according to claim 6, characterized in that the suction cups (5, 8) are operatively connected to a pneumatic vacuum device and
the blow bar (14) is operatively connected to a pneumatic pressure device.
8. Device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the intermediate table is arranged in a height-adjustable manner.
9. Method for transporting sheets from a sheet stack (2) to a laying location (12), wherein
a first sheet (1) is lifted from the sheet stack (2) by a first suction bar (3) and
then deposited on the laying location (12) by a second suction bar (6), wherein
the first sheet (1) is lifted from the suction bar (3) at a predetermined region on
the side facing in the transport direction (9), and the sheet (1) is then picked up
substantially in a region (17) lying in the transport direction (9) and transported
to the laying location (12) and deposited there, characterized in that
after lifting the lifted sheet (1) is passed under by an intermediate table (13) against
the transport direction (9).
10. Method according to claim 9, characterized in that the suction bar (3) begins to lift the next sheet (1') from the sheet stack (2) when
the edge of the first sheet (1) opposite from the transport direction (9) has left
the sheet stack (1).
11. Method according to claim 9 or 10, characterized in that the first suction bar (3) transfers the sheet (1) to the second suction bar (6) and/or
deposits it on the intermediate table (13).
12. Method according to one or more of claims 9 to 11, characterized in that the second suction bar (6) receives the sheet (1) from the first suction bar (6)
and/or from the intermediate table (13).
13. Method according to one or more of claims 9 to 12, characterized in that the two suction bars (3, 6), or the suction cups (5, 8) arranged on spaced profiles
(4, 7) respectively, mesh during the transfer of the sheet (1).
14. Method according to one or more of claims 9 to 13, characterized in that the sheet is held on the intermediate table (13), preferably with vacuum, the first
suction bar and/or with mechanical means.
15. Method according to one or more of claims 9 to 14, characterized in that the sheet is underblown by means of a blow bar after it has been lifted from the
sheet stack (2), preferably with a blow bar (14), particularly preferably with a blow
bar (14) which is movable and/or arranged on the intermediate table (13).
16. Method according to claim 9, characterized in that the intermediate table (13) is moved in height, preferably to establish contact with
the sheet held on the first suction bar (3).
1. Dispositif pour le transport de feuilles, comprenant
- un emplacement de stockage (10) pour recevoir une pile de feuilles (2) composée
d'un grand nombre de feuilles (1),
- un emplacement de dépose (12) pour la dépose d'une feuille (1) tirée de la pile
de feuilles (2),
- une première barre d'aspiration (3) avec un entraînement pour soulever une feuille
(1) de la pile de feuilles (2) au moyen de têtes aspirantes (5) et
- une deuxième barre d'aspiration (6) avec un entraînement pour transporter une feuille
(1) dans le sens de transport (9) vers l'emplacement de dépose (12),
- des têtes aspirantes (5, 8) pour fixer la feuille (1) sur les barres d'aspiration
(3, 6) et
- un plateau intermédiaire (13) entre l'emplacement de stockage (10) et l'emplacement
de dépose (12),
dans lequel
- la première barre d'aspiration (3) est adaptée pour soulever la feuille (1) pour
l'essentiel dans une zone prédéterminée (17) sur le bord de la pile de feuilles (2)
orienté dans le sens de transport (9),
caractérisé en ce que
- le plateau intermédiaire (13) muni d'un entraînement est adapté pour passer sous
la feuille (1) soulevée au moins dans cette zone (17),
- la deuxième barre d'aspiration (6) est adaptée pour recevoir la feuille (1) pour
l'essentiel dans cette zone (17), la transporter jusqu'à l'emplacement de dépose (12)
et l'y déposer.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première barre d'aspiration (3) est adaptée pour transférer la feuille (1) vers
la deuxième barre d'aspiration (6) et/ou la déposer sur le plateau intermédiaire (13).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième barre d'aspiration est adaptée pour recevoir la feuille (1) de la première
barre d'aspiration (3) et/ou du plateau intermédiaire (13).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les têtes aspirantes (5, 8) sont fixées sur les barres d'aspiration (3, 6) au moyen
de profilés (4, 7) espacés, les profilés (4, 7) des deux barres d'aspiration (3, 6)
étant disposés de façon à engrener les uns avec les autres.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que des moyens sont prévus sur le plateau intermédiaire (13) vers la feuille (1), de
préférence des surfaces d'appui.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une barre de soufflage (14) est prévue pour souffler par en dessous sur la feuille
(1) soulevée par la première barre d'aspiration (3), de préférence disposée sur le
plateau intermédiaire (13) et en particulier mobile par rapport à celui-ci.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les têtes aspirantes (5, 8) sont en liaison active avec une installation pneumatique
de dépression et la barre de soufflage (14) avec une installation pneumatique de pression.
8. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le plateau intermédiaire est réglable en hauteur.
9. Procédé pour le transport de feuilles d'une pile de feuilles (2) à un emplacement
de dépose (12), dans lequel une première feuille (1) est soulevée de la pile de feuilles
(2) avec une première barre d'aspiration (3) puis déposée par une deuxième barre d'aspiration
(6) sur l'emplacement de dépose (12), dans lequel la première feuille (1) est soulevée
par la barre d'aspiration (3) dans une zone prédéterminée sur le côté tourné dans
le sens de transport (9) puis la feuille (1) est reçue dans une zone (17) située sensiblement
dans le sens de transport (9) et transportée vers l'emplacement de dépose (12) et
déposée à celui-ci, caractérisé en ce qu'un plateau intermédiaire (13) passe sous la feuille (1) soulevée en sens inverse du
sens de transport (9) après qu'elle a été soulevée.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que la barre d'aspiration (3) commence à soulever la feuille suivante (1') de la pile
de feuilles (2) quand le bord opposé au sens de transport (9) de la première feuille
(1) a quitté la pile de feuilles (1).
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que la première barre d'aspiration (3) transfère la feuille (1) à la deuxième barre d'aspiration
(6) et/ou la dépose sur le plateau intermédiaire (13).
12. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que la deuxième barre d'aspiration (6) reçoit la feuille (1) de la première barre d'aspiration
(6) et/ou du plateau intermédiaire (13).
13. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que les deux barres d'aspiration (3, 6) ou les têtes aspirantes (5, 8) disposées sur
des profilés (4, 7) espacés engrènent lors du transfert de la feuille (1).
14. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que la feuille est retenue sur le plateau intermédiaire (13), de préférence avec une
dépression, la première barre d'aspiration et/ou avec des moyens mécaniques.
15. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 9 à 14, caractérisé en ce qu'après que la feuille a été soulevée de la pile de feuilles (2), une barre de soufflage
souffle par en dessous, de préférence une barre de soufflage (14), en particulier
une barre de soufflage (14) mobile et/ou disposée sur le plateau intermédiaire (13).
16. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que le plateau intermédiaire (13) est déplacé en hauteur, de préférence pour établir
le contact avec la feuille retenue sur la première barre d'aspiration (3).


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