[0001] Die Erfindung betrifft eine dimmbare Lampe, eine Schaltungsanordnung zur dimmbaren
Stromversorgung zumindest eines mit Gleichspannung/-strom betriebenen Leuchtmittels
aus einem Wechselstromnetz sowie ein Beleuchtungssystem, umfassend einen Netzschalter
sowie a) eine in Serie zur dem Netzschalter geschaltete erfindungsgemäße Lampe oder
b) eine in Serie zu dem Netzschalter geschaltete erfindungsgemäße Schaltungsanordnung,
die zumindest ein dimmbares Leuchtmittel versorgt.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche unterschiedliche dimmbare Lampen, Schaltungsanordnungen
oder Beleuchtungssysteme bekannt geworden, die eine Dimmfunktion eines Leuchtmittels
über herkömmliche Netzschalter realisieren können. So offenbaren z.B. die Dokumente
EP 2830395 A1,
WO 2012/004303 A1 sowie
US 2011/0133665 A1 Schaltungsanordnungen, bei denen Leuchtmittel durch definierte Steuerimpulse in vordefinierte
abgespeicherte Betriebszustände gebracht werden können. Die Steuerimpulse können dabei
z.B. über eine Netzschalter vorgeben werden, wobei z.B. eine Abfolge ein Ein- und
Ausschaltzuständen zur Festlegung der gewünschten Steuerimpulse herangezogen wird.
Ein Dimmen des Leuchtmittels erfolgt üblicherweise in der Zeit, in der sich der Netzschalter
im Einschaltzustand befindet.
[0003] Bei solchen Schaltungsanordnungen besteht die Gefahr, dass Netzfehler und Spannungsschwankungen
unter Umständen den als "Schaltinformation" vordefinierten Schaltmustern gleichen
können und fälschlicherweise als "Schaltinformation" interpretiert werden, obwohl
sich der Netzschalter unverändert im Einschaltzustand befindet und nicht - wie angenommen
- mit dem entsprechenden Schaltmuster betätigt wurde. Dadurch kann es vorkommen, dass
- obwohl der Netzschalter durchgehend eingeschaltet ist - Netzfehler fälschlicherweise
in Steuerimpulse gewandelt werden und Leuchtmittel auf- oder abgedimmt werden - und
zwar auch dann, wenn der Netzfehler bereits abgeklungen ist, da die zeitlichen Dauer
der Durchführung des jeweiligen Dimmvorgangs bei den bestehenden Systemen zumeist
unabhängig von einem weitergehenden Bestehen der "Schaltinformation" ist. D.h. zur
Durchführung eines Dimmvorgangs genügt es gemäß den obig genannten Schaltungsanordnungen
nach dem Stand der Technik, wenn die "Schaltinformation" einmal erkannt wird, um einen
vordefinierten Dimmvorgang daraufhin durchzuführen. Insbesondere für Sicherheitsanwendungen,
bei denen ein Ausfall der Beleuchtung besonders problematisch ist, ist die Fehleranfälligkeit
solcher herkömmlicher Schaltungsanordnungen besonders nachteilig.
[0004] Das Dokument
US 2013/0334980 A1 offenbart eine dimmbare Lampe. Bei Nichtvorliegen der Netzspannung über einer definierbaren
ersten Zeitdauer wird einen Abdimmvorgang eingeleitet. Der Abdimmvorgang endet bei
nachfolgendes Vorliegen der Netzspannung, wobei der zuletzt im Abdimmvorgang erreichte
Dimmwert beibehalten wird.
[0005] Aus dem Dokument
WO 2013/090954 A1 ist eine Schaltungsanordnung bekannt geworden, bei der ein Leuchtmittel über einen
Taster gedimmt werden kann, wobei der Zustand des Tasters erfasst wird und als "Schaltinformation"
zur Festlegung des Dimmzustands des Leuchtmittels herangezogen werden kann. Im Gegensatz
zur vorliegenden Erfindung ist die Schaltungsvorrichtung gemäß der besagten
WO 2013/090954 A1 für eine Ansteuerung mittels Taster konzipiert, zu den/en eine Diode parallel geschaltet
ist, wodurch der jeweilige Taster nur eine Halbwelle einer Netzperiode der Energieversorgung
durch ein Wechselstromnetz unterbrechen kann. Der Aufbau dieser Schaltungsanordnung
ist kompliziert und kostenaufwändig und nicht für eine Ansteuerung durch herkömmliche
Netzschalter geeignet.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin eine dimmbare Lampe zu schaffen, die
in einfacher Weise durch einen herkömmlichen Netzschalter gesteuert werden kann, wobei
die Lampe unempfindlich gegenüber Netzschwankungen sowie Netzfehlern sein soll.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einer dimmbaren Lampe gelöst, die erfindungsgemäß folgende
Merkmale aufweist:
- Einen mit Wechselspannung eines Wechselstromnetzes elektrisch verbindbaren Lampensockel
zum Einsetzen, insbesondere zum Einschrauben, in eine Lampenfassung,
- zumindest ein mit Gleichstrom betreibbares dimmbares Leuchtmittel,
- ein Gleichspannungsmodul, das dazu eingerichtet ist, die Wechselspannung in eine Gleichspannung
zu wandeln und an einen Gleichspannungszweig auszugeben,
- eine durch den Gleichspannungszweig versorgte Ansteuerschaltung zur Versorgung und
Ansteuerung des zumindest einen Leuchtmittels,
- eine Detektorschaltung,
- eine mit der Detektorschaltung verbundene Dimmsignalerzeugungsschaltung zur Erzeugung
eines Dimmsignals zum Dimmen des zumindest einen Leuchtmittels, wobei die Ansteuerschaltung
das zumindest eine Leuchtmittel in Abhängigkeit von dem Dimmsignal steuert, sowie
- einen mittels des Gleichspannungsmoduls ladbaren Energiespeicher, wobei der Energiespeicher
zur Stützung des Gleichspannungszweigs mit dem Gleichspannungszweig elektrisch verbunden
ist,
wobei die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung dazu eingerichtet ist,
- das Nichtvorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel zu erkennen
und eine zugehörige Zeitdauer des Nicht-Vorliegens zu erfassen,
- bei Überschreiten einer definierbaren ersten Zeitdauer einen Abdimmvorgang einzuleiten,
und
- den Abdimmvorgang für die weitere Zeitdauer fortzusetzen, in der das Nicht-Vorliegen
einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel festgestellt wird, und
- ein nachfolgendes Vorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel
festzustellen und den Abdimmvorgang zu beenden , indem der zuletzt im Abdimmvorgang
erreichte Dimmwert beibehalten wird,
wobei der Energiespeicher zur zwischenzeitlichen Energieversorgung des Leuchtmittels,
der Detektorschaltung, der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung und der Ansteuerschaltung
während der Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder eines Stromes an
dem Lampensockel eingerichtet ist, wobei die Lampe zudem eine Messvorrichtung zur
Messung der an dem Sockel außen anliegenden Impedanz, insbesondere einer Netzimpedanz,
aufweist, wobei die Lampe dazu eingerichtet ist, bei Nicht-Vorliegen einer Spannung
und/oder eines Stromes an dem Lampensockel die gemessene außen anliegende Impedanz,
insbesondere die Netzimpedanz, mit einem vorgebbaren Grenzwert zu vergleichen, wobei
ein Abdimmvorgang nur dann eingeleitet wird, wenn- die gemessene Impedanz den vorgebbaren
Grenzwert überschreitet und- die Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder
eines Stromes an dem Lampensockel die definierbare erste Zeitdauer überschreitet,
wobei vorzugsweise die definierbare erste Zeitdauer 50 ms beträgt.
[0008] Dank der Erfindung ist es möglich, Schaltsignale bzw. Schaltinformation zuverlässig
als solche zu erkennen und eine versehentliche Verwechslung mit üblichen Netzschwankungen
als Auslöser der Einleitung und Durchführung eines Abdimmvorgangs weitgehend auszuschließen,
da der Abdimmvorgang erst nach einer bestimmten Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer
Spannung bzw. eines Stromes am Lampensockel gestartet wird und auch nur für die weitergehende
Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung bzw. eines Stromes fortgesetzt wird.
Selbst wenn also ein Netzfehler zu einem kurzzeitigen Netzausfall führt, der die definierbare
erste Zeitdauer überschreitet und so der Abdimmvorgang eingeleitet wird, wird der
Abdimmvorgang bei Wiederkehr der Netzspannung sofort beendet und nicht wie in bisherigen
Systemen fortgesetzt, da die Durchführung des Abdimmvorgang im Gegensatz zu den Lampen
gemäß dem Stand der Technik das Nicht-Vorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes
am Lampensockel voraussetzt. Die Lampe bzw. die Schaltungsanordnung weist zumindest
einen Energiespeicher auf, der zur Versorgung des zumindest einen Leuchtmittels eingerichtet
ist. Sofern mehrere Energiespeicher vorgesehen sind, kann z.B. ein Energiespeicher
zur Versorgung des zumindest einen Leuchtmittels und ein oder mehrere andere Energiespeicher
zur Versorgung der erforderlichen verbleibenden Komponenten, wie z.B. der der Detektorschaltung,
der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung und der Ansteuerschaltung während der Zeitdauer
des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder eines Stromes an dem Lampensockel vorgesehen
sein. Der Ausdruck, wonach "der Energiespeicher zur zwischenzeitlichen Energieversorgung
des Leuchtmittels, der Detektorschaltung, der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung und der
Ansteuerschaltung während der Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder
eines Stromes an dem Lampensockel eingerichtet ist", ist daher so zu verstehen, dass
ein, zwei oder mehrere Energiespeicher diese Funktion erfüllen. Auch könnten mehrere
miteinander in Verbindung stehende oder getrennte Energiespeicher einen gemeinsamen
Energiespeicher ausbilden oder als solcher aufgefasst werden.
[0009] Anders ausgedrückt, wird die eingangs genannte Aufgabe gelöst, indem die dimmbare
Lampe erfindungsgemäß einen Energiespeicher, insbesondere einen Akku, aufweist, der
die Speisung des Leuchtmittels übernimmt, während die Schalt- bzw. Dimm- Information
hin zur Lampe übertragen wird, die seitens der Lampe ausschließlich im netzspannungsversorgungsfreiem
Zustand übernommen wird.
[0010] Als Lampensockel bzw. -fassungen können beliebige Sockel bzw. Fassungen vorgesehen
sei. Beispielhaft und nicht einschränkend seien z.B. Edison-Sockel bzw. -fassungen,
insbesondere zum Beispiel E27 Sockel bzw. Fassungen genannt. Die Detektorschaltung
und die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung können vorzugsweise ebenso über den Gleichspannungszweig
versorgt sein. Unter dem Ausdruck "Zeitdauer des Nicht-Vorliegens" einer Spannung
bzw. eines Stromes wird die Zeitdauer verstanden, in der die Spannung bzw. der Strom
durchgängig, also ohne zwischenzeitliche Unterbrechung, nicht vorliegt. Ein zwischenzeitliches
Vorliegen einer Spannung oder eines Stromes führt zu einem "Neustart" bzw. Rücksetzen
der Zeitdauer des Nichtvorliegens, die von dem letzten Ende des Vorliegens einer Spannung
oder eines Stromes ausgehend gemessen wird. Der Abdimmvorgang kann durch das die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung
bzw. das zugehörige Dimmsignal vorgegeben, insbesondere in seinem Verlauf festgelegt
werden. Logischerweise wird der Abdimmvorgang einem Vorliegen von Spannung oder Strom
an dem Lampensockel dann beendet werden, wenn der Abdimmvorgang nicht schon zuvor
zu einem vollständigen Abdimmen der Lampe geführt hat, also die Lampe bzw. die Leuchtmittel
noch zumindest eine Restmenge an Licht abstrahlen.
[0011] Die Lampe sowie die Schaltungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung kann natürlich
zudem dazu eingerichtet sein, die durch den Netzschalter empfangene Schaltinformation
zur Bestimmung weiterer Parameter wie z.B. der Farbe des abgestrahlten Lichts und/oder
seiner Farbtemperatur heranzuziehen. Im Prinzip kann eine Vielzahl an Schaltmuster
vorgesehen sein, die durch die Lampe oder die Schaltungsanordnung bzw. deren Komponenten,
insbesondere der Detektorschaltung und/oder der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung erkannt
und zur Vorgabe bestimmter Lichtparameter herangezogen werden können.
[0012] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Kapazität des Energiespeichers so gewählt
ist, dass die Energieversorgung des Leuchtmittels, der Detektorschaltung, der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung
und der Ansteuerschaltung für zumindest zwei, insbesondere zumindest 5 Sekunden ermöglicht
ist. Vorzugsweise kann Energiespeicher so gewählt sein, dass die besagte Zeitdauer
der Energieversorgung zumindest 7, 8, 9 oder zumindest 10 Sekunden durch den Energiespeicher
ermöglicht ist. In manchen Fällen kann aber auch eine Versorgung für 1 Sekunde ausreichend
sein. Der Ausdruck "Versorgung für zumindest eine Zeitdauer, z.B. zumindest eine Sekunde"
bedeutet, dass die Lampe bzw. die Schaltungsanordnung sich dabei im Vollbetrieb befinden
kann, sprich die Leuchtmittel mit 100% ihrer Leuchtkraft strahlen.
[0013] Also besonders günstig hat sich erwiesen, wenn die erste Zeitdauer bis zum Start
einer Dimmaktion 400ms beträgt. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die erste
Zeitdauer im Bereich zwischen 200 und 800 ms liegt, insbesondere zwischen 300 und
600 ms.
[0014] Um die Fehlinterpretation von Netzfehlern besser ausschließen zu können, hat die
Lampe eine Messvorrichtung zur Messung der an dem Sockel außen anliegenden Impedanz,
insbesondere einer Netzimpedanz. Für Netzimpedanz als Parameter herangezogen werden,
um zu überprüfen, ob sich der Netzschalter im Ein- oder Auszustand befindet.
[0015] Diese Messvorrichtung ist zur Messung der an dem Sockel außen anliegenden Impedanz,
insbesondere einer Netzimpedanz. Die Lampe dazu eingerichtet ist, bei Nicht-Vorliegen
einer Spannung und/oder eines Stromes an dem Lampensockel die gemessene außen anliegende
Impedanz, insbesondere die Netzimpedanz, mit einem vorgebbaren Grenzwert zu vergleichen,
wobei ein Abdimmvorgang nach Anspruch 1 nur dann eingeleitet wird, wenn
- die gemessene Impedanz den vorgebbaren Grenzwert überschreitet und
- die Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder eines Stromes an dem Lampensockel
die definierbare erste Zeitdauer überschreitet.
[0016] Durch das Messen der Impedanz und den Vergleich mit einem vorgebbaren Grenzwert kann
in einfacher Weise überprüft werden, ob der Netzschalter geöffnet ist. Dadurch kann
die Betriebssicherheit der Lampe weiter erhöht werden. Der Ausdruck "die Lampe ist
dazu eingerichtet" bzw. "die Schaltungsanordnung ist dazu eingerichtet" bedeutet,
dass die einzelnen Komponenten der Lampe bzw. der Schaltungsanordnung, also beispielsweise
die Messvorrichtung, Detektorschaltung oder die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung etc.
zu dem nachfolgend genannten Zweck eingerichtet sein können.
[0017] Diesem Fall kann insbesondere vorgesehen sein, dass die definierbare erste Zeitdauer
lediglich 50 ms beträgt. Ganz allgemein kann vorgesehen sein, dass die erste Zeitdauer
zwischen 30 und 200 ms liegt.
[0018] Zudem kann vorgesehen sein, dass die Lampe, insbesondere die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung,
dazu eingerichtet ist, den Abdimmvorgang ausschließlich während der Zeitdauer, in
der das Nicht-Vorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel festgestellt
wird, zuzulassen. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass eine Ansteuerelektronik vorgesehen
sein kann, die eine Änderung des Lichtpegels nur bei Nichtvorhandensein einer Netzspannung
übernimmt bzw. zulässt.
[0019] Um gleichermaßen in einfacher Weise ein Aufdimmen mit dem eingangs erwähnt Netzschalter
zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, dass die Lampe, insbesondere die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung,
dazu eingerichtet ist, wenn der Abdimmvorgang durch Vorliegen einer Spannung bzw.
eines Stromes an dem Lampensockel beendet wurde
- die Zeitdauer dieses Vorliegens einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel
festzustellen und mit einer zweiten definierbaren Zeitdauer zu vergleichen, und
- wenn die Zeitdauer dieses Vorliegens einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel
vor Ablauf der zweiten definierbaren Zeitdauer durch nachfolgendes Nicht-Vorliegen
einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel beendet wird, die Dimmrichtung
zu ändern.
[0020] Die definierbare erste Zeitdauer kann beispielsweise im Bereich zwischen 200 und
800 ms liegen und insbesondere 400 oder 500 ms betragen. Wenn Spannung bzw. Stromes
weiterhin auch nach Ablauf der zweiten definierbaren Zeitdauer an dem Lampensockel
anliegt, dass wird der zuletzt erreichte Dimmwert beibehalten bzw. gespeichert.
[0021] Zudem kann vorgesehen sein, dass der Energiespeicher, das Gleichspannungsmodul, die
Detektorschaltung sowie die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung zumindest teilweise, vorzugsweise
vollständig, innerhalb des Lampensockels aufgenommen sind und das zumindest eine Leuchtmittel
von einem lichtdurchlässigen Glaskörper umschlossen ist.
[0022] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Energiespeicher ein Akkumulator oder ein Kondensator
ist.
[0023] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Energiespeicher und dem zumindest
einen Leuchtmittel eine Widerstandsvorrichtung, insbesondere ein PTC-Widerstand, geschaltet
ist, deren ohmscher Widerstand sich mit Fortdauer des Stromflusses durch die Widerstandsvorrichtung
hin zu dem Leuchtmittel zur Begrenzung des Stromflusses erhöht. Der Stromfluss kann
beispielsweise um ca. 20% pro Sekunde abnehmen.
[0024] Weiters kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Leuchtmittel zumindest eine
LED umfasst.
[0025] Um ein zu rasches Abdimmen der Lampe während eines Abdimmvorgang zu verhindern, kann
vorgesehen sein, dass die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung oder die Ansteuerschaltung
dazu eingerichtet ist, den Abdimmvorgang dergestalt zu steuern, dass die Geschwindigkeit
des Abdimmvorgangs dergestalt begrenzt ist, dass sich die wahrnehmbare Helligkeit
um maximal 50 % innerhalb der ersten Sekunde des Abdimmvorgangs reduziert. Unter dem
Ausdruck "wahrnehmbare Helligkeit" wird die durch das menschliche Auge wahrgenommene
Helligkeit verstanden.
[0026] Um eine etwaige bei der Entladung des Energiespeichers auftretende Spannungsänderung
ausgleichen zu können, kann vorgesehen sein, dass die Lampe einen elektronische Schaltung,
insbesondere einen Hochsetzsteller zur Wandlung der Spannung des Energiespeichers
aufweist.
[0027] Zudem kann vorgesehen sein, dass die Lampe eine Mehrzahl an Leuchtmitteln aufweist,
die Ansteuerschaltung dazu eingerichtet ist, die Leuchtmittel einzeln anzusteuern.
Dadurch kann die Energieaufnahme der Lampe bzw. die durch die Lampe abgestrahlten
Lichtmenge in einfacher Weise gesteuert werden. Auch ist es dadurch möglich, die Lampe
an die Versorgung durch ein bestimmtes Spannungsniveau anzupassen, dass beispielsweise
veränderlich sein kann. Unter einer Mehrzahl wird eine Anzahl von zumindest drei,
vier, fünf oder mehr verstanden.
[0028] Besonders günstig kann es sein, wenn der Energiespeicher, die Ansteuerschaltung,
die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung und/oder das zumindest eine Leuchtmittel dergestalt
ausgebildet sind, dass sich die Lampe während eines Abdimmvorgang mit einer Zeitdauer
von zumindest 2s, vorzugsweise zumindest 5s, besonders bevorzugt zumindest 10s selbst
versorgen kann .
