[0001] Die Erfindung betrifft einen Gebäudeverschluss mit einem Dämmblock zur dämmenden
Anordnung des Gebäudeverschlusses, insbesondere eines Fensters, an einem Gebäude,
wobei der Dämmblock außenseitig an einem Rahmen des Gebäudeverschlusses befestigt
ist und im Schnitt gesehen eine an dem Rahmen befestigte Innenseite, eine dem Rahmen
abgewandte Außenseite sowie eine die Innenseite und die Außenseite verbindende Oberseite
und eine die Innenseite und die Außenseite auf der der Oberseite abgewandten Seite
verbindende Unterseite aufweist, wobei die Unterseite auf der dem Gebäude zugewandten
Seite des Dämmblocks und die Oberseite auf der dem Gebäude abgewandten Seite des Dämmblocks
vorliegt, wobei der Dämmblock einen ersten Teilbereich und einen zweiten Teilbereich
aufweist, die in einem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses über einen parallel
zu dem Rahmen verlaufenden, als Sollabrisselement ausgebildeten Verbindungssteg lösbar
miteinander verbunden sind, wobei parallel zu dem Verbindungssteg wenigstens eine
den ersten Teilbereich und den zweiten Teilbereich voneinander trennende Trennfuge
ausgebildet ist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Montieren eines
Gebäudeverschlusses an einem Gebäude.
[0002] Grundsätzlich kann der Gebäudeverschluss beliebig ausgestaltet sein. Beispielsweise
liegt er in Form eines Fensters, insbesondere eines Fassadenfensters oder eines Dachfensters,
vor. Der Gebäudeverschluss weist vorzugsweise als wesentliche Bestandteile den Rahmen
sowie den Flügel auf. Selbstverständlich können auch mehrere Rahmen und/oder mehrere
Flügel vorgesehen sein. Der Flügel kann im Falle des Fensters auch als Flügelrahmen
und der Rahmen als Blendrahmen bezeichnet werden. Der Flügel verfügt üblicherweise
über eine Verglasung, welche beispielsweise als Einfachverglasung oder als Mehrfachverglasung,
insbesondere Doppelverglasung oder Dreifachverglasung, vorliegt.
[0003] Die Verglasung ist beispielsweise von Holmen des Flügels eingefasst, wobei insbesondere
zwei Vertikalholme und zwei Horizontalholme vorgesehen sind. Auch der Rahmen verfügt
bevorzugt über zwei Vertikalholme und zwei Horizontalholme. Dabei sind jeweils zwei
der Holme miteinander verbunden, insbesondere ist jeder der Vertikalholme mit jedem
der Horizontalholme verbunden. Der Rahmen ist beispielsweise zur ortsfesten Befestigung
an dem Gebäude, insbesondere an beziehungsweise in einem Dach des Gebäudes, beziehungsweise
zur Befestigung in einer Ausnehmung des Gebäudes beziehungsweise des Dachs vorgesehen.
Der Flügel ist an dem Rahmen beweglich gelagert und insoweit verlagerbar, sodass er
aus einer Geschlossenstellung in eine Offenstellung und umgekehrt verlagert werden
kann.
[0004] Um den Gebäudeverschluss dämmend, insbesondere wärmedämmend, an dem Gebäude anzuordnen,
ist der Dämmblock vorgesehen. Dieser ist zur außenseitigen Befestigung an dem Rahmen
des Gebäudeverschlusses, insbesondere dem Blendrahmen, ausgebildet. Beispielsweise
ist der Dämmblock bei einem wärmegedämmten Gebäudeverschluss im Auslieferungszustand
des Gebäudeverschlusses bereits an dem Rahmen vormontiert beziehungsweise befestigt.
Er kann jedoch auch nachträglich an dem Rahmen montierbar oder montiert sein. Nach
der Montage des Gebäudeverschlusses an dem Gebäude liegt der Dämmblock vorzugsweise
zwischen dem Rahmen des Gebäudeverschlusses einerseits und gebäudeseitigen Elementen
andererseits vor. Unter letzteren kann im Falle des Dachfensters beispielsweise ein
Dachaufbau und/oder eine Dachhaut verstanden werden.
[0005] Der Dämmblock weist die Innenseite und die Außenseite sowie die Oberseite und die
Unterseite auf, welche einen Außenumfang des Dämmblocks im Schnitt gesehen begrenzen.
Im Falle des Dachfensters beschreiben die Begriffe "Unterseite" sowie "Oberseite"
vorzugsweise tatsächlich eine Orientierung des Dämmblocks, sodass die Oberseite oben
und die Unterseite unten beziehungsweise die Oberseite über der Unterseite vorliegt.
Ganz allgemein wird jedoch unter der Oberseite lediglich die nach der Montage des
Gebäudeverschlusses dem Gebäude abgewandte Seite des Dämmblocks und unter der Unterseite
die ihm zugewandte Seite verstanden.
[0006] Häufig ist es notwendig, während der Montage des Gebäudeverschlusses diesen an Gegebenheiten
des Gebäudes anzupassen, an oder in welchem er montiert werden soll. Beispielsweise
kann hierbei ein Anpassen des Dämmblocks notwendig sein. Hierbei muss üblicherweise
überaus behutsam vorgegangen werden, weil ein falsches Anpassen des Dämmblocks einen
Austausch des kompletten Dämmblocks zur Folge hat. In diesem Fall muss also zunächst
der bestehende Dämmblock von dem Gebäudeverschluss beziehungsweise dem Rahmen gelöst
und anschließend ein neuer Dämmblock an ihm angebracht werden.
[0007] Beispielsweise ist aus der Druckschrift
EP 2 466 032 A1 ein Dämmteil zur Verwendung zwischen einem Fenster und einer lasttragenden Struktur
bekannt, aufweisend: ein erstes Dämmelement, das aus einem formstabilen Dämmmaterial
hergestellt ist, ein zweites Dämmelement, das aus einem komprimierbaren Dämmmaterial
hergestellt ist, und Befestigungsmittel zum Befestigen des Dämmteils an dem Fenster
oder an der lasttragenden Struktur. Die ersten und zweiten Dämmelemente sind so miteinander
verbunden, dass im Gebrauch die Orientierung der Dämmelemente derart ist, dass das
erste Dämmelement oben auf dem zweiten Dämmelement ist, wobei die Seite des ersten
Dämmelements, die von dem zweiten Dämmelement abgewandt ist, eine Oberseite des Dämmteils
definiert und die Seite des zweiten Dämmelements, die von dem ersten Dämmelement abgewandt
ist, eine Unterseite des Dämmteils definiert. Eine Höhenrichtung ist zudem als eine
Richtung definiert, die sich von der Unterseite zu der Oberseite erstreckt. Zudem
sollen die Befestigungsmittel an dem ersten Dämmelement angebracht sein.
