(19)
(11) EP 3 296 240 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
21.03.2018  Patentblatt  2018/12

(21) Anmeldenummer: 17180159.0

(22) Anmeldetag:  07.07.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 9/14(2006.01)
B65H 29/68(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 14.09.2016 DE 102016117238

(71) Anmelder: manroland web systems GmbH
86153 Augsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Schmid, Dieter
    86845 Großaitingen (DE)

   


(54) BREMSELEMENT MIT BESATZ


(57) Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Lösung zu schaffen, die es ermöglicht, eine hohe Standzeit des Besatzes bei gleichzeitiger Sicherstellung einer ausbleibenden Beschädigung der Bogenoberfläche und elektrostatischer Aufladung zu gewährleisten. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das erfindungsgemäße Bremselement einen Grundkörper mit einer Wirkfläche umfasst und wobei zum Verlangsamen und/oder Abbremsen und/oder Führen und/oder Niederhalten einer Signatur das Bremselement mit seiner Wirkfläche zumindest partiell mit der Signatur in Wirkverbindung steht, und wobei die Wirkfläche einen Besatz aus Velours aufweist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft Bremselement zum positiven und negativen Beschleunigen wie beispielsweise Verlangsamen und/oder Abbremsen und/oder Führen und/oder Niederhalten von Signaturen in Komponenten zur Verarbeitung von bogenförmigen gefalzten oder ungefalzten Signaturen, wobei das Bremselement einen Grundkörper mit einer Wirkfläche umfasst und wobei zum Verlangsamen und/oder Abbremsen und/oder Führen und/oder Niederhalten einer Signatur das Bremselement mit seiner Wirkfläche zumindest partiell mit der Signatur in Wirkverbindung steht. Desweiteren betrifft die Erfindung die Verwendung des erfindungsgemäßen Bremselementes in unterschiedlichen Anwendungen in Falzapparaten von Druckmaschinen.

[0002] Bei Komponenten zur Verarbeitung von bogenförmigen gefalzten oder ungefalzten Signaturen wie beispielsweise Falzwerke von Rollendruckmaschinen weisen diverse Stellen auf, an denen Signaturen, welche durch Vereinzeln einer bedruckten Bedruckstoffbahn entstanden sind, entweder geführt, verlangsamt, abgebremst und/oder beispielsweise während eines Falzvorganges zumindest partiell niedergehalten werden müssen. Hierbei kommen häufig Bremsbürsten zum Einsatz, wie beispielsweise im Bereich der Falzzylinder oder im Bereich der zweiten Längsfalzvorrichtung, welche auch als sogenannter Dritter Falz bezeichnet wird. Der Einsatz von Bürsten ist aber beispielsweise auch bei Nockenverlangsamungen oder Abreißnocken in Einlaufstrecken von Falzwerken bekannt.

[0003] Aufgrund der vielzähligen Einsatzbereiche wird die vorliegende Erfindung am Beispiel der zweiten Längsfalzvorrichtung beschrieben, ohne dass die Anwendung des erfindungsgemäßen Bremselements hierauf beschränkt ist.

[0004] Desweiteren wird hierbei angemerkt, dass der Einsatz des erfindungsgemäßen Bremselements auch an allen sonstigen Komponenten möglich ist, in welchen bogenförmige gefalzte oder ungefalzte Signaturen, welche beispielsweise auch aus bedruckten Bögen resultieren können, verarbeitet werden können.

[0005] Aus der DE 199 21 169 C2 ist eine Vorrichtung zum Abbremsen von Papierbögen bekannt, bei welcher die in den sogenannten Dritten Falz einlaufenden Signaturen bzw. Bögen mittels mit kurzhubigen Elektromagneten aktivierten Bremsbürsten abgebremst und während dem Falzvorgang niedergehalten werden. Hierbei treten die Bremsbürsten in Wirkverbindung mit den einlaufenden oder weggefalzten Signaturen, weshalb die Bremsbürsten und hierbei insbesondere der Besatz der Bürsten einem Verschleiß unterliegen.

[0006] Ein derartiger Verschleiß tritt auch bei Bremsvorrichtungen auf, bei denen die Bremsbürste während des Brems- oder Haltevorganges in einer mehr oder weniger statischen Position verharrt, weshalb bei derartigen Bremseinrichtungen mit während des Bremsvorganges unveränderlicher Position der Bürste die Bremsbürsten sukzessive im Betrieb nachgestellt werden müssen.

