[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe, insbesondere Wasserpumpe, welche als Radialpumpe
oder Halbaxialpumpe ausgebildet ist, mit einem in einem Gehäuse um eine Achse drehbar
angeordneten und mit einer Antriebswelle verbundenen Laufrad, welches Laufrad einen
Laufradschaufeln aufweisenden Laufradhauptkörper und eine Laufraddeckscheibe aufweist,
wobei zur Verstellung der Laufradaustrittsbreite des Laufrades der Laufradhauptkörper
und der Laufraddeckkörper relativ zueinander über eine Verstelleinrichtung axial verschiebbar
sind, wobei der Laufradhauptkörper axial verschiebbar auf der Antriebswelle oder dem
Laufraddeckkörper angeordnet ist, und wobei die Verstelleinrichtung mit dem Laufradhauptkörper
wirkverbunden ist, wobei der Laufraddeckkörper auf der dem Laufradhauptkörper zugewandten
Frontseite nutförmige Taschen zur Aufnahme der Laufradschaufeln aufweist.
[0002] Insbesondere bei als Kühlmittelpumpen von Brennkraftmaschinen zum Antrieb von Fahrzeugen
ergibt sich die Forderung nach geringem minimalen Kühlmittelstrom in der Warmlaufphase
der Brennkraftmaschine und einer bedarfsgerechten Regelung entsprechend dem Betrieb
der Brennkraftmaschine.
[0003] Kreiselpumpen, welche durch Laufradaustrittsbreitenverstellung geregelt werden können,
sind bekannt. Die Regelung der Laufradaustrittsbreite hat im Vergleich mit einer Drosselregelung
über Spaltringschieber, wie sie beispielsweise aus der
EP 1 657 446 A2 bekannt ist, den Vorteil von geringeren Verlusten und eines höheren Wirkungsgrades,
da keine Energie vernichtet wird, sondern nur die jeweils benötigte Energie auf das
Fluid übertragen wird.
[0004] Bei der
EP 2 299 120 A1 sind die Laufradschaufeln mit einer antriebs- und druckseitigen Laufradtragscheibe
verbunden. Die Verstellung der Laufradaustrittsbreite zwischen einer Leerlaufstellung
und einer Pumpstellung erfolgt durch eine saugseitige Steuerscheibe, welche den Laufradschaufeln
entsprechende Schlitze aufweist und mit der Laufradtragscheibe mitrotiert.
[0005] Die
US 4,798,517 A offenbart eine Pumpe mit einem Laufradschaufeln tragendem Laufrad, dessen Austrittsbreite
durch eine saugseitige Steuerscheibe variierbar ist, wobei die Steuerscheibe den Laufradschaufeln
entsprechende Schlitze aufweist, um über die Laufradschaufeln geschoben zu werden.
Eine ähnliche Zentrifugalpumpe mit variabler Geometrie ist jeweils auch aus der
US 5,169,286 A oder der
US 4,828,455 A bekannt.
[0006] Nachteilig ist, dass in Betriebsbereichen der Pumpe, bei denen die nicht benötigte
Laufradschaufelaustrittsbreite durch die Schlitze der Steuerscheibe hindurch in den
Wasserraum ragt, relativ hohe Strömungsverluste entstehen, wodurch der Wirkungsgrad
der Pumpe in diesen Betriebsbereichen verschlechtert wird. Ein weiterer Nachteil ist,
dass dieses Konzept sich nur für zweidimensionale Schaufelkonturen, aber nicht für
dreidimensional, also räumlich gekrümmte Laufradschaufelformen, wie sie beispielsweise
aus der
AT 506 342 B1, der
DE 100 50 108 A oder der
JP S59-165895 A bekannt sind, einsetzen lassen. Mit dreidimensional gekrümmten Laufradschaufeln lässt
sich der Pumpenwirkungsgrad von Kreiselpumpen wesentlich verbessern.
[0007] Eine weitere Zentrifugalpumpe mit variabler Geometrie, wobei die Laufradschaufelaustrittsbreite
durch eine Steuerscheibe verändert wird, welche über die Laufradschaufeln des axial
unverschiebbaren Laufrades geschoben wird, ist aus der
US 4,828,454 A bekannt. Die in dieser Veröffentlichung beschriebene Lösung unterscheidet sich von
den beschriebenen vor allem dadurch, dass die nicht benötigte Laufradschaufelaustrittsbreite
nicht in den Wasserraum, sondern in Nuten der saugseitigen Steuerscheibe ragt, die
am Laufradsaugmund- und Laufrad-Außendurchmesser abgedeckt werden. Auch hier treten
Strömungsverluste auf, wenn auch etwas geringer als bei den oben genannten Veröffentlichungen.
Die Deckscheibe wird hydraulisch in axialer Richtung verschoben und mechanisch mittels
Feder rückgestellt, wobei die Laufradschaufelaustrittsbreite desto geringer ist je
höher der Pumpen-Förderdruck ist. Daher ist nur eine Förderstrombegrenzung möglich,
aber die Forderungen nach geringem minimalen Kühlmittelstrom in der Warmlaufphase
und eine bedarfsgerechte Regelung entsprechend dem Betrieb der Brennkraftmaschine
ist nicht realisierbar. Aufgrund des Platzbedarfs des Verstellmechanismus und der
Rückstellfedern in die Deckscheibe können nur saugseitig offene Laufradbauformen eingesetzt
werden, der Strömungskanal kann nicht optimal, gestaltet werden. Eine ähnliche Lösung
ist auch aus der
US 2005/118018 A bekannt, wobei hier aber eine exzentrisch angebrachte Verstelleinrichtung vorgesehen
ist.
[0008] Bei der in der
DE 103 44 309 A1 beschriebenen Förderpumpe erfolgt die Fördermengenänderung durch eine antriebs- und
druckseitig angeordnete axial verschiebbare Steuerscheibe. An der Antriebswelle sind
in einem der Antriebsseite abgewandten Bereich Förderschaufeln angeordnet, die mit
einer axialen Förderwand Pumpenförderräume begrenzen. Die Pumpenräume sind auf der
der axialen Förderwand gegenüberliegenden Seite axial durch die Stirnseite der Steuerscheibe
begrenzt.
