[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Messen, Überwachen und Steuern
von beweglichen und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen im Hoch-und Tiefbau sowie von
Verkehrs- und Transportmitteln, ein Verfahren unter Einsatz des Systems, sowie die
Verwendung des Systems.
[0002] Bewegliche Bauteile wie Fenster, Türen und/oder Tore von Gebäuden müssen regelmässig
gewartet werden, um ihr Funktionieren sicher zu stellen. Aus diesem Grund werden diese
oft im Rahmen eines Servicevertrags regelmässig, d.h. beispielsweise alle 1 bis 3
Jahre, vom Servicetechniker gewartet.
[0003] Die Notwendigkeit einer Wartung von beweglichen Bauteilen hängt im Wesentlichen von
der Art des Bauteils, dessen mechanischer und/oder Umwelt-Belastung und insbesondere
von der Anzahl der durchgeführten Öffnungs- und Schliesszyklen ab.
[0004] Die Wartung durch den Servicetechniker wird heutzutage jedoch in aller Regel unabhängig
von der Anzahl der durchgeführten Öffnungs- und Schliesszyklen durchgeführt, und ist
somit unabhängig davon, ob das bewegliche Bauteil eine Revision braucht oder nicht.
[0005] Gerade im Industriebereich wird zudem vom Bauherrn resp. vom Inhaber eines Gebäudes
vermehrt auch eine längere Garantie der Lebensdauer des beweglichen Bauteils gewünscht,
beispielsweise 5, 10 oder mehr Jahre. Bewegliche Bauteile sind heute so ausgelegt,
dass sie auch bei einer starken Belastung, d.h. bei einer grossen Anzahl an Öffnungs-
und Schliesszyklen, problemlos einige Jahre störungsfrei funktionieren. Dementsprechend
kann für diese Zeitspanne auch eine Garantie gegeben werden. Hingegen wird es schwieriger,
die Garantieleistung beispielsweise auf 10 oder mehr Jahre zu erstrecken. Zwar kann
bei schwacher Benutzung des beweglichen Bauteils problemlos eine Garantie für eine
solch lange Zeitspanne gegeben werden. Hingegen erhöht sich bei längeren Garantiefristen
das Risiko für den Anbieter drastisch, wenn das bewegliche Bauteil sehr oft benutzt
wird, weshalb der Anbieter nur ungern eine solch lange Garantiefrist gewährt - zumal
er die Art und Weise sowie die Häufigkeit der Benutzung des Bauteils weder steuern
noch überprüfen kann.
[0006] Die
US-A-2013/0277437 beschreibt ein Feder-Zyklus-Tracker-System für eine auf einer Spur montierten Türe
mit mindestens einer Feder und einem Tracker. Der Tracker hat einen Sensor mit mindestens
einem Sensorelement, einen Regler mit einer Zähleranzeige, mindestens ein Eingangssignal
vom Sensorelement und mindestens ein Ausgangssignal. Das Sensorelement und der Tracker
sind so montiert, dass, wenn die Tür in Richtung der offenen Position und/oder der
geschlossenen Position bewegt wird, das Sensorelement und der Regler relativ zu einander
bewegt werden, so dass das Sensorelement das detektierte Element erfasst, ein Eingangssignals
an den Regler sendet und so die Zähleranzeige erhöht, wodurch so die Anzahl gemessen
wird, wie oft die Feder verwendet wird. Das beschriebene System ist unabhängig von
einem Server und weist kein Übermittlungsmodul auf. So kann das System weder zentral
überwacht noch aktiv gesteuert werden.
[0007] Die
WO-A-2015/023765 beschreibt ein Fernüberwachungssystem von Geräten und deren Vorratskontrolle, insbesondere
von Geräten bei Verkaufsstellen, wie beispielsweise von Gefrier- und Kühlgeräten mit
Selbstbedienung. Es umfasst ein Kühlgerät mit Türe, welche sich öffnen und schliessen
lässt um Zugang zum Inneren des Kühlgeräts mit den Lagerwaren zu ermöglichen. Das
Überwachungssystem umfasst einen Türsensor und ein Computer-System, welches mit dem
Türsensor gekoppelt ist. Das Computer-System kommuniziert Daten, welche die Anzahl
Öffnungsvorgänge anzeigt, und berechnet die ungefähre Anzahl an herausgenommenen Artikeln,
sowie die ungefähre Anzahl an noch vorhandenen Artikeln an Lager. Anschliessend liefert
ein Geräte-Management-Server einen Hinweis, ob das Kühlgerät wieder aufgefüllt werden
muss. Nicht erwähnt ist das Steuern der Geräte.
[0008] Die
JP-A-2002/168048 beschreibt eine Öffnungs- und Schliessvorrichtung, welche Betriebsdetails des Öffnungs-
und Schliessgehäuses erkennt. Sie verfügt über eine Informationsspeichereinrichtung
zum Aktualisieren und Speichern von Betriebsverlaufsinformationen und eine Informationsberichteinrichtung
zum Melden von Informationen zur Betriebshistorie oder Verarbeitungsinformation. Die
Meldung von Betriebsverlaufsinformationen erfolgt bei vordefinierten Bedingungen oder
falls eine Anfrage von aussen erfolgt. Nicht erwähnt ist das Steuern der Öffnungs-
und Schliessvorrichtung.
[0009] Daher besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System bereit zu stellen,
mit welchem nicht nur der Zeitpunkt einer Revision von beweglichen Gebäude-Bauteilen
optimiert, sondern welches auch zum Steuern der beweglichen Gebäude-Bauteile eingesetzt
werden kann. Zudem soll das System dem Hersteller und Anbieter von beweglichen Bauteilen
Möglichkeiten zu Optimierung der anzubietenden Garantiefristen bereitstellen.
[0010] Überraschenderweise konnte die Aufgabe mit einem System (1) zum Messen, Überwachen
und Steuern von beweglichen und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen (2) im Hoch- und
Tiefbau sowie von Verkehrs- und Transportmitteln gelöst werden, umfassend
- a) mindestens ein, insbesondere eine Vielzahl von beweglichen und schliessbaren Bauteilen
(2a) mit Rahmen (2b),
- b) für jedes bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) mit Rahmen (2b) mindestens eine
Mess- und Steuervorrichtung (3), wobei die Mess-und Steuervorrichtung (3) am Bauteil
(2a) und/oder Rahmen (2b) angebracht, insbesondere integriert, ist und mindestens
einen Sensor (4) zum Erfassen von Daten und gegebenenfalls zum Steuern von Bauteilen,
eine Stromquelle (5) und ein Übermittlungsmodul zum Senden und Empfangen von Daten
umfasst, sowie
- c) einen Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11).