[0007] Auch bei der in der DE 199 21 169 C2 beschriebenen Vorrichtung unterliegen die Bremsbürsten einem Verschleiß, welcher allerdings aufgrund der sehr hohen Dynamik und integrierbaren Intelligenz einer derartigen Bremsvorrichtung durch die Taktung oder die Veränderung des Hubes der Bremsbürsten automatisch nachgeregelt werden kann. Desweiteren muss während dem Abbremsen der Signaturen innerhalb weniger Millisekunden sowohl eine Beschädigung der Bedruckstoffoberfläche als auch eine elektrostatische Aufladung vermieden werden. Außerdem ist eine Beständigkeit des Besatzes, welcher in Wirkverbindung mit den abzubremsenden Bogen steht, so gering als möglich zu halten, um lange Standzeiten sicherzustellen.

[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Lösung zu schaffen, die es ermöglicht, eine hohe Standzeit des Besatzes bei gleichzeitiger Sicherstellung einer ausbleibenden Beschädigung der Bogenoberfläche und elektrostatischer Aufladung und/oder eine hohe Gleichmäßigkeit und Reproduzierbarkeit der positiven bzw. negativen Beschleunigungsvorgänge zu gewährleisten.

[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ein Bremselement mit einem Grundkörper mit einer Wirkfläche, wobei zum Verlangsamen und/oder Abbremsen und/oder Führen und/oder Niederhalten einer Signatur (10) das Bremselement (20) mit seiner Wirkfläche (22) zumindest partiell mit der Signatur (10) in Wirkverbindung steht und wobei die Wirkfläche einen Besatz aus Velours aufweist.

[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Velours des Besatzes als technischer Kurzflor ausgebildet, so dass der Velours eine Dicke von in etwa 1,5 bis in etwa 8 Millimeter, vorzugsweise eine Dicke von in etwa 2 bis in etwa 5 Millimeter, aufweist.

[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Velour ein Flächengewicht von in etwa 340 g/m2 bis in etwa 910 g/m2 auf.

[0012] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Besatz (23) aus Velours eine Materialzusammensetzung von in etwa 55% bis 80% Polyamid (PA), in etwa 10% bis 45% Polyethersulfon (PES) und in etwa 0% bis 15% Epichlorhydrin-Kautschuk (CO), insbesondere Polychlormethyl-Oxirane (CO), auf.

[0013] Die Erfindung umfasst auch die Verwendung des erfindungsgemäßen Bremselementes anstelle einer Bremsbürste in der zweiten Längsfalzeinrichtung eines Falzwerkes oder anstelle einer Bremsbürste, welche um Falzzylinder eines Falzwerkes angeordnet sind oder als Nockenverlangsamung in einem Falzwerk oder einer sonstigen Nachverarbeitungs-Komponente oder als Abreißnocke in der Einlaufstrecke eines Falzwerkes zum Abtrennen des einlaufenden, zumeist perforierten Stranges in einzelne Bögen beziehungsweise Signaturen.

[0014] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung. Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1
eine Bremsbürste einschließlich einer abzubremsenden Signatur aus dem Stand der Technik
Fig. 2
ein erfindungsgemäßes Bremselement mit einem Besatz aus Velours


[0015] Fig. 1 zeigt schematisch eine Bremsbürste 1 gemäß dem Stand der Technik in Wirkverbindung mit einer einlaufenden, abzubremsenden Signatur 10. Die Bremsbürste 1 besteht aus einem Bürstenkörper 2, welcher beispielsweise aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt sein kann. Nicht dargestellt in Fig. 1 sind etwaige Aufnahmevorrichtungen, mit welchen die Bremsbürste 1 an Haltern etc. befestigt werden kann. Der Bürstenkörper 2 weist eine Besatzfläche 3 auf, auf welcher der Bürstenbesatz 4 angebracht ist. Hierbei sind Bürstenbesatze 4 in Form von in den Bürstenkörper 2 eingebrachten Borstenbündeln bekannt. Der Bürstenbesatz 4 bildet mit dem Borstenabschluss seine Wirkfläche 5 aus, welche zumeist parallel zur Besatzfläche 3 verläuft. Der Bürstenbesatz 4 weist eine Besatzdicke d auf, welche zumeist im unverschlissenen Zustand der Bremsbürste 1 über die Ausdehnung des Bürstenbesatzes 4 in etwa kontant ist, da zumeist die Wirkfläche 5 parallel zur Besatzfläche 3 angeordnet ist.

[0016] Es ist aber auch möglich, dass der Bürstenbesatz 4 eine sich ändernde Besatzdicke d aufweist, wobei in diesem Fall die an der jeweiligen Stelle des Bürstenbesatzes 4 vorhandene Besatzdicke d lotrecht zur Besatzfläche 3 zu bestimmen ist.

[0017] Wie in Fig. 1 dargestellt, bilden die der Besatzfläche 3 abgewandten Borstenenden die Wirkfläche 5, welche mit der abzubremsenden, zu führenden oder niederzuhaltenden Signatur 10 in Wirkverbindung steht. Zur besseren Erkennbarkeit ist in Fig. 1 jedoch ein minimaler Versatz zwischen der Wirkfläche 5 und dem Borstenende dargestellt, was aber nur aus Gründen der besseren Erkennbarkeit erfolgt.

[0018] Zum Abbremsen der einlaufenden Signatur 10 drückt die Bremsbürste 1 den Borstenbesatz an der Wirkfläche 5 gegen die Signatur 10, welche mittels einem nicht in Fig. 1 dargestelltem Gegenlager, wie beispielsweise einem Falztisch abgestützt wird.

[0019] Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Bremselement 20 zum Abbremsen und/oder Verlangsamen und/oder Führen und/oder Niederhalten von Signaturen 10 in Komponenten zur Verarbeitung von bogenförmigen gefalzten oder ungefalzten Signaturen 10, wobei das Bremselement 20 einen Grundkörper 21 mit einer als Wirkfläche 22 und einem auf der Wirkfläche 22 angebrachtem Besatz 23 aus Velours mit einer Besatzdicke D umfasst und wobei der Velours zum Abbremsen und/oder Verlangsamen und/oder Führen und/oder Niederhalten einer Signatur 10 das Bremselement 20 mit seiner Wirkfläche 22 zumindest partiell mit der Signatur 10 in Wirkverbindung steht.

[0020] Der auf der Wirkfläche 22 des Grundkörpers 21 angebrachte Velours weist eine Dicke D von in etwa 1,5 Millimeter bis in etwa 8 Millimeter, vorzugsweise 2 Millimeter bis 5 Millimeter auf, so dass dieser Velours auch als technischer Kurzflor bezeichnet werden kann. Aufgrund dieser Dicke D des Besatzes 23 kann mit dem Bremselement noch eine ausreichende Anpresskraft aufgebracht werden, so dass die zu bremsende und/oder zu verlangsamende und/oder niederzuhaltende Signatur 10 noch präzise hinsichtlich der Abbremsung und/oder Verlangsamung angesteuert werden.

[0021] Desweiteren weist der aus Velours ausgebildete Besatz 23 ein Flächengewicht von in etwa 340 g/m2 bis in etwa 910 g/m2 auf. Mit dieser Dichte des Velours ist dieser einerseits robust genug, um eine lange Standzeit sicherzustellen und ist andererseits noch weich genug, um Beschädigungen der Signaturoberfläche zu vermeiden.

[0022] Hinsichtlich der Materialzusammensetzung weist der Besatz aus Velours des erfindungsgemäßen Bremselementes 20 eine Materialzusammensetzung von in etwa 55% bis 80% Polyamid (PA), in etwa 10% bis 45% Polyethersulfon (PES) und in etwa 0% bis 15% Epichlorhydrin-Kautschuk (CO), vorzugsweise Polychlormethyl-Oxirane (CO), auf. Diese Werkstoffzusammensetzung stellt einerseits eine möglichst hohe Standzeit sicher und ist anderseits weich genug, um eine Beschädigung der Oberfläche der abzubremsenden und/oder zu verlangsamenden und/oder zu führenden und/oder niederzuhaltenden Signatur 10 nicht zu beschädigen, insbesondere in Verbindung mit dem o. a. Flächengewicht.

[0023] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Besatz (23) aus Velours des erfindungsgemäßen Bremselements 20 eine Fadenzahl von in etwa 12 bis 25 in der Kette und/oder im Schuss auf.

[0024] Um den erfindungsgemäßen Flor des Besatzes 23 aus Velours sicher im Sinne einer langen Standzeit gewährend zusammenhalten zu können, weist der Velours erfindungsgemäß ein Rückengewebe mit einer Materialzusammensetzung von in etwa 70% bis 90% Polyethersulfon (PES) und in etwa 10% bis 30% Epichlorhydrin-Kautschuk (CO), vorzugsweise Polychlormethyl-Oxirane (CO), und/oder ein Polgewebe aus Polyamid (PA) auf.

[0025] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Besatz 23 aus Velours mittels einer Klebeverbindung auf den Grundkörper 21 aufgebracht. Derartige Klebeverbindungen können mittels handelsüblicher Ein- oder ZweiKomponentenkleber, Kleber auf Polyurethanbasis oder ähnlichem ausgeführt werden. Allerdings weisen derartige Klebeverbindungen zumeist den Nachteil auf, dass die Klebstoffschicht nicht oder zumindest nicht ohne Beschädigung mindestens eines Bauteiles oder der Klebeverbindung gelöst werden kann. Deshalb wird in einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung der Besatz 2) aus Velours lösbar und somit austauschbar auf den Grundkörper 21 aufgebracht. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Besatz 23 aus Velours mittels einem doppelseitigem Klebeband auf den Grundkörper 21 aufgebracht ist. Dies ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Austausch des Besatzes aus Velours auch durch das Bedienpersonal der Verarbeitungsmaschine.

Bezugszeichenliste



[0026] 
1
Bremsbürste
2
Bürstenkörper
3
Besatzfläche
4
Bürstenbesatz
5
Wirkfläche
10
Signatur
11
Einlaufrichtung
20
Bremselement
21
Grundkörper
22
Wirkfläche
23
Besatz
D
Besatzdicke
d
Besatzdicke des Bürstenbesatzes
h
Überstands-Höhe
n
Anzahl Überstände



Ansprüche

1. Bremselement (20) zum Verlangsamen und/oder Abbremsen und/oder Führen und/oder Niederhalten von Signaturen (10) in Komponenten zur Verarbeitung von bogenförmigen gefalzten oder ungefalzten Signaturen (10), wobei das Bremselement (20) einen Grundkörper (21) mit einer Wirkfläche (22) umfasst und wobei zum Verlangsamen und/oder Abbremsen und/oder Führen und/oder Niederhalten einer Signatur (10) das Bremselement (20) mit seiner Wirkfläche (22) zumindest partiell mit der Signatur (10) in Wirkverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkfläche (22) einen Besatz (23) aus Velours aufweist.
 
2. Bremselement (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Velours der Wirkfläche (22) ein technischer Kurzflor ist und eine Dicke D von in etwa 1,5 bis in etwa 8 Millimeter, vorzugsweise von in etwa 2 Millimeter bis in etwa 5 Millimeter, aufweist.
 
3. Bremselement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Velours ein Flächengewicht von in etwa 340 g/m2 bis in etwa 910 g/m2 aufweist.
 
4. Bremselement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Besatz (23) aus Velours eine Materialzusammensetzung von in etwa 55% bis 80% Polyamid (PA), in etwa 10% bis 45% Polyethersulfon (PES) und in etwa 0% bis 15% Epichlorhydrin-Kautschuk (CO), insbesondere Polychlormethyl-Oxirane (CO), aufweist.
 
5. Bremselement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Besatz (23) aus Velours eine Fadenzahl von in etwa 12 bis 25 in der Kette und/oder im Schuss aufweist.
 
6. Bremselement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Velours ein Rückengewebe mit einer Materialzusammensetzung von in etwa 70% bis 90% Polyethersulfon (PES) und in etwa 10% bis 30% Cobalt (Co) aufweist.
 
7. Bremselement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Velours ein Polgewebe aus Polyamid (PA) aufweist.
 
8. Bremselement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Veloursbesatz mittels einer Klebeverbindung auf den Grundkörper (21) aufgebracht ist.
 
9. Bremselement (20) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Besatz (23) aus Velours mittels einem doppelseitigem Klebeband auf den Grundkörper (21) aufgebracht ist.
 
10. Bremselement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Besatz (23) aus Velours lösbar und somit austauschbar auf den Grundkörper (21) aufgebracht ist.
 
11. Verwendung eines Bremselementes (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (20) anstelle einer Bremsbürste in der zweiten Längsfalzeinrichtung eines Falzwerkes eingesetzt wird.
 
12. Verwendung eines Bremselementes (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (20) anstelle einer Bremsbürste, welche um Falzzylinder eines Falzwerkes angeordnet sind, eingesetzt wird.
 
13. Verwendung eines Bremselementes (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (20) als Nockenverlangsamung in einem Falzwerk oder einer sonstigen Nachverarbeitungs-Komponente eingesetzt wird.
 
14. Verwendung eines Bremselementes (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (20) als Abreißnocke in der Einlaufstrecke eines Falzwerkes zum Abtrennen des einlaufenden, zumeist perforierten Stranges in einzelne Bögen beziehungsweise Signaturen eingesetzt wird.
 




Zeichnung










Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente