(19)
(11) EP 3 299 531 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.10.2019  Patentblatt  2019/44

(21) Anmeldenummer: 16002067.3

(22) Anmeldetag:  26.09.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 9/26(2006.01)
E04B 9/04(2006.01)

(54)

DECKENPLATTE EINER UNTERDECKE MIT WERKZEUGLOS BETÄTIGBAREM VERRIEGELUNGSELEMENT

COVER PLATE OF A SUSPENDED CEILING WITH TOOLLESS OPERABLE LOCKING ELEMENT

DALLE DE PLAFOND DE FAUX-PLAFOND AVEC ÉLÉMENT DE VERROUILLAGE ACTIVABLE SANS OUTIL


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.03.2018  Patentblatt  2018/13

(73) Patentinhaber: Schmid GmbH
88171 Simmerberg (Allgäu) (DE)

(72) Erfinder:
  • Weber, Adalbert
    D-88260 Argenbühl (DE)

(74) Vertreter: Riebling, Peter 
Patentanwalt, Rennerle 10
88131 Lindau
88131 Lindau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A- 1 274 880
US-A1- 2016 145 863
US-A- 3 354 595
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Unterplatte, die aus einzelnen, rasterartig aneinander angereihten Deckenplatten besteht, die mithilfe von Verriegelungshaken an einer Rohdecke befestigt sind gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Die Erfindung geht von einer Unterdecke aus, deren Deckenplatten mithilfe von Verriegelungselementen an einer Tragkonstruktion befestigt sind. Ein Verriegelungselement nach der Erfindung besteht aus einer Verriegelungsplatte an der einen Befestigungsebene, die mit einem Verriegelungshaken an der anderen Befestigungsebene zusammen wirkt.

    [0003] Mit dem Gegenstand der DE 202 09 097 U1 ist eine Unterdecke mit einzelnen aneinandergereihten Deckenplatten bekannt geworden, bei der die einzelnen Deckenplatten stirnseitige und schlitzförmige Ausnehmungen aufweisen, in welche Befestigungsbolzen schwenkbar eingreifen, die an der Tragkonstruktion befestigt sind. Nachteil dieser Anordnung ist, dass beim Entfernen der Deckenplatten ein vertikaler Hub- und ein horizontaler Verfahrweg notwendig sind, sodass die Montage der Deckenplattenanordnung schwierig ist. Die Notwendigkeit der Anordnung eines horizontalen Verfahrweges lässt es nicht zu, dass die Schlitzbreite zwischen aneinander anstossenden Unterplatten minimiert wird. Dies führt zu einem unschönen Aussehen der Unterdecke.

    [0004] Um eine solche nachteilige Betätigung der Deckenplatten beim Aus- und Abbau einer Tragkonstruktion zu vermeiden, sieht die AT 0 10 059 U1 eine werkzeuglose Montage in der Weise vor, dass federbelastete, stirnseitig angeordnete Riegel in zugeordnete Ausnehmungen einer Tragkonstruktion eingreifen. Die Betätigung der Riegel muss jedoch mit einem Seilzug mit einem handbetätigten Haken erfolgen, der von der Deckenplatte absteht und der von Hand betätigt werden muss. Damit besteht aber der Nachteil, dass Verletzungsgefahr besteht und die herausstehenden Haken einen unschönen ästhetischen Eindruck erzeugen.

    [0005] Überdies ist eine Seilzugbetätigung der federbelasteten Riegel mit hohem Montageaufwand und hohem Herstellungsaufwand verbunden und im Übrigen nicht betriebssicher.

    [0006] Die DE 20 2013 000 340 U1 beschreibt einen Deckenaufbau einer Unterdecke, in der die Deckenplatten werkzeuglos geöffnet und ausgebaut werden können.

    [0007] Die Betätigung von federbelasteten Stiften erfolgt durch das Einrasten von stirnseitigen Abkantungen von Deckenplatten und zugeordnete Steueröffnungen am bolzenseitigen Ende eines solchen federbelasteten Stiftes. Damit besteht der Nachteil, dass die Betätigung eines solchen federbelasteten Stiftes oder Bolzen nur schwierig möglich ist, denn die Steuerflächen müssen an der stirnseitigen Tragkonstruktion angeordnet sein, die möglicherweise verbogen oder nicht maßgenau ist, wodurch eine Betätigung der federbelasteten Bolzen nur schwierig ausführbar ist. Auch diese Anordnung arbeitet deshalb nicht betriebssicher.

    [0008] Die DE 202 12 060 U1 beschreibt eine Unterdecke mit selbsttätig abklappbaren Elementen, wobei die Deckenplatten mit federbelasteten Indexkugeln gehalten werden. Eine derartige Anordnung ist nicht hochlastübertragend und es besteht die Gefahr, dass bei Erschütterungen oder höheren Lasten die jeweilige Deckenplatte herabfällt.

    [0009] Die US 3 354 595 A zeigt eine Unterdecke bestehend aus einzelnen, rechteckigen rasterartig verlegten Deckplatten, die an einer Rohdecke oder einer anderen Tragkonstruktion werkzeuglos befestigbar sind und auf der einen Seite der Befestigungsebene jeweils gebogene Vorsprünge angeordnet sind, die mit auf der gegenüberliegenden Befestigungsebene angeordneten Verriegelungsplatten verrastbar sind, wobei in der Verriegelungsplatte ein einseitig eingespannter, gebogener Federhaken befestigt ist, dessen freies federndes Ende eine traglastaufnehmende Verbindung mit dem Vorsprung bildet.

    [0010] Aufgrund der einfachen Ausführungsform des Federhakens als gebogenes Drahtelement, können keine hohen Traglasten aufgebracht werden, da sonst der Federhaken verbiegt und die Deckenplatten abstützen würden.

    [0011] Die FR 1 274 880 A zeigt eine Unterdecke bestehend aus einzelnen, Deckenplatten, die an einer Tragkonstruktion befestigbar sind und auf der einen Seite der Befestigungsebene jeweils Verriegelungshaken angeordnet sind, die mit auf der gegenüberliegenden Befestigungsebene angeordneten Verriegelungsplatten verrastbar sind, wobei in der Verriegelungsplatte ein zweiseitig eingespannter, federnder Tragstab befestigt ist, der einen plattenseitigen Verriegelungsschlitz übergreift und eine traglastaufnehmende Verbindung mit dem durch den Verriegelungsschlitz hindurch steckbaren Verriegelungshaken bildet.

    [0012] Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, dass der Tragstab nicht werkzeuglos entfernbar ist.

    [0013] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Deckenplatte mit einem werkzeuglos betätigbarem Verriegelungselement und ein für die Deckenplatte verwendbares Verriegelungselement so weiterzubilden, dass auch bei der Übertragung hoher Traglasten eine werkzeuglose Betätigung des Verriegelungselementes gegeben ist.

    [0014] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.

    [0015] Die Erfindung hat erkannt, dass die Traglast der Deckenplatte durch einen in der Verriegelungsplatte einseitig eingespannten, federnden Tragstab in Richtung auf den Verrieglungshaken aufgenommen werden kann. Demnach bildet das freie federnde Ende des Tragstabes eine traglastaufnehmende Verbindung mit dem Verriegelungshaken.

    [0016] Dies ergibt eine besonders einfache, jedoch hochlastaufnehmende Rastverbindung zwischen dem Tragstab und dem Verriegelungshaken. Weil der Tragstab einseitig federnd auf der Verriegelungsplatte befestigt ist und dessen freies federndes Ende die Tragverbindung mit dem dort angreifenden Verrieglungshaken herstellt, ist eine werkzeuglose Betätigung möglich, weil der Verrieglungshaken selbst als Werkzeug zur Herstellung und der Auflösung der Rastverbindung zwischen dem Tragstab und dem Verriegelungshaken ausgebildet ist.

