[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb und zur Überwachung einer Aufzugsanlage,
insbesondere ein Verfahren zum Betrieb und zur Überwachung einer Aufzugsanlage im
Zusammenhang mit oder während eines Serviceeinsatzes von Servicepersonal. Die Erfindung
betrifft gleichfalls eine nach dem Verfahren arbeitende Aufzugsanlage sowie eine als
Steuerungseinrichtung der Aufzugsanlage fungierende Aufzugssteuerungseinrichtung mit
einer Implementation des Verfahrens in Soft- und/oder Hardware und schliesslich ein
als Steuerungsprogramm der Aufzugssteuerungseinrichtung fungierendes Computerprogramm
mit einer Implementation des Verfahrens.
[0002] Bei einem Serviceeinsatz in einem Aufzugsschacht einer Aufzugsanlage ist bekanntlich
allerhöchste Vorsicht geboten. Ein Techniker begibt sich dabei in den Aufzugsschacht
und kontrolliert aus einer Position auf dem Dach der Aufzugskabine das Innere des
Aufzugsschachts, insbesondere die Schachttüren, Beleuchtung, Führungen, Sensoren,
Seile und/oder Tragmittel usw. Beim oder zum Betreten des Aufzugsschachts wird eine
spezielle Betriebsart (Inspektionsmodus) der Aufzugsanlage aktiviert, wobei bei aktiviertem
Inspektionsmodus beispielsweise Kabinenfahrten nur mit einer im Vergleich zur normalen
Betriebsart (Normalbetriebsmodus) deutlich reduzierten Geschwindigkeit möglich sind.
Beim Betreten des Aufzugsschachts wird ebenfalls eine im Aufzugsschacht installierte
Schachtbeleuchtung aktiviert, damit der Techniker die zu untersuchenden Funktionseinheiten
erkennen kann und die im Aufzugsschacht notwendigen Inspektionen vornehmen kann. Dabei
ist es vorstellbar, dass der Techniker den Aufzugsschacht betritt, ohne den Inspektionsmodus
zu aktivieren.
[0003] Aus der
EP 1 110 900 A1 ist ein Ansatz bekannt, bei dem der Inspektionsmodus automatisch aktiviert wird,
wenn eine der Schachttüren geöffnet oder zum manuellen Öffnen gelöst wird. Die Steuerungseinrichtung
der Aufzugsanlage registriert dies mittels einer entsprechenden Sensorik, schaltet
automatisch in den Inspektionsmodus und aktiviert ebenfalls automatisch die Schachtbeleuchtung.
[0004] Der Techniker kann bei einer gemäss dem Ansatz in der
EP 1 110 900 A1 ausgerüsteten Aufzugsanlage den aktivierten Inspektionsmodus daran erkennen, dass
die Schachtbeleuchtung eingeschaltet ist. Allerdings erfordert dies umfangreiche Sensorik
an den Schachttüren und bedingt eine aufwendige Steuerung, um zu gewährleisten, dass
ein Betreten des Schachtraums zuverlässig erkannt wird. Die Umsetzung eines solchen
Ansatzes wird daher aufgrund von Wirtschaftlichkeitserwägungen eher im Rahmen einer
Neuinstallation einer Aufzugsanlage in Betracht kommen und ist speziell für bereits
in Betrieb befindliche Aufzugsanlagen zu aufwendig und damit wenig sinnvoll.
[0005] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht entsprechend darin, ein besonders
einfaches, leicht zu implementierendes und auch bei bereits in Betrieb befindlichen
Aufzugsanlagen leicht nachrüstbares Verfahren zum Betrieb einer Aufzugsanlage während
eines Serviceeinsatzes von Servicepersonal anzugeben, welches die Sicherheit des Servicepersonals
während des Serviceeinsatzes erhöht.
[0006] Diese Aufgabe wird mittels eines Verfahrens zum Betrieb einer Aufzugsanlage mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Aufzugsanlage umfasst in an sich bekannter Art
und Weise eine in einem Aufzugsschacht angebrachte Schachtbeleuchtung. Die Schachtbeleuchtung
wird im Bedarfsfall manuell, beispielsweise über einen elektrischen Schalter oder
eine andere Bedieneinheit ein- oder ausgeschaltet. Die oder jede Leuchte der Schachtbeleuchtung
ist mittels eines im Folgenden kurz als Stromkreis bezeichneten Schachtbeleuchtungsstromkreises
mit einer elektrischen Energiequelle verbindbar und wird zum Aktivieren der Schachtbeleuchtung
mit der Energiequelle verbunden. Gemäss der vorgeschlagenen Lösung ist eine Aktivierung
der Schachtbeleuchtung nur dann möglich, wenn sich die Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus
befindet.
[0007] In einer Ausgestaltung sind in den Stromkreis ein erstes Schaltelement und zumindest
ein zweites Schaltelement geschaltet. Diese Schaltung gewährleistet, dass eine Aktivierung
der Schachtbeleuchtung zur Beleuchtung des Aufzugsschachts für Inspektions- und Wartungszwecke
nur dann möglich ist, wenn das erste Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement
eingeschaltet sind. Das erste Schaltelement ist eingeschaltet, wenn sich die Aufzugsanlage
in einem Inspektionsmodus befindet, zum Beispiel indem der Inspektionsmodus mittels
des ersten Schaltelements aktivierbar ist. Das mindestens eine zweite Schaltelement
ist in der Regel ein elektrischer Schalter, der manuell betätigt werden kann. Im Ergebnis
ist die Schachtbeleuchtung nur dann einschaltbar, wenn sich die Aufzugsanlage in einem
Inspektionsmodus befindet.
[0008] Bei einer Ausführungsform des Verfahrens wird davon ausgegangen, dass die Aufzugsanlage
- wie dies üblicherweise der Fall ist - in an sich bekannter Art und Weise eine Aufzugsanlagensteuerung
in Form einer zentralen oder verteilten Aufzugssteuerungseinrichtung umfasst. Bei
dieser Ausführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, dass das normalerweise ausgeschaltete
erste Schaltelement mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung automatisch eingeschaltet
wird, wenn sich die Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus befindet. Auch bei dieser
Ausführungsform ist - aufgrund der automatischen Aktivierung durch die Aufzugssteuerungseinrichtung
- das erste Schaltelement eingeschaltet, wenn sich die Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus
befindet.
[0009] Ein Einschalten eines Schaltelements bedeutet entsprechend dem üblichen Sprachgebrauch,
dass ein Stromfluss über das Schaltelement möglich ist. Entsprechend ist nach dem
Ausschalten eines Schaltelements kein Stromfluss über das Schaltelement möglich. Als
Aktivierung der Schachtbeleuchtung zur Beleuchtung des Aufzugsschachts für Inspektions-
und Wartungszwecke wird ein Einschalten der Schachtbeleuchtung verstanden, so dass
die Beleuchtung des Aufzugsschachts grundsätzlich gewährleistet ist. Dies schliesst
nicht aus, dass auch bei einer aktivierten Schachtbeleuchtung diese zum Beispiel kurzzeitig
wieder ausgeschaltet wird, um auf diese Weise eine Person im Aufzugsschacht oder im
Umgebungsbereich des Aufzugschachts zu warnen.