[0011] Beansprucht wird auch Verfahren zum Messen, Überwachen und Steuern von beweglichen
und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen (2) im Hoch- und Tiefbau sowie von Verkehrs-
und Transportmitteln mit dem erfindungsgemässen System (1), wobei die Mess- und Steuervorrichtung
(3)
- i) Daten mit dem Sensor (4) am Bauteil (2a) und/oder am Rahmen (2b) erfasst, die erfassten
Daten
- a) anhand des Funkmoduls (6) mit Antenne (7) an den Server (10) und/oder den Arbeitscomputer
(11) zur Speicherung und Kontrolle übermittelt, wobei die Daten gegebenenfalls auf
dem Speicherelement (8) gespeichert werden, und/oder
- b) auf dem Speicherelement (8) gespeichert, mit dem Lesegerät (9) periodisch ausgelesen
und auf den Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) übertragen werden, sowie
- ii) Daten vom Server (10), Arbeitscomputer (11) und/oder von einem weiteren Sensor
empfängt und zur Steuerung einen Alarm auslöst, einen Motor, insbesondere einen Türöffnungs-
und/oder Türschliessmotor, einen Schalter und/oder eine Steuerung betätigt,
wobei die Daten auf dem Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11), gegebenenfalls
mit einem Computerprogramm, ausgewertet werden können.
[0012] Zudem wird auch die Verwendung des erfindungsgemässen Systems (1) und/oder des nach
dem erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten Systems (1) zum Messen, Überwachen und
Steuern aus grosser Distanz von beweglichen und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen
(2) im Hoch- und Tiefbau sowie von Verkehrs- und Transportmitteln beansprucht.
[0013] Das erfindungsgemässe System (1), das erfindungsgemässe Verfahren, die erfindungsgemässe
Verwendung des Systems (1) und des nach dem erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten
Systems (1) bieten überraschenderweise viele Vorteile. So muss das bewegliche und
schliessbare Bauteil (2a) nicht mehr nach einer festen Zeitspanne - und daher in vielen
Fällen zu früh - gewartet werden, sondern der Zeitpunkt einer Revision kann zentral
überwacht und optimal geplant werden, wenn sie effektiv nötig ist, beispielsweise
nach einer vorbestimmten Anzahl Öffnungs-und Schliesszyklen. Dadurch entfallen unnötige
Wartungen, Wartungskosten können reduziert und die Lebensdauer des Bauteils erhöht
werden. Zudem kann der Hersteller resp. der Anbieter der beweglichen und schliessbaren
Bauteile (2a) die Garantie auf diese problemlos auf eine Anzahl Öffnungs-und Schliesszyklen
geben. Dadurch wird insbesondere bei einer starken Nutzung der beweglichen und schliessbaren
Bauteile (2a) die Garantiefrist besser definiert und das Risiko reduziert, dass beim
beweglichen und schliessbaren Bauteil (2a) aufgrund einer überdurchschnittlichen Nutzung
innerhalb der Garantiefrist ein Schaden auftritt. Auch kann der Servicetechniker bequem
und zeitsparend von seinem Arbeitsplatz die Anzahl Öffnungs- und Schliesszyklen sowie
den Zustand des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2a) überprüfen, und muss dies
nicht zeit- und kostenaufwändig vor Ort tun. Und umfasst die Mess- und Steuervorrichtung
(3) ein Speicherelement (8), können relevante Daten wie durchgeführte Wartungen gespeichert
und einfach nachverfolgt werden. Zudem kann die Bauteilgarantie auf einfache Art und
Weise überwacht werden.
[0014] Überraschenderweise kann das erfindungsgemässe System (1) und das erfindungsgemässe
Verfahren auch zum Steuern der beweglichen und schliessbaren Bauteile mit Rahmen (2)
eingesetzt werden. So können beispielsweise die beweglichen Bauteile (2a) wie Fenster
oder Türen mittels der Steuerung verschlossen werden. Dies kann beispielsweise durch
zentrale Steuerung anhand einer manuellen oder automatischen Eingabe beim Server (10)
oder Arbeitscomputer (11) erfolgen. Es ist auch möglich, dass die Steuerung lokal
und bevorzugt automatisiert erfolgt, beispielsweise anhand eines weiteren Sensors.
Detektiert beispielsweise ein Brandmelder Rauch, kann der Brandmelder mittels Übermittlungsmodul
an die Brandschutztüren und Fenster direkt ein Signal zum Schliessen auslösen, ohne
dass eine Brandmeldeanlage mit eingebunden werden muss. Dies beschleunigt die Prozesse
und/oder erhöht die Sicherheit, falls ein zusätzliches Schliess- und Alarmsystem vorhanden
ist.
[0015] Das erfindungsgemässe System (1), das erfindungsgemässe Verfahren, die erfindungsgemässe
Verwendung des Systems (1) und des nach dem erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten
Systems (1) kann überraschenderweise auch in weiteren Anwendungen eingesetzt werden.
So kann beispielsweise ein Überwachungsdienst - wenn der Sensor (4) ein Türschloss-Sensor
und/oder Schocksensor umfasst - auch für weit entfernte Gebäude überprüfen, ob ein
bewegliches und schliessbares Bauteil (2a) verschlossen ist und/oder manipuliert wurde.
Wenn den Sensor (4) ein Zutrittsmelder umfasst, kann beispielsweise im Brandfall die
Feuerwehr schnell ermitteln, in welchen Räumen sich noch Personen aufhalten. Und wenn
der Sensor (4) ein Temperatursensor umfasst, können im Brandfall die Fluchtwege optimal
gesteuert werden, auch um Kollisionen mit der Feuerwehr zu minimieren.
[0016] Überraschenderweise wurde auch gefunden, dass sich das erfindungsgemässe System (1)
und das erfindungsgemässe Verfahren nicht nur im Hoch- und Tiefbau eignen, sondern
dass es auch anderweitig eingesetzt werden kann, insbesondere auch bei beweglichen
und schliessbaren Bauteilen von Verkehrs- und Transportmitteln.
Das System (1)
[0017] Das erfindungsgemässe System (1) ist besonders geeignet zum Messen, Überwachen und
Steuern von beweglichen und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen (2) im Hoch- und Tiefbau
sowie von Verkehrs- und Transportmitteln. Dabei lässt sich das bewegliche und schliessbare
Bauteil (2a) im Wesentlichen nahtlos in den Rahmen (2b), einfügen und schliessen sowie
gegebenenfalls abschliessen, d.h. beispielsweise mit einem Schlüssel verriegeln.
[0018] Das System (1) umfasst mindestens ein, insbesondere eine Vielzahl von beweglichen
und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen (2), und somit von beweglichen und schliessbaren
Bauteilen (2a) mit Rahmen (2b). Unter dem Begriff Vielzahl wird erfindungsgemäss mindestens
zwei, bevorzugt mindestens 10, insbesondere mindestens 100 oder mehr, verstanden,
Mit anderen Worten: mit dem erfindungsgemässen System (1) und dem erfindungsgemässen
Verfahren kann mit einer zentralen Servereinheit, umfassend einen Server (10) und/oder
Arbeitscomputer (11), eine grosse Anzahl - beispielsweise hunderte oder tausende -
von beweglichen Bauteilen mit Rahmen (2) überwacht und gesteuert werden.
