[0001] Die Erfindung betrifft einen Wasserbadverdampfer für eine verfahrenstechnische Anlage
und eine verfahrenstechnische Anlage mit einem derartigen Wasserbadverdampfer.
[0002] Mit Hilfe von sogenannten Wasserbadverdampfern können verflüssigte Gase, wie Sauerstoff,
Stickstoff, Argon, Ethylen, Propylen oder Erdgas verdampft werden. Wasserbadverdampfer
werden insbesondere in petrochemischen und kryotechnischen Anlagen eingesetzt. Als
Heizenergie wird hierbei die Abwärme von Wasser, Dampf oder elektrische Energie verwendet.
Ein derartiger Wasserbadverdampfer weist ein Kernrohr auf, auf das ein Rohrbündel
aufgewickelt ist. Das Kernrohr mit dem Rohrbündel ist innerhalb eines Mantels des
Wasserbadverdampfers angeordnet.
[0003] Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen
verbesserten Wasserbadverdampfer zur Verfügung zu stellen.
[0004] Demgemäß wird ein Wasserbadverdampfer für eine verfahrenstechnische Anlage vorgeschlagen.
Der Wasserbadverdampfer umfasst einen Mantel, ein innerhalb des Mantels angeordnetes
erstes Kernrohr, ein innerhalb des ersten Kernrohrs angeordnetes zweites Kernrohr
und ein Rohrbündel, das zumindest teilweise in einem zwischen dem Mantel und dem ersten
Kernrohr vorgesehenen ersten Spalt und das zumindest teilweise in einem zwischen dem
ersten Kernrohr und dem zweiten Kernrohr vorgesehenen zweiten Spalt angeordnet ist.
[0005] Dadurch, dass das Rohrbündel sowohl in dem ersten Spalt als auch in dem zweiten Spalt
angeordnet ist, kann eine Wärmeübertragung von dem Wasser auf das zu verflüssigende
Gas sowohl in dem ersten Spalt als auch in dem zweiten Spalt erfolgen. Hierdurch kann
die Bauhöhe des Wasserbadverdampfers signifikant reduziert werden.
[0006] Der Mantel, das erste Kernrohr und/oder das zweite Kernrohr können rotationssymmetrisch
zu einer Symmetrie- oder Mittelachse aufgebaut sein. Der erste Spalt umläuft das erste
Kernrohr bevorzugt ringförmig. Der zweite Spalt umläuft das zweite Kernrohr bevorzugt
ringförmig. Dabei ist der zweite Spalt innerhalb des ersten Spalts angeordnet. Im
Betrieb des Wasserbadverdampfers steigt das Wasser in dem zweiten Spalt entgegen einer
Schwerkraftrichtung nach oben und in dem ersten Spalt in der Schwerkraftrichtung nach
unten. Dabei erfolgt eine Wärmeübertragung von dem Wasser auf das zu verflüssigende
Gas sowohl beim Aufsteigen des Wassers als auch beim Absteigen des Wassers in dem
Wasserbadverdampfer.
[0007] Gemäß einer Ausführungsform weist das erste Kernrohr einen ersten Endabschnitt und
einen dem ersten Endabschnitt abgewandten zweiten Endabschnitt auf, wobei das erste
Kernrohr mit Hilfe des ersten Endabschnitts fluiddicht mit einem Boden des Mantels
verbunden ist, und wobei der zweite Endabschnitt fluiddurchlässig ist.
[0008] Dadurch, dass das erste Kernrohr fluiddicht mit dem Boden des Mantels verbunden ist,
kann das erste Kernrohr als Steigleitung fungieren, in der das Wasser zum Verdampfen
des verflüssigten Gases nach oben steigt. Hierdurch kann auf eine zusätzliche Steigleitung
verzichtet werden. Darunter, dass der erste Endabschnitt des ersten Kernrohrs fluiddicht
mit dem Boden des Mantels verbunden ist, ist zu verstehen, dass zwischen dem ersten
Endabschnitt und dem Boden des Mantels eine Verbindung vorgesehen ist, die undurchlässig
für Gase und/oder Flüssigkeiten ist. Vorzugsweise ist der erste Endabschnitt des ersten
Kernrohrs stoffschlüssig mit dem Boden des Mantels verbunden. Insbesondere kann der
erste Endabschnitt mit dem Boden des Mantels verschweißt sein. Darunter, dass der
zweite Endabschnitt des ersten Kernrohrs fluiddurchlässig ist, ist zu verstehen, dass
an dem zweiten Endabschnitt kein Deckel oder Verschluss vorgesehen ist, so dass ein
in dem ersten Kernrohr vorgesehenes Fluid, insbesondere Wasser, durch den zweiten
Endabschnitt aus dem ersten Kernrohr austreten kann.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das zweite Kernrohr einen ersten Endabschnitt
und einen dem ersten Endabschnitt abgewandten zweiten Endabschnitt auf, wobei der
erste Endabschnitt fluiddurchlässig und der zweite Endabschnitt fluidundurchlässig
ist.
[0010] Vorzugsweise ist an dem ersten Endabschnitt ein Deckel vorgesehen. Der Deckel kann
stoffschlüssig mit dem ersten Endabschnitt verbunden sein. An dem Deckel kann weiterhin
eine Druckausgleichsöffnung, beispielsweise eine Bohrung, vorgesehen sein. An dem
zweiten Endabschnitt ist kein Verschluss oder Deckel vorgesehen, so dass durch den
zweiten Endabschnitt ein Fluid, insbesondere Wasser, in das zweite Kernrohr eintreten
kann. Das zweite Kernrohr ist so innerhalb des ersten Kernrohrs angeordnet, dass der
zweite Endabschnitt des zweiten Kernrohrs dem zweiten Endabschnitt des ersten Kernrohrs
zugeordnet ist. Vorzugsweise ist eine Länge des zweiten Kernrohrs geringer als eine
Länge des ersten Kernrohrs. Beispielsweise ist das zweite Kernrohr halb so lang wie
das erste Kernrohr. Das zweite Kernrohr ist nicht fest mit dem Mantel verbunden. Beispielsweise
trägt das erste Kernrohr das zweite Kernrohr.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der erste Endabschnitt der Kernrohre bezüglich
einer Schwerkraftrichtung jeweils unterhalb des zweiten Endabschnitts der Kernrohre
angeordnet.
[0012] Insbesondere ist der Mantel so angeordnet, dass die Mittelachse des Mantels parallel
zu der Schwerkraftrichtung orientiert ist. Alternativ kann der Mantel auch so angeordnet
sein, dass die Mittelachse horizontal positioniert ist.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform fungiert das erste Kernrohr als Steigleitung,
so dass im Betrieb des Wasserbadverdampfers Wasser entgegen einer Schwerkraftrichtung
in dem zweiten Spalt nach oben aufsteigt und dabei über das Rohrbündel strömt, aus
dem ersten Kernrohr austritt und in der Schwerkraftrichtung nach unten in dem ersten
Spalt nochmals über das Rohrbündel strömt.
[0014] Vorzugsweise strömt im Betrieb des Wasserbadverdampfers das zu verdampfende Gas entgegen
der Schwerkraftrichtung von unten nach oben durch das Rohrbündel. In dem zweiten Spalt
strömt das Wasser ebenfalls von unten nach oben durch den, wobei das zu verdampfende
Gas im Gleichstrom mit dem Wasser verdampft wird. In dem ersten Spalt strömt das zu
verdampfende Gas in der Schwerkraftrichtung von oben nach unten, wobei auch das Wasser
in der Schwerkraftrichtung von oben nach unten durch den ersten Spalt strömt.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Wasserbadverdampfer ferner einen
ersten Wasserstutzen, der in den ersten Spalt mündet, und einen zweiten Wasserstutzen,
der in das erste Kernrohr mündet.
[0016] Der erste Wasserstutzen kann ein Zulauf und der zweite Wasserstutzen kann ein Ablauf
sein. Umgekehrt kann der erste Wasserstutzen ein Ablauf und der zweite Wasserstutzen
ein Zulauf sein. Im Betrieb des Wasserbadverdampfers kann die Strömungsrichtung des
Wassers umgedreht werden. Das Wasser kann beispielsweise mit Hilfe von Dampflanzen
erwärmt werden.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der erste Wasserstutzen senkrecht zu dem
zweiten Wasserstutzen angeordnet.
[0018] Unter senkrecht ist vorliegend ein Winkel von bevorzugt 90° ± 10°, weiter bevorzugt
von 90° ± 5°, weiter bevorzugt von 90° ± 1°, weiter bevorzugt von genau 90° zu verstehen.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Mantel ein Mantelunterteil und ein
von dem Mantelunterteil trennbares Manteloberteil auf, wobei der erste Wasserstutzen
und der zweite Wasserstutzen an dem Mantelunterteil vorgesehen sind.
[0020] Dadurch, dass der erste Wasserstutzen und der zweite Wasserstutzen an dem Mantelunterteil
vorgesehen sind, kann das Manteloberteil von dem Mantelunterteil getrennt werden,
ohne dass eine für das Wasser vorgesehene Verrohrung rückzubauen ist. Dies vereinfacht
die Montage und die Demontage des Wasserbadverdampfers. Das Mantelunterteil weist
vorzugsweise eine zylinderförmige Seitenwandung auf, die stirnseitig mit dem Boden
verschlossen ist. Insbesondere ist die Seitenwandung mit dem Boden verschweißt. Das
Manteloberteil weist ebenfalls eine zylinderförmige Seitenwandung auf, die oberseitig
mit Hilfe eines Deckels verschlossen ist. Der Deckel ist vorzugsweise mit der Seitenwandung
verschweißt.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das Mantelunterteil einen unteren Verbindungsflansch
und das Manteloberteil einen oberen Verbindungsflansch auf, wobei der untere Verbindungsflansch
und der obere Verbindungsflansch mit Hilfe von Verbindungsmitteln miteinander verbunden
sind.
[0022] Vorzugsweise sind die Verbindungsmittel Schrauben. Es kann eine beliebige Anzahl
an derartigen Verbindungsmitteln vorgesehen sein. Zwischen dem unteren Verbindungsflansch
und dem oberen Verbindungsflansch kann eine Dichteinrichtung vorgesehen sein, die
das Mantelunterteil gegenüber dem Manteloberteil abdichtet. Der untere Verbindungsflansch
und der obere Verbindungsflansch sind vorzugsweise ringförmig ausgebildet und mit
der Seitenwandung des Mantelunterteils beziehungsweise mit der Seitenwandung des Manteloberteils
fest verbunden, insbesondere verschweißt.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Wasserbadverdampfer ferner mit dem
Rohrbündel in Fluidverbindung stehende Produktstutzen, die an dem Mantelunterteil
vorgesehen sind.
[0024] Die Anzahl der Produktstutzen ist beliebig. Vorzugsweise sind zumindest zwei Produktstutzen
vorgesehen, wobei mit Hilfe des einen Produktstutzens das zu verdampfende Gas dem
Wasserbadverdampfer zugeführt wird und mit Hilfe des anderen Produktstutzens das verdampfte
Gas dem Wasserbadverdampfer entnommen wird. Das Rohrbündel kann eine Vielzahl spiralgewickelter
Lagen an Rohrleitungen aufweisen. Jeder Rohrleitung des Rohrbündels kann ein derartiger
Produktstutzen oder es können jeder Rohrleitung zwei derartige Produktstutzen zugeordnet
sein. Weiterhin umfasst das Rohrbündel eine erste Spiralwicklung, die in dem ersten
Spalt angeordnet ist, und eine zweite Spiralwicklung, die in dem zweiten Spalt angeordnet
ist. Dadurch, dass auch die Produktstutzen an dem Mantelunterteil vorgesehen sind,
kann das Manteloberteil von dem Mantelunterteil getrennt werden, ohne dass das Rohrbündel
rückzubauen ist. Dies vereinfacht die Montage und die Demontage des Wasserbadverdampfers.
Das Rohrbündel kann teilweise auf das erste Kernrohr und teilweise auf das zweite
Kernrohr aufgewickelt sein. Das Rohrbündel ist insbesondere mehrlagig, wobei unterschiedliche
Lagen an Rohrleitungen gegensinnig auf das jeweilige Kernrohr aufgewickelt sein können.
Insbesondere ist das Rohrbündel auf das jeweilige Kernrohr spiralförmig aufgewickelt.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind der zweite Wasserstutzen und die Produktstutzen
an dem Boden des Mantels vorgesehen.
[0026] Vorzugsweise sind der zweite Wasserstutzen und die Produktstutzen in den Boden eingeschweißt.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der erste Wasserstutzen an einer Seitenwandung
des Mantelunterteils vorgesehen.
[0028] Insbesondere mündet der erste Wasserstutzen in den zwischen dem ersten Kernrohr und
dem Mantel vorgesehenen ersten Spalt hinein. Der zweite Wasserstutzen mündet in das
erste Kernrohr hinein.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Wasserbadverdampfer ferner ein Druckaufbaurohrbündel,
das in dem ersten Spalt angeordnet ist.
[0030] Das Druckaufbaurohrbündel ist vorzugsweise spiralgewickelt. Insbesondere ist das
Druckaufbaurohrbündel auf das erste Kernrohr aufgewickelt. Mit Hilfe des Druckaufbaurohrbündels
kann einem Gastank entnommenes verflüssigtes Gas dem Wasserbadverdampfer zugeführt
werden, dort verdampft werden und wieder dem Gastank zum Druckaufbau zugeführt werden.
Der Wasserbadverdampfer kann ferner mit dem Druckaufbaurohrbündel in Fluidverbindung
stehende Produktstutzen aufweisen, die an dem Mantelunterteil vorgesehen sind. Vorzugsweise
sind die Produktstutzen in den Boden des Mantels eingeschweißt. Insbesondere sind
zumindest zwei derartige Produktstutzen für das Druckaufbaurohrbündel vorgesehen.
Die Anzahl der Produktstutzen ist jedoch beliebig.
[0031] Weiterhin wird eine verfahrenstechnische Anlage mit einem derartigen Wasserbadverdampfer
vorgeschlagen.
[0032] Die verfahrenstechnische Anlage ist insbesondere zur Verdampfung von verflüssigten
Gasen eingerichtet. Die verfahrenstechnische Anlage kann mehrere derartige Wasserbadverdampfer
umfassen.
[0033] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die verfahrenstechnische Anlage ferner einen
Gastank für verflüssigte Gase, der in Fluidverbindung mit dem Rohrbündel ist. Insbesondere
kann der Gastank mit Hilfe der Produktstutzen mit dem Rohrbündel in Fluidverbindung
sein.