[0010] Der Begriff Inspektionsmodus wird hier und im Folgenden als Oberbegriff für Sonderbetriebsarten
der Aufzugsanlage verwendet und umfasst in der Praxis oftmals anstelle des Begriffs
Inspektionsmodus verwendete Begriffe wie Servicemodus oder Wartungsmodus sowie zum
Beispiel eine Betriebsart, mit welcher Testfahrten durchgeführt werden, eine Betriebsart
für Fahrten zur Befreiung von Personen usw.
[0011] Bei einer Ausführungsform des Verfahrens wird die Funktion des Ein- und Ausschaltens
der Schachtbeleuchtung mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung vorgenommen. Dies
bedeutet beispielsweise, dass im Stromkreis lediglich ein erstes Schaltelement angeordnet
ist. Dieses erste Schaltelement wird von der Aufzugssteuerungseinrichtung geschaltet
und ein Signal des manuell betätigten zweiten Schaltelements oder eine entsprechende
manuelle Eingabe in einer Bedieneinheit wird von der Aufzugssteuerungseinrichtung
verarbeitet. Die Aufzugssteuerungseinrichtung aktiviert dann das erste Schaltelement
und damit die Schachtbeleuchtung nur, wenn die Aufzugssteuerungseinrichtung in den
Inspektionsmodus versetzt ist und die manuelle Betätigung des zweiten Schaltelements
oder die entsprechende Eingabe an der Bedieneinheit erfolgt ist.
[0012] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Aufzugsanlage anzugeben, welche
dafür bestimmt und eingerichtet ist, nach dem Verfahren und ggf. nach einzelnen oder
mehreren Ausführungsformen des Verfahrens zu arbeiten. Diese Aufgabe wird ebenfalls
mittels einer Aufzugsanlage gelöst, welche Mittel zur Ausführung des hier und im Folgenden
beschriebenen Verfahrens umfasst. Bei einer solchen Aufzugsanlage ist zum Beispiel
vorgesehen, dass ein erstes Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement
derart in einen die Schachtbeleuchtung der Aufzugsanlage umfassenden Stromkreis geschaltet
sind, dass eine Aktivierung der Schachtbeleuchtung nur dann möglich ist, wenn das
erste Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement eingeschaltet sind und
dass das erste Schaltelement eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage in einem
Inspektionsmodus befindet, zum Beispiel indem mittels des ersten Schaltelements der
Inspektionsmodus aktiviert wird, oder mittels einer Aufzugssteuerungseinrichtung der
Aufzugsanlage das erste Schaltelement automatisch einschaltbar ist, wenn sich die
Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus befindet.
[0013] Der Vorteil des hier vorgeschlagenen Ansatzes besteht vor allem darin, dass dieser
sehr einfach und trotzdem effizient ist. Ein Techniker wird den Aufzugsschacht nur
betreten, wenn er im Aufzugsschacht etwas sehen kann, also nur dann, wenn die Schachtbeleuchtung
eingeschaltet ist. Der hier vorgeschlagene Ansatz gewährleistet, dass sich die Schachtbeleuchtung
bestimmungsgemäss, also in einer zur Beleuchtung des Aufzugsschachts für Inspektions-
und Wartungszwecke geeigneten Art und Weise, nur dann einschalten lässt, wenn sich
die Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus befindet und aufgrund des Inspektionsmodus
zum Beispiel vorgegebene Fahr- und Geschwindigkeitsbegrenzungen für die oder jede
Aufzugskabine der Aufzugsanlage in Kraft sind.
[0014] Ein weiterer Vorteil des hier vorgeschlagenen Ansatzes besteht auch darin, dass sich
dieser nicht nur für neue Aufzugsanlagen eignet, sondern dass sich auch bereits in
Betrieb befindliche Aufzugsanlagen mit sehr geringem Aufwand nachrüsten lassen. Nach
der Nachrüstung ist die betreffende Aufzugsanlage nach dem hier und im Folgenden beschriebenen
Verfahren, bei dem die Schachtbeleuchtung der Aufzugsanlage nur dann bestimmungsgemäss
eingeschaltet werden kann, wenn sich die Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus befindet,
betreibbar.
[0015] Zur Nachrüstung einer Aufzugsanlage, welche eine in einem Aufzugsschacht angebrachte
Schachtbeleuchtung umfasst, ist vorgesehen, dass einerseits in einen die Schachtbeleuchtung
umfassenden Stromkreis ein erstes Schaltelement geschaltet wird, wobei das erste Schaltelement
derart in den Stromkreis geschaltet wird, dass eine Aktivierung der Schachtbeleuchtung
nur dann möglich ist, wenn das erste Schaltelement und zumindest ein bereits zum Stromkreis
gehörendes zweites Schaltelement eingeschaltet sind und dass andererseits entweder
das erste Schaltelement eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus
befindet, zum Beispiel indem mittels des ersten Schaltelements der Inspektionsmodus
aktivierbar ist, oder eine Aufzugssteuerungseinrichtung der Aufzugsanlage dafür eingerichtet
wird, das erste Schaltelement automatisch einzuschalten, wenn sich die Aufzugsanlage
in einem Inspektionsmodus befindet. Das Schalten des ersten Schaltelements in den
Stromkreis umfasst lediglich das Auftrennen des bisherigen Stromkreises und das Anschliessen
der aufgrund des Auftrennens freien Leitungsenden an das erste Schaltelement. Das
Einrichten der Aufzugssteuerungseinrichtung zum Erfassen des Schaltzustands des ersten
Schaltelements oder zum automatischen Einschalten des ersten Schaltelements umfasst
zum Beispiel eine Ergänzung eines von der Aufzugssteuerungseinrichtung ausgeführten
Steuerungsprogramms, insbesondere eine Ergänzung des Steuerungsprogramms um Anweisungen
zur Abfrage, ob sich die Aufzugsanlage im Inspektionsmodus befindet und zum Einschalten
des ersten Schaltelements in Abhängigkeit vom Ergebnis der Abfrage.
[0016] Insgesamt ist die hier vorgeschlagene Neuerung auch eine Schaltung zur Überwachung
einer Aufzugsanlage mittels eines Verfahrens der hier und im Folgenden beschriebenen
Art. Die zu überwachende Aufzugsanlage umfasst in an sich bekannter Art und Weise
in einem Aufzugsschacht eine Schachtbeleuchtung. Die Schaltung umfasst in einem Stromkreis
mit der Schachtbeleuchtung ein erstes Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement.