[0019] Jedes bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) mit Rahmen (2b) umfasst mindestens
eine Mess- und Steuervorrichtung (3) zum Messen von Daten und zum Steuern von Bauteilen,
beispielsweise zum zentralen schliessen und verriegeln von Türen und Fenstern, zum
Schliessen von Brandschutztüren und/oder Fenster bei Brandalarm, bei einem definierten
Ereignis zum Auslösen eines Alarms mit anschliessender Betätigung eines Schalters
oder Motors, beispielsweise wenn die Temperatur eines Kühlraums über einen bestimmten
Wert ansteigt mit anschliessender Verriegelung aller Öffnungen, und/oder zum Öffnen
einer verriegelten Tür, falls ein Bewegungsmelder in einem verschlossenen Raum eine
Person detektiert.
[0020] Zudem umfasst das System (1) einen Server (10) und/oder einen Arbeitscomputer (11),
gegebenenfalls mit Computerprogramm, wobei das Computerprogramm zum Auswerten der
vom Übermittlungsmodul übersandten Daten geeignet ist.
[0021] Der Hoch- und Tiefbau umfasst ein Gebäude, eine Mauer mit Tor und/oder Pforte, eine
Schranke, und/oder eine Brücke, insbesondere Ziehbrücke. Das Gebäude typischerweise
ein Haus, beispielsweise ein Wohn- und/oder Bürohaus, eine Halle, beispielsweise eine
Sport-, Lager-, Montage-, Ausstellungs- und/oder Werkhalle, ein öffentliches Gebäude
wie Amtsgebäude, Spital, Schule, Kulturhaus und/oder Sakralbau, und/oder ein Gebäude
welches geeignet ist zum Wohnen, Arbeiten und/oder Lagern..
[0022] Das Verkehrs- und/oder Transportmittel kann ein beliebiges Verkehrs-und/oder Transportmittel
mit mindestens einem beweglichen und Bauteil mit welchem eine entsprechende Öffnung
geschlossen werden kann. Verkehrs-und/oder Transportmittel ist bevorzugt ein Strassenfahrzeug,
Schienenfahrzeug, Nutzfahrzeug, eine Baumaschine, Seilbahn, ein Schiff, Flugzeug,
und/oder Container.
[0023] Das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) des Bauteils mit Rahmen (2), ist bevorzugt
ein Fenster, eine Türe, eine Brandschutztüre, eine Eingangstüre mit Zutrittsberechtigung,
eine Luke und/oder ein Tor. Das Fenster und die Türe sind vorteilhafterweise im Hoch-
und Tiefbau, insbesondere im Gebäude, sowie im Verkehrs- und/oder Transportmittel
integriert und/oder daran befestigt, d.h. sie sind Teil desselben. Das Tor und/oder
die Pforte können in das Gebäude integriert sein, es kann aber auch beispielsweise
ausserhalb eines Gebäudes ein Teil einer Mauer und/oder eines Zauns beispielsweise
um ein Gebäude oder einen Park herum sein.
[0024] Das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) kann typischerweise schiebend, drehend,
senkend, faltend und/oder hebend geöffnet werden.
[0025] Der Rahmen (2b) des Bauteils (2) umrandet das bewegliche und schliessbare Bauteil
(2a), wenn dieses geschlossen ist. Der Rahmen (2b) stellt bevorzugt ein Flügelrahmen,
Blendrahmen, Pfosten, eine Zarge, Führungsschiene, Abschlusszarge und/oder Leibung
dar. Es ist aber auch möglich, dass als Rahmen (2b) der ganze Hoch- und/oder Tiefbau
wie beispielsweise das Gebäude, respektive das Verkehrs- und/oder Transportmittel
dient.
[0026] Die Mess- und Steuervorrichtung (3) des erfindungsgemässen Systems (1) und des erfindungsgemässen
Verfahrens ist am beweglichen und schliessbaren Bauteil (2a) und/oder am Rahmen (2b)
angebracht und vorteilhafterweise. d.h. bevorzugt, in das Bauteil (2a) und/oder den
Rahmen (2b) integriert. Wenn die Mess- und Steuervorrichtung (3) - oder zumindest
der Sensor (4) - in das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) und/oder in den Rahmen
(2b) integriert ist, ist die Mess- und Steuervorrichtung (3) - oder zumindest der
Sensor (4) - bei geschlossenem Bauteil (2a) von aussen nicht - oder zumindest kaum
- sichtbar und kann von aussen, d.h. bei geschlossenem Bauteil (2a), nicht entfernt
werden, wodurch insbesondere bei Brandschutztüren die Sicherheit erhöht.
[0027] Die Mess- und Steuervorrichtung (3) umfasst mindestens einen Sensor (4) zum Erfassen
von Daten und gegebenenfalls zum Steuern von Bauteilen. Dabei kann das Steuern der
Bauteile mittels Sensor (4) oder unter Umgehung des Sensor (4) erfolgen, beispielsweise
indem das Übermittlungsmodul der Mess- und Steuervorrichtung (3) direkt einen Motor,
beispielsweise den Motor eines Motorenschlosses zum Öffnen, Schliessen oder Verschliessen
des beweglichen Bauteils, ansteuert.
[0028] Die Mess- und Steuervorrichtung (3) umfasst weiter eine Stromquelle (5) sowie ein
Übermittlungsmodul zum Senden und Empfangen von Daten.
[0029] Das Übermittlungsmodul zum Senden und Empfangen von Daten umfasst bevorzugt
- i. ein Funkmodul (6) mit Antenne (7) zum Senden und Empfangen von Daten und gegebenenfalls
ein Speicherelement (8), und/oder
- ii. ein Speicherelement (8) und ein Lesegerät (9) zum Auslesen der Daten vom und Einlesen
der Daten ins Speicherelement (8), und/oder
- iii. eine Kabelverbindung.
Das Übermittlungsmodul i) umfassend ein Funkmodul (6) mit Antenne (7) und gegebenenfalls
ein Speicherelement (8) ist besonders bevorzugt zum Senden und Empfangen von Daten
mit einem Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11), wobei diese bevorzugt zentral
angeordnet sind.
[0030] Das Übermittlungsmodul ii) umfassend ein Speicherelement (8) und ein Lesegerät (9)
ist insbesondere dort bevorzugt, wo ein Übermittlungsmodul i) mit Funkverbindung nicht
geeignet oder sogar unmöglich ist, beispielsweise an stark abgelegenen Orten.