[0008] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Gebäudeverschluss vorzuschlagen, welcher gegenüber
bekannten Gebäudeverschlüssen Vorteile aufweist, insbesondere eine einfache und schnelle
Montage ermöglicht.
[0009] Dies wird erfindungsgemäß mit einem Gebäudeverschluss mit den Merkmalen des Anspruchs
1 erreicht. Dabei ist vorgesehen, dass die Trennfuge sich - wiederum im Schnitt gesehen
- ausgehend von dem Verbindungssteg in Richtung der Außenseite des Dämmblocks erstreckt
und in Richtung der Unterseite angewinkelt ist.
[0010] Der Dämmblock besteht aus mehreren Teilbereichen, nämlich zumindest dem ersten Teilbereich
und dem zweiten Teilbereich. Selbstverständlich können jedoch auch weitere Teilbereiche,
insbesondere in beliebiger Anzahl, vorgesehen sein. Die beiden Teilbereiche sind in
dem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses über den Verbindungssteg miteinander
verbunden. Bevorzugt ist hierbei der Verbindungssteg sowohl mit dem ersten Teilbereich
einerseits und mit dem zweiten Teilbereich andererseits jeweils materialeinheitlich
und/oder einstückig ausgebildet.
[0011] Der Verbindungssteg erstreckt sich in Längsrichtung des Dämmblocks, also in Richtung
der größten Erstreckung des Dämmblocks. Diese Richtung liegt normalerweise parallel
zu dem Rahmen vor, welcher beispielsweise als Bezugselement gewählt werden kann. Im
Rahmen dieser Beschreibung wird hinsichtlich des Dämmblocks ein Bezugssystem herangezogen,
in welchem eine Längsrichtung in Richtung der größten Erstreckung des Dämmblocks vorliegt
und eine Lateralrichtung und eine Vertikalrichtung senkrecht aufeinander sowie senkrecht
auf der Längsrichtung stehen. Die Lateralrichtung liegt dabei üblicherweise in Richtung
der geringsten Abmessungen des Dämmblocks vor und verläuft beispielsweise in Richtung
des Rahmens beziehungsweise durch diesen hindurch. In der Vertikalrichtung weist der
Dämmblock hingegen üblicherweise Abmessungen auf, welche zwischen den Abmessungen
in der Längsrichtung und den Abmessungen in der Lateralrichtung liegen. Die Vertikalrichtung
verläuft beispielsweise parallel beabstandet zu dem Rahmen. Die Abmessungen, beispielsweise
des Dämmblocks, in Längsrichtung werden als Länge, die Abmessungen in Lateralrichtung
als Breite und die Abmessungen in Vertikalrichtung als Höhe bezeichnet.
[0012] Der Verbindungssteg erstreckt sich vorzugsweise in Längsrichtung über die gesamte
Länge des Dämmblocks. Dagegen weist er eine Breite auf, welche geringer ist als die
Breite des Dämmblocks. Beispielsweise beträgt die Breite des Verbindungsstegs bezogen
auf die Breite des Dämmblocks höchstens 5 %, höchstens 10 %, höchstens 15 %, höchstens
20 % oder höchstens 25 %. Der Verbindungssteg weist Abmessungen auf, welche eine Festigkeit
derart bewirken, dass die beiden Teilbereiche zunächst zuverlässig aneinander gehalten
sind.
[0013] Die Verbindung zwischen den Teilbereichen kann jedoch durch mechanischen Einfluss
auf den Dämmblock gelöst werden, insbesondere kann der zweite Teilbereich von dem
ersten Teilbereich abgerissen werden, wobei der Verbindungssteg als Sollabrisselement
dient. Bei dem Abreißen des zweiten Teilbereichs von dem ersten Teilbereich wird insoweit
der Verbindungssteg über wenigstens einen Teil seiner Länge, bevorzugt über seine
gesamte Länge, abgerissen. Insoweit sind die beiden Teilbereiche über den Verbindungssteg
lösbar miteinander verbunden. Mit einer solchen Ausgestaltung wird ein einfaches und
werkzeugfreies Anpassen des Dämmblocks ermöglicht.
[0014] Benachbart zu dem Verbindungssteg liegt die Trennfuge zwischen den beiden Teilbereichen
vor. Insbesondere ist der Verbindungssteg durch das Ausbilden der Trennfuge hergestellt.
Anders ausgedrückt begrenzt der Verbindungssteg die Trennfuge, nämlich insbesondere
in Richtung des Rahmens beziehungsweise der Innenseite des Dämmblocks. Die Trennfuge
erstreckt sich ausgehend von dem Verbindungssteg in Richtung der Außenseite des Dämmblocks.
Weil bei dem Trennen der beiden Teilbereiche voneinander und dem dabei erfolgenden
Abreißen des Verbindungsstegs Reste des Verbindungssteg an dem ersten Teilbereich
verbleiben können, soll die Trennfuge derart ausgestaltet sein, dass der Dämmblock
beziehungsweise der erste Teilbereich einen Sichtschutz für die an dem ersten Teilbereich
verbleibenden Reste des Verbindungsstegs bildet.
[0015] Dies wird erzielt, indem die Trennfuge angewinkelt ist, nämlich in Richtung der Unterseite.
Das bedeutet, dass die Trennfuge ausgehend von dem Verbindungssteg einerseits in Richtung
der Außenseite und andererseits in Richtung der Unterseite verläuft. Beispielsweise
schließt die Trennfuge dabei mit der Lateralrichtung zumindest bereichsweise einen
Winkel von mindestens 5°, mindestens 10°, mindestens 15°, mindestens 20°, mindestens
25°, mindestens 30°, mindestens 35°, mindestens 40° oder mindestens 45° ein. Der erste
Teilbereich hat insoweit auf seiner Außenseite einen Überhang in Richtung des Gebäudes,
wodurch ein Sichtschutz für den Verbindungssteg realisiert ist.
