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EP 3 299 524 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.05.2021 Patentblatt 2021/18 |
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Anmeldetag: 27.09.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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FERTIGTEILMAUER UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG DERSELBEN
WALL MADE OF PREFABRICATED PRODUCTS AND METHOD FOR MANUFACTURING THE SAME
MUR EN ELEMENTS PREFABRIQUES ET SON PROCEDE DE FABRICATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.03.2018 Patentblatt 2018/13 |
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Patentinhaber: GLATTHAAR STARWALS GmbH & Co. KG. |
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78713 Schramberg-Waldmössingen (DE) |
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Erfinder: |
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- GLATTHAAR, Joachim
78655 Dunningen-Seedorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klocke, Peter |
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ABACUS
Patentanwälte
Lise-Meitner-Strasse 21 72202 Nagold 72202 Nagold (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 365 376 US-A- 5 697 736
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DE-A1- 3 408 546
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fertigteilmauer mit einer bewehrten Fertigteilwand auf
einem Streifenfundament mit Bewehrung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie
ein Verfahren zur Herstellung der Fertigteilmauer.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind bereits viele Arten von Fertigteilmauern bekannt.
Diese können nach Art einer Stützmauer als Teilkomponente eines Bauwerks oder auch
freistehend, einzeln oder modular, ausgebildet sein. Im Gegensatz zu den gängigen
Verfahren zur Errichtung von Betonmauern durch das Gießen des Betons vor Ort, welche
eine aufwändige Konstruktion von Verschalungen, Armierungen und Stützvorrichtungen
erfordern, stützt sich die Errichtung von Fertigteilmauern auf die Verwendung von
industriell vorgefertigten armierten Betonwänden, welche dann am Ort der Errichtung
mit den zuvor im Erdreich verankerten Fundamentschichten verbunden werden, sodass
diese standstabil von dem Fundament getragen werden. Die Errichtung von Fertigteilmauern
ist gegenüber dem Gießen des Betons vor Ort wesentlich wirtschaftlicher und bedeutet
eine signifikante Kosten- und Zeitersparnis.
[0003] So sieht zum Beispiel die
EP 2 535 463 A1 eine modulare Fertigteilstützwand vor, welche mindestens ein vertikal anordenbares
armiertes wandförmiges Wandelement umfasst, welches mit mindestens einem senkrecht
zu diesem vertikal anordenbaren Wandhalteelement verbindbar ist. Jedes Wandelement
weist insbesondere von der dem Wandhalteelement zugeordneten Flachseite abstehende
Anschlussbewehrungselemente auf und jedes Wandhalteelement einen zentralen Hohlraum,
welcher mit Ortbeton ausfüllbar ist, sowie auf der dem Wandelement zugeordneten Stirnseite
mindestens eine mit dem Hohlraum verbundene Durchtrittsöffnung für die Anschlussbewehrungselemente
der Wandelemente, wobei die Anschlussbewehrungselemente nach Füllen des Hohlraums
in den Ortbeton eingebettet sind.
[0005] Die
US 5 697 736 A offenbart eine Uferschutzwand oder eine Schottwand aus mehreren vorgefertigten L-Strukturelementen,
die die Form eines modifizierten Buchstabens "L" aufweisen, mit einem vertikalen Wandabschnitt,
einem horizontalen Fußabschnitt mit einem unter dem Fußabschnitt herausragenden vertikalen
Nasenbereich und einer von diesem abstehenden winkelförmigen Wellenschlagplatte, die
direkt gegenüber dem Fußabschnitt diesen verlängernd angeordnet ist, wobei die L-Glieder
seitlich endseitig durch Verbindungsmittel miteinander verbunden sind, und wobei die
vertikalen Nasenbereiche in den Uferboden gesetzt sind und die horizontalen Fußabschnitte
im Uferboden oder in einer Uferböschung eingegraben sind und so gehalten werden und
die winkelförmigen Wellenschlagplatten sich in Wasserrichtung erstrecken und ausreichend
tief neben der Wand sitzen, um der Erosion standzuhalten. Die Wellenschlagplatten
sind insbesondere mit einer Schutzschicht aus Steinen bedeckt.
[0006] Die
DE 23 65 376 A1 lehrt ein Wandelement aus einander gegenüberstehenden Betonschalen, die jeweils als
Flächenbewehrung eine Baustahlgewebematte enthalten und die durch Abstandhalter miteinander
verbunden sind, wobei vier zusammenhängende Betonschalen einen rechteckförmigen Mantel
bilden und im Bereich von Anschlussflächen Aussparungen der Betonschicht zum Einfügen
von Verbindungsankern aufweisen. Dabei sind im Bereich von Anschlussflächen jeweils
Durchgänge zum Einsetzen von Spannvorrichtungen vorgesehen. Eine Fertigteilmauer entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist zudem in der Druckschrift
DE 34 085 46 A beschrieben.
[0007] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, den vorstehend genannten Stand der
Technik dahingehend zu verbessern, dass der Fertigungsprozess zur Herstellung von
Fertigteilmauern optimiert und die Dauer des Fertigungsprozesses verringert wird.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Fertigteilmauer mit den Merkmalen des
Anspruchs 1und ein Verfahren zum Herstellen einer derartigen Fertigteilmauer mit den
Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den jeweils
rückbezogenen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Fertigteilmauer sind die mindestens zwei Stützelemente
quaderförmig ausgebildet und weisen jeweils mindestens eine Durchtrittsöffnung auf,
wobei die mindestens zwei Stützelemente so angeordnet sind, dass die Durchtrittsöffnungen
in Längsrichtung des Streifenfundaments verlaufen. Die Fertigteilwand kann als Hohl-
oder Massivwand ausgebildet und aus Beton oder einem anderen geeigneten Material gefertigt
sein. Weiterhin kann die Fertigteilwand partiell oder vollständig geschichtet aus
einem Materialverbund ausgebildet sein und beispielsweise Verblendungen aus Sandstein
aufweisen. Typischerweise ist die Fertigteilwand tafelförmig ausgebildet und weist
eine geradlinige oder abgestufte Unterseite auf, die rechtwinklig und/oder in einem
davon abweichenden Winkel von den Seitenkanten begrenzt wird. Die Oberseite ist beliebig
geformt. Die U-förmigen Bewehrungselemente sind derart in die Unterseite der Fertigteilwand
integriert, dass jeweils die zwei freien Enden der U-Form vom Material der Fertigteilwand
vollständig umschlossen sind und der übrige gebogene Bereich aus der Fertigteilwand
herausragt. Die U-förmigen Bewehrungselemente sind parallel angeordnet, so dass in
Längsrichtung der Fertigteilwand gesehen, die U-Form als solche sichtbar ist. Die
Bewehrungselemente sind aus Stahl oder einem anderen geeigneten Material gefertigt.
Die quaderförmigen Stützelemente können nach der vollständigen Herstellung des Fundaments,
im vorliegenden Fall aufgrund der Länge der Wand eines Streifenfundaments, in dem
Fundament eingeschlossen und von außen nicht sichtbar sein. Ebenso ist das Material
der Stützelemente so gewählt, um die Traglast der Fertigteilwand zerstörungsfrei zumindest
so lange aufzunehmen, bis das Fundament vollständig hergestellt ist. Die Durchtrittsöffnungen
sollten geradlinig ausgebildet sein und durchstoßen so zwei gegenüberliegende Seitenflächen
des jeweiligen Stützelements. Die Durchtrittsöffnung kann durch eine eingelegte Rohrhülse
in dem Stützelement realisiert sein. Durch das Anordnen mehrerer gleichartiger oder
zumindest im Wesentlichen gleichartige Merkmale aufweisender Stützelemente entlang
der Längsachse des Streifenfundaments und der richtungsgleichen Auflage der Fertigteilwand
wird eine stabile Auflage über die gesamte Länge der Fertigteilwand erreicht. Die
mindestens eine Durchtrittsöffnung ist bei Auflage der Stützelemente auf das Streifenfundament
so ausgerichtet, dass die Achse der Durchtrittsöffnung in Längsrichtung des Streifenfundaments
zeigt und, nach Auflage der Fertigteilwand auf die Stützelemente, ein Einbringen von
Bewehrungsstäben in die U-förmigen Bewehrungselemente in dem Bereich zwischen den
Stützelementen mittels Durchführen durch die mindestens eine Durchtrittsöffnung zulässt.
[0010] Die erfindungsgemäße Fertigteilwand besteht aus einem bewehrten tafelförmigen Fertigwandelement
mit bodenseitig herausragenden, parallel angeordneten, U-förmigen Bewehrungselementen
vor. Dieses Fertigwandelement kann bereits aus massivem Beton hergestellt sein, sodass
keine weiteren Nacharbeiten erforderlich sind. Auch kann dieses Fertigwandelement
bereits auf der Sichtseite optische Elemente, wie beispielsweise Klinker, Verblendungen
jeglicher Art oder Rankgerüste und dergleichen enthalten.
[0011] Die parallelen U-förmigen Bewehrungselemente können im Wesentlichen gleich beabstandet
sein. Der Abstand zweier benachbart angeordneter U-förmiger Bewehrungselemente ist
im Allgemeinen der gleiche. Der Abstand zwischen den parallelen U-förmigen Bewehrungselementen
entsprechend der Anzahl der Stützelemente kann variieren. Im Bereich der Positionierung
der Stützelemente zum Tragen der Fertigteilwand auf einem Fundament ist der Abstand
zwischen den benachbarten Bewehrungselementen, zwischen denen das Stützelement aufgenommen
werden soll, so gewählt, dass das Stützelement mit der Unterkante der Fertigteilwand
eine Kontaktfläche einnimmt und dazwischen passt. Zusätzlich können im Bereich dieser
betreffenden Bewehrungselemente weitere Bewehrungselemente angeordnet sein, sodass
der Abstand zwischen den Bewehrungselementen in unmittelbarer Nähe zu den Stützelementen
verdichtet ist.