[0031] Das Übermittlungsmodul iii) umfassend eine Kabelverbindung kann zum Senden und Empfangen
von Daten mit einem Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) verwendet werden. Eine
Kabelverbindung wird besonders bevorzugt zum Übermitteln von Daten von der Mess- und
Steuervorrichtung (3) zu einem Motor oder einer Schaltung im gleichen Bauteil (2),
insbesondere in der gleichen Türe und/oder im gleichen Fenster.
[0032] Der Sensor (4), auch Detektor (4) genannt, der Mess- und Steuervorrichtung (3) kann
ein beliebiger Sensor sein, welcher in der Gebäudetechnik eingesetzt werden kann.
Geeignete Sensoren (4) sind dem Fachmann bekannt. Es kann ein Sensor (4) oder eine
Kombination von mehreren Sensoren (4) eingesetzt werden.
[0033] Der Sensor (4) kann beispielsweise auch mit einem GPS-Bauteil versehen werden, wodurch
er zweifelsfrei lokalisiert und identifiziert werden kann. Auch ist es möglich, den
Sensor (4) so auszustatten, dass er die eigene Stromversorgung - und somit die Stromquelle
(5) - überwacht und beispielsweise bei niedrigem Batterie- oder Akku-Stand einen entsprechenden
Alarm sendet.
[0034] Nicht-limitierende Beispiele besonders geeigneter Sensoren (4) umfassen mindestens
einen Öffnungsmelder, insbesondere Öffnungsmelder mit Magnetkontakt und/oder optische
Öffnungsmelder, Zutrittsmelder, Präsenzmelder, Dehnungssensor, Frostsensoren, Temperatursensoren,
Schocksensoren, Verbiegungssensoren, Türschloss-Sensoren, Absenkungssensor, Feuchtigkeitssensors
und/oder Steuer-Sensoren.
[0035] Ist der Sensor (4) ein Öffnungsmelder misst die Anzahl Öffnungs- und Schliesszyklen
des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2a). Daraus kann der nächste Wartungszeitpunkt
errechnet und frühzeitig eingeplant werden. Bei Bedarf kann er auch so programmiert
werden, dass er Datum, Zeit und Dauer jeder Öffnung erfasst, das Serviceheft führt
und/oder eine Bauteilsanierung oder einen Bauteilersatz prognostiziert.
[0036] Ist der Sensor (4) ein Zutrittsmelder, wird mit dem Sensor (4) überwacht, wer und/oder
was durch das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) hinein-und/oder hinausgeht.
Somit wird der Zutritt überwacht.
[0037] Ist der Sensor (4) ein Präsenzmelder, wird die Präsenz insbesondere von Personen
innerhalb und/oder ausserhalb des Raums überwacht, an welchem das bewegliche und schliessbare
Bauteil (2a) angebracht ist.
[0038] Ist der Sensor (4) ein Dehnungssensor, können Materialdehnungen gemessen und erkannt
werden, sowie alarmiert werden. Dehnungssensoren können insbesondere bei kritischen
resp. leicht dehnbaren Materialien eingesetzt werden und/oder auch bei Gefahr von
Einbruch.
[0039] Ist der Sensor (4) ein Frostsensor, kann beispielsweise vor Frostgefahr - und somit
beispielsweise bei Gefahr des Anfrierens von Dichtungen - gewarnt werden. Frostsensoren
werden bevorzugt bei Aussentüren, Aussenfenstern und Toren an Aussenwänden und oder
im Freien eingesetzt. Werden sie mit einer Heizung kombiniert, kann letztere - beispielsweise
direkt durch den Frostsensor gesteuert - eingeschaltet werden. Alternativ kann der
Frostsensor Daten mittels des Systems (1) an den Server (10) und/oder Arbeitscomputer
(11) senden, wo diese Daten - beispielsweise unter Einbezug der lokalen Wetterprognose
- verarbeitet werden und lediglich bei spezifischen Rahmenbedingungen und prognostizierten
Temperaturen die Heizung eingeschaltet werden kann.
[0040] Ist der Sensor (4) ein Temperatursensor, erkennt und meldet der Sensor (4) hohe Temperaturunterschiede,
beispielsweise bei Feuer. Dadurch kann der Hausdienst und/oder die Feuerwehr alarmiert
werden. Zudem können dadurch Leuchtsignale so gesteuert werden, dass sie die Flucht-
und Interventionswege anzeigen. Solche Temperatursensoren werden bevorzugt bei Brandschutztüren
und Brandschutzabschlüssen eingesetzt.
[0041] Ist der Sensor (4) ein Schocksensor, erkennt und meldet der Sensor (4) aussergewöhnliche
Erschütterungen wie Fehlfunktionen, Vandalismus und/oder Einbruch.
[0042] Ist der Sensor (4) ein Verbiegungssensor, erkennt und meldet der Sensor (4) Verbiegungen
des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2) und/oder des Rahmens (2b) beispielsweise
aufgrund von Bimetall-Effekten aufgrund von grossen sonnenbestrahlten Türen oder Verwindungen,
beispielsweise durch eingeklemmte Gegenstände. Dies gibt auch Rückschlüsse auf den
Anpressdruck von Dichtungen.
[0043] Ist der Sensor (4) ein Türschloss-Sensor, erkennt und meldet der Sensor (4) ob das
bewegliche und schliessbare Bauteil (2a), beispielsweise die Türe, das Fenster oder
das Tor, offen, zu oder verriegelt ist. Damit können mit dem erfindungsgemässen System
(1) und mit dem erfindungsgemässen Verfahren beispielsweise Überwachungsdienste zentral
überprüfen, ob das entsprechende bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) korrekt
verschlossen ist. Wird der Türschloss-Sensor beispielsweise mit einem Motorenschloss
kombiniert, kann das Türschloss auf einfache Art und Weise beispielsweise zentral
vom Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) gesteuert und somit geschlossen, verriegelt
und wieder entriegelt werden.
[0044] Ist der Sensor (4) ein Absenkungssensor, erkennt und meldet der Sensor (4) wenn beispielsweise
der Rahmen (2b) des Bauteils (2) sich abgesenkt hat. Dies gibt Hinweise darauf, ob
sich das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) korrekt verschliesst, die Dichtungen
korrekt anliegen und der Bauteil genügend dicht abschliesst.
[0045] Ist der Sensor (4) ein Feuchtigkeitssensor, wird die Feuchtigkeit gemessen. Falls
der Zielwert nicht erreicht ist, können mittels Steuerung Massnahmen ergriffen werden,
beispielsweise das Öffnen eines Fensters für den Luft- und somit auch Feuchtigkeitsaustausch
und/oder das Anschalten eines Luftbefeuchters oder Luftentfeuchters.
[0046] Ist der Sensor (4) ein Steuer-Sensor können externe Schaltungen, d.h. Schalter, wie
beispielsweise Licht, Signalisation, Alarm und/oder Türschlösser gesteuert werden.