[0009] Die
US 6,074,167 A offenbart eine Zentrifugalpumpe mit variabler Geometrie, wobei das Laufrad eine innere
Scheibe und einen äußeren Ring aufweist, zwischen welchen zweidimensional spiralförmig
gekrümmte Laufradschaufeln angeordnet sind. Zwischen der inneren Scheibe und dem äußeren
Ring befindet sich eine axial verschiebbare Steuerscheibe, welche spiralförmige Schlitze
für die Laufradschaufeln aufweist. Durch axiales Verschieben der Steuerscheibe zwischen
der inneren Scheibe und dem äußeren Ring des Laufrades mittels eines Aktuators kann
die Laufradschaufellänge zwischen kurzen Laufradschaufel für geringe Fördermengen
und langen Laufradschaufeln für hohe Fördermengen umgeschaltet werden.
[0010] Die Druckschrift
DE 102 47 424 A1 beschreibt eine Radialpumpe mit Pumpenlaufrad, welches durch ein Thermoelement in
axialer Richtung aus dem Saugkanal weg in einen passiven Bereich verschoben werden
kann. Der passive Bereich wird durch eine Deckscheibe gebildet, die auf den offenen
Flanken der Laufradschaufeln vorgesehen ist und den Saugkanal entgegen der Strömungsrichtung
zum Gehäuse hin abdichtet. Die Laufradschaufeln ragen durch die Deckscheibe hindurch,
wodurch es zu erhöhten Strömungsverlusten kommt. Es ist nur eine zweidimensionale
Schaufelform möglich.
[0011] Die
DE 10 2014 217 489 A1 offenbart eine ähnliche Wasserpumpe mit einem Radiallaufrad, welches einen axial
beweglichen Flügelradteil mit Laufschaufeln und einen axial festen Flügelradteil aufweist.
Der axial feste Flügelradteil weist Öffnungen auf, deren Form den Laufschaufeln entspricht.
Die Laufschaufeln können somit in die Öffnungen geschoben werden, um den Durchfluss
zu verstellen. Auch hier sind nur zweidimensionale Schaufeln möglich. Die
DE 1 703 139 A zeigt eine ähnliche Radialkreiselpumpe.
[0012] Die
DE 10 2011 005 476 A1 offenbart eine regelbare Kühlpumpe für den Kühlkreislauf einer Brennkraftmaschinemit
einem um eine Drehachse drehbar gelagerten Schaufelrad, welches eine Laufschaufeln
tragende druckseitige Rückwand aufweist, wobei die Laufschaufeln in einen Schaufelraum
hineinragt. Das Schaufelradweist weist einen saugseitigen Deckelteil auf und ist mit
einer angetriebenen Hohlwelle verbunden, wobei in der Hohlwelle eine Schubstange axial
verschiebbar geführt ist. Zwischen dem Deckelteil und dem Schaufelrad ist ein Leitkörper
angeordnet, der mit der Schubstange verbunden und mittels dieser zur Regelung des
Kühlmittelstroms axial verschiebbar ist. Die Schaufeln sind dreidimensional gekrümmt
und der Leitkörper ist relativ zum Schaufelrad um die Drehachse verdrehbar. Allerdings
ist gerade im wichtigen Saugbereich keine dreidimensionale Laufradschaufelgeometrie
möglich. Zur Verstellung des Leitkörpers sind vergleichsweise hohe Verstellkräfte
nötig.
[0013] Aus der
EP 2 354 552 A2 beschreibt eine Wasserpumpe mit einem Pumpenrad, welches auf einer Antriebswelle
drehbar gelagert und axial verschiebbar angeordnet ist. Über eine schaltbare Kupplungsanordnung
kann das Laufrad mit der Antriebswelle antriebsverbunden werden.
[0014] Ferner ist aus der
US 2010 006 044 A eine Wasserpumpe mit variabler Kapazität bekannt, wobei nicht die Laufradbreite,
sondern die axiale Position des Laufrades verstellt wird. Die Regelung erfolgt dabei
durch Erhöhung oder Verminderung der Spaltverluste, wodurch die Pumpe mit relativ
schlechtem Wirkungsgrad betrieben werden muss.
[0015] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, bei Kreiselpumpen - insbesondere
mit räumlich gekrümmter Laufradschaufelgeometrie - über den gesamten Drehzahl- und
Temperaturbereich eine aktive und zuverlässige Regelung mit sehr geringer Antriebsleistung
zu gewährleisten.
[0016] Erfindungsgemäß erfolgt dies dadurch, dass die Laufradschaufeln - zumindest im Bereich
des Saugmundes - dreidimensional gekrümmt sind.
[0017] Die dreidimensionale Krümmung der Laufradschaufeln innerhalb des Durchmessers des
Saugmundes ermöglicht besonders gute Wirkungsgrade der Kreiselpumpe.
[0018] Unter Laufradhauptkörper ist hier jener erste Teil des mehrteiligen Laufrades zu
verstehen, welcher die Laufradschaufeln trägt, also mit welchem die Laufradschaufeln
fest und unbeweglich verbunden sind. Jener zweite Teil des Laufrades, welcher die
Schaufelkanäle an der dem Laufradhauptkörper abgewandten Stirnseite abschließt, wird
hier als Laufraddeckkörper bezeichnet. Der Laufraddecckörper kann dabei von einer
rein zylindrischen Scheibenform abweichen. Insbesondere kann die dem Laufradhauptkörper
zugewandte Frontseite der des Laufraddeckkörpers eine beispielsweise konkav gekrümmte
Fläche aufweisen, welche entsprechend den optimalen Strömungsbedingungen in den Schaufelkanälen
gestaltet ist.
[0019] Wirkverbunden heißt, dass die Verstelleinrichtung physikalisch ihrer Funktion zur
Verstellung des Laufradhauptkörpers mit dem Laufradhauptkörper in Verbindung steht.
Je nach Ausbildung der Verstelleinrichtung kann diese Verbindung mechanischer, hydraulischer,
pneumatischer oder elektromagnetischer Art sein.
