[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spielgerät für Kinder und Jugendliche umfassend
mindestens ein Raumelement, ein Verfahren zur Herstellung des Spielgeräts sowie deren
Verwendung.
[0002] In Siedlungsgebieten, insbesondere im urbanem Raum, in Wohnsiedlungen wie auch in
Parkanlagen, sind Spielplätze mit unterschiedlichen Spielgeräten für Kinder und Jugendliche
nicht nur sehr beliebt, sondern auch für die Entwicklung und Entfaltung der Kinder
und Jugendlichen ein äusserst wichtiges Element.
[0003] Solche Spielplätze mit Spielgeräten befinden sich in der Regel im Aussenbereich.
Daher sind die Spielgeräte den verschiedenen Witterungseinflüssen wie Regen, Wind,
Frost, Schnee und starke Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Damit die installierten Spielgeräte
vor Ort eine möglichst lange Lebensdauer aufweisen, ist es wichtig, dass die verschiedenen
Witterungseinflüsse keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss auf die Beständigkeit
der Spielgeräte haben.
[0004] Solche Spielgeräte müssen hohen Ansprüchen gerecht werden. Sie sollten möglichst
vielseitig sein um den unterschiedlichen Wünschen der Spielenden gerecht zu werden
und um die verschiedensten Fähigkeiten der Spielenden zu fördern. So werden beispielsweise
Kletternetze, welche an Spielgeräten befestig werden können, vielfach geschätzt.
[0005] Solche Spielgeräte müssen auch einer hohen Belastung standhalten. Denn wenn beispielsweise
mehrere Jugendliche gemeinsam auf einem Spielgerät turnen, können starke Kräfte -
insbesondere Zug- und Druckkräfte - wirken. Dies ist auch bei starken Winden der Fall,
insbesondere wenn beispielsweise eine Fläche mit einer Wand oder einem Tuch abgedeckt
ist. Zudem müssen Spielgeräte gerade in kälteren Gebieten im Winter auch einer Schneelast
standhalten.
[0006] Um diese hohen physikalischen Anforderungen zu erfüllen, müssen geeignete Spielgeräte
auf einer begehbaren Fläche, wie beispielsweise Träger und/oder Boden, eine Nutzlast
von 100 kg/m
2 oder mehr standhalten können. Bei einer quadratischen Fläche mit einer Kantenlänge
von beispielsweise 2 m x 2 m entspricht dies einer Nutzlastbelastung von 400 kg für
ein eingeschossiges Spielgerät und bei einer dreigeschossigen Ausführungsform muss
ein solches Spielgerät einer Nutzlastbelastung von 1200 kg standhalten können. Wird
ein Sicherheitsfaktor von 4 mit eingerechnet, muss somit eine dreigeschossige Ausführungsform
mit einer Fläche von 4 m
2 einer Nutzlastbelastung von 4,8 Tonnen standhalten können.
[0007] Trotz der hohen Belastungen, die ein Spielgerät für Aussenspielplätze aushalten muss,
soll das Spielgerät ästhetisch schön sein, vielfältig einsetzbar und einen hohen Spielwert
aufweisen, d.h. die Fähigkeiten der Kinder fördern. Zudem soll die Grundform einfach,
ausbaubar und vielseitig kombinierbar sein und hohen gestalterischen Kriterien genügen.
[0008] Die
DE-C-101 54 408 beschreibt ein Spielgerät mit einer modularen, dreidimensionalen Rahmenstruktur,
welche Streben und Verbindungsglieder aufweist, die an Knotenpunkten der Rahmenstruktur
ineinander gefügt und mittels Verbindungselementen aneinander gesichert sind. Das
Spielgerät umfasst neben- und übereinander angeordnete Elemente, wobei fest montierte
Seitenwände für die Statik des Spielgeräts ein zentrales Element darstellen, d.h.
das Spielgerät ist nur mit Streben und Verbindungsglieder nicht stabil. Aufgrund der
Bauweise ist das Spielgerät trotz der stabilisierenden Seitenwände nur für Kinder,
nicht aber für Jugendliche geeignet. Auch kann es den genannten Belastungen nicht
standhalten. So können beispielsweise auch keine Netze innerhalb der Rahmenstruktur
befestigt werden. Zudem ist es für den Innenbereich von Gebäuden, nicht aber für den
ganzjährigen Ausseneinsatz, geeignet.
[0009] Die JPH105445A beschreibt ein würfelförmiges Spielgerät, welches im Wesentlichen
durch die Würfelkanten definiert ist und dessen Seitenflächen offen sind. Ein Seil
erstreckt sich von Kante zu Kante innerhalb von Würfelflächen wie auch innerhalb des
Würfelkörpers. Dadurch wird ein "Seil-Wirrwarr" gebildet, innerhalb dessen Kinder
und Jugendliche rumturnen können. Die Würfelkanten sind im Bereich der Würfelecken
mit einer Eckhülse, und somit mittels Steckverbindungen, miteinander verbunden. Dazu
werden die Würfelkanten in die Eckhülse hineingesteckt und mit einer seitlich, quer
zur Länge der Würfelkanten positionierten Schraube, miteinander befestigt. Nachteilig
an solchen Steckverbindungen ist jedoch, dass sie den genannten Belastungen, insbesondere
erhöhten Scherkräften, nicht gewachsen sind. Dies kann beispielsweise zum Bruch der
Schraube mit nachfolgendem Lösen der Steckverbindung führen. Zudem können - nicht
zuletzt aufgrund der mangelnden Stabilität - solche Spielgeräte nicht übereinander
angeordnet werden. Da die Eckhülse zudem breiter ist als die Würfelkante, ist das
Spielgerät auch nicht geeignet um an weitere, gleiche Spielgeräte befestigt zu werden.
Denn aufgrund der breiteren Eckhülse würde ein Zwischenraum zwischen den Würfelkanten
unterschiedlicher Elemente entstehen, wodurch eine Verletzungsgefahr entsteht, beispielsweise
indem Finger der Spielenden eingeklemmt werden können.
[0010] Somit besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spielgerät zur Verfügung
zu stellen, welches den hohen physikalischen und spieltechnischen Anforderungen gerecht
werden kann und gerade auch im Aussenbereich gut einsetzbar ist. So soll es grossen
Zug-, Druck, Knick- und Biegebelastungen standhalten können, sodass auch mehrere Jugendliche
gleichzeitig darauf spielen können. Zudem soll das Spielgerät auch hohen Windkräften
standhalten können und beispielsweise - gemäss Windkarte der SIA 261 - auch für die
Windklasse q
p0 = 1.1 kN/m
2 geeignet sein. Das Spielgerät soll zudem als Einzelteil problemlos kombinierbar und
ausbaubar sein, wodurch auf einfache Art und Weise eine grosse Zahl von unterschiedlichsten
Versionen des Spielgeräts bereitgestellt werden kann. Auch soll das Spielgerät möglichst
form- und kraftschlüssige Verbindungen und auch keine Stufen und Spalten aufweisen,
um insbesondere das Verletzungsrisiko der Spielenden zu minimieren.