[0016] Die Trennfuge ist beispielsweise durch ein Auftrennen, insbesondere ein Aufschneiden
des Dämmblocks realisiert. Die Trennfuge trennt die beiden Teilbereiche voneinander.
Darunter ist jedoch nicht zu verstehen, dass die beiden Teilbereiche durch die Trennfuge
voneinander beabstandet sind, wenngleich dies selbstverständlich der Fall sein kann.
Vielmehr liegen bevorzugt in dem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses beziehungsweise
des Dämmblocks aneinander an. Bei dem Ausbilden der Trennfuge wird insoweit eine erste
Schnittfläche an dem ersten Teilbereich und eine zweite Schnittfläche an dem zweiten
Teilbereich ausgebildet. Die beiden Schnittflächen liegen in dem Auslieferungszustand
vorzugsweise zumindest bereichsweise, insbesondere vollflächig, aneinander an.
[0017] Im Rahmen einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste
Teilbereich und der zweite Teilbereich über den Verbindungssteg einstückig und materialeinheitlich
miteinander verbunden sind. Hierauf wurde vorstehend bereits hingewiesen. Der Dämmblock
besteht beispielsweise aus einem dämmenden flexiblen Material. Das Material kann eines
aus mehreren Materialien ausgewähltes Material oder ein Gemisch aus mehreren dieser
Materialien sein. Als Materialien kommen insbesondere Kunststoffe, beispielsweise
Polyethylen und thermoplastische Elastomere zum Einsatz. Das Material des Dämmblocks
ist vorzugsweise geschäumt, um die Dämmwirkung zu verbessern.
[0018] Im Rahmen einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Befestigungsmittel
zur Befestigung der Innenseite an dem Rahmen an dem erstem Teilbereich angeordnet
ist und/oder der zweite Teilbereich befestigungsmittelfrei ausgestaltet ist. In anderen
Worten ist ausschließlich der erste Teilbereich an dem Rahmen des Gebäudeverschlusses
befestigt, während der zweite Teilbereich in dem Auslieferungszustand lediglich über
den ersten Teilbereich an dem Rahmen gehalten ist. Beispielsweise liegt hierbei der
zweite Teilbereich lose an dem Rahmen an. Als Befestigungsmittel zur Befestigung des
ersten Teilbereichs kommt beispielsweise ein Klebstoff, vorzugsweise ein Schmelzklebstoff,
zum Einsatz.
[0019] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass auf der der Trennfuge gegenüberliegenden
Seite des Verbindungsstegs eine weitere Trennfuge vorliegt, die parallel zu dem Verbindungssteg
verläuft und den ersten Teilbereich und den zweiten Teilbereich voneinander trennt,
wobei sich die weitere Trennfuge im Schnitt gesehen ausgehend von dem Verbindungssteg
in Richtung der Innenseite des Dämmblocks erstreckt. Zusätzlich zu der Trennfuge ist
also die weitere Trennfuge vorgesehen. Diese ist vorzugsweise grundsätzlich analog
zu der Trennfuge ausgestaltet, verläuft also zumindest in Längsrichtung parallel zu
dem Verbindungssteg und trennt die beiden Teilbereiche voneinander. Die Trennfuge
und die weitere Trennfuge sind jedoch auf gegenüberliegenden Seiten des Verbindungsstegs
ausgebildet. Während die Trennfuge ausgehend von dem Verbindungssteg in Richtung der
Außenseite des Dämmblocks verläuft, soll sich die weitere Trennfuge ausgehend von
dem Verbindungssteg in Richtung der Innenseite des Dämmblocks erstrecken. Beispielsweise
weisen die Trennfuge und die weitere Trennfuge in Lateralrichtung dieselben Abmessungen
auf, sodass insgesamt der Verbindungssteg mittig oder zumindest in etwa mittig in
Lateralrichtung an dem Dämmblock vorliegt.
[0020] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Trennfuge gegenüber
der weiteren Trennfuge angewinkelt ist. Vorstehend wurde bereits erläutert, dass zur
Ausbildung des Sichtschutzes für den Verbindungssteg die Trennfuge in Richtung der
Unterseite angewinkelt sein soll. Für die weitere Trennfuge ist hingegen eine derartige
Ausgestaltung nicht notwendig. Entsprechend kann sie beispielsweise im Schnitt gesehen
ausschließlich in Lateralrichtung verlaufen, also in einer von der Längsrichtung und
der Lateralrichtung aufgespannten Ebene liegen. Entsprechend ist die weitere Trennfuge
gegenüber der Trennfuge angewinkelt. Selbstverständlich kann es auch vorgesehen sein,
dass die weitere Trennfuge in Richtung der Oberseite verläuft beziehungsweise in diese
Richtung angewinkelt ist.
[0021] Im Rahmen einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass in
dem zweiten Teilbereich eine Schutzaufnahme für eine an dem Rahmen befestigbare Klebefolie,
die zur Befestigung einer Dampfsperre an dem Gebäudeverschluss dient, ausgebildet
ist. Während der Montage des Gebäudeverschlusses in oder an dem Gebäude dient die
Klebefolie der Herstellung einer Klebeverbindung zu einer bauseits vorzusehenden Dampfsperre.
Die Klebefolie ist hierzu einerseits an dem Rahmen befestigt beziehungsweise befestigbar.
Andererseits weist sie einen Klebstoff auf, beispielsweise einen Klebstreifen, mittels
welchem sie mit der Dampfsperre verklebbar ist. Bei üblichen Gebäudeverschlüssen kann
die Klebefolie erst während der Montage an dem Gebäudeverschluss beziehungsweise dem
Rahmen des Gebäudeverschlusses befestigt werden.
[0022] Es kann alternativ vorgesehen sein, die Klebefolie bereits bei der Herstellung des
Gebäudeverschlusses an diesem anzubringen und zu sichern. In letzterem Fall kann bei
der Montage des Gebäudeverschlusses an beziehungsweise in dem Gebäude schnell und
einfach die Klebeverbindung zu der Dampfsperre hergestellt werden. Zur Sicherung,
insbesondere zur Transportsicherung, waren bislang jedoch aufwändige Maßnahmen notwendig.
Der Dämmblock gemäß dieser Beschreibung bietet jedoch eine wesentlich einfachere Möglichkeit
zur sicheren Aufbewahrung der Klebefolie an dem Gebäudeverschluss. Hierzu ist an dem
zweiten Bereich die Schutzaufnahme für die Klebefolie ausgebildet. Bei der Herstellung
des Gebäudeverschlusses werden insoweit die Klebefolie sowie der Dämmblock an dem
Rahmen angeordnet beziehungsweise befestigt. Die Klebefolie wird dabei bereichsweise
in der Schutzaufnahme angeordnet.
