[0001] Die Erfindung betrifft eine Stimulationsvorrichtung zur Stimulation des weiblichen
Körpers gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Stimulationsvorrichtungen, die insbesondere bei Frauen zur gezielten sexuellen Stimulation
des weiblichen Körpers eingesetzt werden, sind in unterschiedlichsten Ausgestaltungen
aus dem Stand der Technik bekannt. So beschreibt die
EP 1 824 440 B1 eine Stimulationsvorrichtung, die von der Frau während des Geschlechtsverkehrs getragen
werden kann und mit der sich die weibliche Klitoris und der der Klitoris zugewandte
Bereich der Vagina gleichzeitig stimulieren lassen. Die Vorrichtung weist hierzu einen
Grundkörper mit einem darin aufgenommenen Vibrationsantrieb auf, der eine dem klitoralen
Bereich einer Frau anatomisch angepasste Kontaktfläche besitzt. An dem Grundkörper
ist ein U-förmig gebogener Arm angeordnet, der einen im Inneren holen Stützkörper
aus einer Titan-Nickel Memory - Legierung oder aus einem federelastischen Kunststoffmaterial
aufweist, dessen distales Ende in die Vagina einführbar ist. Da die Vorrichtung dazu
vorgesehen ist, von einer Frau während des Geschlechtsverkehrs getragen zu werden,
ist der Umkehrpunkt des U-förmigen Arms sehr schmal und dünnwandig ausgebildet. Die
federelastischen Eigenschaften der Titan-Nickel Memory - Legierung, bzw. des Kunststoffmaterials,
die die federelastische Andruckkraft auf den klitoralen Bereich bereitstellen, wenn
die Schenkelabschnitte beim Einführen des U-förmigen Arms in die Vagina auseinander
gedrückt werden, stehen hierbei einer reversiblen plastische Verformbarkeit des Werkstoffs
entgegen.
[0003] Die Dimensionierung des Grundkörpers und des Arms sowie die vom federelastischen
Arm erzeugte Andruckkraft sind in der Weise gewählt, dass die Stimulationsvorrichtung
während des Geschlechtsverkehrs durch die Eigenelastizität des Materials in ihrer
Position gehalten wird, ohne dass hierzu die Hand eingesetzt werden muss.
[0004] Die in der
EP 1 824 440 B1 beschriebene Stimulationsvorrichtung besitzt das Problem, dass es aufgrund der fehlenden
reversiblen plastischen Verformbarkeit des eingesetzten innen hohlen Stützkörpers
aus Memory-Metall bzw. aus elastischem Kunststoffmaterial nicht möglich ist, den Abstand
zwischen der klitoralen Kontaktfläche des Grundkörpers und dem Arm zu verändern, ohne
die Vorrichtung zu beschädigen, bzw. unbrauchbar zu machen. Hierdurch wird die Andruckkraft,
mit der die klitorale Kontaktfläche am klitoralen Bereich anliegt allein durch die
Elastizität des Materials und den Abstand zwischen der Innenwand der Vagina und dem
klitoralen Bereich vorgegeben. Dies führt dazu, dass die Andruckkraft allein durch
die anatomischen Gegebenheiten, die bei jeder Frau unterschiedlich sind, bestimmt
wird, ohne dass die Möglichkeit besteht, dass eine Benutzerin der Vorrichtung die
Andruckkraft auf ein von ihr persönlich als angenehm empfundenes Niveau einstellen
kann. Aus den gleichen Gründen lässt sich bei der beschriebenen Vorrichtung auch die
Länge des Armabschnitts, der in der Vagina aufgenommen ist wenn die klitorale Kontaktfläche
des Grundkörpers am klitoralen Bereich anliegt, nicht verändern. Hierdurch wird eine
gezielte Stimulation des sogenannten Gräfenberg-Punkts (G-Punkts) erheblich erschwert
oder gar unmöglich, wenn die klitorale Kontaktfläche des Grundkörpers an der Klitoris
anliegt.
[0005] Demgemäß ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Stimulationsvorrichtung
zur gleichzeitigen Stimulation der Klitoris sowie der Vagina zu schaffen, die mit
geringem Aufwand auf unterschiedliche anatomische Gegebenheiten des weiblichen Körpers
einstellbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Stimulationsvorrichtung mit den Merkmalen
von Anspruch 1 gelöst.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0008] Gemäß der Erfindung umfasst eine Stimulationsvorrichtung zur Stimulation des weiblichen
Körpers einen Grundkörper, an welchem eine klitorale Kontaktfläche gebildet ist, die
dazu angepasst ist, den klitoralen Bereich einer Frau zu kontaktieren. Am Grundkörper
ist ein Arm aufgenommen, welcher mit seinem distalen Ende in die Vagina einer Frau
einführbar ist, während die klitorale Kontaktfläche den klitoralen Bereich der Frau
kontaktiert, um diesen insbesondere durch mechanische Schwingungen zu stimulieren.