Die Steuerung kann beispielsweise durch die Öffnung resp. Schliessung des beweglichen
und schliessbaren Bauteils (2a) oder aber extern, beispielsweise durch Überwachungsdienste
vom Arbeitscomputer (11) aus durch Steuern von Alarmen, Motoren, Steuerungen und/oder
Schaltungen erfolgen.
[0047] Der Sensor (4) kann von aussen am beweglichen und schliessbaren Bauteil (2a) und/oder
am Rahmen (2b) befestigt sein. Oft ist es jedoch vorteilhaft wenn der Sensor (4) in
das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) und/oder in den Rahmen (2b) integriert
ist.
[0048] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Sensor (4) mit einem Speicherelement
(8), insbesondere einem Speicherchip zum Speichern der Daten, verbunden. Vorteilhafterweise
ist das Speicherelement (8) zusammen mit dem Sensor (4) am beweglichen und schliessbaren
Bauteil (2a) und/oder am Rahmen (2b) befestigt oder darin integriert.
[0049] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das System (1) mindestens einen weiteren
Sensor mit Übermittlungsmodul, wobei der weitere Sensor mit der Mess- und Steuervorrichtung
(3), gegebenenfalls über den Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11), kommunizieren
kann. Der weitere Sensor ist bevorzugt ein weiterer Sensor (4), wobei er bevorzugt
ein Brandmelder, ein Erkennungssensor, ein Feuchtigkeitssensor, ein Frostsensor, ein
Temperatursensor, ein Bewegungsmelder und/oder ein Steuer-Sensor umfasst.
[0050] Die Stromquelle (5) der Mess- und Steuervorrichtung (3) stellt die Stromversorgung
der Mess- und Steuervorrichtung (3) sicher, insbesondere zur reibungslosen Funktion
des Sensors (4), des Speicherelements (8) und - sofern vorhanden - des Funkmoduls
(6) mit Antenne (7).
[0051] Geeignete Stromquellen (5) sind dem Fachmann bekannt. Bevorzugte Stromquelle (5)
umfassen mindestens eine Batterie, einen Akkumulator, eine Solarzelle, ein Solarpanel
und/oder ein Kabel mit Stromanschluss.
[0052] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Mess- und Steuervorrichtung (3)
ein Funkmodul (6) mit Antenne (7) zum Übermitteln, d.h. zum Senden und gegebenenfalls
zum Empfangen, der Daten. Dabei werden die gemessenen Daten direkt oder gegebenenfalls
periodisch - sofern die Daten in einem Speicherelement (8) gespeichert werden - kabellos
zu einer Empfangsstation und/oder direkt zum Server (10) und/oder Arbeitscomputer
(11) geschickt. Das Funkmodul (6) und/oder die Antenne (7) können zusammen mit dem
Sensor (4) eine Einheit bilden, oder aber als unterschiedliche Teile beispielsweise
an unterschiedlichen Orten angeordnet sein.
[0053] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform umfasst die Mess- und Steuervorrichtung
(3) das Speicherelement (8), insbesondere ein Speicherchip, und ein Lesegerät (9)
zum Auslesen der Daten vom Speicherelement (8). Dabei werden die gemessenen Daten
typischerweise periodisch manuell vom Speicherelement (8), und somit von der Mess-
und Steuervorrichtung (3), ausgelesen und direkt oder indirekt zum Server (10) und/oder
zum Arbeitscomputer (11) weiter geleitet.
[0054] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die Mess- und Steuervorrichtung
sowohl ein Funkmodul (6) mit Antenne (7) zum Übermitteln der Daten, wie auch das Speicherelement
(8) und ein Lesegerät (9) zum Auslesen der Daten vom Speicherelement (8). Bei dieser
Ausführungsform können die gemessenen Daten wahlweise kabellos zu einer Empfangsstation
und/oder direkt zum Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) geschickt, oder manuell
vom Speicherelement (8) ausgelesen und direkt oder indirekt zum Server (10) und/oder
zum Arbeitscomputer (11) weiter geleitet werden. Alternativ werden die gemessenen
Daten vom Speicherelement (8) beispielsweise mit einem NFC-oder Bluetooth-Funkmodul
mit Antenne an das Lesegerät (9) gesendet und direkt oder indirekt zum Server (10)
und/oder zum Arbeitscomputer (11) weiter geleitet.
[0055] Das Funkmodul (6) und die Antenne (7) der Mess- und Steuervorrichtung (3) des erfindungsgemässen
Systems (1) und des erfindungsgemässen Verfahrens ermöglichen eine drahtlose Übermittlung
der gemessenen Daten. Dadurch müssen keine Datenleitungen verlegt werden, was insbesondere
beim Nachrüsten von Bauteilen (2) in der Regel äusserst vorteilhaft ist. Oft ist es
zudem vorteilhaft, wenn die Mess- und Steuervorrichtung (3) auch ein Speicherelement
(8), insbesondere ein Speicherchip, umfasst um die gemessenen Daten zwischen zu speichern.
Dies ermöglicht eine periodische Übermittlung der Daten, wodurch die Stromquelle (5)
weniger in Anspruch genommen wird.
[0056] Geeignete Funkmodule (6) und Antennen (7) sind dem Fachmann bekannt. Bevorzugte Funkmodul
(6) umfassen einen Transmitter und/oder Transceiver sowie gegebenenfalls einen Receiver,
wobei der Receiver bevorzugt ein Receiver für Funknetze darstellt und so insbesondere
ein Receiver für Nieder-, Mittel- und Hochfrequenzen ist.
[0057] Im erfindungsgemässen System (1) und im erfindungsgemässen Verfahren werden die gemessenen
Daten mit dem Funkmodul (6) - sofern eines eingesetzt wird - typischerweise mit bekannten
drahtlosen Funknetzen übermittelt, wie sie beispielsweise auch im "Internet der Dinge"
eingesetzt werden, wobei bevorzugt WLAN, Wi-Fi, Bluetooth, RFID, LoRa (Low Power Wide
Area Network, auch LPWAN, LoRaWAN oder LPN, Low Power Network, genannt), Niederfrequenz
und/oder Mobilfunk eingesetzt wird. Besonderes bevorzugt wird das im Niederfrequenzbereich
operierende LoRa, da es besonders energieeffizient operieren kann.
[0058] Umfasst die Mess- und Steuervorrichtung (3) des erfindungsgemässen Systems (1) und
des erfindungsgemässen Verfahrens mindestens ein Speicherelement (8) und mindestens
ein Lesegerät (9), werden die gemessenen Daten auf dem Speicherelement (8) gespeichert
und periodisch typischerweise manuell mit dem Lesegerät (9) ausgelesen, d.h. vom Speicherelement
(8) auf das Lesegerät (9) übertragen. Anschliessend werden sie typischerweise direkt
oder über eine Datenleitung auf den Server (10) und/oder den Arbeitscomputer (11)
übertragen.