[0023] Die Schutzaufnahme ist derart ausgestaltet, dass die Klebefolie nicht ohne weiteres
aus hier herausgelangen kann, insbesondere ausschließlich manuell aus der Schutzaufnahme
entnommen werden kann, beispielsweise durch einen Monteur des Gebäudeverschlusses.
Die Klebefolie kann sowohl aus der Schutzaufnahme entnommen werden, wenn der zweite
Teilbereich bei der Montage des Gebäudeverschlusses an dem Gebäude an dem ersten Teilbereich
verbleibt, als auch wenn der zweite Teilbereich von dem ersten Teilbereich durch Abreißen
des Verbindungsstegs getrennt wird. In jedem Fall sind neben dem Dämmblock keine zusätzlichen
Sicherungsmaßnahmen zur Aufbewahrung der Klebefolie notwendig. Beispielsweise liegt
die Schutzaufnahme auf einer dem ersten Teilbereich abgewandten Seite des zweiten
Teilbereichs vor, insbesondere auf der Unterseite des Dämmblocks.
[0024] Schließlich kann im Rahmen einer besonders bevorzugten weiteren Ausgestaltung der
Erfindung vorgesehen sein, dass die Schutzaufnahme von einer wenigstens bereichsweise
parallel zu dem Verbindungssteg verlaufenden Haltenase begrenzt ist, die eine sich
in Richtung der Innenseite erstreckende freie Kante aufweist und als Abreißgriff ausgebildet
ist. Die Haltenase erstreckt sich in Längsrichtung über wenigstens einen Teil der
Länge des Dämmblocks, bevorzugt über die gesamte Länge des Dämmblocks. Dabei ist sie
zumindest bereichsweise parallel zu dem Verbindungssteg angeordnet, insbesondere durchgehend
parallel. Die Haltenase weist eine freie Kante auf, welche in Richtung des Rahmens
ragt, sodass insgesamt die Schutzaufnahme als randoffene Öffnung in dem Dämmblock
vorliegt.
[0025] Die Haltenase dient nicht nur der Begrenzung der Schutzaufnahme. Vielmehr ist sie
zusätzlich als Abreißgriff ausgebildet, an welchem ein Monteur des Gebäudeverschlusses
angreifen kann, um den zweiten Teilbereich von dem ersten Teilbereich durch Abreißen
des Verbindungsstegs zu trennen. Die Haltenase stellt insoweit eine einfache Handhabung
des Dämmblocks sicher. Die Haltenase erstreckt sich in lateraler Richtung nicht bis
zu dem Rahmen, sondern ist vielmehr von diesem beabstandet. Bezogen auf die Breite
des Dämmblocks weist die Haltenase beispielsweise einen Abstand zu dem Rahmen von
höchstens 20 %, höchstens 25 %, höchstens 30 %, höchstens 40 %, höchstens 50 %, höchstens
60 %, höchstens 70 % oder höchstens 75 % auf. Bevorzugt beträgt der Abstand jedoch
mindestens 10 %, mindestens 20 %, mindestens 25 %, mindestens 30 %, mindestens 40
% oder mindestens 50 %.
[0026] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an dem Rahmen eine zur Befestigung
einer Dampfsperre an dem Gebäudeverschluss dienende Klebefolie befestigt ist, die
in dem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses im Schnitt gesehen zumindest bereichsweise
zwischen dem Rahmen und dem Dämmblock vorliegt und in eine Schutzaufnahme des Dämmblocks
eingreift. Hierauf wurde vorstehend bereits hingewiesen. Die Klebefolie kann zumindest
bereichsweise zwischen dem Rahmen und dem Dämmblock klemmend gehalten sein. Insbesondere
ist dies für einen Bereich der Klebefolie der Fall, welcher an dem Rahmen befestigt
ist, beispielsweise stoffschlüssig durch Kleben. An diesen Bereich der Klebefolie
schließt sich ein weiterer Bereich an, der in dem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses
in die Schutzaufnahme des Dämmblocks eingreift.
[0027] Die Erfindung betrifft schließlich ein Verfahren zum Montieren eines Gebäudeverschlusses
an einem Gebäude, insbesondere eines Gebäudeverschlusses gemäß den vorstehenden Ausführungen,
wobei der Gebäudeverschluss über einen Dämmblock zur dämmenden Anordnung des Gebäudeverschlusses
an dem Gebäude verfügt, der außenseitig an einem Rahmen des Gebäudeverschlusses befestigt
ist und im Schnitt gesehen eine an dem Rahmen befestigte Innenseite, eine dem Rahmen
abgewandte Außenseite sowie eine die Innenseite und die Außenseite verbindende Oberseite
und eine die Innenseite und die Außenseite auf der der Oberseite abgewandten Seite
verbindende Unterseite aufweist, wobei die Unterseite auf der dem Gebäude zugewandten
Seite des Dämmblocks und die Oberseite auf der dem Gebäude abgewandten Seite des Dämmblocks
vorliegt, wobei der Dämmblock einen ersten Teilbereich und einen zweiten Teilbereich
aufweist, die in einem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses über einen parallel
zu dem Rahmen verlaufenden, als Sollabrisselement ausgebildeten Verbindungssteg lösbar
miteinander verbunden sind, wobei parallel zu dem Verbindungssteg wenigstens eine
den ersten Teilbereich und den zweiten Teilbereich voneinander trennende Trennfuge
ausgebildet ist.
[0028] Dabei ist vorgesehen, dass die Trennfuge sich - wiederum im Schnitt gesehen - ausgehend
von dem Verbindungssteg in Richtung der Außenseite des Dämmblocks erstreckt und in
Richtung der Unterseite angewinkelt ist, wobei während der Montage des Gebäudeverschlusses
der zweite Teilbereich von dem Gebäudeverschluss durch Abreißen des zweiten Teilbereichs
von dem ersten Teilbereich entfernt wird.
[0029] Der Gebäudeverschluss kann ebenso wie das Verfahren zu seinem Montieren gemäß den
vorstehenden Ausführungen weitergebildet sein. Entsprechend wird erneut auf diese
Bezug genommen.
