1. Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Voltigiervorrichtung und/oder eine
Longiervorrichtung für Pferde mit einem Kernelement und wenigstens einer Griffvorrichtung.
2. Stand der Technik
[0002] Voltigiervorrichtungen bzw. -gurte und/oder Longiervorrichtungen bzw. - gurte dienen
im Pferdesport insbesondere dazu, dem jeweiligen Sportler bei seinen Übungen auf dem
Pferd Halt zu geben. Üblicherweise besitzen Pferdessportvereine für die Trainingseinheiten
mehrere Voltigier- und/oder Longiergurte, die je nach Einsatz besonders ausgestaltet
sind. Beispielsweise gibt es für jedes Pferd individuelle Voltigiergurte für Trainingseinheiten
und Turniere, die unterschiedlich ausgestaltet sind. Insbesondere für kleinere Pferdesportvereine
besteht ein relativ hoher Investitionsaufwand, da Voltigier- und/oder Longiergurte,
nur in geringen Stückzahlen gefertigt werden, weshalb die Anschaffungskosten hoch
sind.
[0003] Die
DE 196 43 269 A1 beschreibt einen Voltigiergurt, der Unterpolsterungen aufweist, die an der Unterseite
des Voltigiergurtes fest angebracht sind und im mittleren Bereich des Voltigiergurtes
eine Kammer aufweisen, deren Größe nicht veränderbar ist. Der Voltigiergurt umfasst
ein Kernelement aus einem gebogenen Metallstreifen entsprechender Breite und Dicke.
Die Unterpolsterung ist relativ voluminös ausgestaltet und in Form des Querschnitts
eines Pferdekörpers grob nachempfunden. Nachteilig ist hier insbesondere, dass der
Voltigiergurt nur ungenügend an die individuelle Form und Ausgestaltung eines Pferderückens
angepasst werden kann. Damit sich der Voltigiergurt zumindest bedingt an die Form
und Anatomie eines Pferdes annähern kann, in dem sich die Unterpolsterung verformt,
ist es erforderlich, dass mittels einer Gurteinrichtung, welche um den Bauch eines
Pferdes verläuft, eine relativ große Zugkraft aufgebracht werden kann.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist die
DE 100 17 015 A1 bekannt, die einen Voltigiergurt mit einem festen, unflexiblen Kernelement zeigt.
Die verwendete Polsterung wird von der halsnahen Seite bis zur halsfernen Seite über
die Breite des Voltigiergurtes immer dicker. Auch hier ist eine relativ hohe Zugkraft
notwendig, um die Polsterung so zu verformen, dass sich der Voltigiergurt vollflächig
an den Körper eines Pferdes anliegt.
[0005] Üblicherweise wird das Kernelement eines Voltigiergurtes aus einem metallischen Werkstoff
hergestellt, vorzugweise aus massivem Stahlblech, wodurch das Gewicht wesentlich erhöht
wird.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Voltigiervorrichtung
und/oder eine Longiervorrichtung bereitzustellen, der einen vielseitigen Einsatzbereich
ermöglicht und mit dem insbesondere die Nachteile des Standes der Technik überwunden
werden können, wodurch insbesondere eine verbesserte Anpassung der Voltigiervorrichtung
und/oder der Longiervorrichtung an die individuelle Form und Ausgestaltung eines Rückens
bzw. Widerrists eines Pferdes erzielt werden kann und eine optimale Druckverteilung
der Voltigiervorrichtung und/oder der Longiervorrichtung auf dem Rücken des Pferdes
bereitgestellt werden kann.
3. Zusammenfassung der Erfindung
[0007] Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe durch eine Voltigiervorrichtung und/oder
eine Longiervorrichtung für Pferde gemäß dem unabhängigen Anspruch 1. Bevorzugte Ausführungsformen
finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
[0008] Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe durch eine Voltigiervorrichtung und/oder
eine Longiervorrichtung für Pferde mit einem Kernelement und wenigstens einer Griffvorrichtung,
wobei das Kernelement wenigstens eine Schwenkeinrichtung umfasst.