[0029] Die eingangs genannte Aufgabe wird in einem weiteren Aspekt Erfindung durch eine
Schaltungsanordnung zur dimmbaren Stromversorgung zumindest eines mit Gleichspannung/-strom
betriebenen Leuchtmittels aus einem Wechselstromnetz gelöst, umfassend
- ein Gleichspannungsmodul, das dazu eingerichtet ist die Wechselspannung des Wechselstromnetzes
in eine Gleichspannung zu wandeln und an einen Gleichspannungszweig abzugeben, wobei
die Schaltungsanordnung, insbesondere das Gleichspannungsmodul, mittels eines Netzschalters
mit dem Wechselstromnetz verbindbar ist,
- eine durch den Gleichspannungszweig versorgte Ansteuerschaltung zur Versorgung und
Ansteuerung des zumindest einen Leuchtmittels,
- eine Detektorschaltung,
- eine mit der Detektorschaltung verbundene Dimmsignal-Erzeugungsschaltung zur Erzeugung
eines Dimmsignals zum Dimmen des zumindest einen Leuchtmittels, wobei die Ansteuerschaltung
das zumindest eine Leuchtmittel in Abhängigkeit von dem Dimmsignal steuert, sowie
- einen mittels des Gleichspannungsmoduls ladbaren Energiespeicher , wobei der Energiespeicher
zur Stützung des Gleichspannungszweigs mit dem Gleichspannungszweig elektrisch verbunden
ist,
wobei die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung dazu eingerichtet ist,
- den Ein/Ausschaltzustand des Netzschalters auf Basis des Vorliegens/Nicht-Vorliegens
einer Spannung und/oder eines Stromes aus dem Wechselstromnetz festzustellen und die
Zeitdauer, in der sich der Netzschalter in einem Ausschaltzustand befindet, zu erfassen,
- bei Überschreiten einer definierbaren ersten Zeitdauer einen Abdimmvorgang einzuleiten,
und
- den Abdimmvorgang für die weitere Zeitdauer fortzusetzen, in der sich der Netzschalter
im Ausschaltzustand befindet, und
- einen nächstfolgenden Wechsel des Netzschalters in den Einschaltzustand zu erkennen
und den Abdimmvorgang zu beenden, indem der zuletzt im Abdimmvorgang erreichte Wert
beibehalten wird,
wobei der Energiespeicher zur zwischenzeitlichen Energieversorgung des Leuchtmittels,
der Detektorschaltung, der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung und der Ansteuerschaltung
während der Zeitdauer des Ausschaltzustandes des Netzschalters eingerichtet ist, wobei
die Schaltungsanordnung zudem eine Messvorrichtung zur Messung der an der Schaltungsanordnung
anliegenden Netzimpedanz des Wechselstromnetzes aufweist, wobei die Schaltungsanordnung
dazu eingerichtet ist, die Netzimpedanz mit einem vorgebbaren Grenzwert zu vergleichen,
wobei der Abdimmvorgang nur dann eingeleitet wird, wenn- die gemessene Impedanz den
vorgebbaren Grenzwert überschreitet und- die Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer
Spannung bzw. eines Stromes aus dem Wechselstromnetz die definierbare erste Zeitdauer
überschreitet, wobei vorzugsweise die Schaltungsanordnung, insbesondere die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung,
dazu eingerichtet ist, den Abdimmvorgang ausschließlich während der Zeitdauer, in
der der Ausschaltzustand des Netzschalters festgestellt wird, zuzulassen.
[0030] Im Gegensatz zur vorgenannten Lampe weist die Schaltungsanordnung kein Leuchtmittel
auf, sondern ist vielmehr zur Versorgung externer Leuchtmittel eingerichtet. Dabei
ist die jeweilige Schaltungsanordnung für die Versorgung von Leuchtmittel mit einer
bestimmten elektrischen Leistung eingerichtet, wobei der Energiespeicher ebenso konzipiert
ist, dass die Versorgung der für die jeweilige Schaltungsanordnung vorgesehenen Leistung
bzw. Leuchtmittel durch gemäß den Ansprüchen ermöglicht ist. Die Schaltungsanordnungen
betrifft daher die gleiche Erfindung wie die Lampe und teilt ebenso wesentliche Merkmale
mit derselben. Die zuvor genannten Vorteile, technischen Effekte der jeweiligen Merkmale
sowie alternativen oder bevorzugten Ausgestaltungen der mit der erfindungsgemäßen
Lampe gemeinsamen Merkmale gelten daher hinsichtlich der Schaltungsanordnungen - sofern
nicht anders angegeben - in gleicher Weise. Die Schaltungsanordnung kann den Netzschalter
umfassen, der allerdings nicht zwingend Bestandteil der Schaltungsanordnungen sein
muss. In der Praxis ist es gut vorstellbar, dass die Schaltungsanordnungen einem bereits
bestehenden Schalter nachgelagert werden und zum Beispiel einen Teil eines Vorschaltgeräts
eines Leuchtmittels, insbesondere einer Leuchtstofflampe oder einer LED-Lampe bilden.
Der Energiespeicher vorzugsweise über das Gleichspannungsmodul durch das Netz aufladbar.
[0031] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Kapazität des Energiespeichers so gewählt
ist, dass die Energieversorgung des durch die Schaltungsanordnung versorgbaren Leuchtmittels,
der Detektorschaltung, der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung und der Ansteuerschaltung
für zumindest eine Sekunde ermöglicht ist.
[0032] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Zeitdauer 400ms beträgt.
[0033] Die Schaltungsanordnung eine Messvorrichtung zur Messung der an der Schaltungsanordnung
anliegenden Netzimpedanz des Wechselstromnetzes aufweist.
[0034] Diese Messvorrichtung ist zur Messung der an der Schaltungsanordnung anliegenden
Netzimpedanz des Wechselstromnetzes. Die Schaltungsanordnung dazu eingerichtet ist,
die Netzimpedanz mit einem vorgebbaren Grenzwert zu vergleichen, wobei der Abdimmvorgang
nur dann eingeleitet wird, wenn
- die gemessene Impedanz den vorgebbaren Grenzwert überschreitet und
- die Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung bzw. eines Stromes aus dem Wechselstromnetz
die definierbare erste Zeitdauer überschreitet.
Zudem kann vorgesehen sein, dass die definierbare erste Zeitdauer 50 ms beträgt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung, insbesondere die
Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung, dazu eingerichtet ist, den Abdimmvorgang ausschließlich
während der Zeitdauer, in der der Ausschaltzustand des Netzschalters festgestellt
wird, zuzulassen.
Weiteres kann vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung, insbesondere die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung,
dazu eingerichtet ist, wenn der Abdimmvorgang durch Wechsel des Netzschalters in den
Einschaltzustand beendet wurde
- die Zeitdauer, in der sich der Netzschalter im Einschaltzustand befindet, festzustellen
und mit einer zweiten definierbaren Zeitdauer zu vergleichen, und
- wenn die Zeitdauer, in der sich der Netzschalter im Einschaltzustand befindet, vor
Ablauf der zweiten definierbaren Zeitdauer durch nachfolgenden Wechsel des Netzschalters
in den Ausschaltzustand beendet wird, die Dimmrichtung zu ändern.
[0035] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Energiespeicher ein Akkumulator oder
ein Kondensator ist.
[0036] Zudem kann vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung eine Widerstandsvorrichtung,
insbesondere einen PTC-Widerstand, aufweist, die dem Energiespeicher dergestalt nachgeschaltet
ist, dass eine Energieversorgung durch den Energiespeicher in das zumindest eine Leuchtmittel
in Serie über die Widerstandsvorrichtung erfolgt, wobei die Widerstandsvorrichtung
dergestalt ausgebildet ist, dass sich der ohmsche Widerstand der Widerstandsvorrichtung
mit Fortdauer des Stromflusses durch die Widerstandsvorrichtung hin zu dem Leuchtmittel
zur Begrenzung des Stromflusses erhöht. Diese Weise kann die Durchführung eines Abdimmvorgangs
bzw. der Verlauf desselben auf technisch robuste und gleichzeitig überraschend einfache
Weise vorgegeben bzw. umgesetzt werden.
[0037] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Leuchtmittel zumindest
eine LED umfasst.
[0038] Zudem kann vorgesehen sein, dass die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung oder die Ansteuerschaltung
dazu eingerichtet ist, den Abdimmvorgang dergestalt zu steuern, dass wenn sich der
Netzschalter für weniger als 1s im Ausschaltzustand befindet, die Abnahme der durch
die Schaltungsanordnung an das zumindest eine Leuchtmittel abgegebene elektrische
Leistung maxi mal 20% beträgt oder dass die Geschwindigkeit des Abdimmvorgangs dergestalt
begrenzt ist, dass sich die wahrnehmbare Helligkeit um maximal 50 % innerhalb der
ersten Sekunde des Abdimmvorgangs reduziert.
[0039] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung eine elektronische Schaltung,
insbesondere einen Hochsetzsteller zur Wandlung der Spannung des Energiespeichers
aufweist.
[0040] Zudem kann vorgesehen sein, dass die Ansteuerschaltung dazu eingerichtet ist, eine
Mehrzahl an Leuchtmittel einzeln anzusteuern.
[0041] Günstigerweise kann vorgesehen sein, dass der Energiespeicher, die Ansteuerschaltung,
die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung dergestalt ausgebildet sind, dass das durch die
Schaltungsanordnung versorgbare zumindest eine Leuchtmittel während eines Abdimmvorgang
mit einer Zeitdauer von zumindest 2s, vorzugsweise zumindest 5s, besonders bevorzugt
zumindest 10s versorgt werden kann.
[0042] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem, umfassend einen
Netzschalter sowie
a) eine in Serie zur dem Netzschalter geschaltete erfindungsgemäße Lampe oder b) eine
in Serie zu dem Netzschalter geschaltete erfindungsgemäße Schaltungsanordnung sowie
zumindest ein durch die Schaltungsanordnung versorgtes dimmbares Leuchtmittel.
[0043] Die Erfindung ist im Folgenden anhand beispielhafter und nicht einschränkender Ausführungsformen
näher erläutert, die in den Figuren veranschaulicht sind. Darin zeigt
Fig. 1 eine erste mögliche Ausführungsform einer Schaltungsanordnung bzw. einer Lampe
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine weitere Variante einer Schaltungsanordnung bzw. einer Lampe nach der Erfindung,
Fig. 3 in einem Zeitdiagramm schematisch das Einleiten von Dimmvorgängen in Abhängigkeit
von dem Ein- und Ausschalten des Netzschalters und
Fig. 4 ein Flussdiagramm eines beispielsweisen Ablaufs von Schalt- und Dimmvorgängen
[0044] In den folgenden Figuren bezeichnen - sofern nicht anders angegeben - gleiche Bezugszeichen
gleiche Merkmale.
[0045] Figur 1 zeigt schematisch eine Ausführungsform einer Lampe 14, aufweisend
- einen mit Wechselspannung eines Wechselstromnetzes elektrisch verbindbaren Lampensockel
15 (der schematisch durch strichlierte Linien in Figur 1 angedeutet ist) zum Einsetzen,
insbesondere zum Einschrauben, in eine Lampenfassung,
- zumindest ein mit Gleichstrom betreibbares dimmbares Leuchtmittel 5,
- ein Gleichspannungsmodul 6, das dazu eingerichtet ist, die Wechselspannung in eine
Gleichspannung zu wandeln und an einen Gleichspannungszweig 7 auszugeben,
- eine durch den Gleichspannungszweig 7 versorgte Ansteuerschaltung 8 zur Versorgung
und Ansteuerung des zumindest einen Leuchtmittels 5,
- eine Detektorschaltung 10,
- eine mit der Detektorschaltung 10 verbundene Dimmsignalerzeugungsschaltung 11 zur
Erzeugung eines Dimmsignals sD zum Dimmen des zumindest einen Leuchtmittels 5, wobei
die Ansteuerschaltung 8 das zumindest eine Leuchtmittel 5 in Abhängigkeit von dem
Dimmsignal sD steuert, sowie
- einen mittels des Gleichspannungsmoduls 6 ladbaren Energiespeicher 9, wobei der Energiespeicher
9 zur Stützung des Gleichspannungszweigs 7 mit dem Gleichspannungszweig 7 elektrisch
verbunden ist,
wobei die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 dazu eingerichtet ist,
- das Nichtvorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel 15 zu erkennen
und eine zugehörige Zeitdauer des Nicht-Vorliegens zu erfassen,
- bei Überschreiten einer definierbaren ersten Zeitdauer δ einen Abdimmvorgang einzuleiten,
und
- den Abdimmvorgang für die weitere Zeitdauer fortzusetzen, in der das Nicht-Vorliegen
einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel 15 festgestellt wird, und
- ein nachfolgendes Vorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel
15 festzustellen und den Abdimmvorgang zu beenden, indem der zuletzt im Abdimmvorgang
erreichte Dimmwert beibehalten wird,
wobei der Energiespeicher 9 zur zwischenzeitlichen Energieversorgung des Leuchtmittels
5, der Detektorschaltung 10, der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 und der Ansteuerschaltung
8 während der Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder eines Stromes
an dem Lampensockel 15 eingerichtet ist.
[0046] Gleichermaßen zeigt Figur 1 schematisch eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
zur dimmbaren Stromversorgung zumindest eines mit Gleichspannung/-strom betriebenen
Leuchtmittels 5 aus einem Wechselstromnetz N, L, wobei sich die Schaltungsanordnung
lediglich darin von der Lampe unterscheidet, dass diese nicht als eigenständige Lampe
ausgebildet ist, sondern mit einem externen Leuchtmittel 5 verbunden werden kann.
Die Anschlüsse der Schaltungsanordnung müssen daher auch nicht zwingend durch einen
Lampensockel realisiert sein, sondern werden typischerweise wie übliche Anschlüsse
(z.B. Schraub- oder Klemmanschlüsse) z.B. eines Vorschaltgeräts ausgebildet sein.
[0047] Die Schaltungsanordnung umfasst
- ein Gleichspannungsmodul 6, das dazu eingerichtet ist die Wechselspannung des Wechselstromnetzes
N, L (z.B. 230 V Wechselspannungseffektivwert) in eine Gleichspannung UG zu wandeln
und an einen Gleichspannungszweig 7 abzugeben, wobei die Schaltungsanordnung, insbesondere
das Gleichspannungsmodul 6, mittels eines Netzschalters 1 mit dem Wechselstromnetz
N, L verbindbar ist,
- eine durch den Gleichspannungszweig 7 versorgte Ansteuerschaltung 8 zur Versorgung
und Ansteuerung des zumindest einen Leuchtmittels 5,
- eine Detektorschaltung 10,
- eine mit der Detektorschaltung 10 verbundene Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 zur
Erzeugung eines Dimmsignals sD zum Dimmen des zumindest einen Leuchtmittels 5, wobei
die Ansteuerschaltung 8 das zumindest eine Leuchtmittel 5 in Abhängigkeit von dem
Dimmsignal sD steuert, sowie
- einen mittels des Gleichspannungsmoduls 6 ladbaren Energiespeicher 9, wobei der Energiespeicher
9 zur Stützung des Gleichspannungszweigs 7 mit dem Gleichspannungszweig 7 elektrisch
verbunden ist,
wobei die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 dazu eingerichtet ist,
- den Ein/Ausschaltzustand des Netzschalters 1 auf Basis des Vorliegens/Nicht-Vorliegens
einer Spannung und/oder eines Stromes aus dem Wechselstromnetz N, L festzustellen
und die Zeitdauer, in der sich der Netzschalter 1 in einem Ausschaltzustand befindet,
zu erfassen,
- bei Überschreiten einer definierbaren ersten Zeitdauer δ einen Abdimmvorgang einzuleiten,
und
- den Abdimmvorgang für die weitere Zeitdauer fortzusetzen, in der sich der Netzschalter
1 im Ausschaltzustand befindet, und
- einen nächstfolgenden Wechsel des Netzschalters 1 in den Einschaltzustand zu erkennen
und den Abdimmvorgang zu beenden, indem der zuletzt im Abdimmvorgang erreichte Wert
beibehalten wird,
wobei der Energiespeicher zur zwischenzeitlichen Energieversorgung des Leuchtmittels
5, der Detektorschaltung 10, der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 und der Ansteuerschaltung
8 während der Zeitdauer des Ausschaltzustandes des Netzschalters 1 eingerichtet ist.
[0048] Anhand von Fig. 1 wird nun eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
beschrieben. Ausgehend von einem Wechselspannungsnetz mit den hier eingezeichneten
Phasen N, L soll ein Leuchtmittel dimmbar betrieben werden, wozu Nachstehendes vorgesehen
ist.
[0049] Die Netzspannung gelangt von den beiden Phasen N, L über einen Netzschalter 1, der
hier zur Vereinfachung einpolig eingezeichnet wurde, über eine Zuleitung 2 zu einer
Versorgungs-Steuereinheit 3, welche eine Leuchteinheit 4 versorgt, die zumindest ein
Leuchtmittel 5 enthält, beispielsweise eine oder mehrere LEDs oder ein LED-Array.
Prinzipiell kann das Leuchtmittel 5 jedoch auch Glühlampen, wie Halogenlampen etc.
ebenso umfassen wie OLEDs, Leuchtstofflampen usw. Die Versorgungs- und Steuereinheit
3 besitzt ein Gleichspannungsmodul 6, welches eine Gleichspannung UG liefert. Dieses
Gleichspannungsmodul 6 kann eine einfache Gleichrichterschaltung oder ein geregeltes
Netzteil sein.
[0050] Von dem Gleichspannungsmodul 6 führt ein Gleichspannungszweig 7 zu einer Ansteuerschaltung
8, an deren Ausgang die Leuchteinheit 4 bzw. das Leuchtmittel 5 angeschlossen sind.
In dem Gleichspannungszweig 7 der Versorgungs- und Steuereinheit 3 liegt ein Energiespeicher
9, beispielsweise ein Superkondensator oder ein Akkumulator, wobei dieser Energiespeicher
9 hier über einen Widerstand und Zwei Dioden an den Gleichspannungszweig 7 geschaltet
ist. Aus Gründen, die weiter unten klar hervorgehen, ist der Energiespeicher so bemessen,
dass seine Kapazität eine zwischenzeitliche Energieversorgung des Leuchtmittels, in
bevorzugter Weise für zumindest 1 Sekunde, besonders bevorzugt 5 bis 10 Sekunden,
ermöglicht.
[0051] Die Eingangsspannung an der Versorgungs-Steuereinheit 3 ist zu einer Detektorschaltung
10 geführt, welche ihrerseits eine Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 ansteuert, wobei
diese Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 ein Dimmsignal sD an einen Steuereingang 12
der Ansteuerschaltung 8 abgibt.
[0052] Die Detektorschaltung 10 und die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 sind dazu eingerichtet,
das Vorliegen bzw. Nicht-Vorliegen einer Netzspannung im Sinne des Ein/Ausschaltzustandes
des Netzschalters 1 festzustellen und in Abhängigkeit davon und von der Dauer des
Ein/Ausschaltzustandes ein definiertes Dimmsignal sD abzugeben, wie weiter unten anhand
eines Beispiels näher erläutert wird. Im vorliegenden Fall liegt am Eingang der Detektorschaltung
10 die Netzspannung, doch könnte auch ein Strom, beispielsweise der Eingangsstrom
in die Anordnung oder der Strom nach einem Netzgleichrichter erfasst werden, um den
Schaltzustand des Schalters 1 festzustellen, was in Fig. 1 strichliert angedeutet
ist.
[0053] Die in Fig. 2 gezeigte Schaltungsanordnung entspricht im Wesentlichen jener nach
Fig. 1, wobei auch für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet werden, doch
sind hier einige Details gezeigt. Das Gleichspannungsmodel 6 ist hier beispielsweise
als einfacher Gleichrichter ausgebildet, doch liegt im Gleichspannungszweig 7 ein
DC/DC-Wandler, beispielsweise ein Tiefsetzsteller oder ein Hochsetzsteller 13. Die
entsprechende Wahl hängt von der von dem Gleichspannungsmodul 6 gelieferten Ausgangsspannung
einerseits und von der benötigten Spannung des Leuchtmittels 5 andererseits ab. Wiederum,
ist im Gleichspannungszweig, vor dem DC/DC-Wandler ein Energiespeicher 9 angeordnet,
der hier als Kondensator ausgebildet ist und der gleichfalls über einen Widerstand
R und eine Diode D an dem Gleichspannungszweig 7 liegt. Wie bereits eingangs erwähnt,
können mehrere Leuchtmittel 5 vorgesehen sein, die vorzugsweise einzeln angesteuert
werden können. Auch kann zwischen den Energiespeicher 9 und das Leuchtmittel 5 eine
Widerstandsvorrichtung, insbesondere ein PTC-Widerstand geschaltet werden, um den
Stromfluss in das Leuchtmittel 5 nach und nach zu begrenzen und damit den Verlauf
eines Abdimmvorgang vorzugeben.
[0054] Die Ansteuerschaltung 8 weist einen gesteuerten Transistorschalter T auf, der von
dem Dimmsignal sD, hier ein PWM-Signal, angesteuert wird und der zu einem Eingang
des Leuchtmittels 5 führt, wobei dieser Eingang über eine in Sperrrichtung gepolte
Freilaufdiode DR mit dem positiven Ausgang des DC/DC-Wandlers 13 verbunden ist, wogegen
der andere Ausgang des Leuchtmittels 5 über eine mit einer Induktivität L behafteten
Leitung an dem positiven Ausgang des DC/DC-Wandlers 13 liegt. Der gesteuerte Transistorschalter
T wird somit im Sinne des PWM-Signals gegen Masse geschaltet.
[0055] Das von der Detektorschaltung 10 ermittelte Ansteuersignal gelangt in die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung
11, in welcher ein entsprechendes PWM- Signal erzeugt und dem Schalter T zugeführt
wird. Entsprechend dem Tastverhältnis des PWM Signals wird das Leuchtmittel 5 mit
längeren oder kürzeren Spannungs- bzw. Strompulsen versorgt und somit gedimmt. Um
Spannungsspitzen durch Leitungsinduktivitäten L am Schalter T zu vermeiden kann auch
die Freilaufdiode DR vorgesehen sein.
[0056] Prinzipiell kann das Dimmen nicht nur durch ein sich im Tastverhältnis änderndes,
beispielshaft genanntes PWM-Signal sondern auch durch Änderung von Speisespannung
und/oder Speisestrom des Leuchtmittels erfolgen.
[0057] Im Folgenden wird anhand der Fig. 3 und Fig. 4 eine konkrete, mögliche Erzeugungsvariante
für das Dimmsignal sD erläutert, wobei anzumerken ist, dass die Erfindung nicht auf
diese Variante beschränkt ist, die sich jedoch als eine benutzerfreundliche Variante
herausgestellt hat.
[0058] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, in welcher ganz oben symbolisch der Netzspannungsverlauf
im Ein-Zustand als Sinuslinie und im Aus-Zustand als Gerade eingezeichnet ist, liegt
das Dimmsignal bei einem ersten Einschalten auf 100%, da dieser Wert abgespeichert
war. Dieser Zeitpunkt A ist oberhalb des Diagramms gezeichnet. Würde nun für eine
nur kurze Zeit ΔT kleiner als die erste definierbare Zeitdauer δ ausgeschaltet, so
erkennt man aus Fig. 3, das in diesem Zeitraum kleiner δ kein Dimmvorgang eingeleitet
wird. Erst nach dem Zeitpunkt B+δ, wenn die erste Zeitdauer δ überschritten wurde,
und der Netzschalter 1 weiterhin sich im Auszustand befindet, wird eine fallende Dimmrampe
ausgelöst, wie in Fig. 3 ab dem Zeitpunkt B + δ gezeigt ist.
[0059] Wenn der Benutzer das Dimmen unterbrechen möchte, da das Leuchtmittel 5 bzw. die
Lampe 14 dunkel genug ist, so schaltet er wieder den Netzschalter 1 ein. Dies ist
der Zeitpunkt C in Fig. 3. Der erreichte Dimmwert wird für die Fortdauer, in der sich
der Netzschalter 1 im Einzustand befindet, beibehalten.
[0060] Wird zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich beispielhaft zum Zeitpunkt D der Netzschalter
1 erneut in den Auszustand gebracht, und zwar für eine Zeitdauer > δ, so wird ab dem
Zeitpunkt D+δ erneut ein Abdimmvorgang eingeleitet, der erst mit einem nachfolgenden
Einschalten des Netzschalters 1 beendet wird - im vorliegenden Beispiel zum Zeitpunkt
E.
[0061] Wird ein Abdimmvorgang durch einen Wechsel des Netzschalters 1 von dem Auszustand
in den Einzustand beendet, so kann zudem festgestellt werden, wie lange sich der Netzschalter
nunmehr im Einzustand befindet, wodurch zusätzliche Lichtfunktionen gesteuert werden
können. So ist in der Ausführungsform nach Figur 3 vorgesehen, dass - wenn der Netzschalter
1 sich lediglich für eine bestimmte Zeitdauer Δt < b im Einschaltzustand befindet
(also der Einschaltzustand schon vor Erreichen der Zeitdauer b beendet wird; hier
zum Zeitpunkt F; Zwischen den Zeitpunkten E und F ist der Dimmpegel konstant), wobei
b eine zweite definierbare Zeitdauer ist, die Dimmrichtung umgedreht, d.h. im vorliegenden
Fall nun aufgedimmt wird. Dieser Aufdimmvorgang kann ebenso durch einen Wechsel des
Netzschalters 1 in den Einzustand beendet werden (siehe Zeitpunkt G), wobei der Dimmpegel
bzw. Dimmwert y erreicht wird. Der Benutzer hat das Hinaufdimmen beendet, da ihm die
Beleuchtung hell genug erschien.
[0062] Ergänzend könnte vorgesehen sein, dass - wenn ein Aufdimmvorgang vorangegangen ist,
dieser durch weiteres kurzzeitiges Aus- und Einschalten des Netzschalters 1 weiter
aktiviert und deaktiviert werden kann, wobei dann vorzugsweise weiterhin gilt, dass
die Zeitdauer, in der sich der Netzschalter 1 im Auszustand befindet, weniger als
die erste definierbare Zeitdauer zu betragen hat, da ansonsten ein Abdimmvorgang eingeleitet
würde. So führt ein Ausschalten zum Zeitpunkt H und nach einem kurzen Zeitraum Δt
kleiner gleich δ führt zu einem weiter konstanten Verlauf des Dimmpegels zwischen
den Punkten H und I und so dann zu einem Anstieg auf 100% der möglichen Leuchtstärke,
bis zum Zeitpunkt J. Auf diesen 100 % bleibt der Dimmpegel bis zum Zeitpunkt K, zu
welchem der Benutzer den Netzschalter 1 für eine längere Zeitdauer ausschaltet (die
Verzögerung um die erste Zeitdauer δ wurde zur einfacheren Darstellung nicht eingezeichnet;
der Abdimmvorgang wird allerdings natürlich erst nach Überschreiten der ersten Zeitdauer
δ eingeleitet), sodass eine fallende Rampe ausgelöst wird - vergleichbar mit der Rampe
zwischen den Punkten B und C -, bis zum Einschalten des Schalters 1 zum Zeitpunkt
L (entsprechend dem vorigen Zeitpunkt C) und nun bleibt der Dimmpegel auf einem Wert
x, wobei dieser Wert in einem Zwischenspeicher abgespeichert wird, bis zum nächsten
Ausschalten zum Zeitpunkt M. Dieses Ausschalten löst wieder eine fallende Rampe aus,
die im vorliegenden Fall, da der Benutzer nicht eingreift, bis auf 0% geht und dort
bis zum Zeitpunkt N verbleibt, zu welchem der Benutzer den Netzschalter N einschaltet.
Es kann eine Programmierung vorgesehen sein, die den zuletzt gespeicherten Dimmwert,
im vorliegenden Fall den Wert x, wieder vorgibt bzw. einstellt, wenn der Netzschalter
1 nach einem vollständigen Abdimmen wieder eingeschaltet wird. Der Wert x kann sprungartig
erreicht werden. Auch könnte vorgesehen sein, dass ein kurzes Ein/Aus/Einschalten
zu 100% der Lichtleistung führt.
[0063] Für praktische und benutzerfreundliche Varianten hat es sich als sinnvoll erwiesen,
wenn die Detektorschaltung und die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung dazu eingerichtet
sind, bei einem länger als 400 ms dauernden Ausschalten des Netzschalters einen Dimmvorgang,
bevorzugt mit einem logarithmischen Verlauf, einzuleiten und/oder bei einem länger
als 25 ms dauernden Einschalten des Netzschalters einen Wechsel der Dimmrichtung auszulösen
und/oder bei einem länger als 10 ms und weniger als 400 ms dauernden Ausschaltzustand
des Netzschalters einen Hochlauf des Dimmvorganges auf 100 % auszulösen und/oder bei
einem länger als 10 s und weniger als 400 ms dauernden Ausschaltzustand des Netzschalters
bei einem Wiedereinschalten des Netzschalters den Dimmpegel auf den vor dem Ausschalten
vorhanden gewesenen und abgespeicherten Wert einzustellen.
[0064] Das Ablaufdiagramm der Fig. 4, das ebenfalls nur als beispielsweise Ausführungsform
einer Programmierung der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung 11 anzusehen ist, soll das
oben erläuterte noch besser veranschaulichen, wobei einige der Zeitpunkte A bis N
in diesem Diagramm eingetragen sind.
[0065] In Anbetracht dieser Lehre ist der Fachmann in der Lage, ohne erfinderisches Zutun
zu anderen, nicht gezeigten Ausführungsformen der Erfindung zu gelangen. Die Erfindung
ist daher nicht auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Auch können einzelne
Aspekte der Erfindung bzw. der Ausführungsformen aufgegriffen und miteinander kombiniert
werden. Wesentlich sind die der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken, die durch einen
Fachmann in Kenntnis dieser Beschreibung in mannigfaltiger Weise ausgeführt werden
können und trotzdem als solche aufrechterhalten bleiben.
[0066] Abschließend sei noch erwähnt, dass alternativ zu der vorliegenden Erfindung ebenso
die Ansteuerung mittels eines Tasters denkbar wäre, zu dem eine Diode parallel geschaltet
ist, sodass zumindest eine Halbwelle einer Netzschwingung eines energieversorgenden
Wechselspannungsnetzes zu der Lampe oder der Schaltungsanordnung gelangt. Dadurch
kann der Energiespeicher mit deutlich geringerem Volumen ausgebildet werden. Diese
Variante hat allerdings den eingangs bereits zu
WO 2013/090954 A1 genannten Nachteil gemeinsam, dass Taster im Allgemeinen weniger häufig als bereits
installiertes ansteuerndes Element einer Lampe in diversen Hausinstallationen anzutreffen
sind, sondern zumeist bestehende Netzschalter ausgetauscht werden müssten und zudem
nicht wie in der vorliegenden Erfindung die durchgängige Spannungsfreiheit, sondern
z.B. das Vorliegens eines Gleichanteils "Versorgungsspannung" als Parameter erfasst
werden muss, um festzustellen, ob der Taster aktiviert ist.
1. Dimmbare Lampe, aufweisend
- einen mit Wechselspannung eines Wechselstromnetzes (N, L) elektrisch verbindbaren
Lampensockel (15) zum Einsetzen, insbesondere zum Einschrauben, in eine Lampenfassung,
- zumindest ein mit Gleichstrom betreibbares dimmbares Leuchtmittel (5),
- ein Gleichspannungsmodul (6), das dazu eingerichtet ist, die Wechselspannung in
eine Gleichspannung zu wandeln und an einen Gleichspannungszweig (7) auszugeben,
- eine durch den Gleichspannungszweig (7) versorgte Ansteuerschaltung (8) zur Versorgung
und Ansteuerung des zumindest einen Leuchtmittels (5),
- eine Detektorschaltung (10),
- eine mit der Detektorschaltung (10) verbundene Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11)
zur Erzeugung eines Dimmsignals (sD) zum Dimmen des zumindest einen Leuchtmittels
(5), wobei die Ansteuerschaltung (8) das zumindest eine Leuchtmittel (5) in Abhängigkeit
von dem Dimmsignal (sD) steuert, sowie
- einen mittels des Gleichspannungsmoduls (6) ladbaren Energiespeicher (9), wobei
der Energiespeicher (9) zur Stützung des Gleichspannungszweigs (7) mit dem Gleichspannungszweig
(7) elektrisch verbunden ist,
wobei die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11) dazu eingerichtet ist,
- das Nichtvorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel (15) zu
erkennen und eine zugehörige Zeitdauer des Nicht-Vorliegens zu erfassen,
- bei Überschreiten einer definierbaren ersten Zeitdauer (δ) einen Abdimmvorgang einzuleiten,
und
- den Abdimmvorgang für die weitere Zeitdauer fortzusetzen, in der das Nicht-Vorliegen
einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel (15) festgestellt wird, und
- ein nachfolgendes Vorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel
(15) festzustellen und den Abdimmvorgang zu beenden, indem der zuletzt im Abdimmvorgang
erreichte Dimmwert beibehalten wird,
wobei der Energiespeicher (9) zur zwischenzeitlichen Energieversorgung des Leuchtmittels
(5), der Detektorschaltung (10), der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11) und der Ansteuerschaltung
(8) während der Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder eines Stromes
an dem Lampensockel (15) eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe (14) zudem eine Messvorrichtung zur Messung der an dem Sockel außen anliegenden
Impedanz, insbesondere einer Netzimpedanz, aufweist, wobei die Lampe (14) dazu eingerichtet
ist, bei Nicht-Vorliegen einer Spannung und/oder eines Stromes an dem Lampensockel
(15) die gemessene außen anliegende Impedanz, insbesondere die Netzimpedanz, mit einem
vorgebbaren Grenzwert zu vergleichen, wobei der Abdimmvorgang nur dann eingeleitet
wird, wenn
- die gemessene Impedanz den vorgebbaren Grenzwert überschreitet und
- die Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung und/oder eines Stromes an dem
Lampensockel (15) die definierbare erste Zeitdauer (δ) überschreitet, wobei vorzugsweise
die definierbare erste Zeitdauer (δ) 50 ms beträgt.
2. Lampe (14) nach Anspruch 1, wobei die Kapazität des Energiespeichers so gewählt ist,
dass die Energieversorgung des Leuchtmittels (5), der Detektorschaltung (10), der
Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11) und der Ansteuerschaltung (8) für zumindest zwei
Sekunden ermöglicht ist.
3. Lampe (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lampe (14), insbesondere
die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung (11), dazu eingerichtet ist, den Abdimmvorgang
ausschließlich während der Zeitdauer, in der das Nicht-Vorliegen einer Spannung bzw.
eines Stromes an dem Lampensockel (15) festgestellt wird, zuzulassen.
4. Lampe (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lampe (14), insbesondere
die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung (1), dazu eingerichtet ist, wenn der Abdimmvorgang
durch Vorliegen einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel (15) beendet
wurde
- die Zeitdauer dieses Vorliegens einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel
(15) festzustellen und mit einer zweiten definierbaren Zeitdauer (b) zu vergleichen,
und
- wenn die Zeitdauer dieses Vorliegens einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel
(15) vor Ablauf der zweiten definierbaren Zeitdauer (b) durch nachfolgendes Nicht-Vorliegen
einer Spannung bzw. eines Stromes an dem Lampensockel (15) beendet wird, die Dimmrichtung
zu ändern, wobei vorzugsweise der Energiespeicher (9), das Gleichspannungsmodul (6),
die Detektorschaltung (10) sowie die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11) zumindest
teilweise innerhalb des Lampensockels (15) aufgenommen sind und das zumindest eine
Leuchtmittel (5) von einem lichtdurchlässigen Glaskörper umschlossen ist.
5. Lampe (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Energiespeicher (9)
ein Akkumulator oder ein Kondensator ist.
6. Lampe (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen dem Energiespeicher
(9) und dem zumindest einen Leuchtmittel (5) eine Widerstandsvorrichtung, insbesondere
ein PTC-Widerstand, geschaltet ist, deren ohmscher Widerstand sich mit Fortdauer des
Stromflusses durch die Widerstandsvorrichtung hin zu dem Leuchtmittel (5) zur Begrenzung
des Stromflusses erhöht, wobei vorzugsweise das zumindest eine Leuchtmittel (5) zumindest
eine LED umfasst.
7. Lampe (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung
(11) oder die Ansteuerschaltung (8) dazu eingerichtet ist, den Abdimmvorgang dergestalt
zu steuern, dass die Geschwindigkeit des Abdimmvorgangs dergestalt begrenzt ist, dass
sich die wahrnehmbare Helligkeit um maximal 50 % innerhalb der ersten Sekunde des
Abdimmvorgangs reduziert.
8. Lampe (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lampe (14) eine Mehrzahl
an Leuchtmitteln (5) aufweist, die Ansteuerschaltung (8) dazu eingerichtet ist, die
Leuchtmittel (5) einzeln anzusteuern.
9. Lampe (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Energiespeicher (9),
die Ansteuerschaltung (8), die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11) und/oder das zumindest
eine Leuchtmittel (5) dergestalt ausgebildet sind, dass sich die Lampe (14) während
eines Abdimmvorgang mit einer Zeitdauer von zumindest 2s, vorzugsweise zumindest 5s,
besonders bevorzugt zumindest 10s selbst versorgen kann.
10. Schaltungsanordnung zur dimmbaren Stromversorgung zumindest eines mit Gleichspannung/-strom
betriebenen Leuchtmittels (5) aus einem Wechselstromnetz (N, L), umfassend
- ein Gleichspannungsmodul (6), das dazu eingerichtet ist die Wechselspannung des
Wechselstromnetzes (N, L) in eine Gleichspannung (UG) zu wandeln und an einen Gleichspannungszweig
(7) abzugeben, wobei die Schaltungsanordnung, insbesondere das Gleichspannungsmodul
(6), mittels eines Netzschalters (1) mit dem Wechselstromnetz (N, L) verbindbar ist,
- eine durch den Gleichspannungszweig (7) versorgte Ansteuerschaltung (8) zur Versorgung
und Ansteuerung des zumindest einen Leuchtmittels (5),
- eine Detektorschaltung (10),
- eine mit der Detektorschaltung (10) verbundene Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11)
zur Erzeugung eines Dimmsignals (sD) zum Dimmen des zumindest einen Leuchtmittels
(5), wobei die Ansteuerschaltung (8) das zumindest eine Leuchtmittel (5) in Abhängigkeit
von dem Dimmsignal (sD) steuert, sowie
- einen mittels des Gleichspannungsmoduls (6) ladbaren Energiespeicher (9), wobei
der Energiespeicher (9) zur Stützung des Gleichspannungszweigs (7) mit dem Gleichspannungszweig
(7) elektrisch verbunden ist,
wobei die Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11) dazu eingerichtet ist,
- den Ein/Ausschaltzustand des Netzschalters (1) auf Basis des Vorliegens/Nicht-Vorliegens
einer Spannung und/oder eines Stromes aus dem Wechselstromnetz (N, L) festzustellen
und die Zeitdauer, in der sich der Netzschalter (1) in einem Ausschaltzustand befindet,
zu erfassen,
- bei Überschreiten einer definierbaren ersten Zeitdauer (δ) einen Abdimmvorgang einzuleiten,
und
- den Abdimmvorgang für die weitere Zeitdauer fortzusetzen, in der sich der Netzschalter
(1) im Ausschaltzustand befindet, und
- einen nächstfolgenden Wechsel des Netzschalters (1) in den Einschaltzustand zu erkennen
und den Abdimmvorgang zu beenden, indem der zuletzt im Abdimmvorgang erreichte Wert
beibehalten wird,
wobei der Energiespeicher (9) zur zwischenzeitlichen Energieversorgung des Leuchtmittels
(5), der Detektorschaltung (10), der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung (11) und der Ansteuerschaltung
(8) während der Zeitdauer des Ausschaltzustandes des Netzschalters (1) eingerichtet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung zudem eine Messvorrichtung zur Messung der an der Schaltungsanordnung
anliegenden Netzimpedanz des Wechselstromnetzes (N, L) aufweist, wobei die Schaltungsanordnung
dazu eingerichtet ist, die Netzimpedanz mit einem vorgebbaren Grenzwert zu vergleichen,
wobei der Abdimmvorgang nur dann eingeleitet wird, wenn
- die gemessene Impedanz den vorgebbaren Grenzwert überschreitet und
- die Zeitdauer des Nicht-Vorliegens einer Spannung bzw. eines Stromes aus dem Wechselstromnetz
(N, L) die definierbare erste Zeitdauer (δ) überschreitet, wobei vorzugsweise die
Schaltungsanordnung, insbesondere die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung (11), dazu
eingerichtet ist, den Abdimmvorgang ausschließlich während der Zeitdauer, in der der
Ausschaltzustand des Netzschalters (1) festgestellt wird, zuzulassen.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, wobei die Kapazität des Energiespeichers (9)
so gewählt ist, dass die Energieversorgung des durch die Schaltungsanordnung versorgbaren
Leuchtmittels (5), der Detektorschaltung (10), der Dimmsignal-Erzeugungsschaltung
(11) und der Ansteuerschaltung (8) für zumindest eine Sekunde ermöglicht ist
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 11, wobei die Schaltungsanordnung,
insbesondere die Dimmsignal-Erzeugungseinrichtung (11), dazu eingerichtet ist, wenn
der Abdimmvorgang durch Wechsel des Netzschalters (1) in den Einschaltzustand beendet
wurde
- die Zeitdauer, in der sich der Netzschalter (1) im Einschaltzustand befindet, festzustellen
und mit einer zweiten definierbaren Zeitdauer (b) zu vergleichen, und
- wenn die Zeitdauer, in der sich der Netzschalter (1) im Einschaltzustand befindet,
vor Ablauf der zweiten definierbaren Zeitdauer (b) durch nachfolgenden Wechsel des
Netzschalters (1) in den Ausschaltzustand beendet wird, die Dimmrichtung zu ändern.
13. Beleuchtungssystem, umfassend einen Netzschalter (1) sowie
a) eine in Serie zur dem Netzschalter (1) geschaltete Lampe (14) nach einem der Ansprüche
1 bis 9, oder b) eine in Serie zu dem Netzschalter (1) geschaltete Schaltungsanordnung
nach einem der Ansprüche 10 bis 12 sowie zumindest ein durch die Schaltungsanordnung
versorgtes dimmbares Leuchtmittel (5).
1. Dimmable lamp, having
- a lamp base (15) that can be electrically connected to an AC voltage of an AC network
(N, L), for insertion, in particular for screwing, into a lamp holder,
- at least one dimmable illuminant (5) that can be operated with DC current,
- a DC voltage module (6), which is designed for conversion of the AC voltage into
a DC voltage, and for the output of the latter to a DC voltage branch (7),
- a control circuit (8), supplied by the DC voltage branch (7), for the supply to
and control of the at least one illuminant (5),
- a detector circuit (10),
- a dimming signal generation circuit (11), connected to the detector circuit (10),
for the generation of a dimming signal (sD) for dimming of the at least one illuminant
(5), wherein
the control circuit (8) controls the at least one illuminant (5) as a function of
the dimming signal (sD), together with
- an energy store (9) that can be charged by means of the DC voltage module (6), wherein
the energy store (9) is electrically connected to the DC voltage branch (7) to support
the DC voltage branch (7), wherein
the dimming signal generation circuit (11) is designed:
- to identify the absence of a voltage or a current at the lamp base (15), and to
record an associated time period of the absence,
- to initiate a dimming procedure in the event that a definable first time period
(δ) is exceeded, and
- to continue the dimming procedure for the further time period in which the absence
of a voltage or current at the lamp base (15) is determined, and
- to determine a subsequent presence of a voltage or a current at the lamp base (15),
and to terminate the dimming procedure, while maintaining the dimming value last reached
in the dimming procedure, wherein
the energy store (9) is designed for the intermittent supply of energy to the illuminant
(5), the detector circuit (10), the dimming signal generation circuit (11), and the
drive circuit (8), during the time period of the absence of a voltage and/or a current
at the lamp base (15),
characterised in that,
the lamp (14) also has a measuring device for the measurement of the impedance, in
particular a network impedance, externally applied to the base, wherein the lamp (14)
is designed for the comparison of the measured externally applied impedance, in particular
the network impedance, with a settable limit value, in the event of the absence of
a voltage and/or a current at the lamp base (15), wherein
the dimming procedure is only initiated if
- the measured impedance exceeds the settable limit value and
- the time period of the absence of a voltage and/or a current at the lamp base (15)
exceeds the definable first time period (δ), wherein
the definable first time period (δ) is preferably 50 ms.
2. Lamp (14) according to Claim 1, wherein
the capacity of the energy store is selected such that the supply of energy to the
illuminant (5), the detector circuit (10), the dimming signal generation circuit (11),
and the drive circuit (8), is enabled for at least two seconds.
3. Lamp (14) according to one of the preceding claims,
wherein
the lamp (14), in particular the dimming signal generation device (11), is designed
to allow the dimming procedure exclusively during the time period in which the absence
of a voltage or a current at the lamp base (15) is determined.
4. Lamp (14) according to one of the preceding claims,
wherein
if the dimming procedure has been terminated by the presence of a voltage or a current
at the lamp base (15), the lamp (14), in particular the dimming signal generation
device (1), is designed:
- to determine the time period of the said presence of a voltage or a current at the
lamp base (15), and to compare it with a second definable time period (b), and
- if the time period of the said presence of a voltage or a current at the lamp base
(15) is terminated, before the expiry of the second definable time period (b), by
the subsequent absence of a voltage or a current at the lamp base (15), to alter the
dimming direction, wherein
the energy store (9), the DC voltage module (6), the detector circuit (10), and the
dimming signal generation circuit (11), are preferably accommodated at least partially
within the lamp base (15), and the at least one illuminant (5) is enclosed by a translucent
glass body.
5. Lamp (14) according to one of the preceding claims,
wherein
the energy store (9) is an accumulator or a capacitor.
6. Lamp (14) according to one of the preceding claims,
wherein
a resistance device, in particular a PTC resistor, is connected between the energy
store (9) and the at least one illuminant (5), the ohmic resistance of the resistance
device increases as the current continues to flow through the resistance device towards
the illuminant (5) so as to limit the current flow, wherein the at least one illuminant
(5) preferably comprises at least one LED.
7. Lamp (14) according to one of the preceding claims,
wherein
the dimming signal generation circuit (11), or the control circuit (8), is designed
to control the dimming procedure in such a way that the speed of the dimming procedure
is limited in such a way that the perceived brightness is reduced by at most 50% within
the first second of the dimming procedure.
8. Lamp (14) according to one of the preceding claims,
wherein
the lamp (14) has a plurality of illuminants (5), and the control circuit (8) is designed
to control the illuminants (5) individually.
9. Lamp (14) according to one of the preceding claims,
wherein
the energy store (9), the control circuit (8), the dimming signal generation circuit
(11), and/or the at least one illuminant (5), are designed in such a way that during
a dimming procedure the lamp (14) can be supplied for a time period of at least 2
sec, preferably at least 5 sec, particularly preferably at least 10 sec.
10. Circuit arrangement for the dimmable supply of power to at least one illuminant (5)
operated with DC voltage/current from an AC network (N, L), comprising
- a DC voltage module (6), which is designed to convert the AC voltage of the AC network
(N, L) into a DC voltage (UG), and to output the latter to a DC voltage branch (7),
wherein
the circuit arrangement, in particular the DC voltage module (6), can be connected
to the AC network (N, L) by means of a network switch (1),
- a control circuit (8), supplied by the DC voltage branch (7), for the supply to
and control of the at least one illuminant (5),
- a detector circuit (10),
- a dimming signal generation circuit (11), connected to the detector circuit (10),
for the generation of a dimming signal (sD) for the dimming of the at least one illuminant
(5), wherein
the control circuit (8) controls the at least one illuminant (5) as a function of
the dimming signal (sD), together with
- an energy store (9), which can be charged by means of the DC voltage module (6),
wherein the energy store (9) is electrically connected to the DC voltage branch (7)
to support the DC voltage branch (7), wherein
the dimming signal generation circuit (11) is designed:
- to determine the "on/off" state of the network switch (1) on the basis of the presence/absence
of a voltage and/or a current from the AC network (N, L), and to detect the time period
during which the network switch (1) is located in an "off" state,
- to initiate a dimming procedure when a definable first time period (8) is exceeded,
and
- to continue the dimming procedure for the further time period in which the network
switch (1) is located in the "off" state, and
- to identify a next change of the network switch (1) to the "on" state, and to terminate
the dimming procedure, while maintaining the value last reached in the dimming procedure,
wherein
the energy store (9) is designed for the intermediate supply of energy of the illuminant
(5), the detector circuit (10), the dimming signal generation circuit (11), and the
control circuit (8), during the time period of the "off" state of the network switch
(1),
characterised in that,
the circuit arrangement also has a measuring device for purposes of measuring the
network impedance of the AC network (N, L) applied to the circuit arrangement, wherein
the circuit arrangement is designed to compare the network impedance with a settable
limit value, wherein the dimming procedure is only initiated if:
- the measured impedance exceeds the settable limit value, and
- the time period of the absence of a voltage or a current from the AC network (N,
L) exceeds the definable first time period (8), wherein
the circuit arrangement, in particular the dimming signal generation device (11),
is preferably designed to allow the dimming procedure exclusively during the time
period in which the "off" state of the network switch (1) is determined.
11. Circuit arrangement according to Claim 10, wherein the capacity of the energy store
(9) is selected such that the supply of energy to the illuminant (5), which can be
supplied by the circuit arrangement, the detector circuit (10), the dimming signal
generation circuit (11), and the control circuit (8), is enabled for at least one
second.
12. Circuit arrangement according to one of the Claims 10 to 11, wherein
if the dimming procedure has been terminated by a change of the network switch (1)
to the "on" state, the circuit arrangement, in particular the dimming signal generation
device (11), is designed:
- to determine the time period in which the network switch (1) is in the "on" state,
and to compare it with a second definable time period (b), and
- if the time period in which the network switch (1) is in the "on" state is terminated
before the expiry of the second definable time period (b), by a subsequent change
of the network switch (1) to the "off" state, to change the dimming direction.
13. Lighting system, comprising a power switch (1), together with
a) a lamp (14) according to one of the Claims 1 to 9, connected in series to the network
switch (1), or
b) a circuit arrangement according to one of the Claims 10 to 12, connected in series
to the network switch (1), and at least one dimmable illuminant (5), supplied by the
circuit arrangement.
1. Lampe à intensité variable, comportant
- un culot de lampe (15) susceptible d'être électriquement connecté sur une tension
alternative d'un réseau à tension alternative (N, L), destiné à être inséré, notamment
vissé dans une douille de lampe,
- au moins un moyen d'éclairage (5) à intensité variable, susceptible de fonctionner
sur courant continu,
- un module à tension continue (6), qui est aménagé pour transformer la tension alternative
en une tension continue et la restituer à une branche de tension continue (7),
- un circuit d'attaque (8) alimenté par la branche de tension continue (7), destiné
à alimenter et à exciter l'au moins un moyen d'éclairage (5),
- un circuit détecteur (10),
- un circuit de génération d'un signal de variation (11) connecté sur le circuit détecteur
(10), destiné à générer un signal de variation (sD) pour faire varier l'au moins un
moyen d'éclairage (5), le circuit d'attaque (8) commandant l'au moins un moyen d'éclairage
(5) en fonction du signal de variation (sD), ainsi
- qu'une réserve d'énergie (9) susceptible d'être chargée au moyen du module à tension
continue (6), pour assister la branche de tension continue (7), la réserve d'énergie
(9) étant électriquement connectée sur la branche de tension continue (7),
le circuit de génération d'un signal de variation (11) étant aménagé pour
- identifier l'absence d'une tension ou d'un courant sur le culot de lampe (15) et
détecter une période correspondante de l'absence,
- lors du dépassement d'une première période (δ) définissable, induire un processus
d'atténuation, et
- poursuivre le processus d'atténuation pour la période supplémentaire, dans laquelle
l'absence d'une tension ou d'un courant sur le culot de lampe (15) est constatée,
et
- constater une présence suivante d'une tension ou d'un courant sur le culot de lampe
(15) et mettre fin au processus d'atténuation par maintien de la dernière valeur de
variation atteinte lors du processus d'atténuation,
la réserve d'énergie (9) étant aménagée pour l'alimentation intermédiaire en énergie
du moyen d'éclairage (5), du circuit détecteur (10), du circuit de génération d'un
signal de variation (11) et du circuit d'attaque (8) pendant la période de l'absence
d'une tension et/ ou d'un courant sur le culot de lampe (15),
caractérisée en ce que la lampe (14) comporte par ailleurs un dispositif de mesure destiné à mesurer l'impédance
appliquée à l'extérieur au socle, notamment une impédance de réseau, la lampe (14)
étant aménagée pour comparer, en l'absence d'une tension et/ ou d'un courant sur le
culot de lampe (15) l'impédance mesurée appliquée à l'extérieur, notamment l'impédance
de réseau, avec une valeur seuil prédéfinissable, le processus d'atténuation n'étant
induit que lorsque
- l'impédance mesurée dépasse la valeur seuil prédéfinissable et
- la période de l'absence d'une tension et/ou d'un courant sur le culot de lampe (15)
dépasse la première période (δ) définissable, la première période (δ) définissable
étant de 50 ms.
2. Lampe (14) selon la revendication 1, la capacité de la réserve d'énergie étant sélectionnée
de telle sorte que l'alimentation en énergie du moyen d'éclairage (5), du circuit
détecteur (10), du circuit de génération d'un signal de variation (11) et du circuit
d'attaque (8) soit permise pour au moins deux secondes.
3. Lampe (14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la lampe (14), notamment
le système de génération d'un signal de variation (11) étant aménagé pour autoriser
le processus d'atténuation exclusivement pendant la période dans laquelle l'absence
d'une tension ou d'un courant sur le culot de lampe (15) est constatée.
4. Lampe (14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la lampe (14), notamment
le système de génération d'un signal de variation (1) étant aménagé, lorsque le processus
d'atténuation a été achevé par la présence d'une tension ou d'un courant sur le culot
de lampe (15)
- pour constater la période de ladite présence d'une tension ou d'un courant sur le
culot de lampe (15) et la comparer avec une deuxième période (b) définissable, et
- si la période de ladite présence d'une tension ou d'un courant sur le culot de lampe
(15) s'achève avant l'écoulement de la deuxième période (b) définissable, par l'absence
suivante d'une tension ou d'un courant sur le culot de lampe (15), pour modifier le
sens de la variation, de préférence la réserve d'énergie (9), le module à tension
continue (6), le circuit détecteur (10) ainsi que le circuit de génération d'un signal
de variation (11) étant réceptionnés au moins en partie dans le culot de lampe (15)
et l'au moins un moyen d'éclairage (5) étant entouré d'un corps en verre translucide.
5. Lampe (14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la réserve d'énergie
(9) étant un accumulateur ou un condensateur.
6. Lampe (14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, entre la réserve
d'énergie (9) et l'au moins un moyen d'éclairage (5) étant commuté un dispositif de
résistance, notamment une résistance PTC, dont la résistance ohmique augmente au fur
et à mesure de la persistance du flux de courant à travers le dispositif de résistance
vers le moyen d'éclairage (5), pour limiter le flux de courant, de préférence l'au
moins un moyen d'éclairage (5) comprenant au moins une LED.
7. Lampe (14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le circuit de génération
d'un signal de variation (11) ou le circuit d'attaque (8) étant aménagés pour commander
le processus d'atténuation de sorte que la vitesse du processus d'atténuation soit
limitée de manière que la luminosité perceptible se réduise d'un maximum de 50 % dans
la première seconde du processus d'atténuations.
8. Lampe (14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la lampe (14) comportant
une multiplicité de moyens d'éclairage (5), le circuit d'attaque (8) étant aménagé
pour exciter un à un les moyens d'éclairage (5).
9. Lampe (14) selon l'une quelconque des revendications précédentes, la réserve d'énergie
(9), le circuit d'attaque (8), le circuit de génération d'un signal de variation (11)
et / ou l'au moins un moyen d'éclairage (5) étant conçus de telle sorte que pendant
un processus d'atténuation, la lampe (14) puisse s'autoalimenter avec une période
d'au moins 2 secondes, de préférence d'au moins 5 secondes, de manière particulièrement
préférentielle, d'au moins 10 secondes.
10. Agencement de circuit, destiné à l'alimentation en courant variable d'au moins un
moyen d'éclairage (5) fonctionnant sur tension / courant continu(e) à partir d'un
réseau de courant alternatif (N, L), comprenant
- un module à tension continue (6), qui est aménagé pour transformer la tension alternative
du réseau à tension alternative (N, L) en une tension continue (UG) et pour la restituer
à une branche de tension continue (7), l'agencement de circuit, notamment le module
à tension continue (6) étant susceptible d'être connecté au moyen d'un interrupteur
réseau (1) sur le réseau de courant alternatif (N, L),
- un circuit d'attaque (8) alimenté par la branche de tension continue (7), destiné
à alimenter et à exciter l'au moins un moyen d'éclairage (5),
- un circuit détecteur (10),
- un circuit de génération d'un signal de variation (11) connecté sur le circuit détecteur
(10), destiné à générer un signal de variation (sD) pour faire varier l'au moins un
moyen d'éclairage (5), le circuit d'attaque (8) commandant l'au moins un moyen d'éclairage
(5) en fonction du signal de variation (sD), ainsi
- qu'une réserve d'énergie (9) susceptible d'être chargée au moyen du module à tension
continue (6), pour assister la branche de tension continue (7), la réserve d'énergie
(9) étant électriquement connectée sur la branche de tension continue (7),
le circuit de génération d'un signal de variation (11) étant aménagé pour
- constater l'état commuté/non commuté de l'interrupteur réseau (1) sur la base de
la présence/ de l'absence d'une tension et / ou d'un courant provenant du réseau de
courant alternatif (N, L) et détecter la période dans laquelle l'interrupteur réseau
(1) se trouve dans un état non commuté,
- lors du dépassement d'une première période (8) définissable, induire un processus
d'atténuation, et
- poursuivre le processus d'atténuation pour la période supplémentaire dans laquelle
l'interrupteur réseau (1) se trouve dans l'état non commuté, et
- identifier un changement immédiatement suivant de l'interrupteur réseau (1) dans
l'état de commutation et achever le processus d'atténuation en maintenant la dernière
valeur atteinte lors du processus d'atténuation,
la réserve d'énergie (9) étant aménagée pour l'alimentation intermédiaire en énergie
du moyen d'éclairage (5), du circuit détecteur (10), du circuit de génération d'un
signal de variation (11) et du circuit d'attaque (8) pendant la période de l'état
de non commutation de l'interrupteur réseau (1), caractérisé en ce que
l'agencement de circuit comporte par ailleurs un dispositif de mesure, destiné à mesurer
l'impédance de réseau du réseau à tension alternative (N, L) appliquée sur l'agencement
de circuit, l'agencement de circuit étant aménagé pour comparer l'impédance de réseau
avec une valeur seuil prédéfinissable, le processus d'atténuation n'étant induit que
si
- l'impédance mesurée dépasse la valeur seuil prédéfinissable et
- la période de l'absence d'une tension ou d'un courant provenant du réseau de courant
alternatif (N, L) dépasse la première période (8) définissable, de préférence l'agencement
de circuit, notamment le système de génération d'un signal de variation (11) étant
aménagé pour autoriser le processus d'atténuation exclusivement pendant la période
dans laquelle l'état de non commutation de l'interrupteur réseau (1) est constaté.
11. Agencement de circuit selon la revendication 10, la capacité de la réserve d'énergie
(9) étant sélectionnée de telle sorte que l'alimentation en énergie du moyen d'éclairage
(5) susceptible d'être alimenté par l'agencement de circuit, du circuit détecteur
(10), du circuit de génération d'un signal de variation (11) et du circuit d'attaque
(8) soit possible pour au moins une seconde.
12. Agencement de circuit selon l'une quelconque des revendications 10 à 11,
l'agencement de circuit, notamment le système de génération d'un signal de variation
(11) étant aménagé, lorsque le processus d'atténuation a été achevé par changement
de l'interrupteur réseau (1) dans l'état de commutation
- pour constater la période dans laquelle l'interrupteur réseau (1) se trouve dans
l'état de commutation et la comparer avec une deuxième période (b) définissable, et
- pour modifier le sens de la variation si la période dans laquelle l'interrupteur
réseau (1) se trouve dans l'état de commutation s'achève avant l'écoulement de la
deuxième période (b) définissable, par changement suivant de l'interrupteur réseau
(1) dans l'état de non commutation.
13. Système d'éclairage, comprenant un interrupteur réseau (1) ainsi
a) qu'une lampe (14) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, connectée en
série par rapport à l'interrupteur réseau (1) ou
b) un agencement de circuit selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, connecté
en série par rapport à l'interrupteur réseau (1), ainsi qu'au moins un moyen d'éclairage
(5) à intensité variable, alimenté par l'agencement de circuit.