[0030] Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Dabei zeigt die
einzige
- Figur
- eine schematische Darstellung eines Bereichs eines als Dachfenster ausgestalteten
Gebäudeverschlusses, der zur dämmenden Anordnung des Gebäudeverschlusses an einem
Gebäude einen Dämmblock aufweist.
[0031] Die Figur zeigt eine schematische Schnittdarstellung durch einen Bereich eines Gebäudeverschlusses
1, der in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel als Dachfenster, insbesondere
als Wohndachfenster, vorliegt. Der Gebäudeverschluss 1 verfügt über einen Rahmen 2,
von welchem hier ein Holm 3 dargestellt ist. Der Rahmen 2 liegt beispielsweise als
Blendrahmen des Dachfensters vor. An einer Außenseite 4 des Rahmens ist ein Dämmblock
5 angeordnet und befestigt. Der Dämmblock 5 weist eine dem Rahmen 2 zugewandte Innenseite
6, eine dem Rahmen 2 abgewandte Außenseite 7, eine Oberseite 8 und eine Unterseite
9 auf. Die Oberseite 8 und die Unterseite 9 verbinden - im Schnitt gesehen - jeweils
die Innenseite 6 mit der Außenseite 7.
[0032] Der Dämmblock 5 weist einen ersten Teilbereich 10 und einen zweiten Teilbereich 11
auf. In einem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses 1 ist der erste Teilbereich
10 an dem Rahmen 2 befestigt, beispielsweise ist er mit diesem verklebt. Der zweite
Teilbereich 11 ist dagegen bevorzugt ausschließlich über den ersten Teilbereich 10
an dem Rahmen 2 befestigt. Insbesondere ist der zweite Teilbereich 11 befestigungsmittelfrei
ausgestaltet. Der zweite Teilbereich 11 greift über einen Verbindungssteg 12 an dem
ersten Teilbereich 10 an. Vorzugsweise ist der zweite Teilbereich 11 ausschließlich
über den Verbindungssteg 12 direkt mit dem ersten Teilbereich 10 verbunden. Dabei
ist es bevorzugt vorgesehen, dass der Verbindungssteg 12 sowohl mit dem ersten Teilbereich
10 als auch mit dem zweiten Teilbereich 11 jeweils einstückig und materialeinheitlich
ausgestaltet ist. Der Verbindungssteg 12 weist in lateraler Richtung eine Breite auf,
welche geringer ist als die Breite des Dämmblocks 5.
[0033] Der Verbindungssteg 12 ist als Sollabrisselement ausgestaltet, welches ein Trennen
der Teilbereiche 10 und 11 durch Abreißen des Verbindungsstegs 12 beziehungsweise
des Sollabrisselements ermöglicht. Der Dämmblock 5 besteht bevorzugt aus Kunststoff,
insbesondere einem geschäumten Kunststoff. Als Kunststoff kommt beispielsweise Polyethylen
oder dergleichen zum Einsatz. Zur Ausbildung des Verbindungsstegs 12 ist der Dämmblock
5 unter Ausbildung einer Trennfuge 13 und einer weiteren Trennfuge 14 teilweise geschlitzt.
Die Trennfuge 13 durchgreift dabei die Außenseite 7 des Dämmblocks 5, wohingegen die
Trennfuge 14 die Innenseite 6 durchgreift.
[0034] Die Trennfuge 13 wird auf ihrer der Außenseite 7 abgewandten Seite von dem Verbindungssteg
12 begrenzt. Die Trennfuge 14 wird ebenfalls von dem Verbindungssteg 12 begrenzt,
nämlich auf ihrer der Innenseite 6 abgewandten Seite. Die Trennfugen 13 und 14 erstrecken
sich vorzugsweise in Längsrichtung des Dämmblocks 5 zumindest größtenteils, insbesondere
vollständig, durch diesen hindurch. Die Trennfugen 13 und 14 sind dabei derart realisiert,
dass der Verbindungssteg 12 im Wesentlichen parallel zu dem Rahmen 2 beziehungsweise
dem Holm 3 des Rahmens 2 verläuft. Im Schnitt gesehen liegt der Verbindungssteg 12
beispielsweise mittig in dem Dämmblock 5 vor.
[0035] Es ist deutlich erkennbar, dass die weitere Trennfuge 14 im Schnitt gesehen in einer
horizontalen Ebene liegt, welche von der Längsrichtung und der Lateralrichtung aufgespannt
wird. Das bedeutet insbesondere, dass die Trennfuge 14 den Rahmen 2 beziehungsweise
den Holm 3 senkrecht schneidet. Beispielsweise ist die Trennfuge 14 parallel zu einer
Glasebene des Gebäudeverschlusses 1 angeordnet. Die Trennfuge 13 dagegen erstreckt
sich ausgehend von dem Verbindungssteg 12 in Richtung der Außenseite 7 und ist zudem
in Richtung der Unterseite 9 angewinkelt. Hieraus folgt bevorzugt, dass die Trennfugen
13 und 14 im Schnitt gesehen gegeneinander angewinkelt sind. Sowohl die Trennfuge
13 als auch die Trennfuge 14 sind bevorzugt jeweils von einer Ebene definiert beziehungsweise
liegen in dieser. Es ist insoweit kein gekrümmter Verlauf der Trennfugen 13 und 14
vorgesehen, wenngleich selbstverständlich auch ein solcher realisiert werden kann.
[0036] Durch die angewinkelte Anordnung der Trennfuge 13 wird ein Sichtschutz 15 gebildet,
welcher eventuell bei dem Trennen der Teilbereiche 10 und 11 voneinander an dem ersten
Teilbereich 10 verbleibende Reste des Verbindungsstegs 12 optisch gegenüber einer
Außenumgebung abschirmt. Trotz des Trennens der Teilbereiche 10 und 11 durch das Abreißen
des Verbindungsstegs 12 wird insoweit ein hervorragender optischer Eindruck des Gebäudeverschlusses
1 auch nach seiner Montage gewährleistet. Somit werden mithilfe des hier beschriebenen
Gebäudeverschlusses 1 sowohl eine einfache Montage als auch ein hervorragend optischer
Eindruck des Gebäudeverschlusses 1 erzielt.
[0037] Weiterhin bietet der Dämmblock 5 die Möglichkeit, eine Klebefolie 16 nach ihrer Befestigung
an dem Rahmen 2 bis zur Montage des Gebäudeverschlusses 1 an dem Gebäude sicher zu
verwahren, ohne dass gesonderte Maßnahmen erforderlich wären. Hierzu weist der Dämmblock
5 eine Schutzaufnahme 17 auf, in welcher die Klebefolie 16 im Auslieferungszustand
des Gebäudeverschlusses 1 wenigstens bereichsweise angeordnet ist. Beispielsweise
ist ein erster Folienbereich 18 der Klebefolie 16 an dem Rahmen 2 befestigt, insbesondere
stoffschlüssig, beispielsweise klebend. Zudem kann der erste Folienbereich 18 klemmend
zwischen dem Rahmen 2 und dem Dämmblock 5 gehalten sein, sodass also der Dämmblock
5 den ersten Folienbereich 18 in Richtung des Rahmens 2 drängt beziehungsweise an
diesem hält.
[0038] An den ersten Folienbereich 18 schließt sich ein zweiter Folienbereich 19 an, welcher
beispielsweise aufgewickelt in der Schutzaufnahme 17 angeordnet wird. Die Schutzaufnahme
17 weist dabei eine derartige Gestalt auf, dass die Klebefolie 16 nach der Herstellung
des Gebäudeverschlusses 1, also zumindest bis zu der Montage des Gebäudeverschlusses
1 an dem Gebäude, zuverlässig in der Schutzaufnahme 17 gehalten ist. Beispielsweise
wird die Schutzaufnahme 17 hierbei von einer Haltenase 20 begrenzt, welche einerseits
die Klebefolie 16 in die Schutzaufnahme 17 drängt beziehungsweise in ihr hält und
andererseits als Abreißgriff ausgebildet ist. Der Abreißgriff dient als Angriffsstelle
für einen Monteur des Gebäudeverschlusses 1 zum Trennen der Teilbereiche 10 und 11
voneinander durch Abreißen des Verbindungsstegs 12. Dies stellt eine komfortable Handhabung
des Gebäudeverschlusses 1 während seiner Montage sicher.
[0039] Insgesamt werden ein Gebäudeverschluss 1 sowie ein Dämmblock 5 vorgestellt, welche
gegenüber bekannten Gebäudeverschlüssen beziehungsweise bekannten Dämmblöcken zahlreiche
Vorteile aufweisen. So ermöglichen sie aufgrund der Trennbarkeit der Teilbereiche
10 und 11 des Dämmblocks 5 voneinander eine einfache Anpassung des Gebäudeverschlusses
1 an örtliche Gegebenheiten bei der Montage des Gebäudeverschlusses 1 an dem Gebäude.
Dennoch wird sichergestellt, dass hierdurch keine optischen Einbußen entstehen, weil
der Sichtschutz 15 durch die schräge Anordnung der Trennfuge 13 erzielt ist. Weiterhin
ermöglich der vorgestellte Dämmblock 5 eine vorteilhafte Zwischenlagerung der Klebefolie
16, welche zur Herstellung einer Klebeverbindung des Gebäudeverschlusses 1 zu einer
Dampfsperre des Gebäudes dient.
1. Gebäudeverschluss (1) mit einem Dämmblock (5) zur dämmenden Anordnung des Gebäudeverschlusses
(1) an einem Gebäude, wobei der Dämmblock (5) außenseitig an einem Rahmen des Gebäudeverschlusses
(1) befestigt ist und im Schnitt gesehen eine an dem Rahmen (2) befestigte Innenseite
(6), eine dem Rahmen (2) abgewandte Außenseite (7) sowie eine die Innenseite (6) und
die Außenseite (7) verbindende Oberseite (8) und eine die Innenseite (6) und die Außenseite
(7) auf der der Oberseite (8) abgewandten Seite verbindende Unterseite (9) aufweist,
wobei die Unterseite (9) auf der dem Gebäude zugewandten Seite des Dämmblocks (5)
und die Oberseite (8) auf der dem Gebäude abgewandten Seite des Dämmblocks (5) vorliegt,
wobei der Dämmblock (5) einen ersten Teilbereich (10) und einen zweiten Teilbereich
(11) aufweist, die in einem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses (1) über
einen parallel zu dem Rahmen (2) verlaufenden, als Sollabrisselement ausgebildeten
Verbindungssteg (12) lösbar miteinander verbunden sind, wobei parallel zu dem Verbindungssteg
(12) wenigstens eine den ersten Teilbereich (10) und den zweiten Teilbereich (11)
voneinander trennende Trennfuge (13) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfuge (13) sich - wiederum im Schnitt gesehen - ausgehend von dem Verbindungssteg
(12) in Richtung der Außenseite (7) des Dämmblocks (5) erstreckt und in Richtung der
Unterseite (9) angewinkelt ist.
2. Gebäudeverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilbereich (10) und der zweite Teilbereich (11) über den Verbindungssteg
(12) einstückig und materialeinheitlich miteinander verbunden sind.
3. Gebäudeverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Befestigungsmittel zur Befestigung der Innenseite (6) an dem Rahmen (2) an dem
ersten Teilbereich (10) angeordnet ist und/oder der zweite Teilbereich (11) befestigungsmittelfrei
ausgestaltet ist.
4. Gebäudeverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Trennfuge (13) gegenüberliegenden Seite des Verbindungsstegs (12) eine
weitere Trennfuge (14) vorliegt, die parallel zu dem Verbindungssteg (12) verläuft
und den ersten Teilbereich (10) und den zweiten Teilbereich (11) voneinander trennt,
wobei sich die weitere Trennfuge (14) im Schnitt gesehen ausgehend von dem Verbindungssteg
(12) in Richtung der Innenseite (6) des Dämmblocks (5) erstreckt.
5. Gebäudeverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfuge (13) gegenüber der weiteren Trennfuge (14) angewinkelt ist.
6. Gebäudeverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Teilbereich (11) eine Schutzaufnahme (17) für eine an dem Rahmen (2)
befestigbare Klebefolie (16), die zur Befestigung einer Dampfsperre an dem Gebäudeverschluss
(1) dient, ausgebildet ist.
7. Gebäudeverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzaufnahme (17) von einer wenigstens bereichsweise parallel zu dem Verbindungssteg
(12) verlaufenden Haltenase (20) begrenzt ist, die eine sich in Richtung der Innenseite
(6) erstreckende freie Kante aufweist und als Abreißgriff ausgebildet ist.
8. Gebäudeverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rahmen (2) eine zur Befestigung einer Dampfsperre an dem Gebäudeverschluss
(1) dienende Klebefolie (16) befestigt ist, die in dem Auslieferungszustand des Gebäudeverschlusses
(1) im Schnitt gesehen zumindest bereichsweise zwischen dem Rahmen (2) und dem Dämmblock
(5) vorliegt und in eine Schutzaufnahme (17) des Dämmblocks (5) eingreift.
9. Verfahren zum Montieren eines Gebäudeverschlusses (1) an einem Gebäude, insbesondere
eines Gebäudeverschlusses (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Gebäudeverschluss (1) über einen Dämmblock (5) zur dämmenden Anordnung des
Gebäudeverschlusses (1) an dem Gebäude verfügt, der außenseitig an einem Rahmen (2)
des Gebäudeverschlusses (1) befestigt ist und im Schnitt gesehen eine an dem Rahmen
befestigte Innenseite (6), eine dem Rahmen (2) abgewandte Außenseite (7) sowie eine
die Innenseite (6) und die Außenseite (7) verbindende Oberseite (8) und eine die Innenseite
(6) und die Außenseite (7) auf der der Oberseite (8) abgewandten Seite verbindende
Unterseite (9) aufweist, wobei die Unterseite (9) auf der dem Gebäude zugewandten
Seite des Dämmblocks (5) und die Oberseite (8) auf der dem Gebäude abgewandten Seite
des Dämmblocks (5) vorliegt, wobei der Dämmblock (5) einen ersten Teilbereich (10)
und einen zweiten Teilbereich (11) aufweist, die in einem Auslieferungszustand des
Gebäudeverschlusses (1) über einen parallel zu dem Rahmen (2) verlaufenden, als Sollabrisselement
ausgebildeten Verbindungssteg (12) lösbar miteinander verbunden sind, wobei parallel
zu dem Verbindungssteg (12) wenigstens eine den ersten Teilbereich (10) und den zweiten
Teilbereich (11) voneinander trennende Trennfuge (13) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfuge (13) sich - wiederum im Schnitt gesehen - ausgehend von dem Verbindungssteg
(12) in Richtung der Außenseite (7) des Dämmblocks (5) erstreckt und in Richtung der
Unterseite (9) angewinkelt ist, wobei während der Montage des Gebäudeverschlusses
(1) der zweite Teilbereich von dem Gebäudeverschluss (1) durch Abreißen des zweiten
Teilbereichs (11) von dem ersten Teilbereich (10) entfernt wird.
1. Building closure (1) having an insulating block (5) for the insulating arrangement
of the building closure (1) on a building, wherein the insulating block (5) is fastened
externally to a frame of the building closure (1) and, when seen in section, has an
inner side (6) fastened to the frame (2), an outer side (7) remote from the frame
(2), as well as an upper side (8) connecting the inner side (6) and the outer side
(7) and a lower side (9) connecting the inner side (6) and the outer side (7) on the
side remote from the upper side (8), wherein the lower side (9) is present on the
side of the insulating block (5) facing the building, and the upper side (8) is present
on the side of the insulating block (5) that is remote from the building, wherein
the insulating block (5) comprises a first part-region (10) and a second part-region
(11) which, in a delivery state of the building closure (1), are releasably connected
together via a connecting web (12) which runs parallel to the frame (2) and is in the form of
a predetermined tear element, wherein there is formed parallel to the connecting web
(12) at least one parting line (13) separating the first part-region (10) and the
second part-region (11) from one another, characterised in that the parting line (13) - again when seen in section - extends starting from the connecting
web (12) in the direction towards the outer side (7) of the insulating block (5) and
is angled in the direction towards the lower side (9).
2. Building closure according to claim 1, characterised in that the first part-region (10) and the second part-region (11) are connected together
in one piece and integrally in terms of material via the connecting web (12).
3. Building closure according to any one of the preceding claims, characterised in that a fastening means for fastening the inner side (6) to the frame (2) is arranged on
the first part-region (10), and/or the second part-region (11) is configured without
fastening means.
4. Building closure according to any one of the preceding claims, characterised in that on the side of the connecting web (12) opposite the parting line (13) there is a
further parting line (14) which runs parallel to the connecting web (12) and separates
the first part-region (10) and the second part-region (11) from one another, wherein
the further parting line (14), when seen in section, extends starting from the connecting
web (12) in the direction towards the inner side (6) of the insulating block (5).
5. Building closure according to any one of the preceding claims, characterised in that the parting line (13) is angled relative to the further parting line (14).
6. Building closure according to any one of the preceding claims, characterised in that there is formed in the second part-region (11) a protective receiver (17) for an
adhesive film (16) which can be fastened to the frame (2) and which serves to fasten
a moisture barrier to the building closure (1).
7. Building closure according to any one of the preceding claims, characterised in that the protective receiver (17) is delimited by a holding nose (20) running parallel
to the connecting web (12) at least partially, which holding nose has a free edge
extending in the direction towards the inner side (6) and is in the form of a tear
grip.
8. Building closure according to any one of the preceding claims, characterised in that there is fastened to the frame (2) an adhesive film (16) which serves to fasten a
moisture barrier to the building closure (1) and which, in the delivery state of the
building closure (1), when seen in section, is present at least partially between
the frame (2) and the insulating block (5) and engages in a protective receiver (17)
of the insulating block (5).
9. Method for mounting a building closure (1) on a building, in particular a building
closure (1) according to one or more of the preceding claims, wherein the building
closure (1) has an insulating block (5) for the insulating arrangement of the building
closure (1) on the building, which insulating block is fastened externally to a frame
(2) of the building closure (1) and, when seen in section, has an inner side (6) fastened
to the frame, an outer side (7) remote from the frame (2), as well as an upper side
(8) connecting the inner side (6) and the outer side (7) and a lower side (9) connecting
the inner side (6) and the outer side (7) on the side remote from the upper side (8),
wherein the lower side (9) is present on the side of the insulating block (5) facing
the building, and the upper side (8) is present on the side of the insulating block
(5) that is remote from the building, wherein the insulating block (5) has a first
part-region (10) and a second part-region (11) which, in a delivery state of the building
closure (1), are releasably connected together via a connecting web (12) which runs parallel to the frame (2) and is in the form of
a predetermined tear element, wherein there is formed parallel to the connecting web
(12) at least one parting line (13) separating the first part-region (10) and the
second part region (11) from one another, characterised in that the parting line (13) - again when seen in section - extends starting from the connecting
web (12) in the direction towards the outer side (7) of the insulating block (5) and
is angled in the direction towards the lower side (9), wherein during mounting of
the building closure (1) the second part-region is removed from the building closure
(1) by tearing the second part-region (11) from the first part-region (10).