Das erste Schaltelement und das mindestens eine zweite Schaltelement sind derart in
den Stromkreis geschaltet, dass eine bestimmungsgemässe Aktivierung der Schachtbeleuchtung
nur dann möglich ist, wenn das erste Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement
eingeschaltet sind. Das erste Schaltelement ist eingeschaltet, wenn sich die Aufzugsanlage
in einem Inspektionsmodus befindet, zum Beispiel indem mittels des ersten Schaltelements
der Inspektionsmodus aktivierbar ist. Alternativ ist das erste Schaltelement automatisch
mittels einer Aufzugssteuerungseinrichtung der Aufzugsanlage einschaltbar und wird
mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung automatisch eingeschaltet, wenn sich die
Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus befindet.
[0017] Für die weitere Beschreibung gilt zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen, dass Merkmale
und Details, die im Zusammenhang mit dem genannten Verfahren zum Betrieb und zur Überwachung
einer Aufzugsanlage sowie eventueller Ausgestaltungen beschrieben sind, selbstverständlich
auch im Zusammenhang mit und im Hinblick auf die zur Durchführung des Verfahrens eingerichtete
Aufzugsanlage sowie deren Aufzugssteuerungseinrichtung und umgekehrt gelten. Entsprechend
können die Aufzugsanlage und deren Aufzugssteuerungseinrichtung auch gemäss einzelner
oder mehrerer Verfahrensmerkmale fortgebildet sein, zum Beispiel derart, dass die
Aufzugsanlage bzw. die Aufzugssteuerungseinrichtung Mittel zur Ausführung von im Rahmen
des Verfahrens ausgeführten Verfahrensschritten umfassen. Ebenso kann das Verfahren
gemäss einzelner oder mehrerer Vorrichtungsmerkmale fortgebildet sein, zum Beispiel
derart, dass im Rahmen des Verfahrens eine bestimmungsgemässe Verwendung der in einem
Vorrichtungsmerkmal spezifizierten Mittel erfolgt.
[0018] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Dabei
verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des
Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin und sind nicht
als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes
für die Merkmalskombinationen der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen. Des Weiteren
ist im Hinblick auf eine Auslegung der Ansprüche bei einer näheren Konkretisierung
eines Merkmals in einem nachgeordneten Anspruch davon auszugehen, dass eine derartige
Beschränkung in den jeweils vorangehenden Ansprüchen nicht vorhanden ist.
[0019] Eine besonders einfache Möglichkeit, mittels derer sich gewährleisten lässt, dass
eine bestimmungsgemässe Aktivierung der Schachtbeleuchtung nur dann möglich ist, wenn
das erste Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement eingeschaltet sind,
besteht darin, dass das erste Schaltelement und das zumindest eine zweite Schaltelement
in dem Stromkreis mit der Schachtbeleuchtung elektrisch in Reihe geschaltet sind.
[0020] Bei einer Ausführungsform des Verfahrens, bei dem vorausgesetzt ist, dass die Aufzugsanlage
eine Aufzugssteuerungseinrichtung umfasst, schaltet die Aufzugssteuerungseinrichtung
das erste Schaltelement oder ein weiteres Schaltelement automatisch getaktet ein und
aus, wenn sich die Aufzugsanlage nicht im Inspektionsmodus befindet. Auf diese Weise
ist anhand der jeweils tatsächlich gegebenen Beleuchtungssituation im Aufzugsschacht
unmittelbar und eindeutig erkennbar, ob sich die Aufzugsanlage im Inspektionsmodus
befindet oder nicht. Wenn sich die Aufzugsanlage im Inspektionsmodus befindet, ist
gemäss der allgemeinen Form des Verfahrens das erste Schaltelement eingeschaltet oder
die Aufzugssteuerungseinrichtung schaltet das erste Schaltelement automatisch ein.
Wenn ein Techniker, der den Aufzugsschacht zu betreten wünscht, zur Aktivierung der
Schachtbeleuchtung das zweite Schaltelement oder ein zweites Schaltelement betätigt,
wird die Schachtbeleuchtung eingeschaltet. Der Techniker erkennt an der bestimmungsgemässen
Aktivierung der Schachtbeleuchtung, dass sich die Aufzugsanlage im Inspektionsmodus
befindet. Wenn sich die Aufzugsanlage dagegen nicht im Inspektionsmodus befindet,
schaltet die Aufzugssteuerungseinrichtung das erste Schaltelement oder ein weiteres
Schaltelement getaktet ein und aus.
[0021] Das erste Schaltelement wird mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung ein- und ausgeschaltet,
wenn die Aufzugssteuerungseinrichtung das erste Schaltelement kontrolliert, wenn also
die Aufzugssteuerungseinrichtung das erste Schaltelement bei einem aktivierten Inspektionsmodus
normalerweise dauerhaft einschalten würde. Das weitere Schaltelement wird mittels
der Aufzugssteuerungseinrichtung ein- und ausgeschaltet, wenn die Aufzugssteuerungseinrichtung
das erste Schaltelement nicht kontrolliert und die Aufzugssteuerungseinrichtung mittels
des ersten Schaltelements vielmehr zur Aktivierung des Inspektionsmodus veranlasst
wird. Dann hat die Aufzugssteuerungseinrichtung keinen Einfluss auf den Schaltzustand
des ersten Schaltelements und anstelle des ersten Schaltelements schaltet die Aufzugssteuerungseinrichtung
das weitere Schaltelement getaktet ein und aus.
[0022] Wenn der Techniker bei einem solchen getakteten Ein- und Ausschalten des ersten Schaltelements
oder des weiteren Schaltelements das zweite Schaltelement oder ein zweites Schaltelement
betätigt, resultiert ein Blinken der Schachtbeleuchtung. Der Techniker erkennt daran,
dass die Schachtbeleuchtung grundsätzlich funktionstüchtig ist und dass sich die Aufzugsanlage
nicht im Inspektionsmodus befindet. Diese eindeutige Erkennbarkeit, ob sich die Aufzugsanlage
eventuell nicht im Inspektionsmodus befindet, ist bei der allgemeinen Ausführungsform
des Verfahrens noch nicht gegeben, denn dort kann die Schachtbeleuchtung auch zum
Beispiel deshalb nicht aktivierbar sein, weil Leuchtmittel der Schachtbeleuchtung
defekt sind oder ein sonstiger Fehler vorliegt. Um einen unnötigen Verschleiß und
unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden, ist optional vorgesehen, dass das erste Schaltelement
oder ein eventuelles weiteres Schaltelement nur dann automatisch getaktet ein- und
ausgeschaltet wird, wenn das zweite Schaltelement oder ein zweites Schaltelement eingeschaltet
ist oder wenn anhand des Beleuchtungsstromkreises sensierbar ist, dass zumindest ein
zweites Schaltelement eingeschaltet ist. Dadurch kann eine andauernde Taktung des
ersten Schaltelements im Normalbetrieb der Aufzugsanlage verhindert werden, was eine
Lebensdauer des ersten Schaltelements entsprechend erhöht.
