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EP 3 305 424 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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11.04.2018 Patentblatt 2018/15 |
(22) |
Anmeldetag: 08.10.2016 |
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(51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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MA MD |
(71) |
Anmelder: König, Ernst Wilhelm |
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34414 Warburg (DE) |
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(72) |
Erfinder: |
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- König, Ernst Wilhelm
34414 Warburg (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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SIEBMASCHINE MIT MEHREREN SIEBDECKS UNTER EIN ANDER INSTALLIERT |
(57) Siebmaschine mit mehreren Siebdecks (6) unter einander installiert. Zwischen diesen
Siebdecks (6) sind Förderbänder (7) eingebaut zum Rücktransport des abgesiebten Materials
zu Anfang der nächsten unterhalb liegenden Siebfläche.
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[0001] Anmeldung eines Patents für eine Siebmaschine mit mehreren Siebdecks unter einander
installiert. Unter diesen Siebdecks sind Förderbänder eingebaut zum Rücktransport
des abgesiebten Materials zu Anfang der nächsten unterhalb liegenden Siebfläche. Wie
in Zeichnung 1 Siebfläche 6 dargestellt, Rückförderbänder unter 7 dargestellt.
BESCHREIBUNG
[0002] 1 Materialzufuhr 2 Einlauftrichter 3 Unwuchtmotore 4 Siebkasten 5 Auslauftrichter
des Endproducks 6 Siebflächen 7 3 Stück Förderbänder zum Rücktransport des abgesiebten
Materials, zu Anfang der folgenden Siebfläche 8 3 Stück Trommelantriebe der 3 Förderantriebe
der Förderbänder 7 9 3 Stück Umlenkrollen für die Förderbänder 10 Einlaufrutschen
für die Siebflächen 6 11 Auslaufrutschen der Siebflächen 6
Beschreibung Figur 2
[0003] 1 Inhalt Zufuhr des Materials zu Absiebung 2 Aufgabe Bunker 3 Unwuchtantriebe 4 Siebkasten
der Siebmaschine 5 Auslauf Trichter des Endprodukts 6 Siebfläche 7 Rückführförderbänder
des abgesiebten Materials zum Anfang der darunter befindlichen Siebfläche, 8 Antriebstrommeln
für Förderbänder 7 Nr. 9 Umlenktrommeln der Förderbänder 7 Nr. 10 Einlaufrutsche für
Siebflächen 611 Auslaufrutschen der Sieflächen 6
Materiaftluß enstprechend Figur 2
[0004] Das Aufgabematerial gelangt 1 mittels Aufgabebunker oder Förderband 2 Auf die Siebmaschine
4, hier auf das erste Siebdeck gefördert, auf dieser ersten Siebfläche wird das sogenannte
Überkorn ausgesiebt, über die Auslaufrutsche 11. Das abgesiebte Material fällt mittels
Schwerkraft auf das Rückförderband, 7 dieses Förderband transportiert das Material
auf den Anfang des darunter liegenden Siebfläche, diese Siebfläche bekommt 100% Materials,
des zuvor abgesiebten Materials. Hier auf den 2 Deck von oben nach unten, findet die
zweite Absiebung statt, Über die Siebfläche 6, das Überkorn wird über 11 Ausgeschieden.
Das ausgesiebte Material gelangt mittels Schwerkraft auf das Rückführförderband, auf
den Anfang der dritten Siebfläche 6 zu 100%. Das Überkorn wird wieder über die Rutsche
11 ausgeschieden. Hier auf der dritten Siebfläche von oben findet wiederum eine 100%ige
Absiebung statt. Das Überkorn wird wie zuvor über die Rutsche 11 ausgeschieden. Durch
die Schwerkraft fällt das Abgesiebte Material mittels Förderband 7 zu 100% auf das
unterste Deck von oben. Hier findet die letzte Absiebung statt. Das Überkorn auf dem
letzten Siebdeck 6 wird über die Rutsche 11 Ausgeschieden Das Endproduckt welches
auf der letzten Siebfläche 6 ausgesiebt wird über die Auslauf Rutsche 5 abgeführt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zu Grunde, eine Siebmaschine zu entwickeln,
welche bei einer Mehrdecker Siebmaschine immer eine 100% Auslastung der Siebflächen
gewährleistet. Zum Beispiel kann man davon ausgehen, dass bei einer 4 Decker Siebmaschine
herkömmlicher Art, bei einer Absiebung von 5 Körnungen bei einem Aufgabegut von Oben
im letzten 4. Siebdeck nur noch ca 50% der Siebfläche zum Absieben zur Verfügung steht,
dies liegt in der Natur der Sache. Weil das Aufgabegut von ca. 0 bis 40 mm bei der
Aufgabe in einem 4 Decker Sieb bis zum Auslauf mit ca 30 Grad Neigung verläuft. Dieses
Übel ist durch die Erfindung aufgehoben.
1. Siebmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Siebdecks Rückförderbänder laufen.
2. Unter 7 gekennzeichnet. Diese Förderbänder Verlaufen in der Mitte zwischen dem darüber
Installiertem Siebdeck.
3. Abbildung 10 Einlaufrutsche, diese ist sehr wichtig damit das Material welches vom
Förderband 7 nicht über die darunter liegende Siebfläche verläuft.
4. Die Antriebstrommel 8 wird hydraulisch oder elektrisch angetrieben.
5. Die Antriebstrommeln 8 sind stufenlos einstellbar, so dass man die Leistung der Siebmaschine
entsprechend der Witterung und Trockenheit des Materials anpassen kann.
6. Fig. 2 Die Förderbänder Gurte auf den Förderbändern 7 weisen eine Runde Wölbung von
der Mitte des Förderbandes nach Außen von mindestens 30 Grad auf, und an den Außen
Kanten des Förderbands ist eine Erhöhung von 30mm und 20 bis 15 mm breit einvulkanisiert,
damit kein Material seitlich vom Förderband entweicht.