[0020] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Laufrades ergibt sich zu Folge der Druckverteilung
am Laufrad ein signifikant geringerer Achsschub im Vergleich zu herkömmlichen Laufradbauformen
und damit geringere Verstellkräfte. Vorzugsweise ist der Laufraddeckkörper starr,
also drehfest und verschiebefest, mit der Pumpenwelle verbunden. Der Laufraddeckkörper
ist somit unverschiebbar und unverdrehbar mit der Antriebswelle antriebsverbunden.
[0021] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Taschen auf der dem Laufradhauptkörper abgewandten
Rückseite des Laufraddeckkörpers geschlossen sind. Die Tiefe der Taschen des Laufraddeckkörpers
ist dabei so dimensioniert, dass die Taschen bei axialer Verschiebung des Laufradhauptkörpers
die Laufradschaufeln vollständig oder - bis auf eine definierte minimale Laufradaustrittsbreite
- überwiegend aufnehmen können.
[0022] Dadurch, dass der Laufraddeckkörper auf der der Saugseite abgewandten Seite des Laufradhauptkörpers
angeordnet ist, und der saugseitige Laufradhauptkörper - und nicht der Laufraddeckkörper
- verstellt wird, können Strömungsverluste vermieden werden. Saugseitig gibt es keine
axial vorspringenden Teile, welche sich eventuell nachteilig auf den Wirkungsgrad
auswirken könnten. Die Laufradschaufeln können in Taschen des Laufraddeckkörpers eintauchen.
[0023] Geht die räumliche Krümmung der Laufradschaufeln über den Durchmesser des Saugmundes
hinaus, so können auch die Taschen entsprechend der dreidimensionalen Laufradschaufelform
dreidimensional gekrümmt sein. In diesem Falle sollte der Laufradhauptkörper relativ
zum Laufraddeckkörper um die Drehachse um zumindest einen definierten Winkelbereich
schwenkbar ausgebildet sein, um ein Verschieben der Laufradschaufeln in die und aus
den Taschen zu ermöglichen. Dabei wird der Winkelbereich durch die Steigung der dreidimensional
gekrümmten Laufradschaufeln definiert. Bei einer axialen Verstellung des Laufradhauptkörpers
wird dieser also entsprechend der Steigung der Laufradschaufeln relativ zum Winkellage
des Laufraddeckkörpers verdreht.
[0024] Abgesehen von dieser geringfügigen Relativverdrehbewegung bei Verschiebung des Laufradhauptkörpers
ist der Laufradhauptkörper mit dem Laufraddeckkörper antriebsverbunden und wird also
von diesem angetrieben, also um die Drehachse gedreht. Diese Antriebsverbindung erfolgt
am einfachsten direkt durch den in Drehrichtung wirkenden Formschluss zwischen den
Laufradschaufeln und den Taschen. Um ein selbständiges Verstellen der Laufradaustrittsbreite
zu Folge der Drehbewegung des Laufrades zu vermeiden, ist es günstig, wenn die axiale
Position des Laufradhauptkörpers durch die Verstelleinrichtung in jeder Verstelllage
fixierbar ist.
[0025] Besonders geringe Verstellkräfte für die Laufradaustrittsbreitenverstellung werden
benötigt, wenn der axial verschiebbare Laufradhauptkörper den Saugmund der Kreiselpumpe
ausbildet. Insbesondere bei dreidimensional gekrümmten Laufradschaufeln mit geschlossenen
Schaufelkanälen haben Berechnungen und Versuche ergeben, dass die Laufradaustrittsbreitenverstellung
durch Verschiebung des Laufradhauptkörpers besondere Vorteile im Vergleich zu einer
aus dem Stand der Technik bekannten Verschiebung einer Steuerscheibe bringt, da wesentlich
geringere Verstellkräfte nötig sind. Der Grund dafür ist, dass sich die beidseits
auf den Laufradhauptkörper wirkenden Druckkräfte bei saugseitiger Anordnung des Laufradhauptkörpers
zumindest annähernd aufheben, sodass die auf den Laufradhauptkörper wirkende resultierende
Axialkraft sehr klein oder sogar annähernd Null ist.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Laufradhauptkörper
auf der der Antriebsseite abgewandten Seite des Laufrades angeordnet ist. Der Laufraddeckkörper
ist dabei günstigerweise auf der dem Saugmund abgewandten Antriebsseite des Laufrades
angeordnet.
[0027] Um in jeder Verschiebestellung des Laufradhauptkörpers druck- und Strömungsverluste
so klein wie möglich zu halten, ist es besonders vorteilhaft, wenn der Laufradhauptkörper
auf der dem Laufraddeckkörper abgewandten Seite gegenüber dem Gehäuse über zumindest
eine Labyrinthdichtung abgedichtet ist. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn sowohl
im Bereich des Saugmundes des Laufrades, als auch nahe dem Austritt aus dem Laufrad
jeweils eine Labyrinthdichtung zwischen dem Laufradhauptkörper und dem Gehäuse der
Pumpe angeordnet ist. Die Labyrinthdichtung besteht in bekannter Weise aus sich verkämmenden
Elementen des Laufradhauptkörpers und des Gehäuses, im einfachsten Fall aus einem
ringförmigen Vorsprung des einen Teils, der in eine entsprechende geformte und dimensionierte
Ringnut des anderen Teils eingreift.
[0028] Die Verstellung des Laufradhauptkörpers kann auf verschiedenste Weise mechanisch,
elektromagnetisch, pneumatisch, hydraulisch oder thermisch erfolgen.
[0029] Mechanische Verstellungen können beispielsweise durch Schraubgetriebe oder Schubgetriebe
realisiert werden.
[0030] Bei einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsvariante mit einem Schraubgetriebe
kann die Verstelleinrichtung eine über einen Aktuator verdrehbare Gewindespindel und
eine Spindelmutter aufweisen, wobei die Gewindespindel innerhalb der als Hohlwelle
ausgebildeten Antriebswelle drehbar gelagert ist und die Spindelmutter mit dem Laufradhauptkörper
in Kontakt steht, und wobei die Spindelmutter und der Laufradhauptkörper in axialer
Richtung unverschiebbar, vorzugsweise relativ zueinander drehbar, miteinander verbunden
sind.