[0011] Diese herausfordernde Aufgabe konnte überraschenderweise gelöst werden mit einem
Spielgerät (1) für Kinder und Jugendliche umfassend mindestens ein Raumelement (2),
wobei
- das Raumelement (2) im Wesentlichen durch Träger (3) und Verbindungselemente (4) gebildet
wird,
- jede Kantenlänge eines Raumelementes (2) im Wesentlichen der Länge eines Trägers (3)
entspricht,
- an den Ecken des Raumelements (2) die Träger (3) mit einem Verbindungselement (4)
miteinander verbunden sind, wobei die Träger (3) am Verbindungselement (4) befestigt
sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungselemente (4) an den Stirnseiten der Träger (3) befestigt, insbesondere
verschraubt, verklebt und/oder verschweisst, sind.
[0012] Das erfindungsgemässe Spielgerät (1) besitzt überraschenderweise viele Vorteile.
So weist das Spielgerät (1) mit mindestens einem Raumelement (2) eine äusserst einfache,
gut herstellbare, einfach ausbaubare und gut kombinierbare Form und Struktur auf.
Trotz der einfachen Struktur weist ein einzelnes Raumelement (2) eine sehr hohe Belastbarkeit
auf, wobei sich seine Form auch bei sehr hohen seitlichen Kräften nicht ändert. Es
können Raumelemente (2) gleicher und/oder unterschiedlicher Grösse miteinander kombiniert
werden. So können auf einfache Art und Weise verschiedene Raumelemente (2) neben-
und/oder übereinander angeordnet werden. Aufgrund der hohen Stabilität können die
Raumelemente (2) auch versetzt angeordnet werden, wobei beispielsweise ein oder mehrere
Raumelemente (2) der zweiten Geschossfläche in Bezug auf die erste Geschossfläche
zurückversetzt und/oder überhängend angeordnet werden können. Aufgrund der stirnseitigen
Befestigung der Verbindungselemente (4) an den Trägern (3) kann das Spielgerät (1)
mit einem oder mehreren Raumelementen (2) den hohen geforderten physikalischen Anforderungen
gerecht werden. Werden beispielsweise die Verbindungselemente (4) mit 4 oder mehr
stirnseitigen Befestigungen fixiert, können die von allen Seiten her beispielsweise
beim Turnen, bei starken Winden und/oder durch Schneedruck entstehenden hohen Zug-,
Druck-, Knick- und Biegebelastungen optimal aufgefangen werden - und dies sogar ohne
den Einbau von Querverstrebungen und/oder Diagonalen, weder innerhalb einer Seitenfläche
noch innerhalb des Raumelements (2) selber. Zudem können durch einfache Anpassung
der Abmessungen der einzelnen Komponenten, wie der Träger (3) und Verbindungselemente
(4), auf einfache Arte und Weise Spielgeräte (1) für Kinder, Kleinkinder und Jugendliche
für den Innen-und Aussenbereich hergestellt werden.
[0013] Beansprucht wird auch ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Spielgeräts
(1), wobei eine Vielzahl von Trägern (3) stirnseitig mittels Verbindungselementen
(4) zu einem Raumelement (2) verbunden, insbesondere verschraubt, verklebt und/oder
verschweisst, und gegebenenfalls mindestens zwei Raumelemente (2), oder Teile davon,
zu einem Spielgerät (1) zusammengefügt werden.
[0014] Zudem wird auch die Verwendung des erfindungsgemässen Spielgeräts (1) und des erfindungsgemäss
hergestellten Spielgeräts (1) als Spielgerät für Kinder und Jugendliche innerhalb
und/oder ausserhalb von Gebäuden, insbesondere auf Spielplätzen, beansprucht.
[0015] Das gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Spielgerät (1) kann überraschenderweise
auf einfach Art und Weise hergestellt, erweitert und gegebenenfalls ausgebaut werden.
Und die erfindungsgemässe Verwendung des erfindungsgemässen Spielgeräts (1) und des
erfindungsgemäss hergestellten Spielgeräts (1) weisen überraschenderweise keine wesentlichen
Einschränkungen, dafür viele Vorteile wie eine hohe Flexibilität in der Herstellung
und Ausführung auf.
[0016] Da die Verbindungselemente (4) des erfindungsgemässen Spielgeräts (1), erfindungsgemäss
hergestellten Spielgeräts (1) und erfindungsgemäss verwendeten Spielgeräts (1) an
den Stirnseiten der Träger (3) befestigt werden, können vorteilhafterweise übergangsfreie
und von aussen nicht sichtbare Verbindungen zwischen Träger (3) und Verbindungselemente
(4) entstehen. Durch die Verbindung von lediglich zwei unterschiedlichen Elementen,
den Trägern (3) und den Verbindungselementen (4), kann so überraschenderweise ein
stufen- und absatzloses Raumelement (2) mit formschlüssigen wie auch kraftschlüssigen
- und demzufolge typischerweise sehr belastbaren - Verbindungen hergestellt werden.
Auch können mit einem Verbindungselement (4) auch nur zwei Träger miteinander verbunden
werden, wodurch eine belastbare, stufen- und absatzlose Verbindung entsteht. Somit
können auch einzelne Raumelemente (2) modular zusammengesetzt und auch versetzt gestapelt
werden, ohne dass zwischen nebeneinander liegenden Trägern (3) ein Spalt entsteht,
welcher bei den Spielenden zu Verletzungen führen kann, oder welcher mittels Distanzhalter
verschlossen werden müsste.
[0017] Die stirnseitige Befestigung der Verbindungselemente (4) an den Trägern (3) erlaubt
zudem eine wesentlich längere und tiefere Befestigung - beispielsweise mittels Schrauben
- als wenn die Befestigung seitlich in oder durch die Träger erstellt wird. Dadurch
kann das erfindungsgemässe, erfindungsgemäss hergestellte und erfindungsgemäss verwendete
Spielgerät (1) mit dem Raumelement (2) wesentlich grössere Kräfte aufnehmen. Somit
sind das Spielgerät (1) und das Raumelement (2) deutlich stabiler als die im Stand
der Technik beschriebenen Spielgeräte.
[0018] Die
US-A-2006/0191234 beschreibt unterschiedliche Halterungen und Halterungssysteme um Spielgeräte aus
Balken und Brettern zusammen zu bauen. Alle vorgeschlagenen Halterungen werden an
den Seiten der Balken und Brettern befestigt, nicht aber an deren Stirnseiten, wodurch
sie nicht oder nur unwesentlich zur Statik der Spielgeräts beitragen. Zwar weisen
einige der vorgeschlagenen Halterungen an denjenigen Flächen, welche an Stirnseiten
von Balken zu liegen kommen, Öffnungen auf. Diese Öffnungen dienen jedoch um die Halterungen
in einem ersten Schritt seitlich an einen ersten Balken oder an einem Brett zu befestigen.