[0023] Bei einer besonderen Ausführungsform des Verfahrens schaltet die Aufzugssteuerungseinrichtung
das erste Schaltelement oder das weitere Schaltelement automatisch zumindest kurzzeitig
aus oder getaktet ein und aus, wenn der Aufzugssteuerungseinrichtung signalisiert
wird, dass ein zuvor im Aufzugsschacht anwesender Techniker den Aufzugsschacht verlässt
oder verlassen hat. Auf diese Weise erhält der oder jeder noch im Aufzugsschacht anwesende
Techniker die Information, dass ein anderer Techniker den Aufzugsschacht verlassen
hat. Die Aufzugsanlage und die Aufzugssteuerungseinrichtung umfassen dafür eine an
sich bekannte Sensorik, mittels derer ein Techniker ein Betreten und ein Verlassen
des Aufzugsschachts in einer elektronisch auswertbaren Art und Weise anzeigen kann.
Mittels einer solchen Sensorik ist der Aufzugssteuerungseinrichtung signalisierbar
und wird beim Betrieb signalisiert, dass ein zuvor im Aufzugsschacht anwesender Techniker
den Aufzugsschacht verlässt oder verlassen hat.
[0024] Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform des Verfahrens schaltet die Aufzugssteuerungseinrichtung
das erste Schaltelement oder das weitere Schaltelement automatisch zumindest kurzzeitig
aus oder getaktet ein und aus, wenn sich eine Aufzugskabine der Aufzugsanlage und
ein mit der Aufzugskabine mitbewegtes Gegengewicht im Aufzugsschacht begegnen oder
die Aufzugskabine oder das Gegengewicht in eine Begegnungszone eintreten. Auch dafür
umfassen die Aufzugsanlage und die Aufzugssteuerungseinrichtung eine an sich bekannte
Sensorik, mittels derer eine Begegnung der Aufzugskabine und des Gegengewichts und/oder
ein Eintritt der Aufzugskabine oder des Gegengewichts in eine Begegnungszone sensierbar
ist. Mittels einer solchen Sensorik ist der Aufzugssteuerungseinrichtung signalisierbar
und wird beim Betrieb signalisiert, dass sich eine Aufzugskabine und das mit der Aufzugskabine
mitbewegte Gegengewicht im Aufzugsschacht begegnen oder die Aufzugskabine oder das
Gegengewicht in eine Begegnungszone eintreten.
[0025] Bei einer nochmals weiteren besonderen Ausführungsform des Verfahrens schaltet die
Aufzugssteuerungseinrichtung das erste Schaltelement oder das weitere Schaltelement
automatisch zumindest kurzzeitig aus oder getaktet ein und aus, wenn sich eine Aufzugskabine
der Aufzugsanlage einem Schachtboden des Aufzugsschachts oder einer Schachtdecke des
Aufzugsschachts nähert. Auch dafür umfassen die Aufzugsanlage und die Aufzugssteuerungseinrichtung
eine an sich bekannte Sensorik, mittels derer eine Position der Aufzugskabine relativ
zum Schachtboden und/oder zur Schachtdecke sensierbar ist. Mittels einer solchen Sensorik
ist der Aufzugssteuerungseinrichtung signalisierbar und wird beim Betrieb signalisiert,
dass sich die Aufzugskabine dem Schachtboden oder der Schachtdecke nähert.
[0026] Die beiden letztgenannten Ausführungsformen haben erkennbar jeweils den Vorteil,
dass mittels der Schachtbeleuchtung im Aufzugsschacht anwesendem Servicepersonal Warnhinweise
gegeben werden können. Beide Ausführungsformen kommen einzeln oder in Kombination
in Betracht.
[0027] Bei den vorgängig erläuterten Ausführungen sind das erste Schaltelement und das zumindest
eine zweite Schaltelement in dem Stromkreis mit der Schachtbeleuchtung elektrisch
in Reihe geschaltet. Auch diese Ausführungen können alternativ, wie Eingangs der Beschreibung
erläutert, ausgeführt werden, indem die Funktion des allenfalls getakteten Ein- und
Ausschaltens der Schachtbeleuchtung direkt mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung
vorgenommen werden. Das heisst, dass im Stromkreis lediglich ein erstes Schaltelement
angeordnet ist, wobei dieses erste Schaltelement von der Aufzugssteuerungseinrichtung
geschaltet wird und wobei das Signal des manuell betätigten zweiten Schaltelements
oder die entsprechende manuelle Eingabe in der Bedieneinheit von der Aufzugssteuerungseinrichtung
verarbeitet wird.
[0028] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen Figuren
mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0029] Das Ausführungsbeispiel ist nicht als Einschränkung der Erfindung zu verstehen. Vielmehr
sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung durchaus auch Ergänzungen und Modifikationen
möglich, insbesondere solche, die zum Beispiel durch Kombination oder Abwandlung von
einzelnen in Verbindung mit den im allgemeinen oder speziellen Beschreibungsteil beschriebenen
sowie in den Ansprüchen und/oder der Zeichnung enthaltenen Merkmalen oder Verfahrensschritten
für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der Aufgabe entnehmbar sind und durch
kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegenstand oder zu neuen Verfahrensschritten
bzw. Verfahrensschrittfolgen führen.
[0030] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Aufzugsanlage mit einer Schachtbeleuchtung in einem Aufzugsschacht,
- Fig. 2
- eine Schaltung zur Ansteuerung einer Schachtbeleuchtung, wobei die Schaltung ein erstes
Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement umfasst und wobei das erste
Schaltelement eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage in einem Inspektionsmodus
befindet,
- Fig. 3
- eine Schaltung zur Ansteuerung einer Schachtbeleuchtung, wobei die Schaltung ein erstes
Schaltelement und zumindest ein zweites Schaltelement umfasst und wobei das erste
Schaltelement mittels einer Aufzugssteuerungseinrichtung schaltbar ist,
- Fig. 4
- ein Flussdiagramm zur Illustration einer Funktion einer Aufzugssteuerungseinrichtung
zum Schalten des ersten Schaltelements abhängig von einem Betriebszustand der Aufzugsanlage
sowie
- Fig. 5
- eine Schaltung gemäß Figur 2 mit einem mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung schaltbaren
weiteren Schaltelement.
[0031] Die Darstellung in Figur 1 zeigt schematisch stark vereinfacht eine Aufzugsanlage
10 in einem selbst nicht gezeigten Gebäude mit zumindest einer in einem Aufzugsschacht
12 beweglichen Aufzugskabine 14 und einer Aufzugssteuerungseinrichtung 16. Die Aufzugssteuerungseinrichtung
16 ist in an sich bekannter Art und Weise zur Steuerung und Überwachung der Aufzugsanlage
10 vorgesehen. Die Aufzugskabine 14 ist in an sich bekannter Art und Weise in dem
Aufzugsschacht 12 beweglich, so dass unterschiedliche Stockwerke 18 des Gebäudes erreichbar
sind.
[0032] Zum Bewegen der Aufzugskabine 14 ist in an sich bekannter Art und Weise eine von
der Aufzugssteuerungseinrichtung 16 angesteuerte Antriebseinrichtung 20 vorgesehen,
zum Beispiel eine Antriebseinrichtung 20 in Form eines Elektromotors. Die Antriebseinrichtung
20 treibt dafür in ebenfalls an sich bekannter Form eine Treibscheibe 22 oder dergleichen
an, so dass mittels eines über die Treibscheibe 22 geführten und hier als Beispiel
für ein Tragmittel gezeigten Tragseils 24 oder mittels sonstiger Tragmittel die jeweilige
Bewegung der Aufzugskabine 14 sowie eine gleichzeitige Bewegung eines Gegengewichts
26 erfolgt. Ein üblicherweise vorhandenes, aber grundsätzlich optionales Kompensationsseil,
welches zum Ausgleich des Gewichts des Tragmittels, insbesondere zum Ausgleich des
Gewichts des oder jedes Tragseils 24, an der Unterseite der Aufzugskabine 14 und der
Unterseite des Gegengewichts 26 angehängt ist, ist in der Darstellung nicht gezeigt.
[0033] Im Aufzugsschacht 12 befindet sich eine Schachtbeleuchtung 28. Die Schachtbeleuchtung
28 umfasst üblicherweise eine Mehrzahl von entlang der gesamten Höhe des Aufzugsschachts
12 angebrachten Leuchten, zum Beispiel Leuchten mit Leuchtstofflampen oder dergleichen.
[0034] In der Darstellung in Figur 2 ist die Gesamtheit der von der Schachtbeleuchtung 28
umfassten Leuchten in Form eines Blocks gezeigt. Die Schachtbeleuchtung 28 wird in
an sich bekannter Art und Weise aus einer Spannungsquelle 30 mit elektrischer Energie
versorgt. In einem Stromkreis 32 mit der Schachtbeleuchtung 28 und der Spannungsquelle
30 befinden sich ein erstes Schaltelement 34 und zumindest ein zweites Schaltelement
36.
[0035] Das erste Schaltelement 34 ist eingeschaltet, wenn sich die Aufzugsanlage 10 in einem
Inspektionsmodus befindet. Dafür ist zum Beispiel vorgesehen, dass der Inspektionsmodus
mittels des ersten Schaltelements 34 aktiviert wird. Insoweit ist symbolisch in Figur
2 ein Anschluss der Aufzugssteuerungseinrichtung 16 parallel zum ersten Schaltelement
34 gezeigt. Dadurch soll veranschaulicht werden, dass für die Aufzugssteuerungseinrichtung
16 der Schaltzustand des ersten Schaltelements 34 erfasssbar ist und dass der jeweilige
Schaltzustand im Betrieb erfasst wird. Das erste Schaltelement 34 ist ein vom Servicepersonal
insbesondere manuell betätigbares Schaltelement, zum Beispiel ein Schaltelement in
Form eines herkömmlichen Druck-, Wipp- oder Rastschalters. Wenn das erste Schaltelement
34 eingeschaltet ist, erkennt demnach die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 dies und
aktiviert automatisch den Inspektionsmodus. Das erste Schaltelement 34 kann auch zwei
parallele und gemeinsam betätigte Schaltbrücken aufweisen (nicht gezeigt), wobei nur
eine der Schaltbrücken Bestandteil des Stromkreises 32 mit der Schachtbeleuchtung
28 ist und die andere Schaltbrücke Bestandteil eines Stromkreises zum Sensieren des
Schaltzustands des ersten Schaltelements 34 durch die Aufzugssteuerungseinrichtung
16 ist.
[0036] Je nach Ausgestaltung kann das zweite Schaltelement 36 anstelle der direkten Anordnung
im Stromkreis 32 auch als Eingabeelement oder Eingabeeinheit zur Aufzugssteuerungseinrichtung
16 ausgelegt sein. Die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 bzw. ein in der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 angeordnetes Steuerprogramm 40 aktiviert dann das erste Schaltelement 34 und damit
die Schachtbeleuchtung 28 nur, wenn die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 in den Inspektionsmodus
versetzt ist und das zweite Schaltelement 36 geschaltet ist oder die entsprechende
Eingabe an der Bedieneinheit erfolgt ist.
[0037] Das zweite Schaltelement 36 ist ein vom Servicepersonal insbesondere manuell betätigbares
Schaltelement, zum Beispiel ein Schaltelement in Form eines herkömmlichen Lichtschalters.
Im Bereich der Aufzugsanlage 10 kann eine Mehrzahl zweiter Schaltelemente 36 vorgesehen
sein.
[0038] Erkennbar ist der Stromkreis 32 nur dann geschlossen, wenn das erste Schaltelement
34 eingeschaltet ist und auch das zweite Schaltelement 36 (oder zumindest ein zweites
Schaltelement 36) eingeschaltet ist. Nur dann wird die Schachtbeleuchtung 28 eingeschaltet.
Eine Betätigung des oder eines zweiten Schaltelements 36 durch einen Techniker bleibt
so lange ohne Effekt, wie nicht ebenfalls das erste Schaltelement 34 eingeschaltet
ist. Wie oben beschrieben erfolgt bei der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform mittels
des ersten Schaltelements 34 die Aktivierung des Inspektionsmodus. Ein Techniker kann
demnach die Schachtbeleuchtung 28 nicht anschalten, solange sich die Aufzugsanlage
10 nicht im Inspektionsmodus befindet. Ohne eine eingeschaltete Schachtbeleuchtung
28 wird der Techniker den Aufzugsschacht 12 nicht betreten. Damit ist mit hoher Sicherheit
gewährleistet, dass Arbeiten im Aufzugsschacht 12 nur durchgeführt werden, wenn sich
die Aufzugsanlage 10 im Inspektionsmodus befindet.
[0039] Die Darstellung in Figur 3 zeigt im Wesentlichen dieselben Einzelheiten wie die Darstellung
in Figur 2, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die dortige Beschreibung
verwiesen werden kann.
[0040] Im Unterschied zu der in Figur 2 gezeigten Situation ist bei der Ausführungsform
gemäß Figur 3 das erste Schaltelement 34 mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 betätigbar. Dafür ist die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 mit einem in Richtung
auf das erste Schaltelement 34 weisenden Pfeil gezeigt. Der Pfeil veranschaulicht
die Möglichkeit zur automatischen Betätigung des ersten Schaltelements 34. Die Betätigung
des ersten Schaltelements 34 durch die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 erfolgt in
grundsätzlich an sich bekannter Art und Weise mittels eines von der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 generierten Steuersignals 38, welches des erste Schaltelement 34 einschaltet ("Einschalten"
bedeutet, dass das Schaltelement 34 in den Schaltzustand "geschlossen" versetzt wird
und Strom über das Schaltelement 34 fliessen kann). Bei dem ersten Schaltelement 34
handelt es sich zum Beispiel um ein Relais, ein Schütz, einen Halbleiterschalter oder
dergleichen.