[0009] Die erfindungsgemäße Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung dient zum Anbringen
an ein Pferd und bietet den Vorteil, dass dieser auf jedem Pferd eingesetzt werden
kann, wobei der individuellen anatomischen Rückenform des Pferdes optimal Rechnung
getragen und gleichzeitig gewährleistet wird, dass die Wirbelsäule sowie der Widerrist
und er Trapezmuskel des Pferdes von einer Belastung im Wesentlichen freigehalten werden.
Vorteilhafterweise ist die Voltigiervorrichtung und/oder die Longiervorrichtung unabhängig
von der anatomischen Form des Rückens des Pferdes verwendbar. Insbesondere eine nachträgliche
Anpassung oder Justierung des Kernelements der Voltigiervorrichtung und/oder der Longiervorrichtung
entfällt. Insbesondere im Falle der Veränderung des Gewichts, der Muskulatur oder
des Alters des Pferdes erübrigt sich ein arbeitsintensives und zeitaufwendiges Aufweiten
oder Einengen des Kernelements der Voltigiervorrichtung und/oder der Longiervorrichtung.
Die flexible Konstruktion und Ausgestaltung der Voltigiervorrichtung und/oder der
Longiervorrichtung ermöglicht insbesondere eine Verwendung bei empfindlichen, bereits
verletzten oder exterieurmäßig ungewöhnlichen Pferden. Das Kernelement kann zumindest
zwei Schenkelabschnitte umfassen.
[0010] Die Fixierung der Voltigiervorrichtung und/oder der Longiervorrichtung auf dem Rücken
eines Pferdes erfolgt bevorzugter Weise flexibel mittels einer Gurtbefestigungsvorrichtung,
sie wird aber auch durch die Ausrichtung der einzelnen Schwenkeinrichtungen zwischen
den einzelnen Schenkelabschnitten gewährleistet, die abgesehen vom Freiheitsgrad im
Wesentlichen innerhalb ihrer jeweiligen Schwenkebene eine ansonsten starre Ausrichtung
der angrenzenden Schenkelabschnitte bewahren.
[0011] Zwischen den zwei benachbarten Schenkelabschnitten kann jeweils eine Schwenkeinrichtung
mit einer Schwenkachse ausgebildet sein, um die zwei benachbarte Schenkelabschnitte
im Wesentlichen innerhalb einer Schwenkebene, welche die Schwenkachse im Wesentlichen
vertikal durchdringt, gegeneinander verschwenkbar sind. Die Angabe im Wesentlichen
vertikal umfasst bevorzugter Weise einen Kegelwinkelbereich von maximal 20°, insbesondere
im Bereich von -15° bis +15°.
[0012] Die Voltigiervorrichtung wird insbesondere auch als Voltigiergurt und die Longiervorrichtung
wird insbesondere auch als Longiergurt bezeichnet.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Kernelement der Voltigiervorrichtung
und/oder der Longiervorrichtung zwei Schwenkeinrichtungen. Durch diese vorteilhafte
flexible Konstruktion wird der Widerrist des Pferdes nicht belastet und bleibt dieser
frei beweglich. Der Widerrist ist eine sehr empfindliche und verletzungsanfällige
Körperstelle des Pferdes. Eine falsch angepasste Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung
kann den Trapezmuskel verletzen und Druckbelastungen hervorrufen.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können auch drei oder mehr Schwenkeinrichtungen
vorgesehen werden, die zueinander in definierten Winkeln angeordnet sind. Beispielsweise
ist im Bereich des Scheitelpunktes des Kernelementes eine erste Schwenkeinrichtung
mit einer Schwenkebene im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Pferdes angeordnet.