    [0017] Merkmal der Erfindung ist, dass das Verriegelungselement als Verriegelungsplatte ausgebildet ist, die entweder an der Unterseite der Tragkonstruktion oder an der Oberseite einer Deckenplatte angeordnet ist, auf oder in der ein einseitig eingespannter, federnder Tragstab befestigt ist, dessen freies federndes Ende einen plattenseitigen Verriegelungsschlitz in der Verriegelungsplatte übergreift, durch den hindurch ein Hakenkopf des Verriegelungshakens hindurch steckbar und mit dem freien federnden Ende des Tragstabs verrastbar ist.

    [0018] Am Hakenkopf des Verriegelungshakens sind ein oder mehrere Steuerflächen angeordnet, die bei einer relativen Längsbewegung zwischen dem Verriegelungshaken und der Verriegelungsplatte das freie federnde Ende des Tragstabes außer Eingriff mit der Verriegelungsöffnung in der Verriegelungsplatte und damit aus dem Rasteingriff mit dem Verriegelungshaken bringen.

    [0019] Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der Vorteil, dass mit dem Verriegelungshaken selbst und dessen Hakenkopf als Werkzeug eine Betätigung des als Tragstab ausgebildeten Federstabes in der Verriegelungsplatte ausgeführt werden kann. Das heißt, wenn die Deckenplatte in Richtung auf die Tragkonstruktion bewegt wird, bewegt sich der Hakenkopf des Verriegelungshakens relativ zum Verriegelungsschlitz in der Verriegelungsplatte, und damit greifen die Steuerflächen am Verriegelungshaken so am freien federnden Ende des Tragstabes an, dass dieser federnd aus dem Bereich des Verriegelungsschlitzes verdrängt wird, und damit die Deckenplatte frei von seiner Verrastung mit dem Verriegelungshaken kommt und von der Tragkonstruktion abgenommen werden kann.

    [0020] Die Erfindung beschreibt demnach eine werkzeuglose Montage und Demontage von Deckenplatten an einer Tragkonstruktion, weil der Verriegelungshaken selbst das Werkzeug bildet.

    [0021] Der einfacheren Beschreibung wegen wird davon ausgegangen, dass den einen Teil der Verriegelungselemente bildenden Verriegelungsplatten an den Deckplatten der Unterdecke befestigt sind und die gegenüberliegend angeordneten Verriegelungshaken an der Tragkonstruktion befestigt sind. Die Erfindung beansprucht jedoch auch den umgekehrten Fall, bei dem die Verriegelungshaken an den Deckenplatten der Unterdecke befestigt sind und die gegenüberliegend angeordneten Verriegelungsplatten an der Tragkonstruktion befestigt sind.

    [0022] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der verriegelungsplattenseitige Tragstab als einseitig eingespannter, federnder Federstahldraht ausgebildet, der bevorzugt aus einem Rundmaterial besteht. Hierauf ist die Erfindung nicht beschränkt. Statt eines Federstahl-Rundmaterials kann jede andere beliebige Profilform für den federnden Tragstab gewählt werden, insbesondere ein Ovalprofil, ein Rechteck- oder Quadratprofil oder jede andere Flachprofilform.

    [0023] Ebenso ist es nicht lösungsnotwendig, den Tragstab aus einem Federstahlmaterial zu fertigen. Es kann auch ein Kunststoffmaterial verwendet werden oder ein Kunststoff-Metallverbundmaterial oder dergleichen mehr.

    [0024] Wichtig bei der Erfindung ist, dass der Tragstab, der mit seinem freien federnden Ende den Verriegelungsschlitz der Verriegelungsplatte übergreift auf der Verriegelungsplatte einseitig eingespannt ist und dadurch gegenüber liegend ein freies federndes Ende ausbildet, das die Traglast der Unterdecke an dieser Stelle in Richtung auf die gebäudeseitige Tragkonstruktion überträgt.

    [0025] Damit ergibt sich eine besonders hoch lastübertragende Verbindung, weil der Tragstab aus einem besonders abriebfesten, hoch lastübertragenden Material besteht und er kann entsprechend seinem Durchmesser in beliebiger Weise dimensioniert werden, sodass auch Deckenplatten mit Gewichten an der Befestigungsstelle von zum Beispiel mehr als 40 kg aufgenommen werden können.

    [0026] Derartige Befestigungskräfte können im Bereich zwischen 20 bis 60 kg pro Befestigungsplatte und pro Tragstab ohne Weiteres auf die gebäudeseitige Tragkonstruktion übertragen werden.

    [0027] Die Erfindung sieht als Verriegelungsplatte demnach eine besondere MetallKonstruktion vor, die besonders klein dimensioniert ist und flach ausgebildet ist.

    [0028] Aufgrund der Tatsache, dass es sich bevorzugt um einen rundprofilierten Tragstab handelt, bestimmt der Durchmesser des Tragstabes die minimierte Höhe der Verriegelungsplatte.

    [0029] Die Verriegelungsplatte kann mehrschichtig aufgebaut sein, sodass sich die verschiedenen Ausnehmungen, die in der Verriegelungsplatte angeordnet sind, durch den Schichtaufbau verschiedener zusammengesetzter Schichten ergeben.

    [0030] In einer anderen Ausführung kann die Verriegelungsplatte auch aus einem einzigen Stück bestehen, wobei dann die entsprechenden Öffnungen in der Verriegelungsplatte durch mechanische Bearbeitung erzielt werden.

    [0031] Die geringe Bauhöhe ergibt sich durch den niedrigen plattenförmigen Aufbau der Verriegelungsplatte, was mit dem Vorteil verbunden ist, dass nur ein geringer Verfahrweg zur Montage und Demontage der Deckenplatte notwendig ist, und der Verfahrweg im Wesentlichen durch die Steuer- und Arretierflächen am Verriegelungshaken bestimmt ist.

    [0032] Mit der Ausbildung der Verriegelungshaken und der Verriegelungsplatte ergibt sich nunmehr der Vorteil, dass keine seitlichen Verfahrwege bei Montage oder Demontage von Deckenplatten an einer Tragkonstruktion erforderlich sind, sondern diese werden senkrecht zur Ebene der Tragkonstruktion direkt auf die Tragkonstruktion aufgeschnappt.

    [0033] Es ist gleichgültig, ob die erfindungsgemäßen Verriegelungshaken an der gebäudeseitigen Tragkonstruktion befestigt sind, und die erfindungsgemäßen Verriegelungsplatten an den Deckenplatten oder umgekehrt befestigt sind.

    [0034] Die andere Ausführungsform sieht vor, dass an den Deckenplatten die Verriegelungshaken angeordnet sind und die dazugehörenden Verriegelungsplatten an der Tragkonstruktion angeordnet sind.

    [0035] Die Erfindung sieht auch eine einfache Verriegelungsplatte vor, bei der lediglich ein einziger Tragstab einseitig federnd eingespannt ist.

    [0036] In einer weiteren Ausführungsform sieht die Erfindung jedoch auch eine Verdoppelung einer solchen Verriegelungsplatte vor, sodass bezüglich einer Mittenquerlinie ein symmetrischer Aufbau einer so ausgebildeten doppelten Verriegelungsplatte vorhanden ist. Dabei sind zwei Tragstäbe gegeneinandergerichtet auf dem Verriegelungselement befestigt, und die beiden Einspannpunkte der Tragstäbe liegen jeweils einander gegenüberliegend.

    [0037] Die Verriegelungsplatte kann demnach auch als durchgehendes Teil verdoppelt ausgeführt sein.

    [0038] In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass in einer Verriegelungsplatte zwei parallel zueinander angeordnete Tragstäbe angeordnet sind, sodass die Verriegelungsplatte nicht nur bezüglich einer Quermittenachse spiegelbildlich aufgebaut sein kann, sondern auch bezüglich einer Längsmittenachse gespiegelt sein kann.

    [0039] In der bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Tragstab als einseitig eingespannter Biegebalken ausgebildet ist, und das freie federnde Ende den Verriegelungsschlitz durchgreift oder überdeckt, wobei der Hakenkopf durch den Verriegelungsschlitz hindurch greift und dabei den Tragstab betätigt.

    [0040] In einer bevorzugten ersten Ausgestaltung ist der Verriegelungshaken als einfacher Verriegelungshaken ausgebildet, was bedeutet, dass er lediglich zur Abhängung der Deckenplatte an der Tragkonstruktion geeignet ist.

    [0041] In einer Weiterbildung eines solchen Verriegelungshakens kann es jedoch vorgesehen sein, dass der Verriegelungshaken zusätzlich als Dreh- oder Schwenklager ausgebildet ist, der demnach sowohl zur Verriegelung mit dem Tragstab in der Verriegelungsplatte dient, aber auch noch die Möglichkeit bietet, die dort aufgenommene Deckenplatte in einem Drehlager des Verriegelungshakens schwenkbar zu haltern.

    [0042] Vorteil dieser Maßnahme ist, dass es zur Schaffung einer Revisionsöffnung in der Unterdecke nicht mehr notwendig ist, die Deckenplatte vollständig abzunehmen, sondern es reicht aus, die Deckenplatte an einer Querlinie gegen die Tragkonstruktion zu drücken, wodurch der Verriegelungshaken außer Eingriff mit dem Tragstab in der Verriegelungsplatte kommt, und dann das Schwenklager am Verriegelungshaken in Funktion kommt, welches ein Abklappen der Deckenplatte in einer horizontalen Schwenkachse an diesem Verriegelungshaken ermöglicht, ohne dass die Notwendigkeit der horizontalen Verschiebung gegeben ist.

    [0043] Die Verriegelungsplatte besteht bevorzugt aus einem Metallmaterial. Hierauf ist die Erfindung nicht beschränkt. Sie kann auch aus einem Kunststoffmaterial oder aus einem Kunststoff-Metallverbund bestehen.

    [0044] Die Verriegelungshaken sind bevorzugt aus einem Stahlblech gefertigt, um die geforderten hohen Traglasten zu übertragen. Sie können jedoch bei geringeren Anforderungen an den Brandschutz und bei geringeren Traglasten auch aus einem anderen Material, wie zum Beispiel Kunststoff, gebildet sein.

    [0045] Statt einem Stahlmaterial kann auch eine Aluminiumlegierung verwendet werden.

    [0046] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

    [0047] Soweit einzelne Gegenstände als "erfindungswesentlich" oder "wichtig" bezeichnet sind, bedeutet dies nicht, dass diese Gegenstände notwendigerweise den Gegenstand eines unabhängigen Anspruches bilden müssen. Dies wird allein durch die jeweils geltende Fassung des unabhängigen Patentanspruches bestimmt.

    [0048] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

    [0049] Es zeigen:

    Figur 1: perspektivische Ansicht der Tragkonstruktion in der Ansicht von oben

    Figur 2: ein Halbschnitt durch eine Anordnung von Deckenplatten, die an einer Tragkonstruktion befestigt sind, wobei die linke Anordnung im Befestigungszustand und die rechte Anordnung im Montagezustand dargestellt ist

    Figur 3: die gleiche Darstellung wie Figur 2, wobei die rechte Deckenplatte in einem fortschreitenden Montagezustand dargestellt ist

    Figur 4: die gleiche Darstellung wie Figuren 2 und 3, wobei die rechte Deckenplatte in ihrem endgültigen Montagezustand dargestellt ist

    Figur 5: die Darstellung des Deckenaufbaus mit der Demontage der rechten Deckenplatte in einer ersten Arbeitsstellung

    Figur 6: die gleiche Darstellung wie vor mit der Demontage der rechten Deckenplatte in einem weiteren Arbeitszustand

    Figur 7: die kinematische Umkehrung zu den vorherigen Darstellungen, bei denen auf der Tragkonstruktion der Verriegelungshaken angeordnet ist und die erfindungsgemäße Verriegelungsplatte auf der Deckenplatte befestigt ist, in einem Zustand kurz vor der Befestigung der Deckenplatte an dem tragkonstruktionsseitigen Verriegelungshaken

    Figur 8: ein gegenüber Figur 7 fortgeschrittener Arbeitszustand

    Figur 9: der endgültige Montagezustand der Deckenplatte nach Figuren 7 und 8

    Figur 10: die Demontage der Deckenplatte nach Figur 9

    Figur 11: der gegenüber Figur 10 fortgeschrittene Arbeitszustand

    Figur 12: die Draufsicht auf eine Deckenplatte in einer bevorzugten Ausgestaltung

    Figur 13: der Schnitt durch die Deckenplatte nach Figur 12

    Figur 14: die perspektivische Ansicht der Deckenplatte

    Figur 15: ein Detail der Befestigung der Verriegelungsplatten an der Deckenplatte

    Figur 16: ein weiteres Detail der Befestigung

    Figur 17: die Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform für die Verriegelungsplatte

    Figur 18: Schnitt durch die Verriegelungsplatte in Richtung der Darstellung E-E

    Figur 19: die Rückansicht der Verriegelungsplatte nach Figur 17

    Figur 20: Schnitt gemäß der Linie A-A

    Figur 21: Schnitt gemäß der Linie B-B

    Figur 22: Schnitt gemäß der Linie C-C

    Figur 23: Schnitt gemäß der Linie D-D

    Figur 24: eine weitere Ausführungsform einer Verriegelungsplatte gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 17 bis 23, jedoch in verdoppelter Ausführung

    Figur 25: die gleiche Darstellung wie Figur 24 mit einem Tragstab im entriegelten Zustand

    Figur 26: die Seitenansicht eines Verriegelungshakens in einer ersten Ausführungsform

    Figur 27: die Seitenansicht eines doppelten Verriegelungshakens mit zwei verschiedenen Ausführungen

    Figur 28: der Verriegelungshaken nach Figur 27 in perspektivischer Seitenansicht

    Figur 29: der gleiche Verriegelungshaken nach Figur 28 in einer weiteren Darstellung



    [0050] Figur 1 zeigt die Draufsicht von der Rohdecke aus auf eine Tragkonstruktion 13, die im Wesentlichen aus längs verlaufenden Längsbandrasterprofilen 6 besteht, an die in Querrichtung Querbandrasterprofile 5 angeschlossen sind.

    [0051] Auf der Tragkonstruktion 13 sind die erfindungsgemäßen Verriegelungsplatten 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Figuren 24 und 25 befestigt, sodass auf jeder Seite der Verriegelungsplatte 10 ein erfindungsgemäßer Tragstab 11 angeordnet ist, dessen Funktion später beschrieben werden wird.

    [0052] Die erfindungsgemäßen Deckenplatten 1, 2 werden im Abstand zur Anlagefläche 7 an der Unterseite der Tragkonstruktion 13 angelegt und die später zu beschreibenden deckenplattenseitigen Verriegelungshaken 3, 4, 23 greifen in die doppelseitig auf beiden Seiten der gebäudeseitigen Verriegelungsplatten 10 angeordneten Verriegelungsschlitze 9 ein.

    [0053] Der Halbschnitt in Figur 2 zeigt den Schnitt durch eine linksseitig bereits befestigte Deckenplatte 1 und rechtsseitig eine noch zu befestigende Deckenplatte 2.

    [0054] Jeder Deckenplatte 1, 2 ist eine Anzahl von Verriegelungshaken 3, 4 zugeordnet, die je nach Lastübertragung im gegenseitigen Abstand angeordnet sind. Der Hakenkopf 8 des jeweiligen Verriegelungshakens 3, 4 greift jeweils in eine zugeordnete Verriegelungsöffnung 12 von gebäudeseitig an der Tragkonstruktion 13 befestigten Verrieglungsplatten 10 ein und verrastet dort mit einem die Verriegelungsöffnung 12 übergreifenden federnden Ende 22 eines Tragstabes 11.

    [0055] Die Figur 2 zeigt auf der linken Seite den fertig montierten Zustand der Deckenplatte 1 mit dem Verriegelungshaken 3 am Querbandrasterprofil 5, wobei die Verriegelungsplatte 10 auf dem Querbandrasterprofil lösbar aufgerastet ist.