[0034] Weitere mögliche Implementierungen des Wasserbadverdampfers und/oder der verfahrenstechnischen
Anlage umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden
bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen.
Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zur
jeweiligen Grundform des Wasserbadverdampfers und/oder der verfahrenstechnischen Anlage
hinzufügen.
[0035] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte des Wasserbadverdampfers und/oder
der verfahrenstechnischen Anlage sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden
beschriebenen Ausführungsbeispiele des Wasserbadverdampfers und/oder der verfahrenstechnischen
Anlage. Im Weiteren werden der Wasserbadverdampfer und/oder die verfahrenstechnische
Anlage anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten
Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer verfahrenstechnischen
Anlage; und
Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Wasserbadverdampfers
für die verfahrenstechnische Anlage gemäß Fig. 1.
[0036] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0037] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer verfahrenstechnischen
Anlage 1. Die verfahrenstechnische Anlage 1 kann eine petrochemische oder kryotechnische
Anlage sein. Insbesondere kann die verfahrenstechnische Anlage 1 dazu eingesetzt werden,
verflüssigte Gase, wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Ethylen, Propylen oder Erdgas
zu verdampfen. Die verfahrenstechnische Anlage 1 umfasst einen Gastank 2 zur Aufnahme
eines derartigen verflüssigten Gases.
[0038] Die verfahrenstechnische Anlage 1 umfasst weiterhin einen Wasserbadverdampfer 3,
mit dessen Hilfe das verflüssigte Gas verdampft wird. Ein Wasserbadverdampfer 3 ist
insbesondere ein spiralgewickelter Wärmetauscher. Der Wasserbadverdampfer 3 umfasst
einen rohrförmigen Mantel 4, der ein Mantelunterteil 5 und ein von dem Mantelunterteil
5 trennbares Manteloberteil 6 umfasst.
[0039] Das Manteloberteil 6 umfasst eine zylinderförmige und vorzugsweise rotationssymmetrisch
zu einer Symmetrie- oder Mittelachse M4 ausgebildete Seitenwandung 7, die oberseitig
von einem Deckel 8 fluiddicht verschlossen ist. Der Deckel 8 kann mit der Seitenwandung
7 beispielsweise verschweißt sein. Das Manteloberteil kann beispielsweise aus Edelstahl
oder aus einer Aluminiumlegierung gefertigt sein. Das Manteloberteil 6 umfasst weiterhin
einen ringförmig um die Seitenwandung 7 umlaufenden oberen Verbindungsflansch 9. Der
obere Verbindungsflansch 9 kann beispielsweise mit der Seitenwandung 7 verschweißt
sein. Der Deckel 8 und der obere Verbindungsflansch 9 sind an einander gegenüberliegenden
Endabschnitten der zylinderförmigen Seitenwandung 7 vorgesehen.
[0040] Das Mantelunterteil 5 umfasst eine zylinderförmige und rotationssymmetrisch zu der
Mittelachse M4 aufgebaute Seitenwandung 10. Das Mantelunterteil 5 ist unterseitig
von einem Boden 11 verschlossen, der mit der Seitenwandung 10 verschweißt sein kann.
Das Mantelunterteil 5 ist beispielsweise ebenfalls aus Edelstahl oder aus einer Aluminiumlegierung
gefertigt. Das Mantelunterteil 5 umfasst weiterhin einen unteren Verbindungsflansch
12, der fest mit der Seitenwandung 10 verbunden, insbesondere verschweißt, sein kann.
Der untere Verbindungsflansch 12 läuft ringförmig um die Seitenwandung 10 um.
[0041] Der untere Verbindungsflansch 12 und der obere Verbindungsflansch 9 sind mit Hilfe
von Verbindungsmitteln 13, insbesondere Schrauben, miteinander verbunden. Zwischen
den Verbindungsflanschen 9, 12 kann eine Dichteinrichtung vorgesehen sein, um das
Mantelunterteil 5 und das Manteloberteil 6 gegeneinander abzudichten. Nach einem Lösen
der Verbindungsmittel 13 kann das Manteloberteil 6 von dem Mantelunterteil 5 getrennt
werden.
[0042] An dem Mantelunterteil 5 können weiterhin Stützfüße 14 vorgesehen sein, mit deren
Hilfe der Wasserbadverdampfer 3 auf einem in der Fig. 1 nicht gezeigten Fundament
platzierbar ist. In der Orientierung der Fig. 1 ist die Mittelachse M4 vertikal, das
heißt parallel zu einer Schwerkraftrichtung g angeordnet. Alternativ kann der Wasserbadverdampfer
3 auch so angeordnet sein, dass die Mittelachse M4 horizontal, das heißt, senkrecht
zu der Schwerkraftrichtung g, positioniert ist.
[0043] Das Mantelunterteil 5 umfasst weiterhin einen ersten Wasserstutzen 15 sowie einen
zweiten Wasserstutzen 16. Über die Wasserstutzen 15, 16 kann dem Wasserbadverdampfer
3 Wasser zugeführt beziehungsweise abgeführt werden. Dabei kann entweder der erste
Wasserstutzen 15 als Zulauf und der zweite Wasserstutzen 16 als Ablauf oder der erste
Wasserstutzen 15 als Ablauf und der zweite Wasserstutzen 16 als Zulauf dienen. Der
erste Wasserstutzen 15 ist dabei senkrecht zu dem zweiten Wasserstutzen 16 positioniert.
[0044] Der erste Wasserstutzen 15 ist insbesondere an der Seitenwandung 10 vorgesehen. Beispielsweise
kann der erste Wasserstutzen 15 mit der Seitenwandung 10 verschweißt sein und in der
Seitenwandung 10 einen Durchbruch bilden. Der zweite Wasserstutzen 16 ist vorzugsweise
an dem Boden 11 vorgesehen und bildet in dem Boden 11 einen Durchbruch. Insbesondere
kann der zweite Wasserstutzen 16 mit dem Boden 11 verschweißt sein. Beispielsweise
kann, wie in der Fig. 1 gezeigt, der zweite Wasserstutzen 16 mittig an dem Boden 11
positioniert und rotationssymmetrisch zu der Mittelachse M4 ausgebildet sein.
[0045] An dem Mantelunterteil 5 können weiterhin mehrere Produktstutzen 17, 18 vorgesehen
sein. Die Anzahl der Produktstutzen 17, 18 ist dabei beliebig. Beispielsweise kann
durch einen der Produktstutzen 17, 18 dem Wasserbadverdampfer 3 das verflüssigte Gas
zugeführt werden und über den anderen Produktstutzen 17, 18 das verdampfte Gas aus
dem Wasserbadverdampfer 3 abgeführt werden. Die Produktstutzen 17, 18 beziehungsweise
zumindest einer der Produktstutzen 17, 18 ist in Fluidverbindung mit dem Gastank 2.
Die Produktstutzen 17, 18 sind ebenfalls an dem Boden 11 des Mantelunterteils 5 vorgesehen.
[0046] Der Wasserbadverdampfer 3 umfasst weiterhin ein innerhalb des Mantels 4 angeordnetes
erstes Kernrohr 19. Das erste Kernrohr 19 ist zylinderförmig und rotationssymmetrisch
zu der Mittelachse M4 ausgebildet. Das erste Kernrohr 19 kann beispielsweise aus Edelstahl
oder aus einer Aluminiumlegierung gefertigt sein. Das erste Kernrohr 19 umfasst einen
ersten Endabschnitt 20 sowie einen dem ersten Endabschnitt 20 abgewandten zweiten
Endabschnitt 21. Das erste Kernrohr 19 ist beidseitig offen. Das heißt, an den Endabschnitten
20, 21 ist jeweils kein Deckel vorgesehen.
[0047] Das erste Kernrohr 19 ist jedoch mit Hilfe des ersten Endabschnitts 20 fluiddicht
mit dem Boden 11 des Mantels 4 verbunden. Beispielsweise ist der erste Endabschnitt
20 fluiddicht mit dem Boden 11 verschweißt. Unter "fluiddicht" ist vorliegend zu verstehen,
dass zwischen dem ersten Endabschnitt 20 und dem Boden 11 eine Verbindung, insbesondere
eine stoffschlüssige Verbindung, vorgesehen ist, die undurchlässig für Gase oder Flüssigkeiten
ist. Bei stoffschlüssigen Verbindungen werden die Verbindungspartner durch atomare
oder molekulare Kräfte zusammengehalten. Stoffschlüssige Verbindungen sind nicht lösbare
Verbindungen, die sich nur durch Zerstörung der Verbindungsmittel oder der Verbindungspartner
trennen lassen. Beispielsweise ist der erste Endabschnitt 20 mit dem Boden verschweißt.
[0048] Da an dem zweiten Endabschnitt 21 des ersten Kernrohrs 19 kein Verschluss oder Deckel
vorgesehen ist, ist der zweite Endabschnitt 21 fluiddurchlässig. Das heißt, durch
den zweiten Endabschnitt 21 kann ein Fluid, beispielsweise Wasser oder ein Gas, aus
dem ersten Kernrohr 19 austreten. Der erste Endabschnitt 20 ist bezüglich der Schwerkraftrichtung
g unterhalb des zweiten Endabschnitts 21 angeordnet. Das erste Kernrohr 19 ist nur
mit dem Mantelunterteil 5 und insbesondere nur mit dem Boden 11 des Mantelunterteils
5 verbunden, so dass das Manteloberteil 6 von dem ersten Kernrohr 19 abgezogen werden
kann, ohne dass zwischen dem Manteloberteil 6 und dem ersten Kernrohr 19 eine Verbindung
zu lösen ist.
[0049] Der Wasserbadverdampfer 3 umfasst weiterhin ein innerhalb des ersten Kernrohrs 19
angeordnetes zweites Kernrohr 22. Das zweite Kernrohr 22 ist rotationssymmetrisch
zu der Mittelachse M4 ausgebildet. Das zweite Kernrohr 22 umfasst einen ersten Endabschnitt
23 und einen dem ersten Endabschnitt 23 abgewandten zweiten Endabschnitt 24. Dabei
ist bezüglich der Schwerkraftrichtung g der erste Endabschnitt 23 unterhalb des zweiten
Endabschnitts 24 angeordnet. Das zweite Kernrohr 22 umfasst weiterhin einen an dem
zweiten Endabschnitt 24 vorgesehenen Deckel 25.
[0050] Der Deckel 25 ist fluiddicht mit dem zweiten Endabschnitt 24 verbunden. Beispielsweise
ist der Deckel 25 mit dem zweiten Endabschnitt 24 verschweißt. Das heißt, an dem zweiten
Endabschnitt 24 ist das zweite Kernrohr 22 fluiddicht. An dem ersten Kernabschnitt
23 ist kein Verschluss oder Deckel vorgesehen, so dass das zweite Kernrohr 22 an dem
ersten Endabschnitt 23 fluiddurchlässig ist. Optional kann an dem Deckel 25 eine Entlüftungsöffnung,
beispielsweise eine Bohrung, vorgesehen sein, um das zweite Kernrohr 22 zu entlüften.
Das zweite Kernrohr 22 kann auch als Zwischenhemd bezeichnet werden. Das zweite Kernrohr
22 kann aus Edelstahl oder aus einer Aluminiumlegierung gefertigt sein.
[0051] Das zweite Kernrohr 22 ist dabei so innerhalb des ersten Kernrohrs 19 angeordnet,
dass der zweite Endabschnitt 24 des zweiten Kernrohrs 22 auf Höhe des zweiten Endabschnitts
21 des ersten Kernrohrs 19 angeordnet ist. Eine Länge des zweiten Kernrohrs 22 ist
geringer als eine Länge des ersten Kernrohrs 19. Beispielsweise kann das zweite Kernrohr
22 halb so lang sein wie das erste Kernrohr 19. Das zweite Kernrohr 22 ist nicht direkt
mit dem Mantel 4 und insbesondere nicht mit dem Boden 11 verbunden. Beispielsweise
trägt das erste Kernrohr 19 das zweite Kernrohr 22.
[0052] Zwischen dem Mantel 4 und dem ersten Kernrohr 19 ist ein erster Spalt 26A vorgesehen.
Beispielsweise mündet der erste Wasserstutzen 15 in den ersten Spalt 26A. Weiterhin
ist zwischen dem ersten Kernrohr 19 und dem zweiten Kernrohr 22 ein zweiter Spalt
26B vorgesehen.
[0053] Der Wasserbadverdampfer 3 umfasst weiterhin ein Rohrbündel 27, das teilweise auf
das erste Kernrohr 19 und teilweise auf das zweite Kernrohr 22 aufgewickelt sein kann.
Das Rohrbündel 27 kann mehrlagig sein. Das heißt, es können mehrere Lagen an Rohrleitungen
übereinander auf das jeweilige Kernrohr 19, 22 aufgewickelt sein. Eine Wicklungsrichtung
der Lagen kann sich dabei voneinander unterscheiden. Insbesondere sind die Rohrleitungen
spiralförmig auf das jeweilige Kernrohr 19, 22 aufgewickelt. Das Rohrbündel 27 ist
dabei so angeordnet, dass es sowohl teilweise in dem ersten Spalt 26A als auch teilweise
in dem zweiten Spalt 26B angeordnet ist.
[0054] Die Produktstutzen 17, 18 stehen mit dem Rohrbündel 27 in Fluidverbindung. Beispielsweise
kann der Produktstutzen 17 mit einer Rohrleitung 28 und der Produktstutzen 18 mit
einer Rohrleitung 29 des Rohrbündels 27 in Fluidverbindung stehen. Die Rohrleitungen
28, 29 können dabei innerhalb des ersten Kernrohrs 19 angeordnet sein. Das Rohrbündel
27 umfasst zumindest eine mit der Rohrleitung 29 in Fluidverbindung stehende erste
Spiralwicklung 30, die in dem ersten Spalt 26A angeordnet ist, sowie eine zweite Spiralwicklung
31, die in Fluidverbindung mit der Rohrleitung 28 ist und die innerhalb des zweiten
Spalts 26B angeordnet ist.
[0055] Die Spiralwicklungen 30, 31 sind im Bereich der zweiten Endabschnitte 21, 24 der
Kernrohre 19, 22 miteinander verbunden. Die erste Spiralwicklung 30 ist dabei auf
das erste Kernrohr 19 aufgewickelt, und die zweite Spiralwicklung 31 ist dabei auf
das zweite Kernrohr 22 aufgewickelt.
[0056] Im Betrieb des Wasserbadverdampfers 3 fungiert das erste Kernrohr 19 als Steigleitung,
so dass Wasser entgegen der Schwerkraftrichtung g in dem zweiten Spalt 26B nach oben
aufsteigt und dabei über das Rohrbündel 27, insbesondere über die zweite Spiralwicklung
31, strömt. Anschließend tritt das Wasser durch den zweiten Spalt 26B aus dem ersten
Kernrohr 19 aus und strömt in der Schwerkraftrichtung g in dem ersten Spalt 26A nach
unten, wobei das Wasser nochmals über das Rohrbündel 27, insbesondere über die erste
Spiralwicklung 30, strömt.
[0057] Beispielsweise wird dem Wasserbadverdampfer 3 über den Produktstutzen 17 das verflüssigte
Gas zugeführt, welches über die zweite Spiralwicklung 31 entgegen der Schwerkraftrichtung
g nach oben befördert wird. Dabei strömt das Wasser in dem zweiten Spalt 26B über
die zweite Spiralwicklung 31, so dass das verflüssigte Gas von unten nach oben verdampft
wird. In dem ersten Spalt 26A wird das Rohrbündel 27 mit der ersten Spiralwicklung
30 wieder nach unten geführt, wobei die erste Spiralwicklung 30 mit Hilfe des durch
den ersten Spalt 26A in der Schwerkraftrichtung g nach unten strömenden Wassers weiter
erwärmt wird. Das verdampfte Gas wird über die Rohrleitung 29 und den Produktstutzen
18 aus dem Wasserbadverdampfer 3 abgeführt. Aufgeheizt wird das Wasser vorzugsweise
durch eine externe Wärmequelle. Als Heizenergie kann auch direkt elektrische Energie
oder Dampf verwendet werden.
[0058] Dadurch, dass ein Wärmeaustausch zwischen dem Wasser und dem verflüssigten Gas sowohl
bei dem Nach-oben-Strömen des Wassers in dem zweiten Spalt 26B als auch bei dem Nach-unten-Strömen
des Wassers in dem ersten Spalt 26A erfolgen kann, kann der Wärmeaustausch zwischen
dem Wasser und dem verflüssigten Gas verbessert werden. Insbesondere kann hierdurch
die Bauhöhe des Wasserbadverdampfers 3 signifikant reduziert werden. Dadurch, dass
die Wasserstutzen 15, 16 und die Produktstutzen 17, 18 an dem Mantelunterteil 5 vorgesehen
sind, kann das Manteloberteil 6 ohne einen Rückbau an Rohrleitungen demontiert werden.
Durch die Nutzung des ersten Kernrohrs 19 als Wasserverrohrung beziehungsweise als
Steigleitung kann auf eine externe Verrohrung verzichtet werden.
[0059] Die Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Wasserbadverdampfers 3. Die Ausführungsform
des Wasserbadverdampfers 3 gemäß der Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform
des Wasserbadverdampfers 3 gemäß der Fig. 1 dadurch, dass ein zusätzliches Druckaufbaurohrbündel
32 vorgesehen ist, das zumindest abschnittsweise in dem ersten Spalt 26A angeordnet
ist. Das Druckaufbaurohrbündel 32 umfasst eine Rohrleitung 33, eine Spiralwicklung
34, die in dem ersten Spalt 26A angeordnet ist, sowie eine Rohrleitung 35. Die Spiralwicklung
34 kann auf das erste Kernrohr 19 aufgewickelt sein.
[0060] Weiterhin umfasst das Mantelunterteil 5 weitere Produktstutzen 36, 37, die an dem
Boden 11 vorgesehen sind und die in Fluidverbindung mit dem Druckaufbaurohrbündel
32 stehen. Beispielsweise kann über den Produktstutzen 36 aus dem Gastank 2 verflüssigtes
Gas abgezogen und dem Druckaufbaurohrbündel 32 zugeführt werden. Mit Hilfe des Druckaufbaurohrbündels
32 wird das verflüssigte Gas verdampft und über den Produktstutzen 37 wieder dem Gastank
2 zugeführt, um den Druck in dem Gastank 2 zu erhöhen.
[0061] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
[0062]
- 1
- Verfahrenstechnische Anlage
- 2
- Gastank
- 3
- Wasserbadverdampfer
- 4
- Mantel
- 5
- Mantelunterteil
- 6
- Manteloberteil
- 7
- Seitenwandung
- 8
- Deckel
- 9
- Verbindungsflansch
- 10
- Seitenwandung
- 11
- Boden
- 12
- Verbindungsflansch
- 13
- Verbindungsmittel
- 14
- Stützfuß
- 15
- Wasserstutzen
- 16
- Wasserstutzen
- 17
- Produktstutzen
- 18
- Produktstutzen
- 19
- Kernrohr
- 20
- Endabschnitt
- 21
- Endabschnitt
- 22
- Kernrohr
- 23
- Endabschnitt
- 24
- Endabschnitt
- 25
- Deckel
- 26A
- Spalt
- 26B
- Spalt
- 27
- Rohrbündel
- 28
- Rohrleitung
- 29
- Rohrleitung
- 30
- Spiralwicklung
- 31
- Spiralwicklung
- 32
- Druckaufbaurohrbündel
- 33
- Rohrleitung
- 34
- Spiralwicklung
- 35
- Rohrleitung
- 36
- Produktstutzen
- 37
- Produktstutzen
- g
- Schwerkraftrichtung
- M4
- Mittelachse
1. Wasserbadverdampfer (3) für eine verfahrenstechnische Anlage (1), mit einem Mantel
(4), einem innerhalb des Mantels (4) angeordneten ersten Kernrohr (19), einem innerhalb
des ersten Kernrohrs (19) angeordneten zweiten Kernrohr (22), und einem Rohrbündel
(27), das zumindest teilweise in einem zwischen dem Mantel (4) und dem ersten Kernrohr
(19) vorgesehenen ersten Spalt (26A) und das zumindest teilweise in einem zwischen
dem ersten Kernrohr (19) und dem zweiten Kernrohr (22) vorgesehenen zweiten Spalt
(26B) angeordnet ist.
2. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 1, wobei das erste Kernrohr (19) einen ersten Endabschnitt
(20) und einen dem ersten Endabschnitt (20) abgewandten zweiten Endabschnitt (21)
aufweist, wobei das erste Kernrohr (19) mit Hilfe des ersten Endabschnitts (20) fluiddicht
mit einem Boden (11) des Mantels (4) verbunden ist, und wobei der zweite Endabschnitt
(21) fluiddurchlässig ist.
3. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 1 oder 2, wobei das zweite Kernrohr (22) einen ersten
Endabschnitt (23) und einen dem ersten Endabschnitt (23) abgewandten zweiten Endabschnitt
(24) aufweist, und wobei der erste Endabschnitt (23) fluiddurchlässig und der zweite
Endabschnitt (24) fluidundurchlässig ist.
4. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 2 oder 3, wobei der erste Endabschnitt (20, 23)
der Kernrohre (19, 22) bezüglich einer Schwerkraftrichtung (g) jeweils unterhalb des
zweiten Endabschnitts (21, 24) der Kernrohre (19, 22) angeordnet ist.
5. Wasserbadverdampfer nach einem der Ansprüche 1 - 4, wobei das erste Kernrohr (19)
als Steigleitung fungiert, so dass im Betrieb des Wasserbadverdampfers (3) Wasser
entgegen einer Schwerkraftrichtung (g) in dem zweiten Spalt (26B) nach oben aufsteigt
und dabei über das Rohrbündel (27) strömt, aus dem ersten Kernrohr (19) austritt und
in der Schwerkraftrichtung (g) nach unten in dem ersten Spalt (26A) nochmals über
das Rohrbündel (27) strömt.
6. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 5, ferner umfassend einen ersten Wasserstutzen (15),
der in den ersten Spalt (26A) mündet, und einen zweiten Wasserstutzen (16), der in
das erste Kernrohr (19) mündet.
7. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 6, wobei der erste Wasserstutzen (15) senkrecht
zu dem zweiten Wasserstutzen (16) angeordnet ist.
8. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 6 oder 7, wobei der Mantel (4) ein Mantelunterteil
(5) und ein von dem Mantelunterteil (5) trennbares Manteloberteil (6) aufweist, und
wobei der erste Wasserstutzen (15) und der zweite Wasserstutzen (16) an dem Mantelunterteil
(5) vorgesehen sind.
9. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 8, wobei das Mantelunterteil (5) einen unteren Verbindungsflansch
(12) und das Manteloberteil (6) einen oberen Verbindungsflansch (9) aufweist, und
wobei der untere Verbindungsflansch (12) und der obere Verbindungsflansch (9) mit
Hilfe von Verbindungsmitteln (13) miteinander verbunden sind.
10. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 8 oder 9, ferner umfassend mit dem Rohrbündel (27)
in Fluidverbindung stehende Produktstutzen (17, 18), die an dem Mantelunterteil (5)
vorgesehen sind.
11. Wasserbadverdampfer nach Anspruch 10, wobei der zweite Wasserstutzen (16) und die
Produktstutzen (17, 18) an dem Boden (11) des Mantels (4) vorgesehen sind.
12. Wasserbadverdampfer nach einem der Ansprüche 8 - 11, wobei der erste Wasserstutzen
(15) an einer Seitenwandung (10) des Mantelunterteils (5) vorgesehen ist.
13. Wasserbadverdampfer nach einem der Ansprüche 1 - 12, ferner umfassend ein Druckaufbaurohrbündel
(32), das in dem ersten Spalt (26A) angeordnet ist.
14. Verfahrenstechnische Anlage (1) mit einem Wasserbadverdampfer (3) nach einem der Ansprüche
1 - 13.
15. Verfahrenstechnische Anlage nach Anspruch 14, ferner umfassend einen Gastank (2) für
verflüssigte Gase, der in Fluidverbindung mit dem Rohrbündel (27) ist.