Rechts und links können weitere Schwenkeinrichtungen angeordnet sein, deren Schwenkebene
zur Schwenkebene der ersten Schwenkvorrichtung jeweils einen definierten Winkel im
Raum aufweisen. Optional können weitere Schwenkeinrichtungen vorgesehen sein, deren
Schwenkebene zur Schwenkebene der benachbarten Schwenkvorrichtung einen definierten
Winkel im Raum aufweisen.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können auch ohne das Ausbilden einer
mittigen Schwenkeinrichtung mehrere Schwenkeinrichtungen vorgesehen werden, die zueinander
in definierten Winkeln angeordnet sind. Rechts und links können Schwenkeinrichtungen
angeordnet sein, deren Schwenkebene einen definierten Winkel im Raum aufweisen. Optional
können weitere Schwenkeinrichtungen vorgesehen sein, deren Schwenkebene zur Schwenkebene
der benachbarten Schwenkvorrichtung jeweils einen definierten Winkel im Raum aufweisen.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Schwenkeinrichtung so gestaltet, dass
es ein möglichst geringes bewegungsabhängiges und/oder winkelabhängiges Gegen-Drehmoment
erzeugt. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Schwenkeinrichtung
ein definiertes, proportional zur Relativbewegung der an die Schwenkeinrichtung angrenzenden
Schenkelabschnitte wirkendes Gegen-Drehmoment auf. Ein solches Gegen-Drehmoment ist
beispielsweise durch innere Reibung der Schwenkeinrichtung oder durch Anbringen eines
Reibungselements erzeugbar, das die Bewegung der Schenkelabschnitte dämpft.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Schwenkeinrichtung ein
definiertes, proportional zum Winkel zwischen den an die Schwenkeinrichtung angrenzenden
Schenkelabschnitten wirkendes Gegen-Drehmoment auf. Ein solches Gegen-Drehmoment ist
beispielsweise durch ein federndes Element erzeugbar, das auf die Schwenkeinrichtung
ein in eine Ausgangsposition rückstellend wirkendes Drehmoment ausübt. Ein solches
Federelement kann zum Beispiel das Material der Schwenkeinrichtung selbst umfassen
oder eine zusätzlich anbringbare Komponente mit definierter Federkonstante.
[0018] Es ist von Vorteil, wenn die wenigstens eine Schwenkeinrichtung ein Scharnier oder
eine Gelenkverbindung umfasst. Die wenigstens eine Schwenkeinrichtung kann aber auch
ein Filmscharnier umfassen, d.h. mittels einer Materialverjüngung oder durch einzelne
ausgeprägte Verbindungsstege gebildet werden. Ein Filmscharnier zeichnet sich dadurch
aus, dass zwei zu verbindende Elemente einteilig ausgebildet sind. Die Filmscharniere
umfassen im Wesentlichen eine materialverjüngte bzw. dünnwandigere oder ausgeprägte
einzelne Materialstege aufweisende Verbindung, die durch ihre Biegsamkeit eine Drehbewegung
der verbundenen Teile im Wesentlichen innerhalb einer definierten Schwenkebene ermöglicht.
Das Scharnier muss die Last der beweglichen Bauteile und die Bewegungskräfte aufnehmen
können, wobei es insbesondere als Lager mit einem Freiheitsgrad im Wesentlichen innerhalb
einer definierten Schwenkebene dient. Der Fachmann erkennt, dass die wenigstens eine
Schwenkeinrichtung aus einer flexiblen Verbindung gebildet werden kann, wie zum Beispiel
aus elastischen oder nicht-elastischen Bändern, in Schnürung angebrachten Metallseilen,
insbesondere Stahlseilen oder anderen innerhalb der Schwenkebene frei beweglichen
und quer zur Schwenkebene stabilen Verbindungen. Beispielsweise kann die Schwenkeinrichtung
aus einem halbflexiblen Gewebe ausgebildet sein, insbesondere textilverstärkten Gummi-,
Kunststoff-, Leder oder Synthetikbänder oder bänder- oder schnurähnlichen Verbindungen
aus beliebigem Material.
[0019] Bevorzugter Weise umfasst das Kernelement zumindest zwei Schenkelabschnitte, wobei
jeder Schenkelabschnitt weitere Schwenkeinrichtungen umfassen kann.
[0020] Vorteilhafter Weise umfasst das Kernelement faserverstärkten Kunststoff, insbesondere
kohlefaserverstärkten Kunststoff oder glasfaserverstärkten Kunststoff. Unter faserverstärktem
Kunststoff versteht man einen Werkstoff, der aus Verstärkungsfasern und einer Kunststoffmatrix
besteht. Die Matrix umgibt die Fasern, die durch Adhäsiv- oder Kohäsivkräfte an die
Matrix gebunden sind. Unter kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff versteht man einen
Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff, bei dem Kohlenstofffasern, insbesondere in mehreren
Lagen, als Verstärkung in eine Kunststoffmatrix eingebettet werden. Durch die Verwendung
von Faserwerkstoffen weisen die Faser-Kunststoff-Verbunde ein richtungsabhängiges
Elastizitätsverhalten auf. Faser-Kunststoff-Verbunde weisen insbesondere hohe spezifische
Steifigkeiten und Festigkeiten auf. Ferner ist von Vorteil, dass ein Kernelement aus
faserverstärkten Kunststoff ein geringes Gewicht aufweist.
[0021] Vorteilhafter Weise sind das Kernelement und die Schwenkeinrichtung bzw. die Schwenkeinrichtungen
mit einem flexiblen Material ummantelt.
[0022] Bevorzugter Weise umfasst die Ummantelung Leder und/oder Kunststoff und/oder natürliches
Gewebe, d.h. einen natürlichen Stoff wie Baumwolle, Leinen oder dergleichen und/oder
synthetisches Gewebe wie Nylon oder dergleichen und/oder ein Vlies aus diesen Materialien
und/oder Gummi.
[0023] Bevorzugter Weise weist die Voltigiervorrichtung und/oder die Longiervorrichtung
eine Polsterung auf. Die Polsterung kann integraler Bestandteil der Ummantelung des
Kernelements sein und/oder ein Verschlussmittel umfassen, welches mit einem weiteren
Verschlussmittel des Kernelements lösbar verbindbar ist.
[0024] Vorteilhafter Weise ist ein lösbares Verschlussmittel aus zwei Teilen vorgesehen,
wobei ein erstes Teil des lösbaren Verschlussmittels an der einem Pferd zugewandten
Seite des Kernelements ausgebildet ist und ein zweites Teil des lösbaren Verschlussmittels
an der Polsterung ausgebildet ist. Das lösbare Verschlussmittel kann beispielsweise
aus einem Klettband mit Widerhaken und aus einem Klettband mit Schlaufen und/oder
mit Druckknöpfen und/oder mit einem Reißverschluss gebildet sein.
[0025] Es ist von Vorteil, dass die Polsterung im Wesentlichen eine Aussparung in der Breite
und in der Dicke des Kernelements aufweist, wodurch eine verbesserte Fixierung des
Kernelements und damit der Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung ermöglicht
wird. Ferner können dadurch unterschiedliche Polsterungen auf einfache und zeitsparende
Weise ausgetauscht werden.
[0026] Vorteilhafter Weise kann die Polsterung mit einer Sattelunterlage mittels eines lösbaren
Verschlussmittels verbunden werden. Die Sattelunterlage umfasst vorzugsweise zumindest
eine untere Lage, die auf einen Rücken eines Reittieres auflegbar ist, und zumindest
eine obere Lage, auf die ein Sattel und/oder eine Voltigiervorrichtung und oder eine
Longiervorrichtung auflegbar ist, wobei die zumindest eine untere Lage und die zumindest
eine obere Lage miteinander verbindbar sind und einen mehrlagigen Bezug aus wenigstens
zwei Lagen bilden, wobei innerhalb des mehrlagigen Bezuges aus wenigstens zwei Lagen
eine auswechselbare Einlage anordenbar ist, die einen Schaumstoff umfasst.
[0027] Bevorzugter Weise ist das Kernelement bogenförmig ausgebildet und weist im Bereich
des Scheitelpunktes eine Verjüngung auf. Der bogenförmige Schenkelabschnitt des Kernelements
kann im Vergleich zu den Schenkelabschnitten des Kernelements, die links und rechts
vom Körper eines Pferdes verlaufen, erhöht ausgebildet sein, wodurch ein Abstand zum
Widerrist des Pferdes bereitgestellt wird und Druckbelastungen vermieden werden.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst eine erfindungsgemäße Voltigiervorrichtung
und/oder Longiervorrichtung ein Kernelement mit wenigstens einer Schwenkvorrichtung,
die mittels eines lösbaren Verschlussmittels mit einer Polsterung verbindbar ist und
die Polsterung mittels eines weiteren lösbaren Verschlussmittels mit einer Unterlage,
insbesondere Voltigierpad und/oder Voltigierdecke, verbindbar ist.
[0029] Ein lösbares Verschlussmittel umfasst insbesondere einen Klettverschluss und/oder
einen Druckknopfverschluss und/oder einen Magnetverschluss und/oder einen Reißverschluss
und/oder dergleichen, wodurch auf einfache und zeitsparende Weise ein Austausch der
Polsterung und/oder der Unterlage ermöglicht wird.
[0030] Das erfindungsgemäße Voltigier- und/oder Longiersystem umfasst eine erfindungsgemäße
Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung, die mittels eines lösbaren Verschlussmittels
mit einer Polsterung verbindbar ist und die Polsterung mittels eines weiteren lösbaren
Verschlussmittels mit einer Unterlage verbindbar ist.
[0031] Der Fachmann erkennt, dass die erfindungsgemäße Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung
vorzugsweise für Pferde geeignet ist, aber auch für andere Reittiere verwendet werden
kann.
4. Kurze Beschreibung der begleitenden Figuren
[0032] Diese und andere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die nicht einschränkende
Beispiele darstellen, wobei auf die folgenden Figuren Bezug genommen wird.
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Voltigiervorrichtung und/oder einer Longiervorrichtung mit einer Schwenkeinrichtung;
- Figur 2
- eine schematische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Schwenkeinrichtung;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Voltigiervorrichtung und/oder einer Longiervorrichtung mit zwei Schwenkeinrichtungen;
- Figur 4
- eine Explosionszeichnung der weiteren bevorzugten Ausführungsform von Figur 3;
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Voltigiervorrichtung und/oder einer Longiervorrichtung mit drei Schwenkeinrichtungen;
- Figur 6
- eine schematische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Voltigiervorrichtung und/oder Logiervorrichtung mit fünf Schwenkeinrichtungen; und
- Figur 7
- eine schematische Seitenansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung mit einer Schwenkeinrichtung und
einer Polsterung.
5. Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
[0033] Im Folgenden werden gegenwärtig bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung anhand der begleitenden Figuren näher erläutert.
[0034] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung 1 für Pferde mit
einem Kernelement 10, zwei Griffvorrichtungen 20, 21 und einer Schwenkeinrichtung
30. Die Griffvorrichtungen 20, 21 sind links und rechts bezüglich einer Laufrichtung
L angeordnet. Die Griffvorrichtungen 20, 21 sind über Befestigungseinrichtungen 40
mit dem Kernelement 10 der Voltigiervorrichtung und/oder der Longiervorrichtung 1
verbunden.
[0035] Das Kernelement 10 hat eine im Wesentlichen bogenförmige Gestalt. Es ist vorzugsweise
aus einem rostfreien Stahlblech, aus Leichtmetall oder einem ähnlichen Werkstoff oder
einem faserverstärkten Kunststoff, insbesondere einem kohlefaserverstärkten Kunststoff,
hergestellt. Das Kernelement 10 hat zwei Schenkelabschnitte 11 und 12. Im Bereich
des Scheitelpunktes S weist das Kernelement 10 vorzugsweise eine Verjüngung auf.
[0036] Zwischen den zwei benachbarten Schenkelabschnitten 11, 12 ist eine Schwenkeinrichtung
30 mit einer Schwenkachse 305 ausgebildet ist, um die zwei benachbarte Schenkelabschnitte
11, 12 im Wesentlichen innerhalb einer Schwenkebene (nicht dargestellt), welche die
Schwenkachse 305 im Wesentlichen vertikal durchdringt, gegeneinander verschwenkbar
sind.
[0037] Die Schwenkeinrichtung 30 kann ein Scharnier oder eine Gelenkverbindung umfassen.
Der Fachmann erkennt, dass die wenigstens eine Schwenkeinrichtung 30 aus einem Filmscharnier
oder einer flexiblen Verbindung gebildet werden kann, wie zum Beispiel aus elastischen
oder nicht-elastischen Bändern, in Schnürung angebrachten Metallseilen, insbesondere
Stahlseilen oder anderen innerhalb der Schwenkebene frei beweglichen und quer zur
Schwenkebene stabilen Verbindungen. Beispielsweise kann die Schwenkeinrichtung 30
aus einem halbflexiblen Gewebe ausgebildet sein, insbesondere textilverstärkten Gummi-,
Kunststoff-, Leder oder Synthetikbänder oder bänder- oder schnurähnlichen Verbindungen
aus beliebigem Material gebildet werden.
[0038] Die Schwenkeinrichtung 30 ist vorzugsweise zwischen den zwei Schenkelabschnitten
11 und 12 in einem Bereich B ausgebildet.
[0039] Der Fachmann erkennt, dass die Ausgestaltungen der Griffvorrichtungen 20, 21 nur
beispielhaft sind und unterschiedliche Ausgestaltungen einsetzbar sind. Ferner kann
die Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung insbesondere Fußschlaufen, Handschlaufen
und/oder Befestigungsösen für Ausbinder und dergleichen umfassen, die in Figur 1 nicht
dargestellt sind.
[0040] Figur 2 zeigt eine schematische Ansicht, die das Prinzip der Schwenkeinrichtungen
erläutert. Zwischen zwei benachbarten Schenkelabschnitten 11, 12; 11, 13; 12, 13;
12, 15; 15, 14; 14, 11; 16, 11; 11, 14; 14, 15; 15, 12; 12, 17 ist eine Schwenkeinrichtung
30, 31, 32, 33, 34 ausgebildet. Die Schwenkeinrichtung 30, 31, 32 umfasst eine Schwenkachse
305; 310; 320, 330, 340. Die Schwenkachse 305; 310; 320 von zwei benachbarten Schwenkabschnitten
11, 12; 11, 13; 12, 13; 12, 15; 15, 14; 14, 11; 16, 11; 11, 14; 14, 15; 15, 12; 12,
17 ist im Wesentlichen innerhalb einer Schwenkebene 300, die die Schwenkachse 305;
310; 320, 330, 340 im Wesentlichen vertikal durchdringt, gegeneinander verschwenkbar.
Hierdurch kann einerseits eine bevorzugte Flexibilität der Voltigiervorrichtung und/oder
der Longiervorrichtung erreicht werden, andererseits bleibt durch die Fixierung der
Drehebene die erforderliche Stabilität erhalten. Die Angabe im Wesentlichen vertikal
umfasst bevorzugter Weise einen Kegelwinkelbereich von maximal 20°, insbesondere im
Bereich von -15° bis +15°.
[0041] Figur 3 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Voltigiervorrichtung und/oder einer Longiervorrichtung 1 mit
zwei Schwenkeinrichtungen 31 und 32. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0042] Die Voltigiervorrichtung und/oder Logiervorrichtung 1 hat ein Kernelement 10, das
drei Schenkelabschnitte 11, 12, 13 umfasst. Der Schenkelabschnitt 13 ist im Wesentlichen
bogenförmig und liegt zwischen dem Schenkelabschnitt 11 und 12. Wie er Figur 3 zu
entnehmen ist, kann der Schenkelbabschnitt 13 eine Verjüngung aufweisen, d.h. die
Breite des Schenkelabschnitts 13 ist kleiner als die Breite der Schenkelabschnitte
11, 12. Zwischen den beiden Schenkelabschnitten 11 und 13 ist eine Schwenkeinrichtung
31 ausgebildet und zwischen den beiden Schenkelabschnitten 12 und 13 ist eine weitere
Schwenkeinrichtung 32 ausgebildet. Die Schenkeinrichtung 31 umfasst die Schenkachse
310 und die Schwenkeinrichtung 32 umfasst die Schwenkachse 320. Die beispielhaft gestalteten
Griffvorrichtungen 20, 21 sind mittels Befestigungseinrichtungen 40 am Kernelement
10 befestigt. Vorzugsweise wird eine lösbare Befestigungseinrichtung 40 verwendet,
um alternative Griffvorrichtungen 20, 21 an der Voltigiervorrichtung und/oder Logiervorrichtung
1 anzubringen. Vorzugsweise sind die Schwenkeinrichtungen 31 und 32 beabstandet und
außerhalb der Befestigungseinrichtungen 40 der Griffvorrichtungen 20, 21 ausgebildet.
[0043] Das Kernelement 10 und die Schwenkeinrichtungen 31, 32 sowie die Befestigungseinrichtung
40 kann mit einem flexiblen Material ummantelt sein. Die Ummantelung kann Leder und/oder
Kunststoff und/oder Gewebe oder Vlies und/oder Gummi umfassen. Als Gewebe oder Vlies
kommen ein natürliches Gewebe oder Vlies bzw. ein natürlicher Stoff wie Baumwolle,
Leinen oder dergleichen und/oder ein synthetisches Gewebe oder Vlies wie Nylon oder
dergleichen in Betracht.
[0044] Die Voltigiervorrichtung und/oder die Logiervorrichtung 1 kann ein lösbares Verschlussmittel
(in Figur 3 nicht dargestellt) umfassen. Das lösbare Verschlussmittel kann aus zwei
Teilen bestehen, wobei ein erstes Teil des lösbaren Verschlussmittels an der einem
Pferd zugewandten Seite des Kernelements 10 ausgebildet ist und ein zweites Teil des
lösbaren Verschlussmittels an einer Polsterung ausgebildet ist. Die Polsterung (nicht
dargestellt) ist vorzugsweise breiter als das Kernelement 10 und weist eine Vertiefung
auf, wodurch eine verbesserte Aufnahme und Fixierung der Polsterung dem Kernelement
10 und damit der Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung 1 ermöglicht wird.
Das lösbare Verschlussmittel kann vorzugsweise aus einem Klettband mit Widerhaken
und aus einem Klettband mit Schlaufen gebildet sein.
[0045] Figur 4 zeigt eine Explosionszeichnung der weiteren bevorzugten Ausführungsform von
Figur 3. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0046] Die Griffvorrichtungen 20 und 21 können mit der Befestigungseinrichtung 40 am Kernelement
10 befestigt werden. Vorzugsweise sind an den Griffvorrichtungen 20, 21 Platten mit
Bohrungen, insbesondere Bohrungen mit einem Gewinde, angebracht. Das Kernelement 10
hat ebenfalls Bohrungen. Mittels Schrauben sind die Griffvorrichtungen 20, 21 am Kernelement
10 lösbar befestigbar. In Figur 4 sind die Schwenkeinrichtungen 31, 32 mittels eines
Scharniers ausgebildet. Der Fachmann erkennt, dass unterschiedliche Schwenkeinrichtungen
verwendbar sind.
[0047] Figur 5 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Voltigiervorrichtung und/oder einer Longiervorrichtung 1 mit
drei Schwenkeinrichtungen 30, 31 und 32. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0048] Die Schwenkeinrichtung 30 umfasst die Schwenkachse 305, die Schwenkeinrichtung 31
umfasst die Schwenkachse 310 und die Schwenkeinrichtung 32 umfasst die Schwenkachse
320.
[0049] Die Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung 1 hat ein Kernelement 10, welches
vier Schenkelabschnitte 11, 12, 15, 14 umfasst. Eine erste Schwenkeinrichtung 30 ist
zwischen dem Schenkelabschnitt 11 und dem Schenkelabschnitt 14, eine zweite Schwenkeinrichtung
30 ist zwischen dem Schenkelabschnitt 14 und dem Schenkelabschnitt 15 und eine dritte
Schwenkeinrichtung 32 ist zwischen dem Schenkelabschnitt 12 und 15 ausgebildet.
[0050] Der Fachmann erkennt, dass die drei Schwenkeinrichtungen 30, 31, 32 zueinander in
einem definierten Winkel angeordnet werden können. Beispielsweise kann die erste Schwenkeinrichtung
31 mit einer Schwenkebene (nicht dargestellt in Figur 5) im Wesentlichen parallel
zur Längsachse des Pferdes angeordnet sein. Die zweite Schwenkeinrichtung 31 und die
dritte Schwenkeinrichtung 32 können so angeordnet sein, dass deren Schwenkebene zur
Schwenkebene der ersten Schwenkvorrichtung 30 jeweils einen definierten Winkel im
Raum aufweisen. Optional können weitere, zusätzliche Schwenkeinrichtungen vorgesehen
sein, deren Schwenkebene zur Schwenkebene der benachbarten Schwenkvorrichtung einen
definierten Winkel im Raum aufweisen.
[0051] Figur 6 ist eine schematische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
eine erfindungsgemäßen Voltigiervorrichtung 1 und/oder Logiervorrichtung mit fünf
Schwenkeinrichtungen 30, 31, 32, 33, 34.
[0052] Die Voltigiervorrichtung und/oder Logiervorrichtung 1 umfasst ein Kernelement 10.
Das Kernelement 10 umfasst sechs Schenkelabschnitte 11, 12, 14, 15, 16 und 17. Zwischen
dem Schenkelabschnitt 14 und dem Schenkelabschnitt 15 ist die Schwenkeinrichtung 30
mit der Schwenkachse 305, zwischen dem Schenkelabschnitt 11 und dem Schenkelabschnitt
14 ist die Schwenkeinrichtung 31 mit der Schwenkachse 310, zwischen dem Schenkelabschnitt
11 und dem Schenkelabschnitt 16 ist die Schwenkeinrichtung 33 mit der Schwenkachse
330, zwischen dem Schenkelabschnitt 12 und dem Schenkelabschnitt 15 ist die Schwenkeinrichtung
32 mit der Schwenkachse 320 und zwischen dem Schenkelabschnitt 12 und dem Schenkelabschnitt
17 ist die Schwenkeinrichtung 34 mit der Schwenkachse 340 ausgebildet.
[0053] Der Fachmann erkennt, dass die Schwenkeinrichtungen 30, 31, 32, 33, 34 so angeordnet
sein können, dass deren Schwenkebenen jeweils einen definierten Winkel im Raum aufweisen
können.
[0054] Figur 7 zeigt eine schematische Seitenansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung 1 mit einer
Schwenkeinrichtung 30 und zwei Polsterungen 50. Die Polsterungen 50 sind mittels lösbaren
Verschlussmitteln am Kernelement 10 anbringbar. Das lösbare Verschlussmittel kann
ein Klettband mit Widerhaken und ein Klettband mit Schlaufen und/oder Druckknöpfelemente
und/oder ein Reißverschlusssystem umfassen.
[0055] Griffvorrichtungen, Fußschlaufen, Handschlaufen und/oder Befestigungsösen für Ausbinder
und dergleichen sind in Figur 7 nicht dargestellt.
1. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) für Pferde mit einem Kernelement
(10) und wenigstens einer Griffvorrichtung (20, 21), dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (10) wenigstens eine Schwenkeinrichtung (30) umfasst.
2. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (10) zwei Schwenkeinrichtungen (30, 31, 32) umfasst.
3. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (10) zumindest zwei Schenkelabschnitte (11, 12, 13) umfasst, wobei
jeder Schenkelabschnitt weitere Schwenkeinrichtungen (30, 31, 32, 3n) umfasst.
4. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Schwenkeinrichtung (30) ein Scharnier oder eine Gelenkverbindung
umfasst.
5. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Schwenkeinrichtung (30) mittels einer Materialverjüngung gebildet
ist.
6. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (10) aus einem faserverstärkten Kunststoff, insbesondere kohlefaserverstärkten
Kunststoff oder glasfaserverstärkten Kunststoff gebildet ist.
7. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (10) und die Schwenkeinrichtung (30, 31, 32) mit flexiblem Material
ummantelt sind.
8. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung Leder und/oder Kunststoff und/oder natürliches Gewebe oder Vlies
und/oder synthetisches Gewebe oder Vlies und/oder Gummi umfasst.
9. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Voltigiervorrichtung und/oder die Longiervorrichtung (1) zumindest eine Polsterung
(50) umfasst.
10. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein lösbares Verschlussmittel aus zwei Teilen vorgesehen ist, wobei ein erstes Teil
des lösbaren Verschlussmittels an der einem Pferd zugewandten Seite des Kernelements
(10) ausgebildet ist und ein zweites Teil des lösbaren Verschlussmittels an der zumindest
einen Polsterung (50) ausgebildet ist.
11. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das lösbare Verschlussmittel aus einem Klettband mit Widerhaken und aus einem Klettband
mit Schlaufen und/oder Druckknöpfen und/oder einem Reißverschluss gebildet ist.
12. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei Polsterungen (50) vorgesehen sind, wobei eine Polsterung am Schenkelabschnitt
(11) und die zweite Polsterung am Schenkelabschnitt (12) ausgebildet sind.
13. Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (10) bogenförmig ausgebildet ist und im Bereich des Scheitelpunktes
(S) eine Verjüngung aufweist.
14. Voltigier- und/oder Longiersystem umfassend eine Voltigiervorrichtung und/oder Longiervorrichtung
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, die mittels eines lösbaren Verschlussmittels
mit einer Polsterung verbindbar ist und die Polsterung mittels eines weiteren lösbaren
Verschlussmittels mit einer Unterlage verbindbar ist.