[0031] Bei einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsvariante mit einem Schubgetriebe kann
die Verstelleinrichtung ein Schubgetriebe mit einer über einen Aktuator verschiebbaren
Schubstange aufweisen, welche mit einer Schubmuffe verbunden ist, wobei die Schubstange
innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle axial verschiebbar gelagert
ist und die Schubmuffe mit dem Laufradhauptkörper verbunden ist, und wobei die Schubmuffe
und der Laufradhauptkörper in axialer Richtung unverschiebbar, vorzugsweise relativ
zueinander drehbar, miteinander verbunden sind.
[0032] In einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsvariante mit einem elektromagnetischen
Aktuator ist vorgesehen, dass der elektromagnetische Aktuator zumindest einen gehäusefesten
Elektromagneten und zumindest einen vorzugsweise ringförmigen Permanentmagneten aufweist,
welcher fest mit dem Laufradhauptkörper verbunden ist, wobei vorzugsweise der zumindest
einen Permanentmagneten im Bereich einer den Laufradhauptkörper und das Gehäuse abdichtenden
Labyrinthdichtung angeordnet ist.
[0033] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der nichteinschränkenden Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Kreiselpumpe in einer ersten Ausführungsvariante in einem Längsschnitt;
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Kreiselpumpe in einer zweiten Ausführungsvariante in einem Längsschnitt;
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Kreiselpumpe in einer dritten Ausführungsvariante in einem Längsschnitt;
- Fig. 4
- eine erfindungsgemäße Kreiselpumpe in einer vierten Ausführungsvariante in einem Längsschnitt
in einer ersten Endstellung;
- Fig. 5
- diese Kreiselpumpe in einer zweiten Endstellung in einem Längsschnitt;
- Fig. 6
- eine erfindungsgemäße Kreiselpumpe in einer fünften Ausführungsvariante in einem Längsschnitt
in einer ersten Endstellung;
- Fig. 7
- diese Kreiselpumpe in einer zweiten Endstellung in einem Längsschnitt; und
- Fig. 8
- ein Laufrad der in Fig. 6 und Fig. 7 dargestellten Kreiselpumpe in einer Schrägansicht.
[0034] Funktionsgleiche Teile sind in den Ausführungsbeispielen mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0035] Die Fig. 1 bis Fig. 7 zeigen jeweils eine Kreiselpumpe 1 mit einem zweiteiligen Gehäuse
2, in welchem ein mehrteiliges Laufrad 3 angeordnet ist. Das Laufrad 3 besteht aus
einem Laufradhauptkörper 4 und einem Laufraddeckkörper 5, wobei mehrere dreidimensional
gekrümmte Laufradschaufeln 6 fest mit dem Laufradhauptkörper 4 verbunden, beispielsweise
einstückig mit diesem hergestellt sind. Der Laufraddeckkörper 5 ist drehfest und auch
verschiebefest mit einer Antriebswelle 7 verbunden, welche mittels Wellenlager 9 im
Gehäuse 2 drehbar um die Achse 8 gelagert ist. Die Antriebswelle wird beispielsweise
über eine Riemenscheibe 7a über ein nicht weiter dargestelltes Zugmittel angetrieben.
[0036] Der Laufradhauptkörper 4 ist jeweils axial verschiebbar am Laufraddeckkörper 5 gelagert.
Eine direkte Verbindung zwischen der Antriebswelle 7 und Laufradhauptkörper 4 ist
in den Beispielen nicht vorgesehen. Der Laufradhauptkörper4 ist auf der Saugseite
10 der Kreiselpumpe 1 angeordnet und bildet den Saugmund 11 aus. Der Laufraddeckkörper
5 ist auf der Antriebsseite 12 angeordnet und weist eine dem Laufradhauptkörper 4
zugewandte Frontseite 13 auf, welche zusammen mit den Laufradschaufeln 6 und der Innenseite
14 des Laufradhauptkörpers 4 geschlossene Schaufelkanäle 15 aufspannt. Der Laufraddeckkörper
5 weist auf der Frontseite 13 nutartige Taschen 16 auf, welche entsprechend der dreidimensionalen
Krümmung der Laufradschaufeln 6 geformt sind. Die Taschen 16 sind zur dem Laufradhauptkörper
4 abgewandten Rückseite 17 des Laufraddeckkörpers 5 hin geschlossen ausgeführt und
so gestaltet, dass die Laufradschaufeln 6 zumindest überwiegend eingeschoben werden
können.
[0037] Die Laufradschaufeln 6 und die Taschen 16 bilden in Drehrichtung einen Formschluss,
sodass der Laufradhauptkörper 4 über diesen Formschluss durch den Laufraddeckkörper
5 angetrieben wird, während der Laufraddeckkörper 5 direkt durch die Antriebswelle
7 angetrieben wird.
[0038] Im Bereich der Druckseite 18 bildet das Gehäuse 2 der Kreiselpumpe eine Austrittsspirale
2a aus.
[0039] Der saugseitige Laufradhauptkörper 4, ist in der Nabe 5a des Laufraddeckkörpers 5
axial verschiebbar gelagert. Die Laufradschaufeln 6 des Laufradhauptkörpers 4 können
in die Taschen 16 eintauchen, wodurch die Laufradschaufelaustrittsbreite b zwischen
einem Minimalwert und einem Maximalwert durch Verschieben des Laufradhauptkörpers
4 eingestellt werden kann. Ein ruckfreies Gleiten des Laufradhauptkörpers 4 am Laufraddeckkörper
5 kann erreicht werden, wenn der Laufradwerkstoff mit Schmiermitteln modifiziert ist.
Die Taschen 16 im Laufraddeckkörper 5 können mit einer die Rückseite 17 des Laufraddeckkörpers
5 bildenden Abdeckung 5b abgedeckt sein, um druckseitige Strömungsverluste zu vermeiden.
[0040] Um in jeder Stellung des Laufradhauptkörpers 4 Strömungsverluste durch Kurzschlussströmungen
zwischen Druckseite 18 und Saugseite 10 zu vermeiden, sind zwischen dem Laufradhauptkörper
4 und dem Gehäuse 2 Labyrinthdichtungen 20, 21 angeordnet, wobei bei den in den Fig.