In einem nachfolgenden, zweiten Schritt wird dann ein zweiter Balken oder Brett in
die Halterung gelegt und mit dieser mittels seitlicher Befestigung fixiert. Auch muss
das Spielgerät zusätzlich extern befestigt werden und/oder diagonale Versteiffungselemente
aufweisen, da die Halterungen lediglich Konstruktionshilfen sind und keine Verbindungselemente
im Sinne der vorliegenden Erfindung. Zudem können auch nicht auf einfache Art und
Weise formschlüssige sowie stufen- und absatzlose Verbindungen zwischen den Halterungen
und den Balken oder Brettern erstellt werden.
Das Spielgerät (1)
[0019] Das erfindungsgemässe Spielgerät (1) und erfindungsgemäss hergestellten Spielgerät
(1) umfassend mindestens ein Raumelement (2) kann beispielsweise einfach auf den Untergrund,
d.h. Boden, gestellt, d.h. gelegt, werden. Oft wird es jedoch vorteilhafterweise am
Untergrund befestigt, beispielsweise durch Einbetonieren von mindestens einer Strebe,
d.h. eines Balkens oder einer Stange, welche wiederum mit mindestens einem Raumelement
(2) befestigt, bevorzugt verschraubt, verklebt und/oder verschweisst, ist. Ist der
Boden uneben und/oder abfallend, können durch unterschiedlich lange Streben Unebenheiten
im Untergrund ausgeglichen werden. Falls gewünscht, kann dadurch auch bewusst das
oder die Raumelemente (2) schräg angeordnet werden, wodurch gewisse Spielelemente
(5) an Reiz gewinnen. Wird nur eine Strebe verwendet, wird diese vorteilhafterweise
im Boden verankert und beispielsweise an einem oder mehreren Querbalken mit dem Raumelement
(2) verbunden.
[0020] Das erfindungsgemässe Spielgerät (1) weist alleine aufgrund der stirnseitigen Befestigung
der Verbindungselementen (4) an den Trägern (3) eine sehr hohe Stabilität aus, welche
auch erhöhten Zug- und DruckBeanspruchung genügen. Trotzdem kann ein oder mehrere
Raumelemente (2) des Spielgeräts (1) auch einen oder mehrere Böden, Dielen und/oder
Seitenwände umfassen. Bei geeigneter Dimensionierung der Träger (3) und Verbindungselemente
(4) sind Böden, Dielen sowie Seitenwände jedoch nicht zur Stabilisierung des oder
der Raumelement (2) notwendig. Somit können sie dementsprechend weniger aufwendig
dimensioniert werden.
[0021] In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Raumelement (2) des
erfindungsgemässen Spielgeräts (1) keine Steckverbindungen auf, mit welcher Träger
(3) miteinander verbunden werden.
Das Raumelement (2)
[0022] Das Raumelement (2) des erfindungsgemässen Spielgeräts (1) und des erfindungsgemäss
hergestellten Spielgeräts (1) wird im Wesentlichen durch die Träger (3) und die Verbindungselemente
(4) gebildet. Die Träger (3) bilden im Wesentlichen die Kanten des mindestens einen
Raumelements (2) und die Verbindungselemente (4) bilden die Ecken des Raumelements
(2) und verbinden somit die einzelnen Träger (3) miteinander. Durch die Träger (3)
und Verbindungselemente (4) werden die Seitenflächen des Raumelements (2) gebildet,
wobei alle Seitenflächen des Raumelements (2) frei sein können. Mit anderen Worten:
Die Seitenflächen müssen - bei geeigneter Dimensionierung der Träger (3) und Verbindungselemente
(4) - keine Wand aufweisen, um eine genügende Stabilität des Raumelements (2) zu erzielen.
[0023] Die Kantenlänge eines Raumelements (2) entspricht im Wesentlichen der Kantenlänge
eines Trägers (3), wobei die Kantenlänge erfindungsgemäss als Seitenlänge der Innenfläche
gemessen wird, welche durch die Träger (3) des Raumelements (2) gebildet wird.
[0024] Das Raumelement (2) des Spielgeräts (1) weist bevorzugt eine symmetrische geometrische
Form auf. Bevorzugte geometrische Formen sind beispielsweise platonische Körper, abgestumpfte
platonische Körper und/oder deren Mischformen, wobei diese Körper gegebenenfalls auch
in eine oder mehrere Richtungen gestreckt, gestaucht und/oder verwinkelt sein können.
Somit umfasst das Spielgerät (1) bevorzugt mindestens ein Raumelement (2) welches
die Form eines Würfels, Quaders, Prismas, Tetraeders, Hexaeders, Oktaeders, Dodekaeders
und/oder Ikosaeders aufweist, deren Ecken auch abgeschnitten sein können. Bei platonischen
Körpern entstehen dadurch abgestumpfte platonische Körper.
[0025] Das Spielgerät (1) kann ein oder mehrere Raumelemente (2) umfassen. In einer bevorzugten
Ausführungsform umfasst das Spielgerät (1) mindestens zwei Raumelemente (2) mit gleicher
und/oder unterschiedlicher Form, Grösse und in beliebiger Anordnung, wobei die Raumelemente
(2) bevorzugt aneinander befestigt sind. Dadurch kann schon mit zwei Raumelementen
(2), insbesondere mit drei oder mehr Raumelementen (2), eine grosse Vielfalt an unterschiedlichsten
Spielgeräten (1) gestaltet werden, wobei auch ein kleineres Raumelement (2) in und/oder
an einem grösseren Raumelement (2) angeordnet werden kann.
[0026] Werden mehrere Raumelemente (2) verwendet, können diese die gleiche und/oder eine
andere Grösse und/oder Form aufweisen. Die Raumelemente (2) können neben- und/oder
übereinander und gegebenenfalls versetzt angeordnet werden. Bei geeigneter Dimensionierung
der Träger (3) und Verbindungselemente (4) können beispielsweise bis zu 5 oder mehr
Raumelemente (2) übereinander platziert werden. Oft ist es jedoch bevorzugt, dass
bis zu 4, insbesondere bis zu 3 Raumelemente (2) übereinander angeordnet werden können.
[0027] Werden mehrere Raumelemente (2) verwendet, werden die mindestens zwei Raumelemente
(2) bevorzugt aneinander befestigt. In einer bevorzugten Ausführungsform a) weisen
die Raumelemente (2) mindestens einen gemeinsamen, bevorzugt seitlich angeordneten,
Träger (3) und gemeinsame Verbindungselemente (4) auf, welche an den Enden des gemeinsamen
Trägers (3) angeordnet sind (siehe Fig. 2). Diese Ausführungsform ist insbesondere
für Raumelemente (2) bevorzugt, welche nebeneinander angeordnet sind und mindestens
eine gemeinsame Kante, d.h. Träger (3) mit den am Träger (3) angeordneten Verbindungselementen
(4), aufweisen.
[0028] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden die mindestens zwei Raumelemente
(2) bevorzugt so aneinander befestigt, dass mindestens ein Träger (3a) eines Raumelements
(2a) neben mindestens einem Träger (3b) eines anderen, benachbarten Raumelements (2b)
angeordnet ist, wobei die beiden Träger (3a, 3b) und/oder die Verbindungselemente
(4a, 4b), welche an den Enden der Träger (3a, 3b) angeordnet sind, miteinander verbunden,
bevorzugt miteinander verschraubt, verklebt und/oder verschweisst, sind (siehe Fig.
