[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Unterputzspülkasten, beinhaltend
- a) eine Revisionsöffnung,
- b) einen Revisionsschacht, und
- c) einen Halterahmen;
wobei der Revisionsschacht die Revisionsöffnung auf einer Außenseite des Unterputzspülkastens
mindestens teilweise einrahmt; wobei der Revisionsschacht ein erstes Element eines
Formschlussbefestigungsmittels aufweist; wobei der Halterahmen ein weiteres Element
des Formschlussbefestigungsmittels aufweist; wobei
- a. das weitere Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das erste Element ausgebildet
ist, oder
- b. das erste Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element ausgebildet
ist, oder
- c. beides.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren, beinhaltend ein Verbinden eines Unterputzspülkastenkörpers
mit einem Revisionsschacht; einen nach diesem Verfahren erhältlichen Unterputzspülkasten;
ein Vorwandinstallationssystem und eine Vorrichtung, jeweils beinhaltend einen der
vorgenannten Unterputzspülkästen; ein Verfahren, beinhaltend ein Installieren eines
der vorgenannten Unterputzspülkästen; eine Verwendung eines Formschlussbefestigungsmittels
zu einem Verbinden eines Revisionsschachts eines Unterputzspülkastens mit einem Halterahmen;
und eine Verwendung eines Formschlussbefestigungsmittels zu einem Warten oder einem
Reparieren oder beides eines Unterputzspülkastens.
[0003] Im Stand der Technik ist aus der
DE 17 09 501 A1 ein Unterputzspülkasten bekannt, bei welchem die Abdeckplatte mittels Schrauben in
Schraubenbolzen befestigt sind, die an ihrem äußeren Ende eine Gewindebohrung aufweisen.
Die Bolzen wiederum sind durch eine Montageplatte geführt und werden in spezielle
Befestigungselemente mit Gewindebohrungen eingeschraubt. Auch die Befestigungselemente
sind wiederum mit den Seitenwänden der Revisionsöffnung verschraubt.
[0004] Allgemein ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Nachteil, der sich
aus dem Stand der Technik ergibt, zumindest teilweise zu überwinden. Eine weitere
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Unterputzspülkasten bereitzustellen, der einfacher
oder schneller oder beides zu installieren, zu warten oder zu reparieren ist. Ferner
ist es eine Aufgabe der Erfindung einen Unterputzspülkasten bereitzustellen, welcher
einen der vorgenannten Vorteile unabhängig von einer Größe seines Revisionsschachts
aufweist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Warten, Reparieren
und/oder Installieren eines Unterputzspülkastens bereitzustellen, wobei das Verfahren
einfacher oder schneller oder beides durchführbar ist. Vorstehend bedeutet das einfachere
Installieren, Warten oder Reparieren beispielsweise, dass dafür weniger unterschiedliches
Werkzeug benötigt wird. Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen Unterputzspülkasten
oder ein Vorwandinstallationssystem, welcher/welches sich durch eine möglichst einfache
Konstruktion auszeichnet, zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird insbesondere eine
möglichst geringe Anzahl miteinander zu verbindendet Bauteile angestrebt.
[0005] Ein Beitrag zur mindestens teilweisen Erfüllung mindestens einer der zuvor genannten
Aufgaben wird durch die unabhängigen Ansprüche geleistet. Die abhängigen Ansprüche
stellen bevorzugte Ausführungsformen bereit, die zur mindestens teilweisen Erfüllung
mindestens einer der Aufgaben beitragen.
[0006] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 eines Unterputzspülkastens 1, beinhaltend
- a) eine Revisionsöffnung,
- b) einen Revisionsschacht, und
- c) einen Halterahmen;
wobei der Revisionsschacht die Revisionsöffnung auf einer Außenseite des Unterputzspülkastens
mindestens teilweise einrahmt; wobei der Revisionsschacht ein erstes Element eines
Formschlussbefestigungsmittels aufweist; wobei der Halterahmen ein weiteres Element
des Formschlussbefestigungsmittels aufweist;
wobei
- a. das weitere Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das erste Element ausgebildet
ist, oder
- b. das erste Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element ausgebildet
ist, oder
- c. beides.