1. Système de fermeture de bâtiment (1) avec un bloc d'isolation (5) servant à agencer
de manière isolante le système de fermeture (1) au niveau d'un bâtiment, dans lequel
le bloc d'isolation (5) est fixé côté extérieur au niveau d'un cadre du système de
fermeture de bâtiment (1) et présente, vu en coupe, un côté intérieur (6) fixé au
niveau du cadre (2), un côté extérieur (7) opposé au cadre (2) ainsi qu'un côté supérieur
(8) reliant le côté intérieur (6) et le côté extérieur (7) et un côté inférieur (9)
reliant le côté intérieur (6) et le côté extérieur (7) sur le côté opposé au côté
supérieur (8), dans lequel le côté inférieur (9) est présent sur le côté, tourné vers
le bâtiment, du bloc d'isolation (5) et le côté supérieur (8) est présent sur le côté,
opposé au bâtiment, du bloc d'isolation (5), dans lequel le bloc d'isolation (5) présente
une première zone partielle (10) et une seconde zone partielle (11), qui sont reliées
l'une à l'autre de manière amovible dans un état de livraison du système de fermeture
de bâtiment (1) par l'intermédiaire d'une traverse de liaison (12) s'étendant de manière
parallèle par rapport au cadre (2), réalisée sous la forme d'un élément de déchirure
théorique, dans lequel est réalisé de manière parallèle à la traverse de liaison (12)
au moins une ligne de séparation (13) séparant l'une de l'autre la première zone partielle
(10) et la seconde zone partielle (11), caractérisé en ce que la ligne de séparation (13) s'étend - vu à nouveau en coupe - en direction du côté
extérieur (7) du bloc d'isolation (5) en partant de la traverse de liaison (12) et
est coudée en direction du côté inférieur (9).
2. Système de fermeture de bâtiment selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première zone partielle (10) et la seconde zone partielle (11) sont reliées l'une
à l'autre d'un seul tenant et avec une uniformité de matériau par l'intermédiaire
de la traverse de liaison (12).
3. Système de fermeture de bâtiment selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un moyen de fixation servant à fixer le côté intérieur (6) au niveau du cadre (2)
est disposé au niveau de la première zone partielle (10), et/ou que la seconde zone
partielle (11) est configurée sans moyen de fixation.
4. Système de fermeture de bâtiment selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'est présent sur le côté, opposé à la ligne de séparation (13), de la traverse de liaison
(12), une autre ligne de séparation (14), qui s'étend de manière parallèle par rapport
à la traverse de liaison (12) et sépare la première zone partielle (10) et la seconde
zone partielle (11) l'une de l'autre, dans lequel l'autre ligne de séparation (14)
s'étend, vu en coupe, en direction du côté intérieur (6) du bloc d'isolation (5) en
partant de la traverse de liaison (12).
5. Système de fermeture de bâtiment selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la ligne de séparation (13) est coudé par rapport à l'autre ligne de séparation (14).
6. Système de fermeture de bâtiment selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'est réalisé, dans la seconde zone partielle (11), un logement de protection (17) pour
un film adhésif (16) pouvant être fixé au niveau du cadre (2), qui sert à la fixation
d'une barrière pare-vapeur au niveau du système de fermeture de bâtiment (1).
7. Système de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement de protection (17) est délimité par un ergot de maintien (20) s'étendant
au moins par endroits de manière parallèle par rapport à la traverse de liaison (12),
qui présente une arête libre s'étendant en direction du côté intérieur (6) et est
réalisé sous la forme d'une poignée à déchirer.
8. Système de fermeture de bâtiment selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'est fixé, au niveau du cadre (2), un film adhésif (16) servant à fixer une barrière
pare-vapeur au niveau du système de fermeture de bâtiment (1), qui est présent, dans
l'état de livraison du système de fermeture de bâtiment (1), vu en coupe, au moins
par endroits entre le cadre (2) et le bloc d'isolation(5) et vient en prise avec un
logement de protection (17) du bloc d'isolation (5).
9. Procédé servant à monter un système de fermeture de bâtiment (1) au niveau d'un bâtiment,
en particulier un système de fermeture de bâtiment (1) selon l'une quelconque ou plusieurs
des revendications précédentes, dans lequel le système de fermeture de bâtiment (1)
dispose d'un bloc d'isolation (5) servant à agencer de manière isolante le système
de fermeture de bâtiment (1) au niveau du bâtiment, qui est fixé côté extérieur au
niveau d'un cadre (2) du système de fermeture de bâtiment (1) et présente, vu en coupe,
un côté intérieur (6) fixé au niveau du cadre, un côté extérieur (7) opposé au cadre
(2) ainsi qu'un côté supérieur (8) reliant le côté intérieur (6) et le côté extérieur
(7) et un côté inférieur (9) reliant le côté intérieur (6) et le côté extérieur (7)
sur le côté opposé au côté supérieur (8), dans lequel le côté inférieur (9) est présent
sur le côté, tourné vers le bâtiment, du bloc d'isolation (5) et le côté supérieur
(8) est présent sur le côté, opposé au bâtiment, du bloc d'isolation (5), dans lequel
le bloc d'isolation (5) présente une première zone partielle (10) et une seconde zone
partielle (11), qui sont reliées l'une à l'autre de manière amovible, dans un état
de livraison du système de fermeture de bâtiment (1), par l'intermédiaire d'une traverse
de liaison (12) s'étendant de manière parallèle par rapport au cadre (2), réalisée
sous la forme d'un élément de déchirure théorique, dans lequel au moins une ligne
de séparation (13) séparant l'une de l'autre la première zone partielle (10) et la
seconde zone partielle (11) est réalisé de manière parallèle par rapport à la traverse
de liaison (12), caractérisé en ce que la ligne de séparation (13) s'étend - vu à nouveau en coupe - en direction du côté
extérieur (7) du bloc d'isolation (5) en partant de la traverse de liaison (12) et
est coudée en direction du côté inférieur (9), dans lequel pendant le montage du système
de fermeture de bâtiment (1), la seconde zone partielle est retirée du système de
fermeture de bâtiment (1) en déchirant la seconde zone partielle (11) de la première
zone partielle (10).