[0009] Die erfindungsgemäße Stimulationsvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass der
Arm einen Kern aus einem reversibel plastisch verformbaren Werkstoff, insbesondere
aus Metall, vorzugsweise aus Kupfer, aufweist. Die reversible plastische Verformbarkeit
des Kerns bedeutet hierbei, dass der Kern außerhalb des Bereichs, in welchem eine
elastische Verformung erfolgt, durch Anwenden einer hinreichend großen externen Kraft
auf den Arm reversibel aus einer ersten Position in eine andere zweite Position verformt
werden kann, ohne dass der Kern bricht oder das Material durch Überschreiten der zugehörigen
Streck- bzw. Dehngrenzen durch die Verformung so verändert wird, dass dieses mit einer
wesentlich verringerten Kraft in die erste Position zurück gebogen werden kann. Dies
ermöglicht es, dass der Kern nach dem Verbiegen in eine neue Position in dieser verbleibt
und erst durch Anwenden einer in etwa gleich großen Kraft wieder in die erste oder
auch eine andere Position zurück gebogen werden kann.
[0010] Um dennoch eine ausreichende Elastizität des Materials bei der Benutzung der Vorrichtung
bereit zu stellen, ist der Kern sowie vorzugsweise auch der gesamte Grundkörper von
einer Ummantelung aus gummielastischem Werkstoff umgeben. Die Ummantelung des Kerns
mit dem gummielastischen Werkstoff, der beispielsweise eine Dicke von 1 bis 8 mm oder
auch mehr besitzen kann, und vorzugsweise aus Silikon oder einem ähnlichen weichen
und elastischen Kunststoffmaterial besteht, oder ein solches enthält, ermöglicht es
der Benutzerin, dass diese den Kern vor der Benutzung der Vorrichtung durch Umgreifen
des Arms mit beiden Händen und Anwenden einer erhöhten Kraft auf das distale Ende
des Kerns, bzw. des Grundkörpers, in die gewünschte Bogenform verformen kann. Sollte
die erhaltene Bogenform des Arms nach dem Biegen desselben nicht die gewünschte Andruckkraft
auf den klitoralen Bereich erzeugen, so kann die Form der erfindungsgemäßen Stimulationsvorrichtung
nach der Entnahme des distalen Endes des Arms aus der Vagina mit geringem Aufwand
nachjustiert werden, in dem die einander gegenüberliegenden Bereiche des distalen
Endes des Arms und des Grundkörpers von Hand weiter auseinander oder auch zusammen
gedrückt werden.
[0011] In gleicher Weise besteht aufgrund der reversiblen plastischen Verformbarkeit des
Materials, aus dem der Kern gefertigt ist, die Möglichkeit, dass die Position des
distalen Endes des Arms gegenüber dem Grundkörper verschoben wird, ohne den lichten
Abstand zwischen der klitoralen Kontaktfläche und dem Arm zu verändern, wenn diese
zuvor beispielsweise in die Form eines U verformt wurden. Dies ermöglicht es, dass
die Länge, mit der das distale Ende beim Anliegen der klitoralen Kontaktfläche an
der Klitoris in den Vaginalkanal eintaucht, frei verändert werden kann.
[0012] Darüber hinaus bietet die erfindungsgemäße Stimulationsvorrichtung den Vorteil, dass
bei einer zuvor beschriebenen U-förmigen Konfiguration der Winkel zwischen dem in
den Vaginalkanal einführbaren Endabschnitt des Arms und dem außerhalb der Vagina befindlichen
Teil des Arms, bzw. dem Grundkörpers, frei verändert werden kann, um die Form der
Stimulationsvorrichtung an die jeweiligen anatomischen Gegebenheiten anzupassen. So
ist es beispielsweise ebenso möglich, den in den Vaginalkanal eingeführten Endabschnitt
des Arms gewünschten Falls wellenlinienartig oder bogenförmig zu verbiegen, um diesen
dem natürlichen Verlauf eines nicht streng geradlinig verlaufenden Vaginalkanals anzupassen.