1 bis Fig. 3 gezeigten Ausführungsvarianten eine innere erste Labyrinthdichtung 20
im Bereich des Saugmundes 11 und eine äußere zweite Labyrinthdichtung 21 im Bereich
des der Druckseite 18 zugewandten Außendurchmessers 4b des Laufradhauptkörpers 4 vorgesehen
ist. Bei den in den Fig. 4 bis Fig. 7 dargestellten Ausführungsvarianten sind die
erste und zweite Labyrinthdichtung 20, 21 kombiniert und unmittelbar benachbart angeordnet.
Jede Labyrinthdichtung 20, 21 besteht aus sich verkämmenden Elementen 20a, 20b; 21a,
21b des Laufradhauptkörpers 4 und des Gehäuses 2, also beispielsweise aus einem ringförmigen
Vorsprung 20a, 21a des einen Teils, beispielsweise des Laufradhauptkörpers 4, der
in eine korrespondierende Ringnut 20b, 21b des anderen Teils, beispielsweise des Gehäuses
2 eingreift. Die zylindrischen Vorsprünge 20a, 21a bilden zusammen mit den korrespondierenden
Ringnuten 20b, 21b des Gehäuses 2 die Labyrinthdichtungen 20, 21 aus.
[0041] Der Laufradhauptkörper 4 wird über eine Verstelleinrichtung 22 in axialer Richtung
entlang der Achse 8 der Antriebswelle 7 - bei den in den Fig. 1 bis Fig. 5 gezeigten
Ausführungsvarianten entgegen der Kraft einer durch eine Rückstellfeder 23 gebildeten
Rückstellkraft - verschoben.
[0042] Die Verstellung des Laufradhauptkörpers 4 kann auf verschiedenste Weise mechanisch,
elektromagnetisch, pneumatisch, hydraulisch oder thermisch erfolgen. In den Fig. 1
und Fig. 2 ist eine mechanische Verstellung, in Fig. 3 eine elektromagnetische Verstellung
vorgesehen.
[0043] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsvariante der Erfindung, wobei die Verstelleinrichtung
22 ein Schraubgetriebe 24 mit einer über einen Aktuator 25 verdrehbaren Gewindespindel
26 und einer Spindelmutter 27 aufweist, wobei Gewindespindel 26 und die Spindelmutter
27 als Steilgewindeantrieb ausgebildet sind. Die Gewindespindel 26 ist innerhalb der
als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle 7 über Gleitlager 19 drehbar gelagert und
axial gesichert. Zwischen der Gewindespindel 26 und der Antriebswelle 7 ist eine Dichtung
19a angeordnet. Die Spindelmutter 27 ist mit dem Laufradhauptkörper 4 verbunden, wobei
die Spindelmutter 27 und der Laufradhauptkörper 4 in axialer Richtung unverschiebbar
und relativ zueinander drehbar miteinander verbunden sind.
[0044] Die Gewindespindel 26 kann über den Aktuator 25 im oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht
werden. Die Spindelmutter 27 wird im ungeregelten Betrieb, beispielsweise bei Ausfall
des Aktuators 25, von der im Laufraddeckkörper 5 gelagerten, als Druckfeder ausgebildeten
Rückstellfeder 23, der Nabe 4a des Laufradhauptkörpers 4 und einem Axiallager 28 gegen
einen Anschlag 29 auf der Gewindespindel 26 bewegt, wodurch sich ausfallssicher die
maximale Laufradschaufelaustrittsbreite b
max einstellt. Im geregelten Betrieb wird die Spindelmutter 27, je nach geforderter Funktion,
über den Aktuator 25 und die Gewindespindel 26 gegen das Axiallager 28, die Nabe 4a
des Laufradhauptkörpers 4 und die Rückstellfeder 23 bewegt und damit die gewünschte
Laufradschaufelaustrittsbreite b eingestellt. Der Aktuator 25 kann beispielsweise
durch einen Schrittmotor 30 und einen Stirnradantrieb 31 gebildet sein.
[0045] Fig. 2 zeigt eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsvariante, wobei die Verstellvorrichtung
22 ein Schubgetriebe 32 mit einer Schubstange 33 und einer Schubmuffe 34 aufweist.
Dabei ist die Schubstange 33 in der hohl ausgebildeten Antriebswelle 7 über Gleitlager
19 verschiebbar gelagert und über zumindest eine Dichtung 19a abgedichtet. Die Schubstange
33 ragt zentrisch durch die Lagerung 35 des Aktuator 25 hinaus, wobei am ersten Ende
33a der Schubstange 33 ein Anschlag 29, welcher verdrehgesichert sein kann, fest mit
der Schubstange 33 verbunden ist. Die Schubstange 33 kann über den Aktuator 25 Richtung
der Riemenscheibe 7a bewegt werden. Am zweiten Ende 33b der Schubstange 33 ist die
Schubmuffe 34 fest mit der Schubstange 33 verbunden. Im ungeregelten Betrieb, beispielsweise
bei Ausfall des Aktuators 25, wird die Schubstange 33 von der im Laufraddeckkörper
5 gelagerten Rückstellfeder 23, der Nabe 4a des Laufradhauptkörpers 4 und dem Axiallager
28 in Richtung Saugseite bewegt, bis der Anschlag 29 an der Lagerung 35 des Aktuator
25 ansteht, wodurch sich ausfallssicher die maximale Laufradschaufelaustrittsbreite
b
max einstellt. Im geregelten Betrieb wird die Schubstange 33, je nach geforderter Funktion,
über den Aktuator 25 Richtung der Riemenscheibe 7a bewegt und damit über die Schubmuffe
34, das Axiallager 28 und die Nabe 4a des Laufradhauptkörpers 4 gegen die als Druckfeder
ausgebildete Rückstellfeder 23 ausgelenkt und somit die gewünschte Laufradschaufelaustrittsbreite
b eingestellt. Der Aktuator 25 kann beispielsweise ein pneumatisches, hydraulisches
oder elektrisches Hubelement sein.