2). Diese Ausführungsform ist insbesondere für Raumelemente (2) bevorzugt, welche
übereinander angeordnet sind und mindestens eine gemeinsame Kante, d.h. Träger (3)
mit den am Träger (3) angeordneten Verbindungselementen (4), aufweisen.
Die Träger (3)
[0029] Die Träger (3) des mindestens einen Raumelements (2), und somit des erfindungsgemässen
und erfindungsgemäss hergestellten Spielgeräts (1) weisen vorteilhafterweise eine
Länge von mindestens 0,3 m, bevorzugt von mindestens 0,5 m, insbesondere von mindestens
1 m, und/oder eine Länge von höchstens 4 m, bevorzugt von höchstens 3 m, insbesondere
von höchstens 2,5 m, auf.
[0030] Die Träger (3) können aus allen geeigneten Materialien hergestellt werden. Dem Fachmann
sind solche Materialien bekannt. Bevorzugt sind die Träger (3) im Wesentlichen aus
Metall, insbesondere aus Stahl wie beispielsweise Edelstahl, aus Kunststoffen wie
beispielsweise Faserverbundwerkstoffen wie glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) und/oder
carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK), und/oder aus Holz, insbesondere aus Accoya
Holz, Tropenholz, und/oder druckimprägniertem Holz.
[0031] Unter Faserverbundwerkstoff wird erfindungsgemäss ein Mehrphasen- oder Mischwerkstoff
verstanden, welcher im Allgemeinen zwei Hauptkomponenten - eine bettende Matrix sowie
verstärkende Fasern - umfasst. Als Matrices werden typischerweise Polymere, insbesondere
Duromere, Duroplaste, Kunstharze, Polyesterharze, Epoxidharze, Elastomere und Thermoplaste
wie beispielsweise Polyamid, eingesetzt. Nicht-limitierende Beispiele geeigneter Fasern
umfassen Glasfasern, Kohlenstofffasern, Carbonfasern, Keramikfasern, Aramidfasern,
Borfasern, Basaltfasern, Metallfasern, Stahlfasern, Naturfasern und/oder Nylonfasern.
Geeignete Faserverbundwerkstoffe sind dem Fachmann bekannt und im Handel erhältlich.
Eine besonders bevorzugte Klasse von Faserverbundwerkstoffen sind glasfaserverstärkte
Kunststoffe (GFK) und carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK).
[0032] Die Träger (3) können einen Querschnitt mit im Wesentlichen beliebiger Form wie beispielsweise
quadratisch, rechteckig, rund und/oder oval aufweisen, solange die notwendige Stabilität
der Trägers (3) gegeben ist, wobei in der Regel der Querschnitt der Trägers (3) auch
der Stirnseite der Träger (3) entspricht. Der Fachmann weiss wie er die notwendige
Stabilität der Träger (3) bestimmen kann, welche durch die Grösse und Anzahl der Raumelemente
(2) definiert wird. Zudem weiss er zur Bestimmung der Grösse des Querschnitts auch
die entsprechenden Materialeigenschaften des verwendeten Materials zu berücksichtigen.
[0033] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Stirnseiten der Träger (3) eine Fläche
von mindestens 4 cm
2, bevorzugt von mindestens 50 cm
2, insbesondere von mindestens 100 cm
2, und einen minimalen Durchmesser von mindestens 1,5 cm, bevorzugt von mindestens
2 cm, insbesondere von mindestens 5 cm, auf.
[0034] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform weisen die Träger (3) mindestens eine,
bevorzugt 2 bis 6, insbesondere 2 bis 4, stirnseitige Bohrungen (6) auf, wobei in
die Bohrungen (6) gegebenenfalls - und oft bevorzugt - Anker (7), beispielsweise Gewindestangen,
insbesondere Gewindestangen, eingebracht und fixiert, insbesondere eingeklebt, eingeschraubt
und/oder eingeschweisst, sind. An diesen Anker (7) werden dann vorteilhafterweise
die Verbindungselemente (4) fixiert. Sind die Träger (3) beispielsweise im Wesentlichen
aus Holz oder Kunststoff, werden die Anker (7) bevorzugt festgeschraubt und/oder verklebt.
Sind die Träger (3) im Wesentlichen aus Metall, können notwendige Gewinde auch direkt
in die Träger (3) eingebracht werden, wobei Schrauben (8) bevorzugt anschliessend
bevorzugt festgeschraubt, verklebt und/oder verschweisst werden.
[0035] Weist der Träger (3) eine Bohrung (6) auf, befindet sich die Bohrung (6) bevorzugt
in der Mitte der Stirnseite der Träger (3). Weist die Stirnseite zwei oder mehr Bohrungen
(6) auf, werden diese vorteilhafterweise symmetrisch und im Randbereich der Stirnseite
der Träger (3) angeordnet. Ganz besonders bevorzugt weist die Stirnseite der Träger
(3) vier Bohrungen (6) auf, die in den Eckbereichen der Stirnseite angeordnet sind.
Dadurch werden Zug- und Druckkräfte sowie Knick- und Biegebelastungen von allen Richtungen
optimal aufgefangen. Der Fachmann kann die optimale Position, Dimension und Tiefe
der Bohrungen (6) ermitteln. Diese hängen u.a. von der Grösse und dem Material des
Raumelements (2) und der gegebenenfalls zu verwendenden Schraube (8) ab.
[0036] Weist die Stirnseite der Träger (3) mindestens eine Bohrung (6) auf, wird das Verbindungselement
(4) bevorzugt mittels einer Schraube (8) an der Stirnseite der Träger (3) befestigt,
indem die Schraube (8) in die Bohrung (6) eingeschraubt und gegebenenfalls verklebt
wird. Umfasst der Träger (3) Metall, kann die Schraube (8) auch verschweisst werden,
wobei sie gegebenenfalls zusätzlich verschraubt und/oder verklebt werden kann.
[0037] In einer bevorzugten Ausführungsform wird in die Bohrungen (6) zuerst ein Anker (7)
eingebracht und fixiert, insbesondere eingeklebt, eingeschraubt und/oder eingeschweisst.
Geeignete Anker (7) und deren geeignete Dimensionierung sind dem Fachmann bekannt
und umfassen Gewindestangen, wobei Gewindestangen mit Innen- und/oder Aussengewinde
besonders bevorzugt sind. Bei dieser Ausführungsform werden die Schrauben (8) am Anker
(7) befestigt, beispielsweise an die Gewindestangen angeschraubt und/oder verklebt.
[0038] Unter dem Begriff Schraube (8) fallen erfindungsgemäss Schrauben mit Aussengewinde
wie auch Schrauben mit Innengewinde, auch Hülsenmutter genannt. Als Schrauben (8)
sind Metall-, Kunststoff- und/oder Holzschrauben geeignet, wobei darunter verstanden
wird, dass die Schrauben geeignet sind, Materialien aus Metall, Kunststoff und/oder
Holz zu verschrauben. Wird die Schraube (8) verschweisst, kann die Schraube (8) beispielsweise
auch in Form einer Niete vorliegen.
[0039] Mit den Schrauben (8) wird vorteilhafterweise eine Formschluss-, Kraftschluss- und/oder
Reibschlussverbindung hergestellt.
[0040] Geeignete Schrauben (8) zum Befestigen, und somit zum Verbinden, der Träger (3) mit
den Verbindungselementen (4) sind dem Fachmann bekannt. Die Grösse und Art der Schraube
(8) hängt von der Anzahl der verwendeten Schrauben (8) pro Stirnseite des Trägers
(3) ab. Bevorzugt werden Metallschrauben die gegebenenfalls beschichtet, beispielsweise
verzinkt sein können. Geeignete Metallschrauben sind Schrauben (8) aus Stahl, insbesondere
aus Edelstahl. Nicht-limitierende Beispiele geeigneter Schrauben (8) umfassen M 8,
M 10, M 12, M 14 sowie M 16 Schrauben.
Die Verbindungselemente (4)
[0041] Die Verbindungselemente (4) des erfindungsgemässen Spielgeräts (1) und des erfindungsgemäss
hergestellten Spielgeräts (1) werden an den Stirnseiten der Träger (3) befestigt,
insbesondere verschraubt, verklebt und/oder verschweisst, und verbinden die einzelnen
Träger (3) miteinander und bilden somit die Ecken des Raumelements (2). Dementsprechend
weisen die Verbindungselemente (4) vorteilhafterweise mindestens diejenige Anzahl
Seitenflächen auf, die der Anzahl Träger (3), d.h. Kanten, des Raumelements (2) entspricht,
die in einer Ecke des Raumelements (2) zusammen kommen.
[0042] Die Seitenflächen der Verbindungselemente (4), welche mit den Stirnseiten der Träger
(3) verbunden werden, weisen vorteilhafterweise im Wesentlichen die gleiche Grösse
und Form auf wie diejenige der Stirnflächen der Träger (3). Dadurch bilden die seitlichen
Flächen des Trägers (3) und des Verbindungselements (4) im Wesentlichen eine gemeinsame
Fläche ohne Stufen und/oder Absätze. Somit können auch zwei Raumelemente Träger an
Träger angeordnet werden, ohne dass ein Spalt zwischen den Trägern entsteht. Dies
ist nicht nur ästhetisch schön, sondern hilft das Unfall- und Verletzungsrisiko deutlich
zu reduzieren und die Stabilität der zwei oder mehr miteinander verbundener Raumelemente
zu erhöhen.
[0043] Die einzelnen Seitenflächen der Verbindungselemente (4) sind bevorzugt winklig zueinander
angeordnet, dass sie parallel zur Stirnseite des daran befestigten Trägers (3) zu
liegen kommen.
[0044] Die Verbindungselemente (4) weisen bevorzugt mindestens eine Seitenfläche auf, die
offen ist um beispielsweise Schrauben (8) zur Befestigung der Verbindungselemente
(4) an den Trägern (3) einzuführen und fest zu schrauben.
[0045] Die Seitenflächen der Verbindungselemente (4) weisen bevorzugt mindestens die gleiche
Anzahl Öffnungen (9) auf, wie in den Stirnseiten der Träger (3) Bohrungen (6) angebracht
sind. Diese Öffnungen (9) sind typischerweise so in den Seitenflächen angeordnet,
dass die Schrauben (8) durch die Öffnungen (9) der Seitenflächen der Verbindungselemente
(4) in die Bohrungen (6) in den Stirnseiten der Träger (3) eingeführt werden können.
Der Durchmesser der Öffnungen (9) wird typischerweise so gewählt, dass das Gewinde
einer zur Befestigung notwendigen Schraube (8) durch die Öffnung (9) des Verbindungselementes
(4) in die entsprechende Bohrung (6) an der Stirnseite des Trägers (3) eingeführt
werden kann, der Kopf der Schraube (8) jedoch grösser ist als die Öffnung (9).
[0046] Demzufolge weist das Verbindungselement (4) bevorzugt mindestens 3, bevorzugt 3 bis
8, insbesondere 3 bis 6, Seitenflächen auf, wobei die Seitenflächen insbesondere zueinander
winklig angeordnet sind, wobei die Seitenflächen der Anordnung der Bohrungen (6) in
den Trägern (3) in den Stirnseiten der Träger (3) entsprechende Öffnungen (9) aufweist.
[0047] Ist beispielsweise ein Raumelement (2) als Würfel oder Rechteck ausgebildet, weist
das Verbindungselement (4) bevorzugt 3 bis 5 Seitenflächen auf, wobei insbesondere
mindestens 3 Seitenflächen im Wesentlichen der Fläche der Stirnseite der Träger (3)
entspricht, wobei die Fläche der in den Seitenflächen eingebrachten Öffnungen (9)
mit berücksichtigt wird. Weitere Seitenflächen des Verbindungselements (4) können
abgeschrägt sein und somit als Spickel ausgebildet sein. Alternativ können sie - sofern
es die Stabilität des Verbindungselements (4) erfordert - auch durch einen Steg, d.h.
Stange, ersetzt sein, oder auch ganz weggelassen werden (Fig. 4a-c).
[0048] Die Anforderungen an das Verbindungselement (4) sind u.a. von der Grösse und der
Geometrie des Raumelements (2) und des Spielgeräts (1) abhängig. Der Fachmann weiss,
wie das Verbindungselement (4) jeweils dimensioniert werden muss, insbesondere welche
Masse und Materialien das Verbindungselement (4) aufweisen muss um den spezifischen
Anforderungen zu genügen.
[0049] Die Verbindungselemente (4) sind im Wesentlichen nur mit den Stirnseiten der Träger
(3) des erfindungsgemässen Spielgeräts (1) verbunden. Somit sind die Verbindungselemente
(4) keine Steckverbindungen, in welche Träger (3) hineingesteckt und seitlich befestigt
werden.
Die Spielelemente (5)
[0050] Das mindestens eine Raumelement (2) eignet sich schon alleine als Raumelement (2)
als Spielgerät (1). Dies umso mehr, als verschiedene Raumelemente (2) in verschiedenen
Grössen und Formen eingesetzt werden.
[0051] Um das erfindungsgemässe und erfindungsgemäss hergestellte Spielgerät (1) mit noch
weiteren Spielmöglichkeiten zu erweitern, ist es überraschenderweise möglich, beliebige
weitere Spielelemente (5) mit einem oder mehreren Raumelementen (2) zu kombinieren.
Dadurch erhöht sich nicht nur der Spielspass, sondern es werden auch die verschiedensten
motorischen Fähigkeiten der Spielenden gefördert.
[0052] Daher umfasst eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen und erfindungsgemäss
hergestellten Spielgeräts (1) mindestens ein weiteres Spielelement (5), wobei das
Spielelement (5) bevorzugt ein Seil, eine Leiter, ein Kletternetz, ein Kletterseil,
ein Drehrad, ein Hamsterrad, ein Trampolin, eine Rutschbahn, eine Kletterwand, eine
Kletterstange, ein Tunnel, eine Wippe, eine Schaukel, Klangelemente, Balancierelemente,
Elemente zum Werfen, Fühlen, Sehen, Riechen und/oder Hören, ein Spiegel und/oder Wasserspiele
umfasst, wobei das mindestens eine Spielelement (5) sich über ein und/oder mehrere
Raumelemente (2) erstreckt.
[0053] Die Spielelemente (5) können mit geeigneten Befestigungselementen bevorzugt an den
Trägern (3) und/oder an den Verbindungselementen (4) befestigt werden, wobei die Befestigung
bevorzugt formschlüssig erfolgt.
[0054] Dem Fachmann sind solche Befestigungselemente bekannt. Geeignete, nicht-limitierende
Befestigungselemente umfassen Gewindestangen, Rundhaken, Karabinerhaken, Drehverschluss
sowie Schraub-, Kleb-, Schweiss-, Nagel-, Seil-, Knüpf- und/oder Knotenverbindungen.
Das Verfahren
[0055] Das mindestens eine Raumelement (2) des erfindungsgemässen und erfindungsgemäss hergestellten
Spielgeräts (1) kann auf einfache Art und Weise hergestellt werden. Beim besonders
bevorzugten Herstellverfahren wird eine Vielzahl von Trägern (3) stirnseitig mittels
Verbindungselementen (4) zu einem oder mehreren Raumelementen (2) verbunden, insbesondere
verschraubt, verklebt und/oder verschweisst. Umfasst das Spielgerät (1) mehr als ein
Raumelement (2), können gegebenenfalls mindestens zwei Raumelemente (2), oder Teile
davon, zu einem Spielgerät (1) zusammengefügt werden.
[0056] In einer bevorzugten Ausführungsform wird zur Herstellung des mindestens einen Raumelements
(2)
- i) an mindestens einer Stirnseite eines Trägers (3), bevorzugt an allen Stirnseiten
der Träger (3), mindestens eine Bohrung (6), bevorzugt 2 bis 6 Bohrungen (6), insbesondere
4 Bohrungen (6), gebohrt,
- ii) in die mindestens eine Bohrung (6) ein Anker (7), insbesondere eine Gewindestange,
angebracht und fixiert, insbesondere eingeschraubt, verklebt und/oder verschweisst,
- iii) das Verbindungselement (4) mit mindestens einer Schraube (8) am in der Bohrung
(6) angebrachten Anker (7) an der Stirnseite des Trägers (3) befestigt, insbesondere
angeschraubt, verklebt und/oder verschweisst, und
- iv) am Verbindungselement (4) werden weitere Träger (3) mit Bohrung (6) und Anker
(7) mittels Schrauben (8) befestigt, und
- v) die Schritte i) bis iv) gegebenenfalls wiederholt werden, bis das Raumelement (2)
fertig gestellt ist.
[0057] Die genannten Verfahrensschritte werden typischerweise wiederholt, bis das Raumelement
(2) fertig gestellt ist.
[0058] Bilden mindestens zwei Raumelemente (2) das erfindungsgemässe und erfindungsgemäss
hergestellte Spielgerät (1), können die mindestens zwei Raumelemente (2) die gleiche
und/oder unterschiedliche Grösse und/oder Form aufweisen. Zudem können sie in beliebiger
Anordnung aneinander befestigt werden.
[0059] Umfasst das Spielgerät (1) mindestens zwei Raumelemente (2), werden in einer bevorzugten
Ausführungsform jeweils zwei benachbarte Raumelemente (2) gleicher und/oder unterschiedlicher
Grösse und/oder Form und in beliebiger Anordnung aneinander befestigt, wobei zwei
benachbarte Raumelemente (2) durch mindestens einen gemeinsamen, bevorzugt seitlich
angeordneten, Träger (3) und gemeinsame Verbindungselemente (4), welche an den Enden
des mindestens einen gemeinsamen Trägers (3) angeordnet sind, miteinander verbunden,
bevorzugt miteinander verschraubt, verklebt und/oder verschweisst. Diese Ausführungsform
ist insbesondere für Raumelemente (2) bevorzugt, welche nebeneinander angeordnet sind.
[0060] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden mindestens zwei Raumelemente
(2) gleicher und/oder unterschiedlicher Grösse und/oder Form und in beliebiger Anordnung
aneinander befestigt, wobei mindestens ein Träger (3a) eines Raumelements (2a) neben
mindestens einem Träger (3b) eines anderen, benachbarten Raumelements (2b) angeordnet
ist, wobei die beiden Träger (3a, 3b) und/oder die Verbindungselemente (4a, 4b), welche
an den Enden der Träger (3a, 3b) angeordnet sind, miteinander verbunden, bevorzugt
miteinander verschraubt, verklebt und/oder verschweisst, werden. Diese Ausführungsform
ist insbesondere für Raumelemente (2) bevorzugt, welche übereinander angeordnet sind.
[0061] In einer weiteren Ausführungsform werden die beiden obgenannten Ausführungsformen
kombiniert. Somit werden mindestens sowohl zwei benachbarte - bevorzugt nebeneinander
angeordnete - Raumelemente (2) durch mindestens einen gemeinsamen, bevorzugt seitlich
angeordneten, Träger (3) und durch gemeinsame Verbindungselemente (4) miteinander
verbunden. Zudem wird auch mindestens ein Träger (3a) eines Raumelements (2a) neben
mindestens einem Träger (3b) eines anderen, benachbarten Raumelements (2b) angeordnet
und die beiden Träger (3a, 3b) und/oder die Verbindungselemente (4a, 4b), welche an
den Enden der Träger (3a, 3b) angeordnet sind, miteinander verbunden, wobei die beiden
Raumelemente (2a, 2b) bevorzugt übereinander angeordnet sind.
Beispiel
[0062] Es wird ein Spielgerät (1) mit einem Raumelement (2) hergestellt. Dazu werden insgesamt
8 Träger (3) aus Accoya Holz mit einer Länge der Träger (3) von 2 m und einer quadratische
Stirnseite mit Kantenlänge von 135 mm eingesetzt. In die Stirnseite der Träger (3)
werden je 4 Bohrungen (6) mit einer Tiefe von insgesamt 290 mm gebohrt. Die von Seiten
der Stirnseite des Trägers (3) ersten 50 mm Tiefe der Bohrung (6), d.h. derjenige
Teil, welcher mit der Stirnseite des Trägers (3) verbunden ist, wird mit einem Durchmesser
von 25 mm gebohrt. Der Durchmesser des nachfolgenden Teils der Bohrung (240 mm) beträgt
14 mm. Anschliessend wird als Anker (7) eine Gewindestange M12x 280 mm aus Edelstahl
im unteren Teil der Bohrung (6) mit einem handelsüblichen, wasserfesten Kleber verklebt.