[0013] Anders ausgedrückt ermöglicht die erfindungsgemäße Stimulationsvorrichtung durch
die Kombination des reversibel plastisch verformbaren Kern mit der darauf aufgebrachten
elastischen Ummantelung die Möglichkeit, dass die klitorale Kontaktfläche die Klitoris
berührt, während der Arm in die Vagina eingeführt ist und das Ende des Arms, welches
vorzugsweise einen verdickten Abschnitt aufweist, exakt im Bereich des G-Punkts der
Frau positioniert werden kann und mit einer durch die Elastizität des Silikonmaterials
der Umwandlung vergleichmäßigten Andruckkraft sanft auf diesen einwirkt.
[0014] Durch die reversible plastische Verformbarkeit des Kerns wird eine nahezu beliebige
Konfiguration des Arm in Bezug auf den Grundkörper ermöglichst, die es ebenfalls erlaubt,
dass der Arm leicht verdreht zum Grundkörper positioniert wird, so dass das distale
Ende des Arms etwas weiter nach links oder rechts ausgelenkt ist, während die klitorale
Kontaktfläche die Klitoris stimuliert.
[0015] Wenn die Streckgrenze des Kern gemäß einem weiteren der Erfindung zu Grunde liegenden
Gedanken so gewählt wird, dass das Genitalgewebe der Frau bei eingesetzter Vorrichtung
keine Kräfte oberhalb der Streckgrenze auf den Kern ausüben kann, und die Länge des
Kerns so gewählt ist, dass die Streckgrenze durch Verformen des Kerns von Hand mit
einem gewissen Kraftaufwand überwunden werden kann, bewegen sich die auftretenden
Kräfte, die auf die Stimulationsvorrichtung, insbesondere auf den Kern, während der
Benutzung wirken, in einem elastischen Bereich unterhalb der Streckgrenze des Werkstoffs
des Kerns. Anders ausgedrückt werden das Material sowie auch der Durchmesser und die
Länge des Kerns bevorzugt so gewählt, dass die Kraft/Spannung, die benötigt wird,
um den Arm so zu verformen, dass die Streckgrenze überschritten wird, oberhalb der
Kraft/Spannung liegt, die bei eingesetzter Vorrichtung vom Genitalgewebe auf den Arm
ausgeübt wird, bzw. ausübbar ist. Dadurch lässt sich die Stimulationsvorrichtung auf
die individuellen Bedürfnisse und anatomischen Gegebenheiten einer jeden Frau anpassen,
ohne dass die Gefahr besteht, dass die Vorrichtung nach einer Umkonfiguration nicht
mehr in der neu gewählten Form verbleib, wenn diese erneut in die Vagina eingeführt
wird.
[0016] Der Kern besitzt im ausgestreckten gestreckten Zustand des Arms vorzugsweise einen
kreisrunden Querschnitt und weist im Falle von Kupfer z.B. einen Durchmesser von 10
mm bis 25 mm oder auch mehr auf.
[0017] Als besonders vorteilhaft hat es sich in Hinblick auf das eingesetzte Material herausgestellt,
wenn der Werkstoff eine ausgedehnte Streckgrenze aufweist, die vor dem Erreichen der
Fließgrenze liegt, wie dies insbesondere bei Kupfer oder einer Kupferlegierung, bzw.
Weicheisen oder auch einer Weicheisenlegierung der Fall ist.
[0018] Hierbei stellt es einen besonderen Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar,
dass diese allein durch Handkraft in unterschiedliche Konfigurationen verformt werden
kann. Weitere Hilfsmittel zur Umformung des Kerns werden hierzu nicht benötigt, was
die Handhabung auch für ungeübte Benutzerinnen sehr einfach macht. Die Benutzung wird
dadurch begünstigt, dass im Falle von Metall, insbesondere Kupfer, das Material bei
einer Verformung des Kerns nach dem Überschreiten der Streckgrenze in der Regel kurzzeitig
zu fließen beginnt und dadurch die für eine weitere Bewegung erforderliche Kraft zumeist
geringer ist als die Kraft, die zur Überschreitung der Streckgrenze benötigt wird.
[0019] Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der reversibel plastisch
verformbare Kern demgemäß aus Kupfer oder einer Kupferlegierung mit einem Kupferanteil
von vorzugsweise mehr als 50 Gew.% Kupfer bezogen auf das Gesamtgewicht des Metallkerns.
Insbesondere Kupfer bietet den Vorteil, dass es eine ausgedehnte Streckgrenze aufweist
und dadurch nahezu beliebig oft in eine neue Konfiguration überführt werden kann,
ohne dabei zu brechen. Hinzu kommt, dass sich die Umformkraft oder das Umformdrehmoment,
welche/welches zum Umformen des aus Kupfer geformten Arms aus einer ersten Konfiguration
in eine zweite Konfiguration erforderlich ist, auch nach einer Vielzahl von Umformvorgängen
nicht wesentlich ändert, sondern nahezu konstant bleibt.