[0059] Geeignete Speicherelemente (8) und Lesegeräte (9) sind dem Fachmann bekannt. Ein
geeignetes Speicherelement (8) ist ein Speicherchip. Geeignete Lesegeräte (9) sind
typischerweise mobile handliche Geräte wie beispielsweise Smartphones, insbesondere
NFC-fähige Smartphones. Dabei kann die Datenübertragung vom Speicherelement (8) zum
Lesegerät (9) und/oder vom Lesegerät (9) zum Server (10) respektive zum Arbeitscomputer
(11) mittels Steckverbindung, d.h. kabelbasiert, und/oder über Funkverbindung, d.h.
kabellos, beispielsweise mittels NFC (Near Field Communication), RFID (Radio-Frequency
Identification) und/oder Bluetooth, erfolgen.
[0060] Die mit der Mess- und Steuervorrichtung (3) gemessenen Daten, welche mit dem Funkmodul
(6) und Antenne (7) übermittelt, respektive die mittels Lesegerät (9) ausgelesenen
werden, können direkt zum Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) übermittelt werden.
Alternativ werden sie über eine Zwischenstation, beispielsweise ein Modem, ein Beacon
(auch Bluetooth Low Energy, BLE, genannt) und/oder einem lokalen Server vor Ort, zum
Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) weiter geleitet.
[0061] Geeignete Server (10) des erfindungsgemässen Systems (1) und des erfindungsgemässen
Verfahrens sind dem Fachmann bekannt. Bevorzugte Server (10) umfassen Hardware Server
und stellen bevorzugt ein zentraler Server dar.
[0062] Geeignete Arbeitscomputer (11) des erfindungsgemässen Systems (1) und des erfindungsgemässen
Verfahrens sind dem Fachmann bekannt. Nicht-limitierende Beispiele umfassen ein an
einem Arbeitsplatz fest installierten Computer, ein Laptop, Notebook, Tablet-Computer
und/oder Smartphone.
[0063] Der Server (10) und/oder der Arbeitscomputer (11) können im gleichen Gebäude lokalisiert
sein wie das Bauteil (2) mit der Mess- und Steuervorrichtung (3). Oft befindet sich
der Server (10) und der Arbeitscomputer (11) in einem vom Gebäude mit Bauteil (2)
unterschiedlichen Gebäude.
[0064] Der Server (10) und/oder der Arbeitscomputer (11) des erfindungsgemässen Systems
(1) und des erfindungsgemässen Verfahrens umfasst zudem bevorzugt ein Computerprogramm,
wobei das Computerprogramm zum Auswerten der vom Funkmodul (6) an den Server (10)
und/oder Arbeitscomputer (11) übersendeten Daten geeignet ist.
Das Verfahren
[0065] Das erfindungsgemässe Verfahren ist geeignet zum Messen, Überwachen und Steuern von
beweglichen und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen (2) im Hoch- und Tiefbau sowie
von Verkehrs- und Transportmitteln mit dem erfindungsgemässen System (1). Dabei werden
zum Steuern der beweglichen und schliessbaren Bauteile mit Rahmen (2) bevorzugt Motor-getriebene
Bauteile, Schalter und/oder Steuerungen, insbesondere elektrische Motoren, Schalter
und/oder Steuerungen, eingesetzt.
[0066] Die Mess- und Steuervorrichtung (3) des erfindungsgemässen Systems (1) erfasst einerseits
im erfindungsgemässen Verfahren mit dem Sensor (4) Daten am beweglichen und schliessbaren
Bauteil (2a) und/oder am Rahmen (2b). Diese Daten werden mittels Übermittlungsmodul
an den Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) weitergeleitet, wo sie gegebenenfalls
mit einem Computerprogramm ausgewertet werden können.
[0067] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens werden die
erfassten Daten - beispielsweise nach einer Zwischenspeicherung auf dem Speicherelement
(8) - anhand des Funkmoduls (6) und der Antenne (7) des Übermittlungsmoduls, gegebenenfalls
über eine Zwischenstation, an den Server (10) und/oder den Arbeitscomputer (11) zur
Speicherung, Kontrolle und/oder Steuerung übermittelt. Dabei kann die Übermittlung
beispielsweise sofort nach jeder Datenmessung erfolgen oder auch periodisch, beispielsweise
täglich und/oder nach Erfassung von 100 Messdaten. Eine periodische Übertragung bietet
sich dann an, wenn die Daten auf dem Speicherelement (8) zwischen gespeichert werden.
Nach der Übermittlung können die Daten auf dem Server (10) und/oder dem Arbeitscomputer
(11), beispielsweise mit einem Computerprogramm, ausgewertet werden können.
[0068] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens werden
die erfassten Daten auf dem Speicherelement (8) gespeichert und mit dem Lesegerät
(9), beispielsweise manuell, periodisch ausgelesen und auf den Server (10) und/oder
Arbeitscomputer (11) zur Speicherung, Kontrolle und/oder Steuerung übertragen, wobei
die Daten beispielsweise mit einem Computerprogramm ausgewertet werden können.
[0069] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens werden
die erfassten Daten - oder ein Teil davon - anhand des Funkmoduls (6) und der Antenne
(7) des Übermittlungsmoduls, gegebenenfalls über eine Zwischenstation, an den Server
(10) und/oder den Arbeitscomputer (11) zur Speicherung, Kontrolle und/oder Steuerung
übermittelt. Zusätzlich werden die erfassten Daten, beispielsweise zur Kontrolle oder
ein anderer Teil davon, auf dem Speicherelement (8) gespeichert und mit dem Lesegerät
(9), beispielsweise manuell, periodisch ausgelesen und auf den Server (10) und/oder
Arbeitscomputer (11) zur Speicherung, Kontrolle und/oder Steuerung übertragen. Dort
können die Daten dann beispielsweise mit einem Computerprogramm ausgewertet werden,
wobei und gegebenenfalls ausgewertete Daten, beispielsweise in Form eines Steuerungssignals,
wiederum zur Steuerung an die Mess- und Steuervorrichtung (3) weiter leitet werden.