[0012] Die Quaderform des Stützelements bietet mindestens zwei parallele gegenüberliegende
Flächen, wobei eine als bodenseitig aufliegende Kontaktfläche zum Streifenfundament
dient und die andere Seite die stützende Auflagefläche für die darauf aufliegende
Fertigteilwand bietet. Der Öffnungsquerschnitt der mindestens einen Durchtrittsöffnung
muss so gewählt sein, dass dieser größer ist als der Querschnitt der verwendeten Bewehrungsstäbe,
wobei die mindestens eine Durchtrittsöffnung durch eine eingelegte Rohrhülse gebildet
werden kann.
[0013] Bevorzugt weist die Fertigteilmauer in dem Zwischenraum zwischen den Stützelementen
in Längsrichtung der Fertigteilwand in der Bewehrung des Streifenfundaments verlaufende
Bewehrungsstäbe auf, die innerhalb der U-förmigen Bewehrungselemente angeordnet sind.
Die geradlinige und parallele Anordnung der U-förmigen Bewehrungselemente ermöglicht
das Durchführen von Bewehrungsstäben und die stabile Anordnung der Bewehrungsstäbe
innerhalb der U-Form der Bewehrungselemente, wobei die Bewehrungsstäbe durch die mindestens
eine Durchtrittsöffnung in den mindestens zwei Stützelementen eingeführt werden. Dies
kann sowohl von der einen als auch von der anderen Seite des Streifenfundaments erfolgen,
wobei die Länge der Bewehrungsstäbe für den Zwischenraum maximal dem Abstand der Stützelemente
entspricht. Es ist auch möglich, von beiden Seiten Bewehrungsstäbe einzuführen, die
in ihrer Gesamtlänge dem Abstand der Stützelemente entsprechen oder länger sind. Nach
dem Einlegen der Bewehrungsstäbe werden diese dann in der gewünschten Position an
den U-förmigen Bewehrungselementen in bekannter Art und Weise fixiert.
[0014] Zweckmäßigerweise sind auch außerhalb des Zwischenraums zwischen den Stützelementen
in Längsrichtung der Fertigteilwand und innerhalb der Bewehrung des Streifenfundaments
jeweils Bewehrungsstäbe angeordnet. Diese werden ebenfalls stirnseitig in die U-förmigen
Bewehrungselemente eingeschoben und entsprechend an diesen fixiert. Die Anzahl der
Bewehrungsstäbe in und außerhalb des Zwischenraums richtet sich nach den für die Größe
der Fertigteilwand erforderlichen Stabilitätsbestimmungen.
[0015] Damit die mindestens zwei Stützelemente eine stabile Auflage haben, ist es zweckmäßig,
hierfür eine Betonschicht in Form einer betonierten Sauberkeitsschicht vorzusehen.
Für das spätere Betonieren des Streifenfundaments mit Ortbeton ist in bekannter Art
und Weise eine Verschalung erforderlich. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
weist das Streifenfundament im nichtbetonierten Zustand bodenseitig eine betonierte
Sauberkeitsschicht und in Längsrichtung des Fundaments sich erstreckende und über
Anschlusseisen mit der Sauberkeitsschicht verbundene Schalungswände auf, wobei zwischen
den Schalungswänden die Bewehrung und zwischen der Bewehrung die mindestens zwei Stützelemente
auf der Sauberkeitsschicht angeordnet sind. Dabei werden zuerst die Schalungswände
über die Länge des Streifenfundaments in bekannter Art und Weise hergestellt und mit
Anschlusseisen zum Verbinden mit der Sauberkeitsschicht versehen. Damit können diese
Schalungswände für das Streifenfundament stabil stehen und für die Anbringung von
Stützen für die Abstützung der Fertigteilwand direkt nach dem Aufsetzen auf die Stützelemente
benutzt werden. Später dienen dann diese Schalungswände als Schalung für das Betonieren
des mit Bewehrung versehenen Raumes innerhalb der Betonverschalungselemente. Stirnseitig
kann die Schalung üblicherweise mit Schaltafeln erfolgen.
[0016] Vorteilhafterweise ist das Streifenfundament mit Ortbeton betoniert. Die Betonierung
ist notwendig zur Fertigstellung der Fertigteilmauer und dient einerseits der stabilen
und standfesten Verbindung zwischen Fertigteilwand und Fundament und andererseits
der gleichmäßigen Verteilung der Traglast der Fertigteilwand auf das gesamte Fundament.
[0017] Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren zur Herstellung einer Fertigteilmauer gelöst,
welches die folgenden Schritte umfasst:
- (a) Vorsehen einer bodenseitigen Sauberkeitsschicht für ein Streifenfundament;
- (b) Herstellen der Bewehrung für das Streifenfundament auf der Sauberkeitsschicht;
- (c) Einsetzen von mindestens zwei, mindestens eine Durchtrittsöffnung aufweisenden,
quaderförmigen Stützelementen in die Bewehrung, wobei die Stützelemente auf der Sauberkeitsschicht
aufliegen, parallel zueinander angeordnet sind und die Achsen der Durchtrittsöffnungen
in Längsrichtung des Streifenfundaments verlaufen;
- (d) Aufsetzen eine Fertigteilwand mit parallel angeordneten, U-förmigen, aus der Fertigteilwand
herausragenden Bewehrungselementen auf die Stützelemente, wobei die Bewehrungselemente
in die Bewehrung des Streifenfundaments hineinragen;
- (e) Einbringen von Bewehrungsstäben in die Bewehrung des Streifenfundaments in und
außerhalb des Zwischenraums zwischen den Stützelementen, wobei die Bewehrungsstäbe
mit einer Länge, die maximal dem Abstand der Stützelemente entspricht, durch die jeweils
mindestens eine Durchtrittsöffnung der Stützelemente durchgesteckt werden;
- (f) Anordnen der Bewehrungsstäbe und Verbinden der Bewehrungsstäbe mit den U-förmigen
Bewehrungselementen der Fertigteilwand; und
- (g) Betonieren des Streifenfundaments mit Ortbeton.
[0018] Für das Betonieren des Streifenfundaments ist es selbstverständlich erforderlich,
dieses vorher abzuschalen. Dies kann bereits am Anfang vor den Schritten (a) oder
(b) oder nach vollständiger Herstellung der Bewehrung des Streifenfundaments und der
Verbindung mit den U-förmigen Bewehrungselementen vor dem Schritt (g) erfolgen. Die
Verschalung für das Betonieren kann dabei in üblicher Art und Weise mittels Schaltafeln
und Schalungshölzern erfolgen, die nach dem Aushärten des Ortbetons wieder entfernt
werden. Das Alles kann sich auch erübrigen, wenn das Fundament in einem entsprechenden
Graben im Erdreich angeordnet wird, der dann die seitliche Begrenzung des Betonfundaments
bildet.
[0019] In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass vor Verfahrensschritt (a) vertikale
Schalungswände mit Anschlusseisen für die Sauberkeitsschicht betoniert werden. Die
Schalungswände werden entlang der Längsachse des Streifenfundaments vertikal positioniert
und mithilfe von Anschlusseisen in der Sauberkeitsschicht, die nachträglich hergestellt
wird, verankert. Die Schalungswände können aus Beton gegossen werden oder aus einem
anderen geeigneten Material bestehen und werden durch die Verankerung mit der Sauberkeitsschicht
stabil in ihrer vertikalen Lage gehalten. Beim abschließenden Betonieren des Streifenfundaments
ist dann lediglich noch eine stirnseitige Verschalung in der üblichen Art und Weise
mittels Schaltafeln oder dergleichen erforderlich, die nach dem Verfestigen des Betons
entfernt werden. Die Schalungswände bilden dann einen Teil des Streifenfundaments.
[0020] Zweckmäßigerweise ist weiterhin vorgesehen, dass nach Verfahrensschritt (d) die Fertigteilwand
mittels Schrägstützen an mindestens einer Schalungswand abgestützt wird. Die Schalungswand
wird daher dazu benutzt, um eine standstabile und gegen Scherkräfte gesicherte Positionierung
der Fertigteilwand auf den Stützelementen und eine seitliche Abstützung der Fertigteilwand
zu realisieren. Neben den mit der Schalungswand verbundenen Schrägstützen sind auch
weitere Stützkonstruktionen denkbar, die entweder durch temporär installierbare und
entfernbare externe Gerüstbauten ausgebildet sind oder mit in der Fertigstellmauer
integrierten Lösungen umgesetzt sind.
[0021] Gegenüber dem Stand der Technik erfolgt die Herstellung der erfindungsgemäßen Fertigteilmauer
derart, dass nicht die Bewehrung aus dem Fundament herausragt und anschließend in
die Fertigteilwand durch Betonieren damit verbunden wird, sondern umgekehrt, die Fertigteilwand
herausragende Bewehrungselemente aufweist, die in die Bewehrung des noch nicht betonierten
Streifenfundaments eingebracht werden. Die Vorteile der Erfindung liegen in der kostengünstigen
industriellen Vorfertigung der Wandelemente, wobei vor Ort die Bewehrungselemente
der Wandelemente mit der zuvor zeitgleich mit der Fertigung der Wandelemente am Streifenfundament
hergestellten Bewehrung mit Bewehrungsstäben verbunden werden. Dadurch ist es lediglich
notwendig das Fundament am Aufstellungsort mit Ortbeton auszugießen. Dies reduziert
erheblich den zur Errichtung benötigten Zeitaufwand durch die simultane Herstellung
des Wandelements und der Fundamentschichten mit Bewehrung. Eine derart hergestellte
Fertigteilmauer kann mit weiteren gleichartigen Fertigteilmauern zu einer kostengünstigen
Stützmauer von erheblicher Länge für Straßen zusammengesetzt werden.
[0022] Die Erfindung ist anhand eines in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert. Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des Ausführungsbeispiels
der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und den beigefügten Abbildungen. Die
einzelnen Merkmale der Erfindung können für sich allein oder zu mehreren bei unterschiedlichen
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fertigteilmauer, Fertigteilwand, Stützelement
und Herstellungsverfahren verwirklicht sein. Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Querschnitts der Fertigteilmauer,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung der Fertigteilmauer entlang der Schnittebene A-A aus
Figur 1.
[0023] Die Figur 1 zeigt einen schematischen Querschnitt orthogonal zur Längsachse einer
erfindungsgemäßen Fertigteilmauer 1 im nichtbetonierten Zustand mit einer Fertigteilwand
2 und einem als Streifenfundament 7 ausgebildeten Betonfundament. Eine tafelförmige
Fertigteilwand 2 weist ein Fertigwandelement 3 aus Beton mit einer Wandbewehrung 15,
sowie eine Vielzahl von U-förmigen Bewehrungselementen 4 auf, die mit den jeweils
offenen Enden vollständig in dem Fertigwandelement 3 eingebettet und verankert sind.
Der untere geschlossene Teil der U-förmigen Bewehrungselemente 4 ragt aus dem Fertigwandelement
3 aus der dem Streifenfundament 7 zugewandten Seite heraus. Das Streifenfundament
7 weist eine Sauberkeitsschicht 8 auf, welche entlang der Längsachse der Fertigteilmauer
1 durch zwei vertikal angeordnete Schalungswände 12 begrenzt sind. Zur ortsfesten
Positionierung sind die Schalungswände 12 jeweils über mindestens einem, in der Sauberkeitsschicht
8 eingebetteten, Anschlusseisen 13 verankert. Auf der Sauberkeitsschicht 8 ist eine
Bewehrung 9 des Streifenfundaments 7 aus Stahl angeordnet, wobei die Bewehrung 9 ein
im Wesentlichen gleichmäßiges Raster einer dem Streifenfundament 7 zweckdienlichen
Grundform ausbildet. Im Bereich der Bewehrung 9 ist ein Stützelement 5 mit einer Durchtrittsöffnung
6 angeordnet. Das Stützelement 5 liegt mit seiner dem Erdboden zugewandten Seite vollständig
auf der Sauberkeitsschicht 8 auf, so dass jegliche Traglast des Stützelements 5 auf
die Sauberkeitsschicht 8 und keine Teillast auf die Bewehrung übertragen wird. Üblicherweise
werden mindestens zwei Stützelemente 5, in die Bildebene fluchtend, parallel angeordnet,
um die darauf gelagerte Fertigteilwand 2 entlang der Längsachse des Fertigwandelements
3 sinnvoll abzustützen. Dabei sind die aus dem Fertigwandelement 3 herausragenden
U-förmigen Bewehrungselemente 4 der Fertigteilwand 2 so angeordnet, dass diese in
die Bewehrung 9 des Streifenfundaments 7 eingreifen und die Traglast des Fertigwandelements
3 auf die Stützelemente 5 übertragen wird. Zwischen den U-förmigen Bewehrungselementen
4 und der Bewehrung 9 des Streifenfundaments 7 wird eine stabile verankernde Verbindung
hergestellt. Hierzu dient die Durchtrittsöffnung 6 des Stützelements 5, welche einen
Zugriff auf den von den U-förmigen Bewehrungselementen 4 umschlossenen Bereich in
einem (hier nicht dargestellten) Zwischenraum 10 (Figur 2) zwischen jeweils zwei Stützelementen
5 ermöglicht. Durch diese Durchtrittsöffnungen 6 werden Bewehrungsstäbe 11 in den
Zwischenraum 10 durchgeführt. Die Bewehrungsstäbe 11 weißen maximal die Länge des
Abstandes zwischen den Stützelementen 5 auf. Die so eingebrachten Bewehrungsstäbe
11 werden entsprechend positioniert und mit den U-förmigen Bewehrungselementen 4 verbunden.
Zusätzlich können Sie auch mit der Bewehrung 9 des Streifenfundaments 7 wie im Ausführungsbeispiel
verbunden werden. Um die auf den Stützelementen 5 gelagerte Fertigteilwand 2 gegen
seitlich einwirkende Kräfte zu sichern und präventiv ein Umkippen der Fertigteilwand
2 zu verhindern, kann eine schematisch angedeutete übliche Schrägstütze 14 angeordnet
werden, die mit einem Ende lösbar mit dem Fertigwandelement 3 der Fertigteilwand 2
und mit dem gegenüberliegenden Ende mit einer der vertikalen Schalungswände 12 verbunden
ist.
[0024] Wie aus Figur 2 ersichtlich, sind die U-förmigen Bewehrungselemente 4 weitestgehend
gleichmäßig beabstandet und so zueinander ausgerichtet, dass deren Öffnungen in Richtung
der Längsachse der Fertigteilmauer 1 deckungsgleich zeigen und mit den Durchtrittsöffnungen
6 der Stützelemente 5 einen gestreckt ausgeformten Hohlraum bilden. In diesen Hohlraum
werden die Bewehrungsstäbe 11 eingeführt und zwar sowohl in den durch die Stützelemente
5 begrenzten Zwischenraum 10, als auch in den äußeren und nur einseitig durch jeweils
ein Stützelement 5 begrenzten Bereichen. Dabei dienen die Durchtrittsöffnungen 6 jeweils
als Zugang zum Zwischenraum 10. Die Ausformung der Bewehrung 9 des Streifenfundaments
7 ist so gewählt, dass die U-förmigen Bewehrungselemente 4 der Fertigteilwand 2 jeweils
räumlich nah zur Bewehrung 9 angeordnet sind und eine einfache Verankerung untereinander
begünstigen. Sowohl die Bewehrung 9 des Streifenfundaments 7, als auch die U-förmigen
Bewehrungselemente 4 der Fertigteilwand 2 weisen freie Bereiche auf, welche hinreichend
dimensioniert sind, um jeweils dort ein Stützelement 5 auf der Sauberkeitsschicht
8 stehend positionieren zu können. Außerdem sind diese freien Bereiche durch eine
lokal verdichtete Abfolge der U-förmigen Bewehrungselemente 4 zu beiden Seiten begrenzt.
Dadurch werden zusätzliche Kreuzungspunkte zur Verankerung mit den Bewehrungsstäben
11 realisiert.
1. Fertigteilmauer (1) mit einer bewehrten Fertigteilwand (2) auf einem Streifenfundament
(7) mit Bewehrung (9), wobei aus der Fertigteilwand (2) auf der dem Streifenfundament
(7) zugewandten Seite, parallel angeordnete, U-förmige Bewehrungselemente (4) herausragen
und die Fertigteilwand (2) im nichtbetonierten Zustand auf mindestens zwei im Streifenfundament
(7) angeordneten Stützelementen (5) aufliegt, wobei sich die Stützelemente (5) sich
zwischen den Bewehrungselementen (4) befinden und die U-förmigen Bewehrungselemente
(4) in die Bewehrung (9) des Streifenfundaments (7) hineinragen gekennzeichnet dadurch, dass die mindestens zwei Stützelemente (5) quaderförmig ausgebildet sind und jeweils mindestens
eine Durchtrittsöffnung (6) aufweisen, wobei die mindestens zwei Stützelemente (5)
so angeordnet sind, dass die Durchtrittsöffnungen (6) in Längsrichtung des Streifenfundaments
(7) verlaufen.
2. Fertigteilmauer (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass in dem Zwischenraum (10) zwischen den Stützelementen (5) in Längsrichtung der Fertigteilwand
(2) in der Bewehrung (9) des Streifenfundaments (7) verlaufende Bewehrungsstäbe (11)
innerhalb der U-förmigen Bewehrungselemente (4) angeordnet sind.
3. Fertigteilmauer (1) nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dass außerhalb des Zwischenraums (10) zwischen den Stützelementen (5) in Längsrichtung
der Fertigteilwand (2) und innerhalb der Bewehrung (9) des Streifenfundaments (7)
jeweils Bewehrungsstäbe (11) angeordnet sind.
4. Fertigteilmauer (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass das Streifenfundament (7) im nichtbetonierten Zustand bodenseitig eine betonierte
Sauberkeitsschicht (8) und in Längsrichtung des Fundaments sich erstreckende und über
Anschlusseisen (13) mit der Sauberkeitsschicht (8) verbundene Schalungswände (12)
aufweist, wobei zwischen den Schalungswänden (12) die Bewehrung (9) und, zwischen
der Bewehrung (9), die mindestens zwei Stützelemente (5) auf der Sauberkeitsschicht
(8) angeordnet sind.
5. Fertigteilmauer (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass das Streifenfundament (7) betoniert ist.
6. Verfahren zur Herstellung einer Fertigteilmauer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
5,
gekennzeichnet durch
(a) Vorsehen einer bodenseitigen Sauberkeitsschicht (8) für ein Streifenfundament
(7);
(b) Herstellen der Bewehrung (9) für das Streifenfundament (7) auf der Sauberkeitsschicht
(8);
(c) Einsetzen von mindestens zwei, jeweils mindestens eine Durchtrittsöffnung (6)
aufweisenden, quaderförmigen Stützelementen (5) in die Bewehrung (9), wobei die Stützelemente
(5) auf der Sauberkeitsschicht (8) aufliegen, parallel zueinander angeordnet sind
und die Achsen der Durchtrittsöffnungen (6) in Längsrichtung des Streifenfundaments
(7) verlaufen;
(d) Aufsetzen einer Fertigteilwand (2) mit parallel angeordneten, U-förmigen, aus
der Fertigteilwand (2) herausragenden Bewehrungselementen (4) auf die Stützelemente
(5), wobei die Bewehrungselemente (4) in die Bewehrung (9) des Streifenfundaments
(7) hineinragen;
(e) Einbringen von Bewehrungsstäben (11) in die Bewehrung (9) des Streifenfundaments
(7) in und außerhalb des Zwischenraums (10) zwischen den Stützelementen (5), wobei
die Bewehrungsstäbe (11) mit einer Länge, die maximal dem Abstand der Stützelemente
(5) entspricht, durch die jeweils mindestens eine Durchtrittsöffnung (6) der Stützelemente
(5) durchgesteckt werden;
(f) Anordnen der Bewehrungsstäbe (11) und Verbinden der Bewehrungsstäbe (11) mit den
U-förmigen Bewehrungselementen (4) der Fertigteilwand (2); und
(g) Betonieren des Streifenfundaments (7).
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor Verfahrensschritt (a) vertikale Schalungswände (12) mit Anschlusseisen (13) für
die Sauberkeitsschicht (8) betoniert werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach Verfahrensschritt (d) die Fertigteilwand (2) mittels Schrägstützen (14) an mindestens
einer Schalungswand (12) abgestützt wird.
1. Prefabricated wall structure (1) comprising a reinforced prefabricated wall (2) on
a strip foundation (7) having reinforcement (9), parallel U-shaped reinforcement elements
(4) projecting from the prefabricated wall (2) on the side facing the strip foundation
(7) and the prefabricated wall (2) resting on at least two support elements (5) arranged
in the strip foundation (7) in the non-concreted state, the support elements (5) being
between the reinforcement elements (4) and the U-shaped reinforcement elements (4)
projecting into the reinforcement (9) of the strip foundation (7), characterised in that the at least two support elements (5) are cuboid and each have at least one through-opening
(6), the at least two support elements (5) being arranged such that the through-openings
(6) extend in the longitudinal direction of the strip foundation (7).
2. Prefabricated wall structure (1) according to claim 1, characterised in that, in the space (10) between the support elements (5), reinforcement bars (11) that
extend in the longitudinal direction of the prefabricated wall (2) in the reinforcement
(9) of the strip foundation (7) are arranged within the U-shaped reinforcement elements
(4).
3. Prefabricated wall structure (1) according to claim 2, characterised in that reinforcement bars (11) are arranged outside the space (10) between the support elements
(5) in the longitudinal direction of the prefabricated wall (2) and inside the reinforcement
(9) of the strip foundation (7).
4. Prefabricated wall structure (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the strip foundation (7) has, in the non-concreted state, a concreted blinding layer
(8) on the ground and formwork walls (12) which extend in the longitudinal direction
of the foundation and are connected to the blinding layer (8) by means of connecting
bars (13), the reinforcement (9) being arranged on the blinding layer (8) between
the formwork walls (12) and the at least two support elements (5) being arranged on
the blinding layer inside the reinforcement (9).
5. Prefabricated wall structure (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the strip foundation (7) is concreted.
6. Method for producing a prefabricated wall structure (1) according to any of claims
1 to 5,
characterised by
(a) providing a ground blinding layer (8) for a strip foundation (7);
(b) forming the reinforcement (9) for the strip foundation (7) on the blinding layer
(8);
(c) inserting at least two cuboid support elements (5), each having at least one through-opening
(6), into the reinforcement (9), the support elements (5) resting on the blinding
layer (8) and being arranged in parallel with one another, and the axes of the through-openings
(6) extending in the longitudinal direction of the strip foundation (7);
(d) placing a prefabricated wall (2) comprising parallel U-shaped reinforcement elements
(4) projecting from the prefabricated wall (2) on the support elements (5), the reinforcement
elements (4) projecting into the reinforcement (9) of the strip foundation (7);
(e) introducing reinforcement bars (11) into the reinforcement (9) of the strip foundation
(7) inside and outside the space (10) between the support elements (5), the reinforcement
bars (11) being pushed through the at least one through-opening (6) of the respective
support elements (5) by a length corresponding at most to the distance between the
support elements (5);
(f) arranging the reinforcement bars (11) and connecting the reinforcement bars (11)
to the U-shaped reinforcement elements (4) of the prefabricated wall (2); and
(g) concreting the strip foundation (7).
7. Method according to claim 6, characterised in that, before method step (a), vertical formwork walls (12) having connecting bars (13)
for the blinding layer (8) are concreted.
8. Method according to claim 7, characterised in that, after method step (d), the prefabricated wall (2) is supported against at least
one formwork wall (12) by means of inclined supports (14).
1. Mur préfabriqué (1) muni d'une paroi armée préfabriquée (2) placée sur une semelle
filante (7) pourvue d'une armature (9), sachant que des éléments d'armature (4) configurés
en U, appareillés parallèlement, font saillie au-delà de la paroi préfabriquée (2)
du côté tourné vers ladite semelle filante (7), et que ladite paroi préfabriquée (2)
repose, à l'état non bétonné, sur au moins deux éléments d'appui (5) intégrés dans
ladite semelle filante (7), lesdits éléments d'appui (5) étant interposés entre les
éléments d'armature (4), lesquels éléments d'armature (4), configurés en U, pénètrent
dans l'armature (9) de ladite semelle filante (7), caractérisé par le fait que les éléments d'appui (5), au nombre minimal de deux, sont de réalisation parallélépipédique
et sont percés, à chaque fois, d'au moins un orifice de passage (6), lesdits éléments
d'appui (5), au nombre minimal de deux, étant agencés de façon telle que les orifices
de passage (6) s'étendent dans la direction longitudinale de la semelle filante (7).
2. Mur préfabriqué (1) selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des barres d'armature (11) s'étendant dans l'armature (9) de la semelle filante (7),
dans l'espace interstitiel (10) entre les éléments d'appui (5) dans la direction longitudinale
de la paroi préfabriquée (2), sont logées à l'intérieur des éléments d'armature (4)
configurés en U.
3. Mur préfabriqué (1) selon la revendication 2, caractérisé par le fait que des barres d'armature (11) sont disposées, à chaque fois, à l'extérieur de l'espace
interstitiel (10) entre les éléments d'appui (5) dans la direction longitudinale de
la paroi préfabriquée (2), et à l'intérieur de l'armature (9) de la semelle filante
(7).
4. Mur préfabriqué (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la semelle filante (7) comprend, à l'état non bétonné, une couche bétonnée de propreté
(8) située côté sol, et des parois de coffrage (12) qui s'étendent dans la direction
longitudinale de la fondation et sont reliées à ladite couche de propreté (8) par
l'intermédiaire de ferrures de rattachement (13), sachant que l'armature (9) est interposée
entre lesdites parois de coffrage (12) et que les éléments d'appui (5), au nombre
minimal de deux, sont implantés sur ladite couche de propreté (8) entre ladite armature
(9).
5. Mur préfabriqué (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la semelle filante (7) est bétonnée.
6. Procédé de fabrication d'un mur préfabriqué (1) conforme à l'une des revendications
1 à 5,
caractérisé par le fait qu'il consiste à
(a) prévoir une couche de propreté (8) située côté sol, destinée à une semelle filante
(7) ;
(b) façonner, sur ladite couche de propreté (8), l'armature (9) destinée à ladite
semelle filante (7) ;
(c) insérer, dans ladite armature (9), au moins deux éléments parallélépipédiques
d'appui (5) percés, à chaque fois, d'au moins un orifice de passage (6), sachant que
lesdits éléments d'appui (5) reposent sur la couche de propreté (8) en étant agencés
avec parallélisme mutuel, et que les axes des orifices de passage (6) s'étendent dans
la direction longitudinale de la semelle filante (7) ;
(d) dresser, sur lesdits éléments d'appui (5), une paroi préfabriquée (2) comportant
des éléments d'armature (4) configurés en U, appareillés parallèlement et faisant
saillie au-delà de ladite paroi préfabriquée (2), lesquels éléments d'armature (4)
pénètrent dans l'armature (9) de la semelle filante (7) ;
(e) intégrer des barres d'armature (11) dans l'armature (9) de la semelle filante
(7), dans et à l'extérieur de l'espace interstitiel (10) entre les éléments d'appui
(5), sachant que lesdites barres d'armature (11), dotées d'une longueur correspondant
au maximum à l'espacement desdits éléments d'appui (5), sont emboîtées à travers l'orifice
respectif de passage (6), à présence minimale, desdits éléments d'appui (5) ;
(f) appareiller les barres d'armature (11), et relier lesdites barres d'armature (11)
aux éléments d'armature (4) de la paroi préfabriquée (2), configurés en U ; et
(g) bétonner la semelle filante (7).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé par le fait que des parois verticales de coffrage (12), munies de ferrures de rattachement (13) destinées
à la couche de propreté (8), sont bétonnées préalablement à l'étape opératoire (a).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé par le fait qu'un soutien est procuré à la paroi préfabriquée (2) à l'issue de l'étape opératoire
(d), au moyen d'étais obliques (14), contre au moins une paroi de coffrage (12).


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