[0020] Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist der reversibel plastisch verformbare
Kern ein Metallkern, der wenigstens zwei Teilkerne aus Metall aufweist, die an ihren
jeweiligen Enden bevorzugt durch hülsenartige Elemente verbunden sind. Der Metallkern,
bzw. die beiden Teilkerne bestehen vorzugsweise aus Vollmaterial, d.h. aus Material,
welches keine Lunker oder Hohlräume aufweist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass
sich die für eine Umformung benötigte Kraft insbesondere im Falle von Kupfer auch
nach zahlreichen Umformvorgängen nicht wesentlich ändert. Obgleich ebenfalls die Möglichkeit
besteht, die wenigstens zwei Teilkerne an den Enden und/oder auch über die gesamte
Länge der Kerne hinweg miteinander zu verlöten oder zu verschweißen, z.B. durch Zusammenpressen
der Teilkerne und Anlegen einer entsprechenden elektrischen Spannung, sind diese bevorzugt
lediglich miteinander verpresst, was eine besonders kostengünstige Fertigung des Kerns
ermöglicht. Als besonders vorteilhaft hat es sich hierbei herausgestellt, wenn die
beiden Teilkerne zusätzlich in sich verdreht sind, da hierdurch die Belastung des
Materials während des Umformvorgangs an den Umlenkstellen, insbesondere im Bereich
des Bogens einer U-förmigen Konfiguration, verringert und die Haltbarkeit des Metallkerns
entsprechend verbessert wird.
[0021] Anstelle lediglich zweier Teilkerne besteht alternativ die Möglichkeit, dass eine
Vielzahl von einzelnen Kupferdrähten mit einem Durchmesser von z.B. jeweils 0,2 bis
5 mm oder auch mehr insbesondere nach Art einer Kupferlitze miteinander verbunden
werden, z.B. miteinander verdrillt, verwoben oder verspleißt werden, um den Kern zu
bilden. Diese werden an ihren Enden vorzugsweise durch hülsenartige Elemente miteinander
verbunden, die z.B. reibschlüssig auf die Enden aufgepresst werden. Gleichzeitig oder
alternativ können die Drähte ebenfalls zumindest punktuell durch Kontaktschweißen
miteinander verbunden sein.
[0022] Wie der Anmelder weiterhin gefunden hat, ergibt sich durch die Verwendung eines Kerns
aus einem plastisch reversibel verformbaren Metall in Verbindung mit der Umhüllung
aus gummielastischem Werkstoff der weitere Vorteil, dass sich der Arm z.B. durch Eintauchen
in Heißwasser vor der Benutzung der Vorrichtung auf einer Temperatur erwärmen lässt
die z.B. 10 bis 15 °C oberhalb der Körpertemperatur liegt. Bei der anschließenden
Benutzung der Vorrichtung fällt die Kerntemperatur aufgrund der vergleichsweise hohen
spezifischen Wärmekapazität des Metalls und der geringen Temperaturdifferenz sowie
der Isolationswirkung des gummielastischen Überzugs nur langsam auf die Körpertemperatur
ab, so dass die damit verbundene zusätzliche stimulierende Wirkung über einen längeren
Zeitraum hinweg anhält.
[0023] Nach einem weiteren der Erfindung zu Grunde liegenden Gedanken weist der Grundkörper
eine längliche eigensteife Form auf. Hierbei ist die dem weiblichen Intimbereich zugewandte
Fläche des Grundkörpers vorzugsweise stufenförmig ausgebildet. Dies hat den Vorteil,
dass diese an der nachfolgend auch als Unterseite bezeichneten Seite des Grundkörpers
angeordnete Fläche, die an der klitoralen Kontaktfläche entspringt und sich von dort
aus bis zu dem Bereich erstreckt, in welchem der Arm am Grundkörper aufgenommen ist,
eine an die Form der weiblichen Vulva angepasste Kontur aufweist.
[0024] Dies führt dazu, dass besondere beim Einsatz eines nachfolgend noch näher beschriebenen
Vibrationsantriebs die mechanischen Schwingungen großflächig in den außen liegenden
Intimbereich eingeleitet werden können, was zu einer besonders angenehmen und sanften
Stimulation des gesamten Bereichs führt.