[0070] Die Mess- und Steuervorrichtung (3) des erfindungsgemässen Systems (1) empfängt andererseits
im erfindungsgemässen Verfahren Daten vom Server (10), Arbeitscomputer (11) und/oder
von einem weiteren Sensor und zur Steuerung einen Alarm auslöst, einen Motor, insbesondere
einen Türöffnungs- und/oder Türschliessmotor, einen Schalter und/oder eine Steuerung
betätigt,
[0071] Mit dem Sensor (4) können mit dem erfindungsgemässen Verfahren überraschenderweise
auf einfache Art und Weise mit
- dem Öffnungsmelder, die Anzahl Öffnungs- und Schliesszyklen des beweglichen und schliessbaren
Bauteils (2a),
- dem Dehnungssensor, dem Frostsensor, dem Feuchtigkeitssensor, dem Temperatursensor,
dem Schocksensor, dem Verbiegungssensor, dem Türschloss-Sensor, und/oder dem Absenkungssensor
Zustandsänderungen des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2a) und/oder des Rahmens
(2b), und/oder
- dem Zutrittsmelder und/oder dem Präsenzmelder, Zustandsänderungen des am Bauteil (2)
angrenzenden Raum gemessen und überwacht, und/oder
- mit dem Steuer-Sensor Motor-getriebene Bauteile, Schalter und/oder Steuerungen, insbesondere
elektrische Motoren, Schalter und/oder Steuerungen, gesteuert werden.
Die Verwendung
[0072] Das erfindungsgemässe System (1) und das gemäss erfindungsgemässem Verfahren eingesetzte
System (1) kann überraschenderweise äusserst vielfältig verwendet werden und bieten
viele Vorteile.
[0073] So können Änderungen an beweglichen und schliessbaren Bauteilen mit Rahmen (2) aus
grosser Distanz, beispielsweise über mehrere Kilometer oder noch weiter, gemessen
sowie überwacht und gegebenenfalls gesteuert werden.
[0074] Bevorzugt werden das erfindungsgemässe System (1) und das gemäss erfindungsgemässem
Verfahren eingesetzte System (1) zum Messen und Überwachen
- der Anzahl Öffnungs- und Schliesszyklen des beweglichen und schliessbaren Bauteils
(2a),
- von Zustandsänderungen des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2a) und/oder des
Rahmens (2b), und/oder
- von Zustandsänderungen des am Bauteil mit Rahmen (2) angrenzenden Raums, und/oder
zum Steuern von Alarmen, Motoren, Steuerungen und/oder Schaltungen am Bauteil mit
Rahmen (2) und/oder des am Bauteil mit Rahmen (2) angrenzenden Raums mit dem Steuer-Sensor
verwendet.
[0075] Im Folgenden werden nicht-limitierende, bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemässen
Systems (1) anhand der nachfolgenden Zeichnungen beschrieben, die nicht einschränkend
auszulegen sind und als Bestandteil der Beschreibung verstanden werden:
- Fig. 1
- zeigt beispielhaft das System (1) zum Messen, Überwachen und Steuern von beweglichen
und schliessbaren Bauteilen (2) - hier am Beispiel einer Gebäudetür (2a) mit Rahmen
(2b). Das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a), d.h. die Türe, kann die durch
den Rahmen (2b) vorgegebene Öffnung verschliessen. Am oberen Rand der Türe (2a) ist
die Mess- und Steuervorrichtung (3) mit Übermittlungsmodul - hier in Form eines Funkmoduls
(6) mit Antenne (7) - zum Übermitteln, d.h. zum Senden und Empfangen, der Daten angeordnet,
wobei das Funkmodul (6) und die Antenne (7) durch das Funksymbol angezeigt sind. Die
Mess- und Steuervorrichtung (3) mit Sensor (4) misst beispielsweise - wenn der Sensor
(4) ein Öffnungsmelder umfasst - die Anzahl der Öffnungs- und Schliesszyklen. Die
ermittelten Daten werden - gegebenenfalls über eine Zwischenstation wie ein Modem
(nicht gezeigt) - zu einem Server (10) übermittelt und an einem Arbeitscomputer (11),
welcher mit dem Server (10) verbunden ist, beispielsweise mit einem geeigneten Computerprogramm
ausgewertet.
Zur Steuerung der Daten, beispielsweise eines Motorenschlosses im Bereich der Türfalle,
werden Daten beispielhaft vom Arbeitscomputer (11) zum Server (10) gesendet und weiter
- gegebenenfalls über eine Zwischenstation - per Funk wieder zur Mess- und Steuervorrichtung
(3) mit Übermittlungsmodul umfassend das Funkmodul (6) mit Antenne (7) zur Türe (2a).
Von dort können Daten weiter zu einem Motorenschloss bei der Türfalle übermittelt
werden zum Schliessen, Verriegeln oder zum Öffnen der Türe. Diese Übermittlung von
der Mess- und Steuervorrichtung zur Türfalle und zurück erfolgt typischerweise mittels
Kabelverbindung, was mit punktierter Linie mit Pfeil angedeutet ist.
- Fig. 2
- zeigt analog zu Fig. 1 beispielhaft das System (1), wobei anstelle einer - beispielsweise
direkten - Funkübermittlung der Daten die gemessenen Daten in der Mess- und Steuervorrichtung
(3) mit einem Speicherelement (8) gespeichert werden und periodisch auf das Lesegeräts
(9) entweder per Funk (mit dem Funksymbol angezeigt) und/oder mittels Steckverbindung
(nicht gezeigt) ausgelesen übertragen werden. Die Daten werden dann weiter vom Lesegerät
(9) zu einem Arbeitscomputer (11) und/oder zum Server (10) übermittelt, wo sie beispielsweise
mit einem Computerprogramm ausgewertet werden können.
Analog zu Fig. 1 können Daten von der Mess- und Steuervorrichtung (3) auch zu einem
Schliesssensor und/oder zu einem Motorenschloss bei der Türfalle gesendet und/oder
empfangen werden zum Schliessen, Verriegeln oder zum Öffnen der Türe. Diese Übermittlung
von der Mess- und Steuervorrichtung zur Türfalle und zurück erfolgt typischerweise
mittels Kabelverbindung, was mit punktierter Linie mit Pfeil angedeutet ist.
- Fig. 3
- zeigt beispielhaft ein bewegliches und schliessbares Bauteil mit Rahmen (2) hier am
Beispiel einer Gebäudetür (2a), welche am Türrahmen (2b) befestigt ist und die Türöffnung
verschliessen kann. Die gezeigte Mess- und Steuervorrichtung (3) ist im oberen Türbereich
integriert und umfasst einen Sensor (4), eine Stromquelle (5), ein Funkmodul (6) mit
Antenne (7) sowie ein Speicherelement (8). Zusätzlich zum Sensor (4), welcher in der
Türe (2a) integriert ist, ist ein zweiter Sensor (4) im Türrahmen (2b) dargestellt.
Dieser kann ein zusätzlicher Sensor (4) sein, anstelle des in der Türe angebrachten
Sensors (4) oder - beispielsweise bei einem Öffnungsmelder - den anderen Teil eines
zweiteiligen Sensors (4) darstellen.