[0063] Ein Verbindungselement (4) aus Edelstahl mit einer Dicke von 6 mm und insgesamt 5
quadratischen Seitenflächen mit Kantenlängen von 120 mm und je 4 Öffnungen (9) mit
einem Durchmesser von jeweils 18 mm wird mit Schrauben (8) an die Träger (3) angeschraubt.
In diesem Beispiel wird als Schraube (8) eine Hülsenmutter = M12x50 aus Edelstahl
gemäss AISI 304 verwendet.
Das Spielgerät (1) mit dem so hergestellten Raumelement (2) kann eine berechnete Nutzlast
der begehbaren Flächen von 100 kg aufweisen - und dies ohne stabilisierende Querverstrebungen!
Zudem kann das Spielgerät (1) - sogar wenn alle vertikalen Seiten geschlossen sind
- gemäss Windkarte der SIA 261 für die Windklasse q
p0 Windkräfte von 1.1 kN/m
2 standhalten. Das so hergestellte Spielgerät (1) kann nur als ein Raumelement (2)
oder als Kombination verschiedener Raumelemente (2) verwendet werden. Es können jedoch
auch beliebige Spielelemente (5) wie beispielsweise ein Kletternetz, eine Rutschbahn,
eine Schaukel und/oder verschiedene Seile, daran angebracht werden.
[0064] Im Folgenden werden nicht-limitierende, bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemässen
und erfindungsgemäss hergestellten Spielgeräts (1) anhand der nachfolgenden Zeichnungen
beschrieben. Diese sind nicht einschränkend auszulegen und werden als Bestandteil
der Beschreibung verstanden:
- Fig. 1
- zeigt beispielhaft das Spielgerät (1) mit einem Raumelement (2), welches durch die
Träger (3) und Verbindungselemente (4) gebildet ist. Die Kantenlänge des Raumelements
(2) entspricht im Wesentlichen der Länge eines Trägers (3), wobei diese an den Ecken
des Raumelements (2) jeweils mit einem Verbindungselement (4) miteinander verbunden
sind, wobei die Träger (3) am Verbindungselement (4) befestigt sind. Diese sind wiederum
an den Stirnseiten der Träger (3) befestigt. Offene Flächen der Verbindungselemente
(4) können abgedeckt werden, wodurch auch eine allfällige Verletzungsgefahr reduziert
wird.
- Fig. 2
- zeigt das Spielgerät (1) beispielhaft mit drei verschiedenen Raum-elementen (2), die
aneinander befestigt sind. Die beiden Raum-elemente (2), welche nebeneinander angeordnet
sind, weisen einen gemeinsamen, seitlich angeordneten Träger (3) mit gemeinsamen Verbindungselementen
(4) auf, welche an den Enden des gemeinsamen Trägers (3) angeordnet sind.
Das dargestellte Spielgerät (1) weist zudem ein Raumelement (2) auf, welches auf den
beiden unteren Raumelementen (2) angeordnet ist. Dabei ist mindestens ein Träger (3a)
eines Raumelements (2a) neben mindestens einem Träger (3b) eines anderen, benachbarten
Raumelements (2b) angeordnet, wobei die beiden Träger (3a, 3b) miteinander verbunden
sind. Das Verbinden der beiden Träger (3a) und (3b), und somit der beiden Raumelemente
(2a) und (2b) - hier dargestellt mit drei fett dargestellten Elementen - erfolgt bevorzugt
mittels Verschrauben, Verkleben und/oder Verschweissen.
- Fig. 3
- zeigt beispielhaft ein zweiteiliges Spielgerät (1) umfassend 2 + 4, d.h. insgesamt
6, Raumelemente (2) mit verschiedenen Spielelementen (5), wobei jeweils zwei Raumelemente
(2) übereinander angebracht sind.
Fünf der insgesamt sechs Raumelemente (2) weisen mindestens eine Seite auf, welche
jeweils mit einer Platte mit grossen Öffnungen abgedeckt ist, durch welche die Spielenden
hindurchschauen können. Das obere der zwei übereinander gestellten Raumelemente (2)
des einen Teils des Spielgerät (1) ist mit einem der beiden oberen Raumelemente (2)
des zweiten Teils des Spielgeräts (1) mit einem Kletternetz als Spielelement (5) in
Form eines "Seiltunnels" verbunden, durch welches die Spielenden von einem Raumelement
(2) in ein anderes Raumelement (2) kriechen können.
Das untere der zwei übereinander gestellten Raumelemente (2) des einen Teils des Spielgerät
(1) umfasst als Spielelement (5) ein Kletternetz in Form von einer Vielzahl von Seilen
und/oder Stangen, welche in den seitlichen Flächen des Raumelements (2) angeordnet
sind. Eine Seite des Kletternetzes ist zusätzlich mit weiteren Seilen mit einem der
beiden unteren Raumelemente (2) des zweiten Teils des Spielgeräts (1) verbunden, wodurch
die Spielenden vom einen zum anderen Raumelement (2) klettern können.
Am zweiten Teil des Spielgeräts (1) mit insgesamt 4 Raumelementen (2) ist im Aussenbereich
ein Balken angeordnet, an welchem als Spielelement (5) eine Schaukel befestigt ist.
Zudem führt aus einem dieser Raumelemente (2) als weiteres Spielelement (5) eine Rutschbahn
ins Freie.
- Fig. 4
- zeigt beispielhaft Verbindungselemente (4) mit mindestens 3 Seitenflächen, welche
zueinander winklig angeordnet sind und der Anordnung der Bohrungen (6) in den Trägern
(3) entsprechende Öffnungen (9) aufweisen. Durch die Öffnungen (9) können die jeweiligen
Seitenflächen der Verbindungselemente (4) an den Stirnseiten der Träger (3) befestigt
werden. Die dargestellten Verbindungselemente (4a, 4b, 4c) weisen beispielhaft alle
eine würfelähnliche Form auf, die geeignet ist für Raumelemente (2) die eine Würfel-
oder Quaderform aufweisen. Zudem weisen die einzelnen Seitenflächen beispielhaft jeweils
4 Öffnungen (9) auf, die in den Eckbereichen der jeweiligen Seitenflächen angeordnet
sind.
Das Verbindungselement (4) in Fig. 4a umfasst 5 verschiedene Seitenflächen mit Öffnungen
(9). Durch die nicht abgedeckte sechste Seitenfläche können jeweils Schrauben (8)
eingeführt und das Verbindungselement (4) an der Stirnseite der jeweiligen Träger
(3) befestigt werden. Diese offene Seitenfläche kann anschliessend abgedeckt werden,
um beispielsweise eine Verletzungsgefahr zu reduzieren.
Das Verbindungselement (4) in Fig. 4b umfasst lediglich 3 verschiedene Seitenflächen
mit Öffnungen (9), welche ebenfalls zueinander winklig angeordnet sind. Ansatzweise
sind auch drei Träger (3) gezeigt.