[0025] Wie bereits zuvor erwähnt wurde, sind nach einem weiteren der Erfindung zugrunde
liegenden Gedanken im Grundkörper ein Vibrationsantrieb, ein Energiespeicher sowie
eine Steuerungseinrichtung aufgenommen, mit denen der Grundkörper sowie auch der mit
diesem mechanisch gekoppelte Arm in mechanische Schwingungen versetzt werden können,
deren Schwingungsfrequenz und/oder auch Amplitude sich vorzugsweise über die Steuerungseinrichtung
verändern lassen. Der Vibrationsantrieb kann beispielsweise ein bekannter Gleichstrom-Elektromotor
mit einer an dessen Antriebswelle exzentrisch befestigten rotierenden Masse, oder
aber ein piezoelektrisch angetriebener Aktuator sein, der am Grundkörper befestigt
ist und durch die Steuerungseinrichtung im Falle des Motors mit einem entsprechenden
veränderbaren Strom, bzw. im Falle des Aktuators mit einer entsprechenden periodisch
wechselnden Spannung beaufschlagt wird, deren Größe, bzw. Frequenz z.B. mittels eines
am Grundkörper aufgenommenen Potentiometers oder Schalters veränderbar ist, um die
Frequenz der erzeugten mechanischen Schwingung zu verändern.
[0026] Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der Grundkörper hierzu ein
Bedienteil umfassen, welches auf der Oberseite des Grundkörpers, d.h. auf der der
klitoralen Kontaktfläche gegenüberliegenden Seite, angeordnet ist und nach dem Einführen
des am Grundkörper aufgenommen Arms in die Vagina mit der Hand bedient werden kann.
Die am Bedienteil angeordneten Schalter zum Ein- und Ausschalten des Antriebs, bzw.
zum Verändern der mechanischen Schwingfrequenz, die vom Vibrationsantrieb erzeugt
wird, können in vorteilhafter Weise unterhalb der Umhüllung aus gummielastischem Kunststoffmaterial
angeordnet sein, die sich bevorzugt durchgängig über den Arm sowie auch den Grundkörper
hinweg erstreckt.
[0027] Um den Energiespeicher wieder aufzuladen, kann der Grundkörper an seinem distalen
Ende ein elektrisches Kontaktelement aufweisen, dessen Gehäuse bevorzugt zum Innenraum
des Grundkörpers hin abgedichtet ist, um das Eindringen von Feuchtigkeit während der
Benutzung, oder der Reinigung zu verhindern. Alternativ können im Inneren des Grundkörpers
eine Induktionsspule und eine Ladeelektronik angeordnet sein, über die der Energiespeicher
berührungslos über eine bekannte Induktionsladeeinrichtung aufgeladen werden kann.
In diesem Falle kann die Umhüllung aus gummielastischem Material vollständig geschlossen
sein.
[0028] Die Steuerungseinrichtung und der Vibrationsantrieb sind bevorzugt so ausgelegt,
dass der Vibrationsantrieb durch die Steuerungseinrichtung in der Weise antreibbar
ist, dass der Kern in eine mechanische Resonanzschwingung versetzt werden kann. Wie
sich gezeigt hat, wird die Übertragung der vom Vibrationsantrieb in den Arm eingeleiteten
mechanischen Schwingungen durch den Einsatz eines Metalls, insbesondere von Kupfer-Vollmaterial
als Werkstoff für den Kern positiv begünstigt, da die mechanischen Schwingungen im
Gegensatz zu Kunststoff im Kernmaterial nahezu ohne Dämpfungsverluste weitergeleitet
werden.
[0029] In besonders vorteilhafter Weise besitzt der Grundkörper ein eigensteifes Gehäuses
aus Kunststoff oder auch aus dünnwandigem Metall, welches in gleicher Weise wie der
Kern bevorzugt vollständig von der gummielastischen Ummantelung umzogen ist. In dem
Gehäuse befindet sich der Vibrationsantrieb, der vorzugsweise unmittelbar im Bereich
der klitoralen Kontaktfläche oder der dem Intimbereich zugeordneten Fläche angeordnet
und mechanisch mit dem eigensteifen Gehäuse gekoppelt ist, so dass die vom Vibrationsantrieb
erzeugten mechanischen Schwingungen direkt in diese Fläche eingekoppelt werden. Der
Energiespeicher ist beispielsweise ein herkömmlicher Lithium-Ionen-Akkumulator, der
sowohl den Vibrationsantrieb als auch die Steuerungseinrichtung mit elektrischer Energie
versorgt.
[0030] Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Vibrationsantrieb
zusätzlich mechanisch mit dem Kern gekoppelt, so dass die vom Vibrationsantrieb erzeugten
mechanischen Schwingungen ebenfalls in den Kern eingekoppelt werden. Hierzu kann der
Kern mit seinem dem distalen Ende gegenüberliegenden Ende in einem entsprechenden
Aufnahmeteil, beispielsweise einer Klemmhalterung, aufgenommen sein, die unmittelbar
in dem oder am eigensteifen Gehäuse des Grundkörpers befestigt ist.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen anhand einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung beschrieben
[0032] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- Eine schematische Querschnittsansicht der erfindungsgemäßen Stimulationsvorrichtung,
bei der sich der Arm in einer linearen Konfiguration befindet, und
- Fig. 2
- die Stimulationsvorrichtung von Fig. 1, bei der der Arm zur Benutzung der Vorrichtung
in eine C-förmige Konfiguration gebogen wurde.
[0033] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfasst eine erfindungsgemäße Stimulationsvorrichtung
1 einen Grundkörper 2, der eine klitorale Kontaktfläche 4 besitzt, die dazu angepasst
ist, den in den Zeichnungen nicht näher gezeigten Intimbereich einer Frau zu kontaktieren.
Am Grundkörper 2 ist ein Arm 6 aufgenommen, welcher mit seinem distalen Ende 8 in
die ebenfalls nicht gezeigte Vagina einer Frau einführbar ist. Der Arm 6 besitzt einen
Kern 10a, aus Kupfer oder einer Kupferlegierung, welcher vorzugsweise als plastisch
reversibel verformbaren Kupferstab mit einem kreisrunden Querschnitt oder auch einem
ovalen Querschnitt ausgestaltet ist, der sich über einen Großteil der Länge des Arms
6 erstreckt und von einer Ummantelung 12 aus gummielastischem Werkstoff, wie insbesondere
Silikon, umgeben ist.
[0034] Wie der Darstellung der Fig. 2 entnommen werden kann, lässt sich der Arm 6 aufgrund
der reversiblen plastischen Verformbarkeit des Materials aus der in Fig. 1 gezeigten
gestreckten Konfiguration in die in Fig. 2 gezeigte U-förmige oder C-förmige Konfiguration
und aus dieser wieder zurück in die Fig. 1 gezeigte Konfiguration umformen, ohne dass
sich die Kraft oder das Drehmoment, welches zum Umformen in die neue Konfiguration
aufzuwenden ist, auch nach mehreren Umformvorgängen maßgeblich verringert.
[0035] Wie der Darstellung von Fig. 2 hierbei im Detail entnommen werden kann, besitzt der
Kern 10 eine solche Länge (beispielsweise 12 cm) und einen solchen Querschnitt (beispielsweise
5 mm), dass das distale Ende 8 des Arms 6 dem Grundkörper 2 in der U-förmige Konfiguration
gegenüber liegt und der klitorale Bereich nach dem Einführen des Arms 6 in die Vagina
durch die klitorale Kontaktfläche 4 und der dem Schambein zugewandte Bereich der Vagina
durch den Arm 6 mit einer federelastischen Anlagekraft beaufschlagt werden.
[0036] Wie der Darstellung der Fig. 1 und 2 weiterhin entnommen werden kann, sind an den
jeweiligen Enden des Kerns 10, der beispielsweise auch aus mehreren Teilkernen bestehen
kann, jeweils hülsenartige Elemente 28, 30 befestigt, welche vorzugsweise ebenfalls
aus Metall bestehen und an ihrer Außenseite eine im Querschnitt polygonale Struktur
aufweisen. Die hülsenartigen Elemente sind beispielsweise auf die Enden des stangenförmigen
Materials des Kerns 10 aufgepresst oder aufgeklebt und dienen dazu, die Teilkerne
miteinander zu verbinden, bzw. den Kern 10 am Grundkörper 2 zu befestigen, bzw. das
Vibrationsverhalten des Kerns zu verbessern, wie dies nachfolgend noch näher beschrieben
wird. Durch das hülsenförmigen Element 28 wird hierbei eine mechanisch feste Anbindung
des Kerns 10 an den Grundkörper 2 erhalten, was beispielsweise dadurch erfolgen kann,
dass das hülsenförmigen Element 28 in ein von der Form her angepasstes weibliches
Aufnahmeteil 29 im Gehäuse 2a des Grundkörpers eingesetzt, vorzugsweise eingepresst
wird. Dieses Aufnahmeteil 29 kann beispielsweise als integraler Bestandteil des Gehäuses
2a des Grundkörpers 2 ausgebildet sein.
[0037] Wie der Darstellung der Figuren 1 und 2 weiterhin entnommen werden kann, besitzt
der Grundkörper 2 eine längliche eigensteife Form und weist an seiner Unterseite eine
der Klitoris zugewandte Fläche 14 auf, die stufenförmig ist und im Querschnitt eine
S-Form aufweist, wie dies in den Figuren angedeutet ist.
[0038] Im Inneren des Grundkörpers 2 ist ein Vibrationsantrieb 16 angeordnet, der bei der
in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform der Erfindung einen Antriebsmotor
16a umfasst, an dessen Antriebswelle eine Masse 16b exzentrisch befestigt ist. Um
den Vibrationsantrieb 16 mit Energie zu versorgen, sind im Gehäuse 2 weiterhin ein
Energiespeicher 18 sowie eine Steuerungseinrichtung 20 aufgenommen, über welche die
Drehzahl des Antriebsmotors 16a, und damit die mechanische Schwingungsfrequenz verändert
werden kann. Dies kann im Falle eines als Gleichstrom-Elektromotor ausgeführten Antriebsmotors
16a dadurch erfolgen, dass diesem vom Energiespeicher 18 eine elektrische Spannung
zugeführt wird, deren Höhe sich im einfachsten Falle mittels eines veränderbaren Widerstandes
oder in sonstiger bekannter Weise verändern lässt.
[0039] Durch das im Aufnahmeteil 29 im Gehäuse 2a des Grundkörpers 2 aufgenommene hülsenartigen
Element 28 wird eine starre mechanische Verbindung zwischen dem Vibrationsantrieb
16 und dem stabförmigen Kern 10 aus Kupfermaterial oder einem anderen geeigneten,
plastisch reversibel verformbaren Werkstoff erzeugt, welche dafür sorgt, dass die
erzeugten mechanischen Schwingungen effektiv in das distale Ende 8 des Arms 6 eingekoppelt
werden. Durch das weitere hülsenförmigen Element 30, welches am distalen Ende des
Kerns 10 befestigt ist und aufgrund seiner Masse als zusätzliches Schwingelement dient,
erfolgt hierbei eine wirksame Anregung des distalen Endes 8 des Arms 6, die über das
gummielastische Material der Ummantelung 12 auf die Innenwand des Vaginalkanals sowie
insbesondere auch auf den Gräfenberg-Punkt übertragen wird, wenn die Vorrichtung 1
in der in Fig. 2 gezeigten Konfiguration mit dem distalen Ende 8 des Arms 6 voraus
in den Vaginalkanal einer Frau eingeführt ist.
[0040] Durch die Steuerungseinrichtung 20 lässt sich die Drehzahl des Antriebsmotors 16a
hierbei vorzugsweise so verändern, dass die Frequenz der vom Vibrationsantrieb 20
erzeugten mechanischen Schwingung im Bereich wenigstens einer der Resonanzfrequenzen
des Kerns 10 liegt. Diese verändert sich in der Regel in Abhängigkeit von der jeweils
eingenommenen räumlichen Konfiguration des Arms, weshalb die Drehzahl über die Steuerungseinrichtung
20 vorzugsweise stufenlos veränderbar ist.
[0041] Um die Steuerungseinrichtung 20 zu aktivieren und die Drehzahl/Frequenz des Vibrationsantriebs
16 zu verändern, umfasst der Grundkörper 2 ein Bedienteil 22, welches sich auf der
Oberseite des Grundkörpers 2 befindet, sodass die Vorrichtung 1 nach dem Einführen
des am Grundkörper 2 aufgenommen Arms 6 in die Vagina einer Frau von dieser mit der
Hand bedient werden kann. Um den Energiespeicher 18 nach längerem Gebrauch der Vorrichtung
wieder aufzuladen, befindet sich vorzugsweise am Kopfende des Grundkörpers 2 ein Kontaktelement
26, über welches der Energiespeicher 18 an ein elektrisches Ladegerät angeschlossen
werden kann.
[0042] Wie der Darstellung der Figuren 1 und 2 weiterhin entnommen werden kann, sind der
Grundkörper 2 und der Arm 6 bevorzugt von einer durchgehenden Ummantelung 12 aus gummielastischem
Werkstoff überzogen, die im Bereich des Arms 6 bevorzugt eine größere Dicke besitzt,
als im Bereich des Grundkörpers 2, bzw. der klitoralen Kontaktfläche 4. Hierbei erweitert
sich der Arm 6 aufgrund der zunehmenden Dicke der gummielastischen Ummantelung 12
von der Mitte aus zu seinem distalen Ende 8 hin, wobei am Ende des stangenförmigen
Kerns 10 im Bereich des weiteren hülsenartigen Elements 30 vorzugsweise die kopfartige
Verdickung 12a ausgeformt ist, die beispielsweise einen Durchmesser von 30 mm besitzen
kann und dazu dient, den Gräfenberg-Punkt gezielt zu stimulieren, während die klitorale
Kontaktfläche 4 an der Klitoris einer Frau anliegt.
Liste der Bezugszeichen
[0043]
- 1
- Stimulationsvorrichtung
- 2
- Grundkörper
- 2a
- Gehäuse des Grundkörpers
- 4
- klitorale Kontaktfläche
- 6
- Arm
- 8
- distales Ende des Arms
- 10
- Kern des Arms
- 12
- Ummantelung
- 12a
- kopfartige Verdickung der Ummantelung
- 14
- die dem äußeren Intimbereich zugewandte Fläche
- 16
- Vibrationsantrieb
- 16a
- Antriebsmotor
- 16b
- Rotationsmasse
- 18
- Energiespeicher
- 20
- Steuerungseinrichtung
- 22
- Bedienteil
- 24
- distales Ende des Grundkörpers
- 26
- elektrisches Kontaktelement
- 28
- hülsenartiges Element
- 29
- Aufnahmeteil für Kern im Grundkörper
- 30
- hülsenartiges Element
1. Stimulationsvorrichtung (1) zur Stimulation des weiblichen Körpers umfassend einen
Grundkörper (2), der eine klitorale Kontaktfläche (4) aufweist, die dazu angepasst
ist, den klitoralen Bereich einer Frau zu kontaktieren, sowie einen am Grundkörper
(2) aufgenommen Arm (6), welcher mit seinem distalen Ende (8) in die Vagina einer
Frau einführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arm (6) einen Kern (10) aus einem reversibel plastisch verformbaren Werkstoff,
insbesondere aus Metall, aufweist, welcher sich über einen Großteil der Länge des
Arms (6) erstreckt und von einer Ummantelung (12) aus gummielastischem Werkstoff umgeben
ist.
2. Stimulationsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kern (10) eine solche Länge und einen solchen Querschnitt besitzt, dass dieser
von Hand plastisch in eine im Wesentlichen U-förmige Konfiguration verformbar ist,
in welcher das distale Ende (8) des Arms (6) dem Grundkörper (2) gegenüber liegt und
nach dem Einführen des Arms (6) in die Vagina der klitorale Bereich durch die klitorale
Kontaktfläche (4) und der dem Schambein zugewandte Bereich der Vagina durch den Arm
(6) mit einer federelastischen Anlagekraft beaufschlagbar sind.
3. Stimulationsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der reversibel plastisch verformbare Kern (10) ein Metallkern ist, der einen Kupferanteil
von vorzugsweise mehr als 50 Gew.% Kupfer, bezogen auf das Gesamtgewicht des Metallkerns,
besitzt.
4. Stimulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der reversibel plastisch verformbare Kern (10) ein Metallkern ist, der aus Vollmaterial
besteht und/oder der mindestens zwei Teilkerne umfasst, und/oder dass an den jeweiligen
Enden des Kerns (10) hülsenartige Elemente (28, 30) angeordnet sind.
5. Stimulationsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der reversibel plastisch verformbare Kern (10) eine Vielzahl von einzelnen Kupferdrähten
umfasst, die miteinander verdrillt und/oder verwoben sind.
6. Stimulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (2) eine längliche Form aufweist und die der Klitoris zugewandte
Fläche (14) an der Unterseite des Grundkörpers (2) stufenförmig ausgebildet ist.
7. Stimulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (2) einen Vibrationsantrieb (16), einen Energiespeicher (18) sowie
eine Steuerungseinrichtung (20) zur Veränderung der Schwingungsfrequenz und/oder Schwingungsamplitude
und/oder der vom Vibrationsantrieb (16) erzeugten Schwingungsphase umfasst.
8. Stimulationsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vibrationsantrieb (16) mechanisch mit dem Kern (10) gekoppelt ist, so dass die
vom Vibrationsantrieb (16) erzeugte mechanische Schwingung in den Kern (10) eingekoppelt
wird.
9. Stimulationsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vibrationsantrieb (16) von der Steuerungseinrichtung (20) in der Weise ansteuerbar
ist, dass der Kern (10) in eine Resonanzschwingung versetzbar ist.
10. Stimulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (2) ein Bedienteil (22) umfasst, welches auf der Oberseite des Grundkörpers
(2) angeordnet ist und nach dem Einführen des am Grundkörper (2) aufgenommen Arms
(6) in die Vagina mit der Hand bedienbar ist, und/oder dass der Grundkörper (2) ein
an seinem distalen Ende (24) angeordnetes elektrisches Kontaktelement (26) aufweist,
über welches der Energiespeicher (18) aufladbar ist.
11. Stimulationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (2) und der Arm (6) durchgehend von der Ummantelung (12) aus gummielastischem
Werkstoff überzogen sind.
12. Stimulationsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Arm (6) an seinem distalen Ende (8) erweitert.