1. System (1) zum Messen, Überwachen und Steuern von beweglichen und schliessbaren Bauteilen
mit Rahmen (2) im Hoch- und Tiefbau sowie von Verkehrs- und Transportmitteln, umfassend
a) mindestens ein, insbesondere eine Vielzahl von beweglichen und schliessbaren Bauteilen
(2a) mit Rahmen (2b),
b) für jedes bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) mit Rahmen (2b) mindestens eine
Mess- und Steuervorrichtung (3), wobei die Mess- und Steuervorrichtung (3) am Bauteil
(2a) und/oder Rahmen (2b) angebracht, insbesondere integriert, ist und mindestens
einen Sensor (4) zum Erfassen von Daten und gegebenenfalls zum Steuern von Bauteilen,
eine Stromquelle (5), und ein Übermittlungsmodul zum Senden und Empfangen von Daten
umfasst, sowie
c) einen Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11).
2. System (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Übermittlungsmodul
i. ein Funkmodul (6) mit Antenne (7) zum Senden und Empfangen von Daten und gegebenenfalls
ein Speicherelement (8), und/oder
ii. ein Speicherelement (8) und ein Lesegerät (9) zum Auslesen der Daten vom und Einlesen
der Daten ins Speicherelement (8), und/oder
iii. eine Kabelverbindung
umfasst.
3. System (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das System (1) mindestens einen weiteren Sensor mit Übermittlungsmodul umfasst, wobei
der weitere Sensor mit der Mess- und Steuervorrichtung (3), gegebenenfalls über den
Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11), kommunizieren kann, wobei der weitere Sensor
bevorzugt ein Brandmelder, ein Erkennungssensor, ein Feuchtigkeitssensor, ein Frostsensor,
ein Temperatursensor, ein Bewegungsmelder und/oder ein Steuer-Sensor umfasst.
4. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass i) der Hoch- und Tiefbau ein Gebäude, ein Wohn-und/oder Bürohaus, eine Halle, ein
öffentliches Gebäude, ein Sakralbau, eine Mauer mit Tor oder Pforte, eine Schranke,
eine Brücke, insbesondere Ziehbrücke, und ii) das Verkehrs- und Transportmittel ein
Strassenfahrzeug, Schienenfahrzeug, Nutzfahrzeug, Schiff, Flugzeug, eine Baumaschine,
Seilbahn und/oder ein Container ist.
5. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche und schliessbare Bauteil (2a) ein Fenster, eine Türe, eine Brandschutztüre,
eine Eingangstüre mit Zutrittsberechtigung, eine Luke, eine Schranke, eine Barriere,
und/oder ein Tor ist, und der Rahmen (2b) ein Flügelrahmen, Blendrahmen, Pfosten,
eine Zarge, Führungsschiene, Abschlusszarge und/oder Leibung darstellt.
6. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (4) ein Öffnungsmelder mit Magnetkontakt, ein optischer Öffnungsmelder,
ein Zutrittsmelder, ein Präsenzmelder, ein Dehnungssensor, ein Frostsensor, ein Temperatursensor,
ein Schocksensor, ein Verbiegungssensor, ein Türschloss-Sensor, Absenkungssensor,
Feuchtigkeitssensors und/oder ein Steuer-Sensor umfasst.
7. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (4) in das bewegliche Bauteil (2a) und/oder in den Rahmen (2b) integriert
ist, wobei der Sensor (4) bevorzugt mit einem Speicherelement (8), insbesondere einem
Speicherchip zum Speichern der Daten, verbunden ist.
8. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromquelle (5) eine Batterie, Akkumulator, Solarzelle, Solarpanel und/oder ein
Kabel mit Stromanschluss umfasst.
9. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Funkmodul (6) ein Transmitter und ein Receiver und/oder einen Transceiver umfasst.
10. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gemessenen Daten mittels WLAN, Wi-Fi, Bluetooth, RFID, LoRa, LPWAN, LoRaWAN,
LPN, Niederfrequenz, und/oder Mobilfunk übermittelt werden.
11. System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Server (10) ein Hardware Server ist und bevorzugt ein zentraler Server darstellt,
wobei der Hardware Server in einem vom Gebäude mit dem Bauteil mit Rahmen (2) unterschiedlichen
Gebäude sein kann.
12. Verfahren zum Messen, Überwachen und Steuern von beweglichen und schliessbaren Bauteilen
mit Rahmen (2) im Hoch- und Tiefbau sowie von Verkehrs- und Transportmitteln mit dem
System (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Mess- und Steuervorrichtung (3)
i. Daten mit dem Sensor (4) am beweglichen und schliessbaren Bauteil (2a) und/oder
am Rahmen (2b) erfasst, die erfassten Daten
a. anhand des Funkmoduls (6) und der Antenne (7) an den Server (10) und/oder den Arbeitscomputer
(11) zur Speicherung, Kontrolle und/oder Steuerung übermittelt, wobei die Daten gegebenenfalls
auf dem Speicherelement (8) gespeichert werden, und/oder
b. auf dem Speicherelement (8) gespeichert, mit dem Lesegerät (9) periodisch ausgelesen
und auf den Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11) zur Speicherung, Kontrolle und/oder
Steuerung übertragen werden, sowie
ii. Daten vom Server (10), Arbeitscomputer (11) und/oder von einem weiteren Sensor
empfängt und zur Steuerung einen Alarm auslöst, einen Motor, insbesondere einen Türöffnungs-
und/oder Türschliessmotor, einen Schalter und/oder eine Steuerung betätigt,
wobei die Daten auf dem Server (10) und/oder Arbeitscomputer (11), gegebenenfalls
mit einem Computerprogramm, ausgewertet werden können.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Sensor (4) die Anzahl Öffnungs- und Schliesszyklen des beweglichen und schliessbaren
Bauteils (2a), Zustandsänderungen des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2a)
und/oder des Rahmens (2b) und/oder Zustandsänderungen des am Bauteil (2) angrenzenden
Raum gemessen und überwacht, und/oder mit dem Steuer-Sensor gemessen und gesteuert
wird.
14. Verwendung des Systems (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11 und/oder des
nach dem Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 13 eingesetzten Systems
(1) zum Messen, Überwachen und Steuern aus grosser Distanz von beweglichen und schliessbaren
Bauteilen mit Rahmen (2) im Hoch- und Tiefbau sowie von Verkehrs- und Transportmitteln.
15. Verwendung des Systems (1) nach Anspruch 14 zum Messen und Überwachen der Anzahl Öffnungs-
und Schliesszyklen des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2a), von Zustandsänderungen
des beweglichen und schliessbaren Bauteils (2a) und/oder des Rahmens (2b), und/oder
von Zustandsänderungen des am Bauteil mit Rahmen (2) angrenzenden Raums, und/oder
zum Steuern von Alarmen, Motoren, Schaltungen und/oder Steuerungen am Bauteil mit
Rahmen (2) und/oder des am Bauteil mit Rahmen (2) angrenzenden Raums mit dem Steuer-Sensor.