[0041] Erkennbar ist auch bei dieser Ausführungsform der Stromkreis 32 nur dann geschlossen,
wenn das erste Schaltelement 34 eingeschaltet ist und auch das zweite Schaltelement
36 (oder zumindest ein zweites Schaltelement 36) eingeschaltet ist. Nur dann wird
die Schachtbeleuchtung 28 eingeschaltet. Eine Betätigung des oder eines zweiten Schaltelements
36 durch einen Techniker bleibt auch hier so lange ohne Effekt, wie nicht ebenfalls
das erste Schaltelement 34 eingeschaltet ist. Letzteres erfolgt bei der Ausführungsform
gemäß Figur 3 nur automatisch mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung 16, und zwar
nur dann, wenn sich die Aufzugsanlage 10 in einem Inspektionsmodus befindet und für
die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 in grundsätzlich an sich bekannter Art und Weise,
zum Beispiel mittels eines hier nicht gezeigten Schalters, eine entsprechende Betriebsart
aktiviert oder ausgewählt wurde. Ein Techniker kann demnach die Schachtbeleuchtung
28 nicht anschalten, solange sich die Aufzugsanlage 10 nicht im Inspektionsmodus befindet.
Ohne eine eingeschaltete Schachtbeleuchtung 28 wird der Techniker den Aufzugsschacht
12 nicht betreten. Auch bei dieser Ausführungsform ist mit hoher Sicherheit gewährleistet,
dass Arbeiten im Aufzugsschacht 12 nur durchgeführt werden, wenn sich die Aufzugsanlage
10 im Inspektionsmodus befindet.
[0042] Das Steuersignal 38 wird automatisch mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung 16
und entsprechend der jeweiligen Funktionalität der Aufzugssteuerungseinrichtung 16
generiert. Dafür umfasst die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 zum Beispiel in an sich
bekannter Art und Weise eine Verarbeitungseinheit in Form eines Mikroprozessors oder
dergleichen und einen Speicher, in den das die Funktionalität der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 bestimmende Steuerprogramm 40 geladen ist. Bei der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 kann es sich dabei ausdrücklich auch um eine verteilte Aufzugssteuerungseinrichtung
16 handeln, also eine Aufzugssteuerungseinrichtung 16 mit räumlich voneinander getrennten,
aber zum Beispiel kommunikativ verbundenen Funktionseinheiten.
[0043] Ein Steuersignal 38, welches bei einer sich im Inspektionsmodus befindenden Aufzugsanlage
10 das Einschalten des ersten Schaltelements 34 bewirkt, ist ein Steuersignal 38,
welches eine während des eingeschalteten Zustands dauerhaft elektrisch leitende Verbindung
über das erste Schaltelement 34 bewirkt. Im einfachsten Fall handelt es sich um ein
Signal mit einem konstanten Pegel, welches das Ein-/Durchschalten des ersten Schaltelements
34 bewirkt. Wenn der Inspektionsmodus beendet wird, erzeugt die Aufzugssteuerungseinrichtung
16 ein Steuersignal 38, welches ein Ausschalten des ersten Schaltelements 34 bewirkt.
Zum automatischen Generieren eines solchen Steuersignals 38 wird beim Betrieb der
Aufzugsanlage 10 und beim Betrieb der Aufzugssteuerungseinrichtung 16 geprüft, ob
sich die Aufzugsanlage 10 im Inspektionsmodus befindet. Dies erfolgt bei einer ein
Steuerprogramm 40 ausführenden Aufzugssteuerungseinrichtung 16 unter Kontrolle des
Steuerprogramms 40 und gemäss der vom Steuerprogramm 40 umfassten Programmcodeanweisungen.
Ob sich die Aufzugsanlage 10 im Inspektionsmodus befindet, ist dabei zum Beispiel
durch den Inhalt einer vom Steuerprogramm 40 verwendeten Variable kodiert.
[0044] Das Steuerprogramm 40 umfasst dann die Abfrage des Inhalts der Variablen und abhängig
vom Ergebnis des Vergleichs wird das Steuersignal 38 generiert. Die Darstellung in
Figur 4 zeigt in schematisch vereinfachter Form eine Implementationsmöglichkeit einer
diesbezüglichen Funktionalität des Steuerprogramms 40 in Form eines Flussdiagramms.
Danach wird zyklisch mittels einer Abfrage 42 geprüft, ob sich die Aufzugsanlage 10
im Inspektionsmodus befindet, zum Beispiel durch Abfrage des Inhalts einer entsprechenden
Variablen. Abhängig vom Ergebnis des Vergleichs wird das Steuersignal 38 erzeugt.
Wenn der Vergleich ergibt, dass sich die Aufzugsanlage 10 im Inspektionsmodus befindet
(veranschaulicht durch das Symbol "+") wird zu einem ersten Funktionsblock 44 verzweigt.
Wenn der Vergleich dagegen ergibt, dass sich die Aufzugsanlage 10 nicht im Inspektionsmodus
befindet (veranschaulicht durch das Symbol "-") wird zu einem zweiten Funktionsblock
46 verzweigt. Die Ausführung des ersten Funktionsblocks 44 bewirkt die Generierung
eines Steuersignals 38, welches das erste Schaltelement 34 einschaltet. Dies ist in
der Darstellung in Figur 4 symbolisch durch ein im Innern des ersten Funktionsblocks
44 gezeigtes Steuersignal 38 mit einer steigenden Flanke und einem danach konstanten
Pegel illustriert. Solange sich die Aufzugsanlage 10 im Inspektionsmodus befindet,
wird beim zyklischen Durchlaufen des in Figur 4 gezeigten Teils des Steuerprogramms
40 immer wieder aufgrund der Abfrage 42 zum ersten Funktionsblock 44 verzweigt und
ein einmal eingeschaltetes erstes Schaltelement 34 bleibt eingeschaltet. Wenn sich
die Aufzugsanlage 10 nicht mehr im Inspektionsmodus befindet, liefert die Abfrage
42 ein entsprechendes Ergebnis und es wird zum zweiten Funktionsblock 46 verzweigt.
Die Ausführung des zweiten Funktionsblocks 46 bewirkt die Generierung eines Steuersignals
38, welches das erste Schaltelement 34 zum Beispiel dauerhaft ausschaltet. Dies ist
in der Darstellung in Figur 4 symbolisch durch ein im Innern des zweiten Funktionsblocks
46 gezeigtes Steuersignal 38 mit einem konstanten "Null-Pegel" illustriert. Solange
sich die Aufzugsanlage 10 nicht im Inspektionsmodus befindet, wird beim zyklischen
Durchlaufen des in Figur 4 gezeigten Teils des Steuerprogramms 40 immer wieder aufgrund
der Abfrage 42 zum zweiten Funktionsblock 46 verzweigt und ein Steuersignal 38 gemäss
der Funktionalität des zweiten Funktionsblocks 46 erzeugt.
[0045] Bei einer speziellen Ausführungsform der Aufzugsanlage 10 und der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 kann vorgesehen sein, dass die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 ein spezielles Steuersignal
38 erzeugt, wenn sich die Aufzugsanlage 10 nicht im Inspektionsmodus befindet, also
zum Beispiel in einem Normalbetriebsmodus. Aufgrund eines solchen speziellen Steuersignals
38 resultiert zum Beispiel ein getaktetes Ein- und Ausschalten des ersten Schaltelements
34. Eine Taktfrequenz und/und eine Pulsbreite eines solchen speziellen Steuersignals
38 sind optional vorgebbar und zum Beispiel durch Parameter des Steuerprogramms 40
kodiert. Ein solches spezielles Steuersignal 38 ist in der Darstellung in Figur 4
in einem leicht versetzt unterhalb des zweiten Funktionsblocks 46 dargestellten weiteren
zweiten Funktionsblock 46 gezeigt. Diese Darstellung soll andeuten, dass die Funktionalität
des zweiten Funktionsblock 46 bedarfsweise vorgebbar ist. Ein solches spezielles Steuersignal
38 bewirkt, dass die Schachtbeleuchtung 28 blinkt, wenn das zweite Schaltelement 36
(oder ein zweites Schaltelement 36) eingeschaltet wird, während sich die Aufzugsanlage
10 nicht im Inspektionsmodus befindet. Der Umstand, dass sich die Aufzugsanlage 10
nicht im Inspektionsmodus befindet, kann anhand einer blinkenden Schachtbeleuchtung
28 besonders gut erkannt werden. Wenn die Schachtbeleuchtung 28 nämlich aufgrund eines
entsprechenden Steuersignals 38 deaktiviert bleibt und sich durch Betätigen des oder
eines zweiten Schaltelements 36 nicht aktivieren lässt, nimmt der Techniker nur wahr,
dass der Aufzugsschacht 12 nicht mittels der Schachtbeleuchtung 28 beleuchtet wird.
Dies kann sich aber auch dann ergeben, wenn ein Fehler in dem Stromkreis 32 vorliegt
oder wenn das oder die Leuchtmittel der Schachtbeleuchtung 28 defekt ist bzw. sind.
Bei einer blinkenden Schachtbeleuchtung 28 ist eindeutig erkennbar, dass diese grundsätzlich
funktionstüchtig ist und dass sich die Schachtbeleuchtung 28 deswegen nicht in der
gewünschten Art und Weise aktivieren lässt, weil die Aufzugsanlage 10 nicht in den
für ein Betreten des Aufzugsschachts 12 notwendigen Inspektionsmodus versetzt wurde.
[0046] Der Umstand, dass gemäss der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 automatisch Einfluss auf den Zustand des Stromkreises 32 mit der Schachtbeleuchtung
28 genommen werden kann und damit ebenso automatisch beeinflusst werden kann, ob die
Schachtbeleuchtung 28 mittels einer Betätigung des oder eines zweiten Schaltelements
36 einschaltbar ist, lässt sich auch für weitere Funktionen ausnutzen.
[0047] Zum Beispiel ist bei bestimmten Aufzugsanlagen 10 vorgesehen, dass sich ein Techniker,
der den Aufzugsschacht 12 betritt, gewissermassen bei der Aufzugsanlage 10 und deren
Aufzugssteuerungseinrichtung 16 anmeldet. Ein Techniker, der den Aufzugsschacht 12
wieder verlässt, meldet sich ab. Auf diese Weise kann zum Beispiel gewährleistet werden,
dass die Aufzugssteuerungseinrichtung 16 aus dem Inspektionsmodus nur dann wieder
in den Normalbetriebsmodus umgeschaltet werden kann, wenn bei einem Serviceeinsatz
mit mehreren Technikern diese den Aufzugsschacht 12 wieder verlassen haben. Mit der
gemäss der Schaltung in Figur 3 gegebenen Einflussmöglichkeit der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 auf den Stromkreis 32 mit der Schachtbeleuchtung 28 kann automatisch die Schachtbeleuchtung
28 immer dann zum Beispiel kurz ausgeschaltet oder während einer vorgegebenen oder
vorgebbaren Zeitspanne zyklisch ein- und ausgeschaltet werden, wenn ein Techniker
den Aufzugsschacht 12 verlässt und sich dafür abmeldet.
[0048] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Schachtbeleuchtung 28 automatisch mittels
der Aufzugssteuerungseinrichtung 16 immer dann zum Beispiel kurz ausgeschaltet oder
während einer vorgegebenen oder vorgebbaren Zeitspanne zyklisch ein- und ausgeschaltet
wird, wenn sich die Aufzugskabine 14 und das mit der Aufzugskabine 14 im Aufzugsschacht
12 mitbewegte Gegengewicht 26 begegnen oder die Aufzugskabine 14 oder das Gegengewicht
26 in eine Begegnungszone B (Figur 1) eintreten. Dann fungiert die Schachtbeleuchtung
28 auch als Signalelement zur Signalisierung einer momentanen Gefahrensituation im
Aufzugsschacht 12.
[0049] Zum Erhalt der vorstehend anhand der Darstellungen in den Figuren 3 und 4 beschriebenen
Einflussmöglichkeit der Aufzugssteuerungseinrichtung 16 auf den Zustand des Stromkreises
32 mit der Schachtbeleuchtung 28 auch bei der Ausführungsform gemäß Figur 2, bei welcher
der Inspektionsmodus mittels des ersten Schaltelements 34 aktiviert wird, ist in dem
Stromkreises 32 zusätzlich ein weiteres, mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung
16 aktivierbares Schaltelement 34a vorgesehen, wie dies in der Darstellung in Figur
5 gezeigt ist. Die Aktivierung des weiteren Schaltelements 34a durch die Aufzugssteuerungseinrichtung
16 erfolgt genauso und aufgrund derselben Bedingungen, wie dies weiter oben im Zusammenhang
mit den Figuren 3 und 4 beschrieben wurde, so dass zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen
auf die dortigen Ausführungen verwiesen werden kann, die für die Ausführungsform gemäß
Figur 5 und die automatische Aktivierung des weiteren Schaltelements 34a entsprechend
gelten.
[0050] Abschließend lässt sich die hier vorgeschlagene Neuerung kurz wie folgt zusammenfassen:
Angegeben werden eine Aufzugsanlage 10 sowie ein Verfahren zum Betrieb und zur Überwachung
einer Aufzugsanlage 10, welche in einem Aufzugsschacht 12 eine Schachtbeleuchtung
28 umfasst, wobei ein erstes Schaltelement 34 und zumindest ein zweites Schaltelement
36 derart in einen Stromkreis 32 mit der Schachtbeleuchtung 28 geschaltet sind, dass
eine Aktivierung der Schachtbeleuchtung 28 nur dann möglich ist, wenn das erste Schaltelement
34 und zumindest ein zweites Schaltelement 36 eingeschaltet sind, und wobei das erste
Schaltelement 34 eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage 10 in einem Inspektionsmodus
befindet, oder wobei das erste Schaltelement 34 automatisch mittels einer Aufzugssteuerungseinrichtung
16 einschaltbar ist und im Betrieb automatisch eingeschaltet wird, wenn sich die Aufzugsanlage
10 in einem Inspektionsmodus befindet. Angegeben werden darüber hinaus eine zur Überwachung
der Aufzugsanlage 10 bestimmte Schaltung mit einem solchen ersten Schaltelement 34,
insbesondere einem mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung 16 automatisch einschaltbaren
ersten Schaltelement 34, sowie dem zumindest einen zweiten Schaltelement 36 und schliesslich
ein Verfahren zur Nachrüstung einer Aufzugsanlage 10 mit einer solchen Schaltung.
1. Verfahren zum Betrieb einer Aufzugsanlage (10),
wobei die Aufzugsanlage (10) eine in einem Aufzugsschacht (12) angebrachte Schachtbeleuchtung
(28) umfasst, welche Schachtbeleuchtung (28) manuell ein- und ausschaltbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Aktivierung der Schachtbeleuchtung (28) nur dann möglich ist, wenn sich die
Aufzugsanlage (10) in einem Inspektionsmodus befindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei ein erstes Schaltelement (34) und zumindest ein zweites Schaltelement (36) derart
in einen die Schachtbeleuchtung (28) umfassenden Stromkreis (32) geschaltet sind,
dass die Aktivierung der Schachtbeleuchtung (28) nur dann möglich ist, wenn das erste
Schaltelement (34) und zumindest ein zweites Schaltelement (36) eingeschaltet sind,
wobei das erste Schaltelement (34) eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage
(10) im Inspektionsmodus befindet.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
wobei eine Aufzugssteuerungseinrichtung (16) der Aufzugsanlage (10) das erste Schaltelement
(34) automatisch einschaltet, wenn sich die Aufzugsanlage (10) in einem Inspektionsmodus
befindet.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3,
wobei eine Aufzugssteuerungseinrichtung (16) der Aufzugsanlage (10) bzw. die Aufzugssteuerungseinrichtung
(16) die Schachtbeleuchtung (28) bzw. das erste Schaltelement (34) oder ein weiteres
Schaltelement (34a) automatisch getaktet ein- und ausschaltet, wenn sich die Aufzugsanlage
(10) nicht in einem Inspektionsmodus befindet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei eine Aufzugssteuerungseinrichtung (16) der Aufzugsanlage (10) bzw. die Aufzugssteuerungseinrichtung
(16) die Schachtbeleuchtung (28) bzw. das erste Schaltelement (34) oder ein weiteres
Schaltelement (34a) automatisch zumindest kurzzeitig ausschaltet oder getaktet ein-
und ausschaltet, wenn der Aufzugssteuerungseinrichtung (16) signalisiert wird, dass
ein zuvor im Aufzugsschacht (12) anwesender Techniker den Aufzugsschacht (12) verlässt
oder verlassen hat, oder wenn ein weiterer Techniker den Aufzugsschacht (12) betritt.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei eine Aufzugssteuerungseinrichtung (16) der Aufzugsanlage (10) bzw. die Aufzugssteuerungseinrichtung
(16) die Schachtbeleuchtung (28) bzw. das erste Schaltelement (34) oder ein weiteres
Schaltelement (34a) automatisch zumindest kurzzeitig ausschaltet oder getaktet ein-
und ausschaltet, wenn sich eine Aufzugskabine (14) der Aufzugsanlage (10) und ein
mit der Aufzugskabine (14) mitbewegtes Gegengewicht (26) im Aufzugsschacht (12) begegnen
oder die Aufzugskabine (14) oder das Gegengewicht (26) in eine Begegnungszone eintreten.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei eine Aufzugssteuerungseinrichtung (16) der Aufzugsanlage (10) bzw. die Aufzugssteuerungseinrichtung
(16) die Schachtbeleuchtung (28) bzw. das erste Schaltelement (34) oder ein weiteres
Schaltelement (34a) automatisch zumindest kurzzeitig ausschaltet oder getaktet ein-
und ausschaltet, wenn sich eine Aufzugskabine (14) der Aufzugsanlage (10) einem Schachtboden
des Aufzugsschachts (12) oder einer Schachtdecke des Aufzugsschachts (12) nähert.
8. Aufzugsanlage (10) mit Mitteln (16, 34, 34a, 36, 40) zur Ausführung des Verfahrens
nach einem der vorangehenden Ansprüche.
9. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 8,
wobei ein erstes Schaltelement (34) und zumindest ein zweites Schaltelement (36) derart
in einen die Schachtbeleuchtung (28) umfassenden Stromkreis (32) geschaltet sind,
dass eine Aktivierung der Schachtbeleuchtung (28) nur dann möglich ist, wenn das erste
Schaltelement (34) und zumindest ein zweites Schaltelement (36) eingeschaltet sind
und
wobei das erste Schaltelement (34) eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage
(10) in einem Inspektionsmodus befindet, oder
mittels der Aufzugssteuerungseinrichtung (16) das erste Schaltelement (34) automatisch
einschaltbar ist, wenn sich die Aufzugsanlage (10) in einem Inspektionsmodus befindet.
10. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 8, wobei das erste Schaltelement (34) und das zumindest
eine zweite Schaltelement (36) in dem Stromkreis (32) elektrisch in Reihe geschaltet
sind.
11. Verfahren zur Nachrüstung einer Aufzugsanlage (10), welche eine Aufzugssteuerungseinrichtung
(16) und eine in einem Aufzugsschacht (12) angebrachte Schachtbeleuchtung (28) umfasst,
wobei in einen die Schachtbeleuchtung (28) umfassenden Stromkreis (32) ein erstes
Schaltelement (34) geschaltet wird,
wobei das erste Schaltelement (34) derart in den Stromkreis (32) geschaltet wird,
dass eine Aktivierung der Schachtbeleuchtung (28) nur dann möglich ist, wenn das erste
Schaltelement (34) und zumindest ein zweites Schaltelement (36) eingeschaltet sind
und
wobei das erste Schaltelement (34) eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage
(10) in einem Inspektionsmodus befindet, oder
die Aufzugssteuerungseinrichtung (16) dafür eingerichtet wird, das erste Schaltelement
(34) automatisch einzuschalten, wenn sich die Aufzugsanlage (10) in einem Inspektionsmodus
befindet.
12. Schaltung zur Überwachung einer Aufzugsanlage (10) mittels eines Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Aufzugsanlage (10) in einem Aufzugsschacht (12) eine Schachtbeleuchtung
(28) umfasst,
wobei die Schaltung einen Stromkreis (32) mit der Schachtbeleuchtung (28) sowie in
dem Stromkreis (32) ein erstes Schaltelement (34) und zumindest ein zweites Schaltelement
(36) umfasst,
wobei das erste Schaltelement (34) und das mindestens eine zweite Schaltelement (36)
derart in den Stromkreis (32) geschaltet sind, dass eine Aktivierung der Schachtbeleuchtung
(28) nur dann möglich ist, wenn das erste Schaltelement (34) und zumindest ein zweites
Schaltelement (36) eingeschaltet sind, und
wobei das erste Schaltelement (34) eingeschaltet ist, wenn sich die Aufzugsanlage
(10) in einem Inspektionsmodus befindet, oder
das erste Schaltelement (34) mittels einer Aufzugssteuerungseinrichtung (16) der Aufzugsanlage
(10) einschaltbar ist.