[0007] Bevorzugt ist das formschlüssige Eingreifen zerstörungsfrei lösbar.
[0008] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 2 ist der Unterputzspülkasten 1 nach der
Ausführungsform 1 ausgestaltet, wobei der Revisionsschacht einstückig mit dem ersten
Element des Formschlussbefestigungsmittels ausgebildet ist.
[0009] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 3 ist der Unterputzspülkasten 1 nach der
Ausführungsform 1 oder 2 ausgestaltet, wobei der Halterahmen einstückig mit dem weiteren
Element des Formschlussbefestigungsmittels ausgebildet ist.
[0010] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 4 ist der Unterputzspülkasten 1 nach einer
der vorhergehenden Ausführungsform ausgestaltet, wobei das Formschlussbefestigungsmittel
eine einrastendes und / oder verhakendes Befestigungsmittel ist, wobei
- a. das weitere Element angeordnet und ausgebildet ist zu einem Einrasten in und /
oder Verhaken mit dem ersten Element, oder
- b. das erste Element angeordnet und ausgebildet ist zu einem Einrasten in und / oder
Verhaken mit dem weiteren Element, oder
- c. beides.
[0011] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 5 ist der Unterputzspülkasten 1 nach einer
der vorhergehenden Ausführungsform ausgestaltet, wobei das erste Element oder das
weitere Element oder beide jeweils eine Vielzahl von Zähnen beinhaltet / beinhalten.
Bevorzugt ist das erste Element oder das weitere Element oder beide jeweils als Schiene
oder Stange oder beides ausgebildet. Eine bevorzugte Schiene ist eine Rastschiene.
Eine bevorzugte Stange ist eine Zahnstange.
[0012] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 6 ist der Unterputzspülkasten 1 nach einer
der vorhergehenden Ausführungsform ausgestaltet, wobei das erste Element oder das
weitere Element oder beide jeweils flexibel ausgebildet ist / sind, wobei das formschlüssige
Eingreifen durch ein flexibles Auslenken des flexiblen ersten Elements oder des flexiblen
weiteren Elements lösbar ist.
[0013] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 7 ist der Unterputzspülkasten 1 nach einer
der vorhergehenden Ausführungsform ausgestaltet, wobei der Unterputzspülkasten weiter
einen Spülkastengrundkörper und einen Deckel beinhaltet, wobei die Revisionsöffnung
in dem Deckel angeordnet ist.
[0014] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 eines Verfahrens 1, beinhaltend als Verfahrensschritte
- a) Bereitstellen
- i) eines Unterputzspülkastenkörpers, beinhaltend eine Revisionsöffnung,
- ii) eines Revisionsschachts, und
- iii) eines Halterahmens;
- b) Verbinden des Unterputzspülkastenkörpers mit dem Revisionsschacht, so dass der
Revisionsschacht die Revisionsöffnung auf einer Außenseite des Unterputzspülkastenkörpers
mindestens teilweise einrahmt;
wobei der Revisionsschacht ein erstes Element eines Formschlussbefestigungsmittels
aufweist; wobei der Halterahmen ein weiteres Element des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist; wobei
- a. das weitere Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das erste Element ausgebildet
ist, oder
- b. das erste Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element ausgebildet
ist, oder
- c. beides.
[0015] Der Unterputzspülkastenkörper beinhaltet bevorzugt einen Unterputzspülkastengrundkörper
und einen Deckel. Bevorzugt ist die Revisionsöffnung in dem Deckel angeordnet. Hierbei
ist es bevorzugt, dass in Verfahrensschritt b) der Revisionsschacht mit dem Deckel
verbunden wird. Bevorzugt ist eines ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus dem Revisionsschacht,
dem Halterahmen, dem Formschlussbefestigungsmittel, dem ersten Element und dem weiteren
Element oder eine Kombination aus mindestens zwei davon gemäß einer oder mehrerer
bevorzugter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Unterputzspülkastens ausgebildet.
[0016] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 eines Unterputzspülkastens 2, erhältlich durch das erfindungsgemäße
Verfahren 1.
[0017] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 eines Vorwandinstallationssystems, beinhaltend
- a) den Unterputzspülkasten 1 oder 2 jeweils nach einer der vorstehenden Ausführungsformen,
und
- b) einen Montagerahmen,
wobei der Montagerahmen dazu ausgebildet ist, den Unterputzspülkasten zu halten.
[0018] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 einer Vorrichtung, beinhaltend den Unterputzspülkasten 1 oder
2 jeweils nach einer der vorstehenden Ausführungsformen, wobei der Unterputzspülkasten
in einer Ausnehmung einer Wand oder hinter einer Wand oder beides angeordnet ist,
wobei der Halterahmen mittels des Formschlussbefestigungsmittels mit dem Revisionsschacht
verbunden ist.
[0019] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 2 ist die Vorrichtung nach der Ausführungsform
1 ausgestaltet, wobei der Halterahmen eine Abdeckplatte oder ein Betätigungselement
des Unterputzspülkastens oder beides hält.
[0020] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 3 ist die Vorrichtung nach der Ausführungsform
1 oder 2 ausgestaltet, wobei die Vorrichtung weiter ein Toilettenbecken oder ein Urinal
oder beides beinhaltet, wobei das Toilettenbecken oder das Urinal oder beide jeweils
fluidleitend mit dem Unterputzspülkasten verbunden ist / sind.
[0021] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 eines Verfahrens 2, beinhaltend als Verfahrensschritte
- A) Bereitstellen des Unterputzspülkastens 1 oder 2 jeweils nach einer der vorstehenden
Ausführungsformen;
- B) Installieren des Unterputzspülkasten in einer Ausnehmung einer Wand oder hinter
einer Wand oder beides;
wobei in Verfahrensschritt B) der Halterahmen mittels des Formschlussbefestigungsmittels
mit dem Revisionsschacht verbunden wird.
[0022] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 einer Verwendung 1 eines Formschlussbefestigungsmittels zu
einem Verbinden eines Revisionsschachts eines Unterputzspülkastens mit einem Halterahmen
des Unterputzspülkastens; wobei der Revisionsschacht eine Revisionsöffnung auf einer
Außenseite des Unterputzspülkastens mindestens teilweise einrahmt; wobei der Revisionsschacht
ein erstes Element eines Formschlussbefestigungsmittels aufweist; wobei der Halterahmen
ein weiteres Element des Formschlussbefestigungsmittels aufweist; wobei
- a. das weitere Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das erste Element bei
dem Verbinden ausgebildet ist, oder
- b. das erste Element zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element bei
dem Verbinden ausgebildet ist, oder
- c. beides.
[0023] Bevorzugt ist eines ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus dem Revisionsschacht,
dem Halterahmen, dem Formschlussbefestigungsmittel, dem ersten Element und dem weiteren
Element oder eine Kombination aus mindestens zwei davon gemäß einer oder mehrerer
bevorzugter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Unterputzspülkastens ausgebildet.
[0024] Einen Beitrag zur Erfüllung mindestens einer der erfindungsgemäßen Aufgaben leistet
eine Ausführungsform 1 einer Verwendung 2 eines Formschlussbefestigungsmittels zu
einem Warten oder einem Reparieren oder beides eines Unterputzspülkastens;
wobei der Unterputzspülkasten
- a) eine Revisionsöffnung,
- b) einen Revisionsschacht, und
- c) einen Halterahmen
beinhaltet;
wobei der Revisionsschacht die Revisionsöffnung auf einer Außenseite des Unterputzspülkastens
mindestens teilweise einrahmt; wobei der Revisionsschacht ein erstes Element des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist; wobei der Halterahmen ein weiteres Element des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist; wobei
- a. das weitere Element einen Formschluss erzeugend formschlüssig in das erste Element
eingreift, oder
- b. das erste Element einen Formschluss erzeugend formschlüssig in das weitere Element
eingreift, oder
- c. beides.
wobei der Halterahmen mittels des Formschlusses mit dem Revisionsschacht verbunden
ist, wobei das Warten oder das Reparieren oder beides ein Lösen des Formschlusses
durch ein flexibles Auslenken des ersten Elements oder des weiteren Elements oder
beider beinhaltet. Bevorzugt ist eines ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus dem
Revisionsschacht, dem Halterahmen, dem Formschlussbefestigungsmittel, dem ersten Element
und dem weiteren Element oder eine Kombination aus mindestens zwei davon gemäß einer
oder mehrerer bevorzugter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Unterputzspülkastens
ausgebildet.
[0025] Bevorzugte Komponenten und Bestandteile einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer
Kategorie der Erfindung sind auch in weiteren Ausführungsformen der anderen Kategorien
der Erfindung für gleichnamige oder äquivalente Komponenten und Bestandteile bevorzugt.
[0026] Die Erfindung wird im Folgenden durch Beispiele und Zeichnungen genauer dargestellt,
wobei die Beispiele und Zeichnungen keine Einschränkung der Erfindung bedeuten. Die
Zeichnungen sind, sofern nicht anders angegeben, nicht maßstabsgetreu.
[0027] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Unterputzspülkastens;
- Figur 2a)
- eine schematische Darstellung des Revisionsschachts aus Figur 1;
- Figur 2b)
- eine weitere schematische Darstellung des Revisionsschachts aus Figur 1;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung des Halterahmens aus Figur 1;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts des erfindungsgemäßen Unterputzspülkastens
der Figur 1;
- Figur 5
- ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens; und
- Figur 6
- ein Ablaufdiagramm eines weiteren erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0028] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen
Unterputzspülkastens 100. Der Unterputzspülkasten 100 beinhaltet eine Revisionsöffnung
107, einen Revisionsschacht 101 und einen Halterahmen 102. Der Revisionsschacht 101
rahmt die Revisionsöffnung 107 auf einer Außenseite des Unterputzspülkastens 100 ein.
Ferner beinhaltet der Unterputzspülkasten 100 einen Spülkastengrundkörper 103 und
einen Deckel 104, wobei die Revisionsöffnung 107 in dem Deckel 104 angeordnet ist.
Der Spülkastengrundkörper 103, der Deckel 104, der Halterahmen 102 und der Revisionsschacht
101 bestehen jeweils aus einem Kunststoff. Der Revisionsschacht 101 weist ein erstes
Element 105 eines Formschlussbefestigungsmittels auf. Der Halterahmen 102 weist ein
weiteres Element 106 dieses Formschlussbefestigungsmittels auf. Das erste Element
105 ist zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element 106 zu einem Herstellen
eines Formschlusses und damit zu einem Befestigen des Halterahmens 102 an dem Revisionsschacht
101 ausgebildet. Das formschlüssige Eingreifen ist die in Figur 4 gezeigt zerstörungsfrei
lösbar. Hierzu sind das erste Element 105 und das weitere Element 106 flexibel ausgebildet.
Das erste Element 105, welches einstückig mit dem Revisionsschacht 101 ausgebildet
ist, ist eine Rastschiene, welche eine Vielzahl von Zähnen zu einem Einrasten des
weiteren Elements 106 beinhaltet.
[0029] Figur 2a) zeigt eine schematische Darstellung des Revisionsschachts 101 aus Figur
1.
[0030] Figur 2b) zeigt eine weitere schematische Darstellung des Revisionsschachts 101 aus
Figur 1.
[0031] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung des Halterahmens 102 aus Figur 1.
[0032] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausschnitts des erfindungsgemäßen
Unterputzspülkastens 100 der Figur 1. Der Doppelpfeil zeigt das flexible Auslenken
401 des weiteren Elements 106 zu dem zerstörungsfreien Lösen des oben beschriebenen
Formschlusses, welcher durch das Einrasten des ersten Elements 105 in das weitere
Element 106 des Formschlussbefestigungsmittels gebildet ist.
[0033] Figur 5 zeigt ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens 500 zu einem
Montieren des Unterputzspülkasten 100 der Figur 1. Das Verfahren 500 beinhaltet einen
Verfahrensschritt a) 501: ein Bereitstellen eines Unterputzspülkastenkörpers, beinhaltend
die Revisionsöffnung 107; des Revisionsschachts 101; und des Halterahmens 102. In
einem Verfahrensschritt b) 502 wird der Unterputzspülkastenkörper mit dem Revisionsschacht
101, so verbunden dass der Revisionsschacht 101 die Revisionsöffnung 107 auf einer
Außenseite des Unterputzspülkastenkörpers mindestens teilweise einrahmt. Hierbei weist
der Revisionsschacht 101 das erste Element 105 des Formschlussbefestigungsmittels
und der Halterahmen 102 das weitere Element 106 des Formschlussbefestigungsmittels
auf. Das erste Element 105 ist zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere
Element 106 zu einem Herstellen eines Formschlusses und damit zu einem Befestigen
des Halterahmens 102 an dem Revisionsschacht 101 ausgebildet.
[0034] Figur 6 zeigt ein Ablaufdiagramm eines weiteren erfindungsgemäßen Verfahrens 600.
Das Verfahren 600 beinhaltet einen Verfahrensschritt A) 601: ein Bereitstellen des
Unterputzspülkastens 100 der Figur 1; und einen Verfahrensschritt B) 602: en Installieren
des Unterputzspülkasten 100 hinter einer Gipskartonwand. Hierzu ist der Unterputzspülkasten
100 ein Bestandteil eines Vorwandinstallationssystems, welches zudem einen Montagerahmen,
an dem der Unterputzspülkasten 100 bei dem Installieren befestigt wird, beinhaltet.
In dem Verfahrensschritt B) 602 wird der Halterahmen 106 mittels des Formschlussbefestigungsmittels
mit dem Revisionsschacht 101 verbunden.
Bezugszeichen
[0035]
- 100
- erfindungsgemäßer Unterputzspülkasten
- 101
- Revisionsschacht
- 102
- Halterahmen
- 103
- Spülkastengrundkörper
- 104
- Deckel
- 105
- erstes Element eines Formschlussbefestigungsmittels
- 106
- weiteres Element des Formschlussbefestigungsmittels
- 107
- Revisionsöffnung
- 401
- flexibles Auslenken
1. Ein Unterputzspülkasten (100), beinhaltend
a) eine Revisionsöffnung (107),
b) einen Revisionsschacht (101), und
c) einen Halterahmen (102);
wobei der Revisionsschacht (101) die Revisionsöffnung (107) auf einer Außenseite des
Unterputzspülkastens (100) mindestens teilweise einrahmt;
wobei der Revisionsschacht (101) ein erstes Element (105) eines Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei der Halterahmen (102) ein weiteres Element (106) des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei
a. das weitere Element (106) zu einem formschlüssigen Eingreifen in das erste Element
(105) ausgebildet ist, oder
b. das erste Element (105) zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element
(106) ausgebildet ist, oder
c. beides.
2. Der Unterputzspülkasten (100) nach Anspruch 1, wobei der Revisionsschacht (101) einstückig
mit dem ersten Element (105) des Formschlussbefestigungsmittels ausgebildet ist.
3. Der Unterputzspülkasten (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Halterahmen (102)
einstückig mit dem weiteren Element (106) des Formschlussbefestigungsmittels ausgebildet
ist.
4. Der Unterputzspülkasten (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste
Element (105) oder das weitere Element (106) oder beide jeweils flexibel ausgebildet
ist / sind,
wobei das formschlüssige Eingreifen durch ein flexibles Auslenken (401) des flexiblen
ersten Elements (105) oder des flexiblen weiteren Elements (106) lösbar ist.