Das Verbindungselement (4) in Fig. 4c umfasst ebenfalls 3 verschiedene, winklig zueinander
angeordnete Seitenflächen mit Öffnungen (9). Zur Erhöhung der Stabilität des Verbindungselements
(4) sind beispielhaft zusätzlich zwei freistehende Ecken miteinander durch einen Steg,
d.h. Stange, befestigt. Zudem sind zwei weitere freistehende Ecken miteinander durch
einen Spickel, d.h. durch eine abgeschrägte weitere Seitenfläche, verbunden. Es ist
auch möglich, dass ein Verbindungselement (4) nur einen oder mehrere Stege, oder nur
einen oder mehrere Spickel aufweist.
- Fig. 5
- zeigt wie das Verbindungselement (4) an einer Stirnseite des Trägers (3) befestigt
- hier beispielhaft verschraubt und gegebenenfalls verklebt - werden kann. Dabei wird
in die Stirnseite des Trägers (3) beispielhaft i) eine Bohrung (6) gebohrt. In diese
Bohrung (6) wird in einem nachfolgenden Schritt ii) ein Anker (7), beispielsweise
eine Gewindestange, angebracht und fixiert. Anschliessend wird iii) das Verbindungselement
(4) mit mindestens einer Schraube (8) am in der Bohrung (6) angebrachten Anker (7)
an der Stirnseite des Trägers (3) befestigt, insbesondere angeschraubt. Zur Herstellung
des Spielgeräts (1) umfassend mindestens ein Raumelement (2) werden weitere Träger
(3) mit Bohrung (6) und Anker (7) mit Schraube (8) mit dem Verbindungselement (4)
verbunden.
1. Spielgerät (1) für Kinder und Jugendliche umfassend mindestens ein Raumelement (2),
wobei
- das Raumelement (2) durch Träger (3) und Verbindungselemente (4) gebildet wird,
- jede Kantenlänge eines Raumelementes (2) der Länge eines Trägers (3) entspricht,
- an den Ecken des Raumelements (2) die Träger (3) mit einem Verbindungselement (4)
miteinander verbunden sind, wobei die Träger (3) am Verbindungselement (4) befestigt
sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungselemente (4) an den Stirnseiten der Träger (3) befestigt sind.
2. Spielgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielgerät (1) mindestens zwei Raumelemente (2) mit gleicher und/oder unterschiedlicher
Form, Grösse und in beliebiger Anordnung umfasst, wobei die Raumelemente (2) bevorzugt
aneinander befestigt sind.
3. Spielgerät (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Raumelemente (2) aneinander befestigt sind und
a) einen gemeinsamen, bevorzugt seitlich angeordneten, Träger (3) und gemeinsame Verbindungselemente
(4), welche an den Enden des gemeinsamen Trägers (3) angeordnet sind, aufweisen, und/oder
b) dass mindestens ein Träger (3a) eines Raumelements (2a) neben mindestens einem
Träger (3b) eines anderen, benachbarten Raumelements (2b) angeordnet ist, wobei die
beiden Träger (3a, 3b) und/oder die Verbindungselemente (4a, 4b), welche an den Enden
der Träger (3a, 3b) angeordnet sind, miteinander verbunden sind.
4. Spielgerät (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Raumelement (2) mindestens ein weiteres Spielelement (5) umfasst,
wobei das Spielelement (5) bevorzugt ein Seil, eine Leiter, ein Kletternetz, ein Kletterseil,
ein Drehrad, ein Hamsterrad, ein Trampolin, eine Rutschbahn, eine Kletterwand, eine
Kletterstange, ein Tunnel, eine Wippe, eine Schaukel, Klangelemente, Balancierelemente,
Elemente zum Werfen, Fühlen, Sehen, Riechen und/oder Hören, ein Spiegel und/oder Wasserspiele
umfasst, wobei das mindestens eine Spielelement (5) sich über ein und/oder mehrere
Raumelemente (2) erstreckt.
5. Spielgerät (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Raumelement (2) die Form eines Würfels, Quaders, Prismas, Tetraeders,
Hexaeders, Oktaeders, Dodekaeders und/oder Ikosaeders aufweist.
6. Spielgerät (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (3) eine Länge von mindestens 0,3 m und/oder eine Länge von höchstens
4 m aufweisen.
7. Spielgerät (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (3) im Wesentlichen aus Metall, aus Kunststoffen wie beispielsweise Faserverbundwerkstoffen
und/oder aus Holz sind.
8. Spielgerät (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite der Träger (3) eine Fläche von mindestens 4 cm2 und einen minimalen Durchmesser von mindestens 1,5 cm aufweist.
9. Spielgerät (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (3) mindestens eine stirnseitige Bohrung (6) aufweisen, wobei in die Bohrungen
(6) gegebenenfalls Anker (7) eingebracht und fixiert sind.
10. Spielgerät (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) mindestens 3 Seitenflächen aufweist, wobei die Seitenflächen
zueinander winklig angeordnet sind und der Anordnung der Bohrungen (6) in den Trägern
(3) entsprechende Öffnungen (9) aufweist.
11. Verfahren zur Herstellung des Spielgeräts (1) nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Trägern (3) stirnseitig mittels Verbindungselementen (4) zu einem
Raumelement (2) verbunden und gegebenenfalls mindestens zwei Raumelemente (2), oder
Teile davon, zu einem Spielgerät (1) zusammengefügt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
i) an mindestens einer Stirnseite eines Trägers (3) mindestens eine Bohrung (6) gebohrt
wird,
ii) in die mindestens eine Bohrung (6) ein Anker (7) angebracht und fixiert wird,
iii) das Verbindungselement (4) mit mindestens einer Schraube (8) am in der Bohrung
(6) angebrachten Anker (7) an der Stirnseite des Trägers (3) befestigt und
iv) am Verbindungselement (4) weitere Träger (3) mit Bohrung (6) und Anker (7) mittels
Schrauben (8) befestigt werden, und
v) die Schritte i) bis iv) gegebenenfalls wiederholt werden, bis das Raumelement (2)
fertig gestellt ist.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Raumelemente (2) gleicher und/oder unterschiedlicher Grösse und/oder
Form und in beliebiger Anordnung aneinander befestigt werden, wobei
- zwei benachbarte Raumelemente (2) durch mindestens einen gemeinsamen, bevorzugt
seitlich angeordneten, Träger (3) und durch gemeinsame Verbindungselemente (4), welche
an den Enden des mindestens einen gemeinsamen Trägers (3) angeordnet sind, miteinander
verbunden werden, und/oder
- mindestens ein Träger (3a) eines Raumelements (2a) neben mindestens einem Träger
(3b) eines anderen, benachbarten Raumelements (2b) angeordnet ist, wobei die beiden
Träger (3a, 3b) und/oder die Verbindungselemente (4a, 4b), welche an den Enden der
Träger (3a, 3b) angeordnet sind, miteinander verbunden werden.
14. Verwendung des Spielgeräts (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10 und des
Spielgeräts (1) hergestellt nach Anspruch 11 oder 12 als Spielgerät für Kinder und
Jugendliche innerhalb und/oder ausserhalb von Gebäuden, insbesondere auf Spielplätzen.