[0046] Fig. 3 zeigt eine dritte erfindungsgemäße Ausführungsvariante, wobei die Verstelleinrichtung
22 einen elektromagnetischen Aktuator 25 aufweist. Die Verstelleinrichtung 22 weist
zumindest einen fest mit dem Laufradhauptkörper 4 verbundenen Permanentmagneten 36
sowie einen fest mit dem Gehäuse 2 verbundenen Elektromagneten 37 auf. Die Permanentmagnete
36 und korrespondierende Elektromagnete 37 können dabei im Bereich der äußeren Labyrinthdichtung
21 angeordnet sein. Im ungeregelten Betrieb, beispielsweise bei Ausfall des Aktuators
25, wird der Laufradhauptkörper 4 von der im Laufraddeckkörper 5 gelagerten, beispielsweise
als Druckfeder ausgebildeten Rückstellfeder 23 und der Nabe 4a des Laufradhauptkörpers
4 in Richtung der Saugseite 10 bewegt, bis die Nabe 4a des Laufradhauptkörpers 4 am
an der Antriebswelle 7 angeordneten Anschlag 29 ansteht, wobei sich ausfallssicher
die maximale Laufradschaufelaustrittsbreite b
max einstellt. Im geregelten Betrieb wird, durch entsprechende Bestromung des Elektromagneten
37, je nach geforderter Funktion, der Laufradhauptkörper 4 gegen die Rückstellfeder
23 in Richtung der Antriebsseite 12 bewegt und damit die gewünschte Laufradschaufelaustrittsbreite
b eingestellt.
[0047] Bei der in den Fig. 4 und Fig. 5 dargestellten vierten Ausführungsvariante weist
die Verstelleinrichtung 22 wie in Fig. 1 ein Schraubgetriebe 24 mit einer über einen
Aktuator 25 verdrehbaren Gewindespindel 26 und einer Spindelmutter 27 auf. Die Gewindespindel
26 ist innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle 7 über Gleitlager 19
drehbar gelagert und axial gesichert. Zwischen der Gewindespindel 26 und der Antriebswelle
7 ist eine Dichtung 19a angeordnet. Die Spindelmutter 27 ist mit dem Laufradhauptkörper
4 verbunden, wobei die Spindelmutter 27 und der Laufradhauptkörper 4 in axialer Richtung
unverschiebbar und relativ zueinander drehbar miteinander verbunden sind.
[0048] Die Gewindespindel 26 kann über den Aktuator 25 im oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht
werden. Die Spindelmutter 27 wird im ungeregelten Betrieb, beispielsweise bei Ausfall
des Aktuators 25, von der im Laufraddeckkörper 5 gelagerten, als Druckfeder ausgebildeten
Rückstellfeder 23 in die in Fig. 4 dargestellte Endstellung mit maximaler Laufradschaufelaustrittsbreite
b
max bewegt. Im geregelten Betrieb wird die Spindelmutter 27, je nach geforderter Funktion,
über den Aktuator 25 und die Gewindespindel 26 gegen die Rückstellfeder 23 bewegt
und damit die gewünschte Laufradschaufelaustrittsbreite b eingestellt. Der Aktuator
25 kann beispielsweise durch einen Schrittmotor 30 und einen Stirnradantrieb 31 gebildet
sein.
[0049] Die Fig. 6 und Fig. 7 zeigen eine fünfte erfindungsgemäße Ausführungsvariante, wobei
die Verstellvorrichtung 22 ein Schubgetriebe 38 mit einer Schubstange 33 und einer
Schubmuffe 34 aufweist. Dabei ist die Schubstange 33 in der hohl ausgebildeten Antriebswelle
7 über Gleitlager 19 verschiebbar gelagert und über zumindest eine Dichtung 19a abgedichtet.
Die Schubstange 33 ist an einem ersten Ende 33a über ein Gestänge 38 mit dem Aktuator
25 verbunden und kann über diesen in Richtung der Riemenscheibe 7a bewegt werden.
Am zweiten Ende 33b der Schubstange 33 ist die Schubmuffe 34 fest mit der Schubstange
33 verbunden. Im geregelten Betrieb wird die Schubstange 33, je nach geforderter Funktion,
über den Aktuator 25 Richtung der Riemenscheibe 7a bewegt und damit über die Schubmuffe
34, das Axiallager 28 und die Nabe 4a des Laufradhauptkörpers 4 ausgelenkt und somit
die gewünschte Laufradschaufelaustrittsbreite b eingestellt. Der Aktuator 25 kann
beispielsweise ein pneumatisches, hydraulisches oder elektrisches Hubelement sein.
[0050] Fig. 8 zeigt einen Laufradradhauptkörper 4 des Laufrades 3 der in den Fig. 6 und
Fig. 7 abgebildeten Kreiselpumpe 1.Der Laufradhauptkörper 4 beinhaltet mehrere dreidimensional
gekrümmte Laufradschaufeln 6, wobei im Ausführungsbeispiel jede Laufschaufel 6 einen
ersten Abschnitt 6a und einen im Wesentlichen daran axial anschließenden zweiten Abschnitt
6b aufweist. Der erste Abschnitt 6a ist im Wesentlichen zweidimensional, also in einer
Normalebene ε auf die Achse 8 der Antriebswelle 7 bzw. Schubstange 33, gekrümmt und
so ausgebildet, dass er in die nutförmigen Taschen 16 des Laufraddeckkörpers 5 eintauchen
kann. Im zweiten Abschnitt 6b sind die Laufradschaufeln 6 dreidimensional gekrümmt.
Dieser zweite Abschnitt 6b bleibt auch in der in Fig. 7 gezeigten zweiten Endstellung
außerhalb der Taschen 16.
[0051] In jeder der Ausführungsvarianten kann über den gesamten Drehzahl-, und Temperaturbereich
eine aktive und zuverlässige Regelung der Kreiselpumpe 1 mit sehr geringer Antriebsleistung
erzielt werden.
1. Kreiselpumpe (1), insbesondere Wasserpumpe, welche als Radialpumpe oder Halbaxialpumpe
ausgebildet ist, mit einem in einem Gehäuse (2) um eine Achse (8) drehbar angeordneten
und mit einer Antriebswelle (7) verbundenen Laufrad (3), welches Laufrad (3) einen
Laufradschaufeln (6) aufweisenden Laufradhauptkörper (4) und einen Laufraddeckkörper
(5) aufweist, wobei zur Verstellung der Laufradaustrittsbreite (b) des Laufrades (3)
der Laufradhauptkörper (4) und der Laufraddeckkörper (5) relativ zueinander über eine
Verstelleinrichtung (22) axial verschiebbar sind, wobei der Laufradhauptkörper (4)
axial verschiebbar auf der Antriebswelle (7) oder dem Laufraddeckkörper (5) angeordnet
ist, und wobei die Verstelleinrichtung (22) mit dem Laufradhauptkörper (4) wirkverbunden
ist, wobei der Laufraddeckkörper (5) auf der dem Laufradhauptkörper (4) zugewandten
Frontseite (13) nutförmige Taschen (16) zur Aufnahme der Laufradschaufeln (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Laufradschaufeln (6) - zumindest im Bereich des Saugmundes (11) - dreidimensional
gekrümmt sind.
2. Kreiselpumpe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufraddeckkörper (5) starr mit der Antriebswelle (7) verbunden ist.
3. Kreiselpumpe (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (16) auf der dem Laufradhauptkörper (4) abgewandten Rückseite (17) des
Laufraddeckkörpers (5) geschlossen ausgebildet sind.
4. Kreiselpumpe (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (16) ebenfalls entsprechend der dreidimensionalen Laufradschaufelform
dreidimensional gekrümmt sind.
5. Kreiselpumpe (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufradhauptkörper (4) relativ zum Laufraddeckkörper (5) um die Achse (8) um
zumindest einen definierten Winkelbereich schwenkbar angeordnet ist.
6. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufradhauptkörper (4) mit dem Laufraddeckkörper (5) antriebsverbunden und durch
diesen angetrieben ist.
7. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufradhauptkörper (4) den Saugmund (11) der Kreiselpumpe (1) ausbildet.
8. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufraddeckkörper (5) auf der dem Saugmund (11) abgewandten Antriebsseite (12)
des Laufrades (3) angeordnet ist.
9. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Laufradhauptkörper (4) und dem Laufraddeckkörper (5) geschlossene Schaufelkanäle
(15) ausgebildet sind.
10. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufradhauptkörper (4) auf der dem Laufraddeckkörper (5) abgewandten Seite gegenüber
dem Gehäuse (2) über zumindest eine Labyrinthdichtung (20, 21) abgedichtet ist.
11. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (22) ein Schraubgetriebe (24) mit einer über einen Aktuator
(25) verdrehbaren Gewindespindel (26) und einer Spindelmutter (27) aufweist, wobei
die Gewindespindel (26) innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle (7)
drehbar gelagert ist und die Spindelmutter (27) mit dem Laufradhauptkörper (4) verbunden
ist, und wobei die Spindelmutter (27) und der Laufradhauptkörper (4) in axialer Richtung
unverschiebbar, vorzugsweise relativ zueinander drehbar, miteinander verbunden sind.
12. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (22) ein Schubgetriebe (32) mit einer über einen Aktuator
(25) verschiebbaren Schubstange (33) aufweist, welche mit einer Schubmuffe (34) verbunden
ist, wobei die Schubstange (33) innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle
(7) axial verschiebbar gelagert ist und die Schubmuffe (34) mit dem Laufradhauptkörper
(4) verbunden ist, und wobei die Schubmuffe (34) und der Laufradhauptkörper (4) in
axialer Richtung unverschiebbar, vorzugsweise relativ zueinander drehbar, miteinander
verbunden sind.
13. Kreiselpumpe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (22) einen elektromagnetischen Aktuator (25) aufweist.
14. Kreiselpumpe (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromagnetische Aktuator (25) zumindest einen gehäusefesten Elektromagneten
(37) und zumindest einen vorzugsweise ringförmigen Permanentmagneten (36) aufweist,
welcher fest mit dem Laufradhauptkörper (4) verbunden ist, wobei vorzugsweise der
zumindest eine Permanentmagnet (36) im Bereich einer den Laufradhauptkörper (4) und
das Gehäuse (2) abdichtenden Labyrinthdichtung (20, 21) angeordnet ist.
1. Centrifugal pump (1), in particular a water pump, which is designed as a radial pump
or mixed flow pump, comprising an impeller (3) which is arranged in a housing (2)
so as to be rotatable about an axis (8) and is connected to a drive shaft (7), which
impeller (3) comprises an impeller main body (4) having impeller blades (6) and an
impeller cover body (5), wherein, for adjustment of the impeller outlet width (b)
of the impeller (3), the impeller main body (4) and the impeller cover body (5) are
axially displaceable relative to one another via an adjusting device (22), wherein
the impeller main body (4) is arranged in an axially displaceable manner on the drive
shaft (7) or the impeller cover body (5), and wherein the adjusting device (22) is
operatively connected to the impeller main body (4), wherein the impeller cover body
(5) has groove-shaped pockets (16) on the front side (13) facing the impeller main
body (4) for accommodating the impeller blades (6), characterised in that the impeller blades (6) are curved three-dimensionally - at least in the region of
the suction mouth (11).
2. Centrifugal pump (1) according to claim 1, characterised in that the impeller cover body (5) is rigidly connected to the drive shaft (7).
3. Centrifugal pump (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the pockets (16) on the rear side (17) of the impeller cover body (5) facing away
from the impeller main body (4) are formed in a closed manner.
4. Centrifugal pump (1) according to claim 3, characterised in that the pockets (16) are also curved three-dimensionally according to the three-dimensional
shape of the impeller blades.
5. Centrifugal pump (1) according to claim 4, characterised in that the impeller main body (4) is arranged relative to the impeller cover body (5) so
as to be pivotable about the axis (8) through at least a defined angular range.
6. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 5, characterised in that the impeller main body (4) is drive-connected to the impeller cover body (5) and
driven thereby.
7. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 6, characterised in that the impeller main body (4) forms the suction mouth (11) of the centrifugal pump (1).
8. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 7, characterised in that the impeller cover body (5) is arranged on the drive side (12) of the impeller (3)
facing away from the suction mouth (11).
9. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 8, characterised in that closed blade channels (15) are formed between the impeller main body (4) and the
impeller cover body (5).
10. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 9, characterised in that the impeller main body (4) is sealed off from the housing (2) on the side facing
away from the impeller cover body (5) by means of at least one labyrinth seal (20,
21).
11. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 10, characterised in that the adjusting device (22) comprises a screw gear (24) with a threaded spindle (26)
rotatable via an actuator (25) and a spindle nut (27), wherein the threaded spindle
(26) is rotatably mounted within the drive shaft (7) formed as a hollow shaft and
the spindle nut (27) is connected to the impeller main body (4), and wherein the spindle
nut (27) and the impeller main body (4) are connected to each other so as to be non-displaceable
in the axial direction, preferably rotatable relative to each other.
12. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 10, characterised in that the adjusting device (22) has a thrust gear (32) with a push rod (33) displaceable
via an actuator (25), which push rod (33) is connected to a push sleeve (34), wherein
the push rod (33) is mounted in an axially displaceable manner within the drive shaft
(7) formed as a hollow shaft and the push sleeve (34) is connected to the impeller
main body (4), and wherein the push sleeve (34) and the impeller main body (4) are
connected to one another so as to be non-displaceable in the axial direction, preferably
rotatable relative to one another.
13. Centrifugal pump (1) according to one of claims 1 to 12, characterised in that the adjusting device (22) comprises an electromagnetic actuator (25).
14. Centrifugal pump (1) according to claim 13, characterised in that the electromagnetic actuator (25) comprises at least one electromagnet (37) fixed
to the housing and at least one preferably annular permanent magnet (36) which is
fixedly connected to the impeller main body (4), wherein preferably the at least one
permanent magnet (36) is arranged in the region of a labyrinth seal (20, 21) sealing
the impeller main body (4) and the housing (2).
1. Pompe centrifuge (1) notamment pompe à eau sous la forme de pompe radiale ou de pompe
semi-axiale, comprenant un rotor (3) monté à rotation dans un boîtier (2) autour d'un
axe (8) et relié à un arbre d'entraînement (7), ce rotor (3) comportant un corps principal
de rotor (4) équipé d'aubes (6) ainsi qu'un corps de couverture (5),
- pour le réglage de la largeur de sortie (b) du rotor (3), le corps principal de
rotor (3) et le corps de couverture (5) sont coulissants axialement l'un par rapport
à l'autre par l'intermédiaire d'une installation de réglage (22),
- le corps principal de rotor (4) étant monté coulissant axialement sur l'arbre d'entraînement
(7) ou sur le corps de couverture (5), et
- l'installation de réglage (22) est reliée de façon à coopérer avec le corps principal
de rotor (4),
- le corps de couverture (5) comportant sur son côté frontal (13) tourné vers le corps
principal de rotor (4), des cavités (16) en forme de rainures pour recevoir les aubes
de rotor (6),
pompe centrifuge
caractérisée en ce que
les aubes de rotor (6) sont cintrées en trois dimensions - au moins dans la zone de
l'embouchure d'aspiration (11) -.
2. Pompe centrifuge (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le corps de couverture (5) est relié rigidement à l'arbre d'entraînement (7).
3. Pompe centrifuge (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les cavités (16) sont fermées sur le côté arrière (17) du corps de couverture (5)
non tourné vers le corps principal de rotor (4).
4. Pompe centrifuge (1) selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
les cavités (16) sont également cintrées en trois dimensions de façon correspondante
à la forme tridimensionnelle des aubes de rotor.
5. Pompe centrifuge (1) selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
le corps principal de rotor (4) est monté basculant par rapport au corps de couverture
(5) autour de l'axe (8) dans au moins une plage angulaire définie.
6. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le corps principal de rotor (4) est relié pour son entraînement au corps de couverture
(5) qui l'entraîne.
7. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que le corps principal de rotor (4) forme l'embouchure d'aspiration (11) de la pompe
centrifuge (1).
8. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que
le corps de couverture (5) est sur le côté d'entraînement (12) du rotor (3), non tourné
vers l'embouchure d'aspiration (11).
9. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
des canaux pour aubes, fermés (15) sont réalisés entre le corps principal de rotor
(4) et le corps de couverture de rotor (5).
10. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que
le corps principal de rotor (4) est rendu étanche par rapport au boîtier (2) sur le
côté non tourné vers le corps de couverture (5) par au moins un joint en labyrinthe
(20, 21).
11. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
l'installation de réglage (22) comprend une transmission à vis (24) avec une broche
filetée (26) entraînée en rotation par un actionneur (25) et un écrou (27),
- la broche filetée (26) étant montée à rotation dans l'arbre d'entraînement (7) sous
la forme d'un arbre creux et l'écrou (27) est relié au corps principal de rotor (4),
et
- l'écrou (27) et le corps principal de rotor (4) sont reliés l'un à l'autre de manière
bloquée dans la direction axiale et de préférence en étant rotatifs l'un par rapport
à l'autre.
12. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
l'installation de réglage (22) comprend une transmission de coulissement (32) avec
une tige coulissante (33) par l'intermédiaire d'un actionneur (25), cette tige étant
reliée à un manchon coulissant (34),
- la tige (33) étant montée coulissante axialement dans l'arbre d'entraînement (7)
en forme d'arbre creux et le manchon coulissant (34) est relié au corps principal
de rotor (4), et
- le manchon coulissant (34) et le corps principal de rotor (4) sont reliés solidairement
de façon bloquée dans la direction axiale et de préférence en étant rotatifs l'un
par rapport à l'autre.
13. Pompe centrifuge (1) selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce que
l'installation de réglage (22) comporte un actionneur électro-magnétique (25).
14. Pompe centrifuge (1) selon la revendication 13,
caractérisée en ce que
l'actionneur électromagnétique (25) comprend au moins un électro-aimant (37) fixe
par rapport au boîtier et au moins un aimant permanent (36) de préférence annulaire,
relié de manière fixe au corps principal de rotor (4),
de préférence au moins un aimant permanent (36) est situé dans la zone du joint en
labyrinthe (20, 21) fermant de manière étanche le corps principal de rotor (4) et
le boîtier (2).