5. Ein Verfahren (500), beinhaltend als Verfahrensschritte
a) Bereitstellen
i) eines Unterputzspülkastenkörpers, beinhaltend eine Revisionsöffnung (107),
ii) eines Revisionsschachts (101), und
iii) eines Halterahmens (102);
b) Verbinden des Unterputzspülkastenkörpers mit dem Revisionsschacht (101), so dass
der Revisionsschacht (101) die Revisionsöffnung (107) auf einer Außenseite des Unterputzspülkastenkörpers
mindestens teilweise einrahmt;
wobei der Revisionsschacht (101) ein erstes Element (105) eines Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei der Halterahmen (102) ein weiteres Element (106) des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei
a. das weitere Element (106) zu einem formschlüssigen Eingreifen in das erste Element
(105) ausgebildet ist, oder
b. das erste Element (105) zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element
(106) ausgebildet ist, oder
c. beides.
6. Ein Unterputzspülkasten (100), erhältlich durch das Verfahren (500) nach Anspruch
5.
7. Ein Vorwandinstallationssystem, beinhaltend
a) den Unterputzspülkasten (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, oder 6, und
b) einen Montagerahmen,
wobei der Montagerahmen dazu ausgebildet ist, den Unterputzspülkasten (100) zu halten.
8. Eine Vorrichtung, beinhaltend den Unterputzspülkasten (100) nach einem der Ansprüche
1 bis 4, oder 6,
wobei der Unterputzspülkasten (100) in einer Ausnehmung einer Wand oder hinter einer
Wand oder beides angeordnet ist,
wobei der Halterahmen (102) mittels des Formschlussbefestigungsmittels mit dem Revisionsschacht
(101) verbunden ist.
9. Ein Verfahren (600), beinhaltend als Verfahrensschritte
A) Bereitstellen des Unterputzspülkastens (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
oder 6;
B) Installieren des Unterputzspülkasten (100) in einer Ausnehmung einer Wand oder
hinter einer Wand oder beides;
wobei in Verfahrensschritt B) (602) der Halterahmen (106) mittels des Formschlussbefestigungsmittels
mit dem Revisionsschacht (101) verbunden wird.
10. Eine Verwendung eines Formschlussbefestigungsmittels zu einem Verbinden eines Revisionsschachts
(101) eines Unterputzspülkastens (100) mit einem Halterahmen (102) des Unterputzspülkastens
(100);
wobei der Revisionsschacht (101) eine Revisionsöffnung (107) auf einer Außenseite
des Unterputzspülkastens (100) mindestens teilweise einrahmt;
wobei der Revisionsschacht (101) ein erstes Element (105) eines Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei der Halterahmen (102) ein weiteres Element (106) des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei
a. das weitere Element (106) zu einem formschlüssigen Eingreifen in das erste Element
(105) bei dem Verbinden ausgebildet ist, oder
b. das erste Element (105) zu einem formschlüssigen Eingreifen in das weitere Element
(106) bei dem Verbinden ausgebildet ist, oder
c. beides.
11. Eine Verwendung eines Formschlussbefestigungsmittels zu einem Warten oder einem Reparieren
oder beides eines Unterputzspülkastens (100);
wobei der Unterputzspülkasten
a) eine Revisionsöffnung (107),
b) einen Revisionsschacht (101), und
c) einen Halterahmen (102)
beinhaltet;
wobei der Revisionsschacht (101) die Revisionsöffnung (107) auf einer Außenseite des
Unterputzspülkastens (100) mindestens teilweise einrahmt;
wobei der Revisionsschacht (101) ein erstes Element (105) des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei der Halterahmen (102) ein weiteres Element (106) des Formschlussbefestigungsmittels
aufweist;
wobei
a. das weitere Element (106) einen Formschluss erzeugend formschlüssig in das erste
Element (105) eingreift, oder
b. das erste Element (105) einen Formschluss erzeugend formschlüssig in das weitere
Element (106) eingreift, oder
c. beides.
wobei der Halterahmen (102) mittels des Formschlusses mit dem Revisionsschacht (101)
verbunden ist,
wobei das Warten oder das Reparieren oder beides ein Lösen des Formschlusses durch
ein flexibles Auslenken (401) des ersten Elements (105) oder des weiteren Elements
(106) oder beider beinhaltet.