    [0056] Selbstverständlich kann es auch vorgesehen sein, dass die Verriegelungsplatte 10 im Querbandrasterprofil 5 integriert ist. Es können dann geeignete Freistellungen im Querbandrasterprofil 5 vorgesehen werden, um die Verriegelungsplatte 10 bündig mit der Oberseite des Querbandrasterprofils 5 abschließen zu lassen.

    [0057] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann es auch vorgesehen sein, dass die Verriegelungsplatte 10 im Längsbandrasterprofil 6 integriert ist. Die Verriegelungsplatte kann entweder auf der Oberfläche des Längsbandrasterprofils 6 aufgebracht oder befestigt werden oder im Profil des Längsbandrasterprofils 6 integriert sein.

    [0058] Die Figur 2 zeigt auf der rechten Seite die Montagestellung einer Deckenplatte 2, die in Pfeilrichtung 14 mit ihrem Verriegelungshaken 4 gegen die tragkonstruktionsseitige Verriegelungsplatte 10 geführt wird.

    [0059] Der Verriegelungshaken 4 hat an seinem oberen Ende einen Hakenkopf 8, der einen schräg gerichteten Verriegelungsschlitz 9 ausbildet.

    [0060] In Figur 2 ist lediglich schematisiert dargestellt, dass das freie federnde Ende eines Tragstabes 11 die Verriegelungsöffnung 12 in der Verriegelungsplatte 10 durchgreift, und somit eine Ruhestellung einnimmt.

    [0061] Bei weiterer Bewegung der Deckenplatte 2 in Pfeilrichtung 14 greift der Hakenkopf 8 gemäß Figur 3 in die Verriegelungsöffnung 12 ein, und drückt mit der schräg ausgebildeten Steuerfläche das freie federnde Ende 22 des Tragstabes 11 zur Seite. Die Figur 3 zeigt gerade den Eingriff der schräg ausgerichteten Steuerfläche an dem freien federnden Ende 22 des Tragstabes 11.

    [0062] Die Figur 4 zeigt den endgültig montierten Zustand, indem das freie federnde Ende 22 des Tragstabes 11 erneut die Verriegelungsöffnung 12 überdeckt, und sich im rastenden Eingriff mit dem Längsschlitz 34 des Hakenkopfes 8 (siehe Figur 26) befindet, wobei die Traglast nunmehr von der Tragfläche 32 im Hakenkopf 8 aufgenommen wird.

    [0063] Die Figur 5 zeigt auf der rechten Seite die Demontagestellung, bei der erkennbar ist, dass, wenn die Deckenplatte 2 in Pfeilrichtung 14 gegen die Tragkonstruktion 13 geführt wird, dann der Hakenkopf 8 des Verriegelungshakens 4 durch die Verriegelungsöffnung 12 weiter hindurch geführt ist und mit seinen zugeordneten Steuerflächen das federnde Ende 22 des Tragstabes 11 verdrängt, und zwar bis das freie federnde Ende 22 hinter links- und rechtsseitig angeordneten Anschlägen 16 zur Ruhelage kommt.

    [0064] Die Steuerfläche, die dies bewirkt, ist mit dem Bezugszeichen 15 versehen.

    [0065] Die Deckenplatte 2 kann dann in Pfeilrichtung 14' bei - hinter den Anschlägen 16 arretiertem freien Ende 22 des Tragstabes 11 - abgenommen werden, wie dies in Figur 6 dargestellt ist.

    [0066] Eine erneute Montage wäre dann möglich, wenn der Tragstab 11 außer Eingriff mit seinem Anschlag 16 gebracht ist, und wieder die Verriegelungsöffnung 12 überdeckt.

    [0067] Dies kann werkzeuglos entweder dadurch geschehen, dass man mit einem Finger einer freien Hand in eine Sichtöffnung 26 (siehe Figur 19) eingreift und mit der Hand das freie Ende 22 außer Eingriff mit dem Anschlag 16 bringt.

    [0068] In einer anderen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Anschlag 16 als drehbarer Schraubbolzen oder als Exzenterbolzen ausgebildet ist, der so verdrehbar ist, dass er höheneinstellbar ausgebildet ist. Er kann ein Steilgewinde aufweisen, das es ermöglicht, eine Hubverstellung mit einer halben Umdrehung auszuführen.

    [0069] Mit dem Finger einer freien Hand kann deshalb am Anschlag 16 gedreht werden, der dann bis auf die Bodenebene der Ausnehmung 27 gedreht wird. Damit kommt das freie Ende 22 des Tragstabes 11 außer Eingriff mit dem Anschlag 16.

    [0070] Selbstverständlich kann in einer anderen Ausgestaltung auch mit einem kleinen Schraubendreher oder einem anderen stabförmigen Werkzeug das freie Ende 22 des Tragstabes 11 außer Eingriff mit dem plattenseitigen Anschlag 16 gebracht werden.

    [0071] Die Figuren 7 bis 11 zeigen das mechanische Äquivalent zu den Ausführungsformen nach den Figuren 2 bis 6, wo erkennbar ist, dass die erfindungsgemäßen Verriegelungshaken 3, 4 und 23 nicht an den Deckenplatten 1, 2 befestigt sind, sondern an der Unterseite der Tragkonstruktion 13. Im Unterschied zu dem vorher genannten Ausführungsbeispiel sind zwei verschiedene Arten von Verriegelungshaken 3, 4 und 23 vorhanden.

    [0072] Der rechte Verriegelungshaken 3, 4 ist für eine einfache Verriegelung von Deckenplatten 1, 2 bestimmt, die in Pfeilrichtung 14 in ihre Montagestellung von unten her gedrückt werden können, während der linke Verriegelungshaken 23 als Dreh- und Schwenklager für die Deckenplatte 1 dient. Auf diese Weise ist es nicht lösungsnotwendig, die Deckenplatte 1 von der Tragkonstruktion 13 abzunehmen, sondern durch entsprechende Betätigung der Deckenplatte kann diese im Bereich des Verriegelungshakens 23 um eine horizontale Achse geschwenkt werden, um so diese Deckenplatte von der Tragkonstruktion abzuschwenken, aber noch in Eingriff mit dem Verriegelungshaken 23 zu belassen.

    [0073] Aus zeichnerischen Vereinfachungsgründen sind die Teile der Figuren 7 bis 11 nur grob mit den entsprechenden Bezugszeichen der Figuren 2 bis 6 beschriftet, weil alle gleichen Teile die gleichen Funktionen und den gleichen Aufbau besitzen.

    [0074] Die Figur 8 zeigt deshalb einen ersten Schritt einer Montagestellung, wo der Hakenkopf 8 des Verriegelungshakens 3 in die Verriegelungsöffnung 12 eintaucht und mit seiner Steuerfläche 15 das freie Ende 22 des Tragstabes 11 beiseite drängt, und hinter einen später noch zu beschreibenden Anschlag 16 zur Anlage bringt.

    [0075] Damit ist die Verriegelungsöffnung 12 frei für das Durchtauchen des Hakenkopfes 8, das in Figur 9 bereits schon vollendet ist. Dort ist der Hakenkopf bereits schon durch die Verriegelungsöffnung 12 hindurch getaucht. Über die Federspannung des freien Endes 22 ist das freie Ende 22 wieder in seine Ursprungslage nach Figur 9 zurückgeschwenkt; und somit nimmt dieser Tragstab 11 die Lastübertragung im Bereich der Verriegelungsplatte 10 auf.

    [0076] Die Figur 10 zeigt wieder die Demontagestellung, wenn die Deckenplatte 2 in Pfeilrichtung 14' weiter gegen die Tragkonstruktion bewegt wird, und der Hakenkopf 8 des Verriegelungshakens 3, 4 mit seiner Steuerfläche 15 das freie Ende 22 des Tragstabes 11 zur Anlage hinter dem Anschlag 16 gebracht hat.

    [0077] Die Figur 11 zeigt den fortgeschrittenen Demontagezustand, wenn die Deckenplatte 2 vollständig von dem Verriegelungshaken 3, 4 entfernt wurde.

    [0078] Alle gleichen Erläuterungen gelten auch für den linksseitig gezeigten Verriegelungshaken 23, der anhand der späteren Figur 27 näher beschrieben wird.

    [0079] Es wird festgestellt, dass eine Demontage einer schwenkbar ausgebildeten Deckenplatte durch Drücken der Deckenplatte gegen den Verriegelungshaken 23 nicht notwendig ist, sondern es erfolgt eine anfängliche Verschiebung in horizontaler Richtung und ein danach folgendes Abschwenken nach unten.

    [0080] Die Figuren 12 bis 16 zeigen einen beispielhaften Aufbau einer Deckenplatte 1, 2, die aus einem Blechbiegeprofil besteht, welches etwa gemäß Figur 13 C-förmig profiliert ist, und aus einer Bodenfläche besteht, an die sich seitlich jeweils Umkantungen 18 anschließen, die in jeweils nach oben sich anschließende, gegeneinander gerichtete Befestigungsschenkel 19 übergehen.

    [0081] Bei einer Deckenplatte gemäß Figuren 12 und 14 mit einer Länge von zum Beispiel 2000 mm und einer Breite von 800 mm sind die erfindungsgemäßen Verriegelungsplatten 10 lastübertragend an sechs verschiedenen Stellen gemäß Figur 14 angeordnet.

    [0082] Statt der Anordnung der Verriegelungsplatten 10 können - gemäß der vorstehenden Beschreibung - an dieser Stelle auch Verriegelungshaken 3, 4 befestigt sein.

    [0083] Geht es darum, eine Deckenplatte abschwenkbar zu gestalten, dann wären die Verriegelungsplatten 23 jeweils an einer Stirnseite einer Deckenplatte 2, 3 gemäß Figur 14 befestigt.

    [0084] Die Verriegelungsplatten 10 sind bevorzugt aus einem Metallmaterial ausgebildet und weisen Befestigungsbohrungen 24 auf, mit denen sie in nicht näher dargestellter Weise mit dem umlaufenden Befestigungsschenkel 19 verbunden sind.

    [0085] Statt einer Schraubbefestigung kann jede andere Befestigung erfolgen, wie zum Beispiel Nieten, Kleben, Bördeln, Schweißen oder Sicken.

    [0086] Jede Verriegelungsplatte 10 weist bevorzugt im gegenseitigen Abstand zueinander und parallel zueinander angeordnete Verriegelungsöffnungen 12 auf, die von jeweiligen Sichtöffnungen 26 beabstandet sind.

    [0087] Anhand der Figuren 17 bis 23 wird der weitere Aufbau erläutert.

    [0088] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Verriegelungsplatte 10 aus einem Schichtaufbau aus drei zueinander parallelen und flachseitig miteinander verbundenen Platten 51, 52, 53 besteht.

    [0089] An der Grundplatte 51 ist rückseitig eine mehrfach profilierte Ausnehmung 27 angeordnet, die etwa eine Y-Form aufweist. Die Ausnehmung 27 bildet die Freistellung für die seitliche Biegung des freien Federendes 22 des Tragstabes 11 in einer horizontalen Ebene.

    [0090] In dem Bereich dieser Ausnehmung ist das freie Ende 22 des Tragstabes 11 hinein biegbar, wie dies beispielsweise in Figur 19 dargestellt ist.

    [0091] Das eingespannte Ende des Tragstabes 11 ist in einer Klemmnut 21 untergebracht, die im Zwischenraum zwischen der Grundplatte 51 und der Deckplatte 53 angeordnet ist.

    [0092] Die Zwischenplatte 52 ist in ihrem mittleren Bereich ausgenommen, um dort den Bewegungsspielraum für die Biegebewegung des freien Endes 22 des Tragstabes 11 zu bilden.

    [0093] Im Bereich der Deckplatte 53 sind zwei nebeneinander liegende Sichtöffnungen 26 angeordnet, um die federnde Anlage des freien Endes 22 hinter Anschlägen 16 optisch zu kontrollieren, die im Bereich der Ausnehmung 27 angeordnet sind und Teil der Grundplatte 51 sind.

    [0094] Unterhalb der Sichtöffnungen 26 ist die Verriegelungsöffnung 12 als etwa rechteckförmige Verriegelung ausgebildet, wobei sich diese Verriegelungsöffnung 12 durch die Grundplatte 51, durch die Zwischenplatte 52 und durch die Deckplatte 53 erstreckt.

    [0095] Im Bereich der Deckplatte 53 ist die Ausnehmung 27 angeordnet und hat noch eine Ausnehmung 29, welche das Bewegungsspiel des freien Endes 22 des Tragstabes 11 mithilfe von konisch sich erweiternden Führungsflächen 25 begrenzt.

    [0096] Die Einspannstelle 20 am unteren Ende des Tragstabes 11 wird durch das Aufeinanderliegen von Grundplatte 51 und Deckplatte 53 im Bereich der Klemmnut 21 gebildet.

    [0097] Links und rechts außerhalb der Anschläge 16 schließen sich Freistellungen 47 an, die zueinander fluchtend sowohl im Bereich der Zwischenplatte 52 als auch im Bereich der Deckplatte 53 angeordnet sind.

    [0098] In diese Freistellungen gelangt das freie biegbare Ende 22 des Tragstabes 11 in der in Figur 19 dargestellten Offenstellung.

    [0099] In der Schließstellung - siehe Figur 17 - deckt der Tragstab 11 mit seinem freien Ende 22 die Verriegelungsöffnung 12, die von dem Hakenkopf 8 des Verriegelungshakens 3, 4, 23 durchsetzt ist.

    [0100] Die Figur 21 zeigt den Schnitt durch die Verriegelungsöffnung 12, während die Figur 22 den Schnitt durch die Ausnehmung 29 zeigt, und die Figur 23 den Schnitt durch das einspannseitige Ende des Tragstabes 11 im Bereich der Einspannstelle 20 darstellt.

    [0101] Demnach ist das freie federnde Ende 22 des Tragstabes 11 in Pfeilrichtung 30 und in Gegenrichtung hierzu federbelastet schwenkbar und legt sich unter Federkraft in der in Figur 19 dargestellten Stellung jeweils an einem links- und rechtsseitigen Anschlag 16 an.

    [0102] Die Anschläge 16 sind symmetrisch ausgebildet, und zwar im Hinblick auf die Verriegelungsöffnung 12, weil damit eine Deckenplatte 1, 2 sowohl von der einen Seite als auch von der anderen Seite mit ihrem zugeordneten Verriegelungshaken 3, 4 in eine Verriegelungsplatte 10 eingehängt werden kann.

    [0103] Die Figur 24 zeigt im Vergleich zu den vorher genannten Zeichnungsfiguren 17 bis 23 lediglich eine Verdoppelung der Verriegelungsplatte 10, die somit aus zwei zueinander spiegelsymmetrischen Teilen besteht, die bezüglich einer Quer-Symmetrielinie 31 spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind. Die beiden Teile sind werkstoffeinstückig miteinander verbunden und bilden ein durchgehendes Metallteil. Es gelten somit für beide Verriegelungsplatten 10, 10 die gleichen Erläuterungen, wie sie anhand der Figuren 17 bis 23 gegeben wurden.

    [0104] Die gleichen Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

    [0105] Demnach zeigt die Figur 25 auch die Funktionsstellung im entriegelten Zustand bei der oberen Verriegelungsplatte 10, während sich die untere Verriegelungsplatte 10 noch in ihrer Grundstellung befindet.

    [0106] Die Figur 26 zeigt die Draufsicht auf einen Verriegelungshaken 3, 4 mit seinem Hakenkopf 8, wo erkennbar ist, dass ein am Hakenkopf 8 eingearbeiteter, schräg verlaufender Längsschlitz 34 auf der einen Seite durch die Steuerfläche 15 begrenzt ist, und er sich bogenförmig in eine Tragfläche 32 erstreckt, und auf der gegenüberliegenden Seite durch eine Anlagefläche 37 begrenzt ist, die etwa parallel zur Neigung der Steuerfläche 15 ausgebildet ist.

    [0107] Am freien vorderen Ende des Längsschlitzes 34 ist eine Abkantung 35 mit einer abgewinkelten Anschlagfläche 36 angeordnet, um ein unerwünschtes Ausrasten des dort eingreifenden Tragstabes 11 im Befestigungszustand zu vermeiden.

    [0108] Die Außenfläche des Hakenkopfes 8 wird durch eine Anschlagfläche 33 gebildet, deren Neigung etwa der Neigung der Steuerfläche 15 entspricht. Die Anschlagfläche 33 dient zum Durchgriff durch die Verriegelungsöffnung 12, um den die Verriegelungsöffnung 12 überdeckenden Tragstab 11 außer Eingriff mit der Verriegelungsöffnung 12 zu bringen, und das freie Ende 22 des Tragstabes 11 hinter den gehäusefesten Anschlag 16 zu transportieren.

    [0109] Die gegenüberliegende Fläche zu der Anschlagfläche 33 ist abgewinkelt und bildet somit eine Einführschräge zu der Anschlagfläche 33. Diese Fläche ist demnach als Einführschräge 38 ausgebildet, an die sich abgewinkelt eine Führungsfläche 39 anschließt.

    [0110] Die Einführschräge 38 dient auch zur Bewegung des freien federnden Endes 22 des Tragstabes auf den gegenüberliegenden Anschlag 16 im Gehäuse der Verriegelungsplatte 10.

    [0111] In der Zeichnung ist noch dargestellt, dass der Verriegelungshaken 3, 4 werkstoffeinstückig oder getrennt mit einer Grundplatte 45 verbunden sein kann. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist er als Blechbiegeteil ausgebildet.

    [0112] Die Figur 27 zeigt eine gegenüber Figur 26 abgewandelte Ausführungsform, bei der die gleichen Erläuterungen für den Verriegelungshaken 3, 4 gelten, wie sie vorstehend angegeben wurden.

    [0113] Lediglich der linksseitige Verriegelungshaken 23 hat eine andere Formgebung und sieht nicht ein Anheben einer Deckenplatte 1, 2 zum Zweck der Montage oder Demontage vor. Vielmehr greift hier der Tragstab 11 mit seinem freien Ende 22 in einen etwa horizontal ausgerichteten Aufnahmeschlitz 40 ein, der bei einer Radiusfläche 42 in einen Tragschenkel 44 übergeht, der die Lastübertragung auf den Körper des Verriegelungshakens 23 bildet.

    [0114] Am freien vorderen Ende des Aufnahmeschlitzes 40 ist eine hochstehende Abkantung 35 vorgesehen, die ein ungewolltes Ausrasten des freien Endes 22 des Tragstabes 11 vermeidet.

    [0115] An die Abkantung 35 schließt sich im Winkel davon eine Schrägfläche 41 an, die zum Einhängen der Deckenplatte 1, 2 notwendig ist. Diese Schrägfläche 41 bildet in Verbindung mit der Radiusfläche 42 das Schwenklager für das Abschwenken der hier nicht dargestellten Deckenplatte.

    [0116] Es handelt sich um eine Freistellung, um in diesem Bereich das Abschwenken der Deckenplatte um eine horizontale Achse zu ermöglichen.

    [0117] Der Hakenkopf 28 ist demnach anders geformt als der Hakenkopf 8, führt aber die gleichen Funktionen aus.

    [0118] Das Ausführungsbeispiel zeigt auch, dass an einer verbindenden Grundplatte 45 sowohl die eine Art von Verriegelungshaken 3, 4 als auch die andere Art von Verriegelungshaken 23 einstückig befestigt sein kann.

    [0119] Der sich vom Aufnahmeschlitz 40 nach oben erstreckende Tragsteg 43 soll hoch lastübertragend sein, um die Aufhängelasten auf den Körper des Verriegelungshakens 23 zu übertragen.

    [0120] In den Figuren 28 bis 29 ist die perspektivische Darstellung nach Figur 27 gezeigt, wo noch zusätzlich dargestellt ist, dass in der Grundplatte 45 ein quer verlaufendes Befestigungsloch 46 als Anschraubbefestigung für den Verriegelungshaken vorgesehen ist.

    [0121] Die Ausführungsform nach den Figuren 28 und 29 zeigt, dass an einer Grundplatte 45 zwei verschiedene Verriegelungshaken befestigt sein können. Selbstverständlich ist es auch möglich, an der Grundplatte 45 nur doppelseitig entweder die Verriegelungshaken 3, 4 oder doppelseitig auch die Verriegelungshaken 23 anzuordnen.

    [0122] Die vorstehende Beschreibung zeigt in den Figuren 17 bis 23 einen Schichtaufbau der Verriegelungsplatten aus insgesamt drei aufeinandergeschichteten Platten 51-53, die verschiedene Ausnehmungen tragen. Dies ist rein aus Fertigungsgründen vorgesehen, weil es besonders einfach ist, im Blechmaterial jeder Platte 51-53 zugeordnete Ausnehmungen anzufertigen. Hierauf ist die Erfindung nicht beschränkt. Statt der Anordnung einer geschichteten Verriegelungsplatte 10 mit den Platten 51-53 kann auch eine durchgehende, einstückige Verriegelungsplatte verwendet werden, wobei die entsprechenden Ausnehmungen im Material der durchgehenden Verriegelungsplatte durch spanabhebende Bearbeitung eingebracht sind.

    [0123] Statt einer spanabhebenden Verarbeitung können die Ausnehmungen durch Tiefziehen, Stanzen, Prägen oder Schweißen eingebracht werden.

    [0124] Ebenso ist es möglich, die Verriegelungsplatte 10 als Kunststoffspritzgussteil und lediglich den lastübertragenden Tragstab 11 aus einem Metallmaterial auszubilden.

    [0125] Das Material der Schichtplatten 51-53 kann aus einem Blechmaterial oder aus einer Aluminiumlegierung bestehen.

    [0126] Die Erfindungsbeschreibung zeigt, dass eine werkzeuglose Montage und Demontage möglich ist, dass hohe Traglasten bei geringer Bauhöhe einer Verriegelungsplatte übertragen werden können, und dass das wesentliche Element, ein einseitig biegbar eingespannter Tragstab, zur Übertragung der Traglasten in Verbindung mit in die Verriegelungsplatte einrastbaren Verriegelungshaken 3, 4, 23 vorgesehen ist.

    [0127] Dies ist relativ kostengünstig herzustellen, weil in übliche Deckenkassetten-Konstruktionen eine solche Verriegelungsplatte ohne Weiteres integriert werden kann.

    [0128] Ferner sieht die Erfindung vor, die Deckenplatte ohne jegliche horizontale Bewegung aus dem Verbund mit anderen Deckenplatten herauszunehmen, sodass geringstmögliche Stoßfugen zwischen den Deckenplatten vorhanden sein können, und dies zu einer optisch schönen, durchgehenden Deckenkonstruktion führt, die andere, bekannte Konstruktionen nicht erreichen können.

    [0129] Mit der geringen Bauhöhe der Verriegelungsplatte können die Geschossdecken entsprechend minimiert werden, ohne dass die Raumhöhe hierdurch beeinträchtigt wird, was zu einer wesentlichen Verminderung von Baukosten führt.

    Zeichnungslegende



    [0130] 
    1
    Deckenplatte
    2
    Deckenplatte
    3
    Verriegelungshaken
    4
    Verriegelungshaken
    5
    Querbandrasterprofil
    6
    Längsbandrasterprofil
    7
    Anlagefläche
    8
    Hakenkopf
    9
    Verriegelungsschlitz
    10
    Verriegelungsplatte
    11
    Tragstab
    12
    Verriegelungsöffnung
    13
    Tragkonstruktion
    14
    Pfeilrichtung 14'
    15
    Steuerfläche
    16
    Anschlag
    17
    Bodenfläche
    18
    Umkantung
    19
    Befestigungsschenkel
    20
    Einspannstelle
    21
    Klemmnut
    22
    freies Ende (von 11)
    23
    Verriegelungshaken
    24
    Befestigungsbohrung
    25
    Führungsfläche
    26
    Sichtöffnung
    27
    Ausnehmung
    28
    Hakenkopf (von 23)
    29
    Ausnehmung
    30
    Pfeilrichtung
    31
    Symmetrielinie
    32
    Tragfläche
    33
    Anschlagfläche
    34
    Längsschlitz
    35
    Abkantung
    36
    Anschlagfläche
    37
    Anlagefläche
    38
    Einführschräge
    39
    Führungsfläche
    40
    Aufnahmeschlitz
    41
    Schrägfläche
    42
    Radiusfläche
    43
    Tragsteg
    44
    Tragschenkel
    45
    Grundplatte
    46
    Befestigungsloch
    47
    Freistellung
    48
    49
    50
    51
    Grundplatte
    52
    Zwischenplatte
    53
    Deckplatte
    54



    Ansprüche

    1. Unterdecke bestehend aus einzelnen, rechteckigen oder quadratischen rasterartig verlegten Deckenplatten (1, 2), die an einer Rohdecke oder einer anderen Tragkonstruktion (13) werkzeuglos befestigbar sind und auf der einen Seite der Befestigungsebene jeweils Verriegelungshaken (3, 4, 23) angeordnet sind, die mit auf der gegenüberliegenden Befestigungsebene angeordneten Verriegelungsplatten (10) verrastbar sind, wobei in der Verriegelungsplatte (10) ein eingespannter, federnder Tragstab (11) befestigt ist, der einen plattenseitigen Verriegelungsschlitz (9) übergreift und eine traglastaufnehmende Verbindung mit dem durch den Verriegelungsschlitz (9) hindurch steckbaren Verriegelungshaken (3, 4, 23) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragstab (11) einseitig eingespannt ist und mit seinem freien federnden Ende (22) den Verriegelungsschlitz (9) übergreift und in einer horizontalen Ebene zur Seite bewegbar ist.
     
    2. Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durch Verriegelungsschlitz (9) ein Hakenkopf (8) des Verriegelungshakens (3, 4, 23) hindurch steckbar ist und mit dem freien federnden Ende (22) des Tragstabs (11) verrastbar ist.
     
    3. Unterdecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Hakenkopf (8) des Verriegelungshakens (3, 4, 23) ein oder mehrere Steuerflächen (15) angeordnet sind, die bei einer relativen Längsbewegung zwischen dem Verriegelungshaken (3, 4, 23) und der Verriegelungsplatte (10) das freie federnde Ende (22) des Tragstabes (11) aus dem Bereich der Verriegelungsöffnung elastisch federnd heraus schwenken und aus dem Rasteingriff mit dem Verriegelungshaken (3, 4, 23) bringen.
     
    4. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rast- und Entrastbewegung zwischen der jeweiligen Deckenplatte (1, 2) und der Tragkonstruktion (13) in senkrechter Ebene zur Längserstreckung der Deckenplatte (1, 2) gerichtet ist.
     
    5. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsplatte (10) mehrschichtig aufgebaut ist und dass die verschiedenen Ausnehmungen (12, 25, 26, 27) in der Verriegelungsplatte (10) in den unterschiedlichen, sandwich-artigen Schichten (51, 52, 53) der Verriegelungsplatte ausgebildet sind.
     
    6. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Verriegelungsplatte (10) mehr als ein einseitig befestigter Tragstab (11) befestigt ist.
     
    7. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungshaken (23) ein Dreh- oder Schwenklager für die daran befestigte Deckenplatte (1, 2) ausbildet.
     
    8. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungshaken (4) an seinem oberen Ende einen Hakenkopf (8) aufweist, der einen schräg gerichteten Verriegelungsschlitz (9) ausbildet und dass am Hakenkopf (8) schräg ausgebildete Steuerfläche (15) zur Anlage am Tragstab (11) ausgebildet ist.
     
    9. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das freie federnde Ende (22) des Tragstabes (11) im ausgelenkten Zustand im Bereich von beidseitig angeordneten plattenseitigen Anschlägen (16) arretierbar ist.
     
    10. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verriegelungsplatte (10) zwei nebeneinander liegende Sichtöffnungen (26) angeordnet sind, um die federnde Anlage des freien Endes (22) des Tragstabes (11) hinter den Anschlägen (16) optisch zu kontrollieren, die im Bereich der Ausnehmung (27) angeordnet sind.
     
    11. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewegungsspiel des freien Endes (22) des Tragstabes (11) mithilfe von konisch sich erweiternden Führungsflächen (25) auf der Verriegelungsplatte (10) begrenzt ist.
     
    12. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsplatte (10) verdoppelt ist und aus zwei zueinander spiegelsymmetrischen Teilen besteht, die bezüglich einer Quer-Symmetrielinie (31) spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
     
    13. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Hakenkopf (8) eingearbeiteter, schräg verlaufender Längsschlitz (34) auf der einen Seite durch die Steuerfläche (15) begrenzt ist, und er sich bogenförmig in eine Tragfläche (32) erstreckt, und auf der gegenüberliegenden Seite durch eine Anlagefläche (37) begrenzt ist, die etwa parallel zur Neigung der Steuerfläche (15) ausgebildet ist.
     
    14. Unterdecke nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass am freien vorderen Ende des Längsschlitzes (34) eine Abkantung (35) mit einer abgewinkelten Anschlagfläche (36) angeordnet ist, um ein unerwünschtes Ausrasten des dort eingreifenden Tragstabes (11) im Befestigungszustand zu vermeiden.
     
    15. Unterdecke nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche des Hakenkopfes (8) durch eine Anschlagfläche (33) gebildet ist, deren Neigung etwa der Neigung der Steuerfläche (15) entspricht, wobei die Anschlagfläche (33) zum Durchgriff durch die Verriegelungsöffnung (12) dient, um den die Verriegelungsöffnung (12) überdeckenden Tragstab (11) außer Eingriff mit der Verriegelungsöffnung (12) zu bringen, und das freie Ende (22) des Tragstabes (11) hinter den gehäusefesten Anschlag (16) zu transportieren.
     
    16. Unterdecke nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegende Fläche zur Anschlagfläche (33) als Einführschräge (38) abgewinkelt ist und eine Einführschräge zur Anschlagfläche (33) bildet.
     


    Claims

    1. False ceiling consisting of individual, rectangular or square cover plates (1, 2) laid like a grid which is attachable without a tool to a bare ceiling or a further supporting structure (13) and respectively locking hooks (3, 4, 23) are arranged on the one side of the attachment plane and are lockable using locking plates (10) arranged on the opposite attachment plane, wherein in the locking plate (10), a clamped, resilient supporting rod (11) is attached which engages over a plate-side locking slot (9) and forms a load-bearing connection with the locking hook (3, 4, 23) which is insertable through the locking slot (9), characterised in that the supporting rod (11) is clamped on one side and engages over the locking slot (9) using its free resilient end (22) and is movable to the side in a horizontal plane.
     
    2. False ceiling according to claim 1, characterised in that a hook head (8) of the locking hook (3, 4, 23) is insertable through locking slot (9) and is lockable using the free resilient end (22) of the supporting rod (11).
     
    3. False ceiling according to claim 1 or 2, characterised in that one or more control surfaces (15), which pivot the free resilient end (22) of the supporting rod (11) elastically resiliently out of the region of the locking opening and bring it out of locking engagement with the locking hook (3, 4, 23) during a relative longitudinal movement between the locking hook (3, 4, 23) and the locking plate (10), are arranged on the hook head (8) of the locking hook (3, 4, 23).
     
    4. False ceiling according to one of claims 1 to 3, characterised in that the locking movement and unlocking movement between the respective cover plate (1, 2) and the supporting structure (13) is directed in the perpendicular plane to the longitudinal extension of the cover plate (1, 2).
     
    5. False ceiling according to one of claims 1 to 4, characterised in that the locking plate (10) is constructed to be multi-layered and in that the different recesses (12, 25, 26, 27) in the locking plate (10) are formed in the different, sandwich-like layers (51, 52, 53) of the locking plate.
     
    6. False ceiling according to one of claims 1 to 5, characterised in that more than one supporting rod (11) attached on one side is attached in a locking plate (10).
     
    7. False ceiling according to one of claims 1 to 6, characterised in that the locking hook (23) forms a pivot bearing or drag bearing for the cover plate (1, 2) attached thereto.
     
    8. False ceiling according to one of claims 1 to 7, characterised in that the locking hook (4) has on its upper end, a hook head (8) which forms a locking slot (9) directed at an angle and in that control surface (15) formed at an angle for support on the supporting rod (11) is formed on the hook head (8).
     
    9. False ceiling according to one of claims 1 to 8, characterised in that the free resilient end (22) of the supporting rod (11) in the deflected state is lockable in the region of plate-side stops (16) arranged on both sides.
     
    10. False ceiling according to one of claims 1 to 9, characterised in that two inspection openings (26) lying next to one another are arranged in the locking plate (10) in order to optically monitor the resilient support of the free end (22) of the supporting rod (11) behind the stops (16) which are arranged in the region of the recess (27).
     
    11. False ceiling according to one of claims 1 to 10, characterised in that the clearance of motion of the free end (22) of the supporting rod (11) is limited with the aid of conically expanding guide surfaces (25) on the locking plate (10).
     
    12. False ceiling according to one of claims 1 to 11, characterised in that the locking plate (10) is doubled and consists of two parts in mirror symmetry to one another which are arranged in mirror symmetry to one another with regard to a transverse line of symmetry (31).
     
    13. False ceiling according to one of claims 1 to 12, characterised in that a longitudinal slot (34) running at an angle and incorporated on the hook head (8) is limited on the one side by the control surface (15), and it extends into a supporting surface (32) like an arc, and on the opposite side is limited by a support surface (37) which is formed approximately parallel to the inclination of the control surface (15).
     
    14. False ceiling according to claim 13, characterised in that a rounding-off (35) with an angular stop surface (36) is arranged on the free front end of the longitudinal slot (34) in order to avoid undesirable unlocking of the supporting rod (11) engaging there in the attached state.
     
    15. False ceiling according to claim 14 or 15, characterised in that the outer surface of the hook head (8) is formed by a stop surface (33), the inclination of which corresponds approximately to the inclination of the control surface (15), wherein the stop surface (33) serves for penetrating through the locking opening (12) in order to bring the supporting rod (11) covering the locking opening (12) out of engagement with the locking opening (12), and to transport the free end (22) of the supporting rod (11) behind the stop (16) fixed to the housing.
     
    16. False ceiling according to one of claims 13 to 15, characterised in that the opposite surface to the stop surface (33) is bent as a lead-in slope (38) and forms a lead-in slope to the stop surface (33).
     


    Revendications

    1. Faux plafond constitué de dalles de plafond (1, 2) individuelles rectangulaires ou carrées posées à la manière d'une grille, qui peuvent être fixées sans outil à un plafond brut ou une autre structure porteuse (13) et des crochets de verrouillage (3, 4, 23) sont disposés respectivement sur un côté du plan de fixation, qui peuvent être enclenchés avec des dalles de verrouillage (10) disposées sur le plan de fixation opposé, dans lequel une barre porteuse (11) enserrée sur ressorts est fixée dans la dalle de verrouillage (10), ladite barre porteuse surmonte une entaille de verrouillage (9) côté dalle et forme une liaison d'absorption de charges avec le crochet de verrouillage (3, 4, 23) pouvant être emboîté à travers l'entaille de verrouillage (9), caractérisé en ce que la barre porteuse (11) est enserrée d'un côté et surmonte par son extrémité libre (22) sur ressort l'entaille de verrouillage (9) et est mobile dans un plan horizontal vers le côté.
     
    2. Faux plafond selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une tête de crochet (8) du crochet de verrouillage (3, 4, 23) peut être emboîtée à travers l'entaille de verrouillage (9) et peut être enclenchée avec l'extrémité libre (22) sur ressort de la barre porteuse (11).
     
    3. Faux plafond selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une ou plusieurs faces de commande (15) sont disposées à la tête de crochet (8) du crochet de verrouillage (3, 4, 23), lesquelles faces de commande font pivoter, lors d'un déplacement longitudinal relatif entre le crochet de verrouillage (3, 4, 23) et la dalle de verrouillage (10), l'extrémité libre (22) sur ressort de la barre porteuse (11) de manière à la faire sortir sur ressort de manière élastique de la zone de l'ouverture de verrouillage et l'amène à se dégager de la prise par enclenchement avec le crochet de verrouillage (3, 4, 23).
     
    4. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le déplacement d'enclenchement et de désenclenchement entre la dalle de plafond (1, 2) respective et la structure porteuse (13) est dirigé dans un plan perpendiculaire par rapport à l'extension longitudinale de la dalle de plafond (1, 2).
     
    5. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la dalle de verrouillage (10) présente une structure multicouche, et que les différents évidements (12, 25, 26, 27) dans la dalle de verrouillage (10) sont réalisés dans les différentes couches (51, 52, 53) de type sandwich de la dalle de verrouillage.
     
    6. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que plus d'une barre porteuse (11) fixée sur un côté est fixée dans une dalle de verrouillage (10).
     
    7. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le crochet de verrouillage (23) réalise un palier de rotation ou de pivotement pour la dalle de plafond (1, 2) fixée à celui-ci.
     
    8. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le crochet de verrouillage (4) présente à son extrémité supérieure une tête de crochet (8), qui réalise une entaille de verrouillage (9) dirigée de manière oblique, et que la face de commande (15) réalisée de manière oblique à la tête de crochet (8) est réalisée pour venir en appui sur la barre porteuse (11).
     
    9. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'extrémité libre (22) sur ressort de la barre porteuse (11) peut être arrêtée dans l'état sorti par déviation dans la zone de butées (16) côté dalle disposées de part et d'autre.
     
    10. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que deux ouvertures d'inspection (26) situées côte à côte sont disposées dans la dalle de verrouillage (10) pour contrôler visuellement l'appui sur ressort de l'extrémité libre (22) de la barre porteuse (11) après les butées (16) qui sont disposées dans la zone de l'évidement (27).
     
    11. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le jeu de déplacement de l'extrémité libre (22) de la barre porteuse (11) est limité à l'aide de faces de guidage (25) s'élargissant de manière conique sur la dalle de verrouillage (10).
     
    12. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la dalle de verrouillage (10) est doublée et est constituée de deux parties symétriques en miroir l'une par rapport à l'autre, qui sont disposées l'une par rapport en symétrie de miroir par rapport à une ligne de symétrie transversale (31).
     
    13. Faux plafond selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'une entaille longitudinale (34) pratiquée à la tête de crochet (8), s'étendant de manière oblique est limitée sur un côté par la face de commande (15), et elle s'étend de manière à présenter une forme d'arc dans une face porteuse (32) et est limitée sur le côté opposé par une face d'appui (37), qui est réalisée à peu près parallèlement par rapport à l'inclinaison de la face de commande (15).
     
    14. Faux plafond selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'un rebord plié (35) avec une face de butée (36) coudée est disposé à l'extrémité avant libre de l'entaille longitudinale (34) pour éviter tout désenclenchement non souhaité de la barre porteuse (11) venant en prise ici dans l'état de fixation.
     
    15. Faux plafond selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que la face extérieure de la tête de crochet (8) est formée par une face de butée (33) dont l'inclinaison correspond à peu près à l'inclinaison de la face de commande (15), dans lequel la face de butée (33) sert à traverser l'ouverture de verrouillage (12) pour retirer la barre porteuse (11) recouvrant l'ouverture de verrouillage (12) de l'ouverture de verrouillage (12) et pour transporter l'extrémité libre (22) de la barre poreuse (11) après la butée (16) solidaire du boîtier.
     
    16. Faux plafond selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que la face opposée est coudée vers la face de butée (33) en tant que biseau d'introduction (38) et forme un biseau d'introduction vers la face de butée (33).
     




    Zeichnung





















































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente