[0001] Die Erfindung betrifft einen Schlüssel für einen Schließzylinder eines Schlüssel-Schloss-Systems
mit Schlüsselreide und Schlüsselbart, wobei der Schlüsselbart eine Vielzahl von Steuerausnehmungen
zur Aufnahme von Abschnitten zugeordneter Zuhaltestifte des Schließzylinders aufweist,
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 1 093 253 B ist ein Schlüssel für Drehzylinderschlösser vorbekannt, wobei der dortige Schlüssel
einen Längskanal aufweist, in welchen über einen Zungenkanal quer drei längsverschiebbare
Bartstufenplatten angeordnet sind. Bei eingeschobenem Schlüssel bringen die Bartstufen
die den Bartstufenplatten gegenüberliegend angeordnete Zuhaltestifte in eine Ausgangsstellung,
insbesondere eine sogenannte Nullstellung.
[0003] Bei dem Schließsystem nach
US 2013/0091910 A1 wird von einem Schlüssel ausgegangen, wobei am Schlüssel Kernstifte angebracht werden
können, die eine zusätzliche Kodierung ermöglichen.
[0004] Die
US 2013/0298621 A1 zeigt einen Schlüssel für ein Schließsystem, wobei dieser über bewegliche Elemente
verfügt, die mit den Formstiften des Schließzylinders zusammenwirken. Bei dem Schlüssel
für einen Drehschließzylinder nach
WO 2015/004192 A1 verfügt der Schlüssel über mindestens ein bewegbar angeordnetes Steuerelement, welches
eine mit einer Zuhaltung des Drehschließzylinders zusammenarbeitende Steuerfläche
aufweist.
[0005] Die
US 7,958,760 B2 hingegen zeigt ein Schlüssel-Schloss-System mit im Schlüssel durch Herausfräsen ausgebildeten
Vor- und Rücksprüngen mit dem Ziel, die Kodiermöglichkeiten zu erhöhen. Die Technik
des Herausfräsens zum Erhalt einer mehrdimensionalen Struktur im Schlüsselprofil ist
zum einen sehr aufwendig sowie zum anderen nicht kopierschutzsicher.
[0006] US 3 961 506 A offenbart einen Schlüssel, in den Madenschrauben eingesetzt werden, um die Einstellung
unterschiedlicher Kodierungen auf einfache und kostengünstige Weise zu ermöglichen.
[0007] US 4 823 575 A zeigt ein Schlüssel-Schloss System, dessen Lebensdauer durch die Verwendung von gehärteten
Pin verbessert werden kann.
[0008] Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, einen weiterentwickelten
Schlüssel für einen Schließzylinder eines Schlüssel-Schloss-Systems mit Schlüsselreide
und Schlüsselbart anzugeben, welcher eine Erweiterung der Kodierungsmöglichkeiten
gestattet und wobei die Möglichkeit gegeben ist, die Einsatzdauer des Schlüssels vorzugeben
bzw. einzustellen. Dabei soll der zu schaffende Schlüssel kostengünstig und einfach
herstellbar sein, wobei ausgehend von einem Basissystemschlüssel durch einfache Maßnahmen
die angesprochenen Kodiermöglichkeiten erweiterbar sind.
[0009] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch einen Schlüssel für einen Schließzylinder
eines Schlüssel-Schloss-Systems gemäß der Merkmalskombination des Anspruchs 1, wobei
die Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen umfassen.
[0010] Erfindungsgemäß wird in mindestens einer der üblichen Steuerausnehmungen im Schlüsselbart
eine zusätzliche Aussparung, insbesondere eine Bohrung zur Aufnahme eines dort einzusetzenden
Formstifts ausgebildet. Der Formstift weist eine Formstiftspitze vorgegebener Kontur
auf. In die jeweilige Aussparung können nun ganz unterschiedliche Formstifte mit unterschiedlichen
Formstiftspitzen eingebracht werden, so dass in leichter Weise ausgehend von einem
Rundprofil vielfältige weitere Kodiermöglichkeiten entstehen.
[0011] Dadurch, dass der Formstift, mindestens jedoch die Formstiftspitze, aus einem völlig
anderen Material als das des eigentlichen Schlüssels bestehen kann, besteht die erfindungsgemäße
Möglichkeit, beispielsweise ein Material für den Formstift auszuwählen, das eine geringere
Härte und damit einen höheren Verschleiß aufweist. Hierdurch ist eine Möglichkeit
geschaffen, nach bestimmter Nutzungsdauer den Schlüssel quasi automatisch unbrauchbar
werden zu lassen.
[0012] Das Einbringen der Bohrungen zur Aufnahme der Formstifte kann in einfacher technologischer
Weise durchgeführt werden. Kostenaufwendige Fräsungen, insbesondere zum Herausbilden
zwei- oder dreidimensionaler Strukturen sind vermeidbar. Erfindungsgemäß sind die
Formstifte quasi versteckt und miniaturisiert ausgebildet, so dass sich dem Nutzer
nicht ohne weiteres die Bedeutung selbiger erschließt, was wiederum auch zur Erhöhung
der Sicherheit gegen unerlaubtes Kopieren dient. Die Formstifte können in den Aussparungen
formschlüssig, kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig sicher fixiert werden.
[0013] Erfindungsgemäß gelangt die jeweilige Formstiftspitze bei im Schließzylinder eingebrachtem
Schlüssel in Kontakt mit der Flanke des jeweils zugehörigen Zuhaltestifts. Insbesondere
liegt die jeweilige Formstiftspitze auf der Flanke des jeweils zugehörigen Zuhaltestifts
auf. Erst dann wird eine Freigabeposition mit der Möglichkeit der Drehung des Schließzylinders
erreicht.
[0014] Die Formstiftspitze ist erfindungsgemäß als Kegel, Kegelstumpf, Pyramide, Pyramidenstumpf
oder in Form einer keilartigen Schneide ähnlich der Schneidengestalt eines Meißels
ausgebildet sein.
[0015] Die Formstifte umfassen erfindungsgemäß einen Formstiftfuß, welcher teilweise oder
vollständig in der Aussparung im Schlüsselbart eingesetzt ist.
[0016] Der Formstiftfuß kann in einer Ausgestaltung der Erfindung abschnittsweise außenumfangsseitig
eine Strukturierung, insbesondere eine Profilierung oder Rändelung oder eine umlaufende
Gewindeschneide aufweisen.
[0017] Die Strukturierung oder Profilierung kann bevorzugt sich außenumfangsseitig in Richtung
der Längsausdehnung des Formstifts erstrecken, aber auch als spiralartige Schneide
ausgebildet sein, so dass für einen sicheren Halt des Formstifts in der Ausnehmung
gesorgt ist.
[0018] Der Formstiftfuß weist in einer bevorzugten Ausführungsform die Gestalt eines Zylinders
auf. Ebenso ist es jedoch möglich, den Formstiftfuß ballig, tonnenförmig oder bauchig
auszugestalten, um diesen kraftschlüssig durch Einpressen Im Schlüssel zu sichern.
[0019] Über die Wahl der Verschleißeigenschaften des Formstiftmaterials, insbesondere der
Formstiftspitze kann, wie bereits erläutert, die Einsatz- und Verwendungsdauer des
jeweiligen Schlüssels vorgegeben werden.
[0020] Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen sowie von Figuren
näher erläutert werden.
[0021] Hierbei zeigen:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht in teilweise weggebrochener Darstellung eines Schließzylinders
mit eingeführtem Schlüssel und erkennbaren Zuhaltestiften, die in Wechselwirkung mit
Steuerausnehmungen im Schlüsselbart treten;
- Fig. 1b
- eine Detailansicht gemäß Fig. 1a mit einem beispielhaften Zuhaltestift, der mit einem
Formstift in Wechselwirkung tritt, wobei der Formstift in eine Aussparung im Bereich
einer Steuerausnehmung des Schlüssels befindlich ist;
- Fig. 1c
- eine Schnittdarstellung längs der Linie A-A gemäß Fig. 1b, wiederum mit erkennbarem
Formstift, der sich innerhalb einer Aussparung im Schlüsselbart des Schlüssels befindet,
wobei die Formstiftspitze auf der Flanke eines zugeordneten Zuhaltestifts aufliegt;
- Fig. 2a
- eine perspektivische Darstellung eines beispielhaften Formstifts mit im Bereich des
Formstiftfußes in Längsachsenrichtung des Formstifts ausgebildeter Rändelung in Form
einer Verzahnung;
- Fig. 2b
- eine Seitenansicht der Ausbildung des Formstifts gemäß Fig. 2a;
- Fig. 3a bis c
- eine Seitenansicht, eine Draufsicht sowie eine perspektivische Ansicht auf einen Formstift
mit kegelstumpfartiger Formstiftspitze und zylindrischem Formstiftfuß;
- Fig. 4a bis c
- eine Seitenansicht, eine Vorderansicht sowie eine perspektivische Ansicht eines Formstifts
mit zylindrischem Formstiftfuß und kegelartiger Formstiftspitze;
- Fig. 5a bis c
- eine Seitenansicht, eine Vorderansicht sowie eine perspektivische Ansicht einer weiteren
Ausführungsform eines Formstifts mit zylindrischem Formstiftfuß und einer Formstiftspitze,
ausgebildet als keilartige stumpfe Schneide;
- Fig. 6a bis c
- eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 5 bis c, jedoch mit durchgehendem, spitzwinkligem
Keil im Bereich der Formstiftspitze;
- Fig. 7a bis c
- eine Seitenansicht, eine Vorderansicht sowie eine perspektivische Ansicht einer weiteren
Ausbildung eines Formstifts mit einem zylindrischen Formstiftfuß sowie einer Formstiftspitze
als Pyramidenstumpf;
- Fig. 8a bis c
- eine Ausführungsform eines Formstifts ähnlich derjenigen nach den Fig. 7a bis c, jedoch
mit einer Kegelspitze im Bereich der Formstiftspitze;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht eines Formstifts mit balligem Formstiftfuß und Kegelspitze;
- Fig. 10a, b
- eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Formstifts mit balligem bzw.
bauchigem oder tonnenförmigem Formstiftfuß und umlaufenden hervorspringenden Schneidkanten,
wobei eine Schneidkante im Detail in der Fig. 10b dargestellt ist, und
- Fig. 11
- eine Seitenansicht eines Formstifts mit Kegelformstiftspitze und balligem Formstiftfuß,
wobei auf der Oberfläche des Formstiftfußes zwei beispielhafte schrägverlaufende Schneidkantenvorsprünge
in Form einer Gewindeschneide ausgebildet sind.
[0022] Wie in den Fig. 1a bis 1c gezeigt, geht die Erfindung von einem üblichen Schlüssel
1 aus, der mit einem Schließzylinder 2 eines Schlüssel-Schloss-Systems zusammenwirkt.
Im Schlüsselbart 3 des Schlüssels 1 ist eine Vielzahl von insbesondere gefrästen Steuerausnehmungen
zur Aufnahme von Abschnitten zugehöriger Zuhaltestifte 4 des Schließzylinders 2 eingebracht.
[0023] Innerhalb mindestens einer der Steuerausnehmungen (siehe insbesondere Fig. 1b) ist
eine Aussparung zur Aufnahme eines dort eingesetzten Formstifts 5 ausgebildet, wobei
der Formstift eine Formstiftspitze 6 vorgegebener Kontur aufweist.
[0024] Mindestens die Formstiftspitze 6 ist bezogen auf das Material des Schlüsselbarts
3 mit anderen Härte- und/oder Verschleißeigenschaften versehen.
[0025] Die jeweilige Formstiftspitze 6 gelangt bei im Schließzylinder eingebrachtem korrekten
Schlüssel in Kontakt mit der Flanke des jeweiligen Zuhaltestifts, wie dies insbesondere
aus den Fig. 1b und 1c ersichtlich ist.
[0026] Die Fig. 2a und 2b zeigen einen beispielhaften Formstift.
[0027] Dieser Formstift besitzt in der Fig. 2a und 2b die Gestalt eines Kegelstumpfes. Der
Formstiftfuß 7 weist von der Grundstruktur eine Zylinderform auf, wobei sich über
einen umfangsseitigen Abschnitt des Formstiftfußes 7 eine in Längsrichtung des Formstifts
gerichtete Rändelung in Form einer Verzahnung 8 befindet, die beim Einpressen des
Formstifts 5 in die zugehörige Aussparung im Schlüsselbart für einen sicheren und
festen Sitz bedingt durch den sich ergebenden Formschluss sorgt.
[0028] Die Ausführungsform nach den Fig. 3a bis 3c zeigt einen Formstift 5 mit zylindrischem
Formstiftfuß 7 und einer Formstiftspitze 6 als Kegelstumpf, die Fig. 4a bis 4c eine
Ausführungsform analog derjenigen nach Fig. 3a, jedoch mit einer Kegelspitze im Bereich
der Formstiftspitze 6.
[0029] Die Darstellungen gemäß Fig. 5a bis c und 6a bis c zeigen die Ausgestaltung eines
Formstifts mit einer Formstiftspitze einmal als stumpfer Keil (5a bis 5c) und zum
anderen als spitzer Keil (Fig. 6a bis 6c).
[0030] Eine pyramidenstumpfähnliche Form einer Formstiftspitze ist in Fig. 7a bis 7c entnehmbar,
wobei eine spitze Pyramide eines Formstifts mit entsprechender Formstiftspitze in
den Fig. 8a bis 8c dargestellt ist.
[0031] In einer Weiterbildung der Erfindung kann der Formstiftfuß 7 eine ballige Form oder
tonnenartige Gestalt 71 aufweisen, wie in der Fig. 9 gezeigt.
[0032] Ergänzend kann diese ballige Gestalt 71 noch mit umlaufenden Schneidkanten 72 gemäß
den Fig. 10a und 10b versehen sein.
[0033] Die Schneidkanten 72 können im Wesentlichen senkrecht zur eingezeichneten Längsachse
gemäß Fig. 10a realisiert werden, aber auch unter einer Schrägstellung umfangsseitig
umlaufen, wie dies in der Fig. 11 dargestellt ist.
1. Schlüssel (1) für einen Schließzylinder (2) eines Schlüssel-Schloss-Systems mit Schlüsselreide
und Schlüsselbart (3), wobei der Schlüsselbart eine Vielzahl von Steuerausnehmungen
zur Aufnahme von Abschnitten zugeordneter Zuhaltestifte (4) des Schließzylinders (2)
aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb mindestens einer der Steuerausnehmungen eine zusätzliche Aussparung zur
Aufnahme eines dort fest und unbeweglich eingesetzten quasi versteckten und miniaturisierten
Formstifts (5) ausgebildet ist, wobei der Formstift eine Formstiftspitze (6) vorgegebener
Kontur aufweist und weiterhin mindestens die Formstiftspitze (6) bezogen auf das Material
des Schlüsselbarts (3) andere Härte- und/oder Verschleißeigenschaften besitzt, weiterhin
die jeweilige Formstiftspitze (6) bei im Schließzylinder eingebrachten Schlüssel (1)
in Kontakt mit der Flanke des jeweils zugehörigen Zuhaltestifts (4) gelangt,
die Formstiftspitze (6) als Kegel, Kegelstumpf, Pyramide, Pyramidenstumpf oder in
Form einer keilartigen Schneide ausgebildet ist und
der Formstift einen Formstiftfuß (7) umfasst, welcher vollständig in der Aussparung
im Schlüsselbart eingesetzt ist
2. Schlüssel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
über die Wahl der Verschleißeigenschaften des Formstiftmaterials die Einsatz- und
Verwendungsdauer des jeweiligen Schlüssels steuerbar ist.
3. Schlüssel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Formstiftfuß (7) zylinderförmig ausgebildet ist.
4. Schlüssel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Formstiftfuß (7) eine ballige oder bauchige Form (71) aufweist.
5. Schlüssel nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aussparung zur Aufnahme des jeweiligen Formstifts (5) durch Bohren ausgebildet
ist.
6. Schlüssel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die jeweilige Formstiftspitze (6) bei im Schließzylinder eingebrachtem Schlüssel (1)
auf der Flanke des jeweils zugehörigen Zuhaltestifts (4) aufliegt.
1. A key (1) for a lock cylinder (2) of a lock system, having a key head and a key bit
(3), wherein the key bit has a plurality of control recesses for receiving portions
of associated retaining pins (4) of the lock cylinder (2),
characterized in that
within at least one of the control recesses, an additional slot for receiving a miniaturized
shaped pin (5) is formed, which is inserted there to be fixed and immobile and quasi
hidden, wherein the shaped pin has a shaped pin tip (6) of a defined contour, and
furthermore, at least the shaped pin tip (6) has different hardness and/or wear properties
with respect to the material of the key bit, furthermore, the respective shaped pin
tip (6) gets into contact with the flank of the respectively associated retaining
pin (4) when the key (1) is introduced into the lock cylinder,
the shaped pin tip (6) is formed as a cone, a truncated cone, a pyramid a truncated
pyramid or in the form of a wedge-like cutting edge, and
the shaped pin comprises a foot (7) of the shaped pin, which foot is completely inserted
into the slot in the key bit.
2. The key according to claim 1,
characterized in that
the period of application and use of the respective key is controllable via the selection
of the wear properties of the material of the shaped pin.
3. The key according to claim 1,
characterized in that
the foot (7) of the shaped pin is formed to be cylinder-shaped.
4. The key according to claim 1,
characterized in that
the foot (7) of the shaped pin has a cambered or bulbous shape (71).
5. The key according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the slot for receiving the respective shaped pin (5) is formed by drilling.
6. The key according to claim 1,
characterized in that
the respective shaped pin tip (6) rests upon the flank of the respectively associated
retaining pin (4) when the key (1) is introduced into the lock cylinder.
1. Clé (1) pour un cylindre de serrure (2) d'un système à clé et à serrure, comportant
un anneau de clé et un panneton de clé (3), le panneton de clé présentant une multitude
d'évidements de commande pour recevoir des portions de goupille de gâchette associées
(4) du cylindre de serrure (2),
caractérisée en ce que
une échancrure supplémentaire est formée à l'intérieur d'au moins un des évidements
de commande pour recevoir une goupille profilée (5) quasiment cachée et miniaturisée
qui y est insérée de manière fixe et immobile, la goupille profilée ayant une pointe
de goupille profilée (6) de contour prédéterminé et en outre au moins la pointe de
goupille profilée (6) possède des propriétés de dureté et/ou d'usure différentes par
rapport au matériau du panneton de clé (3),
en outre la pointe de goupille profilée respective (6) vient en contact avec le flanc
de la goupille de gâchette respectivement associée (4) lorsque la clé est insérée
dans le cylindre de serrure,
la pointe de goupille profilée (6) est réalisée sous forme de cône, de tronc de cône,
de pyramide, de tronc de pyramide ou sous forme d'un tranchant cunéiforme et
la goupille profilée comprend un pied de goupille profilée (7) qui est inséré complètement
dans l'échancrure dans le panneton de clé.
2. Clé selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le choix des propriétés d'usure du matériau de la goupille profilée permet de contrôler
la durée d'emploi et d'utilisation de la clé respective.
3. Clé selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le pied de goupille profilée (7) est réalisé sous forme cylindrique.
4. Clé selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le pied de goupille profilée (7) présente une forme bombée ou bulbeuse (71).
5. Clé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'échancrure pour recevoir la goupille profilée respective (5) est réalisée par perçage.
6. Clé selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
lorsque la clé (1) est insérée dans le cylindre de serrure, la pointe de goupille
profilée (6) repose sur le flanc de la goupille de gâchette (4) respectivement associée.